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V/0237/2011

Gesundheitsbericht Band 18

Vorlagen 07.04.2011

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Berichtsvorlage

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Anlage: Gesundheitsbericht Band 18

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Berichtsvorlage

1463 Zeichen

V/0237/2011 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Gesundheitsamt 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Gesundheitsbericht Band 18 - Gerontopsychiatrische Versorgung von demenzerkrankten 
Menschen in Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
03.05.2011 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen Bericht
11.05.2011 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht
30.05.2011 Kommunale Seniorenvertretung Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Aufgrund der Anregung der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinde-
rungen (KIB) vom 28.10.2010 ist in Ergänzung zum Gesundheitsbericht Band 16 mit Unterstüt-
zung des Arbeitskreises Demenz der Gesundheitskonferenz ein gesonderter Bericht über die 
gerontopsychiatrische Versorgung von demenzerkrankten Menschen in Münster (Gesundheitsbe-
richt Band 18) erstellt und der Gesundheitskonferenz am 30.03.2011 vorgestellt worden. Weiter-
gehende Empfehlungen oder Stellungnahmen hat die Gesundheitskonferenz hierzu nicht abge-
geben (§ 24 Abs. 3 Satz 2 Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst NRW). 
 
 
Dieser Bericht wird hiermit zur Kenntnis gegeben. 
 
 
In Vertretung 
gez. 
Thomas Paal 
Stadtrat 
 
 
Anlagen: Gesundheitsbericht Band 18 – Gerontopsychiatrische Versorgung von demenz-
erkrankten Menschen in Münster 
 
 
 
 
  
Vorlagen-Nr.: 
V/0237/2011 
Auskunft erteilt: 
Herr Dr. Gollmer 
Ruf: 
492 53 50 
E-Mail: 
GollmerE@stadt-muenster.de 
Datum: 
14.04.2011 
Öffentliche Berichtsvorlage

Anlage: Gesundheitsbericht Band 18

32098 Zeichen

Gesundheitsbericht Band 18 
 
Gerontopsychiatrische 
Versorgung von demenz-
erkrankten Menschen in  
Münster

Impressum 
Herausgeberin Stadt Münster 
  Gesundheitsamt 
  Psychiatriekoordination 
 
Redaktion Dr. Eckhard Gollmer, Psychiatriekoordination 
Fachliche  Dr. Eckhard Gollmer 
Begleitung Psychi atriekoordination 
 
Text  Dr. Eckhard Gollmer , Psychiatriekoordination 
Satz und Layout Heike Schaper 
 
Titel-Illustration Gesundheitsamt Münster 
 
Druck  Stadt Münster 
 
März 2011, 
280 Exemplare 
 
 
 
Diese Veröffentlichung erscheint in der Reihe 
„Gesund
heitsberichterstattung“ des Gesundheitsamtes der Stadt Münster

Gesundheitsbericht Band 18 
Gerontopsychiatrische Versorgung von 
demenzerkrankten Menschen in 
Münster

Inhalt 
 
1 Einleitung           4 
 
 1.1 Epidemiologische Daten        4 
 
2 Krisen- und Notfallversorgung        4 
 
3 Ambulante (medizinische)Versorgung (und Behandlung)    4 
 
4 Gerontopsychiatrische Krankenhausversorgung (SGB V)    5 
 
 4.1.1 Alexianer Krankenhaus (6,7,8)       5 
 
 4.1.2 LWL Klinik (9)          5 
 
5 Rehabilitation          6 
 
 5.1 Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation im  
Ev. Krankenhaus Johannes Stift (10)      6 
 
 5.2.1 Demenzprojekt am Clemenshospital (11)      7 
 
 5.3 Franziskus-Hospital – Perioperative Versorgung bei  
Demenzerkrankung bzw. Delirvorbeugung (12)     7 
 
6 Beratungsangebote (13)         8 
 
 6.1  Gerontopsychiatrische Beratung der Alexianer Münster GmbH   8 
 
 6.2 Gerontopsychiatrische Beratung der LWL Klinik-Münster    8 
 
 6.3 Demenz-Servicezentrum NRW Region Münster und das  
westliche Münsterland Stadt Münster, Kreise Borken,  
Coesfeld, Steinfurt        9 
 
7 Entlastende Angebote (13)         9 
 
 7.1 Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement     9 
 
 7.2 Niedrigschwellige Betreuungsangebote      9 
 
 7.3 Tagespflegen          10 
 
 7.4 Kurzzeitpflegen         10 
   
8 Flankierende Hilfen für Angehörige (13)       10 
 
9 Betreute Wohnformen (13         10 
 
 9.1 Betreute Wohngemeinschaften       10 
 
 9.2 Senioren- und Pflegeheime        10 
 
10 Koordination und Vernetzung        10 
 
 10.1 Arbeitskreis Demenz Münster (14)       10 
 
11 Zusammenfassende Bewertung        11 
 
12 Herausforderungen für die Zukunft       11 
 
A N H A N G             1 3

4 
Gerontopsychiatrische Versorgung von demenzerkrankten 
Menschen in Münster 
 
1. EINLEITUNG 
 
Aufgrund der Anregung der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Be-
hinderungen (KIB) vom 28.10.2010 (1) erfolgt hier die Ergänzung des Gesundheitsberichtes 
16 (2) zu der gerontopsychiatrischen Versorgung von demenzerkrankten Menschen. Dieser 
Bericht wurde vom Psychiatriekoordinator in Zusammenarbeit mit weiteren Mitarbeitern des 
Gesundheitsamtes und mit vielfältiger Unterstützung des Arbeitskreises Demenz der Kom-
munalen Gesundheitskonferenz erarbeitet. 
 
 
1.1 Epidemiologische Daten 
 
Nach den zuletzt von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft im August 2010 veröffentlichten 
Daten (3) leben in Deutschland gegenwärtig ca. 1,2 Millionen Demenzkranke (ca. 1,5 % der 
Bevölkerung), die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen wird mit 300 000 angegeben (ca. 
0,375 % der Bev.). Die allgemeine Steigerung der Lebenserwartung wird womöglich auch zu 
einer Zunahme der absoluten Zahlen der Demenzkranken führen. Vorausberechnungen der 
Bevölkerungsentwicklung gehen vom Anstieg der Anzahl der Erkrankten auf etwa 2,6 Millio-
nen (ca. 3,25 % der heutigen Bev.) in 2050 aus.  
 
Die einfache Umrechnung dieser Daten auf Bundesebene auf die Gegebenheiten in Münster 
ist aus statistischen Überlegungen nicht sachgerecht, da eine Vielzahl von Einflussfaktoren – 
wie z. B. die aktuelle und die Entwicklung der zukünftigen Bevölkerungsstrukturen in der 
Stadt, die tatsächlichen Lebens-, Wohn-, Betreuungs- und Behandlungsangebote usw. – zu 
Unterschieden der konkreten Daten und Fakten in der Stadt gegenüber den bundesweiten 
Durchschnittswerten führen. Soweit erforderlich, werden diese Daten für Münster zukünftig 
durch geeignete statistische Methoden erhoben werden müssen.  
 
 
2. Krisen- und Notfallversorgung 
Die Krisen- und Notfallversorgung im Bereich der gerontopsychiatrischen Versorgung De-
menzkranker erfolgt durch die behandelnden Haus- und ggf. psychiatrischen Fachärzte, im 
Rahmen des allgemeinen ärztlichen Notdienstes, sowie im Bedarfsfall durch den Sozialpsy-
chiatrischen Dienst oder den psychiatrischen und psychosozialen Krisennotdienst an Wo-
chenenden. 
 
 
3. Ambulante (medizinische) Versorgung (und Behandlung) 
Die ambulante gerontopsychiatrische Versorgung durch Diagnostik und Behandlung  (SGB 
V) demenzkranker Menschen in Münster erfolgt bedarfsweise durch die niedergelassenen 
Haus- und ggf. psychiatrischen Fachärzte sowie durch die gerontopsychiatrischen Instituts-
ambulanzen des Alexianer-Krankenhauses (im gerontopsychiatrischen Zentrum im Clemens-
Wallrath-Haus) sowie der LWL-Klinik Münster. Im Universitätsklinikum Münster (UKM) hat 
sich jüngst die Interdisziplinäre Gedächtnisambulanz, als gemeinsames Projekt der Kliniken 
und Polikliniken für Psychiatrie und Psychotherapie und für Neurologie – Entzündliche Er-
krankungen des Nervensystems und Neuroonkologie gegründet. 
 
Im Bedarfsfall sind die Mitarbeiter der Ambulanz des Clemens-Wallrath-Hauses auch aufsu-
chend zu Hause oder in der Senioreneinrichtung tätig.

5
Auch die Mitarbeiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes und im Bedarfsfall des Krisennot-
dienstes an Wochenenden können aufsuchend und nachgehend Hausbesuche durchführen 
(PsychKG NRW).  
 
 
4. Gerontopsychiatrische Krankenhausversorgung (SGB V) 
 
4.1.1 Alexianer Krankenhaus (4, 5, 6)  
 
In der gerontopsychiatrischen Abteilung des Alexianer-Krankenhauses werden Menschen 
mit Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum psychiatrischer Störungen ab dem 60. Le-
bensjahr behandelt, darunter auch diejenigen mit Demenzerkrankungen und anderen Hirn-
leistungsbeeinträchtigungen. 
 
In Kooperation mit dem UKM ist das Alexianer-Krankenhaus in die Pflichtversorgung einge-
bunden. Es werden Patienten insbesondere aus der Stadt Münster aber auch aus den an-
grenzenden Regionen unter spezifischen Fragestellungen untersucht und behandelt. 
 
Das gerontopsychiatrische Angebot umfasst im Alexianer-Krankenhaus 
• 2 Stationen geschützt und offen geführt mit jeweils 14 vollstationären Behandlungsplät-
zen 
• 1 Station mit 14 Behandlungsplätzen für Patienten im höheren Lebensalter mit psycho-
therapeutischem Schwerpunkt sowie im Gerontopsychiatrischen Zentrum Clemens-
Wallrath-Haus  
• Eine Tagesklinik mit 15 Behandlungsplätzen 
• Die gerontopsychiatrische Institutsambulanz, in der im Quartal ca. 1400 Patientinnen und 
Patienten behandelt werden. Ein Schwerpunkt liegt u. a. auf der Diagnostik und Therapie 
von Demenzerkrankungen, weshalb vereinzelt auch Menschen unter 60 Jahren zu den 
Patienten zählen. 
 
Das gesamte Angebot richtet sich an Menschen mit beginnenden Demenzerkrankungen und 
Begleitsymptomen wie Angst, Depression, weiteren Störungen und anderen Erkrankungen 
aus dem psychiatrischen Spektrum sowie an Menschen mit fortgeschrittenen Demenzer-
krankungen und Verhaltensstörungen. 
 
Mit der Abteilung für Innere Medizin am Clemens-Hospital und der Klinik für Neurologie und 
Neurophysiologie am Herz-Jesu-Krankenhaus besteht eine enge Kooperation. 
 
Speziell für Menschen mit einer möglichen oder gesicherten Demenzerkrankung besteht 
insbesondere im Clemens-Wallrath-Haus ein breites Angebot der vollständigen Diagnostik 
und Therapie von Gedächtnisstörungen. Hierbei können die Patienten und Angehörigen auf 
ein multiprofessionelles Team aus Pflegekräften, Sozialarbeitern, Sozialpädagogen, Sozio-
therapeuten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Psychologen und Medizinern zurückgrei-
fen. Es gibt zahlreiche Angebote der ambulanten Versorgung und Begleitung für Patienten 
und Angehörige aber auch ehrenamtliche und professionelle Helfer. 
 
4.1.2 LWL Klinik (7) 
In der gerontopsychiatrischen Abteilung der LWL-Klinik Münster werden Menschen mit Er-
krankungen aus dem gesamten Spektrum psychiatrischer Störungen ab dem 60. Lebensjahr 
behandelt, darunter auch diejenigen mit Demenzerkrankungen und anderen Hirnleistungs-
beeinträchtigungen. 
Die LWL-Klinik hat die Pflichtversorgung von etwa 2/3 der Stadt Münster und von Regionen 
des Kreises Borken inne. Darüber hinaus können Patienten auch überregional unter spezifi-
schen Fragestellungen untersucht und behandelt werden.

6 
Die Gerontopsychiatrische Abteilung umfasst  
• 2 Stationen, eine geschützte und eine offen geführte 
Station mit 43 vollstationären Behandlungsplätzen, eine  
• Tagesklinik mit 11 Behandlungsplätzen sowie eine  
• Ambulanz einschließlich der Memory-Klin ik Münster (spezialisierte ambulante Ge-
dächtnissprechstunde).  
 
Durch die Kooperation mit der internistischen Abteilung der LWL-Klinik Münster erfolgt 
vor Ort eine umfassende körperlich-organische Diagnostik. Darüber hinaus besteht eine 
direkte Kooperation mit der Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation des Evan-
gelischen Krankenhauses Johannes-Stift, die zusammen mit der Abteilung Gerontopsy-
chiatrie der LWL-Klinik das Zentrum für Altersmedizin Münster bildet.  
 
Speziell für Menschen mit einer möglichen oder gesicherten Demenzerkrankung besteht 
in der Gerontopsychiatrischen Abteilung folgendes diagnostisches und therapeutisches 
Angebot: 
 
Ambulant  
• Untersuchung leichter bis schwerer Gedächtnisstörungen 
• Differentialdiagnostische Abklärung zur Frage des Vorliegens einer  Demenz, ei-
ner Depression oder anderer Ursachen von Hirnleistungsbeeinträchtigungen 
• Ausführliche Anamneseerhebung und Untersuchung durch Mitglieder  des multipro-
fessionellen Teams 
• Psychometrische Untersuchungen 
• Veranlassung bildgebender Verfahren (CT, MRT, PET),  Laboruntersuchungen oder 
Liquoruntersuchungen 
• Aufklärung über Untersuchungsergebnisse 
• Einleitung einer Therapie 
• Sozialmedizinische Beratung und Hilfen (Antrag Pflegestufe usw.) 
 
Stationär  
• Das o.a. diagnostische Angebot sowie darüber hinausgehend: 
• Behandlung von begleitenden Symptomen bei Menschen mit leichteren Demenzer-
krankungen: Schlafstörungen, Depressionen, Ängste,  
• Bei schwereren Demenzerkrankungen: Unruhezustände, Verhaltensstörungen, akute 
Verwirrtheitszustände (Delir). 
 
 
5.         Rehabilitation 
 
5.1 Abteilung für Akutgeriatrie und Fr ührehabilitation im  EV. Kranken-
haus Johannes-Stift (8) 
 
Die Geriatrie besitzt 17 tagesklinische und 65 vollstationäre Betten. Neben internistischen 
Krankheitsbildern werden typische geriatri sche Syndrome (z.B. Sturzsyndrom, Gebrech-
lichkeit, akutes Delir, Schmerzen) und Erkrankungen des Bewegungsapparates behan-
delt sowie Frührehabilitationen nach Operationen durchgeführt. Hierbei ist die gesamte 
Geriatrie auch auf Patienten/-innen mit kognitiven Defiziten ausgerichtet. Eine Besonder-
heit bildet die seit 2010 betriebene „Station 2 D“ mit 7 Betten, auf der die milieutherapeu-
tischen und tagesstrukturierenden Maßnahmen in noch stärkerem Umfang erfolgen und 
die sich daher besonders für Patienten/-innen mit akuten somatischen Erkrankungen und 
Demenz als Begleiterkrankung eignet. 
Die Aufnahme erfolgt über Anmeldung und Einweisung durch Hausärzte oder anderer 
Kliniken. 
Ergänzend muss darauf hingewiesen werden, dass es sich weder um eine geronto-
psychiatrische noch eine geschlossene Abteilung handelt, das heißt dass psychiatrische 
Krankheitsbilder wie ausgeprägte Wahnvorstellungen, Halluzinationen oder schwere

7
delirante Zustände, aber auch Verhaltensstörungen wie Aggressivität, lautes Rufen, psy-
chomotorische Unruhe und Weglauftendenzen nicht adäquat behandelt werden können. 
 
5.2.1 Demenzprojekt am Clemenshospital (9) 
 
Pilotprojekt `Die Betreuung und Behandlung von Patienten mit der Nebendiagnose 
Demenz im Clemenshospital:  
Immer mehr Menschen mit einer Kombination aus primärer somatischer Erkrankung und 
Nebendiagnose Demenz bestimmen das Bild einer vor allem internistischen oder chirur-
gischen Station. In der Behandlung und Betreuung konkurrieren die Anforderungen ande-
rer Patienten mit denen von Patienten mit einer Demenz. In seinem Projekt stellt sich das 
Clemenshospital den besonderen Herausforderungen der Behandlung und Betreuung 
von Menschen mit der Nebendiagnose Demenz  im somatischen Krankenhaus und ko-
operiert dabei mit darin kompetenten örtlichen Partnern (Alexianer-Krankenhaus Münster 
mit gerontopsychiatrischem Zentrum und mit dem Demenzservice-Zentrum NRW, für die 
Region Münster und das westliche Münsterl and). Während des Aufenthaltes von Men-
schen mit Demenz im somatischen Krankenhaus soll es sich um ein integratives Konzept 
aus Behandlung und Betreuung handeln. Speziell geschulte Mitarbeiter aus dem ärztli-
chen und pflegerischen Bereich, der Sozialarbeit und Physiotherapie kümmern sich in ei-
nem multiprofessionellen Team um diese Patientengruppe. Ziel soll es sein, eine optima-
le und nachhaltige Behandlungs- und Versorgungsstruktur zu schaffen und so langfristig 
die hohen Kosten für die Pflege von Menschen mit Demenz im Krankenhaus und ihre 
Verweildauer dort zu reduzieren. Alle beteiligten Mitarbeiter haben an einer gesonderten 
Fortbildung/Weiterbildung zum Krankheitsbild der Demenz (Kennzeichen, Ursachen, 
Symptome, medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapie) teilgenommen und 
kennen die besonderen Bedürfnisse dieser Menschen und ihrer Angehörigen sowohl im 
stationären als auch ambulanten Bereich. Was zunächst als Modellprojekt im Nov. 2007 
begann, wurde innerhalb von sechs Monaten auf alle internistischen Stationen ausgewei-
tet. Nach dem Clemenhospital als Pilothaus wird auch die Raphaelsklinik in die Demenz-
Projekt-Konzeption mit einbezogen (www.clemenshospital.de) 
 
 
5.3  Franziskus-Hospital - Perioperative Versorgung bei De-
menzerkrankung bzw. Delirvorbeugung (10) 
 
Die Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin hat im R ahmen eines Modellpro-
jektes von 2002 bis 2005 spezielle interdisziplinäre Behandlungsstandards für die perio-
perative Versorgung hochaltriger Patienten entwickelt. Zunächst finanziell gefördert durch 
das Bundesministerium für Gesundheit konnten Altenpflegerinnen in die Versorgung die-
ser Patientengruppe einbezogen werden, die als vertraute, besonders geschulte Be-
zugsperson den Patienten perioperativ begleiten. Die Ergebnisse des Projektes zeigen, 
dass durch ein spezielles interdisziplinäres Therapiekonzept das perioperative Delirrisiko 
für geriatrische Patienten signifikant gesenkt werden kann – auch bei vorbestehenden 
dementiellen oder depressiven Erkrankungen.   
Nach Analyse der spezifischen Risiken für diese Patienten konnte eine Verbesserung 
des stationären Aufenthaltes und eine Linderung des Leidens erreicht werden. Als Folge 
für die Lebensqualität ist somit für die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt mit weniger 
schwerwiegenden Einschnitten in die individuelle Lebenssituation des Patienten und sei-
ner Angehörigen zu rechnen. 
Die Arbeit des Geriatrie-Teams ist so erfolgreich, dass bereits vor Jahren diese besonde-
re Betreuung in die Regelversorgung des Krankenhauses überführt werden konnte. Seit 
2005 sind die Mitarbeiter des Geriatrie-Teams fest angestellt. Im Jahr 2008 wurde das 
Team noch einmal um 2 Mitarbeiterinnen (1,25 Stellen) aufgestockt. 
Die Mitarbeiterinnen sind heute fester Bestandteil eines multimodalen Therapiekonzeptes 
in der perioperativen Versorgung hochaltriger Patienten.

8 
Für die Entwicklung dieses innovativen Konzeptes erhielt das Team um Prof. Möllmann 
im Februar 2007 den Förderpreis für die Pflege psychisch kranker alter Menschen  (FOP-
PAM) der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie. 
 
 
6  Beratungsangebote (11) 
In Münster gibt es drei spezialisierte Fachberatungsstellen, die sich mit der Problematik 
einer Demenzerkrankung beschäftigen und Betroffenen, ihren Familien und/oder  ehren-
amtlichen und professionellen Helfern in beratender und unterstützender Form zur Seite 
stehen. 
 
6.1   Gerontopsychiatrische Bera tung der Alexianer Münster GmbH 
 
Die Gerontopsychiatrische Beratung im Clemens-Wallrath-Haus bietet mit Unterstützung 
der Stadt Münster trägerübergreifende Fachberatung für psychisch erkrankte ältere Men-
schen, deren Angehörige, sonstige Bezugspersonen und interessierte Bürger an. 
 
Inhalte der Beratung:  
• Informationen über psychische Erkrankungen im Alter (Demenzen, Depressionen, 
Wahnerkrankungen etc.) 
• Beratung zu Fragen des Umgangs mit dem Erkrankten 
• Aufzeigen von regionalen Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie 
• Erschließen und Vermittlung von Hilfs-, Entlastungs- und Betreuungsmöglichkeiten  
• Information und Beratung zu finanziellen, sozialrechtlichen und alltagspraktischen 
Fragen im Zusammenhang mit der Pflegesituation (z.B. Leistungen der 
Pflegeversicherung). 
Ratsuchende erhalten zudem psychosoziale Beratung und Begleitung. Hierbei geht es 
insbesondere um die Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit der Erkrankung und 
um Hilfestellung im Umgang mit den psychischen Belastungen ihrer veränderten Le-
benssituation.  
Die Beratung erfolgt in Form von Einzel- und Familienberatungen sowie in Kursen und In-
foveranstaltungen, sie unterliegt der Schweigepflicht und ist kostenfrei. 
 
Darüber hinaus bietet die Gerontopsychiatrische Beratung fachliche Unterstützung für 
Einrichtungen der Altenhilfe und des Gesundheitswesens sowie für ehrenamtlich tätige 
Gruppierungen in Form von 
• Fortbildungen, Vorträgen 
• konzeptioneller Beratung 
• fallbezogener Krisenintervention 
• und kollegialer Einzelberatung. 
 
Die Beratungsstelle hält für alle Münsteraner Bürger eine umfassende Informationsdatei 
vor und gibt dreimal jährlich den „Geronymus“ heraus, eine Zeitung für psychisch kranke, 
ältere Bürger und ihre Angehörigen in Münster. 
 
6.2  Gerontopsychiatrische Bera tung der LWL-Klinik Münster 
Ältere Menschen erleben Anzeichen von Gedächtnisstörungen mit großer Sorge und 
Verunsicherung, besonders dann, wenn diese Veränderungen bereits die Alltagsbewälti-
gung behindern und das Zusammenleben mit den Angehörigen belasten. Sie erleben 
täglich, dass die vertraute Lebensführung nicht mehr möglich ist. Häufig ahnen die Be-
troffenen und ihr Umfeld, dass eine Erkrankung die Ursache für die Störung sein könnte. 
Die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes der Abteilung Gerontopsychiatrie stehen Ratsu-
chenden im persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung.

9
 
Inhalte der Beratung: 
• Information über den Krankheitsverlauf 
• Diagnostik und Therapie 
• Hilfestellung zu einem verstehenden Umgang mit dem erkrankten Menschen 
• Vermittlung von Hilfs- und Entlastungsmöglichkeiten 
• Informationen über Ansprüche auf Leistungen aus der Pflege- und 
Krankenversicherung 
• Unterstützung und Begleitung von Angehörigen bei Überforderung in  Betreuung 
und Pflege 
• Vermittlung weiterführender Kontakte z.B. in die Gerontopsychiatrische Ambulanz, 
Memory-Clinic oder bei Bedarf an andere Stellen. 
Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. 
 
6.3  Demenz-Servicezentrum NRW Region Münster und das westliche 
Münsterland Stadt Münster, Kreise Borken, Coesfeld und Steinfurt 
Im Rahmen der Landesinitiative Demenz-Service NRW unterstützen 13 
Demenz-Servicezentren Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sowie ehrenamtli-
che und professionelle Helfer auf vielfältige Weise. Sie werden gefördert vom MGEPA 
und den Landesverbänden der Pflegekassen. 
 
Aufgaben: 
• Datenbank zu den regionalen Angeboten der Altenhilfe 
• Vermittlung von regionalen Beratungs-und Entlastungsangeboten für Menschen mit 
Demenz und ihre Familien 
• Aufbau von niedrigschwelligen Angeboten wie häusliche Besuchsdienste und 
Betreuungsgruppen 
• Entwicklung und Durchführung von Schulungsangeboten für Fachkräfte  und 
ehrenamtliche HelferInnen 
• Fachtage, Fortbildungen und Öffentlichkeitsarbeit in den Regionen 
• Verbesserung der Schnittstelle zur ärztlichen Versorgung 
• Broschüren und Informationsmaterial 
• Ärztliche Telefonsprechstunde, mittwochs von 13:00-14:00 Uhr 
 
 
7  Entlastende Angebote (11) 
 
7.1   Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement 
In Münster bieten die Alzheimer Gesellschaft, der Verein Lichtblick e.V. und das Projekt 
„Von Mensch zu Mensch“ Unterstützungsangebote für Betroffene und pflegende Angehö-
rige an. 
7.2   Niedrigschwellige Betreuungsangebote 
Anerkannte niedrigschwellige Betreuungsangebote sind Angebote, in denen geschulte 
Helfer unter fachlicher Anleitung die Be treuung von demenziell Erkrankten übernehmen. 
Dies kann zu Hause in der Einzelbetreuung, in nachbarschaftlicher Hilfe oder in regel-
mäßig stattfinden Gruppen erfolgen. Für die Anerkennung als niedrigschwellige Betreu-
ungsangebot durch die Bezirksregierung Düsseldorf müssen bestimmte Voraussetzun-
gen erfüllt sein. 
Die für die Anerkennung notwendige Schulung der Ehrenamtlichen wird von der geron-
topsychiatrischen Beratung angeboten.

10 
Zurzeit gibt es in Münster 12 Betreuungsgruppen in unterschiedlicher Trägerschaft 
(Alzheimer-Gesellschaft, Kirchengemeinden, Projekt LichtBlick). Diese Gruppen sind für 
4 bis 9 Teilnehmer ausgerichtet. 
Häusliche Unterstützungsdienste bieten Einzelbetreuung für Menschen mit Demenz 
an. Derzeit gibt es 5 anerkannte Anbieter solcher Leistungen. Das Projekt LichtBlick bie-
tet zudem regelmäßige Schulung und Begleitung seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter an. 
Ambulante Pflegedienste bieten neben Pflege und Behandlung auch qualitätsgesicherte 
Betreuungsleistungen für Demenzkranke an. 
 
7.3   Tagespflegen 
In Einrichtungen der Tagespflege können ältere Menschen bis zu 8 Stunden täglich be-
treut werden. Neben den notwendigen pflegerischen und medizinischen Hilfen wird eine 
intensive Betreuung geleistet. Die Aktivitäten fördern Kompetenzen und bieten Anregung 
und Abwechslung. In Münster arbeiten derzeit 8 Tagespflegeeinrichtungen. 
 
7.4   Kurzzeitpflegen 
Für einen befristeten Zeitraum können ältere Menschen, die ansonsten zu Hause woh-
nen, in Kurzzeitpflegeinrichtungen rund um die Uhr versorgt werden. Münster zählt ins-
gesamt 25 Kurzzeitpflegeeinrichtungen. 
 
 
8.  Flankierende Hilfen für Angehörige (11) 
Neben der individuellen Beratung von pflegenden Angehörigen bieten Gesprächskreise, 
Pflegekurse und Schulungen in der häuslichen Umgebung , die Möglichkeit sich aus-
zutauschen und das Wissen rund um das Thema Demenz zu vertiefen. Diese Angebots-
formen werden von unterschiedlichen Anbietern vorgehalten.  
 
 
9 Betreute Wohnformen (11) 
 
9.1 Betreute Wohngemeinschaften 
Ambulant betreute Wohnformen können für Menschen mit Demenz, die einen intensiven 
Betreuungsbedarf haben eine Alternative zu vollstationären Versorgung im Heim sein. 11 
Wohngemeinschaften bieten in Münster für jeweils 8- 12 Menschen solch eine Betreuung 
in einer familienähnlichen Atmosphäre an 
9.2  Senioren- und Pflegeheime 
32 Senioren und Pflegheime bieten pflegebedürftigen Demenzkranken ein neues Zuhau-
se, wenn die häusliche Betreuung nicht mehr möglich ist. 
 
 
10  Koordination und Vernetzung  
 
10.1 Arbeitskreis Demenz Münster (12) 
 
In einer gemeinsamen Sitzung von Pflege- und Gesundheitskonferenz im März 2004 ha-
ben sich beide Konferenzen darauf verständigt, aus Mitgliedern beider Gremien den „ AK 
Demenz Münster“ zu gründen, der Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Situ-
ation Demenzkranker erarbeiten sollte. Nach der Verabschiedung der Handlungsempfeh-
lungen am 27.04.2005 hat dieser Arbeitskreis unter wechselnder Leitung und mit organi-
satorischer Unterstützung durch die Geschäftsstelle der Gesundheitskonferenz weiterge-

11
arbeitet. Dort wurde zunächst das Thema „Verbesserung der Situation Demenzkranker in 
somatischen Krankenhäusern“ bearbeitet. Vor allem durch regelmäßige Fortbildungen für 
Ärztinnen und Ärzte werden die neuesten Erkenntnisse in diesem Bereich an die betreu-
enden Ärzte vermittelt. 
 
Seit dem 10.10.2007 haben das neue Demenz Service-Zentrum und anschließend die 
LWL-Klinik die Leitung und Organisation des Arbeitskreises übernommen. Die nächsten 
Themenschwerpunkte waren:  
• Demenzkranke im Krankenhaus  
• Allein lebende Demenzkranke 
Die letzte größere Aktion war die Organisation einer Menschenkette auf der Salzstraße 
am Weltalzheimertag, dem 21.09.2010. Der AK Demenz unterstützt durch seine Arbeit 
die Vernetzung und Koordination der vielfältigen Angebote in der Stadt Münster. 
Das Demenz Service-Zentrum hat inzwischen einen „ Demenz-Wegweiser“ erarbeitet, 
der in Kürze erscheinen wird. Dies ist, neben der Fortführung des Arbeitskreises, eine 
der wichtigsten Forderungen aus den Handlungsempfehlungen aus dem Jahr 2005. 
 
 
11  Zusammenfassende Bewertung 
 
 Die Darstellung der differenzierten Strukturen der gerontopsychiatrischen Versorgung, 
speziell auch der an Demenz erkrankten Menschen in Münster zeigt den hohen Standard 
der verschiedenen Versorgungsebenen: der medizinischen, geriatrischen, geronto-
psychiatrischen und pflegerischen Angebote, die im Wesentlichen durch Leistungen ge-
mäss SGB V (Gesetzliche Krankenversicherung)  und SGB XI (Soziale Pflegeversiche-
rung) finanziert werden, aber auch der Gerontopsychiatrischen Fachberatungstellen und 
weiteren Angebote und Dienste, die eng mit den medizinisch-pflegerischen Angeboten 
kooperieren. 
 
 
12  Herausforderungen für die Zukunft (11) 
• Wachsende Zahl psychisch erkrankter Ältere, insbesondere Demenzerkrankter 
• Breiteres Altersspektrum der Betroffenen 
• Veränderte Lebens- und Familienstrukturen 
• Mehr Single-Haushalte (alleinlebende Demenzkranke, schwindendes familiäres Pfle-
gepotential etc.) 
• Gleichgeschlechtliche Partnerschaften 
• Neue Partnerschaften im höheren Alter 
• Patchwork-Familien 
• Wachsende Mobilität 
• Fachkräftemangel 
• Veränderungen im Gesundheitswesen (Zunahme demenzerkrankter  Patienten in 
 Praxen und Allgemeinkrankenhäusern, kürzere Verweildauer in Krankenhäusern etc.) 
• Zunehmende Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements 
• Zunahme von Komplexität (Angebots- und Nachfrageseite) 
• Auf der Angebotsseite: mehr Angebotsformen, mehr  Informationen (Bücher, In-
ternet, Fachzeitschriften), neue Methoden und Konzepte 
• Auf der Nachfrageseite: komplexere Problemlagen, Zunahme  von  Mehrfachdi-
agnosen, prekäre Lebensverhältnisse,  Altersarmut,  differenzierte Ansprüche 
und Beratungsbedarf

12 
ANHANG 
 
Literatur, Quellen 
 
(1) Anregung der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behin-
derungen (KIB) vom 28.10.2010  
(2) Entwicklung des Versorgungsangebotes für psychisch kranke Menschen in 
Münster - Zwischenbericht (Gesundheitsberichte Band 16, 2010) 
(3) Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Selbsthilfe Demenz, Die Epidemiologie der 
Demenz, Dr. Horst Bickel, Psychiatrisc he Klinik und Poliklinik der TU München, 
08/2010 
(4) Dr. Klaus Telger, Leitender Arzt, Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, 
Alexianer-Krankenhaus Münster GmbH 
(5) Dr. Michael Enzl, Oberarzt/Gerontopsychiatrie, Damian – Klinik, Alexianer-
Krankenhaus Münster GmbH 
(6) Stefanie Oberfeld, Oberärztin, Gerontopsychiatrisches Zentrum, Alexianer-
Krankenhaus Münster GmbH 
(7) Dr. Tilman Fey, Chefarzt Abteilung Gerontopsychiatrie, LWL-Klinik Münster 
(8) Dr. Wolfgang Schwager, Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation, Evan-
gelisches Krankenhaus Johannisstift Münster gGmbH 
(9) Pilotprojekt: Die Betreuung und Behandlung von Patienten mit der Nebendiagno-
se Demenz im Clemenshospital, Konzepterstellung: Frau Stefanie Oberfeld 
(Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Demenzservice-
Zentrum NRW für die Region Münster und das westl. Münsterland), Herr Dr. Tel-
ger (ltd. Arzt Alexianer-Krankenhaus), mit Unterstützung des vom Träger des 
Clemenshospitals beauftragten Teams 
(10) Dr. med. Simone Gurlitt, Oberärztin, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, 
Ärztliche Leitung Geriatrie Team, Renate Sasse, Geriatrie-Team, St. Franziskus 
Hospital Münster 
(11) Wilma Dirksen, Cornelia Domdey, Mitarbeiterinnen der Gerontopsychiatrischen 
Beratung, Alexianer Münster GmbH 
(12) Brigitte Kempe, Gesundheitsamt Stadt Münster

Die Berichte können beim Gesundheitsamt, 48127 Münster bestellt werden. 
Die angegebenen Preise sind incl. Porto und Verpackung. 
 
Gesundheitsberichterstattung 
in Münster 
 
Mit dem Basisbericht „Das Gesundheitswesen in Münster – 
Gegenstand und Kooperationsfeld 
für Gesundheitsförderung und Gesundheitsberichterstattung“ 
hat die Stadt Münster im Jahr 
1993 einen ersten Schritt zur Realisierung der 
Gesundheitsberichterstattung getan. 
Durch Mitarbeit im Projekt „Kommunale 
Gesundheitsberichterstattung und regionale 
Gesundheitspolitik“ des Public Health Forschungsverbundes 
NRW an der Universität 
Bielefeld wurden weitere Grundlagen für eine systematische 
Berichterstattung geschaffen. 
Ausgehend davon sind folgende Berichte erstellt worden: 
 
1 Grundlagen der kommunalen Psychiatrieplanung in 
Münster (1994). 
Bericht zu den Zukunftsaspekten der psychiatrischen 
Krankenversorgung bis zum 
Jahr 2000. (vergriffen) 
 
2 Gesundheitsbericht über 4-jährige Kindergartenkinder in 
Münster (1994). 
Pilotstudie Teil I. 5 € 
 
3 Gesundheitsbericht über entwicklungsauffällige und 
behinderte Kinder und 
Jugendliche in Münster (1996). 5 € 
 
4 Sozialpädiatrische Untersuchungen und Erhebungen zum 
gesundheitlichen 
Befinden von Jugendlichen in Münster (1997) 
Beobachtungen im Rahmen der 
Schulentlassuntersuchungen von 327 Schülerinnen 
und Schülern der 9. Jahrgangsstufe an sechs 
weiterführenden Schulen in Münster. 5 € 
 
5 Gesundheitsbericht über 5-jährige Kindergartenkinder 
(1997) 
und Längsschnittstudie (4 und 5-jährige Kinder) sowie 
Einschulkinder: Zeichnerischer 
Ausdruck, Impfstatus und psychische Auffälligkeiten. 10 € 
 
6 „Gesund leben“. Tipps für den Alltag (1997). 
Eine Zusammenstellung über gesundheitsprophylaktische 
Maßnahmen und 
lebenspraktische Hilfen, aufgearbeitet in sechs 
verschiedenen Sprachen 
(Informationsschriften, kein Bericht). Einzelexemplare 
kostenlos. 
 
7 Zur Gesundheitssituation der Flüchtlingskinder in Münster 
(1997). 
Gesundheitsberichte Band 7 
Statistische und epidemiologische Darstellung einiger 
ausgewählter 
Gesundheitsindikatoren anlässlich einer Erhebung bei 178 
Flüchtlingskindern unter 
15 Jahren in allen städtischen Übergangseinrichtungen. 5 € 
 
8 Weniger Kinderunfälle in Haus und Freizeit (1998) 
Gesundheitsberichte Band 8 
Möglichkeiten der Vorbeugung für Kinder bis zu 6 Jahren in 
Münster. 5 € 
 
9 Frauen und Medikamente – Gebrauch oder Missbrauch? 
(1999) 
Gesundheitsberichte Band 9 
Der Bericht enthält die Dokumentation einer 
interdisziplinären Tagung und 
Handlungsempfehlungen der Gesundheitskonferenz. 125 
Seiten. 7 € 
 
10 Münsteraner sozialpädiatrische Berichte, 
Gesundheitsbefinden Kinder und Jugendlicher (Oktober 
2000). 
Gesundheitsberichte Band 10.  
15€ 
 
11 Gesundheitsrahmenbericht für die Stadt Münster (2001). 
Gesundheitsberichte Band 11. 
10 € 
 
12 Handlungsprogramm zur Weiterentwicklung der 
kommunalen psychosozialen 
Versorgung und der Integration psychisch kranker Menschen 
in Münster (2002). 
Gesundheitsberichte Band 12 
Grundlagen der kommunalen Psychiatrieplanung in Münster 
(2). 5€ 
 
13 Fortführung Handlungsprogramm zur Weiterentwicklung 
der kommunalen psychosozialen  
 Versorgung und der Integration psychisch kranker 
Menschen in Münster (2007) 
Gesundheitsberichte Band 13 
kostenlos 
 
14 Psychiatrische, psychotherapeutische und psychosoziale 
Versorgung 
von Kindern und Jugendlichen in Münster (2008). 
Gesundheitsberichte Band 14  
5 € 
 
15 Bericht zur Entwicklung des Unterbringungsgeschehens 
in Münster
  
Gesundheitsberichte Band 15 
kostenlos 
 
16 Zwischenbericht über die Entwicklung des Versorgungsangebotes 
für psychisch kranke Menschen in Münster
Gesundheitsberichte Band 16 (Mai 2010)
kostenlos 
 
17 Gesundheits
rahmenbericht für die Stadt Münster (März 2011)
 
18 Gerontopsychiatrische Versorgung von Demenzerkrankten Menschen
     in Münster (März 2011)

Beratungsverlauf (3)

03.05.2011 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
11.05.2011 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung
TOP 6.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
30.05.2011 Kommunale Seniorenvertretung
TOP 2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Salzstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0237/2011
Typ
Vorlagen
Datum
07.04.2011
Erstellt
06.10.2020 14:37