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2015/0011

Sanierung Bürgerparkteiche

Magistratsvorlage 12.01.2015

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2015/0011

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2015/0011

9355 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
22.01.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Grünflächenamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0011 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 551010 
Kostenstelle:  067-030-0100 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  Verteilung Sachkonto: 6165700 
 
Betreff: Sanierung Bürgerparkteiche  
 
Vorlage vom: 12.01.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat nimmt den Bericht des Grünflächenamtes zur Kenntnis und stimmt den  
    Baumfällungen und Gehölzrodu ngen zu.  
 
 
 
Anlagen: Anlage 1  Gutachten Maschinenteich  
Anlage 2 Plan Maschinenteich  
Anlage 3 Plan Moorteich  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 12. Januar 2015  
 
 
 
Im Bürgerpark Nord bestehen drei Gewässer: der Müllersteich, der Maschinenteich und der 
Moorteich. Alle drei Seen weisen nur eine relativ geringe Tiefe (ca. 2 bis 5m) auf. Sie sind 
untereinander mittels eines Rohrsystems verbunden. Es besteht damit ein Wasseraustausch 
zwischen den Teichen. 
 
Im Juni 2014 trat im Maschinenteich während einer Wetterphase mit hohen Temperaturen 
unerwartet ein starker Sauerstoffmangel auf. Trotz der schnell eingeleiteten Maßnahmen zur 
zusätzlichen Sauerstoffversorgung durch die Feuerwehr und den EAD konnte der 
Sauerstoffmangel nicht beseitigt werden. In der Folge kam es zu einem vollständigen 
Fischsterben in dem Teich. Der Teich kann derzeit als biologisch tot angesehen werden. 
Als sofortige Schutzmaßnahme wurde anschließend der Wasserspiegel im Maschinenteich um 
ca. einen Meter gesenkt um zu verhindern, dass das sauerstoffarme Wasser durch die 
Rohrverbindungen in die angrenzenden Teiche gelangt. Einige Wochen später war auch im 
Moorteich ein Fischsterben aufgrund Sauerstoffmangel zu beobachten. Davon waren aber nur 
Hechte betroffen, die auf einen hohen Sauerstoffgehalt angewiesen sind. 
 
Im Maschinenteich gab es neben anderen Arten einen guten Bestand an Karauschen (Carassius 
carassius) und der Schwanenmuschel (Anodonta cygnea). Die Karauschen sind, wie alle 
anderen Fische, im Maschinenteich ausgestorben. Ob ein Teil der Bestände von der 
Schwanenmuschel überlebt hat, konnte noch nicht sicher festgestellt werden. 
Im Moorteich gibt es, neben anderen Arten, einen noch relativ guten Alt-Bestand an 
Karauschen, der Schwanenmuschel sowie der Flachen Teichmuschel (Anodonta anatina). 
 
Die Karauschen und die Schwanenmuschel stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten 
und sind in Stufe 2 als „stark gefährdet“ eingeordnet. In der Bundesartenschutzverordnung 
(BArtSchV) sind die beiden o. g. Muscheln als besonders geschützte Arten geführt. Für alle drei 
Arten besteht gemäß der Hessischen Fischereiordnung (HFO) ein Fangverb ot. 
 
Sowohl die Karausche als auch die Schwanenmuschel kommen derzeit noch im Moorteich vor. 
Diese gilt es nun zu schützen, um durch die Entwicklung der Population eine zukünftige 
Rückbesiedelung des Maschinenteichs zu ermöglichen. 
Damit das aber überhaupt möglich ist, muss der Maschinenteich revitalisiert und der 
Moorteich vor weiteren Schäden geschützt werden. 
 
Grund für den Sauerstoffmangel ist die Sauerstoffzehrung durch übermäßigen Eintrag von 
organischer Substanz und damit von Nährstoffen. Dafür ist in erster Linie die Ufervegetation 
verantwortlich, von der Blütenstände, Zweige und vor allem Laub in die Gewässer fallen. Es hat 
sich eine Schlammschicht gebildet die bei den laufenden Umsetzungsprozessen Phosphate 
freisetzt und Sauerstoff reduziert. Begünstigt werden diese Prozesse durch eine geringe 
Luftbewegung über der Wasserfläche und damit einer zusätzlich reduzierten Sauerstoffan - 
reicherung des Wassers. 
 
Sowohl der Maschinenteich als auch der Moorteich weisen eine relativ dichte Ufervegetation 
auf, der Moorteich noch mehr als der Maschinenteich.

- 4 - 
 
Am Maschinenteich sind dies, neben strauchartigen Gehölzen, in erster Linie Erlen und 
Robinien. Am Moorteich stehen fast ausschließlich Weiden als Bäume am Ufer, darunter ein 
zum Teil undurchdringliches Unterholz. 
Sowohl im Moor- als auch im Maschinenteich hat sich jeweils in den Bereichen vor den 
Rohrmündungen der Abläufe ein größerer „Pfropf“ aus Laub und Schlamm gebildet, der zum 
Teil meterdick ist. Auch bei kühler Witterung ist der fortschreitende Zersetzungsprozess an den 
austretenden und deutlich wahrnehmbaren Schwefelwasserstoffgasen zu riechen. 
 
Um auf einer belastbaren Grundlage Sanierungsmaßnahmen für die Bürgerparkteiche 
erarbeiten und durchführen zu können wurde das Büro für Gewässerökologie, Hr.  Dr. Plasa, 
beauftragt eine Grundlagenerhebung durchzuführen sowie notwenige Maßnahmen zur 
Revitalisierung auszuarbeiten (Anlage 1). 
 
Ziel der vorgesehenen Maßnahmen ist es, den Maschinenteich wieder zu beleben sowie den 
Moorteich und den Müllersteich, bei denen ähnlich negative Tendenzen herrschen, vor weiteren 
Schäden zu bewahren. 
 
Die Maßnahmen im Einzelnen: 
1.) Ausbaggern der vorhandenen Schlammpfropfen im Maschinen- und Moorteich 
2.) Entfernung von Bäumen und Sträuchern um den Eintrag von organischer M asse deutlich zu 
reduzieren und eine bessere Durchlüftung zu erreichen 
3.) Bestandserhebung und Analyse des Fischbesatzes in den Teichen mit dem Ziel eines 
ordnungsgemäßen Besatzes und der Hege der Gewässer 
 
Zu 1.) Ausbaggern der vorhandenen Schlammpfropfen 
 
Die vorgesehenen Baggerarbeiten entfernen eine deutliche Menge an Nährstoffen aus den 
Gewässern. Damit wird die Sauerstoffzehrung und die Phosphatfreisetzung deutlich gemindert. 
Eine Alternative zum Entfernen der Biomasse aus dem Wasser besteht leider nicht. 
Die Arbeiten sind nur mittels eines Langarmbaggers mit sehr weiter Auslage durchführbar. 
Aufgrund der Ufergestaltung ist am Maschinenteich dafür eine Rampe aufzuschütten um die 
Arbeit mit dem Gerät zu ermöglichen. Diese Rampe kann nicht nur für eventuell in den 
nächsten Jahren notwendig werdende Schlammentsorgungen genutzt werden, sondern ist auch 
für die regelmäßige Wartung des Auslaufrohres durch den EAD sinnvoll. 
 
Zu 2.) Entfernung von Bäumen und Sträuchern  
 
Wir bereits beschrieben, ist eine deutliche Reduzierung des Nährstoffeintrags und eine 
Verbesserung der natürlichen Durchlüftung der Seen dringend erforderlich. Mit einer 
Verringerung des Baumbestands im direkten Uferbereich vermindert sich der Eintrag von 
organischer Masse. Gleichzeitig kann die Reduzierung des dichten Gehölzbestandes zu einer 
besseren Belüftung des Gewässers beitragen. 
 
Dazu sollen an beiden Teichen direkt am Ufer stehende oder über die Wasserfläche ragende 
Bäume und Sträucher entfernt werden. Die zur Fällung vorgesehenen Bäume sind in den als 
Anlagen 2 und 3 beigefügten Plänen dargestellt.

- 5 - 
 
 
Am Maschinenteich wurden 33 Einzelbäume zur Entnahme ausgesucht und markiert.  
 
Am Moorteich besteht der Bestand an größeren Bäumen fast ausschließlich aus Weiden. Beim 
Ortstermin wurde festgelegt, dass alle am Ufer stehenden Weiden entfernt werden können, nur 
evtl. im Bestand vorhandene Erlen müssen erhalten werden. Hier wurden 23 Bäume, z.T. 
mehrstämmig, zur Fällung vorgesehen. 
 
Aufgrund des Umfangs der Arbeiten ist am Moorteich ein Vorgehen in zwei Arbeitsschritten 
geplant. Zunächst sollen in diesem Winter der Uferbereich mit nordöstlicher Exposition 
bearbeitet werden (gem. Anlage 3). Im nächsten Winter sollen die Arbeiten am übrigen Ufer 
(Westen) fortgeführt werden. Um die angrenzende Vegetation möglichst weitgehend zu 
schonen ist für die Durchführung der Fällungen ein so genannter Fällkran vorgesehen. Damit 
kann ein Baum zielgerichtet und ohne Aufprallwucht abgelegt werden. Als Fahrweg soll ein 
vorhandener Damm dienen. 
 
Da bei dem Ortstermin mindestens eine Baumhöhle festgestellt wurde, werden Höhlenbäume, 
unabhängig von einem Besatz der Baumhöhle mit Fledermäusen oder anderen Tieren, nicht 
vollständig entfernt, sondern unter Erhalt der Höhle nur abgesetzt. 
 
Zu 3.) Bestandserhebung und Analyse des Fischbesatzes 
 
Wie im Gutachten von Herrn Dr. Plasa festgestellt, trägt auch ein vorhandenes Ungleichgewicht 
im Fischbesatz eines Gewässers deutlich zur Verschlechterung des Sauerstoffgehalts des 
Wassers bei (gründelnde Fische). Da bekannt ist, dass es im Müllersteich, aber auch in den 
anderen Gewässern einen hohen Bestand an sehr großen Karpfen sowie anderen Friedfischen 
gibt, soll ein Konzept zur Bestandsregulierung erarbeitet werden.  
 
Die Ergebnisse des Konzepts werden in die Hegepläne und Pachtverträge mit den 
Anglervereinen eingearbeitet und zukünftig besser kontrolliert. 
 
Die beabsichtigten Maßnahmen wurden mit dem Umweltamt, dem EAD und dem 
Fischereibeauftragten der Stadt abgestimmt. 
 
 
Aufgestellt: 
Darmstadt, 12. Jan. 2015  
67-20 Ku              2902                                                Anlagen  
 
 
Dezernat III 
 
 
 
Cornelia Zuschke 
Stadträtin

anlage 4

9418 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
22.01.2015 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III  an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Grünflächenamt 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
III 67 
 
 
 
Vorlage-Nr. 2015/0011 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
30 
 
Produkt-Nr.: 551010 
Kostenstelle:  067-030-0100 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  Verteilung Sachkonto:  6165700 
 
Betreff: Sanierung Bürgerparkteiche 
 
Vorlage vom: 12.01.2015 
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat nimmt den Bericht des Grünflächenamtes zur Kenntnis und stimmt den 
    Baumfällungen und Gehölzrodungen zu.  
 
 
 
Anlagen: Anlage 1  Gutachten Maschinenteich 
Anlage 2 Plan Maschinenteich 
Anlage 3 Plan Moorteich 
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 3 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 28.01.2015 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 12. Januar 2015 
 
 
 
 
Im Bürgerpark Nord bestehen drei Gewässer: der Müllersteich, der Maschinenteich und der 
Moorteich. Alle drei Seen weisen nur eine relativ geringe Tiefe (ca. 2 bis 5m) auf. Sie sind 
untereinander mittels eines Rohrsystems verbunden. Es besteht damit ein Wasseraustausch 
zwischen den Teichen. 
 
Im Juni 2014 trat im Maschinenteich während einer Wetterphase mit hohen Temperaturen 
unerwartet ein starker Sauerstoffmangel auf. Trotz der schnell eingeleiteten Maßnahmen zur 
zusätzlichen Sauerstoffversorgung durch die Feuerwehr und den EAD konnte der 
Sauerstoffmangel nicht beseitigt werden. In der Folge kam es zu einem vollständigen 
Fischsterben in dem Teich. Der Teich kann derzeit als biologisch tot angesehen werden. 
Als sofortige Schutzmaßnahme wurde anschließend der Wasserspiegel im Maschinenteich um 
ca. einen Meter gesenkt um zu verhindern, dass das sauerstoffarme Wasser durch die 
Rohrverbindungen in die angrenzenden Teiche gelangt. Einige Wochen später war auch im 
Moorteich ein Fischsterben aufgrund Sauerstoffmangel zu beobachten. Davon waren aber nur 
Hechte betroffen, die auf einen hohen Sauerstoffgehalt angewiesen sind. 
 
Im Maschinenteich gab es neben anderen Arten einen guten Bestand an Karauschen (Carassius 
carassius) und der Schwanenmuschel (Anodonta cygnea). Die Karauschen sind, wie alle 
anderen Fische, im Maschinenteich ausgestorben. Ob ein Teil der Bestände von der 
Schwanenmuschel überlebt hat, konnte noch nicht sicher festgestellt werden. 
Im Moorteich gibt es, neben anderen Arten, einen noch relativ guten Alt-Bestand an 
Karauschen, der Schwanenmuschel sowie der Flachen Teichmuschel (Anodonta anatina). 
 
Die Karauschen und die Schwanenmuschel stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten 
und sind in Stufe 2 als „stark gefährdet“ eingeordnet. In der Bundesartenschutzverordnung 
(BArtSchV) sind die beiden o. g. Muscheln als besonders geschützte Arten geführt. Für alle drei 
Arten besteht gemäß der Hessischen Fischereiordnung (HFO) ein Fangverbot. 
 
Sowohl die Karausche als auch die Schwanenmuschel kommen derzeit noch im Moorteich vor. 
Diese gilt es nun zu schützen, um durch die Entwicklung der Population eine zukünftige 
Rückbesiedelung des Maschinenteichs zu ermöglichen. 
Damit das aber überhaupt möglich ist, muss der Maschinenteich revitalisiert und der 
Moorteich vor weiteren Schäden geschützt werden. 
 
Grund für den Sauerstoffmangel ist die Sauerstoffzehrung durch übermäßigen Eintrag von 
organischer Substanz und damit von Nährstoffen. Dafür ist in erster Linie die Ufervegetation 
verantwortlich, von der Blütenstände, Zweige und vor allem Laub in die Gewässer fallen. Es hat 
sich eine Schlammschicht gebildet die bei den laufenden Umsetzungsprozessen Phosphate 
freisetzt und Sauerstoff reduziert. Begünstigt werden diese Prozesse durch eine geringe 
Luftbewegung über der Wasserfläche und damit einer zusätzlich reduzierten Sauerstoffan- 
reicherung des Wassers. 
 
Sowohl der Maschinenteich als auch der Moorteich weisen eine relativ dichte Ufervegetation 
auf, der Moorteich noch mehr als der Maschinenteich.

- 5 - 
 
 
Am Maschinenteich sind dies, neben strauchartigen Gehölzen, in erster Linie Erlen und 
Robinien. Am Moorteich stehen fast ausschließlich Weiden als Bäume am Ufer, darunter ein 
zum Teil undurchdringliches Unterholz. 
Sowohl im Moor- als auch im Maschinenteich hat sich jeweils in den Bereichen vor den 
Rohrmündungen der Abläufe ein größerer „Pfropf“ aus Laub und Schlamm gebildet, der zum 
Teil meterdick ist. Auch bei kühler Witterung ist der fortschreitende Zersetzungsprozess an den 
austretenden und deutlich wahrnehmbaren Schwefelwasserstoffgasen zu riechen. 
 
Um auf einer belastbaren Grundlage Sanierungsmaßnahmen für die Bürgerparkteiche 
erarbeiten und durchführen zu können wurde das Büro für Gewässerökologie, Hr. Dr. Plasa, 
beauftragt eine Grundlagenerhebung durchzuführen sowie notwenige Maßnahmen zur 
Revitalisierung auszuarbeiten (Anlage 1). 
 
Ziel der vorgesehenen Maßnahmen ist es, den Maschinenteich wieder zu beleben sowie den 
Moorteich und den Müllersteich, bei denen ähnlich negative Tendenzen herrschen, vor weiteren 
Schäden zu bewahren. 
 
Die Maßnahmen im Einzelnen: 
1.) Ausbaggern der vorhandenen Schlammpfropfen im Maschinen- und Moorteich 
2.) Entfernung von Bäumen und Sträuchern um den Eintrag von organischer Masse deutlich zu 
reduzieren und eine bessere Durchlüftung zu erreichen 
3.) Bestandserhebung und Analyse des Fischbesatzes in den Teichen mit dem Ziel eines 
ordnungsgemäßen Besatzes und der Hege der Gewässer 
 
Zu 1.) Ausbaggern der vorhandenen Schlammpfropfen 
 
Die vorgesehenen Baggerarbeiten entfernen eine deutliche Menge an Nährstoffen aus den 
Gewässern. Damit wird die Sauerstoffzehrung und die Phosphatfreisetzung deutlich gemindert. 
Eine Alternative zum Entfernen der Biomasse aus dem Wasser besteht leider nicht. 
Die Arbeiten sind nur mittels eines Langarmbaggers mit sehr weiter Auslage durchführbar. 
Aufgrund der Ufergestaltung ist am Maschinenteich dafür eine Rampe aufzuschütten um die 
Arbeit mit dem Gerät zu ermöglichen. Diese Rampe kann nicht nur für eventuell in den 
nächsten Jahren notwendig werdende Schlammentsorgungen genutzt werden, sondern ist auch 
für die regelmäßige Wartung des Auslaufrohres durch den EAD sinnvoll. 
 
Zu 2.) Entfernung von Bäumen und Sträuchern  
 
Wir bereits beschrieben, ist eine deutliche Reduzierung des Nährstoffeintrags und eine 
Verbesserung der natürlichen Durchlüftung der Seen dringend erforderlich. Mit einer 
Verringerung des Baumbestands im direkten Uferbereich vermindert sich der Eintrag von 
organischer Masse. Gleichzeitig kann die Reduzierung des dichten Gehölzbestandes zu einer 
besseren Belüftung des Gewässers beitragen. 
 
Dazu sollen an beiden Teichen direkt am Ufer stehende oder über die Wasserfläche ragende 
Bäume und Sträucher entfernt werden. Die zur Fällung vorgesehenen Bäume sind in den als 
Anlagen 2 und 3 beigefügten Plänen dargestellt.

- 6 - 
 
 
 
 
Am Maschinenteich wurden 33 Einzelbäume zur Entnahme ausgesucht und markiert. 
 
Am Moorteich besteht der Bestand an größeren Bäumen fast ausschließlich aus Weiden. Beim 
Ortstermin wurde festgelegt, dass alle am Ufer stehenden Weiden entfernt werden können, nur 
evtl. im Bestand vorhandene Erlen müssen erhalten werden. Hier wurden 23 Bäume, z.T. 
mehrstämmig, zur Fällung vorgesehen. 
 
Aufgrund des Umfangs der Arbeiten ist am Moorteich ein Vorgehen in zwei Arbeitsschritten 
 
geplant. Zunächst sollen in diesem Winter der Uferbereich mit nordöstlicher Exposition 
bearbeitet werden (gem. Anlage 3). Im nächsten Winter sollen die Arbeiten am übrigen Ufer 
(Westen) fortgeführt werden. Um die angrenzende Vegetation möglichst weitgehend zu 
schonen ist für die Durchführung der Fällungen ein so genannter Fällkran vorgesehen. Damit 
kann ein Baum zielgerichtet und ohne Aufprallwucht abgelegt werden. Als Fahrweg soll ein 
vorhandener Damm dienen. 
 
Da bei dem Ortstermin mindestens eine Baumhöhle festgestellt wurde, werden Höhlenbäume, 
unabhängig von einem Besatz der Baumhöhle mit Fledermäusen oder anderen Tieren, nicht 
vollständig entfernt, sondern unter Erhalt der Höhle nur abgesetzt. 
 
Zu 3.) Bestandserhebung und Analyse des Fischbesatzes 
 
Wie im Gutachten von Herrn Dr. Plasa festgestellt, trägt auch ein vorhandenes Ungleichgewicht 
im Fischbesatz eines Gewässers deutlich zur Verschlechterung des Sauerstoffgehalts des 
Wassers bei (gründelnde Fische). Da bekannt ist, dass es im Müllersteich, aber auch in den 
anderen Gewässern einen hohen Bestand an sehr großen Karpfen sowie anderen Friedfischen 
gibt, soll ein Konzept zur Bestandsregulierung erarbeitet werden.  
 
Die Ergebnisse des Konzepts werden in die Hegepläne und Pachtverträge mit den 
Anglervereinen eingearbeitet und zukünftig besser kontrolliert. 
 
Die beabsichtigten Maßnahmen wurden mit dem Umweltamt, dem EAD und dem 
Fischereibeauftragten der Stadt abgestimmt. 
 
 
Aufgestellt: 
Darmstadt, 12. Jan. 2015  
67-20 Ku             /telephonesolid 2902                                                Anlagen  
 
 
Dezernat III 
 
 
 
Cornelia Zuschke 
Stadträtin

anlage 3

124 Zeichen

Anlage 3
2647.1.2 BÜRGER-PARK-NORD Moorteich (Detailplan 0 N

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27665 Zeichen

Inhalt 
1. Veranlassung ................................ ................................ ................................ ................. 1 
2. Ist-Zustand der Teiche................................ ................................ ................................ .... 1 
2.1 Der Maschinenteich................................ ................................ ................................ . 1 
2.2 Der Moorteich................................ ................................ ................................ .......... 2 
2.3 Der Müllersteich ................................ ................................ ................................ ...... 4 
3. Nährstoffsituation der Teichwässer ................................ ................................ ................ 6 
3.1 Einführung................................ ................................ ................................ ............... 6 
3.2 Maschinenteich ................................ ................................ ................................ ....... 7 
3.3 Moorteich ................................ ................................ ................................ ................ 9 
3.4 Müllersteich................................ ................................ ................................ ........... 10 
4. Sanierungsvorschläge................................ ................................ ................................ .. 11 
4.1 Ufervegetation................................ ................................ ................................ ....... 11 
4.2 Fischbesatz................................ ................................ ................................ ........... 11 
4.3 Belüftung................................ ................................ ................................ ............... 12 
4.4 Phosphateliminierung................................ ................................ ............................ 14 
4.5 Bedarf an Bentophos®................................ ................................ ........................... 14 
5. Zusammenfassung................................ ................................ ................................ ....... 15 
6. Literatur................................ ................................ ................................ ........................ 16 
 
 
Titelbild: Moorteich; Foto R. Plasa

1
1. Veranlassung 
Im Sommer diesen Jahres fand im Maschinenteich eine starke Sauerstoffzehrung bis zur 
völligen Sauerstofffreiheit statt (sogen. Umkippen des Gewässers). Die Gründe für diese 
Sauerstoffzehrung sollen in einer Grunddatenermittlung aufgeklärt werden . Da der Maschi-
nenteich mit dem Moor- und Müllerteich in Verbindung steht, sind auch diese beiden Gewäs-
ser Gegenstand der Untersuchung. Um ein Umkippen des Gewässers in Zukunft zumindest 
unwahrscheinlicher zu machen, sollen Sanierungsvorschläge erarbeitet werden. Mit der 
Wahrnehmung dieser Aufgaben wurde das Büro für Gewässerökologie Dr. Reiner Plasa, 
Erzhausen beauftragt. 
 
2. Ist-Zustand der Teiche 
2.1 Der Maschinenteich  
Der Maschinenteich im Darmstädter Bürgerpark ist ein künstlich angelegter Flachsee mit 
einer Größe von ca. 5300 m², einem Volumen von ca. 7900 m³ und maximal 5,5 m Tiefe. Er 
verfügt über einen Zu- und Abfluss. In seinem nordöstlichen Bereich werden Straßenabwä s-
ser eingeleitet (Abb. 1). Zum Zeitpunkt der Begehung am 25.7.2014 war der Teich biologisch 
tot. 
 
 
Abb. 1 Skizze Maschinenteich 
 
Wie in Abb. 1 zeichnerisch angedeutet ist der Maschinenteich von einem dichten Baumb e-
stand umsäumt (Abb. 2). Im Herbst und während des Spätsommers gelangen dadurch gr o-
ße Mengen Laub in den Wasserkörper. Zudem verhi ndert der dichte Baumbewuchs eine

2
Durchmischung des Wasserkörpers durch Wind. Dieser Baumbestand ist auch nur teilweise 
standortgerecht. 
 
 
Abb. 2 Überblick Maschinenteich, Blick in nördliche Richtung  
 
 
2.2 Der Moorteich 
Ebenso wie der Maschinenteich ist auch der Moorteich ein künstlich angelegtes Gewässer. 
Seine Fläche umfasst ca. 7600 m², das Volumen ca. 12400 m³, die größte Tiefe liegt bei 
2,2 m, auch er ist somit den Flachseen zuzuordnen ( Abb. 3). 
Entgegen der Darstellung in der Skizze ist das gesamte Ufer von dichtem Baumbestand um-
säumt (Abb. 4). Es sind überwiegend Silberweiden (Salix alba) und wenige Schwarzerlen 
(Alnus glutinosa). Vor allem das Laub und die Blütenstände der Silberweiden bereiten dem 
Teich erhebliche Probleme. Sie sammeln sich in großen M engen vor dem Abfluss zum Ma-
schinenteich (Abb. 5, Foto R. Tank). Wenn sie dann nach einiger Zeit unter die Wasserobe r-
fläche sinken, bilden sie einen lockeren organischen Bodenschlamm, der als „Dauerlieferant“ 
für Nährstoffe fungieren kann.  
Die Silberweiden verschatten das Ufer so stark, dass die ehemals dort vorhandenen Schil f-
bestände (Phragmites australis) immer weiter zurückgehen. Sie würden aber einen wichtigen 
Beitrag zur Nährstoffbindung leisten (siehe hierzu auch Kapitel 3).

3
 
Abb. 3 Skizze Moorteich 
 
 
 
Abb. 4 Silberweidenbestände am Ufer des Moorteichs. Unter  
den überhängenden Weidenästen Seerosen und Phragmitesreste

4
 
Abb. 5 Blätter und Blütenstände der Silberweiden auf dem Wasser.  
 
Kurz vor der Begehung am 5.8.2014 kam es im Moorteich zu einem Fi schsterben aufgrund 
von Sauerstoffmangel. Betroffen waren in erster Linie sauerstoffliebende Arten (z.B. Hechte). 
An Makrophyten weist der Moorteich zusätzlich größere Bestände des Krausen Laichkrauts 
(Potamogeton crispus) auf. Die Massenentwicklung des Laichkrauts hat wahrscheinlich auch 
mit zur Sauerstoffzehrung1 beigetragen. 
Zur biologischen Ausstattung des Moorteichs zählen auch Karauschen ( Carassius carassi-
us), Schleie (Tinca tinca) sowie die Gemeine Teichmuschel (Anodonta anatina) und die 
Schwanenmuschel (Anodonta cygnea). Die beiden Letzteren stehen in der Roten Liste g e-
fährdeter Arten der IUCN 2013.2. Es besteht daher dringender Handlungsbedarf zur deutl i-
chen Verbesserung der Wasserqualität.  
 
 
2.3 Der Müllersteich 
Auch der Müllersteich ist mit einer maximalen Tiefe von ca. 3 m ein Flachsee (Abb. 6). Seine 
Fläche umfasst ca. 17200 m², das Volumen ca. 33600 m³. Der Baumbestand wurde vor ein i-
gen Jahren bereits ausgelichtet, dennoch stocken am Ufer einige nicht standortgerechte A r-
ten wie z.B. Walnuss (Juglans regia) oder Stieleichen (Quercus rubor). Besonders das Laub 
der Walnussbäume und der Stieleichen enthält viele Gerbstoffe, die der Wasserqualität nicht 
zuträglich sind. 
Bei der Auslichtung der Ufervegetation wurde darauf geachtet, dass der Wind den 
Wasserkörper durchmischen kann. 
 
                                                
1 Grüne Pflanzen produzieren zwar tagsüber Sauerstoff,  nachts betreiben sie jedoch Dunkelatmung und 
verbrauchen Sauerstoff. Gleiches gilt übrigens für Algen.

5
 
Abb. 6 Skizze Müllersteich 
 
Ausgehend von den östlich gelegenen Sportplätzen „erobert“ gerade eine äußerst stark-
wüchsige Brombeerart (Rubus spec.) das östliche Seeufer. Dem sollte Einhalt geboten we r-
den. 
 
 
Abb. 7 Überblick Müllersteich, Blick in nördliche Richtung.

6
3. Nährstoffsituation der Teichwässer 
3.1 Einführung 
Alle drei Teiche sind sogenannte Flachseen, d.h. sie sind ungeschichtet 2 und das gesamte 
Seewasser stellt die produktive Zone dar. Das bedeutet, dass alle Nährstoffe die hier vo r-
handen sind auch unmittelbar genutzt werden können. Im Hinbl ick auf den meist begrenzen-
den Nährstoff, das Phosphat, hat das besondere Konsequenzen:  
In der euphotischen Zone werden etwa 80 % des in einem See vorhandenen Phosphats im 
sogenannten „kleinen P-Kreislauf“ umgesetzt und nur etwa 20 % sinken mit dem Detritus zu 
Boden (BLOESCH & UHLINGER, 1990; GRIES, 1995). Das heißt, diese 80 % Phosphat (PO 4
3-) 
stehen dem Phytoplankton (Algen) ständig zur Verfügung. Da aber in Flachseen kein Hyp o-
limnion existiert in das die restlichen 20 % PO 4
3- absinken könnten, stehen in  Flachseen 
praktisch 100 % des Phosphats zur Verfügung.  
Der „kleine P-Kreislauf“ wird überwiegend durch den Verzehr des Phytoplanktons durch das 
Zooplankton und dessen Exkretion in Gang gehalten. Die Exkremente des Zooplanktons 
enthalten ca. 90 % des Phosphats, das vorher mit dem das Phytoplankton aufgenommen 
wurde. Dieses Phosphat wird sofort wieder vom Phytoplankton metabolisiert ( GRIES, 1995). 
Daher ist die Rücklösung des Phosphats aus dem Seegrund extrem wichtig für die Trophie 
des Teichs, da hierdurch zusätzlich Phosphat in der euphotischen Zone bereitgestellt wird 
und damit das Algenwachstum fördert.  
Unter Sauerstoffmangel können beachtliche Mengen des im Sediment festgelegten Pho s-
phats ins Freiwasser abgegeben werden. Die chemisch -physikalischen Vorgänge3 dieser 
Interaktion sind seit vielen Jahrzehnten sehr gut untersucht ( FREVERT, 1979, 1980; THOMAS 
1973; MORTIMER, 1941, 1942). Interessant in diesem Z usammenhang ist, dass die oberste 
Sedimentschicht eine Barriere-Wirkung hat, die aus dem Sediment gelöstes Phosphat sofort 
wieder zurückreißt, es somit nicht ins Freiwasser gelangen kann. Diese oxidierte 
Grenzlamelle4 benötigt zu ihrer Aufrechterhaltung deutlich weniger Sauerstoff (wenige mg 
O2/L) als die Oxidierung einer reduzierten Grenzlamelle ( Abb. 8). 
Ebenso ist ein Teil des Phosphats reversibel an mineralische Partikel im Sediment gebu n-
den. Auch hier spielen Redox-Vorgänge, pH-Wert und Konzentrationsunterschiede für die 
Rücklösung eine entscheidende Rolle ( HANTKE et. al., 1996). Unter reduzierenden B edin-
gungen (bei Sauerstoffmangel im Freiwasser) treten die Konzentrationsunterschiede als 
„Motor“ der Rücklösung in den Hintergrund und es wird mehr Phosphat aus dem Sediment 
gelöst (TWINCH & PETERS, 1984). 
 
                                                
2 Tiefere Seen sind im Sommer geschichtet, d.h. es gibt eine obere, wärmere Wasserschicht (Epilimnion ) und 
eine kältere, untere (Hypolimnion). Beide sind durch Dichteunterschiede getrennt. Nährstoffe, die ins Hypolimnion 
gelangen, stehen in der euphotischen Zone (Epilimnion) nicht mehr zur Verfügung. 
3 Eisen III Phosphat (oxidierte Form) ist in Wasser sehr schwer löslich, Eisen II Phosphat ist hingegen sehr gut in 
Wasser löslich. 
4 Diese Grenzlamelle ist eine physikalische Grenzschicht mit unterschiedlichen Redox-Potenzialen auf den jewei-
ligen Seiten. Sie ist nicht, wie der Name vermuten lässt, mit einer Lamelle im biologischen Sinn e vergleichbar.

7
 
Abb. 8 Phosphor-Eisen-Umsatz in der Wasser- 
Sediment-Kontaktzone (nach Friedrich, 1969)  
 
Ein weiterer wichtiger Phosphatlieferant ist der organische Bodenschlamm. Er entsteht durch 
Blätter, kleine Zweige etc. die ins Wasser gefallen sind. Das in ihm gebundene Phosphat 
wird durch mikrobiellen Abbau der organischen Substanz in anorganisches Phosphat (PO4
3-) 
umgesetzt und stellt einen Langzeitspender für Phosphat dar. Insbesondere Sauerstoffma n-
gel im Freiwasser führt zu explosionsartiger Freisetzung von Phosphat aus dem Sediment 
(FREVERT, 1979). 
Aber auch unter ausreichenden Sauerstoffverhältnissen kann vor allem in Flachseen u.a. 
durch Bioturbation (im Sediment wühlende Fische wie z.B. große Karpfen) eine beachtliche 
Phosphatmenge ins Freiwasser gelangen (ENELL & LÖFGREN, 1988, BORSTRÖM et al., 1988). 
 
Anm. Welchen Beitrag leisten Blätter, die ins Wasser fallen zum Phosphathaushalt eines 
Sees? Hierzu eine kurze Abschätzung: 
In einem geschlossenen Waldbestand kann mit einem mittleren Blattfall von 
200 g Trockensubstanz/m² gerechnet werden. Der P-Gehalt der Blätter liegt im Mittel bei 
1,5 g P/kg TS. Rechnet man eine Uferlinie von 1000 m mit 3 m überkra genden Bäumen, so 
erhält man ca. 3000 m² baumwirksame Fläche. Auf dieser Fläche fallen 600 kg TS an. Bei 
einem mittleren P-Gehalt von 1,5 g/kg TS sind das 900 g  P = 2.76 kg Phosphat die so ins 
Seewasser gelangen. 
 
 
3.2 Maschinenteich 
Der Maschinenteich weist neben dem Zulauf aus dem Moorteich noch einen Zulauf von 
Straßenabläufen auf der östlichen Seite auf. Hierzu existieren jedoch keine Messwerte.  
Am 15.7.2014 wurden am Maschinenteich Wasseranalysen durch CAL GmbH & Co. KG, 
Darmstadt durchgeführt. Sie sind auszugsweise in Tabelle 1 – 5 dargestellt. Sie zeigen klar, 
dass der Maschinenteich als hypertroph einzustufen ist.

8
Tab. 1 
Meßwerte Maschinenteich, östliche  
Seite, Auslauf 
   
Parameter Meßwert Einheit 
Gesamt-P 0,542 mg/L 
ortho-P 0,47 mg/L 
pH (25°C) 7,61  
Sauerstoff 9,3mg/L 
 
 
Tab. 2 
Meßwerte Maschinenteich, westlicher 
Rand, Oberfläche 
   
Parameter Meßwert Einheit 
Gesamt-P 0,518 mg/L 
ortho-P 0,45 mg/L 
pH (25°C) 7,81  
Sauerstoff 10,4 mg/L 
 
 
Tab. 3 
Meßwerte Maschinenteich, westlicher 
Rand, Grund 
   
Parameter Meßwert Einheit 
Gesamt-P 0,714 mg/L 
ortho-P 0,61 mg/L 
pH (25°C) 7,7 
Sauerstoff 3,5mg/L 
 
 
Tab. 4 
Meßwerte Maschinenteich, Seemitte, 
Oberfläche 
   
Parameter Meßwert Einheit 
Gesamt-P 0,518 mg/L 
ortho-P 0,46 mg/L 
pH (25°C) 7,88  
Sauerstoff 9,5mg/L

9
Tab. 5 
Meßwerte Maschinenteich, Seemitte, 
Grund 
   
Parameter Meßwert Einheit 
Gesamt-P 10,50 mg/L 
ortho-P 9,63 mg/L 
pH (25°C) 7,04  
Sauerstoff 0,6mg/L 
 
Die Meßwerte zeigen sehr deutlich, dass der Sauerstoffgehalt am Seegrund sehr gering ist 
(Tab. 3 und 5). Besonders in Tabelle 5 wird sehr klar, das Sauerstoffmangel am Seegrund 
eine extreme Phosphatfreisetzung nach sich zieht (siehe hierz u auch Kap. 3.1). 
Was bei den übrigen Messwerten auffällt, ist der geringe Unterschied zwischen Gesamt- und 
ortho-Phosphat. Ein Hinweis auf sehr wenig biologische Aktivität (Teich ist biologisch tot). 
Die relativ hohen Sauerstoffgehalte an der Seeoberfläch e sind daher wohl mehr auf die L ö-
sung von Luftsauerstoff zurück zu führen als auf fotosynthetische Sauerstoffproduktion durch 
Algen. 
Beim Maschinenteich besteht dringender Handlungsbedarf zur deutlichen Verbesserung der 
Wasserqualität! 
 
 
3.3 Moorteich 
Auch am Moorteich wurden Wasseranalysen durch CAL durchgeführt. Sie sind auszugswe i-
se in Tabelle 6 bis 8 dargestellt. Leider wurde für den Zulauf Moltkebach keine Analyse 
durchgeführt. 
Für den Zulauf vom Sportgelände sind jedoch Messwerte vorhanden. Ebenso kann die zuge-
führte Wassermenge über die aufgezeichneten Pumpenlaufzeiten ermittelt werden. Der Z u-
lauf beträgt ca. 12400m³/a, er entspricht somit dem geschätzten Seevolumen.  
 
Tab. 6 
Meßwerte Moorteich  
Seemitte, Oberfläche  
   
Parameter Meßwert Einheit 
Gesamt-P 1,45mg/L 
ortho-P 0,68mg/L 
pH (25°C) 7,28 
Sauerstoff 7,1mg/L

10
Tab. 7 
Meßwerte Moorteich  
Seemitte, Grund  
   
Parameter Meßwert Einheit 
Gesamt-P 1,66mg/L 
ortho-P 0,72mg/L 
pH (25°C) 7,02 
Sauerstoff 3,7mg/L 
 
 
Tab. 8 
Meßwerte Moorteich  
Zulauf Sportgelände  
   
Parameter Meßwert Einheit 
Gesamt-P 0,187mg/L 
ortho-P 0,184mg/L 
pH (25°C) 7,86  
 
 
Auch der Moorteich kann als hypertroph bezeichnet werden. Die Sauerstoffzehrung ist hier 
zwar nicht so dramatisch wie im Maschinenteich, allerdings fand die Probennahme vor dem 
im Kapitel 2.2 erwähnten Fischsterben statt. Auf jeden Fall besteht jedoch auch hier dri n-
gender Handlungsbedarf zur deutlichen Verbesserung der Wasserqualität.  
Der Zulauf vom Sportgelände bringt eine jährliche Phosphatfra cht von 2,3 kg Gesamtphos-
phat mit sich. Darin enthalten sind 2,28 kg ortho -Phosphat. Zusammen mit dem Laubfall der 
überkragenden Bäume (ca. 1 kg PO4
3-/a) ist das für das relativ kleine Gewässer eine beacht-
liche Menge. 
 
 
3.4 Müllersteich 
Zum Müllersteich existieren keine Analysenwerte. Es kann aber davon ausgegangen we r-
den, dass die Wasserqualität ebenfalls der Trophiestufe hypertroph entspricht. Von Vorteil 
für den Müllersteich ist sicherlich die vor einigen Jahren durchgeführte Auslichtung der Ufe r-
vegetation. Der Wind kann hier angreifen und das Teichwasser durchmischen. Dadurch kann 
die Sauerstoffzehrung am Gewässergrund teilweise kompensiert werden.

11
4. Sanierungsvorschläge 
4.1 Ufervegetation 
Für alle drei Teiche gilt: die Ufervegetation ist viel zu dicht ( Abb. 2, 4 und 7) und sollte deut-
lich ausgelichtet werden. Allein der herbstliche Blattfall verfrachtet beachtliche Mengen 
Phosphat in die Gewässer (siehe hierzu auch Kap. 3.1). Vor allem überkragende Äste soll-
ten entfernt werden. Ein dichter Uferbewuchs verhindert  zudem dass der Wind zur Durchm i-
schung des Wasserkörpers beitragen kann.  
Auch aus landschafspflegerischer Sicht erscheint eine deutlich Auslichtung wünschenswert. 
Die ursprünglich geplanten Sichtbeziehungen Park – Wasserfläche könnten so wieder he r-
gestellt werden. Die Abbildungen 1, 3 und 6 vermitteln einen Eindruck vom ursprünglich 
geplanten Landschaftsbild mit deutlich geringerem Baumbestand.  
 
 
4.2 Fischbesatz 
Der Fischbesatz muss bei allen drei Gewässern angepasst werden. Mindestens 70 % der 
Friedfische müssen entnommen werden, wobei das Augenmerk besonders auf wühlende 
Fische wie z.B. Karpfen (Cyprinus carpio) gerichtet werden sollte. Es kann nicht sein, dass 
seitens der Stadt Darmstadt kostspielige Sanierungsmaßnahmen getroffen werden, die dann 
durch alberne Partikularinteressen (wer hat den größten Karpfen) wieder zunichte gemacht 
werden. Gerade die Wühlarbeit großer Karpfen trägt in erheblichem Maße zur Rücklösung 
von Phosphat aus dem Seegrund bei, das dann durch deren Schwimmbewegungen ins 
Freiwasser befördert wird. Den Anglervereinen obliegt hier schon aus naturschutzfachlicher 
Sicht eine Sorgfaltspflicht. 
Aus vielen Untersuchungen ist bekannt, dass ein unangepasster Fischbesatz (zu viele Fried-
fische) die Trophie von Gewässern sehr ungünstig beeinflussen kann. Abgesehen davon, 
dass benthisch lebende Fische aus eutrophen Gewässern mit einem hohen Anteil an B o-
denschlamm nur sehr bedingt schmackhaft sind, tragen sie auch wesentlich zur P -
Mobilisierung bei. Aus limnologischer Sicht erschließt sich daher der Be satz mit solchen 
Fischarten nicht so ganz. 
Friedfische vermindern zudem die Abundanz des Zooplanktons (z.B. Crustaceen) erheblich. 
Crustaceen tragen aber zu einer Begrenzung der Algenmenge bei, vorzugsweise Daphnien. 
Ein zu hoher Bestand an Friedfischen ha t daher immer eine Reduzierung der großen 
Zooplankter zur Folge, damit steigt aber die Phytoplanktonmasse (top -down-Kontrolle) und 
die sonst stattfindende sommerliche Klarwasserphase fällt aus.

12
4.3 Belüftung 
Normalerweise findet eine Belüftung bei geschichte ten Seen Anwendung. Hierbei wird Ti e-
fenwasser mit Luftsauerstoff angereichert. Aber auch bei Flachseen kann eine Belüftung zur 
Reduzierung der Phosphatbelastung beitragen (siehe Kap. 3.1). 
Neben einfachen Umwälzanlagen ( Abb. 9) sind auch Systeme mit angeschlossenen Phos-
phateliminierungsanlagen auf dem Markt (z. B. www.UT-AS.de). 
AEROSAN - Flachwasserbelüftungsanlagen werden zur effizienten Sauerstoffanreicherung 
in Seen, Parkteichen und Weihern sowie in Fischteichen und Abwasserbecken eingesetzt. 
Durch den intensiven Sauerstoffeintrag werden giftige Faulgasbildungen und Geruchsbelä s-
tigungen vermieden, Mineralisierungsprozesse werden gefördert und die Selbstreinigung s-
kraft des Gewässers unterstützt (Quelle UT -AS). 
 
 
Abb. 9 Belüftungsanlage AEROSAN (Grafik: UT -AS) 
 
 
Das ALGASAN - Verfahren wird zur Behandlung von akuten und chronischen Algenblüten 
eingesetzt. Die oberen Wasserschichten werden gezielt abgeskimmt und Schwebalgen s o-
wie Trübstoffe herausgefiltert.  Das gereinigte Wasser wird anschließend sauerstoffangere i-
chert zurückgeleitet. Das ALGASAN - Verfahren kann auch zur prophylaktischen Bekäm p-
fung von Algenblüten eingesetzt werden. Hierbe i entfernt ein spezielles Filtergranulat kont i-
nuierlich Phosphate aus dem Wasser (Quelle UT -AS). Damit fehlt den Algen der zum 
Wachstum notwendige Phosphor. Nachteilig ist das Aufstellen eines Teils der Anlage am 
Ufer (Abb. 11 u. 12).

13
 
Abb. 10 u.11 ALGASAN-Anlage (Fotos: UT-AS) 
 
 
PELIKAN unterstützt die Selbstreinigungsprozesse durch Verminderung der Phosphatko n-
zentration und Erhöhung des Sauerstoffgehaltes (Quelle: UT -AS). PELIKAN kann optional 
über Solar- und Windenergie betrieben werde n (Abb. 12). 
 
 
Abb. 12 PELIKAN-Anlage (Foto: UT-AS) 
 
Die PELIKAN-Anlage ist jedoch eher für den Einsatz in gesch ichteten Seen konzipiert. 
Schon aufgrund ihrer Größe dürfte sie für die hier in Rede stehenden Teiche ungeeignet 
sein. 
Beim Moor-, Maschinen- und Müllersteich sind die Phosphatkonzentrationen so hoch, dass 
zunächst Eliminierung eines Großteils des Phosphat s geboten erscheint. Die zur Phospha t-
festlegung nötigen natürlichen Eisenkonzentrationen dürften weder im Freiwasser noch im 
Sediment vorliegen. Zudem ist im Sediment in der anoxischen Zone durch das Vorhande n-

14
sein von Schwefelwasserstoff 5 (H2S) das meiste Eisen als Eisen-II-sulfid (FeS) gebunden 
und steht somit einer Phosphatbindung nicht mehr zur Verfügung (siehe auch Abb. 8). 
 
 
4.4 Phosphateliminierung 
Das Mittel der Wahl wäre bei den vorliegenden Fällen Bentophos ®. 
Bentophos® wurde Ende der 90er Jahre von de m staatlichen australischen Großforschungs-
institut CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization) entwickelt 
und wird seit 2001 von Phoslock Water Solutions, Ltd. (Sydney, Australien), dem internati o-
nalen Patentinhaber, weltweit verma rktet. Bentophos® besteht zu 5 % aus einer seltenen 
Erde (Lanthan) und zu 95 % aus einem natü rlichen Tonmineral (Bentonit). 
Das Mittel wird aufgeschlämmt und in das Gewässer eingebracht, so dass es beim Absi n-
ken, freies Phosphat chemisch bindet und sich al s dünne Schicht auf dem Sediment aufl a-
gert. Solange „Lanthan-Schnittstellen“ frei sind, behält das Bentophos® seine phosphatbin-
dende Eigenschaften noch lange nach der Applikation ( YASSERI, 2008).  
Das Löslichkeitsprodukt von LaPO 4 beträgt KL = 10 -26 mol2/L2, es ist also praktisch unlöslich. 
Die Wirkung ist ausserdem nahezu völlig pH -unabhängig und die Ionenzusammensetzung 
des Wassers wird nicht verändert. Ein Kilogramm bindet 34 g Phosphat (PO 4
3-). Der Preis 
liegt bei ca. € 5.000/t wird aber bei Abnahme grö ßerer Mengen durch ein individuelles Ange-
bot ersetzt (telefonisch: ca. € 1/kg).  
Toxikologische Bedenken gibt es nach Untersuchu ngen von YASSERI (2008) bei Bentophos® 
nicht. 
 
 
4.5 Bedarf an Bentophos® 
Unter Berücksichtigung des Volumens und des Gehalts an ortho-Phosphat (nur das wird von 
Bentophos® gebunden) der Teiche kann in erster Näherung von folgendem Bedarf ausg e-
gangen werden: 
Moorteich = 500 kg; hierbei ist der Zufluss von den Sportstätten berücksichtigt  
Maschinenteich = 400 kg 
Müllersteich = 600 kg, geschätzter Wert bei einem angenommenen Phosphatgehalt von 
0,61 mg PO4
3-/L 
Die ermittelten Werte gehen allerdings von der theoretisch maximal möglichen Bindung des 
Phosphats an Bentophos ® dar. Das ist keine realistische Annahme, daher sollten die ang e-
gebenen Mengen verdoppelt werden. Die Preise sind unter www.benthophos.eu zu ermitteln. 
                                                
5 Bei Sauerstofffreiheit und dem Vorliegen von organischem Material entsteht fast immer Schwefelwasserstoff.

15
Hier sei nochmals darauf verwiesen, dass für größere Mengen ein individuelles Angebot e r-
stellt wird. 
An dieser Stelle muss deutlich auf die sogenannte „Erstverschlimmerung“ bei Sanierungs-
maßnahmen hingewiesen werden. Durch das Fehlen des maßgeblichen Nährstoffs Pho s-
phat kommt es zunächst zu einer Klarwasserphase. Dadurch kann das Sonnenlicht bis zum 
Gewässergrund vordringen. Das regt (submers lebende) Makrophyten zu erhöhtem Wach s-
tum an, die dann kurzfristig das Regime übernehmen können.  
 
 
5. Zusammenfassung  
Alle drei Teiche zählen zu den Flachseen. Damit verbunden ist ein grundsätzlich anderes 
Phosphatregime als in geschichteten Seen. Alle  drei Teiche sind als hypertroph zu bezeic h-
nen. Zum hypertrophen Zustand trägt sicherlich auch der dichte Baumbestand am Ufer bei.  
Das derzeitige Fischmanagement durch die Angelvereine kann so nicht beibehalten werden. 
Mindestens 70 % der Friedfische müssen entnommen werden. Besonderes Augenmerk ist 
dabei auf große Karpfen zu richten, da sie mit ihrer Wühlarbeit ständig erhebliche Mengen 
Phosphat aus dem Sediment freisetzen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Stadt Dar m-
stadt kostenintensive Sanierungsmaßnahmen durchführt, die dann durch merkwürdige Parti-
kularinteressen (wer hat den größten Karpfen?) bewusst 6 wieder zunichte gemacht werden. 
Im Moorteich sind Bestände der Gemeinen Teichmuschel ( Anodonta anatina) und der 
Schwanenmuschel (Anodonta cygnea) vorhanden. Die beiden Arten stehen in der Roten 
Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Es besteht also schon aus naturschutzfachlicher 
Sicht dringender Handlungsbedarf zur Verbesserung der Wasserqualität.  
Als Sanierungsmaßnahmen kommen mehrere Handlungsoptionen in Betracht, die einzeln 
und/oder zusammen zur Anwendung komme n können. Als unabdingbar sind jedoch die Ä n-
derung des Fischmanagements, der Rückschnitt der Ufervegetation sowie die Phosphatel i-
mination anzusehen. 
Die Phosphatelimierung sollte nach Möglichkeit schon im Herbst stattfinden. Dann sollten 
umgehend Gespräche mit den Verantwortlichen der Angelervereine geführt werden, auch mit 
der Option „Kündigung des Pachtvertrages“. Der Rückschnitt der Ufervegetation sollte mit 
Rücksicht auf die Bevölkerung im mehreren Schritten erfolgen.  
 
Erzhausen, 17. August 2014  
 
                                                
6 Eigentlich weiß jeder Angler, dass Karpfen in so kleinen Gewässern nichts zu suchen haben – es sei denn es ist 
ein spezieller Karpfenteich. Das sind aber alle drei Teiche mit Sicherheit nicht!

16
 
 
 
 
6. Literatur 
BLOESCH, J., UEHLINGER, U., 1990: Epilimnic carbon flux and turnover of different particle 
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wirtschaft und Umwelttechnik. 
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YASSERI, S., 2008, Einsatz von Benthophos im Blankensee, Institut Dr. Nowak, Mayenbrook 
1, D-28870 Ottersberg, www.lake-jewel.net

anlage 2

3132 Zeichen

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5470.02.03 
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Flur 12 
Kranichsteiner Straße 
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kk kk
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33 
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3
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98 100 
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kk kk
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190 
kk kk
55 
kk kk
56 
kk kk
54 
Anlage 2 
Maschinenteich 
Baumfällung

Beratungsverlauf (1)

TOP 30

Orte (1)

  • Kranichsteiner Straße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0011
Typ
Magistratsvorlage
Datum
12.01.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00