3477/2018
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Einrichtung einer Buslinie zwischen Westhoven - Kölner Straße der Linie 7 und linksrheinisch Heinrich-Lübke-Ufer über die A4 (Az.: 02-1600-117/17)
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Anlage 4 - Auszug BV Rodenkirchen 17.12.2018
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1 Anlage 4 Geschäftsführung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) Frau Paßmann Telefon: (0221) 221-92313 Fax : (0221) 221-92318 E-Mail: miriam.passmann@stadt-koeln.de Datum: 17.12.2018 Auszug aus dem Beschlussprotok oll der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 17.12.2018 öffentlich 2.1 Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Einrichtung einer Buslinie zw i- schen Westhoven - Kölner Straße der Linie 7 und linksrheinisch Hein- rich-Lübke-Ufer über die A4 (Az.: 02-1600-117/17) 3477/2018 Herr Bezirksbürgermeister Herr Homann begrüßt die Petenten und lässt zunächst über das Rederecht abstimmen. 1. Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen erteilt Frau Simin Fakhim, 1. Vorsitzende Urba- cher Bürgerverein e.V. und Herrn Hans Baedorf, 1. Vorsitzender Bürgerverein Zün- dorf e.V., zu TOP 2.1 Rederecht für diese Sitzung. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. Die Bezirksvertretung Rodenkirchen dankt den Petenten für ihren Vortrag. Es liegt ein gemeinsamer Änderungsantrag aller Fraktionen vor. Herr Homann lässt zunächst über den Änderungsantrag aller Fraktionen abstimmen. 2. Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen fasst folgenden Beschluss: 2 Die Vorlage wird wie folgt geändert: Der Ausschuss dankt den Petenten für die Eingabe. Der Vorschlag der Petenten, eine Buslinie zwischen Porz und Rodenkirchen einzurichten, kann aufgrund der da r- gestellten Problempunkte in der vorgeschlagenen Form nicht umgesetzt werden. Der Ausschuss bittet die Verwaltung, nach Vorliegen der aktuellen Daten der Studie „Mobilität in Deutschland“ zu prüfen, ob sich die Beurteilungsgrundlage für eine direk- te Busverbindung zwischen Rodenkirchen und Porz verändert hat. In die Beurteilung soll auch die Machbarkeitsstudie für das „Wasserbussystem Rheinland“ einfließen. Die Bezirksvertretung Rodenkirchen dankt den Petenten für die Eingabe. Die Einrichtung einer Busverbindung zwischen Porz und Rodenkirchen ist höchst sinnvoll und sollte möglichst kurzfristig in Angriff genommen werden. Die Bezirksvertretung Rodenkirchen bittet den Verkehrsausschuss, die Verwaltung zu beauftragen, die von den Petenten angesprochenen Haltepunkte nochmals zu untersuchen und ggf. durch eine Umgestaltung der Straßenräume Möglichkeiten für einen Bushalt zu schaffen. Sollte dies nicht möglich sein, soll die Verwaltung ersatz- weise aufgefordert werden, einen alternativen Ort für eine Bushaltestelle zu finden, der eine vergleichbare Umsteigequalität besitzt, aber einfacher hergerichtet werden kann. Falls es dafür erforderlich werden sollte, die Busstrecke zu einer jeweils weiter liegenden Busendhaltestelle zu verlängern, ist dies umzusetzen. Die Verwaltung soll bis zum Runden Tisch ÖPNV prüfen und vorstellen, wie der Bahnhof Rodenkirchen angebunden werden kann und wie die weitere Streckenfüh- rung verlaufen soll. Die Einrichtung der Busverbindung sollte spätestens zum Fahrplanwechsel Ende 2020 realisiert werden. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. Sodann lässt Herr Homann über die geänderte Vorlage abstimmen. 3. Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen empfiehlt dem Ausschuss für Beschwerden und Anregungen folgenden geänderten Beschluss zu fassen: Der Ausschuss dankt den Petenten für die Eingabe. Der Vorschlag der Petenten, eine Buslinie zwischen Porz und Rodenkirchen e inzurichten, kann aufgrund der dar- gestellten Problempunkte in der vorgeschlagenen Form nicht umgesetzt werden. Der Ausschuss bittet die Verwaltung, nach Vorliegen der aktuellen Daten der Studie „Mobilität in Deutschland“ zu prüfen, ob sich die Beurteilungsgrundlage für eine dire k- te Busverbindung zwischen Rodenkirchen und Porz verändert hat. In die Beurteilung soll auch die Machbarkeitsstudie für das „Wasserbussystem Rheinland“ einfließen. 3 Die Bezirksvertretung Rodenkirchen dankt den Petenten für die Eingabe. Die Einrichtung einer Busverbindung zwischen Porz und Rodenkirchen ist höchst sinnvoll und sollte möglichst kurzfristig in Angriff genommen werden. Die Bezirksvertretung Rodenkirchen bittet den Verkehrsausschuss, die Verwaltung zu beauftragen, die von den Petenten angesprochenen Haltepunkte nochmals zu untersuchen und ggf. durch eine Umgestaltung der Straßenräume Möglichkeiten für einen Bushalt zu schaffen. Sollte dies nicht möglich sein, soll die Verwaltung ersatz- weise aufgefordert werden, einen alternativen Ort für eine Bushaltestelle zu finden, der eine vergleichbare Umsteigequalität besitzt, aber einfacher hergerichtet werden kann. Falls es dafür erforderlich werden sollte, die Busstrecke zu einer jeweils weiter liegenden Busendhaltestelle zu verlängern, ist dies umzusetzen. Die Verwaltung soll bis zum Runden Tisch ÖPNV prüfen und vorstellen, wie der Bahnhof Rodenkirchen angebunden werden kann und wie die weitere Streckenfüh- rung verlaufen soll. Die Einrichtung der Busverbindung sollte spätestens zum Fahrplanwechsel Ende 2020 realisiert werden. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/1 Vorlagen-Nummer 3477/2018 Freigabedatum 12.11.2018 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Einrichtung einer Buslinie zwischen Westhoven - Kölner Straße der Linie 7 und linksrheinisch Heinrich-Lübke-Ufer über die A4 (Az.: 02-1600-117/17) Beschlussorgan Ausschuss für Anregungen und Beschwerden Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss dankt den Petenten für die Eingabe. Der Vorschlag der Petenten, eine Buslinie zwi- schen Porz und Rodenkirchen einzurichten, kann aufgrund der dargestellten Problempunkte in der vorgeschlagenen Form nicht umgesetzt werden. Der Ausschuss bittet die Verwaltung, nach Vorliegen der aktuellen Daten der Studie „Mobilität in Deutschland“ zu prüfen, ob sich die Beurteilungsgrundlage für eine direkte Busverbindung zwischen Rodenkirchen und Porz verändert hat. In die Beurteilung soll auch die Machbarkeitsstudie für das „Wasserbussystem Rheinland“ einfließen. Bezirksvertretung 7 (Porz) 11.12.2018 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 17.12.2018 Ausschuss für Anregungen und Beschwerden 05.02.2019 2 Begründung: Die Petenten beantragen, die Verwaltung prüfen zu lassen, inwieweit eine Einrichtung einer Buslinie zwischen Rodenkirchen und Porz möglich ist (siehe Anlagen). Stellungnahme der Verwaltung: Da die Petenten zu der ersten Stellungnahme vom 06.11.2017 noch weitere Anmerkungen und zu- sätzlichen Erläuterungsbedarf hatten, hat das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung in Zusam- menarbeit mit der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) den Vorschlag erneut geprüft. Die von den Petenten vorgeschlagene Einrichtung eines Linienbusverkehrs über die A4 zwischen Rodenkirchen und Porz ist in der Form nicht umsetzbar. Folgende Punkte sprechen dagegen: 1. Die Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer auf der westlichen Straßenseite ist für einen Linienbus vom Militärring kommend nicht anfahrbar. Die Radien lassen es nicht zu, dass der Bus in die vorhan- dene Bushaltestelle einfahren kann. Das wäre jedoch notwendig, wenn der Bus von Porz kom- mend über die A4 und den Militärring die Haltestelle am Heinrich-Lübke-Ufer anfahren soll. 2. An der Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer gibt es keine Möglichkeit für den Bus, eventuelle Wende- zeiten (einschließlich Pausenzeiten und Verspätungsausgleich) zu verbringen. Dafür müsste eine Fläche vorgehalten werden, an der der Bus abgestellt werden kann ohne den übrigen Linienver- kehr der Buslinie 130 zu beeinträchtigen. 3. Die Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer auf der gegenüberliegenden, östlichen Straßenseite ist auf- grund der nicht vorhandenen Abbiegemöglichkeit auf den Militärring in Richtung Verteilerkreis nicht geeignet. Zudem fehlt auch hier eine Fläche für den Bus, die Wendezeiten zu verbringen. 4. An der Stadtbahnhaltestelle Westhoven Kölner Straße gibt es an dem vorgeschlagenen Standort auf der Armand-Peugeot-Straße nur auf einer Straßenseite einen Gehweg. Hier wäre die Einrich- tung einer Bushaltestelle möglich, jedoch nur für die Fahrtrichtung Rodenkirchen. 5. Die Flächen auf der gegenüberliegenden Seite der Armand-Peugeot-Straße befinden sich nicht im Besitz der Stadt Köln und stehen somit nicht für die Einrichtung einer Haltestelle in Gegenrich- tung zur Verfügung. Daher müsste der Bus zunächst auf einer der Wendeanlagen im weiteren Verlauf der Armand-Peugeot-Straße wenden und könnte erst dann die Haltestelle anfahren. Die- se Linienführung wäre für Fahrgäste sehr unattraktiv, da sie zunächst an der Stadtbahnhaltestelle vorbeifahren und erst nach der Wendefahrt mit zeitlicher Verzögerung auf dem Rückweg an der Haltestelle aus- bzw. umsteigen könnten. 6. Bei einer solchen Linienführung mit Wendefahrt bestünde ebenfalls das Problem, dass es auf der Armand-Peugeot-Straße für den Bus keine Möglichkeit gibt, die Wendezeiten zu verbringen. Zusammenfassend betrachtet ist der Vorschlag der Petenten nicht umsetzbar. Vielmehr wird die Ver- waltung – wie bereits in der ersten Stellungnahme dargestellt – die Ergebnisse der Studie „Mobilität in Deutschland“ (MID) abwarten und auf Basis der aktuellen Daten dieser bundesweiten Haushaltsbe- fragung die Wegebeziehungen erneut überprüfen und auch mögliche alternative Linienführungen in die Prüfung einbeziehen. Denkbar wäre u. a. auch die Einrichtung einer Endhaltestelle für eine Bus- verbindung zwischen Rodenkirchen und Porz an der zukünftigen Stadtbahnhaltestelle Arnoldshöhe, um an dieser Stelle die Verknüpfung zur Stadtbahn herzustellen. Erste Ergebnisse der MiD-Studie liegen bereits vor. Um jedoch eine detaillierte Untersuchung durchführen zu können, müssen die Rohdaten der Untersuchung vorliegen. Mit der Übergabe der Daten wird bis Ende des Jahres ge- rechnet. Anlagen 1. Eingabe 2. Fotos 3
Anlage 2 - Fotos
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Bild 1: Erschließungsstraße neues Gewerbegebiet Westhoven, Bereich der gewünschten Bushaltestelle Bild 2: Haltestelle Linie 7, Westhoven-Kölner Straße BV -Vernetzung Porz/Poll ii Bild 3: Erschließungsstraße neues Gewerbegebiet mit Blickrichtung Süden, mögliche Freiflächen für P+R sowie Buswendeplatz Bild 4: möglicher B+R-Platz an der „Neue Straße“ neben der Haltestelle Westhoven-Kölner Straße BV -Vernetzung Porz/Poll ii Bild 5: Stadtbahnhaltestelle der Linien 16 + 17 linksrheinisch am Heinrich-Lübke-Ufer Bild 6: P+R sowie B+R am Heinrich-Lübke-Ufer neben der Bushaltestelle Linie 130 BV -Vernetzung Porz/Poll ii Bild 7: Bushaltestelle der Linie 130 am Heinrich-Lübke-Ufer BV -Vernetzung Porz/Poll ii
Anlage 3 - Auszug BV Porz 11.12.2018
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1 Anlage 3 Geschäftsführung Bezirksvertretung 7 (Porz) Frau Radke Telefon: (0221) 221-97327 Fax : (0221) 221-97320 E-Mail: monika.radke@stadt-koeln.de Datum: 12.12.2018 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Porz vom 11.12.2018 öffentlich 2.1 Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Einrichtung einer Buslinie zwi- schen Westhoven - Kölner Straße der Linie 7 und linksrheinisch Hein- rich-Lübke-Ufer über die A4 (Az.: 02-1600-117/17) 3477/2018 Beschluss: Der Ausschuss dankt den Petenten für die Eingabe. Der Vorschlag der Petenten, eine Busli- nie zwischen Porz und Rodenkirchen einzurichten, kann aufgrund der dargestellten Prob- lempunkte in der vorgeschlagenen Form nicht umgesetzt werden. Der Ausschuss bittet die Verwaltung, nach Vorliegen der aktuellen Daten der Studie „Mobili- tät in Deutschland“ zu prüfen, ob sich die Beurteilungsgrundlage für eine direkte Busverbin- dung zwischen Rodenkirchen und Porz verändert hat. In die Beurteilung soll auch die Mach- barkeitsstudie für das „Wasserbussystem Rheinland“ einfließen. Die Bezirksvertretung Porz dankt den Petenten für die Eingabe. Die Einrichtung einer Busverbindung zwischen Porz und Rodenkirchen ist höchst sinnvoll und sollte mög- lichst kurzfristig in Angriff genommen werden. Die Bezirksvertretung bittet den Verkehrsausschuss, die Verwaltung zu beauftragen, die von den Petenten angesprochenen Haltepunkte nochmals zu untersuchen und ggf. durch eine Umgestaltung der Straßenräume Möglichkeiten für einen Bushalt zu schaffen. Sollte dies nicht möglich sein, soll die Verwaltung ersatzweise aufgefordert werden, einen alternativen Ort für eine Bushaltestelle zu finden, der eine vergleichba- re Umsteigequalität besitzt, aber einfacher hergerichtet werden kann. Falls es dafür erforderlich werden sollte, die Busstrecke zu einer jeweils weiter liegenden Busend- haltestelle zu verlängern, ist dies umzusetzen. Die Einrichtung der Busverbindung sollte spätestens zum Fahrplanwechsel Ende 2020 realisiert werden. 2 Die Einrichtung einer Buslinie zwischen Porz und Rodenkirchen ist bereits mehrfach beschlossen worden, zuletzt unter TOP 6.3 in der Sitzung der Bezirksvertretung Porz vom 04.10.2016. Die Bezirksvertretung Porz bittet daher die Ausschüsse Anregungen und Beschwer- de und Verkehr, die Verwaltung zu beauftragen, die bereits beschlossenen Maß- nahmen sowie die Eingabe des Petenten umzusetzen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig in durch beide Änderungsanträge geänderter Form beschlossen. 3 Geschäftsführung Bezirksvertretung 7 (Porz) Frau Radke Telefon: (0221) 221-97327 Fax : (0221) 221-97320 E-Mail: monika.radke@stadt-koeln.de Datum: 12.12.2018 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Porz vom 11.12.2018 öffentlich 2.1.1 Änderungsantrag der SPD-Fraktion zu TOP 2.1 - Buslinie AN/1732/2018 Die Bezirksvertretung Porz dankt den Petenten für die Eingabe. Die Einrichtung einer Bus- verbindung zwischen Porz und Rodenkirchen ist höchst sinnvoll und sollte möglichst kurzfris- tig in Angriff genommen werden. Die bittet den Verkehrsausschuss, die Verwaltung zu beauftragen, die von den Petenten angesprochenen Haltepunkte nochmals zu untersuchen und ggf. durch eine Umgestaltung der Straßenräume Möglichkeiten für einen Bushalt zu schaffen. Sollte dies nicht möglich sein, soll die Verwaltung ersatzweise aufgefordert werden, einen alternativen Ort für eine Bushaltestelle zu finden, der eine vergleichbare Umsteigequalität besitzt, aber einfacher her- gerichtet werden kann. Falls es dafür erforderlich werden sollte, die Busstrecke zu einer je- weils weiter liegenden Busendhaltestelle zu verlängern, ist dies umzusetzen. Die Einrichtung der Busverbindung sollte spätestens zum Fahrplanwechsel Ende 2020 reali- siert werden. Abstimmungsergebnis: Einstimmig beschlossen. 4 Geschäftsführung Bezirksvertretung 7 (Porz) Frau Radke Telefon: (0221) 221-97327 Fax : (0221) 221-97320 E-Mail: monika.radke@stadt-koeln.de Datum: 12.12.2018 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Porz vom 11.12.2018 öffentlich 2.1.2 Änderungsantrag der Fraktionen CDU und Grüne sowie von Frau Bas- tian (FDP) zu TOP 2.1 - Buslinine AN/1832/2018 Die Bezirksvertretung Porz dankt den Petenten für die Eingabe. Die Einrichtung einer Buslinie zwischen Porz und Rodenkirchen ist bereits mehrfach beschlossen worden, zuletzt unter TOP 6.3 in der Sitzung der Bezirksvertretung Porz vom 04.10.2016. Die Bezirksvertretung Porz bittet daher die Ausschüsse Anregungen und Beschwer- de und Verkehr, die Verwaltung zu beauftragen, die bereits beschlossenen Maß- nahmen sowie die Eingabe des Petenten umzusetzen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig beschlossen.
Anlage 1- Eingabe
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porzer-bv@gmx.de Vernetzung der Porzer Bürgervereine SV-Vernetzung Porz/Pc Porz, den 14.08.2017 Geschäftsstelle für Anregungen und Beschwerden an Rat und Bezirksvertretungen Ludwigstraße 8 50667 Köln Bürgerantrag nach § 24 GO NW Einrichtung einer Buslinie zwischen der Haltestelle Westhoven - Kölner Straße der Linie 7 und der linksrheinischen Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer über die A4 Die Vernetzung der Porz/Poller Bürgervereine beantragt hiermit: Der Rat der Stadt Köln beauftragt die Verwaltung in Zusammenarbeit mit der KVB, eine Schnellbuslinie zwischen der Bahnhaltestelle Westhoven - Kölner Straße (Linie 7) und dem linksrheinischen Rheinufer - Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer - über die A4 mit einem späteren Zwischenstopp an der neuen Stadtbahnhaltestelle ,,Am Verteilerkreis" zu planen und einzurichten. Begründung: Die Linie 7 im Rechtsrheinischen sowie die Rheinquerung zwischen Deutz und dem Neumarkt sind stark überlastet und dem heutigen wie zukünftigen Verkehrsaufkommen in keiner Weise gewachsen. Durch eine solche Verbindung könnten viele Nutzer der Linie 7 mit dem Ziel des linksrheinischen Südens den Umweg, von Porz kommend über den Rhein (Deutzer Brücke) und linksrheinisch zurück, abkürzen. Gleichzeitig könnten entgegengesetzt Bahnnutzer aus Deutz und Poll diese Verbindung ebenfalls mit dem Ziel des linksrheinischen Kölns und Bonn nutzen. Hierdurch könnte die Linie 7 und die Strecke zwischen Deutz und Neumarkt stark entlastet werden. Angesichts der bereits vorhandenen Überlastung dieser Strecke und aufgrund weiterer geplanter Bebauungen im Bereich Poll und des Deutzer Hafens, sollte diese Buslinie kurzfristig geprüft und eingerichtet werden. Gleichzeitig könnte durch die Verknüpfung mit einem P+R-Platz, einer Bike-Station (KVB) und einem B+R-Platz (Anlage Bild 4) die Attraktivität der kombinierten Haltestelle in Westhoven erhöht und damit die Fahrgastzahlen der Buslinie gesteigert werden. Die im ,,3. Nahverkehrsplan der Stadt Köln" auf Seite 273 unter Punkt 8. 7.2. aufgeführten statistischen Werte der Verkehrsbeziehung zwischen den Stadtbezirken Porz und Rodenkirchen stammen laut Auszug vom Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Jahr 2008, sind somit veraltet und müssen zur Bewertung dieses Antrags zwingend aktualisiert werden. ln Westhoven ist die Haltestelle der Linie 7 im Schnittpunkt mit der Kölner Straße (Anlage Bild 2) und einer Wendemöglichkeit im entstehenden Gewerbegebiet (Anlage Bild 3) - Erschließungsstraße abgehend von der ,,ln der Westhovener Aue" - der ehemaligen belgischen Kaserne als Halte- und Umsteigepunkt unmittelbar neben der Linie 7 (Anlage Bild 1) bestens geeignet. Die beidseitigen Haltestellen der Linie 7, die unter der Überführung der Kölner Straße liegen, sind barrierefrei mit einander verbunden (Anlage Bild 4). linksrheinisch sollte im Bereich des Verteilerkreises perspektivisch eine Haltestelle mit der neuen Stadtbahnlinie eingerichtet werden. Auch hier ist zu erwarten, dass die An und Weiterfahrt problemlos eingeplant werden kann. Eine weitere Haltestelle sollte am Rheinufer an der Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer der Linien 16 + 17 (Anlage Bild 5) sowie der Buslinie 130 (Anlage Bild 7) eingerichtet werden. Hier befindet sich bereits ein P+R-Platz sowie ein B+R-Platz (Anlage Bild 6). Mit geringem Aufwand kann die bestehende Haltestellen (Buslinie 130) erweitert werden. Die neue Buslinie sollte in der Taktung den Linien 7 und den Linien 16 + 17 angepasst werden. Zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit dieser Buslinie könnte der Fahrplan auf die morgendliche und abendliche Berufsverkehrszeit während der Werktage begrenzt werden. Für die bereits jetzt deutlich überlastete Linie 7 wird angesichts der weiteren Wohnbauverdichtung und den geplanten großen Neubaugebieten in fast allen Ortsteilen längs der Linie 7 eine Entlastung dieser Stadtbahnlinie zeitnah unumgänglich. Außerdem kann durch die geforderte Buslinie die Fahrzeit für die Nutzer erheblich verkürzt werden. Durch den abgeschlossenen Umbau des Autobahnkreuzes Köln-Süd hat sich der tägliche Rückstau auf der Rodenkirchener Brücke (A4) weitgehend aufgelöst, so dass die zu erwartende Fahrplanstabilität dieser Buslinie gegeben ist. Wir bitten um Prüfung des oben genannten Antrags und bedanken uns im Voraus für Ihr Interesse. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit besten Grüßen i.V. der vernetzten Gemeinschaft Bürgervereine Gremberghoven, Langei, Libur, Parz-Mitte, Poll, Wahn-Wahnheide-Lind, Urbach, Zündorf, der Bürgervereinigung Ensen-Westhoven, der Grengeler Ortsgemeinschaft und dem Förderkreis Rechtsrheinisches Köln - Simin Fakhim-Haschemi 1. Vorsitzende Urbacher Bürgerverein e.V Hans Baedorf 1. Vorsitzender Bürgerverein Zündorf e.V. Anlagen: Bild 1: Erschließungsstraße neues Gewerbegebiet Westhoven, Bereich der gewünschten Bushaltestelle Bild 2: Haltestelle Linie 7, Westhoven-Kölner Straße Bild 3: Erschließungsstraße neues Gewerbegebiet mit Blickrichtung Süden, mögliche Freiflächen für P+R sowie Buswendeplatz Bild 4: möglicher B+R-Platz an der ,,Neue Straße" neben der Haltestelle Westhoven-Kölner Straße Bild 5: Stadtbahnhaltestelle der Linien 16 + 17 linksrheinisch am Heinrich-Lübke-Ufer Bild 6: P+R sowie B+R am Heinrich-Lübke-Ufer neben der Bushaltestelle Linie 130 Bild 7: Bushaltestelle der Linie 130 am Heinrich-Lübke-Ufer
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: mit Änderungen empfohlen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3477/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 12.11.2018
- Erstellt
- 23.10.2018 13:38