2010/0072
Bund-Länder-Programm 'Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt' Eberstadt Süd Neugestaltung Kirnberger Platz
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g Seeheimer Straße Seeheimer Straße G ernsheim er S traß e Seeheimer Straße A u g u st-M e tz-W e g A u g u st-M e tz-W e g Stre sem annstra ße In d er K irch tan ne Stresemannstraße A u g u st-M e tz-W e g A u g u st-M e tz-W e g Am Adenauer Platz (B 426) Kirnbergerstraße Adenauerplatz G ernsheim er S traß e S tre se m a n n stra ß e (B3) Weidigweg W e id ig w e g Heidelberger Landstraße Heidelberger Landstraße Weidigweg Weidigweg (B 426) Heidelberger Landstraße G ernsheim er S traß e Im Busch Im Busch Heidelberger Landstraße E schelkopfw eg L o tze rtw e g Am Birkenschlag G ren za lle e Stockhausenweg B 3 Lotzertw eg Stockhausenweg E schelkopfw eg W eg K arlsruher S tr. Stockhausenweg Bogenstr. Straßenbahn Platz Reinhold-Staudt- M ax-R atschow -W eg Parkhaus Wilhelm-Hauff-Schule Muehltal-Schule Terrassenhaus Tiefgarage Tiefgarage Parkhaus Tiefgarage K T. St.Georgs-Kirche Tiefgarage T. Äußerer Planungsbereich Innerer Planungsbereich ÜBERBLICK TEL. 06151 / 33131 SPREESTRASSE 3 A FREISCHLAD + HOLZ PLANUNG UND ARCHITEKTUR AUFTRAGNEHMER : TEL. 06151 / 13-2607 BESSUNGER STRASSE. 125 STADTPLANUNGSAMT AUFTRAGGEBER : 11.09 GEZEICHNET : o. M. LAGEPLAN KIRNBERGER PLATZ AL 64295 DARMSTADT FAX 06151 / 13-2088 64295 DARMSTADT FAX 06151 / 33132 SOZIALE STADT DARMSTADT EBERSTADT DARMSTADT
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6 Sitznische mit Tisch Fahrradständer Eingangspforte beleuchtet Leuchte Mülleinhausung Leuchte Längsschnitt durch Platz / Blick nach Westen M1/100 E Querschnitt durch Platz / Blick nach Süden M1/100 Ausschnitt Funktionsband o. M. Perspektive o. M. : Blick nach Süden PLAN 2 WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT PLANUNGSWERKSTATT KIRNBERGER PLATZ
2010/0072
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
15.03.2010
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat VI Dezernat II
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Stadtplanungsamt
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2010/0072
Magistratsbeschluss-Nr.
Betreff: Bund-Länder-Programm 'Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale
Stadt' Eberstadt Süd
Neugestaltung Kirnberger Platz
Vorlage vom: 9. 2.2010
Beschlussvorschlag:
1. Der Neugestaltung des Kirnberger Platzes auf Grundlage des Ergebnisses der Planungswerkstatt wird
zugestimmt.
2. Die geschätzten Kosten für die Gesamtmaßnahme in Höhe von 645.000,00 EUR werden zur Kenntnis
genommen. Zur Finanzierung des Projektes wird der Eigentümerin (Bauverein AG) ein pauschaler
Zuschuss in Höhe von 336.316,00 Euro aus Mitteln des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt'
gewährt. Die restlichen Mitteln werden von der Eigentümerin (Bauverein AG) getragen.
Die erforderlichen Mittel sind unter einer neu einzurichtenden Investitions-Nummer kassenwirksam zur
Verfügung zu stellen. Sie werden innerhalb des Investitionsbudgets der Kostenstelle 061-030-1200
'Soziale Stadt' gedeckt.
3. Dem Abschluss einer Vereinbarung über die Neugestaltung des Kirnberger Platzes mit der
Eigentümerin Bauverein AG wird zugestimmt.
Anlagen: Lageplan_Anlage_Magistratsvorlage_Neugestaltung_Kirnberger Platz
Raumwerk_2
Raumwerk_1
2
...
Datenschutzrelevante Anlage:
Beschluss des Magistrats vom
3
...
Begründung der Magistratsvorlage vom 09.02.2010
Anlass
Im Rahmen des Bund-Länder-Programms 'Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Die
Soziale Stadt', in das Eberstadt Süd im Dezember 1998 aufgenommen wurde, wird eine
kontinuierliche städtebauliche Stabilisierung des Stadtteils verfolgt.
Eine zentrale Maßnahme im Erneuerungsprozess ist die Neugestaltung des in Gebietsmitte mit
unmittelbarem Bezug zum öffentlichen Gebäude Kirnbergerplatz 12 (Kita, Jugendclub,
Bürgerservicestelle) liegenden Platzes. Die Bauverein AG beabsichtigt als Eigentümerin der Fläche,
den zentralen und hochfrequentierten Kirnbergerplatz sowie sein Umfeld im Kontext des integrierten
Erneuerungsverfahrens 'Soziale Stadt' neu zu gestalten und einen für alle Bewohnerinnen und
Bewohner attraktiven Quartiersplatz mit hoher Aufenthalts- und Gestaltungsqualität zu schaffen. Der
Stadtteilplatz soll die Funktion einer stadträumlichen und gesellschaftlichen Quartiersmitte
übernehmen und wesentlich zu einer Belebung des Stadtviertels beitragen. Gleichzeitig wird großer
Wert daraufgelegt, eine Adressbildung für die Hochhäuser am Kirnbergerplatz 6, 6A, 11 und 13 zu
erreichen.
Auf Basis des erfolgreich abgeschlossenen diskursiven Verfahrens ('Planungswerkstatt') soll der Platz
und sein Umfeld neu gestaltet werden. In diesem Kontext ist der Umbau von Teilbereichen der
Erdgeschosszonen der Wohnbebauung vorgesehen. Ziel ist hier, in Ergänzung zu den bereits
vorhandenen öffentlichen Nutzungen am Platz, ein Vor-Ort-Büro der Wohnungsbaugesellschaft und
der Polizeidienststelle Pfungstadt ergänzt mit einer Concierge als Servicestelle einzurichten.
Planungswerkstatt
Vier an der Planungswerkstatt teilnehmende Büros wurden aufgefordert, überzeugende
realisierungsfähige Lösungen zur Instandsetzung und Neugestaltung des Platzes unter
Berücksichtigung seiner besonderen städtebaulichen Situation zu vertretbaren Kosten zu entwickeln.
Die Konzepte wurden in zwei Werkstatt-Terminen am 23.06.2009 und 02.09.2009 vorgestellt.
Im Rahmen der zweiten Veranstaltung hat das Auswahlgremium, das sich aus externen Gutachtern,
Vertreter/innen der Stadtviertelrunde und Bewohner/innen, des Stadtplanungsamtes, des
Grünflächenamtes, des Sozialdezernats, der heute und zukünftig ansässigen Einrichtungen
(Jugendzentrum, Kita, Polizei, städtischer Sozialdienst) zusammensetzte, das Konzept des Büros
Raumwerk Architekten aus Frankfurt am Main zur weiteren Umsetzung empfohlen.
Konzept
Das Konzept sieht einen offenen, übersichtlichen Platz mit drei unterschiedlichen Platzzonen vor. Der
Hauptzugang zum Platz liegt im Norden im Übergangsbereich zum Bärbel-Six-Platz. Von Osten und
Westen wird der Platz über Fußwege mit dem Stadtteil vernetzt. Den Endpunkt des Platzes bildet die
Bürgerservicestelle Kirnbergerstraße 12 im Süden.
Die drei Platzzonen bilden sich als asphaltierter Wendehammer, als baumüberstandener Platz mit
wassergebundener Decke und offener lichter Platzbereich mit Kautschukbelag als Spielteppich ab.
Der asphaltierte Wendehammer wird von erhöhten Einbauten befreit; der dort befindliche Baum mit
einer gusseisernen Baumscheibe gefasst. Durch die über den Belag vorgenommene Abtrennung des
Wendebereichs von der Erschließungsstraße wird der Vorrang des Fußgängerverkehrs signalisiert.
Der baumüberstandene Platz mit wassergebundener Decke bietet eine hohe Aufenthaltsqualität, der
Belag eignet sich z.B. zum Boule spielen.
Der Spielteppich bestimmt den offenen lichten Bereich des Platzes. Die multifunktionale Fläche ist
vorrangig Kindern als weiche, bespielbare Fläche vorbehalten. Gleichzeitig dient sie als Vorplatz der
Bürgerservicestelle Kirnbergerstraße 12 sowie der neuen Servicestelle der Bauverein AG mit
Stadtteilpolizei und Kiosk, die sich als erdgeschossige Erweiterung der Hochhausbebaung in den
Platz schiebt.
Die Begrenzung im Westen und Osten erfolgt über 'Funktionsbänder', die alle wesentlichen und
notwendigen Funktionen bündeln. Integriert in die Funktionsbänder sind Fahrradständer, Leuchten,
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...
Mülleinhausungen, Bänke sowie Eingangsmarkierungen. Gleichzeitig schaffen sie eine klare
Trennung zwischen privatem und öffentlichem Raum. Das Band besteht im Belag aus
anthrazitfarbenen, großformatigen Betonplatten. Die Vorgartenzone wird mit Stauden und Gräsern im
streifenartigen Wechsel bepflanzt.
Das 'Abstandsgrün' um die Wohnhochhäuser wird zu einer gemeinschaftlichen Vorgartenzone und
rückwärtigen, privat nutzbaren Mietergärten umgewandelt.
Der heute problematische öffentliche Durchgang durch die Westbebauung soll geschlossen werden.
Die Verwertung der Fläche ist in der weiteren Planung zu prüfen.
Kosten / Finanzierung
Die Kosten der Neugestaltung werden mit einem pauschalen Zuschuss des Bund-Länder-Programms
'Soziale Stadt' in Höhe von 336.316,00 Euro unterstützt. Die Finanzierung wird in einer Vereinbarung
zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Bauverein AG festgehalten (siehe
Beschlusspunkt 5 der Magistratsvorlage 'Planungswerkstatt Kirnberger Platz'). Alle weiteren Kosten
werden von der bauverein AG getragen.
Die aktuelle Kostenschätzung des Büros Raumwerk Architekten zeigt Baukosten in Höhe von
548.430,54 EUR auf. Die voraussichtlichen Baunebenkosten werden von der Bauverein AG in Höhe
von rd. 96.500,00 EUR geschätzt. Insgesamt fallen für die Neugestaltung des Kirnberger Platzes
Kosten in Höhe von rd. 645.000,00 EUR an.
Kostenschätzung
Geländeflächen 8.750,00 EUR
Befestigte Flächen 129.361,00 EUR
Baukonstruktionen in Außenanlagen 48.500,00 EUR
Technische Anlagen in Außenanlagen 14.500,00 EUR
Einbauten 34.620,00 EUR
Pflanz- und Saatflächen 82.075,00 EUR
Sonstige Maßnahmen in Außenanlagen 5.000,00 EUR
Umbau Sondernutzung (Polizei, Hausmeister, Kiosk) 130.500,00 EUR
Eingangsbereiche 7.560,00 EUR
Baukosten netto 460.866,00 EUR
zzgl. 19 % MwSt. 87.564,54 EUR
Baukosten brutto 548.430,54 EUR
Baunebenkosten brutto 96.500,00 EUR
Gesamt brutto 644.930,54 EUR
Gesamt brutto gerundet 645.000,00 EUR
Umsetzung
Das Büro Raumwerk Architekten wird seitens der Bauverein AG mit der weiteren Planung beauftragt.
Ziel ist, den Planungsauftrag im Frühjahr 2010 zu vergeben.
Die Umsetzung der Planung erfolgt in enger Abstimmung mit allen Beteiligten. Zur Begleitung wird
eine Arbeitsgruppe 'Kirnbergerplatz' eingerichtet. Die Mitglieder der AG setzen sich aus
Vertreter/innen der Bauverein AG, des Stadtplanungsamtes, des Grünflächenamtes, des
Sozialdezernats, des Stadtteilmanagements und der Stadtteilwerkstatt 'Soziale Stadt' Eberstadt Süd
zusammen.
Das Projekt wurde mit der Bauverein AG, dem Sozialdezernat, dem Grünflächenamt, der Kämmerei,
dem Straßenverkehrs- und Tiefbauamt, der Feuerwehr, der Stadtviertelrunde und mit Vertreter/innen
der Bewohner/innen inhaltlich abgestimmt.
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Folgekosten für die Wissenschaftstadt Darmstadt entfallen.
Der Platz wird von der Bauverein AG unterhalten und gepflegt. Zusätzliche Kosten entstehen nicht.
Anlagen:
Lageplan
Pläne des Büros Raumwerk Architekten aus Frankfurt am Main
Darmstadt, 09.02.2010
VI/61.3 ks
Der Dezernent II: Der Dezernent V: Der Dezernent VI:
Wolfgang Glenz
Bürgermeister
Jochen Partsch
Stadtrat
Dipl.-Ing. Dieter Wenzel
Stadtrat
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Polizei Büro Kiosk Lager Kiosk Teek. WC ServerHaus- meister Lager Lager Polizei Büro WE 7 BÜRGERSERVICESTELLE KINDERGARTEN KINDERHORT JUGENDZENTRUM STÄDTISCHER SOZIALDIENST VEREINE KIOSK POLIZEI HAUSMEISTER LAGER WE 1 WE 2 WE 3 WE 4 WE 9 WE 8 WE 7 WE 6 WE 5 bunter Spielteppich aus Kautschukbelag Spielen auf wassergebundener Decke unter Bäumen Wendehammer mit Asphaltbelag und Baumscheibe Betonrechteckpflaster Sperrmüll Sammelstelle Betonrechteckpflaster Betonrechteckpflaster Betonrechteckpflaster Briefkasten Briefkasten Briefkasten Briefkasten Vorgartenzone mit Stauden und Gräsern Vorgartenzone mit Stauden und Gräsern SitzbankPforte Mülleinhausung Fahrradst. Mülleinhausung Mülleinhausung LeuchteFahrradst. SitzbankPforteLeuchte Sitzbank Sitzbank Fahrradst. Mietergarten Mietergarten Feuerwehr- aufstellfläche im Bestand Feuerwehr- aufstellfläche im Bestand Lageplan M 1:250 EG Sondernutzung M 1:100 WE 1 WE 2 WE 3 WE 4 WE 5 WE 6 WE 8 PLAN 1 WISSENSCHAFTSSTADT DARMSTADT PLANUNGSWERKSTATT KIRNBERGER PLATZ
Beratungsverlauf (4)
Orte (12)
- Seeheimer Straße
- Stresemannstraße
- Kirnbergerstraße 12
- Heidelberger Landstraße
- Weidigweg
- Stockhausenweg
- Bärbel-Six-Platz
- Am Birkenschlag
- Bessunger Straße
- Adenauerplatz
- Spreestraße 3a
- Im Busch
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2010/0072
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 09.02.2010
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00