AN/0162/2023
Begleitende Kommunikation der Verkehrsversuche
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Anlage - Auszug Verkehrsausschuss 24.01.2023
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Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax: (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 14.02.2023 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 20. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 24.01.2023 öffentlich 1.4 Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion vom 23.01.2023 Begleitende Kommunikation der Verkehrsversuche AN/0162/2023 SE Rohata nimmt Stellung zum eingereichten Änderungsantrag der SPD-Fraktion und wirbt um Zustimmung. Nach einem intensiven fraktionsübergreifenden Austausch insbesondere über die ak- tuellen Verkehrsversuche Venloer Straße und Deutzer Freiheit stellt BG Egerer ein- gangs klar, dass alle Verkehrsversuche auf politischen Beschlüssen fußen. Die Ver- waltung habe diese auch dankend aufgegriffen, da Verkehrsversuche keine langen Vorlaufzeiten und bauliche Änderungen erfordern, so dass eine schnelle Umsetzung möglich sei; gleichwohl sie optisch nicht schön seien. Man habe von Anfang an jedoch auch umfassend kommuniziert, dass und welche Rechte und Rahmenbedingungen bei diesen Verkehrsversuchen gelten, beispielsweise keine Fahrradstreifen, Zebra- streifen oder Lichtsignalanlagen, die Rechts-vor-Links-Regelung u.a. Eine Änderung sei nur durch den Bund möglich. Der Umgang der Medien mit den Verkehrsversuchen sei sehr unterschiedlich. Er habe den Eindruck, manche wollen die Hintergründe nicht verstehen und berichten dem entsprechend ausschließlich negativ. Er selber habe hierzu mehrere Interviews gege- ben, sei aber dann teilweise nur mit wenigen Worten berücksichtigt worden. Herr Egerer merkt weiterhin an, dass er über die Formulierung des Antrags enttäuscht sei. Die Abteilung für Kommunikation im Dezernatsbüro sei noch nie so gut aufgestellt wie heute gewesen. Die Materie sei sehr komplex und sicherlich nicht leicht verständlich. Die Verwaltung habe jedoch auch im Vorfeld eine umfassende Kommunikation mit allen Akteur*innen, Anwohnenden etc. betrieben. Erreichen werde man dennoch nie alle Betroffenen wie beispielsweise Durchgangsverkehre. Die Reduzierung dieser gehöre jedoch noch zum nun anstehenden Nachsteuerungsbedarf. Abschließend räumt er ein, dass auch die Verwaltung mit dem Ablauf bzw. dem Er- gebnis nicht zufrieden sein könne, wenn die Menschen vor Ort es nicht seien. Das Einschalten eines Kommunikationsbüros halte er jedoch für nicht Erfolg versprechen- der. Ausschussvorsitzender Hammer bedankt sich für dieses Statement und greift den Vorschlag von RM De Bellis-Olinger auf, die Beschlussfassung über den Dringlich- keitsantrag zurückzustellen, bis eine Stellungnahme zur entsprechenden Anfrage der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt, AN/0073/2023 vorliegt. Die Beschlussfassung wird zurückgestellt, bis eine Stellungnahme zur entspre- chenden Anfrage der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und Volt, AN/0073/2023 vorliegt.
SPD Dringlichkeitsantrag nach § 12
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An den Vorsitzenden des Verkehrsausschuss Herrn Lino Hammer Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 23.01.2023 AN/0162/2023 Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 24.01.2023 Begleitende Kommunikation der Verkehrsversuche Sehr geehrter Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung der oben genannten Sitzung aufzunehmen: Beschluss: 1. Der Verkehrsausschuss beauftragt die Verwaltung, für alle Verkehrsversu- che eine begleitende Kommunikation durch ausreichende Mittel, fachlich versierte städtische Mitarbeitende und entsprechende Dienstleister*innen sicherzustellen. 2. Empfohlen wird eine intensive Kommunikation vor Ort. Nur so können den Anwohnenden und dem Einzelhandel die komplexen verkehrsrechtlichen Rahmenbedingungen erläutert werden. Parallel dazu kann die Verwaltung die Alltagstauglichkeit im Realbetrieb erfassen. 3. Bei allen künftigen Verkehrsversuchen ist eine breite Beteiligung aller rele- vanter Akteurinnen und Akteure vor Ort, vor allem aber der unmittelbaren Anliegerinnen und Anlieger, vor Beginn der Maßnahmen sicherzustellen. Begründung: Nicht erst seit den geradezu peinlichen Medienberichten über den Verkehrsver- such Venloer Straße ist festzustellen, dass das Amt für Mobilität in Sachen Kom- munikation schlecht aufgestellt ist. - 2 - Ob Deutz oder Ehrenfeld: Weder in Richtung Presse noch in Richtung Anwohnen- de und Einzelhandel können die Maßnahmen der Verkehrsversuche verständlich vermittelt werden. Digitale städtische Angebote wie meinungfuer.koeln werden nicht sinnvoll eingesetzt. In Deutz schlagen die Wogen im eilig einberufenen Veedelsbeirat hoch. In Ehren- feld wird die digitale Bürgerbeteiligung noch vor Start des Verkehrsversuchs ein- gestellt. Um die Kommunikation an der Venloer kümmern sich gemeinnützige Vereine und Bezirksvertreter*innen in themenspezifischen Info-Rundgängen. Auf den dafür benötigten polismobilty-Bauwagen müssen die Ehrenfelder Aktiven al- lerdings verzichten. Die Stadt bekommt einen Bauwagen nicht transportiert. Begründung der Dringlichkeit: In Ehrenfeld soll zeitnah die Demarkierung der Fahrbahn Venloer Straße erfol- gen. Diese Maßnahme wird noch einmal für hohe Aufmerksamkeit medial und vor Ort sorgen und muss deshalb zeitnah kommunikativ abgebunden werden. Mit freundlichen Grüßen gez. Mike Homann SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig zurückgezogen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0162/2023
- Typ
- SPD Dringlichkeitsantrag nach § 12
- Datum
- 23.01.2023
- Erstellt
- 23.01.2023 18:06