AN/1702/2024
Anregungen zum Haushaltsplanentwurf 2025/2026
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Aenderungsantrag HPL Entwurf
3476 Zeichen
Köln, den 02.12.2024 Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, die Fraktion Bündnis90/Die Grünen, die SPD-Fraktion, die CDU-Fraktion, die Fraktion DIE LINKE sowie die Einzelmandatsträger von FDP und Die PARTEI in der Bezirksvertretung Mülheim bitten Sie, nachstehenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim zu setzen. Änderungsantrag zu TOP 9.1.1; Beratung des Haushaltsplanentwurfs für den Haushalt 2025/ 2026 Beschlussvorschlag: Die Bezirksvertretung Köln-Mülheim fordert den Rat auf, im Rahmen der Aufstellung des Haushalts 2025/2026 den Umfang der bislang beabsichtigten Kürzungen in den Bereichen Soziales und Kinder- und Jugendarbeit deutlich zu reduzieren. Unter anderem müssen die bezirklichen Jugendeinrichtungen mit den erforderlichen Mitteln ausgestattet werden. Die Stadtteilmütter sind als unverzichtbarer Bestandteil des Mülheimer Soziallebens dauerhaft zu sichern. Das Programm der Dritten Orte, das vielen Initiativen (zum Beispiel im Rahmen der Geflüchtetenarbeit) Räumlichkeiten finanzierte, muss weitergeführt werden (Bezeichnung im Haushalt Baukostenzuschüsse und Betriebskostenzuschuss für Bürger- und Vereinseinrichtungen („Dritte Orte“)“. Der Zuschuss an die freien Träger im AK 9plus, die die ehrenamtliche Arbeit im Bereich der Flüchtlingshilfe koordinieren, ist weiterhin erforderlich (Bezeichnung im Haushalt Z Mindeststandards - Z für die freien Träger). Die aus verschiedenen Programmen finanzierte Frauenberatungsstelle in Mülheim-Süd „Wendepunkt, Frauenberatung und Gewaltschutzzentrum“, Diakonie Michaelshoven, muss ihre Arbeit ebenfalls fortführen können. Begründung Die Bezirksvertretung erkennt die schwierigen Rahmenbedingungen des Haushaltsplanentwurfs 2025/2026 grundsätzlich an. Gleichzeitig befürchtet die Bezirksvertretung, dass der Umfang der Kürzungen jedenfalls im sozialen Bereich an einigen Stellen deutlich zu weitgehend ist. Es droht der Wegfall von mühsam aufgebauten, vielfach von ehrenamtlicher Arbeit getragenen Strukturen, deren soziale Effekte weit größer sind als die Kosten, die durch die Stadt Köln getragen werden müssen. Gleichlautend an: Herrn Bezirksbürgermeister Norbert Fuchs - Stadtbezirk Mülheim- Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker -Rathaus- Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN SPD-Fraktion CDU-Fraktion Fraktion DIE LINKE FDP – Einzelmandatsträger DIE PARTEI - Einzelmandatsträger in der Bezirksvertretung Köln-Mülheim Wiener Platz 2 a 51065 Köln Gerade in Mülheim ist ein hoher Anteil der Bevölkerung auf Beratungs- und Hilfsangebote angewiesen. Kürzungen in diesem Bereich gehen zulasten der Ärmsten und können langfristig zu erheblichen Mehrkosten führen. Die genannten Kürzungen würden vielfach bereits investierte Mittel, die den Aufbau eines erfolgreichen Netzwerks ermöglicht haben, zunichtemachen und das soziale Gefüge der Stadt negativ beeinflussen. Die durch diesen Änderungsantrag verursachten Kosten betragen angesichts des städtischen Budgets lediglich einen kleinen Bruchteil und dürften durch entsprechende Umschichtung kompensiert werden können. Weitere Begründung erfolgt mündlich. gez. Jonas Höltig gez. Alexander Lünenbach gez. Thomas Portz (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) (SPD-Fraktion) (CDU-Fraktion) gez. Beate Hane-Knoll gez. Torsten Tücks gez. Andreas Altefrohne (Fraktion DIE LINKE) (EMT FDP) (EMT Die PARTEI)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1702/2024
- Typ
- Änderungsantrag nach § 13 der GeschO Rat
- Datum
- 02.12.2024
- Erstellt
- 02.12.2024 12:26