AN/1939/2023
Verschattung und Entsiegelung von Schulhöfen
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Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)
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Fraktion Bündnis 90/die GRÜNEN im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt Fraktion An den Vorsitzenden des Ausschusses für Schule und Weiterbildung Herrn Dr. Helge Schlieben Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 08.11.2023 AN/1939/2023 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Schule und Weiterbildung 20.11.2023 Verschattung und Entsiegelung von Schulhöfen Sehr geehrter Herr Dr. Schlieben, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag zur Beschlussfassung in die Ta- gesordnung der Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung am 20.11.2023 aufzu- nehmen: Beschluss: Wir beauftragen die Verwaltung, die Entsiegelung von Schulhöfen, insbesondere an Grund- schulen, die wenig Schatten durch Bäume vorweisen können, zügig umzusetzen. Als Interimslösung, mit dem Ziel einer nachhaltigen Nutzung an mehreren Schulen, sollen mobile, mit Bäumen und hochwachsenden Sträuchern bepflanzte Kübel und Container dort aufgestellt werden, wo es wenig Schattenplätze für die Pausennutzung oder starke Ein- schränkungen durch Baucontainer auf Schulhöfen gibt. Vorrangig sollen die Maßnahmen an Grundschulen umgesetzt werden, für die es bereits Beschlüsse der Bezirksvertretungen oder Initiativen der Elternpflegschaft an den Schulen gibt. Begründung: Viele Schulhöfe in Köln sind asphaltierte oder gepflasterte versiegelte Flächen. Es gibt wenig Grün, oft sind Container auf Schulhofflächen aufgestellt und Bäume, die Schat- ten spenden, gibt es nicht oder nicht mehr, - 2 - weil sie Baumaßnahmen weichen mussten. Im Sommer werden die Schulhöfe durch die pralle Sonne stark aufgeheizt und die schattenlosen Flächen tragen deshalb wenig zur Erho- lung und Entspannung für die Schüler*innen in den Pausen bei. Viele Schulen (vor allem Grundschulen) wünschen sich ihrerseits großflächige Entsiegelun- gen der Schulhöfe, Bäume, Beete und offene Klassenzimmer, in denen auch während heißer Sommer im Freien unterrichtet wer- den kann. Die Gebäudewirtschaft hat signalisiert, dass sie Entsiegelungen an Schulen aus dem eige- nen Budget umsetzen könnte, aber es fehlt an Personalkapazitäten. Einerseits generell, andererseits tauchen im Rahmen von Entsiegelungen oft weitere Problem (z.B. defekte Abwasserkanäle) auf, die zusätzlich gelöst werden müssen. Die Entsiegelung geht deshalb nur langsam voran. Als Interimslösung kann das Aufstellen großer mobiler Kübel oder kastenförmiger Container mit entsprechender Baumbepflanzung und Gehölzpflanzung sein, um das Schulhofklima, die Hitze und die Aufenthaltsqualität vor allem an heißen Tagen zu verbessern. Die Mobilität der Elemente garantiert durch Flexibilität die Möglichkeit von Nach- nutzungen an anderen Schulen, falls die dauerhaften Entsiegelungen der Schulhöfe angegangen wird. Das Projekt soll be- sonders an den Grundschulen, die von den Bezirksvertretungen bereits für eine Entsiege- lung vorgeschlagen wurden, umgesetzt werden. Dies ist u.a. für die GGS Loreleystraße, die GGS Geilenkirchener Straße, die katholische Grundschule Mengenicher Straße und die ka- tholische Grundschule Erlenweg der Fall. Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz GRÜNEN-Fraktionsgeschäftsführer CDU- Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1939/2023
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)
- Datum
- 08.11.2023
- Erstellt
- 08.11.2023 11:48