0258/2026
KölnRheinRuhr - Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele - Aktueller Sachstand und weitere Schritte
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Kampagnenmotiv Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele
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Unsere Städte. Unsere Spiele. DEIN olympiabewerbung.nrw SCHREIBT OLYMPISCHE UND PARALYMPISCHE GESCHICHTE. Politische Werbung: Sponsor ist das Land Nordrhein-Westfalen. Die Anzeige steht in Verbindung mit dem Ratsbürgerentscheid am 19.04.2026 zu der geplanten Bewerbung Köln Rhein Ruhr für die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele ab 2036. Vollständige Transparenzinformationen: https:/ /www.olympiabewerbung.nrw/transparenzerklaerung 260113_STK_Olympia_Generalmotiv_Geschichte_HOCH_420x594mm_ISOcV2_v6.indd 1260113_STK_Olympia_Generalmotiv_Geschichte_HOCH_420x594mm_ISOcV2_v6.indd 1 14.01.26 11:3214.01.26 11:32
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle IV/52/522 Vorlagen-Nummer 28.01.2026 0258/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Sportausschuss 29.01.2026 KölnRheinRuhr – Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele Aktueller Sachstand und weitere Schritte Unter dem Namen „KölnRheinRuhr“ bewerben sich 17 Städte an Rhein und Ruhr ge- meinsam um die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele für das Jahr 2036, 2040 oder 2044. Das sportfachliche Konzept für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in Nordrhein-Westfalen ist in enger Zusammenarbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) mit den Kommunen, Fachleuten, Athletinnen und Athleten sowie Sportfachverbänden entstanden, die ihre Bedarfe und Hinweise einge- bracht haben. Es setzt auf kurze Wege für Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschau- erinnen und Zuschauer, die besten Sportstätten für jede Disziplin, auf Nachhaltigkeit und eine hohe Zuschauerbeteiligung. Zudem denkt es den Olympischen und Paralym- pischen Geist immer zusammen. Das Konzept wirbt mit den Schlagworten kompakt, nachhaltig und spektakulär. Mit Köln als Leading City positioniert sich die Bewerbung KölnRheinRuhr im nationa- len Wettbewerb klar und erhält internationale Strahlkraft. Damit wird das Herz Olympi- scher und Paralympischer Spiele an Rhein und Ruhr in Köln schlagen. Über 15.000 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt kommen zusammen, vereint unter dem olympischen Gedanken eines fairen und friedlichen Miteinanders. Olympische und Pa- ralympische Spiele sind das größte Sportereignis der Welt und eine einmalige Chance für die Stadt Köln und die gesamte Region. Grundlage für die weitere nationale Bewerbung ist ein Ratsbürger*innenentscheid, der in allen beteiligten Kommunen einheitlich am 19. April 2026 durchgeführt wird. Die Ab- stimmung soll ausschließlich per Brief erfolgen, ohne dass es seitens der Abstim- mungsberechtigten hierfür eines Antrags bedarf. Abstimmungsberechtigt sind alle Köl- nerinnen und Kölner, die zu Kommunalwahlen wahlberechtigt sind, also rund 817.000 Personen. Die Kosten der Durchführung des Referendums werden aktuell auf rund 2.492.000 Euro geschätzt, wovon 85 Prozent vom Land NRW übernommen werden. In Vorbereitung des Ratsbürger*innenentscheids hat das Land NRW am 19. Januar 2026 in der Kölner LANXESS arena die Kampagne „Dein JA schreibt Olympische und Paralympische Geschichte“ vorgestellt. Im Vorfeld der Kampagnenpräsentation hatte OB Torsten Burmester Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sport und Stadtgesellschaft zu einem Kölner Kick-off eingeladen, um sie zu informieren und als Unterstützerinnen 2 und Unterstützer der Vision Olympischer und Paralympischer Spiele in Köln zu gewin- nen. Das Land NRW plant in den kommenden Wochen und Monaten in allen Kommunen groß angelegte Kampagnen zur KölnRheinRuhr-Bewerbung. Die Stadt Köln wird diese Kampagne in Köln durch eigene Kommunikationsmaßnahmen sinnvoll ergänzen, um die Bürgerinnen und Bürger auf den Ratsbürger*innenentscheid aufmerksam zu ma- chen und mit Informationen zu versorgen. Dies geschieht sowohl über eine eigene Landing-Page (olympia-nrw.koeln) mit stets aktuellen Informationen, über unterschied- liche Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, Social Media sowie begleitende Presseter- mine und Bürgerdialoge. Diese Formate befinden sich derzeit in der finalen Planung und werden frühzeitig angekündigt. Zur Planung aller städtischen Maßnahmen rund um die Bewerbung wurde eine inner- städtische, ämterübergreifende Projektgruppe eingerichtet. An der Projektgruppe neh- men anlassbezogen auch externe Partner*innen wie die KölnBusiness Wirtschaftsför- derungs-GmbH oder die KölnTourismus GmbH teil. Zudem werden einzelne Themen- schwerpunkte (z.B. Kommunikation, Stadtentwicklung) in kleineren Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen unter Einbeziehung externer Partnerinnen und Partner besprochen und bearbeitet. Gleichzeitig wurde ein Lenkungskreis einberufen, der in regelmäßigen Abständen tagt und an dem Vertreterinnen und Vertreter aller Dezernate und Ämter teilnehmen, deren Expertise im aktuellen Prozess entscheidend ist - zum Beispiel das Dezernat Planen und Bauen im Hinblick auf den neuen Stadtteil Kreuzfeld und die Verbindung der bis- herigen Planungen mit den Plänen eines Stadions samt Olympischem und Paralympi- schem Dorf. Im Anschluss an den Ratsbürger*innenentscheid (und bei positivem Abstimmungser- gebnis) haben die vier nationalen Bewerber KölnRheinRuhr, München, Hamburg und Berlin bis zum 1. Juni 2026 Zeit, um ihre finalen Konzepte beim Deutschen Olympi- schen Sportbund (DOSB) einzureichen. Diese werden in fünf Kategorien (internatio- nale Wettbewerbsfähigkeit und nationale Akzeptanz, sportfachliche und operative Eig- nung, Vision und Legacy, Kosten und Finanzierung, infrastrukturelle Sonderprojekte) bewertet und geprüft. Am 26. September 2026 trifft der DOSB auf einer außerordentlichen Mitgliederver- sammlung die Entscheidung, mit welchem der vier Konzepte er im internationalen Be- werbungsverfahren um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele für die Jahre 2036, 2040 und 2044 antritt. Gez. Voigtsberger
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0258/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 28.01.2026
- Erstellt
- 23.01.2026 19:51