0004/2025
Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 20. Januar 2025
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Mitteilung Ausschuss
462 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 24.01.2025 0004/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bauausschuss 03.02.2025 Ausschuss Kunst und Kultur 04.02.2025 Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 20. Januar 2025 Der Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Mu- seums (RGM), Stand 20. Januar 2025, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Anlage 1 - Sachstandsbericht
9334 Zeichen
Generalinstandsetzung
Römisch-Germanisches Museum
Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 03.02. u. d. Ausschuss für Kunst & Kultur am 04.02.2025
Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum (RGM)
1. Kerndaten des Projektes
Standort: Köln, Roncalliplatz 4
Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln
Planungszeit: 2021 - 2025
Bauzeit Hauptmaßnahme: 2026 - 2028 (museale Einrichtung bis 2029)
Projektbeschreibung:
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss (1767/2017) 07/2017 Beauftragung Schutz Großexponate III/2022
Baubeschluss NM Decke DBH und Trafo (0244/2022) 03/2022 Beauftragung Sanierung DBH/Trafo II/2022
Weiterplanungs- und Baubeschluss f. vorg. Maßnahmen III/2022 Beauftragung Ausbau restlicher Exponate I/2023
Baubeginn vorgezogener Rückbau II/2023 Beauftragung Rückbau I/2023
Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates III/2023 Beauftragung Umbau BE-Fläche IV/2023
Präsentation Ausstellungskonzept III/2023
Baubeschluss Hauptmaßnahme I/2024
Einreichung Bauantrag II/2024 ✓
Abschluss LP3 Ausstellungsplanung IV/2024 ✓
Baubeginn Hauptmaßnahme I/2026 Beauftragung Betonsanierung I/2025
Beauftragung Generalunternehmer III/2025
Beauftragung Musealer Ausbau II/2026
Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand Januar 2025
Stand: 20.01.2025
Index: 02
Das Römisch- Germanische Museum wurde 1974 fertiggestellt. Nach fast
50 Nutzungsjahren ist der Zustand von Gebäude und Haustechnik
dringend sanierungsbedürftig und muss u.a. heutigen (Energie)
Standards angepasst werden.
Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden dringend erforderliche
Abdichtungsarbeiten auf dem Roncalliplatz (Dombauhütte DBH und
Domplateau) durchgeführt.
Die Verwaltung des Museums ist zudem Teil des übergreifenden
Konzepts der Historischen Mitte.
Das Museumsgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Neubau, der
auf einem Bunker aus dem Jahre 1940/41 gegründet wurde und mit
diesem eine Gebäudeeinheit bildet. Ende 2016 wurde das Gebäude
unter Denkmalschutz gestellt.
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Generalinstandsetzung
Römisch-Germanisches Museum
Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 03.02. u. d. Ausschuss für Kunst & Kultur am 04.02.2025
Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum (RGM)
Stand: 20.01.2025
Index: 02
3. Kosten
Kostenberechnung LPH3, Dezember 2023
Generalsanierung RGM
KG 200-900 113.969.913 €
Risikokosten 26.070.482 €
GU-Zuschlag und Baupreissteigerung 29.233.384 €
Gesamtsumme incl. Risikokosten (brutto) 169.273.779 €
Planungsbeschluss 11. Juli 2017,
Baubeschluss Nebenmaßnahme Decke Dombauhütte vom 17. März 2022
Weiterplanungs- und Baubeschluss für vorgezogene Maßnahmen vom 19.09.2022
Haushaltsrechtlicher Unterrichtung des Rates vom 07.09.2023
Baubeschluss vom 06.02.2024
Budget bis LP 9 der Gesamtmaßnahme: 169 Mio. €
Finanzierungsanteil Stadt Köln :
darin enthalten ist:
Baubudget Decke Dombauhütte: 5,6 Mio. €
Finanzierungsanteil Stadt Köln: in Klärung
zuzüglich:
Kosten musealer Bedarf: 8,0 Mio. €
4. Risiken
Grün
Gelb
Rot
1
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen wegen zu hoher Angebotspreise oder fehlender Angebote)
8 Marktrisiko
9 Abbau von Exponaten (komplexe Demontage, aufwendige technische Umsetzung)
10 Einlagerung von Exponaten (Folge der komplexen Demontage)
11 Schnittstelle Verbindungsgang (technische Machbarkeit, Aufwand, Absprachen, unterschiedlicher Baubeginn)
10 Ergebnisse Bestandsuntersuchungen
11 Statische Ertüchtigungen
12 Denkmalschutzauflagen
13 Urheberrecht, Röcke / Renner
Außerdem enthalten ist das
Baubudget des vorgezogenen
Rückbaus
100%
Baugrund (Schadstoffe, Ver- und Entsorgungsleitungen, Konstruktion der Bauteile im Untergrund, DBH, Trafo und TG)
Projektbudget
169.000.000 €
Verfügt
27.305.006 €
Zahlungsstand
18.453.691 €
€-
€20.000.000
€40.000.000
€60.000.000
€80.000.000
€100.000.000
€120.000.000
€140.000.000
€160.000.000
€180.000.000
Projektbudget Verfügt Zahlungsstand
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive
fortgeschrieben und bewertet.
Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 3) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
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Generalinstandsetzung
Römisch-Germanisches Museum
Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 03.02. u. d. Ausschuss für Kunst & Kultur am 04.02.2025
Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum (RGM)
Stand: 20.01.2025
Index: 02
5. Erläuterung Sachstand
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Nächste Schritte:
Abschluss Leistungsphase 3 offen
Beauftragung Generalunternehmer
planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
I/2025
III/2025 offen
Das Projekt befindet sich derzeit in der qualitativen Überarbeitung der Leistungsphase 3, Entwurf. Die Prüfung und Freigabe der
Planungsunterlagen musste aufgrund ausstehender Überarbeitung seitens der Planer erneut verschoben werden und wird
vorraussichtlich dieses Quartal abgeschlossen.
Die Einreichung des Bauantrags, Leistungsphase 4, ist im zweiten Quartal 2024 erfolgt. Im Zuge der Ausführungsvorbereitung wird
zurzeit eine funktionale Leistungsbeschreibung erstellt. Auf dieser Grundlage soll mittels europaweiter Vergabe mit
anschließendem Verhandlungsverfahren ein Generalunternehmer gefunden und beauftragt werden. Die Submission des
Interessenbekundungsverfahren (1.Stufe) für die Vergabe der GU-Leistung ist im Januar 2025 erfolgt. Es ist beabsichtigt, einen
Generalunternehmer im 3. Quartal 2025 zu beauftragen.
Das Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft, da noch einige bis
dato ungeklärte Risiken bestehen.
Die Kostenberechnung zur LPH 3 liegt vor. Die Gesamtkostenprognose inklusive Risiko, Nebenkosten, zusätzliche Kosten des
Museums und eines GU- Zuschlags liegt bei 177 Mio. EUR brutto. Von den 177 Mio. EUR brutto Gesamtkosten sind ca. 8 Mio. EUR
brutto für die Restaurierung und Herrichtung der Exponate der zukünftigen Austellung, für deren Transport und Handling, für die
inhaltliche Vorbereitung von Ausstellungsmedien und Vermittlungswerkzeugen sowie für die Herstellung haptischer Modelle
vorgesehen.
1. Sachstand DBH und Trafostation
Im BA2 wurde ebenfalls erhöhter Sanierungsaufwand bekannt, nachdem die Freilegung der tragenden Decke erfolgt war. Nach
aktuellen Planungen soll der BA2 bis zum II. Quartal 2025 abgeschlossen sein und für den öffentlichen Verkehr wieder geöffnet
werden. Die aktuellste zeitliche Verschiebung von weiteren 6 Monaten entsteht im Wesentlichen durch die Anforderungen der
Hohen Domkirche, die Baumaßnahme im laufenden Betrieb durchzuführen.
2. Sachstand Generalinstandsetzung
Erst nach erfolgtem Vergabeverfahren kann der Baubeginn und die Bauzeit konkret terminiert werden. Derzeit ist von einer
Baufertigstellung im dritten Quartal 2028 auszugehen. Nachfolgend kann der museale Ausbau, mit Einbringung der Exponate und
deren Medien, beginnen.
Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet.
1. Sachstand Decke DBH und Trafostation
Die Sanierung der Decke der Dombauhütte und der Trafostation (vorgezogene Maßnahme) befindet sich nach wie vor in der
Ausführung, Leistungsphase 8. Erst nach Freilegung der Tragstruktur konnten umfängliche Untersuchungen durchgeführt werden.
Diese haben gezeigt, dass die komplette Deckenstruktur aufwändig statisch verstärkt werden muss. Dies erfolgt mittels Einfügen
von Betonbalken in jede einzelne Pappröhre. Um den Betrieb der DBH weiter zu ermöglichen, wurde die Sanierung so strukturiert,
dass jeweils nur ein Teil der Werkstätten gesperrt werden, die übrigen in Funktion bleiben können. Dies führte zwar zu einer
erheblichen Bauzeitverlängerung, schränkt jedoch die Funktion der DBH, dies ist Bedingung, nur in einem vertretbaren Maße ein.
Die Verhandlungen mit der Hohen Domkirche zur Kostenteilung werden fortgeführt.
2. Sachstand vorgezogener Rückbau
Der Rückbau im Innenbereich des Museums (inkl. der Schadstoffe) ist seit dem 1. Quartal 2024 abgeschlossen. In der Interimszeit,
also nach Fertigstellung des Rückbaus bis zum Baubeginn der Hauptmaßnahme, werden weitere Arbeiten, wie zum Beispiel der
Rückbau des Estrichs im Obergeschoss, durchgeführt. Außerdem wird die erforderliche Betonsanierung des Gebäudes in die
Interimszeit vorgezogen, so dass die Risiken aus dem Gebäudebestand für den GÜ auf ein Minimum beschränkt werden. Die
Baustelleneinrichtungsfläche wurde für die Interimszeit umgebaut und der Bauzaun mit einem für den Bürger ansprechenden
Layout gestaltet. Durch Insolvenz des operativen Baulogistikers musste die Leistung kurzfristig neu ausgeschrieben und vergeben
werden. Die Übernahme der ausführenden Firma erfolgte über den Jahreswechsel, eine lückenlose Sicherung der Baustelle konnte
erfolgreich bewerkstelligt werden.
Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet.
Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet.
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Generalinstandsetzung
Römisch-Germanisches Museum
Sachstandsbericht f. d. Bauausschuss am 03.02. u. d. Ausschuss für Kunst & Kultur am 04.02.2025
Generalinstandsetzung Römisch-Germanisches Museum (RGM)
Stand: 20.01.2025
Index: 02
6. Visualisierungen
Obergeschoss
Untergeschoss
4 von 4
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0004/2025
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 24.01.2025
- Erstellt
- 03.01.2025 07:15