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0486/2021

Aktualisierte Dokumentation zur Anpassung der Angebote/Programme der offenen Seniorenarbeit an die Corona-Pandemie - Gemeinsame Darstellung der AG der Spitzenverbände der freien Wohlfahrt Köln mit der Sozial-betriebe-Köln gGmbH

Mitteilung Ausschuss 29.03.2021

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 15.04.2021, TOP 14.6

2021-02-18 Aktualisierung der Coranaanpassung Programme Seniorenarbeit

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Mitteilung Ausschuss

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2021-02-18 Aktualisierung der Coranaanpassung Programme Seniorenarbeit

62289 Zeichen

1 
Fortschreibung der Dokumentation zur Anpassung der Angebote/Programme der 
offenen Seniorenarbeit  an die Corona -Pandemie. Gemeinsame Darstellung der AG 
Senior*innen der Spitzenverbände der freien Wohlfahrt Köln mit der Sozial -Betriebe-
Köln gGmbH. 
 
Stand: Februar 2021 
 
1. Vorbemerkung zu allen Programmen: 
 
In Anbetracht der sich weiterhin stetig verändernden Lage, bleibt auch die dritte 
Fortschreibung der Dokumentation zur Anpassung der Angebote/Programme der offenen 
Seniorenarbeit an die Corona -Pandemie nur ein e punktuell e Wiedergabe der 
Gegebenheiten. 
 
Mit Blick auf die Wirkung der Maßnahmen im zweiten Lockdown und die Impfungen gehen  
wir auch 2021 von sich stetig verändernden Rahmenbedingungen aus.  
 
Die Arbeit in allen Programmen der offenen Seniorenarbeit wi rd von den hauptberuflichen 
Mitarbeiter*innen, sowie den Fachberatungen , stetig an die aktuellen Verordnungen und 
Möglichkeiten angepasst. Dies erfordert einen erheblichen Zeit- und Kommunikations -
aufwand. 
 
Die Kontakte zu den Nutzer*innen  sind quantitativ länger und qualitativ breiter. Seit Mitte 
Dezember und besonders intensiv im Januar hat das Thema Impfungen gegen Sars-Covid-
19 (Zugänge der Zielgruppe, Anmeldung, etc.) alle Programme erreicht. An diesem Beispiel 
zeigt sich in allen Bereichen, dass es für die Zielgruppen unserer Arbeit nicht ausreicht, auf 
die Medien und offiziellen Kanäle zu verweisen. So werden Maßnahmen erklärt, unklare 
Aussagen erläutert und bei offenen Fragen vermittelt und stabilisiert. 
 
Ein weiterhin hoher Zeit- und Kostenaufwand entsteht dauerhaft zur Festlegung von Schutz- 
und Hygienemaßnahmen und der notwendigen Materialbeschaffung sowie der Umsetzung 
der Hygienekonzepte. 
 
Der Ausbau der digitalen Kommunikation im Rahmen der Einrichtung von Home-Office-
Strukturen bzw. der Einrichtung von Einzel- und Ersatzbüros ist noch nicht abgeschlossen . 
Das Thema Datenschutz und IT- Sicherheit ist weiter zu bearbeiten. 
 
Neben den Sachinhalten, die gegenüber der Verwaltung in den Jahresberichten 2020 
ausgeführt werden, liegt der Schwerpunkt in allen Programmen bei: 
 
 der Aufrechterhaltung der (sozialen) Kontakte 
 der Informationsweitergabe 
 der Förderung von sozialen Kontakten unter veränderten Rahmenbedingungen 
 der Beratung im Einzelfall 
 der Planung u nd Durchführung der (Programm -)Beauftragung unt er Einhaltung der 
jeweils aktuellen Schutz- und Hygienevorgaben

2 
 der Anpassung der Aktivitäten in den Programmen an die sich verändernden 
Gegebenheiten 
 Ausbau der digitalen Zugangswege 
 Öffentlichkeitsarbeit. 
 
Jeweils trägerspezifisch werden für die einzeln en Programme Schutz - und 
Hygienekonzepte, orientiert an der Corona -Schutzverordnung des Landes NRW und an 
trägereigenen Vorgaben, entwickelt. Diese werden fortlaufend angepasst. 
 
In der Zeit seit Oktober 2020 wurden die Maßnahmen in den Einzelnen mehrfach 
angepasst. Insbesondere im Programm SeniorenNetzwerke Köln kam es zu mehrfach 
veränderten Rahmenbedingungen. Diese Fortschreibung führt alle Phasen seit Beginn des 
ersten Lockdowns auf. 
 
 
2. Seniorenkoordination im Stadtbezirk 
 
2.1. Arbeitsweise im Programm Seniorenkoordination in der ersten 
„Lockdownphase“, Monate März ff. 
 
Aufgrund der veränderten Ausgangslage wurden übliche Formen des Austausches 
verändert: Runde Tische, Netzwerkveranstaltungen, Arbeits - und Projektgruppen der 
Seniorenkoordination, Gremienarbeit in Form von Stadtteilkonferenzen, Arbeitssitzu ngen in 
üblicher Form wurden abgesagt.  
 
Stattdessen wurden aufrechterhalten und neu entwickelt: 
der Kontakt zu den Akteuren über Telefonate, E -Mails sowie Telefon - und 
Videokonferenzen. 
So konnte ein regelmäß iger Austausch mit der Seniorenvertretung, den Akteuren Runder 
Tisch Seniorenarbeit (Seniorenberatung, SNWs, Demenznetzwerk, Sozialraumkoordination 
usw.) und dem Fachteam Seniorenkoordination sichergestellt werden. 
 
Schwerpunkt der Arbeit zu Zeiten des Lockdown war die Sammlung von: 
 Informationen zur aktuellen Situation der Senior*innen in den Stadtteilen, 
 Informationen und Neuerungen aus den Einrichtungen und Diensten. 
 
Die veränderten und sich in der Krise immer wieder anpassenden Angebots - und die 
Bedarfslagen in den Stadtbezirken wurden proaktiv regelmäßig erfragt. 
Die Seniorenkoordination wurde als wichtiger, zentraler Anlaufpunkt wahrgenommen – 
Informationen wurden daher an die Seniorenkoordination zur Weitergabe aktiv 
herangetragen. 
Auch die Vernetzun gsarbeit unter den Akt euren selbst wurde forciert, in dem Initiativen mit 
gleichen Vorhaben zusammengebracht oder auch an bereits bestehende Angebote 
vermittelt wurden.

3 
Bedarfe und Kooperationsmöglichkeiten, sowohl auf der Ebene der Zielgruppe als auch auf  
der Ebene der Akteure , wurden in den Gesprächen herausgearbeitet und möglichst 
kurzfristig mit Akteuren (weiter -)entwickelt und im Sinne bedarfsorientierter Lösungswege 
für die Zielgruppe umgesetzt. 
 
Gerade in d er Zeit des Lockdown wurde vons eiten der Akt eure die Präsenz der 
Seniorenkoordination vor Ort im Stadtbezirk als besonders wichtig erlebt. Die 
Seniorenkoordination konnte sich als wichtiger Anker und Knotenpunkt zur 
Wissensvermittlung und -weitergabe etablieren 
 
So wurden bspw. in allen Stadtbezirke n die Akteure, die im Verteiler der Runden T ische 
sind, regelmäßig über aktuelle Veränderungen und Entwicklungen im Zusa mmenhang mit 
der Corona schutzverordnung, der Coronabetre uungsverordnung, über die Informationen 
der Stadt Köln und des Gesundheitsamtes etc. informiert. Hierbei wurden nicht nur 
Informationen weitergegeben, vielmehr wurden die sich ständig ve rändernden 
Verordnungen auf die Praxis der Akteure angewendet und auf die Umse tzung in der Praxis 
übertragen. 
 
Die Öffentlichkeitsarbeit wurde insgesa mt intensiviert (regelmäßige Newsletter 2 -3 x 
wöchentlich, Pressemitteilungen) mit dem Ziel der Wissensweitergabe in Zusamme narbeit 
mit der Stadt Köln und der Liga. 
So konnte ein gemeinsamer Wissenstand der Akteure in den Stadtbezirken generiert 
werden und  eine auf Synergieeffekte  gestützte und eine ressourcen mobilisierende 
Netzwerkarbeit unterstützt werden. 
 
Es wurden Anfragen der Kooperationspartner bedient sowie Fördermöglichkeiten ausgelotet 
und weiterverbreitet. Auf Ebene der Akteure vor Ort wurden gem einsam pas sgenaue 
Informationswege (z.B. Projekt „Veedels-Lotsen im Stadtbezirk“) genutzt und Vernetzungen 
mit ortsansässigen Unternehmen, Ärzten, Apotheken, etc. hergestellt.  
 
Außerhalb der üblichen Einkaufs - und Besorgungshilfen wurden weitere Hilfen un d 
Unterstützungsmöglichkeiten initiiert (z.B. Aufbau von Lebensmittel -Tafeln für 
Senior*innen). Der Kontakt zu lokal neu entstehenden bürgerschaftlichen Initiativen 
(Corona-Hilfen) wurde aufgebaut, gepflegt und weiterentwickelt. 
 
Alle Bezirke entwickelten  alternative Formate für den Runden Tisch. Basierend auf e iner 
umfassenden Recherche zu Möglichkeiten der virtuellen Netzwerkarbeit entstanden: 
 Online-Seminare mit Referenten, die Präsentationen auch digital zur Verfügung stellen, 
 digitale Abfragen bei den Teilnehmenden zu Wünsche und Bedarfen, 
 Durchführung des Runden Tisches als Telefon- und Videokonferenz, sowie Bildung  
themenbezogener Unter-AGs, 
 Zusammenfassung und Verteilung der Ergebnisse als digitale Infopakete, 
 Einrichtung eines Internetforums zum Austausch für die Akteure. 
 
Das Fachteam der Seniorenkoordinatorinnen hat sich in einer wöchentlichen 
Telefonkonferenz intensiv ausgetauscht. Dabei wurde gemeinsam das Gesamtprogramm

4 
unter den  sich veränderten Bedingungen angepasst, weiterentwickelt und die  
konzeptionelle Arbeit fortgesetzt, immer mit Blick auf die gelebte Vielfalt in den 
Stadtbezirken. 
 
Parallel wurde die R echerche potenz ieller neuer Teilnehmer für den Runden Tisch (zur 
perspektivischen Kontaktaufnahme) weitergeführt. Da in drei Bezirken er st kurz vor Beginn, 
bzw. während des Lockdown die Stellen neu besetzt wurden, wurde die Zeit in diesen 
Bezirken auch für die Sozialraumerkundungen (anhand sozialstatistischer D aten u. 
Stadtteilbegehungen) genutzt, wobei die Kontaktbeschränkungen vor allem in Hinblick auf 
die Vernetzung mit Akteuren für die neuen Kolleginnen eine besondere Herausforderung 
darstellte. 
 
2.2. Arbeit im Programm Seniorenkoordination seit Mitte Mai 2020 
 
Auch weiterhin wurde auf eine digital/ virtuell gestützte Vernetzungsarbeit gesetz t. 
Verschiedene Formate wurden hierzu bereits in der Zeit der Kontaktbeschränkungen 
erprobt. 
 
Die Seniorenkoordination behandelt die Corona -Pandemie als (neues) Querschnitt sthema: 
Informationen zur aktuellen Lage, Aufbau und Entwicklung von möglichen 
Handlungsansätzen, Perspektiven für „nach Corona“.  Dabei werden auch Coronafolgen 
thematisch aufgenommen, wie z.B. Vereinsamung und Altersarmut. 
 
Digitale Formate können die Vernetzungs - und Arbeitstreffen nicht in Gänze ersetzen, sind 
aber für die weitere Gest altung von Arbeitsgruppen, Projektgruppen, ggf. auch bei der 
Organisation des Runden Tisches selbst, je nach weiterer Entwicklung wichtig und hilfreich. 
Die Digitalisierung ist mit der Corona -Krise als wichtiges Querschnittsthema auch beim 
Runden Tisch Sen iorenarbeit in den Bezirken und somit in der Verne tzungsarbeit der 
Seniorenkoordination angekommen. Hierbei sollten sich digitale und analoge Methoden 
ergänzen, digitale Formate sollen im Aufgabenportfolio der Seni orenkoordination auch 
dauerhaft genutzt werden. 
 
Für die Durchführung des Runden Tisches Seniorenarbeit im 3. und 4. Quartal 2020 wurde 
bereits ein Hygienerahmenkonzept entwickelt, das beschreibt, unter welchen 
Voraussetzungen und unter Berücksichtigung welcher Punkte die Runden Tische in 
physischer Form wieder stattfinden können. Dabei werden die Vorgaben des Robert -Koch-
Instituts und der Corona -Schutzverordnung des Landes NRW in der jeweils gült igen 
Fassung beachtet. 
Das Hygienerahmenkonzept muss vor Durchführung eines Runden Tisches immer noch m it 
dem Hygienekonzept des Trägers, bei dem der Runde Tisch stattfindet, a bgeglichen 
werden. 
 
Um die Runden Tischen mit allen Teilnehmer*innen durchführen zu können, sind 
entsprechend große Tagungsräume notwendig. Gegebenenfalls muss das Format des 
Runden Tisches angepasst werden, bspw. werden themenbezogene Kleingruppenarbeiten 
durchgeführt.

5 
Die intensivierte Öffentlichkeitsarbeit des Runden Tisches durch bestehende 
Arbeitsgruppen wird auch in Zukunft fortgesetzt. Einzelkontakte zu Akteuren im Stadtbezirk  
als auch die Organisation von Arbeitsgruppen im face -to-face-Kontakt unter Beachtung der 
Kontaktvorgaben sind bereits wiederaufgenommen worden. 
 
Die gewonnenen Erfahrungen sollten für die weitere Umsetzung des ÖFFNA -Projektes 
(Verbesserung des Zugangs von  Menschen zu den Programmen der offenen 
Seniorenarbeit, die bislang nicht von Hilfen und Angeboten erreicht werden) in allen 
Programmen genutzt werden. So hat bspw. die enge und schnelle Anbindung von neu 
entstandenen Nachbarschaftshilfen eine Weiterleitun g von Menschen mit Hilfebedarfen zu 
bestehenden Hilfsangeboten ermöglicht. 
 
 
2.3. Arbeit im Programm Seniorenkoordination seit November 2020 
 
Die Seniorenkoordination im Stadtbezirk hat sich auch weiterhin als zentraler Anlaufpunkt 
auf Akteursebene bewährt. Mit  zunehmender Verschärfung der Kontaktbeschränkungen 
mussten viele Akteure in den Stadtbezirken ihre Angebote immer weiter  einschränken, 
verändern oder ganz aussetzen. Die Seniorenkoordination übernimmt in diesem 
Zusammenhang eine zentrale Informationssamml ung und -weitergabe zu diesen 
Veränderungen in den Stadtbezirken. 
Hinzugekommen ist auch die Informationsweitergabe zu dem Themenbereich Impfungen 
und in diesem Zusammenhang v.a. zu neu entstehenden Hilfsangeboten in diesem 
Themenfeld (z.B. Impfpatenprogramme). 
 
Auch gesamtstädtisch wird die Seniorenkoordination als zentrale Anlaufstelle für 
Seniorenthemen wahrgenommen und angefragt. 
So hat eine Seniorenkoordinatorin – stellvertretend für das Fachteam – an der 
Expertenkonferenz, einberufen vom Corona -Krisenstab, teilgenommen und die im 
Fachteam gemeinsam erarbeiteten Ideen für die Zielgruppe Senior*innen in die Konferenz 
eingebracht. 
 
Die Seniorenkoordination hat darüber hinaus an verschiedensten Stellen das Thema 
Digitalisierung weiterhin im Fokus und erarb eitet sowohl neue Formate mit Akteuren als 
auch für die Zielgruppe Senior*innen selber.  
Die Vernetzung zwischen den Akteuren konnte dadurch in vielen Bereichen deutlich 
intensiviert werden, auch gibt es neue Vernetzungen bspw. mit dem Interkulturellen Die nst 
zu dem Themenbereich Digitalisierung in Hinblick auf die Zielgruppe Senior*innen. 
 
Im 4. Quartal ist darüber hinaus die Aktualisierung der Angebote in der Datenbank Soziale 
Infrastruktur aufgenommen worden. Neben mehreren Einführungs - und 
Rückspracheterminen mit der Fachplanung, den städtischen Entwicklern und der Stabstelle 
Sozialplanung hat die Erfassung und Aktualisierung der Angebote begonnen. 
 
Im 4. Quartal 2020 haben alle Runden Tische in den Stadtbezirken stattgefunden. Nachdem 
im 3.  Quartal die  Veranstaltungen noch als Präsenzveranstaltungen umgesetzt werden 
konnten, wurde im 4. Quartal durchgehend auf digitale Formate (Videokonferenzen)

6 
umgestellt. Auch die Runden Tische im 1.  Quartal 2021 werden derzeit als digitale 
Veranstaltungen geplant. 
 
In den Stadtbezirken Chorweiler und Lindenthal sind die Stellen der Seniorenkoordination 
derzeit vakant. Im Stadtbezirk Kalk ist die Mitarbeiterin aus der Elternzeit zurückgekehrt, im 
Stadtbezirk Rodenkirchen gibt es eine Neubesetzung – hier hat die Elternzeitvertretung aus 
Kalk die Stelle übernommen. 
 
 
3. Seniorenberatung 
 
3.1. Arbeitsweise im Programm Seniorenberatung in der „Lockdownphase“, Monate 
März ff. 
 
a.  Seniorenberatung in den Bezirken  
 
Die Seniorenberatung als gut etabliertes Programm der offenen Seniorena rbeit hat sich 
gerade in Krisenzeiten als wichtiger Anlaufpunkt für Senior*innen herausgestellt. 
 
Seit Beginn der Kontaktbeschränkungen wurde die Beratung dahingehend verändert, dass 
Beratung vorwiegend telefonisch stattfindet, die Erreichbarkeit aller Sen iorenberater war 
kontinuierlich gewährleistet. Sprechstunden in den Büros wurden ausgesetzt.  
Die Bearbeitung der HILO-Meldungen war jederzeit sichergestellt. 
 
Die notwendige Unterstützung konnte neben der Beratung am Telefon auch durch 
wechselseitigen Sch riftverkehr meist auf dem Postweg erfolgen, auch wenn sich die 
Bearbeitungszeit dadurch verlängert hat. 
 
In dringenden Fällen, wenn bspw. Dokumente benötigt wurden, auf Kundenseite aber 
gravierende Einschränkungen bestanden (z.B. Einschränkungen hinsichtli ch Mobilität), 
wurden kreative Einzellösungen im Sinne der Klienten gefunden, z.B. kontaktlose 
Übergaben von Schriftstücken (z.B. an Fenster oder Haustür). 
 
Hausbesuche wurden auf ein absolut nötiges Minimum reduziert. Wenn diese durchgeführt 
wurden, wurden alle Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen (Tragen von Mund-Nasen-Schutz, 
Hand- und Flächendesinfektion, Einhaltung von Abstandsregeln) eingehalten. 
Ob Hausbesuche überhaupt durchgeführt wurden, war trägerabhängig. 
 
Vor allem von Senior*innen, die bereits vor Corona Kontakt zur Seniorenberatung hatten, 
wurde die Seniorenberatung vielfach angefragt. Dabei wurden viele Fragen i n 
Zusammenhang mit Corona (Ansteckungsrisiko, ärztliche Versorgung, Verhaltensregeln …) 
thematisiert. Die Seniorenberatung berichtet, dass  die Fülle an Informationen bei vielen 
Senior*innen zu großer Verunsicherung führte. Die Seniorenberatung konnte dabei bei der 
Einordnung und Bewertung von Informationen unterstützen. Vermehrt gab es auch Fragen 
zur Arbeitsweise der Ämter, verbunden mit de r Sorge, dass finanzielle Nachteile entstehen 
würden, wenn Fristen nicht eingehalten werden können.

7 
Daneben wurde auch immer wieder auf die neu installierten Hilfen und 
Unterstützungsdienste hingewiesen, auch wenn bisher nur in sehr wenigen Einzelfällen 
Hilfen nachgefragt wurden. 
 
Krisenbedingte Anfragen gab und gibt es vereinzelt von Angehörigen, die durch den Wegfall 
von Angeboten wie z.B. Tagespflege und Besuchsdiensten mit der Betreuung überlastet 
sind.  
 
Die Anzahl der Neuanfragen nahmen kontinuierli ch bezirksübergreifend ab, andererseits 
erforderten die einzelnen Kontakte deutlich mehr Zeit. Hör - und Sehbehinderungen und die 
fehlende Visualisierung von Schriftstücken erschwerten und verlängerten die Konta ktzeit. 
Die Kommunikation per E-Mail ist bisher nur in Ausnahmefällen möglich.  
 
Proaktiv hat die Seniorenberatung v.a. alleinlebende /zurückgezogen lebende Klienten 
kontaktiert. Neben der Frage nach aktuellen Bedarfen und Versorgungssituationen wurde 
v.a. der soziale Kontakt sehr positiv rückgemeldet. 
 
Zeitliche Ressourcen wurden genutzt , um sich über aktuelle Entwicklungen in der 
Coronakrise zu informieren und sich mit Akteuren im Bezirk auszutauschen und zu 
vernetzen. Aufgelaufene Arbeitsrückstände (z.B. Dokumentation, Aktualisierung  von 
Arbeitsmaterialen) konnten aufgearbeitet und Überstunden abgebaut werden. 
 
b.  Seniorenberatung in den Bezirksrathäusern 
 
Die Seniorenberatungen in den Bezirksrathäusern mussten sich sehr kurzfristig auf den 
Wechsel aus den Büros in den Bezirksrathäusern in die Verbände /ins Homeoffice 
einstellen. Ein Zugriff auf die Daten im Dokumentationssystem war in dieser Situation nicht 
möglich, was mit großen Einschränkungen , bezogen auf die Inhalte der Arbeit (Bearbeitung 
laufender Fälle) und die Arbeitsorganisation (Dokumentation  in alternativen Programmen, 
Nachtragen von Dokumentationen in das eigentliche Programm), verbunden ist.  
 
Auch ei ne proaktive Kontaktaufnahme zu  bereits bekannte n, alleinlebenden Senior*innen 
war nicht möglich, da der Zugriff auf die Kontaktdaten fehlt.  
 
Die Beratung fand ebenfalls ausschließlich telefonisch und schriftlich statt. Eine Vielzahl von 
Anfragen, bspw. vom Sozialamt, konnten per Telefon oder per E-Mail beantwortet werden. 
 
Trägerübergreifend und in Zusammenarbeit mit der Stadt hat eine verstärkte Öffentlichkeits- 
und Pressearbeit zu dem Programm der Seniorenberatung stattgefunden. 
 
 
3.2. Arbeit im Programm Seniorenberatung seit ca. Mitte Mai 2020 
Grundsätzlich erfolgt(e) die Anpassung der Seniorenberatung fließend. Angepasst bzw. 
orientiert wurde di e Seniore nberatung an der jeweils gültigen Corona -Schutzverordnung, 
den Trägervorgaben und auch den örtlichen Gegebenheiten.

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Trägerintern wurden für alle Arbeitserfordernisse (Beratungsgespräche im Büro, 
Hausbesuche, Bezirksrathäuser …) ein verbindliches Schutz- und Hygienekonzept erstellt. 
 
a.  Seniorenberatung in den Bezirken 
 
In Zeiten der andauernden Pandemie wird die Seniorenberatung auch weiterhin Beratungen 
nach Möglichkeit kontaktlos durchführen bzw. im Einzelfall streng abwägen, ob  eine 
persönliche Beratung vis-à-vis notwendig ist. 
 
Bei festgestellter Notwendigkeit einer persönlichen Beratung im Büro erfolgt diese mit 
Terminvergabe. Vorerst sind offene Sprechstunden nicht im gewohnten Sinne umsetzbar. 
Alle Kontakte werden mit Datum, Name und Telefo nnummer dokumentiert, um ggfs. 
Infektionswege durch das Gesundheitsamt nachvollziehen zu können. Die maximale Anzahl 
der Personen, die gleichzeitig an der Beratung teilnehmen können, muss je nach 
Raumgröße festgelegt werden. 
 
Alle Seniorenberater sind mit benötigter Schutzausrüstung (Mund -Nasen-Schutz, 
transparente Trennwänden, Desinfektionsmittel) ausgestattet. Auch Senior*innen werden 
dazu aufgeforder t, einen Mund -Nasen-Schutz zu tragen. Im Bedarfsfall wird Kunden der 
Seniorenberatung ein Mund-Nasen-Schutz angeboten. 
 
Bei akutem/festgestelltem Bedarf ist auch die Durchführung von Hausbesuchen möglich. 
Auch hierzu wird die Notwendigkeit im Einzelfall erörtert. Bei Hausbesuchen ist ebenfalls 
darauf zu achten, dass Abstandsregeln eingehalten werden ; ebenso ist Schutzausrüstung 
zu verwenden und Kunden sind dazu anzuhalten , Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Darüber 
hinaus muss telefonisch vor jedem Hausbesuch geklärt werden, ob Grippe -Symptome 
vorliegen und muss darum gebeten werden, den Raum vor dem Hausbesuch ausre ichend 
zu lüften. Die Kontaktzeit bei Hausbesuchen ist so gering wie möglich zu halten. Es werden 
nicht mehrere Hausbesuche hintereinander durchgeführt. 
 
In den ersten Monaten (ab Mitte Mai) sind Seniorenberater*innen weiter proaktiv telefonisch 
und/oder s chriftlich auf Ihren Kund*innenstamm zugegangen und informierten zur 
Erreichbarkeit der Seniorenberatung und zu aktuellen Themen. 
 
Mittlerweile haben sich Anfragen und (Neu -)Kund*innen wieder der normalen Größe – mit 
üblichen Schwankungen – angenähert. 
 
Hilfreich dafür waren auch (vons eiten der Presse unregelmäßige) Hinweise in lokalen 
Zeitungen, die neue Ausgabe „Kölner Leben – Wegweiser“ und Aktionen u.a. der 
SeniorenNetzwerke sowohl in als auch nach der „Lockdown-Phase“. 
 
b. Seniorenberatung in den Bezirksrathäusern 
 
Eine Rückkehr der Seniorenberatungen in die Büros der Bezirksrathäuser ist erfolgt. Die 
Beratungsstellen sind telefonisch zu den üblichen Zeiten erreichbar.

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Persönliche Beratungsgespräche werden – bei Notwendigkeit – mit vorheriger 
Terminvergabe umgesetzt. Die Namen der Kunden werden vorab dem Sicherheitsdienst 
mitgeteilt. Kunden werden durch die Seniorenberatung in Empfang genommen und auch 
nach der Beratung wieder aus dem Haus begleitet. Eine offene Sprechstunde kann auch in 
den Bezirksrathäusern derzeit nicht stattfinden. 
 
Die Überleitungen von Einzelfällen von Sachbearbeitern sind nach vorheriger Absprache 
zwischen Sachbearbeiter und Seniorenberatung möglich. 
 
Die „Öffnung“ der Bezirksrathäuser und die aktuelle Arbeitsweise der Sachbearbeit er in den 
Bezirksrathäusern erschwert in einigen Bezirken die Zugänge und Beratung der 
Senior*innen. 
 
Bei persönlichen Beratungen/Kontakten der Seniorenberatung gelten auch in den 
Bezirksrathäusern Schutz - und Hygienemaßnahmen analog der Seniorenberatung i n den 
Bezirken.  
 
 
3.3. Arbeitsweise im Programm Seniorenberatung seit Mitte Dezember 2020 
 
a. Seniorenberatung in den Bezirken  
 
Seit dem erneuten Lockdown ab Mitte Dezember arbeiten die  Kolleg*innen der 
Seniorenberatung in den Bezirken vom Grundsatz her „norm al“. D.h. sie sind per Telefon 
und Mail zu den üblichen Bürozeiten zu erreichen und bieten auch Beratung mit 
persönlichem Kontakt im Büro oder als Hausbesuch an. 
 
Die persönliche n/Präsenz-Beratungen werden gemäß der Coronaschutz verordnung NRW 
(§ 7) streng  auf ihre Notwendigkeit hin überprüft und entsprechend der Schutz - und 
Hygienevorgaben der Verordnung bzw. der jeweiligen Träger durchgeführt. 
 
Viele Kolleg*innen bieten auch für die Kund*innen FFP2 -Masken an. Viele Kolleg*innen 
könnten Videoberatung anbie ten. Dies kann aber nur von wenigen Kund*innen technisch 
genutzt werden. Offene Sprechstunden sind zurzeit ausgesetzt. 
 
Die Beratungsanfragen sind eher hoch und kommen sowohl von bisherigen als auch neuen 
Kund*innen. Die Themen umfassen die üblichen Schwer punkte als auch Fragen zur 
Situation; aktuell besonders zum Ablauf der Impfungen. Tendenziell sind alle Kontakte 
immer noch zeitintensiver, da es auch um die Fragen und Folgen der Pandemie und des 
Lockdowns geht. 
Wenn sich Kolleg*innen nach den ganz aktuellen Vorgaben – eher an einzelnen Tagen – im 
Homeoffice oder im mobilen Arbeiten befinden, sind sie regulär per Telefon und Mail 
erreichbar und persönliche Termine im Büro und Hausbesuche müssen von dort organisiert 
bzw. durchgeführt werden. 
 
In einigen Bezirken sind die Einsätze zu „Hilofällen“ sowohl quantitativ als auch qualitativ 
hoch.“

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Je nach Verortung der Seniorenberatung , z.B. bei einem Pflegedienst, stehen für die 
Mitarbeiter*innen Schnelltests zur Verfügung. 
 
b. Seniorenberatung in den Bezirksrathäusern 
 
In den Bezirksrathäusern werden nach Terminabsprache und Rücksprache mit dem 
Sicherheitsdienst bei dringendem Bedarf persönliche Beratungsgespräche  mit 
entsprechenden Schutz- und Hygienemaßnahmen durchgeführt. Auch bei „Laufkundschaft“ 
wird nach Mö glichkeit ein (telefonischer) Termin vereinbart, um einen sicheren 
Beratungsrahmen zu gewährleisten. 
Darüber hinaus zeigt sich ein vergleichbares Bild wie in den Bezirken. 
 
Im Herbst 2020 erhielten alle Seniorenberater*innen eine neue Software die onlinebasiert 
ist. Dies ermöglicht nun datenschutzkonform auch einen mobilen Zugriff auf die Kontakte, 
was das Arbeiten zum Beispiel im Homeoffice ermöglicht. Hierzu müssen noch 
flächendeckend die Hardewaremöglichkeiten geschaffen werden. 
 
 
4. Präventive Hausbesuche 
 
4.1 Arbeitsweise im Programm Präventive Hausbesuche während der Corona 
Pandemie, Monate März ff. 
 
Während des Lockdowns ab Mitte März wurden die Leistungen teilweise aus dem Home -
Office erbracht. Aufgrund des Kontaktverbots wurden bereits vereinbarte Termine 
telefonisch durchgeführt. Die Anzahl telefonischer Kontaktaufnahmen nahm zu und die 
Beratung erfolgte ebenfalls überwiegend am Telefon. Dabei stand das „offene Ohr“ für die 
Sorgen und Nöte der Anrufer im Vordergrund. Informationsmaterialien zu den jeweils 
benötigten Hilfsangeboten wurden per Post oder E -Mail verschickt. Neben den noch 
ankommenden Telefonanfragen wurden proaktiv Senior*innen telefonisch kontaktiert, bei 
denen in letzter Zeit ein präventiver Hausbesuch stattgefunden hat und von denen bekannt 
war, dass sie alleinlebend und/oder bei bestehenden Unterstützungsbedarfen noch nicht in 
Hilfesysteme eingebunden sind, um die Versorgungssituation abzuklären. Hausbesuche 
wurden zunächst grundsätzlich eingestellt und nur im Notfall unter Schutzmaßnahmen ( z.B. 
Tragen von Mund -Nasen-Bedeckung durch Mitarbeitende und Senior*innen, Tragen von 
Einweghandschuhen, Raumlüften vor Besuch etc.) und Abstandswahrung durchgeführt. Der 
Versand weiterer stadtteilbezogener Anschreiben von Senior*innen wurde seitens des 
Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren zunächst eingestellt. Die Telefonevaluation der 
Vorjahresklienten wurde durchgeführt. Die Mitarbeitenden nutzten zeitliche Freiräume für 
die Kooperation und Unterstützung im Rahmen der Corona -Hilfen der Verbände. Bei z wei 
Verbänden kam es zu Personalausfällen durch eine Erkrankung bzw. eine 
Rehabilitationsmaßnahme. Darüber hinaus kam es bei zwei Verbänden zu personellen 
Veränderungen, aufgrund derer die Stellen vorübergehend unbesetzt waren.

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4.2 Arbeitsweise im Programm Präventive Hausbesuche während der Corona-
Pandemie ab ca. Mitte Mai 
 
Mit zunehmenden Lockerungen waren auch persönliche Beratungsgespräche im häuslichen 
Umfeld wieder möglich und die Nachfrage hierfür war sehr groß. Die Mitarbeitenden wurden 
zum Thema Hy giene und in Bezug auf die Besonderheiten des COVID -19-Virus geschult. 
Für Hausbesuche gelten allgemeine sowie trägerinterne Vorgaben. Das Einhalten des 
Mindestabstands (1,5 m) sowie die Nutzung einer persönlichen Schutzausrüstung 
(Desinfektionsmittel, Mundschutz etc.) sind obligatorisch. Der Zeitraum des Besuchs wird so 
kurz wie möglich gehalten. Auch auf ausreichend lange Abstände zwischen den 
Hausbesuchen wird geachtet. Ist ein Hausbesuch nicht erwünscht, wird weiterhin auch eine 
telefonische Beratung angeboten.  
 
Die Wiederaufnahme des Versands der Informationsschreiben erfolgte nach individueller 
Absprache der Träger mit der Stadt Köln wie folgt: 
 
1 – Innenstadt (Diakonie gemeinnützige GmbH): 
Ab dem 7. Juli f anden wieder Hausbesuche statt – zunächst bei  Senior*innen, deren 
Termine wegen des Lockdowns zuvor abgesagt werden mussten. Neue Anschreiben 
wurden in der 35. KW versendet. 
 
2 – Rodenkirchen (ASB Alten- und Pflegeheime Köln): 
Der Mitarbeiter war seit Mitte April erkrankt. Hausbesuche fanden ab Ende Juni wieder statt. 
Seit August hat eine andere Mitarbeiterin vorrübergehend übernommen und der nächste 
Stadtteil wird nun (Anfang Oktober) angeschrieben. 
 
3 – Lindenthal (ASB Alten- und Pflegeheime Köln): 
Erste Hausbesuche fanden ab dem 23. Juni wieder sta tt. Um den Versand neuer 
Anschreiben wurde Anfang/Mitte Juni gebeten, versendet wurden sie aufgrund einer Panne 
jedoch erst in der zweiten Augustwoche. Von Mitte Juli bis Anfang August war die 
Mitarbeiterin im Urlaub. 
 
4 – Ehrenfeld (AWO Kreisverband Köln):  
Ab dem 1. September fanden wieder Hausbesuche statt, nachdem die Stelle zuvor 1 ½ 
Monate unbesetzt war. Der Versand der nächsten Anschreiben wurde am 30. September in 
Auftrag gegeben. 
 
5 – Nippes (Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH):  
Ab Anfang Aug ust fanden wieder Hausbesuche statt, nachdem die Stelle zuvor zwei 
Monate unbesetzt war. Anfang August wurden direkt auch neue Briefe versendet. 
 
6 – Chorweiler (Synagogen-Gemeinde Köln):  
Mitte Juni wurden wieder neue Anschreiben versendet und auch die Ha usbesuche 
wiederaufgenommen.

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7 – Porz (Caritasverband Köln): 
Am 23. Juni wurden neue Anschreiben versendet und Hausbesuche fanden wieder statt. 
Die Mitarbeiterin ist seit Mitte September erkrankt. 
 
8 – Kalk (DRK Kreisverband Köln):  
Ab dem 10. Juni wurde n wieder Hausbesuche durchgeführt und am 18. Juni neue 
Anschreiben versendet.  
 
9 – Mülheim (Caritasverband Köln):  
Am 1. Juli wurden neue Anschreiben versendet und Hausbesuche fanden wieder statt. 
 
 
4.3 PHB seit dem 2. November 
 
Anders als beim ersten Loc kdown wurden die Hausbesuche beim zweiten Lockdown ab 
dem 2. November 2020 nicht komplett auf die telefonische Beratung umgestellt. Bereits 
beim ersten Lockdown hatte sich gezeigt, dass der Bedarf weiterhin groß und ein 
Hausbesuch in einigen Fällen unumgän glich ist. Die Koordinator*innen erörtern jedoch bei 
einem ersten Telefonat den tatsächlichen Beratungsbedarf und entschieden dann, ob es 
möglich ist, den Hausbesuch aufzuschieben, ob eine telefonische Beratung ausreicht oder 
ob ein Hausbesuch absolut notwendig ist. 
Im Dezember 2020 wurde der Text der Anschreiben auf Wunsch der Koordinator*innen um 
einen Hinweis auf die aktuelle Corona - Pandemie und der Hervorhebung der telefonischen 
Beratung ergänzt, um vermeidbare Kontakte zu reduzieren . Dazu gibt es viel e positive 
Rückmeldungen und diese werden intensiv genutzt. 
Die Mitarbeiter*innen aller Träger sind außerdem generell mit dem technischen Equipment 
ausgestattet, um auch Videoberatungen anbieten zu können.  
 
Die letzten Anschreiben wurden seit Juni in den einzelnen Stadtteilen wie folgt versandt: 
 
1 – Innenstadt (Diakonie gemeinnützige GmbH): 
August 2020 Altstadt-Süd: 300 Anschreiben 
Januar 2021 Altstadt-Süd: 345 Anschreiben 
 
2 – Rodenkirchen (ASB Alten- und Pflegeheime Köln): 
Oktober 2020 Raderthal: 300 Anschreiben 
November 2020 Raderthal: 338 Anschreiben 
Januar 2021 Raderberg: 451 Anschreiben 
 
3 – Lindenthal (ASB Alten- und Pflegeheime Köln): 
August 2020 Klettenberg: 300 Anschreiben 
September 2020 Klettenberg: 303 Anschreiben 
Januar 2021 Müngersdorf: 300 Anschreiben 
 
4 – Ehrenfeld (AWO Kreisverband Köln):  
September 2020 Ehrenfeld: 300 Anschreiben 
Januar 2021 Ehrenfeld: 300 Anschreiben

13 
5 – Nippes (Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH):  
August 2020 Nippes: 300 Anschreiben 
November 2020 Nippes: 363 Anschreiben 
Januar 2021 Riehl: 580 Anschreiben 
 
6 – Chorweiler (Synagogen-Gemeinde Köln):  
Juni 2020 Blumenberg: 148 Anschreiben 
Oktober 2020 Chorweiler: 300 Anschreiben 
Januar 2021 Chorweiler: 147 Anschreiben 
 
7 – Porz (Caritasverband Köln): 
Juni 2020 Zündorf: 300 Anschreiben 
Januar 2021 Zündorf: 300 Anschreiben 
 
8 – Kalk (DRK Kreisverband Köln):  
Juni 2020 Kalk: 345 Anschreiben 
Juni 2020 Rath/Heumar: 300 Anschreiben 
August 2020 Rath/Heumar: 300 Anschreiben 
Januar 2021 Rath/Heumar: 287 Anschreiben 
 
9 – Mülheim (Caritasverband Köln):  
Juli 2020 Stammheim: 300 Anschreiben 
August 2020 Stammheim: 300 Anschreiben 
November Stammheim: 298 Anschreiben 
Januar 2021 Buchforst: 354 Anschreiben 
 
Bei den Hausbesuchen wird auf die Einhaltung des trägerspezifischen Hygienekonzep ts 
(Abstand, FFP2 -Masken etc.) geachtet. Die Zahl der teilnehmenden Personen wird so 
gering wie möglich gehalten. Alle Träger stellen ihren Mitarbeiter*innen FFP2-Masken zur 
Verfügung, einige bieten ihnen auch die Möglichkeit zu Corona -(Schnell-)Tests an. Träger, 
welche über ambulante oder stationäre Pflegeeinrichtungen verfügen, werden ihren 
Mitarbeiter*innen auch die Möglichkeit einer Corona-Impfung anbieten. 
 
Weiterhin zeigt sich ein stark erhöhter Beratungsbedarf bei den Senior*innen. Viele 
Senior*innen sind mit der Schnelllebigkeit der Informationen zur Corona -Pandemie, den 
aktuell geltenden Verordnungen und den Impfungen überfordert und sehr dankbar darüber, 
durch die Mitarbeiter*innen der Präventiven Hausbesuche verlässliche und aktuelle 
Informationen zu erhalten. Aktuell kommen bei den Kolleg*innen im Programm auch viele 
Anfragen zum Thema Impfung von Menschen an, die bereits vor längerer Zeit das 
Anschreiben der Stadt bekommen haben  Deswegen werden Mitarbeiter*innen von dem/der 
zuständigen Fachberater*in stets mit aktuellen Informationen zur Corona -Schutzverordnung 
NRW sowie zu weiteren spezifischen Neuerungen, bspw. FFP2 -Maskenpflicht, kostenlose 
FFP2-Masken für Risikogruppen in der Apotheke, Impfstrategie usw., versorgt.  
 
Die Angehörigen der Senior *innen haben ebenfalls sich tbar erhöhten Beratungsbedarf: 
Auch sie nutzen verstärkt das Angebot der Präventiven Hausbesuche, i ndem sie Kontakt 
aufnehmen und den Besuchen beiwohnen.

14 
Als ebenso wichtig hat sich die Weitergabe von Informationen zu Angeboten gezeigt, 
welche Vereinsamung vorbeugen sollen, wie bspw. Seniorentelefon oder ähnliche 
Angebote. 
 
 
4.4 Ausblick für die weitere Gestaltung im Programm Präventive Hausbesuche  
 
Die aktuell große Nachfrage nach Beratungsgesprächen zeigt, wie wichtig es ist, das 
Angebot der Präventiven Hausbesuche auch bei steigenden Fallzahlen aufrechtzuerhalten. 
Nicht nur die konkrete Beratung, sondern auch das beruhigende Gefühl, einen 
Ansprechpartner zu haben, ist für die Senior*innen in diesen unsteten Zeiten von enormer 
Wichtigkeit. 
 
Hierfür müssen gegebenenfalls neue Beratungsformate geprüft werden. Die telefonische 
Beratung bietet aktuell eine gute Alternative zum Hausbesuch. Auch der Einsatz von 
Videokonferenzen ist denkbar, jedoch derzeit oftmals aufgrund der technischen Ausstattung 
der Mitarbeitenden sowie der Senior*innen selbst nicht möglich.   
 
Aktuell könnte die telefonische Evaluation der Hausbesuche auch auf den Personenkreis 
länger zurückliegender Kontakte ausgeweitet werden, um mögliche Versorgungslücken 
aufzuspüren. 
Je nach zeitlichen Kapazitäten und Verlauf der Covid -19-Pandemie kann auch die 
Öffentlichkeitsarbeit, z.B. in Form von Infoständen auf Wochenmärkten, verstärkt werden. 
Für kommende Anschreiben, soll die Zahl der angeschriebenen wieder erhöht werden. 
 
 
5. Haushaltsnahe Dienstleistungen 
 
5.1. Arbeitsweise im Programm Haushaltsnahe Dienstleistungen während der 
Corona-Pandemie 
 
Die Versorgung der Klienten fand jederzeit im erforderlichen Umfang und unter 
Berücksichtigung aller erforderlichen Schutzmaßnahmen statt.  Die Mitarbeitenden wurden 
geschult, die Einsätze unter Einhaltung der Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen 
durchzuführen. Gleichzeitig erfolgte eine Information für die Klienten bezüglich der 
Hygieneregeln. Durch Kundenabsagen konnten nicht alle Einsät ze wie geplant erbracht 
werden. Die Akquise für den ausgewählten Kundenkreis wurde mit Beginn der 
kontaktreduzierenden Maßnahmen ausgesetzt. Teilweise wurde von den Trägern der 
Leistungsumfang an die vorgesehenen Änderungen der Projektneuaufstellung angepasst. 
 
5.2 Arbeit im Programm Haushaltsnahe Dienstleistungen seit ca. Mitte Mai 2020 
 
Kontinuierliche Fortsetzung der Versorgung im erforderlichen Umfang unter Einhaltung des 
Hygienekonzeptes. Bei Klienten, welche die Einsätze während des Lockdowns abgesagt  
hatten, erfolgte eine telefonische Kontaktaufnahme, um zu erfragen, inwieweit

15 
Unterstützung wiederaufgenommen werden soll. Ebenfalls wurde die Kundenakquise 
wiederaufgenommen.  
 
Die Integration von neuen Mitarbeitenden im SGB II – Bezug wird dabei nach wie vor als 
schwierig angesehen. 
 
 
5.3 Arbeit im Programm Haushaltsnahe Dienstleistungen seit November 2020 
 
Kontinuierliche Fortsetzung der Versorgung im erforderlichen Umfang unter Einhaltung des 
Hygienekonzeptes. Nur wenige Klient*innen sagten den Einsatz von sich aus ab, die 
allermeisten waren sehr froh über die Fortführung der Di enstleistungen. Auch im Programm 
Haushaltsnahe Dienstleistungen ist auffällig, dass die Klient*innen durch die momentane 
Situation verunsichert sind und sich der „Informationsflut“ oft nicht gewachsen sehen. Die 
Mitarbeiter*innen können hier manchmal aufkl ären, manchmal werden auch die 
Fachberater*innen miteinbezogen.  
 
Die Mitarbeiter*innen werden vom Träger mit FFP2 -Masken ausgestattet und können, 
ebenfalls beim Träger, auf Wunsch einen Corona -(Schnell-)Test machen. Teilweise wurden 
die Mitarbeiter*innen bereits gegen Corona geimpft und es wird angestrebt, allen 
Mitarbeiter*innen zeitnah die Impfung zu ermöglichen. 
 
 
6. Häusliche Unterstützungsdienste Demenz (inkl. Demenznetzwerke), 
Entlastungsdienst Somatik und AWO-Veedel für Alle – Türkische Beratung für ältere 
Menschen / Semtimiz Ehrenfeld – Yaşlılara Türkçe Danışma Merkezi 
 
 
6.1 Arbeitsweise im Programm im Frühjahr 2020 
 
Die regelmäßige Erreichbarkeit/ Präsenz im Büro oder über Home -Office-Lösungen für 
Familien/ Angehörige, freiwillige Helfer*innen und Ratsuchende in schw ieriger Si tuation 
wurde aufrechterhalten/ hergestellt und zahlreich genutzt. Es bestand der Bedarf nach 
ausführlichen und intensiven Beratungsgesprächen zwischen den Koordinator*innen und 
den Ang ehörigen (psychische Belastungen, häusliche Situation, Kommuni kation mit dem 
erkrankten Menschen/ Konflikte , Fragen zur Pflegversicherung/ Finanzierung von 
Leistungen, Frage zu Abrechnungen). Diese fanden in der Regel telefonisch statt und die 
Sprechzeiten hierfür wurden ausgeweitet.  
 
Eine schriftliche Information an  die begleiteten Familien und freiwilligen Helfer*innen über 
die Änderungen für die häuslichen Begleitungen durch die Corona - Pandemie erfolgte. Vor-
Ort- Besuche wurden zunächst weitgehend eingestellt. 
 
Aufgrund des Erlasses des Ministeriums für Arbeit, Ge sundheit und Soziales bzgl. der 
Ausdehnung der Angebotsinhalte konnten die Angebote sehr schnell an die neue Situation 
angepasst werden. So wurden von vielen Freiwilligen Einkäuf e übernommen oder 
telefonische „ Besuche“ ermöglicht. Im weiteren Verlauf konnt en auch gemeinsame

16 
Spaziergänge unter Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienevorgaben ermöglicht 
werden.  
 
Die Familien und Helfer*innen wurden sowohl schriftlich als auch telefonisch über Risiken 
sowie zu Hygiene- und Verhaltensregeln aufgeklärt, um bei  Bedarf weiter Unterstützung 
durch die freiwilligen He lfer*innen zu erhalten. Bei Einkäufen l ag der Fokus auf 
alleinlebende Klienten. Engmaschig erfolgte in d er Regel telefonisch die Reflex ion der 
Einsätze mit den freiwilligen Helfern. Die persönliche Betr euung und Beratung der 
Kund*innen, Angehörigen und Freiwilligen per Tel efon ist nach wie vor ein wichtiger und 
sehr zeitaufwändiger Bestandteil des Dienstes. Zur Erleichterung der Ko mmunikation 
wurden teilweise E-Mailverteiler an die Angehörigen aufgebaut und die bestehenden zu den 
freiwilligen Helfern intensiv genutzt. Auch der Ber atungsbedarf für die teilweise selbst zur 
Risikogruppen gehörenden freiwilligen Helfer*innen erhöhte sich.  
 
Die geplanten Schulungen für neue freiwillige Helfer mussten teilweis e verschoben werden 
bzw. vorzeitig beendet werden. Bei einem Dienst wird der letzte ausgefalle Termin in 
Einzelunterrichtungen nachgeholt, um die Zertifikate zu erlangen.  
 
Gruppenangebote wie Demenz -Cafes wurden zwischenzeitlich ausgesetzt. Den 
Teilnehmenden wurden Informationen über Beschäftigungsmöglichkeiten und 
Bewegungsangebote nach Hause gesendet und der telefonische Kontakt wurde regelmäßig 
aufrechterhalten.  
 
In den Demenznetzwerken wurde die Zeit für die Erstellung der eigenen Webseiten intensiv 
genutzt bzw. diese abgeschlossen. Für die Präsentation der Demenznetzwerke bei den 
Runden Tischen wurden  virtuelle Formen entwickelt wie z. B. die Erstellung einer Power -
Point-Präsentation mit Tonaufnahme zur Vorstellung des Demenznetzes für den Runden 
Tisch als Videokonferenz.  
 
Ebenfalls wurde der Austausch mit den anderen Häuslichen Unterstützungsdiensten 
umgestellt auf Austauschtreffen zur aktuellen Situation per Skype und Telefon. Hierbei 
wurden notwendige Absprachen getroffen, kollegial beraten und gegenseitige Unterstützung 
fixiert. Daneben stehen die Koordinator*innen im intensiven Austausch mit Ihren 
Fachberatungen.  
 
Im Auftrag der Fachplanung des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren wurde die 
Versorgungssituation unter besonderer Berücksichtigun g von Tagespflegebesuchern 
zusammengefasst. Die Koordinatorinnen arbeiten zudem an einem Konzept zur 
Ermöglichung von Hausbesuchen.  
 
 
6.2 Veränderte Situation nach Änderung der Kontaktbeschränkung Mitte Juni 2020: 
 
Nach Aufhebung der Kontaktbeschränkungen  Mitte Juni haben alle Dienste ihre Arbeit 
schrittweise wiederaufgenommen. Dies betraf im besonderen Maße die Wiederaufnahme 
von Betreuungen in der Häuslichkeit. Die meisten Einsätze konnten unter Hygiene - und

17 
Schutzmaßnahmen wieder durchgeführt werden. Au ch wurden neue Haus - und 
Vermittlungsbesuche von den Koordinator*innen durchgeführt.  
 
Die Nachfrage nach Betreuungen, die in der ersten Phase der Corona -Pandemie in den 
Monaten März bis Mai stark nachgelassen hat, stieg in den ersten Wochen der „Öffnung“  
zum Teil deutlich an und war in einigen Stadtbezirken zum Teil deutlich höher als vor 
Corona. Danach glich sie sich sukzessive an das „Vor-Corona-Niveau“ an. 
 
Gerade der Umstand, dass es zurück zur Normalität geht, rief bei Familien große 
Erleichterung he rvor. Gründe sind unter anderen in der zunehmenden Belastung in der 
Pflege und Betreuung durch den Wegfall anderer unterstützender Dienste zu sehen, wie 
beispielsweise der Tagespflege. Die begonnenen persönlichen Kontakte/Besuche unter 
schon genutzten Alternativen (Fensterbesuch, Spaziergang, Einkauf) wurden unter strenger 
Beachtung der vorgegebenen Maßnahmen (Hygiene, Schutz, Abstand) fortgesetzt bzw. 
ausgeweitet. Wann immer möglich, wurde die gemeinsame Zeit draußen verbracht. 
 
Die meisten Helfer*innen s ind wieder im Einsatz. Einige pausieren aufgrund eigener 
Risikofaktoren oder sie haben selbst nahe Angehörige, die zur Risikogruppe zählen. Die 
Koordinatorinnen halten telefonischen Kontakt zur Unterstützung der freiwilligen 
Helfer*innen, zumal es nach wie vor Unsicherheiten bei Fragen rund um die Pandemie gibt. 
In allen Diensten absolvierten Helferinnen und Helfer eine Hygieneschulung. Sie wurden für 
ihre Einsätze mit Mund-Nasen-Schutzmasken, FFP2-Masken und Händedesinfektionsmittel 
ausgestattet.  
 
Alle Entlastungsdienste bieten inzwischen Reflexionstreffen in kleinerem Personenkreis und 
mit Hygienekonzept an. Auch haben alle Dienste in den vergangen Wochen 
Qualifizierungskurse, sowohl im somat ischen wie auch im Demenzbereich, durchgeführt 
oder planen diese  aktuell. Die Schulung sinhalte wurde um einen Block Hygiene - und 
Corona - Schutzmaßnahmen erweitert.   
Die Herausforderung bestand u.a. durch die permanente Maskenpflicht. Die Vermittlung von 
Inhalten und die Kommunikation mit den Teilnehmerinnen sind dadurch erschwert. Lautes 
und deutl iches Sprechen war wichtig. Einige Schulungsinhalte, z.B. Übungen, mussten 
abgewandelt werden, damit Hygiene- und Schutzmaßnahmen eingehalten werden konnten. 
Für Präsenzschulungen mussten Räume in ausreichender Größe gesucht werden, was den 
Aufwand in der Vorbereitungsphase erheblich erhöht hat. 
Gruppenangebote wie Demenz - Cafes konnten nach Einreichung eines Hygienekonzeptes 
wieder öffnen und wurden rege besucht. 
 
Die Demenznetzwerkkoordination wurde unter Nutzung der aufgeba uten digitalen 
Strukturen fortgesetzt. Die einzelnen Webseiten wurden zu aktuellen Information und 
aktiven Öffentlichkeits arbeit genutzt. Mit den Netzwerkpartnern wurde über weitere 
mögliche Aktivitäten g emeinsam entschieden. Vereinzelt gab es persönliche  Treffen der 
Steuerungsgruppen, wobei nicht alle Netzwerkpartner teilnehmen durften bzw. mochten. 
Weitere Dienste planen persö nliche Treffen, wobei abzuwarten bleibt, wie sich der erneute 
Teil-Lockdown darauf auswirkt.

18 
Die gemeinsamen Veranstaltungen im R ahmen der Kölner Demenzwochen konnten unter 
Hygiene- und Schutzmaßnahmen im September größtenteils stattfinden und waren gut 
besucht.  
 
Die Beantragung der Netzwerkgelder der Pflegekassen für 2021 wurde abgeschlossen.  
 
Aufgrund der guten Hygienekonzepte h errschte Optimismus, auch bei steigenden Corona -
Zahlen, das Angebot aufrechterhalten zu können. Basierend auf den Erfahrungen im 
Frühjahr ist jedoch damit zu rechnen, dass einige Freiwi llige, aus Sorge vor einer Infektion, 
ihre Arbeit einstellen und dass e vtl. auch wieder einige Familien/einzelne Klient*innen 
absagen werden. 
 
 
6.3 Fortschreibung der Dokumentation für den Zeitraum Oktober 2020 bis Januar 
2021 
 
Die Nachfrage nach Unterstützung in den Familien steigt derzeit wieder. Die Belastung der 
Angehörigen durch die eigenständige Übernahme der Pflege und Betreuung hat in d erart 
hohem Maße zugenommen, so dass der Unterstützung durch unsere Helfer *innen ein 
besonderer Stellenwert zukommt.  
 
Übereinstimmend berichten alle Dienste, dass sich die Arbeitsweise i n den vergangenen 
Monaten nicht grundlegend verändert hat.  
Haus-, und Vermittlungsbesuche wurden in allen Diensten unter Einhaltung der 
Hygienevorschriften (A-H-A, FFP2-Masken, Händedesinfektion) weiterhin durchgeführt. 
 
Die Besuche der freiwilligen Helfe r*innen finden weiter nach individueller Beratung unter 
Zuhilfenahme des Kriterienkatalogs und der Unterzeichnung von 
Verantwortungsübernahmeerklärungen statt. Diese wurden mit Mask en/FFP2-Masken und 
Desinfektion ausgestattet und kontinuierlich in Hygienek onzepten und 
Handlungsempfehlungen eingewiesen. Die Einsätze der Helfer *innen finden immer nur 
unter Abwägung der Risiken beider Parteien statt und es werden individuelle Lösungen 
gesucht. 
 
Gruppenangebote wie z.B. „ Café Dröppelminna“ oder „ Cafe Malta“  pausieren seit 
November 2020. 
 
Die Schulungseinheiten fanden zum Teil in Präsenzform statt, wobei der Aufwand als 
enorm groß zu bezeichnen ist. Wie in erster Jahreshälfte 2020 mussten zunächst geeignete 
Räume gefunden werden, um alle Anforderungen der Coronas chutzverordnung zu erfüllen. 
Ab Mitte Dezember bis Mitte Januar fanden die Schulungen, wenn überhaupt, nur noch 
online statt. In den Schulungsthemen wurden grundsätzlich coronabedingte 
Auswirkungen/Fragestellungen aufgegriffen wie Hygieneschulungen, Einsam keit der 
Menschen, psych. Auswirkungen a uf Menschen mit Demenz und ihre  Angehörigen, 
Demenz und Depression. Auffällig war in allen Schulungen, dass sich zum Teil jüngere

19 
Menschen engagieren möchten. Die Motivation ist dabei sehr unterschiedlich wie z. B. 
Kurzarbeit, Homeoffice (Fahrzeiten fallen weg), soziale Verantwortung durch die Pandemie, 
Ausübung sinnvoller Tätigkeit usw. 
 
Alle Dienste berichten, dass für das Jahr 2021 ausreichend freiwilligen Helfer *innen und 
Helfer zur Verfügung stehen. 
 
Im Bereich de r Reflexionstreffen wurden digitale Angebote mit unterschiedlicher Intensität 
durch Helfer*innen wahrgenommen. Projekte zur Stärkung der digitalen Kompetenz, gerade 
unter den älteren Freiwilligen, machen Sinn, sind notwendig und werden nicht selten aus 
Stiftungsgeldern finanziert.  
 
Die Arbeit in den Demenznetzwerken findet überwiegend online statt. Aktuelle 
Entwicklungen werden gegenseitig mitgeteilt und in den jeweiligen Verteilern kommuniziert. 
 
Darüber hinaus gibt es in den Diensten, pandemiebedingt, folgende Schwerpunkte: 
 
 regelmäßiges Überblick verschaffen über erforderliche Maßnahmen in Hinblick auf 
veränderliche Situation/neue Schutzverordnungen, Erlasse etc. 
 größere Kommunikationsdichte und zeitaufwändigere Beratung 
 Vernetzung und Abstimmung mit and eren aktuellen Angeboten zu pandemiebedingten 
neuen Herausforderungen u.v.m. 
 spontane Umorganisation von Veranstaltungen je nach Schutzverordnung 
 Flexibilität im täglichen Handeln, kurzfristige und eigenständige Weiterbildung u.a. zu 
digitalen Tools 
 Fundraisingerfordernis aufgrund von Finanzlücken durch die Mindereinnahmen 
(Rettungsschirm konnte nur teilweise in Anspruch genommen werden). 
 
Seit Beginn der Covid 19-Pandemie im März 2020 und den damit einhergegangenen 
Kontaktbeschränkungen sind die Koordinator*innen von Veedel für Alle – Türkische 
Beratung für ältere Menschen sowohl für die muttersprachliche Beratungs- und 
Unterstützungsstelle, als auch für das Gemeinschaftsprojekt ‚Demenz und Migration‘ mit 
dem Häuslichen Unterstützungsdienst BAUSTEIN im Büro präsent. Die Koordinator*innen 
sind zu den üblichen Bürozeiten für alle Angehörigen, Klient*innen und freiwilligen 
Helfer*innen telefonisch sowie per E-Mail regelmäßig erreichbar. Beratungs-, Haus-, und 
Vermittlungsbesuche wurden unter Einhaltung der Hygienevorschriften (A-H-A, FFP2 
Masken, Händedesinfektion) weiterhin durchgeführt. 
 
6.4 Ausblick und Vorschläge für die weitere Gestaltung im Programm Häusliche 
Unterstützungsdienste / Entlastungsdienste in 2021: 
 
Alle Dienste haben ihre Planungen für Schulun gen, Reflexionstreffen und 
Fortbildungsangebote im Jahr 2021 weitestgehend abgeschlossen.

20 
Besondere Herausforderung liegt nach wie vor im Umgang mit Eins chränkungen durch die 
Covid 19-Pandemie und der Anpassung an die jeweiligen Coronaschutzverordnungen, die 
einen hohen Beratungsbedarf bei den freiwilligen Helfer *innen und bei den Familien 
erfordern. 
 
Wichtig ist, dass den Freiwilligen ermöglicht wird, im Bedarfsfall an Coronatests 
teilzunehmen. Die Ausstattung mit FFP2 -Masken wird umgesetzt , führt jedoch für die 
Dienste zu erheblichen Mehrkosten. 
 
Sowohl die Helfer*innen als auch die Familien wünschen sich Informationen zu den 
bevorstehenden Impfungen und hier insbesondere einen behutsamen Umgang mit den 
Menschen mit Demenz.  
 
Je nach Kapazität der Helfer*innen kann im Rahmen bereits bestehender Besuchskontakte 
die Begleitung in das Impfzentrum durch diese vermittelt werden.  
 
Einige aktive Helfer*innen haben sich bereit erklärt, Senior*innen zu den Impfungen zu 
begleiten und die Termine online für Sie zu vereinbaren. Die Koordinator*innen telefonieren 
mit den Klient*innen zu denen bereits Kontakt besteht und fragen ab, ob Hilfestellung 
notwendig ist. 
 
Der nächste Qualifizierungskurs für freiwillige Helfer*innen von ‚Demenz und Migration‘ ist 
im Mai/Juni2021 geplant. Für freiwillige Helfer*innen von ‚Veedel für Alle‘ ist der nächste 
Qualifizierungskurs im Juli/August 2021 geplant. 
 
Weitere Unterstützungsleistungen sind denkbar, bräuchten aber zusätzliche Kapazitäten bei 
den Koordinatorinnen und sollten in gut er Verzahnung mit der städtischen Impfplanung 
laufen. 
 
 
7. SeniorenNetzwerke 
 
7.1 Arbeitsweise im Programm SeniorenNetzwerke in der „Lockdownphase“, 
Monate März ff. 
 
Zu Beginn des Lockdowns gingen einige Koordinator*innen ins Homeoffice, andere bauten 
Überstunden ab oder nahmen Resturlaub, während Dritte wie bisher in den Räumlichkeiten 
oder Büros, die zur Verfügung standen, ihren Dienst weiterführten.  
 
In Einzelfällen kam es zu längeren Krankheitsphasen. In diesen Netzwerken bzw. in einer 
der Servicestell en kam es so zu längeren, nicht coronabedingten Ausfällen, die nicht 
vertreten werden konnten. 
 
Zu den Tätigkeiten in der ersten Phase des Lockdowns gehörten:  
 das Organisieren von Nachbarschaftshilfen

21 
 das Vermitteln und Verteilen von Informationen zu Nachbarschaftshilfen 
 das Verteilen von Mund-Nasen-Masken 
 das Organisieren von Handarbeits-, Bastel und Nähgruppen, die Mund-Nasen-
Bedeckungen herstellten 
 das Einrichten von digitalen Zusatzgeräten wie Kameras, Smartphones 
 das Verteilen von eigenen Publikationen und Flyern, sowie das Verteilen der im März  
herausgegebenen Sonderausgabe „Kölner Leben“ 
 das Informieren von Nutzer*innen und Netzwerker*innen über den aktuellen Stand der 
Corona-Schutzverordnungen per Telefon, per E -Mail, oder per persönlicher Ansprach e 
bei Stadtteilrundgängen, Infoständen auf Wochenmärkten, oder in Einzelfällen per 
WhatsApp-Gruppen 
 das Erstellen von neuen E -Mailverteilern, Telefonlisten und/oder -ketten, WhatsApp -
Gruppen, Publikationen, Informationen zu Ersatzangeboten wie z.B. 
„Gedächtnistraining to-go“  
 Bereitstellung von Bewegungseinheiten oder anderen nützlichen Hinweisen per Flugblatt 
 das Entwickeln von digitalen Angeboten 
 in Einzelfällen übernahmen Kolleg*innen Telefondienste in Rahmen von 
Nachbarschaftshilfen. 
 
Am aufwendigsten w ährend der ersten Phase des Lockdowns war das regelmäßige 
Telefonieren mit Nutzer*innen und Netzwerker*innen. 
 
Wo das Abstandsgebot und die Hygieneregeln eingehalten werden konnten, fanden Treffen 
mit Ehrenamtlichen zur Organisation von Nachbarschaftshilfe n, Hofkonzerten und anderen 
Angeboten im öffentlichen Bereich statt. 
 
Schon im März und April fanden Angebote/Aktionen in den SeniorenNetzwerken statt wie:  
 Aktivitäten im öffentlichen Raum zum Thema Bewegung, 
 Aktivitäten zur Informationsweitergabe (Aktionen mit dem Lastenfahrrad), 
 Hofkonzerte,  
 
Mit der zweiten Phase begann das regelmäßige Aktualisieren der jeweils gültigen Schutz - 
und Hygienekonzepte in den Einrichtungen.  
 
Dazu gehörte:  
 das Organisieren von Mund -und-Nasenbedeckungen, Spuckschutzwänden u nd von 
Desinfektionsmitteln 
 das Erstellen von Adresslisten, von Systemen der Nachverfolgung sowie weiterhin das 
intensive Telefonieren 
 das Verfassen oder Weiterleiten und Mailings an Netzwerker*innen und Nutzer*innen. 
 
Stetig mussten Ideen für Kontakte und  für das Umsetzen der Kontaktbeschränkungen 
modifiziert werden.

22 
7.2 Arbeit im Programm SeniorenNetzwerke seit ca. Mitte Mai 2020 
 
Fortgeführt wurden Veranstaltungen im öffentlichen Raum; ab Juni fanden wieder 
Veranstaltungen in zahlreichen SeniorenNetzwerken statt. 
 
In den Servicestellen wurden ähnlich wie in den Stadtteil -SeniorenNetzwerken viele 
Telefonate mit den Netzwerker*innen in den verschiedenen Stadtteilen geführt. 
 
In der zentralen Servicestelle kam zu Beginn der Pandemie erschwerend hinzu, da ss ein 
Mitarbeiter erst im März seinen Dienst begonnen hatte und sich nun teilweise nu r per 
Telefon vorstellen konnte und eine Mitarbeiter*in im September erkrankte. 
 
Ähnlich wie in nicht von Corona betroffenen Zeiten gestaltete sich die Arbeit in den 
SeniorenNetzwerken sehr unterschiedlich – je nach Bedürfnislage der Nutzer*innen und 
Netzwerker*innen. 
 
In einzelnen Netzwerken wurden Veranstaltungen aufgrund ihrer ursprünglichen 
Gruppengröße geteilt und fanden nun zweimal wöchentlich mit geringerer Teilnehm erzahl 
statt. Neue Ehrenamtliche, die zur Bewältigung der vielen Aufgaben im Rahmen der 
Umsetzung der Hygieneschutzkonzepte notwendig waren, konnten gewonnen werden. 
Eine stetige Erfassung aller Arbeiten fand in den SeniorenNetzwerken statt. Seit Septembe r 
2020 gab es wieder SeniorenNetzwerke, die vollumfänglich ein komplettes Programm mit 
modifizierten Angeboten für die Nutzer*innen durchführen. Genauso g ab es Netzwerke, die 
ihre angestammten Räumlichkeiten aufgrund der Einschränkungen, z.B. in stationäre n 
Einrichtungen nicht nutzen können und nur Ersatzangebote in anderen Räumlichkeiten oder 
im Freien anbieten. 
 
In den SeniorenNetzwerken im Aufbau gestaltete sich die Kontaktaufnahme sowie das 
Aktivieren von Menschen für das SeniorenNetzwerk -Programm und d as Vernetzen von 
Institutionen, Vereinen und Akteuren im Viertel deutlich schwieriger. Dennoch konnten auch 
hier in der Pandemie Menschen für das Programm gewonnen und neue Räume 
erschlossen werden sowie digitale Angebote erstellt und so die bunte Vielfalt  der 
SeniorenNetzwerk-Arbeit um zahlreiche Aspekte erweitert werden. 
 
7.3. Besondere Maßnahmen der hauptberuflichen Koordinator*innen ab Oktober 
 
Im Rahmen der Corona-Schutzverordnung wurde das Programm im Teillockdown wieder 
bis zum Lockdown im November reduziert. Allerdings im Gegensatz zum ersten Lockdown 
konnten Gruppenangebote, Bildungsveranstaltungen und besondere Maßnahmen 
aufrechterhalten beziehungsweise initiiert werden. Dazu gehörten Veranstaltungen wie 
Gedächtnistraining, Teamsitzungen, Sprecherra tstreffen oder Arbeitstreffen zur 
Organisation von Außenveranstaltungen. 
 
Die Vakanz innerhalb der Servicestelle konnte ab September teilweise und ab November 
vertretungsweise komplett besetzt werden, sodass in allen Stadtbezirken bezirkliche 
Austauschtreffen in Präsenz und als Hybridtreffen durchgeführt wurden. Zusätzlich konnte 
noch im Dezember eine erste Veranstaltung zur Befähigung von selbstorganisierten

23 
Netzwerker*innen zur Teilhabe an Videokonferenzen durchgeführt und eine weitere geplant 
werden. Auß erdem konnte eine Präsenzveranstaltung geplant und durchgeführt werden, 
um Netzwerke, in denen es viele Wechsel gab, zu informieren, zu stärken und weiterhin an 
das Programm anzubinden. 
 
 
7.4 Arbeitsweise im Programm SeniorenNetzwerke ab Monate November ff. 
 
Nach dem erneuten Lockdown wurden erneut Maßnahmen wie im ersten Lockdown 
umgesetzt. In allen SeniorenNetzwerken gab es Unterstützung für selbstorganisierte 
WhatsApp-Gruppen, Telefonketten und Einzelkontakte der Nutzer*innen untereinander. 
Selbst in den  selbstorganisierten SeniorenNetzwerken fanden diese Maßnahmen 
überwiegend statt. 
 
Im Advent fanden Aktionen statt, in denen Adventstüten oder Nikolausüberraschungen im 
Viertel verteilt wurden . Durchgeführt wurden außerdem Hofkonzerte, Fensterkonzerte, 
Aktivierungsübungen zum Thema Bewegung und Gedächtnistraining, sowie weiterhin 
Telefonsprechstunden.  
 
Besonders hervorzuheben, sind die neuen Kontakte, die in den SNW durch die Aktionen im 
Viertel entstanden sind. So konnten bisher „Unerreichte“ an die SNW Idee herangeführt 
werden. Außerdem steht den Koordinator*innen seit Sommer 2020 ein digitales Forum zum 
Austausch und zur Arbeitserleichterung zur Verfügung, welches im Dezember intensiv 
genutzt wurde. 
 
Per Mailings oder auf Anfrage wurde kontinuierlich zu folgenden Bereichen informiert: 
 
 aktuelle Fragen der jeweils gültigen Corona-Schutzverordnung 
 Coronahilfen 
 Hinweise zum Thema Digitalisierung. 
 Sicherheitsaspekten 
 Verbraucherschutz 
 Warnhinweise der Polizei 
 
Über die Weihnachtstage waren die meisten hauptberuflich geführten SeniorenNetzwerke 
geschlossen. In Einzelfällen gab es Telefon ketten und besondere Aktionen  wie schon im 
Advent. Vor Weihnachten und teilweise noch zu Beginn des neuen Jahres wurden in allen 
SeniorenNetzwerken FFP2-Masken, die die Senioren vertretung zur Verfügung gestellt hat, 
verteilt. Außerdem wurde in allen SeniorenNetzwerken ein Dankeschön -Schreiben der Liga 
der Wohlfahrtsverbände plus SBK mit einem kleinen Schokoladengruß verteilt. 
 
Im Januar fand der erste digitale offene Treff mit 17  Teilnehmer*innen statt. Die Befähigung 
von Senior*innen an digitalen Angeboten teilhaben zu können, sowie die Umsetzung von 
coronakonformen analogen Angeboten ist in allen Netzwerken weiter er Schwerpunkt der 
Arbeit.

24 
7.5 Ausblick und Vorschläge für die w eitere Gestaltung im Programm 
SeniorenNetzwerke  
 
Neben den Planungen für die laufende Arbeit, die sich stetig  an die Vorgaben anpassen 
muss, gibt es Schwerpunktthemen, die aktuell umgesetzt werden. 
 
Konkrete Planungen zum Thema Digitalisierung: 
 Akquise von Mitteln zur Förderung digitaler Angebote 
 aufwendige Einzelschulungen zu Smartphone Nutzung und anderen digitalen Medien 
 Befähigung zur Teilnahme an Videokonferenzen per Telefon 
 Durchführung von digitale Treffen 
 Durchführung von Hybridveranstaltungen 
 Erklär-Videoclips zu Videokonferenzen 
 Gruppenschulungen zu Videokonferenzen für Ehrenamtliche 
 Workshop Reihe für Selbstorganisierte im Stadtbezirk 
 
Analoge Planungen 
 Analoge Angebote für Hochaltrige 
 Austauschtreffen per Telefon 
 Bewegungsanimationen 
 Gedenken an die Coronaopfer an Stellen im öffentlichem Raum 
 Generationsübergreifende Aktion (Worauf ich mich freue) 
 Infotaschen 
 Öffentlichkeitsarbeit zu den Telefonsprechstunden und allen Sondermaßnahmen 
 Sichtbarkeit von Seniorenthemen / Beispiel Gedenken an die Coronaopfer 
 Sprechstunden mit Expert*innen zu verschiedenen Themen wie Sicherheit, 
Verbraucherschutz, Patientenverfügung,… 
 To Go Angebote an den Karnevalstagen 
 Workshops für Netzwerker*innen zu Grundlagen des Programms , um wieder 
Zuversicht und Methoden für die Zeit nach den Kontakteinschränkungen zu bieten 
 Zweiergespräche und Stadtteilspaziergänge zum Informations- und Ideenaustausch 
 
Das Programm SeniorenNetzwerke Köln bietet weiterhin für die Netzwerker*innen und 
Nutzer*innen eine gute Basis, um auch auf eine Krise, wie die Aktuelle, mit Betroffenen 
Lösungen zu finden, Ideen umzusetzen, bestehende Ressourcen zu nutzen und Potenziale 
fördern. 
 
 
8. Fazit 
 
Die verschiedenen Programme tragen gemeinsam dazu bei, dass eine Vielzahl von Kölner 
Senior*innen gut informiert, beraten und gefördert werden. Die Neukontakte und der 
Austausch mit Kooperationspartner*innen machen deutlich, dass wir diese Arbeit fortsetzen 
müssen, weil wir längst noch nicht alle Menschen aus der Zielgruppe gleichermaßen 
erreichen.

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Hierzu werden in allen Programmen Maßnahmen geplant. Der Austausch zu 
zielgruppenspezifischen Fachberatungen, die Vernetzung zu anderen Programmen und 
Diensten und zu Kooperationspartner*innen zum Thema Digitalisierung sei hier genauso 
erwähnt, wie die Ansätze, mehr Menschen mit Migrationshintergrund zu erreichen. 
 
Stand: 18. Februar 2020 
 
Gezeichnet: AG Senior*innen der Wohlfahrtsverbände und SBK gGmbH

Mitteilung Ausschuss

977 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/50/503 
 
Vorlagen-Nummer 22.02.2021 
 0486/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik 25.03.2021 
Ausschuss Soziales und Senioren 15.04.2021 
 
Aktualisierte Dokumentation zur Anpassung der Angebote/Programme der offenen 
Seniorenarbeit an die Corona-Pandemie - Gemeinsame Darstellung der AG der 
Spitzenverbände der freien Wohlfahrt Köln mit der Sozial-betriebe-Köln gGmbH 
Zur Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren am 20.08.2020 wurde die Dokumentation 
den Mitgliedern erstmals zur Verfügung gestellt. 
 
Mit Blick auf die sich weiterhin stetig verändernde Lage hat die AG der Spitzenverbände der freien 
Wohlfahrt Köln mit der Sozial-Betriebe-Köln gGmbH auf Wunsch der Sozialverwaltung die Dokumen-
tation fortgeschrieben. Die aktualisierte Fassung mit Stand 09. Februar 2021 wird den Ausschussmit-
gliedern nun erneut zur Kenntnis gegeben. 
 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (2)

25.03.2021 Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik
TOP 8.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
15.04.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 14.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0486/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
29.03.2021
Erstellt
10.02.2021 12:34