AN/0644/2019
Zielgruppenberatung bei der Stadt Köln
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Gem. Anfrage nach § 4 (Grüne)
2835 Zeichen
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat An den Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses Herrn Niklas Kienitz An den Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales und Senioren Herrn Michael Paetzold Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 07.05.2019 AN/0644/2019 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Stadtentwicklungsausschuss Ausschuss Soziales und Senioren 16.05.2019 24.06.2019 Zielgruppenberatung bei der Stadt Köln Sehr geehrte Damen und Herren, Ende letzten Jahres besuchte das Netzwerk Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im hdak (Haus der Architektur Köln) mit Mitgliedern des Rates der Stadt Köln Wohnbauprojekte in Hamburg. Ziel der Exkursion war u.a., sich die Arbeit Hamburgs mit Genossenschaften und Baugruppen anzuschauen. Es zeigte sich, dass das Engagement und die Möglichkeiten der Akteure in Hamburg sehr vielfältig sind. Baugemeinschaften, Wohnprojekte und kleine Genossenschaften boomen und sind eine Bereicherung im komplexen Wohnungsmarkt. Insbesondere die Arbeit der Agentur für Bau- gemeinschaften der Hansestadt Hamburg in Zusammenarbeit mit der Stadtentwicklungsge- sellschaft Stattbau Hamburg GmbH unterstützen Baugemeinschaften und kleine Genossen- schaften, indem sie Beteiligungsprozesse im Rahmen von Wohnprojektenentwicklungen för- dern, sowie bei Projektentwicklung, in der Bauleitplanung und bei Stadtentwicklungsprojek- ten beraten. Eine ähnlich breit aufgestellte Beratungsgruppe, die vor allem die gesellschaft- lich relevanten Akteure wie städtische Wohnungsgesellschaften, gesellschaftlich aktive Gruppen und die beteiligten Ämter in Stadtentwicklung, Wirtschaft und Sozialem verknüpfen - 2 - und beraten, ist uns für Köln nicht bekannt. Lediglich ein Teilbereich wird hier vom hdak- Netzwerk.Baugemeinschaften abgedeckt. Daher bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Ist der Verwaltung das Hamburger Konzept zur Unterstützung spezieller Zielgruppen, also kleiner Genossenschaften, Baugemeinschaften und Sozialprojekte bekannt? 2. Gibt es in Köln ebenfalls einen nennenswerten Beratungsbedarf von Seiten der Bau- gemeinschaften, Wohnprojekte und neuen Genossenschaften? 3. Wenn ja, an wen können sich diese Gruppen heute wenden? 4. Welche Chancen sieht die Verwaltung im Aufbau einer Leitstelle für die Beratung und Koordination dieser Zielgruppen? Mit welcher Struktur, sowie Personal und Finanz- mitteln müsste eine effektive Beratungsstelle ausgestattet sein, deren Ziel die stadt- entwicklungs- und sozialpolitische Unterstützung solcher Gruppen ist? Mit freundlichen Grüßen gez. Niklas Kienitz gez. Lino Hammer CDU-Fraktionsgeschäftsführer GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0644/2019
- Typ
- Gem. Anfrage nach § 4 (Grüne)
- Datum
- 07.05.2019
- Erstellt
- 07.05.2019 11:35