V/0577/2006
Bauliche Erweiterung und Umgestaltung des Heim- und Pflegebereiches des Altenzentrums Klarastift gGm
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Anlage 1
1660 Zeichen
Aufzug T 30 T 30 T 30 T 30 Innenhof M anfred-von-Richthofen-St raße Andreas-Hofer-Straße Baumschutzmassnahmen GRÜNZONE Fluchtweg Flur Lichthof Medizin. Technik Lager BewohnerFlur späterer Zugang Ausbaureserve Fläche 1 Ausbaureserve Fläche 2 Ausbaureserve Fläche 4 Ausbaureserve Fläche 3 R 1 R 2 R 3 R 4 R 5 R 6 R 7 R 8 R 9 R 10 R 11 M anfred-von-Richthofen-St raße Andreas-Hofer-Straße Kochen Essen Aufenthalt Loggia A.R. Aufenthalt Flur Flur Flur Zimmer neu 1. Baumschutzmassnahmen GRÜNZONE Regie / Technik WC-H WC-D Beh.-WC Lager Kiosk Ruheraum Pers. Dienstplatz Stationsbad E-Technik Putzmittel Aufzug Gemeinschaft Ausguss INNENHOF Speisesaal FOYERHAUPTEINGANG GLASHALLE Lichtflur Ruheraum Pers. Dienstplatz Stationsbad E-Technik Putzmittel A.R. Galerie Dachboden T 90 109 110 111 112 113 114 108 Brücke Aufzug Luftraum 108 108 Luftraum Luftraum Gemeinschaft Glasdach Ausguss Innenhof Lichtflur M anfred-von-Richthofen-Straße Andreas-Hofer-Straße Kochen Essen Aufenthalt Loggia A.R. Aufenthalt Flur Flur Flur Baumschutzmassnahmen GRÜNZONE Zimmer neu 2. R 12 R 13 R 14 R 15 R 16 R 17 R 18 R 19 R 20 R 21 R 22 INNENHOF Luftraum GLASDACH Dachboden Technik T 90 F 90 Dachboden Technik Lüftung GLASDACH Aufzug Wäsche Abstr. Putzm. WC WC Dachboden Personalbereich Brücke T30 RS Info Dienstzimmer GRÜNZONE F 90 M anfred-von-Richthofen-Straße Andreas-Hofer-Straße Kochen Aufenthalt Loggia Essen R 23 R 24 R 25 R 26 R 27 R 28 R 29 R 30 R 31 R 32 R 33 Lichtkuppel Ausguss Manfred von Richthofen Strasse Andreas Hofer Strasse ANSICHT VON WESTEN / SCHNITT NORD - SÜD ANSICHT VON SÜDEN KG 1.OG EG 2.OG HAUPTEINGANG GRÜNZONE STRASSE GLASHALLE SÜD-EINGANGSTRASSE
Anlage 3
1760 Zeichen
Pn.Lag e 3 EEE DEE (x BEE EEE I nn nn | EEE em FE ET ie ung 92 Er TEE EEE SUEmURBUnBIoOsEnseO| 52 EBERLE Frei Ener I BunBiosionomgeia| vz ee en, me En Rn RER EIRETESERTET EG Ten ee TIETESERE EDEL a — ie 7 ng De Tl Men EI re EN GEN. 77 BE] yangqpunJHy4le}oN er DT us: 3 FEN BERGE: ©7171 "uy9auaquajsoy]| Bunzyey9susj)soy nal jaddnıbua}soy zu 02% ‘Blyeynegsne Hy ‘zw GE) :OY9RIZINN ‘WI 009'2 :wney Joypnequun Bunjjejs}sajue}soy een SYIIBADAIIIAIAS -SJeyJuayny pun peg Yu Jewwizjozulg 62 :BunzynN usßunpumquy aydılneg ‘Bunisyenug yuyosqy IBUONUSNUOY 'Neneg Jojsunyy UI ylseJlej4 WInNuszusyy »omspunißnegyusgeylonneg jeydsoyususjepßeyy Bunyns „usayneg S002 !unp :pugIS 9/z NIG y2eu BunuejdsunmyusloN Jeuls sıseg Jne BunzYeyIsUs}soy :Bunjylw.asus}soy JejsunW 6r1l8r 09 9ssenS Jeunjuls]s Hqwg, Jejsuny IpeIS Jop uewyeussjunsßunuyoM NEgIPEIS + uyoM 00'002 ’815°L 00'008°65 I oo: 1 I ob 1 000081 | 00'002 '8r j DawuıZ Z nequn Beiyny BunjsjsIsgyusgsoy| “Iyuasueusjsoy |"uyssisquajsoy| Bunzjeyasusjsoy Jejsuny 6r1l8r 09 9sseS JeunjuIe]s HAWS JeIsuny\ Jpeis Jop vewWysuejunsßunuyoy NneqIpeIS + uyoM usyseyapugss]| 1:51 oßejueusyny Beiyny JyOSUEUEJSOy Bunjja}s}s34usJsoy Jojsuny 6rLer 09 9SseS JeunJulg]S HAWS JeIsuny Ipejs Jop ueWysuejunsßunuyoy NeqIPeIS + uyom usßunssedueus}soy nz Hyn) sezyesiana}s sap Bungayuy aulg "LSMWN % 91 'IYISUIS UEJsOyoNNIg, 00‘000°58$'2 foooozeE | ‚swwnswueseE 00.00g’EE 00‘008°8 00'008°5 Er 1 00'0087 DO000z | 00'000, VoOOO0E— 1 00'005', em il 0000919 BEER 00'008°55 mE Tan 00'002E81 Beiyny Bunjjajsjsajusjsoy| "JuIsueusIsoy "Uy9sJ3quaJsoy| Bunzyeyssusjsoy JeIsunW\ 6rL8r 09 9SSENS JOUNJUIOIS HqWS Jojsuny IpeIS Jop ueWyaulsjunsBunuyomM I soßnsuos| #rrz] ‚obgyuısuoyps| | Swyeugeneqygoy| | negqpeIS + UUOoM
Anlage 2
3266 Zeichen
Nutzfläche KG + EG + 1.OG + 2.OG Anlage 2 Stand 20.07.2006 Bauherr Stiftung Magdalenenhospital Bauvorhaben Altenzentrum Klarastift in 48145 Müns ter Andreas Hofer Strasse 70 Abschnitt Erweiterung und bauliche Anbindung KG. Hauptnutzfläche ……………………………………………………. 0,00 m² Nebennutzfläche …………………………………………………………………………………….. 40,00 m³ Flur 9,50 m² Medizinische Technik 15,50 m² Lager für Bewohner 15,00 m² EG. Hauptnutzfläche ……………………………………………………. 389,00 m² 1. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 2. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 3. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 4. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 5. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 6. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 7. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 8. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 9. Zimmer + Bad 25,00 m² 10. Zimmer + Bad 25,00 m² 11. Zimmer + Bad 25,00 m² Kochen + Essen 28,00 m² Aufenthalt 64,50 m² Loggia / Aufenthalt 9,50 m² Nebennutzfläche …………………………………………………………………………………….. 66,50 m³ Flur Übergang 8,00 m² Flur 49,50 m² Abstellraum 9,00 m² 1.OG. Hauptnutzfläche ……………………………………………………. 389,00 m² 12. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 13. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 14. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 15. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 16. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 17. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 18. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 19. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 20. Zimmer + Bad 25,00 m² 21. Zimmer + Bad 25,00 m² 22. Zimmer + Bad 25,00 m² Kochen + Essen 28,00 m² Aufenthalt 64,50 m² Loggia / Aufenthalt 9,50 m² Nebennutzfläche …………………………………………………………………………………….. 66,50 m³ Flur Übergang 8,00 m² Flur 49,50 m² Abstellraum 9,00 m² Entwurf 5. Nutzflächen Münster , 21.07.2006 2.OG. Hauptnutzfläche ……………………………………………………. 422,50 m² 23. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 24. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 25. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 26. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 27. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 28. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 29. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 30. Zimmer + Bad + Loggia 26,50 m² 31. Zimmer + Bad 25,00 m² 32. Zimmer + Bad 25,00 m² 33. Zimmer + Bad 25,00 m² Kochen + Essen 26,00 m² Aufenthalt 57,50 m² Loggia / Aufenthalt 9,50 m² Info / Aufenthalt 30,50 m² Dienstzimmer 12,00 m² Nebennutzfläche …………………………………………………………………………………….. 111,50 m³ Flur 49,50 m² Brücke 23,00 m² Ausguss 7,50 m² Flur Personalbereich 10,50 m² Abstellraum 4,50 m² Wäscheraum 5,00 m² Putzmittelraum 5,00 m² Personal - WC 6,50 m² Summe HNF 1.200,50 m² NNF 284,5 m² Flächen gesamt HNF + NNF 1.485,00 m² Fläche pro Platz 33 Plätze 45,00 m² Entwurf 5. Nutzflächen Münster , 21.07.2006 Umbauter Raum Stand 12.06.2006 Bauherr Stiftung Magdalenenhospital Bauvorhaben Altenzentrum Klarastift in 48145 Mün ster Andreas Hofer Strasse 70 Abschnitt Erweiterung und bauliche Anbindung Bebaute Fläche 555,00 m² Umbauter Raum 6.956,00 m³ Kellergeschoss 512,00 m² x 0,30 + 2,50 m = 1.433,60 m³ Erdgeschoss 555,00 m² x 0,35 + 2,80 m = 1.748,25 m³ 1.Obergeschoss 555,00 m² x + 2,80 m = 1.554,00 m³ 2.Obergeschoss 555,00 m² x 2,50 + 0,70 m = 1.776,00 m³ Treppe + Auzug 77,00 m² x 2,50 + 0,70 m = 246,40 m³ Dachausbau 113,00 m² x 3,50 m 0,50 = 197,75 m³
Beschlussvorlage
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V/0577/2006 DER OBERBÜRGERMEISTER V/Stift Betrifft Bauliche Erweiterung und Umgestaltung des Heim- und Pflegebereiches des Altenzentrums Klarastift gGmH - Zustimmung zur Vorentwurfsplanung - Baubeschluss Beratungsfolge 17.08.2006 Stiftungskommission Vorberatung 19.09.2006 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 19.09.2006 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung 27.09.2006 Hauptausschuss Vorberatung 27.09.2006 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: Vorentwurfsplanung 1. Der Vorentwurfsplanung der Wohn + Stadtbau GmbH für das Bauvorhaben der Stiftung Magdalenenhospital als alleinige Gesellschafteri n der Altenzentrum Klarastift gGmbH (An- lagen 1 und 2) wird zugestimmt. 2. Die Kostenschätzung nach DIN 276 (Anlage 3) für die Baumaßnahme sowie die wirtschaft- liche Prüfung der Auswirkungen des Investitionsvolumens auf die Folgebewirtschaftung werden zur Kenntnis genommen. Baubeschluss 3. Die Wohn und Stadtbau GmbH errichtet auf der Grundlage der Vorentwurfsplanung für die Stiftung Magdalenenhospital als alleinige Gesellschafterin der Altenzentrum Klarastift gGmbH einen Erweiterungsbau zum Zwecke der Schaffung weiterer Einzelzimmer, ohne zahlenmäßige Veränderung der gesamten Heim- und Pflegeplatzzahlen. 4. Die Stiftungsverwaltung beauftragt die Wohn + Stadtbau GmbH mit der weiteren Vorberei- tung und Durchführung der Baumaßnahme. Vorlagen-Nr.: V/0577/2006 Auskunft erteilt: Herr Wildenhues Ruf: 492 59 02 E-Mail: WildenhL@stadt-muenster.de Datum: 19.07.2006 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0577/2006 Kosten/Folgekosten Das Bauprojekt verursacht nach der Kostenschätzung der Wohn + Stadtbau GmbH Kosten in Hö- he von 2.585.000 Euro. Finanzierung/Mittelbereitstellung Für die Baumaßnahme erfolgt die Mittelbereitstellung über den Finanzplan des Nachtragswirt- schaftsplanes der Stiftung Magdalenenhospital für das Wirtschaftsjahr 2006 und über die Finanz- pläne der Wirtschaftspläne 2007 und 2008 (vgl. Ziffer 6 der Begründung). Begründung: 1. Bisherige Auftrags- und Beschlusslage Die Entwicklung zur Vorentwurfsplanung und zum Baubeschluss für die in Ziffer 1 des Be- schlusses genannte Baumaßnahme basiert auf folgender Beschlussfassung des Rates und seiner Gremien: Vorlagen-Nr. Titel der Vorlage Beschluss vom: V/1020/2005 Bauliche Erweiterung und Umgestaltung des Heim- und Pflegebereiches der Alten- zentrum Klarastift gGmbH 15.02.2006 (Rat) Das Ziel der Vorentwurfsplanung sollte sein, den Heim- und Pflegebereich um weitere Ein- zelzimmer baulich zu erweitern, ohne dabei die gesamten Heim- und Pflegeplatzzahlen zu verändern. 2. Veranlassung für den Erweiterungsbau Ausgehend vom Interesse der Bewohner, der Angehörigen sowie der Fachverbände zu Gunsten besserer und individueller Wohnqualität hat der Landesgesetzgeber darauf mit Anforderungen an die Neubaugestaltung von Altenpflegeeinrichtungen, insbesondere mit dem Primat auf die Erstellung von Einzelzimmern, reagiert. Die veränderte Gestaltung von Wohn- bzw. Lebensräumen erfährt zunehmend Berücksich- tigung in baulichen Sanierungs- und Anpassungsmaßnahmen bestehender Einrichtungen. Bereits in den letzten Jahren konnte bei erhöhter Bewohnerfluktuation während des Heim- aufnahmeverfahrens ein geändertes Nachfrageverhalten von Bewohnern bzw. Angehöri- gen festgestellt werden. Stadtzentrumsnähe und die Qualität des Standortes nimmt an Ge- wichtung gegenüber dem Angebot eines Einzelzimmers zunehmend ab. 3. Entwurfsbeschreibung - Die Erweiterung erfolgt durch einen Anbau im Kreuzungsbereich der Manfred-von- Richthofen-Straße / Andreas-Hofer-Straße als straßenbegleitende Bebauung zur Richthofen-Straße. Der Baukörper wird über drei Geschosse insgesamt 33 Einzel- zimmer umfassen. In dem Anschlussbereich der Neubaumaßnahme zum Altbau werden aus baulichen Gründen insgesamt vier bestehende Zimmer aufgegeben, sodass effektiv 29 Einzelzimmer neu entstehen. Durch den Baukörper wird die Grünzone vor dem Haupteingang akustisch abgeschirmt und räumlich gefasst. Die Giebelseite des Anbaues bleibt so weit von der Andreas-Hofer-Straße entfernt, dass die Grünzone vom Kreuzungsbereich noch wahrnehmbar ist. - 3 - V/0577/2006 - Es ist formal ein schlichter Baukörper geplant, der die vorhandene stark differenzier- te Architektur nach Westen abschließt. Mit der Dreigeschossigkeit wird die Firsthö- he der vorhandenen Baubauung (zwei Geschosse plus Walmdach) aufgenommen. - Die Fassade wird nach Süden und Norden transparent ausgebildet und durch ein Raumzellenraster strukturiert. Drei verschiedene Gestaltungsebenen (Balkongelän- der-Schiebelamellen-Glasfassade) werden ein lebendiges Erscheinungsbild erge- ben. Die Giebelseite ist als ruhige Klinkerwand in Anlehnung an den benachbarten Schulbau geplant. - Die innere Erschließung des Anbaus erfolgt am Hauptknotenpunkt der vorhandenen Bebauung. So kann ein vorhandenes Treppenhaus und der Bettenaufzug mit ge- nutzt werden. Ein übersichtlicher und wirtschaftlicher Betriebsablauf ist somit ge- währleistet. - Die zweihüftige Raumordnung sowie gleiche Geschossgrundrisse und eine kom- pakte Bauform lassen aus baulicher Sicht eine wirtschaftliche Realisierung zu. 4. Ergänzende wirtschaftliche Prüfungen des Investitionsvolumens in Bezug zur Folge- bewirtschaftung als Voraussetzung für den Baubeschluss Bereits mit dem Errichtungsbeschluss des Rates vom 15.02.2006 (Vorlage-Nr. V/1020/2005) hat das von der Stiftungsverwaltung beauftragte Wirtschaftsprüferunterneh- men Dierkes Voosholz Sandker aus Everswinkel das finanzielle Engagement der alleinigen Gesellschafterin sowie die Aspekte der Folgebewirtschaftung bewertet. Auf der Basis der Vorentwurfsplanung nebst Kostenschätzung nach DIN 276 und der vor- geschlagenen Finanzierung (vgl. Finanzierung im Beschlussvorschlag) hat der Wirtschafts- prüfer eine weitere angepasste Bewertung mit folgendem Ergebnis erstellt: Wesentliche Grundlage für die Beurteilung der vorgeschlagenen Finanzierung sind die ge- setzlichen Vorschriften zur Refinanzierung der Investitionskosten von stationären Pflege- heimplätzen. Nach dem Landespflegegesetz PfG NW vom 08.07.2003 sind alle mit der In- vestition zusammenhängenden Kosten über den Investitionskostensatz zu finanzieren. Zugrunde liegend sind die mit dem Erweiterungsbau geplanten 33 neuen Einzelzimmer und nicht die effektiv aus der Baumaßnahme resultierenden 29 Einzelzimmer. Für die Berechnung des Investitionskostensatzes werden grundsätzlich zwei Modelle un- terschieden; das Eigentümermodell und das Mietermodell. Das Eigentümermodell geht bei der Berechnung des Investitionskostensatzes von pauschalierten Abschreibungen und In- standhaltungen je Platz zuzüglich der Zinsen für die zur Finanzierung genehmigten Darlehn aus. Das Mietermodell geht von der Anmietung einer fertig eingerichteten Pflegeeinrichtung aus. Die mit dem Vermieter vereinbarte Pacht wird der Berechnung des Investitionskosten- satzes zu Grunde gelegt. Die Höhe der refinanzierbaren Pacht wird durch eine Vergleichs- berechnung begrenzt. Die Vergleichsberechnung geht von Herstellungskosten je Platz von zurzeit 78.080 Euro sowie von durchschnittlichen Zinsen der letzten 10 Jahre vor der Inbe- triebnahme aus. Der Höchstsatz wird vom LWL im Dezember 2006 mit 21,73 Euro/Tag an- gegeben. Dieser Satz wird sich aufgrund der gesunkenen Darlehnszinsen bis zur Inbe- triebnahme des Neubaues im Jahre 2008 weiter nach unten entwickeln. Für die weiteren Überlegungen ist ein Höchstsatz von 20,54 Euro/Tag angenommen worden. Dieser Satz bildet die Grundlage zur Refinanzierung der geschätzten Gesamtkosten in Höhe von 2.585.000 Euro über eine noch mit der Klarastift gGmbH zu vereinbarende Pachtzahlung. Ein vollständiger Einsatz von Eigenkapital der Stiftung führt unter den Bedingungen des In- vestitionskostensatzes des LWL zu einer Verzinsung des eingesetzten Kapitals von 4,11 %. Damit wird eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals erzielt. 5. Prüfung der Liquiditätssituation der Stiftung Magdalenenhospital als weitere Vor- aussetzung für den Baubeschluss Im Weiteren ist noch zu prüfen, ob der Stiftung Magdalenenhospital ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen, die langfristig in der Baumaßnahme gebunden werden kön- - 4 - V/0577/2006 nen. Soweit die entsprechenden Beschlüsse für die Errichtung gefasst werden, kann An- fang 2007 mit der Baumaßnahme begonnen und Anfang 2008 die neue Einrichtung bezo- gen werden. Der Mittelabfluss wird damit im Wesentlichen im Laufe des Jahres 2007 erfol- gen. Nach den im Wirtschaftsplan der Stiftung Magdalenenhospital für 2006 ausgewiesenen Zahlen stehen der Stiftung Ende 2006 nach Abwicklung der Baumaßnahme „Grüne Gasse“ ca. 6.465,4 TEUR liquide Mittel zur Verfügung. Davon sind ca. 3,200 TEUR Mittel gebun- den. Es verbleiben ca. 3,300 TEUR liquide Mittel, die langfristig eingesetzt werden können. Die Investition in Höhe von 2.585 TEUR lässt sich damit aus Eigenmitteln darstellen. Der vorgeschlagene Weg zur Finanzierung der Baumaßnahme bzw. insbesondere der Fi- nanzierung des Erweiterungsbaues der 33 Einbettzimmer ist eine sehr sinnvolle und mach- bare Lösung. Die jetzt vorliegende Planung und Investition lässt sich aus Sicht der Klarastift gGmbH und aus Sicht der Stiftung Magdalenenhospital als alleinige Gesellschafterin bzw. Bauherrin realisieren. Die bestehende rechtliche Struktur, nach der die Stiftung Magdalenenhospital Eigentümerin der Grundstücke und Gebäude und die AKL gGmbH Mieterin ist, bleibt bestehen. Die für die Investition notwendigen Finanzierungsmittel kann die Stiftung als langfristig zur Verfü- gung stehende Eigenmittel bereitstellen. Die Verzinsung der eingesetzten Mittel kann durch die zu vereinbarende Pacht in Höhe von ca. 4,11 % erzielt werden und ist im Vergleich zu anderen langfristigen Anlagen als angemessen zu bezeichnen. Zudem wird mit der Investi- tion in den Zweckbetrieb des Heim- und Pflegebereiches der Stiftungszweck der Stiftung Magdalenenhospital erfüllt. Die Finanzierung der Investition könnte somit auch aus den zweckentsprechend zu verwendenden Mitteln der Stiftung erfolgen. 6. Finanzierung der Baumaßnahme Das Projekt wird nach dem derzeitigen Planungsstand in einer Bauzeit von ca. 14 Monaten, beginnend im Jahre 2007, realisiert werden. Für diesen Zeitraum sind die erforderlichen Fi- nanzierungsmittel wie folgt bereit zu stellen: Stiftung Magdalenenhospital Wirtschaftsjahr Summe 2006 (Bauplanung) Nachtragswirtschaftplan (Finanzplan) 200.000 2007 Wirtschaftsplan (Finanzplan) 1.800.000 2008 Wirtschaftsplan (Finanzplan) 585.000 7. Bauen unter Betrieb Geschäftsführung und Leitungsteam der Klarastift gGmbH haben auf der Grundlage der Vorentwurfsplanung dem Planungsbüro signalisiert, dass das Bauvorhaben unter Fortfüh- rung des normalen Heimbetriebes durchgeführt werden kann. Damit diese Situation bei nicht völlig auszuschließenden Belästigungen als „Bau unter Betrieb“ auch ermöglicht wer- - 5 - V/0577/2006 den kann, sind folgende Aktivitäten zur Sicherung der Betriebsabläufe unter Berücksichti- gung der unterschiedlichen internen Schnittstellen geplant: • erweitertes Angebot über den Sozialdienst durch gesonderte Programmpunkte in Abstimmung mit Besonderheiten des Bauplanes, • verstärkte Nutzung des Kräutergartens in Abhängigkeit von der Wettersituation, • Einbindung der noch zu errichtenden und neu zu gestalteten Terrasse des Wohnbe- reiches II, • erweitertes Essensangebot im Restaurant und • zusätzliche Nutzung des Restaurants und der Seminarräume im Begegnungszent- rum. Zudem wurde zwischen dem Planungsbüro und der Geschäftsführung vereinbart, dass alle geplanten Programmpunkte und Aktivitäten mit dem noch zu erstellenden Bauzeitenplan abgestimmt werden. Das gilt insbesondere auch für vermehrt auftretende Lärmbelästigun- gen. 8. Weiteres Verfahren Die Stiftungsverwaltung wird sich in Verbindung mit der Wohn + Stadtbau GmbH um einen möglichst raschen Baubeginn und eine zügige Bauabwicklung bemühen, um das neue Ein- zelzimmerpotenzial der AKL gGmbH per Pachtvertrag zur Verfügung zu stellen. I. V. Dr. Klein Stadträtin Anlagen: - Vorentwurfsplanung der Wohn + Stadtbau GmbH - Berechnungen umbauter Raum/bebaute Fläche - Kostenschätzung für die Baumaßnahme nach DIN 276
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungOrte (3)
- Andreas-Hofer-Straße 70
- Grüne Gasse
- Manfred-von-Richthofen-Straße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0577/2006
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 20.07.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37