0223/2025
Mitteilung zu "Beschaffung von Allee-, Obst- und Forstbäumen " (AN/0245/2022) aus der Sitzung des Ausschuss Klima Umwelt und Grün 17.02.2022
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VIII/67/673/1 Vorlagen-Nummer 24.01.2025 0223/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 30.01.2025 Mitteilung zu "Beschaffung von Allee-, Obst- und Forstbäumen " (AN/0245/2022) aus der Sitzung des Ausschuss Klima Umwelt und Grün 17.02.2022 In seiner Sitzung vom 17.02.2022 fasste der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün den folgen- den Beschluss auf Grundlage des Antrages „Beschaffung von Allee-, Obst- und Forstbäumen (AN/0245/2022): Die Verwaltung wird gebeten, Alternativen für die bisher durchgeführten Beschaffungen von Allee-, Obst- und Forstbäumen darzulegen. Hierbei ist auch zu prüfen, wie Engpässen durch modifizierte Ausschreibungen und Rahmen- verträge vorgebeugt werden kann und unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Kon- sequenzen der Aufbau einer eigenen städtischen Baumschule wirtschaftlich und organisato- risch realisierbar ist. Im Rahmen dieser Untersuchung soll auch eine mögliche interkommunale Zusammenarbeit mit Kommunen, die noch eine eigene Baumschule betreiben, geprüft werden. Gleichzeitig soll aufgezeigt werden, welches Sortiment gezielt über eine städtische Baumschule oder in der Zusammenarbeit produziert werden sollte. Es sollen insbesondere Bäume, die den veränder- ten klimatischen Bedingungen angepasst sind („Klimabäume“) in ausreichender Zahl für die Stadt Köln zur Verfügung gestellt werden. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind dem Ausschuss mit allen finanziellen, organisato- rischen und personellen Auswirkungen vorzulegen. Dazu teilt die Verwaltung Folgendes mit: Im Folgenden stellt die Verwaltung dar, wie die Versorgung mit Allee-, Obst- und Forstbäumen langfristig sichergestellt werden kann. Im Rahmen der Darstellung werden die Veränderungen bei der Beschaffung und Ausschreibungen aufgezeigt und die Möglichkeit des Aufbaus einer städtischen Baumschule sowie einer interkommunalen Zusammenarbeit untersucht. 2 Darstellung der Bedarfe und der Beschaffung von Bäumen Der aktuelle Bedarf an Baumschulware liegt bei ca. 735 Pflanzen pro Jahr. Dieser Bedarf un- terteilt sich in ca. 480 Straßenbäume, ca. 135 Bäume für Grünanlagen und ca. 120 Bäume für Friedhöfe. Der Bedarf an Forstbäumen ist abhängig von den Aufforstungsprojekten und vari- iert von Jahr zu Jahr. Das Sortiment setzt sich aus verschiedenen Arten und Sorten zusammen und wird stets viel- fältiger, um die Biodiversität und die Resilienz des Stadtbaumbestands zu erhöhen. Baumar- ten, die mit den zu erwartenden klimatischen Bedingungen gut zurechtkommen, stehen dabei besonders im Fokus. Auch ökologische Eigenschaften spielen bei der Zusammensetzung des Sortiments eine Rolle. In diesem Zusammenhang werden auch Obstbäume beschafft, die auch zum Sortiment der Baumschulen gehören. Beschaffung von Straßen-, Grünanlagen- und Friedhofsbäumen In der Vergangenheit erfolgte die Beschaffung der Pflanzen zentral über einen Rahmenver- trag. Dieser Rahmenvertrag wurde mit einer entsprechenden Preisbindung für zwei Jahre mit den Baumschulen geschlossen, mit optionaler Verlängerung um zwei weitere Jahre. Bei die- sem aus Sicht des Auftraggebers komfortablen und anfangs gut funktionierenden System trat jedoch in den letzten Jahren ein Problem zusehends in den Vordergrund: Die gewünschten Bäume waren immer öfter nicht mehr lieferbar. Die Baumschulen haben aufgrund der nicht vorhersehbaren extremen Preisschwankungen in den letzten Jahren eine Vielzahl von Bäu- men bevorzugt anderen Auftragnehmern zu einem höheren Preis verkauft, anstatt die Stadt Köln damit zu beliefern. Dies führte dazu, dass die Baumschulen bestimmte Baumarten nicht angeboten haben, da sie aufgrund des Rahmenvertrags langfristig an festgelegte Preise ge- bunden waren. Für die Baumschulen war es nicht wirtschaftlich, Bäume zu diesen Konditio- nen anzubieten, wodurch die Verfügbarkeit stark eingeschränkt wurde. Die bisherigen Herausforderungen bei der Beschaffung von Bäumen über den Rahmenvertrag machten eine Anpassung des Beschaffungsverfahrens notwendig. Aus diesem Grund wurde das Beschaffungsverfahren im Jahr 2023 grundlegend geändert. Anstelle der Beschaffung über einen Rahmenvertrag erfolgt die Vergabe nun über zwei Ausschreibungen pro Jahr. Im Rahmen der Ausschreibung werden jeweils die Bäume für Herbstpflanzung im Mai/Juni des Pflanzjahres ausgeschrieben und im September/Oktober die Bäume für die Frühjahrspflan- zungen im Folgejahr. Diese Änderung ermöglicht es den Baumschulen, ihre Angebote auf Ba- sis aktueller Marktpreise zu erstellen, wodurch sichergestellt wird, dass die angefragte Ware auch tatsächlich angeboten werden kann. Dadurch erhöht sich die Verfügbarkeit der benötig- ten Bäume. Beschaffung von Forstbäumen Der Forstbetrieb der Stadt Köln ist im Rahmen seiner FSC-Zertifizierung verpflichtet, die städtischen Wälder nach den Grundsätzen einer naturnahen Waldbewirtschaftung zu pflegen und zu entwickeln. Dies bedeutet, dass in erster Linie auf natürliche Prozesse gesetzt wird, insbesondere auf die natürliche Waldverjüngung. Wo immer es möglich ist, werden die Wälder sich selbst überlassen, um die Regeneration durch die natürliche Verbreitung von Samen zu fördern. Nur in Ausnahmefällen, etwa bei der Aufforstung neuer Waldflächen oder bei der gezielten Anreicherung der Naturverjüngung mit zusätzlichen Baumarten, werden Bäume angekauft. Dabei handelt es sich lediglich um wenige tausend Jungbäume pro Jahr. Diese Maßnahme dient dazu, die Artenvielfalt zu erhöhen oder bestimmte ökologische Ziele zu erreichen wie beispielsweise die Stabilisierung von Waldökosystemen oder die Förderung klimaresistenter Baumarten. Die Qualität und die Herkunft des Vermehrungsgutes, also der Samen und Jungpflanzen, sind durch das Forstvermehrungsgutgesetz (FoVG) klar geregelt. Dadurch wird gewährleistet, dass 3 die angepflanzten Bäume genetisch geeignet sind und sich an die jeweiligen Standortbedingungen anpassen können. In der Vergangenheit war die Versorgung mit Forstpflanzen nie ein Problem. Die relativ günstigen Preise, die meist zwischen 1 und 2 Euro pro Stück liegen, tragen dazu bei, dass der Ankauf dieser Pflanzen wirtschaftlich unproblematisch ist. Jungbäume zur Aufforstung sind meist zwei bis fünf Jahre alt und werden wurzelnackt eingekauft, wohingegen Straßen- und Grünanlagenbäume innerhalb von zwölf bis zwanzig Jahren mehrfach umgepflanzt und mit großem Wurzelballen eingekauft werden. Dies unterscheidet Forstpflanzen deutlich von anderen Baumarten, bei denen die Beschaffungskosten und die Marktverfügbarkeit weitaus größeren Schwankungen unterliegen können. Fazit Durch die Anpassung des Beschaffungsverfahrens im Jahr 2023 konnte die Versorgung mit Bäumen für Straßen, Grünanlagen und Friedhöfe nachhaltig sichergestellt werden. Die Um- stellung auf zwei Ausschreibungen pro Jahr ermöglicht es den Baumschulen, ihre Angebote auf Grundlage aktueller Marktpreise zu erstellen und sicherzustellen, dass die angefragten Baumarten verfügbar sind. Dies hat die Verlässlichkeit der Lieferungen erheblich verbessert und die Planungssicherheit für die Pflege und Neugestaltung urbaner Grünflächen deutlich er- höht. Im Bereich der Forstpflanzen stellt die relativ geringe jährliche Nachfrage von wenigen Tau- send Jungbäumen keine Herausforderung dar. Die konstant niedrigen Preise sowie die bisher durchweg gute Versorgung durch die Forstbaumschulen sorgen dafür, dass auch hier eine verlässliche und nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder der Stadt Köln gewährleistet bleibt. Untersuchung der Gründung einer städtischen Baumschule Im Folgenden werden die Rahmenbedingungen sowie Vor- und Nachteile einer möglichen Gründung einer städtischen Baumschule dargestellt. Ziel ist es, die Machbarkeit und die po- tenziellen Auswirkungen einer solchen Einrichtung zu untersuchen. Für die Gründung und den Betrieb einer Baumschule sind mehrere grundlegende Vorausset- zungen notwendig: Zunächst erfordert der Betrieb eine ausreichend große Fläche, idealer- weise mehrere Hektar, die für die Pflanzenproduktion geeignet (Bodenqualität; keine Altlas- ten), gut erschlossen und verkehrsgünstig angebunden ist. Diese Fläche muss auch die not- wendige Infrastruktur wie Lagerflächen, Produktionsgebäude (z. B. Folienhäuser), Büroar- beitsplätze, Sozialräume und Werkstätten umfassen. Je nach Lage und Sicherheitsanforde- rungen kann es erforderlich sein, das Gelände mit einem Zaun zu schützen. Darüber hinaus ist die technische Ausstattung entscheidend. Dazu zählen Maschinen wie Traktoren mit Anbaugeräten, Radlader, Spezialmaschinen des Baumschulwesens und Be- wässerungssysteme, die den Betrieb effizient gestalten. Ergänzend werden Materialien wie Substrate, Dünger, Container und Jungpflanzen benötigt, um eine nachhaltige Produktion si- cherzustellen. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist qualifiziertes Personal. Für die Gründung, die Leitung und den Betrieb einer Baumschule werden Fachkräfte benötigt, darunter Baumschulmeister*innen mit Erfahrung in der Betriebsführung, Gärtner*innen (ggf. Pomologen*innen) sowie Hilfskräfte. Zusätzlich sind Verwaltungsmitarbeiter*innen erforderlich, um administrative Abläufe zu ge- währleisten. Die vorgenannten Fachkräfte benötigen über das gärtnerische Wissen hinaus auch Fachwissen im Bereich der Pflanzenproduktion sowie betriebswirtschaftliche Kompeten- zen, um die Baumschule nachhaltig und effizient zu betreiben. Neben personellen und technischen Voraussetzungen spielen finanzielle Aspekte eine zent- rale Rolle. Die anfänglichen Investitionen in Infrastruktur und Betriebsmittel sind hoch, und die 4 Rentabilität stellt sich oft erst nach vielen Jahren ein. Gleichzeitig erfordert die Pflanzenpro- duktion eine langfristige Planung, da Bäume und andere Gehölze mehrere Jahre bis zur Ver- wendungsreife benötigen. Diese Voraussetzungen verdeutlichen, dass eine Baumschule nicht nur eine langfristige, son- dern auch eine gut durchdachte und umfassend vorbereitete Unternehmung darstellt, die mit verschiedenen Risiken einhergeht. Vorteile einer eigenen Baumschule 1. Unabhängigkeit Eine eigene Baumschule ermöglicht bei entsprechender Planung eine bedarfsgerechte Bereitstellung eines Teils der erforderlichen Gehölze, insbesondere bei speziellen, aus- gefallenen, aber auch allgemein stark nachgefragten Arten und Sorten. 2. Förderung regionaler Pflanzen Es können schwer erhältliche oder spezialisierte Pflanzen wie heimische Wildformen o- der alte Obstsorten gezielt kultiviert werden. Die vor Ort produzierten Pflanzen können sich besser an die lokalen Boden- und Klimabedingungen anpassen, der Pflanzschock wird somit abgemildert. Einschränkung: Abhängigkeit von Saatgut und Jungpflanzen aus gebietsheimischer Herkunft, was derzeit kaum zu beschaffen ist. 3. Nachhaltigkeit Kurze Transportwege und die Möglichkeit, regionale Bedingungen optimal zu berück- sichtigen, fördern eine klimafreundliche Produktion. 4. Image und Informationsvermittlung Die Baumschule könnte als Kompetenzzentrum dienen, um Wissen über regionale Pflanzen, Pflege und Nachhaltigkeit an Interessierte weiterzugeben. Nachteile einer eigenen Baumschule 1. Hohe Investitionskosten Der Aufbau erfordert beträchtliche finanzielle Mittel für Flächen, Infrastruktur, Maschinen und Betriebsmittel, die erst nach vielen Jahren amortisiert werden. 2. Lange Produktionszeiträume Gehölze und Pflanzen benötigen mehrere Jahre bis zur Verwendungsreife. Bis zum Bei- spiel ein Straßenbaum die gewünschte Größe / Qualität erreicht hat, vergehen zwölf bis 20 Jahre. Fehlprognosen bezüglich des Bedarfs können zu Über- oder Unterproduktion führen, was wirtschaftliche Verluste nach sich zieht. 3. Flexibilität Wenn in einigen Jahren andere Baumarten benötigt werden, kann nicht flexibel reagiert werden, da eine städtische Baumschule nie so breit aufgestellt sein kann, wie private Baumschulen. 4. Schwierigkeiten bei der Flächenverfügbarkeit In städtischen Gebieten wie Köln ist es herausfordernd, geeignete Flächen in ausrei- chender Größe zu finden, was die Gründung erheblich erschwert. Hier kann nur auf ver- pachtete städtische Flächen zurückgegriffen werden, die aktuell z.B. landwirtschaftlich genutzt werden, was die Betriebsführung der betroffenen Landwirt*innen gefährdet. 5. Personalmangel Die Baumschulwirtschaft erfordert spezialisiertes Wissen in der Aufzucht und Pflege von Gehölzen, der langfristigen Produktionsplanung, dem Umgang mit speziellen Maschinen 5 sowie der Vermarktung und Betriebsführung. Hoch qualifiziertes Fachpersonal ist Vo- raussetzung für den Betrieb, jedoch dauerhaft immer schwieriger zu finden. Die Baum- schulwirtschaft hat schon seit Jahren mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen. Der Ver- waltung fehlt aktuell die entsprechende Expertise, kann die Fachkräfte also nicht selbst ausbilden, sodass externe Beratungen und kostenintensive Neueinstellungen notwendig wären. Zu große Vakanzen gefährden den Erhalt der Kulturen. 6. Laufende Betriebskosten Neben den hohen Startkosten sind die laufenden Kosten für Pflege, Düngung, Bewäs- serung, Pflanzenschutz, Personal und Instandhaltung von Einrichtung und Maschinen erheblich. Fazit Eine eigene Baumschule bietet zwar potenzielle Vorteile wie Unabhängigkeit, Flexibilität und die Förderung regionaler Pflanzen, doch überwiegen die Nachteile und Risiken. Die hohen In- vestitions- und Betriebskosten und die langen Produktionszeiträume stellen erhebliche Her- ausforderungen dar. Besonders die Verfügbarkeit von Flächen in Köln und die somit zu geringen Produktionszah- len machen eine Gründung und den kostendeckenden Betrieb einer eigenen Baumschule problematisch. Zudem könnte die langfristige Rentabilität durch Fehlplanungen gefährdet sein. Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen verfügt über sehr gute Fachkenntnisse im all- gemeinen gärtnerischen Bereich, insbesondere in der Pflege und Gestaltung von Grünflächen sowie in der Auswahl und Verwendung von Pflanzen. Allerdings fehlt es an spezifischem Fachwissen im Bereich der Baumschulwirtschaft, welche für die Gründung und den erfolgrei- chen Betrieb einer Baumschule unerlässlich wäre. Angesichts der genannten Rahmenbedingungen ist die Gründung einer städtischen Baum- schule nicht empfehlenswert. Sie würde langfristig Ressourcen binden und wirtschaftliche Ri- siken mit sich bringen, die durch das etablierte Verfahren der Gehölzbeschaffung vermieden werden können. Die Beschaffung der Pflanzen konnte bisher stets sichergestellt werden und steht auch künftig nicht infrage. Es besteht ein stetiger Austausch mit den etablierten Baumschulen, sodass hier eine gewisse Flexibilität hinsichtlich der Artenauswahl und der Pflanzgröße gegeben ist. Das kürzlich geänderte Ausschreibungsverfahren wird weiter optimiert, sodass auch in Zukunft möglichst alle Baumpflanzprojekte mit qualitativ hochwertiger Pflanzware bestückt werden können. Interkommunale Zusammenarbeiten mit Baumschulen anderer Kommunen Die Zahl der städtischen Baumschulen in Deutschland ist in den letzten Jahrzehnten stark zu- rückgegangen. Viele Kommunen haben ihre Baumschulen aus Gründen der Effizienzsteige- rung und Haushaltskonsolidierung geschlossen. Heute gibt es nur noch wenige Städte, die ei- gene Baumschulen betreiben, darunter München, Hannover, Bamberg und Düsseldorf. In der Rheinregion ist die städtische Baumschule in Düsseldorf die nächstgelegene. Die Stadt Köln hat Gespräche mit der Stadt Düsseldorf über eine mögliche Kooperation aufge- nommen. Die Stadt Düsseldorf hat grundsätzlich Bereitschaft zur Zusammenarbeit signalisiert. Derzeit werden die konkreten Möglichkeiten einer interkommunalen Zusammenarbeit geprüft. Eine denkbare Variante wäre, vor den Ausschreibungen der Stadt Köln zu prüfen, ob die Stadt Düsseldorf in der Lage ist, Teile der benötigten Baumlieferung bereitzustellen. Dies könnte insbesondere für kurzfristige Bedarfe eine sinnvolle Lösung sein. Darüber hinaus könnte eine langfristigere, projektbezogene Zusammenarbeit entwickelt werden. In diesem Rahmen könn- ten schwer verfügbare Obstbäume oder Gehölze, die aktuell nicht am Markt erhältlich sind, 6 gezielt produziert werden. Dies ist für spezielle Projekte wie Pflanzungen von Obstwiesen, Straßenbaumtests oder die langfristige Umplanung des Straßenbaumbestandes bestimmter Straßen von Interesse. Realistischerweise können in diesem Zusammenhang nur geringe Teile des städtischen Baumbedarfs gedeckt werden, wobei es auch bereits jetzt Möglichkeiten bei den Baumschulen gibt, über Verträge bestimmte Obstsorten gezielt bis zur gewünschten Pflanzqualität anziehen zu lassen. Diese interkommunale Zusammenarbeit würde nicht nur die Versorgungssicherheit erhöhen, sondern auch dazu beitragen, seltene oder speziell angepasste Gehölze für die städtischen Anforderungen bereitzustellen. Gleichzeitig könnten Synergien zwischen den Kommunen ge- schaffen werden. Gez. Wolfgramm
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0223/2025
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 24.01.2025
- Erstellt
- 21.01.2025 09:09