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1442/2022

Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz - Stand: 31.03.2022

Mitteilung Ausschuss 02.05.2022

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Mitteilung Ausschuss

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Monatsbericht März 2022

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Mitteilung Ausschuss

3214 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/46 
 
Vorlagen-Nummer  02.05.2022 
 1442/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 31.05.2022 
Finanzausschuss 13.06.2022 
Rechnungsprüfungsausschuss 14.06.2022 
Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz – Stand. 31.03.2022 
Mit dem Monatsbericht März 2022 gibt die Verwaltung den aktuellen Sachstand zur Sanierung der 
Bühnen am Offenbachplatz zur Kenntnis. 
 
Turnusgemäß wurde zum Quartalsende eine Neubewertung der Risiken auf der Bühnenbaustelle 
vorgenommen. In Summe konnten die Risiken um 4,51 Mio. Euro reduziert werden, was im Wesentli-
chen auf den Baufortschritt und den Abschluss der Werk- und Montageplanung im Bereich der Haus-
technik zurückzuführen ist. Im Rahmen dieser Neubewertung der Risiken wurde allerdings das Risiko 
fehlenden Baumaterials aufgrund gestörter Lieferketten in seiner Eintrittswahrscheinlichkeit von 50 % 
auf 70 % angehoben. Die hierzu eingeleiteten Gegenmaßnahmen haben bisher gegriffen, so dass 
bislang dadurch keine Verzüge im Bauablauf eingetreten sind. Das 1. Quartal 2024 bleibt als prog-
nostizierter Zeitraum für die Schlüsselübergabe aktuell. Die Summe der Baukosten inklusive aller 
bekannten Risiken beträgt nun ca. 643,3 Mio. Euro. 
 
Ende 2021 sind bei Zustandsfeststellungen in einigen Schächten Undichtigkeiten und Hygie -
nemängel gefunden worden, über die in den vorherigen Monatsberichten bereits berichtet wurde. Für 
den Bereich der Dichtigkeit wurden von der Objektüberwachung mit den beteiligten Firmen im März 
Lösungen gefunden, wie die Mängel im Rahmen des aktuellen Terminplans abgearbeitet werden 
können. Eine Lösung, wie die aktuell geltenden Hygienevorschriften in schwer zugänglichen Schäch-
ten erfüllt werden können, wird nach weiteren Abstimmungen mit dem Sachverständigen für Hygiene 
im April erwartet. 
 
Im Bereich der Theatertechnik hat eine ausführende Firma Ins olvenz in Eigenregie angemeldet. Ak-
tuell ermittelt die Objektüberwachung den genauen Stand der bislang erbrachten Leistungen in den 
beiden betroffenen Gewerken. Parallel dazu wird geprüft, ob die Restleistungen von der bisher unter 
Vertrag stehenden Firma trotz Insolvenz erbracht werden können oder ob eine Vergabe an eine an-
dere Firma die wirtschaftlichere Variante ist.  
 
Der im Februar 2022 zu dem Gewerk der Bodenbelagsarbeiten eingegangenen Vergaberüge konnte 
nicht abgeholfen werden. Der Bieter hat daraufhin eine Vergabebeschwerde bei der Vergabekammer 
eingereicht und ein Nachprüfungsverfahren beantragt. Die Vergabekammer hat sich zur Entschei-
dung in dieser Angelegenheit eine Frist bis zum 30.06.2022 eingeräumt. 
 
Der Inbetriebnahmeterminplan wurde im März erstmals in allen Details mit dem Ausfüh -
rungsterminplan abgeglichen. Durch das Inbetriebnahmemanagement wurde ein regelmäßiger Inbe-
triebnahme-Jour Fixe mit allen Beteiligten eingerichtet. 
 
Die Kosten entwickelten sich gemäß den aus den letzten Monaten bekannten Bandbreiten: Die erwar-

2 
 
teten Baukosten ohne Risiken stiegen um ca. 140.000 Euro, die Ausgaben stiegen um ca. 5,9 Mio. 
Euro und die Verpflichtungen um ca. 4,3 Mio. Euro. 
 
 
 
gez. Streitberger

Monatsbericht März 2022

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Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
März 2022 (Stand 31.03.2022)
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Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
März 2022 (Stand 31.03.2022)
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2. ProjektBESCHREIBUNG
Der geplante Eröffnungstermin des gesamten Ensembles am Offenbachplatz war für den 07. November 2015 geplant und wurde im Juli 2015 aufgrund gravierender Probleme bei den
technischen Anlagen und dem Brandschutz abgesagt. Im Zuge der anschließenden Neustrukturierung des Projektes durch die Einbindung neuer Projektbeteiligter und die Aufarbeitung
des gestörten Bauablaufes erhöhte der Rat der Stadt Köln das Budget im November 2016 auf 404 Mio. € brutto, um die Handlungsfähigkeit des Bauherrn aufrecht zu erhalten.
Nach der Einarbeitung und Grundlagenermittlung des neuen Planungsbüros für die technischen Anlagen, erfolgte im Juni 2017 eine erste Prognose zur Weiterentwicklung der Bühnen-
sanierung. Die erweiterte Entwurfsplanung zur Heilung der Haustechnikplanung wurde am 31.05.2019 vorgelegt. Auf dieser Basis wurde im Juni 2019 eine zweite Termin- und Kosten-
prognose erstellt. Der Rat der Stadt Köln hat in der Sitzung vom 26.09.2019 das Projektbudget auf 554,1 Mio. € brutto erhöht.
Der Stand der Prüfung der Ausführungsplanung (LPH 5H) und die Vergabe der Schlüsselgewerke der Haustechnik erforderten eine dritte Termin- und Kostenprognose mit Stand
Dezember 2020. Aus dieser Prognose ergibt sich eine Schlüsselübergabe im ersten Quartal 2024 und Projektkosten in Höhe von 617,6 Mio. € brutto. Der Rat der Stadt Köln hat in der
Ratssitzung am 16.09.2021 das Projektbudget einschließlich eines kumulierten Risikos auf 642,7 Mio. € brutto erhöht.
1. ProjektKENNDATEN
Offenbachplatz
Sanierung Opernhaus 
Sanierung Schauspielhaus
Kinder-
oper
Kleines
Haus2
1
Standort: Offenbachplatz in Köln
Bauherr: Bühnen der Stadt Köln
Legende:
NGF= Netto-Geschossfläche
BGF= Brutto-Geschossfläche
BRI= Brutto-Rauminhalt
BEREICH 1
Opernhaus
NGF: 35.960 m²
BGF: 46.429 m² 
BRI: 160.258 m³ 
BEREICH 2
Schauspielhaus/ Kinderoper/
Kleines Haus
NGF: 15.151 m²
BGF: 19.719 m² 
BRI: 72.547 m³ 
SUMMEN
NGF: 51.111 m²
BGF: 66.148 m² 
BRI: 232.805 m³ 
Hinweis zum Risikomanagement:
Aufgrund der Projektkomplexität und der damit verbundenen zeitintensiven Planungs- und Abstimmungsprozesse, ist die periodische Bewertung der Projektrisiken in Quartalen ange-
messen. Über Änderungen in den Projektrisiken wird jeweils zum Ende des Quartals in den Monatsberichten März, Juni, September und Dezember berichtet.

Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
März 2022 (Stand 31.03.2022)
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Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
März 2022 (Stand 31.03.2022)
2. ProjektTERMINE
Legende:
Erläuterung zum Sachstand Termine:
Der Regelprozess der Erstellung der Werk- und Montageplanung durch die ausführenden Firmen inklusive der Prüf- und Freigabeprozesse dieser Planungen ist abgeschlossen. Die
fertiggestellten Werk- und Montageplanungen wurden in die Bauausführung überführt.
In allen Bauteilen finden planmäßig die Montagen der TA Hauptgewerke sowie die nachfolgenden Arbeiten der Ausbaugewerke statt.
Die Inbetriebsetzungs- und Inbetriebnahmeprozesse der TA Hauptgewerke befinden sich in der Vorbereitung.
Die Inbetriebnahmen der Theatertechnik werden kontinuierlich fortgeführt.

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Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
März 2022 (Stand 31.03.2022)
454,06 Mio € 397,96 Mio €
125,79 Mio €
23,28 Mio €
547,04 Mio €
72,81 Mio €
619,85 Mio €
23,46 Mio €
Mio. €
100 Mio. €
200 Mio. €
300 Mio. €
400 Mio. €
500 Mio. €
600 Mio. €
700 Mio. €
Kostenrisiken
Kostenprognose
Kostenentwicklung
Summe Verpflichtungen
Sonstige Verpflichtungen
Nachträge
Grundaufträge
Auszahlungsstand
( ) Zahlen des Vormonats
Kostenprognose 
HerstellkostenAuszahlungsstand Verpflichtungen
642,7 Mio. € durch Ratsbeschluss vom 16.09.21 genehmigtes Projektbudget
inkl. kumulierte Risikokosten
Kostenprognose Herstellkosten
inkl. Risikokosten
Erläuterung zum Sachstand Kosten (alle Angaben in brutto):
Die Projektkosten wurden auf Grundlage der aktuellen Terminplanung und des aktuellen
Projektfortschritts erstellt und sind eine Fortschreibung der Kostenprognose vom 31.12.2020. Die
vorliegenden Zahlen basieren auf den von der Projektsteuerung überprüften Angaben der
Objektüberwachungen mit Stand 27.03.2022.
Gegenüber dem letzten Monatsbericht aus Februar 2022 ergeben sich Änderungen im
Auszahlungsstand (+ 5,86 Mio. €) sowie in den Verpflichtungen (+ 4,31 Mio. €) und der
Kostenprognose der Herstellkosten (+ 0,15 Mio. €). Es ergibt sich eine Gesamt-Kostenprognose
inklusive Risikokosten von 643,31 Mio. € (- 4,36 Mio. €).
Mit der Erhöhung des Projektbudgets vom 16.09.2021 auf 642,7 Mio. € wurde die
Handlungsfähigkeit des Bauherrn zur Fortführung des Bauvorhabens aufrechterhalten. Somit sind
die ermittelten Verpflichtungen durch das zur Verfügung stehende Budget gedeckt.
Die prognostizierten Herstellkosten in Höhe von 619,85 Mio. € liegen innerhalb des Projektbudgets
von 642,7 Mio. €, allerdings oberhalb der angestrebten Herstellkosten von 617,6 Mio. €.
3. ProjektKOSTEN
KostenVERLAUF der letzten 6 Monate
427 Mio. € 434 Mio. € 439 Mio. € 444 Mio. € 448 Mio. € 454 Mio. €
530 Mio. € 532 Mio. € 537 Mio. € 541 Mio. € 543 Mio. € 547 Mio. €
619 Mio. € 619 Mio. € 619 Mio. € 619 Mio. € 620 Mio. €
620 Mio. €
642,73 Mio. €
350 Mio. €
400 Mio. €
450 Mio. €
500 Mio. €
550 Mio. €
600 Mio. €
650 Mio. €
700 Mio. €
750 Mio. €
10.2021 11.2021 12.2021 01.2022 02.2022 03.2022
Auszahlungsstand Verpflichtungen Prognose Budget
617,6 Mio. € erwartete Herstellkosten
 (448,19 Mio. €)
 (542,73 Mio. €)
 (619,71 Mio. €)
 (394,45 Mio. €)
 (123,33 Mio. €)
 (76,98 Mio. €)
 (24,94 Mio. €)
 (27,97 Mio. €)

Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
März 2022 (Stand 31.03.2022)
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März 2022 (Stand 31.03.2022)
Planung
Die Planungen LPH 5H wurden inklusive der Prüfprozesse für alle Kostengruppen abgeschlossen. Die Planer sind für technische Klärungen im Zusammenhang mit der Ausführung weiterhin in
das Projekt eingebunden. Für eventuell notwendige Planänderungen wurde ein Änderungsmanagement eingerichtet.
Ausschreibung und Vergabe
Die geplanten Ausschreibungen und Vergaben sind weitgehend erfolgt. Es sind noch die nachfolgend aufgeführten Ausschreibungen und Vergabeverfahren durchzuführen.
KG 300 Bauwerk - Baukonstruktionen:
Im Zuge der Ausschreibung für Bodenbelagsarbeiten wurde durch einen Bieter eine Vergaberüge eingereicht und ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet. Die Terminierung des
Verhandlungstermins durch die Vergabekammer steht noch aus.
Die Ausschreibungen für die Gewerke Baulogistik und Grünbedachung wurden veröffentlicht.
Die Ausschreibungsunterlagen für das Gewerk Schließanlage sind in Bearbeitung.
KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen:
Alle geplanten Ausschreibungen sind erfolgt.
KG 479 Theatertechnik
Die Ausschreibungsunterlagen für die Gewerke Reinigung Bühnenhäuser und die Luftbefeuchtungsanlage der Bühnen sind in Bearbeitung.
KG 600 Ausstattung
Für die Jahre 2022 und 2023 werden ca. 10 Ausschreibungen vorbereitet.
Werk- und Montageplanung
Die Werk- und Montageplanung ist für die TA Gewerke abgeschlossen. Für einzelne Ausbaugewerke sind im weiteren Projektverlauf noch W+M Planungen erforderlich.
Ausführung
Für das Gewerk Baulogistik läuft zum 30.09.2022 die vertragliche Bindung aus. Das Gewerk wurde neu ausgeschrieben. Die Rohbauarbeiten werden sukzessive in allen Bauteilen ausgeführt.
In vielen Bereichen finden Ausbauarbeiten wie Trockenbau-, Beschichtungs- und Putzarbeiten statt. Die Gewerke Raumlufttechnische Anlagen, Feuerlöschanlagen,
Wärmeversorgungsanlagen, Druckluftanlagen, Sanitäranlagen, Elektrische Anlagen, Gebäudeautomation, Nachrichtentechnik und Brandschutz befinden sich in der Ausführung der
Hauptmaßnahmen. Die Zustandsfeststellungen für verschiedene TA Gewerke zur Vorbereitung der Ausführung sind abgeschlossen. Bei Dichtigkeitsprüfungen von Lüftungstrassen in
Schächten wurden Ausführungsmängel festgestellt. Die Mängelbeseitigungsmaßnahmen wurden durch die Objektüberwachung festgelegt und terminiert. Sie können im Rahmen des
bestehenden Terminplans durchgeführt werden. Auch zur Umsetzung der Hygieneanforderungen in schwer zugänglichen Schächten und Kanälen haben umfangreiche Begehungen zur
Festlegung technischer Lösungen stattgefunden. Zur abschließende Bewertung sowie der anschließenden Terminierung von zusätzlichen Leistungen wird im April ein Bemusterungstermin mit
dem Hygienesachverständigen durchgeführt. Einzelne TA Gewerke haben verlängerte Lieferzeiten bzw. Lieferprobleme bei Material und bei technischen Komponenten und Anlagenteilen
angemeldet. Die verlängerten Lieferzeiten wurden, soweit diese bekannt sind, in der Bauablaufplanung berücksichtigt.
Zwei theatertechnische Gewerke sind von der Insolvenz einer ausführenden Firma betroffen. Es handelt sich um eine Insolvenz in Eigenverantwortung. Durch die zuständige
Objektüberwachung wird eine Zustands- und Leistungsfeststellung für diese Gewerke erstellt. Eine weitere Leistungserbringung durch die ausführende Firma wird ebenso wie Alternativen
gegenwärtig durch den Bauherrn geprüft.
Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahmeprozesse der TA Hauptgewerke wurden mit der Bauablaufplanung anlagenweise abgeglichen und zusammengeführt. Die Bauablaufplanung wurde durch diesen Abgleich
bestätigt.
Die theatertechnischen Gewerke der KG 479 befinden sich weiterhin in einer Optimierungsphase mit Funktionstests und Einregulierungen sowie Mängelbeseitigung, Ausführung von
Restarbeiten und Abnahmen fertiggestellter Teilleistungen. Inbetriebnahmen von bühnentechnischen Anlagen werden sukzessive fortgeführt. Dies gilt auch für die übergeordnete Steuerung
der theatertechnischen Anlagen.
4. ProjektSCHWERPUNKTE

Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
März 2022 (Stand 31.03.2022)
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Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln
März 2022 (Stand 31.03.2022)
Erläuterung zum Sachstand Risikomanagement:
Die Liste ist ein Ausschnitt aller im Projekt betrachteten Risiken und zeigt die aktuell fünf größten Risiken mit möglichen wesentlichen Auswirkungen auf die Projektkosten. 
Gegenüber der letzten Risikobewertung aus dem Monatsbericht Dezember 2021 zeigt sich eine Verringerung der Risikokosten um 4,5 Mio. € auf 23,46 Mio. €. Der Grund für die
insgesamt festgestellte Reduzierung der Risiken liegt im Wesentlichen in nicht eingetretenen Risiken sowie in der Neubewertung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenshöhen.
Die Eintrittswahrscheinlichkeit für Probleme bei Materialbeschaffung und Lieferkettenschwierigkeiten wurden insbesondere im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg allerdings erhöht.
In Abstimmung mit dem Bauherrn werden mögliche terminliche Auswirkungen der betrachteten Risiken nicht in der Terminplanung dargestellt.
Die Betrachtung und Bewertung der Risiken erfolgt quartalsweise. Die nächste Betrachtung erfolgt zum Ende des 2. Quartals 2022.
Risikobeschreibung   EW * Mögliche Folgen des Risikos Maßnahmen
Insolvenzrisiko bei einem Unternehmen 
(Schlüsselgewerk) während der Bauausführung
30 %
Bauunterbrechung, gestörter Bauablauf, 
Firmengespräche und Verschieben des 
Endtermins
Erfahrungen aus den bisherigen Firmengesprächen in die 
Neuverträge übernehmen und eventuell Bankauskunft anfordern 
bei Ausschreibung.
Probleme bei der Materialbeschaffung auf Grund 
Lieferkettenschwierigkeiten
70 %
Zeitliche Verzögerungen und 
wirtschaftliche Folgen in der 
Baustoffpreisentwicklung
Umstellung des Bauablaufs bei Lieferschwierigkeiten von Material 
und Anlagen. 
Verzögerungen im Projekt aufgrund der Corona-
Pandemie 
30 %
Terminverzug durch Verschiebung/Absage 
von Besprechungen und Ausfall von 
Projektbeteiligten
- technische Maßnahmen zur Durchführung von Besprechungen
- Schaffen von neuen Infrastrukturen
Fehlende verbindliche Vereinbarungen zu 
Vertragsterminen mit den Altfirmen und 
Terminüberschreitung der Neufirmen 
30 % Verlängerung der Bauzeit
Möglichst zeitnahe Verhandlungen mit AN zur Vereinbarung 
verbindlicher Termine und kontinuierliches Monitoring des 
Prozesses
Verlust von Anlagevermögen durch Insolvenz der 
Greensill Bank AG
70% Das Risiko kann Auswirkungen auf die 
Finanzierung des Projektes haben. Die Forderungsanmeldung beim Insolvenzverwalter ist erfolgt.
5. ProjektRISIKEN
* EW = Eintrittswahrscheinlichkeit in %

Beratungsverlauf (3)

31.05.2022 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln
TOP 5.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.06.2022 Finanzausschuss
TOP 2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.06.2022 Rechnungsprüfungsausschuss
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1442/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
02.05.2022
Erstellt
28.04.2022 14:52