AN/0358/2019
Rückgabe kolonialer Raubkunst
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Gem. Antrag nach § 3 (Bunt)
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SPD-Fraktion Ratsgruppe BUNT An die Vorsitzende des Ausschusses Kunst und Kultur Frau Dr. Eva Bürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 14.03.2019 AN/0358/2019 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Kunst und Kultur 26.03.2019 Rückgabe kolonialer Raubkunst Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Dr. Bürgermeister, die Antragstellenden bitten Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnu ng des Ausschusses Kunst und Kultur am 26.03.2019 aufzunehmen: Beschluss: Die Bearbeitung der Rückgabe unrechtmäßig entzogener Kunst ist auch für die Stadt Köln eine bedeutende und unverzichtbare Aufgabe. Der Ausschuss Kunst und Kultur sieht in den bisherigen Bemühungen der Stadt und seiner Museen einen zentralen Beitrag zu einer e r- folgreichen Provenienzforschung. Diese Arbeit muss kontinuierlich und konsequent weitergeführt werden. Um die angestrebten Ziele erreichen zu können und eine Rückgabe von Kuns t- und Kultur- gütern im kolonialen Kontext zu ermöglichen, sind weitere Schritte erforderlich: 1. Das Referat für Museumsangelegenheiten und die Museen selbst sind finanziell und per- sonell so auszustatten, dass sie diese Aufgaben bewältigen können. Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, dies in den Entwürfen für die kommenden Haushalts- und Stellenpläne vorzusehen. 2. Die Verwaltung wird aufgefordert, eng mit verantwortlichen Stellen in den betroffenen Herkunftsländern und/oder mit Hinterbliebenen zusammenzuarbeiten und sich mit diesen Stellen/Personen abzustimmen. Eine schlussendliche Rückgabe der Kunst - und Kulturobjekte soll mit einer vorangehenden Ausstellung verbunden werden, die diese kontextualisiert und dabei auch ein Bewusstsein für die Geschichte und He rkunft von Kulturgütern in der breiteren Öffentlichkeit schaffen kann. - 2 - Begründung: Die Verwaltung selbst weist in ihrer Antwort vom 30.11.2018 auf die Anfrage der Ratsgruppe BUNT (Vorlagen-Nr.: 3946/2018) darauf hin, dass die „Aufarbeitung der ethnograph ischen Bestände“ aufgrund der „rudimentären Dokumentation der frühen Zugänge“ und der hohen Komplexität mit hohem Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden ist. Angesichts der Aktualität der damit verbundenen Herausforderungen im nationalen wie im internationalen Kontext ist ein zeitnahes Handeln der Verwaltung geboten. Mit freundlichen Grüßen Dr. Barbara Lübbecke Thomas Hegenbarth SPD-Fraktionsgeschäftsführerin Sprecher Ratsgruppe BUNT
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0358/2019
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 (Parteilos)
- Datum
- 14.03.2019
- Erstellt
- 14.03.2019 11:37