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V/1058/2006

Pflegebericht 2005 des Sozialamtes

Vorlage 21.12.2006

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Anlage

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Ansehen

Berichtsvorlage

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Ansehen

Pflegebericht 2005 des Sozialamtes

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Ansehen

Anlage

9782 Zeichen

<- Bitte das Jahr eintragen, für das die angegebenen Kundenbeziehungen gelten.       
  <- Bitte hier die 6stellige LDS-Nummer ihrer Einrichtung eingeben         
Kundenkennziffer  
oder -Code: Geschlecht: Geburtsdatum: Zugang durch: Vertragsbeginn: Vertragsende:  
Vertragsende 
durch: 
Geburtsland/ 
Staat: 
                
                
                
                
                
 
 
    
      Komplementäre Hilfen 
Nationalität: 
Grad der Pflegebe- 
dürftigkeit: Leistungen: 
hauswirtschaftliche 
Hilfen: 
allg. psychosoziale 
Betreuung/Begleitung:  
Mahlzeiten-
dienste: 
weiter sonstige 
Leistungen: 
    Grundpflege ja ja nein ja 
              
              
              
              
 
 
Finanzierung durch: Aktueller Wohnort in Münster 
Pflege-
versicherung:  
 
SGB XII:  
Selbstzahler oder 
andere Kostenträ- 
ger: 
Strasse  
(wenn Wohnort Münster): Hausnummer (gerundet):

<- Bitte das Jahr eintragen, für das die angegebenen Kundenbeziehungen gelten.     
  <- Bitte hier die 6stellige LDS-Nummer ihrer Einrichtung eingeben       
Kundenkennziffer  
oder -Code: Geschlecht: Geburtsdatum: Zugang durch: Vertragsbeginn: Vertragsende:  
Geburtsland/ 
Staat: 
              
              
              
              
              
 
 
    
      Finanzierung durch: 
Nationalität: 
Grad der Pflegebe- 
dürftigkeit: 
 
Art der Pflegeleistung: 
Pflege-
versicherung:  
Pflege-
wohngeld: 
 
SGB XII:  
Selbstzahler oder 
andere Kostenträ- 
ger: 
              
              
              
              
              
 
 
Letzter oder aktueller Wohnort außerhalb der Einrichtung 
Wohnort: 
Strasse  
(wenn Wohnort Münster): Hausnummer (gerundet):

Leitfaden für die Erstellung der Pflegestatistik der Stadt Münster 
 
 
 
Die folgenden Erläuterungen sollen bei der Eingabe der für die Pflegestatistik 2005 notwendigen 
Daten eine Hilfestellung leisten. Die Eingabemasken  und die in einigen Spalten platzierten Drop 
Down Menüs sind insoweit selbsterklärend, dennoch s ind im Folgenden einige weiterführende In- 
formationen  aufgeführt.  
 
 
 
1. Grunddaten der Pflegeeinrichtungen  
 
Zur Erfassung der Grunddaten einer Pflegeeinrichtun g greift die Stadt Münster auf den Erhe- 
bungsbogen „Konfiguration der Pflegeeinrichtungen“ des Landesamtes für Datenverarbeitung und 
Statistik Nordhein-Westfalen (LDS) zurück. Bitte tr agen Sie auf die Datenergänzungsbögen der 
Stadt Münster immer die Jahreszahl und die sechsste llige LDS-Nummer ein. Die Zusendung der 
Kopien der amtlichen Pflegestatistik an die Kommune n in Nordrhein-Westfalen ist in Nordrhein-
Westfalen gängige Praxis und wird vom LDS befürwort et. Daher bitten wir um eine Durch- 
schrift/Kopie bzw. Ergebnisdiskette/-CD der Erhebun gspapiere 2005 die Sie an das LDS ge- 
sandt haben. 
 
 
 
 
2. Ambulante Pflegeeinrichtungen  
 
 
Datenergänzung Kunden 
 
 
Die amtliche Pflegestatistik des LDS ist als Sticht agsabfrage konzipiert und gibt keine dynami- 
schen Daten wieder. Die Abfrage der Pflegestatistik Münster bezieht sich auf alle Kunden des Jah- 
res 2005. So sind Kunden, die z.B. seit dem 21.09.2 004 von einem ambulanten Pflegedienst be- 
treut werden, bzw. neu als Kunden im Jahr 2005 gewo nnen werden konnten, in die Statistik 2005 
einzufügen. Hier bitten wir Sie den jeweiligen Vertragsbeginn in die Spalte „Datum des Beginns der 
Nutzung“ einzutragen. Ist es im Jahr 2005 zum Ende eines Vertragsverhältnisses gekommen, ist 
das Ende des Vertragsverhältnisses entsprechend im Feld „Datum des Endes der Nutzung“ einzu- 
tragen.  
 
Bei Änderung der Pflegestufe innerhalb eines Jahres  ist für den Kunden eine neue Zeile bei identi- 
scher Kennzahl anzulegen. 
 
Datenergänzung Mitarbeiter 
 
 
Die Mitarbeiterdaten für 2005 ergeben sich aus der Abfrage des LDS. Hier ist die Stichtags- 
abfrage für die Auswertung der städtischen Statisti k ausreichend. 2006 wird den Pflegeein- 
richtungen, neben der Kundenabfrage 2006, eine sepa rate Mitarbeiterabfrage Anfang 2007 
zugesandt. 
 
 
 
Anlage 2

Pflegegeld für selbstbeschaffte Pflegehilfen, § 37 Abs. 3 SGB XI 
 
 
Darüber hinaus bitten wir alle ambulanten Pflegedie nste um Mitteilung, wie viele Personen Bera- 
tungen nach § 37 Abs. 3 SGB XI vom 01.01. bis 31.12 .2005 erhalten haben. Hier ist nicht die An- 
zahl der Einsätze entscheidend, sondern die Anzahl der pflegebedürftigen Personen nach Pflege- 
stufen. Bitte verwenden die den beigefügten Vordruc k. Auch hier bitten wir um Informationen über 
den Anteil von Menschen ausländischer Herkunft, falls möglich.  
 
 
 
 
3. Teilstationäre und vollstationäre Pflegeeinricht ung  
 
 
Datenergänzung Kunden 
 
 
Hier bezieht sich die Abfrage auf alle Bewohnerinne n und Bewohner in vollstationären Pflegeein- 
richtungen bzw. Tages- und Kurzzeitpflegegäste die im Jahr 2005 in einer Einrichtung Leistungen 
bezogen haben. Um die Dynamik der Kundenbeziehungen  nach Eintrittsalter, Verweildauer und 
Auslastungsgrad darstellen zu können, ist das Erfas sen von Beginn und Ende der Nutzung not- 
wendig. 
 
Die Abfrage der Pflegestatistik Münster bezieht sic h auf alle Kunden des Jahres 2005. So sind 
Bewohnerinnen und Bewohner bzw. Besucherinnen und Besucher, die z.B. seit dem 21.09.2004 in 
einer vollstationären Pflegeeinrichtung wohnen, bzw . neu als Kunden im Jahr 2005 gewonnen 
werden konnten, in die Statistik 2005 einzufügen. H ier bitten wir Sie den jeweiligen Vertragsbeginn 
in die Spalte „Datum des Beginns der Nutzung“ einzutragen. Ist es im Jahr 2005 zum Ende eines 
Vertragsverhältnisses gekommen, ist das Ende des Ve rtragsverhältnisses entsprechend im Feld 
„Datum des Endes der Nutzung“ einzutragen.  
 
Bei Änderung der Pflegestufe innerhalb eines Jahres  ist für den Kunden eine neue Zeile bei identi- 
scher Kennzahl anzulegen. 
 
Im Bereich der Kurzzeitpflege ist eine mehr als ein malige Nutzung der Einrichtung innerhalb eines 
Jahres möglich. Der wiederholte Besuch ist durch einen neuen Datensatz darzustellen. Ist ein Kun- 
de über die Jahresfrist hinaus in der Kurzzeitpfleg eeinrichtung zu Gast, so ist der Vertragsbeginn 
in der Spalte „Datum des Beginns der Nutzung“ einzu tragen. Das Ende der Nutzung ist entspre- 
chend in die Jahresstatistik für 2006, Anfang 2007 einzutragen. 
 
 
 
Besuchertage Tagespflege 
 
 
Erfahrungsgemäß sind die Besuchertage bei der Tagespflege starken Schwankungen unterworfen. 
Hier bitten wir die Einrichtungen der Tagespflege d ie Besuchertage des Jahres 2005 anzugeben, 
aus denen sich die Inanspruchnahme bzw. Auslastung einer Einrichtung darstellen lässt. Dazu 
nutzen Sie bitte den beigefügten Vordruck.

Datenergänzung Mitarbeiter  
 
Die Pflegeplanung des Sozialamtes und die statistis che Fachstelle des Amtes Stadtentwicklung, 
Stadtplanung und Verkehrsplanung der Stadt Münster erhalten die jährlichen Daten über den Per- 
sonalbestand der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter i n voll- und teilstationären Einrichtungen ano- 
nymisiert zur weiteren Nutzung von die Heimaufsicht  der Stadt Münster. Durch die anonymisierte 
Weitergabe der zum Stichtag 31.12. eines jeden Jahr es erhobenen Daten sind städtische Mehr- 
facherhebungen ausgeschlossen. Die vierteljährliche  Datenabfrage der Heimaufsicht zum Per- 
sonalbestand wird zukünftig in Form der Datei „Date nergänzung Mitarbeiter“ erhoben, die von der 
Heimaufsicht den Pflegeeinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. 
 
Mit dieser Datenerhebung, die dem Auftrag nach § 6 Landespflegegesetzes Nordrhein-Westfalen 
entspricht sowie die Angaben im Sinne des § 12 Abs.  1 Satz 5 Heimgesetz abdeckt, werden Mehr- 
facherhebungen für die Pflegeeinrichtung ausgeschlossen. 
 
 
 
 
4. Datenschutzerklärung  
 
 
Die von Ihnen überlassenen Einzeldaten werden nur i nnerhalb der von der allgemeinen 
Verwaltung personell, räumlich und organisatorisch "abgeschotteten" Statistikdienststelle 
der Stadt Münster unter Berücksichtigung der Bestim mungen des Bundesstatistikgesetzes 
(BStatG) und des Datenschutzgesetzes NRW (DSG NW) digital verarbeitet. 
 
Eine Weitergabe dieser Daten erfolgt nur in so aggr egierter bzw. anonymisierter Form ent- 
sprechend den vorgenannten Gesetzesgrundlagen, dass  ein Zugriff auf die schutzwürdigen 
Einzeldaten verhindert wird. 
 
Zur Erfassung kleinräumiger Daten ist die Stadt Mün ster auf Angaben zur Herkunft der 
Kundinnen und Kunden angewiesen. Bitte runden Sie d ie Hausnummern in die nächste 
Zehnerstelle auf. Dieses Verfahren ist mit der Date nschutzbeauftragten der Stadt Münster 
abgestimmt. 
 
 
5. Ansprechpartner  
 
 
Ansprechpartner für Fragen sind:  
 
Inhaltlich: 
 Stadt Münster - Sozialamt 
Pflege- und Altenhilfeplanung 
Herr Thomas Schulze auf'm Hofe 
Tel.: 492-5025 
 
 
Technisch: 
 Stadt Münster - Amt für Stadtentwicklung, Stadtpla nung, Verkehrsplanung 
Informationsmanagement und Statistikdienststelle 
Herr Uwe Noetzel 
Tel.: 492-1205

Anlage 3 
 
 
 
 
Fragebogen zu der Thematik: 
 
Angebote für Menschen ausländischer Herkunft in Pflegeeinrichtungen  
 
 
 
 
 
1. Welche Sprachkenntnisse Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem pflegeri- 
schen, hauswirtschaftlichen und betreuerischen Bereich sind bekannt? Nennen Sie 
bitte die Landessprachen in denen ein muttersprachlicher Austausch mit den Kun- 
den möglich ist. 
  
 
 
 
 
2. Liegt ein spezifisches Konzept für den Umgang mit Menschen ausländischer 
Herkunft vor? Wenn ja, legen sie bitte entsprechendes Informationsmaterial 
bei. 
  
 
 
 
 
 
3. Welche Angebote stehen zur Verfügung, die kulturspezifische Gewohnheiten von 
Menschen ausländischer Herkunft berücksichtigen (z.B.: Religiöse Gewohnheiten, 
Essgewohnheiten, Eigenheiten bei der Einrichtung...)? 
  
 
 
 
 
 
01.01.2005 – 31.12.2005 <- Stichtag, für den die Daten gelten 
  <- Bitte hier die 6stellige LDS-Nummer ihrer Einrichtung eingeben

Berichtsvorlage

4287 Zeichen

V/1058/2006 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Sozialamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Pflegebericht 2005 des Sozialamtes 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
11.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Ost Bericht 
11.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Bericht 
16.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Südost Bericht 
16.01.2007 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht 
17.01.2007 Ausländerbeirat Bericht 
18.01.2007 Bezirksvertretung Münster-West Bericht 
23.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht 
23.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 
24.01.2007 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen
 Bericht 
25.01.2007 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 
14.02.2007 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Der Pflegebericht 2005 des Sozialamtes stützt sich erstmals auf eine eigenständig durchgeführte 
Bestandserhebung über das vorhandene Angebot an und die Nachfrageentwicklung von Pflege-
diensten und Pflegeeinrichtungen in Münster. Nach § 6 Landespflegegesetz Nordrhein-Westfalen 
sind die Kommunen verpflichtet zu überprüfen, ob der örtliche Pflegemarkt ein qualitativ und 
quantitativ ausreichendes sowie wirtschaftliches Hilfeangebot für die Pflegebedürftigen und ihre 
Angehörigen zur Verfügung stellt. Darüber hinaus dient die Pflegemarktbeobachtung der Bereit-
stellung von Informationen für Investoren, Betreiber und Trägerverbände und stellt die Arbeits-
grundlage der Pflegekonferenz bei der Aufstellung eines Pflegeplanes dar. Ziel ist das Aufzeigen 
der Datenlage im Zeitreihenvergleich. Auf die spez ifische Problematik der Geschlechterverteilung 
wird nicht explizit eingegangen. 
 
Die Bestandserhebung wurde in Anlehnung und Ergänzung an die Pflegestatistik des Landesam-
tes für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen (LDS) vom Sozialamt mit dem Amt 
für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung entwickelt. Die Datenerhebungsbögen 
wurden an alle ambulanten, teilstationären und stationären Pflegeeinrichtungen versandt. Im 
Rahmen der Abfrage werden Daten über Nutzerinnen und Nutzer nach Geschlecht, Wohn-
ort/Herkunft, Nationalität, Pflegestufen und Finanzierung von Pflegeleistungen ermittelt. Schwer-
punktsetzung ist die kleinräumige Aufbereitung der Daten sowie die Ermittlung der Dauer der 
Inanspruchnahme pflegerischer Leistungen, die im  Rahmen der LDS Abfrage zur Pflegestatistik 
Vorlagen-Nr.: 
V/1058/2006 
Auskunft erteilt: 
Herr  Schulze auf´m Hofe 
Ruf: 
492 50 25 
E-Mail: 
SchulzeaufmHofe@stadt-muenster.de 
Datum: 
20.12.2006 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/1058/2006 
 
nicht zur Verfügung stehen. Weitere Bestandteile der Pflegestatistik sind Informationen über hilfe- 
und pflegebedürftige Menschen ausländischer Herkunft. Ebenso wurde die kleinräumige Bevöl-
kerungsprognose 2005 bis 2015 (vgl. parallel laufende Berichtsvorlage V/1043/2006 an den HA) 
der Stadt Münster, erstmals detailliert, gestaffelt nach Altersphasen dargestellt und lässt konkrete 
Rückschlüsse auf die Erhöhung der Zahl hochaltriger und hochbetagter Menschen in Münster zu.  
 
Mit Blick auf die zunehmende Nachfrage nach in tegrativen Wohn- und Pflegearrangements wer-
den die Angebote neuer Pflege-, Wohn- und Betreuungsformen skizziert und dargestellt. Auch 
hier rückt die Verortung ambulanter pflegerischer Verbundsysteme und Angebote verschiedener 
Wohnformen im Alter, bezogen auf einzelne Quartiere immer mehr in den Blickpunkt, verbunden 
mit der Zielsetzung einer bedarfsgerechten pflegeri schen Infrastruktur in allen Stadtteilen Müns-
ters. 
 
Insgesamt beteiligten sich 36 von 49 ambulanten, teilstationären und vollstationären Pflegeein-
richtungen (Träger- und Verbundsysteme) am Verfahren. Von den 4.640 eingegangenen Daten-
sätzen (Personen die komplementäre Dienstleistungen und/oder Pflegeleistungen in Anspruch 
nehmen) konnten 3.150 Nutzerinnen- und Nutzerdaten vollständig, 1.490 Daten punktuell aus-
gewertet werden.  
 
Die Ergebnisse der Erhebung und ihre Bewertung durch die Pflegeplanung ist eine wesentliche 
Planungsgrundlage für die Pflegeeinrichtungen selbst und wird potentiellen Betreibern und Inves-
toren in Planungsgesprächen zur Verfügung gestellt.  
 
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Dr. Heinrichs 
Stadtrat

Pflegebericht 2005 des Sozialamtes

45803 Zeichen

Dezember 2006    
                                                                                                     
 
 
 
 
Pflegebericht 2005 des Sozialamtes 
 
 
 
 
Einleitung 
 
1. Altersentwicklung in Münster 
2. Pflege 
3. Wohnen 
4. Analyse und Fazit 
 
Anlagen: 
- Datenerhebungsbögen 
- Leitfaden zur Erstellung der Pflegestatistik 
- Fragebogen zu Angeboten für Menschen ausländische r 
Herkunft in Pflegeeinrichtungen

2 
 
 
1.  Altersentwicklung in Münster......................................................................................................4  
1.1  Absolute Zahlen sowie der Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung ............................4 
1.2       Prognose der Hochaltrigen in Münster nach Stadtbezirken (2006 - 2015) ............................8  
1.3  Altersprozess Münster im Vergleich zu den direkt angrenzenden Landkreisen...................10  
2.  Pflege .......................................................................................................................................11  
2.1   Pflegeberichterstattung.........................................................................................................11  
2.1.1       Stichtagsbezogene Pflegestufen, Durchschnittalter und Verweildauer.............................12  
2.1.2  Herkunft nach Stadtteilen in der vollstationären Pflege............................................... .....14  
2.1.3  Auslastung in vollstationären Pflegeeinrichtungen ...........................................................15  
2.1.4  Pflegebedürftige Menschen mit Migrationshintergrund ....................................................15  
2.1.5  Verhältnis der über 80- Jährigen zum Angebot stationärer Pflegeplätze .........................16  
2.2  Zu erwartende Entwicklungen und Veränderungen in der pflegerischen Versorgung .........17  
3.  Wohnen Im Alter...................................................................................................................17  
3.1  Wohnformen......................................... ................................................................................17  
3.2  Service-Wohnen in Münster .................................................................................................20  
3.3  Wohn- und Quartiersentwicklung .........................................................................................20  
4.  Analyse und Fazit.................................. ...................................................................................21

3 
Einleitung 
 
Mit der Vorlage V/0633/2005 kündigte die Verwaltung  einen jährlichen Bericht an, in dem der aktu- 
elle Bestand an sowie die Inanspruchnahme von Angeb oten im Bereich der professionellen vollsta- 
tionären, teilstationären und ambulanten pflegerisc hen Versorgung dargestellt wird. Im folgenden 
Bericht werden das Verfahren zur Pflegemarktbeobach tung beschrieben und die ersten darstellba- 
ren Ergebnisse präsentiert. Vor dem Hintergrund der  Entwicklung der älteren Bevölkerung werden 
die aktuellen und mittelfristigen Entwicklungstende nzen auf dem Pflegesektor zueinander ins Ver- 
hältnis gesetzt und zukünftig jährlich im Zeitreihenvergleich dargestellt. 
 
Kommunale Pflegeplanung beschränkt sich nicht einzig auf die pflegerischen Versorgungseinheiten 
im engeren Sinn, sondern betrachtet auch angrenzend e Dienstleistungsbereiche sowie die Woh- 
nungsversorgung insbesondere für ältere Menschen. H ierzu wurden zusätzliche Daten und Infor- 
mationen erhoben, die über die Informationen der Pf legestatistik des Landesamtes für Datenverar- 
beitung und Statistik Nordrhein-Westfalen hinausgehen. 
 
Wirkungen einzelner Maßnahmen oder Maßnahmenpakete für die Zukunft, lassen sich auch bei  
einhergehender Begleitung und Evaluation in der Reg el nur vorsichtig schätzen. Hierbei sind per- 
spektivisch insbesondere die Schnittstellen angrenz ender Versorgungsbereiche, wie dir Altenhilfe 
mit ehrenamtlichen Unterstützungsangeboten, die Ges undheitshilfe und die Rehabilitation oder die 
Entwicklung im Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen parallel darzustellen, um diese für die 
zukünftige Erfassung des Hilfebedarfes zu berücksichtigen. 
 
Im ersten Kapitel der Berichterstattung wird die Zu sammensetzung der älteren Bevölkerung in 
Münster erläutert. Grundlage sind hier die Prognose daten des Amtes für Stadtentwicklung, Stadt- 
planung und Verkehrsplanung im Rahmen der Kleinräum igen Bevölkerungsprognose, die es er- 
laubt, auf Stadtteilebene quartiersbezogene Daten b is ins Jahr 2015 und damit die demographi- 
sche Entwicklung für die Altenhilfe- und Pflegeplanung entsprechend aufzuarbeiten. 
 
Im zweiten Kapitel werden Verfahren, Ablauf und Bet eiligung der erstmals für 2005 durchgeführten 
Befragung zur Pflegestatistik erläutert sowie erste  Ergebnisse präsentiert. Dargestellt wird hier 
erstmals eine Abfrage zur Versorgung älterer Menschen mit Migrationshintergrund. 
  
Kapitel drei erläutert übersichtsartig die verschie denen Wohnformen und Wohninitiativen für ältere, 
hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Münster und  zeigt die Entwicklungstendenzen und Per- 
spektiven auf. 
 
Die Pflegeberichterstattung erfolgt zukünftig im jä hrlichen Rhythmus und verfolgt das Ziel, im Zeit- 
reihenvergleich die Entwicklung der pflegerischen V ersorgung kontinuierlich darzustellen und im 
weiteren Themenbereiche und Bedarfskonstellationen in der Pflegelandschaft in Münster schwer- 
punktmäßig aufzugreifen.

4 
1. Altersentwicklung in Münster 
 
Erstmals wurde eine Detailbetrachtung der Bevölkeru ng ab 60 Jahren in Altersgruppen durchge- 
führt. Diese Sichtweise ermöglicht das Verhältnis d er Älteren im Vergleich zur Gesamtbevölkerung 
wie auch in der Gruppe der älteren untereinander.  
 
Eine einheitliche Definition des Begriffs „Alter“ i st in der Fachliteratur nicht zu finden. Gemeint is t 
die Lebensphase, die nach dem Austritt aus dem Erwerbsleben bzw. mit dem Eintritt in ein soziales 
Alterssicherungssystem beginnt. Das durchschnittliche Eintrittsalter in den Ruhestand von Männern 
liegt bei 60,8 und von Frauen bei 61,4, bei steigen der Tendenz (Quelle: Verband Deutscher Ren- 
tenversicherungsträger; Stand 11.2004). Die kontinu ierlich gestiegene Lebenserwartung, die gene- 
rell mit einer besseren Gesundheit einhergeht, verl ängert die Phase des Alterns kontinuierlich. In 
der Literatur wird häufig von einem dritten und vie rten Lebensalter gesprochen. Die vorliegenden 
Planungen und Prognosen orientieren sich daher in d er Regel auf die Gruppe der 60 bis 80– Jähri- 
gen (ältere Menschen) und der über 80– Jährigen (Gr uppe der Hochaltrigen oder Hochbetagten). 
Dessen ungeachtet können bei besonderen themenbezogenen Erläuterungen punktuell auch ande- 
re Altersklassen bzw. Begriffe verwendet werden.   
 
 
 
1.1 Absolute Zahlen sowie der Anteil der Älteren an  der Gesamtbevölkerung 
 
Folgende wesentlichen Aussagen der kleinräumigen Be völkerungsentwicklung des Amtes für 
Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung lassen sich in Bezug auf die Alterungsent- 
wicklung der wohnberechtigten Bevölkerungsgruppe in Münster treffen: 
 
 
 die Gesamtbevölkerung in Münster bleibt bis zum Jahr 2015 nahezu konstant, 
 die Gruppe der 60 bis 80- Jährigen wächst in diesem Zeitraum moderat, 
 die absolute Zahl der 80- Jährigen und Älteren verzeichnet einen deutlichen Anstieg, 
 der Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung nimmt kontinuierlich zu. 
 
 
Eine Grundlage für die Prognose 2005 bis 2015 ist d ie Annahme, dass die gegenwärtige Lebens- 
erwartung (Jahr 2005) mit 78 Jahren bei Männern und  83,2 Jahren bei Frauen im Jahr 2015 auf 
78,5 Jahren bei Männern und auf 83,8 bei Frauen ans teigt. Insofern erhöht sich die Zahl der wohn- 
berechtigten Bevölkerung bei der Gruppe der über 70  jährigen (Prognose 2002 bis 2013: 35.995 
Personen, Prognose 2005 bis 2013: 37.710 Personen). 
 
Die ermittelten Daten der kleinräumigen Bevölkerung sprognose ergänzen sich mit den Daten über- 
regionaler Voraussagen und haben den entscheidenden  Vorteil, quartiers- und stadtteilbezogene 
Aussagen zu treffen. Im bilateralen Austausch zwisc hen dem Amt für Stadtentwicklung, Stadtpla- 
nung und Verkehrsplanung und Sozialamt wurden die P rognoseergebnisse im Vorfeld ausge- 
tauscht. Sie bieten eine wesentliche Basis zur Weit erentwicklung der pflegerischen Infrastruktur in 
allen Stadtbezirken Münsters.

5 
Tabelle 1 : Verteilung der Bevölkerung unter und ab 60 Jahren  in Altersgruppen (Prognose 
zum 31.12.2006 und zum 31.12.2015) 
 
Altersgruppe ab 60 Jahre  Anzahl 2006  Prozent  Anzahl 2015  Prozent  
Unter 60 Jahre  218.880  78,4 215.907  77,3  
60 Jahre bis unter 65    12.111  4,3  13.888  4,8  
65 Jahre bis unter 70    15.187  5,4  11.884  4,3  
70 Jahre bis unter 75   11.182  4,0  11.244  4,0  
75 Jahre bis unter 80     9.405  3,4  11.979  4,3  
80 Jahre bis unter 85     6.948  2,5    7.407  2,7  
85 Jahre bis unter 90     3.488  1,3    4.694  1,7  
90 Jahre und älter     1.879  0,7    2.386  0,9  
Münster gesamt  279.080  100,0 279.389  100,00  
Quelle: Stadt Münster, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
Tabelle 1 verdeutlicht das Verhältnis der Gruppe de r Älteren zur übrigen Bevölkerung. Dabei wird 
sichtbar, dass bei der Gruppe der 75– Jährigen und Älteren ein deutliches Plus entsteht, während 
in der Entwicklung insgesamt relativ geringe Veränd erungen im Gesamtverhältnis zu beobachten 
sind. Zum 31.12.2006 werden in Münster voraussichtl ich ca. 60.200 Personen älter als 60 Jahre 
sein. Der Anteil der 60 – Jährigen und Älteren lieg t damit bei 21,6 Prozent an der Gesamtbevölke- 
rung in Münster, jede fünfte Einwohner/in Münsters hat damit das Renteneintrittsalter heute bereits 
erreicht.  
 
Für eine mittel- und langfristige Planung und Ausrichtung der Versorgungsstrukturen in der Altenhil- 
fe und bei den pflegerischen Verbundstrukturen (Soz ialgesetzbuch XI und XII), liefern diese Zahlen 
Hinweise auf einen perspektivisch steigenden Bedarf und weisen darüber hinaus auf eine adäquate 
Anpassung an die Notwendigkeiten und Erfordernisse der Bedürfnisentwicklung älterer Menschen 
in Münster hin.

6 
Tabelle 2 : Verteilung der Bevölkerung ab 60 Jahren in Alters gruppen (Prognose zum 
31.12.2006 und zum 31.12.2006) 
 
Altersgruppe ab 60 Jahre Anzahl 2006 Prozent Anzahl 2015 Prozent 
60 Jahre bis unter 65 12.111 20,1 13.888 21,8 
65 Jahre bis unter 70 15.187 25,2 11.884 18,7 
70 Jahre bis unter 75 11.182 18,6 11.244 17,7 
75 Jahre bis unter 80   9.405 15,6 11.979 18,9 
80 Jahre bis unter 85   6.948 11,6 7.407 11,7 
85 Jahre bis unter 90   3.488   5,8 4.694 7,4 
90 Jahre und älter   1.879    3,1 2.386 3,8 
Insgesamt über 60 Jahre 60.200 100,0 63.481 100,00 
Insgesamt über 80 Jahre 12.315   20,5 14.486 22,9 
Quelle: Stadt Münster, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
Tabelle 2 stellt die Verteilung und die Entwicklung  der Bevölkerung ab 60 Jahren in den Alters- 
gruppen dar. Sichtbar ist hier der hohe Anteil der 65 bis 69- Jährigen, der sich für die weitere Ent- 
wicklung bzw. Verschiebung im Jahr 2015 nachhaltig auswirken wird. Wie bereits erwähnt nimmt 
die Zahl der 60 bis 80– Jährigen in der Zeit von 20 06 bis 2015 um 5,4 Prozent eher mäßig zu, hin- 
gegen ist bei den Hochaltrigen und Hochbetagten, de n 80- Jährigen und Älteren eine Steigerungs- 
quote von 17,6 Prozent zu verzeichnen, die klar ver deutlicht, dass langfristig in diesem Altersseg- 
ment, welches am stärksten von Hilfe- und Pflegebed ürftigkeit betroffen ist, die deutlichste Zunah- 
me zu erwarten ist.

7 
Tabelle 3:   Zusammensetzung der älteren Bevölkerung nach Altersgruppe und Geschlecht 
 
Altersgruppe ab 60 
Jahre 
Männer 
2006 
Frauen 
2006 
Anteil Frauen 
in Prozent 
2006 
Männer 
2015 
Frauen 
2015 
Anteil Frauen 
In Prozent 
2015 
60 Jahre bis unter 65 5.741 6.370 52,6  6.438  7.44 9 54,0 
65 Jahre bis unter 70 6.856 8.331 54,9  5.442  6.44 3 54,2 
70 Jahre bis unter 75 4.815 6.367 56,9  4.913  6.33 1 56,3 
75 Jahre bis unter 80 3.729 5.676 60,4  4.733  7.00 6 58,5 
80 Jahre bis unter 85 2.198 4.750 68,4  2.725  4.68 2 63,2 
85 Jahre bis unter 90 845 2.643 75,8  1.498  3.196 68,1 
90 Jahre und älter 376 1.503 80,0    510  1.863 78, 6 
Insgesamt über 60 
Jahre 
24.560 35.640 59,2 26.499 36.983 58,3 
Insgesamt über 80 
Jahre 
3.419 8.896 72,2 4.741 9.745 67,3 
 
Quelle: Stadt Münster, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
Tabelle 3 zeigt das Verhältnis von Anzahl und Antei l der Frauen ab 60 Jahren gegenüber den 
gleichaltrigen Männern. Zum Stichtag 31.12.2006 wer den voraussichtlich 35.640 Frauen 24.560 
Männer über 60 Jahren gegenüberstehen. Deutlicher s ieht das Verhältnis bei den 80- Jährigen und 
Älteren aus, hier liegt der Anteil der Frauen bei 72, 2 Prozent.  
 
In den jüngeren Altersgruppen ist das Geschlechterv erhältnis relativ ausgeglichen. Mit zunehmen- 
dem Alter steigt jedoch der Frauenanteil aufgrund d er höheren Lebenserwartung, sowie durch den 
sog. Frauenüberhang in den Generationen, die durch den zweiten Weltkrieg betroffen waren. Per- 
spektivisch werden sich diese Werte tendenziell ann ähern, deutlich wird diese Entwicklung im Ver- 
hältnis der 80- Jährigen und Älteren für das Jahr 2 015. Hier liegt der Anteil der Frauen bei 67,3 
Prozent.

8 
1.2   Prognose der Hochaltrigen in Münster nach Stadtbezirken (2006 – 2015) 
 
 
Abbildung 1 
: Bevölkerungsprognose der über 80- Jährigen nach Stadtbezirken 
 
0
500 
1000 
1500 
2000 
2500 
3000 
3500 
4000 
4500 
5000 
5500 
6000 
6500 
2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 
Mitte West Nord Ost Südost Hiltrup 
 
Quelle: 
 Kleinräumige Bevölkerungsprognose, Stadt Münster Amt für Stadtentwicklung,  
             Stadtplanung, Verkehrsplanung 
 
 
Abbildung 1 zeigt die absolute Steigerung der Anzah l der 80-Jährigen und Älteren. Eine konstante 
Größe ist der Stadtbezirk Mitte. In der Summe ist v on einer nahezu gleichbleibenden Zahl der 
Hochaltrigen bis zum Jahr 2015 auszugehen. Allerdin gs verzeichnet die Altstadt einen besonders 
starken Rückgang von 26 Prozent, der nur durch die leicht wachsenden Anteile der bevölkerungs- 
stärkeren Stadtteile des Innenstadtringes und der B ereiche Mitte-Süd und Mitte-Nordost aufgefan- 
gen wird.

9 
Zuwachsraten der hochaltrigen Bevölkerung  
 
 
Stadtbezirk West 
 
Der bevölkerungsreichste Außenstadtbezirk verzeichn et insgesamt einen Anstieg um 38 Prozent 
hochaltriger Menschen. Die Steigerungsrate der abso luten Zahl der 80-Jährigen und Älteren für 
Gievenbeck liegt bei 45 Prozent (2006 = 506 Persone n >80 zu 2015 = 732 Personen >80). Für den 
Stadtteil Sentrup ist ein Rückgang um 9 Prozent zu verzeichnen. Mecklenbeck wächst in dieser 
Altersgruppe um 26 Prozent, die höchste Steigerunge n in West verzeichnet Albachten mit 50 Pro- 
zent, Roxel mit 64 und Nienberge mit 73 Prozent. 
 
 
Stadtbezirk Nord 
 
In der Summe wächst die Anzahl der Hochaltrigen im Stadtbezirk Münster-Nord mit einem Plus von 
53 Prozent im Vergleich zum übrigen Außenbereich Mü nsters am stärksten. Coerde wird einen 
Zuwachs von 56 Prozent, Kinderhaus Ost von 35, Kind erhaus West von 58 und Sprakel von 62 
Prozent (2006 = 113 Personen >80 zu 2015 = 184 Personen >80) verzeichnen. 
 
 
Stadtbezirk Ost 
 
Für Münster-Ost werden die geringsten Zuwachsraten (19 Prozent) bei den hochaltrigen Menschen 
erwartet. Mauritz-Ost verzeichnet 9 Prozent, Gelmer -Dyckburg immerhin 50 (2006 = 119 Personen 
>80 zu 2015 = 179 Personen >80) und für Handorf wird ein Anstieg von 34 Prozent prognostiziert. 
 
 
Stadtbezirk Südost 
 
Der Stadtbezirk wächst bei der Personengruppe der 8 0-Jährigen und Älteren um 29 Prozent. 
Gremmendorf-West um 38, Gremmendorf-Ost um 28, Ange lmodde lediglich um 15 und Wolbeck 
um 48 Prozent (2006 = 310 Personen >80 zu 2015 = 458 Personen >80). 
 
 
Stadtbezirk Hiltrup 
 
Der Bezirk Hiltrup unterliegt den stärksten Schwank ungen, in der Summe, genau wie West mit 38 
Prozent. Berg Fidel bleibt mit einem Zuwachs um 10 Prozent recht beständig, wogegen Hiltrup Ost 
mit 79 Prozent den zweithöchsten Anstieg (2006 = 20 3 Personen >80 zu 2015 = 365 Personen 
>80) zu verzeichnen hat. Hiltrup-Mitte steht mit ge ringen 9 Prozent allerdings 106 Prozent Steige- 
rung in Hiltrup West (2006 = 156 Personen >80 zu 20 15 = 322 Personen >80) gegenüber, Amels- 
büren verzeichnet Zuwachsraten von 66 Prozent.

10 
1.3  Altersprozess Münster im Vergleich zu den dire kt angrenzenden Landkreisen 
 
 
Abbildung 2: 
   Entwicklung im Prognosezeitraum von 2002 bis 2020; kommunale  
                         Steigerungsraten in Prozent 
 
0
20 
40 
60 
80 
100 
120 
140 
Coesfeld Borken Steinfurt Warendorf Münster 
Anstieg der 65-80 Jährigen Anstieg der über 80- Jährigen 
 
Quelle: 
   Dr. Heinz Rothgang, „Demographischer Wandel und Pflegebedürftigkeit in NRW“, 2004; 
                Forschungsauftrag zum Bericht der Enquete-Kommission des Landtags  
                Nordrhein-Westfalen, „Situation und Zukunft der Pflege in NRW 
 
Die voraussichtliche Altersentwicklung in den Kreis en des Münsterlandes zeigt in der Abbildung 2 
einen deutlichen Anstieg der Altersstruktur in den angrenzenden Landkreisen. Nach den Modell- 
rechnungen zum Bericht der Enquete-Kommission des L andtags Nordrhein-Westfalen zur „Situati- 
on und Zukunft der Pflege in NRW“ verzeichnen die K reise Coesfeld (106 Prozent), Borken (123,5 
Prozent), Steinfurt (102,3 Prozent) und Warendorf m it (93,7 Prozent) in dieser Form einen weitaus 
deutlicheren Zuwachs als Münster mit einer Steigerung von 26 Prozent. 
 
Diese zum Teil drastische Entwicklung ist kennzeich nend für die Ballungsräume um sog. Mittel- 
zentren und findet ihre Ursache im – zwischenzeitli ch nachlassenden - Suburbanisierungsprozess 
der vergangenen Jahrzehnte. Die Wechselwirkung der Wanderungsbewegungen älterer und hoch- 
altriger Menschen in der Region des Münsterlandes g ilt es für die nächsten Jahre gezielt zu beo- 
bachten. Diese werden partiell in die Pflegeberichterstattung der Folgejahre einfließen.

11 
2. Pflege 
 
In Münster steht den hilfe- und pflegebedürftigen B ürgerinnen und Bürgern eine Vielzahl von Ein- 
richtungen, Diensten, Beratungsstellen und ehrenamt lichen Unterstützungssystemen zur Verfü- 
gung. Die Entwicklungen in den Sektoren Pflege und Wohnen sind dynamisch. Die Konzepte zur 
Reform der Pflegeversicherung werden vor dem Hinter grund einer immer älter werdenden Gesell- 
schaft intensiv diskutiert. Wesentliche Fragestellu ngen zur Finanzierung und Organisation der Pfle- 
ge, zur künftigen Tragfähigkeit und Belastbarkeit f amiliärer Unterstützungssysteme sowie sich ver- 
ändernden Lebens- und Wohnwünschen, begegnen einer vor dem Hintergrund rechtlicher Rah- 
menbedingungen und Finanzierungsregelungen eher sta ndardisierten pflegerischen Versorgungs- 
landschaft, die sich zukünftig mit den Personengrup pen der allein Lebenden, Pflegebedürftigen 
ausländischer Herkunft, schwerstpflegebedürftigen M enschen oder etwa der wachsenden Zahl der 
demenziell Erkrankten auseinandersetzen muss. In di esem Zusammenhang zeigt die kommunale 
Pflegeplanung Angebote neuer Wohn- und Pflegeformen  sowie zielgruppenspezifische Angebots- 
formen auf und berichtet regelmäßig über die Entwic klungen auf dem örtlichen Pflegemarkt sowie 
über ihre Maßnahmen zur Sicherung und Weiterentwick lung der quartiersbezogenen Infrastruktur 
und des örtlichen Hilfeangebotes. 
 
 
2.1   Pflegeberichterstattung 
 
Die Entscheidung, welche qualitativen und quantitat iven Informationen über die Erhebungsergeb- 
nisse des Landesamtes für Datenerhebung und Statist ik Nordrhein-Westfalen (LDS) erhoben wer- 
den, entscheiden die Kommunen in eigener Verantwort ung. Der von der Verwaltung erarbeitete 
Datenerhebungsbogen wurde in der Sitzung der Pflege konferenz am 15.03.2006 von der Verwal- 
tung vorgestellt, erörtert und akzeptiert. Darüber hinaus wurde der Datenerhebungsbogen in den 
Arbeitsgemeinschaften der vollstationären und ambul anten Pflegeeinrichtungen abgestimmt, um 
Mehrfacherhebungen und zusätzlichen Verwaltungsaufw and für die Pflegeeinrichtungen auszu- 
schließen. 
 
Der Verwaltungsvorschlag sah vor, kontinuierlich am bulante, teilstationäre und stationäre Pflege- 
einrichtungen in im Zusammenhang mit der Abfrage de s LDS, jährlich abzufragen, um planerisch 
relevante Daten ihrer Nutzerinnen und Nutzer wie Al ter, Geschlecht, Wohnort, Nationalität, Pflege- 
stufen und Finanzierung zu erhalten.  
 
Ende März 2006 wurde allen Pflegeeinrichtungen der Datenerhebungsbogen für 2005 zugesandt. 
Ein Erinnerungsschreiben folgte Anfang Juli. Die le tzten Rückläufe gingen Anfang Oktober ein. 
Insgesamt beteiligten sich 36 von 49 ambulanten, te ilstationären und vollstationären Pflegeeinrich- 
tungen (Träger- und Verbundsysteme) am Verfahren. 
 
Von den 4.640 eingegangenen Datensätzen (Personen d ie Pflegeleistungen in Anspruch nehmen) 
konnten 3.150 Nutzerinnen- und Nutzerdaten vollstän dig, 1.490 Daten punktuell ausgewertet wer- 
den. Ursachen für die recht hohe Fehlerquote sind d ie zum Teil unvollständig ausgefüllten Daten- 
sätze und nicht zuordnungsfähigen Angaben. Abgesehe n von der eher mäßigen Rücklaufquote der 
ambulanten Einrichtungen und der solitären Kurzzeit pflege, ist mit dem vorhandenen Material eine 
erste Auswertung gleichwohl möglich. 
 
Die Verwaltung wird den Einrichtungen, die sich bet eiligt haben, eine entsprechende Rückmeldung 
geben und im Frühjahr 2007 die Datenbögen für das J ahr 2006 auf den Weg bringen. Im Bereich 
Tagespflege und Kurzzeitpflege wird es in Absprache  mit den Trägervertretern zu Modifikationen 
kommen, die das weitere Datenerhebungsverfahren ver einfachen und insbesondere im Bereich 
Auslastung der Einrichtungen konkretere Aussagen ermöglichen werden.

12 
2.1.1 Stichtagsbezogene Pflegestufen, Durchschnittalter und Verweildauer  
 
 
Abbildung 3: 
 Stichtagsbezogene Verteilung der Pflegestufen   
 
 
 
 
Abbildung 3 veranschaulicht die Verteilung der Pfle gestufen in den Bereichen ambulant (1245 Da- 
tensätze), teilstationär (84 Datensätze) und vollst ationäre (1776 Datensätze) Pflege. Die Summe 
der auswertbaren Erhebungssätze zeigt deutlich die Verteilung nach Frauen und Männern und gibt 
die Geschlechterverteilung entsprechend wieder. Wäh rend im ambulanten Bereich noch gut 30 
Prozent Männer professionelle Pflege erhalten, lieg t der Anteil der Männer im voll- und teilstationä- 
ren Sektor bei nur noch 20 Prozent.  
 
 
Die Verteilung nach Pflegestufen zum Stichtag 31.12.05 
 
Pflegestufe Ambulant Pflege  stationäre Pflege  Tagespflege  
Pflegestufe 0  36,71 %  9,12 % 23,81 %  
Pflegestufe 1  35,66 %  34,01 % 45,24 % 
Pflegestufe 2  18,07 %  39,92 % 29,76 % 
Pflegestufe 3  6,67 %                 16,61 %                              1,19 % 
 
   
Der recht hohe Anteil von 36,7 Prozent der Pflegest ufe 0 im Feld der ambulanten Pflege spricht für 
eine starke Nachfrage nach hauswirtschaftlichen Hil fen. Insgesamt 323 Personen erhielten aus- 
schließlich oder anteilige Unterstützung im Haushalt von ambulanten Pflegediensten. 
 
 
insgesamt  Männer  Frauen  insgesamt Männer  Frauen  insgesamt  Männer  Frauen  
0
500  
1000  
1500  
2000  
Anzahl der bekannten Verträge zum 31.12.2005 
keine Angabe oder 
noch keine Zuordnung  
Pflegestufe 0 
Pflegestufe I  
Pflegestufe II 
Pflegestufe III 
 
Ambulante Einrichtungen  Stationäre Einrichtungen  Tagespflege

13 
Abbildung 4:    Zeitreihenvergleich Verteilung der Pflegestufen in Alten- und Pflegeheimen 
 
 
Bewohnerstruktur in vollstationären Pflegeeinrichtungen 
0% 
10% 
20% 
30% 
40% 
50% 
60% 
70% 
80% 
90% 
100% 
2001 2002 2003 2004 2005 
Pflegestufe 0 Pflegestufe 1 Pflegestufe 2 Pflegestufe 3 
 
 
 
Bei der Bewohnerstruktur in der vollstationären Pfl ege ist ein seit Jahren leichter Rückgang in der 
Pflegestufe 0 zu beobachten. Diese Entwicklung setz t sich in 2005 fort und korrespondiert mit dem 
Trend, zunächst auch bei eintretender Hilfe- Pflege bedürftigkeit im häuslichen Rahmen zu verblei- 
ben und ambulante Leistungsangebote wahrzunehmen.  
 
 
Entwicklung der Pflegestufen in Prozent in Alten- und Pflegeheimen 
 
 
2001 2002 2003 2004 2005 
Pflegestufe 0 14 13 11 10 9 
Pflegestufe 1 32 32 32 32 34 
Pflegestufe 2 40 40 42 42 40 
Pflegestufe 3 14 15 15 15 17

14 
Abbildung 5:  Durchschnittliche Verweildauer in Einrichtungen der Pflege 
 
 
351,7 322,7 
367,6 
985,3 
625,9 
1122,9 
418,6 
350,6 
438,6 
insgesamt Männer Frauen insgesamt Männer Frauen insgesamt Männer Frauen 
0
200 
400 
600 
800 
1000 
1200 
1400 
Durchschnittliche Verweildauer in Tagen 
Ambulante Einrichtungen Stationäre Einrichtungen Tage spflege  
 
 
Durchschnittliche Verweil- 
dauer in Jahren 
Gesamt Männlich Weiblich 
Ambulant 1,0 0,9 1,0 
Stationär 2,7 1,7 3,1 
Tagespflege 1,1 1,0 1,2 
 
 
 
Die durchschnittlichen Verweildauern hilfe- und pfl egebedürftiger Menschen in der ambulanten 
Pflege liegen bei ca. einem Jahr. Der Zeitraum der Versorgung ist bei Männern und Frauen nahezu 
identisch. Ähnlich gestalten sich die Kundeninteres sen in den Tagespflegeeinrichtungen in Müns- 
ter, auch hier unterscheiden sich Verweildauern nac h Geschlechtern kaum. Im Bereich der Wohn- 
dauer, leben Frauen mit 3,1 Jahren wesentlich länger als Männer (1,7 Jahren)  in einem Alten- oder 
Pflegeheim in Münster. Für die Zukunft ist eine imm er kürzer werdende Verweildauer in der vollsta- 
tionären Pflege zu erwarten.  
 
Perspektivisch wird im Rahmen des Zeitreihenverglei ches eine klare Auswertung und Darstellung 
der Verweildauern in den Pflegeeinrichtungen möglich sein.   
 
 
2.1.2 Herkunft nach Stadtteilen in der vollstationären Pflege 
 
Aufgrund der zur Verfügung stehenden Datensätze kan n hier nur erläuternd der Bereich der statio- 
nären Pflege beschrieben werden. Auswertbare Hinwei se liegen für 21 vollstationäre Einrichtungen 
(von insgesamt 25 Einrichtungen) vor. Der weitaus größte Anteil der Bewohnerinnen und Bewohner 
in den Alten- und Pflegeheimen Münsters kommt aus d em Stadtbezirk Münster-Mitte. Diese Aus- 
sage gilt auch für die Einrichtungen, die in den Au ßenstadtbezirken in relativer Nähe zur Innenstadt

15 
liegen. Insbesondere der Stadtteil West, der überpr oportional gut mit vollstationären Pflegeplätzen 
ausgestattet ist, verfügt über einen ausgesprochen hohen Anteil von Bewohnerinnen und Bewoh- 
nern aus dem Innenstadtbereich.  
 
Alten- und Pflegeheime, die an der Stadtgrenze angesiedelt sind, haben einen entsprechend hohen 
Anteil von Bewohnerinnen und Bewohnern, die vormals außerhalb von Münster gelebt haben.  
 
 
2.1.3 Auslastung in vollstationären Pflegeeinrichtungen  
 
In Münster standen im Jahr 2005 insgesamt 2.150 vol lstationäre Pflegeplätze in 26 Einrichtungen 
zur Verfügung, inbegriffen sind hier insgesamt 33 K urzzeitpflegeplätze, die teilweise auch als voll- 
stationäre Plätze genutzt werden. Die Heimgrößen li egen zwischen eher kleinen Einrichtungen mit 
28 oder 41 Plätzen bis hin zu Einrichtungen mit 161  bzw. 168 Plätzen. Die letzen fünf neu erbauten 
Pflegeheime bieten ausschließlich Einzelzimmer an u nd übertreffen damit die Vorgaben des Lan- 
despflegesetzes NW, das von einem Mindestanteil von  80 Prozent vorsieht. Ebenso haben durch 
Umbau bzw. Erweiterung zwei Häuser ihren Einzelzimmeranteil entsprechend erweitert. 
 
Insgesamt  waren drei Häuser von Umbaumaßnahmen bet roffen, die daher keinen Echtbetrieb 
widerspiegeln können. Eine Einrichtung startete den  Betrieb im Laufe des Jahres 2005 und kann 
daher keine Bemessungsgrundlage sein. Die festgeste llte durchschnittliche Auslastungsquote liegt 
bei 96,8 Prozent. Vier Einrichtungen erreichen noch eine Quote von knapp über 100 Prozent. Diese 
hohe Auslastung erklärt sich mit der zeitweisen Bel egung von eingestreuten Kurzzeitpflegeplätzen 
durch die Bewohnerinnen und Bewohner. Der geringste Auslastungswert lag bei 87, 4 Prozent. 
 
Diese Zahlen korrespondieren mit den 194 Freimeldun gen aus Alten- und Pflegeheimen in Müns- 
ter, die für das Jahr 2005 dem Informationsbüro Pflege rückgemeldet wurden.  
 
Deutlich wird, dass Einrichtungen die im Verbund mi t vorstationären Angeboten, wie etwa Service-
Wohnen oder eigenen ambulanten Dienst auftreten, St andortvorteile haben, da sie im Stadtteil prä- 
senter sind. 
 
 
2.1.4  Pflegebedürftige Menschen mit Migrationshintergrund 
 
Der Anteil ausländischer Menschen in Münster lag zu m Stichtag 31.12.2005 bei 8,4 Prozent 
(22.757 Personen). Der Anteil älterer Menschen mit ausländischem Pass liegt bei etwa 600 bei den 
60- Jährigen und Älteren, die Anzahl hochaltriger M enschen ausländischer Herkunft ist auf 130 
Personen zu beziffern. 
 
 
Tabelle: 
 Ältere ausländische wohnberechtigte Bevölkerung zum 31.12.2005 
 
 
60 
 -  
64 
65 
 -  
69 
70 
 -  
74 
75 
 -  
79 
80 u. älter 
Gesamt 587 426 244 145 130 
Frauen 276 195 111 84 80 
Männer 311 231 133 61 50

16 
 
Im Rahmen der Abfrage zur Pflegestatistik wurden di e Einrichtungen zum Geburtsort und zur Nati- 
onalität ihrer Kundinnen und Kunden sowie Bewohneri nnen und Bewohner befragt. Eine Auswer- 
tung zur Herkunft ist faktisch unmöglich, da oftmal s eine doppelte Staatangehörigkeit vorliegt bzw. 
bei der Frage nach dem Geburtsland kaum zu untersch eiden, ist ob es sich um Aussiedler/innen 
bzw. ehemals Vertriebene oder ausländerrechtlich um  nichtdeutsche Personen bzw. Vertriebene 
handelt. Pflegebedürftige Menschen mit ausländische r Herkunft sind in vollstationären Einrichtun- 
gen punktuell, im Rahmen der ambulanten pflegerisch en Versorgung ebenfalls vereinzelt, vertre- 
ten. Im Rahmen der Abfrage zur Beratung nach § 37 A bs. 3 SGB XI (Beratung durch eine zugelas- 
sene Pflegeeinrichtung in der eigenen Häuslichkeit)  wird deutlich, dass der weitaus größte Anteil 
pflegebedürftiger Menschen mit Migrationshintergrun d in der eigenen Häuslichkeit familiär versorgt 
wird.  
 
Bei der Frage nach den Sprachkenntnissen der Mitarb eiterinnen und Mitarbeitern ist festzustellen, 
dass ein hoher Anteil der Einrichtungen Möglichkeit en hat, über dort Beschäftigte einen mutter- 
sprachlichen Austausch in russisch, polnisch, engli sch, bedingt arabisch, portugisisch, spanisch, 
koreanisch, indisch herzustellen. Spezifische Konze pte für den Umgang mit Menschen ausländi- 
scher Herkunft bzw. entsprechendes Informationsmate rial liegen in keiner Einrichtung vor. Auf kul- 
turspezifische Gewohnheiten wird im Einzelfall eing egangen, so können etwa Essenswünsche 
weitgehend berücksichtigt werden.  
 
Die am 05.12.2006 durchgeführte Fachtagung zur kult urkompetenten Altenpflege in Münster gibt 
erste Hinweise für die Entwicklung in diesem Arbeit sfeld und ist in der Tagungsdokumentation zu- 
sammengefasst. Wesentliches Ziel ist es, hier Mensc hen ausländischer Herkunft einen guten Zu- 
gang zu den Einrichtungen der Pflege und den spezifischen Beratungsstellen zu ermöglichen.  
 
 
2.1.5 Verhältnis der über 80-Jährigen zum Angebot stationärer Pflegeplätze 
 
 
Abbildung 6:
 Pflegequote 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Pflegequote 2007 
Verhältnis der über 80-Jährigen zum Angebot stationärer Pflegeplätze 
neue Einrichtungen in Gievenbeck, Albachten und Coerde sind in die Berechnung integriert 
17,2 
35,7 
13,8 
6,6 
12,8 
24,9 
19,2 
0
2000 
4000 
6000 
8000 
10000 
12000 
14000 
Mitte West Nord Ost Südost Hiltrup Stadt Münster 
0
5
10 
15 
20 
25 
30 
35 
40 
über 80-Jährige stationäre Pflegeplätze Pflegequote Ø Pflegequote MS

17 
 
Die Versorgungsquote der 80-Jährigen und älteren Mü nsteraner und Münsteranerinnen wird Mitte 
des Jahres 2007 bei 19,2 Prozent liegen, gegenüber 2006 mit 17,9 Prozent. Einbezogen sind hier 
die neuen Einrichtungen in Gievenbeck (im Dezember 2006 eröffnet), Albachten und Coerde,  
ebenso wie die Vorausberechnungen der über 80-Jährigen und Älteren.  
 
 
2.2 Zu erwartende Entwicklungen und Veränderungen i n der pflegerischen Versorgung 
 
Über die letzten Jahre ist eine tendenziell abnehmende Nachfrage für stationäre Pflegeangebote zu 
beobachten. Als Ursache kommen hier in Betracht: 
 
• Die Anrechnung des Vermögens bei der Bemessung des  Pflegewohngeldanspruchs ein- 
hergehend mit der Novellierung des Landespflegegesetzes NW seit August 2003. 
• Eine vollstationäre pflegerische Versorgung die in  vielen Haushalten bzw. Familien aus 
Kostengründen zu Gunsten häuslicher Pflege nicht od er erst dann realisiert wird, wenn die 
ambulante Versorgung nicht mehr möglich ist. 
• Die Entwicklung und der Ausbau ambulant betreuter Wohngemeinschaften für Menschen 
mit demenziellen Krankheitsbild. Zu den bereits bes tehenden 58 „Plätzen“ in fünf Gemein- 
schaften werden zum Frühjahr 2008 zusätzliche 18 Be wohnerplätze in Gievenbeck reali- 
siert. Weitere Planungsüberlegungen verschiedener T räger wurden an die Pflegeplanung 
herangetragen. 
 
Die vermehrten Freimeldungen von Doppelzimmern in A lten- und Pflegeheimen ist ein Indiz für die 
erhöhte Nachfrage nach Einzelzimmern. Gleichzeitig werden allerdings auch verstärkt freie Einzel- 
zimmer gemeldet. Erwartet wird zukünftig eine abneh mende Verweildauer in der vollstationären 
Pflege, durch den immer späteren Eintritt in diese Versorgungsform. Damit einhergehen wird eine 
höhere Fluktuation in den Einrichtungen. Der Wettbe werb unter den vollstationären Einrichtungen 
wird zunehmen. Einige Einrichtungen sind 30 Jahre u nd älter, Sanierungs-, Instandhaltungsvorha- 
ben sowie die Umwandlung von Doppel- zu Einzelzimme rn stehen bei den Einrichtungen auf der 
Agenda.  
 
Gleichwohl wird auch zukünftig ein hoher Anteil hil fe- und pflegebedürftiger Menschen auf stationä- 
re Pflege angewiesen sein.  
 
 
3.  Wohnen Im Alter 
 
Nicht nur das Alter bzw. der Alterungsprozess wird sich zukünftig zunehmend differenziert darstel- 
len, selbstbestimmte Wohnformen und neue Wohnmöglic hkeiten für ältere Menschen haben sich in 
den vergangenen Jahren weiter fortentwickelt. Zur O rientierung werden die wichtigsten Wohnfor- 
men im Alter in der folgenden Rubrik kurz beschrieb en. In dem Zusammenhang wurden die Defini- 
tionen herangezogen, die vom Kuratorium deutsche Al tershilfe (KDA) im Allgemeinen anerkannt 
werden. Klare definierte Qualitätsstandards existieren zu den verschiedenen Wohnformen nicht.  
 
 
3.1  Wohnformen 
 
Barrierefreie Wohnung 
 
 
Neue oder umgebaute Wohnungen sind so gestaltet, da ss sie in ihrer Nutzung keine Hindernisse 
oder Barrieren für ältere oder behinderte Menschen darstellen. Die DIN 18025 Teil 1 (rollstuhlge- 
recht) und Teil 2 (barrierefrei) schreiben die Stan dards fest und umfassen im Wesentlichen Hinwei- 
se bzw. Vorgaben zu Bewegungsflächen, zur Vermeidun g von Stufen und Schwellen beim Zugang 
innerhalb und außerhalb von Wohnungen sowie zu den Türbreiten und zur Erreichbarkeit von not- 
wendigen Bedienungselementen. Barrierefreie Wohnung en lösen nach und nach speziell für ältere

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Menschen gestalteten Altenwohnungen ab, die oftmals  nicht den barrierefreien Standard in Bezug 
auf Erreichbarkeit der Wohnung entsprechen.  
 
 
Betreutes Wohnen / Service-Wohnen 
 
 
Hier werden die unterschiedlichsten Formen altersge rechter Wohnangebote mit Betreuungsleistun- 
gen gekoppelt. In der Regel mietet der Bewohner / d ie Bewohnerin eine möglichst zentral gelegene 
barrierefreie Wohnung, ggf. in einer speziellen Woh nanlage oder als Heimverbund. Neben dem 
Mietvertrag muss ein Paket von Grundleistungen abge nommen werden, für die eine monatliche 
Betreuungspauschale zu entrichten ist. Die Grundlei stungspauschale muss auch dann monatlich 
entrichtet werden, wenn die Leistungen nicht in Ans pruch genommen werden. Dazu zählen in der 
Regel persönliche Beratungs- und Informationsleistu ngen, ein Hausnotruf und Hausmeisterdienste. 
Zusätzlich werden frei wählbare Dienstleistungen (W ahlleistungen), wie etwa ambulante Pflege, 
Wohnungsreinigung, Fahr- und Begleitdienste, Mahlze iten, die über die Grundleistungen hinausge- 
hen angeboten.  Eine Abrechung erfolgt nur, wenn di e Wahlleistungen auch in Anspruch genom- 
men werden.  Die Bewohner schließen einen Miet- und  in der Regel separaten Betreuungsvertrag 
ab. Diese Wohnform unterliegt nicht den heimrechtli chen Bestimmungen. Wohnstifte und Wohnre- 
sidenzen mit weitgehenden Grund- und Betreuungsleis tungen sind ebenso unter dieser Rubrik ein- 
zuordnen. 
 
 
Betreutes Wohnen zu Hause 
 
 
Grundsatz ist hier der Verbleib in der eigenen Häus lichkeit und der gleichzeitige Abschluss eines 
Betreuungsvertrages mit einem Anbieter von haushalt snahen Dienstleistungen, einem ambulanten 
Dienst oder einem Betreuungsverein. Der Betreuungsv ertrag umfasst neben den allgemeinen Be- 
ratungs- und Informationsleistungen vor allem den r egelmäßigen Hausbesuch, um weitere Hilfsbe- 
darfe besser einschätzen zu können. Diese werden ge meinsam mit den Kunden weiterentwickelt 
und bei Bedarf erweitert und neu vereinbart. Ein solches Wohnkonzept, auch als Wohnen plus oder 
Betreutes Wohnen im Bestand bezeichnet, wird aktuell noch recht selten in Anspruch genommen. 
 
 
Selbstorganisierte gemeinschaftliche Wohnprojekte für oder von älteren Menschen 
 
  
Diese Wohnform meint Projekte, die entweder nur für  ältere oder ältere und junge Menschen, für 
ein Haus oder eine Wohnanlage konzipiert werden. Di e Bewohnerinnen und Bewohner leben in  
ihrer eigenen abgeschlossenen Wohnung, daneben gibt  es Räume die gemeinschaftlich genutzt 
werden. In der Regel werden diese Wohnprojekte von privaten Gruppen oder Personen initiiert und 
in eigener Regie gegründet und weitergeführt. Die B ewohnerschaft organisiert das Gemeinschafts- 
leben oder ist zumindest an der Organisation beteil igt. Diese Wohnformen existieren in unter- 
schiedlichen Größen und Beteiligungsformen. In Müns ter wurden und werden vermehrt Projekte 
dieser Art auf den Weg gebracht. Zunehmend werden W ohnungswirtschaft sowie private Investo- 
ren auf solche Ansätze selbstbestimmter Wohnformen aufmerksam und sind bereit gemeinsam mit 
den Initiativen die Projekte zu realisieren.  
 
 
Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Pflegebedürftigen / demenziell Erkrankte 
 
 
Eine Gruppe (in der Regel 8 bis 12 Personen) pflege bedürftiger bzw. hilfebedürftiger ältere Men- 
schen lebt in einer Wohnung oder einem Haus zusamme n. Jedem Bewohner, jeder Bewohnerin 
steht ein abgetrennter Wohn- und Schlafbereich zur Verfügung. Hauptaufenthaltsort ist die eine 
große Wohn- Essküche bzw. angrenzende Gemeinschafts räume. Die Betreuung findet für demen- 
ziell Erkrankte rund um die Uhr, für hilfe- und pfl egebedürftige Menschen stundenweise statt. 
Betreuungspersonal stellt die Haushaltsführung und die Organisation des Gruppenlebens sicher. 
Individuelle hauswirtschaftliche, grund- und behand lungspflegerische Leistungen werden von frei

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wählbaren ambulanten Pflegediensten erbracht. Diese  ambulante und wohngruppenorientierte 
Betreuungsform unterliegt nicht dem Heimrecht. Für eine solche Form der Betreuung werden auch 
Begriffe wie Pflegewohngruppen, Pflegewohnungen ode r begleitete Wohngruppen verwendet. In 
Münster existieren fünf ambulant betreute Wohngemei nschaften für demenziell Erkrankte mit ins- 
gesamt 58 Wohneinheiten. Weitere Projekte befinden sich Bau und in Planung. 
 
 
Stationär betreute Hausgemeinschaften für Pflegebedürftige / demenziell Erkrankte 
 
 
Diese ebenfalls wohngruppenorientierte Betreuungsfo rm ist seit einigen Jahren Bestandteil der 
vollstationären Pflege, sie unterliegt dem Heimrecht. Vermehrt werden in einer Einrichtung mehrere 
solcher Hausgemeinschaften – in der Regel in einer Gruppengröße von 12 Personen – betrieben. 
Vorgabe ist eine möglichst eigenständige Stellung d er Gemeinschaft als autonome wirtschaftende 
Einheit im Gesamtbetrieb einer stationären Einricht ung. Auch hier steht eine großzügiger Wohn-, 
Ess- und Küchenbereich im Mittelpunkt des Gemeinsch aftslebens. Bezugsperson ist eine hauswirt- 
schaftliche Präsenzkraft, Pflegepersonal wird nach individuellem Bedarf eingesetzt.  
 
 
Quartiersbezogene Wohn- oder Siedlungskonzepte 
 
 
Mit Quartier ist eine überschaubare Wohnumgebung (S tadtteil, Wohnviertel, Dorf) gemeint, die es 
älteren, hilfe- und/oder pflegebedürftigen Menschen  ermöglicht im Wohnumfeld zu verbleiben. Die 
Quartiere sind so gestaltet und mit infrastrukturellen Verbundangeboten versorgt, dass ein Wechsel 
in eine andere Wohnform oder einen Stadtteil soweit  wie möglich vermieden wird, oder nur inner- 
halb des Quartiers der Wechsel in eine adäquate Woh nform stattfindet. Wesentliche Vorgabe eines 
solchen Konzeptes ist die Stärkung und Unterstützun g des selbständigen Wohnens, quartiersbe- 
zogene Wohnangebote für ältere Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf sowie das Vorhalten und 
die Sicherung  von sozialen Netzwerken. Derartige K onzepte befinden sich noch immer am Anfang 
ihrer Entwicklung, nur wenige – in der Regel initiiert durch Wohnungsgesellschaften im Verbund mit 
Anbietern hauswirtschaftlicher und pflegerischer Di enstleistungen - sind bisher umfassend umge- 
setzt.

3.2  Service-Wohnen in Münster 
 
Abbildung 9: 
  Betreute Seniorenwohnungen (Service-Wohnen) nach Stadtbezirken 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Verteilung der Service- Wohneinheiten in Münste r zeigt eine starke Konzentration auf die In- 
nenstadt. Gut ausgestattet sind ebenso die Stadtbez irke Münster-West und Münster-Hiltrup. Im 
Stadtteil Wolbeck ist bisher ein Anbieter am Markt vertreten, im Stadtbezirk Südost verfügen Grem- 
mendorf und Angelmodde aktuell über kein Service-Wohnangebot.  
 
Im Stadtbezirk Ost werden Betreute Wohnangebote in Handorf vorgehalten. Im Stadtteil Münster-
Nord entstehen in 33 Wohnungen in unmittelbarer Nac hbarschaft der im Bau befindlichen vollstati- 
onären Pflegeeinrichtung.  
 
 
3.3  Wohn- und Quartiersentwicklung 
 
In Münster leben zukünftig fast 2.400 Menschen in e iner vollstationären Pflegeeinrichtung, etwa 
1.200 ältere Menschen haben sich für ein Service-Wohnen entschieden. Immer mehr Initiativen von 
Älteren suchen nach Wohnkonzepten für eine möglichs t unabhängige und selbstbestimmte Le- 
bensführung im Alter. Die Wohnsituation und die Woh nqualität ist ein entscheidender Indikator indi- 
vidueller Lebenszufriedenheit, auch im Alter. Vor d em Hintergrund des Alterungsprozesses sind 
folgende Entwicklungen und Tendenzen zu beobachten: 
Verteilung der Service-Wohneinheiten nach Stadtbezirken 
Mitte 57% 
West 22% 
Nord 0% 
Ost 2% 
Südost 5% 
Hiltrup 14%

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• die zunehmende Differenzierung und Pluralisierung von Lebenslagen und Lebensstilen in der 
älteren Bevölkerung wirkt sich in vielfältiger Weis e auf die Wohnwünsche älterer Menschen 
aus, 
• zu beobachten ist eine Vielzahl neuer Wohnformen, wie Mehrgenerationenwohnen, selbstorga- 
nisierte ambulant betreute Wohngemeinschaften, oder  Pflegewohngruppen, die Bestandteil von 
Quartierskonzepten sind, 
• der sich verstärkende Anteil alleinstehender alter  Menschen, die nicht auf familiäre Unterstüt- 
zung und Versorgung zurückgreifen können und daher verstärkt auf nachbarschaftliche oder 
ehrenamtliche Hilfen und haushaltsnaher Dienstleistungen angewiesen sind, 
• die kontinuierlich wachsende Anzahl pflegebedürfti ger sowie demenziell erkrankter Menschen 
insgesamt. 
 
 
4. Analyse und Fazit  
 
Die mit Ratsbeschluss vom 21.09.2005 zur Vorlage V/ 0633/2005 „Pflegeplanung: Verfahren, Um- 
setzung, Empfehlung“, für Münster getroffene Zielvo rgabe der wohnortnahen Bereitstellung einer 
bedarfsgerechten pflegerischen Infrastruktur, wird weiter verfolgt. Als Grundversorgungseinrichtun- 
gen sind Verbundlösungen aus barrierefreien und alt engerechten Wohn- und Betreuungsangebo- 
ten, angebunden an ambulante oder stationäre Pflege einrichtungen zum Ziel gesetzt worden. In 
den Verbundeinrichtungen sollen die stationären Ang ebote eine angemessene Platzzahl nicht ü- 
berschreiten, um in möglichst vielen Stadtteilen ei ne pflegerische Grundversorgung anbieten zu 
können.  
 
Die stadtteilorientierte pflegerische Grundversorgu ng setzt dabei ausreichende Bedarfs- und Nach- 
frageprofile in den einzelnen Stadtteilen voraus. P flegerische Verbundsysteme als Grundversor- 
gungsangebote sind demnach vorrangig in jenen Stadt teilen zu planen, die bisher über kein Ange- 
bot verfügen. Zur Sicherung der Inanspruchnahme und  Auslastung der Einrichtungen und Ver- 
bundsysteme sollten diese Stadtteile über eine Bevö lkerungsstruktur verfügen, die eine bestimmte 
Größe nicht unterschreitet. Als Orientierung dient weiterhin die Mindestgröße von 6.500 Einwoh- 
nern im Stadtteil. 
 
Die Grundversorgung mit teilstationären und vollsta tionären Pflegeeinrichtung in Münster ist gut. 
Mit den drei neuen Einrichtungen in Gievenbeck, Alb achten und Coerde wird diese weiter ausge- 
baut. Die Pflegeplanung weist in diesem Zusammenhan g nachfragende Investoren auf die aktuelle 
Entwicklung im Segment klassischer Alten- und Pfleg eheime hin und empfiehlt, vor dem Hinter- 
grund weiterer konkreter Planungen für Münster-Mitt e (Geistviertel) sowie Planungsabsichten für 
die Stadtteile Nienberge und Roxel, keine neuen Investitionen. 
 
Durch die wachsende Zahl hochaltriger und hochbetag ter Menschen und die Abnahme familiärer 
Pflegebeziehungen wird in den nächsten Jahren eine verstärkte Inanspruchnahme haushaltsnaher 
und pflegerischer Dienstleistungen erwartet. 
 
Auch wenn der Anteil hochaltriger und pflegebedürft iger Migrantinnen und Migranten in Münster 
gering ist, wird eine Zunahme dieser Gruppe in den nächsten Jahren zu erwarten sein. Die Pflege- 
konferenz greift für 2007 die kulturkompetente Alte npflege als Schwerpunktthema auf und  verfolgt 
damit langfristig das Ziel, Zugangsbarrieren abzuba uen und bestehende Angebote interkulturell zu 
öffnen.

Beratungsverlauf (11)

11.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 4.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Südost
TOP 3.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.01.2007 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.01.2007 Sitzung
TOP 2.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
18.01.2007 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 4.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 2.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.01.2007 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.01.2007 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
08.02.2007 Bezirksvertretung Münster-Ost
TOP 6.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.02.2007 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 5.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
22.02.2007 Ausschuss für Gleichstellung
TOP 4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Kinderhaus

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/1058/2006
Typ
Vorlage
Datum
21.12.2006
Erstellt
06.10.2020 14:37