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Willkommenskultur für ukrainische Frauen und Kinder in Köln
AfD Antrag nach § 3 AN/0552/2022 vom 07.03.2022
Stand: Am 17.03.2022 im Rat endgültig abgelehnt.
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AfD Antrag nach § 3
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An die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Haus Neuerburg Gülichplatz 1 – 3 50667 Köln Stephan Boyens Zimmer 320 Tel: +49 (221) 221-25396 Stephan.Boyens @stadt- koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 07.03.2022 AN/0552/2022 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 17.03.2022 Willkommenskultur für ukrainische Frauen und Kinder in Köln Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, Die Fraktion der AfD bittet Sie darum, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der kom- menden Ratssitzung zu setzen: Beschluss: Vor dem Hintergrund des völkerrechtswidrigen Angriffs auf die Ukraine, wird die Verwaltung der Stadt Köln beauftragt zusätzlich folgende Maßnahmen zu ergreifen, um einer möglichst großen Zahl von ukrainischen Frauen und Kindern vorübergehend eine sichere Bleibe, Zuflucht und Schutz in der Stadt Köln zu ermöglichen: Bei der Zuweisung in städtische Unterkünfte und sonstige Beherbergungsbetriebe mit abge- schlossenen Wohneinheiten werden alleinstehende Frauen und Kinder mit Priorität bedacht. Alleinstehende Männer werden bei entsprechendem Bedarf wieder in Sammelunterkünfte (zurück)verlegt. Sämtliche Ämter und Stellen der Verwaltung der Stadt Köln werden angewiesen, bei den ca. 6.000 sofort vollziehbar ausreisepflichten Personen auf Kölner Stadtgebiet, das in ihrer Macht stehende zu unternehmen, damit dieser Personenkreis umgehend die Stadt verlässt. Auf diese Weise sollen blockierte Unterbringungsplätze möglichst rasch für wirklich hilfsbe- dürftige Personen (Echte Kriegsflüchtige) freigemacht werden. - 2 - Begründung: Die Lage in der Ukraine erfordert in den kommenden Monaten und Jahren eine humanitäre Kraftan- strengung von Bund, Ländern und Kommunen. Diese ist finanziell und politisch auf Dauer nur dann durchhalt- und durchsetzbar, wenn sich die Hilfe auf tatsächlich schutzbedürftige Menschen kon- zentriert. Hierzu gehören insbesondere Alte, Frauen und Kinder. Junge Männer und Armutsmigranten in unsere Sozialsysteme, die sich a uf der Suche nach einem besseren Leben nach Deutschland aufgemacht haben, gehören in aller Regel nicht zum Kreis schutzbedürftiger Menschen. Eine verantwortungsvolle und nachhaltige Politik ist aufgefordert, in dieser Frage nachvollziehbar zu differenzieren und entsprechend zu handeln. gez. Matthias Büschges (Fraktionsgeschäftsführer)
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