Mandari Insight

1704/2024

Sonderausstellungen in den städtischen Museen 2024

Beschlussvorlage Ausschuss 21.06.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 18.06.2024, TOP 5.1

Anlage 2 Sonderausstellungen 2024 2. Tabelle

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Anlage 1 Sonderausstellungen der Museen im Haushaltsjahr 2024 2. Teil

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 2 Sonderausstellungen 2024 2. Tabelle

3461 Zeichen

Sonderausstellungen der Mussen Datum 1.019.006 €       Erlöse Drittmittel Eintritte Erlöse gesamt Differenz
Rautenstrauch-Joest-Museum 298.000 €          91.000 € 67.000 € 158.000 -140.000 
,,Revisions.made by the Warlpiri of central Australia ans Patrick Waterhouse'' 08.12.2023-07.04.2024 125.000 €          40.000 € 20.000 € 60.000 -65.000 
„Kunst der Stille – Die Kraft der Meditation im Buddhismus“  - Workshops November/Dezember 2024 55.000 €             30.000 € 17.000 € 47.000 -8.000 
"Du bist dran!-Space4Kids#2 Januar-Dezember 2024 100.000 €          20.000 € 30.000 € 50.000 -50.000 
Artist meets Archive#4 Januar 2024 bis Oktober 2025 18.000 €             1.000 € 0 € 1.000 -17.000 
Museum für Angewandte Kunst Köln 214.000 €          54.000 € 70.000 € 124.000 -90.000 
,,Perfect Match-Kunstkammerobjekte d. Sammlung Olbricht und des MAKK'' 21.03.2024-22.09.2024 214.000 €          54.000 € 70.000 € 124.000 €          90.000 € -            
Museum für Ostasiatische Kunst 177.000 €          0 € 63.250 63.250 -113.750 
Bizarre Schönheiten- Gelehrtensteine der Sammlung Benz 6.000 €               0 € 4.500 € 4.500 € -1.500 €
Streifzüge durch Formosa 26.10.2024-30.03.2025 71.000 €             0 € 16.750 € 16.750 € -54.250 €
Museum für Ostasiatische Kunst Köln während der Weimarer Republik 1918-1933 09. Mai - Ende Oktober 2024 100.000 €          0 € 42.000 € 42.000 € -58.000 €
NSDOK 201.350 €          0 € 0 € 0 € -201.350 €
Das Bruchstückhafte 08.05.2024-29.05.2024 8.350 €               0 € 0 € 0 € 8.350 €              
"Spotlight-Antifeminismus" 05.07.2024-02.02.2025 69.000 €             0 € 0 € 0 € 69.000 €            
"Staatsfeinde, Meckerer, Widerstand: Kritik in der NS-Gesellschaft" September 2024 - Februar 2025 124.000 €          0 € 0 € 0 € 124.000 €          
Kunst- und Museumsbibliothek 42.000 €             0 € 0 € 0 € 42.000 € -            
Gedruckt um zu bleiben! Flyer und mehr aus der Sammlung Ingrid Blom-Böer 20.01.2023-03.03.2023 3.000 €                0 € 0 € 0 € 3.000 €-              
books books books, Künstlerbücher von Studierenden der Buchkunst aus Bremen, Essen und Halle 08.03.2024-10.03.2025 14.000 €              0 € 0 € 0 € 14.000 €-            
Deutscher Kongress für Kunstgeschichte 13.03.2024-17.03.2024 3.000 €               0 € 0 € 0 € 3.000 €-              
Discovery Art Fair Cologne 25.04.2024-28.04.2024 5.000 €               0 € 0 € 0 € 5.000 €-              
Buchkunst und lateinamerikanische Literatur - Eine Begegnung, Künstlerbücher aus der Sammlung Klaus 
Küpper 11.05.2024-30.06.2024 3.000 €               0 € 0 € 0 € 3.000 €-              
Jürgen Partenheimer Künstlerbücher 1970-2023 ( Arbeitstitel)
September/Oktober 3.000 €               0 € 0 € 0 € 3.000 €-              
NRW Tag in Köln 16.08.2024-20.08.2024 3.000 €               0 € 0 € 0 € 3.000 €-              
Ausstellung KMB auf Art Cologne 07.11.2024-10.11.2024 3.000 €               0 € 0 € 0 € 3.000 €-              
artist's books der International Trienniale Vilnius (Arbeitstitel) November 2024- Januar 2025 5.000 €               0 € 0 € 0 € 5.000 €-              
Bedarf Nachmeldung Gesamt 932.350 €           145.000 €            200.250 €       345.250 €           587.100 € -          
Sonderausstellungsbudget 2024 1.019.006 €
bereits genehmigt 392.000 €
noch zur Verfügung stehende Mittel 627.006 €
Restmittel nach Abzug aller beantragten Sonderausstellungsmittel 39.906 €
Sonderausstellungen der Mussen im HHJ 2024

Anlage 1 Sonderausstellungen der Museen im Haushaltsjahr 2024 2. Teil

27187 Zeichen

Anlage 1, Seite 1 von 14 
Sonderausstellungsprojekte der Museen 2024 
 
 
Zu den Sonderausstellungen im Einzelnen: 
 
 
 
 
 
Rautenstrauch-Joest-Museum  
 
REVISIONS made by the Warlpiri of Central Australia and Patrick Waterhouse  
Laufzeit: 08.12.23 – 07.04.2024 
 
Eine Ausstellung kuratiert und mit Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern des Warlukur- 
langu Artists Centre in Zentralaustralien in Zusammenarbeit mit dem britischen Künstler Pat- 
rick Waterhouse.  
Zur Erschließung des angeblich unbewohnten australischen Kontinents nutzten die europäi- 
schen Kolonisatoren Dokumente in Form von Karten, Fotografien und Texten. Seit nun mehr 
sieben Jahren überarbeitet das Kollektiv eine Sammlung von Karten, Flaggen, Fotografien 
und anderem Archivmaterial. Die Mitglieder änderten die in den alten Dokumenten enthalte- 
nen Annahmen, fügten Informationen ein, die in den historischen Aufzeichnungen fehlten, 
und stellten sicher, dass die überarbeiteten Versionen die von Generation zu Generation 
weitergegebenen Geschichten der ursprünglichen Hüter des Landes zukünftig enthalten. RE- 
VISIONS hinterfragt die Existenz dieser europäischen Formen der Darstellung und Aneig- 
nung indigener Lebenswelten und vermittelt deren Auswirkungen auf die First Nations in 
Australien bis heute. 
Otto Jungarrayi Sims, Vorsitzender der Warlukurlangu Artists, erläutert das Vorhaben: „Als 
die weißen Entdecker ihre Landkarten erstellten, zerschnitten sie dieses Land mit willkürli- 
chen Linien und legten Staatsgrenzen fest. Sie haben die Vielfalt der Nationen und Gruppen, 
die dieses Land seit jeher bewohnen, nicht verstanden. Sie wussten nicht, dass wir unsere 
eigenen Geschichten, Gesangslinien, Grenzen und Nationen hatten... In gewisser Weise for- 
dern wir diese Dokumente zurück. Mit unserer Arbeit revidieren wir nicht nur die historischen 
Dokumente, die unser Land repräsentieren, sondern auch die europäische Mythologie über 
dieses Land.“ 
Für die Ausstellung im Rautenstrauch-Joest-Museums hat sich das Kollektiv insbesondere 
mit der Australiensammlung des Museums beschäftigt und diese revidiert. In der Eröffnungs- 
woche werden Vertreter*innen des Kunstzentrums für die Vermittlung anwesend sein, später 
sollen Videocalls die Ausstellung begleiten.

Anlage 1, Seite 2 von 14 
Zahlende Besucher  4.000   
Kosten     
Architektur/Installation/Digitorial                 42.000 €  
Transport/Versicherungen 9.000 €   
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik               42.000 €  
Katalog/sonstige Publikationen    
Vorbereitungs- und Durchführungskosten                 32.000 €  
Kosten gesamt                125.000 €  
   
Erlöse     
Eintritte (4.000 x 5 €) 20.000 €  
Verkaufserlöse (Katalog etc.)   
Zuschüsse vom Land     
Zuschüsse von Sonstigen                 40.000 €  
Spenden und sonst. Erlöse     
Erlöse gesamt                60.000 €  
   
Mittel aus Sonderausstellungsetat  65.000 €   
Überschuss/Defizit 0 €  
 
 
 
„Kunst der Stille – Die Kraft der Meditation im Buddhismus“ (Arbeitstitel )  
RAUTENSTRAUCH-JOEST-MUSEUM  
Laufzeit: Februar bis Mai 2025 – Beginn der Workshops November/Dezember 2024. 
Im Rahmen der Veränderung des Themenparcours / der Dauerausstellung wurde für den 
Bereich „Vielfalt des Glaubens“ das Ausstellungsprojekt „Sacred Spaces and Beyond“ entwi- 
ckelt. Mit dem neuen Konzept will das RJM einen aktiven Ort des Erlebens von Spiritualität 
und der Teilhabe weiterentwickeln, kurz ein lebendiges Museum schaffen. „Sacred Spaces 
and Beyond“ soll gläubige und nicht-gläubige Besucher*innen gleichermaßen mit einbinden 
und polyvokale Perspektiven eröffnen, die auch die Möglichkeit einer kritischen Reflektion 
bieten. Auf diese Weise werden Ausstellung und Sammlungen zu Plattformen des Aus- 
tauschs, die in einem weiteren Schritt von zeitgenössischen Künstler*innen kommentiert wer- 
den sollen. Das RJM bietet mit dieser erweiterten Ausrichtung die Möglichkeit zu einem Ort 
der Einkehr, der Ruhe und des „In-sich-gehens“ zu werden, an dem man sich mit Menschen 
trifft, um diese Erfahrung gemeinsam zu erleben und zu teilen.  
In einem partizipativen und fortlaufenden Prozess gemeinsam mit Communities, Gemeinden, 
Wissenschaftler*innen, Aktivist*innen und Künstler*innen bildet das Museum Erfahrungs- 
räume und präsentiert diese durch Geschichten und Begegnungen. Ziel ist es, eine Fülle von 
Perspektiven zu zeigen und einen Ausschnitt von „Buddhismus“ zu ermöglichen, wie er in 
der heutigen Gesellschaft gelebt wird.  
Aus dem Ausstellungsprojekt „Sacred Spaces and Beyond“ heraus wurden experimentelle 
Formate entwickelt, die vor der Umsetzung des großen Projektes in der Dauerausstellung 
Raum bekommen sollen. Als erstes Format ist die Werkstatt „Kunst der Stille“ geplant. Die 
Werkstatt bietet den Besucher*innen einen Einblick in eine Vielfalt von Meditationsformen, 
die in buddhistischen Traditionen zu finden sind. Die Meditation soll dabei helfen, zur Ruhe 
zu kommen, innere Klarheit zu erreichen und ein bewusstes Leben zu führen.  
Zentral steht die Projektarbeit der taiwanesischen Künstlerin Yu-Tsu Huang. Sie arbeitet zu 
den Themen „Buddhismus und Spiritualität“ und setzt diese mittels experimenteller chinesi- 
scher Kalligraphie um. Besucher*innen werden aufgefordert in Workshops am Prozess teil-

Anlage 1, Seite 3 von 14 
zuhaben. Der von Yu-Tzu Huang kreierte Raum bietet eine erste Möglichkeit in einen Aus- 
tausch zu treten, zu reagieren und sich aktiv einbringen zu können. Die Besucher*innen sol- 
len Meditationsformen ausprobieren können und damit Anschlusspunkte an ihre persönli- 
chen Erfahrungen finden. Durch die interaktiven Erfahrungen, die Vermittlung von Wissen 
und Raum für Dialog und Reflexion sollen die Besucher*innen inspiriert werden, die Prakti- 
ken der Meditation in ihren eigenen Alltag zu integrieren und dadurch innere Ruhe und Wohl- 
befinden zu finden.  
Den Besucher*innen wird die Möglichkeit eröffnet, sich in vielerlei Hinsicht inspirieren zu las- 
sen – von den Geschichten, den Dingen, der Atmosphäre. Die Werkstatt soll als Quelle der 
Anregung dienen, die Sinne aktivieren und in Hinblick auf das Erleben von Schönheit und 
spiritueller Kraft Auswirkungen auf den Alltag haben. Die Gesamtheit der Werkstatt soll die 
Besucher*innen positiv berühren. Jede*r soll sich abgeholt fühlen, ohne, dass dafür eine in- 
tellektuelle Auseinandersetzung notwendig wäre. 
 
 
 
Kosten     
Architektur/Installation/Digitorial                 18.500 €  
Dienstreisen 2.000 €  
Öffentlichkeitsarbeit und Werbemaßnahmen, 
Didaktik 3.500 €
  
Ausstellungsgebühr (Leih-, Urheberrechte, 
GEMA 1.000 €
  
Vorbereitungskosten, Eröffnung, Rahmen- 
programm, sonstiges 9.000 €
  
Bewachung 3.000 €  
Honorarkräfte 12.000 €  
Fotoarbeiten, Rahmen, Passepartouts, Ver- 
brauchs-, Fertigungs-, Repro-, Foto- und 
Filmmaterial 
6.000 € 
 
Kosten gesamt                55.000 €  
   
Erlöse     
Eintritte 0 €  
Sonderausstellungsmittel 2024 (8.000) und 
2025 (17.000) 25.000 €
  
Zuschüsse von Sonstigen 
Stiftung Sparda Bank und Museumsgesell- 
schaft 
20.000 € 
 
 
Zuschüsse vom LVR                 10.000 €  
Erlöse gesamt                55.000 €  
   
Überschuss/Defizit 0 €

Anlage 1, Seite 4 von 14 
DU BIST DRAN! – SPACE4KIDS #2 
Rautenstrauch-Joest-Museum 
 
Laufzeit: 8.1.-31.12.2024   
 
Mit DU BIST DRAN! – SPACE4KIDS öffnen wir unsere Türen weit für Kinder von 6 bis 12 
Jahren, um mit ihnen gemeinsam in unserer großen Kunsthalle neue partizipative Formate 
und Methoden auszuprobieren und einen Experimentierraum für sensorische, spielerische 
und kollektive Erfahrungen zu schaffen. Unser Ziel ist es, die Ergebnisse und Erfahrungen in 
die Dauerausstellung einfließen zu lassen, um den Space4Kids Schritt für Schritt dauerhaft 
in das Museum einfließen und größer werden zu lassen. In Workshops und Mitmachführun- 
gen entdecken Kinder das Museum, blicken hinter seine Kulissen, erfahren dabei, was eine 
Sammlung, ein Archiv ist, wer im Museum arbeitet, wie ein Depot aussieht oder wie ein Ding 
zu einem Museumsobjekt wird. Auch was Restitution bedeutet oder Kolonialismus oder wa- 
rum es Rassismus gibt wird, sind wichtige Themen des Museums, die wir dabei vermitteln 
möchten. 
In DU BIST DRAN! – SPACE4KIDS bieten wir jeden Monat jede Menge Aktivitäten, Work- 
shops und Lesungen. Wir wollen damit kulturelle Teilhabe und das Recht auf Spielen in un- 
serem Museum Wirklichkeit werden lassen und einen nachhaltigen Ort für Austausch und 
Begegnung für Kinder und ihre Familien schaffen. 
Über das Jahr 2024 verteilt, laden wir Kinder und Familien ein, in unterschiedlichen Forma- 
ten und Interventionen, die Inhalte des Museums spielerisch zu erfahren und aktiv daran teil- 
zuhaben. Anlässlich des Internationalen Tags der Muttersprache starten wir ab dem 18. Feb- 
ruar eine erste Präsentation des Archivs von Kindheitserinnerungen und Spielen, das in den 
ersten Monaten nach der Einweihung von Space4Kids im September 2023 entstanden ist. 
Zu sehen sind kurze Filme mit Interviews mit Kindern und Erwachsenen in verschiedenen 
Sprachen, die die unglaubliche Universalität des kindlichen Spiels und die Erinnerungen da- 
ran sichtbar werden lassen. 
Ab dem 3. März 2024 öffnet die Ausstellungsintervention „Qashqai Female Voices - Algo- 
rythms of Culture“ im Space4Kids, in der Kinder in Workshops spielerisch die Lebenswelt der 
Qashqai Frauen aus dem Südwesten Irans und das wunderbare kulturelle Erbe der noma- 
disch lebenden Qashqai Frauen kennenlernen können. 
Für das letzte Quartal 2024 bereiten wir eine Präsentation von Spielen und Spielzeugen aus 
unserer Sammlung vor, für die wir uns extra auf die Suche begeben haben und Schönes und 
Spannendes gefunden haben, was zuvor noch nie zu sehen war.   
Space4Kids wird zudem über das ganze Jahr hinweg von einer Reihe von Intensiv-Work- 
shops mit einer Gruppe von Kindern begleitet, aus dem ein Museumsguide entwickelt wer- 
den wird, mit dem Kinder und Familien die Dauerausstellung des Museums aus einer aktuel- 
len Perspektive und mit aktuellen Fragestellungen erkunden können.    
 
DU BIST DRAN! – SPACE4KIDS ist eine Kooperation mit dem Kölner Integrationshaus (In-Haus Kalk) 
e.V., NEOLA arts projects e.V., Pamoja Afrika e.V. und Jugendfreizeitwerk Köln e.V.

Anlage 1, Seite 5 von 14 
Kosten    
Architektur/Installation/Digitorial 31.000   
Transport/Versicherungen   
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 26.000 €   
Katalog/sonstige Publikationen   
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 43.000 €   
Kosten gesamt  100.000 €  
   
Erlöse    
Eintritte 5.000 €  
Verkaufserlöse (Katalog etc.)   
Zuschüsse vom Land    
Zuschüsse von Sonstigen 25.000   
Spenden und sonst. Erlöse    
Erlöse gesamt  30.000 €  
   
Mittel aus Sonderausstellungsetat  50.000 €   
Mittel aus Zusagen Drittmittel  20.000 €   
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 6 von 14 
Artist meets Archive #4 
Projektlaufzeit:   1. Januar 2024 - Oktober 2025 
Ausstellungslaufzeit:    9. Mai -  6. Juli 2025  
Photoszenefestival:    9. Mai - 8. Juni 2025  
 
D
AS PROGRAMM  
Artist meets Archive geht in die vierte Runde. Gemeinsam mit dem Museum Ludwig, dem 
Kölnischen Stadtmuseum, der Photographischen Sammlung der SK Stiftung Kultur und dem 
Dombauarchiv denken wir das Konzept weiter und laden über einen Open Call eine*n inter- 
nationale*n Künstler*in ein, mit dem Archiv des RJM zu arbeiten. Zum Photoszenefestival 
2025 werden die Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert. 
 
Kosten    
Architektur/Installation/Digitorial   
Transport/Versicherungen 250 €   
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 1.500 €   
Katalog/sonstige Publikationen   
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 16.250 €   
Kosten gesamt  18.000 €  
   
Erlöse    
Eintritte   
Verkaufserlöse (Katalog etc.)   
Zuschüsse vom Land    
Zuschüsse von Sonstigen 1.000 €   
Spenden und sonst. Erlöse    
Erlöse gesamt  1.000 €  
   
Mittel aus Sonderausstellungsetat  17.000 €   
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 7 von 14 
Museum für Angewandte Kunst Köln 
 
Perfect Match. Kunstkammerobjekte der Sammlung Olbricht und des MAKK 
Laufzeit: 21. März bis 22. September 2024 
 
Beschreibung des Ausstellungsprojektes: 
Die Ausstellung „Perfect Match“ widmet sich dem Phänomen der Kunstkammer, indem aus- 
gewählte Objekte des MAKK und der Privatsammlung von Thomas Olbricht in ein spannen- 
des Zusammenspiel gebracht werden. Die Kunstkammerobjekte der beiden Sammlungen 
bieten hierbei einen besonderen Zugang, da sie nicht den historisch gewachsenen Kunst- 
kammern entsprechen, die mit ‚exotischen‘ Objekten, seltenen Naturalien, kostbaren Kunst- 
werken und technisch-wissenschaftlichen Errungenschaften die Vielfalt der Schöpfung im 
Kleinen abbilden sollten. Stattdessen wurden die Kunstkammerstücke des MAKK bewusst 
als Belegstücke für herausragendes künstlerisches Schaffen gesammelt und gehen auf eine 
bürgerliche Sammlungstradition zurück. Dagegen ist die Privatsammlung von Thomas Ol- 
bricht, die zu den weltweit bedeutendsten Spezialsammlungen zählt, zwar von der universel- 
len Sammlungsidee der historischen Kunstkammern inspiriert, entspricht aber ganz den indi- 
viduellen Interessen und Leidenschaften einer Sammlerpersönlichkeit des 21. Jahrhunderts. 
 
Trotz ihrer unterschiedlichen inhaltlichen Ausrichtung spiegeln beide Sammlungen ein- 
drucksvoll die zentrale Aufgabe der historischen Kunstkammern wider, nämlich die umfas- 
senden Bereiche der Kunst und Natur zu begreifen, zu vereinen und durch den Menschen zu 
beherrschen. Dieses spannende Beziehungsgeflecht zwischen Kunst, Mensch und Natur be- 
leuchtet die Ausstellung in sieben Themenräumen, wobei der Fokus auf der Früh- und Blüte- 
zeit der Kunstkammern im 16. und 17. Jahrhundert liegt. Die Kunstkammern dieser Zeit wa- 
ren Orte der Repräsentation, Unterhaltung und der vertiefenden Betrachtung. Sie verbanden 
Neugierde und Staunen mit einem neuen Wissensdrang und dem Interesse an naturwissen- 
schaftlichen, technischen und künstlerischen Entwicklungen. 
 
 
Zahlende Besucher  25.000   
Kosten    
Architektur/Installation/Digitorial 84.000,00 €   
Transport/Versicherungen 40.000,00 €   
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 30.000,00 €   
Katalog/sonstige Publikationen 25.000,00 €   
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 35.000,00 €   
Kosten gesamt  214.000,00 €  
   
Erlöse    
Eintritte (25.000 x 2 ,80 €)  70.000,00 €   
Verkaufserlöse (Katalog etc.)   
Zuschüsse vom Land    
Zuschüsse von Sonstigen 54.000,00 €   
Spenden und sonst. Erlöse    
Erlöse gesamt  124.000,00 €  
   
Mittel aus Sonderausstellungsetat  90.000,00 €   
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 8 von 14 
 
 
Museum für Ostasiatische Kunst 
 
Bizarre Schönheiten. Chinesische Literatensteine der Sammlung Benz  
Laufzeit: 09.04.2024 – 06.01.2025 
 
Bizarr geformte Steine finden seit der Tang-Dynastie (618–907) als hochgeschätztes dekora- 
tives Element in chinesischen Gärten und Gelehrtenstudios Verwendung. Als mikrokosmi- 
sche Repräsentationen der Natur stehen ihre durch Erosion geformten Strukturen für den un- 
aufhörlichen Wandel der Welt und somit für das universale Prinzip des „Dao“. Neben den be- 
rühmten löchrigen Steinen aus dem Tai-See zählen Lingbi-, Ying- und Kun-Steine zu den 
vier klassischen Literatensteintypen. Erstmalig gezeigt wird eine Gruppe an Steinen, die das 
Museum im Dezember 2023 aus der Sammlung Gudrun und Willi Benz als Geschenk erhielt. 
Die Kabinettausstellung ergänzen Plastiken, Porzellane und bildnerische Darstellungen aus 
der Museumssammlung. 
 
Zahlende Besucher  3.000   
Kosten    
Architektur/Installation/Digitorial 1.500,00 €   
Transport/Versicherungen 500,00 €   
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 4.000,00 €   
Katalog/sonstige Publikationen 0,00 €   
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 0,00 €   
Kosten gesamt  6.000,00 €  
   
Erlöse    
Eintritte (3.000 x 1,50 €) 4.500,00 €   
Verkaufserlöse (Katalog etc.)   
Zuschüsse vom Land    
Zuschüsse von Sonstigen   
Spenden und sonst. Erlöse    
Erlöse gesamt  4.500,00 €  
   
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2024 1.500,00 €   
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 9 von 14 
„Streifzüge durch Formosa“ 
Junge Jahre eines Museumsgründers (Arbeitstitel) 
 
 
Laufzeit: 26.10.2024 – 30.03.2025  
 
Inhalt: 
Im Frühjahr 1898, kurz nachdem die Insel Formosa (heute Taiwan) an Japan gefallen war 
und die Verhältnisse dort sehr instabil waren, befand sich der Privatier und Schriftsteller 
Adolf Fischer (1856-1914) mit seiner jungen Frau Frieda (1874-1945) auf Hochzeitsreise in 
Japan. Vielseitig interessiert und weltoffen reizten ihn die „fremdenfeindlichen Ureinwohner“ 
der Insel als Materialquelle für ein abenteuerliches Buchprojekt. 
Zum „kölschen“ Jubiläum, dem 111. Jahrestag der ersten Museumseröffnung (1913) zeigen 
wir die mitgebrachten Schätze dieser Reise. 
Die Ausstellung dient als Hinweis auf die in Arbeit befindliche, fundierte Veröffentlichung der 
Reisetagebücher des Museumsgründers. 
 
 
Zahlende Besucher  3.750  
Kosten   
Architektur/Installation                 8.000 €  
Transport/Versicherungen               13.000 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik               30.000 €  
Katalog/sonstige Publikationen   
Vorbereitungs- und Durchführungskosten, EÖ , 
Int.Koop. 
              20.000 € 
 
Kosten gesamt                71.000 €  
Erlöse    
Eintritte 3,50/2,00 € x 400/350 Besuchende/Monat               10.500 €  
Verkaufserlöse (Katalog etc.)                 6.250  €  
Zuschüsse vom Land    
Zuschüsse von Sonstigen   
Spenden und sonst. Erlöse    
Zuschuss Ludwigstiftung   
Erlöse gesamt                16.750 €  
Mittel aus Sonderausstellungsetat                54 .250 €  
Überschuss/Defizit  0 €  
 
 
„Kunst ist das Programm!“ – Alfred Salmony und die Sammlung des Museums für 
Ostasiatische Kunst Köln während der Weimarer Republik 1918-1933 
"Art in the Limelight!" - Alfred Salmony and the Collection of the Museum of East 
Asian Art Cologne during the Weimar Republic 1918 - 1933. 
 
Laufzeit: 09.05.2024-30.10.2024 
 
Inhalt:  
Die Ausstellung beleuchtet die Leistungen des vom deutschen Nationalsozialistischen Re- 
gime vertriebenen, ersten Stellvertretenden Direktors des Museums für Ostasiatische Kunst 
Köln: Alfred Salmony (1890-1958). Salmony, der während der Weimarer Republik wesentlich

Anlage 1, Seite 10 von 14 
für die wissenschaftliche Betreuung der Sammlung zuständig war, prägte das Bild des Hau- 
ses in diesen Jahren maßgeblich.  
Sein Lebensweg in Köln bis 1933 und die Sammlungsgeschichte des MOK werden in der 
Monographie und der Ausstellung nachgezeichnet. 
Zum ersten Mal werden die Ankäufe, Ausstellungen und wissenschaftlichen Arbeiten Salmo- 
nys beleuchtet. Zum ersten Mal wird die Sammlungsgeschichte des MOK bis 1933 unter- 
sucht, Provenienzen erforscht. 
Salmony trat für eine Gleichwertigkeit aller Künste ein, wandte sich vor hundert Jahren be- 
reits gegen abwertende Kunstbegriffe wie „primitiv“, gründete mit Artibus Asiae  eine der 
heute renommiertesten Zeitschriften des Faches und führte das MOK durch seine weltweiten 
Kontakte auf internationales Terrain. 
Nach 1933 flüchtete Salmony nach Amerika, wo er am Institute of Fine Arts New York, an ei- 
ner der hochrangigen Universitäten Amerikas lehrte und als Pionier der Jadefoschung und 
Lehrer bis heute Anerkennung genießt. 
Monographie und Ausstellung würdigen seine wissenschaftlichen Anfänge in Köln und seine 
Bedeutung für die Sammlung des MOK. 
 
 
Begründung für Verschiebung:  
Die Ausstellung sollte eigentlich bereits 2023 stattfinden. Aufgrund der hohen Arbeitsbelas- 
tung der Kuratorin des Direktionswechsels und neuer Planungen, wurde die Ausstellung auf 
den kommenden Mai 2024 verschoben. 
Die Bedeutung Alfred Salmonys für die Sammlungsgeschichte des Hauses soll, wie oben 
aufgeführt, durch diese Monographie und Ausstellung verdeutlicht werden! 
Beide besitzen einen hohen Stellenwert für die internationale und lokale Bedeutung des Hau- 
ses, daher wurde beschlossen, der Ausstellung innerhalb des Jahres 2024 einen höheren 
Stellenwert zukommen zu lassen: 
 
 
Zahlende Besucher  5.000   
Kosten    
Architektur/Installation/Digitorial 15.000,00 €   
Transport/Versicherungen   
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 40.000,00 €   
Katalog/sonstige Publikationen 35.000,00 €   
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 20.000,00 €   
Kosten gesamt  100.000,00 €  
   
Erlöse    
Eintritte (5.000 x 5,50 €) 27.500,00 €   
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 14.500,00 €   
Zuschüsse vom Land    
Zuschüsse von Sonstigen   
Spenden und sonst. Erlöse    
Erlöse gesamt  42.000,00 €  
   
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2024 58.000,00 €   
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 11 von 14 
 
 
NS-Dokumentationszentrum 
 
 
Das Bruchstückhafte. Über Identität, Familie und das Ich in der Zeit 
Laufzeit: 08.05.2024-29.05.2024 
Immersive, Sound- und Videoinstallation von ANALOG im NS-DOK 
Die immersive Sound- und Videoinstallation „Das Bruchstückhafte“ der Kölner Theater- 
gruppe ANALOG basiert auf der Familiengeschichte Netty Pietjous, die den Holocaust in ei- 
nem Versteck in den Niederlanden überlebte.  
In einer Collage aus dokumentarischen Interviews, atmosphärischem Sound und übergeord- 
neten Texten stellt die Ausstellung Fragen nach der Bedeutung von Gegenwart und Vergan- 
genheit für jüdisches Leben. Podiumsgespräche zur Vernissage und Finissage greifen die 
Themen mit geladenen Gäst*innen auf. 
 
 
Kosten    
Architektur/Installation/Digitorial 8.350 € 
Transport/Versicherungen 0 € 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 0 € 
Katalog/sonstige Publikationen 0 € 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 0 € 
Kosten gesamt  8.350 € 
Erlöse   
Eintritte  
Verkaufserlöse (Katalog etc.)  
Zuschüsse vom Land   
Zuschüsse von Sonstigen  
Spenden und sonst. Erlöse   
Erlöse gesamt   
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2024 8.350 € 
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0 € 
Überschuss/Defizit  0 €

Anlage 1, Seite 12 von 14 
 
 
Antifeminismus – eine politische Agenda  
Laufzeit: 05.07.2024-02.02.2025 
Eine Ausstellung des NS-DOK in Kooperation mit dem Projekt „Spotlight – Antifeminismus 
erkennen und begegnen“ 
Die Ausstellung gibt grundlegende Einblicke in das Themenfeld Antifeminismus und lädt die 
Besucher*innen zu einer eigenen Auseinandersetzung mit diesem historisch gewachsenen 
Phänomen ein. Wichtige Aspekte werden dabei unter anderem sein, Antifeminismus nicht 
(nur) als Gegenbewegung zu Feminismus zu betrachten, sondern als grundlegende Ideolo- 
gie bzw. Einstellung in patriarchalen Gesellschaften. Ziel ist ebenfalls, die historische Konti- 
nuität von Antifeminismus aufzuzeigen sowie die Auswirkungen antifeministischer Mobilisie- 
rungen zu verdeutlichen. Darüber hinaus wird die Scharnierfunktion von Antifeminismus zwi- 
schen verschiedenen Gruppierungen offengelegt und Antifeminismus als „Türöffnerideologie“ 
bis hin zur extremen Rechten kenntlich gemacht.  
Die Ausstellung ist durch „Themeninseln“ strukturiert, die unterschiedliche Dimensionen und 
Ebenen von Antifeminismus aufgreifen und vorstellen. Dabei wird inhaltlich der Fokus auf die 
„Verhinderung von Partizipation und Mitbestimmung“, die „Verhinderung körperlicher, sexuel- 
ler und reproduktiver Selbstbestimmung“, auf „Queerfeindlichkeit“, auf „Antifeminismus als 
Bestandteil von Rechtsextremismus“ sowie auf „Gewalt als Werkzeug“ gelegt.  
 
Kosten    
Architektur/Installation/Digitorial 45.000 € 
Transport/Versicherungen  0 € 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik  15.000 € 
Katalog/sonstige Publikationen 0 € 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 9.000 € 
Kosten gesamt  69.000 €  
Erlöse   
Eintritte 0 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 € 
Zuschüsse vom Land  0 € 
Zuschüsse von Sonstigen 0 € 
Spenden und sonst. Erlöse  0 € 
Erlöse gesamt  0 € 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2024 35.000 € 
Haushaltsmittel  34.000 € 
Überschuss/Defizit  0 €

Anlage 1, Seite 13 von 14 
 
 
»‚Staatsfeinde‘, ‚Meckerer‘, ‚Widerstand‘: Kritik in der NS-Gesellschaft«  
(Arbeitstitel)  
Laufzeit: September 2024 – Februar 2025 (Verschoben aus 2023) 
Eine Ausstellung des NS-DOK 
Die Ausstellung wirft einen innovativen Blick auf ein scheinbar auserzähltes Thema. Sie 
nimmt dafür zwei grundverschiedene Perspektiven ein, mit denen Widerstand in der NS-Ge- 
sellschaft betrachtet werden kann – und trägt ihnen räumlich Rechnung. Im NS-DOK zeigt 
eine stationäre Schau, wie das Regime auf das Phänomen „Widerstand“ geblickt und rea- 
giert hat. Im Fokus stehen zentrale Akteure, insbesondere die Gestapo, die zur Bekämpfung 
von Widerstandsgruppen und -akten in Köln zuständig war. Dieser Ausstellungspart kreist 
um die Leitfrage, was zu welchem Zeitpunkt als Widerstand betrachtet und verfolgt wurde. Er 
rückt damit einen zentralen Aspekt der Hausgeschichte des EL-DE-Hauses systematisch in 
den Fokus, der in der Dauerausstellung aktuell nur gestreift wird. Im zweiten, komplementä- 
ren Part der Ausstellung – dem Stadtraum – geht es um eine biografische Würdigung von 
Kölnern und Kölnerinnen, die wir heute als Widerständige begreifen. In unterschiedlichen 
Stadtvierteln können Interessierte eigenständig Hörspaziergänge unternehmen, die ihnen Bi- 
ografien von Menschen an den Orten näherbringen, wo sie gelebt, gearbeitet, Freizeit ver- 
bracht und eben Widerstand geleistet haben. Das Medium Audiowalk ermöglicht dabei im 
Besonderen, sich auch auf kunstvolle Weise Widerständigen zuzuwenden, von denen mitun- 
ter vor allem behördliche Aktennotizen über ihr regimefeindliches Verhalten und damit letzt- 
lich Fremdbeschreibungen vorliegen.   
Die Ausstellung dient als experimentelle wie reflexive Eigenproduktion der Vorbereitung ei- 
ner Neukonzeption der Ausstellungsflächen des NS-DOK. Die Ausstellung ist als Projekt im 
Unterziel „Offenes Haus für die Stadtgesellschaft“ (1.4.1) der NS-DOK-Strategie zugleich Teil 
der Zielvereinbarung mit dem Kulturdezernat für 2024. 
 
Kosten    
Architektur/Installation/Digitorial 94.000 € 
Transport/Versicherungen 1.000 € 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 15.000 € 
Katalog/sonstige Publikationen 0 € 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 14.000 € 
Kosten gesamt (davon 30.000 bereits in 2023 bewilligt und 
ausgezahlt) 124.000 € 
Erlöse   
Eintritte 0 € 
Spenden und sonst. Erlöse  0 € 
Erlöse gesamt  0 € 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2024  60.000 € 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2023 (bereits bewilligt) 30.000 €  
Haushaltsmittel 34.000 €

Anlage 1, Seite 14 von 14 
Überschuss/Defizit  0 € 
 
 
Kunst- und Museumsbibliothek 
 
Gedruckt, um zu bleiben! Flyer und mehr aus 
der Sammlung Ingrid Blom-Böer 20.01.2023-03.03.2023 
 3.000 € 
books books books, Künstlerbücher von Stu- 
dierenden der Buchkunst aus Bremen, Essen 
und Halle 
08.03.2023-28.04.2023 
 14.000 € 
Deutscher Kongress für Kunstgeschichte 13.03.2024-1 7.03.2024  3.000 € 
Discovery Art Fair Cologne 25.04.2024-28.04.2024  5.000 € 
Buchkunst und lateinamerikanische Literatur - 
Eine Begegnung, Künstlerbücher aus der 
Sammlung Klaus Küpper  
11.05.2024-30.06.2024 
 3.000 € 
NRW Tag in Köln  
 
16.08.2024-20.08.2024 
 
 3.000 € 
Ausstellung KMB auf Art Cologne 07.11.2024-10.11.20 24  3.000 €

Beschlussvorlage Ausschuss

6014 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/4 
VII-4 
Vorlagen-Nummer 
 1704/2024 
Freigabedatum 
13.06.2024  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Sonderausstellungen in den städtischen Museen 2024  
Beschlussorgan 
 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Verwendung von Mitteln des Sonderausstel-
lungsetats für die in den Anlagen 1 und 2 aufgeführten Ausstellungsprojekte der städtischen 
Museen unter dem Vorbehalt, dass Maßnahmen, bei denen Kostensteigerungen oder Abwei-
chungen bei der Refinanzierung der einzelnen Ausstellungen von mehr als 10 %, mindestens 
jedoch 10.000 € auftreten, zur erneuten Entscheidung vorgelegt werden.  
 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 18.06.2024

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme   587.100     € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Zu den vom Rat festgelegten Aufgaben der Museen gehören u. a. das Präsentieren und die 
Vermittlung musealer Inhalte. Dies erfolgt schwerpunktmäßig durch Sonderausstellungen. Als 
Aushängeschild der Museen ziehen insbesondere die Sonderausstellungen eine zusätzliche 
Anzahl von Besucher*innen an. Gerade auch für Drittmittelgeber und Sponsoren sind sie da-
her von besonderem Interesse. Zudem strahlen die Sonderausstellungen auch auf die Dauer-
ausstellungen in Form von anteiligen Eintrittsgeldern, Merchandising etc. ab. 
 
Bereits mit Beschlussvorlage 0693/2024 wurde in der Sondersitzung des Ausschusses Kunst 
und Kultur am 14.05.2024 Mittelverwendungen für bevorstehende Sonderausstellungen in 
Höhe von insgesamt 582.000 € zugestimmt. Hierin enthalten sind auch 190.000 € für die Son-
derausstellung des Museum Ludwig „Fluxus und darüber hinaus“. Diese werden durch den 
Sonderausstellungsetat des Museum Ludwig in Höhe von 255.000 € finanziert. 
 
Der Ausschuss Kunst und Kultur hat die späte Einbringung der Beschlussvorlage 0693/2024 
kritisiert. Die Verwaltung war infolge organisatorischer und personeller Veränderungen nicht in 
der Lage, die Beschlussvorlage zu einem früheren Zeitpunkt zu fertigen. Künftig wird die frist-
gerechte Anmeldung der Sonderausstellungsprojekte sichergestellt.

3 
 
Auf Nachfrage bestätigen die Kämmerei, das Rechtsamt und das Amt der Oberbürgermeiste-
rin, dass die Bereitstellung von Mitteln des Sonderausstellungsetats für Ausstellungen, die be-
reits begonnen wurden oder abgeschlossen sind, vertretbar ist. Haushaltsrechtlich wird kein 
Grund zur Beanstandung gesehen: Die Mittelverwendung bewege sich innerhalb des vorgese-
henen Budgets für Sonderausstellungen. In § 10 der Haushaltssatzung sowie in der Erläute-
rung zum Teilergebnisplan des Museumsreferates finde sich der Hinweis, dass die Sonder-
ausstellungsmittel nach entsprechendem Ausschussbeschluss haushaltsneutral in die sach-
lich zuständigen Teilpläne umgeschichtet werden. Eine Mittelumschichtung könne auch nach 
Durchführung der Sonderausstellungen erfolgen. Wichtig sei, dass die Umschichtung im zu-
treffenden Haushaltsjahr erfolge. 
 
Die zur Finanzierung der Maßnahmen benötigte Aufwandsermächtigung in Höhe von 587.100 
€ steht im Haushaltsplan 2023/2024 im Haushaltsjahr 2024 im Teilergebnisplan des Muse-
umsreferates in der Produktgruppe 0401 - Museumsreferat, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen 
für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung.  
 
Die mit dieser Beschlussvorlage beantragten Mittel in Höhe von 587.100 € werden nach Be-
schlussfassung durch den Ausschuss Kunst und Kultur in die Teilergebnispläne der jeweiligen 
Museen umgeschichtet. 
 
Erläuterungen und Kalkulationen zu den einzelnen Ausstellungsprojekten sind der Anlage 1 
zu entnehmen; eine zusammenfassende Darstellung der Verwendung der Sonderausstel-
lungsmittel 2024 findet sich in Anlage 2.  
 
Anmerkungen:  
 
Die Mittelbeantragung für die Sonderausstellung „Mosaike aus Ravenna“ wurde durch das 
Römisch-Germanische Museum zurückgezogen. Folglich konnten die seitens der Kunst- und 
Museumsbibliothek beantragten Mittelfreigaben für die Ausstellungen „Jürgen Partenheimer 
Künstlerbücher 1970-2023“ (Arbeitstitel) und „artist's books der International Triennale Vilnius“ 
(Arbeitstitel) in die Liste der Sonderausstellungen aufgenommen werden. 
 
Ebenfalls wurde die von Seiten des Rautenstrauch-Joest-Museums beantragte Mittelfreigabe 
für die Sonderausstellung „Die Kunst der Stille – Die Kraft der Meditation im Buddhismus“ (Ar-
beitstitel) in die Liste der Sonderausstellungen aufgenommen.  
 
Begründung der Dringlichkeit: 
Im Rahmen der Beschlussvorlage 0693/2024 wurden in der Sondersitzung des Ausschusses 
Kunst und Kultur am 14.05.2024 Mittelverwendungen für die diesjährigen Sonderausstellun-
gen der städtischen Museen und Institute nur teilweise beschlossen. Verwaltungsinterne Prü-
fungen ergaben, dass eine Förderung von bereits begonnenen Ausstellungsprojekten un-
schädlich ist.  
 
Die Beschlussfassung zu vorliegender Vorlage, insbesondere mit Blick auf die abgeschlosse-
nen bzw. bereits begonnenen Sonderausstellungen, wird dringend benötigt, damit deren Fi-
nanzierung aus Mitteln des Sonderausstellungsetats sichergestellt werden kann.  
 
Anlagen: 
 
Anlage 1 Sonderausstellungen der Museen im Haushaltsjahr 2024, 2. Teil 
Anlage 2 Sonderausstellungen 2024, 2. Tabelle

Beratungsverlauf (1)

18.06.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1704/2024
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
21.06.2024
Erstellt
25.05.2024 11:29