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V/0473/2019

Zwischenbericht AWM fit + AWM life

Vorlagen 09.05.2019

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe, Sitzung am 13.06.2019, TOP 6

Anlage A

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Zwischenbericht „AWM fit + AWM life“ 2018

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Berichtsvorlage

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Anlage A

2041 Zeichen

Anlage A zur V/0473/2019 
Kurzüberblick 
Mit der Berichtsvorlage wird ein weiterer Zwischenbericht – bezogen auf das Jahr 2018 – über die 
Aktivitäten von „AWM fit & AWM life“ im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei 
den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster vorgelegt. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Die Vorlage des weiteren Zwischenberichtes dient der Vorbereitung der in 2019 zu treffenden 
Entscheidung über die weitere Fortführung der Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförde-
rung. 
Gesunde Mitarbeiter/innen bilden die Grundvoraussetzung für eine umfassende und zeitnahe 
Aufgabenerledigung durch die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster, die dem Ziel „Sauberes Müns-
ter“ dient. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 11.02 Abfallwirtschaft 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja x Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja x Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja x Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja x Nein   
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 
x 
überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig frei-
willig 
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes unter Berück-
sichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit 
beeinflussen. Er hat die Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und erforderlichenfalls 
sich ändernden Gegebenheiten anzupassen. Dabei hat er eine Verbesserung von Sicherheit und 
Gesundheitsschutz der Beschäftigten anzustreben (Arbeitsschutzgesetz § 3 - Grundpflichten des 
Arbeitgebers). 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Aufgrund der absehbaren demographischen Entwicklung des AWM-Personalstamms kommt et-
waigen Maßnahmen zu Gesunderhaltung eine immer größer werdende Bedeutung zu.

Zwischenbericht „AWM fit + AWM life“ 2018

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  2018 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
AWM-life / AWM-fit  
Zwischenbericht 2018 
  
MARTIN ZUMHAGEN-SONIUS/  
BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG UND SOZIALBERATUNG  
  
STEPHAN DESKE/  
BETRIEBLICHE GESUNDHEITSFÖRDERUNG UND PHYSIOTHERAPIE  
  
  
erstellt durch: Martin Zumhagen-Sonius und Stephan Deske

AWM-life/ AWM-fit  
Zwischenbericht 2018 
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AWM-life & AWM-fit - Zwischenbericht  
erstellt durch: Martin Zumhagen-Sonius & Stephan Deske/ 09.05.2019  1   
      
Inhaltsverzeichnis  
  
1. Vorwort  
  
2. Bericht AWM-life  
  
I. Ziele, Zielgruppen und Vertraulichkeit.....................................................  Seite  3  
II. Ressourcen ................................................................................................  Seite  3  
III. Individuelle Angebote und Hilfen .............................................................  Seite  4  
IV. Schwerpunkte 2018.................................................................................... Seite  5  
V. Fazit und Ausblick ......................................................................................Seite  6  
VI. Statistik .....................................................................................................  Seite  7  
  
  
 3.     Bericht AWM -fit      
I. Zielsetzung 2018.........................................................................................  Seite  8  
II. Ressourcen.................................................................................................  Seite  8  
III. Projektbausteine 2018...............................................................................  Seite  9  
IV. Schwerpunkte und Ergebnisse 2018..........................................................  Seite  11 
V. Fazit und Ausblick.......................................................................................Seite 12 
VI. Statistik.......................................................................................................Seite 12 
 
 
       4. Gemeinsames Schlusswort und Empfehlung                                                    Seite 13

AWM-life/ AWM-fit  
Zwischenbericht 2018 
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AWM-life & AWM-fit - Zwischenbericht  
erstellt durch: Martin Zumhagen-Sonius & Stephan Deske/ 09.05.2019  2   
 
 
1. Vorwort  
  
Motivation, Leistungsstärke, Stressresistenz sowie ein guter körperlicher Zustand sind die Basis 
für ein erfolgreiches Berufsleben einer/eines jeden Mitarbeitenden. 
Diese Faktoren stellen am Ende die allgemeine Arbeitsfähigkeit der Abfallwirtschaftsbetriebe dar. 
 
Nach einer Aufbauphase in 2013 und 2014 bietet das aktuelle Team AWM-fit & AWM-life seit 2015 
auch personell kontinuierlich seine gesundheitsfördernden Hilfen im Betrieb an. 
Seit November 2014 wird der Bereich AWM-life/ externe Mitarbeiterberatung von Herrn Martin 
Zumhagen-Sonius (Diplom-Sozialarbeiter) gestaltet. 
Der Teilbereich AWM-fit wurde im November 2015 von Stephan Deske (BA Physiotherapie NL) und 
seinem Team übernommen. 
 
2016 konnte die Krankenkasse AOK als Kooperationspartner für das AWM-Programm gewonnen 
werden. Damit war es möglich, das interne AWM-Kursangebot weiter auszubauen.  
Die Kostenübernahme für diese Präventionskurse erfolgte auch 2018 teilweise durch die AOK. 
 
Als externe Leistungserbringer tauschen sich AWM-life und AWM-fit im sechswöchigen Rhythmus 
mit der AWM Betriebsleitung sowie den Führungskräften aus.  
AWM-life und AWM-fit arbeiten mit Blick auf die Bekanntmachung ihrer Angebote, die Kommuni-
kation zu den Mitarbeitenden und die Erstellung von Informationsmaterialien zusätzlich eng mit 
der AWM-Fachstelle Kommunikation zusammen. 
 
Konzeptionell wird das AWM-Gesundheitsprogramm stetig weiterentwickelt und verbessert. 
 
Dieser gemeinsame Zwischenbericht von AWM-life und AWM-fit baut auf die Zwischenberichte 
aus 2015, 2016 und 2017 auf. 
 
Dargestellt werden jeweils die konzeptionelle Ausrichtung und die vorläufigen Ergebnisse der 
Teilbereiche. Weiterhin wird je ein eigenes Fazit/ Ausblick beschrieben sowie ein gemeinsames 
Schlusswort/ eine Empfehlung ausgesprochen. 
 
Die detaillierte Gliederung des Berichts ist dem Inhaltsverzeichnis zu entnehmen.

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Zwischenbericht 2018 
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AWM-life & AWM-fit - Zwischenbericht  
erstellt durch: Martin Zumhagen-Sonius & Stephan Deske/ 09.05.2019  3   
2. AWM-life  
  
 I. Ziele, Zielgruppen und Vertraulichkeit  
 
Aufgabe der Beratungsarbeit ist die  Stärkung und Stabilisierung der Mitarbeitenden und damit 
der Erhalt der betrieblichen Leistungsfähigkeit.  
 
Als Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster 
wendet sich AWM-life an die Zielgruppen 
 
1. AWM-Mitarbeitende, die vorbeugende Hilfen nutzen wollen oder sich in problematis chen 
Arbeits- und Lebenssituationen unterschiedlichster Art befinden/ bei denen Fragestellu n-
gen hinsichtlich sozialer und sozialrechtlicher Angelegenheiten bestehen.  
2. AWM-Führungskräfte erhalten fachliche Unterstützung in Personalführungsfragen.   
Zusätzlich besteht die Möglichkeit zur Unterstützung bei persönlichen Fragestellungen.  
  
 
Die Inanspruchnahme durch Mitarbeitende der AWM ist grundsätzlich freiwillig.  
Die Mitarbeiterberatung erfolgt absolut vertraulich.  
 
Das Fallmanagement von AWM -life leitet – wenn notwendig – zu internen und externen Hilfean-
geboten (Beratung, Behandlung etc.) über. 
 
 
 
 II.  Ressourcen  
  
Im Umfang von 40 Stunden/ Monat wird die Mitarbeiterberatung erbracht durch Martin Zumh a-
gen-Sonius/ staatlich anerkannter Diplom -Sozialarbeiter, Zusatzqualifikationen: Sozialmanag e-
ment/ Sozialtherapeut/ Coach (DGfC).  
 
Ausstattung und Organisation der Beratungsstelle sichern ein eigenständiges Arbeiten. 
 
Die Mitarbeiterberatung verfügt über geeignete Räumlichkeiten im Stadtzentrum Münster 
(Bahnhofsnähe); zusätzlich stehen geeignete Räumlichkeiten für „Sprechstunden vor Ort“ zur 
Verfügung.  
 
 
Die Mitarbeiterberatung/ AWM-life wurde seit 2017 im Rahmen einer Zusatzvereinbarung auch mit 
der betriebsweiten Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GpB) be-
auftragt.

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Zwischenbericht 2018 
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AWM-life & AWM-fit - Zwischenbericht  
erstellt durch: Martin Zumhagen-Sonius & Stephan Deske/ 09.05.2019  4   
 III.  Angebote und Hilfen  
  
Den AWM und Mitarbeitenden stehen folgende Angebote zur Verfügung: 
1) Gesundheits- und Sozialberatung incl. Arbeitsbewältigungs-Coaching 
2) Führungskräfte-Arbeit 
3) Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GpB) 
 
 
 IV.  Schwerpunkte 2018  
 
1) Gesundheits- und Sozialberatung 
 
Interne Kommunikation und Sprechzeiten  
Seit 11/2014 besteht das Angebot der Mitarbeiterberatung/ AWM-life. 
Herr Zumhagen-Sonius ist den AWM-Mitarbeitenden bekannt. 
 
Regelmäßig finden alle 6 Wochen Sprechzeiten vor Ort auf dem Werkhof statt (jeweils mittwochs 
14.30 – 15.30 Uhr). 
Zudem besteht über die durchschnittlich 2x/ Monat stattfindende Arbeitsplatzbegleitung kontinu-
ierlicher Kontakt insbesondere zur gewerblichen Belegschaft. 
 
Den Mitarbeitenden bleibt es freigestellt, über den Ort der Beratung zu entscheiden. 
Der weitaus größte Teil der Beratungen erfolgt nach wie vor außerhalb des Betriebes in den Räu-
men der Mitarbeiterberatung.  
 
Beratungsumfang  
Im Rahmen der Gesundheits - und Sozialberatung wurden im Beri chtszeitraum 2018 insgesamt 45 
Mitarbeitende (insgesamt 163 Kontakte) beraten. 
 
In 35 Fällen lag der Schwerpunkt im Bereich der Sozialberatung, bei 10 Mitarbeitenden fokussierte 
sich die Beratung auf den Bereich der Gesundheitsberatung.  
 
In Einzelfällen wurde auch 2018 das Instrument „Arbeitsbewältigungs-Coaching“ eingesetzt. 
 
 
2) Führungskräfte-Arbeit  
Das Angebot und das Arbeitsverständnis von AWM-life ist den AWM-Führungskräften bekannt.  
Im Bedarfsfall erfolgte eine gefestigte und vertrauensvolle Zusammenarbeit. 
 
Zusätzlich fanden i m Jahresverlauf unterschiedliche gemeinsame (Fo lge-)Workshops zur Gefähr-
dungsbeurteilung psychischer Belastungen (GpB) statt.

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3) Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GpB) 
 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet Arbeitgeber/innen dazu, durch die Beurteilung der Arbeits-
bedingungen zu ermitteln, ob und ggf. welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind. 
Bei der Gefährdungsbeurteilung sind auch psychische Belastungen bei der Arbeit zu berücksichti-
gen. 
Die AWM kommen dieser rechtlichen Verpflichtung nach. 
 
Ein 2016 intern erprobtes und positiv bewertetes Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung psychi-
scher Belastungen (GpB) wurde bereits 2017 als AWM-Regelinstrument eingeführt. 
Die positive Prüfung von Instrument, Verfahren und der Ergebnisse durch die Unfallkasse 
und die Bezirksregierung erfolgte in 8/2017. 
 
2018 wurde die Bewertung der Arbeitsbedingungen  in insgesamt 15 Abteilungen/ Unte r-
gruppen fortgesetzt. In gruppeninternen Wirkkontrollen wurden ca. 50 Einzelmaßnah-
men überprüft und fortentwickelt. 
 
Hervorzuheben ist die Akzeptanz des GpB-Instruments sowie seiner Ergebnisse bei Be-
legschaft und Führungskräften.

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Zwischenbericht 2018 
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AWM-life & AWM-fit - Zwischenbericht  
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 V.   Fazit und Ausblick  
  
AWM-life ist den betrieblichen Beteiligten als unterstützendes Angebot bekannt. 
AWM-life wird anlassbezogen und präventiv von den Mitarbeitenden in Anspruch genommen. 
In Einzelfällen vermitteln auch Führungskräfte eine entsprechende Beratung. 
 
Das Angebot der individuellen Gesundheits- und Sozialberatung erreichte in 2018 wiederum mehr 
als 10 % der Belegschaft.  
In zahlreichen Fällen  besteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden schon 
über mehrere Jahre. 
Im Rahmen der Kontakte wurde – wie in den Vorjahren auch - weit überwiegend in Angelegenhei-
ten aus dem persönli chen Bereich beraten. Dabei konnten in der Regel L ösungen gefunden wer-
den, die es den Mitarbeitenden ermöglichen, ihre persönlichen Angelegenheiten selbstständig zu 
gestalten. 
 
Ziel und Aufgabe bleibt es, die Eigenständigkeit der Mitarbeitenden mit lösungsorientierten Hilfen 
zu unterstützen und den Einzelnen im Bedarfsfall auch engmaschig zu begleiten. 
 
 
 
 VI.  Statistik  
  
AWM-life/ Mitarbeiterberatung/   
Statistik für Zeitraum 01/2018 – 12/2018 
Mitarbeiterberatung  
KlientInnen  45 
Persönliche Kontakte mit KlientInnen  163  
Persönliche Kontakte  mit Klien-
tInnen und Angehörigen  
17 
Persönliche Kontakte  mit 
Angehörigen  
14 
  
KlientInnen insgesamt  
45  
Männer  
  
39  
 
   Sozialberatung   32  
Gesundheitsberatung  
  7  
Frauen  
    
  6  
 
   Sozialberatung   3   
Gesundheitsberatung   3

AWM-life/ AWM-fit  
Zwischenbericht 2018 
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Sonstiges  
Arbeitsplatzbegleitung  
gemeinsam mit AWM-fit 
anlassbezogene Führungskräfteberatung 
(regelmäßige) offene Sprechstunden  
konzeptionelle Arbeiten  
jour fixes 
Netzwerkarbeit (stadtintern und –extern)  
Gefährdungsbeurteilung psychischer Be-
lastungen (Zusatzauftrag)

AWM-life/ AWM-fit  
Zwischenbericht 2018 
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3. AWM-fit 
 
 
I. Zielsetzung 2018 
 
 
Hauptaufgabe der betr ieblichen Gesundheitsförderung AWM-fit ist die Förderung bzw. Wiede r-
herstellung der  muskuloskelletalen Gesundheit der Mitarbeitenden. Durch die gewählten Bau-
steine wurden auch im Kalenderjahr 2018  direkte Synergien genutzt und es wurde eine fortlau-
fende und damit nachhaltige Hilfestellung für die Mitarbeitenden gewährleistet. Durch das B e-
gleiten der Mitarbeitenden hin zu einem gesunden und aktiven Leben haben Herr  Deske und sein 
Team gezielt zur „Eigenverantwortung“ angeregt. 
 
In 2018 wurden die Arbeitsplatzbegleitungen in den Revieren fortgeführt. Hauptziel war hier die 
„Brücke“ vom Arbeitsplatz hin zu wei terführenden Maßnahmen auszubauen, sowie direkte Hilfe-
stellungen zu gesundheitsgerechtem Verhalten an den Arbeitsplätzen zu geben.  
 
Zielgruppe der A WM-fit - Angebote sind alle Mitarbeitenden der Abfallwirtschaftsbetriebe. Die 
Inanspruchnahme der Angebote ist grundsätzlich freiwillig. Alle Mitarbeiterdaten, die im Rahmen 
der Angebote erhoben werden, unterliegen einer streng vertraulichen Behandlung. 
 
  
  
II. Ressourcen 
 
Die AWM-fit Angebote werden mit einem monatlichen Zeitumfang von 40 Stunden erbracht. 
 
Die Leistungserbringung erfolgt durch Stephan Deske (BA Physiotherapie NL) und sein Team. 
 
Die Angebote finden größtenteils in den Räumlichkeiten der AWM oder dir ekt an den Arbeitsplät-
zen statt. Darüber hinaus stellt Herr Deske seine Praxisräumlichkeiten für Gesundheitssprec h-
stunden sowie für Kursangebote zur Verfügung.

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III. Projektbausteine 2018 
 
  
1. Arbeitsplatzbegleitung  
Ziel:  
• Anregung zur Eigenaktivität am Arbeitsplatz (in Leerlaufphasen)  
• Schulung von ergonomischen Bewegungsabläufen  
• Aufklärung über die Angebote der AWM Gesundheitsförderung 
• Vertrauen schaffen 
  
Maßnahmen:  
Das „AWM-fit“ Konzept wurde der Reihe nach auf allen F ahrzeugen und an allen Arbeitsplätzen 
eingeführt. Ziel ist es, jährlich an jedem Arbeitsplatz fortlaufend präsent zu sein. 
  
Bestandteile sind:  
• Persönliche Aufklärung über die Maßnahmen AWM-fit und AWM-life, Darstellung von Sinn 
& Nutzen  
• Erstellung von mitarbeiterunabhängigen Tätigkeitsprofilen (Wo sind Belastungsspitzen?, 
Welche körperlichen Strukturen werden an welchen Arbeitsplätzen am meisten belastet?, 
etc.)  
• Analyse des individuell Mitarbeitenden, auch unter Berücksichtigung eventueller medizini-
scher Vorerkrankungen und Einschränkungen  
• Schulung der optimalen Arbeitsergonomie unter Berücksichtigung des objektiven Täti g-
keitsprofils, sowie der subjektiv eventuell vorhandenen medizinischen Vorgeschichte und 
den damit einhergehenden Einschränkungen  
• Praktische Demonstration und Vermittlung der tätigkeitsspezifischen Ausgleichsübungen 
am Arbeitsplatz  
• Überreichung der „AWM-fit“ Arbeitsmappe an alle Mitarbeitenden der Arbeitsgruppe be-
stehend aus:  
o Informationen über alle BGM Maßnahmen (AWM-fit & AWM-life) 
o    Informationen über das aktuelle Kursangebot der AWM  
o Tätigkeitsspezifischer Teil „Ausgleichsübungen am Arbeitsplatz“ 
o  Allgemeiner Teil Selbstmassage (Entspannung) 
o Allgemeiner Teil Kräftigung   
o Allgemeiner Teil Dehnung  
• Schulung von ergonomischem Bewegen bei „problematischen Handlungen“

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2. Gesundheitssprechstunde / individuelle Beratungen  
Ziel:  
• Schnelle Hilfe bei akuten muskuloskelletalen Problemen  
• Beratung und Coaching präventiv  
• Vermittlung zu weiteren unterstützenden Maßnahmen (Ärzte, Fachärzte, physiother a-
peutische Begleitungen, etc.) 
  
Maßnahmen:  
  
• Die Mitarbeitenden der AWM können bei akuten Problemen, betreffend den Bewegung s-
apparat, flexible Einzeltermine mit Herrn Deske oder seinen Mitarbeitenden vereinbaren. 
Die Termine sind ört lich an der Hauptstelle, am EZM oder direkt in der Praxis PRO Physio 
möglich.  
• Die offene Sprechstunde wird 1 x pro Woche an der Hauptstelle ( mittwochs von 14:30 – 
16:00 Uhr) und 1 x pro Quartal am EZM angeboten. Diese Zeit können alle Mitarbeitenden 
ohne Termin für eine Beratung bei akuten Problemen nutzen. Mögliche Leerlaufzeiten 
von Herrn Deske oder seinen Mitarbeitenden werden hier gefüllt durch Präsenzzeiten in 
der Verwaltung, der Werkstatt oder dem Recyclinghof an der Eulerstraße (bzw. am EZM).  
•
 Inhaltliches Ziel der Einzelberatungen ist es, den Mitarbeitenden /die Mitarbeitende kurz-
anamnestisch zu befragen, körperlich zu untersuchen und über die individuellen Probleme 
aufzuklären. Darauf aufbauend wird ein möglicher Lösungsweg vorgeschlagen. Dieser 
wird mit dem Mitarbeitenden /der Mitarbeitenden auf Wunsch verbindlich vereinbart und 
kontrolliert (PDCA-Zyklus). Oft wird direkt aus der Akutsprechstunde z.B. als erste Ma ß-
nahme ein Facharzttermin (z.B. beim Orthopäden) festgelegt. Herr Deske kann aufgrund 
seines beruflichen Netzwerks in aller Regel für einen Facharzttermin für die Mitarbeiten-
den innerhalb von 7 Tagen garantieren.   
 
 
3. Bewegungsangebote  
Ziel:  
• Den Mitarbeitenden soll ein optimaler Zugang zu fortlaufenden Bewegungsangeboten 
garantiert werden  
  
Maßnahmen:  
•
 Es w urden in 2018  wöchentlich je ein Kursangebot zur Stärkung des Muskel -Skelett-
Apparats und Förderung der Bewegung an der Hauptstelle (Rösnerstr. 10, Münster) und 
am Entsorgungszentrum (Münster / Coerde) angeboten 
  
• Es wurden in 2018 wöchentlich 1 - 2 Kurse an Kraftgeräten in einem kooperierenden Fit-
nessstudio angeboten. Diese Kurse wurden in 2018 teilweise über eine Kooperation mit 
der AOK finanziert.

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IV. Schwerpunkte und Ergebnisse 2018 
 
1. Arbeitsplatzbegleitung 
 
Seit Mitte 2016 werden bei den Abfallwirtschaftsbetrieben nacheinander in allen Arbeitsbereichen 
Arbeitsplatzbegleitungen durchgeführt. Dieses Konzept wurde in 201 8 fortgeführt. Die Zielset-
zung ist, über die Angebote von AWM -fit & AWM-life zu informieren, für das Thema der betriebl i-
chen Gesundheitsförderung zu sensibilisieren und die Mitarbeitenden in Leerlaufphasen zur E i-
genaktivität in Form von Ausgleichsübungen am Arbeitsplatz anzuregen. 
 
Dazu wurden im Vorfeld die Arbeitsplätze analysiert und entspreche nde Tätigkeitsprofile erstellt. 
Diese stellen die Basis dar, um individuelle Ausgleichsübungen nach Tätigkeitsbereichen in bebi l-
derter Form in der AWM -fit Mappe darzustellen. Die Mappen werden im Rahmen der Arbeit s-
platzbegleitungen an jeden Mitarbeitenden überreicht. 
 
Im Berichtszeitraum wurden insgesamt 307 Arbeitsplatzbegleitungen durchgeführt. Die durchge-
führten Arbeitsplatzbegleitungen wurden von dem Großteil der Mitarbeitenden als sehr positiv 
und gewinnbringend wahrgenommen. Es konnte Bezug zu den and eren Angeboten der AWM 
Gesundheitsförderung hergestellt werden, so dass viele Mitarbeitende, die den Erstkontakt zum 
Team der Gesundheitsförderung über die Arbeitsplatzbegleitung fanden, in weitere Angebote 
vermittelt werden konnten. 
 
2. Gesundheitssprechstunde / individuelle Beratungen 
 
Das Angebot der Gesundheitssprechstunde ist inzwischen innerbetrieblich bei den Abfallwir t-
schaftsbetrieben etabliert. Mit akuten oder präventiven Beratungen konnten im Berichtszeitraum 
94 Mitarbeitende erreicht werden. Insgesamt fanden 147  Beratungen statt. In 33 Fällen wurden 
die Mitarbeitenden zu Ärzten oder Fachärzten weitervermittelt.  
 
3. Bewegungsangebote 
 
Durch die unter III. beschriebenen Bewegungsangebote konnte den Mitarbeitenden im Bericht s-
zeitraum ein Zugang zu fortlau fenden Bewegungsangeboten gewährleistet werden. Konzepti o-
nell wurde das Kursangebot in 201 8 weiterentwickelt um es für die Mitarbeitenden noch attrakti-
ver zu gestalten. So wurden im Jahr 2018 auch wieder mehrere Kurse an Kraftgeräten angeboten. 
Diese wurden im Vorfeld beworben und waren in 2018 größtenteils ausgebucht. 
 
Im Berichtszeitraum nahmen im Durchschnitt pro Woche 1 9 TeilnehmerInnen an fortlaufenden 
Bewegungsangeboten teil. 
 
Im 4. Quartal 2018 sammelte eine Gruppe von Mitarbeitenden eigeninitiativ U nterschriften um 
ihrem Wunsch nach einem betriebseigenen Fitnessraum Nachdruck zu verleihen. AWM –fit hat 
diesen Gedanken aufgenommen und zusammen mit AWM -internen Ressourcen ein mögliches 
Konzept zur realistischen Umsetzung erarbeitet. Zwischenzeitlich konnte dieses Konzept umg e-
setzt werden und der betriebseigene Fitnessraum wurde zum 15.04.2019 eröffnet. (Zusatzauf-
trag)

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V. Fazit und Ausblick  
 
Zusammenfassend wurde das Konzept AWM-fit in 201 8 stetig weiterentwickelt und verbessert. 
Durch die Einführung der Arbeitsplatzbegleitung in allen Arbeitsbereichen werden nun alle Mita r-
beitende der AWM erreicht. Das Programm AWM -fit ist bei den Mitarbeitenden der AWM inne r-
betrieblich etabliert. Die AWM-fit Angebote sind der Belegschaft bekannt. 
 
Die Angebote von AWM-fit werden bei akuten Problemen ebenso angenommen wie zur Prävent i-
on.  
 
Dadurch, dass Herr Deske und sein Team durch die Arbeitsplatzbegleitungen an allen Arbeitsplät-
zen fortlaufend präsent si nd, konnte die Wirksamkeit des gesamten Konzeptes verbessert wer-
den. Es ist geplant diese Maßnahme in der Zukunft fortzuführen.  
 
Für das Jahr 201 9 sind weitere Verbesserungen und Anpassungen der Projektbausteine geplant. 
Vor allem die laufenden Bewegungsangebote für die Mitarbeitenden sollen noch attraktiver g e-
staltet werden. Hierzu wurde zwischenzeitlich, wie unter Punkt IV beschrieben ein betriebseig e-
ner Fitnessraum zum 15.04.2019 eröffnet. Dieser wird von AWM –fit physiotherapeutisch betreut 
und richtet sich an alle Mitarbeitenden der AWM. 
 
Abschließend ist zu sagen, dass die betriebliche Gesundheitsförderung bei den AWM als sich st e-
tig weiterentwickelnder Prozess zu sehen ist. Der Ansatz fortlaufende Präsenz an den Arbeit s-
plätzen zu zeigen hat sich lt. H errn Deske auch in 201 8 als Schlüssel hin zu einer höheren Akzep-
tanz und Bekanntheit des Konzeptes erwiesen.  
 
VI. Statistik 
AWM-fit 
Für den Zeitraum 01/2018 – 12/2018 
 
 
Termine zur Arbeitsplatzbegleitung 
 
 
307 
 
Durchgeführte Einzeltermine der Gesund-
heitssprechstunde 
 
 
147 
 
Vermittelte Arzt / Facharzttermine 
 
 
33 
 
Teilnehmer an den Bewegungsangeboten im 
Durchschnitt pro Woche 
 
 
19 
 
Durchgeführte physiotherapeutische Behand-
lungen in der Praxis PRO Physio (außerhalb 
 
 
186

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Zwischenbericht 2018 
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des AWM Budgets) 
4. Gemeinsames Schlusswort und Empfehlung 
Die beschriebenen Angebote der AWM-Gesundheitsförderung zeichnen sich aus durch 
• qualifizierte und bedarfsorientierte Einzelfall-Hilfen im physiologischen und psychosozia-
len Bereich 
• differenzierte verhältnis- und verhaltenspräventive Ansätze und Maßnahmen 
• unkomplizierte Zugangsmöglichkeiten und kurzfristige Verfügbarkeit 
Aus den Tätigkeiten „Arbeitsplatzbegleitung“ und „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belas-
tungen“ ergeben sich zudem regelmäßig wichtige verhaltens– und verhältnispräventive Hinweise. 
Dabei gewonnene Erkenntnisse werden vielfach zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und 
im individuellen Coaching der Mitarbeitenden genutzt.  
Angeregt durch AWM-life und AWM-fit wird darüber hinaus ab 2019 gemeinsam mit den AWM ein 
spezielles Förderkonzept für die Mitarbeitenden der Altersgruppe 50plus entwickelt und umge-
setzt. Dies richtet sich an alle über 50-jährigen Mitarbeitenden der AWM und gliedert sich in die 
folgenden Förderfelder: 
1. Sicherung der physischen Stabilität 
2. Stärkung der psychischen Widerstandskraft 
3. Altersgerechter Arbeitsplatz & Arbeitsbedingungen 
4. Spezifische Ü-50 Informationsarbeit 
Während des Entwicklungs- und Umsetzungsprozesse in 2018 und 2019 ist es AWM–life und 
AWM–fit ein besonderes Anliegen, alle über 50 jährigen Mitarbeitenden mit einzubeziehen. So 
werden in 2019 gezielt Workshops angeboten um die Bedürfnisse der Belegschaft abzufragen und 
diese Ergebnisse in die Weiterentwicklung des Projektes mit einzubringen.  
Mit den Angeboten von AWM-fit und AWM-life besteht ein seit 2014 gewachsenes Unterstüt-
zungssystem. Die Angebote sind bei den Mitarbeitenden bekannt und akzeptiert, sie werden 
selbstinitiativ und auch auf betriebliche Vermittlung hin in Anspruch genommen. 
Nach einer mehr als 5-jährigen Erprobungsphase laufen die bisherigen vertraglichen Vereinbarun-
gen zum 31.12.2019 aus.  
Vor dem Hintergrund der positiven Gesamtentwicklung empfehlen AWM-life und AWM-fit daher 
gemeinsam, 
1. die beschriebene Hilfestruktur aus AWM-fit und AWM-life ab 2020 dauerhaft als betriebli-
ches Angebot zu implementieren 
2. die Aufgabenfelder a) „Arbeitsplatzbegleitung“ und b) „Gefährdungsbeurteilung psychi-
scher Belastungen“ als regelmäßige Aufgaben von AWM-fit (a) und AWM-life (b) festzule-
gen

AWM-life/ AWM-fit  
Zwischenbericht 2018 
___________________________________________________________________  
  
___________________________________________________________________  
AWM-life & AWM-fit - Zwischenbericht  
erstellt durch: Martin Zumhagen-Sonius & Stephan Deske/ 09.05.2019  14   
3. dass „Förderkonzept 50+ der betrieblichen Gesundheitsförderung“ in 2019 weiter zu ent-
wickeln

Berichtsvorlage

5663 Zeichen

V/0473/2019 
V/0473/2019 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Zwischenbericht AWM fit & AWM life 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   13.06.2019 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Bericht 
 
 
Bericht: 
 
 
Die Angebote „AWM fit“ (physische Gesundheit) und „AWM life“ (psychosoziale Gesundheit) sind seit 
Mitte 2013 bzw. Ende 2014 Bausteine des betrieblichen Gesundheitsmanagements der AWM und 
werden von externen Fachkräften in enger und regelmäßiger Absprache mit den AWM konzipiert und 
durchgeführt.  
 
Ziel dieses Pilotprojekts ist, die Gesundheitsquote bei den AWM zu fördern. Insbesondere die Mita r-
beitenden des gewerblichen Bereichs sind starken körperlichen Belastungen ausgesetzt, was sich in 
einer vergleichsweise hohen Krankenquote widerspiegelt. Aber auch psychosoziale Belastungen am 
Arbeitsplatz nehmen – unabhängig von der Branche – zu. Auch diese Aspekte dürfen im betrieblichen 
Gesundheitsmanagement nicht vernachlässigt werden.   
 
Über die Angebote „AWM fit“ und „AWM life“ wird negativen gesundheitlichen und psychosozialen 
Entwicklungen vorgebeugt. Bei bereits entstandenen Beschwerden werden den Mitarbeitenden l ö-
sungsorientierte Hilfen angeboten. 
 
In der Betriebsausschusssitzung am 20.04.2016, 05.09.2017 und zuletzt am 27.11.2018 hatten die 
Akteure mit den jeweils vorgelegten Zwischenberichten neben der konzeptionellen Ausrichtung dieser 
Angebote auch erste Ergebnisse präsentiert sowie Empfehlungen für das weitere Vorgehen ausg e-
sprochen.  
 
Am 30.11.2017 hatte der Betriebsausschuss der AWM mit der Vorlage – V/0915/2017 – in nichtöffent-
licher Sitzung beschlossen, die bisherigen Akteure mit der weiteren Durchführung der betrieblichen 
Gesundheitsförderung „AWM fit“ & „AWM life“ als Pilotprojekt bis zum 31.12.2019  zu beauftragen. 
Von den Ergebnissen und Erfahrungen der AWM sollen alle in das gesamtstädtische betriebliche Ge-
sundheitsmanagement involvierten Akteure profitieren.  
 
Der jetzt beigefügte Zwischenbericht 2018 zeigt, dass die Angebote weiterhin und – im Vergleich zu 
den Vorjahren in zunehmendem Maße - von den Mitarbeitenden angenommen werden. Die im Ra h-
men des Verfahrens zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (GpB) a m Arbeitsplatz 
Abfallwirtschaftsbetriebe 
Münster 
 
21.05.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Effner 
Telefon: 605249 
Effner@awm.stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0473/2019 
mitarbeiterorientiert durchgeführten Workshops machen deutlich, dass die Einbindung der Mitarbe i-
tenden der richtige Weg ist, die unterschiedlichen Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsman a-
gements bekannt zu machen und eine Akzeptanz und An nahme der Angebote zu bewirken. Gerade 
das Verfahren der GpB, das zwischenzeitlich in allen Arbeitsbereichen der AWM (15 Abteilungen 
bzw. Untergruppen) durchgeführt wurde, ist als sehr gutes Instrument zu bewerten, um positive, der 
Gesundheit der Mitarbeitenden dienende Veränderungen zu bewirken. Es konnten in allen Arbeitsb e-
reichen derartige „Veränderungsmaßnahmen“ identifiziert werden, die im Verlauf des Jahres 2019 im 
Rahmen einer sogenannten „Wirkkontrolle“ einer erneuten Prüfung unterzogen werden.    
 
In der Berichtsvorlage V/1001/2018 war ausgeführt, dass  geplant sei, dem Betriebsausschuss Mitte 
2019 einen umfassenden Abschlussbericht über den Verlauf des Pilotprojektes „Betriebliche Gesund-
heitsförderung bei den AWM“ vorzulegen und gleichzeitig einen Vorschlag über die dauerhafte For t-
führung des Angebotes zu unterbreiten. 
 
Die Akteure „AWM fit“ & „AWM life“  sprechen auch in dem als Anlage beigefügten Zwischenbericht 
2018 (vergl. dort S. 13) die Empfehlung aus, das bisherige Angebot dauerhaft zu etablieren. 
 
Aus Sicht der AWM kann zum jetzigen Zeitpunkt noch keine abschließende Empfehlung zur weiteren 
Vorgehensweise abgegeben werden. Zur Begründung ist darauf hinzuweisen, dass die AWM im Jahr 
2019 zum einen ein neues Angebot zur Förderung der Mitarbeiter gesundheit (Fitnessraum bei den 
AWM – Eröffnung am 15.04.2019) bereithalten (vergl. Zwischenbericht 2018, S. 11) und sich zum 
anderen des Themas der demographischen Personalentwicklung durch das neu aufgelegt Projekt „50 
plus“ (vergl. hierzu Zwischenbericht 2018, S. 13 Mitte) gewidmet haben. Das Projekt „50 plus“ erfasst 
ca. 185 Mitarbeitende der AWM (ca. 46,25% aller AWM -Mitarbeitenden) und ist als mittel- bzw. lang-
fristiges Angebot geplant.  
 
Die Akzeptanz und Wirkung dieser beiden neuen Bausteine sollen auch in den umfassenden A b-
schlussbericht zum Gesamtkonzept des betrieblichen Gesundheitsmanagements einfließen. Aus di e-
sem Grunde besteht seitens der Betriebsleitung die Ab sicht, die bis zum 31.12.2019 laufenden Au f-
tragsverhältnisse nach Möglichkeit für weitere 2 Jahre zu verlängern. Hierzu werden mit dem Amt für 
Wirtschaftlichkeitsprüfung und Revision im Juni 2019 entsprechende Gespräche geführt.  
 
Mit den derzeitigen Akteuren „AWM fit“ & „AWM life“  wird dann ein Fixpunkt (vss. zu Ende 2020/ A n-
fang 2021) v ereinbart, zu dem eine Überprüfung der bisherigen Angebote hinsichtlich ihrer Wirkung 
stattfinden muss. Die Betriebsleitung der AWM wird dann auf der Grundlage des umfassenden A b-
schlussberichtes, der nach Möglichkeit eine Bewertung auf wissenschaftlicher B asis umfassen sollte, 
in der Lage sein,  zu entscheiden, ob die Angebote  des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei 
den AWM in der bisherigen Form aufrechterhalten werden können –  durch weiterhin externe Unter-
stützung/ Beratung oder aber durch eigenes neu einzustellendes Personal. 
 
 
I. V. 
 
gez. 
Peck 
Stadtrat 
 
 
Anlagen: - Anlage A 
  - Zwischenbericht  „AWM fit & AWM life“ 2018

Beratungsverlauf (1)

13.06.2019 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe
TOP 6 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Eulerstraße
  • Rösnerstraße 10

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Details

Aktenzeichen
V/0473/2019
Typ
Vorlagen
Datum
09.05.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37