4298/2021
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Geplante Umgestaltung Petersbergstraße in Klettenberg (Az.: 02-1600-178-21) und Neugestaltung der Kreuzung Hardt-/ Petersberg-/ Breibergstraße („Klettenplätzchen“) (Az.: 02-1600-190-21)
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Anlage 3- weitere Eingabe zu AZ 178-21
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Anlage 3 1 AZ 178-21 Geplante Umgestaltung Petersbergstraße in Klettenberg (2. Eingabe zu diesem AZ) xxx Anlage 3 2 Sehr geehrte Frau xxx, Wie heute besprochen, möchte ich hiermit eine förmliche Anfrage bzw. Eingabe stellen zum einen zum Stand des Bewohnerparkens in Köln Klettenberg, Breibergstraße. Ich hatte hierzu bereits im vergangenen Jahr Kontakt mit Herrn xxx, Amt für Straßen- und Verkehrsentwicklung, der die anliegende Karte weitergeleitet und seinen für Lindenthal zuständigen Kollegen, Herrn xxx, gebeten hatte sich, bei mir zu melden, beide hier im cc. Leider habe Ich seit über einem Jahr keine weiteren Informationen zum aktuellen Stand bekommen, auch nicht bei meiner Nachfrage im Juli 2021. Lt der anliegenden Karte gab es für die grau markierten Bereiche noch keine politischen Beschlüsse zur Verkehrszählung. Ich würde daher jetzt gerne von Ihnen erfahren 1. wie der aktuelle Stand zur Einführung des Bewohnerparkens im Bereich zwischen Klettenberggürtel, Gottesweg, Luxemburger Star0e und Rhöndorf Straße ist. 2. ob dazu inzwischen eine Verkehrszählung vorliegt, mit welchem Ergebnis und was die dann anstehenden nächsten Schritten sind. 3. wenn es noch keine Verkehrszählung gibt: was dazu von wem zu verlassen ist, ein politischer Beschluss z.B eine Bürgerinneneingabe durch mich z.B bei der Bezirksvertretung. Durch die Einführung des Bewohnerparkens in Sülz Nord I und II hat sich der Parkdruck im Viertel - unabhängig vom Lockdown während Corona - dermaßen erhöht, dass man Parkplätze nur mit erhöhtem Sucherverkehr bekommt, und auch das nur teilweise ein bis zwei Straßenbahnhaltestellen weiter entfernt. In der Folge sind die Straßen und Bürgersteige im Bereich im Viertel außerdem so zugeparkt, dass oft kein Durchkommen für Rettungsdienste und Müllabfuhr bzw Fußgängerinnen und Fußgänger ist. Zum anderen bitte ich Sie um förmliche Information zu einem mobilen Garten: Seit einigen Monaten sind überdies weitere Parkplätze an dem Plätzchen zwischen Hardtstraße und Breibergstraße weggefallen, weil eine Bürgerinitiative dort einen sogenannten Wandergarten mit mobilen Pflanzen und Sitzgelegenheiten eingerichtet hat. Hier besteht offenbar auch die Absicht, dauerhaft einen grünen Platz einzurichten und die Durchfahrt zwischen Hardtstraße und Breibergstraße zu sperren. So wünschenswert grundsätzlich mehr Grün und Aufenthaltsqualität in der Stadt ist, so umprofessionell ist zugleich der Versuch, durch solche isolierten Ansätze ohne ein umfassendes Konzept zur Parkraumsituation und zur Nutzung des öffentlichen Raums hier Fakten zu schaffen. Anlage 3 3 Ich bitte daher ebenfalls um Information, inwieweit dieser Versuch eines mobilen Gartens im Bereich Hardtrstraße und Breibergstraße genehmigt wurde und was hier von Seiten der Stadt Köln intendiert ist und wie hier die weitere politische Befassung und die Beteiligung der Bewohnerschaft geplant ist. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Am 21.07.2021 um 14:44 schrieb xxx Sehr geehrter Herr xxx, sehr geehrter Herr xxx, Möglicherweise habe ich etwas übersehen, aber ich finde bisher keine Antwort von Ihnen zu meinen Fragen zum Bewohnerparken in Klettenberg, Bereich Breibergstraße und Hardtstraße. Dazu hatte ich Ihnen im Oktober 2020 einige Fragen weiterleitet (s.u.). Inzwischen gibt es hier in Klettenberg auch die Initiative Wanderbaumallee, hier im Kreuzungsbereich Breibergstraße/Hardtstraße eine verkehrsberuhigte Zone „Klettenbergplätzhen“ einzurichten. Hier wäre ich auch interessiert zu wissen, wie sich diese Initiative zu dem geplanten Bewohnerparken verhält. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mich informieren könnten, wie der Stand des Bewohnerparkens ist und welche schritte ich ggf unternehmen kann, um hier voran zu kommen (s.u.). Freundliche Grüße Anfang der weitergeleiteten Nachricht: Von xxx > Betreff: Wtr: Bewohnerparken Lindenthal Datum: 12. Oktober 2020 um 16:22:34 MESZ An: xxx Kopie: xxx Sehr geehrter Herr xxx, können Sie mir schon Informationen zu meinen u.a. Fragen geben? Gibt es schon Verkehrszählungen für den Bereich Klettenberggürtel und Weißhaussstraße bzw Gottesweg? Gibt es schon einen Beschluss der BV für diesen Bereich Bewohnerparken zu prüfen? Anlage 3 4 Kann ich selbst jetzt eine Petition an die BV stellen, die Einführung des Bewohnerparken einzuführen? Freundliche Grüße haben Sie inzwischen Zählungen für den Bereich zwischen Gürtel und Weisshausstraße gemacht, in der auch die Breibergstraße liegt, in der ich wohne? Falls das so ist, wie ist das Ergebnis der Zählung, würde die Einführung des Bewohnerparkens grundsätzlich möglich sein? 2. Es liegt noch kein Beschluss der Bezirksregierung bzw eine Petition vor, für diesen Bereich die Einführung des Bewohnerparkens zu prüfen ? D.h. als nächstes müsste ich eine ähnliche Petition an die BV stellen, die es die drei Bewohnerinnen für Sülz Nord gemacht haben, wäre das der nächste Schritt? , haben Sie inzwischen Zählungen für den Bereich zwischen Gürtel und Weisshausstraße gemacht, in der auch die Breibergstraße liegt, in der ich wohne? Falls das so ist, wie ist das Ergebnis der Zählung, würde die Einführung des Bewohnerparkens grundsätzlich möglich sein? 2. Es liegt noch kein Beschluss der Bezirksregierung bzw eine Petition vor, für diesen Bereich die Einführung des Bewohnerparkens zu prüfen ? D.h. als nächstes müsste ich eine ähnliche Petition an die BV stellen, die es die drei Bewohnerinnen für Sülz Nord gemacht haben, wäre das der nächste Schritt? Anfang der weitergeleiteten Nachricht: Von: <xxx > Betreff: AW: Bewohnerparken Lindenthal Datum: 22. September 2020 um 12:00:28 MESZ An: <xxx > Hallo Frau xxx, ich werde Ihre Fragen an den für den Bezirk Lindenthal zuständigen Kollegen weiterleiten. Er kann Ihnen genauere Auskünfte zu den Erhebungen geben und wird sich bei Ihnen melden. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag Herr xxx Stadt Köln- Die Oberbürgermeisterin Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Tel.: 0221-221-27130 E-Mail: Parkraumkonzepte@Stadt-koeln.de Internet: www.stadt-koeln.de Anlage 3 5 Von: xxx] Gesendet: Montag, 21. September 2020 19:28 An: xxx > Betreff: Re: Bewohnerparken Lindenthal Lieber Herr xxx, haben Sie herzlichen Dank für die Links und die Unterlagen. Wenn ich sie richtig interpretiere: 1. haben Sie inzwischen Zählungen für den Bereich zwischen Gürtel und Weisshausstraße gemacht, in der auch die Breibergstraße liegt, in der ich wohne? Falls das so ist, wie ist das Ergebnis der Zählung, würde die Einführung des Bewohnerparkens grundsätzlich möglich sein? 2. Es liegt noch kein Beschluss der Bezirksregierung bzw eine Petition vor, für diesen Bereich die Einführung des Bewohnerparkens zu prüfen ? D.h. als nächstes müsste ich eine ähnliche Petition an die BV stellen, die es die drei Bewohnerinnen für Sülz Nord gemacht haben, wäre das der nächste Schritt? Herzlichen Gruß und einen schönen Tag Sent from Android device Am 21.09.2020 13:06 schrieb xxx: Sehr geehrte Frau xxx, ich hatte Ihnen am Telefon versprochen weitere Informationen per Mail zukommen zulassen. In der Bilddatei im Angang habe ich Ihnen die beauftragten Zählungen für Bewohnerparkgebiete eingezeichnet. Scheinbar ist für einen großen Bereich um den Klettenbergpark keine Zählung beschlossen. Ich werde den zuständigen Kollegen bitten, dass wir seitens der Verwaltung der Bezirksvertretung eine Parkraumerhebung vorschlagen werden und uns beschließen lassen. Hier finden Sie den Ausschuss Anregungen und Beschwerden: https://www.stadt- koeln.de/politik-und-verwaltung/ausschuesse-und-gremien/ausschuss-anregungen- und-beschwerden?kontrast=schwarz Alle politischen Beschlüsse aus Köln finden Sie im Ratsinformationssystem:https://ratsinformation.stadt-koeln.de/infobi.asp Beschluss Bewohnerparken im Bereich zwischen Sülzgürtel und Militärringstr. sowie Luxemburger Str. und Berrenrather Str. in Köln Sülz: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=84316 TOP 5.1: Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Anwohnerparken Sülz Nord II (Az.: 02- 1600-230/18) Anlage 3 6 https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=273259&search=1 Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie sich gerne bei mir melden. Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag xxx
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/66/664/2 Vorlagen-Nummer 4298/2021 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Geplante Umgestaltung Petersbergstraße in Klettenberg (Az.: 02-1600-178-21) und Neugestaltung der Kreuzung Hardt-/Petersberg-/Breibergstraße („Klettenplätzchen„) (Az.: 02-1600-190-21) Beschlussorgan Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Lindenthal dankt den Petenten für die Anregungen. Die Bezirksvertretung Lin- denthal beschließt auf eine Umgestaltung des Knotenpunktes Petersberg-/Breiberg-/Hardtstraße zu verzichten. Des Weiteren nimmt die Bezirksvertretung Lindenthal zur Kenntnis, dass die Verwaltung eine Park- raumerhebung für den betroffenen Bereich in Klettenberg beauftragt hat. Über das Ergebnis ist die Bezirksvertretung Lindenthal zu informieren und ggf. ein Vorschlag für die Einrichtung eines Bewoh- nerparkgebietes vorzulegen. Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 24.01.2022 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: In dem betroffenen Bereich gibt es zwei gegensätzliche Bürgereingaben. Die Eingabe Nr. 178/21 B fordert aufgrund des hohen Parkdruckes ein Bewohnerparkgebiet. Die Eingabe Nr. 190/21 B sieht hingegen den Entfall von öffentlichen Stellplätzen und die Errichtung einer autofreien Platzfläche vor. Aufgrund der gleichen Örtlichkeit werden die beiden Eingaben zusammengefasst. Stellungnahme der Verwaltung: Im vergangenen Juni wurde in der Petersbergstraße die sogenannte Wanderbaumallee installiert. Hierfür liegt der Verwaltung ein politischer Beschluss der Bezirksvertretung Lindenthal vor. Auf dieser Grundlage hat das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung in Abstimmung mit dem Amt für öffentli- che Ordnung den Verbleib der Wanderbäume im öffentlichen Straßenraum geregelt. Die Dauer der Aufstellung beschränkt sich i. d. R. auf einige Wochen. Da die Erfahrungen in der Petersbergstraße überwiegend positiv ausgefallen sind, wurde der Aufstellungszeitraum in Abstimmung mit der Initiative verlängert. Eine Rückfrage beim Amt für öffentliche Ordnung ergab, dass keine negativen Erkenntnis- se beispielsweise hinsichtlich Ruhestörungen vorliegen. Vereinzelt erreichten das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung Beschwerden, die sich überwiegend auf den temporären Stellplatzentfall bezogen. Die Initiatoren wurden daher gebeten, die Bäume bis zum 12. Dezember zu versetzen. Eine weitere Laufzeitverlängerung im Sine einer Zwischennutzung wäre auf Grundlage eines Beschlusses der Bezirksvertretung Lindenthal denkbar. Aktuell ist der Knotenpunkt Petersberg-/ Breiberg-/Hardtstraße in Klettenberg so ausgestaltet, dass auf einer Restfläche Stellplätze für den ruhenden Verkehr verbleiben. Durch die Wanderbaumallee inspiriert, regen einige Petenten an, den zweckmäßig genutzten Platz umzugestalten. Die Umgestaltung sieht vor, dass die Fahrbeziehung Hardtstraße – Breibergstraße für den Kraftfahr- zeugverkehr unterbunden wird. Die vorhandenen Parkplätze sollen ersatzlos entfallen und die gesam- te Fläche entsiegelt werden. Grundsätzlich wird eine Unterbindung der Fahrbeziehung von der Hardtstraße aus kommend in Rich- tung Breibergstraße von der Verwaltung als kritisch betrachtet. Für die genaue Beurteilung der Situa- tion ist zunächst eine Verkehrserhebung erforderlich, da in diesem Bereich keine aktuellen Verkehrs- zählungen vorliegen. Grundlegend ist darauf hinzuweisen, dass die Unterbindung der Fahrbeziehung zu einer verschlech- terten Erreichbarkeit für die Anlieger*innen führt. Als Alternativroute würden die umgehenden Wohn- straßen stärker genutzt werden. Zudem würde dies zu Umwegen für den motorisierten Individualver- kehr (MIV) führen und damit die Umwelt zusätzlich belasten. Für den Parksuchverkehr würden eben- falls deutliche Umwege entstehen. Durch den augenscheinlichen hohen Parkdruck im Viertel ist davon auszugehen, dass durch den, mit einer möglichen Sperrung verbundenen, erforderlichen Entfall der fünf markierten Stellplätze im nähe- ren Umfeld Kraftfahrzeuge illegal abgestellt werden, was wiederum die Verkehrssicherheit für zu Fuß Gehende, Radfahrende und den MIV einschränken würde. Das Konzept berücksichtigt nicht ausreichend die Grundstückszufahrt zur Petersbergstraße 61. Durch 3 die Platzgestaltung und die positionierten Spielgeräte ist eine Zufahrt nicht mehr gegeben. Zusätzlich sind die Anfahrbarkeit der Feuerwehr und der zweite Rettungsweg für das Objekt Nr. 61 nicht sicher- gestellt. Bei einer möglichen Umgestaltung muss die Anfahrbarkeit für alle bestehenden Objekte zwingend gewährleistet sein. Ein konkreter Lösungsansatz lässt sich nur im Rahmen einer Vorplanung erarbeiten. Aus Sicht der Verwaltung lässt die gesetzte Prioritätenreihung keine kurzfristige Bearbeitung zu. Im Gegensatz zu der vorgeschlagenen Umgestaltung des Klettenplätzchens gibt es einige Petenten, die den oben angesprochenen Entfall der öffentlichen Stellplätze kritisieren. Des Weiteren fordern Sie die Einrichtung eines Bewohnerparkgebietes. Für die Planung und Einrichtung solcher Gebiete müs- sen vorher Parkraumerhebungen durchgeführt werden. Die Verkehrserhebung für den genannten Bereich in Klettenberg ist beauftragt, aber die Ergebnisse liegen noch nicht vor. Nach Vorlage der erfolgten Verkehrserhebungen werden diese von der Verwaltung ausgewertet. Die Auswertung wird bei hoher Aus- bzw. Überlastung zusammen mit einem Vorschlag zur Einrichtung eines Bewohner- parkgebietes der Bezirksvertretung Lindenthal zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Auch, wenn die Umsetzung beschlossen werden sollte, kann die kurzfristige Einrichtung eines weite- ren Bewohnerparkgebietes im Stadtbezirk vor dem Hintergrund, dass bereits eine Vielzahl an An- wohnerparkgebieten einzurichten sind, nicht zugesagt werden. Anlagen 1. Öffentlichkeitsbeteiligung 2. Eingabe AZ 178-21 3. Weitere Eingabe zu AZ 178-21 4. Eingabe AZ 190-21
Anlage 2- Eingabe AZ 178-21
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Anlage 2 1 Geplante Umgestaltung Petersbergstraße in Klettenberg“ Aktenzeichen 178/21 B Von: xxx] Gesendet: Freitag, 20. August 2021 13:36 An: xxx Cc: 66-Poststelle Strassen und Verkehrsentwicklung <strassen-verkehrsentwicklung@stadt- koeln.de>; fahrradbeauftragter <fahrradbeauftragter@STADT-KOELN.DE> Betreff: geplante Umgestaltung Petetersbergstr. in Klettenberg Sehr geehrte Frau xxx , sehr geehrte Damen und Herren nachdem die Bürgerinitiative „Klettenplätzchen „ am 15.8.2021 über eine Antragstellung zur Umgestaltung der Petersbergstraße beraten hat , wende ich mich heute erneut an Sie . Die Eingänge meiner E- Mails wurden durch Ihr Büro zwar immer umgehend bestätigt mit dem Hinweis , Sie würden sich um mein Anliegend kümmern , eine Antwort habe ich aber leider bis heute noch nicht erhalten . Ebenso blieben meine E – Mails bzgl. der Anfrage eines Datums zum Abtransport praktisch ohne Erfolg . Die Wanderbaumallee verwies mich an info - vcd-koeln.de , dieser wiederum verwies mich an das Amt für Straßenverkehrsentwicklung der Stadt Köln . Dort wurde der Eingang der Mail zwar bestätigt , gehört habe ich danach aber nebenfalls nichts . Nunmehr drängt sich mir die Vermutung auf , dass dieses mit voller Absicht geschieht . Üblicher Weise steht eine Wanderbaumallee 3 – 4 Wochen an einem Platz , hier sind es stehen die Bäume aber bereits seit dem 13.6.2021 . Es sollen offensichtlich bereits Fakten geschaffen werden . In Gesprächen mit betroffenen Nachbarn habe ich erfahren , dass nicht nur ich erhebliche Bedenken gegen die geplante Umgestaltung der Petersbergstr. in ein Plätzchen habe . Wenn es jedoch Grüne Politik ist , so mit mit seinen besorgten Bürgern umzugehen , bin ich sehr enttäuscht und werde meine Schlüsse daraus ziehen . Mit freundlichen Grüßen xxx Köln, 20.8.2021 Am 23.08.2021 um 12:53 schrieb xxx: Sehr geehrte Frau xxx, Ihre Mail habe ich am 07.06. beantwortet. Es trifft also nicht zu, dass Sie keine inhaltliche Antwort erhalten hätten. Anlage 2 2 Die etwaige Umgestaltung des „Klettenplätzchens“ wurde durch eine Initiative der Anwohner angestoßen, die sich offenbar eine Aufwertung ihres Viertels davon versprechen. Wir werden bei der Entscheidung in der Bezirksvertretung also - wie so häufig – verschieden Interessen gegeneinander abwägen müssen. Wir werden auf jeden Fall nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden. Mit freundlichen Grüßen xxx Bezirksbürgermeisterin Bezirksrathaus Lindenthal Am 23.08.2021 um 14:21 schrieb xxx: sehr geehrte Frau xxx , vielen Dank für Ihre Mail . Ich bitte Sie , meine bisherigen Eingaben ge,äß § 24 der Gemeindordnung NRW zu behandeln und ebenfalls die Bezirksvertreter darüber zu informieren . Wie die Nachbarschaftsinitiative möchte auch ich in der Sitzungder Bezirksvertretung meine Bedenken persönlich erläutern . In Ihrer Mail vom 7.6.2021 haben Sie lediglich eine Aufstellung von Bäumen befürwortet . Das allleine löst aber nicht das Problem . Mit freundlichen Grüßen xxx Von: xxx] Gesendet: Donnerstag, 26. August 2021 18:36 An:xxx> Betreff: Re: geplante Umgestaltung Petetersbergstr. in Klettenberg sehr geehrte Frau xxx , ich bitte um Bestätigung meiner E-Mail vom 23.8.2021 . Mit freundlichen Grüßen xxx Von: xxx Gesendet: Donnerstag, 2. September 2021 13:56 An: xxx> Anlage 2 3 Cc: xxx> Betreff: AW: geplante Umgestaltung Petetersbergstr. in Klettenberg Sehr geehrte Frau xxx, hiermit möchte ich Ihnen nicht nur den Eingang Ihrer Mails bestätigen, sondern Ihnen auch versichern, dass wir als Bezirksvertreter Ihre Gedanken und Bedenken bei unserer Entscheidung berücksichtigen werden. Da es sich bei Ihrem Vorbringen inhaltlich um eine Beschwerde handelt, wird diese ordnungsgemäß an die Beschwerdestelle der Stadt Köln weitergeleitet werden. Mit freundlichen Grüßen xxx Bezirksbürgermeisterin Bezirksrathaus Lindenthal
Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteilig. (BV 3, 5 + 8)
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Hinweise zum Ausfüllen der Anlage Anlage „Öffentlichkeitsbeteiligung“ VARIANTE 1 Beteiligungsstufe Ausgestaltung (wesentliche Beteiligungsformate) ☐ Information ☐ Anhörung / Beratung ☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung VARIANTE 2 ☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. ☐ Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: Beteiligungsstufe Ausgestaltung (wesentliche Beteiligungsformate) ☐ Information ☐ Anhörung / Beratung ☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung ☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich vorgeschrieben. ☐ Folgende Form des Verfahrens ist vorgeschrieben: ☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. ☐ Ein spezielles Verfahren ist nicht vorgeschrieben. Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: ☐ Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird vorgeschlagen. VARIANTE 3 ☐ Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen, weil: Grund Begründung ☐ Dringlichkeitsentscheidung ☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung hat bereits stattgefunden. ☐ Der Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend. Verwaltungsseitig wird vorgeschlagen auf eine Neugestaltung der Kreuzung Hardt- /Petersber-/Breibergstraße zu verzichten. Somit entfällt die Grundlage für eine Beteiligung der Öffentlichkeit zu der Umgestaltung der Örtlichkeit. ☐ Eine Verfahrensverlängerung erzeugt schwerwiegende Nachteile. ☐ Sonstiges Sollte der Platz zur Skizzierung der Ausgestaltung der Öffentlic hkeitsbeteiligung oder zur Begründung, weshalb keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen wird, nicht ausreichen, fügen Sie bitte ein zusätzliches Blatt bei.
Anlage 4 - Eingabe AZ 190-21
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Nachbarschaftsinitiative Klettenplätzchen (NIK) Ansprechpersonen der NIK An die Bezirksvertretung Lindenthal Frau Bezirksbürgermeisterin Cornelia Weitekamp Aachener Straße 220 50931 Köln Cornelia.Weitekamp@STADT-KOELN.DE Anregung gem. §24 der Gemeindeordnung NRW Neugestaltung der Kreuzung Hardt-/Petersberg-/Breibergstraße („Klettenplätzchen“) 14. August 2021, Köln Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin Weitekamp, sehr geehrte Mitglieder der Bezirksvertretung, die Nachbarschaftsinitiative Klettenplätzchen (NIK), vertreten durch Barbara Precht von Taboritzki und Christian Bieler, regt an, den Platz zwischen Petersberg-, Hardt- und Breibergstraße (im Folgenden als „Klettenplätzchen“ bezeichnet) entsprechend der beigefügten Planskizze (Anlage 1) zu gestalten. Wir bitten, den Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung zu setzen, ihn zu unterstützen, zur Entscheidung weiterzuleiten und innerhalb von zwei Jahren umzusetzen. Außerdem bitten wir zuvor um einen zeitnahen Ortstermin mit allen relevanten Ämtern, um sich die örtlichen Gegebenheiten gemeinsam anzuschauen und die Möglichkeiten der Realisierung oder gegebenenfalls notwendige Alternativen zu erörtern. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne auch vorab zur Verfügung. In der Sitzung der Bezirksvertretung möchten wir die Initiative gerne persönlich vorstellen und erläutern. Mit freundlichem Gruß Nachbarschaftsinitiative Klettenplätzchen Neugestaltung der Kreuzung Hardt-/ Petersberg-/ Breibergstraße („Klettenplätzchen“) - AZ 190-21 Anlage 4 1 1. Beschreibung der Maßnahme: Unser Wunsch ist es, die Maßnahme in einem Zuge umzusetzen. Sollte dies nicht möglich sein, wird eine zweiphasige Umsetzung aufgezeigt. Phase 1 Sofortmaßnahme Die Breibergstraße und die Hardtstraße sind Einbahnstraßen. Auf deren Verbindung (Abbiegemöglichkeit von der Hardtstraße in die Breibergstraße) kann verzichtet werden. Der dadurch frei gewordene Straßenraum wird für die Freiraumnutzung gewonnen, d.h. ein neuer Platz entsteht. Alle Zufahrten zu vorhandenen Garagen bleiben erhalten, für Radfahrer ist die Durchfahrt in beiden Richtungen möglich. Die Flächen längs der Fahrspuren entlang der neuen Straßenführung der Hardtstraße (ohne Abbiegemöglichkeit auf die Breibergstraße) sollen durch Baumpflanzungen begrenzt werden; es entstehen dazwischen schattige Aufenthaltsräume. Da eine Bepflanzung durch das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen erst in späterer Zeit erfolgen kann, sind zunächst Container/Kübel für Bäume vorgesehen. Es besteht aber eine Präferenz für fest verpflanzen Bäume. Pflanzlisten für der Klimaentwicklung angepassten Bäume dazu sind vom o.g. Amt zur Verfügung gestellt worden. Mittels Stadtverschönerungsmaßnahmen beantragen wir darüber hinaus Sitzgelegenheiten/Bänke, einen Trinkbrunnen, einen Mülleimer und Hochbeete. Phase 2 Die mit Naturstein gepflasterten Flächen können in der ersten Phase der Entwicklung belassen bleiben, allerdings soll die teilweise Abdeckung mit Asphalt beseitigt werden. In einer späteren Phase ist auf der Platzfläche, die in der Regel nicht befahren wird, eine wassergebundene Decke vorgesehen. 2 2. Argumente für die Umgestaltung des Klettenplätzchens: Unterstützung des Vorschlags durch viele mittel- und unmittelbare Nachbarn des Klettenplätzchens Seit ca. vier Jahren setzen sich Bürger:innen in der Umgebung der geplanten Maßnahme zunehmend für die Bepflanzung und Pflege von Baumscheiben ein, um u.a. Beiträge im Sinne des Klimaschutzes und der Biodiversität sowie zur Verschönerung des Viertels zu leisten. Seit April 2021 gibt es ein konkretes nachbarschaftliches Engagement. Ca. dreißig Nachbarn:innen haben u.a. mehrere angrenzende Baumscheiben bepflanzt und Bäume gewässert. Für ca. zwei Monate haben sie die Wanderbäume (https://wanderbaumallee-koeln.de/) auf dem Platz organisiert und gepflegt sowie die breite Nachbarschaft über Informationsveranstaltungen an der Meinungsbildung beteiligt. Argumente und Anregungen zur Gestaltung wurden aufgenommen. Zahlreiche Nachbarn:innen unterstützen die Entwicklung des Plätzchens. Die Maßnahmen führten bereits dazu, dass das Klettenplätzchen viel mehr zur Begegnung angenommen wurde und Nachbar:innen sich dort treffen. Anbei ein Vorher-/Nachherbild 3 4 80 Unterschriften der Nachbarn wurden gesammelt (Übergabe direkt an Bezirksbürgermeisterin, Anlage) Begegnungsfläche für viele Menschen statt Abstellfläche für wenige Autos Mit der Sperrung der Durchfahrt von der Hardtstraße zur Breibergstraße fallen 5 Parkplätze weg. Der neu gewonnene Nachbarschafts-Ort könnte ein vielseitig benutzbarer Platz werden, der begrünt ist und unser Viertel durch ein Kleinod bereichert. Es soll ein Bereich der nachbarschaftlichen Begegnung werden, der zum Verweilen einlädt. Die Aufenthaltsqualität wird gefördert. Erhöhung der Verkehrssicherheit Der Einmündungsbereich von Petersbergstraße, Hardtstraße und Breibergstraße ist für die beteiligten Verkehrsteilnehmer von Unübersichtlichkeit, Unsicherheit und einem dadurch bedingtem Gefährdungspotential geprägt: Die Querung von der Breiberg- zur Hardstraße wird trotz Durchfahrtverbots häufig von Autofahrenden missachtet. Insbesondere aus der Hardtstraße kommende Verkehrsteilnehmer:innen sind durch diese Missachtung stark gefährdet, da sie wegen der Einbahnstraßenregelung nicht mit motorisierten Fahrzeugen aus dieser Richtung rechnen müssen. Im Kurvenbereich wird die Querung der Straße für Fußgänger durch widerrechtlich parkende Fahrzeuge behindert. In zunehmendem Maße ist die Nutzung an der Ecke Hardtstraße/Breibergstraße als sicherer Gehweg durch widerrechtlich geparkte Motorroller und -räder sowie zahlreiche an den Bordsteinkanten abgestellte Fahrräder massiv eingeschränkt oder unmöglich gemacht. Hierdurch sind Menschen mit Behinderungen, mit Gehhilfen oder Kinderwagen ebenso wie Kinder besonders gefährdet, weil sie gezwungen sind, zur Überquerung nicht den Gehweg, sondern den Straßenbereich zu benutzen. Eine Schließung der Durchfahrt auf beiden Seiten führt insgesamt zu mehr Übersichtlichkeit, Verkehrsberuhigung und Verkehrssicherheit. Denkmalschutz/-pflege gem. Denkmalliste Es geht um einen fehl genutzten Straßenraum an der Einmündung der Breiberg- und Hardtstraße in die Petersbergstraße. Dieser Raum wird durch die drei markanten Eck-Bebauungen aus den 1920er Jahren in besonderer Weise geprägt. Sie sind im Jahre 1986 unter den Ziffern 3949-3951 in die Denkmalliste der Stadt Köln eingetragen worden. Unter wesentlichen charakteristischen Merkmalen der Denkmale ist darin formuliert: „Baugestalterisch treten die drei Kopfbauten durch die gleichen auf neuer Sachlichkeit beruhenden Stilelemente aufs engste miteinander in Korrespondenz und konstituieren eine selten geschlossenen Platzsituation mit ausstrahlenden Siedlungen“. In den 80er Jahren ist eine Sperrung der Durchfahrt durch die Petersbergstraße mit Hilfe von „Baken“ erfolgt. Damit sollte die Petersbergstraße verkehrlich beruhigt werden. Das war jedoch nicht erfolgreich, da die Sperrungen entgegen der Verbotsschilder bis heute umfahren werden. Dadurch und durch die spätere Markierung von Stellplatzflächen inmitten der Platzfläche sind ungeordnete Verkehrsverhältnisse entstanden, die zu einer „gestörten Fläche“ im Herzen Klettenbergs geführt haben. Beitrag zum Hitzeschutz Durch die Bepflanzung mit Bäumen erfolgt eine stärkere Verschattung, die in Hitzeperioden eine Kühlung verschafft. Ein Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas wird sich daraus ergeben. Die 5 Maßnahme könnte somit eine Antwort auf die Ausrufung des Klimanotstands in Köln vom Juli 2019 sein. Beitrag zum Rückbau von Flächenversiegelungen Durch die Öffnung der bisherigen Parkplatz- und Straßenflächen, wird ein Beitrag zur Reduktion der Flächenversiegelung und damit zur besseren Aufnahme von Regenwassermengen geleistet. Beitrag zur Biodiversität Die neuen Bäume, zusammen mit den bepflanzten Baumscheiben, sind ein Beitrag für die Biodiversität in den ansonsten ziemlich baumfreien Straßen (Hardt-/Breibergstr.). Platzverschönerung eines der „hässlichsten Plätze Kölns“ Der Platz wurde als einer der „hässlichsten Plätze“ bezeichnet – siehe Artikel des KStA vom 12. Nov 2020 (Anlage 2). Die Neugestaltung würde die gravierenden Mängel abstellen und einen schönen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität entwickeln, der sich in das Bild des Stadtteils harmonisch einfügt. Die Umsetzung des Vorschlags passt zur Stadtstrategie – Kölner Perspektiven 2030 Im Leitsatz 1 der „Kölner Perspektiven“ ist das Anliegen der Entwicklung attraktiver öffentlicher Räume vorgesehen, um vorhandene Qualitäten von urbanen Strukturen zu stärken. Nach dem Leitsatz 5, in dem es um klimagerechte, umweltfreundliche und gesunde Lebensverhältnisse geht, sollen nach den Handlungsempfehlungen Flächen für den fließenden und ruhenden MIV (Motorisierten Individualverkehr) begrenzt werden und in dem Zuge soll die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum verbessert werden. Zusätzliche Grün- und Freiräume sollen innerhalb der Veedel geschaffen werden, um der Klimaentwicklung zu entsprechen. Da nach der Umgestaltung des Platzes die Vorteile gegenüber den Nachteilen überwiegen, bitten wir Sie um entsprechende Unterstützung bei der Umsetzung der geplanten Maßnahme. 3. Anlagen Anlage 1: Entwurfsskizze Klettenplätzchen Anlage 2: Beitrag aus dem KSTA vom 12. November 2020 Anlage 3: 4.11.86 Denkmalliste W. 3949, 3950, 3952 Anlage 4: Unterschriften Unterschriften bis 220821 Klettenplätzchen.pdf 6 Entwurf für das “KLETTENPLÄTZCHEN“ Das neu gestaltete “KLETTENPLÄTZCHEN“ in der Petersbergstrasse, Einmündung Hardt- und Breibergstrasse soll eine einfache und schnell umsetzbare Lösung für die un- strukturierte Verkehrssituation darstellen. Zur Betonung der neuen verkehrsberuhigten Situation wird die vorhandene Pflasterung unter dem Asphaltbelag wieder freigelegt. Der neue Platzbereich soll durch eine wassergebundene Oberfläche mit Bewuchs, Baumkübeln, Bänken, einem Trinkbrunnen und dem tangierenden Fahrradweg zum verweilen und kom - munizieren einladen. Die Zufahrt zu den Garagen Petersbergstrasse 53/55 bleibt erhalten. Hardtstrasse Breibergstrasse Petersbergstrasse Petersbergstrasse Zeichnung: Barbara Precht v. Taboritzki Niclas v. Taboritzki Baumkübel Trinkbrunnen wassergebundene Fläche mit Sitzmöglichkeiten 7 30 ' Donnerstag,1 2. November 2020 !##(! ! Eine Baustelle müs- sen Verkehrsteilnehmer im Be- reichderKreuzung VenloerStra- ße/Leyendeckerstraße in dieser Woche beachten. Die Stadtent- wässerungsbetriebe sanieren dort einen Abwasserkanal. Die Straße wird dafür nicht aufge- brochen, aber am Schachtein- stieg muss ein Bereich abge- sperrt werden. Deswegen entfal- len Parkplätze und die Fahrbahn wirdaufeineFahrspurreduziert. Die Zufahrten für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge werden aufrechterhalten. Bis zum 30. Novemberwirdjeweilszwischen 9u nd 15 Uhr gebaut. (Rös) # Krebs macht keine Pause. Darauf weist der Verein Lebenswert hin, der daran er- krankte Menschen berät. Auf- grund der aktuellen Entwick- lung der Corona-Infektionszah- len können allerdings die per- sönlichen Beratungen, Grup- pentherapien, die Selbsthilfe- gruppen-Treffen und die Patien- teninformationsseminare, die derVereininderUniklinikanbie- tet, nicht stattfinden.Veranstal- tungen, die nicht zwingend für die Patientenversorgung oder die Aufrechterhaltung des Be- triebes der UniklinikKöln erfor- derlich sind, wurden bis aufWei- teres untersagt. Doch hat der Verein ein Ersatzangebot: Von einerKrebserkrankungBetroffe- neoderratsuchendeAngehörige können sich telefonisch oder schriftlich an die Krebsbera- tungsstelle im Haus Lebenswert wenden, unter der zentralenTe- lefonnummer 0221/ 478-97184 oder per E-Mail. Sobald persön- liche Beratungssprechstunden wieder aufgenommen werden dürfen, werden diese Informati- onaufderHomepagedes Vereins Lebenswert veröffentlicht. (se) "&!#!"! #$ &&&%!"&!# ##! Auf dem kleinen Platz, an dem Breiberg-,H ardt- und Petersbergstraße aufeinan- dertreffen, herrscht eine seltsa- me Atmosphäre von Stillstand und Resignation. Gleich vier Einbahnstraßenschilder und ein rot-weiß-gestreiftes plankenar- tiges Sperrschild hindern Autos an der Weiterfahrt. Daneben sindetwaeinDutzendPkwabge- stellt, als ob der Frust über das Ausgebremstsein die Fahrer da- zubewegthat,ihreGefährteein- fach stehen zu lassen. Der von Bäumen und Hecken begrünte und von Altbauten umgebene Ort,dereinlauschiger Treff-und Mittelpunkt des Viertels sein könnte, ist zum Parkplatz mu- tiert. Anwohner wie Martin Pesch sehen das kritisch. „Diese Stra- ßenzüge hier sind wunderschön bebaut“,s agt er,„ aber den Platz dazwischen, den gibt es eigent- lich gar nicht.“E rsei symptoma- tisch für ein Defizit, das sich an vielen Stellen in Köln, auch im Kölner Westen widerspiegeln würde: einen mangelnden Ge- staltungswillen. Öffentliche Flächen würden brachliegen und niemandem mehr dienen. Auch in anderer Hinsicht müsse die Stadtverwaltung besser für dasErscheinungsbilddesöffent- lichen Raumes sorgen. „Diese Woche sind die Bäume an der Siebengebirgsallee beschnitten worden“,e rzählt er.D azu seien auch Parkverbote eingerichtet worden. Das sei doch die Gele- genheit gewesen, zugleich an dem autofreien Raum andere dringend notwendige Arbeiten zuverrichten,beispielsweiseab- gesackte Bordsteine anzuheben, die verstopften Wasserzuläufe zu reinigen und verstopfte Gul- lys zu säubern. DieseArbeitenhält Peschhier für dringend nötig. „Ich fahre von Klettenberg über Zollstock, Bayenthal und Marienburg in den Kölner Süden und erlebe überall, dass die Abflüsse in den Straßen nicht funktionieren“, erzählt Pesch. „Vergangene Nacht hat es geregnet. Heute Morgen stand an der Ecke Sie- bengebirgsallee-Klettenberg- gürtel noch das Wasser auf der Straße, weil der Gully verstopft ist.“DieKlettenbergerinChristi- ne Kramer bestätigt das:„An der Ecke Hirschbergstraße/Heister- bachstaße, am Honnefer Platz an der Ampel Rhöndorfer Stra- ße, Ecke Gottesweg und an dem LokalKölsch Kultur sind die Gul- lys regelmäßig so verstopft, dass sich großeWasserlachen bilden, die Fußgängern das Überqueren der Fahrbahn erschweren.“ Die Stadtverwaltung sieht al- lerdings keine Möglichkeit, an den genannten Missständen et- was zu ändern: Der kleine Platz an der Hardt-,Breiberg- undPe- tersbergstraße könne nicht an- ders gestaltet werden. „Hinter der genannten Absperrung sind offiziell Parkplätze markiert“,s o heißt es aus dem Amt für Stra- ßen und Verkehrsentwicklung. „Aufgrund des sehr hohen Park- drucks im Quartier ist eine Um- planung derzeit nicht vorgese- hen.“A rbeiten wie Baumpflege, Bordsteinsanierungen und Gull- yreinigungen so zu koordinie- ren, dass sie zusammen erledigt werden, hält die Stadt nicht für machbar:„Esmüsstenzudiesem Zweck unterschiedliche Fachfir- men beauftragt werden“, schreibt Robert Baumanns, Sprecher der Stadt. Deswegen könnten solche Arbeiten nicht immer gleichzeitig durchge- führt werden. Das Grünflächen- amt beschneidet beispielsweise Bäumedann,wenndie Verkehrs- sicherheit gefährdet ist. Die für dieReinigungder Wasserabläufe zuständigen Stadtentwässe- rungsbetriebe arbeitet hingegen in einem bestimmtenTurnus. Andrea Bröder ,S precherin der Stadtentwässerungsbetrie- be (Steb), bestätigt das: „In der Regel werden die Stadtteile etwa alle zwölf bis 18 Monate gerei- nigt, und zwar jedes Stadtviertel von Grund auf, da ansonsten die An- und Abfahrtkosten zu hoch wären.“D ie letzte flächende- ckende Sinkkastenreinigung des Stadtteils Klettenberg war im Oktober des vergangenen Jah- res. Die nächste soll Anfang kom- menden Jahres stattfinden“, schreibt sie. „Wenn bei jeder Pflegearbeit eine Abstimmung mit der Reinigung der Straßen- abläufeerfolgensollte,wäredies nur mit einem extremen Mehr- aufwand an Personal und Fahr- zeugen zu erledigen.“D ie Steb hätten sowieso bereits einen übervollen Terminkalender. Bröder warnt: In diesem Jahr könnten sich durch die corona- bedingte Pause im April die Rei- nigungsarbeiten der Steb etwas verzögern. Sowohl die Stadtver- waltung als auch die Stadte- ntwässerungsbetriebe bitten aberBürger,denenabgesunkene Bordsteine, lose Gehwegplatten oder verstopfte Gullys auffallen, sich über die jeweilige Home- page an die zuständigen Stellen zu wenden und die genauen Standorte anzugeben. Martin Pesch sieht in der Ein- bindung der Anwohner einen Systemfehler,vorallemwennsie noch weiter geht: „Die Bürger sollen heute die Stadt in man- cherlei Hinsicht ersetzen, ihren ureigenen Job selbst machen“, kritisiert er.„ Es gibt in unserem Viertel vernachlässigte, mögli- cherweise sterbende Bäume, für welchedieStadtihre Verantwor- tungabgegebenundaufgegeben hat.“S ie binde nun die Bürger ein, Baumscheiben zu pflegen und Bäume zu gießen. FürPesch stellt sich da eine kritische Fra- ge: „Wie weit will sich die Stadt aus ihrerVerantwortung für den öffentlichen Raum noch zurück- ziehen?“ Er hofft, dass sie den gegenteiligen Kurs einschlägt: „Noch glaube ich an Vernunft, gute Absichten, ein konstrukti- ves, parteiübergreifendes Mit- einander–undaneine Achseder Willigen.“ ! ! ! !!" !% #%" !#"! "!%!$ ! %""%"" !"# !! Sperrung wegen Kanalsanierung an Kreuzung Krebs-Beratung derzeit telefonisch Ersatzangebot des Vereins Lebenswert in der Krise Einer vonK ölns hässlichen Plätzen Klettenbergerwerfend er Stadt vor,öffentliche Flächen zuvernachlässigen,e twaa nd er Petersbergstraße ” Die Straßenzüge hier sind wunderschön bebaut,a ber den Platz dazwischen, den gibt es eigentlich gar nicht !#" !! ” Wiew eit will sich die Stadt aus ihrer Verantwortung für den öffentlichen Raum noch zurückziehen? !#" MARKISEN schaffen sichere Räume Fit fürd en Winter: UnsereE dition „Safety“ mitB eleuchtung &H eizung! ZEL TE UND PLANEN GMBH TRADITIONELL INDIVIDUELL INNOVATIV Röhfeldstr.2 7· Bonn-Beuel · Mo.- Fr.8 -17 Uhr · Sa. 9-13 Uhr 0228-466 98 9 Aufmaßtermin vereinbaren: •DucatoService •Meisterbetrieb– TÜV-Abnahme •Gasprüfung+Diesel-AU •GewerblicheGasabnahme nachDGUV Anhänger&Karosseriebau FaulenbachinBergneustadt π 02 26 1/4 19 24 www.karosseriebau-faulenbach.de Caravan+ Reisemobilreparaturen jedenTyps Damit Sie schnel lw iederm obil sind! GANZS ICHER! 24 Stunden erreichbar! Wilhelm-Mauser-Str.35,50827 Köln, Tel.0221/581160u.581260,www.itting.com Bekanntmachung: ÖffentlicheVersteigerung dervonwegenKaduzierungfrei gewordenenAnteile,deriuliteGmbH. Es wird der Anteil des ehemaligen Gesell- schafters Herrn Kou-Hsiung Cho im Nennbe- trag von 12.500,00 €( lfd. Nr. 2) versteigert. Die Gebote sind öffentlich im Notarraum ab- zugeben. Die Bieter müssen anwesend sein und sich ausweisen. Das Mindestgebot be- trägt 1,00 €. Der Ersteigerer ist zum soforti- gen Einzahlen der GmbH Einlage von 12.500,– €v erpflichtet und haftet auch für bestehende Rückstände der GmbH. Ort: Kanzlei Notare Dr. Hermanns und Dr. Schumacher, Habsburgerring 2, D-50674 Köln; Datum:27.11.2020 um 10.00 Uhr VERSTEIGERUNG „Man muss Glück teilen, um es zu multiplizieren.“ Marie von Ebner-Eschenbach www.sos-kinderdoerfer.de Heimat schenken in Köln www.diakonie-michaelsho ven.de Spendenkonto 111 333 KD-Bank ·B LZ 350 601 90 DANKE FÜR ALLES sos-kinderdoerfer.de Ihr Alter macht Ihnen keinen Spaß mehr?! In unserem „Job & Karriere“-Markt finden Sie einen neuen Job, der besser zu Ihnen passt. 8 9 Nachtrag vom 16.10.2021 per Mail: Sehr geehrte Frau xxx, Danke Ihnen für Ihre Nachricht und das sehr freundliche Telefonat. Im Nachgang möchte ich Ihnen noch zwei Informationen zu dem Klettenplätzchen mitgeben, die für Ihre Prüfung weiter von Interesse sein könnten: Nach dem wir im August den Antrag eingereicht hatten, haben wir noch weitere 90 Unterschriften von Nachbarn:innen und Stadtteilbewohner:innen gesammelt, so dass wir inzwischen über 170 Unterschriften haben. Auf Wunsch reichen wir gerne die Listen ein. Über diese breite Unterstützung freuen wir uns natürlich sehr. Wir wissen von ein paar wenigen Nachbar:innen, die kritisch /ablehnend diesem Projekt gegenüberstehen. Seit dem die Initiative sich Anfang Mai gefunden hat, waren wir bemüht die Nachbarschaft zu informieren und in den Dialog zu kommen. Dies haben wir über Aushänge am Plätzchen, eine Gruppe bei Nebenan.de, ein Padlet (https://padlet.com/kwelp/19e5nqy85knrhwcf), eine veröffentlichte Emailadresse (klettenplaetzchen@gmx.de), Einladungen zu offenen Treffen der Gruppe und persönlichen Gesprächen am Plätzchen gelebt. Über die fünf Monate hatten wir ein paar Personen, die sich über elektronische Mittel oder (selten) persönlich an uns gewandt haben, und ihre kritische/ablehnende Haltung zeigten. Denen, die sich elektronisch (Email etc) an uns wandten, haben wir geantwortet und zum persönlichen Gespräch eingeladen, um deren Haltung zu verstehen und in den Dialog einzutreten. Keiner von diesen hat dies Angebot zum persönlichen Meinungsaustausch angenommen. In den anderen Fällen, konnten wir den Dialog aufnehmen und haben weiter versucht die geäußerten Bedenken aufzunehmen und in der Konzeptionsphase des Plätzchens umzusetzen. Insbesondere das Thema „Angst vor Lärm“ nehmen wir auf. So haben wir beschlossen ein „Selbstverständnis für die Nutzung des Plätzchens“ zu erstellen, in dem wir den verantwortlichen Umgang und die Achtung der Ruhezeiten, aber auch Sauberkeit uä formulieren. Dies werden wir in Kürze aufstellen. Es haben sich aber auch direkte Anwohner:innen bereiterklärt, wenn sie lärmende Personen feststellen, den Dialog aufzunehmen – bevor ggf die Polizei gerufen wird. Nach dem Erleben der direkt anwohnenden Nachbar:innen, sind die lauten Augenblicke in den Monaten extrem selten gewesenes hat sich kein Hotspot entwickelt. Nutzer konnten gut angesprochen werden und waren rücksichtsvoll. Über den bisherigen Verlauf der Gestaltung des Klettenplätzchens mit den Piloten „Wanderbäume“ und dem Plan zur dauerhaften Umgestaltung haben wir sehr gute Resonanz aus der Nachbarschaft und Besucher:innen erhalten. Wir freuen uns sehr darüber. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit bestem Gruß 10
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 4298/2021
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 15.12.2021
- Erstellt
- 09.12.2021 13:32