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Aufnahme einer Grabstätte in die Liste der Gräber für verdienstvolle Bürgerinnen und Bürger und Übernahme der Grabpflege durch die Stadt Köln
Beschlussvorlage Ausschuss 1615/2017 vom 29.05.2017
Stand: Am 12.06.2017 im Hauptausschuss ungeändert beschlossen.
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Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/41 Vorlagen-Nummer 1615/2017 Freigabedatum 29.05.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Aufnahme einer Grabstätte in die Liste der Gräber für verdienstvolle Bürgerinnen und Bürger und Übernahme der Grabpflege durch die Stadt Köln Beschlussorgan Hauptausschuss Gremium Datum Beschluss: Der Hauptausschuss beschließt die Aufnahme der Grabstätte von Herrn Manfred Ott (Friedhof Schönrather Hof, Flur 014, Nr. 87) in die Liste der Gräber verdienstvoller Bürgerinnen und Bürger. Die Übernahme der Grabpflege und der baulichen Unterhaltung durch die Stadt Köln wird gem. § 23, Abs. 4, der Friedhofssatzung der Stadt Köln geregelt. Hauptausschuss 12.06.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 235,00 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 235,00 € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Der Bildende Künstler Herr Manfred Ott hat sich auf vielfältige künstlerische Weise an öffentlichen Orten (Kirchen, Plätzen, Behörden, öffentliche Wandreliefs) der Stadt und speziell in die Gestaltung des U-Bahn-Bereiches am Neumarkt eingebracht. Er hat somit das Bild der Stadt auf positive Weise und auf Wunsch öffentlicher Institutionen mitgeprägt. Für die Stadt Köln hat Herr Ott u.a. eine Wandmalerei für das Landesbehördenhaus Köln realisiert (1961), das 50m lange Deckenrelief im U-Bahnbereich des Kölner Neumarktes (1969), welches mitt- lerweile eingelagert ist und die Großplastik „Der Unterwanderer“ aus Bronze und Aluminium, die sich jetzt im U-Bahn-Bereich des Kölner Friesenplatzes befindet. Für die Kirche „Heilige drei Könige“ in Köln-Rondorf hat er alle Kirchenfenster, Wandmalereien und Innenraumgestaltungen gefertigt, für die Kirche „St.Aposteln“ am Neumarkt die Kuppelglas- und Sakristeifenster und für die Ursulinenschule ebenfalls eine Reihe von Glasfenstern. Im Museum Ludwig sind 25 Grafiken von Manfred Ott archi- viert. Diese Einschätzung wird gestützt von einem Schreiben des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen vom 25.10.2011, in dem Herr Ott für seine „künst- lerischen Verdienste“ dem Bundespräsidialamt zur dauerhaften Gewährung eines Ehrensoldes emp- fohlen wird. Mit dem Schreiben vom 16.11.2011 hat das Bundespräsidialamt Herrn Ott mitgeteilt, dass es sich bei den Zuwendungen um Ehrengaben des Bundespräsidenten handele, als Ausdruck des Dankes für kulturelle Leistungen, die Künstler der BRD erbracht haben und man dem Vorschlag des Landes NRW folge, Herrn Ott dauerhaft den Ehrensold zu gewähren. Das Kulturamt befürwortet die Aufnahme dieser Grabstätte in die Liste der Gräber für verdienst- volle Bürgerinnen und Bürger sowie die Übernahme der Grabpflegekosten und der baulichen Unterhaltung durch die Stadt Köln.
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