AN/1675/2024
Müllgebühren
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Linke Anfrage nach § 4
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Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln Vorsitzende des Rates der Stadt Köln Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221 -27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 28.11.2024 AN/1675/2024 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 12.12.2024 Müllgebühren Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Die Linke Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie um die Aufnahme der folgenden Anfrage auf die T agesordnung der 38. Sitzung des Rates in der Wahlperiode 2020/2025 am Donnerstag, den 12.12.2024. In Köln und vielen anderen Großstädten wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper. Die Menschen müssen einen immer größeren T eil ihres Einkommens für die Miete ausgeben und viele sind gezwungen, ins Umland zu ziehen. Besonders betroffen sind Normalverdiener, Familien, Singles, Studierende, Wohngeld - und Bürgergeld-Empfänger*innen. Neben den Kaltmieten sind in den letzten Jahren auch die Nebenkosten so stark gestiegen, dass die Warmmiete erheblich belastet wird. Mit Blick auf die anstehende Grundsteuerreform 2025 setzt sich die Fraktion DIE LINKE daher für einen differenzierten Hebesatz ein, der nicht zu einer weiteren Belastung von Mietwohngrundstücken führt. Inzwischen ist aber auch bekannt, dass die Abwassergebühr im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 3,15 % steigen soll. Zusätzlich soll der Rat in seiner Sitzung am 12.12.2024 eine Erhöhung der Straßenreinigungsgebühren um 9 % und der Abfallgebühren ebenfalls um 9 % für das kommende Jahr beschließen. Vor dem Hintergrund steigender Abfallgebühren hatte der Rat bereits am 12.12.2019 die Verwaltung beauftragt, „eine umfassende Strukturanalyse durchzuführen, um die Organisation, Prozesse und Leistungsaustausche zu prüfen. Ziel dieser Analyse ist es, steuerliche und prozessuale Optimierungspotenziale zu identifizieren, die eine effiziente und wirtschaftliche Leistungserbringung sicherstellen. Dadurch soll für den Gebührenzahler eine zeitnahe, verlässliche Gebührenkalkulation unter Beachtung des Kostendeckungsgebotes sichergestellt werden. Vor dem Hin tergrund dieses Auftrags unterrichtet die Verwaltung den Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln und den Finanzausschuss regelmäßig über den Fortschritt dieser Analyse. “ Die Fraktion Die Linke stellt dazu folgende Fragen: 1. Wurden bereits Strukturanalysen eingeleitet und Gutachten erstellt? 2. Welche Optimierungspotentiale wurden bisher identifiziert um den Gebührenzahler bei der Beachtung des Kostendeckungsprinzips zu entlasten? 3. Warum hat die Verwaltung den Betriebsausschuss Abfall wirtschaftsbetrieb und den Finanzausschuss in den letzten fünf Jahren nicht informiert? 4. Wann ist mit einer Information und mit Ergebnissen für die Ratsgremien zu rechnen? gez. Michael Weisenstein Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/1675/2024
- Typ
- Die Linke. Anfrage nach § 4
- Datum
- 28.11.2024
- Erstellt
- 27.11.2024 15:06