AN/0186/2024
Änderungsantrag der SPD-Fraktion "Ausbau der Frankfurter Straße"
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Gemeinsamer Antrag CDU SPD Grüne - Frankfurter Straße
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Gleichlautend: Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Frau Bezirksbürgermeisterin Sabine Stiller Friedrich-Ebert-Ufer 64 - 70 51143 Köln Porz, den 29.01.2024 Änderungsantrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 01.02.2024, TOP 8.4 hier: Ausbau der Frankfurter Straße In der Sitzung am 01.09.2022 hat die Bezirksvertretung Porz den Rat mit dem Änderungsantrag AN/1228/2022 einstimmig gebeten, den von der Verwaltung zum Ausbau der Frankfurter Straße vorgelegten Beschlussvorschlag 3728/2020 in Ziffer 2 wie folgt zu ersetzen: „Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung, sowohl die aktualisierte Verkehrsuntersuchung als auch die aktualisierte Entwurfsplanung den zuständigen politischen Gremien zur Beratung vorzulegen. Dabei sind die folgenden Varianten im Vorentwurf zu berücksichtigen: ● Aufgrund einer neuen Verkehrsprognose ist zu prüfen, ob ein vierspuriger Ausbau auf der insgesamt vorgesehenen Länge tatsächlich noch sinnvoll oder ob ein Ausbau lediglich der Knotenpunkte erforderlich ist. ● Der Ausbau ist um die Planung eines Radschnellweges zu ergänzen, perspektivisch mit einer Fortführung mindestens bis zum Alten Deutzer Postweg. ● Planerisch und baulich ist der Ausbau am Hochkreuz in Kombination mit einem Ersatz der veralteten Lichtsignalanlage an der Kreuzung Steinstraße/ Humboldtstraße durch eine moderne Lichtsignalanlage oder eine alternative Betriebsform, beispielsweise einen Kreisverkehr, vorzuziehen. Dazu notwenige Vereinbarungen mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW sind umgehend zu treffen.“ Darüber hinaus wurde in der BV, ebenfalls einstimmig, die Ziffer 4 ergänzt: „Die Bezirksvertretung Porz beauftragt die Verwaltung außerdem und unabhängig davon mit einem Vorschlag für eine sinnvolle und mögliche Trassenführung einer Stadtbahnverbindung für die Fortführung der vorgesehenen rechtsrheinischen Ringbahn. Falls diese Trasse nur parallel zur Frankfurter Straße führen kann, sind hierfür bei der Planung entsprechende Vorkehrungen zu treffen.“ Festzustellen ist leider, dass die Verwaltung im Anschluss daran die Beschlussvorlage ersatzlos zurückgezogen hat. Sie wurde bis heute weder dem Verkehrsausschuss noch weiteren Gremien oder dem Rat zur Entscheidung vorgelegt. Daher gibt es seit nunmehr knapp eineinhalb Jahren nach Behandlung in der BV und bald vier Jahren nach Formulierung des ursprünglichen Beschlusstextes durch die Verwaltung keinen gültigen Beschluss zur Fortsetzung der Planung der Frankfurter Straße. Ursprünglich war der Beschluss im Rat am 16.09.2021 vorgesehen (siehe 3728/2020). Es ist zu hoffen, dass die Verwaltung die letzte Beschlussvorlage in der Zwischenzeit überarbeitet bzw. den heutigen Bedürfnissen angepasst hat. Derweil hat sich die örtliche Situation weiter zugespitzt, so dass die Weiterführung der Planung dringlich ist. Ergänzender Beschluss: Die Bezirksvertretung Porz bittet den Verkehrsausschuss, die Verwaltung zu beauftragen, den möglicherweise neu erstellten Beschlussvorschlag - basierend auf dem Beschlussvorschlag 3728/2020 und dem hierzu in der Bezirksvertretung beschlossenen Änderungsantrag 1228/2022 - bis spätestens zur Sommerpause 2024 zunächst in einer Sitzung der Bezirksvertretung Porz vorzustellen. Im Anschluss ist der Beschlussvorschlag dem Verkehrsausschuss vorzulegen, damit zum notwendigen Ausbau endlich ein gültiger Beschluss gefasst werden kann. Darüber hinaus bittet die Bezirksvertretung den Verkehrsausschuss neben den bereits von der BV beschlossenen Änderungen zusätzlich um Berücksichtigung der folgenden neu hinzukommenden Aspekte: ● Ertüchtigung der Steinstraße zwischen Humboldtstraße und Frankfurter Straße, insbesondere die Schaffung separater Linksabbieger in maximaler Länge, sofern diese durch Kreisverkehre nicht überflüssig werden. ● Ertüchtigung des Knotens Frankfurter Straße/Ferdinand-Porsche-Straße einschließlich des Anschlusses an die Ottostraße ● Ergänzende Prüfung auch eines Kreisverkehrs am Knotenpunkt Steinstraße/Theodor-Heuss-Straße ● Berücksichtigung möglicher Busspuren, besonders im Bereich der Knotenpunkte, zur Einrichtung der geforderten Schnellbuslinie als Vorlauf von Porz nach Mülheim. ● Freihaltung möglicher Trassen, evtl. unter Berücksichtigung der Busspuren, zur finalen Einrichtung der rechtsrheinischen Ringbahn ab Porz. Begründung: Seit mehr als 15 Jahren arbeitet die Verwaltung an der Planung der Neuordnung der Verkehrssituation im genannten Bereich. Mehrere Planungsaufträge wurden für zigtausend Euro erteilt, jedoch nie zum Ende geführt. Es kann nicht weiter hingenommen werden, dass die Porzer Bevölkerung noch weiter hingehalten wird. Es darf in der Verwaltung nicht immer nur um die gutsituierten Stadtteile im Linksrheinischen gehen. Stefan Götz Jutta Komorowski Dieter Redlin Vorsitzender Vorsitzende Vorsitzender CDU-Fraktion SPD-Fraktion Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (8)
- Humboldtstraße
- Frankfurter Straße
- Ottostraße
- Steinstraße
- Friedrich-Ebert-Ufer 64
- Ferdinand-Porsche-Straße
- Theodor-Heuss-Straße
- Am Hochkreuz
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0186/2024
- Typ
- Änderungsantrag nach § 13 der GeschO Rat
- Datum
- 31.01.2024
- Erstellt
- 31.01.2024 16:00