Mandari Insight

AN/0664/2018

Polizeiliche Videoüberwachung in Köln

Parteilos Anfrage nach § 4 27.04.2018

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 03.05.2018, TOP 4.10

Bunt Anfrage nach § 4

· application/pdf

Ansehen

Bunt Anfrage nach § 4

3602 Zeichen

An Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
Thomas Hegenbarth 
Lisa Gerlach 
Rathaus - Spanischer Bau 
50667 Köln 
Tel.: +49 (221) 221 - 25541 
Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de 
Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de 
 
Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 27.04.2018 
 
AN/0664/2018 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 03.05.2018 
 
Polizeiliche Videoüberwachung in Köln 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,  
 
die Antragsteller bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates am  
03.05.2018 aufzunehmen:  
 
Die Kölner Polizei kündigte am 25.04.2018 die Ausweitung der polizeilichen Videoüberw achung auf 
vier weitere „Kriminalitätsbrennpunkte“ in Köln an. Bis 2019 sollen am Breslauer Platz, am Ebert-
platz, am Neumarkt und am Wiener Platz 32 weitere Kameras installiert werden. Mithilfe einer T a-
belle, die Kriminalitäts- und Einsatzzahlen an bereits unter Videobeobachtung stehe nden sowie den 
zukünftig geplanten Orten seit 2015 aufschlüsselt, begr ündet die Polizei ihre Pläne. In den „vide o-
beobachteten Bereichen“ sei ein überproportionaler Rückgang der Kriminal itätszahlen festzustellen, 
erklärte die Polizei Köln. 
  
Studien aus diversen Großstädten wie etwa Berlin zeigten hingegen, dass durch Videoüb erwachung 
die Kriminalitätsrate nicht sinkt. In Düsseldorf, wo Bereiche der Altstadt seit Jahren durch die Polizei 
videoüberwacht werden, konnte keine signifikante Verringerung von Straftaten fes tgestellt werden. 
International bekannt ist auch der Fall von  London. Die am stärksten per Vide okamera überwachte 
Stadt der Welt konnte laut Studienlage keinen signifikanten Kriminalitätsrückgang vermelden. A n-
schaffung, Wartung und Sichtung des Filmmaterials wiederum ve rschlingen Summen, die etwa für 
mehr Sicherheitspersonal nicht bereitstehen. 
  
Wir bitten darum, dass die Stadtverwaltung folgende Fragen an die Kölner Polizei weiterle i-
tet: 
 
1. Wie stellte sich die registrierte Kriminalität vor 2015 an den als Brennpunkten deklarierten Plä t-
zen dar? (Wenn möglich, bitte von 2005 bis 2015 und nach Straftaten aufschlüsseln.)

- 2 - 
 
 
2. Bitte schlüsseln Sie auch für die Jahre 2015 -2017 die Straftaten für die Orte auf, die in den T a-
bellen angegeben sind. 
 
3. Welche Kriterien wurden für die Prüfungen zugrunde gelegt, die ergaben, dass die K riminalitäts-
belastung am Breslauer Platz, am Ebertplatz, am Neumarkt und am Wiener Platz zu pr iorisieren 
und dort eine Videobeobachtung geboten sei? Insbesondere interessiert uns, welche Begrü n-
dung es für die Definition des Breslauer Platzes als Brennpunkt  gibt, da dort laut Tabelle 1 die 
Einsatz- und Kriminalitätszahlen stark sinken. 
 
4. Bitte schlüsseln Sie für die Jahre 2015 -2017 die Polizeieinsätze an den verschiedenen Orten 
nach Anlässen auf. 
 
5. Die großangelegte Studie „Sicherheit älterer Menschen im Wohnqu artier (SENSIKO)“, u. a. von 
der FH Köln durchgeführt, hat neben anderen Aspekten das subjektive Sicherheitsempfinden 
insbesondere älterer Menschen untersucht. Die Stadt Köln war als assoziierter Pr ojektpartner an 
der Studie beteiligt. Die Zahlen wurden mi t der objektiven Kriminalitätsentwicklung ins Verhältnis 
gesetzt. Bitte stellen Sie dar, inwiefern die Ergebnisse dieser Studie Eingang in die Kölner I n-
nen- bzw. Sicherheitspolitik gefunden haben. 
  
  
gez. Thomas Hegenbarth     gez. Lisa Hanna Gerlach  
 
 
 
 
                                                 
1 https://koeln.polizei.nrw/artikel/polizei-koeln-plant-weitere-standorte-fuer-videobeobachtung

Beratungsverlauf (1)

03.05.2018 Rat
TOP 4.10 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0664/2018
Typ
Parteilos Anfrage nach § 4
Datum
27.04.2018
Erstellt
27.04.2018 11:25