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0858/2025

Beantwortung einer schriftlichen Anfrage im Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern am 10.02.2025 bezgl. "Hilfen für Alleinerziehende" (AN/0195/2025)

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 18.06.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 30.06.2025

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Anlage 1 - Alleinerziehende_Folder

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

18274 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/51 
 
Vorlagen-Nummer 18.06.2025 
 0858/2025 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 26.05.2025 
 
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage im Ausschuss für die Gleichstellung von 
Frauen und Männern am 10.02.2025 bezgl. "Hilfen für Alleinerziehende" (AN/0195/2025) 
Hilfen für Alleinerziehende 
 
Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion sowie Volt-Fraktion im Rat der 
Stadt Köln stellen folgende Anfrage: 
„Laut dem 10. Familienbericht des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen 
und Jugend erziehen Eltern in Deutschland in jeder fünften Familie ihre Kinder alleine 
oder getrennt. Trotz des wachsenden Anteils alleinerziehender Väter (18% in 2023), 
wächst der überwiegende Anteil allein erzogener Kinder bei ihren Müttern auf. Damit 
sind erhebliche Nachteile für alleinerziehende Mütter verbunden. So haben diese ein 
etwa dreimal so hohes Armutsrisiko als Mütter in Paarbeziehungen.1   
 
Wir bitten die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:  
1. Welche spezifischen Maßnahmen und Unterstützungsangebote bietet die Stadt 
Köln derzeit für alleinerziehende Mütter an, um deren finanzielle Situation, Ver-
einbarkeit von Familie und Beruf sowie Wohnsituation zu verbessern? 
2. Inwiefern setzt die Stadt Köln gezielte Programme oder Förderungen ein, um 
das Armutsrisiko alleinerziehender Mütter zu verringern und welche Erfolge 
konnten hierbei in den letzten Jahren verzeichnet werden? 
3. Gibt es in Köln speziell auf Alleinerziehende zugeschnittene Beratungs- und 
Netzwerkangebote und wie stellt die Stadt sicher, dass diese leicht zugänglich 
und ausreichend bekannt sind? 
4. Gibt es in Köln eine zentrale Anlaufstelle2 oder eine andere Möglichkeit, über 
die Alleinerziehende gebündelt Informationen zu Unterstützungsangeboten, fi-
nanziellen Hilfen und Beratungsstellen z.B. durch einen Flyer o.ä. erhalten kön-
nen?“ 
 
 
                                                 
1 BMFSFJ - Familienbericht: Jede fünfte Familie allein - oder getrennterziehend 
2 Neben den Informationen auf der Seite der Stadt Köln: https://www.stadt -koeln.de/artikel/69749/in-
dex.html

2 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Zu Frage 1: 
Für Alleinerziehende existieren dezernatsübergreifend in vielen Ämtern und Dienst-
stellen der Stadt Köln zahlreiche Angebote, die diesen zugutekommen bzw. von de-
nen Alleinerziehende in besonderem Maße profitieren. 
 
Alleinerziehende erhalten im Regelsystem der Transferleistungsunterstützung ein auf 
ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Unterstützungsangebot: 
 
 Bei Vorliegen der Voraussetzungen werden sowohl für den Personenkreis nach 
Asylbewerberleistungsgesetz als auch nach Sozialgesetzbuch XII, Regelsatz-
leistungen sowie gegebenenfalls Mehrbedarfe gewährt. 
 Darüber können Leistungen (zum Beispiel Ausstattung zum persönlichen 
Schulbedarf, Lernförderung, Mittagsverpflegung, Schulausflüge, Klassenfahr-
ten) aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) gewährt werden. Das BuT un-
terstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Familien mit geringem 
Einkommen. 
 Ergänzend hierzu können Vergünstigungen (https://www.stadt-koeln.de/leben-
in-koeln/soziales/koeln-pass/) über die Nutzung des Köln -Pass in Anspruch ge-
nommen werden. 
 Kommt der unterhaltspflichtige Elternteil seiner Verpflichtung nicht nach, kön-
nen weiterhin Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz beantragt wer-
den. 
 
In Erfüllung der gesetzlich normierten umfassenden Beratungspflichten aus den Sozi-
algesetzen, erhalten Alleinerziehende in allen Behörden, insbesondere bei den Famili-
enkassen, dem Jobcenter, den Sozialämtern und den Jugendämtern, alle erforderli-
chen Informationen. 
In Köln gibt es zudem eine Vielzahl von Frauenberatungsstellen, die auf unterschiedli-
chen Finanzierungen fußen.  
 
Auch die Bürgerzentren bieten eine Vielzahl an Angeboten für Alleinerziehende an. 
Hierauf machen diese durch ihre Internetseiten und Social Media sowie durch Bro-
schüren und Flyer aufmerksam, aber auch durch gezielte Zielgruppenansprachen 
(beispielhafte Auflistung): 
 Interkulturelle Frauenberatung & niedrigschwellige Sozialberatung  
 Einbindung in das Netzwerk LILA in Köln und Verbindung zu zahlreichen Frau-
eninitiativen 
 Postalische Anbindung von wohnungslosen Personen  
 Frauencafés in ukrainischer, arabischer, türkischer, persischer und deutscher 
Sprache 
 Kölner Tafel (Lebensmittelausgabe) 
 Campus Arbeit - Schwerpunkt Vereinbarkeit Familie und Beruf 
 Themenabende und Kursangebote für Alleinerziehende mit paralleler Kinderbe-
treuung 
 flexible Zusatzangebote wie Elterncoaching, Feste und gemeinsame Ausflüge 
 Unterstützung bei der Beantragung von Transferleistungen 
 Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu den Kolleg*innen des Jugendamtes 
 Zur Entlastung des Elternteils werden Kinder von Alleinerziehenden ggf. bei der 
Aufnahme in die Ferienfreizeitprogramme bevorzugt 
 Padlet zum Thema „Allein-/ Getrennt-Erziehende“: https://padlet.com/fzquae-
ker/allein-getrennterziehende-46mqo5km5k8v0eud vom Quäker Nachbar-
schaftsheim

3 
 
 
Angebote der Arbeitsmarktförderung für alleinerziehende Mütter: 
 
 Kompetenzentrum Frau & Beruf Region Köln  
(Träger Stadt Köln/Abteilung Arbeitsmarktförderung, Drittmittelfinanzierung: 
Landesförderung NRW) 
Unterstützung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) bei der Entwick-
lung von praxisgerechten betrieblichen Maßnahmen zur Bindung und Gewin-
nung von Frauen als Fach- und Führungskräfte. 
 Sonne, Mond und Sterne 
(Träger Zug um Zug Beschäftigung und Qualifizierung gGmbH, Finanzierung 
aus KomProArBeit) 
Die ergänzende Kinderbetreuung für Erziehende (ohne Geschlechtsspezifizie-
rung) schließt Betreuungslücken und ermöglicht die Vereinbarkeit von Familie 
und Beruf zum Ausbau einer qualifizierten Beschäftigung  
 Stark in die Zukunft  
(Träger Stadt Köln/Amt für Weiterbildung - Volkshochschule Köln als Vorhaben-
träger Vingster Treff und Frauen gegen Erw erbslosigkeit e.V. Finanzierung aus 
ESF Plus-Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales 
(BMAS) „Akti(F) Plus-Aktiv für Familien und ihre Kinder“) 
Die Arbeitsmarktförderung ist über eine Kooperationsvereinbarung (ohne finan-
zielle Unterstützung) mit dem Projekt verbunden. Das Ziel des Projektes ist die 
Verbesserung der Lebenssituation und der gesellschaftlichen Teilhabe von Fa-
milien und ihren Kindern, die von sozialer Ausgrenzung und Armut bedroht 
sind. Hierbei soll insbesondere die individuelle und familiäre Lebenssituation 
von (Allein-) Erziehenden durch ein bedarfsorientiertes und zielgruppenspezifi-
sches Unterstützungsangebot stabilisiert werden. Dadurch sollen den (Allein-) 
Erziehenden Hilfsangebote, Sozialleistungen oder die Aufnahme einer Be-
schäftigung ermöglicht werden. 
 ZentralE 2.0 - Zentrum für alleinerziehende Eltern  
(Träger IN VIA Köln e.V., Caritasverband für die Stadt Köln e.V. und Lernende 
Region Netzwerk Köln e.V. Finanzierung im Rahmen des ESF-Bundespro-
gramms Akti(F) plus - Aktiv für Familien und ihre Kinder). 
Die Arbeitsmarktförderung ist über eine Kooperationsvereinbarung (ohne finan-
zielle Unterstützung) mit dem Projekt verbunden. Zielgruppe des Projektes sind 
alle Menschen, die alleinerziehend sind oder sich alleinerziehend fühlen, Bera-
tung, pädagogische Unterstützung & Stabilisierung möchten oder sich Aus-
tausch und Vernetzung wünschen. 
 Förderprogramm „BOREA - Beratung und Orientierung für erw erbs- und ar-
beitslose Menschen 
Diese unmittelbare Förderung der Arbeitsmarktförderung verfolgt das Ziel, die 
bestehenden kommunalen Beratungsangebote zu stärken und zu ergänzen. 
Dabei liegt der Fokus auf der tiefergehenden und spezifizierten Beratungsleis-
tung. Insbesondere (langzeit-) erwerbslose Menschen, von Erwerbslosigkeit 
bedrohte Menschen, Menschen mit besonders erschwerten Zugängen zum Ar-
beitsmarkt, wie zum Beispiel Alleinerziehende, Menschen mit Migrationsge-
schichte, Zugewanderte und Geflüchtete, Menschen mit Brüchen in den Le-
bens- und Erwerbsbiografien sowie Senior*innen im Übergang zur Rente gehö-
ren zur definierten Zielgruppe. 
Für die Zielgruppe der alleinerziehenden Mütter ist dabei besonders hervorzu-
heben die Förderung der Träger Frauen gegen Erw erbslosigkeit und das Be-
gegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen (BFmF).

4 
 
Verbesserung der Wohnsituation für Familien mit alleinerziehendem Elternteil: 
Das Amt für Wohnungswesen bewilligt Wohngeld und stellt Wohnberechtigungs-
scheine aus. 
Grundsätzlich soll das Wohngeld Anspruchsberechtigten dabei helfen, die Kosten für 
die Wohnung zu senken. Es wird als Zuschuss gezahlt.  
Daneben ermöglicht der Wohnberechtigungsschein mit Dringlichkeitsvermerk (u.a. 
Schwangeren, Familien mit Kindern), eine öffentlich geförderte Wohnung zu beziehen. 
Selbstverständlich stehen diese Leistungen allen anspruchsberechtigten Menschen 
offen – auch alleinerziehenden Vätern und Müttern. Dass dieser Personenkreis – 
ebenso wie Studierende und Senior*innen – häufig besondere Schwierigkeiten auf 
dem Wohnungsmarkt hat – ist bekannt. 
 
Beratungsangebote für schwangere Frauen und Mütter nach der Geburt: 
Im Rahmen der Beratung schwangerer Frauen durch das Gesundheitsamt der Stadt 
Köln wird auf die jeweiligen Bedürfnisse der Klient*innen eingegangen. Die Gesund-
heitshilfen werden darauf abgestimmt, bei welchen Themen Unterstützung benötigt 
wird. Dazu gehört auch die besondere Situation der Alleinerziehenden. So finden auch 
Beratungen zu Elterngeld und Elternzeit statt, und es wird auf die besonderen Bedin-
gungen für Alleinerziehende hingewiesen. 
Die Angebote der Schwangerenberatung stehen allen Bürger*innen zur Verfügung 
und sind nicht spezifisch nur auf Alleinerziehende zugeschnitten. 
 
Zu Frage 2: 
In Köln tragen die dargestellten Maßnahmen mittelbar dazu bei, Armutsrisiken Allein- 
oder Getrennterziehender zu verringern. 
 
Zu Frage 3: 
In Köln gibt es vielfältige Netzwerkangebote, die u.a. über das Familienportal „guter-
start.koeln“ abgefragt werden können (https://www.stadt-koeln.de/artikel/69703/index.html). 
Das Programm Akti(f) Plus: Stark in die Zukunft – ein Angebot für (Allein-)Erziehende 
und Familien  ist ein Angebot des Amtes für Weiterbildung in Kooperation mit freien 
Trägern (https://vhs-koeln.de/Artikel/cmx65f05d2ee1bbd.html ) 
Auch das Jobcenter Köln bietet mit der Aktion “Einstellungssache – Jobs für Eltern“ 
online Informationsmöglichkeiten (https://www.jobcenterkoeln.de/jobs-fuer-eltern/ ) 
Alle Kölner Eltern erhalten im Auftrag des Jugendamtes der Stadt Köln nach der Ge-
burt Ihres Kindes durch ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen das Angebot eines Kinder-
Willkommen-Besuchs (KiWi). Auch alleinerziehende Eltern erhalten dieses Angebot. 
Beim KiWi-Besuch wird den Eltern unter anderem die KiWi Informationsmappe über-
geben. Seit 2020 sind im Allgemeinen Teil der Informationsmappe unter Punkt 10.05 
spezielle Informationen für Allein- und Getrennterziehende zu finden. Zudem sind im 
Abschnitt „Angebote aus dem Stadtbezirk“ konkrete Angebote für Alleinerziehende 
und-Getrennterziehende aufgelistet (analog zum online-Portal). Beim KiWi -Besuch 
können die Eltern zudem Fragen (unter anderem zum Thema Alleinerziehende) stel-
len und werden von den ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen oder den Koordinatorinnen 
(pädagogische Fachkräfte) bei Bedarf beraten. 
 
Im politischen Veränderungsnachweis zum Haushalt 2019 wurden der Verwaltung Mit-
tel für eine Informationskampagne „Alleinerziehende in Köln" zur Entwicklung eines 
Wegweisers und/oder eines städtischen Internetauftritts zur Verfügung gestellt. 
In der Mitteilung 3719/2019 wurde seitens der Jugendverwaltung ein Umsetzungskon-
zept dargestellt, das in Abstimmung mit den anderen beteiligten Ämtern entwickelt 
und entsprechend umgesetzt wurde.

5 
 
Die Lebensrealität von Familien hat sich in den letzten Jahrzenten stark verändert. Ob 
traditionelle Kleinfamilie, verheirate oder unverheiratete Eltern, Alleinerziehende, Ge-
trennterziehende, Patchwork-Familien oder gleichgeschlechtliche Paare/ Regenbo-
genfamilien: Familienmodelle heutzutage sind vielfältig. 
Kinder alleine oder getrennt zu erziehen kann Mütter und Väter vor große Herausfor-
derungen stellen. So verschieden wie die Lebensmodelle von Familien heutzutage 
sind, so verschieden sind auch ihre Bedürfnisse. Grundsätzlich können daher alle El-
tern, unabhängig vom gelebten Familienmodell, die verschiedenen Beratungs- und 
Unterstützungsangebote, wie beispielsweise Eltern- oder Kindergeld, Unterhaltsvor-
schuss oder Arbeitslosengeld in Anspruch nehmen. 
Ebenso können sich alle Familien bei Sorgerechts- und Umgangsfragen an das Ju-
gendamt oder eine Familienberatungsstelle wenden, einen Kitaplatz in Anspruch neh-
men oder Babykurse besuchen, um nur einige Beispiele anzuführen. 
 
Dennoch kann es bei Allein- und getrenntlebenden Müttern und Vätern Themen, Fra-
gen und Herausforderungen geben, die eine auf ihre Lebenssituation angepasste Be-
ratung, Unterstützung oder Austausch erfordern. Häufig beinhalten Angebote für Al-
leinerziehende auch eine Kinderbetreuung. In Köln finden Allein- und Getrennterzie-
hende ein vielfältiges Angebot. So finden beispielsweise Stammtische für Allein- und 
Getrennterziehende statt, ein Sonntagsbrunch, Beratungen und Coachings oder auch 
Projekte für berufliche Fördermaßnahmen. 
 
Alleinerziehende sind eine Teilgruppe der Gesamtgruppe aller Erziehenden. Viele An-
gebote der Stadt Köln wenden sich an die Gesamtgruppe und schließen Alleinerzie-
hende mit ein. 
Die Verwaltung berichtete 2019, dass zu anderen Themen der sozialen Infrastruktur 
an integrierten „Wegweiser"-Onlinelösungen mit Informationen zu Angeboten und An-
bietern gearbeitet werde.  
In Umsetzung waren insbesondere Wegweiser für Gesundheitsangebote, Angebote 
für Seniorinnen und Senioren, Pflegeplätze, Bildung, Ehrenamt und Kulturräume. Bei 
städtischen Entwicklungen sollte darauf geachtet werden, keine Insellösungen zu ent-
wickeln, sondern auf der Basis einer Grundlösung modular anzusetzen und diese 
auch in die Geo-Informationssysteme zu integrieren. So gehören beispielsweise An-
gebote von Kinderärzten und Kinderärztinnen sowohl dem Bereich Gesundheit wie 
auch dem Bereich Kinder und Jugend an. Diese Onlinelösungen werden zudem in die 
durch die Sozialverwaltung geplante Erhebung der sozialen Infrastruktur integriert, um 
Mehrfacherfassungen zu vermeiden und eine hohe Datenqualität zu erreichen. 
 
Umgesetzt wurden insbesondere zwei „Wegweiser“, die auch zur Orientierung von Al-
leinerziehenden dienen: 
  „in.koeln – Soziale Infrastruktur“ (s. https://so-in.stadt-koeln.de/in.koeln) ist ein 
städtisches Portal, über das umfassende Informationen über die soziale Infra-
struktur in Köln in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Wohnen, Bildung, Be-
schäftigungen und Kultur für alle Altersstufen bereit gestellt werden. Durch Fil-
terfunktionen können so beispielsweise Beratungs- Hilfs- oder Unterstützungs-
angebote standortbezogen nach Stadtbezirk/Stadtteil gefunden werden. In 
Schlagworten werden die Angebotsschwerpunkte der Einrichtung beschrieben. 
Das Portal wird fortlaufend weiter ausgebaut. 
 
 Das Familienportal „guterstart.koeln“ des Amtes für Kinder, Jugend und Familie 
setzt mehrere gesetzliche Aufträge zur Information von Familien um. Zum ei-
nen informiert das Portal Eltern über Leistungsangebote zur Beratung und Hilfe 
in der Schwangerschaft, Geburt und der Entwicklung des Kindes in den ersten 
Lebensjahren im örtlichen Einzugsbereich nach § 2 Abs. 1 KKG.

6 
 
Außerdem gibt es Hinweise zu den Beratungsangeboten im Sozialraum nach § 
10a Abs. 1 und Abs. 2 Nr. 7 SGB VIII sowie Informationen nach § 16 SGB VIII 
über die Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie, dort insbesondere 
gemäß Absatz 2 Nr. 1-3 über Familienbildungsstätten, Erziehungsberatung, Fa-
milienfreizeiten. Es ist ein Baustein des Landesförderprogramms „Kinderstark“ 
gegen Kinderarmut.  
Aktuell werden Angebote von der Schwangerschaft bis zur Vorschulzeit fokus-
siert aufgenommen. Eine Erweiterung für Angebote ab der Schulzeit bis zum 
Übergang in den Beruf befindet sich in der weiteren Umsetzung.  
Das Portal richtet sich speziell an Familien und erleichtert den Überblick mit ei-
ner Kartenansicht, auf der die Angebote örtlich zugeordnet direkt angeklickt 
werden können. Es besteht die Möglichkeit zur Filterung nach eigenen Such-
worten, Stadtbezirken, Themen, Alter des Kindes, Zielgruppen inkl. Familien 
mit einem Elternteil, kostenfreien und/oder mehrsprachigen Angeboten. Auch 
eine Umkreissuche um die eigene Adresse herum ist möglich. Dabei reicht das 
Portal auch über die Kölner Stadtgrenzen hinaus und verschafft den Familien 
an den Stadtgrenzen die Möglichkeit, Angebote angrenzender Kommunen in 
ihrer Nähe zu finden ohne die Internetseite wechseln zu müssen. Das Familien-
portal ist auf die Anzeige und Beschreibung konkreter Angebote ausgerichtet, 
damit die reichhaltige Angebotspalette für Familien erfahrbar wird. 
 
Die Informationen auf der Seite der Stadt Köln: https://www.stadt-koeln.de/arti-
kel/69749/index.html sind ein weiteres Ergebnis des damaligen Umsetzungskonzep-
tes. 
 
 
Zu Frage 4: 
Informationen und Flyer über die Schwangerenberatung und die Frühen Hilfen im Ge-
sundheitsamt sind über die Homepage der Stadt Köln und über die Netzwerkspartner 
Frühe Hilfen in Köln auch über das Familienportal einholbar. Hier fließen die Informati-
onen für Alleinerziehende im Rahmen der Kinder-Willkommen-Besuche (KiW i) mit ein. 
Das Team der Frühen Hilfen im Gesundheitsamt ist in ein enges Netzwerk mit Famili-
enberatungsstellen, der Jugendhilfe, den freien Trägern und den Kliniken und nieder-
gelassenen Ärzt*innen der Stadt eingebunden. 
Neben der Nutzung der Online Plattform „guterstart.koeln“ wurde bereits in 2021 ein 
Flyer für Alleinerziehende erstellt, der Grundinformationen und Verweise über QR- 
Codes zu wichtigen Informationsquellen beinhaltet. Dieser Flyer kann über die beste-
hende Beratung und Hilfelandschaft an Interessierte ausgehändigt werden. 
 
Gez. Voigtsberger 
 
Anlage: Information für Allein- und Getrennterziehende

Anlage 1 - Alleinerziehende_Folder

1606 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Information 
für Allein- und 
Getrennterziehende 
Alleine mit Kind?!

Allein- und Getrennterziehende 
Familienmodelle sind heutzutage vielfältig und Eltern 
sowie Kinder haben unterschiedliche Bedürfnisse. 
Gerade bei allein- und getrenntlebenden Müttern 
oder Vätern kann dies herausfordernd sein und Fragen 
aufwerfen! 
In Köln gibt es Angebote für Allein- und Getrennt-
erziehende – vom Stammtisch über den Sonntags-
brunch, Beratungen und Coachings oder berufiche 
Fördermaßnahmen… 
Informieren Sie sich auf auf der städtischen 
Homepage: www.stadt-koeln.de/alleinerziehend 
Weitere Informationen 
Information und Broschüre über: 
Verband alleinerziehender Mütter und Väter, 
Bundesverband e.V. (VAMV) 
Telefon: 030 / 69 59 786 
E-Mail: kontakt@vamv.de 
Internet: www.vamv.de 
Informationen zu Mediatoren: 
Bundes-Arbeitsgemeinschaft 
für Familien-Mediation e.V. (BAFM) 
Telefon: 030 / 236 28 266 
E-Mail: bafm@bafm-mediation.de 
Außerdem: 
Alle Kölner Eltern fnden Angebote für unterschied -
liche Lebenslagen auf dem Kölner Familienportal: 
www.guterstart.koeln 
www.guterstart.koeln

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Amt für Kinder, Jugend und Familie 
Zentrale Steuerung Frühe Hilfen 
Telefon 0221 / 221-24892 
Fax 0221 / 221-25599 
jugendamt@stadt-koeln.de 
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Die Oberbürgermeisterin 
Amt für Kinder, Jugend und Familie 
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
Gestaltung 
rheinsatz, Köln 
Druck 
Pieper GbR, Köln 
13-CS/51/5.000/11.2020

Beratungsverlauf (1)

30.06.2025 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0858/2025
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
18.06.2025
Erstellt
19.03.2025 08:31