Mandari Insight

3423/2017

Beantwortung einer mündlichen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen in der Sitzung des Ausschusses Soziales und Senioren vom 07.09.2017 zum Bericht über die Situation wohnungloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Frauen in Köln

Mitteilung Ausschuss 13.12.2017

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 14.12.2017, TOP 7.1.1

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

4930 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/502/7 
 
Vorlagen-Nummer 
 3423/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 14.12.2017 
 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen in der Sitzung 
des Ausschusses Soziales und Senioren vom 07.09.2017 zum Bericht über die Situation 
wohnungloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Frauen in Köln 
In der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren vom 07.09.2017 wurde der Bericht zur 
Situation wohnungsloser und von Wohnungslosigkeit bedrohter Frauen in der Stadt Köln vorgelegt. 
Zu dem Bericht wurden durch RM Frau Heuser, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen ergänzende Fragen 
gestellt, die die Verwaltung hiermit beantwortet: 
 
Der Wohnungsnotfallbericht NRW habe auch Zahlen für Köln. Es stelle sie sich die Frage, 
wieso Köln keine eigene Statistik habe. 
 
In die Meldung der Wohnungsnotfallstatistik NRW im Bereich der kommunal- und ordnungsbehördlich 
untergebrachten Menschen fließen auch die Daten der Akutunterbringung der Sozialverwaltung ein. 
Leider erfolgte bisher keine lückenlose Erfassung von frauenspezifischen Angaben im Wohnungsnot-
fall. 
 
Für die Erfassung der bei Trägern der Wohlfahrtspflege untergebrachten oder beratenen Menschen 
werden die Meldungen selbstständig über die Träger der Wohlfahrtspflege an das Ministerium für 
Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW übermittelt. Diese Zahlen fließen in die Ge-
samtstatistik des Landes NRW ein und stehen einer auf Köln bezogenen Einzelauswertung nicht zur 
Verfügung.  
 
Es ist ein Anliegen der Verwaltung, den Bericht zur Situation wohnungsloser Frauen als ständiges 
Format zu entwickeln. Von daher wird die Anregung aufgenommen, für Köln die frauenspezifischen 
Statistikdaten separat zu erfassen. Welche Daten hierbei mit einem vertretbaren Aufwand erfassbar 
sind, wird die Verwaltung intern und mit den Trägern der Wohlfahrtspflege erörtern.  
 
Auf Seite 12 der Vorlage gehe es um die Reso-Dienste. Dort stehe, dass im Fokus die kontinu-
ierliche Innovation von Projekten und Ausdifferenzierung von besonderen Bedarfen liegt. 
Hierzu fragt sie, was denn fehle und wo Handlungsbedarf sei. 
 
Im Bereich der Akutunterbringung und der Wohnungslosenhilfe sind kontinuierlich die konkreten Be-
darfe zu erfassen und das bestehende Hilfesystem entsprechend daran auszurichten und weiterzu-
entwickeln. 
 
Dieser Prozess erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Trägern der Wohnungslosenhilfe. Aktuelle 
Bedarfe und Entwicklungen werden in diversen Fachgruppen und Beiräten diskutiert. Regelmäßig 
wird darüber in der Stadtarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenpolitik berichtet. 
 
Im Bericht zur Situation wohnungsloser Frauen in Köln wird bereits über konkrete Bedarfe und not-
wendige innovative Ansätze berichtet.

2 
 
 
Unter Punkt 6 wird dargelegt, dass insbesondere bei bezahlbaren Wohnungen für Alleinstehende der 
Präventionsarbeit für den Wohnungserhalt elementare Bedeutung zukommt. Bei den Personengrup-
pen der alleinstehenden und alleinerziehenden Frauen wird besonders darauf geachtet, einen sich 
abzeichnenden Wohnungsverlust frühestmöglich zu vermeiden. 
 
Zur Verbesserung der Notunterbringung hat die Verwaltung darüber hinaus spezielle Unterbringungs-
einrichtungen geschaffen, die für Frauen mit Kindern eine zusätzliche Unterstützung bei der Re-
integration in den Wohnungsmarkt bieten. Ein weiterer Ausbau dieses Angebotes, gegebenenfalls 
auch durch einen Neubau einer entsprechenden Einrichtung, ist dringend notwendig und wird intensiv 
verfolgt.  
 
Unter Punkt 12 wird zudem dargelegt, dass unter Berücksichtigung der steigenden Zahlen von Woh-
nungslosen, insbesondere wohnungsloser Frauen und der zunehmenden Wohnraumverknappung, 
besonders der Wohnungserhalt und die Wohnraumversorgung von Frauen verstärkt in den Fokus der 
Wohnungslosenhilfe genommen werden muss. 
 
Die Verwaltung ist derzeit mit den Trägern der Wohlfahrtspflege und dem Ministerium für Heimat, 
Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW in Gesprächen zum Thema zukunftsweisender Hilfen für 
wohnungslose Frauen, hauptsächlich zur Vermittlung in selbstbestimmten Wohnraum. Über die Ge-
spräche und die in Aussicht gestellten Projektmittel wird im nächsten Berichtszeitraum Auskunft erteilt 
werden können. 
 
Seite 20 handle von dem JobLotsen Projekt Reso. Wie viele Lotsen sind hier im Einsatz und 
wäre eine Ausweitung sinnvoll. 
 
Die JobLotsen Reso, ein Angebot des Beruflichen Trainingszentrum Köln e.V., begleiten Menschen 
ohne festen Wohnsitz. Die Lotsen arbeiten in erster Linie aufsuchend. 
 
2,5 Vollzeitstellen der JobLotsen Reso werden über SGB II und eine 0,5 Stelle wird über § 67 SGB 
XII finanziert. 
 
Eine notwendige Begleitung oder Unterstützung kann ohne Wartezeit sofort erfolgen. Nach Einschät-
zung der Verwaltung deckt deshalb der zur Verfügung stehende Stellenumfang den derzeitigen Be-
darf.

Beratungsverlauf (1)

14.12.2017 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 7.1.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3423/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
13.12.2017
Erstellt
08.11.2017 09:31