V/0604/2011
Jahresabschluss 2010 der Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI)
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Beschlussvorlage
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V/0604/2011 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Finanzen und Beteiligungen Betrifft Jahresabschluss 2010 der Westfälische Bauindustrie GmbH (WBI) Beratungsfolge 20.09.2011 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Jahresabschluss 2010 der WBI GmbH (Anlage 1 Bilanz, Anlage 2 Gewinn- und Ver- lustrechnung) und der Lagebericht der Geschäftsführung (Anlage 3) werden zur Kenntnis genommen. 2. Des Weiteren wird davon Kenntnis genommen, dass dem Jahresabschluss 2010 der WBI durch die NW Nord-Westdeutsche Treuhand GmbH, Münster, der uneingeschränkte Bestä- tigungsvermerk erteilt wurde. 3. Die Vertreter der Stadt Münster und der Stadtwerke Münster GmbH in der Gesellschafter- versammlung der WBI werden ermächtigt, folgende Erklärungen abzugeben: 3.1 Der vom Geschäftsführer aufgestellte Jahresabschluss auf den 31.12.2010 wird genehmigt. 3.2 Vom Bilanzgewinn i.H.v. 1.159.417,57 € werden 1.125.000,00 € ausgeschüttet und 34.417,57 € auf neue Rechnung vorgetragen. 3.3 Der Aufsichtsrat und der Geschäftsführer werden für das Geschäftsjahr 2010 ent- lastet. II. Kosten/Folgekosten: Keine. Vorlagen-Nr.: V/0604/2011 Auskunft erteilt: Herr Preuß Ruf: 492-2046 E-Mail: PreussD@stadt-muenster.de Datum: 15.08.2011 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0604/2011 Begründung: Gewinn- und Verlustrechnung Der Jahresüberschuss verringert sich gegenüber 2009 um 842 T€, obwohl die Umsatzerlöse, ins- besondere durch die Bewirtschaftung des Parkhauses Alter Steinweg und der Tiefgarage Stuben- gasse, um 1.302 T€ steigen. Demgegenüber stehen um 2.169 T€ gestiegene Aufwendungen für bezogene Leistungen. Darin machen sich ein Mehr an Bewirtschaftungskosten von 229 T€, In- standhaltungskosten (vor allem Parkhaus Theater) mit einem Anstieg von 1.210 T€ und um 731 T€ höhere Pachten insbesondere für die beiden o.g. Objekte deutlich bemerkbar. Zusätzlich verringern sich die sonstigen betrieblichen Erträge um 466 T€, was ggü. 2009 auf den Wegfall der Entschädigungszahlung für die Aufgabe des Parkhauses Stubengasse zurückzuführen ist. Zinserträge haben sich aufgrund der Investitionen in das neue Vermietungsobjekt Stubengasse um 117 T€ verringert. Allerdings verringern sich auch trotz eines Anstiegs der AfA für Geschäftsbauten (Objekt Stuben- gasse) die gesamten Abschreibungen um 236 T€ (Wegfall AfA auf das Nutzungsrecht Parkhaus Stubengasse). Wegen des geringeren steuerlichen Jahresüberschusses sinken die Steuern um 378 T€, wodurch die o.g. Kostensteigerungen und Ertragsschmälerungen aber nicht kompensiert werden können. Bilanz Bei den unter den Sachanlagen angeführten Grundstücken ist ein signifikanter Anstieg um 5.742 T€ zu vermerken, der im Wesentlichen auf die Fertigstellung des Objekts Stubengasse zurückzu- führen ist. Demgegenüber steht die Verringerung der Anlagen im Bau von 2.284 T€, die in das fertiggestellte Objekt eingebucht wurden. Auch die Verringerung der flüssigen Mittel um 3.247 T€ ist auf die Finanzierung des neuen Vermietungsobjekts zurückzuführen. Saldiert mit einer gering- fügigen Änderung der Forderungen kommt es zu einem Anstieg der Bilanzsumme um 470 T€. Auf der Passivseite steigen die Rechnungsabgrenzungsposten um 272 T€ (Zuwendung der Stadt Münster für das Radparkhaus Stubengasse), die Verbindlichkeiten insbesondere aus Steuern um 204 T€ und die Rückstellungen um 329 T€ (im Wesentlichen für unterlassene Instandhaltungen beim Parkhaus Theater). Dieser Anstieg ist höher als der Anstieg der Bilanzsumme und wird kom- pensiert durch ein um 382 T€ geringeres Eigenkapital, das immer noch einen Anteil von 93,22 % aufweist. Gewinnverwendung Die Verringerung des Eigenkapitals von 382 T€ ergibt sich ebenfalls aus der vom Vorjahr abwei- chenden Gewinnverwendung: Zwar sinkt der Jahresüberschuss um 842 T€, es werden aber nur 150 T€ in die Gewinnrücklagen eingestellt (Vorjahr 350 T€). Vom VJ-Gewinn blieb überdies ein Gewinnvortrag von 191 T€ stehen. Daher verbleibt es per Saldo bei einer Verri ngerung des Bilanzgewinns von nur 532 T€. Zusam- men mit der Erhöhung der Gewinnrücklagen um 150 T€ ergibt sich die o.g. verbleibende Verringe- rung des Eigenkapitals. Der Bilanzgewinn i.H.v. 1.159 T€ soll mit 1.125 T€ nahezu vollständig aus- geschüttet werden. Da die Einstellung in die Gewinnrücklagen bereits abgezogen worden ist, be- stehen keine Bedenken. In Vertretung Bickeböller Stadtkämmerin - 3 - V/0604/2011
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Stubengasse
- Alter Steinweg
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0604/2011
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 16.08.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37