Mandari Insight

3020/2019

Projektanträge im Rahmen des Verfügungsfonds für den Sozialraum „Mülheim-Nord, Keupstraße, Buchheim und Buchforst“

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 30.08.2019

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 16.09.2019, TOP 9.1.4

Anlage 2 - Letzte Hilfe Kurse

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Ansehen

Anlage 3 - Kaffe und..

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Ansehen

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Ansehen

Anlage 4 - Bürgerbühne

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Ansehen

Anlage 1 - Lesestunde

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Ansehen

Anlage 2 - Letzte Hilfe Kurse

10234 Zeichen

Stadt Köln
Die Oberbürgermeisterin 
Amt für Stadtentwicklung und Statist/ 
Willy-Brandt-Platz 2 
50679 Köln
/IS L E insan- : 1  5, Ju li
Starke Veedel - Starkes Köln  
Antrag auf Zuwendungen  
aus dem Verfügungsfonds
Telefon 0221 /221-30809 
Telefax 0221 /221-28493
-M ail starke.veedel@stadt-koeln.de
15 - Amt für StadtentwickJufW-  
und Statistik
Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds
Mülheim-Nord / Keupstraße und Buchheim / Buchforst
Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person) 
Hospizverein Köln-Mülheim.e.V. ________________________________________
Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner 
Familienname Vorname
Straße und Hausnummer Postleitzahl
Telefonnummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse
Projekttitel
Letzte-Hilfe-Kurse
Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)
J  Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft
X  Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im  
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger
Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum
Projektbeginn Projektende
15.10.2019 31.10.2020
Seite 1  von 4

Beschreibung des Projektes
(sofern nötig, kann e ine Anlage beigefügt werden) 
siehe Anlage 1
Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden? 
Ähnlich einem ersten H ilfe Kurs richtet sich das Projekt an alle interessierten Menschen 
im Stadtteil. Die Begleitung sterbender menschen soll im  Sinne einer sorgenden 
Gesellschaft wieder zur allgemeinen Aufgabe werden. Dafür braucht es ein Stück 
Allgemeinwissen um die Bedürfnisse sterbender menschen, die Möglichkeiten der H ilfe 
und die Strukturen vor Ort. Das Ziel des Projekts ist es eine größtmögliche 
Öffentlichkeit im  Sozialraum für die Thematik zu sensibilisieren und zu ermutigen im  
eigenen Umfeld H ilfe anzubieten. Somit ist die Zielgruppe nicht nur auf unmittelbar 
betroffene Menschen und deren Zugehörige begrenzt. Es handelt sich um ein 
allgemeines Bildungsangebot für alle interessierten Bürgerinnen im Stadtteil, 
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im  Sozialraum erreichen? 
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)
- Stärkung der nachbarschaftlichen H ilfe und des Zusammenhaltes im Stadtteil
- Sterben als Teil des Lebens zu sehen, eine Enttabuisierung des Todes
- Ermutigung
- Wissen um die Angebote und vorhanden Dienste im  Sozialraum, Hilfesysteme vor Ort 
kennen
- H ilfe zur Selbsthilfe: Was kann ich selber in der letzten Lebensphase für meinen 
Angehörigen tun
- Orientierung und Basiswissen im Themenfeld Sterben, Tod und Trauer
- Persönliche Auseinandersetzung mit dem Themenbereich Patientenverfügung und 
Vorsorgevollmacht
Seite 2 von 4

Kosten des Projektes
Art der Kosten bitte detailliert darstellen
Literatur
Kosten in  Euro 
50,00
Raummiete für alle 6 Termine 300,00
Werbung, Druckkosten für das Projekt 350,00
Portokosten für die Werbung (30 x 1,55€) 46,50
Moderationskoffer 370,00
Flipchart und Papier 320,00
Material: Mundpflegsortiment,  Broschüren (Patientenverfügung) 600,00
Beamer und Laptop 1.300,00
Summe der Kosten 3.336,50
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden 0
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen 0
Summe der Einnahmen 0
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro)
3336,50
Seite 3 von 4

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn
Höhe des beantragten Abschlags
Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.
Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers
Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname
Geldinstitut
Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die 
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige 
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder 
sozialräumliche M ittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit 
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig 
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.
M it meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis 
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen 
Daten einverstanden bin.
Link zur Datenschutzerklärung
Köln, 10.07. 2019
IBAN
BIG
Ort und Datum Unferschrift der Antragst^Ueriff oder des 
Antragsteile/?
Seite 4 von 4

A nlage 1
zum A ntrag auf Gewährung einer Zuw endung aus dem Verfugungsfonds 
Beschreibung des Projekts
Letzte-Hilfe-Kurse sind ein europaweites Projekt, entwickelt von dem Palliativmediziner Dr. 
Georg Bollig. M ehr dazu auf der Webseite: https://www.letztehilfe.info/ .  Die Kurse möchten 
ein Grundwissen zu den Themen Sterben, Tod und Trauer einer möglichst großen Öffentlichkeit 
zugänglich machen. Menschen sollen ermutigt werden, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn 
Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen. Als ambulanter 
Hospizdienst möchten wir diese Idee in "unseren" Stadtteilen verbreiten.
Der ambulante Hospizverein Köln Mülheime.V. wurde 2001 gegründet und bietet seit 2005 in 
den Stadtteilen Mülheim, Buchforst, Buchheim, Stammheim, Dünnwald, Höhenhaus und Flittard 
Beratung und Begleitung für sterbende Menschen und deren Zuhegörige an. Die ehrenamtliche 
Begleitung sterbender Menschen ist das Herzstück der Hospizarbeit. Zu einer Begleitung am 
Lebensende gehören gleichberechtigt medizinische, pflegerische, soziale und spirituelle 
Fürsorge. Daher sind wir Teil eines multiprofessionellen Netzwerks in der Palliativversorgung 
und arbeiten eng mit anderen Diensten zusammen. Sterbende Menschen und ihre Zugehörigen 
nicht allein zu lassen und in ihrer vertrauten Umgebung Hilfe anzubieten, ist Ziel der 
Hospizidee.
Die Hospizbewegung entstand aus dem bürgerlichen Engagement. Die Einbeziehung der 
M enschen vor Ort ist integraler Bestandteil der Hospizbewegung. Öffentlichkeitsarbeit zur 
Verbreitung von Information und zur Ermutigung der Menschen im sozialen Umfeld ist eine der 
Aufgaben der Hospizdienste.
Die ambulanten Hospizdienste werden durch die Krankenkassen für die Begleitung sterbender 
M enschen finanziell gefördert. Für die Erfüllung anderer Aufgaben (z.B. Öffentlichkeitsarbeit, 
Trauerbegleitung) sind wir auf Spenden angewiesen. Ein umfangreiches W eiterbildungsangebot 
wie es die Letzte-Hilfe-Kurse beinhalten, können wir nur mit entsprechender finanzieller 
Unterstützung anbieten. Ein Kurs dauert vier Stunden, zuzüglich Vorbereitung für die 
Referent*innen. Bisher haben wir in Köln-M ülheim nur einmal einen Letzte-Hilfe-Kurs im 
Rahmen des Projekts „Zu guter Letzt“ in Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde vor 
Ort und dem katholischen Bildungswerk angeboten. Die beauftragte Referentin brachte dabei 
Matrial, Beamer und Laptop selber mit. Es handelte sich um einen einzelnen Kurs im Rahmen 
der Projektwoche mit verschiedenen kulturellen und informativen Angeboten. Die Rückmeldung
K reissparkasse Köln, IBAN: D E 02370502990310012377 BIC: COKSDE33
2

- 2 -
auf die Ausschreibung war sehr gut, der Kurs war ohne besondere Werbung in kürzester Zeit 
ausgebucht und die Rückmeldungen der Teilnehm eri n n en extrem positiv.
Die Resonanz motiviert uns, diesen Antrag auf Förderung der Sachkosten zu stellen, die wir 
selber nicht Vorhalten können, die aber Voraussetzung zur Durchführung sind. Für die 
Schulungs- und Personalkosten der Referent*innen übernimmt der Hospizverein Köln M üheim 
e.V. die Kosten.
Unser Anliegen mit dem vorliegenden Antrag ist es, Familien und Nachbarschaft - wieder- zu 
befähigen, Hilfe in der letzten Lebensphase zu leisten sowie um die vorhandenen 
Versorgungsstrukturen vor Ort zu wissen. M enschen sollen ermutigt werden, in ihrem Umfeld 
aufmerksam für die Thematik Sterben und Tod zu sein. Betroffene zu sehen und anzusprechen. 
Eine Enttabuisierung des Todes kann nur im persönlichen Umfeld und Lebensalltag geschehen. 
Ziel ist, dass sterbende Menschen und deren Zugehörige nicht auch noch zusätzlich durch 
Einsamkeit und Ausgrenzung belastet sind.
Angelehnt an das Konzept der Ersten-Hilfe vermitteln die Letzte-Hilfe-Kurse ein Grundwissen, 
um M enschen in der Not helfen zu können. Themenfelder im Kurs sind: Sterben als Teil des 
Lebens, Leiden und Linderung, Vorsorgen und Abschied nehmen. Ein Kurs dauert vier 
Unterrichtsstunden, also 4 x 45 Minuten. Im Rahmen des Projektes werden wir sechs Kurse 
innerhalb eines Jahres anbieten, jew eils zwei Termine in Mülheim, Buchheim und Buchforst. 
Die Kurse finden abends und samstags statt, um auch berufstätigen Bürger*Innen eine 
Teilnahme zu ermöglichen. Gearbeitet wird in kleinen Gruppen von 6 bis 10 Teilnehmer*Innen. 
Insgesamt können also im Rahmen des Projekts 60 B ü rg erin n en  einen Letzte-Hilfe-Kurs 
belegen. Laut den Kursregeln der Letzten-Hilfe-Kurse müssen die Kurse immer von zwei 
ausgebildeten Kursleitungen durchgeführt werden, wir werden dafür zwei Fachkräfte zur 
Verfügung stellen: Frau Nancy H ölterhof (leitende Koordinatorin des Hospizvereins Köln- 
Mülheim e.V.) hat die Kursleiterschulung bereits erfolgreich absolviert. Frau Maike Wehmeier 
(Koordinatorin) kann im September 2019 die Kursleiterschulung besuchen.
Angeboten werden die Kurse vor Ort in den Stadtteilen. Dafür werden wir mit anderen 
Organisationen und Einrichtungen nach geeigneten Räumlichkeiten suchen. Durch die 
Kooperation mit anderen Netzwerkern vor Ort werden zudem unterschiedliche Menschen 
angesprochen. Um das Angebot niedrigschwellig für alle Bevölkerungsgruppen anzubieten, ist 
die Teilnahme an den Kursen für die Teilnehm er*Innen kostenfrei.
Wir als Hospizverein Köln-M ülheim e.V. sind Teil der palliativen Versorgungsstruktur vor Ort 
und daher ein ausgezeichneter Anbieter für Letzte-Hilfe-Kurse. W ir bringen langjährige 
Erfahrung in der Sterbebegleitung und eine gute Vernetzung im Sozialraum mit. Für ein 
breitaufgestelltes Bildungsangebot wie dieses fehlen uns jedoch die Ausstattung und finanziellen 
Mittel, daher möchten wir uns um eine Förderung aus dem Verfügungsfonds bewerben.

Anlage 3 - Kaffe und..

6220 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln
Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen
Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln Telefon 0221 /221-30809
Telefax 0221 /221-28493
^ c * iy g s k « 'fJlU ) E-Mail starke.veedel@ stadt-koeln.de
J5~- 07-
Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds
Mülheim-Nord / Keupstraße und Buchheim / Buchforst
Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Runder Tisch Buchforst e.V.
Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner 
Familienname Vorname
Straße und Hausnummer Postleitzahl
/
Telefonnummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse
Projekttitel
"Kaffee und Tee VOR der Tür" - Bürger- und Anwohnertreffen
Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)
^  Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
|Xl Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft
1 Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im 
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger
X Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum
Projektbeginn Projektende
Oktober 2019 Oktober 2020

Beschreibung des Projektes
(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)
Methode: aufsuchende Arbeit - Anschubprojekt - für direkte Kontakte zu Senior*innen 
und den B ürgerinnen und Anw ohnerinnen jüngeren Alters.
Einmal im Monat soll auf dem Marktplatz in Buchforst (Waldeckerstraße) ein 
Kaffee- und Teetrinken unter freiem Himmel stattfinden. So kommt man in einen 
direkten Kontakt bei niedrieger Hemmschwelle, erste Gespräche finden statt.
Der "Treff VOR der Tür" ist niederschwellig angesetzt und erleichtert den direkten und 
unmittelbaren Kontakt zu den S eniorlnnen und A nw ohnerinnen mit ersten 
Gesprächen und Kontaktweitergabe von ersten Infos usw.. So kann die Anbindung an 
das Stadtteilzentrum und an andere Akteure der offenen Seniorenarbeit in Buchforst 
erfolgen für: Beratung, Motivationsarbeit zur Stadtteilbeteiligung und dem 
gemeinsamen Erleben - sich hier wohl und heimisch fühlen, wo man wohnt. So stärkt 
man den Identitätsbezug zum eigenen Veedel.
Wir würden uns gern erstmals im Oktober an einem Freitag nachmittags für 3 Stunden 
mit einer Biertischgarnitur auf den stark frequentierten Platz auf der 
W aldeckerstraße begeben und P assatlnnen Kaffee, Tee und Gebäck und ein 
Gespräch anbieten.
Das Projekt soll von Frühling bis Herbst (April - Oktober) einmal im 
Monat durchgeführt werden, jeweils freitags nachmittags für 3 Stunden.v i w i i a i  v j u i o u y ^ i u i  M i v v ^ i u c n i ,  j ^ v v ^ m o  m i i a i s i i i i  n i u a y o  i u i  o  v j i u i  i u ^ i  i .  *  .
 M P U hbu.'' 20 %
Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?
Zielgruppe sind vorrangig die Seniorlnnen, aber auch jüngere Anw ohnerinnen. Die 
Idee ist Buchforsterinnen verschiedenen Alters und verschiedener 
kultureller Hintergründe anzusprechen, Menschen an einen Tisch und ins 
Gespräch zu bringen, die ansonsten vielleicht nie in Kontakt kämen. Für 
generationsübergreifende Kontakte, Aktionen, Feste und gegenseitige Hilfestellung.
Veranstalter: Arbeitskreis "Senioren"/ Koop-Partner: Runder Tisch e.V., 
Seniorennetzwerk Buchforst, Zu Huss e.V. und W ohnungsbaugesellschaften des 
Stadtteils. Es wird versucht noch mehrere Koop-Partner des Veedels zu gewinnen.
Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen? 
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)
Ziele:
- unmittelbare Kontakherstellung zu den Bürgern, über direkte Ansprache einer 
Vertrauensperson durch Teilnahme der Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen
- Vermittlung von Hilfsangeboten, Motivieren zur Teilhabe
- Raus aus der Isolation und Vereinsamung
- kurze Wege - gute Erreichbarkeit für viele S eniorlnnen signalisieren
- Erstellung eines Kontaktnetzwerkes für Hilfen, Freizeit etc.
- interkultureller und intergenerativer Austausch der N achbarinnen
- Abbau von Vorurteilen
- Schaffung eines öffentlichen, niederschwelligen Begegnungsraumes
- Öffentlichkeitsarbeit des AK-Senioren (Hilfen vor Ort, Kontakte etc.)
- Imagepflege und Identitätsförderung

Kosten des Projektes
Art der Kosten bitte detailliert darstellen
Beköstigung (Kuchen, Kekse, Baklava etc.)
Kosten in Euro
150€/ Aktionsnachmittag x 8 Termine 1.200,00
Getränke 70€/ Aktionsnachmittag x 8 Termine 560,00
Plakate und Flyer 160,00
Sonstiges (Deko, Servietten, Verteilmaterial) 150,00
Ordnungsamt (105€ pro Termin x 8) 840,00
Summe der Kosten 2.910,00
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen
Summe der Einnahmen
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 2910,00
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro)

itrag zur Gewährung von Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds Page 4 c
Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn
Angabe der Kosten sind: voraussichtliche Angaben
Die Wohnungsbaugesellschaften unterstützen mit Mobiliar
Die Träger unterstützen mit den Hauptamtlichen und mit den Kolleglnnnen und
Ehrenamtlichen
Abschlag: für einen gut planbaren und preisgünstigen Einkauf
Höhe des beantragten Abschlags W , -  < <
Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses, 
höchstens 1500 Euro.
Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers
Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname
Geldinstitut
IBAN
BIG
Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die beantragte 
Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige Finanzierungsmöglichkeiten aus 
anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder sozialräumliche Mittel oder anderer 
Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit der Unterschrift bestätigt, dass die in 
diesem Antrag gemachten Angaben vollständig und richtig sind, einschließlich seiner 
Anlagen.
Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis 
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten 
einverstanden bin.
Link zur Datenschutzerklärung
Köln, den 12.7.2019
Ort und Datum Unterschrift der Antrag^&llerin oder des
Antragstellers
:ps://formular-daten.stadt-koeln.de/KoelnSave/Buffer?action=showhtml 15.07.20

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

6637 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/15/152 
152/1 
Vorlagen-Nummer 
 3020/2019 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Projektanträge im Rahmen des Verfügungsfonds für den Sozialraum „Mülheim-Nord, 
Keupstraße, Buchheim und Buchforst„ 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Die Bezirksvertretung Mülheim beschließt,  
 
 dem Antrag des Vereins Zu Huss e.V auf Zuwendung aus dem Verfügungsfonds für den 
Sozialraum „Mülheim-Nord, Keupstraße, Buchheim und Buchforst“ in der beantragten 
Höhe von 2.345,00 € und  
 dem Antrag des Hospitzvereins Köln Mülheim e.V. auf Zuwendung aus dem Verfügungs-
fonds für den Sozialraum „Mülheim-Nord, Keupstraße, Buchheim und Buchforst“ in der 
beantragten Höhe von 3.336,50 € und  
 dem Antrag des Vereins Runder Tisch Buchforst e.V. auf Zuwendung aus dem Verfü-
gungsfonds für den Sozialraum „Mülheim-Nord, Keupstraße, Buchheim und Buchforst“ in 
der beantragten Höhe von 2.910,00 € sowie  
 dem Antrag der Theatergruppe No Drama Ensamble auf Zuwendung aus dem Verfü-
gungsfonds für den Sozialraum „Mülheim-Nord, Keupstraße, Buchheim und Buchforst“ in 
der beantragten Höhe von 3.910,00 €  
 
statt zu geben.  
 
 
2. Die Bezirksvertretung beschließt, die im zweiten Antragsdurchlauf nicht ausgeschütteten Mittel 
in Höhe 24.334,50 € für die dritte Antragsphase zur Verfügung zu stellen. 
 
Beschlussalternative  
 
Die Bezirksvertretung Mülheim beschließt, dass für die vier Anträge keine Zuwendungen aus dem 
Verfügungsfonds für den Sozialraum „Mülheim-Nord, Keupstraße, Buchheim und Buchforst“ bereitge-
stellt werden.  
 
 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 16.09.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  174.720,00 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 122.304,00 
 70 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
Die Stadt Köln hat sich mit Ratsbeschluss vom 20.12.2016 (Vorlage Nr. 2899/2016) für die Durchfüh-
rung des Leitkonzepts „Starke Veedel – Starkes Köln“ entschieden. Mit dem Programm „Starke Vee-
del - Starkes Köln“ steht die Stärkung der Stadtquartiere mit besonderem Förderbedarf sowie die 
nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der in diesen Quartieren lebenden Menschen im Fo-
kus. Die Aktivierung der in dem Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger ist daher ein entschei-
dender Baustein für die erfolgreiche Umsetzung von „Starke Veedel – Starkes Köln“.  
Mit dem Beschluss des Integrierten Stadtentwic klungskonzeptes im Sozialraum „Mülheim-Nord, 
Keupstraße, Buchheim und Buchforst“ am 18.05.2017 (Vorlage Nr. 1381/2017) wurde die Grundlage 
geschaffen, um Zuwendungen aus dem Städtebauförderprogramm zu beantragen. Mit Ratsbeschluss 
vom 14.02.2019 (Vorlagen-Nr. 0020/2019) wurde das Integrierte Stadtentwicklungskonzept fortg e-
schrieben. Der Förderantrag zur Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ 
wurde mit Zuwendungsbescheid vom 10.11.2016 durch den Fördermittelgeber positiv beschieden.  
Der Verfügungsfonds ist eine Teilmaßnahme des „Büros für Quartiersmanagement und Aktivierung“. 
Für den Sozialraum „Mülheim-Nord, Keupstraße, Buchheim und Buchforst“ stehen im Bewilligungs-
zeitraum 2019/2020 Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds mit einem Gesamtvolumen von 
174.720,00 € zur Verfügung. Die maximale Zuwendungshöhe pro Projektantrag wird auf 4.999,00 
Euro begrenzt.  
Grundlage für die Vergabe der Fördermittel aus dem Verfügungsfonds bildet eine kommunale Richtli-
nie, die auf Basis der Förderrichtlinie „Stadterneuerung 2008“ erstellt und von der Bezirksvertretung 
Mülheim, beschlossen wurde (Vorlage Nr.1497/2019).

3 
 
Über die Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds entscheidet die Bezirksvertretung 
Mülheim nach einer Vorprüfung der Anträge durch ein Fachgremium, das aus dem Quartiersma-
nagement, je einer Sozialraumkoordinatorin für die Räume Mülheim-Nord/Keupstraße und Buch-
heim/Buchforst, der Bezirksjugendpflege sowie je einer Vertreterin/eines Vertreters des Interkulturel-
len Dienstes und des Bürgeramtes Mülheim gebildet wird.  
In der gesamten Projektlaufzeit sind sechs Antragsdurchläufe vorgesehen. Pro Antragsdurchlauf ste-
hen 29.120,00 € bereit.  
Der zweite Antragsdurchlauf endete zum 15.07.2019. Insgesamt wurden vier förderfähige Anträge 
eingereicht.  
Aus dem Fachgremium ergeht die Empfehlung an die Bezirksvertretung Mülheim, alle Projekte 
in der beantragten Höhe zu genehmigen:  
 Der Verein Zu Huss e.V. beantragt eine Zuwendung i. H. v. 2.345 € für das Projekt „Lese-
stunde – Geschichtenrunde“ 
 Der Hospitzverein Köln Mülheim e.V. beantragt eine Zuwendung i. H. v. 3.336,50 € für 
das Projekt „Letzte-Hilfe-Kurse“ 
 Der Verein Runder Tisch Buchforst e.V. beantragt eine Zuwendung i. H. v. 2.910 € für das 
Projekt „Kaffee und Tee VOR der Tür“ 
 Die Theatergruppe No Drama Ensamble beantragt eine Zuwendung i.H. v. 3.910 € für das 
Projekt „Bürgerbühne für Mülheim“ 
 
Finanzen 
Die Kosten für die Teilmaßnahme zur Gewährung von Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für 
den Sozialraum „Mülheim-Nord, Keupstraße, Buchheim und Buchforst“ liegen bei insgesamt 
174.720,00 €.Die Höhe der Fördermittel im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" 
des Landes NRW beträgt laut Zuwendungsbescheid Nr. 05/59/16insgesamt 122.304,00 € brutto. Die 
Gesamtkosten liegen innerhalb des Kostenvolumens der bereits beschlossenen Mittel des Gesamt-
programms in Höhe von 97,2 Millionen €. 
In der zweiten Antragsphase werden im Rahmen des Verfügungsfonds 12.501,50 € ausgeschüttet. 
Die im zweiten Antragsdurchlauf nicht ausgeschütteten Mittel in Höhe von 24.334,50 € sollen für die 
dritte Antragsphase zur Verfügung gestellt werden.  
Die Finanzierung der förderfähigen Gesamtkosten der Maßnahme erfolgt aus dem Teilergebnisplan 
0902 – Stadtentwicklung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen.  
 
Anlagen 
1 Projektantrag „Lesestunde - Geschichtenrunde“  
2 Projektantrag „Letzt-Hilfe-Kurse“  
3 Projektantrag „Kaffee und Tee VOR der Tür“ 
4 Projektantrag „Bürgerbühne für Mülheim“

Anlage 4 - Bürgerbühne

9406 Zeichen

Stadt Köln
Die Oberbürgermeisterin
Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Starke Veedel - Starkes Köln  
Antrag auf Zuwendungen  
aus dem Verfügungsfonds
Telefon 0221 /221-30809 
Telefax 0221 /221-28493
E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de
Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds
Mülheim-Nord / Keupstraße und Buchheim / Buchforst _____________
Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person) 
No Drama Ensemble ___________________________________________
Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner 
Familienname Vorname
Postleitzahl
E-Mail-Adresse
Projekttitel
Bürgerbühne für Mülheim
Straße und Hausnummer
5
Telefonnummer Telefaxnummer
Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)
X  Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
|X| Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft
1 Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im 
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger
^ Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum
Projektbeginn Projektende
01.10.2019 30.04.2020
Seite 1 von 4

Beschreibung des Projektes
(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden) 
siehe Seite 5
Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden? 
siehe Seite 6
Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen? 
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)
siehe Seite 7
Seite 2 von 4

Kosten des Projektes
Art der Kosten bitte detailliert darstellen
siehe Seiten 8-9
Kosten in Euro
Summe der Kosten
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen 
Summe der Einnahmen
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro)
Seite 3 von 4

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn ______________
Um laufende Kosten für die Honorarkräfte und die Werbung und einen Anteil der 
Raummiete für das Projekt zu finanzieren ist ein Abschlag vor Projektbeginn 
wünschenswert.
Höhe des beantragten Abschlags 1047,00
Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses, 
höchstens 1500 Euro.
Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers
Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname
Geldinstitut
IBAN
BIG
Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die 
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige 
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder 
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit 
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig 
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.
Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis 
genommen habe, ihr zustimme und mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen 
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15.07.2019
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Ort und Datum Unterschrift der Antraybicuci in oder des
Antragstellers
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Beschreibung des Projektes
Wir, sind das No Drama Ensemble und möchten m it unserem neuen Projekt 
„Bürgerbühne für M ülheim " die Menschen des Stadtteils zur Teilhabe an einem 
Theaterstück aktivieren.
Das No Drama Ensemble ist eine offene Am ateurtheatergruppe, welche die 
Räumlichkeiten des Bürgerhaus Mütze e.V. (Standort Mülheim Nord) nutzt und von 
der Theater- und Kulturpädagogin Isabel Sippel begleitet und geleitet wird. Das 
Projekt „Bürgerbühne für M ülheim " ist eine kulturelle Bildungsmaßnahme für 
Erwachsene und offen für Teilnehmer und Teilnehmerinnen ab 18 Jahre.
Der Projektzeitraum beläuft sich auf 6 Monate (S e p te m b e r bis März). In dieser Zeit 
trifft sich die Gruppe (max. 14 Teilnehmer/Teilnehmerinnen) einmal wöchentlich zwei 
Stunden. Zusätzlich kom mt noch ein Probentag hinzu. Das Projekt endet mit dem 
Aufführen des gemeinschaftlich erarbeiteten Stückes in drei Aufführungen.
Im Projekt „Bürgerbühne für M ülheim " sollen die Bürger und Bürgerinnen des 
Stadtteiles im Rahmen einer offenen Probe die Chance bekommen das Projekt 
kennenzulernen und sich der Gruppe anzuschließen. Diese Information wird durch 
eine Ankündigung durch digitalen Medien und die Verteilung von Flyern verbreitet.
Bei dieser Probe soll ein Raum geschaffen werden, indem die Themen des Alltags 
(spezifisch auf den Stadtteil bezogen) der Menschen aufgegriffen werden. Dabei 
sollen gesellschaftliche, politische und soziokulturelle Themen Inspiration für die 
Entwicklung des gemeinschaftlich erarbeiteten Theaterstücks sein. Die Teilnehm er 
und Teilnehmerinnen setzen sich m it ihrem Stadtteil auseinander und erleben in 
diesem Prozess eine Identifikation m it Mülheim.
W ährend des gesamten Projektzeitraumes werden die Teilnehmenden in einem 
partizipativen Prozess eingebunden und zur aktiven Auseinandersetzung mit ihrem 
Stadtteil angeleitet. Durch verschiedene theaterpädagogische Übungen werden ihre 
Fähigkeiten im körperlichen Ausdruck (Bewegung und Sprache) geschult. Es geht 
darum zunächst die Spielfreude zu wecken und im weiteren Projektverlauf die 
individuellen Fähigkeiten zu entdecken und diese gezielt in das Theaterstück am Ende 
m it einzubauen.

Welche Bewohnerqruppen sollen besonders mit dem Projekt anqesprochen werden?
M it der Struktur unseres Projektes werden Bewohnergruppen auf verschiedenen 
Arten angesprochen.
Zunächst einmal laden wir die Menschen von Mülheim Nord ein, sich der Gruppe 
anzuschließen. W ir sprechen junge und alte Menschen (ab 18 Jahre) aus Mülheim an, 
die Lust haben sich kreativ auszutoben und sich m it ihrem Stadtteil auf künstlerische 
A rt und Weise auseinanderzusetzten wollen. Menschen, die gemeinsam eine G ruppe 
bilden möchten, um sich einmal in der W oche auszutauschen und das M iteinanderzu 
fördern. W ir möchten Menschen ansprechen, die Lust haben ihren Horizont zu 
erweitern und einen Perspektivenwechsel einnehmen wollen. Die Teilnehmenden 
bereichern die Gruppe durch ihre Verschiedenheit (z.B. unterschiedliche Religionen 
und kulturelle Hintergründe der Teilnehmenden). Für das Projekt „Bürgerbühne 
M ülheim " sind auch Menschen ohne Theatererfahrungen willkommen.
Im zweiten Schritt werden durch dieses Projekt die Bürgerinnen und Bürger 
angesprochen, die sich das Ergebnis des Projektes, nämlich die Aufführungen 
anschauen. Sie können somit am Ergebnis teilhaben und werden in die Thematik m it 
einbezogen.

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)
Das Projekt „Bürgerbühne für M ülheim " bietet den Bewohnern und Bewohnerinnen 
eine Plattform, wobei sie sich in einen aktiven Austausch mit ihren stadtteilbezogenen 
Themen begeben können. Sie werden hierbei in einem partizipativen Projektprozess 
eingebunden. Es geht vor allem darum sie m it ihren Thematiken wahrzunehmen, zu 
wertschätzen und ihr Repertoire an Ressourcen und Fähigkeiten in den Projektprozess 
m it einzubinden. Dadurch wird nicht nur der nachbarschaftliche Zusammenhalt 
gestärkt, sondern auch ein hohes Maß an Wertschätzung den Bürgerinnen und Bürger 
gegenüber gebracht. Die Kultur des wertschätzenden Umgangs soll im Rahmen des 
Projektes gelebt und geübt werden. Durch dieses Projekt sollen die Beteiligten einen 
Zugang zu ihren künstlerischen Ausdrucksfähigkeiten bekommen, bzw. diese 
verbessern, um dadurch an Selbstwertgefühl zu gewinnen. Durch das 
Zusammentreffen der verschiedenen Teilnehm enden auf geschütztem Raum können 
neue Beziehungen positiv geknüpft werden und für den Alltag im Stadtteil als neue 
Ressource genutzt werden. Somit findet eine Vernetzung der Nachbarschaft statt. Das 
Projekt erzielt eine Identifikation der Teilnehm enden m it ihrem Stadtteil. Ziel ist es 
eine Teilhabe an einem Freizeitangebot, aber auch ein kulturelles thematisch 
ansprechendes Abendprogram m  (Auftritte) für die Mülheimer Nachbarschaft zu 
bieten und dadurch den Stadtteil auf der kulturellen Bildungsebene zu beleben. Des 
weiteren geht es darum den O rt Bürgerhaus Mütze durch dieses Projekt als einen 
Begegnungsort den Bürgerinnen und Bürger näher zu bringen und diesen als 
konstante Stätte erlebbarzu machen.

AUSGABEN DES PROJEKTES: BÜRGERBÜHNE FÜR MÜLHEIM
Art der Kosten Ausgaben in €
Gesamtkosten für die Raummiete (23 Proben) im Bürgerhaus Mütze e.V. 1610,-
Raummiete für einen Probentag im Bürgerhaus Mütze e.V. 200,-
Gesamtkosten für die Techniknutzung des Bürgerhaus Mütze e.V. 1590,-
Werbungskosten 50,-
Sonstige Kosten (z.B. Bühnenbild, Requisiten, Kopierkosten) 400,-
Honorarkosten Theater- und Kulturpädagogin
Aufwandentschädigung für 46 Stunden Leitung wöchentlicher Proben 
+ einen Probentag (5 Stunden)
+ jeweils 1  Stunde Vorbereitung der Theatereinheiten (24 Stunden)
= 46+5+24 = 75x15,-€
1125,-
Honorarkosten Photographin
(Aufwandsentschädigung für 3 Stunden m a ll 5,- €)
45,-
Honorarkosten Filmerin 
(Aufwandsentschädigung für 3 Stunden mal 15,- €)
45,-
Gesamtkosten Ausgaben 5065,-

EINNAHMEN DES PROJEKTES: BÜRGERBÜHNE FÜR MÜLHEIM
Art der Kosten Einnahmen in €
Einnahmen 1. Aufführung 385,-
Einnahmen 2, Aufführung 385,-
Einnahmen 3, Aufführung 385,-
Gesamtkosten Einnahmen 1155,-
VERRECHNUNG VON AUSGABEN UND EINNAHMEN
Ausgaben: 5065,00 €
Einnahmen: 1155,00 €
Förderfahige Projektsumme: 3910,00 €

Anlage 1 - Lesestunde

5046 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln
Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen
Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfugungsfonds
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln Telefon 0221 /221-30809
Telefax 0221 /221-28493
^  ^  starke.veedel@stadt-koeln.de
/ v  O V  - t / t C
Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds
Mülheim-Nord / Keupstraße und Buchheim / Buchforst
Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Zu Muss e.V. - Quartiersmanament
Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner 
Familienname Vorname
Straße und Hausnummer Postleitzahl
Telefonnummer Telefaxnummer E-Mail-Adresse
Projekttitel
fl-PI atz- as hx n  ei £- C ln£tr'\
Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)
X  Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft
1 Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im 
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger
]  Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum
Projektbeginn Projektende
Seatember-2019 Dezember-2020-

Beschreibung des Projektes
(sofern nötigjcann eine Anlage beigefügt werden)
Lesestunde
- Geschichtenrunde öLhy-s/
Eine unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen würde gern im Septembef- 
2019 ein neues Angebot in dem Buchforster Nachbarschaftstreff (BuNT) des 
Quartiersprojektes von Zu Muss e.V. anbieten. Buchforster Nachbarinnen 
werden zu einer (Vor-)Lese- und Geschichtenstunde bei selbstgebackenem 
Kuchen eingeladen. Die Ehrenamtliche bringt Geschichten und Gedichte für 
die Teilnehmerinnen mit, lässt aber Raum für eigene Geschichten, 
Lieblingspassagen und mitgebrachte Gedichte. Ab Septembef möchte sie 
sich wöchentlich freitags von 15-17  Uhr mit der Runde treffen.
Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?
Besonders Senior*innen aus dem Stadtteil sollen mit dem Angebot angesprochen 
werden. Oftmals können Senior*innen selbst nicht mehr gut und/ oder viel 
allein lesen. Dann wäre eine Lesestunde, in der sie vorgelesen bekommen 
sicherlich eine gute Methode zur weiteren Teilhabe an Literatur,
Zeitgeschehen und Texten, die (persönliche) Erinnnerungen in sich 
birgen. Willkommen sind aber auch Menschen jüngerer Jahrgänge.
Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen? 
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)
Das Projekt schafft eine Teilhabemöglichkeit für ältere Menschen, die, wenn 
die eigenen Augen es nicht mehr leisten, trotz allem noch von Literatur profitieren 
können. Außerdem schafft eine
solche Runde Kontakte und ermöglicht Begegnung und Austausch zu 
unterschiedlichen Themen. Die Runde gibt die Möglichkeit die Menschen aus der 
Isolation der eigenen vier Wände zu holen und Vereinsamung vorzubeugen.
Die Teilnehmerinnen werden von der ehrenamtlichen Leitung aktiviert und 
motiviert eigene Texte mitzubringen und vorzutragen. Vielleicht kann 
der selbstgebackene Kuchen auch gemeinsam in der raumeigenen Küche 
gebacken werden, bevor man es sich mit den Büchern gemütlich macht. 
(Vor-)Lesen weckt Erinnerungen, gibt ein Gefühl des Umsorgt-seins, gibt 
Gesprächstehemen und es kann Teil von Biorgraphiearbeit sein.

Kosten des Projektes
Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro
Aufwandentschädigung Ehrenamt (15€/Treffen ä 2 Stunden)
bei 11 Treffen in 2019 und 40 Treffen 2020 ergibt dies: 1.530,00
Druckkosten (50 x Farbkopien in A4) 50,00
Versorgung (Backartikel) 15€/ Treffen x 51 Treffen 765,00
Summe der Kosten 2.345,00
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen 
Summe der Einnahmen
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 2345,00
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro)
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Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn 
Angaben der Kosten sind voraussichtliche Angaben.
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Ixcw lrcd M -* }<rrcL»-rv*\> l i i i  IOza.wbci-ai-,
Höhe des beantragten Abschlags r .
Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses, 
höchstens 1500 Euro.
Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers
Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname
Geldinstitut
IBAN
BIG
Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die 
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige 
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder 
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit 
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig 
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.
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Ort und Datum Unterschrift der AntragstelferaLöder des 
Antragstellers

Beratungsverlauf (1)

16.09.2019 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 9.1.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3020/2019
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
30.08.2019
Erstellt
29.08.2019 11:32