1039/2022
Beantwortung einer mündlichen Anfrage zur Auszahlung von Fördermitteln der freien Musikszene in 2021 und zum Musikförderkonzept der Stadt Köln
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
3397 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/41/41/22 Vorlagen-Nummer 30.03.2022 1039/2022 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 05.04.2022 Beantwortung einer mündlichen Anfrage zur Auszahlung von Fördermitteln der freien Musikszene in 2021 und zum Musikförderkonzept der Stadt Köln In der Sitzung vom 08.03.2022 hat die Fraktion der CDU um die Beantwortung einer mündlichen An- frage gebeten: Die freie Kunst- und Kulturszene hat in den letzten Jahren einen erheblichen Zuwachs an Fördermit- teln erfahren. Hiervon hat insbesondere die freie Musikszene profitiert. Jedoch sind die bereitgestell- ten Fördermittel für das Haushaltsjahr 2021 bis heute nicht in Gänze ausgezahlt und verwendet wor- den. Darüber hinaus bedarf es neuer Förderinstrumente, die gezielt wirken und u.a. die Antragstellung vereinfachen (z.B. in der mehrjährigen Projekt- und Ensembleförderung), um den gestiegenen Be- dürfnissen der freien Musikszene gerecht zu werden. Das Musikförderkonzept der Stadt Köln ist seit nun beinahe 14 Jahren nicht mehr aktualisiert worden und kann den aktuellen Bedürfnissen dieser gewachsenen Szene nicht ausreichend gerecht werden. 1. Sind die Fördermittel für die freie Musikszene in 2021 in Gänze verausgabt? Wenn nicht, woran liegt es? 2. Wie weit ist der Prozess zur Überarbeitung des Musikförderkonzeptes vorangeschritten? Wann können wir mit einem abgestimmten Konzept rechnen? Antwort der Verwaltung Zu 1. Bereits die im Jahr 2020 durch den politischen VN zugesetzten Mittel in Höhe von insgesamt 1.050.000 Euro konnten nicht vollständig verausgabt werden. Es wurden 336.500 Euro zur Übertra- gung angemeldet, von denen 86.500 Euro in 2021 verausgabt wurden. Von den insgesamt 1.000.000 Euro durch den politischen VN in 2021 zugesetzten Mitteln konnten im Musikbereich 550.000 € beschlusskonform umgesetzt werden. Dazu war es nötig, neue Förderin- strumente wie die Kleinstförderung und die Arbeits- und Recherchestipendien einzuführen und die dazu notwendigen förderrechtlichen und vergabepraktischen Voraussetzungen zu schaffen. Nicht umgesetzt werden konnten: - 200.000 Euro „Tage für aktuelles Musiktheater Köln“. Corona-bedingt musste das Festival von 2021 nach 2022 verschoben werden. - 100.000 Euro „Festival Globale Musik“. Die Globale Musikszene ist zerstritten und konnte sich nicht auf ein gemeinsames Konzept verständigen. Der IFM bemüht sich um eine Moderation zwi- schen den Gruppen. 2 - 150.000 Euro „4-jährige Projektförderung“. Voraussetzung für die Vergabe der Mittel sind die Überarbeitung des Musikförderkonzepts und die Einsetzung eines votierenden Musikbeirats. Bei- des wird gemäß beschlossenem partizipativem Verfahren in enger Abstimmung mit der freien Mu- sikszene entworfen. Aufgrund der durch die Corona-Pandemie notwendigen neuen Aufgaben- Priorisierungen in der Kulturverwaltung mit der Konzeptionierung und Umsetzung von umfängli- chen Corona-Sondermaßnahmen 2020/2021 konnte dies bisher nicht geleistet werden. Die Mittel wurden daher zur Übertragung angemeldet. Zu 2. s.o. Zurzeit steht die Kulturverwaltung mit dem IFM im Austausch über einen neuen Zeitplan zur Er- arbeitung des neuen Musikförderkonzeptes. Bisher ist die Vorlage eines neuen Entwurfes bis Ende 2022 geplant. Gez. Charles
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1039/2022
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 30.03.2022
- Erstellt
- 24.03.2022 16:50