Mandari Insight

1902/2023

Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2022 - Sachberichte

Mitteilung Ausschuss 12.06.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 04.09.2023, TOP 4.1

Anlage 5 Sachbericht Frauen Beratungszentrum Köln e.V.

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Anlage 6 Sachbericht LILA IN KÖLN

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Anlage 4.1 Foto: NUR JA HEISST JA

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Anlage 3.1 Foto Ausstellung

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Anlage 3.2 Foto Ausstellung

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Anlage 2 Sachbericht Kölner Frauengeschichtsverein e.V.

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Anlage 4 Sachbericht FrauenLeben e.V.

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Anlage 2.1 Foto Lästerher(t)z

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Anlage 3 Sachbericht Hennamond - WIR SCHWEIGEN NICHT!

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Anlage 1 Sachbericht Paula e.V.

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 5 Sachbericht Frauen Beratungszentrum Köln e.V.

1597 Zeichen

Frauen
Beratungszentrum
Köln e.V.
Verwendungsnachweis zum Förderprogramm Gleichstellung von

Frauen und Männern der Stadt Köln
Projekt „WER LAUT WIRD, IST KEIN LEICHTES OPFER!“

Sachbericht:

Ziel unseres Projekts war und ist es das Sicherheitsempfinden von Frauen und Mädchen im
öffentlichen Raum zu stärken. So wurden viele hunderte Trillerpfeifen im Rahmen von verschiedenen
Veranstaltungen zum 25.11., dem internationalen Tag gegen Frauen und Mädchen verteilt. Gleichzeitig
profitieren unsere Klientinnen in der Beratung von der Trillerpfeife und stößt auf großes Interesse.
Gerade wenn Passantinnen bei den Verteilaktionen proaktiv angesprochen wurden, entstand ein
wertvoller Kontakt. Viele Frauen fanden sich angesprochen und berichteten oft über Situationen, in
denen sie eine Trillerpfeife hätten gebrauchen können. Dadurch entstanden gute Gespräche, wodurch
die Frauen gestärkt wurden und wortwörtlich etwas mitnehmen konnten.

Dies macht deutlich, wie wenig gesellschaftlich über das Thema Sicherheit bzw. Übergriffe im
öffentlichen Raum gesprochen wird, in Relation zu den vielen Situationen, von denen alle Frauen aus
eigener Erfahrung sprechen konnten. Das Projekt trägt an dieser Stelle nachhaltig dazu bei, öffentliche
Diskussionsprozesse anzuregen, um das Thema weiter zu enttabuisieren.

Deshalb gilt es unseren Dank an den Ausschuss zur Gleichstellung von Frauen und Männern
auszusprechen. Dank der Finanzierung wurde ein Teil dazu beigetragen, dass Frauen und Mädchen sich
frei und empowert im Kölner Stadtgebiet bewegen können. Vielen Dank!

© Frauenberatungszentrum Köln e.V.

Anlage 6 Sachbericht LILA IN KÖLN

2645 Zeichen

la in Köln
Bündnis auterumer Frauerprojchte

pegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Verwendungsnachweis zum Förderprogramm Gleichstellung von
Frauen und Männern
Projekt „WIR NEHMEN UNS DIE NACHT!“

Sachbericht:

Am 25.11.2022, dem Tag gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*, hat das Bündnis LILA in Köln eine
öffentlichkeitswirksame und friedliche Demonstration als Zeichen gegen Gewalt an Frauen* und
Mädchen* abgehalten. An der Demonstration nahmen laut Polizei etwa 500 Personen teil. Die
Demonstration bestand aus Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts und aus diversen Kontexten.
Es war eine Demonstration großer Solidarität mit Opfern patriarchaler Gewalt und zugleich ein klares
Zeichen für Gleichstellung von Männern, Frauen und Menschen aller Geschlechter.

Die Startkundgebung fand auf dem Hans-Böckler-Platz
statt, dort begrüßten zwei Vertreter*innen des
Bündnisses LILA in Köln die
Demonstrationsteilnehmer*innen. Es wurden
Redebeiträge zu den Themen Gewalt und Trauma bei
älteren und hochaltrigen Frauen* und dem Kampf für
Frauenrechte in Afghanistan gehalten. Außerdem gab es
einen musikalischen Beitrag mit feministischem Rap, der
für empowernde Stimmung sorgte. Die Demonstration
zog dann über den Friesenplatz los durch die Stadt. Das
Motto "Wir nehmen uns die Nacht" wurde auf vielen
Transparenten aufgegriffen, und es wurde gemeinsam für
die Rechte von Frauen* und Mädchen* skandiert.
Passant*innen wurden über die Inhalte der
Demonstration mit Flugblättern aufgeklärt. Vom
Frontwagen aus wurde Musik abgespielt und es wurde
von den Veranstalter*innen via Mikrofon über den Kampf
gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen* aufmerksam
gemacht.

© BrittaL.QL

Die Abschlusskundgebung fand auf dem Breslauer Platz statt. Auch dort wurden Redebeiträge
gehalten, unter anderem zur Situation von Frauen und der feministischen Revolution im Iran. Zudem
trat das Kölner HipHop-Duo JaHa auf mit bestärkendem Text zu Selbstbestimmung und Feminismus.

la in Köln

Bogen Gewalt an Frauen und Madchen

Das Bündnis LILA in Köln freut sich über die erfolgreiche Aktion zum Tag gegen Gewalt an Frauen* und
Mädchen*. Positiv gewertet wurde die Professionalität der Soundsysteme, und die entsprechend gute
Hörbarkeit von Musik und Redebeiträgen. Dies hat die Reichweite der Veranstaltung erhöht und viele
Inhalte gut verständlich für die Demonstrationsteilnehmer*innen gemacht. Auch die ansprechende
Beleuchtung hat für niedrigschwelligen Zugang zur Veranstaltung und ein erhöhtes Sicherheitsgefühlt
der Teilnehmer*innen gesorgt. In die technische Ausstattung der Demonstration wurde ein Großteil
der städtischen Fördermittel investiert.

© Britta LQL

Anlage 2 Sachbericht Kölner Frauengeschichtsverein e.V.

2557 Zeichen

1 
 
 
Sachstandsbericht „Digitalisierung und Erfassung der Sendungsmitschnitte 
von „Radio Lästerher(t)z“ 
 
Die Digitalisierung und Erfassung der Sendungsmitschnitte von „Radio Lästerher(t)z“, 
wie im Zuwendungsbescheid des Amtes für Gleichstellung vom 14.9.2022 
befürwortet, wurde fristgerecht und erfolgreich abgeschlossen. 
 
Das bedeutete im Einzelnen: 
Zunächst wurden Mitschnitte der Sendungen von Radio Lästerher(t)z aus den Jahren 
1992-2006 von den ehemaligen Redakteurinnen der Sendung Claudia Friedrich und 
Katerina Katsatou angekauft: insgesamt 120 Magnettonbänder sowie digitale 
Mitschnitte. Darüber wurde ein Vertrag abgeschlossen, der auch die Nutzungsrechte 
für den Kölner Frauengeschichtsverein regelt. 11 Magnettonbänder befanden sich 
bereits im Bestand des Kölner Frauengeschichtsvereins. Die Kaufsumme von 
insgesamt 2000 Euro wurde zum überwiegenden Teil aus dem Etat des Kölner 
Frauengeschichtsvereins als Eigenanteil am Projekt bezahlt. 
 
Die insgesamt 131 Magnettonbänder wurden von Mitarbeiterinnen des Vereins 
aufgelistet und mit vorläufigen Signaturen versehen, um später die Digitalisate 
eindeutig zuordnen zu können (ebenfalls eine Eigenleistung des Vereins). 
 
Die Digitalisierung der Magnettonbänder (im wav-Format und im mp3-Format), sowie 
weiterer 60 Audiokassetten mit ungeschnittenen Originalinterviews, aus denen die 
Sendebeiträge gestaltet wurden, erfolgte durch die Firma Pluto, die über die nötige 
Fachkompetenz und das entsprechende Equipment an Rundfunk-Bandmaschinen 
verfügt. 
 
Die weitere Verarbeitung erfolgte in den Vereinsräumen durch die wissenschaftliche 
Archivarin Nina Matuszewski auf Honorarbasis. Das bedeutete: Festlegung der 
Verzeichnungsgrundsätze und der endgültigen Signatur. Umetikettierung der 
Originalbänder mit der neuen Signatur. Verzeichnung der Basisdaten in der 
Datenbank FAUST. Anhand der Sendeankündigungen (so vorhanden) und den 
Einträgen in der Wordtabelle mit der Übersicht zu den Sendungen wurde eine erste 
grobe Verschlagwortung vorgenommen.  
Die Datensätze wurden mit den entsprechenden Tondateien verknüpft. Das heißt, die 
Sendungen können über die Datenbank sowohl recherchiert als auch direkt angehört 
werden. Im Anschluss daran wurden die 22 bereits digital vorhandenen Sendungen 
nach den gleichen Grundsätzen verzeichnet. 
    
Alle Dateien wurden auf einer externen Festplatte und auf Datensticks doppelt 
gesichert. Die Originalbänder verbleiben als Eigentum in den Archivräumen des 
Vereins. 
 
 
 
 
Gabriela Schaaf, Projektleitung 
Köln, 24.3.2023

Anlage 4 Sachbericht FrauenLeben e.V.

6917 Zeichen

Sachbericht zur Consent-Kampagne in KVB-Bahnen 
Am 25. November 2021 startete die Consent-Kampagne mit einer ersten Plakataktion, 
seitdem werden verschiedene Aktionen und Veranstaltungen im Rahmen der 
Kampagnenarbeit realisiert.  
Dank der Förderung durch das Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und 
Männern“ der Stadt Köln konnte rund um den internationalen Tag gegen Gewalt an 
Frauen (25.11.) in 2022 die Kampagne weiter ausgeweitet und neu platziert werden:  
In den öffentlichen Verkehrsmitteln der Kölner Verkehrs-Betriebe konnten so die 
wichtigen Inhalte der Consent-Kampagne auf knapp 195 Deckenscheibenplakaten in 
verschiedenen Stadtbahnen deutlich sichtbar gemacht werden. Dabei hing jedes der 
Plakate mindestens einen Monat ab November (zum internationalen Tag gegen Gewalt 
an Frauen*), über Restflächennutzung wurde ein Großteil der Plakate jedoch über zwei 
bis drei Monate verbreitet, einzelne Plakate sogar noch vier Monate später. Die 
Stadtbahnen wurden dabei auf verschiedenen Linien eingesetzt, sodass das gesamte 
KVB-Gebiet mit den Inhalten abgedeckt werden konnte. Deckenflächenplakate eignen 
sich mit dem prominenten Platz über den Fenstern im Sitzbereich der Bahnen 
besonders, um neben auffälligen Plakaten auch tiefergehende Informationen zu 
vermitteln. So haben wir uns nach professioneller Beratung durch die 
Flächenvermietung bewusst für diese Option entschieden, um gezielt Inhalte im Bereich 
Consent zu vermitteln und zum Nach- und Umdenken anzuregen.  
Die Inhalte der Deckenflächenplakate wurden von der kooperierenden Graphikagentur 
ergänzt, neu aufbereitet und auf die notwendigen Formate angepasst und 
umstrukturiert. Wie auch schon in vorherigen Plakataktionen wurden alle vier 
Plakatdesigns genutzt – drei Plakate zu je einem Bereich von Consent (Beziehung, 
Aussehen, Alltag) sowie ein Ergänzungsplakat mit weiteren Kontexten.  
„Eine Beziehung ist kein Ja“ stärkt das Thema Consent und Einverständnis in Dating, 
Beziehung und Ehe mit folgender Message: „Von Dating bis Ehe – egal, wie oft du in der 
Vergangenheit schon Ja gesagt hast. Du hast in jedem Moment das Recht, dich anders zu 
entscheiden. Ohne dein Ja geht nichts. Denn alles andere ist Gewalt.“ Weiterhin findet die 
meiste Gewalt durch das nahe Umfeld der Betroffenen statt, auch wenn der Mythos vom 
„fremden Mann im Park“ sich weiter als Bedrohungsszenario hält. Daher möchten wir 
mit diesem Plakat nochmal explizit sensibilisieren, dass es im Nahfeld oft besonders 
schwierig sein kann, Grenzen zu setzen und auch in langjährigen Beziehungen oder Ehen 
sexualisierte Gewalt stattfindet.  
„Ein Outfit ist kein Ja“ bezieht sich auf den Bereich von Aussehen, Kleidungsstil und 
optischen Aspekten. Bis heute fällt die Frage „Was hattest du an?“, statt deutlich zu 
machen, dass ein Outfit niemals automatisch als Einverständnis gewertet werden kann. 
„Egal, was du trägst und wie viel Haut du zeigst. Du hast in jedem Moment das Recht, 
dich neu zu entscheiden. Ohne dein Ja geht nichts. Denn alles andere ist Gewalt“ kämpft 
als Botschaft aktiv gegen die weit verbreiteten Mythen von Schuld und Victim Blaming.  
Das dritte genutzte Plakatmotiv bezieht sich auf Alltagssituationen und ergänzt das 
Thema Consent auch für weniger intime Bereiche. „Ein Lächeln ist kein Ja“ beschreibt 
hierbei die strukturell verortete Verzerrung, dass Höflichkeit oder Freundlichkeit als

eine Einladung für weitere Schritte interpretiert werden. Gerade für weiblich gelesene 
Menschen können vermeintlich „harmlose“ Situationen unangenehm und 
grenzüberschreitend werden, wenn beispielsweise aus freundlichem Verhalten direkt 
weitere Absichten unterstellt werden. „Egal wie du dich verhältst und wie offen du bist. 
Du hast in jedem Moment das Recht, dich frei zu entscheiden. Ohne dein Ja geht nichts. 
Denn alles andere ist Gewalt“ beschreibt genau diese Message.  
Im vierten Plakat werden neben den drei Kerninhalten „Eine Beziehung ist kein Ja“, „Ein 
Outfit ist kein Ja“ und „Ein Lächeln ist kein Ja“ weitere Inhalte geteilt, um zu 
signalisieren, wie vielfältig und breit anwendbar das Konzept von Consent ist.  
Wir freuen uns und möchten uns nochmal explizit bedanken, durch der Förderung der 
Stadt Köln mit dieser Aktion die Möglichkeit erhalten zu haben, viele Menschen in unter-
schiedlichen Kontexten zu erreichen: Auf dem Weg zur Arbeit, bei der Erledigung 
alltäglicher Aufgaben usw. Die Nutzung von Werbeflächen in den öffentlichen 
Verkehrsmitteln ermöglicht das Ansprechen einer breiten Zielgruppe über verschiedene 
Dimensionen wie Alter, Geschlecht, Kultur-, Schicht- oder Religionszugehörigkeit 
hinweg. Damit konnte unsere Botschaft NUR JA HEISST JA noch mehr Menschen 
erreichen und sensibilisieren und das Thema Consent weiter sichtbar machen. Die 
Aktion wurde auch medial in der lokalen Presse aufgegriffen, u. A. wurde bei 
mitvergnügen als "Good News des Tages" über die Consent-Kampagne berichtet und 
damit explizit ein junges Publikum zusätzlich angesprochen.  
Wie wichtig die Aktion in den öffentlichen Verkehrsmitteln der KVB zum Thema Consent 
war, konnten wir auch anhand der positiven, berührenden Rückmeldungen vieler 
Kölner*innen erkennen: So wurden einige Frauen durch die Plakate in ihrer Haltung 
gestärkt und meldeten sich dadurch motiviert in der Beratungsstelle, um Unterstützung 
bei der Verarbeitung von erlebten Grenzüberschreitungen zu erhalten. Dabei wurde 
mehr als einmal betont, dass die klare Haltung „NUR JA HEISST JA“ den ersten Schritt, 
Unterstützung anzunehmen und über erlebte Gewalt zu sprechen, erleichtert hat und 
internalisierte Schuld und Scham verringert hat. Zwei Beratungen ergaben sich sehr 
akut am nächsten Tag nach erlebter sexualisierter Gewalt, da die beiden Betroffenen 
durch die Plakate empowert waren, sich direkt zu melden. Doch nicht nur von 
Betroffenen haben wir positives Feedback bekommen, es meldeten sich auch 
verschiedene Fachkräfte, welche durch die KVB-Aktion auf die Kampagne aufmerksam 
geworden sind und nun auch in ihren Einrichtungen zum Thema Consent arbeiten. Viele 
Einrichtungen meldeten sich mit der Frage, ob wir Ihnen unsere Materialien zur 
Nutzung im Rahmen ihrer Arbeit zur Verfügung stellen könnten. Dies bewog uns dazu, 
weitere Plakate und Postkarten drucken zu lassen, um sie den unterschiedlichsten 
Einrichtungen zur Verfügung stellen zu können. Das vergrößert erneut die Reichweite 
der Consent Kampagne. Darüber hinaus meldeten sich Eltern, die dank der Anregung 
durch die Plakate mit ihren Kindern ein Gespräch über Grenzsensibilität begonnen 
haben und sich dafür bedankten. Natürlich ist dies nur anekdotisches Feedback, 
dennoch freut uns jede einzelne positive Rückmeldung und die Breite der Personen, die 
sich gemeldet hat (hinsichtlich Alter, Geschlecht, Hintergrund etc.) zeigt, dass unser Ziel, 
durch die KVB-Aktion nochmal ein breiteres Publikum anzusprechen, erfolgreich war.

Anlage 3 Sachbericht Hennamond - WIR SCHWEIGEN NICHT!

11699 Zeichen

Institution | Beratungsstelle

HennaMond e.V.

Mut, Rat und Lebenshilfe

Sachstandbericht
Wanderausstellung „WIR SCHWEIGEN NICHT!“ des HennaMond e.V.
Projektskizze

Mit der Wanderausstellung „WIR SCHWEIGEN NICHT!“ sollen die Themen patriarchale
Gewalt, Zwangsheirat, weibliche Genitalbeschneidung und sogenannter Ehrenmord in den
Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Die Ausstellung beinhaltet verschiedene
Holzfiguren, welche, gemeinsam mit einem Infoblatt die angesprochenen Themen
repräsentieren. In einer zugehörigen Broschüre werden die Inhalte noch einmal genauer
behandelt und es finden sich weiterführende Informationen.

„WIR SCHWEIGEN NICHT!“ soll aufklären und sensibilisieren; Themen, die meist eher
marginal betrachtet werden, sollen dadurch in den Fokus der gesellschaftlichen
Wahrnehmung gerückt werden. Aufklärung ist ein wichtiger Grundpfeiler der
Gewaltprävention, weshalb die Wanderausstellung ein aktiver Part in der Bekämpfung von
Gewalt gegen Frauen sein soll. Gleichzeitig soll die Ausstellung eine Fürsprecherin für
Betroffene sein.

Eine öffentlichkeitswirksame Vernissage zu Projektbeginn diente zur Bekanntmachung der
Ausstellung und zur Vernetzung.

Projektziele

Das Hauptziel von „WIR SCHWEIGEN NICHT!" sollte Aufklärung und Sensibilisierung für
patriarchale Gewalt bzw. Gewalt gegen Frauen, insbesondere hinsichtlich der Themen
Zwangsheirat, weibliche Genitalbeschneidung und sogenanntem Ehrenmord, sein. Die
Thematisierung von Gewalt gegen Frauen und die Gleichstellung von Frauen und Männern
sowie der Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen sind Ziele des
Förderprogramms des Amts für Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Köln,

welche allesamt durch Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit fokussiert werden.

Gleichzeitig soll durch die geförderten Projekte Teilhabe ermöglicht werden, was bei „WIR
SCHWEIGEN NICHT!" insofern umgesetzt werden konnte als dass die Ausstellung innerhalb
der Stadt an verschiedenen öffentlichen Standorten gezeigt wurde und somit für
unterschiedliche Bürger_innen erreichbar war. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde die

HenniaMond e.V. — Mut, Rat & Lebenshilfe
Wilhelm-Sollmann-Straße 103
50737 Köln
0221-16993101

% Institution | Beratungsstelle

ZI HennaMond e.V.

\ Mut, Rat und Lebenshilfe

Ausstellung sowohl linksrheinisch (Nippes) als auch rechtsrheinisch (Köln-Mülheim) gezeigt
und konnte somit einem relativ breiten und diversen Publikum zur Verfügung stehen.

Die gezeigten Ausstellungsstücke, die zugehörigen Infografiken sowie ausführliche Infotexte,
welche sowohl schriftlich innerhalb einer kostenfreien Broschüre als auch mittels QR-Code
als Audiodateien verfügbar waren, dienten als Aufklärungs- und Sensibilisierungsmaterial für
die Besucher_innen. Zugleich wurden dadurch verschiedene Lebensrealitäten von

betroffenen Mädchen und Frauen repräsentiert, was abermals ein Ziel des Projektes war.

Die Ausstellung wurde weiterhin von unterschiedlichen Personengruppen, unter anderem
Fachkräften, welche potenziell mit Betroffenen arbeiten besucht, wodurch ein gemeinsamer,
fachlicher Austausch möglich war, welcher für alle Parteien gewinnbringend war und der
kontinuierlichen Verbesserung des Projekts dient.

Das Ziel als niedrigschwelliges Bildungsangebot insbesondere Schülerinnen und Schüler zu
erreichen konnte im Förderzeitraum leider nicht umgesetzt werden. In Zukunft sollen Schulen
als Zielgruppe der Wanderausstellung jedoch vermehrt fokussiert werden, sodass dieses Ziel
zukünftig umgesetzt werden kann.

Maßnahmen

Das Projekt „WIR SCHWEIGEN NICHT!“ beinhaltete die Umsetzung verschiedener
Maßnahmen.

Zum einen wurde ein fünftes Werkstück gefertigt, welches patriarchale Gewalt im
Allgemeinen repräsentiert und die anderen Werkstücke ergänzt sowie zur Aufklärung und
Sensibilisierung hinsichtlich dieses speziellen Themas beiträgt.

Die Ausstellung wurde im Förderzeitraum an drei verschiedenen Standorten mit
unterschiedlichen Zielgruppen gezeigt. Die Eröffnungsveranstaltung fand als Vernissage im
großen Rahmen im Clouth Quartier in Köln-Nippes statt und war für geladene Gäste
zugängig. Zielgruppe waren hierbei Akteur_innen aus der Kölner Stadtpolitik, Fachkräfte
Kölner sozialer wie wirtschaftlicher Institutionen sowie unterschiedliche Unterstützer_innen
des HennaMond e.V.. Dieser Abend diente besonders dazu die Ausstellung innerhalb dieses
Personenkreises vorzustellen, sodass die Gäste die Inhalte weiter in ihren Netzwerken

streuen konnten. Die Ausstellung war hier nur für den einen Abend zu sehen und wurde —

HennaMond e.V. — Mut, Rat & Lebenshilfe
Wilhelm-Sollmann-Straße 103
50737 Köln
0221-16993101

Institution | Beratungsstelle

HennaMond e.V.

Mut, Rat und Lebenshilfe

begleitet durch ein umfangreiches Rahmenprogramm bestehend aus Reden, Fachvorträgen,

Musik und gemeinsamen Austausch - erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Weiterhin stand die Ausstellung für einen Monat (Februar bis März) im Foyer des
Bürgeramts Nippes und konnte dort während der Öffnungszeiten besucht werden. Eröffnet
wurde die Ausstellung auch hier mit einer Vernissage, bei der Bezirksbürgermeisterin Dr.
Diana Siebert eine einleitende Rede hielt und die Mitarbeiterinnen des HennaMond e.V. in
die Themen der Ausstellung einführten. Gäste waren hierbei hauptsächlich Mitarbeitende der
Stadt und Akteur_innen aus der Kommunalpolitik. Da die Ausstellung jedoch während des
Ausstellungszeitraums für die Allgemeinheit zugänglich war, konnten noch weitere Personen
erreicht werden, wodurch sich die Zielgruppe des Standorts vergrößerte. Als
Abschlussveranstaltung wurde der 08.03 (Weltfrauentag) gewählt, bei welchem die
Mitarbeiterinnen des HennaMond e.V. den kompletten Vormittag im Stadthaus vor Ort waren
und mit Passant_innen ins Gespräch kamen sowie diese für die Themen der Ausstellung
sensibilisierten‘und darüber aufklärten.

Sowohl die weiterführenden Texte innerhalb der Broschüren als auch die Anwesenheit der
Mitarbeiter_innen des HennaMond e.V. sorgten dafür, dass die transportierten Inhalte für
verschiedene Personengruppen mit unterschiedlichem Vorwissen zur Verfügung gestellt
werden konnten. Des Weiteren wurden an den Ausstellungsorten immer auch Flyer mit
Kontaktmöglichkeiten ausgelegt, sodass etwaige Rückfragen oder Gesprächsbedarf

geäußert werden konnten.

Zur Repräsentation der Inhalte konnten eine Broschüre, Flyer, Postkarten und ein Aufsteller
gefertigt werden.

Als besonders geeignete Maßnahmen erwiesen sich die Vernissagen und die Finissage, da
durch den gemeinsamen Austausch zwischen Besucher_innen und Mitarbeiter_innen das
Ziel der Aufklärung und Sensibilisierung bestmöglich umgesetzt werden konnte. Diese
Maßnahme soll auch weiterhin Umsetzung finden und eventuell ausgebaut werden, insofern

die Deckung der Personalkosten dies zulässt.
Zielgruppen

Die erreichten Zielgruppen wurden im Punkt Maßnahmen schon näher erläutert und
unterschieden sich teilweise an den jeweiligen Standorten des Projekts.

HennaMond e.V. - Mut, Rat & Lebenshilfe
Wilhelm-Sollmann-Straße 103
50737 Köln
0221-16993101

U) Institution | Beratungsstelle

| HennaMond e.V.

\ h Mut, Rat und Lebenshilfe

Hervorzuheben ist, dass im Bürgerzentrum Mülheim ein Großteil der Besucher_innen der
Vernissage aus Nutzer_innen des Bürgerzentrums, insbesondere der ansässigen
Frauengruppe, bestand. Diese berichteten zum Teil selbst betroffen zu sein oder Betroffene
zu kennen und betonten daher die Wichtigkeit der Ausstellung und der Fokussierung
derartiger Themen.

Die Zielgruppe wurde primär in den Stadtbezirken Nippes und Mülheim erreicht. Da die
Ausstellung dort jedoch wie zuvor beschrieben nicht nur für geladene Gäste, sondern für die
Öffentlichkeit zugänglich war, konnten auch Bürger_innen, die nicht in den Stadtteilen
wohnen erreicht werden.

Durch lokal ungebundene Zeitungsartikel (KSTA, Nippes Magazin) konnten weiterhin
Menschen erreicht werden, welche die Ausstellung nicht selbst besuchen konnten.

Auch auf dem Hennamond Instagram Account (hennamond_verein) wurde über die
Ausstellung berichtet und somit noch einmal mehr Menschen erreicht. Gleichzeitig haben
Besucher_innen sowie andere Institutionen etc. auf ihren Social Media Kanälen über die
Ausstellung berichtet und somit die Inhalte in eine noch breitere Zielgruppe getragen.

Da keine Besucher_innenlisten geführt wurden und aufgrund der Weiterverbreitung durch
Social Media, Mundpropaganda etc. ist nicht festzustellen, wie viele Personen genau mit
dem Projekt erreicht werden konnten.

(Zwischen-)Ergebnis

Die geförderte Ausstellung wurde an den Ausstellungsorten sehr gut angenommen. Die
verschiedenen Zielgruppen wurden dementsprechend gut erreicht, wodurch das Projekt dem
Ziel als Bildungsmöglichkeit entsprach. Bisher wurde die Ausstellung jedoch noch nicht in
Schulen ausgestellt und die Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler als Besucher_innen
der Ausstellung unterrepräsentiert waren. In Zukunft soll aktiv in den Kölner Schulen

Werbung für die Wanderausstellung gemacht werden.

Eine Evaluation des Projekts konnte durch das direkte Feedback bei den Vernissagen und
bei der Finissage erreicht werden. Es wurde festgestellt, dass die durch die Ausstellung
angesprochenen Themen ansonsten marginal in der Öffentlichkeit repräsentiert werden und
die Ausstellung daher besonders wichtig ist. Gleichzeitig wurde rückgemeldet, dass die

Ausstellung und insbesondere die zugehörige Teste noch niedrigschwelliger (einfachere
HennaMond e.V. — Mut, Rat & Lebenshilfe
Wilhelm-Sollmann-Straße 103
50737 Köln
0221-16993101

Institution | Beratungsstelle

 HennaMond e.V.

Mut, Rat und Lebenshilfe

Sprache, verschiedene Übersetzungen etc.) zur Verfügung gestellt werden sollen, um noch

mehr Menschen zu erreichen.

Dies soll in Zukunft umgesetzt werden, sodass sich der Wirkungskreis der Ausstellung noch

einmal erhöht.

Es gab bei dem Projekt leichte Abweichungen vom vorgesehenen Finanzierungsplan. Dies
lag einerseits daran, dass die Transportkosten geringer als geplant ausfielen, da der
Transport der Ausstellung teilweise privat übernommen wurde und somit weniger Kosten
durch den HennaMond e.V. bzw. die Fördermittel gedeckt werden mussten. Zum anderen
fielen insbesondere die Kosten für die Materialien und die Vernissage höher aus als geplant.
Bei der Vernissage lag dies beispielsweise daran, dass die Raummiete höher als
veranschlagt war und dass eine Sprecherin zum Thema weibliche Genitalbeschneidung
eingeladen wurde, welche im Vorhin nicht eingeplant war. Dies war jedoch wichtig, um —
dem Ziel des Projekts entsprechend — weitere Betroffene zu Wort kommen zu lassen und
noch eindrücklicher Aufklärung im Rahmen der Vernissage zu betreiben. Die Abweichungen
vom Finanzierungsplan waren leider nicht voraus zu sehen, waren jedoch in Hinblick auf die
“ Ziele des Projekts nötig.

„WIR SCHWEIGEN NICHT!“ ist während des Förderzeitraums auf positive Resonanz
gestoßen. Viele Einzelpersonen und verschiedene Einrichtungen haben Interesse an der
Buchung der Ausstellung gezeigt. Aktuell ist die Ausstellung beispielsweise schon für den
Novembermonat angefragt worden und wird abermals in einem Kölner Stadtteil
(voraussichtlich Agnesviertel) ausgestellt werden. Das Ziel der Aufklärungs- und
Sensibilisierungsarbeit kann somit auch in Zukunft als nachhaltige Auswirkung des Projekts
weiter entsprochen werden.

Die Förderung des Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern war wichtig um die
Wanderausstellung „WIR SCHWEIGEN NICHT!“ erstmalig zu fertigen und zu veröffentlichen
und somit den Grundstein für die weitere Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit zu

schaffen.

HennaMond e.V. - Mut, Rat & Lebenshilfe
Wilhelm-Sollmann-Straße 103
50737 Köln
0221-16993101

Anlage 1 Sachbericht Paula e.V.

3109 Zeichen

Paula e.V., Köln  von 1 2
Sachbericht von Paula e.V. zum Zuwendungsbescheid vom 14.9.2022,  
Ihr Zeichen 03 Ko 
Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern, Förderung unseres 
Projektes: „Entwicklung eines Konzeptes für eine Projektbeantragung einer 
traumsensiblen Wohngemeinschaft für Frauen ab 60, die aktuell oder früher von 
Gewalterlebnissen betroffen waren oder sind“
Der Verein Paula e.V. wurde 2010 mit Sitz in Köln gegründet als Trägerstruktur einer 
Beratungsstelle für Frauen ab 60 Jahren. Die Beratungsstelle Paula e.V. wurde 2011 mit dem 
Ziel gegründet, ältere bis hochaltrige Frauen, die in ihrem Leben Gewalt erlebt haben oder 
aktuell erleben, zu unterstützen. Da viele der heute älteren bis hochaltrigen Frauen von 
vielfältigen belastenden bis hin zu traumatischen Gewalterlebnissen betroffen sind, bietet 
Paula e.V. schwerpunktmäßig Traumafachberatung zu diesen Themen an: Häusliche Gewalt, 
Sexualisierte Gewalt, Gewalt im Pflegekontext, Gewalt in Erziehungseinrichtungen, Kriegs- 
und Nachkriegserlebnisse u.v.a.m. an.  
Die Mitarbeiterinnen bieten persönliche Traumafachberatungen in der Beratungsstelle in Köln 
an, telefonische und Videoberatungen können bundesweit genutzt werden. 
Die Angebote der Beratungsstelle richten sich sowohl an Frauen über 60 Jahren und ihre 
(pflegenden) Angehörige und Freund*innen als auch an Mitarbeiter*innen von anderen 
Beratungsstellen und an Fachkräfte aus Gesundheits- und Pflegeberufen.  
  
Im Rahmen unseren langjährigen Beratungstätigkeit wurde uns von Seiten der älteren Frauen 
und auch deren Angehörigen seit Jahren der Bedarf nach einer traumsensibel begleiteten 
Wohnform genannt.  
Durch die Bewilligung von Fördermitteln aus dem Förderprogramm des Amtes für 
Gleichstellung der Stadt Köln konnten wir ein Konzept und einen Antrag mit Hilfe einer 
externen Beraterin schreiben, um diesen Bedarf hoffentlich verwirklichen zu können.  
Dazu wurden (s. Anlage) Fahrtkosten in Höhe von € 873,60 und Honorarkosten in Höhe von 
(s.Anlage) € 9.758,00 ausgegeben. Fachliteratur wurde keine benötigt. An 14 Arbeitstagen 
wurden in Zusammenarbeit mit Frau Weiling in Recklinghausen und weiteren 12 Arbeitstagen

Paula e.V., Köln  von 2 2
in Köln insgesamt 130 Arbeitsstunden in Eigenleistung von Paula e.V. (a € 10,00) für € 
1.300,00 erbracht.   
Die Gesamtausgaben beliefen sich also auf: € 11.931,60.  
Der Antrag wurde gestellt an das Ministerium Arbeit, Gesundheit und Soziales, 
Landesförderplan „Alter und Pflege“ des Landes Nordrhein-Westfalen und wurde am 
19.4.2023 inkl. aller erforderlichen Unterlagen postalisch und online an die Bezirksregierung 
Düseldorf gesendet. ( https://www.mags.nrw/sites/default/ files/asset/document/
pflege_landesfoerderplan_2018.pdf) 
Im Juni 2023 wird für die WDR Sendung Frau TV ein Beitrag mit Paula e.V. gedreht, in dem 
auch die Konzeptidee dieser traumsensiblen WG benannt werden wird. 
Wir danken für die Zuweisung dieser Mittel und hoffen auf eine Verwirklichung unseres 
Vorhabens. Gerne stellen wir bei einer Antragsbewilligung durch das MAGS NRW das 
Projekt im Amt für Gleichstellung vor.

Mitteilung Ausschuss

1521 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
II/03 
 
Vorlagen-Nummer 12.06.2023 
 1902/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 12.06.2023 
 
Förderprogramm Gleichstellung von Frauen und Männern 2022 - Sachberichte 
Der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern hat am 5. September 2022 
sechs Förderanträge (2609/2023) und am 15. September 2022 einen Förderantrag 
(2947/2022) beschlossen. 
 
Hennamond e.V. hat den Zeitpunkt bzgl. der Umsetzung des am 15. September 2022 be-
schlossenen Förderantrages „YOU GROW!“ in Abstimmung mit der Verwaltung auf den 31. 
Dezember 2023 verschoben; der Sachbericht wird im Februar 2024 vorliegen. 
Zu den sechs anderen Förderanträgen liegen die Berichte vor. 
 
1. Paula e.V.  
Schaffung einer Grundlage für die Initiierung einer Wohnmöglichkeit für Frauen ab 60 
Jahren, die von Traumata durch Gewalt betroffen sind. 
10.000 €. 
 
2. Kölner Frauengeschichtsverein e.V. 
Digitalisierung und Erfassung der Sendungsmitschnitte von „Radio Lästerher(t)z“ 
7.123,90 € 
 
3. Henna Mond e.V. 
Wanderausstellung "Wir schweigen nicht" 
9.000 € 
 
4. FrauenLeben e.V. 
Plakatkampagne im ÖPNV „Nur Ja heißt Ja“  
10.000 €  
 
5. Frauen Beratungszentrum Köln e.V. 
Trillerpfeifen zur Stärkung des Sicherheitsempfindens bei Frauen und Mädchen 
2.131,20 €  
 
6. Bündnis LILA IN KÖLN  
Organisation und Durchführung einer Demonstration zum 25.11.2022 (Internationaler 
Tag gegen Gewalt an Frauen) 
5.440,86 € 
 
Gez. Prof. Dr. Diemert

Beratungsverlauf (1)

04.09.2023 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 4.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1902/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
12.06.2023
Erstellt
05.06.2023 19:18