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V/0604/2011

Jahresabschluss 2010 der Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI)

Vorlagen 16.08.2011

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Nächste Beratung: Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften, Sitzung am 20.09.2011, TOP 4.4

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Beschlussvorlage

4569 Zeichen

V/0604/2011 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Finanzen und Beteiligungen 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Jahresabschluss 2010 der Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
20.09.2011 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Jahresabschluss 2010 der WBI GmbH (Anlage 1 Bilanz, Anlage 2 Gewinn- und Ver-
lustrechnung) und der Lagebericht der Geschäftsführung (Anlage 3) werden zur Kenntnis 
genommen. 
 
2. Des Weiteren wird davon Kenntnis genommen, dass dem Jahresabschluss 2010 der WBI 
durch die NW Nord-Westdeutsche Treuhand GmbH, Münster, der uneingeschränkte Bestä-
tigungsvermerk erteilt wurde. 
 
 
3. Die Vertreter der Stadt Münster und der Stadtwerke Münster GmbH in der Gesellschafter-
versammlung der WBI werden ermächtigt, folgende Erklärungen abzugeben: 
 
3.1 Der vom Geschäftsführer aufgestellte Jahresabschluss auf den 31.12.2010 wird 
genehmigt. 
 
3.2 Vom Bilanzgewinn i.H.v. 1.159.417,57 € werden 1.125.000,00 € ausgeschüttet und 
34.417,57 € auf neue Rechnung vorgetragen.  
 
3.3 Der Aufsichtsrat und der Geschäftsführer werden für das Geschäftsjahr 2010 ent-
lastet. 
 
II. Kosten/Folgekosten: Keine. 
 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0604/2011 
Auskunft erteilt: 
Herr Preuß 
Ruf: 
492-2046 
E-Mail: 
PreussD@stadt-muenster.de  
Datum: 
15.08.2011 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0604/2011 
 
Begründung: 
 
Gewinn- und Verlustrechnung 
 
Der Jahresüberschuss verringert sich gegenüber 2009 um 842 T€, obwohl die Umsatzerlöse, ins-
besondere durch die Bewirtschaftung des Parkhauses Alter Steinweg und der Tiefgarage Stuben-
gasse, um 1.302 T€ steigen. Demgegenüber stehen um 2.169 T€ gestiegene Aufwendungen für 
bezogene Leistungen. Darin machen sich ein Mehr an Bewirtschaftungskosten von 229 T€, In-
standhaltungskosten (vor allem Parkhaus Theater) mit einem Anstieg von 1.210 T€ und um 731 T€ 
höhere Pachten insbesondere für die beiden o.g. Objekte deutlich bemerkbar.  
Zusätzlich verringern sich die sonstigen betrieblichen Erträge um 466 T€, was ggü. 2009 auf den 
Wegfall der Entschädigungszahlung für die Aufgabe des Parkhauses Stubengasse zurückzuführen 
ist. Zinserträge haben sich aufgrund der Investitionen in das neue Vermietungsobjekt Stubengasse 
um 117 T€ verringert.  
Allerdings verringern sich auch trotz eines Anstiegs der AfA für Geschäftsbauten (Objekt Stuben-
gasse) die gesamten Abschreibungen um 236 T€ (Wegfall AfA auf das Nutzungsrecht Parkhaus 
Stubengasse). Wegen des geringeren steuerlichen Jahresüberschusses sinken die Steuern um 
378 T€, wodurch die o.g. Kostensteigerungen und Ertragsschmälerungen aber nicht kompensiert 
werden können. 
 
Bilanz 
 
Bei den unter den Sachanlagen angeführten Grundstücken ist ein signifikanter Anstieg um 5.742 
T€ zu vermerken, der im Wesentlichen auf die Fertigstellung des Objekts Stubengasse zurückzu-
führen ist. Demgegenüber steht die Verringerung der Anlagen im Bau von 2.284 T€, die in das 
fertiggestellte Objekt eingebucht wurden. Auch die Verringerung der flüssigen Mittel um 3.247 T€ 
ist auf die Finanzierung des neuen Vermietungsobjekts zurückzuführen. Saldiert mit einer gering-
fügigen Änderung der Forderungen kommt es zu einem Anstieg der Bilanzsumme um 470 T€. 
Auf der Passivseite steigen die Rechnungsabgrenzungsposten um 272 T€ (Zuwendung der Stadt 
Münster für das Radparkhaus Stubengasse), die Verbindlichkeiten insbesondere aus Steuern um 
204 T€ und die Rückstellungen um 329 T€ (im Wesentlichen für unterlassene Instandhaltungen 
beim Parkhaus Theater). Dieser Anstieg ist höher als der Anstieg der Bilanzsumme und wird kom-
pensiert durch ein um 382 T€ geringeres Eigenkapital, das immer noch einen Anteil von 93,22 % 
aufweist. 
 
Gewinnverwendung 
 
Die Verringerung des Eigenkapitals von 382 T€ ergibt sich ebenfalls aus der vom Vorjahr abwei-
chenden Gewinnverwendung: 
Zwar sinkt der Jahresüberschuss um 842 T€, es werden aber nur 150 T€ in die Gewinnrücklagen 
eingestellt (Vorjahr 350 T€). Vom VJ-Gewinn blieb überdies ein Gewinnvortrag von 191 T€ stehen.  
Daher verbleibt es per Saldo bei einer Verri ngerung des Bilanzgewinns von nur 532 T€. Zusam-
men mit der Erhöhung der Gewinnrücklagen um 150 T€ ergibt sich die o.g. verbleibende Verringe-
rung des Eigenkapitals. Der Bilanzgewinn i.H.v. 1.159 T€ soll mit 1.125 T€ nahezu vollständig aus-
geschüttet werden. Da die Einstellung in die Gewinnrücklagen bereits abgezogen worden ist, be-
stehen keine Bedenken. 
 
 
In Vertretung 
 
 
 
Bickeböller 
Stadtkämmerin

- 3 - 
V/0604/2011

Beratungsverlauf (1)

20.09.2011 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Stubengasse
  • Alter Steinweg

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0604/2011
Typ
Vorlagen
Datum
16.08.2011
Erstellt
06.10.2020 14:37