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AN/0162/2024

Ergänzungsantrag zu 9.2.2

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 29.01.2024

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 3 (Lindenthal), Sitzung am 29.01.2024

Gemeinsamer Antrag von Fraktion Bündnis 90/Grüne, CDU-Fraktion, SPD-Fraktion und Lothar Müller/Linke

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Gemeinsamer Antrag von Fraktion Bündnis 90/Grüne, CDU-Fraktion, SPD-Fraktion und Lothar Müller/Linke

5700 Zeichen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
CDU-Fraktion 
SPD-Fraktion 
Lothar Müller / Die Linke 
in der Bezirksvertretung Lindenthal
Klettenberg Sülz Lindenthal Braunsfeld Müngersdorf Junkersdorf Marsdorf Weiden Lövenich Widdersdorf  
Frau Bezirksbürgermeisterin
Cornelia Weitekamp
 
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Köln, 25.01.2024
Ergänzungs- und Änderungsantrag zu erweiterter Planungsbeschluss Haltestellen 
Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin
Wir bitten Sie, folgenden Ergänzungs- und Änderungsantrag zu TO 9.2.2 auf die 
Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal am 29. Januar 
2024 zu setzen:
Die Bezirksvertretung Lindenthal fordert für die  
Für die Haltestelle Junkersdorf wird dem Vorschlag der Bürgergruppen im Kölner 
Westen und dem Umweltschutzorganisationen gefolgt: 
Die Wendeanlage wird nach Westen verschoben (Vorbild Linie 18 Klettenbergpark) 
und der Raum wird städtebaulich gestaltet. 
Die Haltestelle Melaten wird die Variante 2 weiter geplant mit dem größtmöglichen 
Erhalt der Bäume und einem gradlinigen Überweg zur Brucknerstr. 
Die Anlage einer Wendeanlage mit Hilfsbahnsteig wird zwischen Pfitzer Straße und 
Piusstraße abgelehnt und durch eine Weichenverbindungen ersetzt.  
Haltestelle Mohnweg wird mit der Variante 2 weiter geplant mit folgenden 
Ergänzungen: 
Der gefällte Baum an der Oskar-Kokoschka-Straße wird in der neuen Grünanlage an 
der Oskar-Kokoschka-Straße gepflanzt. 
Die Oskar-Kokoschka-Straße erhält nur 1 Linksabbiegerfahrspur. 
Im übrigen bitten wir um Prüfung folgender Punkte:

Haltestelle Bahnstraße in Variante 2 erhält breitere Bahnsteige – wenn möglich auf 
der vollen Länge, sonst in Teilbereichen, besonders an den Zu- und Abgängen 
Bahnstraße / Breslauer Straße.   
Der überlange, (fast) freie Rechtsabbieger in die Bahnstraße wird zurückgenommen. 
Die Radwegführung am Autobahnanschluss wird verbessert. 
An der Haltestelle Weiden Zentrum wird der westliche Überweg in Richtung Westen 
verschoben und in die Kreuzung integriert. 
Wie im Fachgespräch zugesichert wird an der Haltestelle Weiden Römergrab 
(Variante 5) der Radverkehr auf der Nordseite der Aachener Straße ab der Einfahrt 
zur Nebenanlage auf der Fahrbahn geführt. 
Haltestelle Weiden West wird die Variante 3 weiter geplant. 
Begründung: 
Junkersdorf
Bei Variante 9 gibt es einen massiven Eingriff in den Baumbestand – mindestens 35 
zum Teil alte großkronige Bäume -  beim Ausbau der Haltestelle und der 
Nordwärtsverlagerung der Fahrbahnen der Aachener Str.  
In Variante 8 wurde die komplette Verlagerung der Haltestelle mit Wendeanlage 
untersucht. „fügt sich am besten in das Stadtbild“. Das gilt dann auch für den Bau 
einer Wendeanlage. Diese allein braucht keinen Grunderwerb. 
Diese Wendeanlage wird in Zukunft nicht mehr für den Regelbetrieb benötigt, da die 
Linie 1 nach mehreren Beschlüssen der BV Lindenthal - und aus der Notwendigkeit 
der Verkehrswende – mit allen Bahnen im 5 Minuten-Takt nach Weiden-West fährt. 
Damit entfallen die betrieblichen Belange der KVB, die sich gegen die Verlagerung 
der Wendeanlage über die Kreuzung Kirchweg  ausspricht. Für den Stadionverkehr 
und weitere Einsatzverkehre ist die Wendeanlage an dieser Stelle passend.    
 
Melaten
Die Lage des Wendegleises ist vollständig im Umgebungsbereich des Denkmals 
Melaten-Friedhof und damit nicht verträglich und sensibel in den Stadtraum 
einzufügen. Besonders die höhere Anzahl an Fahrleitungsmasten und die 
Fahrleitungen stören das optische Bild, die Weichen sind technische Anlagen, die 
sich nicht in den Stadtraum einfügen lassen und der Hilfsbahnsteig (in transparent) 
ist ein Bau. 
Mohnweg 
Die zwei Linksabbiegespuren der Oskar-Kokoschka-Straße auf die Aachener Straße 
sind völlig überdimensioniert. Das dahinter liegende Gebiet ist klein.   
Bahnstraße 
Das Fahrgastaufkommen ist hier sehr hoch. Die Bahnsteigbreite von 2,50m reicht 
nicht aus. Besonders am Hauptzu- bzw. -abgang zur Bahnstraße/Breslauer Straße 
braucht es mehr Raum und Aufstellflächen an den Ampeln. 
Der Linksabbieger in die Bahnstraße ist kontraproduktiv zur Verkehrsberuhigung der 
Bahnstraße. Der Autoverkehr wird in die Bahnstraße „gelockt“, während der

Fußverkehr Umwege gegen muss. Eine bessere Fußverbindung entlang der 
Aachener Straße über die Bahnstraße wird so möglich.  
Auf der Südseite kann der Raum für die Bahnsteigerweiterung durch einen 
minimalen Eingriff in die breite Nebenanlage vorgenommen werden. Der 
Rechtsabbieger zur Autobahn kann leider nicht verkürzt werden.  
Die heutige unzureichende Radverkehrsführung über den Autobahnanschluss sollte 
bei der Verschiebung der Fahrflächen und Verkehrsinseln verbessert werden. 
Die Haltestelle liegt auch in den Hauptfußgängerwegen innerhalb Weidens. Daher 
müssen die Überwege eine besondere Qualität in der Gradlinigkeit und der Breite 
haben. 
Der geplante westliche Überweg hat durch Breite und Führung nur Nachteile. Er wird 
nach Westen im Anschluss an die RVK-Haltestelle verschoben. Der Überweg dient ja 
auch der Querung von dem östlichen Bürgersteig der Goethestraße zur An der Alten 
Post für den Fußverkehr.        
 
Haltestelle Weiden Römergrab 
Die heutige Führung des Radverkehrs über die Nebenanlage mit Autoparkplätzen ist 
nicht ideal und durch die ein- bzw. ausparkenden Fahrzeuge gefährlich. Da im 
Bereich der Haltestelle Weiden Römergrab der Radverkehr auf der Fahrbahn geführt 
wird, kann diese Führung schon ca 300m östlich früher beginnen. 
Ute Ackermann                           Svenja Führer                      Friedhelm Hilgers
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen  CDU-Fraktion                     SPD-Fraktion 
Lothar Müller / Die Linke

Beratungsverlauf (1)

29.01.2024 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0162/2024
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
29.01.2024
Erstellt
29.01.2024 08:57