2975/2019
Regelmäßige Berichterstattung aus dem Aktionsbündnis Schulbau, TOP 1.3
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 05.09.2019 2975/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 09.09.2019 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 16.09.2019 Regelmäßige Berichterstattung aus dem Aktionsbündnis Schulbau, TOP 1.3 In seiner Sitzung am 29.02.2016 hat der Ausschuss Schule und Weiterbildung im Rahmen seiner Aktuellen Stunde zum Ausbau des Gesamtschul- und Gymnasialangebotes in Köln, AN/0034/2016, eine regelmäßige Berichterstattung über die Bau-und Planungsprozesse seitens der Schulverwaltung zu Beginn jeder Ausschusssitzung erbeten. Seit dem 01.06.2015 fanden unter Federführung von Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport, 32 Sitzungen des Aktionsbündnisses statt. Im November 2018 wurde die federführende Steuerung der priorisierten Schulbaumaßnahmen vom Schuldezernat auf das Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen, übertragen (Vorlage 2965/2018). Die Berichterstattungen für den Ausschuss Schule und Weiterbildung und für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft werden weiterhin mit den Sitzungen des Aktionsbündnisses synchronisiert und sind ebenfalls in die Federführung von Dezernat VI übergegangen. Die Berichterstattung aus dem Aktionsbündnis wird als ständiger TOP vom Ausschuss Schule und Weiterbildung in den Betriebs- ausschuss Gebäudewirtschaft verlagert. Der Ausschuss Schule und Weiterbildung erhält die Bericht- erstattungen gleichermaßen als Mitteilung zur Kenntnis. Unter der Federführung von Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen haben zwischenzeit- lich sieben Sitzungen des Aktionsbündnisses stattgefunden. Seit der 38. Sitzung am 04.07.2019 nimmt Schuldezernent Robert Voigtsberger an den Sitzungen teil. Das Aktionsbündnis Schulbau orientiert sich bei seiner Arbeit an der vom Rat beschlossenen Schulbauliste. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt weiterhin auf einer zügigen Ämterabstimmung, um die personalisierten und die im Weiteren anstehenden Schulbaumaßnahmen forciert voranzutreiben. 2 Ratssitzung am 09.07.2019 TU-/GU-Schulbaumaßnahmenpaket: Neubau/Erweiterung/Generalsanierung von Schulgebäu- den durch Total- oder Generalunternehmer – Erweiterung und Aktualisierung (1503/2019) Der Rat hat die Verwaltung am 09.07.2019 mit der Umsetzung dieses TU-/GU- Schulbaumaßnahmenpakets in aktualisierter Fassung beauftragt. Eine erneute Gremienvorlage ist soweit und solange der aktualisierte obere Kostenorientierungswert um nicht mehr als 10% über- schritten wird, nicht erforderlich. Das mit Beschluss vom 4. April 2017 mit Beschlussvorlage 0864/2017 festgelegte Verfahren für das TU-/GU-Schulbaumaßnahmenpaket wird dahingehend ge- ändert, dass die Beratung und Beschlussfassung über die Genehmigungsplanung in den politischen Gremien entfällt. Damit kann die Umsetzung der Maßnahmen zügiger erfolgen. Zur Sicherstellung einer angemessen Beteiligung und Information wurde eine projektbegleitende Kommission aus Vertreterinnen und Vertretern des Rates eingerichtet, die in regelmäßigen Sitzungen über die Kosten und Termine informiert wird. Weitere ausgewählte Projekte aus dem Aktionsbündnis: Severinswall (GU/TU-Paket) Am Standort Severinswall ist nun der nächste Meilenstein erreicht und es beginnt mit dem Abbruch des Gebäudes der ehemaligen Theo-Burauen-Realschule die Vorbereitung für einen Neubau, in dem die Sekundarstufe II der Integrierten Gesamtschule Innenstadt (IGIS) einziehen wird. Die Arbeiten haben am 5. August 2019 mit dem Rückbau der rückwärtigen Nebengebäude auf dem Grundstück begonnen und werden vom 26. August 2019 an mit dem Abriss der Sporthalle und des Schulgebäudes fortgesetzt. Im 1. Quartal 2020 sollen alle Abbrucharbeiten beendet sein. Die anschließende Bauausführung erfolgt durch einen Totalunternehmer und soll im Sommer 2020 beginnen. In dem Jahr wird die gymnasiale Oberstufe in das ehemalige Rautenstrauch-Joest- Museum am Ubierring einziehen, bis der Neubau am Severinswall voraussichtlich zum Schuljahr 2022/2023 nutzbar sein wird. Im Zusammenhang mit den Arbeiten im ehemaligen Museum, das der- zeit dazu hergerichtet wird und rückwärtig an den Schulhof grenzt, war dieser bereits im Mai für die Baustelleneinrichtung im süd-westlichen Bereich abgetrennt worden. Grundschulen KGS und GGS Alzeyer Straße in Köln-Bilderstöckchen In den Grundschulen in Bilderstöckchen realisiert die Stadt Köln erstmals Selbstlernbereiche in Fluren. Mit Beginn der Sommerferien 2019 hat die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln die Sanierung der Grundschulen KGS und GGS Alzeyer Straße in Köln-Bilderstöckchen gestartet. In den nächsten 16 Monaten, somit auch im laufenden Schulbetrieb über die Ferien hinaus, werden dringend notwen- dige Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Innenbereich der beiden Schulen umgesetzt. Eine Besonderheit ist dabei die ortsfest verbaute Möblierung notwendiger Flure und Treppenräume für die „Selbstlernbereiche“. Diese werden, um allen erforderlichen Bestimmungen des Brandschut- zes sowie der Landesbauordnung gerecht zu werden, aus nicht brennbaren Stoffen bestehen, und fest montiert sein, um im Falle eines Brandes die Fluchtwege nicht zu blockieren. Rollende Pressekonferenz am 07.08.2019 Besuch von drei Schulbaustellen Insbesondere in den sechswöchigen Sommerferien ist die Gebäudewirtschaft mit Hochdruck in vielen Schulen mit Sanierungen, Erneuerungen, Instandsetzungen etc. im Einsatz. Exemplarisch wurde der Presse am 07. August 2019 an drei Baustellen präsentiert, in welchem Umfang, unter welchen Herausforderungen und mit welchen zeitlichen Vorgaben Schulsanierungen und – erweiterungen um- zusetzen sind. In den Sommerferien war die Gebäudewirtschaft an 69 von insgesamt 277 Kölner Schulstandorten parallel tätig. 3 Am Humboldt-Gymnasium, dem größten Gymnasium in der Innenstadt, werden mit einem Volumen von rund 18 Millionen Euro mehr als 20 neue Klassenräume, viele weitere Fachräume, eine Lehrküche mit einem Speiseraum sowie in Kooperation mit der Rheinischen Musikschule ein Kammermusiksaal mit 153 Sitzplätzen gebaut. Bei der Bildungslandschaft Altstadt-Nord (BAN) wurde das (größte) Baufeld B besucht. Dort werden der Neubau einer Kindertagesstätte, die Sanierung und Erweiterung der Freinet- Grundschule, der Neubau der Realschule am Rhein, der Neubau eines Studienhauses und der Neubau eines Mensa- und Ateliergebäudes realisiert. Alle diese Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. In der Overbeckstraße in Neuehrenfeld wird eine ehemalige Schule mit 300 Schulplätzen generalsa- niert, um als Auslagerungsstandort genutzt werden zu können. Um zunächst als Interimsstandort für die Gesamtschule Helios und später auch für andere Schulen dienen zu können, wird das denkmal- geschützte Gebäude sowie die Turnhalle instandgesetzt. Das Gebäude - im Ursprung aus den Baujahren 1909-1911, wurde damals als Volksschule – getrennt nach Jungen und Mädchen mit jeweils eigenen Eingängen – geplant und errichtet. Auf 2425,30 Quad- ratmetern entstehen: Klassen- und Fachräume, Räume für die Ganztagsbetreuung mit Mensa, Verwaltungs- und Nebenräume. Die Turnhalle mit ihren Nebenräumen sowie die WC-Anlagen werden ebenso runderneuert. Es wird ein Bauvolumen von rund 12,5 Millionen Euro umgesetzt. Wasseramselweg Pünktlich zum Schulbeginn wurde das Interimsgebäude „Snake“ fertiggestellt. Für die Errichtung des endgültigen Schulgebäudes wird derzeit die Ausschreibung erstellt. Die Veröffentlichung steht in Kürze bevor. Gez. Greitemann
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2975/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 05.09.2019
- Erstellt
- 27.08.2019 12:25