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V/0998/2005

Antrag A-M/128/2005

Vorlage 29.11.2005

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Mitte, Sitzung am 31.01.2006, TOP 6.4

Anlage 2) Konzeptskizze

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Anlage 1) Übersichtsblatt

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Berichtsvorlage

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Anlage 3) Anregung / Antrag A-M/0128/2005

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Anlage 2) Konzeptskizze

275 Zeichen

ge V/0998/2005

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Anlage 1) Übersichtsblatt

119 Zeichen

Anlage 1 zu Berichtsvorlage V/0998/2005

I | >

Spielen am Servatiiplatz
Übersichtsblatt

= Standorte gem. Vorlagentext

Berichtsvorlage

7833 Zeichen

V/0998/2005 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Grünflächen und Umweltschutz 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Anregung / Antrag A-M/128/2005 
Spielplatz-Dreieck komplettieren, Spielplatz am Servatiiplatz 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
31.01.2006 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
31.01.2006 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht 
 
 
 
Bericht: 
In der 10. Sitzung der Bezirksvertretung Münster-Mitte am 25.10.2005 wurde der Antrag 
A-M/128/2005 eingereicht. Danach soll das Spielplatzdreieck Servatiiplatz, Windthorststraße und 
Syndikatplatz komplettiert werden und der Spielplatz am Servatiiplatz an den Fußgängerstrom 
heranrücken. 
 
 
Rahmenbedingungen:
 
Der bestehende Spielplatz am Servatiiplatz liegt etwas abgelegen auf der schattigen Seite des 
Iduna-Hochhauses. Randbepflanzungen grenzen den Spielplatz weiter aus dem Grünzug der 
Promenade aus. Nur Ortskundige nehmen die Fläche überhaupt als Spielplatz wahr. Seine Ges-
taltung und Ausstattung läßt im Vergleich zur Spielfläche an der Windthorststraße nur eine sehr 
geringe Spielvielfalt zu. 
 
Die Promenade ist als Bodendenkmal ausgewiesen. Bei der Sanierung des Promenadenringes 
Ende der 80 er Jahre des letzen Jahrhunderts wurden besondere Anstrengungen darauf ver-
wandt, den Grünring möglichst durchgängig und ohne Einbauten wieder benutz- und erlebbar zu 
machen. Dieses sollte auch bei neuerlichen Überlegungen Gültigkeit behalten. 
 
Die Bereiche um das Iduna-Hochhaus und den angrenzenden Pavillon stehen als Ensemble un-
ter Denkmalschutz und bilden ein hervorragendes Beispiel für die Baukultur der frühen sechziger 
Jahre. Daher müssen Veränderungen in diesem Bereich behutsam durchgeführt werden und im 
Einklang mit der Gestaltphilosophie stehen. 
 
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0998/2005 
Auskunft erteilt: 
Herr  Determann 
Ruf: 
492 67 40 
E-Mail: 
DetermaG@stadt-muenster.de 
Datum: 
06.12.2005 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0998/2005 
 
Standortanalyse: 
Für diesen Bericht wurden verschiedene Szenarien für Spielangebote im Umfeld des Serva-
tiiplatzes betrachtet. In der Anlage 1 sind sieben potentielle Standorte gekennzeichnet. 
 
1) In der Nähe der Pergola an der Von-Vincke-Straße:  
Der Standort liegt deutlich abseits der Fußgängerströme in Richtung Salzstraße. Er wird 
gerne von sozialen Randgruppen als Aufenthaltsbereich genutzt. Nach Einschätzung der 
Verwaltung wird es daher nicht gelingen, in diesem Bereich einen stark frequentierten 
Spielplatz zu etablieren, der von allen Bevölkerungsschichten genutzt wird. Zudem liegt 
die Fläche deutlich in Richtung des vorhandenen Spielbereiches an der Engelenschanze 
und würde daher mit diesem in Konkurrenz treten.  
 
2) Südlich der Salzstraße an der Promenade:  
Die Fläche ist nur sehr klein und lässt allenfalls Spielraum für ein Einzelgerät. Zudem 
wächst in direkter Nachbarschaft eine alte, markante Eibe. Eiben sind in weiten Teilen 
stark giftig, daher ist ein Nebeneinader von Eibe und Spielgerät nicht möglich. 
 
Prinzipiell würden die Standorte 1) und 2), westlich der Salzstraße, auch den Nachteil mit 
sich bringen, dass damit ein Teil des Fußgängerstromes vom Servatiiplatz abgezogen 
wird. Die Zielsetzung ist jedoch, Salzstraße und Servatiiplatz stärker miteinander zu ver-
binden. 
 
3) Dreiecksfläche zwischen Iduna-Pavillon und Salzstraße:  
Im städtebaulichen Konzept zum denkmalgeschützten Iduna-Hochhaus sind Grünflächen 
mit markanten Solitärbäumen vorhanden, die sich an die klare architektonische Form an-
lehnen. Ein zusammenhängender Spielplatz ist daher aus denkmalpflegerischen und ge-
stalterischen Gründen nicht vorstellbar. Der grüne Charakter ist im Sinne einer ruhigen 
Vorfläche zu erhalten. 
 
4) Rasenflächen zwischen Iduna-Hochhaus und Promenade:  
Die Promenade ist als Bodendenkmal und Grünring unter Schutz gestellt. Bei der Sanie-
rung Ende der Achtziger Jahre wurde der grüne Charakter bewusst herausgearbeitet. So 
wurde damals auch der Spielplatz am Coerdeplatz bewusst aus dem Promenadenprofil 
herausgerückt. Daher ist es jetzt nicht sinnvoll, einen zusammenhängenden Spielplatz in 
den Promenadenquerschnitt zu legen.  
 
5) Bestehender Spielplatz nördlich des Iduna-Hochhauses:  
Der Spielplatz liegt im Schatten des Hochhauses und ist zudem durch eine dichte Pflan-
zung zur Promenade nicht einsehbar. Die Ausstattung bietet wenig Anreiz um ihn als 
Spielfläche aufzusuchen. Derzeit besuchen, besonders in den Abendstunden, soziale 
Randgruppen den Spielplatz. Ein attraktiver Spielplatz kann hier nur entstehen, wenn die 
optische Trennung zur Promenade aufgehoben, die Fläche nach Westen erweitert und die 
Besucher einen attraktiv gestalteten Spielplatz vorfinden.  
 
6) Gehwegsfläche seitlich der Salzstraße, gegenüber dem Kino „Stadt New-York“ 
Die Fläche ist eindeutig städtisch geprägt und daher nicht für einen Spielplatz im her-
kömmlichen Sinne geeignet. Vorstellbar ist hier jedoch ein einzelnes Spielgerät, oder bes-
ser eine „Spielskulptur“. Für ein breiter angelegtes Spielangebot ist aber weder die Fläche 
groß genug, noch bietet sich das Umfeld für umfangreicheres Spielen an.  
 
7) Platzfläche zwischen Salzstraße und Alter Steinweg am „Bunten Vogel“: 
Bei einer konsequenten Fortführung des Gedankens „Spielen in der Innenstadt“ sollte 
auch geprüft werden, ob nicht ein einzelner Spielpunkt auf dieser zentralen Platzfläche 
aufgestellt werden kann. Auch hier gelten ähnliche Rahmenbedingungen, wie der Stand-
ort 6) bereits vorgibt.

3 
V/0998/2005 
 
Entwicklungsvorschlag: 
Aus der oben aufgeführten Standortanalyse heraus hat das Amt für Grünflächen und Umwelt-
schutz, in Abstimmung mit der städtischen Denkmalpflege und dem Amt für Kinder, Jugend und 
Familie, einen Vorschlag entwickelt. (vgl. Anlage 2) 
In die Platzfläche vor dem Hochhaus sowie in den Randbereichen der Standorte 3) und 4) wer-
den mehrere quadratische Flächen aus Fallschutzbelag eingelassen, die jeweils mit einem Spiel-
element ausgestattet sind. Diese, nahe an den Verkehrsströmen liegenden Spiel-Trittsteine integ-
rieren sich in den Bestand und führen in Richtung des bestehenden Spielplatzes (5) nördlich des 
Hochhauses.  
Der bestehende Spielplatz wird nach Westen erweitert und gestalterisch überarbeitet. Die Rand-
bepflanzung wird weitgehend zurückgenommen. Im nachmittags besonnten Bereich werden zu-
sätzliche attraktive Sitzmöglichkeiten eingerichtet.  
Der überarbeitete Spielplatz wird dann einen weiteren attraktiven Anziehungspunkt in der Spiel-
platzlandschaft der münsterschen Innenstadt darstellen und den dritten Eckpunkt des „Spiel-
platzdreieckes“ darstellen. 
 
Als ergänzende Maßnahmen ist vorstellbar, einzelne skulpturelle Spielpunkte im Verlauf der 
Salzstraße (Standorte 6) und 7)) anzuordnen. Diese Flächen müssen jedoch im Rahmen weiterer 
Planungen noch genauer auf Umsetzbarkeit geprüft werden. Es ist zu erwarten, dass hier eine 
Vielzahl an Nutzungsansprüchen aufeinander treffen.  
 
 
Kosten und Finanzierung: 
Für die Errichtung eines dauerhaften Spielplatzes im oben geschilderten Umfang sind Kosten in 
Höhe von ca. 190.000,- € zu veranschlagen. Eine Finanzierung für diese Maßnahme gibt es der-
zeit nicht. Im Fachamt stehen derzeit keine Mittel zur Verfügung. Insofern ist im Zuge der Etatbe-
ratungen eine entsprechende Finanzierung zu klären, damit das Anliegen weiter verfolgt werden 
kann.  
 
Bei einer Realisation von Einzelbausteinen ist auch eine gestufte Umsetzung des Konzeptes vor-
stellbar. Dabei können einzelne „Spielsteine“ auch in verschiedenen Schritten realisiert werden. 
Ob und in wie weit eine Mitfinanzierung durch Sponsoren z.B. der anliegenden Kaufmannschaft, 
möglich ist, wäre gesondert zu prüfen. 
 
 
i.V.  
 
gez. 
 
Joksch 
Stadtbaurat 
 
 
Anlagen: 
Anlage 1: Übersichtsblatt M1:1000 
Anlage 2: Konzeptskizze 
Anlage 3: Anregung/Antrag A-M/0128/2005

Beratungsverlauf (2)

31.01.2006 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 7 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
31.01.2006 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 6.4 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (9)

  • Windthorststraße
  • Von-Vincke-Straße
  • Salzstraße
  • Servatiiplatz
  • Syndikatplatz
  • Coerdeplatz
  • Engelenschanze
  • Alter Steinweg
  • Promenade

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0998/2005
Typ
Vorlage
Datum
29.11.2005
Erstellt
06.10.2020 14:37