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1881/2017

Endfassung des Datenreports Kultur- und Kreativwirtschaft Köln 2017

Mitteilung Ausschuss 22.06.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 27.06.2017, TOP 8.8

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

3032 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/41 
 
22.06.2017 
Vorlagen-Nummer 
 1881/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 27.06.2017 
 
Endfassung des Datenreports Kultur- und Kreativwirtschaft Köln 2017 
In der letzten Sitzung wurde bereits über die Erstellung des Datenreports zur Lage der Kultur- und 
Kreativwirtschaft für das Stadtgebiet und den Großraum Köln 2017 informiert. Die Endfassung liegt 
nunmehr vor und wird dem Kulturausschuss mit heutiger Sitzung zur Kenntnis gegeben. Für Rückfra-
gen zum Bericht steht der Autor des Berichts Michael Söndermann in der Sitzung zur Verfügung. 
 
Die zentralen Ergebnisse der Studie sind unter anderem: 
 Die Kreativwirtschaft ist kein Nischenthema mehr. Vielmehr zeigen die Zahl der Beschäftigten, 
die Umsatzzahlen und die Wachstumsdynamik, dass die Branche ein wichtiger Bestandteil des 
Standortes Köln geworden ist. Mit fast 58.000 Beschäftigten und Selbstständigen und einem 
Jahresumsatz von über 9 Milliarden Euro ist die Kreativwirtschaft in Köln durchaus mit dem 
Verarbeitenden Gewerbe vergleichbar. 
 Mehr als 20% aller Unternehmerinnen und Unternehmer in Köln, fast 8% der Erwerbstätigen 
und fast 6% des Umsatzes in der Stadt zählen zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Im Vergleich 
zu den Landes- und Bundeswerten ist in Köln eine zwei- bis dreimal höhere Dynamik festzu-
stellen. 
 Sowohl für die Anzahl der Beschäftigten als auch für die Umsatzentwicklung gilt: Köln hat im 
Bundesvergleich ein stärkeres und stabileres Wachstum zu verzeichnen. Die Kultur- und Krea-
tivwirtschaft in Köln ist damit auch ein Motor für das Wachstum der Wirtschaft, aber auch für 
die kreative Innovation des Standortes. 
 Fast 40 Prozent aller Erwerbstätigen der nordrhein-westfälischen Kultur- und Kreativwirtschaft 
arbeiten im Großraum Köln, in der Stadt Köln sind es allein 20 Prozent aller NRW-
Erwerbstätigen 
 Gemessen an den bundesweiten Messzahlen zur wirtschaftlichen Bedeutung der Kultur- und 
Kreativwirtschaft erreicht der Großraum Köln überdurchschnittliche und die Stadt Köln weit 
überdurchschnittliche Werte. 
Kritisch anzumerken bleibt die schwierige Lage der freiberuflich tätigen Künstler- und Kulturberufe, 
die ein geringes durchschnittliches Einkommen aufweisen und meist als kleinstbetriebliche Branche 
auftreten. 
 
„Die Ergebnisse des neuen Datenreports zur Kultur-und Kreativwirtschaft in Köln unterstreichen die 
signifikante Bedeutung dieses Bereiches und erbringen den zahlenmäßigen Beweis für einen starken 
Standortfaktor, der insbesondere durch ein intensiviertes Kulturmarketing stärker fokussiert werden 
muss und als wichtiger Basis-Bestandteil zur Fortschreibung der Kulturentwicklungsplanung dienen 
soll.“ (Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach)

2 
 
Der Datenreport inklusive Pressemitteilung wurde am 22. Juni veröffentlicht. Außerdem steht der Da-
tenreport unter folgenden Link als Download zur Verfügung: http://www.stadt-
koeln.de/wirtschaft/medien/  
 
gez. Laugwitz-Aulbach

Beratungsverlauf (1)

27.06.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1881/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
22.06.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27