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0961/2022

Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinderfreundliche Kommune“

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 15.06.2022

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 20.06.2022, TOP 10.22

Anlage 6 Auszug aus dem Beschlussprotokoll Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 12.05.2022

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Anlage 1: 2. Aktionsplan KFK 2022- 2025

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Anlage 5, Auszug Integrationsrat 10.05.2022

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Anlage 13, Vorabauszug TOP 7.1 Digitalisierungsausschuss 2022-05-16

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Anlage 7, Auszug Verkehrsausschuss 17.05.2022

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 4: Auszug Beschlussprotokoll Jugendhilfeausschuss 05.04.2022 zu TOP 4.1

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Anlage 10, Auszug aus dem Beschlussprotokoll 31.05.2022 Ausschuss Kunst und Kultur

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Anlage 8, Auszug Beschlussprotokoll 19.05.2022 AKUG TOP 4.1.1 Kinderfreundliche Kommune

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Anlage 3: KFK_Erwachsenenversion

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Anlage 15 ,Auszug Beschlussprotokoll StadtAG LST 14.06.2022

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Anlage 9, Auszug AVR 10.05.2022 Vorabauszug zu TOP 10.1

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Anlage 2: KFK_Kinder- und Jugendversion

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Anlage 11, Auszug Sportausschuss 07.04.2022

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Anlage 12 , Auszug Gesundheitsausschuss 17.05.2022

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Anlage, 14 Auszug aus dem Beschlussprotokoll Ausschuss Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden vom 13.06.2022

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Anlage 6 Auszug aus dem Beschlussprotokoll Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 12.05.2022

1445 Zeichen

Anlage 6 
 
 
Geschäftsführung  
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und 
Senioren 
Frau Rieckborn 
Telefon:  (0221) 221 27467  
Fax       :  (0221) 221 27447 
E-Mail:   Alexandra.Rieckborn@stadt-koeln.de 
Datum:  18.05.2022 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 12. Sitzung des Ausschusses für 
Soziales, Seniorinnen und Senioren  vom 12.05.2022  
öffentlich 
5.2 Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinderfreundli-
che Kommune“ 
0961/2022 
 
Der Ausschuss Soziales, Seniorinnen und Senioren empfiehlt dem Rat den Be-
schlüssen des Jugendhilfeausschusses und des Integrationsrates zu folgen 
und wie folgt zu beschließen. 
 
Geänderter Beschluss: 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den 2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches 
Köln 2022-2025“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umsetzung 
ab Juli 2022. 
Bei der Umsetzung sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung stärker be-
rücksichtigt werden. 
 
Bei der Umsetzung des KJFG ist die Situation bzw. Lebenswirklichkeit der Kin-
der und Jugendlichen mit internationaler Familiengeschichte stärker zu be-
rücksichtigen.  
 
Die Stadtverwaltung wird aufgefordert im neuen KJFP die Thematik "Empower-
ment von BiPOC und Rassismuskritische Ansätze" in allen Bereichen der Ju-
gendförderung zu verankern und als eine Maßnahme eine Fachberatungsstelle 
bei einem migrantischen Jugendzentrum einzurichten. 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt.

Anlage 1: 2. Aktionsplan KFK 2022- 2025

168335 Zeichen

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 2 
2. Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022- 2025 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hinweise: 
Die Vorwörter von Oberbürgermeisterin Frau Reker und Frau Lütkes werden hier in der 
abgestimmten Fassung des neuen Aktionsplans noch ergänzt. Die grafische Gestaltung, 
auch im Sinne der CI der Kinderfreundlichen Kommune erfolgt ebenso erst nach dem 
erfolgten Gremienlauf.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 3 
 
Inhalt 
1) Einführung ................................ ................................ ................................ ......................... 4 
2) Selbstverständnis des Gesamtvorhabens „Kinderfreundliche Kommune Köln“ .................11 
3) Unser Steuerrad - Der Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln“ .......................12 
4) Neuausrichtung/ Strategie ................................ ................................ ................................ 12 
5) Handlungsfelder ................................ ................................ ................................ ...............16 
5.1 Handlungsfeld: Strukturelle Partizipation von Kindern und Jugendlichen ....................16 
5.1.1 Maßnahmen ................................ ................................ ................................ .........20 
5.2 Handlungsfeld: Räume eröffnen für Kinder und Jugendliche ................................ .......25 
5.2.1 Maßnahmen ................................ ................................ ................................ .........31 
5.3 Handlungsfeld: Verankerung von Kinderrechten im städtischen Handeln ...................37 
5.3.1 Maßnahmen ................................ ................................ ................................ .........40 
5.4 Handlungsfeld: Zielgruppengerechte Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit ..........46 
5.4.1 Maßnahmen ................................ ................................ ................................ .........49 
5.5 Handlungsfeld: Kinder-, Jugend- und Gesundheitsschutz ................................ ...........55 
5.5.1 Maßnahmen ................................ ................................ ................................ .........58 
5.6 Handlungsfeld: Chancengerechtigkeit und Vielfalt ................................ ......................62 
5.6.1 Maßnahmen ................................ ................................ ................................ .........66 
6) Evaluation und Monitoring ................................ ................................ ................................ 70 
7) Anhang ................................ ................................ ................................ .............................71 
Abkürzungsverzeichnung ................................ ................................ ................................ ..71 
Übersicht Ansprechpersonen „Kinderfreundliche Kommune Köln“ ................................ ....71

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 4 
Eine Stadt für alle 
A child-friendly city ensures that the voices, needs, piorities and rigthts of children are an 
integral part of a public policies, programmes and decisions. Thus, a „child-friendly city“ is a 
city that is fit for all.“1 
„Eine kinderfreundliche Stadt stellt sicher, dass die Stimmen, Bedürfnisse, Prioritäten und 
Rechte von Kindern ein integraler Bestandteil der öffentlichen Politik, Programme und 
Entscheidungen sind. Eine „kinderfreundliche Stadt“ ist also eine Stadt, die für alle  geeignet 
ist.“ 
 
1) Einführung  
Köln ist die viertgrößte Stadt Deutschla nds und größte Stadt Nordrhein -Westfalens. 
Untergliedert in neun Stadtbezirke besteht sie aus insgesamt 86 Stadtteilen. Zum Stichtag 
31.12.2020 lebten insgesamt 1.088.040 Menschen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Köln. 2 
Vielfalt gehört mit einem Anteil von 40,4 Prozent Kölner*innen mit Migrationshintergrund fest 
zum Alltag. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren bilden mit über 16 Prozent eine wichtige 
Größe der  Stadtgesellschaft. Durch schnittlich wächst die Zielgruppe der Kinder und 
Jugendlichen um jährlich 11.000 Babys, die in Köln auf die Welt kommen.  
 
 
Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Statistisches Informationssystem): Kölner Monatszahlen. Link:  
https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/koelner-monatszahlen 
 
                                                
1 CFCI/ UNICEF (2018) Link: https://www.unicefusa.org/mission/usa/childfriendlycities/cfci-faqs 
2 Amt für Stadtentwicklung und Statistik (2021): Kölner Statistische Nachrichten; Ausgabe 03/2021. Link: 
http://intranet.verwaltung.stadtkoeln.de/imperia/md/content/themen/zahlen_statistik/ksn2021/kurzinformation_bev%C3%B6lkeru
ng_3_2021.pdf

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 5 
Den Ergebnissen der städtischen Bevölkerungsvorausberechnung zufolge werden im Jahr 
2030 rund 1 120 000 Menschen mit Hauptwohnsitz in Köln leben. Die Vorausberechnung geht 
davon aus, dass bis 2040 mehr Kinder und Jugendliche in Köln leben werden als heute 3. Bei 
einem prognostizierten Anstieg um circa 4,2 Prozent, werden die Kinder und Jugendlichen ein 
Fünftel der Stadtgesellschaft ausmachen.  
Bevölkerungsprognosen zeichnen sich aufgrund der trägen Bevölkerungsentwicklung durch 
ihre langfristige Treffsicherheit aus. 4 Gerade deshalb ist es wichtig, die Verbesserung der 
Lebensqualität für Kinder und Jugen dliche in den Fokus zu nehmen. Hierfür steht das 
Gesamtvorhaben Kinderfreundliche Kommune. Durch den strategischen Prozess die UN -
Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene umzusetzen, sollen Kinder und Jugendliche ihren 
gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft finden.  
Mit d er Entscheidung des Rats der Stadt Köln , sich um das Siegel „Kinderfreundliche 
Kommune“ zu bewerben, bekennt sich Köln dazu, Kinderrechte im Bereich der kommunalen 
Zuständigkeit verbindlich umzusetzen. Es gilt eine kinder - und jugendf reundliche 
Grundhaltung in der Stadtverwaltung zu verankern und entsprechende Strukturen zu schaffen 
und diese unabhängig von handelnden Personen abzusichern.  
Der hier vorliegende Aktionsplan schließt unmittelbar an den ersten Aktionsplan an, greift Ziele 
und Handlungsempfehlungen auf und erweitert das Maßnahmenspektrum in Feldern, die in 
der Analyse des Vereins Kinderfreundliche Kommunen e.V. als Handlungsbedarfe sichtbar 
wurden.  
Für die Begleitung des Gesamtvorhabens Kinderfreundliche Kommune wurde  eine 
Steuerungsgruppe konstituiert, die sich aus Akteur*innen aus der Verwaltung, Politik und 
Kinder- und Jugendhilfe, sowie Kindern und Jugendlichen aus der 
Bezirksschüler*innenvertretung, des Arbeitskreises Partizipation des Kölner Jugendring e.V. 
und den st ädtisch geförderten Kinder - und Jugendforen zusammensetzt. Für d ie fachliche 
Begleitung der Erstellung des Aktionsplans wurde zudem ein Lenkungskreis eingerichtet.  
 
Wesentliche Empfehlungen durch den Verein Kinderfreundliche Kommunen e. V. 
Der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V.  gliedert seine Empfehlungen zur Umsetzung 
der K inderrechte auf lokaler Ebene in vier Schwerpunkte . Den Ausgangspunkt dieser 
Schwerpunkte bilden die neun internationale n Bausteine der „Child-friendly Cities“-Initiative. 
Diese setzen direkt a n der UN -Kinderrechtskonvention an. Die vier Schwerpunkte lauten: 
                                                
3 Amt für Stadtentwicklung und Statistik (2019): Kölner Statistische Nachrichten: Ausgabe 4/2019. Bevölkerungsprognose für 
Köln 2018 bis 2040 mit kleinräumigen Berechnungen bis 2030. Link:  
https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/statistik-einwohner-und-
haushalte/bev%C3%B6lkerungsprognose_f%C3%BCr_k%C3%B6ln_2018_bis_2040_-
_mit_kleinr%C3%A4umigen_berechnungen_bis_2030_ew_ksn_4_2019.pdf 
4 Vgl. Ritz, A., Sinelli, P.: Talent Management – Überblick und konzeptionelle Grundlagen, in: Ritz, A., Thom, N. (Hrsg.), Talent 
Management, 3. Auflage, Wiesbaden 2018, S. 3 – 32, hier: S. 4.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 6 
„Vorrang des Kindes wohls“, „kinderfreundliche Rahmenbedingungen“, „Partizipation“ und 
„Information“.  
Grundlagen der Empfehlungen für die teilnehmenden Kommunen im Programm 
„Kinderfreundliche Kommune n“ bilden die Auswer tung des Verwaltungsfragebogens, 
zusätzliche Informationen oder Materialien der Kom mune, Ergeb nisse von  Kinder- und 
Jugendbefragungen, sowie Vor- Ort- Gespräche oder Austauschgespräche.  
 
Vorrang des Kindeswohls  
 „Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, gleichviel ob sie von öffentlichen oder privaten 
Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder Gesetzgebungen 
getroffen werden, ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu 
berücksichtigen ist.“ (Artikel 3 Absatz 1 UN-KRK) 
 
Das Kindeswohl soll in allen Verwaltungsentscheidungen mit Vorrang berücksichtigt werd en. 
Es umfasst alle Lebensbedingungen junger Menschen, also die gesundheitlichen Bedingun -
gen, den Schutz vor Gewalt,  sichere Räume, Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten, 
Bewegungs-, Spiel-und Freizeitmöglichkeiten und vieles mehr.  
Die Stadt Köln möchte den Vorrang des Kindeswohls in allen Verwaltungsentscheidun gen 
wahren, das heißt, wenn Ent scheidungen der Verwaltung einen Einfluss auf das Leben von 
Kindern und Jugendlichen haben, soll den Kinder- und Jugendinteressen im Abwägungs -
prozess Vorrang eingeräumt werden. „Dies bedeutet nicht, dass die Interessen von Kindern 
stets und immer zum Zug kommen, aber die Vorrangst ellung von Kinderinteressen erfordert 
einen besonderen Abwägungs - und Begründungsaufwand, wenn sie nicht zum Zug 
kommen.“5 Es soll aber auch gewähr leistet werden, dass Kinder und Jugendliche bei 
Entscheidungen der Verwaltung einbezogen werden.  
Der Verein bewertete in der Auswertung der ersten Siegelphase positiv, dass sich bereits 
mehrere Dezernate und Ämter mit dem ersten Aktionsplan intensiv befasst haben und an 
seiner Umsetzung maßgeblich beteiligt waren. Die Einrichtung des neuen Kinder - und 
Jugendbüros, die Aufnahme der Kinderrechte in die Hauptsatzung und die breite 
Jugendbefragung 2018 sind nur einige Beispiele der erreichten Meilensteine.  
In vielen Bereichen der Stadtverwaltung haben Kinderrechte schon Eingang in das täg liche 
Verwaltungshandeln gefunden. Es gibt eine Vielzahl von Maßnahmen zum Schutz und zur 
Förderung von Kindern und ihren Rechten in den neun Stadtbezirken. Ebenso bestehen 
stadtweite Konzepte, unter anderem zu den Themen der Inklusion, der Integration, der 
Gewaltprävention, der Jugendhilfe und Schulentwicklung sowie zur Spielplatzbedarfsplanung.  
                                                
5 Roth, Roland: Auf dem Weg zur Kinderfreundlichen Kommune- Konzepte und Handlungsstrategien in: In: Bär, Dominik; Roth 
Roland, Csaki, Friderike (HG.): Kinderfreundliche Kommunen. Kinderrechte kommunal verwirklichen. Frankfurt/M. S.108

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 7 
Für den neuen Aktionsplan empfehlen der Verein und die Sachverständigen darauf abzuzielen 
erfolgreiche Maßnahmen noch mehr in der Breite, nach Möglichkeit gesamtstädtisch 
umzusetzen. Im neue n Aktionsplan soll deshalb ein besonderer Fokus auf die 
Themenbereiche „öffentliche Räume“ und „Verkehr“ gelegt werden. Hierbei sollen kreative 
Konzepte entwickelt werden, wie Kindern und Jugendlichen sich beispielsweise öffentliche 
Räume zur Nutzung a neignen können. Weiterhin soll geschaut werden, wie Daten zum 
Beispiel über das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum oder Straßenverkehr aus Sicht der 
Kinder und Jugendlichen gewonnen werden können.  
Zum Schwerpunkt „Vorrang des Kindeswohls“ gehören schwerpu nktmäßig die 
Handlungsfelder „Räume eröffnen“, „Kinder -, Jugend - und Gesundheitsschutz“ und 
„Chancengerechtigkeit und Vielfalt.“ Die Maßnahmen 6, 7, und 12  sind diesem Schwerpunkt 
zugeordnet. 
 
Partizipation  
Das Recht auf Beteiligung bildet eines der drei Grundprinzipien der Kinderrechte und strahlt 
als Querschnittsthema auch auf alle anderen Rechte aus und durchdringt sie. Eine 
Kinderfreundliche Kommune zeichnet sich dadurch aus, dass Kinder und Jugendliche 
vielfältige Partizipationsmöglichkeite n haben und  ihre Wünsche und Be dürfnisse gehört 
werden. Dabei gilt es die Formate an das Alter, den Entwicklungsstand und das 
Bildungsniveau von Kindern und Jugendliche n anzupassen. Zielsetzung sind  
niedrigschwellige Zugangsmöglichkeiten, die eine breite Beteiligung und einen inklusiven und 
barrierefreien Beteiligungsprozess ermöglichen  sollen. J unge Menschen  müssen in ihren 
Mitgestaltungswünschen unterstützt werden und sollen  früh die Erfahrung machen, dass sie  
sich aktiv in die Gestaltung ihrer Lebenswelt einbringen können. „Da es auch für Kinder keine 
Pflicht zur Partizipation gibt, geht es stets darum, Kinder zu motivieren und sie von der 
Sinnhaftigkeit ihrer Mitsprache und ihres Mitwirkens zu überzeugen. Dazu sind gleiche 
Augenhöhe und die Erfahrung von Selbstwi rksamkeit unabdingbar.“ 6 Die wichtigen 
Bedingungen für erfolgreiche Partizipationsprozesse von Kindern und Jugendlichen stellen 
verbindliche Regelungen und Strukturen, frühze itige, kontinuierliche sowie lang fristige 
Beteiligungsprozesse und qualifizierte M itarbeiter*innen in der Stadtverwaltung 
beziehungsweise in den Einrichtungen dar. 7 Echte Kinder- und Jugendbeteiligung kann nur 
gelingen, wenn Transparenz und Offenheit herrscht , gepaart mit  strukturell verankerten  
Partizipationsrechten. Dabei stellt insbesondere eine klare und ehrliche Kommunikation 
bezüglich Verantwortungs - und Entscheidungsspielräumen einen wesentlichen  Gelingens-
Faktor dar. 
                                                
6 Roth, Roland: Auf dem Weg zur Kinderfreundlichen Kommune- Konzepte und Handlungsstrategien in: In: Bär, Dominik; Roth 
Roland, Csaki, Friderike (HG.): Kinderfreundliche Kommunen. Kinderrechte kommunal verwirklichen. Frankfurt/M. S.116 
7 Vgl. Kinderfreundliche Kommunen, Empfehlungen für den Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune“, Berlin 2018, S. 3.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 8 
In Köln gibt es bereits eine vielfältige Beteiligungslandschaft. So haben Kinder und 
Jugendliche beispielsweise die Möglichkeit, sich regelmäßig in den bezirklichen Kinder - und 
Jugendforen, politischen Formaten wie dem „Tag der Jugend im Rathaus“, der Jugend -
verbandsarbeit oder zahlreichen Angeboten der offenen Kinder - und Jugendarbeit 
einzubringen. Darüber hinaus können sie auch in kurzfristigen Beteiligungsinitiativen aktiv an 
konkreten Projekten oder Planungen mitwirken.  
Entwicklungsbedarf sehen der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.  V. und die beiden 
Sachverständigen im Hinblick auf die Etablierung einer standa rdisierten, 
verfahrensbezogenen Kinder- und Jugendbeteiligung, insbesondere in Bezug auf die Stadt - 
oder Verkehrsplanung. Der Verein empfiehlt, ak tuelle Planungsvorhaben  kindgerechter 
zugänglich zu machen, indem kinder- und jugendgerechte Informationswege noch besser 
erschlossen werden. In der Zukunftswerkstatt wurde gefordert, Beteiligung zukünfti g mit 
messbaren Zielen zu untersetzen, um Erfolge besser evaluieren zu können. Insbesondere bei 
Bauvorhaben (und ihrer Kommunikation) sollte auf „lebensrealistisc he Zeitsch ienen“ von 
Kindern und Jugendlichen geachtet werden.  
Das Handlungsfeld Partizipation enthält Maßnahmen zu diesem Schwerpunkt thema. Da es 
sich bei der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen jedoch gleic hzeitig um ein e 
Querschnittaufgabe handelt, finden sich auch in den anderen Handlungsfeldern und 
Maßnahmen partizipatorische Elemente wieder. Die Maßnahmen 1, 2, 5 und 14  sind diesem 
Schwerpunkt zugeordnet. 
 
Kinderfreundliche Rahmenbedingungen  
Eine Kinderfreundliche Kommune schafft einen verbindlichen Rahmen für die Vertretung 
und Durchsetzung von Kinderinte ressen. Dazu gehören beispielsweise vielfältige und 
sichtbare Anlaufstellen in der Stadt, an die sich Kinder und Jugendliche mit ihren Anliegen 
wenden können. In Köln wurden im Rahmen der erste n Siegelphase zwei Anlaufstellen 
geschaffen, die eine institutionelle Verankerung von Kinderrechten in der Stadt schaffen : 
das kooperative Kinder- und Jugendbüro und das Familienbüro . Beide Einrichtungen 
unterstützen mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzun g Kinder und Jugendliche 
beziehungsweise ihre Familien durch Information und Beratung bei der Durchsetzung ihrer 
Rechte. Kinder können ihre Interessen nicht gleichberechtigt einbringen, wie Erwachsene 
daher benötigen sie, wie andere vulnerable Bevölkerungs gruppen eigene Vertretungs - 
und Unterstützungs formen.“8 Weiterhin sind unter kinderfreundlichen 
Rahmenbedingungen aber auch Strukturen zu verstehen, die eine Interessensvertretung 
für Kinder und Jugendliche gewährleisten. In Köln wurde eine hauptamtliche Vollzeitstelle 
                                                
8 Vgl. Roth, Roland: Auf dem Weg zur Kinderfreundlichen Kommune- Konzepte und Handlungsstrategien in: In: Bär, Dominik; 
Roth Roland, Csaki, Friderike (HG.): Kinderfreundliche Kommunen. Kinderrechte kommunal verwirklichen. Frankfurt/M. S.113

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 9 
für die Koordination des Gesamtvorhabens Kinderfreundliche Kommune geschaffen, 
ebenso wurden das Kooperative Kinder- und Jugendbüro und das Familienbüro personell 
und finanziell ausgestattet.  
Für den Schwerpunkt „Kinderfreundliche Rahmenbedi ngungen“ wird vom Verein 
Kinderfreundliche Kommune n e.V. g efordert, die ämter - und dezernatsübergreifende 
Zusammenarbeit zu stärken. Um einen stärkeren Bezug zu den Kinderrechten und eine 
persönliche Motivation von Mitarbeiter*innen  aus anderen Dezernaten  und Ämtern  zu 
erreichen, empfiehlt der Verein, die interne Kommunikation zu intensivieren und Schulungen 
für Multiplikator*innen anzubieten. Der Schwerpunkt „Kinderfreundliche Rahmenbedingungen“ 
findet sich  größtenteils in der Maßnahmenplanung des Handlung sfeldes „ Verankerung im 
städtischen Handeln“ wieder. Es finden sich jedoch auch in anderen Handlungsfeldern 
Elemente wieder, die auf diesen Schwerpunkt abzielen. Die Maßnahmen 3,4, und 8 sind 
diesem Schwerpunkt zugeordnet. 
 
Information und Monitoring 
Der v ierte Schwerpunkt einer K inderfreundlichen Kommune ist das Recht auf  Information. 
Kinder und Jugend liche sollten ihre Rechte kennen und wissen, wie sie mitwirken, 
mitgestalten, sich informieren oder sich gegen Rechtsverletzungen wehren können. Denn nur 
wer die eigenen Rechte und die Rechte anderer kennt, kann diese auch aktiv einfordern. Zur 
lokalen Umsetzung der Kinder - und Jugendre chte ist zu dem eine umfassende, 
generationenübergreifende Information von Verwaltung und Öffent lichkeit erforderlich.  Vor 
allem Kinder, Jugendlich e und ihre Familien in schwieri gen oder besonderen 
Lebenssituationen benötigen Informati onen über Beratungsangebote, 
Unterstützungsmöglichkeiten und Anlaufstellen in ihrer Umgebung. Dabei müssen sozial und/ 
oder aufgrund von Behinderung en benachteiligte junge Menschen besonders in den Blick 
genommen werden. Sie benötigen Maßnahmen, die zu einer erleichterten Inklusion verhelfen. 
Die Stadt Köln informiert bereits auf verschiedenen Wegen zu Kinderrechten, Hilfs - und 
Unterstützungsmöglichkeiten sowie Freizeit - und Kulturangeboten und verbreitet d iese 
Informationen. Auch der Abschlussbericht zur Kinderfreundlichen Kommune erschien deshalb 
zeitgleich in einer Variante für junge Leser*innen.  
Der Verein Kinderfreundliche Kommunen e. V und die Sa chverständigen betonen, dass 
weiterhin eine gezielte und auch kreative Öffentlichkeitsarbeit erfolgen muss, um innerhalb der 
Verwaltung und in der Zivilgesellschaft über Kinderrechte, die Maßnahmen im Aktionsplan und 
das Kinder - und Jugendbüro zu informier en. Um Kindern und Jugendlichen einen guten 
Zugang zu Informationen ermöglichen zu können, sollen neue Informationswege erschlossen 
werden und eine einfache und präzise Sprache standardmäßig eingeführt werden.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 10 
Bei dem Schwerpunkt „Information und Monitori ng“ geht es jedoch nicht nur um 
Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch um Evaluation der Maßnahmen und Datenbeschaffung, 
die für evidenzbasierte Planungen notwendig sind.  
Der Aktionsplan verfolgt den Schwerpunkt „Information und Monitoring“ umfassend im 
Handlungsfeld „Zielgruppengerechte Kommunikation und Information“. Da es sich bei der 
Öffentlichkeitsarbeit jedoch gleichzeitig um ein Querschnittsthema handelt, finden sich auch 
in den anderen Handlungsfeldern und Maßnahmen Elemente davon wieder. Das Monitoring 
wird in allen Handlungsfeldern umgesetzt. Die Maßnahmen 9,10,11,13 und 15 sind diesem 
Schwerpunkt zugeordnet.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 11 
2) Selbstverständnis des Gesamtvorhabens „Kinderfreundliche Kommune Köln“ 
Unser Flaggschiff - das Gesamtvorhaben „Kinderfreundliche Kommune“ - steht für den 
strategischen Prozess die UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene ressort-, ämter- 
und dezernatsübergreifend umzusetzen.  
Wir setzen Partizipation als Querschnittsthema um. 
Durch die aktive Einbeziehung der in Köln lebenden Kinder und  Jugendliche soll sich ein 
Paradigmen- und Perspektivwechsel vollziehen, mit dem die Sichtweisen, Bedürfnisse und 
Belange von jungen Menschen zur Grundlage von Entscheidungen gemacht werden. Dazu 
gehört auch andere zu befähigen kinder - und jugendfreundlich  zu denken, in dem wir 
Informationen zur Verfügung stellen und für Kinderrechte und ihre Umsetzung sensibilisieren. 
Wir leben Kinderrechte. 
Der Alltag von Kindern und Jugendlichen ist in der Regel stärker ortsgebunden und lokal 
geprägt als der von vielen Erwachsenen. Wir in Köln holen die Kinderrechte in die Stadt und  
setzen uns dafür ein die Kinderrechte in der unmittelbaren Lebenswelt der Kinder und 
Jugendlichen, also „vor Ort“ zu stärken. 
Wir schaffen Verbindungslinien zu anderen Prozessen und Planungen. 
Unser Flaggschiff „Kinderfreundliche Kommune“ segelt nicht alleine, sondern es gibt eine 
Reihe weiterer kommunaler Flaggschiffe, also weitere Prozess - und Planungsvorhaben der 
Stadt Köln, die neben unserem Prozess bereits wichtige Impulse zur Kinder - und 
Jugendfreundlichkeit setzen. Die erfolgreiche Umsetzung der Kinder - und 
Jugendfreundlichkeit ist davon abhängig gemeinsam zu handeln, Synergieeffekte herzustellen 
und Netzwerke aufzubauen. Die Herstellung von Verbindungslinien ermöglicht es uns gute 
Praxis sichtbar(er) zu machen und mögliche Doppelstrukturen zu vermeiden. 
Wir entdecken Bedarfe und ergänzen bestehende Strukturen sinnvoll. 
In den einzelnen Planungsvorhaben und strategischen Prozessen werden Bedarfe entdeckt, 
aber auch durch die Verknüpfung bereits bestehender Planungsvorhaben zum Thema „Kinder- 
und Jugendfreundlichkeit“ werden Bedarfe sichtbarer. Bereits bestehende Strukturen können 
so im Sinne von Effizienz und Effektivität und gemeinsamer Zielführung sinnvoll ergänzt 
werden.  
Wir unterstützen und bringen kreative und innovative Ideen ein.  
Es gilt die Impulse der Zeit zu erfassen, um auf die vielfältige und dynamische Lebenswelt der 
Kinder und Jugendlichen mit kreativen Ideen agieren zu können. Hierzu braucht es ein 
gesamtstädtisches Handeln, welches durch Offenheit, Innovation und Mut geprägt ist und die 
Zielgruppe der nachfolgenden Generationen mitdenkt.  
Wir schaffen neue Möglichkeiten und Wege. 
Neue Wege können sich nur dort erschließen, wo verschiedenste Ideen zwischen den 
unterschiedlichen Akteur*innen ausgetauscht werden. Das Flaggschiff der Kinderfreundlichen 
Kommune arbeitet deshalb an der Etablierung fester Netzwerke und vermag es durch die 
Schaffung von Informations- und Kommunikationskanälen die Aufmerksamkeit für die Kinder 
und Jugendlichen innerhalb der Kommune zu steigern.  
Wir entwickeln uns fortlaufend weiter. 
Kinder und Jugendliche sind die Akteur*innen des Aktionsplans „kinder - und 
jugendfreundliches Köln“. Unser Aktionsplan lebt von einer fortlaufenden Entwicklung und wir 
verstehen ihn als nicht abschließend oder vollständig. Wir kommen diesem Selbstanspruch

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 12 
nach, indem wir kontinuierlich die Qualität unserer kinderrechtsbasierten Arbeit in allen 
Bereichen reflektieren und Kinder und Jugendliche strukturell einbeziehen. 
 
3) Unser Steuerrad - Der Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln“ 
Der vorliegende Aktionsplan fußt auf Erfahrungen aus dem ersten Aktionsplan und ist im Sinne 
eines partizipatorischen Planungsprozesses auch unter Einbezug der Ansichten von Kinde rn 
und Jugendlichen, sowie von Fachkräften aus allen Handlungsfelde rn der Kinder - und 
Jugendhilfe entstanden. 
Der Aktionsplan ist unser „Steuerrad“ zur praktischen und überprüfbaren Umsetzung der UN-
Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene. Er beschreibt u nsere kommunale Strategie sowie 
konkrete operative Maßnahmen, mit denen wir unser Ziel erreichen wollen. Die neue Struktur 
des Aktionsplans erscheint geeignet, die Kinderrechte auf lokaler Ebene langfristig  tiefer zu 
verankern und ein Mitdenken von Kinder n und Jugendlichen, in allen sie betreffenden 
Prozessen oder Handlungen, zu erreichen.  
Er erhebt dabei nicht den Anspruch sämtliche Handlungserfordernisse, die sich in einem 
Planungszeitraum ergeben könnten, gedanklich abschließend vorwegzunehmen und im Detail 
festzulegen. Der Aktionsplan lebt vielmehr von einer fortlaufenden Weiterentwicklung. 
Der 1. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2018-2021" und seine Mittel wurden 
am 19. Dezember 2017  durch den Rat der Stadt Köln beschlossen.  Nach positiver Prüfung 
des vorliegenden Aktions plans durch den Verein „Kinderfreundliche Kommunen“ sowie der 
Sachverständigen und Beschluss des Rates im Jahr 2022 wird das Siegel „Kinderfreundliche 
Kommune“ erneut für drei Jahre verliehen. Darauf folgt die Umsetzung  der im Aktionsplan 
beschriebenen Maßnahmen. 
 
4) Neuausrichtung/ Strategie  
Mit dem ersten Aktionsplan „K inder- und jugendfreundliches Köln“ 2018 bis 2021 konnte 
bereits ein erster guter Aufschlag gemacht werden . Viele Maßnahmen der Planung konnten 
innerhalb der dreijährigen Umsetzungsphase realisiert werden. Positiv zu bewerten ist, dass 
sich ein neuer Blick auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen entwickelt hat. Zudem 
werden ihre Meinungen verstärkt in verwaltungsinterne Prozesse und Planungen einbezogen. 
Aufbauend auf den Erfahrungen der ersten Siegelphase gilt es nun im zweiten Aktionsplan 
zentrale strategische Fragen für Kinder und Jugendliche in unserer Stadt zu beantworten. Der 
zweite Aktionsplan stellt sich der Herausforderung eine strategis che Struktur zu entwickeln, 
mit der die Ziele der Kinderfreundlichen Kommune als Querschnittsaufgabe dauerhaft im 
städtischen Denken und Handeln der Millionenstadt verankert werden können.  
Die Segel hierfür konnten bereits vor Erstellung dieses Aktionspla ns gesetzt werden. Mit 
Veröffentlichung der Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ findet die Kinder -, Jugend- 
und Familienfreundlichkeit Einzug in den Kompass für eine zukunftsausgerichtete, 
strategische und nachhaltige Stadtentwicklung. Nun gilt es e inen Weg aufzuzeigen, wie die 
Strategie zielorientiert umgesetzt werden kann. 
Der neue Ansatz in der folgenden Planung zielt im Kern auf eine Struktur ab, die als 
Grundorientierung für eine Fortschreibung des Aktionsplans dient und langfristig be ibehalten 
wird. Um eine kinder- und jugendfreundlichere Stadt zu schaffen sind mehrere Ebenen parallel 
zu betrachten. Die folgende Abbildung visualisiert die Abhängigkeit der Ebenen und 
verdeutlicht die dem Aktionsplan zugrunde liegende Struktur.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 13 
 
Abbildung: Eigene Darstellung, Amt für Kinder, Jugend und Familie 
 
Erste Ebene: Leitbild kinder- und jugendfreundliche Kommune Köln 
Um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen, braucht es eine einheitliche Vision die von allen 
Akteur*innen mitgetragen wird. Deshalb steht im Zen trum der neuen strategisch 
ausgerichteten Struktur auf der ersten Ebene ein Leitbild, dass die Vision einer kinder - und 
jugendfreundlichen Kommune darstellt und Zielformulierungen beinhaltet. Die in §  12 b der 
Hauptsatzung verankerte Kinder - und Jugendfreundlichkeit wird so weiter ausdifferenziert. 
Das Leitbild formuliert gleichzeitig eine Selbstverpflichtung, an der sich kommunales Handeln 
messen lassen muss. 
Um das Leitbild mit Leben zu füllen, muss bei den verschiedenen Akteur*innen in Verwaltung, 
Politik und Stadtgesellschaft ein Verständnis erzielt werden, wie sie in ihrem Handeln dem 
Vorrang des Kindeswohls gerecht werden können. Dies setzt zum einen eine Kenntnis der 
UN- Kinderrechtskonvention, als auch die nötige Sensibilität einschätzen zu können, b ei 
welchen Entscheidungen Kinderinteressen berührt werden, voraus. 
Um zu erreichen, dass das Leitbild eine breite Zustimmung erzielt und von allen Akteur*innen 
mitgetragen wird, wird es mit breiter Öffentlichkeitsbeteiligung, insbesondere der Beteiligung 
von jungen Kölner*innen entwickelt. Es kann somit zum gemeinsamen Bezugspunkt 
kommunalen Handelns werden. Um das Leitbild verbindlich und nachhaltig zu verankern, ist 
geplant es vom Rat abschließend verabschieden zu lassen.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 14 
Das Leitbild wird  von Allgemeing ültigkeit und Langfristigkeit geprägt sein, sodass auf den 
darunter liegenden operativen Ebenen eine flexible Zielverfolgung fortlaufend, auch über den 
aktuellen Aktionsplan hinaus, ermöglicht wird. Dies schafft eine Strategieentwicklung, welche 
unabhängig von den dynamischen Umweltänderungen Bestand haben kann. 
 
Zweite Ebene: Basis einer Kinderfreundlichen Kommune 
Auf zweiter Ebene befinden sich die vom Verein Kinderfreundliche Kommunen e. V. zur 
Umsetzung und Stärkung der UN -Kinderrechte empfohlenen vier Schwerpunkte des 
Programms. Auf die vier Schwerpunkte wurde bereits eingangs ausführlich eingegangen, 
daher wird an dieser Stelle auf eine Wiederholung verzichtet und nur verkürzt erinnert: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Schwerpunkte bilden die Basis der Verankerung der UN-Kinderrechte und werden bei 
allen Prozessen und Maßnahmen mitgedacht. In der Praxis lassen sich die Maßnahmen 
jedoch nicht unbedingt immer nur einem der Schwerpunkte einer kinderfreundlichen 
Kommune zuordnen, sondern berühren oft mehrere gleichzeitig.9 
 
Dritte Ebene: Sechs Handlungsfelder der Kinderfreundlichen Kommune Köln 
Auf der dritten Ebene stehen die sechs Handlungsfelder der Kinderfreundlichen Kommune 
Köln, welche im neuen Aktionsplan fokussiert bearbeitet werden sollen. Die Handlungsfelder 
fußen auf den Erfahrungen aus der ersten Siegelphase, der Auswertung in den beiden 
durchgeführten Zukunftswerkstätten sowie intensiven Arbeits - und Austauschprozessen mit 
internen und externen Akteur*innen und  Gespräche mit Kindern und Jugendlichen selbst. Sie 
beschreiben somit die wichtigsten Handlungserfordernisse, die für eine strukturelle 
                                                
9 Vgl. Roth, Roland: Auf dem Weg zur Kinderfreundlichen Kommune- Konzepte und Handlungsstrategien in: In: Bär, Dominik; 
Roth Roland, Csaki, Friderike (HG.): Kinderfreundliche Kommunen. Kinderrechte kommunal verwirklichen. Frankfurt/M.  S.107 
Kindeswohl hat Vorrang 
Sicherstellung und Bekenntnis die 
Interessen von Kindern und Jugendlichen 
im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention 
in allen Handlungen der Verwaltung und 
der Politik einfließen und verankern zu 
lassen. 
Kinderfreundliche Rahmenbedingungen  
Die Kommune handelt 
ressortübergreifend und berücksichtigt 
Kinder- und Jugendinteressen in allen sie 
betreffenden Angelegenheiten. 
Beteiligung ermöglichen und fördern 
Entwicklung von standardisierten 
Partizipationsprozessen für Kinder und 
Jugendliche, die sich durch eine 
altersgerechte und sinngemäße 
Beteiligung auszeichnen. 
Informationen bereitstellen 
Generationenübergreifende Information 
und Sensibilisierung über die UN-
Kinderrechte sowie Berichte über die 
Situation der Kinder und Jugendliche

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 15 
Verankerung der Kinderrechte auf lokaler Ebene in den kommenden Jahren für die Stadt Köln 
wichtig sind.  
Die Anzahl der Handlungsfelder wurde bewusst niedrig gehalten,  um deren Bedeutung als 
strategische, übergreifende Bereiche zu stärken. Sie bestehen aus verschiedenen Lebens - 
oder Aktionsbereichen von Kindern, Jugendlichen und Familien. Durch gezielte Maßnahmen 
in den verschiedenen Feldern soll eine Verknüpfung, Etabl ierung und Akzeptanz der 
Kinderrechte, sowie der Interessen von Kindern und Jugendlichen erreicht werden.  
Die sechs Handlungsfelder lauten: 
1. Strukturelle Partizipation von Kindern und Jugendlichen schaffen und stärken 
2. Räume eröffnen für Kinder und Jugendliche 
3. Verankerung von Kinderrechten im städtischen Handeln 
4. Zielgruppengerechte Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit 
5. Kinder-, Jugend- und Gesundheitsschutz 
6. Vielfalt & Chancengerechtigkeit 
Bei der Erstellung der Handlungsfelder ist beachtet worden, dass sich Lebens- und 
Aktionsbereiche der Zielgruppen nicht analytisch voneinander trennen la ssen. Die 
Handlungsfelder werden im Weiteren näher beschrieben  und durc h konkrete Maßnahmen  
weiter operationalisiert. Die Konkretisierung durch Maßnahmen zeigt auf, wie die formulierten 
Ziele erreicht werden  sollen. Damit bilden sie bereits ein erstes Bindeglied zwischen dem 
angestrebten Leitbild „kinder- und jugendfreundliches Köln“ und seiner Umsetzung.  
Die Stadt Köln verfügt bereits über einen umfassenden Handlungskatalog  für Kinder und 
Jugendliche aus den verschiedensten Ämtern und Dezernaten der Stadtverwaltung. Sie 
verfolgt diesen Handlungskatalog in verschiedenen übergreifenden, strategischen Prozessen, 
Planungen und Strategien. Um ein ganzheitliches Verständnis in Bez ug auf die Kinder - und 
Jugendfreundlichkeit in Köln zu erzielen, besteht die Zielsetzung einer integrierten Planungs- 
und Handlungsstrategie, wie sie bereits im aktuellen Kinder- und Jugendförderplan 2021- 2025 
beschrieben wurde. Im Sinne einer integrierten Planung gilt es Verbindungslinien herzustellen, 
um Synergieeffekte nutzbar zu machen. In den Handlungsfeldern werden die anderen  
Flaggschiffe teilweise bereits aufgegriffen. So soll ein ganzheitlicheres Bild entstehen.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 16 
5) Handlungsfelder 
Unter Handlungsfeldern werden hier zusammengehörige, mehrdimensionale Themenbereiche 
verstanden. Ziel der Bündelung in thematische Handlungsfelder ist es, verschiedene 
Lebensbereiche zu beschreiben, fachspezifisch die richtigen Beteiligten zusammen zu bringen 
und dami t eine gezielte Umsetzung der Maßnahmen zu verfolgen. Die Zuordnung der 
Maßnahmen zu den sechs  Handlungsfelder erfolgte in dem Bewusstsein, dass sich die 
konkreten Situationen und die Bedarfe von Kindern und Jugendlichen nicht analytisch trennen 
lassen, so dass es immer auch vielfältige Überschnei dungen und Wechselwirkungen geben 
wird. Somit wären auch andere Abgrenzungen der Handlungsfelder denkbar gewesen. 
 
Der Aktionsplan teilt sich in sechs Handlungsfelder auf. Die Handlungsfelder werden im 
Folgenden ausführlich dargestellt. Hierbei werden, wie bereits beschrieben, unter anderem 
Querverweise zu anderen kommunalen Prozessen und Planungen hergestellt, die ebenfalls 
(teils federführend) in diesen Handlungsfeldern arbeiten. Die Auswahl der sechs 
Handlungsfelder erfolgte auf Grundlage der Auswertung der ersten Siegelphase, der 
stattgefundenen Zukunftswerkstätten im Februar und November 2021, sowie auf Grundlage 
umfassender Abstimmungsprozesse  mit verschiedenen Hierarchieebenen, verschiedenen 
internen und externen Partner*innen und der Zielgruppe selbst.  
 
Die Handlungsfelder werden in Maßnahmen weiter operationalisiert. Hier wurde auch ei ne 
Zuordnung zu der UN - Kinderrechtskonvention und den Schwerpunkten der 
Kinderfreundlichen Kommune vorgenommen.  Für jede Maßnahme erfolgte auch eine 
Risikoanalyse. Diese ist als Ausgangsbasis zu verstehen und dient dazu in den beschriebenen 
Maßnahmen die Risik en abzuwenden, zu minimieren oder durch andere Methoden den 
Risiken möglichst effizient zu begegnen.  Die Risikoanalyse als Bestandteil des 
Risikomanagements beschreibt Risiken also transparent, um so eine Möglichkeit des 
Handlungsspielraumes und der Anwendung von Sicherheitsmaßnahmen zu schaffen. 
 
5.1 Handlungsfeld: Strukturelle Partizipation von Kindern und Jugendlichen 
Kinder und Jugendliche haben zu vielen Themen eine Meinung. Sie wünschen sich, dass sie 
ihre Stimme häufiger einbringen und damit auch konkret Einfluss nehmen können. Denn alle 
politischen Entscheidungen, die heute in Köln getroffen werden, haben Einfluss auf die 
nächsten Generationen, betreffen junge Menschen also direkt oder indirekt.  
Kinder und Jugendliche sammeln ihre ersten Erfahru ngen mit Politik und Demokratie in der 
Stadt, in der sie leben und aufwachsen. Um aber demokratische Prozesse zu verinnerlichen, 
müssen sie von klein auf gelebt und gelernt werden. Kinder und Jugendliche sind Expert*innen

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 17 
ihrer Anliegen und brauchen ein Ra um zur Beteiligung. Um Kinder - und Jugendbeteiligung 
verbindlich zu verankern, müssen jedoch auch Erwachsene einen Lernprozess durchlaufen. 
„Ein Kernelement für eine nachhaltige Verankerung von Kinder- und Jugendbeteiligung ist die 
Verknüpfung von Demokrat iebildung und aktiver Beteiligung. Zentrale Kriterien für Planung 
und Umsetzung sind für die jungen Bürger_innen 10 hierbei Fairness und Gleichberechtigung, 
Raum für Selbstbestimmung, Kommunikation auf Augenhöhe, sowie reale 
Entscheidungsbefugnisse.“11 
Wenn K inder und Jugendliche die Erfahrung machen, dass ihre Ideen, Anliegen und 
Bedürfnisse ernst genommen und gehört werden, erhöht das ihr Vertrauen in die eigenen 
Fähigkeiten. Das Erleben von Selbstwirksamkeit kann maßgeblich zu ihrem Bildungserfolg 
beitragen und kann zugleich die Wahrscheinlichkeit steigern, dass sich diese Kinder und  
Jugendlichen auch als Erwachsene aktiv an der Mitgestaltung des demokratischen 
Gemeinwesens beteiligen. 
Ein Großteil der Kölner Kinder und Jugendlichen, möchte sich beteiligen und bei 
Entscheidungen, die sie selbst und ihre Umwelt betreffen, mitreden. Viele nutzen die 
Beteiligungsmöglichkeiten, die es in Köln bereits gibt.  Es bereits vielfältige Formate, 
unterschiedliche Ansätze und Strukturen, sowie innovative Projekte zur För derung und 
Ermöglichung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen. Viele Kölner Kinder und 
Jugendliche en gagieren sich auch ehrenamtlich (beispielsweise bspw. Jug endverbände, 
Jugendzentren und viele mehr). 
Die Stadt Köln legt großen Wert auf die Ausei nandersetzung mit mündigen Bürger*innen. 
Daher unternimmt sie viele Anstrengungen, um junge Menschen zu befähigen sich aktiv mit 
ihren Belangen einzubringen.   
So werden Kinder - und Jugendliche seit über 30 Jahren bei jeder Planung von Spiel -, 
Bewegungs- und Aktionsflächen beteiligt. Partizipation erfolgt zudem in der offenen Kinder - 
und Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit, in den Kindertageseinrichtungen, in den 
Einrichtungen der stationären Kinder - und Jugendhilfe der Stadt Köln sowie in langfristigen 
und kurzfristigen Beteiligungsinitiativen.  
Im Jahr 2019 wurde das kooperative Kinder - und Jugendbüro als zentrale Anlaufstelle und 
Interessenvertretung für Kölner Kinder - und Jugendliche eröffnet. Hier arbeiten 
Mitarbeiter*innen der Stadt Köln gemeinsam mit dem Kölner Jugendring e. V.  daran, unsere 
Stadt kinder- und jugendfreundlicher zu machen. Die Kinderrechte erfahren hier somit auch 
eine strukturelle Verankerung in unserer Stadt. Der Kölner Jugendring e.V. hat beispielsweise 
seine Fachaufsicht der Mit arbeitenden an ein ehrenamtliches Gremium (AK PARTIzipation) 
übergeben. 
                                                
10 Schreibweise im Zitat übernommen 
11 Kegelmann, Jürgen; Schweizer, Christina (2021): Kinderbeteiligung in der Verwaltungsausbildung. In: Bär, Dominik; Roth 
Roland, Csaki, Friderike (HG.): Kinderfreundliche Kommunen. Kinderrechte kommunal verwirklichen. Frankfurt/M. S. 558.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 18 
Auch in den jeweiligen Stadtbezirken existieren vielfältige Partizipationsangebote sowie 
partizipationsfördernde Strukturen. Das Format der Kinder und Jugendforen hat in Köln eine 
bis in die 90er Jahre zurückreichende Tradition. Auf deren Ausweitung wurde seither im Zuge 
der Diskussion von Partizipationsformaten unter Beteiligung der Trägerlandschaft und der 
Mitglieder des Jugendhilfeausschusses (2007, 2012, 2017)  ein Schwerpunkt geset zt. Die 
Kinder- und Jugendforen auf bezirklicher Ebene zeichnen sich im Besonderen dadurch aus, 
das hier durch den niederschwelligen Ansatz in den Stadtvierteln vor allem Kinder und 
Jugendliche, die sonst Partizipationsangebote nicht nutzen, angesprochen u nd zur Teilhabe 
motiviert werden. 
Auch der aktuelle kommunale Kinder - und Jugendförderplan 2021 bis 2025 formuliert 
Beteiligung und Mitbestimmung als Querschnittsaufgabe, die in der Umsetzung aller 
Maßnahmen immer zu berücksichtigen ist. Kinder und Jugendl iche werden unter anderem 
auch in dem eingerichteten Begleitgremium zur Umsetzung des Kinder - und 
Jugendförderplans direkt beteiligt. 
Darüber hinaus gibt es auch  Projekte, die sich dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche 
bereits früh (ohne Altersbegrenzung) mit unserem Wahlsystem vertraut gemacht werden, wie 
zum Beispiel die sogenannten U-Wahlen, koordiniert vom Kölner Jugendring e.V..  Im Jahr 
2021 haben bei diesem Projekt zur Bundestagswahl 10.887 Kölner Kinder und Jugendliche 
mitgemacht. Dafür wurd en 79 Wahllokale in ganz unterschiedlichen Bereichen (Schule, 
Jugendzentren, Jugendverbände und viele mehr) Standorte gefunden. Die Kinderfreundliche 
Kommune hat die Aktionen „Politik zum Anfassen“ in der Wahlwoche unterstützt.  
 
Die Etablierung verbindlicher und struktureller Beteiligungsstrukturen muss zunächst von allen 
gewollt sein. Dafür ist eine unterstützende Haltung ebenso unerlässlich wie die aktive 
Auseinandersetzung mit Werten und Sichtweisen, Vertrauen und Zutrauen, sowie einer 
Kommunikation auf Augenhöhe. Kinder und Jugendliche müssen als Expert*innen für ihre 
Lebenswirklichkeit wahr - und mit ihren Ideen auch jenseits „klassischer“ Kinder - und 
Jugendthemen ernstgenommen werden.  
„Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist eine Querschnitts aufgabe und kann als 
Essenz des Prozesses Kinderfreundlicher Kommunen bezeichnet werden. Mit der aktiven 
Einbeziehung der in der Kommune lebenden Kinder und Jugendliche soll sich ein 
Perspektivwechsel vollziehen, mit dem die Sicht, die Belange und die Bedü rfnisse von Kindern 
und Jugendlichen erkannt und zur Grundlage administrativer Entscheidungen gemacht werden 
können.“12 
                                                
12 Sedlmayr Sebastin (2021): Die „Child Friendly Citiies Initative“ ein Instrument zur lokalen Umsetzung der UN-
Kinderrechtskonvention . In: Bär, Dominik; Roth Roland, Csaki, Friderike (HG.): Kinderfreundliche Kommunen. Kinderrechte 
kommunal verwirklichen. Frankfurt/M. S. 30.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 19 
Für die Entwicklung einer Partizipationskultur bedeutet dies, dass in einer großen und 
vielfältigen Stadt wie Köln vielschichtige Partizi pationsmöglichkeiten und –gelegenheiten 
mitgedacht werden müssen, um gleichzeitig eine möglichst breite und zumindest zum Teil 
auch niedrigschwellige Beteiligung zu erreichen. Das Spektrum reicht hier von strukturell 
verankerten bis hin zu ad -hoc-Maßnahmen in verschiedenen Themenfeldern und auf 
unterschiedliche Arten und Weisen (analog, digital, bezirklich, gesamtstädtisch, politisch und 
vieles mehr). Echte Kinder- und Jugendbeteiligung kann nur gelingen wenn Transparenz und 
Offenheit herrscht und Partizipationsrechte strukturell verankert sind. 
Die Voraussetzung dieser Bestrebungen ist, dass Kinder und Jugendliche auf verschiedenen 
Wegen, über diverse Medien und durch zielgruppengerechte Ansprache über ihre Rechte, 
aber auch über ihre Beteiligungsmöglichkeiten informiert werden. Denn nur wer seine Rechte 
kennt, kann sich auch dafür einsetzen und nur wer weiß wie, kann sich auch beteiligen.13 
 
Ausblick:  
Die Beteiligung von jungen Menschen hat in vielerlei Hinsicht eine große Bedeutung, wenn 
Köln kinder- und jugendfreundlicher werden möchte. Es gibt in Köln, wie dargestellt, bereits 
viele gelungene Beispiele dieser unterschiedlichen Formate, die in den letzten Jahren etabliert 
oder erfolgreich fortgesetzt wurden: Von der politischen Beteiligung im Rahmen der 
„Rathausschule“ bis hin zu den Kinder- und Jugendforen in den Stadtbezirken vor Ort.  
Dennoch fehlt es an einigen Stellen noch an strukturellen und nachhaltig verankerten 
Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen städtischer Planungsprozesse.  
Die Corona- Pandemie hat nochmal deutlich gezeigt, dass es einer nachhaltigen Verankerung 
von Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen bedarf, um diese krisensicher 
abzusichern.14  Kinder und Jugendliche sollen als Expert*innen für ihre Belange anerkannt und 
zu allen Angelegenheiten gehört werden, die sie betreffen. Daher konzentriert sich der neue 
Aktionsplan auf wenige, dafür nachhaltige und übergreifende Maßnahmen, von denen sich die 
Kinderfreundliche Kommune Köln langfristige, positive Auswirkungen verspricht.  Umfassende 
Partizipation kann jedoch nie alleine durch verschiedene Einzelmaßnahmen gelingen, sondern 
muss immer auch als Querschnittsthema in allen Handlungsfeldern mitgedacht und umgesetzt 
werden. 
  
                                                
13 Vgl. hierzu auch Handlungsfeld „Zielgruppengerechte Kommunikation und Information“ 
14 Vgl. hierzu Policy-Paper von UNICEF: https://www.unicef.de/download/263888/14e35167d0514dd1f4e02861705f2987/policy-
paper-download-data.pdf

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 20 
5.1.1 Maßnahmen 
Operationalisierte Maßnahmen im Handlungsfeld Strukturelle Partizipation 
 
1  
Maßnahmentitel Etablierung eines stadtweiten, bezirklichen Beteiligungsformats 
für Kinder- und Jugendliche 
Artikel-UN-KRK Artikel 12: Berücksichtigung des Kindeswillens, Recht auf 
Beteiligung 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „Strukturelle Partizipation“ 
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 Verankerung im städtischen Handeln 
 Räume eröffnen 
 Zielgruppengerechte Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit 
 Chancengerechtigkeit und Vielfalt 
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Partizipation  
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
In Köln gibt es bereits vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, 
Bislang gibt es jedoch kein stadtweit etabliertes bezirkliches Beteiligungsformat, welches 
möglichst niedrigschwellig alle Kölner Kinder und Jugendliche adressiert. Aus diesem 
Grund werden wir im 1. Quartal 2022 ein zweistufiges Beteiligungsverfahren für Kinder 
und Jugendliche im Pilotbezirk Köln-Mülheim erproben: Den sogenannten „Veedels-
Check“ unter dem Titel „HEY Mülheim - Check mit uns dein Veedel!“ 
Bei dem „Veedels-Check“ handelt es sich um eine begleitete Sozialraumbegehung. 
Multiplikator*innen begleiten Kinder und Jugendliche auf Quartiersspaziergängen, auf 
denen der Stadtraum durch Kinder und Jugendliche mittels digitaler und/oder analoger 
Instrumente bewertet und dokumentiert wird.  
Ziel und Beteiligungsgegenstand sind, konkrete Verbesserungsvorschläge für das Veedel 
aus der Perspektive der Kinder und Jugendlichen zu erhalten. Es sollen zudem Projekte 
und Maßnahmen identifiziert werden, die schnell umgesetzt werden können (sogenannte 
„Quick wins“). 
Der zweite Baustein des Formats besteht aus einer sogenannten „Veedels-Konferenz“. 
Zur „Veedels-Konferenz“ werden neben am „Veedels-Check“ beteiligten Kindern und 
Jugendlichen und Multiplikator*innen auch relevante Akteur*innen aus Politik und 
Verwaltung eingeladen.  
Die Ergebnisse des „Veedels-Checks“ werden auf der Konferenz vorgestellt und auf Basis 
der Auswertung sogenannte „Quick-Win“-Maßnahmen generiert. Weitere Maßnahmen-
Ideen sollen in bestehende oder zukünftige Planungsvorhaben einmünden. 
Das Beteiligungsverfahren kann zum einen Raum für die Perspektiven und Belange von 
Kindern und Jugendlichen ermöglichen, indem ihre Stimme als Expert*innen für ihre 
Lebenswelt Gehör findet. Zum anderen sollen Kinder und Jugendliche zur Gestaltung 
einer zukunftsfähigen Stadt selbstwirksam beitragen können.  
Die verwaltungsseitige stadtweite Unterstützung für die Umsetzung, der aus dem Prozess 
entwickelten Maßnahmen, ist durch den Verwaltungsvorstand und somit durch alle 
Dezernenten im Vorhinein gesichert worden.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 21 
Maßnahmenziel  
Ziel: Die Etablierung eines skalierbaren und standardisierten Formats zur systematischen 
Implementierung der Kinder- und Jugendperspektive in die städtischen Planungen, 
Konzepte und Leitlinien. Sicherung durch den Verwaltungsvorstand. 
1) 2021: In einem interdisziplinären Projektteam wurde ein Konzept zu einem 
möglichen standardisierten Beteiligungsformat für Kinder und Jugendliche 
entwickelt. Die Zielgruppe wurde bereits im Entwicklungsprozess beteiligt. 
 
2) 2022: Das zweistufige Beteiligungsformat „Veedels-Check“ wird bis Ende Mai 2022 
im Stadtbezirk Mülheim mit Beteiligung von mindestens 200 Teilnehmer*innen 
durchgeführt. 
  
3) 2023: Es wurden mindestens 10 Projekte und Maßnahmen identifiziert, welche 
innerhalb von 100 Tagen umgesetzt werden können (sogenannte „Quick wins“). 
Die Verantwortung für die Umsetzung dieser Maßnahmen liegt bei den 
federführenden Ämtern. 
 
4) Bis Ende 2022 wird das Potenzial des „Veedels-Checks“ mit seinen zwei 
Bausteinen (Vor-Ort-Quartiersbegehung und Großgruppenkonferenz) als möglicher 
standardisierter Ansatz für alle anderen Veedel bzw. Bezirke der Stadt Köln 
reflektiert und diskutiert.  
 
5) 2023: Sofern das Prüfergebnis für das Ausrollen des Formats auf andere Veedel 
bzw. Bezirke positiv ausfällt, werden durch einen verwaltungsinternen Beschluss 
interne Mittel oder durch eine gesonderte Entscheidung in den zuständigen 
politischen Gremien (Fachausschuss oder Rat) zusätzliche finanzielle und /oder 
personelle Ressourcen beantragt. Sofern Ressourcen bereitgestellt werden, wird 
im Jahr 2023 das Format in einem der anderen acht Stadtbezirke durchgeführt. 
Sofern das Prüferergebnis negativ ausfällt, soll ein abgewandeltes oder 
alternatives Beteiligungsformat entwickelt werden. 
 
Zielgruppe 
Pilotformat: Alle Kölner Kinder und  Jugendliche aus dem Stadtbezirk Köln- Mülheim 
(Zielgruppe 3 bis bis 18 Jahre) 
Perspektivisch: Alle Kölner Kinder und Jugendliche 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
Start: 2021 2022 2022 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
 Kölner Perspektiven 2030+  
hier: Leitziel 3.2: Köln fördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt 
 Kommunaler Kinder- und Jugendförderplan 2022- 2025  
 Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung 
Zuständigkeit Koordination Kinderfreundliche Kommune, Kooperatives Kinder- 
und Jugendbüro 
Prozessbeteiligte  Verwaltungsvorstand 
 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung (BÖB) 
 Agenturen: Zebralog und Frischer Wind 
 Relevante Ämter und Dienststellen der Stadt Köln

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 22 
 Schulen 
 Kitas 
 Vertreter*innen freier Träger 
 Kölner Jugendring e.V. 
 Jugendverbände  
 Politische Vertreter*innen (u.a. bezirkspolitische 
Vertreter*innen, jugendpolitische Sprecher*innen) 
 Sonstige (unter anderem Initiativen, Vereine, 
Interessensvertretungen für Kinder und Jugendliche) 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
   
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 Einbindung Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  
 Erstellung einer Artikelseite auf der Stadt Köln Homepage  
 Erstellung einer Informationsseite auf dem Beteiligungsportal 
der Stadt Köln  
 Erstellung und Aushang von Plakaten im Bezirk 
 Bewerbung/ Aufruf zur Beteiligung am Format über den Stream 
des Jugendzentrums digital (Peer to Peer Ansatz) 
 Aktions- Stand in Mülheim während der Veedels- Spaziergänge 
inklusiver Aktionen vor Ort  
 Einbindung des Meinungs- Mobils am Stand 
 Flankierung der Aktionswochen über den Instagram Kanal des 
Kinder- und Jugendbüros 
 Pressemitteilung 
Monitoring 
Status Der Prüfauftrag ist im laufenden Geschäft möglich. Für das 
Pilotformat stehen Mittel zur Verfügung. Mit dem Pilotverfahren wird 
ein Grundstein geschaffen und Wissen in der Stadtverwaltung 
aufgebaut. In der Auswertung des Pilot - Verfahrens erfolgt die 
Prüfung, inwieweit das Format auch auf andere Stadtbezirke 
ausgerollt werden kann. Für das Ausrollen des Formates auf andere 
Stadtbezirke müssen durch einen verwaltungsinternen Beschluss 
interne Mittel oder durch eine gesonderte Entscheidung in den 
zuständigen politischen Gremien (Fachausschuss oder Rat) 
zusätzliche finanzielle oder personelle Ressourcen berei tgestellt 
werden. 
Risikoanalyse  Verzögerung der Zeitschiene durch die Corona Pandemie  
 Fehlende Kooperation oder Unterstützung bei der Umsetzung 
der generierten Quick-Wins durch die federführenden Ämter 
 Fehlende finanzielle oder personelle Ressourcen für das 
Ausrollen des Formats auf andere Stadtbezirke

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 23 
2 
Maßnahmentitel Qualitative Weiterentwicklung der systematischen 
Öffentlichkeitsbeteiligung in Bezug auf Kinder- und 
Jugendbeteiligung 
Artikel-UN-KRK Artikel 12, 13, 14 und 17: Kinder haben das Recht, bei allen Fragen, 
die sie betreffen, sich zu informieren, mitzubestimmen und zu sagen, 
was sie denken ( Berücksichtigung des Kindeswillens, Recht auf 
Beteiligung) 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „Strukturelle Partizipation“ 
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 Verankerung im städtischen Handeln 
 Räume eröffnen 
 Zielgruppengerechte Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit 
 Chancengerechtigkeit und Vielfalt  
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Partizipation  
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
Die Basis der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung bildet ein Beschluss des Rates 
der Stadt Köln vom 12. Mai 2015. Dieser umfasste die Entwicklung von Leitlinien zur 
Beteiligung von Bürger*innen, in einem trialogischen Prozess. Die Leitlinien und 
Qualitätsstandards für Öffentlichkeitsbeteiligung, wurden 2018 vom Rat der Stadt Köln 
beschlossen. Köln zielt auf eine zukunftsfähige Beteiligungskultur, die auf Transparenz, 
Dialog und einem verlässlichen Miteinander von Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung 
fußt. Für die Umsetzung hat die Stadt Köln ein kooperatives Büro für 
Öffentlichkeitsbeteiligung im Dezernat der Oberbürgermeisterin eingerichtet. Neben den 
städtischen Mitarbeiter*innen arbeitet ein zivilgesellschaftlicher Teil in Trägerschaft der 
Kölner Freiwilligen Agentur e. V. Der trialogisch besetzte Beirat Öffentlichkeitsbeteiligung, 
begleitet das Verfahren und prüft die Einhaltung der Leitlinien und Qualitätsstandards. 
Ebenso ist er für die stetige Weiterentwicklung dieser verantwortlich. 
In den Verfahren der Kölner Öffentlichkeitsbeteiligung werden die Interessen und 
Perspektiven möglichst aller von dem Projekt betroffenen Gruppen gehört. Dafür werden 
offene, allgemein zugängliche und zielgruppengerechte Beteiligungsmöglichkeiten 
geschaffen. Darüber hinaus setzt sich die Stadt Köln zum Ziel, solche Gruppen zur 
Teilnahme zu bewegen, die erfahrungsgemäß eher selten bei Beteiligungsverfahren 
mitmachen. Um eine nachhaltige Beteiligungskultur zu schaffen, fließen die Erfahrungen 
aus vergangenen Beteiligungsverfahren in die Anwendung beziehungsweise 
Weiterentwicklung der Kölner Leitlinien ein. Die Erfahrungen aus dem Pilot- Format „Hey 
Mülheim“ fließen somit in die Arbeit des Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung und somit in 
die qualitative Weiterentwicklung der Beteiligungsformate in Köln ein. Hierbei muss neben 
der Zugänglichkeit der Formate auch die zielgruppengerechte Kommunikation geprüft 
werden. Zentral ist es Kenntnisse zu gewinnen, welche Kanäle Kinder und Jugendliche zur 
Information über Beteiligungsmöglichkeiten bei Planungsverfahren der Stadt Köln nutzen 
und wie diese Informationen möglichst niedrigschwellig für Kölner Kinder und Jugendliche 
zugänglich gemacht werden können. Die Evaluationsergebnisse werden dem Beirat 
Öffentlichkeitsbeteiligung vorgelegt. Der Beirat wird die Erkenntnisse aus dem 
Pilotverfahren im Hinblick auf die Formate der Öffentlichkeitsbeteiligung prüfen und diese 
auch in Bezug auf die Leitlinien reflektieren. 
Maßnahmenziel

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 24 
Ziel: Im Rahmen der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung werden Kinder und 
Jugendliche als besondere Zielgruppen erkannt. Die Beteiligungsformate und 
zielgruppengerechte Kommunikationsplanung für Kinder und Jugendliche werden bis 2025 
weiterentwickelt. 
1) 2022: Durchführung des Pilot- Beteiligungsverfahrens  „Hey Mülheim“ im 1. 
Halbjahr 2022. 
 
2) 2022: Vorstellung der Evaluationsergebnisse aus dem Pilotverfahren in dem Beirat 
Öffentlichkeitsbeteiligung im 2. Halbjahr 2022. 
 
3) 2022: Auf Grundlage der Erfahrungen aus dem „Veedels- Check“ erfolgt eine 
Weiterentwicklung spezieller Formate der Beteiligung für Kinder und Jugendliche, 
als auch die Weiterentwicklung regulärer Formate, in denen Kinder und 
Jugendliche eine von vielen angesprochenen Zielgruppen sind. 
 
4) 2025: Bis 2025 ist eine Erweiterung des Methodenkoffers des Büros für 
Öffentlichkeitsbeteiligung um mindestens zwei weitere Formate für Kinder und 
Jugendliche erfolgt.  
 
Zielgruppe 
Perspektivisch: Alle Kölner Kinder und Jugendliche 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
2022 2023 und fortlaufend 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
 Kölner Perspektiven 2030+  
hier: Leitziel 3.2: Köln fördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt 
 Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung 
Zuständigkeit Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
Prozessbeteiligte  Beirat für Öffentlichkeitsbeteiligung 
 Koordination Kinderfreundliche Kommune 
 Kooperatives Kinder- und Jugendbüro 
 Beirat für Öffentlichkeitsbeteiligung 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
nein wird angestrebt wird angestrebt 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 Gegebenenfalls Einbindung Amt für Presse- und 
Öffentlichkeitsarbeit für weitere Kommunikationsmaßnahmen 
zum Beispiel über Social Media Kanäle  
 Weitere Maßnahmen können sich im Prozess ergeben 
Monitoring 
Status Im laufenden Geschäft umsetzbar. 
Risikoanalyse  Verzögerung der Zeitschiene durch die Corona Pandemie

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 25 
5.2 Handlungsfeld: Räume eröffnen für Kinder und Jugendliche  
 
Das Vorhandensein öffentlichen Raums stellt eine wesentliche Voraussetzung für städtisches 
Leben dar; denn durch den öffentlichen Raum wird die Stadt erst wirklich zur Stadt. Hier treffen 
alle in einer Kommune lebenden oder arbeitenden Menschen und damit auch die Interessen 
unterschiedlicher Nutzer*innen aufeinander. Der öffentliche Raum kann somit auch als ein 
Verhandlungsraum bezeichnet werden, in welchem die Berücksichtigung verschiedener und 
teilweise sogar widersprüchlicher Interessen und Wertvorstellungen ausgehandelt werden 
muss.  
Der Alltag von Kindern und Jugendlichen ist in der Regel stärker ortsgebunden und lokal 
geprägt als der von vielen Erwachsenen. Daher nehmen Kommunen in der Lebenswelt von 
jungen Menschen einen wichtigen Stellenwert ein. 15 Die Stadt Köln setzt sich dafür ein di e 
Kinderrechte in der unmittelbaren Lebenswelt der Kinder und Jugendlic hen, also „vor Ort“ zu 
stärken. Kinder und Jugendliche sind tagtäglich im öffentlichen Raum unterwegs, ob auf dem 
Weg zu Kindertagesstätte, Schule oder Ausbildungsstätte, Sportverein od er Spielplatz. Der 
Bewegungsradius steigt hierbei mit zunehmendem Alter der Kinder und Jugendlichen. 
Jugendliche müssen beispielsweise weitere Wege zur Schule oder zum Ausbildungsbetrieb 
zurücklegen und sind insgesamt deutlich mobiler.16  
Zum Stadtraum oder dem öffentlichen Raum in der Stadt gehören unter anderem öffentliche 
Verkehrsflächen für Fußgänger*innen, Fahrrad - und Kraftfahrzeugverkehr, Parkanlagen, 
Plätze, Grünflächen , sowie Spiel -, Sport - und Trendsportflächen. Für die Aufgabenfelder 
Gestaltung, Sicherheit und Sauberkeit ist die Stadt Köln als Kommune zuständig. 
Spielräume sind Schutzräume für Kinder und Jugendliche und als Teil des öffentlichen Raums 
auch Bestandteil der Stadtplanung. Da die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Köln rasant 
und stet ig steigt, gewinnen die öffentlichen Spielflächen als Faktor für ein kinder - und 
jugendfreundliches Aufwachsen in der Millionenstadt Köln immer weiter an Bedeutung.  
Die Stadt stellt sich dieser Aufgabe im Hinblick auf Kinder und Jugendliche bereits mit ei nem 
großen kommunalen Flaggschiff – der Spielplatzbedarfsplanung. Sie stellt die 
Arbeitsgrundlage für die Planung und Gestaltung öffentlicher Spiel - Bewegungs- und 
Aufenthaltsflächen im Stadtgebiet Köln dar. 
Die Vertretung der Interessen der Kinder und Jugendlichen hinsichtlich Quantität und Qualität 
öffentlicher Räume stellt eine grundlegende Zielformulierung der Spielplatzbedarfsplanung 
dar. Hier finden sich die entsprechenden für Planung und Bau bedarfsgerechter Spiel -, 
Bewegungs- und Aufenthaltsflächen entwickelten pädagogischen Leitlinien, Richtwerte und 
                                                
15 Vgl. Bär, Dominik; Roth Roland: Kinderrechte kommunal verwirklichen (2021). In: Bär, Dominik; Roth Roland, Csaki, Friderike 
(HG.): Kinderfreundliche Kommunen. Kinderrechte kommunal verwirklichen. Frankfurt/M. S. 13. 
16 Vgl. Klikar, Clemens; Fuchs, Susanne (2021): Öffentliche Räume, in denen sich Kinder und Jugendliche sicher und wohl 
fühlen. In: Bär, Dominik; Roth, Roland; Csaki, Friderike (Hrsg.): Kinderfreundliche Kommunen. Kinderrechte kommunal 
verwirklichen. Frankfurt/M. S.407 f.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 26 
Qualitätsstandards, aber auch ganz konkret die Maßnahmenplanung für die einzelnen 
Stadtteile. Die Spielplatzbedarfsplanung war daher auch bereits Teil des vergangenen 
Aktionsplans „Kinder- und jugendfreundliches Köln“.  
Eine große Herausforderung für die dicht besiedelte und wachsende Millionenstadt stellen die 
knappen Flächenressourcen dar, die es erschweren, den Bedürfnissen und Interessen aller 
Zielgruppen gerecht zu werden. Schon bei der ersten Spielplatzbedarfsanalyse zu Beginn der 
2000er Jahre zeigte sich ein erheblicher Mangel an ausgewiesenen bzw. vorhandenen 
Spielflächen, welcher bis heute nicht annähernd ausgeglichen werden konnte. Darum legte 
die Kinder- und Jugendverwaltung 2018 erstmalig einen quantitativen Bedarfswert von 2 qm 
Spielfläche je Einwohner*in als verbindliche Planungsgröße fest .17 Im Rahmen der aktuell 
anstehenden Fortschreibung der Spielplatzbedarfsplanung für die Laufzeit 2023 bis 2027 wird 
überprüft werden, inwieweit man sich di eser Zielgröße in den vergangenen Jahren auf 
Stadtteil-, Bezirks - und Gesamtstadtebene hat nähern können. Die Auswertung der 
quantitativen Richtzielerreichung wird durch die Evaluation der in den vergangenen Jahren 
erreichten Entwicklung des Spielwertes au f den Spiel-, Bewegungs- und Aktionsflächen der 
Stadt als qualitatives Kriterium zur Beschreibung der Spielraumsituation vervollständigt. Im 
Zusammenspiel beider Dimensionen können so die für die Folgejahre erforderlichen 
Maßnahmenplanungen im Hinblick auf eine bedarfsgerechte Ausgestaltung von Spielräumen 
gesteuert werden. 
In der Spielplatzbedarfsplanung sind auch die Qualität und Standards festgehalten. Die Güte 
der Spielflächen – also der Spielwert – muss belastbar beurteilt werden können. Ein 
Bewertungsschema ermöglicht die differenzierte Einschätzung von Qualität und Quantität, um 
die Versorgungslage mit Spielflächen auf den Ebenen Gesamtstadt, Stadtbezirk und Stadtteil 
differenziert beschreiben zu können. 
Die Spielplatzbedarfsplanung befasst sich weite rhin thematisch insbesondere mit 
pädagogischen Aspekten der Spielplatzplanung und -gestaltung.  
Partizipation hat in der Spielraumplanung in Köln eine lange Tradition. Für Kinder und 
Jugendliche ist es eine wichtige Erfahrung, als gleichberechtigter Teil d er Gesellschaft den 
öffentlichen Raum mit gestalten und hierbei auch zielgruppenspezifische Nutzungsinteressen 
vertreten zu können. Einerseits lernen die jungen Menschen so, sich für eigene Interessen 
einzusetzen, zum anderen können sie im Zusammenhang mit  den erforderlichen 
Aushandlungsprozessen mit anderen Nutzer - oder Altersgruppen ein demokratisches 
Verständnis entwickeln.  
Das Konzept der Ganzheitlichkeit der Baumaßnahmen, nämlich in multiprofessionell 
kooperierenden Teams von der Bedarfsfeststellung u nd -planung bis hin zur Fertigstellung 
                                                
17 Spielplatzbedarfsplanung 2018 – Rahmenkonzept sowie Bezirksplanungen: https://www.stadt-
koeln.de/leben-in-koeln/bildung-und-schule/integrierte-jugendhilfe-und-schulentwicklungsplanung

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 27 
„alles in einer Hand“ zu haben, ist immer noch überzeugend, weil auf diese Weise am besten 
gewährleistet werden kann, dass die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder und 
Jugendlichen in der Planung berücksichtigt und ihre Ideen und Wünsche im Zuge des Ausbaus 
der Spielfläche Realität werden. In den Jahren 2016 bis 2020 konnten insgesamt 459 
Baumaßnahmen im Spielplatzbereich erfolgreich abgeschlossen werden.  
Spielplätze sind immer Orte der Gemeinschaft. Dies implizie rt auch den Gedanken der 
Inklusion. Darüber hinaus sind sie Orte der Begegnung für alle Bürger*innen, unabhängig von 
ihrem Alter, und tragen daher zur Lebensqualität im Stadtteil bei. Viele Flächen bieten zudem 
im Sommer einen Ausgleich zu den Hitze ausstrahlenden versiegelten Flächen der Stadt. 
In der Vergangenheit sowie zukünftig war und ist auch die Planung und Gestaltung von 
Flächen für ältere Kinder und Jugendliche von besonderer Bedeutung da Angehörige dieser 
Altersgruppen einen nicht unerheblichen Te il ihrer Freizeit im öffentlichen Raum verbringen. 
Diese werden nach Möglichkeit mit einer Angebotsvielfalt und für multifunktionale Nutzungen 
geplant und gestaltet. Das Spektrum reicht hier von „Urban Sports“ bis hin zu Freiräumen zum 
Chillen, klassischen Bolzplätzen und Fitnessangeboten.  
Auch mit der bereits veröffentlichten Kölner Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ nimmt 
die Stadt Köln Kinder und Jugendliche mehr in den Fokus. So sieht sie unter anderem eine 
Öffnung und Mehrfachnutzung von Sport - und Freiflächen vor, um das Angebot für Spiel, 
Bewegung und Aktionen von Kindern und Jugendlichen im öffentlichen Raum weiter 
auszubauen. Eine aus diesem erklärten Ziel der Stadt Köln stammende Maßnahme ist der 
Modellversuch der Schulhoföffnung 18. Zielgru ppe sind insbesondere diejenigen Kinder und 
Jugendlichen, die sich in einem erweiterten öffentlichen Raum treffen, spielen, bewegen oder 
toben möchten. Dies ist oftmals aufgrund der dichten Bebauung der Stadt ansonsten nur 
begrenzt möglich.  
Gestartet im v ierten Quartal 2021, sieht das Pilotprojekt vor, Kölner Bürger*innen durch die 
Öffnung von Schulhöfen werktags nach der Unterrichtszeit sowie an Wochenenden, 
Feiertagen und in den Ferien die Nutzung dieses öffentlichen Raumes für Spiel, Sport und 
Bewegung zu ermöglichen. Zur Verfügung gestellt werden das Schulhofgelände sowie die hier 
vorhandenen stationären Spielgeräte. Der Modellversuch umfasst zunächst jeweils eine 
ausgewählte Schule pro Stadtbezirk. Entsprechend der Idee der Rahmenkonzeption zum 
Modellprojekt soll die Modellphase unter anderem genutzt werden, um gangbare und 
schulindividuelle Lösungen für weitere Schulhoföffnungen im Stadtgebiet auszuloten. Gemäß 
Konzeptidee sollte die Idee der Multifunktionalität von Schulflächen für verschiedene 
Nutzungsbedarfe der Stadtgesellschaft zudem perspektivisch bereits in Planaufstellungen im 
Rahmen der Stadtplanung verfolgt werden. Im Kommunalen Kinder- und Jugendförderplan wir 
                                                
18 Ratsbeschluss zum Projekt Modellhafte Öffnung von Schulhöfen: https://buergerinfo.stadt-
koeln.de/to0050.asp?__ktonr=331106

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 28 
dieses Konzept durch die Ideen möglicher flankierender Begleitung der Schulhoföffnungen 
durch zum Beispiel mobile Jugendangebote sowie der Schaffung von Schulhofpatenschaften 
analog zu Spielplatzpatenschaften ebenso aufgegriffen.  
Darüber hinaus gibt es jedoch noch w eitere Themenfelder im öffentlichen Raum , die Kinder 
und Jugendliche ebenfalls betreffen. Diese sollen im Folgenden kurz angeschnitten werd en, 
können aufgrund des Umfangs jedoch nicht vollumfänglich behandelt werden. 
 
Klima, Umwelt, Sauberkeit und Nachhaltigkeit 
Dass „Klima“ für junge Menschen ein wichtiges Thema ist, zeigen d ie „Fridays for Future - 
Gemeinsam gegen den Klimawandel“ -Demonstrationen eindeutig. Die Stadt Köln hat sich, 
auch mit Blick auf die Generationengerec htigkeit dazu verpflichtet ihre CO2-Emissionen bis 
2030 (gegenüber 1990) um 50 Prozent zu reduzieren. Mit d em Beschluss des Rates zur 
Ausrufung des Klimanotstandes im Juni 2019 werden die ambitionierten Klimaziele zusätzlich 
unterstrichen und bekräftigt, dass die Eindämmung des Klimawandels hohe Priorität hat.  
Auch das Thema „Sauberkeit“ ist für Kölner Kinder und Jugendliche ein wichtiges Thema. 
Kinder und Jugendliche wünschen sich, dass in der Stadt Köln weniger Müll herumliegt, aber 
generell auch, dass weniger Müll entsteht.  Der Rat der Stadt Köln hat sich am 6. Mai 2021 
entschieden, dass für Köln bis spätest ens 2022 ein „Zero Waste-Konzept“ erarbeitet werden 
soll, welches die Stadt Köln dem Zertifikat der Zero Waste City näher bringen soll. Ziel ist es 
Abfälle zu vermieden, Ressourcen zu schonen, verantwortungsvoll zu produzieren, nachhaltig 
zu konsumieren und sinnvoll wiederzuverwerten. 
Die Themenfelder finden sich auch im Zielgerüst der Kölner Perspektiven 2030+ wieder.  
 
Sicherheit im öffentlichen Raum  
Nicht alle Kinder und Jugendliche fühlen sich überall in unserer Stadt wohl. Dieses Gefühl 
kann ganz persönliche Gründe haben, aber auch zum Beispiel durch mangelnde Beleuchtung 
oder belagerte Plätze entstehen. Diese Orte werden manchmal auch Angsträume genannt und 
können sich im direkten Umfeld, aber auch auf dem Weg zur Schule oder zur 
Jugendeinrichtung befinden. Zur Vorbeugung von Straftaten hat die Stadt Köln seit 2019 ein 
Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit  (ZKS). Das ZKS ist  Anlaufstelle für alle 
Sicherheits- und Präventionsthemen und arbeitet mit unterschiedlichen Netzwerken 
zusammen. Die Kooperation mit Netzwerken und die Koordination von Fachthemen werden 
stets von Fachleuten aus der Wissenschaft  begleitet, sodass eine hohe fachliche Qualität 
gewährleistet ist. Die Gründung eines Kriminalpräventiven Rates Köln (KPR Köln) basiert auf 
dem einve rnehmlichen Wunsch der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln und des Kölner 
Polizeipräsidenten, ein Gremium zu schaffen, das sich aus gesamtstädtischer Perspektive mit 
der sicherheitsrelevanten Präventionsarbeit befasst. Bezogen auf Kinder und Jugendliche gilt

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 29 
es Orte zu identifizieren, an denen sich Kinder und Jugendliche unwohl fühlen und daraus 
Handlungserfordernisse abzuleiten.19 
 
Verkehr und Mobilität  
Die Stadt Köln verfolgt eine konsequente Verkehrswende, weg vom motorisierten 
Individualverkehr hin zu nachhaltigen Mobilitätsangeboten. „Integraler Teil der Verkehrswende 
ist aber auch die Neubewertung und Reorganisation des Straßenverkehrs und seiner 
Infrastrukturen. Das städtische Straßensystem soll zukünftig gleichrangig unterschiedlichen 
Verkehrsmitteln zur Verfügung stehen und den Anforderungen an einen qualitätsvollen, 
multifunktionalen öffentlichen Raum entsprechen.“20  
Der Straßenverkehr hat erheblichen Einfluss auf die Lebensbedingungen von Kindern und 
Jugendlichen. Verkehrssicherheitsarbeit erfordert , dass Erwachsene die Perspektive 
wechseln, um so auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen im 
Straßenverkehr bestmöglich eingehen zu können. „So sehen Kinder aufgrund ihrer 
Körpergröße alles aus einer anderen Perspektive. Sie können kaum  über parkende Autos 
hinwegsehen, nehmen kaum herannahende Autos wahr, werden selbst gar nicht oder erst zu 
spät gesehen . Kinder machen kleinere Schritte als Erwachsene, sind so bei einer 
Fahrbahnquerung länger im Gefahrenbereich.“ 21 Umso wichtiger ist es, Kinder und 
Jugendliche in Planungsprozesse zu beteiligen.22 
 
Spiel, Sport, Kultur und Freizeit 
Die Stadt Köln hat als vielfältige Metropole für Kinder und Jugendliche viel zu bieten. In 
unterschiedlichsten Angeboten in den Kinder - und Jugend einrichtungen, k ultur- und 
medienpädagogischen Einrichtungen, Jugendverbänden oder Jugendwerkeinrichtungen und 
vielen mehr, aber auch im öffentlichen Raum, in Parks, Grünanlagen oder auf Plätzen können 
Kinder und Jugendliche ihre Freizeit attraktiv gestalten.  
„Als ein wichtiger Teilbereich des Handlungsfeldes „Jugendarbeit“ fördert die kulturelle Bildung 
die künstlerisch -mediale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit verschiedenen 
Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. in den Bereichen Akrobatik, Bildende Kun st, 
Literatur, Medien, Musik, Spiel, Tanz und Theater. Hiermit leistet sie einen wichtigen Beitrag 
zur individuellen und sozialen Entwicklung junger Menschen. Die kulturpädagogischen Fach-
einrichtungen in Köln verfügen über entsprechende Fachkompetenz, ang emessene Fach -
räume, sowie eine geeignete Ausstattung.“23 
                                                
19 Vgl. hierzu Maßnahme: Etablierung eines stadtweiten bezirklichen Beteiligungsformats. 
20 Vgl. Stadt Köln: Kölner Perspektiven 2030+. Link: https://www.stadt-
koeln.de/mediaasset/content/pdf15/kp2030/stadtstrategie.pdf S. 127. 
21 Schröder, Richard: Kinder im Verkehr (2021). In: Bär, Dominik; Roth Roland, Csaki, Friderike (HG.): Kinderfreundliche 
Kommunen. Kinderrechte kommunal verwirklichen. Frankfurt/M. S. 485. 
22 Vgl. hierzu Maßnahme: Kinder- und Jugendbeteiligung an der Gestaltung der Mobilitätswende der Stadt Köln 
23 Kinder- und Jugendförderplan 2021- 2025, S. 71

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 30 
Im Strategiepapier der „Kölner Perspektiven 2030+“ heißt es dazu: „ In einer Großstadt sind 
die räumlichen Ressourcen naturgemäß häuf ig knapp. Hallen und Plätze müssen klug 
gemanagt und für vielfältige Nutzungen geöffnet werden. Gleichzeitig gilt es, auch öffentliche 
Räume so zu gestalten, dass sie zu Bewegung und Erholung im Alltag und Sport in der Freizeit 
anregen. Vor dem Hintergrund der Zunahme von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen, 
aber auch der integrativen Kraft der Sportvereine, ist es besonders wichtig, dem Nachwuchs 
ein vielfältiges Angebot, auch in Verbindung mit Bildungsangeboten, zu bieten.“24 
Es gibt bereits umfangreiche  Bildungs- und/ oder Mitmach - Angebote für Kinder und 
Jugendliche: Hier seien über die bereits benannten hinaus exemplarisch die Angebote des  
Amt für Weiterbildung (VHS), den Stadtteilbibliotheken oder Museen in Köln  benannt. 
Weiterhin gibt es große Feste, die sich an Kinder und J ugendliche adressieren, wie zum 
Beispiel den Weltkindertag oder das Kölner Kindersportfest, sowie ein umfangreiches 
Ferienprogramm.  
 
Ausblick:  
Wir möchten uns auch im neuen Aktionsplan „kinder - und jugendfreundliches Köln“ dafür 
einsetzen, dass junge Menschen die Möglichkeit erhalten ihr Umfe ld und ihre Stadt aktiv 
mitzugestalten. Hierfür haben wir Maßnahmen unter den Handlungsfeldern „Räume eröffnen“, 
„Strukturelle Partizipation“, „Verankerung von Kinderrechten im städtischen Handeln“ und 
„Zielgruppengerechte Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ entwickelt.  
  
                                                
24 Stadt Köln: Kölner Perspektiven 2030+: Link: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/kp2030/stadtstrategie.pdf 
S.115

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 31 
5.2.1 Maßnahmen 
Operationalisierte Maßnahmen im Handlungsfeld „Räume eröffnen für Kinder und 
Jugendliche“ 
 
3 
Maßnahmentitel Aktionen zur Inanspruchnahme des öffentlichen Raums hier am 
Beispiel: Elfried - Der elfte Elf 
Artikel-UN-KRK Artikel 12,13,14 und 17: Berücksichtigung des Kindeswillens; 
Meinungs- und Informationsfreiheit; Gedanken-, Gewissens- und 
Religionsfreiheit; Zugang zu den Medien 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „Räume eröffnen für Kinder und Jugendliche“ 
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 Strukturelle Partizipation 
 zielgruppengerechte Kommunikation & Information 
 Vielfalt & Chancengerechtigkeit 
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Kinderfreundliche Rahmenbedingungen 
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
In der Session 2022/ 2023 feiert der Kölner Karneval“ sein 200. Jubiläum. Dies ist guter 
Grund, an die ursprünglichen Gedanken des „Fastelovend“ anzuknüpfen und Kölner 
Kindern und Jugendlichen mit viel Spaß und Remmidemmi eine Stimme zu verleihen. 
Verpackt in einer lustigen Geschichte vom „elften Elf“ Elfried sollen im Laufe des Jahres 
2023 bunte, lustige „Krachparaden“ durch Kölner Stadtbezirke durchgeführt werden, in 
denen Kinder „einfach mal Krach machen“ und so auf sich und ihre Bedürfnisse 
aufmerksam machen können. Die Teilnahme soll kostenlos, barrierefrei und 
coronakonform draußen für alle leicht zugänglich, mit viel „Spaß an der Freud“ stattfinden. 
Die beteiligten Kinder und Jugendlichen sollen aber auch noch anders hörbar werden. Auf 
Pop-up Bühnen und in anschließenden Podcast- Episoden geben wir Kindern eine 
Stimme. Sie dürfen sagen, was ihnen nach zwei Jahren Corona Pandemie unter den 
Nägeln brennt und wieder laut, fröhlich, lustig singen, tanzen und zusammen sein. 
Für ältere Kinder und Jugendliche ist darüber hinaus eine digitale Schnitzeljagd per QR-
Code angedacht, in der sie sich gemeinsam mit Elfried auf karnevalistisch-kriminalistische 
Mission begeben und den „Frohsinn“ aufspüren können. Der ist nämlich verloren 
gegangen. Der "elfte Elf" gibt Tipps, wie wir ihn wiederfinden und mit ihm zusammen feiern 
können. Dazu bekommen die Kinder und Jugendlichen ganz nebenbei eine Menge 
lustiger, spannender und interessanter Informationen zur Kölner Stadt- und 
Karnevalsgeschichte und ihren Kinderrechten vermittelt. 
Der elfte Elf soll zudem als Taschenbuch mit multimedialer Metaebene per QR-Codes 
konzipiert werden, hinter denen sich Audio-, Video- und Fotomaterial verbergen. Das Buch 
soll am 11.11.2022 im himmelbau-Verlag erscheinen. 
Maßnahmenziel  
Ziel: Kinder und Jugendliche lernen spielerisch ihre Rechte kennen. Es werden 
Krachparaden in den Kölner Stadtbezirken durchgeführt. Die Ergebnisse werden in einem 
begleitenden Podcast aufbereitet. 
Das Ziel soll durch folgende nächste Schritte erreicht werden:

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 32 
1. Akquise von Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen für das Projekt; 
Fördermittelakquise im 1. Halbjahr 2022. 
 
2. Konzeptentwicklung für die Durchführung der Krachparaden, Pop-up Bühnen und 
Podcast- Episoden bis Ende des Jahres 2022. 
 
3. Durchführung von Krach-Paraden in den Kölner Stadtbezirken im Jahr 2023. 
 
4. Nachhaltige Ergebnissicherung durch die Aufbereitung der Podcast- Episoden und 
die Bereitstellung der QR- Code Schnitzeljagd 
 
5. Eine Weiterentwicklung und Fortbestand des „elften Elf“ über die Jubiläumssession 
hinaus wird in der Auswertung geprüft und evaluiert. 
 
Zielgruppe 
Kinder im Alter von 3 bis circa 12 Jahren (+ Karnevalist*innen aller Altersgruppen) 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
2021/ 2022 
Auftakt zum 
Weltkindertag 
geplant 
2023+ (Jubiläumssession) 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
 Kölner Perspektiven 2030+ 
hier: Köln fördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt 
Zuständigkeit Kunstkönner e.V. Köln in Kooperation mit Koordination 
Kinderfreundliche Kommune Köln  
Prozessbeteiligte Geplant:  
 Einbindung relevanter interner und externer Akteur*innen 
 Einbindung Kitas und Grundschulen 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
wird angestrebt ja wird angestrebt 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 Information über die städtische Website 
 Weitere Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit werden im 
Prozess entwickelt 
Monitoring 
Status Planung ist gestartet. 
Risikoanalyse  Verzögerte Zeitplanung aufgrund der Corona Pandemie 
 Fehlende finanzielle Ressourcen zur Umsetzung aller 
angedachten Bausteine

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 33 
 
4 
Maßnahmentitel Einführung einer kommunalen Familienkarte 
„FamilienPluspunkt“ 
Artikel-UN-KRK Artikel 31: Beteiligung an Freizeit, kulturellem und künstlerischen 
Leben, staatliche Förderung 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „Räume eröffnen“ 
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 Strukturelle Partizipation  
 Zielgruppengerechte Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit 
 Chancengerechtigkeit & Vielfalt 
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Kinderfreundliche Rahmenbedingungen 
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
Unter dem Leitsatz „Köln, eine Familiensache“ soll mit der Einführung der Kölner 
Familienkarte „FamilienPlusPunkt“ eine flächendeckende Forcierung nachhaltiger, 
familienfreundlicher Angebote quer durch alle Akteur*innengruppen (beispielsweise 
Einzelhandel, Sportvereine, Kultureinrichtungen) der Stadtgesellschaft erreicht werden. 
Durch die Gewinnung von Unternehmen, Organisationen und Vereinen als 
Kooperationspartner*innen soll eine breite und bedarfsgerechte Förderung und 
Unterstützung von Familien in Köln erreicht werden. Die Maßnahme „FamilienPlusPunkt“ 
versteht sich als ein additives kommunales Angebot, um insbesondere die Kinder- und 
Familienfreundlichkeit in Köln weiter zu stärken. Der Erhalt dieser Karte soll 
unbürokratisch, bürger*innenfreundlich und barrierefrei erfolgen. Neben einer 
Internetpräsenz wird eine deutliche Sichtbarkeit der „FamilienPlusPunkt“ im öffentlichen 
Raum zudem durch das Anbringen einer Plakette, zum Beispiel in Schaufenstern, erreicht. 
Maßnahmenziel  
Ziel: Durch die „FamilienPlusPunkt“- Karte  wird die Kinder- und Familienfreundlichkeit 
nachhaltig als Standortfaktor gestärkt und in der Stadtgesellschaft verankert. 
1) 2022: Die Maßnahme „FamilienPlusPunkt“ startet im Jahr 2022 mit mindestens 50 
Kooperationspartner*innen. 
 
2) 2023: Bis Ende 2023 haben mindestens 10.000 in Köln lebende Familien, 
Elternteile/ Lebensgemeinschaften mit mindestens einem minderjährigen Kind die 
„FamilienPlusPunkt“-Karte beantragt und profitieren von den Vorteilen. (Die Anzahl 
entspricht ca. 10% der aktuell in Köln bestehenden Haushalte mit Kindern (Aktuell 
circa 104.000 (Stand: Februar 2022). 
 
3) 2024: Bis Ende 2024 konnten die Kooperationspartner*innen auf mindestens 150 
erweitert werden.  
 
2025: Bis zur Evaluation der Maßnahme konnten insgesamt mindestens 20.000 in Köln 
lebende Familien, Elternteile/ Lebensgemeinschaften mit mindestens einem 
minderjährigen Kind mit der „FamilienPlusPunkt“-Karte erreicht werden. (Die Anzahl 
entspricht ca. 20 % der aktuell in Köln bestehenden Haushalte mit Kindern (Aktuell circa 
104.000 (Stand: Februar 2022). 
Zielgruppe

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 34 
Alle in Köln lebende Familien, Elternteile/ Lebensgemeinschaften mit mindestens einem 
minderjährigen Kind. 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
Start: 2021 Start: 2. Halbjahr 2022/ fortlaufend 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
 Kölner Perspektiven 2030+ 
hier: Leitziel 3.4: Köln fördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt 
Zuständigkeit Amt für Kinder, Jugend und Familie hier: 516/ Familienservice; 
Familienlots*innen 
Prozessbeteiligte  Koordination Kinderfreundliche Kommune  
 Einbezug relevanter Akteur*innen aus der Verwaltung, Politik 
und Stadtgesellschaft 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
nein wird angestrebt wird angestrebt 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 breite städtische Öffentlichkeitskampagne, digital und analog  
 über die teilnehmenden Kooperationspartner*innen 
 Siegel KFK wird sichtbar bei teilnehmenden Partner*innen 
gemacht 
Monitoring 
Status Die Umsetzung ist bereits festgelegt wie beschrieben festgelegt. 
Risikoanalyse  Verzögerte Zeitplanung aufgrund der Corona Pandemie

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 35 
5 
Maßnahmentitel Erschließung von Freiflächen zur Nutzung für Graffiti/ Streetart 
im öffentlichen Raum. 
Artikel-UN-KRK Artikel 31: Beteiligung an Freizeit, kulturellem und künstlerischen 
Leben, staatliche Förderung 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „Räume eröffnen“ 
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 Strukturelle Partizipation  
 Verankerung im städtischen Handeln  
 Chancengerechtigkeit & Vielfalt  
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Partizipation 
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
Öffentliche Räume sind nicht nur Aufenthaltsorte von jungen Menschen, sondern darüber 
hinaus wichtige Erfahrungs- und Lernorte.  Gerade in einer Großstadt wie Köln, in der freie 
Flächen knapp sind, sind öffentliche Räume unverzichtbar für ein gelingendes 
Aufwachsen. Junge Menschen brauchen Frei-(Räume) zur Entfaltung und zum 
Ausprobieren.   
Es ist wichtig, Kindern und Jugendlichen gleichberechtigte Teilhabe am Leben im 
öffentlichen Raum zu ermöglichen.  Dies kann unter anderem dadurch erfolgen, dass sie 
an der Gestaltung des Stadtraumes beteiligt werden und auch Jugendkultur im Stadtraum 
sichtbar wird. Die Aneignung oder Gestaltung von Freiflächen im öffentlichen Raum kann 
einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Integration in das Gemeinwesen und zur 
Entwicklung eines Demokratieverständnisses leisten. 
Im Stadtbezirk Mülheim wurde in den Jahren 2019 bis 2021 das Graffiti-Jugendevent 
„Veedel-Stars“ unter Beteiligung von Jugendlichen geplant und umgesetzt. Daraus 
entstand bei den jungen Menschen die Idee, an diesem Standort eine „Hall of Fame“, also 
eine freie und legale Fläche für die ständige Gestaltung durch Graffiti und Streetart, zu 
schaffen und perspektivisch weitere Flächen zu erschließen.  
Die „Hall of Fame Kalkberg“ wird nach der Eröffnung im ersten Halbjahr 2022 legal, 
dauerhaft und uneingeschränkt für künstlerische Gestaltungen zur Verfügung stehen. Es 
ist beabsichtigt weitere öffentliche (Wand-) Flächen im Stadtgebiet zu ermitteln und für die 
beschriebene Nutzung zu sichern. Bei der Auswahl der Flächen soll die Zielgruppe nach 
Möglichkeit einbezogen werden. 
Hier werden sowohl langfristige als auch temporäre Flächennutzungen und die Gewinnung 
weiterer Kooperationspartner*innen in der Stadtverwaltung, bei Unternehmen und in der 
Bürgerschaft angestrebt. Der Einbezug von Jugendlichen in die Flächenakquise, die 
folgenden Abstimmungsprozesse und die Konzepterstellung zur jeweiligen Nutzung stellt 
dabei eine Voraussetzung für eine gelingende Umsetzung dar. 
Maßnahmenziel (SMART) 
Ziel: Durch die Erschließung und Nutzung von weiteren Freiflächen zur kreativen 
Gestaltung im Stadtgebiet werden junge Menschen an der Gestaltung des öffentlichen 
Raums dauerhaft beteiligt. Jugendkultur erfährt somit zudem eine Sichtbarkeit im 
Stadtraum. 
 
1) 2022: Im ersten Halbjahr 2022 wird die „Hall of Fame Kalkberg“ eröffnet.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 36 
2) 2023: Die Nutzung der „Hall of Fame Kalkberg“ wird evaluiert und falls nötig 
konzeptionell angepasst.  
 
3) 2024/ 2025: Weitere Freiflächen zur Nutzung für Graffiti/ Streetart im öffentlichen 
Raum wurden erschlossen. Einrichtung/ Akquise von Flächen wird in möglich 
vielen Stadtbezirken angestrebt. 
Zielgruppe 
Alle Kölner Jugendliche 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
2021 2022 ff. 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
 Kommunaler Kinder- und Jugendförderplan 2022 bis 2025 
 Spielplatzbedarfsplanung der Stadt Köln 
Zuständigkeit Amt für Kinder, Jugend und Familie 
Prozessbeteiligte  Bezirksvertretungen 
 Amt für Brücken-, Tunnel- & Stadtbahnbau 
 Amt für Öffentliche Ordnung 
 KASA (Kölner Anti-Sprayaktion) 
 Sozialdienst Katholischer Männer e.V. 
 Amt für Kinder, Jugend und Familie 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
ja ja ja 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 Pressekonferenzen im Rahmen von Aktionen vor Ort 
 Vorstellung von Planungen in den Bezirksvertretungen 
 Information und Werbung über Social Media 
Monitoring 
Status Wird teilweise bereits umgesetzt 
Risikoanalyse  Verzögerte Zeitplanung durch die Corona Pandemie  
 Schwierigkeiten bei der Fördergeldakquise 
 Wetterbedingte Verzögerungen von Inbetri ebnahme neuer 
Flächen

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 37 
5.3 Handlungsfeld: Verankerung von Kinderrechten im städtischen Handeln 
 
Eine kinder - und jugendfreundliche Stadt berührt alle Lebensbereiche und ist daher 
gleichzeitig eine familienfreundliche Stadt für Jung und Alt. Eben eine S tadt, in der das 
Wohnumfeld den Bedürfnissen aller Altersgruppen gerecht wird und als Begegnungsort für 
viele dient. Entscheidungen aus Verwaltung und Politik nehmen einen starken Einfluss auf die 
städtische Entwicklung und die Lebensqualität der Bürger*in nen. Daher ist es eine 
Querschnittsaufgabe für alle Akteur*innen des städtischen Handelns sich Kinder - und 
Jugendfreundlichkeit in allen lokalen Handlungsfeldern zu erschließen und sie in 
Themenfeldern wie beispielsweise medizinische Versorgung, soziale In frastruktur, (Aus -
)Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten oder städtebaulicher Entwicklung einfließen zu 
lassen. Bereits am 21. Juni 2018 gelang der Stadt Köln ein wichtiger Meilenstein der 
Verankerung im städtischen Handeln. Unter § 12 b wurde die Kinder- und Jugendfreundlichkeit 
in die Hauptsatzung der Stadt aufgenommen. Der Passus in der Hauptsatzung lautet: 
 
„Die Stadt Köln ist eine kinder- und jugendfreundliche Stadt. Sie wirkt im Rahmen ihrer 
Befugnisse auf die Berücksichtigung der Rechte von Kindern und Jugendlichen hin. In 
den Bezirken werden geeignete Beteiligungsforen für Kinder und Jugendliche 
gebildet“25 
 
Diese Aufnahme schafft eine erste verbindliche Verankerung als stadtweites sowie 
ressortübergreifendes Thema. „Für die Verankerung der Querschnit tsaufgabe Kinderrechte 
kann das Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ einen wichtigen Impuls setzen. Um das 
Programm möglichst effektiv und ressortübergreifend umzusetzen, sind die teilnehmenden 
Kommunen aufgefordert, vor Ort eine Steuerungsgruppe einzuric hten.“26 Die Einrichtung der 
Steuerungsgruppe zur Begleitung und Umsetzung des Gesamtvorhabens Kinderfreundliche 
Kommune erfolgte bereits im Jahr 2019. Sie tagt halbjährlich. Es ist beabsichtigt die 
ressortübergreifende Besetzung der Steuerungsgruppe im Rahmen der zweiten Siegelphase 
noch weiter auszubauen. 
 
Dem Ziel der strukturellen Verankerung konnte auch durch die Eröffnung verschiedener 
Einrichtungen im Kölner Stadtgebiet bereits näher gerückt werden. Neue Anlaufstellen richten 
sich eng an den Bedürfnis sen von Kindern, Jugendlichen sowie Familien aus. So konnte für 
                                                
25 § 12 b der Hauptsatzung der Stadt Köln vom 10. Februar 2009 in der Fassung der 25. Satzung zur Änderung der 
Hauptsatzung der Stadt Köln vom 9. September 2021. 
26 Vgl. Roth, Roland (2021): Auf dem Weg zur kinderfreundlichen Kommune- Konzepte und Handlungsstrategien in: In: Bär, 
Dominik; Roth Roland, Csaki, Friderike (HG.): Kinderfreundliche Kommunen. Kinderrechte kommunal verwirklichen. 
Frankfurt/M. S. 128.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 38 
die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen am 19. März 2019 in Kooperation mit dem Kölner 
Jugendring e. V. das Kinder - und Jugendbüro mitten im Herzen der Kölner Altstadt eröffnet 
werden. Es fungiert hier als Schnittstelle zwischen Kindern und Jugendlichen, Verwaltung und 
Politik und versteht sich als Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche. Für Fragen rund 
um Familie und Kinder bis zu sechs Jahre gelang mit der Eröffnung des Familienbü ros ein 
wichtiger Meilenstein. Als feste Anlaufstellen für Themen rund um Elternbeiträge, 
Unterstützungen für Kinder mit Förderbedarf, Regelungen zu Unterhaltszahlungen oder 
Elterngeld und vieles mehr, stehen die Kolleg*innen für die Kölner Bürger*innen be reit. Um 
Jugendliche und junge Erwachsene beim Übergang von Schule und Beruf zu unterstützen 
wurde in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit und dem Jobcenter Köln die 
Jugendberufsagentur am 27.05.2021 eröffnet. 
 
Im Jahr 2020 ging das Amt für Kinder, Jugend und Familie darüber hinaus mit gutem Beispiel 
voran und erstellte für sich ein Selbstverständnis. Dieses definiert eine Grundhaltung der 
Wertschätzung, des gegenseitigen Respekts und der Akzeptanz sowie der grundsätzlichen 
Offenheit für unterschied liche Lebensentwürfe, Religionen oder Lebenssituationen. Diese 
Haltung ist besonders dann wichtig, wenn Familien auf die Unterstützung und Begleitung durch 
das Amt für Kinder, Jugend und Familie angewiesen sind. Als wichtige Voraussetzung und 
Handlungsmaxime sollen sich die Mitarbeiter*innen des Amtes die UN -Kinderrechte deshalb 
bewusst machen und ihre Handlungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, sowie 
deren gelingendes Aufwachsen ausrichten.  
 
Die Kinder - und Jugendfreundlichkeit erfährt zudem in üb ergreifenden oder anderen 
strategischen Planungen und Prozessen eine Verankerung. So hat sie unter anderem im Ziel 
3.4 Einzug in die Kölner Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ gefunden. Hier heißt es: 
„Köln fördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt“27 Dieser Leitsatz ist einer von 
insgesamt 27 Leitsätzen und formulieren Vorgaben für einzelne Bereiche der 
Stadtentwicklung. Sie zeigen auf, welche konkreten Vorgaben sich die Stadt Köln für eine 
nachhaltige zukünftige Entwicklung setzt. 
Auch im Kommunalen Kinder - und Jugendförderplan 2021 - 2025 wurden bereits 
gesamtstädtische integrierte Planungs - und Handlungsstrategie sowie Förderziele 
ausgewiesen, die eine Reihe von Verbindungen zu den Leitzielen weiterer städtischen 
Planungen, Konzepte und Programmen aufweisen. „Hier geht es um eine Haltung, welche 
dazu beiträgt, im Zusammenspiel aller Fachämter der Verwaltung sowie in Kooperation mit 
Trägern der freien Jugendhilfe, Verbänden, Vereinen und weiteren Akteur*innen der 
                                                
27 Vgl. Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+ https://www.stadt-
koeln.de/mediaasset/content/pdf15/kp2030/stadtstrategie.pdf

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 39 
Stadtgesellschaft ein  ganzheitliches Verständnis von bedarfsgerechter Stadt -, Raum - und 
Angebotsplanung und -gestaltung für Kinder und Jugendliche zu entwickeln und 
umzusetzen.“28  
 
Ausblick: 
Für den zweiten Aktionsplan ist es daher unser Ziel, die Kinder- und Jugendfreundlichkeit als 
Querschnittsthema in allen Verwaltungsressorts fest zu verankern. Wir möchten erreichen, 
dass die Kinderrechte noch mehr in das Bewusstsein von Planer*innen und Entscheider*innen 
in der Verwaltung rücken und ganz selbstverständlich im beruflichen A lltag berücksichtigt 
werden. Dafür möchten wir die Verbindungslinien des Gesamtvorhabens Kinderfreundliche 
Kommune zu anderen städtischen Prozessen, Planungen und Programmen stärken und 
ausbauen. Weiterhin möchten wir ein stadtweites Leitbild partizipativ entwickeln und somit die 
unter §12b verankerte Kinder- und Jugendfreundlichkeit weiter mit Leben füllen.  
 
  
                                                
28 Vgl. Kommunaler Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Köln 2021-2025, S. 11f.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 40 
5.3.1 Maßnahmen 
Operationalisierte Maßnahmen im Handlungsfeld „Verankerung im städtischen 
Handeln“ 
6 
Maßnahmentitel Entwicklung eines stadtweiten Leitbilds „kinder- und 
jugendfreundliches Köln“ 
Artikel-UN-KRK Artikel 1 bis Artikel 54 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „Verankerung von Kinderrechten im städtischen 
Handeln“ 
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 Strukturelle Partizipation 
 Räume eröffnen 
 Zielgruppengerechte Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit 
 Kinder-, Jugend- und Gesundheitsschutz 
 Chancengerechtigkeit & Vielfalt 
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Kindeswohl hat Vorrang 
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
Auf den Erkenntnissen der ersten Siegelphase aufbauend möchten wir innerhalb der 
zweiten Siegelpahse ein Leitbild für ein „kinder- und jugendfreundliches Köln“ entwickeln. 
Wir wollen damit unsere Zielsetzung weiter schärfen und die unter §12b der Hauptsatzung 
verankerte Kinder- und Jugendfreundlichkeit weiter mit Leben füllen. Das Leitbild soll eine 
zentrale, langfristige und möglichst konsensfähige Vision für die Kinder- und 
Jugendfreundlichkeit in Köln darstellen und ist als qualitative Beschreibung der 
angestrebten Zukunft zu verstehen („Wie sieht die ideale kinder- und jugendfreundliche 
Kommune Köln aus, wenn sie „fertig“ ist?“). Das Leitbild soll partizipativ entwickelt und 
durch Ziele konkretisiert werden, die die Ausrichtung vorgeben, wie die angestrebte 
Zukunft erreicht werden soll („Was muss zur Erreichung umgesetzt werden?“). Der im 
Leitbild beschriebene Idealzustand kann somit einen Handlungs- und 
Orientierungsrahmen für das zukünftige Politik- und Verwaltungshandeln vorgeben und 
aufzeigen an welchen Stellen der Paradigmen- und Perspektivwechsel noch erfolgen 
muss. Den Ausgangspunkt für unser Leitbild stellt die UN Kinderrechtskonvention dar. 
Damit das Leitbild eine Bedeutung und Wirksamkeit bei der Zielgruppe und in der 
Stadtgesellschaft haben kann, ist es unsere Zielsetzung, dass so viele (junge) 
Kölner*innen wie möglich am Prozess beteiligt werden. In die Leitbilderstellung werden 
Vertreter*innen aller Dezernate und Ämter eingebunden, damit es von allen mitgetragen 
und umgesetzt wird. 
Nach Fertigstellung des Leitbilds soll es die zentrale Grundlage und den Ausgangspunkt 
für die Maßnahmen des Aktionsplans 2025- 2028 darstellen. 
Maßnahmenziel  
Ziel: Es wurde ein Leitbild „kinder- und jugendfreundliches Köln“ partizipativ entwickelt und 
beschlossen, welches Vision, Mission und Werte schafft und die Grundlage für weitere 
strategische Planungen zu diesem Thema darstellt.  
Das Ziel soll durch folgende konkrete Schritte erreicht werden:

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 41 
1) Bis Ende 2022 wurde eine Arbeitsgruppe zur „Entwicklung eines Leitbilds/ einer 
Zielvision für ein „kinder- und jugendfreundliches Köln“ eingerichtet und ein 
regelmäßiger Sitzungsturnus etabliert.  
 
2) In der Arbeitsgruppe wurde eine Projektskizze (Ablauf- und Terminplanung, 
Ressourcen- und Kostenplanung, Beteiligungsformen etc.) entwickelt.  
 
3) Bis Ende 2024 wurde in umfangreichen Beteiligungsprozessen ein Entwurf des 
Leitbilds erarbeitet. 
 
4) Das Leitbild „kinder- und jugendfreundliches Köln“ wird vom Rat der Stadt Köln 
beschlossen.  
 
Zielgruppe 
Die Zielgruppe des Leitbilds muss im Planungsprozess definiert werden. 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
Start: 2021 Start: 2022 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
 Kölner Perspektiven 2030+  
hier: Leitziel 3.4: Köln fördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt  
Zuständigkeit Koordination Kinderfreundliche Kommune 
Prozessbeteiligte  Stadtentwicklungsteam 
 Steuerungsgruppe Kinderfreundliche Kommune Köln 
 Kinder- und Jugendförderplanung 
 Weitere relevante Vertreter*innen aus der Verwaltung, Politik, 
Trägerlandschaft & Stadtgesellschaft, hier insbesondere Kölner 
Kinder und Jugendliche 
 Projektkooperation: Soziales Zentrum Lino Club/ KJF 
Chorweiler 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
wird angestrebt wird angestrebt wird angestrebt 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 Stadtweite Verbreitung des Leitbilds  
 Weitere Maßnahmen werden im Laufe des Prozesses der 
Erstellung entwickelt 
Monitoring 
Status Die Maßnahme hat noch nicht begonnen. 
Risikoanalyse  Verzögerte Zeitplanung aufgrund der Corona Pandemie 
 Fehlende personelle Ressourcen in der Koordination des 
Gesamtvorhabens Kinderfreundliche Kommune Köln

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 42 
 
7 
Maßnahmentitel Kinder- und Jugendbeteiligung an der Gestaltung der 
Mobilitätswende der Stadt Köln 
Artikel-UN-KRK Artikel 12: Berücksichtigung des Kindeswillens, Recht auf 
Beteiligung 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „Verankerung von Kinderrechten im städtischen 
Handeln“  
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 Strukturelle Partizipation 
 Räume eröffnen 
 Zielgruppengerechte Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit 
 Kinder-, Jugend- und Gesundheitsschutz 
 Chancengerechtigkeit & Vielfalt 
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Kindeswohl hat Vorrang 
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
Am 06.02.2020 erteilte der Rat der Stadt Köln den Auftrag zur Erarbeitung eines Sustainable 
Urban Mobility Plans (SUMP) für Köln, der sich am SUMP -Leitfaden der Europäischen 
Union (EU) orientieren soll. Mit diesem Ansatz wird das Ziel verfolgt, das Mobilitätsverhalten 
mit einer integrierten und l angfristig angelegten Strategie zu steuern, den Umstieg auf 
nachhaltige Verkehrsmittel zu fördern und dadurch die städtische Lebensqualität zu 
verbessern. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der umfassenden Beteiligung der 
breiten Öffentlichkeit sowie der intensiven Evaluation der Umsetzung von Maßnahmen. Der 
SUMP soll die Fortschreibung für das Gesamtverkehrskonzept  und die Weiterentwicklung 
von „Köln Mobil 2025“ und damit den strategischen Rahmen für die weitere Gestaltung der 
Mobilitätswende in Köln darstellen. Der SUMP wird zudem auf den Grundsätzen der „Kölner 
Perspektiven 2030+“ aufbauen und die hier enthaltenen Ziele und Inhalte für den Bereich 
Mobilität vertiefend behandeln. 
Zu Beginn der SUMP-Erarbeitung werden in einem Leitbildprozess eine Vision für die 
Zukunft der Mobilität sowie strategische Ziele definiert. Dabei wird auch die Stärkung der 
Kinderrechte sowie der Beteiligungskultur berücksichtigt. Im Rahmen des SUMP-
Prozesses ist eine umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligung geplant. Ein Beteiligungs-
verfahren soll auch explizit Kinder und Jugendliche adressieren. Hier kann auf die bereits 
gesammelten Erfahrungen aus dem Großgruppenbeteiligungsverfahren „Veedels- Check“ 
zurückgegriffen werden. 
Maßnahmenziel  
Ziel: Kinder und Jugendliche werden als eine wichtige Zielgruppe am SUMP- Prozess 
beteiligt. Die Ergebnisse der Beteiligung fließen in die weitere Erarbeitung des SUMP ein.  
 
1) 2023/ 2024: Bis Ende 2024 wurden Kinder und Jugendliche an der Erarbeitung der 
ersten Stufe (Leitbildprozess, Analyse und Strategieentwicklung) des im Jahr 2022 
gestarteten SUMP-Prozesses beteiligt.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 43 
2) 2025 f.: Die Ergebnisse aus der Kinder- und Jugendbeteiligung fließen in die 
Erarbeitung der zweiten Stufe des SUMP (Erarbeitung eines Handlungs-, 
Umsetzungs- und Evaluationskonzepts) ein.  
 
Zielgruppe 
Alle Kölner Kinder und Jugendliche 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation im AP KFK: 
2020 
(Ratsbeschluss) 
2022 bis 2035+ 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
 Kölner Perspektiven 2030+  
Zuständigkeit Amt für Straßen- und Verkehrsentwicklung; Projektleitung: SUMP- 
Team 
Prozessbeteiligte  Rat 
 Verkehrsausschuss  
 Bezirksvertretungen 
 In Planung: Projektgruppe aus Mitarbeiter*innen aus 
verschiedenen Ämtern 
 In Planung: Lenkungskreis mit Dezernent*innen und 
Amtsleitungen  
 In Planung: Einrichtung eines Mobilitätsbeirat zur Beratung  
 weitere Stakeholder, die für den Prozess wichtig sind 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
nein ja wird angestrebt 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 Zielgruppenorientierte Öffentlichkeitsarbeit 
 Aufruf zur Beteiligung auf dem Beteiligungsportal der Stadt 
Köln  
 Weitere Kommunikationsmaßnahmen ergeben sich im 
Projektverlauf 
Monitoring 
Status Die Maßnahme hat noch nicht begonnen. 
Risikoanalyse  Verzögerte Zeitplanung aufgrund der Corona Pandemie

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 44 
 
8 
Maßnahmentitel Verankerung des Querschnittsthemas „Kinder- und 
Jugendfreundlichkeit“ in allen Verwaltungsressorts 
Artikel-UN-KRK Artikel 3, 4: Wohl des Kindes, Verwirklichung der Kinderrechte 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „Verankerung im städtischen Handeln“ 
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 Strukturelle Partizipation 
 Räume eröffnen 
 Chancengerechtigkeit & Vielfalt 
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Kinderfreundliche Rahmenbedingungen 
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
Es ist und bleibt eine große Herausforderung in einer so großen Stadt(-verwaltung) das 
Querschnittsthema Kinder- und Jugendfreundlichkeit ämter- und dezernats-übergreifend 
zu verankern. Daher werden wir weiterhin Konzepte entwickeln und Möglichkeiten 
schaffen, wie uns dies (noch besser) gelingen kann. Eine kinder- und jugendfreundliche 
Stadt hat mit allen Lebensbereichen zu tun- Es ist uns daher ein großes Anliegen, dass 
alle Dezernate und Ämter in unserer Stadt an diesem Thema zusammenarbeiten. Aus 
diesem Grund haben wir im Dezember 2021 das Gesamtvorhaben Kinderfreundliche 
Kommune auch nochmal im Verwaltungsvorstand vorgestellt.  
Für den zweiten Aktionsplan ist es unser Ziel, die Kinder- und Jugendfreundlichkeit als 
Querschnittsthema in allen Verwaltungsressorts strukturell zu verankern. Wir möchten 
erreichen, dass die Kinderrechte noch mehr in das Bewusstsein von Planer*innen und 
Entscheider*innen in der Verwaltung rücken und ganz selbstverständlich im beruflichen 
Alltag berücksichtigt werden. Akteur*innen in der Verwaltung müssen sich fortlaufend in 
ihren Arbeitsbereichen mit ändernden Gesetzgebungen auseinandersetzen, um ihr 
Verwaltungshandeln entsprechend anzupassen. Daher ist es auch bezogen auf die 
Kinderrechte wichtig Mitarbeiter*innen für Kinderrechte und die rechtliche Verbindlichkeit 
des Kindeswohlvorrangs zu sensibilisieren. Dies gilt insbesondere für Bereiche, die nicht 
auf den ersten Blick mit Kinderrechten zu tun haben. 
Weiterhin möchten wir die zweite Siegelphase dafür nutzen das Gesamtvorhaben 
Kinderfreundliche Kommune noch stärker mit anderen stadtweiten Prozessen und 
Planungen zu verschränken. Die Verbindungslinien zu anderen Planungen können dabei 
helfen ein ganzheitliches Verständnis zu entwickeln und umzusetzen. So können 
Synergieeffekte hergestellt und nutzbar gemacht werden. Im neuen Kinder- und 
Jugendförderplan ist diese Verschränkung bereits angelegt. Für weitere städtische 
Prozesse und Planungen ist dies bereits in Planung oder wird angestrebt. 
Maßnahmenziel  
Ziel: Bis 2025+ wurde das Querschnittsthema Kinder- und Jugendfreundlichkeit in allen 
Verwaltungsressorts der Stadtverwaltung Köln fest verankert. Dies soll im ersten Schritt 
durch folgende Maßnahmen erreicht werden: 
 
1) Es besteht die Zielsetzung das Gesamtvorhabens Kinderfreundliche Kommune 
Köln mit anderen stadtweiten Planungen und Prozessen verschränkt werden. Die 
Herstellung von Verbindungslinien ermöglicht es Doppelstrukturen zu vermeiden 
und Synergieeffekte hinsichtlich der gemeinsamen Zielerreichung herzustellen.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 45 
 
2) Für die Umsetzung des Kindeswohlvorrangs werden aus allen Fachämtern 
verbindliche Ansprechpersonen benannt. Die Ansprechpersonen fungieren als 
Multiplikator*innen zum Thema Kinderrechte und Beteiligung von Kindern und 
Jugendlichen aus ihrem jeweiligen Fachbereich. 
 
3) Es besteht die Zielsetzung die Steuerungsgruppe Kinderfreundliche Kommune um 
fehlende Verwaltungsressorts zu ergänzen. Dadurch soll der gesamtstädtische 
Austausch über Kinderrechte und die Umsetzung der Kinder- und 
Jugendfreundlichkeit verbessert werden.  
 
4) Entwicklung und Durchführung eines Schulungskonzepts zur Information und 
Sensibilisierung von Multiplikator*innen für die Umsetzung von Kinderrechten im 
Verwaltungshandeln. Die geschulten Multiplikator*innen können dann als 
Expert*innen zum Thema Kinderrechte und Beteiligung von Kindern und 
Jugendlichen nach innen in ihre Ämter wirken. 
 
5) Eine weitere Verankerung wird auch durch die Erstellung eines stadtweiten 
Leitbilds eines kinder- und jugendfreundliches Köln erreicht. 
 
Zielgruppe 
Alle relevanten Ämter und Dienststellen der Stadt Köln 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
Start: 2021 2022 bis 2025+ 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
 Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2030+  
 Kommunaler Kinder- und Jugendförderplan 2022- 2025  
 Aktionsplan LSBTI 
 Spielplatzbedarfsplanung 
 SUMP-Prozess 
Zuständigkeit Koordination Kinderfreundliche Kommune 
Prozessbeteiligte  Verwaltungsvorstand 
 Alle Dezernate & Ämter 
 Stadtentwicklungsteam  
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
nicht umsetzbar nicht umsetzbar nicht umsetzbar 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
Entfällt, da es sich um einen internen Prozess handelt. 
Monitoring 
Status Maßnahme ist im laufenden Geschäft umsetzbar. 
Risikoanalyse  Fehlende personelle Ressourcen in der Koordination des 
Gesamtvorhabens Kinderfreundliche Kommune

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 46 
5.4 Handlungsfeld: Zielgruppengerechte Kommunikation und 
Öffentlichkeitsarbeit  
 
Eine wichtige Zielsetzung des Programms Kinderfreundliche Kommunen ist die 
generationenübergreifende Information, Bekanntmachung und Sensibilisierung für 
Kinderrechte. Die Kommunikation muss dabei an den Zielgruppen und ihren Informations- und 
Kommunikationswegen ausgelegt und möglichst nutzer *innenfreundlich sein. 
Zielgruppengerecht bedeutet also, dass die Sprache, Ansprache, Bilder, die Kampagne oder 
sonstige öffentlichkeitswirksame Maßnahmen auf die Bedürfnisse der Zielgruppe eingehen.  
Menschen sind verschieden: Sie beherrschen Sprachen unterschiedlich gut, bringen 
unterschiedliche Bildungsniveaus mit und haben andere Interessensgebiete oder Vorlieben. 
Bei Kindern und Jugendlichen ist die Vielfältigkeit der Adressat*innengruppe zudem durch die 
verschiedenen Alters - und Entwicklungsstufen gegeben. Verständliche Informationen in 
zielgruppen- oder adressatengerechter Sprache sind  der Schlüssel, damit ein Verständnis 
erzielt werden kann. Hierfür müssen wir auch die bevorzugten Kommunikationskanäle unserer 
Zielgruppen kennen und nutzen. Kommunikative Maßnahmen sind nur erfolgreich, wenn die 
Zielgruppen auch tatsächlich erreicht werden . Die bevorzugten Kommunikationskanäle 
können sich dann je nach Alter noch einmal voneinander unterscheiden.  
Das Amt für Presse - und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln nutzt bereits vielfältige 
Kommunikations- und Informationskanäle, um die Bürger*innen zu informieren. 29 Digital 
werden die Informationen über die Stadt Köln Homepage, die Social- Media Kanäle der Stadt 
(hier: Instagram, Twitter), sow ie über den städtischen YouTube -Kanal verbreitet. Analog 
informiert die Stadt Köln aber auch durch Printmedien, wie die Herausgabe von 
Informationsflyern, Broschüren oder Berichten. Zudem werde n, neben einer regelmäßigen 
Informationsweitergabe an unterschiedliche Pressevertreter*innen durch Pressemitteilungen, 
Pressekonferenzen oder andere Formate, plakative Stadtinformationskampagnen im ganzen 
Stadtgebiet geschaltet, um Bürger*innen über aktuel le Aktionen oder Maßnahmen zu 
informieren. Einige der genannten Formate dienen ausschließlich der Information, andere der 
Kommunikation und wieder andere sollen einen Dialog anregen.  
Darüber hinaus konnte auch das Kooperative Kinder - und Jugendbüro einen eigenen 
Instagram- Account aufbauen und liefert regelmäßig Informationen zu Aktionen, Projekten und 
aktuellen Entwicklungen  für die Zielgruppe der Jugendlichen . Der Account dient auch als 
Plattform für digitale Formate, wie „Deine Story- Jugend spricht!“, digitale Sprechstunden oder 
den in 2021 stattgefundenen digitalen „Tag der Jugend im Rathaus“. 
                                                
29 An dieser Stelle seien einige der bereits genutzten Kanäle benannt, ohne den Anspruch auf 
Vollständigkeit erheben zu wollen.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 47 
Im Rahmen einer Veränderungswerkstatt beschäftigte sich ein ämter - und 
dezernatsübergreifendes Projektteam bereits mit der Frage, wie die Stadt Köln ihre 
Kommunikation mit der Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen noch weiter verbessern kann.  
Um sich dem Thema zu nähern, wurden zunächst altersdifferenzierte Befragungen der vorab 
definierten und unterschiedlichen Zielgruppen durchgeführt. Exemplarisch sei hier au f zwei 
der herausgefilterten Zielgruppen weitergehend Bezug genommen. Im Jahr 2021 wurden über 
50 Kinder (bis sechs Jahre) und ihre Erzieher*innen aus verschiedenen städtischen 
Kindertageseinrichtungen befragt. Dabei  wurden die Rückmeldungen gegeben, dass Plakate 
und Schilder eher nicht von Kindern  unter sechs Jahren  wahrgenommen werden, da sie 
oftmals nicht auf Kinderhöhe angebracht sind.  Die befragten Kinder wünschen sich eine 
Gestaltung der Schilder, Plakate und Umgebung mit kindgerechten Motiven, Bilde rn, 
Piktogrammen, ansprechenden Farben und wenig Text. Auf die an Kinder gerichtete Frage 
woher sie wissen, dass zum Beispiel ein Fest für Kinder in Köln stattfindet oder das ein Zirkus 
in der Stadt ist, waren die häufigsten Antworten der Kinder unter sechs Jahren, dass sie davon 
von ihren Eltern, Geschwistern oder in der Kita erfahren haben. Nur einige wenige Kinder 
antworteten zudem, dass sie über das Internet, Fernsehen oder über das Radio ihre 
Informationen erhalten.  
Die Ergebnisse der älteren Kinder und Jugendlichen (12 bis 18 Jahre) unterschieden sich von 
den Ergebnissen der Befragungen der kleineren Kinder deutlich. Sie wünschten sich eine 
übersichtliche, kompakte, einfache, intuitiv zu bedienende (bar rierefreie) mobile Applikation 
(kurz App), welche  auch die Möglichkeit  für  Filteroptionen enthalten soll, beispielsweise für  
Stadtteile oder für Interessensgebiete. Weiterhin wurde benannt, dass „Push -up 
Benachrichtigungen“ toll wären,  sobald etwas Neues in der  App beziehungsweise im 
präferierten Theme nbereich geschieht, ohne die Anwendung öffnen zu müssen.  Darüber 
hinaus wünschten sich die befragten Kinder und Jugendlichen in der App Informationen zu 
Anlaufstellen, Ansprechpersonen, Beteiligungsmöglichkeiten, Vera nstaltungen und „Safe 
Spaces“30. Auch Ku rzinformationen zu aktuellen Themen z.B. warum gerade ein  Spielplatz 
geschlossen ist, sowie fachlichen Input („erklär mir mal…“) wurden benannt. 
Der Bedarf eines solchen digitalen Informationskanales kristallisierte sich  2018 in der Kölner 
Jugendbefragung schon heraus und fand daher bereits Einzug in die Maßnahmenplanung des 
aktuellen Kinder- und Jugendförderplan 2021- 2025. Neben den oben dargestellten von den 
Kindern und Jugendlichen spezifizierten Nutzungsbedarfen wird im Kinder - und 
Jugendförderplan auch auf eine Ermöglichung von Online-Befragungen hingewiesen, um bei 
                                                
30 Als “Safe Space” werden Räume und Räumlichkeiten bezeichnet, in die sich Menschen zurückziehen dürfen, die sich 
marginalisiert oder diskriminiert fühlen. An diesen Orten sind Aussagen und Taten verboten, die andere als diskriminierend oder 
abwertend empfinden.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 48 
aktuellen Themen - und Fragestelllungen eine schnellere Rückkopplung mit Kindern und 
Jugendlichen zu ermöglichen.  
 
Ausblick 
In der Auswertung der bisherigen Kommunikationswege hat sich kla r aufgezeigt, dass die 
Stadt Köln, insbesondere den Jugendlichen, einen noch leichteren und niedrigschwelligeren 
Zugang zu Informationen ermöglichen müssen, da die bisherigen Strukturen nicht oder kaum 
genutzt werden . Hierfür braucht es kreative neue Kommu nikationswege. Kinder und 
Jugendliche sollten als Expert*innen  in die Entwicklung der Informations - und 
Kommunikationswege einbezogen werden, um eine möglichst authentische Formulierung, ein 
kinder- und jugendgerechtes Design sowie  relevante Themen fokussieren  zu können.  
Eine weitere Zielsetzung besteht parallel in einer verstärkten Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit 
für die Belange und die sich verändernde Lebenswirklichkeit von Kindern, Jugendlichen und 
ihren Familien. Dies muss sich in der Prioritätense tzung bei öffentlichen Planungen ebenso 
widerspiegeln wie bei der Sensibilisierung und der erhöhten Toleranz für die Rechte, 
Bedürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen in unserer Stadtgesellschaft. Es 
stellt daher eine Zielsetzung des zweiten Aktionsplans dar, die „Stimmen“ von jungen 
Menschen in Köln sichtbarer und „lauter“ zu machen.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 49 
5.4.1 Maßnahmen 
Operationalisierte Maßnahmen im Handlungsfeld „Zielgruppengerechte 
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ 
 
9 
Maßnahmentitel Strukturelle Stadtinformationskampagnen (SIKA) zur Information und 
Sensibilisierung der Kölner Stadtgesellschaft. 
Artikel-UN-KRK Artikel 12, 13, 14 und 17: Berücksichtigung des Kindeswillens, 
Meinungs- und Informationsfreiheit, Gedanken-, Gewissens- und 
Religionsfreiheit, Zugang zu den Medien 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „zielgruppengerechte Kommunikation und 
Öffentlichkeitsarbeit“ 
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 Strukturelle Partizipation 
 Räume eröffnen  
 Kinder-, Jugend- und   Gesundheitsschutz 
 Chancengerechtigkeit & Vielfalt 
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Information und Monitoring 
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
In der Stadt Köln leben 111.506 Menschen im Alter von 6 bis 18 Jahren  (Stand November 
2021). Köln ist für viele Menschen ein attraktiver Wohn - und Lebensraum. Dies kann man 
auch an der stetig wachsenden Bevölkerungszahl ablesen. In unserer Metropole gibt es viel 
zu erleben, zu sehen und auch zu entscheiden.  Heute werden die Weichen für das Leben 
von Morgen gestellt. Viele der politischen Entscheidungen haben langfristige Auswirkungen 
auf die nachfolgenden Generationen.  
In einer kinder- und jugendfreundlichen Kommune soll alle n Bürger*innen bewusst sein , 
dass junge Menschen e igene Rechte haben . Daf ür muss eine Beschäftigung  mit ihren 
Rechten, Anliegen und Themen erfolgen Es bedarf eines respektvollen Umgangs mit ihrer 
aktuellen Lebenssituation und ihrer Zukunft, damit junge Menschen auch weiterhin gut und  
in einer auch für sie lebenswerten Stadt aufwachsen können. 
Deshalb ist im Jahr 2021 unter dem Titel „HEY Köln“ eine erste Stadtinformations-kampagne 
gestartet. Die Kampagne zielte darauf ab die Kölner Stadtgesellschaft über Kinderrechte 
und die besonderen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zu informieren und zu 
sensibilisieren. Auf diese erste Stadtinformationskampagne soll nu n au fgesetzt und die 
strukturelle Informationsverbreitung stadtweit stärker genutzt werden. Für die kommenden 
Jahre besteht daher die Zielsetzung in einem jährlichen Turnus zu aktuellen Themen von 
Kindern und Jugendlic hen oder Kinderrechten  weitere Stadtinformationskampagnen zu 
starten. 
Maßnahmenziel (SMART) 
Ziel: Es werden jährliche Stadtinformationskampagnen zur Information und 
Sensibilisierung der Kölner Stadtgesellschaft durchgeführt. Die Stimmen von jungen 
Menschen in unserer Stadt werden hör- und sichtbar(er). 
Das Ziel soll durch folgende Teilschritte erreicht werden: 
1) Jährliche Anmeldung einer SIKA Kampagne für die Kinderfreundliche Kommune 
Köln

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 50 
 
2) Partizipative Entwicklung der Kampagnen mit Kindern und Jugendlichen 
 
3) Umsetzung einer zielgruppen- und adressatengerechten Kampagne 
 
4) Bewerbung der Kampagne und Hinterlegen von Informationen zur Kampagne auf 
der Stadt Köln-Homepage. 
 
5) Es sollen Kommunikationsanlässe geschaffen werden, in denen ein 
generationenübergreifender Austausch stattfindet. 
Zielgruppe 
Alle Kölner*innen/ Kölner Stadtgesellschaft 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
Start: 2021 2022 ff. 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
 Kölner Perspektiven 2030+  
Hier: Ziel 3.4 Köln fördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt 
Zuständigkeit Amt für Kinder, Jugend und Familie, Koordination Kinderfreundliche 
Kommune Köln 
Prozessbeteiligte  Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
 Weitere relevante interne oder externe Akteur*innen 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
ja jat wird angestrebt 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 Schaltung stadtweiter Stadtinformationskampagnen 
 Begleitende Information zu den stadtweiten Kampagnen auf 
einer Artikelseite der Stadt Köln 
 Weitere Kommunikationsmaßnahmen können sich im Prozess 
ergeben 
Monitoring 
Status Die Planung für 2022 ist bereits gestartet. 
Risikoanalyse  Fehlende finanzielle Ressourcen 
 Fehlende personelle Ressourcen in der Koordination des 
Gesamtvorhabens Kinderfreundliche Kommune Köln  
 Begrenzte Nutzungsmöglichkeiten und ressortübergreifende 
Nutzung der Stadtinformationskampagne-Flächen

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 51 
10 
Maßnahmentitel Digitalisierung der Kinderstadtpläne zur Verbesserung des 
Zugangs zu relevanten Informationen 
Artikel-UN-KRK Artikel 12,13,14 und 17:  Berücksichtigung des Kindeswillens; 
Meinungs- und Informationsfreiheit; Gedanken-, Gewissens- und 
Religionsfreiheit; Zugang zu den Medien 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „Zielgruppengerechte Kommunikation & 
Öffentlichkeitsarbeit“ 
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 -Strukturelle Partizipation 
 -Räume eröffnen 
 -Chancengerechtigkeit & Vielfalt  
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Information und Monitoring 
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
In der ersten Siegelphase wurden für alle neun Stadtbezirke Kinderstadtpläne entwickelt. 
Die Kinderstadtpläne geben Kindern (und Jugendlichen) einen Überblick zu Angeboten 
und Anlaufstellen in ihrem Bezirk. Für die zweite Siegelphase möchten wir die 
Kinderstadtpläne digitalisieren und so das Angebot noch erweitern.  
Die digitalen Kinderstadtpläne sollen intuitiv bedienbar sein und einen leichten und 
niedrigschwelligen Zugang zu Informationen gewährleisten. Es soll im Rahmen der 
Erstellung geprüft werden, inwiefern Filteroptionen eingebaut werden können. Angebote 
könnten so zum Beispiel nach Entfernung, Alter, Interessensgebiet, Barrierefreiheit oder 
drinnen/ draußen gefiltert werden und so Familien einen bestmöglichen Überblick geben. 
Die Kinderstadtpläne verfolgen das Ziel Kindern (und Familien) zu helfen ihren Stadtteil 
besser kennenzulernen und den eigenen Bewegungsradius zu vergrößern. Sie können 
dazu beitragen einen Wohnort- und Sozialraumbezug herzustellen.  
Die zukünftige Einbindung beziehungsweise Anbindung der digitalen Kinderstadtpläne 
befinden sich derzeit noch in der Klärung/ Abstimmung. 
Maßnahmenziel (SMART) 
Ziel: Bis 2025 wurden alle 9 Kinderstadtpläne digitalisiert und stehen allen Familien und 
Kindern als dauerhaftes, kostenfreies Informationstool zur Verfügung. Die Aktualität wird 
regelmäßig überprüft.  
Das Ziel soll durch folgende Teilschritte erreicht werden: 
1) Es wurde eine Projektskizze erstellt, in der grundlegende Fragestellungen 
beantwortet werden und erste grundlegende Funktionen für die Basis- Anwendung 
enthalten sind. 
 
2) Anhand der Projektskizze werden sukzessive alle 9 Kinderstadtpläne digitalisiert. 
 
3) Die Implementierung der digitalen Kinderstadtpläne werden fortlaufend evaluiert 
(mit der Zielgruppe) 
 
4) Auf Basis der Evaluation werden mögliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten 
festgelegt. 
Zielgruppe

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 52 
Kölner Kinder und Jugendliche (Hauptzielgruppe: Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren, 
Familien) 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
Start: 2021 / 2022 2022 ff. 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
Entfällt. 
Zuständigkeit Amt für Kinder, Jugend und Familie 
Prozessbeteiligte  Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
 Känguru Colonia Verlag  
 Weitere relevante interne oder externe Akteur*innen 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
nein ja ja 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 werden im Prozessverlauf entwickelt 
Monitoring 
Status Die Planung ist gestartet. 
Risikoanalyse  verzögerte Zeitplanung durch die Corona Pandemie 
 fehlende finanzielle Ressourcen 
 fehlende personelle Ressourcen zur fortlaufenden Pflege und 
Aktualisierung

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 53 
 
11 
Maßnahmentitel Erschließung neuer Informations- und Kommunikationskanäle 
für Kinder und Jugendliche 
Artikel-UN-KRK Artikel 12, 13, 14 und 17: Berücksichtigung des Kindeswillens, 
Meinungs- und Informationsfreiheit, Gedanken-, Gewissens- und 
Religionsfreiheit, Zugang zu den Medien 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „zielgruppengerechte Kommunikation und 
Öffentlichkeitsarbeit“ 
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 Strukturelle Partizipation 
 Chancengerechtigkeit & Vielfalt 
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Information und Monitoring 
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
Eine kinder - und jugendfreundliche Stadt zeichnet sich dadurch aus, dass sie über 
Kinderrechte informiert und dafür zielgruppengerechte, niedrigschwellige und transparente 
Kommunikations- und Informationskanäle nutzt. Dies ermöglicht Kindern und Jugendlichen 
sich zu beteiligen.  
Im Jahr 2021 wurde daher in einem hierarchieübergreifenden und interdisziplinären 
Projektteam an neuen Wegen und Möglichkeiten gearbeitet, wie vorhandene Barrieren der 
Kommunikationsstruktur behoben werden könnten. Hierzu wurde zunächst ein 
gemeinsames Verständnis für die Zielgruppe entwickelt, indem die Stakeholder analysiert 
wurden. Nach Durchführung von qualitativen Interviews zeichnete sich schnell ab, dass sich 
die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und junge Erwachsenen je nach Alter stark 
unterscheiden. Zu entwickelnde Maßnahmen werden daher im weiteren Prozess 
voneinander getren nt betrachtet, um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu 
werden. Vor allem für die Altersgruppe von 12 bis 27 Jahren besteht großer Bedarf die 
Kommunikationswege zielgruppengerechter auszubauen.  
Neue, insbesondere digitale Plattformen sind aus dem Alltag der jungen Generationen nicht 
mehr wegzudenken. Die Interviews mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen 
bestätigten dies und ergaben, dass die Stadt Köln gerade im Bereich der digitalen 
Informations- und Kommunikationsformate bezogen auf die bena nnten Zielgruppen bisher 
noch nicht ausreichend aufgestellt ist.  
Die Erschließung neuer Informations- und Kommunikationskanäle birgt große 
Optimierungspotenziale und hat bereits ebenfalls Berücksichtigung im Maßnahmenkatalog 
des neuen kommunalen Kinder- und Jugendförderplan gefunden. Die Schaffung neuer 
Informations- und Kommunikationszugänge soll daher als gemeinsamer langfristig 
angelegter Prozess verfolgt werden. 
Maßnahmenziel (SMART) 
Ziel: Bis 2025+ konnten neue Informations- und Kommunikationskanäle entwickelt werden, 
die zu einer niedrigschwelligen, partizipativen und zielgruppenspezifischen Kommunikation 
mit der Zielgruppe beitragen.  
Das Ziel soll durch folgende Teilschritte erreicht werden:

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 54 
1) 2022: Entwicklung eines Konzeptes mit Ansätzen für neue Informations- und 
Kommunikationskanäle auf Grundlage der Erkenntnisse aus dem 
Verwaltungsreformprojekt 
 
2) 2023: Erste Entwicklung eines digitalen Tools, Erstellung eines „Minimum viable 
Products“ 
 
3) 2024: Feedback-Schleifen mit den Nutzer*innen 
 
4) 2025+: Umsetzung des erhaltenen Feedbacks und Herausgabe der neuen 
Kommunikations- und Informationskanäle 
Zielgruppe 
Kölner Kinder und Jugendliche (Hauptzielgruppe: Kinder, Jugendliche und junge 
Erwachsene im Alter von 12 bis 27 Jahren) 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
Start: 2021 2022 ff. 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
Kommunaler Kinder- und Jugendförderplan 2021-2025 
Zuständigkeit Amt für Kinder, Jugend und Familie, Koordination Kinderfreundliche 
Kommune Köln 
Prozessbeteiligte  Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
 Weitere relevante interne oder externe Akteur*innen 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
in Form von 
Interviews 
wird angestrebt wird angestrebt 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 werden im Prozessverlauf entwickelt 
Monitoring 
Status Die Planung ist gestartet. 
Risikoanalyse  Verzögerte Zeitplanung durch die Corona Pandemie 
 Fehlende finanzielle Ressourcen 
 Fehlende personelle Ressourcen zur fortlaufenden Pflege und 
Aktualisierung 
 Begrenzungsrahmen der Umsetzungsmöglichkeiten durch 
rechtliche Vorgaben (bspw. Datenschutz)

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 55 
5.5 Handlungsfeld: Kinder-, Jugend- und Gesundheitsschutz 
Kommunen sind als öffentliche Träger der Jugendhilfe verpflichtet die in § 2 Sozialgesetzbuch 
Achtes Buch (SGB VIII) benannten Aufgaben zu erfüllen. Der Kinderschutz hat seine 
verfassungsrechtliche Grundlage in Artikel 6 Absatz 2 Grundgesetz (GG).  Der staatliche 
Schutzauftrag umfasst den präventiven und intervenierenden Kinderschutz. 
„Das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen unterliegt risikobehafteten, komplexen 
Entwicklungsprozessen, welche zur Abfederung vielschichtige und präventive Konzepte 
erfordern. Daher ist der erzieherische Kinder - und Jugendschutz als Querschnittaufgabe 
eingebettet in viele Bereiche der Kinder- und Jugendförderung.“31 
Der erzieherische Kinder - und Jugendschutz ist ständigen Veränderungsprozessen sowie 
wissenschaftlichen Diskursen unterworfen, und muss seine zielgrup penspezifischen 
Präventionsangebote entsprechend fortlaufend entwickeln und vorhalten. Zu wichtigen 
Jugendschutzthematiken zählen insbesondere Sucht und Drogen, 
Persönlichkeitsverletzungen, Gewalt und Mobbing, neue Medien, Liebe/ Sexualität, Sekten, 
Kulte und (Rechts)Extremismus, Kindeswohlgefährdung im Kontext der §§ 8a und 72a SGB 
VIII, sexualisierte und körperliche Gewalt, Gefährdungen in der Freizeit sowie 
Gesundheitsförderung. 
Die Struktur des erzieherischen Kinder - und Jugendschutz ist in der Abteilun g 
Kinderinteressen und Jugendförderung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie verortet. 
Hier finden sich Fachstelle n für Jugendmedienschutz und Medienpädagogik, Gewalt - und 
Salafismusprävention, Demokratieförderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie 
leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, Suchtprävention 
und Gesundheitsförderung, sowie der Bereich Streetwork, welches als niedrigschwelliges 
Angebot problembelastete Zielgruppen in prekären Lebenslagen unterstützt.32 
Der intervenierende Kinderschutz wird in Köln durch die Bezirksjugendämter sichergestellt. In 
jedem der neun Bezirke befindet sich ein Bezirksjugendamt als zentrale Anlaufstelle für 
Familien, Kinder und Jugendliche im Stadtbezirk. Die Aufgaben des Allgemeine n Sozialen 
Dienstes finden sich im Sozialgesetzbuch Achtes Buch (SGB VIII) wieder und beinhalten 
neben der Beratung von hilfesuchenden Eltern, Kindern und Familien die Gewährung von 
Jugend- und Eingliederungshilfen und die Mitwirkung in familiengerichtlichen Verfahren. 
Die Stadt Köln hat 2008 zudem einen Spezialdienst für den Kinderschutz eingerichtet: Den 
Gefährdungsmeldungssofortdienst (GSD). Der GSD verstärkt den Allgemeinen Sozialen 
Dienst, in dem er die Erreichbarkeit der Bezirksjugendämter an 365 Tage n rund um die Uhr 
gewährleistet und Meldungen bei Verdacht auf Kindesmisshandlung und 
Kindesvernachlässigung entgegen nimmt. Bei akutem Handlungsbedarf leistet der GSD 
                                                
31 Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Köln 2021-2025, S. 79 
32 Vgl. Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Köln 2021- 2025, S. 80ff.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 56 
unmittelbar Hilfestellung und verfügt über die erforderliche Entscheidungskompetenz. Als  
letztes Mittel kann ein gefährdetes Kind auch in Obhut genommen werden. Der 
Gefährdungsmeldungssofortdienst berät als insoweit erfahrene Fachkraft auch im Sinne des 
§ 8b SGB VIII. Fachkräfte von freien Trägern, Lehrer*innen oder andere Personen, die 
beruflich in Kontakt mit Kindern oder Jugendlichen stehen, können sich bei der Einschätzung 
einer Kindeswohlgefährdung im Einzelfall beraten lassen. 
Der intervenierende Kinderschutz in Köln wird durch zahlreiche Netzwerke wie Frühe Hilfen, 
Netzwerk in Schule (N EIS) und Kooperationsvereinbarungen unter anderem mit den Kinder - 
und Jugendpsych iatrien, den Schulen und Kindertageseinrichtungen, den Beratungsstellen 
,dem Gesundheitsamt, der Polizei und vielem mehr verstärkt.  
Aber auch die Stärkung der Kinderrechte insgesamt führt zu mehr Kinder- und Jugendschutz.  
Hier kann Partizipation als Qualitätsmerkmal ein unterstützender Faktor sein. Durch die 
Verankerung einer Grundhaltung, die sich auf die Kinderrechte stützt, wie zum Beispiel die im 
Rahmen der Qualitätsoffen sive der städtischen Kindertageseinrichtungen entstanden 
Leitlinien „Bilden, Betreuen und Erziehen mit Herz und Verstand“,  erfolgt eine fortlaufende 
Auseinandersetzung der Pädagog*innen über ihre Haltung und ihr Handeln den Kindern 
gegenüber. Dies kann somit einen wichtigen Beitrag zum Kinderschutz liefern.  
 
Im Artikel 24 der UN- Kinderrechtskonvention werden die Gesundheitsvorsorge und das Recht 
des Kindes auf ein Höchstmaß an Gesundheit beschrieben. Wie eingangs im Bereich des 
Kinder- und Jugendschutz au sgeführt, kann auch im Bereich Gesundheit zwischen 
präventiven Maßnahmen und Maßnahmen zum Gesundheitsschutz unterschieden werden. 
Die Wissensvermittlung von Grundkenntnissen über Gesundheit und Ernährung der Kinder 
und die Aufklärung von Eltern und Kinder über Gesundheitsthemen stellt bereits eine wichtige 
präventive Arbeit für mehr Gesundheitsschutz dar.  Das Kölner Gesundheitsamt bietet 
ernährungsmedizinische Beratungen an und bietet praktische Informationen rund um das 
Thema an. Innerhalb der Stadt Köln besteht zudem eine breite Netzwerkarbeit für die 
Umsetzung von gesundheitsförderlichen und präventiven Maßnahmen. So setzen sich 
Arbeitskreise wie der Arbeitskreis „Ess -Störungen“ oder Netzwerke wie das „Netzwerk 
Gesundheitsbildung“ dafür ein , Informationen und Angebote der Prävention und 
Gesundheitsförderung zu bündeln.  
Im aktuellen Kinder- und Jugendförderplan 2021- 2025 heißt es dazu: „Schutz bedarf es auch 
in Hinblick auf vielfältige Einflüsse, welchen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen in 
ihren unterschiedlichen Lebenswelten ausgesetzt sind, und die zur Bedrohung ihrer 
physischen und psychischen Gesundheit führen können. Hier gilt es, bedarfsgerechte 
Präventionsangebote zu entwickeln und gesundheitsfördernde Anreize zu setzen.33 
                                                
33 Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Köln 2021- 2025, S. 25.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 57 
Aufgrund der Viel falt der Präventionsangebote innerhalb der Stadt Köln können diese nicht 
vollumfänglich an dieser Stelle dargestellt werden. Daher werden exemplarisch nur zwei große 
strategische Prozesse herausgegriffen: 
Der Rat der Stadt Köln hat am 12. Dezember 2019 die Umsetzung der Kölner Gesamtstrategie 
„Kölner Kinder stärken!- 184 Tausend junge Chancen fördern“ als zentrales Handlungskonzept 
zur Bekämpfung der negativen Folgen und Auswirkungen von Kinder -, Jugend – und 
Familienarmut einstimmig beschlossen. Im Rahmen des Programms konnten unter anderem 
Gesundheitslots*innendienste, welche an Familiengrundschulzentren angedockt sind, 
eingerichtet werden. 
Im Rahmen des Programms "Lebenswerte Veedel – Bürger*innen- und Sozialraum -
orientierung in Köln" wird seitens des Dezernates V- Soziales, Gesundheit und Wohnen in den 
Jahren 2021 und 2022 das Schwerpunktthema Kinder- und Jugendgesundheit bearbeitet. Eine 
Analyse der Kinder- und Jugendgesundheit in Köln hat gezeigt, dass die gesundheitliche Lage 
der Kinder und Jugendliche n, die in den Sozialraumgebieten leben, weniger gut ist als im 
gesamtstädtischen Durchschnitt. Bei einer zweiteiligen Auftaktveranstaltung zum Thema 
wurde zum einen über mögliche Gründe und Ursachen für die schlechteren Werte in den 
Sozialraumgebieten und zum anderen über strategische Ansätzen zur Verbesserung der 
Kinder- und Jugendgesundheit diskutiert und gemeinsam nächste Schritte entwickelt.  
Gesundheitsförderung findet sich auch in einem breiten Sport - und Bewegungsangebot 
wieder. 
 
Ausblick: 
Im Rahmen des vorliegenden Aktionsplans wird im Handlungsfeld „Kinder -, Jugend - und 
Gesundheitsschutz“ ein Fokus auf die Sicherstellung des Kinderschutzes für besonders 
herausfordernde Kinder und Jugendliche im Spannungsfeld zwischen Jugendhilfe und 
Gesundheitshilfe und die zielgruppengerechte Vermittlung von Information gelegt. Das 
Handlungsfeld findet sich auch in Maßnahmen anderer Handlungsfelder als 
Querschnittsthema wieder.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 58 
5.5.1 Maßnahmen 
Operationalisierte Maßnahmen zum Handlungsfeld Kinder-, Jugend- und 
Gesundheitsschutz 
 
12 
Maßnahmentitel Sicherstellung des Kinderschutzes für besonders 
herausfordernde Kinder und Jugendliche im Spannungsfeld 
zwischen Jugendhilfe und Gesundheitshilfe 
Artikel-UN-KRK Artikel 18, 19 und 20: Verantwortung für das Kindeswohl; Schutz vor 
Gewaltanwendung, Misshandlung und Verwahrlosung;  
Artikel 24: Gesundheitsvorsorge 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „Kinder- , Jugend- und Gesundheitsschutz“  
Weitere Schnittstellen-Handlungsfelder: 
 Chancengerechtigkeit & Vielfalt  
 Verankerung im städtischen Handeln 
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Kindeswohl hat Vorrang 
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die die bestehenden Hilfesysteme mit ihren 
erzieherischen und psychologisch-psychiatrischen Bedarfen an ihre Grenzen bringen, 
steigt in der Stadt Köln sukzessive. Hierbei ist insbesondere in den letzten 2 Jahren, unter 
anderem verstärkt durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, zunehmend 
festzustellen, dass auch jüngere Jugendliche (ab 10 Jahren), mit selbst- und 
fremdgefährdenden Verhalten und massiven  Verhaltensauffälligkeiten, pädagogische 
Settings in Schule, Jugendhilfe und Gesundheitshilfe überfordern.  
Es handelt sich häufig um Kinder und Jugendliche, die sich mit ihrer Problematik an der 
Schnittstelle zwischen den Angeboten von Jugendhilfe und Psychiatrie befinden, jedoch 
keinem dieser Systeme  konkret und passgenau zuzuordnen sind. Um auf die Bedarfe 
dieser herausfordernden Kinder und Jugendlichen adäquat reagieren zu können und ihnen 
einen Weg in eine regelkonforme gesellschaftliche Teilhabe zu ebnen, bedarf es einer 
engen Verzahnung der Hilfesysteme, bis hin zur Entwicklung eines systemübergreifenden 
belastbaren pädagogischen Angebotes. 
Maßnahmenziel (SMART) 
Ziel: Der Schutz von Kindern und Jugendlichen im Spannungsfeld zwischen Jugendhilfe 
und Gesundheitshilfe ist sichergestellt; die Basis für eine regelkonforme gesellschaftliche 
Teilhabe ist geschaffen.  
Dieses Ziel soll durch folgende Schritte angegangen werden: 
1) Kontaktaufnahme des Jugendamtes mit potentiellen Kooperationspartner*innen mit 
dem Ziel des Abgleichs von Aufgabenbereichen, Zuständigkeiten und 
Schnittstellen. 
 
2) Betrachtung und Verifizierung von Stolpersteinen in der Kooperation und Lücken in 
der Angebotsstruktur 
 
3) Gemeinsame Entwicklung eines Konzeptes zur Optimierung der Kooperation 
Ggf. Konzeptionierung eines pädagogischen Angebotes

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 59 
Zielgruppe 
Kinder und Jugendliche mit einem Hilfebedarf an der Schnittstelle zwischen Jugendhilfe 
und Gesundheitshilfe 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
Start: 2022 2022 ff. 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
entfällt 
Zuständigkeit Amt für Kinder, Jugend und Familie, hier konkret: 511 Abteilung 
Pädagogische Dienste 
Prozessbeteiligte  Koordination Kinderfreundliche Kommune  
 Akteur*innen der Gesundheitshilfe und Jugendhilfe,  
 Einbezug weiterer Akteur*innen im Laufe des Prozesses 
denkbar, wie zum Beispiel der Polizei 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
nein wird angestrebt wird angestrebt 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 können sich im Planungsprozess entwickeln 
Monitoring 
Status Die Maßnahme ist noch nicht gestartet. 
Risiken  Fehlende finanzielle Ressourcen 
 Verzögerung in der Zeitplanung aufgrund der Corona 
Pandemie

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 60 
13 
Maßnahmentitel Erstellung eines Erklärfilms für Kinder zu den Leitlinien „Bilden, 
Betreuen und Erziehen mit Herz und Verstand“ 
Artikel-UN-KRK Artikel 12,13, 14 und 17: Berücksichtigung des Kindeswillens, Recht 
auf Beteiligung; Meinungs- und Informationsfreiheit; Gedanken-, 
Gewissens- und Religionsfreiheit; Zugang zu Medien, Kinder- und 
Jugendschutz 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „Kinder-, Jugend- und Gesundheitsschutz“ 
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 Strukturelle Partizipation 
 Verankerung im städtischen Handeln 
 Zielgruppengerechte Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit 
 Chancengerechtigkeit & Vielfalt 
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Information und Monitoring 
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
Die Qualitätsoffensive startete im Sommer 2018 für alle 224 städtischen 
Kindertageseinrichtungen. Sie zielte unter anderem darauf ab, in einem großen 
partizipativen Prozess Qualitätsansprüche zu erarbeiten und ein verbindliches 
Qualitätshandbuch zu erstellen. Letzteres konnte erfolgreich im Jahr 2019 veröffentlicht 
werden.  
Die Leitlinien „Bilden, Betreuen und Erziehen mit Herz und Verstand“ spiegeln den 
pädagogischen Ansatz der städtischen Kindertageseinrichtungen wider und richten sich an 
den UN-Kinderrechten und Reckahner Reflexionen aus. Sie beschreiben eine respektvolle 
und wertschätzende Haltung den Kindern gegenüber und unterstützen die Pädagog*innen 
darin, ihre Haltung und ihr Handeln fortlaufend zu reflektieren. Sie machen deutlich, dass 
Kinder Pädagog*innen brauchen, die sie liebevoll begleiten, fördern und vor schädlichen 
Einflüssen bewahren. Damit liefern die Leitlinien einen wichtigen Beitrag zum 
Kinderschutz.  
Als Aushängeschild für alle städtischen Kindertageseinrichtungen wurden die Leitlinien auf 
Leinwänden festgehalten. Die erste Leinwand wurde im Februar 2020 von 
Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Rahmen einer Pressekonferenz in einer der 
Kindertageseinrichtungen aufgehängt. Mittlerweile sind die Leinwände gut sichtbar in allen 
städtischen Kindertageseinrichtungen angebracht. Sie sollen dazu anregen, über die 
Themen ins Gespräch zu kommen – mit Kolleg*innen, mit Eltern und vor allem auch mit 
den Kindern.  
Um bei Kindern ein Bewusstsein ihrer Rechte zu schaffen, müssen sie entsprechend 
informiert werden. Daher ist geplant den Inhalt der Leitlinien in einem Erklärfilm 
kindgerecht aufzubereiten und darzustellen. 
Maßnahmenziel (SMART) 
Ziel: Alters- und zielgruppengerechte Vermittlung der Leitlinien „Bilden, Betreuen und 
Erziehen mit Herz und Verstand“ zur niedrigschwelligen Information von Kindern über ihre 
eigenen Rechte und ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten in den städtischen 
Kindertageseinrichtungen. 
Dieses Ziel soll durch folgende Schritte erreicht werden: 
1) Erstellung eines zielgruppengerechten Drehbuchs für den Kinder-Erklärfilm.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 61 
2) Beauftragung eines Filmemachers zur Erstellung des Erklärfilms. Nach Möglichkeit 
soll das Einsprechen der Texte durch ein Kind erfolgen. 
 
3) Der Film wird einer Gruppe von Kita- Kindern im „Pre-Test“ präsentiert und auf 
Verständlichkeit hin überprüft und gegeben falls nachbearbeitet. 
 
4) Der Kinder-Erklärfilm wird zunächst den erwachsenen Fachkräften auf 
Leitungskonferenzen am 06.05. und 13.05.2022 vorgestellt. 
 
5) Einführung des Kinder-Erklärfilms als verbindlicher Baustein im Kita- Alltag aller 
224 städtischen Kindertageseinrichtungen. 
Zielgruppe 
Alle Kinder in städtischen Kindertageseinrichtungen (Aktuell: 17.000 Kinder (Stand: März 
2022)) 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
Start: 2021 / 2022 2022 ff. 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
 Kölner Perspektiven 2030+ 
hier Leitziel 3.4: Köln fördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt 
Zuständigkeit Amt für Kinder, Jugend und Familie hier: 513 
Kindertageseinrichtungen 
Prozessbeteiligte  Koordination Kinderfreundliche Kommune 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
nein wird angestrebt wird angestrebt 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 ergeben sich im Prozessverlauf 
 Veröffentlichung des Kinder-Erklärfilms soll auch auf dem 
städtischen YouTube-Kanal erfolgen 
Monitoring 
Status Das Konzept wird derzeit erstellt. 
Risikoanalyse  Verzögerung in der Zeitplanung durch die Corona-Pandemie

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 62 
5.6 Handlungsfeld: Chancengerechtigkeit und Vielfalt 
Chancengerechtigkeit 
Artikel 2 der UN -Kinderrechtskonvention garantiert jedem Kind das Recht auf Nicht - 
Diskriminierung als übergreifendes Grundprinzip, welches im Zusammenspiel mit jedem 
anderen Einzelrecht der UN-Kinderrechtskonvention angewendet werden kann. 
Die Chancen der in Köln lebenden jungen Menschen sind auf vielfältige Weise sehr 
unterschiedlich. Geschlecht, Sprache, Herkunft, körperliche Einschränkungen, Bildung, 
finanzielle Lage und vieles mehr unterscheiden die Ausgang ssituationen. 
Chancengerechtigkeit bedeutet, für jeden eine Chance und Perspektive zu schaffen, 
unabhängig der angeborenen Voraussetzungen. Dafür braucht es Regeln, die keinen 
Menschen ausschließen, Voraussetzungen die jede*r erfüllen kann, Angebote, welche Defizite 
kompensieren können und ein Verständnis für die Individualität eines jeden Menschen. Als 
kinderfreundliche Kommune ist Köln darauf bedacht, ein Bewusstsein zu schaffen und eben 
jene Faktoren sichtbar zu machen, um darauf reagieren zu können.  
Chancengerechtigkeit für jedes Kölner Kind bedeutet langfristig auch gesamtgesellschaftlich 
mehr Zufriedenheit und mehr Lebensqualität für die Kölner Bevölkerung. Um allen Kindern, 
Jugendlichen und Familien in Köln eine Chance auf Teilhabe und Schutz vor Diskriminierung 
zu ermöglichen, ist es erforderlich, dass auch die sexuelle, die geschlechtliche und die 
familiäre Vielfalt der Gesellschaft in den Angeboten und Leitbildern der Kinder - und 
Jugendarbeit, sowie der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Berücksichtigung findet.34  
Inklusion bedeutet sinngemäß übersetzt „Zugehörigkeit“ und damit das Gegenteil von 
Ausgrenzung. Wenn also jeder Mensch, unabhängig seiner Individualität, Herkunft, 
Weltanschauung, Religion, sexuellen Orientierung, seines Geschlechts oder e iner 
Beeinträchtigung, am Leben in der Gesellschaft teilnehmen kann, ob am Arbeitsplatz, am 
Bildungsangebot, am Alltagsleben in der Nachbarschaft oder der Freizeit, kann von einer 
inklusiven Gesellschaft gesprochen werden. 
Die Stadt Köln nimmt seit Frühjah r 2017 am Landesprogramm „kinderstark - NRW schafft 
Chancen“ teil. Im Rahmen des Landesprogramms wird die Stadt Köln seitens des Landes 
Nordrhein- Westfalen beim Auf- und Ausbau der kommunalen Präventionsketten unterstützt. 
Die Kölner Gesamtstrategie „Kölner Kinder stärken!-184 Tausend junge Chancen fördern“ mit 
dem entwickelten Leitbild stellen das zentrale Handlungskonzept zur Bekämpfung der 
negativen Folgen und Auswirkungen von Kinder-, Jugend- und Familienarmut dar und bilden 
die Grundlage für die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen auf der Praxisebene.35 
                                                
34 Vgl. Stadt Köln: LSBT*Q* Aktionsplan: Handlungsfeld 1 Kinder, Jugend und Familie S. 10 
35 Vgl. Stadt Köln: Kölner Kinder stärken! – 184 Tausend junge Chancen fördern!  https://ratsinformation.stadt-
koeln.de/getfile.asp?id=744499&type=do

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 63 
Seit 2020 engagiert sich die Stadt Köln innerhalb des Aufrufs „Förderung des Aufbaus 
kommunaler Präventionsketten" des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und 
Integration des Landes Nordrhein Westfalen, um das Strukturprogramm mit erweiterten Mitteln 
für die Praxis zu unterstützen und mittels eines Maßnahmenpakets „Erfolgsinseln“ zu schaffen. 
Es werden Maßnahmen an Regelinstitutionen in benachteiligten Quartieren gefördert, die die 
Entwicklungs- und Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen verbessern sollen, 
beispielhaft sind hier die Entwicklung von Familiengrundschulzentren, Lotsendienste in 
Verbindung mit Kinder - und Jugendarztpraxen, die konzeptionelle Weiterentwicklung des 
Kommunalen Familienbüros und der Ausbau aufsuchender Angebote zu nennen. 
Teilhabechancen flächendeckend und bedarfsgerecht anbieten zu können, setzt weiterhin 
eine Flexibilität der Angebotslandschaft voraus. Es braucht passgenaue und lebendige 
Angebote, welche den un terschiedlichen Lebenswelten und Kulturen unterschiedlicher 
Zielgruppen gerecht werden. 36 Daher unterstützen die Fachkräfte der freien Träger der 
Jugendhilfe aus den Bereichen der Jugendarbeit, Jugendverbandarbeit und 
Jugendsozialarbeit im Rahmen der täglic hen Arbeit, sowie in spezialisierten Angeboten und 
Projekten das inklusive Miteinander. 
„Da gelingende Bildungsverläufe immer noch stark abhängig von sozialer Herkunft und 
familiären Ressourcen sind, benötigen insbesondere Kinder, Jugendliche und junge 
Erwachsene aus benachteiligten Lebensverhältnissen niederschwellige und kostenfreie 
Beratungs- und Unterstützungsangebote durch vertraute Ansprechpartner*innen. Es geht um 
Schützen, Stärken und segregativen Prozessen entgegenwirken. Gerade hier kann die 
Förderung non -formaler Bildung als Ausgleich zu formalen Bildungsanforderungen 
Erfolgserlebnisse vermitteln und neuen Perspektiven Raum schenken.“37  
Die Covid - Pandemie hat uns nochmal verstärkt vor Augen geführt, dass Bildungs - und 
Teilhabechancen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gerecht und flächendeckend 
gestaltet werden müssen. Hierfür müssen unter anderem präventive und sozialräumliche 
Angebote als niedrigschwellige Unterstützungsangebote weiter ausgebaut und gestärkt 
werden. Ebenso muss die digitale Gleichberechtigung vorangetrieben werden. Hierfür müssen 
Zugänge zu Medien sichergestellt werden.  
 
Vielfalt  
Die Stadt Köln hat als erste Stadt Deutschlands per Ratsbeschluss am 13. März 2007 die 
Charta der Vielfalt unterzeichnet und entschied sich zur Erstellung eines städtischen Diversity- 
Konzeptes. Im Dezember 2018 wurde das  Amt für Integration und Vielfalt gegründet, welches 
dem Dezernat der Oberbürgermeisterin zugeordnet ist. Im Amt für Integration und Vielfalt ist 
                                                
36 Vgl. Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Köln 2021-2025, S. 25 
37 Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Köln 2021- 2025, S. 25

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 64 
unter anderem das Büro der*d es Behindertenbeauftragten, die Fachstelle für  Lesben, 
Schwule, Bisexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Menschen und das Büro 
für Diversity Management verortet . Das Büro des*der Behindertenbeauftragten und die 
Fachstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Menschen 
vertreten die Interessen ihrer jeweiligen Zielgruppe und vermitteln zwischen Behörden, Politik 
und Stadtgesellschaft. Sie arbeiten strategisch auf Grundlage ihrer jeweiligen Konzepte samt 
Maßnahmenkatalog.  
Hier sind unter anderem das Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik "Köln 
überwindet Barrieren - eine Stadt für alle“, sowie der Aktionsplan LSBTI „ Selbstverständlich 
unterschiedlich: Aktionsplan der Stadt Köln zur Akzeptanz sexueller und geschl echtlicher 
Vielfalt" zu nennen. Das Büro für Diversity Management arbeitet zielgruppenübergreifend und 
intersektional. Aktivitäten und Maßnahmen erfolgen auf Grundlage des Diversity Konzeptes 
"2020: Köln l(i)ebt Vielfalt". Das Büro agiert verwaltungsintern und ämterübergreifend, um das 
Thema in seiner Wichtigkeit als Querschnittsaufgabe innerhalb der Verwaltung zu platzieren. 
Zum Büro für Diversity Management gehören die Stelle zum Abbau von Intoleranz, 
Diskriminierung und Ausgrenzung (IDA) und die Geschäftsführung des Rats der Religionen.38  
Das Kommunale Integrationszentrum Köln (KI), als eine Abteilung der städtischen Dienststelle 
Diversity, existiert seit dem 1. August 2013. Das KI verfolgt das Ziel der gleichberechtigtem 
Teilhabe und einer gelingenden Integration der Kölner*innen mit Zuwanderungsgeschichte. 
„Um diskriminierungsfreies Aufwachsen zu ermöglichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt 
zu fördern, bedarf es einer wertegeleiteten, demokratischen Grundhaltung und der eindeutigen 
Bekenntnis zu Toleranz in allen Belangen der Stadtgesellschaft. Kinder- und Jugendförderung 
trägt hierzu bei, indem sie sich gender- und diversitätssensibel aufstellt und Inklusion 
konzeptionell verankert.“39  
2019 lebten in Köln 68.234 Jugendliche im Alter von 14 bis einschl ießlich 20 Jahren 40. Eine 
Studie der Stadt Köln hat gezeigt, dass sich 2017 in Köln 10,6 Prozent der Bevölkerung 
zwischen 18 und 75 Jahren als lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter* oder queer (LSBTIQ) 
bezeichnet haben. Bundesweit lag der Anteil an LSB TI in der Gesamtbevölkerung bei dieser 
Studie bei 6,9 Prozent. Der Umgang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt gewinnt in 
bildungspolitischen und wissenschaftlichen Debatten zunehmend an Bedeutung. Noch immer 
werden nicht-heteronormative Lebensweisen abgewertet, mit weitreichenden Folgen für die 
individuelle Identitätsentwicklung der Jugendlichen. Es gibt daher noch viel zu tun, um  
lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und queeren Jugendliche ein unbeschwertes 
Aufwachsen zu ermöglichen.  
                                                
38 Vgl. Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/diversityvielfalt/abteilung-vielfalt-entstehung-aufgaben  
39 Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Köln 2021-2025, S.25 
40 Stadt Köln: Amt für Stadtentwicklung und Statistik, Stand 31.12.2019

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 65 
Daher setzt sich die Stadt Köln im neuen Kinder - und Jugendförderplan besonders dafür ein 
die Thematik  „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ in allen Bereichen der Jugendförderung 
zu verankern und richtet als eine Maßnahme eine Fachberatungsstelle beim Jugendz entrum 
anyway e.V. ein. Durch die Einrichtung der Fachberatungsstelle kann die Expertise der 
Facheinrichtung für LSBTI Jugendliche und junge Erwachsene nutzbar gemacht werden. 
Fachkräfte aus allen Handlungsfeldern der Jugendhilfe können so für Themen sexue ller und 
geschlechtlicher Vielfalt sensibilisiert und informiert werden. Die Fachberatung kann somit zur 
strukturellen Verankerung der gender - und diversitätssensiblen Kinder - und Jugendarbeit 
beitragen. 
 
Ausblick: 
Für den zweiten Aktionsplan „Kinderfreund liche Kommune“ möchten wir einen besonderen 
Fokus auf die „Herstellung eines barrierefreien Zugangs für Kinder und Jugendliche zu 
relevanten Informationen“ legen. Zudem möchten wir die Mitbestimmungsrechte von Kindern 
und Jugendlichen an Förderschulen stär ken. In den anderen Handlungsfeldern und 
Maßnahmen ist das Handlungsfeld „Chancengerechtigkeit und Vielfalt“ als Querschnittsthema 
ebenfalls berücksichtigt.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 66 
5.6.1 Maßnahmen 
Operationalisierte Maßnahmen zum Handlungsfeld Chancengerechtigkeit und Vielfalt 
 
14 
Maßnahmentitel Etablierung von regelmäßigen Kinderrechte- Workshops mit 
dem Schwerpunkt Mitbestimmung an Förderschulen der Stadt 
Köln 
Artikel-UN-KRK Artikel 12: Berücksichtigung des Kindeswillens, Recht auf 
Beteiligung, Recht auf Information 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „Chancengerechtigkeit und Vielfalt“ 
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 Strukturelle Partizipation 
 Verankerung von Kinderrechten im städtischen Handeln  
 Räume eröffnen für Kinder und Jugendliche 
 
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Partizipation  
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
Der Arbeitskreis Partizipation (AK PARTI) steuert inhaltlich die Stelle des Kölner 
Jugendring e.V. im kooperativen Kinder- und Jugendbüro. Die im AK PARTI vertretenden 
Kinder und Jugendlichen setzen sich für ihre Themen und Anliegen in Köln ein. Die jungen 
Menschen sind teilweise auch in der Bezirksschüler*innen-vertretung (BSV) aktiv. 
Selbstkritisch setzt sich der AK mit der eignen Diversität und der Interessensvertretung 
aller jungen Menschen aus Köln auseinander. 
In Köln besuchen circa 4.560 Kinder und Jugendliche Förderschulen. Diese werden aktuell 
nicht im gewünschten Rahmen erreicht bzw. vertreten. Daraus entstand seitens der Kinder 
und Jugendlichen die Idee, sie direkt vor Ort an ihren Schulen anzusprechen. Dafür haben 
Fachkräfte mit Jugendlichen aus der BSV einen Workshop konzipiert, der sich mit 
folgenden Themen und Fragen beschäftigt: 
 
- Köln: wie geht’s Euch in Köln?  Was findet Ihr gut/ schlecht? Was würdet Ihr ändern? 
- Mitbestimmung: Was heißt das für Euch? Wo bestimmt ihr mit? 
- Schule:  Was und wo könnt ihr in der Schule mitbestimmen? Was macht eine (B)SV? 
 
Im Rahmen der zur Verfügung stehenden finanziellen und personellen Ressourcen kann 
zunächst nur ein Workshop gemeinsam durchgeführt werden (Pilot). In der Auswertung 
des Workshops soll geschaut werden, inwiefern sich das Format für ein Ausrollen auf alle 
Förderschulen eignet. Zudem muss die Finanzierung geklärt werden. 
Maßnahmenziel (SMART) 
Ziel: Die Etablierung des Workshops im Peer-to-Peer Ansatz an allen 23 Förderschulen in 
Köln. Die Andockung des Formates an einen Träger, der im Bereich Inklusion verortet ist, 
wird angestrebt. 
Ziele des Workshops: 
 Aufklärung über die eigenen (Beteiligungs-)Rechte 
 Information zu vorhandenen Mitbestimmungsmöglichkeiten 
 Förderung von Selbstorganisation

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 67 
 Abbau von möglichen Vorurteilen im Peer-to-Peer Ansatz 
 Kontaktaufnahme zu marginalisierten Gruppen von Kindern und Jugendlichen 
Zielgruppe 
Das Pilotformat adressiert Kinder und Jugendliche an einer Förderschule (Pilot). 
Perspektivisch: Alle Kölner Kinder und Jugendliche, die eine Förderschule besuchen. 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
Start: 2021  2022 bis 2025 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n 
 Kölner Perspektiven 2030+  
hier Leitziel 3.4: Köln fördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt 
Zuständigkeit Pilotprojekt: 
 AK PARTI 
 BSV Köln 
 Kölner Jugendring e.V.  
Perspektivisch besteht die Zielsetzung den Workshop bei einem 
Fachträger für Inklusion zu verorten. 
Prozessbeteiligte  Koordination Kinderfreundliche Kommune 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
ja ja ja 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 werden im Prozessverlauf entwickelt 
Monitoring 
Status Für eine Durchführung stehen personelle Ressourcen zur 
Verfügung. Für die weitere Durchführung der Workshops an allen 
Förderschulen müssen  zusätzliche finanzielle oder personelle 
Ressourcen bereitgestellt werden.  
Risikoanalyse  Verzögerung der Zeitschiene durch die Corona Pandemie  
 Fehlende finanzielle oder personelle Ressourcen für die 
Durchführung an allen Förderschulen

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 68 
15 
Maßnahmentitel Herstellung eines barrierefreien Zugangs für Kinder und 
Jugendliche zu relevanten Informationen 
Artikel-UN-KRK Artikel 12,13,14 und 17:  Berücksichtigung des Kindeswillens; 
Meinungs- und Informationsfreiheit; Gedanken-, Gewissens- und 
Religionsfreiheit; Zugang zu den Medien 
Zuordnung zu Handlungsfeld: „Chancengerechtigkeit & Vielfalt“ 
Weitere Schnittstellen- Handlungsfelder: 
 Strukturelle Partizipation 
 Zielgruppengerechte Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit 
Zuordnung zu KFK Schwerpunkt: Information und Monitoring 
 
Maßnahmenkurzbeschreibung 
Kinder und Jugendliche benötigen einen gleichberechtigten Zugang zu für sie relevanten 
Informationen. Barrierefreiheit unterstützt die soziale Inklusion für Kinder und Jugendliche 
mit Behinderung, aber auch für andere Nutzer*innengruppen. Der gleichberechtigte 
Zugang zu Informationen gibt Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung die 
Möglichkeit sich aktiver am Zusammenleben in der Gesellschaft zu beteiligen. 
Die Website der Stadt Köln ist barrierefrei gestaltet. Dokumente der Kinderfreundlichen 
Kommune werden als barrierefreie PDFs zur Verfügung gestellt. Weiterhin wurde im 
Rahmen der 1.Siegelphase ein Erklär-Film erstellt, der zielgruppengerecht darüber 
aufklärt, was eine Kinderfreundliche Kommune ist und was genau diese ausmacht.  
Der Abschlussbericht der 1. Siegelphase wurde zudem in zwei Varianten erstellt: Einer 
Kurzfassung für Kinder und Jugendliche und einer Langfassung für Erwachsene. Die 
Kurzfassung ist in leichter Sprache unter Verwendung von Bildsprache verfasst. Zukünftig 
sollen alle Druckerzeugnisse der Kinderfreundlichen Kommune Köln in zwei Varianten 
erfolgen. Für den neuen Aktionsplan „Kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ ist 
dies bereits berücksichtigt. 
Maßnahmenziel (SMART) 
Ziel: Kinder und Jugendliche erhalten einen barrierefreien Zugang zu relevanten 
Informationen der Kinderfreundlichen Kommune Köln. 
Dieses Ziel wird durch folgende Teilschritte erreicht: 
1) Erstellung und Bereitstellung von Druckerzeugnissen in zwei Varianten. Eine 
Variante adressiert Kinder und Jugendliche und ist in leichter Sprache verfasst.  
 
2) Erschließung neuer Informations- und Kommunikationskanäle für Kinder und 
Jugendliche. (Vgl. hierzu Maßnahme im Feld zielgruppengerechte Kommunikation 
& Öffentlichkeitsarbeit) 
Zielgruppe 
Kölner Kinder und Jugendliche 
Zeitschiene 
Planung Umsetzung Evaluation 
Start: 2021 / 2022 2022 ff. 2023 / 2025 
Verbindungslinien zu kommunaler/n Strategie/n

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 69 
entfällt 
Zuständigkeit Amt für Kinder, Jugend und Familie  
Prozessbeteiligte  Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
 Känguru Colonia Verlag  
 Weitere relevante interne oder externe Akteur*innen 
Querschnittsthemen im Handlungsfeld 
Beteiligung von 
Kindern und 
Jugendlichen 
bei der Planung bei der Umsetzung bei der Evaluation 
wird angestrebt wird angestrebt wird angestrebt 
Maßnahmen zur  
Öffentlichkeitsarbeit 
 werden im Prozessverlauf entwickelt 
Monitoring 
Status Die Planung ist gestartet. 
Risikoanalyse  Verzögerte Zeitplanung durch die Corona Pandemie 
 Fehlende finanzielle Ressourcen 
 Fehlende personelle Ressourcen zur fortlaufenden Pflege und 
Aktualisierung

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 70 
6) Evaluation und Monitoring  
Die Umsetzung des Aktionsplanes erfolgt nach Beschlussfassung des Rates der Stadt Köln. 
Der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V.  sieht ein jährliches Monitoring vor. Das 
Monitoring vor Ort erfolgt über die eingerichtete Steuerungsgruppe. Über die 
Steuerungsgruppe werden auch Kinder und Jugendliche an dem Monitoring der Maßnahmen 
beteiligt. Die Koordination der Kinderfreundlichen Kommune Köln berichtet dem 
Jugendhilfeausschuss mindestens im halbjährlichen Rhythmus über die erzielten Fortschritte 
im Vorhaben Kinderfreundliche Kommune Köln. 
In der Maßnahmenplanung erfolgte bereits eine Risikobewertung der Maßnahmen. Diese fließt 
in die Auswertung der Maßnahmen mit ein . Im Rahmen der e ntsprechenden 
Maßnahmenplanung im Kommunalen Kinder- und Jugendförderplan, ist die Entwicklung eines 
geeigneten Tools zur Messung von Wirksamkeit von Kinder - und Jugendförderung unter 
anderem in Zusammenarbeit mit der kommunalen Stabsstelle Integrierte Jugendhilfe - und 
Schulentwicklungsplanung geplant. Im Sinne der  hier propagierten Verschränkung 
gemeinsamer Prozesse und Planungen sollen auch hier Ideen für ein einheitliches Monitoring 
entlang objektiv messbarer Größen und Indikatoren für die Überprüfung der Wirksamkeit der 
Maßnahmen des Aktionsplanes geschaffen wer den. Als Querschnittsaufgabe der 
Förderplanung wird auch hier der explizite Einbezug von Kinder und Jugendlichen als 
Nutzer*innen der Förderangebote herausgestellt.

2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 71 
7) Anhang  
Abkürzungsverzeichnung 
AK Arbeitskreis 
BauGB Baugesetzbuch 
BSV Bezirksschülervertretung 
CFCI Child Friendly Cities Initiative 
JuLeiCa Jugendleitercard 
KFK Kinderfreundliche Kommune Köln 
KI Kommunales Integrationszentrum der Stadt Köln 
KidS Kinder- und Jugendpädagogische Einrichtung der Stadt Köln 
KJB  (Kooperatives) Kinder- und Jugendbüro  
LSBTI Die Abkürzung LSBTI  steht für Lesben, Schwu le, bisexuelle, 
transgender und intergeschlechtliche Menschen. 
OKJA Offene Kinder- und Jugendarbeit 
SUMP „sustainable urban mobility plan“ 
UN United Nation 
UNICEF e.V. United Nations Children's Fund 
VHS  Volkshochschule  
 
 
Übersicht Ansprechpersonen „Kinderfreundliche Kommune Köln“ 
 Kontaktdaten 
Koordination  
des Siegelverfahrens und 
des Aktionsplans „kinder- 
und jugendfreundliches 
Köln“ 
 
 
kinderfreundliche-kommune@stadt-koeln.de 
Anica Latzer - Amt für Kinder, Jugend und Familie 
Tel. 0221-221-21196 
Weitere Infos gibt es unter folgendem Link: 
https://www.stadt-koeln.de/artikel/68837/index.html

Anlage 5, Auszug Integrationsrat 10.05.2022

1288 Zeichen

Geschäftsführung  
Integrationsrat 
Frau Arikan 
Telefon:  (0221) 29725 
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  Neslihan.Arikan@STADT-KOELN.DE  
Datum: 17.05.2022 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Integrationsrates vom 
10.05.2022  
öffentlich 
8.1 Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinderfreundli-
che Kommune“ 
0961/2022 
8.1.1 Änderungsantrag zum Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt 
Köln als „Kinder-freundliche Kommune“ 0961/2022 
AN/1022/2022 
 
 
Beschluss: 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den „2. Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches 
Köln 2022- 2025“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umsetzung 
ab Juli 2022.  
Bei der Umsetzung des KJFG ist die Situation bzw. Lebenswirklichkeit der Kin-
der und Jugendlichen mit internationaler Familiengeschichte stärker zu be-
rücksichtigen.  
Die Stadtverwaltung wird aufgefordert im neuen KJFP die Thematik "Empower-
ment von BiPOC und Rassismuskritische Ansätze" in allen Bereichen der Ju-
gendförderung zu verankern und als eine Maßnahme eine Fachberatungsstelle 
bei einem migrantischen Jugendzentrum einzurichten.  
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig dem geänderten Änderungsantrag zugestimmt 
 
Diskussionsgrundlage des Beschlusses war ein Änderungsantrag des FachAK 3

Anlage 13, Vorabauszug TOP 7.1 Digitalisierungsausschuss 2022-05-16

854 Zeichen

Geschäftsführung 
Digitalisierungsausschuss 
Frau Marusich 
Telefon:  (0221) 221-31544  
Fax:   (0221) 221-22845 
E-Mail: olga.marusich@stadt-koeln.de 
Datum: 10.06.2022 
(Vorab-)Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 9. Sitzung des 
Digitalisierungsauss chusses  vom 16.05.2022 
öffentlich 
 
7.1 Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinder-
freundliche Kommune“ 
0961/2022 
 
Beschluss wie im Jugendhilfeausschuss:  
 
Der Digitalisierungsausschuss empfiehlt dem Rat wie folgt zu beschließen:  
 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den 2. Aktionsplan „kinder - und jugendfreundliches Köln 
2022-2025“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umsetzung ab Juli 
2022.  
Bei der Umsetzung sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung stärker be -
rücksichtigt werden.  
 
 
Abstimmungsergebnis:  
 
Einstimmig zugestimmt

Anlage 7, Auszug Verkehrsausschuss 17.05.2022

1392 Zeichen

Anlage 7 
 
 
Geschäftsführung  
Verkehrsausschuss 
Frau Krause 
Telefon:  (0221) 221-25909  
Fax       :  (0221) 221-24447 
E-Mail:  angela.krause@stadt-koeln.de 
Datum: 18.05.2022 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 14. Sitzung des 
Verkehrsausschusses  vom 17.05.2022  
öffentlich 
4.4 Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinderfreundli-
che Kommune“ 
0961/2022 
RM Lorenz schlägt seitens der SPD-Fraktion vor, sich den Voten des Jugendhil-
feausschusses sowie des Integrationsrates anzuschließen. 
Geänderter Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss empfiehlt dem Rat wie folgt zu beschließen: 
 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den 2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 
2022-2025“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umsetzung ab Juli 
2022. 
Bei der Umsetzung sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung stärker berück-
sichtigt w erden. 
Bei der Umsetzung des KJFG ist die Situation bzw . Lebensw irklichkeit der Kinder 
und Jugendlichen mit internationaler Fami liengeschichte stärker zu berücksichtigen.  
Die Stadtverw altung w ird aufgefordert im neuen KJFP die Thematik "Empow erment 
von BiPOC und Rassismuskritische Ansätze" in allen Bereichen der Jugendförderung 
zu verankern und als eine Maßnahme eine Fachberatungsstelle bei einem migranti-
schen Jugendzentrum einzurichten. 
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt

Beschlussvorlage Rat

6736 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IV/51 
 
Vorlagen-Nummer 
 0961/2022 
Freigabedatum 
25.03.2022  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinderfreundliche Kommune„ 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 31.03.2022 
Jugendhilfeausschuss 05.04.2022 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 07.04.2022 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 07.04.2022 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 07.04.2022 
Sportausschuss 07.04.2022 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.04.2022 
Stadtentwicklungsausschuss 07.04.2022 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 28.04.2022 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 02.05.2022 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 02.05.2022 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 02.05.2022 
Integrationsrat 10.05.2022 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 10.05.2022 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 12.05.2022 
Digitalisierungsausschuss 16.05.2022 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 16.05.2022 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 16.05.2022 
Gesundheitsausschuss 17.05.2022

2 
 
 
Beschluss: 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den 2. Aktionsplan „kinder - und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umsetzung ab Juli 2022. 
 
 
Verkehrsausschuss 17.05.2022 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 19.05.2022 
Ausschuss Kunst und Kultur 31.05.2022 
Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 14.06.2022 
Rat 20.06.2022

3 
Begründung 
 
Der 1. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2018- 2021“ wurde am 19. Dezember 2017 
durch den Rat der Stadt Köln beschlossen (Session 2668/2017). Die erste Siegelphase endete zum 
20. Mai 2021. In der anschließenden einjährigen Verlängerungsphase, in der ein neuer Aktionsplan 
zu beschließen ist, kann das Siegel weiter geführt werden. 
 
Das Siegel Kinderfreundliche Kommune hat eine übergreifende Bedeutung bei der Umsetzung der 
UN- Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene. Mit der Entscheidung des Rats der Stadt Köln, sich 
um das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ zu bewerben, bekennt sich Köln dazu, Kinderrechte im 
Bereich der kommunalen Zuständigkeit verbindlich umzusetzen. Dies wurde durch die Aufnahme der 
Kinder- und Jugendfreundlichkeit in die Hauptsatzung unter §12b nochmals bekräftigt. Die Kinder - 
und Jugendfreundlichkeit ist daher als Querschnittsaufgabe für alle Verwaltungsressorts zu betrach-
ten und es gilt entspreche nde Strukturen zu schaffen und diese unabhängig von handelnden Perso-
nen abzusichern.  
Aufbauend auf den Erfahrungen der ersten Siegelphase gilt es nun im 2. Aktionsplan zentrale strate-
gische Fragen für Kinder und Jugendliche in der Stadt Köln zu beantworten. Der Aktionsplan „kinder- 
und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ stellt sich der Herausforderung eine strategische Struktur zu 
entwickeln, mit der die Ziele der Kinderfreundlichen Kommune als Querschnittsaufgabe der gesamten 
Verwaltung dauerhaft im städtischen Denken und Handeln der Millionenstadt verankert werden kön-
nen.  
Der hier vorliegende Aktionsplan schließt unmittelbar an den ersten Aktionsplan an, greift Ziele und 
Handlungsempfehlungen auf und erweitert das Maßnahmenspektrum in Feldern, die in der Auswer-
tung der ersten Siegelphase als Handlungsbedarfe sichtbar wurden.  
 
Die sechs Handlungsfelder lauten: 
 
1. Strukturelle Partizipation von Kindern und Jugendlichen 
2. Räume eröffnen für Kinder und Jugendliche 
3. Verankerung von Kinderrechten im städtischen Handeln 
4. Zielgruppengerechte Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit 
5. Kinder-, Jugend- und Gesundheitsschutz 
6. Vielfalt & Chancengerechtigkeit 
Bei der Erstellung der Handlungsfelder ist beachtet worden, dass sich Lebens - und Aktionsbereiche 
der Zielgruppen nicht analytisch voneinander trennen lassen.  
Die Stadt Köln verfügt bereits über einen umfassenden Handlungskatalog für Kinder und Jugendliche 
aus den verschiedensten Ämtern und Dezernaten der Stadtverwaltung. Sie verfolgt diesen Hand-
lungskatalog in verschiedenen übergreifenden, strategischen Prozessen, Planungen und Strategien. 
Um ein ganzheitliches Verständnis in Bezug auf die Kinder - und Jugendfreundlichkeit in Köln zu er-
zielen, besteht die Zielsetzung einer integrierten Planungs- und Handlungsstrategie, wie sie bereits im 
aktuellen Kinder- und Jugendförderplan 2021- 2025 beschrieben wurde. Im Sinne einer integrierten 
Planung gilt es Verbindungslinien herzustellen, um Synergieeffekte nutzbar zu machen. 
Der Aktionsplan versteht sich als „Steuerrad“ zur praktischen und überprüfbaren Umsetzung der UN-
Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene. Er beschreibt die kommunale Strategie, sowie Maßnah-
men, mit denen das Ziel erreicht werden soll. Die neue Struktur des Aktionsplans erscheint geeignet, 
die Kinderrechte auf lokaler Ebene langfristig tiefer zu verankern und ein Mitdenken von Kindern und 
Jugendlichen, in allen sie betreffenden Prozessen oder Handlungen, zu erreichen. Dabei erhebt er 
nicht den Anspruch sämtliche Handlungserfordernisse, die sich in einem Planungszeitraum ergeben 
könnten, gedanklich abschließend vorwegzunehmen und im Detail festzulegen. Der Aktionsplan lebt 
vielmehr von einer fortlaufenden Weiterentwicklung. 
Der Aktionsplan wurde seitens des Vereins Kinderfreundliche Kommunen e.V. und seitens der beiden 
vom Verein eingesetzten Sachverständigen vorgeprüft und wurde für eine Folgezertifizierung als ge-
eignet eingeschätzt.

4 
Finanzielle Auswirkungen: 
Mit dem Beschluss dieser Vorlage sind keine unmittelbaren finanziellen Auswirkungen verbunden. 
Die gegebenenfalls für die Umsetzung des Aktionsplans erforderlichen Einzelmaßnahmen notwendi-
gen Finanzmittel sind von den betroffenen Fachämtern aus dem laufenden Haushaltsbudget zu tra-
gen. 
 
Anlagen:  
 
Anlage 1: Aktionsplans „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
Anlage 2: Abschlussberichte der ersten Siegelphase  
 Abschlussbericht in Kurzform (kinder- und jugendgerechte Version) 
 Abschlussbericht in Langform 
 
Dringlichkeitsbegründung: 
Auf Grund von Abstimmungserfordernissen mit dem Verein Kinderfreundliche Kommu nen e.V. hat 
sich die Vorlage verzögert. Die vorläufige Siegelphase endet zum 20. Mai 2022. Nach Abstimmung 
mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. wird die Verlängerung der vorläufigen Siegelphase 
um einen weiteren Monat, bedingt durch die umfangreiche Gremienfolge mitgetragen. 
Um eine nahtlose Folgezertifizierung der Stadt Köln zur Kinderfreundlichen Kommune durch den Ver-
ein sicherzustellen, ist daher ein Beschluss der Vorlage durch den Rat der Stadt Köln in seiner Sit-
zung am 21.06.2022 dringend erforderlich. 
 
 
Anlagen

Anlage 4: Auszug Beschlussprotokoll Jugendhilfeausschuss 05.04.2022 zu TOP 4.1

1302 Zeichen

G
eschäftsführung  
Jugendhilfeausschuss 
Frau Wolf 
Telefon: (0221) 221 24954 
E-Mail:  karin.wolf1@stadt-koeln.de
D
atum: 06.04.2022 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des 
Jugendhilfeausschusses vom 05.04.2022 
öffentlich 
4.1 Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinderfreundliche 
Kommune“ 
0961/2022 
Geänderter Beschluss: 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den 2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-
2025“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umsetzung ab Juli 2022. 
Bei der Umsetzung sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung stärker be-
rücksichtigt werden. 
Abstimmungsergebnis: 
• 13 Zustimmungen: Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen (3), SPD-Fraktion (1),
CDU-Fraktion (2), FDP-Fraktion (1), Fraktion Die Linke. (1), AWO Kreisver-
band Köln e.V. (1), BDKJ Erzdiözese Köln e.V. (1), Caritasverband Köln e.V.
(1), Der Paritätische NRW Kreisgruppe Köln e.V. (1), Sportjugend Köln e.V.
(1)
• keine Gegenstimmen
• keine Enthaltungen
Einstimmig z
 ugestimmt. 
F
rau Körfgen (Evangelische Jugend in Köln) stimmt stellvertretend ab für Herrn Ka-
ven (BDKJ Erzdiözese Köln e.V.). 
Frau Schönhals (Evangelischer Kirchenverband Köln und Region) stimmt stellvertre-
tend ab für Frau Volland-Dörmann (AWO Kreisverband Köln e.V.). 
Anlage 4

Anlage 10, Auszug aus dem Beschlussprotokoll 31.05.2022 Ausschuss Kunst und Kultur

1327 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Kunst und Kultur 
Herr Weis 
Telefon:  (0221) 221-23657  
Fax       :  (0221) 221-24141 
E-Mail:  Manuel.Weis@STADT-KOELN.DE 
Datum: 09.06.2022 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 11. Sitzung des Ausschusses 
Kunst und Kultur  vom 31.05.2022  
öffentlich 
4.2 Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinderfreundli-
che Kommune“ 
0961/2022 
 
Der Ausschuss Kunst und Kultur empfiehlt dem Rat, wie folgt zu beschließen: 
 
Geänderter Beschluss: (in der Fassung des Ausschusses Klima, Umwelt und 
Grün) 
 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den 2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches 
Köln 2022-2025“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umset-zung 
ab Juli 2022. 
 
Bei der Umsetzung sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung stärker be-
rücksichtigt werden. 
Bei der Umsetzung des KJFG ist die Situation bzw. Lebenswirklichkeit der Kin-
der und Jugendlichen mit internationaler Familiengeschichte stärker zu be-
rück-sichtigen.  
Die Stadtverwaltung wird aufgefordert im neuen KJFP die Thematik "Empower-
ment von BiPOC und Rassismuskritische Ansätze" in allen Bereichen der Ju-
gendförderung zu verankern und als eine Maßnahme eine Fachberatungsstelle 
bei einem migrantischen Jugendzentrum einzurichten. 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt.

Anlage 8, Auszug Beschlussprotokoll 19.05.2022 AKUG TOP 4.1.1 Kinderfreundliche Kommune

1358 Zeichen

Anlage 8 
 
 
 
Geschäftsführung  
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 
Frau Bültge-Oswald 
Telefon:  (0221) 221-23702  
 
E-Mail:  barbara.bueltge-oswald@stadt -koeln.de  
Datum: 25.05.2022 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Aussch usses Klima, 
Umwelt und Grün vom 19.05.2022  
öffentlich 
4.1.1 Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinderfreundli-
che Kommune“ 
0961/2022 
 
Der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün empfiehlt dem Rat, wie folgt zu be-
schließen: 
 
Geänderter Beschluss: (in der Fassung des Ausschusses Soziales, Seniorin-
nen und Senioren) 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den 2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches 
Köln 2022-2025“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umsetzung 
ab Juli 2022. 
Bei der Umsetzung sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung stärker be-
rücksichtigt werden. 
Bei der Umsetzung des KJFG ist die Situation bzw. Lebenswirklichkeit der Kin-
der und Jugendlichen mit internationaler Familiengeschichte stärker zu be-
rücksichtigen.  
Die Stadtverwaltung wird aufgefordert im neuen KJFP die Thematik "Em-
powerment von BiPOC und Rassismuskritische Ansätze" in allen Bereichen 
der Jugendförderung zu verankern und als eine Maßnahme eine Fachbera-
tungsstelle bei einem migrantischen Jugendzentrum einzurichten. 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt

Anlage 3: KFK_Erwachsenenversion

296269 Zeichen

Abschlussbericht
Kapitel
Seite 1 
Die Oberbürgermeisterin
Abschlussbericht
Abschlussbericht
des Aktionsplans „Kinder- und jugendfreundliches Köln 2018–2021“© ClaraNila – stock.adobe.com

Seite 2

Seite 3 
Inhalt
4 Vorwort von Henriette Reker
6 Vorwort von Anne Lütkes
9 1. Ausgangssituation
16 2.  Aktueller Stand: 
  Wo steht Köln auf dem Weg zur Kinderfreundlichen  
Kommune?
21 3.  Meilensteine im Kölner Gesamtprozess 
36  4.  Elf Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen – Rückblick, Bestandsaufnahme 
und Auswertung 
37 Leitziel 1: Bildung und Gesundheit fördern
40 Leitziel 2: Ausbau von Sporteinrichtungen und -angeboten
45 Leitziel 3: Vermittlung von Medienkompetenz
48 Leitziel 4:  Einbezug zugewanderter Kinder und Jugendlicher
53 Leitziel 5: Gestaltung kinderfreundlicher Lebensräume
56 Leitziel 6: Wirken gegen die Folgen von Kinderarmut
58 Leitziel 7: Kinder- und Jugendrechte im Verwaltungshandeln stärken
64 Leitziel 8: Kinderrechte in Aus- und Fortbildung platzieren
65 Leitziel 9: Partizipation langfristig etablieren und stärken
76 Leitziel 10:  Einbezug der Kinder- und Jugendinteressen  
in die Stadtplanung
80 Leitziel 11:  Kinder, Jugendliche und Öffentlichkeit  
informieren
87 5.  Besondere Herausforderungen
87  5.1 Umsetzung des Querschnittsthemas  
„Kinderfreundlichkeit“ in einer Millionenstadt
90 5.2 Kinderrechte in der Coronapandemie
95 6.  Abschluss und Ausblick: 
  Ein neuer Aktionsplan für die Kinderfreundliche Kommune Köln
102 7.  Anlagen
  Kontakte und Ansprechpersonen
  Abkürzungsverzeichnis
104 Impressum

Seite 4 
Sehr geehrte Leser*innen, 
die Stadt Köln hat sich im Jahr 2018 auf den Weg gemacht, 
die Rechte von Kindern und Jugendlichen gemäß der UN-Kin-
derrechtskonvention weiter zu stärken. Die Teilnahme an dem 
Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ eröffnete für unse-
re Stadt neue Möglichkeiten, verwaltungsinterne Strukturen 
nachhaltig kinder- und jugendfreundlicher zu gestalten und 
alle Beteiligten intensiver für die Bedürfnisse von Kindern und 
Jugendlichen zu sensibilisieren. 
Die Stadt Köln hatte sich für den Aktionsplan „Kinder- und 
jugendfreundliches Köln“ elf Leitziele gesetzt. Zum Erreichen 
dieser Leitziele wurden insgesamt 58 Maßnahmen verfolgt. 
Im Februar 2021 haben wir im Rahmen einer digitalen Zu-
kunftswerkstatt nach drei Jahren Bilanz gezogen. Wir haben 
große Meilensteine, wie die Aufnahme der Kinder- und Ju-
gendfreundlichkeit in die Hauptsatzung der Stadt Köln, die 
Eröffnung des kooperativen Kinder- und Jugendbüros am Alter 
Markt und die Eröffnung des Familienbüros, gesetzt. Wir waren 
Gastgeberin und es war uns eine große Freude, den ersten 
internationalen Kinderrechtegipfel „Child Friendly Cities Sum-
mit“ im Oktober 2019 mitauszurichten. Mit ihm haben wir ein 
wichtiges Signal für mehr Kinderfreundlichkeit in Kommunen 
gesetzt.
Die Bilanz in der Zukunftswerkstatt hat uns aber auch gezeigt, 
dass wir nicht nachlassen dürfen und unser Ziel, die Kinder- und 
Jugendfreundlichkeit als Querschnittsthema in allen Verwal-
tungsressorts fest zu verankern, weiter beharrlich verfolgen 
müssen. 
Auch die Coronapandemie hat uns in unseren Bemühungen, 
schnell und gezielt Fortschritte zu bewirken, gebremst. Gleich-
zeitig sind wir durch die Pandemie mit neuen Fragen und Pro-
blemstellungen der Kinderfreundlichkeit konfrontiert worden. 
Die Pandemie funktioniert wie eine Lupe – und macht unsere 
Stärken, aber auch unsere Systemschwächen deutlich sichtbar. 
Ich bin dankbar für die kurzfristigen, kreativen und digitalen 
Lösungen, die für viele Herausforderungen und Problemlagen 
bereits gefunden wurden. 
Vorwort von Henriette Reker

Seite 5 
Mit dem ersten Aktionsplan konnten wir bereits viele Erfah-
rungen sammeln und dürfen nun auf eine solide Grundlage 
aufbauen. Es gilt nun, stadtweite und zukunftsfähige Formate 
zu entwickeln, die nachhaltig dazu beitragen, Kindern und 
Jugendlichen in unserer Stadt eine Stimme zu geben und somit 
die Kinder- und Jugendfreundlichkeit als wichtigen Standortfak-
tor in Köln strukturell zu verankern. 
Ich möchte an dieser Stelle die jungen Kölner*innen herzlich 
dazu einladen, sich an der Erstellung des neuen Aktionsplans 
zu beteiligen und so aktiv daran mitzuwirken, Köln wieder ein 
Stück besser zu machen.
Ich bedanke mich bei den zahlreichen Akteur*innen, insbeson-
dere bei den Kindern und Jugendlichen, die mit ihrem großen 
Engagement zum Gelingen des Vorhabens „Kinderfreundliche 
Kommune“ beitragen.
Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Seite 6 
Sehr geehrte Leser*innen,
im Jahr 2012 startete unser deutschlandweites Programm 
„Kinderfreundliche Kommunen“ mit dem Anliegen, die 
UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene umzusetzen. 
Die Stadt Köln schloss sich als eine von sechs Pilotkommunen 
diesem Ziel an und arbeitet seither ambitioniert darauf hin, 
ihre Angebote, Planungen und Strukturen auf die Kinderrechte 
auszurichten. 
Die Ergebnisse der digitalen Zukunftswerkstatt im Februar 
2021 haben gezeigt, dass sich bereits mehrere Dezernate und 
Ämter mit dem Aktionsplan intensiv befasst und an seiner 
Umsetzung maßgeblich beteiligt waren. Die Stadt Köln konnte 
bereits zahlreiche Maßnahmen umsetzen und erfolgreiche Er-
gebnisse erzielen. Damit hat sich ein neuer Blick auf die Bedürf-
nisse von Kindern und Jugendlichen entwickelt. Die Meinungen 
von Kindern und Jugendlichen werden verstärkt in verwal-
tungsinternen Prozessen und Planungen miteinbezogen.
Ebenso ist es positiv zu bewerten, dass der Stellenwert und die 
Sichtbarkeit des Themas Kinderrechte in der Stadtgesellschaft 
gestiegen sind. Dies ist auf eine Vielzahl an Angeboten zum 
Thema Kinderrechte aus der Trägerlandschaft, aber auch auf 
eine breit angelegte Kinderrechtekampagne zurückzuführen. 
Die Coronapandemie hat uns aktuell noch einmal sehr deutlich 
vor Augen geführt, wie wichtig fest etablierte Beteiligungs-
strukturen sind, damit Kinder und Jugendliche die Möglichkeit 
haben, ihre Meinungen, Wünsche und Bedürfnisse einzubrin-
gen und sich Gehör zu verschaffen.
Einen Höhepunkt der ersten Siegelphase stellte das internatio-
nale Gipfeltreffen „Child Friendly Cities Summit“ im Oktober 
2019 dar, auf dem Kinder und Jugendliche, Stadtoberhäupter 
sowie Verwaltungsakteurinnen und Verwaltungsakteure aus 
aller Welt in Köln zusammenkamen, um sich über die Erfolge 
und Herausforderungen in der lokalen Umsetzung der Kin-
derrechte auszutauschen. Die Stadt Köln hat gemeinsam mit 
UNICEF international und den Kinderfreundlichen Kommunen 
der Welt ein wichtiges Zeichen gesetzt. 
Vorwort von Anne Lütkes

Seite 7 
In der Zukunftswerkstatt wurde aber auch deutlich, dass wei-
terhin eine gezielte und kreative Öffentlichkeitsarbeit erfolgen 
muss, um über Kinderrechte, die Maßnahmen im Aktionsplan, 
Beteiligungsmöglichkeiten und das Kinder- und Jugendbüro 
zu informieren. Dazu wurden in der Zukunftswerkstatt bereits 
viele Ideen erarbeitet, die auf ihre Umsetzbarkeit im neuen 
Aktionsplan geprüft werden sollten. 
Für die weitere Umsetzung wünschen wir uns von der Stadt 
Köln, den neuen Aktionsplan strategischer auszurichten und 
zu prüfen, inwiefern die Kinder- und Jugendfreundlichkeit als 
Querschnittsthema mit anderen stadtweiten Konzepten und 
Plänen (noch enger) verknüpft werden kann. Der Verein unter-
stützt die Forderung, den Blickwinkel für den neuen Aktions-
plan zu ändern: Nicht die Erwachsenen wissen, was für Kinder 
und Jugendliche gut ist, sondern Kinder und Jugendliche soll-
ten am zweiten Aktionsplan als Expertinnen und Experten ihrer 
Lebenswelt mitschreiben. Wir wünschen der Stadt Köln, dass 
sie den weiteren Weg des Programms „Kinderfreundliche Kom-
munen“ weiterhin so erfolgreich umsetzt. Der Verein „Kinder-
freundliche Kommunen“ steht ihr bei allen weiteren Schritten 
gerne unterstützend zur Seite und freut sich auf die weitere 
Zusammenarbeit.
Anne Lütkes
Vorstandsvorsitzende des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen“

Seite 8 
Kinder und Jugendliche sind Träger ei-
gener Rechte. Diese Rechte sind fest-
gehalten im „Übereinkommen über 
die Rechte des Kindes“ der Vereinten 
Nationen, kurz der UN- Kinderrechts-
konvention. Sie beschreibt die Rechte 
zur Teilhabe, Förderung und Partizi-
pation von Kindern und Jugendlichen 
bis zur Volljährigkeit. Deutschland hat 
die UN-Kinderrechtskonvention 1992 
unterzeichnet und sich damit ver-
pflichtet, diese zu verwirklichen.

Seite 9 Abschlussbericht
1. Ausgangssituation
1. Ausgangssituation
Die UN-Kinderrechtskonvention
Die UN-Kinderrechtskonvention ist in unserem Land geltendes 
Recht. Aktuell haben ihr weitere 195 Staaten zugestimmt und 
sie gilt damit für rund 2,35 Milliarden Kinder und Jugendliche 
weltweit. Alle Staaten, die die UN-Kinderrechtskonvention 
unterschrieben haben, müssen dem Kinderrechteausschuss 
der Vereinten Nationen regelmäßig Berichte darüber abliefern, 
was bei ihnen für die Einhaltung der Rechte der Kinder getan 
wird. In dem UN-Kinderrechteausschuss sitzen 18 gewählte 
Expert*innen aus verschiedenen Ländern. Ihre Aufgabe ist es, 
diese Berichte zu lesen und zu prüfen, ob die UN-Kinderrechts-
konvention eingehalten wird. 
Köln als „Kinderfreundliche Kommune“
Die Stadt Köln hat sich für die Teilnahme am Programm „Kin-
derfreundliche Kommune“ entschieden, um die Kinderrechte 
in unserer wachsenden Millionenstadt umzusetzen und zu 
leben. Kinder und Jugendliche finden hier sehr unterschiedliche 
Bedingungen und Lebenswelten vor, je nachdem, wo und wie 
sie aufwachsen. In manchen Stadtteilen gibt es viele Angebo-
te und tolle Projekte für Kinder und Jugendliche, in anderen 
„Veedeln“ sind es weniger. Jedes Kind und jede*r Jugendliche 
bringt eigene Interessen, Fähigkeiten und Ideen mit, wächst in 
einer individuellen Familiensituation auf, spricht eine andere 
Sprache, gehört einer bestimmten Religion an. Die Ausgangs-
bedingungen für ihr Aufwachsen sind also sehr unterschiedlich, 
die Kinderrechte gelten jedoch für alle gleich. 
Köln als „Kinderfreundliche Kommune“ möchte erreichen, dass 
möglichst alle Kinder und Jugendlichen ihre Rechte kennen und 
durch sie geschützt leben. Nur dann können sie sich für diese 
einsetzen oder wissen, wo sie sich Unterstützung holen kön-
nen, wenn diese Rechte nicht beachtet werden.

Seite 10 
Der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V.
Unterstützung bekommt die Stadt Köln in diesem Prozess 
durch den Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“, der seit 
2012 deutschlandweit Städte wie Köln dabei unterstützt und 
berät, Kinderrechte auf kommunaler Ebene einzuhalten und 
zu leben. Der Verein beschreibt dafür vier Schwerpunkte einer 
kinderfreundlichen Kommune: 
1. den Vorrang des Kindeswohls
2. eine kinderfreundliche Rahmengebung
3. die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
4. das Recht auf Information und Monitoring 
Das Dach des Vorhabens „Kinderfreund-
liche Kommunen“ in Deutschland bildet 
die internationale „Child Friendly Cities 
Initiative (CFCI)“ von UNICEF, die seit 1996 
international daran arbeitet, Kommunen 
kinderfreundlicher zu gestalten.
https://childfriendlycities.org
Zu Beginn der Kölner Teilnahme am Programm „Kinderfreund-
liche Kommune“ führte der Verein eine Kinderbefragung sowie 
eine Befragung von Verwaltungsmitarbeiter*innen durch und 
leitete aus den Ergebnissen Empfehlungen für die Stadt ab. 
Auf Basis dieser Empfehlungen beauftragte der Rat der Stadt 
Köln im Juli 2017 die Stadtverwaltung mit der Aufstellung des 
Aktionsplans „Kinder- und jugendfreundliches Köln“. Darin 
wurden elf Leitziele formuliert sowie 58 Maßnahmen beschrie-
ben, mit denen die vier Schwerpunkte einer kinderfreundli-
chen Kommune in Köln besser umgesetzt werden können. Der 
Aktionsplan wurde vom Rat der Stadt Köln im Dezember 2017 
verabschiedet. Im Februar 2018 erfolgte die feierliche Überga-
be des Siegels „Kinderfreundliche Kommune“.

Seite 11 Abschlussbericht
1. Ausgangssituation
Vier Schwerpunkte einer kinderfreundlichen Kommune
Der Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ entwickelte 
auf Grundlage der UN- Kinderrechtskonvention und aus den 
Erfahrungen der internationalen Child Friendly Cities Initiative 
vier Schwerpunkte für die kinder- und jugendfreundliche Kom-
mune. 
1. Schwerpunkt: Vorrang des Kindeswohls 
Das Kindeswohl soll in allen Verwaltungsentscheidungen mit 
Vorrang berücksichtigt werden. Es umfasst alle Lebensbedin-
gungen junger Menschen, also die gesundheitlichen Bedingun-
gen, den Schutz vor Gewalt, sichere Räume, Bewegungs-, Spiel- 
und Freizeitmöglichkeiten und vieles mehr. 
Die Stadt Köln möchte den Vorrang des Kindeswohls in allen 
Verwaltungsentscheidungen wahren, das heißt, wenn Ent-
scheidungen der Verwaltung einen Einfluss auf das Leben von 
Kindern haben, soll den Interessen von Kindern im Abwägungs-
prozess Vorrang eingeräumt werden. Es soll aber auch gewähr-
leistet werden, dass Kinder und Jugendliche bei Entscheidun-
gen der Verwaltung einbezogen werden. 
In vielen Bereichen der Stadtverwaltung haben Kinderrechte 
schon Eingang in das tägliche Verwaltungshandeln gefun-
den. Es gibt eine Vielzahl von Maßnahmen zum Schutz und 
zur Förderung von Kindern und ihren Rechten in den neun 
Stadtbezirken. Ebenso bestehen stadtweite Konzepte, unter 
anderem zu den Themen der Inklusion, der Integration, der 
Nach der Prüfung eines Aktionsplans durch 
den Verein wird das Siegel „Kinderfreund-
liche Kommune“ verliehen. Es steht für den 
Prozess, der damit angestoßen wurde, und 
darf in der sogenannten Siegelphase drei 
Jahre getragen werden. Es ist zugleich Her-
ausforderung, Verpflichtung und Ansporn für 
die Umsetzung des Aktionsplans und kann dabei helfen, 
Kinderrechte in einer Stadt sichtbarer zu machen. Zu Beginn 
der Teilnahme wird eine Stadt also nicht für das Ergebnis 
„Kinderfreundlichkeit“ ausgezeichnet, sondern für die Ent-
scheidung dafür und den konkreten Aktionsplan, der dorthin 
führt.

Seite 12 
Gewaltprävention, der Jugendhilfe und Schulentwicklung sowie 
zur Spielplatzentwicklung. Zudem werden Jugendliche beim 
Übergang von der Schule in den Beruf unterstützt. Aus diesem 
Grunde erzielte die Stadt Köln in der Bewertung des Themen-
gebiets „Vorrang des Kindeswohls“ zu Beginn des Programms 
„Kinderfreundliche Kommunen“ bereits einen Wert von 76%. 
Die verbleibenden 24 % werden im Aktionsplan „Kinder- und 
jugendfreundliches Köln“ adressiert.
Die UN-Kinderrechtskonvention und damit 
auch der Kölner Aktionsplan verstehen Kin-
deswohl nach der englischen Originalfassung 
„the best interests of the child“ als die Sum-
me aller Rechte und Interessen eines Kindes. 
Im deutschen Recht wird der Begriff „Kin-
deswohl“ mitunter anders definiert und oft 
mit Kindeswohlgefährdung durch Gewalt, 
Vernachlässigung oder schädliches Verhalten 
gegenüber Kindern in Verbindung gebracht. 
2. Schwerpunkt: Kinderfreundliche Rahmengebung 
Eine kinderfreundliche Kommune schafft einen verbindlichen 
Rahmen für die Vertretung und Durchsetzung von Kinderinte-
ressen. Dazu gehören beispielsweise vielfältige und sichtbare 
Anlaufstellen in der Stadt, an die sich Kinder und Jugendliche 
mit ihren Anliegen wenden können. 
In Köln wurden in den letzten drei Jahren zwei solcher Anlauf-
stellen neu eröffnet, die wesentlich zu einer kinderfreundlichen 
Rahmengebung beitragen: das Kinder- und Jugendbüro am 
Alter Markt und das Familienbüro in Kalk. Beide unterstützen 
Kinder und Jugendliche beziehungsweise ihre Familien durch 
Information und Beratung bei der Durchsetzung ihrer Rechte. 
Durch die Schaffung solcher Anlaufstellen können Netzwerke 
verstärkt oder weiter ausgearbeitet werden, in denen gemein-
sam mit Vertreter*innen freier Träger, Kinderrechtsorganisa-
tionen oder anderen Partner*innen an einem verbindlichen 
Rahmen für die Umsetzung der Kinderrechte gearbeitet wird. 
Zu Beginn des Programms „Kinderfreundliche Kommune“ 
erreichte die Stadt Köln eine Bewertung von 67 % im Schwer-
punkt kinderfreundliche Rahmengebung und hatte damit 
bereits eine gute Basis für den weiteren Ausbau. Die verblei-
benden 33 % adressiert der Aktionsplan „Kinder- und jugend-
freundliches Köln“.

Seite 13 Abschlussbericht
1. Ausgangssituation
3. Schwerpunkt: Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Eine kinderfreundliche Kommune zeichnet sich dadurch aus, 
dass Kinder und Jugendliche vielfältige Beteiligungs- oder 
Partizipationsmöglichkeiten haben und ihre Wünsche und Be-
dürfnisse gehört werden. Bei Verwaltungsentscheidungen, die 
sie betreffen, werden sie eingebunden und können sich aktiv 
in die Gestaltung ihrer Kommune einbringen. Sie haben das 
Recht auf Gehör und Berücksichtigung. Es ist entscheidend, 
dass ihre Interessen in die Interessensabwägung einer Entschei-
dung eingeflossen sind. Das bedeutet nicht, dass jede Ent-
scheidung zugunsten von Kindern oder Jugendlichen ausfallen 
muss. Ihre Bedürfnisse und Interessen müssen gegenüber den 
Bedürfnissen und Interessen anderer Menschen, zum Beispiel 
älterer Menschen oder Menschen mit einer Behinderung, je-
doch abgewogen werden.
In Köln gibt es bereits eine vielfältige Beteiligungslandschaft. 
Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit, sich regelmäßig 
in den bezirklichen Kinder- und Jugendforen oder der Jugend-
verbandsarbeit einzubringen. Darüber hinaus können sie auch 
in kurzfristigen Beteiligungsinitiativen aktiv an einem Projekt 
mitwirken. In Kooperation mit dem Kölner Jugendring e.V. 
wurde im Rahmen der Kinderfreundlichen Kommune zudem 
das Projekt „Auf Kölner Nacken“ initiiert, in dem Kinder und 
Jugendliche ein eigenes Budget verwalten und so selbst Pro-
jekte von und für Kinder und Jugendliche in ihrer Stadt fördern 
können.
Für den Themenbereich „Partizipation von Kindern und Ju-
gendlichen“ erzielte die Stadt Köln zu Beginn des Programms 
bereits 79 % in der Bewertung. Der Aktionsplan „Kinder- und 
jugendfreundliches Köln“ zielt auf die verbleibenden 21 %. 
4. Schwerpunkt: Recht auf Information und Monitoring
Der vierte Schwerpunkt einer kinderfreundlichen Kommune ist 
das Recht auf Information und Monitoring. Kinder und Jugend-
liche sollten ihre Rechte kennen und wissen, wie sie mitwirken, 
mitgestalten, sich informieren oder sich gegen Rechtsverlet-
zungen wehren können. Denn nur wer die eigenen Rechte und 
die Rechte anderer kennt, kann diese auch aktiv einfordern. 
Zur lokalen Umsetzung der Kinder- und Jugendrechte ist zu-
dem eine umfassende Information von Verwaltung und Öffent-
lichkeit erforderlich.

Seite 14 
Vor allem Kinder, Jugendliche und ihre Familien in schwieri -
gen oder besonderen Lebenssituationen benötigen Informati -
onen über Beratungsangebote, Unterstützungsmöglichkeiten 
und Anlaufstellen in ihrer Umgebung. Dabei müssen sozial 
und/oder aufgrund von Behinderungen benachteiligte junge 
Menschen besonders in den Blick genommen werden. Sie 
benötigen Maßnahmen, die zu einer erleichterten Inklusion 
verhelfen. 
Die Stadt Köln informiert bereits auf verschiedenen Wegen zu 
Kinderrechten, Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten sowie 
Freizeit- und Kulturangeboten und verbreitet diese Informa-
tionen. Auch dieser Abschlussbericht zur Kinderfreundlichen 
Kommune erscheint unter dem Titel „Wie wird eine Stadt kin-
derfreundlich?“ zeitgleich in einer Variante für junge Leser*in-
nen, die Hintergründe erklärt und Beteiligungsmöglichkeiten 
aufzeigt.
Seite 1
Abschlussbericht
Aktionsplan 2018–2021 – Kinderfreundliche Kommune Köln
WIE WIRD EINE STADT 
KINDERFREUNDLICH?
WIE WIRD EINE STADT 
Hier gibt es die Broschüre als 
E-Magazin.  
https://www.yumpu.
com/de/document/
read/65987627/wie-wird-
eine-stadt-kinderfreundlich
Aufgrund der Vielfalt der Angebote auf diesem Gebiet erreich-
te die Stadt Köln zu Beginn des Programms bereits einen Wert 
von 81 %. Der Aktionsplan „Kinder- und jugendfreundliches 
Köln“ adressiert die verbleibenden 19 %.
Die erreichten hohen Prozentzahlen bei der Anfangsbewertung 
machen deutlich, dass die Stadt Köln 2018 bereits auf einer 
soliden Grundlage in den Schwerpunkten einer kinderfreund-
lichen Kommune aufbauen konnte. Dennoch gibt es natürlich 
vieles, was noch verbessert werden kann.

Seite 15 Abschlussbericht
1. Ausgangssituation

Seite 16 
2. Aktueller Stand: 
  Wo steht Köln auf dem Weg zur Kinderfreundlichen  
Kommune?
Am 1. und 2. Februar 2021 fand eine digitale Zukunftswerk-
statt für Jugendliche und Erwachsene statt, in der die Stadt 
Köln die Umsetzung des Aktionsplans „Kinder- und jugend-
freundliches Köln“ nach dreijähriger Siegelphase ausgewertet 
hat. Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Anne Lütkes, 
Vorsitzende des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“, 
begrüßten die Teilnehmenden zur Veranstaltung. Neben Ju-
gendlichen und jungen Erwachsenen nahmen Vertreter*innen 
aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung, der Politik, der 
Jugendhilfe und der freien Träger, des Kölner Jugendrings e. V., 
des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ sowie die Köl-
ner Sachverständigen Erik Flügge (Squirrel & Nuts, Gesellschaft 
für strategische Beratung mbH) und Frank Lehmann (Bundes-
zentrale für gesundheitliche Aufklärung) teil. Aufgrund des 
Online-Formats konnten nicht alle Akteur*innen des ersten Ak-
tionsplans zur Veranstaltung eingeladen werden, ihre Expertise 
soll jedoch in die Planung der zweiten Siegelphase einfließen. 
Alle Beteiligten an der digitalen Zukunftswerkstatt waren sich 
einig: „In Köln hat sich im Sinne der Kinder- und Jugendfreundlich-
keit bereits viel getan, aber wir können und wollen noch viel besser 
werden.“
Vor der digitalen Zukunftswerkstatt der Jugendlichen sollte 
eine (in Teilen) digitale Kinder-Zukunftswerkstatt für Teil-
nehmende ab 8 Jahren durchgeführt werden. Diese musste 
aufgrund der Coronapandemie mehrmals abgesagt und ver-
schoben werden. Sie wird nachgeholt, sobald die Pandemie 
dies zulässt. Die Kinder stehen in den Startlöchern, die Bastel-
kisten liegen in den beteiligten Jugendeinrichtungen bereit 
und alle Beteiligten freuen sich sehr auf eine Durchführung. 
Die Ergebnisse der Kinder-Zukunftswerkstatt werden, wie auch 
die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt der Jugendlichen, in die 
weitere Planung des Gesamtvorhabens „Kinderfreundliche 
Kommune“ einfließen.
Eine Beschreibung und Auswertung der elf 
Leitziele und der damit verbundenen 58 
Maßnahmen aus dem ersten Aktionsplan 
werden ab Seite 36 ausführlich dargestellt.

Seite 17 Abschlussbericht
2. Aktueller Stand
„In Köln hat sich im Sinne der Kinder- 
und Jugendfreundlichkeit bereits  
viel getan, aber wir können und wollen 
noch viel besser werden.“
Fazit der Teilnehmenden an der Zukunftswerkstatt

Seite 18 
Die Teilnehmer*innen der Zukunftswerkstatt waren sich einig, 
dass das Thema „Kinder- und Jugendrechte“ durch die Teilnah-
me am Programm „Kinderfreundliche Kommune“ in der Stadt-
gesellschaft angekommen ist. Es besteht ein großes Interesse 
an den und ein steigendes Bewusstsein für die Themen der 
Kinder und Jugendlichen und ihre Beteiligung an Planungen 
und Prozessen. Als besonders positiv ist hier das erprobte 
Verfahren der Kinder- und Jugendbeteiligung bei Spielplatzpla-
nungen sowie im Rahmen der Qualitätsoffensive in den Kinder-
tageseinrichtungen hervorzuheben. Parallel zum Aktionsplan 
reihen sich viele Projekte in den Prozess der kinderfreundlichen 
Kommune Köln ein und werden neu und weiter im Sinne der 
Kinderrechte gedacht. 
In Köln ist ein Austausch zwischen vielen verschiedenen Ebe-
nen in Gang gekommen – Kinder, Jugendliche, erwachsene 
Bürger*innen, Politik, Jugendhilfe, Verbände, Verwaltung und 
viele mehr. Dabei ist es schön zu sehen, wie viele unterschied-
liche Menschen, Ämter und Interessensvertretungen gemein-
sam an dem Thema arbeiten. Nicht zuletzt durch die Aufnah-
me der Kinder- und Jugendfreundlichkeit in die Hauptsatzung 
der Stadt Köln wird deutlich, dass sich auch die lokale Politik in 
Köln aktiv für die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein-
setzt (weitere Infos auf Seite 58). 
Im Rahmen der ersten Siegelphase konnten zwei zentrale 
Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche und ihre Familien 
in unserer Stadt geschaffen werden. Im Jahr 2019 wurde das 
kooperative Kinder- und Jugendbüro am Alter Markt eröffnet 
und im Jahr 2020 folgte dann das Familienbüro in Kalk. Die Er-
öffnung der Kölner Jugendberufsagentur (JBA) als eine weitere 
Anlaufstelle erfolgte im Mai 2021. Dieses zusätzliche Angebot 
der Arbeitsagentur Köln, des Jobcenters Köln und der Kinder- 
und Jugendhilfe der Stadt Köln will die Integration in Ausbil-
dung und Arbeitsmarkt für junge Menschen verstärken, gerade 
wenn sie Unterstützung bei mehreren Themen brauchen.
Zudem sind in den letzten Jahren viele Werbemittel und 
Materialien entstanden, die auf einfache Weise wichtige Bot-
schaften in die Gesellschaft tragen und die vielfältig genutzt 
werden. Dazu gehören zum Beispiel Filme zum Thema Kinder-
rechte oder Plakate im Rahmen einer Kinderrechtekampagne. 
Allein hierüber wurden gute Gedanken, Diskussionen und neue 
Prozesse angestoßen.

Seite 19 Abschlussbericht
2. Aktueller Stand
Es ist und bleibt jedoch eine große Herausforderung, das Quer-
schnittsthema Kinder- und Jugendfreundlichkeit in einer Mil-
lionenstadt wie Köln ämter- und dezernatsübergreifend sowie 
in der Stadtgesellschaft zu verankern. Viele Prozesse wurden 
angestoßen, allerdings dauert es mitunter sehr lange, bis sicht-
bare Ergebnisse greifbar werden. Die stadtweite Ausdehnung 
erfolgreicher Maßnahmen benötigt immer auch entsprechen-
de Ressourcen. Es ist zudem eine nie endende Aufgabe, die 
engagierten Angebote, Projekte und Maßnahmen des Aktions-
plans bekannt zu machen und in die Zielgruppe zu bringen. 
Es braucht einen langen Atem, um die strukturelle Beteiligung 
von Kindern und Jugendlichen an Planungen und Prozessen 
weiter voranzubringen und gegebenenfalls auch ablehnende 
oder misstrauische Haltungen diesbezüglich zu verändern. 
Dafür brauchen wir gute Ideen, kreative Konzepte sowie nied-
rigschwellig zugängliche Angebote und Beteiligungsmöglich-
keiten, die transparent dargestellt und sichtbar sind. Letzteres 
ist unbedingt notwendig, damit auch sozial benachteiligte 
Kinder und Jugendliche einen Zugang finden. Es sind struktu-
relle Beteiligungsformen zu etablieren, in denen die aktive Mit-
bestimmung von Kindern und Jugendlichen als fester Baustein 
verankert und nicht in die Beliebigkeit gestellt wird. Dazu sollte 
ein stadtweites Beteiligungskonzept entwickelt werden, aus 
dem hervorgehen muss, auf welcher Partizipationsebene sich 
ein Prozess befindet und wo die jeweiligen Begrenzungen von 
Beteiligungen liegen. Auch die indirekte Partizipation durch 
Eltern, gerade bei jüngeren Kindern, sollte noch weiter ausge-
baut werden. 
Für den weiteren Prozess muss geprüft werden, inwiefern die 
Möglichkeit besteht, das Gesamtvorhaben „Kinderfreundli-
che Kommune“ noch stärker mit anderen gesamtstädtischen 
Prozessen und Planungen zu verschränken. Die stärkere Ver-
zahnung zwischen dem Aktionsplan „Kinder- und jugend-
freundliches Köln“ und anderen Planungen und Prozessen, wie 
dem Stadtentwicklungsprozess „Kölner Perspektiven 2030+“, 
dem „Kommunalen Kinder- und Jugendförderplan“, der „Spiel-
platzbedarfsplanung“ oder „kinderstark – NRW schafft Chan-
cen“, könnte zu positiven Synergieeffekten führen. Auch eine 
stärkere Einbindung von freien Trägern in das Gesamtvorhaben 
„Kinderfreundliche Kommune“ wird angestrebt.

Seite 20 
Es konnten bereits zahlreiche der 
insgesamt 58 Maßnahmen aus dem 
ersten Aktionsplan erfolgreich abge-
schlossen werden. Das Gesamtvor-
haben „Kinderfreundliche Kommune 
Köln“ ist jedoch mehr als die Sum-
me von 58 Maßnahmen. Die Kölner 
Stadtgesellschaft einschließlich der 
Stadtverwaltung ist in Bewegung ge-
kommen und hat sich dem Thema 
Kinder- und Jugendfreundlichkeit zu-
gewandt. Wie einschneidend und 
grundsätzlich diese Entwicklungen 
sind und auch noch sein werden, 
zeigt sich besonders an einigen stra-
tegischen Meilensteinen, die wir im 
Prozess identifizieren konnten. Einige 
davon finden sich unter den 58 ge-
planten Maßnahmen, andere sind 
parallel dazu entstanden.

Seite 21 
3. Meilensteine im Kölner Gesamtprozess 
1. Meilenstein:  
Aufnahme der Kinder- und Jugendfreundlichkeit  
in die Hauptsatzung der Stadt Köln  
Am 21. Juni 2018 wurde die Hauptsatzung der Stadt Köln 
durch den Rat geändert. In § 12b wurde die Kinder- und  
Jugendfreundlichkeit wie folgt aufgenommen:
 S. 22 in der Kin-
der- und Jugendver-
sion des Abschluss-
berichts
Die Aufnahme der Kinder- und Jugendfreundlichkeit in die 
Hauptsatzung schafft eine verbindliche Verankerung als  
stadtweites und ressortübergreifendes Thema. 
§ 12b Kinder- und Jugendfreundlichkeit
„Die Stadt Köln ist eine kinder- und jugendfreundliche Stadt. Sie 
wirkt im Rahmen ihrer Befugnisse auf die Berücksichtigung der 
Rechte von Kindern und Jugendlichen hin. In den Bezirken werden 
geeignete Beteiligungsforen für Kinder und Jugendliche gebildet.“
Abschlussbericht
3. Meilensteine im Kölner Vorhaben

Seite 22 
Den vollständigen Ergebnisbericht der 
Jugendbefragung gibt es unter  
www.jugendbefragung.koeln
„Mehr öffentliche Verkehrsmittel. Bessere Anbindungen. Weniger 
stinkende Autos. Mehr in E-Mobilität, Hybrid, Rad investieren. Die 
Stadt mal von allem Müll säubern. Höhere Strafen für Müllsünder. 
Mehr Personal, das kontrolliert (Müll im Park, an Straßen etc.).“ 
(Zitat aus der Jugendbefragung auf die Frage: „Das würde ich 
in Köln besser machen …“)
2. Meilenstein:  
Kölner Jugendbefragung vom 9. April bis 1. Juli 2018  
Vom 9. April bis 1. Juli 2018 fragte die integrierte Jugendhilfe- 
und Schulentwicklungsplanung in Kooperation mit dem Kölner 
Jugendring alle jungen Kölner*innen im Alter zwischen 14 und 
einschließlich 20 Jahren nach ihrer Meinung zu den Themenfel-
dern „Leben in Köln“, „politische Beteiligung“, „Engagement“ 
und „Freizeitgestaltung“.
Begleitet wurde diese Online-Befragung durch qualitative 
Workshops vor, während und nach der Befragungsphase, um 
den Jugendlichen eine direkte Beteiligung zu jedem Zeitpunkt 
der Befragung zu ermöglichen. Ziel war es, zu erfahren, wie 
Köln jugendgerechter gemacht werden kann. Den Jugendli-
chen sollte so die Möglichkeit gegeben werden, ihre Stadt aktiv 
mitzugestalten und Einfluss auf die Handlungen der Stadtver-
waltung und Stadtpolitik zu nehmen.
5.094 Jugendliche nahmen an der Befragung teil. Die Ergeb-
nisse wurden am 19. März 2019 im Jugendhilfeausschuss 
vorgestellt. Sie bildeten die Grundlage für anschließende poli-
tische und stadtgesellschaftliche Diskussionen. Der Ergebnis-
bericht wurde an alle entscheidenden Akteur*innen aus der 
Stadtgesellschaft mit der Bitte um Prüfung und Rückmeldung 
verschickt. Gleichzeitig wurden die Prüfempfehlungen ver-
waltungsintern auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft. Der Er-
gebnisbericht ist für alle Jugendlichen im Internet verfügbar. 
Die Ergebnisse stellen zudem die Basis für den kommenden 
Kinder- und Jugendförderplan der Stadtverwaltung dar, der am 
9. November 2021 vom Rat beschlossen wurde. Dieser wird in 
verschiedenen Ausschüssen und auf der Website der Stabsstelle 
„Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung“ ver-
öffentlicht. Es ist geplant, diese Detailauswertung der Jugend-
befragung erneut auf der Jugendbefragungswebsite zu veröf-
fentlichen. Weitere Kommunikationswege und -kanäle werden 
ebenfalls in Erwägung gezogen. 
 S. 23 in der Kin-
der- und Jugendver-
sion des Abschluss-
berichts

Seite 23 Abschlussbericht
3. Meilensteine im Kölner Vorhaben
Unter dem Leitziel 7 „Kinder- und Jugendrechte im Verwal-
tungshandeln stärken“ auf Seite 60 wird noch einmal aus-
führlicher auf das Kinder- und Jugendbüro eingegangen. 
3. Meilenstein:  
Eröffnung des kooperativen Kinder- und Jugendbüros  
Das kooperative Kinder- und Jugendbüro wurde als zentrale 
Anlaufstelle und Interessenvertretung für Kölner Kinder und 
Jugendliche am 19.3.2019 eröffnet. Die Stadtverwaltung und 
der Kölner Jugendring e.V. arbeiten darin gleichberechtigt 
zusammen. Das Kinder- und Jugendbüro bietet jungen Men-
schen einen verbindlichen Rahmen, in dem sie ihre Ideen, 
Meinungen, Wünsche, aber auch Probleme oder Schwierig-
keiten anbringen können. Sie erhalten hier Informationen zu 
ihren Rechten, außerdem Unterstützung und den Zugang zu 
einem Netzwerk von Anlaufstellen. Das Büro informiert über 
Mitgestaltungsmöglichkeiten und bietet jungen Menschen den 
Raum, eigene Projektideen zu besprechen, Projekte mitzuent-
wickeln oder sich an bestehenden Projekten zu beteiligen. Seit 
Anfang März 2020 wurde die Arbeit jedoch in erheblichem 
Maß durch die Coronapandemie beeinflusst. 
 S. 24 in der Kin-
der- und Jugendver-
sion des Abschluss-
berichts

Seite 24 
4. Meilenstein:  
Qualitätsoffensive in den Kitas  
Die Qualitätsoffensive startete im Sommer 2018 für alle 226 
städtischen Kindertageseinrichtungen. Sie zielte darauf ab, 
Qualitätsansprüche festzulegen und ein verbindliches Quali-
tätshandbuch zu erstellen. Letzteres konnte erfolgreich im Jahr 
2019 veröffentlicht werden.
Die Leitlinien „Bilden, Betreuen und Erziehen mit Herz und 
Verstand“ spiegeln die Haltung des Trägers wider und sind ein 
Werkzeug für die Pädagog*innen, fortlaufend ihre Haltung 
und ihr Handeln den Kindern gegenüber zu reflektieren. Damit 
liefern sie auch einen wichtigen Beitrag zum Kinderschutz. 
Als Aushängeschild für alle städtischen Kitas wurden Leinwän-
de mit den Leitlinien erstellt. Die erste davon wurde im Februar 
2020 von Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Rahmen 
einer Pressekonferenz in einer der Kitas aufgehängt. Mittler-
weile sind die Leinwände gut sichtbar in allen städtischen Kitas 
angebracht. Sie sollen dazu anregen, über die Themen ins 
Gespräch zu kommen – mit Kolleg*innen, mit Eltern und vor al-
lem auch mit den Kindern. Um den Kindern die Leitlinien noch 
besser erklären zu können, ist geplant, ihren Inhalt kindgerecht 
aufzubereiten und darzustellen.
 S. 25 in der Kin-
der- und Jugendver-
sion des Abschluss-
berichts 
Das Qualitäts-
handbuch der 
städtischen Kinder-
tageseinrichtungen 
erschien 2019.

Seite 25 Abschlussbericht
3. Meilensteine im Kölner Vorhaben
Die Pädagog*innen tragen die gemeinsame Verantwortung 
für die Einhaltung der Leitlinien. Sie sind verpflichtet, sich für 
die Rechte der Kinder einzusetzen und sofort zu intervenieren, 
wenn die Leitlinien missachtet werden. Im Umgang mit den 
Leitlinien soll das eigene Verhalten und das der Kolleg*innen 
regelmäßig mit Blick auf die Rechte der Kinder reflektiert 
werden. Außerdem ist ein Verfahren in der Entwicklung, mit 
dem sich Kolleg*innen gegenseitig konstruktiv auf Fehlverhal-
ten hinweisen und im Sinne des Kinderschutzes intervenieren 
können. 
Auszug aus dem 
Qualitätshand-
buch: Leitlinien der 
Kindertageseinrich-
tungen der Stadt 
Köln, Seite 8
Leitlinien der Kindertageseinrichtungen der Stadt Köln
1.  Kinder werden von mir wertschätzend angesprochen  
und behandelt.
  Ich lasse nicht zu, dass Kinder diskriminierend, respektlos, demütigend, 
übergriffig oder unhöflich behandelt werden.
2.  Ich nehme Kinder ernst und höre ihnen zu.
  Ich lasse nicht zu, dass Äußerungen und Verhalten von Kindern ignoriert 
werden und auf verbale und nonverbale Äußerungen der Kinder herabset-
zend, übergriffig oder ausgrenzend reagiert wird.
3.  Ich hebe die individuellen Stärken jedes Kindes heraus  
und benenne sie.
  Ich lasse nicht zu, dass Produkte und Leistungen von Kindern entwertend 
und entmutigend kommentiert werden.
4.  Ich leite Kinder zur Selbstachtung und Anerkennung  
der Anderen an.
  Ich lasse nicht zu, dass körperliche, verbale oder seelische Verletzungen, 
weder zwischen Kindern noch zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
tern und Kindern ignoriert werden.
5.  Ich stelle bei Rückmeldungen an die Kinder, Eltern/Erziehungsbe-
rechtigte oder Dritte das bereits Erreichte in den Vordergrund.
  Ich dokumentiere und bespreche die Schritte zur guten Weiterentwicklung.
6.  Ich achte auf die Interessen, Freuden, Bedürfnisse und Nöte  
der Kinder.
  Ich bin liebevolle Bezugsperson und Unterstützerin oder Unterstützer der 
Kinder. Ich interveniere sofort bei Fehlverhalten Einzelner und Nichteinhal-
tung der Leitlinien, um die Situation zu verbessern.
Das Qualitätshandbuch der städtischen Kindertagesein-
richtungen kann unter folgendem Link heruntergeladen 
werden: 
www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/
pdf51/kitas/qualitaetshandbuch-01-2020.pdf

Seite 26 
5. Meilenstein:  
Geburtstag der Kinderrechte – 30 Jahre UN-Kinderrechts-
konvention  
Im November 1989 verabschiedete die Generalversammlung 
der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention. Der 
30. Geburtstag der Konvention war für Köln ein ganz beson-
derer Geburtstag, der mit Kindern, Jugendlichen und Familien 
gebührend gefeiert wurde. Im Jahresverlauf 2019 wurden ge-
meinsam mit zahlreichen Akteur*innen viele Veranstaltungen 
und Aktionen durchgeführt. Über Kinderrechte informieren 
und diese erlebbar machen stand dabei im Vordergrund. Unter 
Beteiligung verschiedener Ämter, Dienststellen, der Bezirks-
schüler*innen-Vertretung, der Stadtschulpflegschaft sowie Trä-
gern der freien Jugendhilfe konnte eine breit angelegte Kinder-
rechtekampagne umgesetzt werden. Die entstandenen Plakate 
zur Kampagne wurden in Workshops mit Kindern und Jugend-
lichen thematisch entwickelt. Zudem entwickelte ROOTS & 
ROUTES Cologne e.V. gemeinsam mit dem Amt für Kinder, Ju-
gend und Familie und der städtischen Kindertageseinrichtung 
Jesuitengasse einen Film-Clip zum Thema „Kinder erklären 
Kinderrechte“. Ende Juni 2019 fand eine große Premierenvor-
stellung vor über 300 kleinen und großen Zuschauer*innen im 
Kölner Kino Cinedom statt. Anschließend lief der Film bis Ende 
2019 als Vorspann vor allen Filmen im Kölner Cinedom.
 S. 27 in der Kin-
der- und Jugendver-
sion des Abschluss-
berichts
© Birgit Jansen 
www.buergie.de 
(2019)
kinderrechte.koeln
 KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE
       Köln

Seite 27 Abschlussbericht
3. Meilensteine im Kölner Vorhaben
6. Meilenstein:  
Child Friendly Cities Summit  
Ihren Höhepunkt fand die Kinderrechtekampagne im ersten 
internationalen Gipfeltreffen Kinderfreundlicher Kommunen 
(Child Friendly Cities Summit), den UNICEF und die Stadt Köln 
vom 15. bis zum 18. Oktober 2019 gemeinsam ausrichteten. 
Mehr als 550 internationale Gäste, darunter Bürgermeister*in-
nen, Fachleute sowie Kinder und Jugendliche aus Städten und 
Gemeinden aus über 60 Ländern kamen im Kölner Gürzenich 
zusammen.
Das Ziel des Gipfels war es, Netzwerke aufzubauen sowie 
Erfahrungen, Strategien und Wege auszutauschen, wie das 
Aufwachsen in Städten und Gemeinden kinderfreundlicher 
gestaltet werden kann und demnach die Rechte von Kindern 
und Jugendlichen im Alltagsleben besser umgesetzt werden 
können. 
 S. 28 f. der Kin-
der- und Jugendver-
sion des Abschluss-
berichts
Our Cities. Our Lives. Our future.

Seite 28 
Graphic Recording 
von Zey, Schwanen-
berg und Jürgens 
Der Kölner Gipfel brachte erstmalig Städte und Kommunen zu-
sammen, um die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention 
kommunal weiter voranzutreiben.
Der „Child Friendly Cities Summit“ setzte ein wichtiges inter-
nationales Zeichen für die Stärkung von Kinderfreundlichkeit 
in Kommunen auf der ganzen Welt. Mehr als 100 Bürger-
meister*innen aus über 40 Ländern weltweit haben dort eine 
„Kölner Erklärung“ (Originaltitel: „Cologne Child Friendly Cities 
Mayors Declaration“) für mehr Kinderfreundlichkeit unterzeich-
net. Zum Abschluss des Gipfels präsentierten die teilnehmen-
den Kinder und Jugendlichen ihre Forderungen in einem Mani-
fest unter dem Namen „Our cities. Our lives. Our future“. Das 
Manifest beinhaltet Eckpunkte, um die Kinderrechte zum Maß-
stab kommunaler Politik zu machen. 120.000 junge Menschen 
aus aller Welt haben sich im Vorfeld des Gipfels an Umfragen 
und Diskussionsrunden zum Aufwachsen in Städten beteiligt. 
Ihre Botschaften flossen ebenfalls in das Manifest ein.

Seite 29 Abschlussbericht
3. Meilensteine im Kölner Vorhaben
7. Meilenstein:  
Stadtgespräch Jugend  
Auf Einladung der Oberbürgermeisterin Henriette Reker fand 
am 13. Februar 2020 das „Stadtgespräch Jugend“ in der Piaz-
zetta des Historischen Rathauses statt. Frau Reker tauschte 
sich mit Jugendlichen über deren aktuelle Erfahrungen, Ideen 
und Vorschläge für die Stadt Köln aus. 
Die Kinder und Jugendlichen sprachen über die vorab ge-
sammelten und mit Jugendlichen im Kinder- und Jugendbüro 
partizipativ entwickelten Schwerpunktthemen. Wesentliche 
Themenschwerpunkte des Austauschs stellten die Ausstattung 
von Schulen und Jugendzentren, die besondere Verkehrsproble-
matik für Kinder und Jugendliche, die Sicherheit im öffentlichen 
Raum, der Einsatz von Pferden in Karnevalszügen und die Aus-
weitung des Angebots an außerschulischen Gedenkstättenfahr-
ten in Zeiten zunehmender rechtsextremer Gewalttaten dar. 
 S. 30 in der Kin-
der- und Jugendver-
sion des Abschluss-
berichts
www.stadt-koeln.de/
stadtgespraech-jugend
Donnerstag,  
13. Februar 2020 
18:30 – 21 Uhr 
Historisches Rathaus   
50667 Köln
mit Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker
Deine Stadt –
Deine Themen
#DeineStadtDeineThemen

Seite 30 
8. Meilenstein:  
Selbstverständnis des Amtes für Kinder, Jugend  
und Familie  
Im Jahr 2020 wurde ein Selbstverständnis diskutiert und for-
muliert, das beschreibt, wie und mit welcher Grundhaltung die 
Mitarbeiter*innen und Leitungskräfte des Amtes für Kinder, 
Jugend und Familie der Stadt Köln auf Kinder, Jugendliche oder 
Familien zugehen. Das Selbstverständnis definiert eine Grund-
haltung der Wertschätzung, des gegenseitigen Respekts und 
der Akzeptanz und grundsätzlichen Offenheit für unterschied-
liche Lebensentwürfe, Religionen oder Lebenssituationen. Es 
stellt darüber hinaus eine Reflexionsmöglichkeit für das eigene 
Handeln dar und bietet die Chance, eigene Grenzen und Vor-
urteile zu überdenken und gegebenenfalls Kolleg*innen oder 
Vorgesetzte darauf aufmerksam zu machen, wenn sie von der 
Grundhaltung abweichen. 
Diese Haltung ist besonders dann wichtig, wenn Familien auf 
die Unterstützung und Begleitung angewiesen sind, sei es im 
Bereich von Hilfen zur Erziehung, in Form von niedrigschwelli-
gen, präventiven Angeboten und Beratung oder wenn es um 
die Sicherstellung des Kinderschutzes geht. 
 S. 31 f. in der Kin-
der- und Jugendver-
sion des Abschluss-
berichts
Selbstverständ-
nis des Amtes für 
Kinder, Jugend und 
Familie der Stadt 
Köln – Handlungs-
maximen für alle 
Mitarbeitenden 
(Seite 1)
Beraten, Begleiten & Handeln  
mit Respekt und Wertschätzung 
Selbstverständnis des Amtes für Kinder, Jugend  
und Familie der Stadt Köln – Handlungsmaximen  
für alle Mitarbeitenden 
Die folgenden Handlungsmaximen gelten für alle Mitarbeitenden 
des Amtes für Kinder, Jugend und Familie:
Ich kenne die UN-Kinderrechte und fühle mich in meinem Handeln an 
diese Rechte gebunden. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie 
deren gelingendes Aufwachsen sind verbindliche Grundlagen meines 
Handelns.
Ich gehe davon aus, dass alle Bürgerinnen und Bürger, mit denen ich in 
Kontakt trete oder auf die mein Handeln ausgerichtet ist, grundsätzlich 
danach streben, die Regeln unserer demokratischen Gesellschaft zu be-
achten.
Ebenso vertraue ich darauf, dass Eltern ihre Kinder gut und gewaltfrei 
erziehen und für ihre bestmögliche Entwicklung sorgen sowie als Familie 
ein eigenständiges und eigenverantwortliches Leben führen wollen. Ich 
unterstütze Eltern partnerschaftlich dabei, ihrem Erziehungsauftrag ge-
recht zu werden. 
Selbstverständ-
nis des Amtes für 
Kinder, Jugend und 
Familie der Stadt 
Köln – Handlungs-
maximen für alle 
Mitarbeitenden 
(Seite 2)

Seite 31 
8. Meilenstein:  
Selbstverständnis des Amtes für Kinder, Jugend  
und Familie  
Im Jahr 2020 wurde ein Selbstverständnis diskutiert und for-
muliert, das beschreibt, wie und mit welcher Grundhaltung die 
Mitarbeiter*innen und Leitungskräfte des Amtes für Kinder, 
Jugend und Familie der Stadt Köln auf Kinder, Jugendliche oder 
Familien zugehen. Das Selbstverständnis definiert eine Grund-
haltung der Wertschätzung, des gegenseitigen Respekts und 
der Akzeptanz und grundsätzlichen Offenheit für unterschied-
liche Lebensentwürfe, Religionen oder Lebenssituationen. Es 
stellt darüber hinaus eine Reflexionsmöglichkeit für das eigene 
Handeln dar und bietet die Chance, eigene Grenzen und Vor-
urteile zu überdenken und gegebenenfalls Kolleg*innen oder 
Vorgesetzte darauf aufmerksam zu machen, wenn sie von der 
Grundhaltung abweichen. 
Diese Haltung ist besonders dann wichtig, wenn Familien auf 
die Unterstützung und Begleitung angewiesen sind, sei es im 
Bereich von Hilfen zur Erziehung, in Form von niedrigschwelli-
gen, präventiven Angeboten und Beratung oder wenn es um 
die Sicherstellung des Kinderschutzes geht. 
 S. 31 f. in der Kin-
der- und Jugendver-
sion des Abschluss-
berichts
Selbstverständ-
nis des Amtes für 
Kinder, Jugend und 
Familie der Stadt 
Köln – Handlungs-
maximen für alle 
Mitarbeitenden 
(Seite 1)
Beraten, Begleiten & Handeln  
mit Respekt und Wertschätzung 
Selbstverständnis des Amtes für Kinder, Jugend  
und Familie der Stadt Köln – Handlungsmaximen  
für alle Mitarbeitenden 
Die folgenden Handlungsmaximen gelten für alle Mitarbeitenden 
des Amtes für Kinder, Jugend und Familie:
Ich kenne die UN-Kinderrechte und fühle mich in meinem Handeln an 
diese Rechte gebunden. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie 
deren gelingendes Aufwachsen sind verbindliche Grundlagen meines 
Handelns.
Ich gehe davon aus, dass alle Bürgerinnen und Bürger, mit denen ich in 
Kontakt trete oder auf die mein Handeln ausgerichtet ist, grundsätzlich 
danach streben, die Regeln unserer demokratischen Gesellschaft zu be-
achten.
Ebenso vertraue ich darauf, dass Eltern ihre Kinder gut und gewaltfrei 
erziehen und für ihre bestmögliche Entwicklung sorgen sowie als Familie 
ein eigenständiges und eigenverantwortliches Leben führen wollen. Ich 
unterstütze Eltern partnerschaftlich dabei, ihrem Erziehungsauftrag ge-
recht zu werden. 
Selbstverständ-
nis des Amtes für 
Kinder, Jugend und 
Familie der Stadt 
Köln – Handlungs-
maximen für alle 
Mitarbeitenden 
(Seite 2)
Unabhängig davon, ob ich mittelbar oder unmittelbar in meinem Ar-
beitsalltag mit Kindern, Jugendlichen und Eltern in Kontakt stehe, gelten 
für mich als Mitarbeitende im Jugendamt folgende Leitlinien:
Respekt & Werte
Ich kenne meine eigenen Werte und Vorurteile gegenüber Menschen 
unterschiedlicher Herkunft und Sozialisation und reflektiere diese.
Ich begegne Kindern, Jugendlichen, Eltern und Kooperationspartnern, 
gleich welcher Herkunft und Sozialisation, mit Respekt und Wertschät-
zung.
Ich respektiere das Autonomiestreben von Kindern und Jugendlichen 
und unterstütze sie und ihre Familien bei der Findung eines guten Mit-
einanders. 
Ich stelle Ressourcen und Stärken der Kinder, Jugendlichen und Eltern 
heraus. Ich gebe ihnen Rückmeldungen und stelle dabei die erreichten 
Fortschritte in den Vordergrund.
Transparenz
Ich informiere Kinder, Jugendliche und Eltern offen und transparent über 
die Möglichkeiten und Grenzen der Jugendhilfe und über die nächsten 
Schritte, die ich mit ihnen gehen möchte.
Verantwortung
Ich schaffe und schütze Räume für ein gewaltfreies Aufwachsen von 
Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt. 
Ich nehme Kinder, Jugendliche und Eltern in ihren Anliegen ernst, höre 
ihnen zu und bin ihr Ansprechpartner/ihre Ansprechpartnerin in allen 
Fragen, die das Zusammenleben von Eltern und Kindern betreffen.
Kooperation
Als Teil einer Verantwortungsgemeinschaft für Kinder und Jugendliche 
bin ich jederzeit bereit, Kooperationen mit Partnern einzugehen, die 
mich bei meiner Arbeit im Sinne der Kinder, Jugendlichen und Familien 
unterstützen können.
Partizipation
Ich biete Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zur Partizipation und 
zur gesellschaftlichen Teilhabe. Ich setze und kommuniziere dafür einen 
klaren Rahmen, innerhalb dessen ich ihre Meinung und ihre Rückmel-
dungen wertschätzend umsetze
Abschlussbericht
3. Meilensteine im Kölner Vorhaben

Seite 32 
9. Meilenstein:  
Eröffnung des Familienbüros  
Das Familienbüro wurde am 17. Juni 2020 als zentrale Anlauf-
stelle für Familien mit Kindern von 0 bis 6 Jahren eröffnet. 
Aktuell leben rund 65.000 Kinder im Alter von bis zu 6 Jahren 
in Köln. Eltern erhalten im Familienbüro unter anderem Infor-
mation und Orientierung zu Kitas in Köln, persönliche Beratung 
bei Fragen zu Vormerkung und Anmeldung eines Kita-Platzes, 
Unterstützung bei der Anwendung des Programms „LITTLE 
BIRD“ oder Hilfe bei der Suche nach einer Tagesmutter oder 
einem Tagesvater. 
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Vernetzungsarbeit. Eltern 
sind oft nicht hinreichend darüber informiert, welche Unter-
stützungsmöglichkeiten sie in Anspruch nehmen können. 
Hier klärt das Familienbüro auf und übernimmt zusätzlich bei 
Bedarf eine Art Lotsenfunktion, um den Zugang zu allen be-
stehenden Beratungs- und Hilfsangeboten sicherzustellen. 
Das Spektrum möglicher Fragen ist breit gefächert. Es reicht 
von den Regelungen zu Unterhaltszahlungen, Elterngeld und 
Elternbeiträgen über die Unterstützung für Kinder mit Förder-
bedarf, den Gesundheitsschutz und das Bildungs- und Teilhabe-
paket bis zu Freizeitangeboten.
 S. 33 der Kinder- 
und Jugendversion 
des Abschlussbe-
richts
17. Juni 2020:  
Eröffnung des Familienbüros,  
© Stadt Köln
Das Familienbüro bietet seit dem 1. November 2020 auch eine 
Onlineberatung per Videotelefonie an. Mit diesem zusätzlichen 
Serviceangebot reagiert die Stadt auf die veränderten Bedarfe 
der Familien an ortsungebundenen und flexiblen Beratungsfor-
men.

Seite 33 
StadtplanMach mit!
Tiere
Lindenthaler Tierpark
Marcel-Proust-Promenade 1 / 
Kitschburger Straße
50935 Köln
Jugend- 
& Bürgerzentren
1 Jugendzentrum 
 Stolberger Straße 403
 50933 Köln
2 Jugendwerkstatt Klettenberg
 Rhöndorfer Straße 6
 50939 Köln
3 Jugendzentrum Sülz
 Sülzburgstraße 112-118
 50937 Köln
 Vorübergehend in der 
 Kyllburger Straße 1-3
4 Kinder – und Jugendhaus 
 „Alte Schule“ Widdersdorf
 An den Kastanien 7-9
 50859 Köln
5 Kinder- und 
 Jugendzentrum Weiden 
 Ostlandstraße 39
 50858 Köln
Spielplätze
1 An der Ronne/
 Brauweiler Straße
 Lövenich
2 Auerbachplatz, Sülz
3 Baesweilerhof/Wegbergstraße
 Braunsfeld
4 Dr .-Johannes-Honnef-Straße/
 Paulipark, Lövenich
5 Dukatenweg/Groschenweg
 Lövenich
6 Elisabeth-Schiemann-Weg
 Müngersdorf
7 Erkelenzhofweg, Weiden
8 Eschenweg/Ulmenweg
 Junkersdorf
9 Fontanestraße
 Weiden
10 Freiburger Straße/
 Potsdamer Straße
 Weiden
11 Fuchsweg
 Lövenich
12 Geilenkircher Straße/
 Paulistraße
 Braunsfeld
13 Groschenweg, Lövenich
14 Hans-Katzer-Straße/
 Kaserne Haelen Süd
 Junkersdorf
15 Kapellenhofweg
 Weiden
16 Kölner Platz
 Junkersdorf
17 Kronstädter Straße/
 Innenbereich, Weiden
18 Neuenhöfer Allee/
 Beethovenpark Nord, Sülz
19 Paula-Kleinmann-Weg
  Sülz
20 Rankestraße/Curtiusstraße
 Sülz
21 Regina-Isecke-Straße
 Junkersdorf
22 Rudolf-Amelunxen-Straße/
 Innenbereich, Sülz
23 Rudolf-Amelunxen-Straße/
 Weißhausstraße
 Sülz
24 Schillerstraße/Arndtstraße
 Weiden
25 Schulstraße/Ostlandstraße
 Weiden
26 Sigmaringer Straße/
 Hohentwielstraße
 Lindenthal
27 St.-Georg-Straße
 Lövenich
28 Stolberger Straße/
 Geilenkircher Straße
 Braunsfeld
29 Von-Nell-Breuning-Straße/
 Kaserne Haelen Nord
 Junkersdorf
30 Willi-Lauf-Allee
 Junkersdorf
31 Wupperstraße 
 Lövenich
32 Am Aspelkreuz/
 Englischer Garten
 Widdersdorf 
33 Luxemburger Straße
 Klettenbergpark Nord 
 Klettenberg
34 Zum Dammfelde/
 Buchenweg
 Widdersdorf
35 Jakobusweg
 Widdersdorf
36 Auf der Aspel/Jakobspark
 Widdersdorf
Liebe Kinder, 
wir alle haben Lieblingsorte – ihr sicher auch!
Der Stadt Köln und mir als Oberbürgermeisterin unserer kinderfreundlichen 
Kommune ist eure Beteiligung an neuen Ideen sehr wichtig. Deshalb haben 
wir euch und eure Eltern unter anderem auf Instagram dazu eingeladen, bei 
der Erstellung des Kinderstadtplans mitzumachen.
Mein Lieblingsort in Lindenthal ist übrigens der Tierpark. Dort trefft ihr Esel, 
Ziegen, Damwild, Schafe und viele andere Tiere. Es gibt ein Streicheltierge-
hege und manche Tiere laufen sogar über die Fußwege und dürfen gefüttert 
werden. Direkt neben dem Tierpark ist ein großer Spielplatz zum Toben und 
Turnen. Im großen Stadtpark, der den Tierpark umgibt, könnt ihr picknicken 
und auf dem Weiher Tretboot fahren.
Der Tierpark ist nur ein Beispiel für die vielen Möglichkeiten, in Lindenthal 
Abenteuer zu erleben und den Alltag bunter zu machen. 
Nun wünsche ich euch viel Vergnügen mit dem neuen Kinderstadtplan und 
viele spannende Erlebnisse auf euren Entdeckertouren im Stadtbezirk.
Eure Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Deine Lieblingsorte
Auf dem Stadtplan findest du bekannte und beliebte Orte im Veedel. Was 
sind deine Lieblingsorte in der Nachbarschaft? Wo spielst du am liebsten mit 
deinen Freunden und Freundinnen? Wo ist es besonders ruhig? Hast du einen 
Lieblingsbaum? Oder weißt du, wo es das beste Eis zu kaufen gibt? Ergänze 
den Stadtplan mit deinen Lieblingsorten! Du kannst sie mit bunten Klebe-
punkten markieren oder zeichnen. 
Ich sehe was, was du nicht siehst
Viele Dinge sieht man erst, wenn man genau hinschaut. 
Geh mit offenen Augen durch dein Viertel und suche ...
... Zahlen von 1 bis 20
... etwas Dreieckiges
... etwas Rotes
... etwas aus Eisen
... etwas, das aussieht wie ein Gesicht
... etwas ganz Verrücktes
Besonders viel Spaß macht die Suche zusammen mit 
Familie oder Freund*innen. Bestimmt habt ihr noch mehr 
Ideen, wonach ihr suchen könnt!
Entdecke deine Stadt!
Köln Lindenthal
Entdecke deine Stadt!
Köln Lindenthal
Entdecke deine Stadt 
und teile deine Eindrücke mit uns! 
#kinderstadtplanköln
3
Bezirk
Kreative Aufgaben Fortanlagen
Fort Deckstein/
Fort VI, 50935 Köln Bahnhöfe
bahn.de
Bahnhof Köln Weiden-West
Neue Sandkaul 4
50859 Köln
S-Bahnhof Lövenich
50859 Köln
S-Bahnhof Müngersdorf S-Bahn
Technologiepark
50933 Köln
Spiel- & Sport
1 Else-Lang-Straße
 Junkersdorf
2 Kronstädter Straße/
 Grünzug
 Weiden
3 Am Heidstamm
 Lövenich
4 De-Noel-Platz
 Sülz
5 Dürener Straße/
 Stadtwaldgürtel
 Lindenthal
6 Im Rapsfeld/Egelspfad
 Müngersdorf
7 Immermannstraße
 Lindenthal
8 Kämpchensweg
 Müngersdorf
9 Kronstädter Straße/
 Bistritzer Straße
 Weiden
10 Linzer Straße/
 Düstemichstraße
 Sülz
11 Losheimer Straße
 Braunsfeld
12 Manstedter Weg
 Müngersdorf
13 Münstereifeler Platz
 Sülz 
14 Otterweg
 Lövenich
15 Stormstraße/
 Ludwig-Jahn-Straße
 Weiden
16 Bethlehem-Platz
 Widdersdorf
17  Neue Sandkaul
 Widdersdorf
18 Alsdorfer Str
 Braunsfeld
19 Am Mertenshof
 Lövenich
20 An der Ronne Nord
 Lövenich
21 An der Ronne Süd
 Lövenich
22 Auf der Aspel/
 Sibilla-Sester-Straße, Lövenich
23  Blumenallee/Ginsterstraße
 Junkersdorf
24 Brucknerstraße/
 Karl-Schwering-Platz
 Lindenthal
25 Eichenweg
 Widdersdorf
26 Feldhasenweg
 Widdersdorf
27 Iltisweg
 Widdersdorf
28 Im Buschfelde
 Widdersdorf
29 Lahnstraße/Rurseeallee
 Lövenich
30 Lortzingplatz
 Lindenthal
31 Marie-Hüllenkremer-Straße 
 Lövenich
32 Mittelweg/Nerzweg
 Lövenich
33 Pauliplatz
 Braunsfeld
34 Stadtwald/Wildpark
 Lindenthal
35 Vogelsanger Platz
 Junkersdorf
36 Mommsenstraße/
 Gleueler Straße
 Lindenthal
37 Frechener Platz, Lindenthal
38 Lindenthalgürtel/
 Hans-A.-Müllerheim-Park
 Lindenthal
39 Hochwaldstraße, Sülz
40 Euskirchener Straße/
 Hollerather Straße
 Sülz
41 Münstereifeler Straße/
 Sülzburgstraße
 Sülz
42 Manderscheiderplatz
 Sülz
43 Neuenhöfer Allee/
 Beethovenpark Süd
 Sülz
44 Nikolausplatz, Sülz
45 Honnefer Platz
 Klettenberg
46 Asbergplatz, Sülz
47 Siebengebirgsallee/
 Klettenbergpark Süd
 Klettenberg
48 Geisbergstraße
 Klettenberg
Theater 
1 Casamax Theater
 Berrenrather Str . 177 
 50937 Köln
 casamax-theater .de
Kino
1 Weisshaus Kino
 Luxemburger Str . 253
 50939 Köln
 weisshaus-kino.de
Indoorspielplatz
 Silly Billy’s
 Indoor-Spielpark
 Ottostraße 14
 50859 Köln
Minigolf
1 Minigolf Alter Militäring
 Aachener Str . 703
  50933 Köln
2 Minigolf Lindenthal
 Bachemer Landstraße 420 
 50935 Köln
Seit 2011 verzaubert das metropol 
Theater in der Kölner Südstadt
Groß und Klein.
Das Programm umfasst sowohl 
Literaturklassiker als auch kreativ
inszenierte Märchen, sowie regel-
mäßige Gastspiele auf Burg Satz-
vey in der Eifel.
metropol Theater
Eifelstraße 33
50677 Köln
metropol-theater-koeln.de
An der Kölner Musikakademie 
unterrichten nur diplomierte 
Musikpädagogen mit langjähriger 
Unterrichtserfahrung. Einzel- 
oder Gruppenunterricht, Work-
shops sowie mehrere Schüler-
vorspiele im Jahr . 
Keine Jahresverträge und keine 
Anmeldegebühr . Jetzt auch
Onlineunterricht.
Kölner Musikakademie
Dürenerstr . 71-73
50931 Köln
Tel.: 0221-168 244 08
koelner-musikakademie.de
1
Grundschulen
1 GGS Albert Schweitzer-Schule
 Breslauer Straße 11 
 50858 Köln
2 GGS Bachemer Straße 69
 50931 Köln
3 KGS Berrenrather Straße 179 
 50937 Köln
4 GGS Clarenhofschule
 Schulstraße 2, 50859 Köln
5 GGS & KGS 
 Hans-Christian-Andersen- 
 Schule
 Freiligrathstraße 60 
 50935 Köln
6 GGS Braunsfeld
 Geilenkircher Straße 52 
 50933 Köln
7 GGS Müngersdorf 
 Wendelinstraße 64 
 50933 Köln
8 GGS Heliosschule
 Kaisersescher Straße 5 
 50935 Köln
9 GGS Ildefons-Herwegen-
 Schule
 Kirchweg 138 
 50858 Köln
10 GGS Johanniter-Schule 
 Kölner Straße 37 
 50859 Köln
11 KGS
 Lindenburger Allee 38 
 50931 Köln
12 KGS, Lohrbergstraße 46 
 50939 Köln
13 GGS Manderscheider Platz
 Berrenrather Straße 352
 50931 Köln
14 GGS Mommsenstraße 5-11 
 50935 Köln
15 GGS Olympia-Schule 
 Neue Sandkaul 23
 50859 Köln
16 GGS Pater-Delp-Schule 
 Im Kamp 14 
 50859 Köln
17 GGS Stenzelbergstraße 3-7 
 50939 Köln
18 BilinGO - 
 Bilinguale Grundschule
 Stolberger Straße 311 
 50933 Köln
19 Internationale Friedensschule  
 Grundschule
 Neue Sandkaul 29
 50859 Köln
20 Kölner Domsingschule
 Clarenbachstraße 5-15 
 50931 Köln
Lernen
 Freiluga
 Belvederestraße 159
 50933 Köln
 schulbio-freiluga.de
 WissenschaftsScheune
 Carl-von-Linne-Weg
 50829 Köln
 wissenschaftsscheune.de
 Kinderuni
 kinderuni.uni-koeln.de
1
Lesen
 stbib-koeln.de
1 Stadtteilbibliothek Sülz
 Wichterichstraße 1
 50937 Köln
1
Erkunde Köln mit uns auf ganz 
besondere Weise! Mache einen 
Ausflug zum Schokoladenmu-
seum oder sage den Tieren im
 Kölner Zoo Hallo – mit der 
Bimmelbahn wird selbst die Fahrt 
dorthin zum Erlebnis! 
Unsere Haltestellen findest du am 
Kölner Dom, am Schokoladenmu-
seum und am Kölner Zoo.
Wolters Reisen Köln
Robert-Perthel-Str . 58 - 62
50739 Köln
www.bimmelbahnen.de
Museen
1 Museum des 1. FC Köln
 im RheinEnergie-Stadion Köln
 50858 Köln
1
Schwimmen
 koelnbaeder .de
1 Stadionbad
 Olympiaweg 20, 50933 Köln
Sport & Freizeit
1 RheinEnergieStadion
 Aachener Straße 999
 50933 Köln
1
Polizei
Feuerwehr
 polizei.nrw.de
 feuerwehr-nrw.de
1 Polizeiwache Sülz
 Rhöndorfer Str . 16
 50939 Köln
2 Polizeiwache Weiden
 Aachener Str . 127 4
 50859 Köln
3 Freiwillige Feuerwehr 
 Widdersdorf
 Neue Sandkaul 11
 50859 Köln
4 Feuerwache 14
 Richard-Wagner-Straße 26-32
 50859 Köln
5 Feuer- und Rettungswache
 Gleueler Str . 223 - 225
 50935 Köln
IV
Krankenhäuser
 1 Malteser Krankenhaus 
 St. Hildegardis
 Bachemer Str . 29-33
 50931 Köln
2 Uniklinik Köln Bettenhaus
 Kerpener Str . 62
 50937 Köln
3 St. Elisabeth Krankenhaus 
 Hohenlind 
 Werthmannstraße 1
 50935 Köln
4 Ev. Klinikum Köln 
 Weyertal 76
 50931 Köln
5 Kinderklinik Uniklinik Köln
 Kerpener Str . 62, 50937 Köln
1
1
1
1
1
1
1
1
Skaten
1 Friedrich-Schmidt-Straße/
 Stadtwald
 Lindenthal
Beratung
1 Allgemeiner Sozialer Dienst 
 (ASD)
 Aachener Straße 220
 50931 Köln
 0221 - 221 - 939 99
2 DRK Familienladen Sülz
 Berrenrather Straße 181
 50937 Köln
 0221 - 168 202 50 
Nummer gegen Kummer
anonym und kostenlos vom 
Handy und Festnetz
Kinder und Jugendtelefon: 
116 111
Mo-Sa von 14-20 Uhr
Elterntelefon:
0800 111 0 550
Mo-Fr von 9-11 Uhr
Di+Do von 17-19 Uhr
1
Stadt Köln
1 Bezirksrathaus Lindenthal
 Aachener Straße 220
 50931 Köln
1
1
Dieser Plan ist Teil einer Stadtplanreihe für Kinder . Die Stadt Köln und das 
Familienstadtmagazin KÄNGURU stellen die neun Stadtbezirke Kölns speziell 
für junge Kölnerinnen und Kölner vor . 
Herausgeberin: Stadt Köln
KÄNGURU ist das Stadtmagazin für Menschen in Köln, Bonn und der Region, 
die mit Kindern leben oder arbeiten. Es informiert über spezielle Veranstal-
tungen für Kinder und Familien, Neuigkeiten aus der Region und aktuelle 
Familienthemen aus Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Kultur . 
kaenguru-online.de
KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE
       Köln
Dieses Projekt wurde möglich durch die freundliche Unterstützung von:
Kunst, Kultur und Stadtgeschichte könnt ihr auch vor 
Ort entdecken!
museenkoeln IN DER BOX bringt die Kölner Museen 
zu euch. Mit mobilen Ausstellungen, Workshops und 
Mitmach-Ideen in eurem Viertel.
museenkoeln.de/portal/museenkoeln-IN-DER-BOX
COLONIA VERLAG
Liebe Kinder, 
auch KÄNGURU-Maskottchen Karla verrät euch ihre 
Lieblingsorte in Lindenthal. Welche das sind, könnt ihr 
auf der Planseite entdecken.
Viel Spaß unterwegs wünscht euch das KÄNGURU-Team!
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1
Abschlussbericht
3. Meilensteine im Kölner Vorhaben
10. Meilenstein:  
Kinderstadtpläne  
Seit Juni 2020 wurden in Kooperation mit dem KÄNGURU 
Colonia Verlag erstmals Kinderstadtpläne für die neun Bezirke 
Kölns veröffentlicht. Gestartet wurde mit den Bezirken Innen-
stadt, Kalk und Lindenthal, Anfang 2021 folgten Mülheim, Porz 
und Ehrenfeld und im Sommer 2021 die Bezirke Rodenkirchen, 
Chorweiler und Nippes.
Die Kinderstadtpläne geben Kindern und Jugendlichen einen 
Überblick zu Angeboten und Anlaufstellen in ihrem Bezirk. 
Spielplätze, Bolzplätze, Grundschulen, Museen, Skate-Anlagen 
und viele weitere spannende Orte sind in den Plänen zu finden. 
Oberbürgermeisterin Henriette Reker und das Maskottchen 
Karla das Känguru geben Tipps zu Lieblingsorten im Bezirk. 
 S. 34 in der Kin-
der- und Jugendver-
sion des Abschluss-
berichts
Illustration:  
Frau Sonnenberg
Die Kinderstadtpläne sind in den neun Bezirksjugend-
ämtern, im Familienbüro, im Kinder- und Jugendbüro oder 
direkt beim KÄNGURU Colonia Verlag erhältlich.  
Weitere Infos gibt es unter  
www.stadt-koeln.de/artikel/69791/
index.html
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Eure
Liebe Kinder, 
wir alle haben Lieblingsorte – ihr sicher auch!
Der Stadt Köln und mir als Oberbürgermeisterin unserer kinderfreundlichen 
Kommune ist eure Beteiligung an neuen Ideen sehr wichtig. Deshalb haben wir 
euch und eure Eltern in den sozialen Medien dazu eingeladen, bei der Erstel-
lung des Kinderstadtplans mitzumachen.
Mein Lieblingsort in Chorweiler ist übrigens der Fühlinger See. Vielleicht be-
sucht ihr einmal den Spielplatz auf der Ruderinsel am Fühlinger See. Er 
bietet euch eine Seilpyramide zum Klettern, lustige Federwippen 
und ein buntes Spielhaus, das mich an eine Weltraumkapsel er-
innert. Über die Stufen erklimmt ihr den höchsten Punkt – und 
gleich danach saust ihr mit Schwung die schöne Rutsche hinunter . 
Ab sofort heißt es also: „Raketenstart!“ zu Spiel und Bewegung im 
Freien. Eure Eltern und großen Geschwister können währenddessen 
Volleyball spielen – ein fest installiertes Netz steht in unmittelbarer 
Nähe für einen fröhlichen Ballabschlag zur Verfügung.
Der Kinderstadtplan lädt euch dazu ein, Neues im Stadtbezirk kennenzulernen. 
Ich wünsche euch viel Spaß auf euren Entdeckertouren!
Jugend-  
& Bürgerzentren
Jugendzentren Köln: jugz.eu
1 Bür gerzentrum Chorweiler 
 P ariser Platz 1 
 50 765 Köln 
 buergerzentrum-chorweiler .de
 Kinder - und Jugendtreff  
 P egasus im Bürgerzentrum 
 Chorweiler 
 P ariser Platz 1 
 50 765 Köln
2 Kinder - und Jugend- 
 einrich tung Blu4Ju 
 Langenber gstr . 144 
 50 765 Köln
3 B lumenberg Kolpingjugend 
 Pr ojekt Blumenberg 
 S chneebergstraße 63a 
 50 765 Köln 
 kolpingjugend.koeln
4 Kinder - und Jugend- 
 einrich tung Northside 
 Ne tzestr . 4, 50769 Köln
5 O T Esch 
 Mar tinusstr . 28 
 50 765 Köln
6 Of fenes Kinder- und Jugend- 
 z entrum MAGNET 
 Has elnussweg 21 
 50 767 Köln 
 diakonie-michaelshoven.de
7 O T Lino-Club & Kinder- und  
 Jugendcir cus Linoluckynelli 
 Unnauer W eg 96a 
 50 767 Köln 
 lino-club.de
8 Jugendangebo t Bauwagen 
 & B egegnungshaus 
 W alter-Dodde-Weg 2 
 50 769 Köln 
 skm-koeln.de
9 B au- und Abenteuerspielplatz  
 „Der B au“ 
 Abendr othstr . 7a 
 50 769 Köln 
 diakonie-michaelshoven.de
10 Of fene Tür „Die Villa“ 
 V olkhovener Weg 218 
 50 765 Köln 
 skm-koeln.de
11 Jugend- und K ulturzentrum 
 Krebelshof 
 F urther Weg 1 
 50 769 Köln 
 krebelshof-guja.de
......Sonstige Angebote .........
12 Kindernöte 
 Flor enzer Str . 20 
 50 765 Köln 
 kindernoete.de
13 In ternationales Zentrum 
 Phoenix 
 T iberstr . 3 
 50 765 Köln
14 S ozialraumbüro „Die Treppe“ 
 W eserplatz 5, 50765 Köln
15 S tiftung Leuchtfeuer 
 P aul-Löbe-Weg 36 
 50 769 Köln
16 B egegnungszentrum der 
 S ynagogen Gemeinde 
 P ariser Platz 30 
 50 765 Köln
17 Parea  
 Flor enzer Str . 32 
 50 765 Köln 
 parea.de
Stadtplan
Beratung
1 B ezirksjugendamt im 
 B ezirksrathaus Chorweiler 
 P ariser Platz 1 
 50 765 Köln 
 T el. 0221 - 221 - 96 260
2 F amilienberatung und  
 S chulpsychologischer Dienst 
 A thener Ring 4 
 50 765 Köln
3 pr o familia 
 A thener Ring 3b 
 50 765 Köln 
 profamilia.de
4 Z entrum für Frühbehandlung 
 und F rühförderung     GmbH 
 Elbe allee 19, 50765 Köln 
 fruehbehandlung.de
Kinder- und Jugendbüro  
der Stadt Köln 
Alter Markt 62-64  
50667 Köln 
Tel. 0221 - 221 - 314 60
Familienbüro der Stadt Köln 
Kalk Karree 
Ottmar-Pohl-Platz 1  
51103 Köln 
Tel. 0221 – 221 - 2 12 21
Spiel- & Sport
Blumenberg 
1 Geiersbergstraße 
2 W eichselring/Blumenberg Süd 
3 Ernstbergstraße 
4 Weichselring/ 
 Langenbergstraße 
5 Langenber gstraße Süd  
 (Eimer) 
6 Arembergstraße/ 
 Malbergstraße
Chorweiler 
7 Muldeweg 
8 Elbeallee 
9 L eineweg Ost 
10 S winestraße - Nord 
11 W illi-Suth-Allee Nord 
12 Tiberstraße/Olof-Palme-Park 
13 Osloer S traße/Athener Ring 
14 S tockholmer Allee/ 
 Polizeiwache
Esch/Auweiler 
15 Gr eesberger Straße 
16 Martinusstraße/Meisenweg  
17 Andreasstraße 
18 Hermann-Löns-Straße/ 
 Am Köchho f 
19 A uweiler Dorfplatz/ 
 Auweilerstraße
Fühlingen 
20  Feldblumenweg 
21 Fühlinger S ee/Bootshaus
Heimersdorf 
22  Oleanderweg 
23  Alt enhofer Weg 
24  Stallagsweg
Lindweiler 
25  Pingenweg 
26  Marienber ger  Weg 
27  Erb acher Weg 
28  Hartenfelsweg
Merkenich 
29  K asselberger Weg/ 
 Merk enicher Hauptstraße 
 (Hin term Deich) 
30  Merk enicher Hauptstraße 
 Kaplanshof 
31  Hit dorfer Fährweg/ 
 Am Königs weg
Pesch  
29  K asselberger Weg/ 
 Merk enicher Hauptstraße  
 (Hin term Deich) 
30  Merk enicher Hauptstraße/ 
 Kaplanshof 
31  Hit dorfer Fährweg/ 
 Am Königs weg
Roggendorf/Thenhoven 
35  S traberger Weg/ 
 Elvira-Tuszik-Straße 
36  Sinner sdorfer Straße 65
Seeberg 
37  Karl-Marx-Allee/Merianstraße/ 
 Grünz ug Seeberg 
38  Karl-Marx-Allee/ 
 Otto-Braun-Straße/ 
 Grünz ug Seeberg 
39  Abendrothstraße 
40 Geranienweg 
41  Karl-Marx-Allee/ 
 Otto-Braun-Straße
Volkhoven/Weiler 
42  P escher Holzweg/ 
 Toni-Welter-Straße 
43 Wezelostraße/ 
 Windröschenweg 
44 Gertrud-Bollenrath-Weg
Worringen 
45  Hackhaus er Weg 
46 Bolligstraße 
47  Krebelspfad/ 
 Ernst-Wolff-Straße
Basketballfeld Chorweiler 
Liller Straße, 50765 Köln
6
Bezirk
Spielplätze
Blumenberg 
1 Langenber straße Nord/ 
 Grünzug 
2 Teufelsbergstraße
Chorweiler 
3 Unstrutweg 
4 Spr eeweg Ost 
5 Spr eeweg West 
6 Boberweg 
7 Diemelw eg Nord 
8 S winestraße - Süd 
9 W illi-Suth-Allee Süd 
10 Osloer S traße 
11 Flor enzer Straße
Esch/Auweiler 
12 Ahornstraße 
13 Johannes-Prassel-Straße 
14 Heinrich-Zille-Straße 
15 Johannes-Prassel-Straße/ 
 Chorbuschstraße 
16 Am S cheidweg 
17 Am P almkäulchen 
18 Boskoopweg 
19 Akazienstraße
Heimersdorf 
20  Gier shausener Weg 
21 Am Eichelber g
Lindweiler 
22  Marienber ger Hof
Merkenich 
23  A uf dem Alten Weerth 
24  Rheindamm/Fährgasse 
25  K asselberger Weg/ 
 F eldkasseler Weg
Pesch  
26  Nelkenweg/Behringweg 
27  Offenbachstraße 
28  Sauerbruchstraße 
29  P escher Straße/Pescher See 
30  Franz-Grillparzer-Ring 
31  Fröbelstraße 
32  Gaußstraße 
33  Kästnerstraße
Roggendorf/Thenhoven 
34 Gutnickstraße 
35  Rotmilanweg 
36  Georg-Winter-Straße  
 (Mottenkaul)
Seeberg 
37  Mataréweg 
38  Riphahnstraße/ 
 Grünz ug Seeberg 
39  Zörgiebelstraße 
40 Magnolienweg 
41  Paul-Löbe-Weg 
42  Z ur alten Gärtnerei/ 
 Am He tzepetsch
Volkhoven/Weiler 
43 Ludwig-Heinrich-Straße
Worringen 
44 St.-Tönnis-Straße 
45  Heinrich-Gellissen-Straße
Entdecke deine Stadt 
und teile deine Eindrücke mit uns! 
#kinderstadtplanköln
Kostenlose Nachhilfe!
Erhalten Sie staatliche Unterstüt-
zung wie zum Beispiel Wohngeld, 
Leistungen von Jobcenter oder 
Kindergeldzuschlag? Dann haben 
Sie bei uns die Möglichkeit kos-
tenlose Nachhilfe zu bekommen. 
Wir beraten Sie gerne. 
Lernwerkstatt 
Asbacher Weg 1 
50767 Köln
Tel. 0157 - 73 54 59 90
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fahrten. Gemeinsam verbringen 
wir unvergessliche Erlebnisse!
 
teamZUKUNFT gGmbH 
Adamsstraße 1a, 51063 Köln 
Tel. 0221 – 96 81 94 90
ferienfreizeiten.online 
ifbe-klassenfahrten.de
Was passiert mit dem Abwasser , 
nachdem du die Spültaste ge-
drückt hast? Das erfährst du mit 
allen Sinnen auf dem Klärwerk 
Stammheim. Neben der Führung 
über Kölns größte Kläranlage, 
kannst du mittels Experimenten 
selbst versuchen schmutziges  
Wasser zu reinigen, bevor du dein 
 W issen per IPad und Quiz auf  
unserem interaktiven Lehrpfad 
überprüfst.
Wasserschule Köln
Klärwerk Stammheim
c/o Wasserforum Köln e.V.
Egonstraße 21
51061 Köln
Grundschulen
1 GG S Merianstr . 7-9 
 50 765 Köln
2 GG S Ernstbergstr . 2 
 50 765 Köln
3 GG S Konrad-Adenauer 
 Mar tinusstr . 28, 50765 Köln
4 GG S Erich-Ohser-Schule 
 S chulstr . 16, 50767 Köln
5 GG S Soldiner Str . 68 
 50 767 Köln
6 GG S, KGS Lebensbaumweg 51 
 50 767 Köln
7 K GS St. Martin-Schule 
 B alsaminenweg 52 
 50 769 Köln
8 GG S Riphahnstr . 40a 
 50 769 Köln
9 K GS Gutnickstr . 37 
 50 769 Köln
10 GG S Spoerkelhof  
 50 769 Köln
11 GG S, KGS 
 An den K aulen 62-64 
 50 769 Köln
......Förderschulen: .........
14 FL, Ger trud-Bollenrath-Schule 
 S oldiner Str . 68, 50767 Köln
1
Lesen
1 S tadtteilbibliothek Chorweiler 
 P ariser Platz 1 
 50 769 Kölnb
2 minibib 
 neben dem Spielplat z  
 Osloer S traße (Nr .10)
1
Kinder brauchen Bewegung und 
diese am besten mit Gleichalt-
rigen und unter fachkundiger 
Anleitung. Beim Dünnwalder TV 
erhält Ihr Kind eine optimale spie-
lerische Förderung mit viel Spaß 
und Freude an der Bewegung. Wir 
bieten Schnupperstunden an.
Dünnwalder Turnverein 1905 e.V. 
Zeisbuschweg 50 
51061 Köln
Tel. 0221 – 63 85 66
duennwalder-tv.de
 
 
 
 
 
Kennt ihr schon die AWB? Die 
AWB macht die Straßen sauber , 
holt den Müll ab und befreit im 
Winter die Straßen von Eis und 
Schnee. Schaut doch mal auf un-
sere Homepage. Dort gibt es viel 
zu entdecken, z.B. Videos mit dem 
Raben Hugo zur Mülltrennung,  
Ausmalbilder oder Bastelange-
bote.  
AWB Köln GmbH 
Maarweg 271 
50825 Köln
nissi@awbkoeln.de  
awbkoeln.de 
 
Klettern
1 C anyon Chorweiler 
 StadtteilWerkstatt 
 W eichselring 6a, 50765 Köln
2 B lackfoot Hochseilgarten 
 S tallagsbergweg 1 
 50 769 Köln
Für Kinder und Eltern zeigt das 
Cassiopeia Theater liebevoll in-
szenierte musikalische Theater-
spiele mit lebensgroßen Puppen. 
In den großzügigen Räumen des 
Theatercafés sind auch Kinder-
geburtstage und Sonderveran-
staltungen möglich. Auf Wunsch 
kommt das Theater auch zu 
Ihnen.
 
Cassiopeia Bühne 
Bergisch Gladbacher Str . 499-501 
51067 Köln 
Tel. 0221 – 937 87 87
cassiopeia-buehne.de
Polizei 
Feuerwehr
 polizei.nrw.de 
 feuerwehr-nrw.de
1 F euerwache 6 
 V olkhovener Weg 184 
 50 765 Köln
2 P olizeiwache Chorweiler 
 S tockholmer Allee 1 
 50 765, Köln
Natur & Tiere
Gartenclub Querwaldein e.V. 
Kopenhagener Straße 
50765 Köln
Gartenclub Querwaldein e.V. 
Chorweiler Nord 
Moldaustr ./ Weserplatz 
50765 Köln
http://blog.gartenclubs.de/ueber-
uns/
hier habe ich folgende
Entdecke deine Stadt!
Entdecke deine Stadt!
Köln Chorweiler
Bahnhöfe
bahn.de
1 BF Dormagen-Chemp ark
2 Köln- Worringen (S)
3 Köln B lumenberg (S)
4 Köln Chorw eiler Nord (S)
5 Köln Chorw eiler
6 Köln L ongerich  
1
Theater  
& Kultur
1 Simultanhalle 
 V olkhovener Weg 209 
 50 765 Köln
1
Schwimmen
1 Chorweilerbad 
 Liller S traße 
 50 765 Köln 
 koelnbaeder .de
2 A QUALAND Freizeitbad 
 Merians traße 1 
 50 765 Köln 
 aqualand.de
3 Fühlinger S ee 
 Stallagsbergweg 
 50 769 Köln
 B lackfoot Beach 
 Fühlinger S ee 
 S tallagsbergweg 1 
 50 769 Köln 
 blackfoot.de
4 S trandbad Sundown  
 B each Club am Escher See 
 Am B aggerfeld 4 
 50 767 Köln 
 sundown-beach.de
Sonstiges
OBI Machbar am Blackfoot Beach 
Stallagsbergweg 1, 50769 
www.obimachbar .de
Rheinfähre Langel - Hitdorf 
Hitdorfer Fährweg 
50769 Köln
Hofladen Fuchs  
Kasselberger Weg 157 
50769 Köln 
spargel-fuchs.de
1
1
Skaten
1 C ST Köln e.V. 
 Gauß str . 65 
 50 767 Köln
2 Sk atepark Park Blumenberg 
 Langenbergstraße 
 50 765 Köln
3 B asketballfeld Park  
 Blumenberg 
 Langenbergstraße 
 50 765 Köln
1
1
Mach mit!
Kreative Aufgaben
Anzeigen 
Dieser Plan ist Teil einer Stadtplanreihe für Kinder . Die Stadt Köln und das 
Familienstadtmagazin KÄNGURU stellen die neun Stadtbezirke Kölns speziell 
für junge Kölnerinnen und Kölner vor . 
Herausgeberin: Stadt Köln
KÄNGURU ist das Stadtmagazin für Menschen in Köln, Bonn und der Region, 
die mit Kindern leben oder arbeiten. Es informiert über spezielle Veranstal-
tungen für Kinder und Familien, Neuigkeiten aus der Region und aktuelle 
Familienthemen aus Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Kultur . 
kaenguru-online.de
KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE
       Köln
Kunst, Kultur und Stadtgeschichte könnt ihr auch vor 
Ort entdecken!
museenkoeln IN DER BOX bringt die Kölner Museen 
zu euch. Mit mobilen Ausstellungen, Workshops und 
Mitmach-Ideen in eurem Viertel.
museenkoeln.de/portal/museenkoeln-IN-DER-BOX
COLONIA VERLAG
Dieses Projekt wurde möglich durch die freundliche Unterstützung von:
Liebe Kinder, 
auch KÄNGURU-Maskottchen Karla verrät euch ihre 
Lieblingsorte in Chorweiler . Welche das sind, könnt ihr 
auf der Planseite entdecken.
Viel Spaß unterwegs wünscht euch das KÄNGURU-Team!
Köln Chorweiler
Straßenkunst 
Graffitis und bunte Wandgemälde: In der Stadt kannst Du sie an vielen Ge-
bäuden entdecken. Manche sind riesig, andere winzig klein. Einige sind mit 
Spraydosen an Mauern und Zäune gesprüht, andere mit Schablonen aufge-
tragen. Und wieder andere wurden auf Papier , Holz oder Pappe gemalt und 
an die Wand geklebt.
Halte Ausschau nach Straßenkunst in deinem Viertel und fotografiere die 
schönsten, buntesten und ungewöhnlichsten Kunstwerke!
Wilde Tiere in der Stadt  
Marienkäfer , Hummeln, Tauben, Eichhörn-
chen, Kaninchen – auch in der Großstadt 
leben viele wilde Tiere. Mit etwas Glück 
kannst du sogar einen Fuchs beobachten 
oder Fledermäuse entdecken. Erstelle eine 
Liste mit allen kleinen und großen Tieren, 
die dir in deinem Stadtteil begegnen. Oder 
schreibe und zeichne einen Steckbrief zu 
deinem Lieblingstier .
1
Spielplatzsuche
online
spielplaetze.koeln
1 1
21
Lesen
1 Stadtteilbibliothek  
 Rodenkirchen 
 S chillingsrotter Str . 38 
 5099 6 Köln
1
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Eure
Liebe Kinder, 
wir alle haben Lieblingsorte – ihr sicher auch!
Der Stadt Köln und mir als Oberbürgermeisterin unserer kinderfreundlichen 
Kommune ist eure Beteiligung an neuen Ideen sehr wichtig. Deshalb haben wir 
euch und eure Eltern in den sozialen Medien dazu eingeladen, bei der Erstel-
lung des Kinderstadtplans mitzumachen.
Mein Lieblingsort in Rodenkirchen ist übrigens die Riviera. Ich 
freue mich immer besonders, wenn ich Familien am Rhein sehe, 
die dort das Flair genießen und gemeinsam Zeit verbringen.
Der Kinderstadtplan lädt euch dazu ein, Neues im Stadtbezirk kennenzulernen. 
Ich wünsche euch viel Spaß auf euren Entdeckertouren!
Jugend-  
& Bürgerzentren
1 Bür gerhaus Zollstock 
 R osenzweigweg 3 
 509 69 Köln
2 Jugend- und K ulturzentrum  
 Weiß 
 Geor gstr . 2 
 50999 Köln 
 jugz.de
3 Kinder - und Jugendzentrum 
 Z ollstock eichi 
 Höninger W eg 381 
 509 69 Köln
4 Kinder - und Jugendzentrum  
 Meschenich 
 Brühler Lands tr . 428 
 5099 7 Köln 
 jugz-meschenich.de
5 Jugendhaus Sür th 
 F ronhofstr . 42 
 50999 Köln 
 miteinander-leben.com
6 Haus der F amilie e.V 
 R eiherstr . 21 
 5099 7 Köln 
 hdf.koeln
7 Jugendz entrum Rheinstein –  
 Of fene Tür Raderberg 
 Rheins teinstr . 4a 
 509 68 Köln
8 In terkulturelles Zenztrum  
 am Kölnber g 
 Alt e Brühler Str . 10 
 5099 7 Köln
9 Diak onie Michaelshoven e. V. 
 P farrer-Te-Reh-Str . 1 
 50999 Köln 
 diakonie-michaelshoven.de
10 C aritas-Zentrum Meschenich 
 Brühler Lands tr . 425 
 5099 7 Köln
11 IF GMZ HOLLA e.V. 
 Indus triestr . 131c 
 5099 6 Köln 
 holla-ev.de
12 Jugend-K unstschule Roden- 
 kir chen e. V. 
 Kierber ger Str . 2 
 509 69 Köln 
 jks-rodenkirchen@t-online.de
Stadtplan
Beratung
1 Bezirksjugendamt  
 R odenkirchen – Stadt Köln 
 In terimsquartier bis zum  
 Neub au: Industriestr . 161  
 50999 Köln
2 SP Z Rodenkirchen  
 „K ontenpunkt 27“ 
 Rings tr . 49-55 
 5099 6 Köln 
 plan27-proberaum@ 
 alexianer .de
3 Ambulan ter Kinder-u.Jugend- 
 ho spizdienst (AKHD) 
 Markusstr .53  
 509 68 Köln 
 deutscher-kinderkospiz- 
 verein.de
4 Kinder schutzbund Köln  
 Geschäftsstelle 
 B onner Str . 151 
 509 68 Köln 
 kinderschutzbund-koeln.de
Spiel- & Sport
Bayenthal 
1 Alt eburger Straße 
2 Mathiaskirchplatz
Godorf 
3 Katharinenstraße 
4 Godorf er Hauptstraße
Immendorf 
5 Wiechertstraße 
6 E uskirchener Straße
Meschenich 
7 Zaunhofstraße 
8 Am Magerho f
Raderberg 
9 Rheinsteinstraße
Raderthal 
10 W eilerswister Straße
Rodenkirchen 
11 Kyllstraße/Siegstraße 
12 Uferstraße 
13 Barbarastraße 
14 Sür ther Feldallee/ 
 Feldhamsterstraße
Rondorf 
15 R ondorfer Hauptstraße 
16 Weißdornweg 
17 Sperberweg 
18 Waldkauzweg/Reiherstraße
Sürth 
19 Rheinaustraße 
20  Heinrich-Erpenbach-Straße/ 
 Elisabeth-Selbert-Straße 
21 Grüner W eg 
22  Schlehenweg
Weiß 
23  Z um Hedelsberg/Im Salzgrund
Zollstock 
24  Rosenzweigweg/ 
 B ornheimer Platz 
25  K alscheurer Weg 
26  Neuenahr er Straße/ 
 Vorgebirgspar 
27  S chwalbacher Straße 
28  Kierber ger Straße/ 
 Vorgebirgspark 
29  Kr euznacher Straße/ 
 Vorgebirgspark 
30  Theophanoplatz 
31  Hombur ger Straße/ 
 Vorgebirgspark
2
Bezirk
Spielplätze
Godorf 
1 Otto-Hahn-Straße/Amselweg
Immendorf 
2 Dauner S traße
Marienburg 
3 Am Südp ark 
4 Gaedestraße-West 
5 Gaedestraße-Ost 
6 Reiterstaffelplatz-West 
7 Reiterstaffelplatz-Ost
Meschenich 
8 Klosterstraße 
9 Teutonenstraße 
10 Alt e Kölnstraße/wird mit Hilfe  
 v on EFRE neu gestaltet  
11 Pfarrer-Heinrich-Fuchs-Straße
Raderthal 
12 Impek ovener Straße 
13 Oedek ovener Straße/ 
 Uedorf er Straße 
14 Fritz-Encke-Volkspark 
15 Markusplatz
Rodenkirchen 
16 Kiefernweg 
17 Friedenswäldchen
Rondorf 
18 Erlengrund 
19 Adlerstraße/Reiherstraße
Sürth 
21 Rotdornallee 
22  Peter-Koep-Straße 
23  Seniorenweg
Weiß 
24  Robertstraße 
25  A uf der Ruhr
Zollstock 
26  Marienhof
Entdecke deine Stadt 
und teile deine Eindrücke mit uns! 
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Wir bringen mit euch das Blech 
zum Klingen! Egal ob Posaune, 
Trompete, Euphonium oder Horn 
– auch in außergewöhnlichen Zei- 
ten sind wir euer professioneller 
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51069 Köln-Dellbrück
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teamZUKUNFT organisiert in den 
Oster-, Sommer- und Herbst-
ferien Ferienfreizeiten mit viel 
Spannung, Spaß und Bewegung. 
Aber nicht nur in den Ferien sind 
wir aktiv: Wir sind auch deine 
Experten rund um das Thema: 
Erlebnispädagogische Klassen-
fahrten. Gemeinsam verbringen 
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Adamsstraße 1a, 51063 Köln 
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Was passiert mit dem Abwasser , 
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drückt hast? Das erfährst du mit 
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Stammheim. Neben der Führung 
über Kölns größte Kläranlage, 
kannst du mittels Experimenten 
selbst versuchen schmutziges  
Wasser zu reinigen, bevor du dein 
 W issen per IPad und Quiz auf  
unserem interaktiven Lehrpfad 
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Wasserschule Köln
Klärwerk Stammheim
c/o Wasserforum Köln e.V.
Egonstraße 21
51061 Köln
Grundschulen
1 K GS Franziskus-Schule,  
 GG S Maria-Sybilla- 
 Merian-Schule 
 Cäs arstr . 21 
 509 68 Köln
2 GG S Godorfer Hauptstr . 73 
 5099 7 Köln
3 GG S (Verb.) Schule IM Süden 
 K ettelerstr . 14 
 5099 7 Köln
4 GG S Annastr . 63 
 509 68 Köln
5  E GS Ernst-Moritz-Arndt-Schule,  
 K GS Grüngürtelschule 
 Mains tr . 75 
 5099 6 Köln
6 GG S Anne-Frank-Schule 
 A dlerstr . 13 
 5099 7 Köln
7 GG S Brüder-Grimm 
 Sür ther Hauptstr . 149 
 50999 Köln
8 GG S Albert-Schweitzer (Weiß) 
 Z um Hedelsberg 13 
 50999 Köln
9 GG S Sankt-Nikolaus-Schule 
 B ernkasteler Str . 9 
 509 69 Köln
10 GGS  
 R osenzweigweg 3 
 509 69 Köln
11 GG S Freiherr-vom-Stein-Schule  
 Godorf er Str . 29 
 5099 7 Köln
1
Fort 
Zwischenwerk VIIIb 
Militärringstraße, 50939 Köln
Fort VIII 
Am Forstbotanischen Garten Musik  
1 Rheinis che Musikschule -  
 R egionalschule Rodenkirchen 
 Sür ther Str . 55, 50996 KölnMuseum 
Kölner Festungsmuseum 
Militärringstraße 10, 50996 Köln
Kinder brauchen Bewegung und 
diese am besten mit Gleichalt-
rigen und unter fachkundiger 
Anleitung. Beim Dünnwalder TV 
erhält Ihr Kind eine optimale spie-
lerische Förderung mit viel Spaß 
und Freude an der Bewegung. Wir 
bieten Schnupperstunden an.
Dünnwalder Turnverein 1905 e.V. 
Zeisbuschweg 50 
51061 Köln
Tel. 0221 – 63 85 66
duennwalder-tv.de
Kennt ihr schon die AWB? Die 
AWB macht die Straßen sauber , 
holt den Müll ab und befreit im 
Winter die Straßen von Eis und 
Schnee. Schaut doch mal auf un-
sere Homepage. Dort gibt es viel 
zu entdecken, z.B. Videos mit dem 
Raben Hugo zur Mülltrennung,  
Ausmalbilder oder Bastelange-
bote.  
AWB Köln GmbH 
Maarweg 271 
50825 Köln
nissi@awbkoeln.de  
awbkoeln.de 
 
Wassersport
1  K anu Club Grün-Gelb Köln e.V.  
 Uf erstr . 81 
 5099 6 Köln 
 kcg.de
2  K anuclub Blau-Weiss Köln 
 Uferstraße 
 50999 Köln 
 blauweisskoeln.de
3 Kölner R uderverein von 1877 
 B arbarastr . 47-49 
 5099 6 Köln 
 krv77 .de
Für Kinder und Eltern zeigt das 
Cassiopeia Theater liebevoll in-
szenierte musikalische Theater-
spiele mit lebensgroßen Puppen. 
In den großzügigen Räumen des 
Theatercafés sind auch Kinder-
geburtstage und Sonderveran-
staltungen möglich. Auf Wunsch 
kommt das Theater auch zu 
Ihnen.
 
Cassiopeia Bühne 
Bergisch Gladbacher Str . 499-501 
51067 Köln 
Tel. 0221 – 937 87 87
cassiopeia-buehne.de
Polizei 
Feuerwehr
1 P olizeiwache Köln- 
 Rodenkirchen 
 Nibelungen weg 2a 
 5099 6 Köln 
 koeln.polizei.nrw
2 P olizeiinspektion 2 
 Rhöndorf er Str . 1 
 509 39 Köln
3 P olizei Station Fuhr 
 An der F uhr 4 
 5099 7 Köln
4 F euer- und Rettungswache 2 
 S chillingsrotter Weg 8-12 
 509 68 Köln
5 F reiwillige Feuerwehr Köln –  
 Lös chgruppe Rodenkirchen 
 S chillingsrotter Str . 36 
 5099 6 Köln 
 ff-rodenkirchen.de
Natur &  
Tiere
Finkens Garten 
Friedrich-Ebert-Straße 49 
50996 Köln 
finkensgarten.org
Forstbotanischer Garten und 
Friedenswald 
Schillingsrotter Str . 100 
50996 Köln
Kiosk & Bootsverleih  
Kalscheurer Weiher 
Militärringstraße 
50997 Köln 
kalscheurer-weiher .de
Entdecke deine Stadt!
Entdecke deine Stadt!
Köln Rodenkirchen
Fortanlagen
koelner-festungsbauten.de
Fort XI, Holweide
Fort XII, Stammheim
Bahnhöfe
KVB
1
Theater 
NN Theater Köln 
Am Sonnenhang 9 
50996 Köln 
nntheater .de
1
Schwimmen
Rodenkirchenbad 
Mainstr . 67 
50996 Köln 
koelnbaeder .de
1
1
Skaten
Skatepark Zollstock  
(im Vorgebirgspark) 
Kierberger Straße 
50969 Köln
1
1
Mach mit!
Kreative Aufgaben
Anzeigen
Dieser Plan ist Teil einer Stadtplanreihe für Kinder . Die Stadt Köln und das 
Familienstadtmagazin KÄNGURU stellen die neun Stadtbezirke Kölns speziell 
für junge Kölnerinnen und Kölner vor . 
Herausgeberin: Stadt Köln
KÄNGURU ist das Stadtmagazin für Menschen in Köln, Bonn und der Region, 
die mit Kindern leben oder arbeiten. Es informiert über spezielle Veranstal-
tungen für Kinder und Familien, Neuigkeiten aus der Region und aktuelle 
Familienthemen aus Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Kultur . 
kaenguru-online.de
KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE
       Köln
Kunst, Kultur und Stadtgeschichte könnt ihr auch vor 
Ort entdecken!
museenkoeln IN DER BOX bringt die Kölner Museen 
zu euch. Mit mobilen Ausstellungen, Workshops und 
Mitmach-Ideen in eurem Viertel.
museenkoeln.de/portal/museenkoeln-IN-DER-BOX
COLONIA VERLAG
Dieses Projekt wurde möglich durch die freundliche Unterstützung von:
Liebe Kinder, 
auch KÄNGURU-Maskottchen Karla verrät euch ihre 
Lieblingsorte in Rodenkirchen. Welche das sind, könnt 
ihr auf der Planseite entdecken.
Viel Spaß unterwegs wünscht euch das KÄNGURU-Team!
Köln Rodenkirchen
Sonstiges  
Süds tadion 
Vorgebirgstr . 76 
50969 Köln 
koelnersportstaetten.de
Camping Berger 
Uferstr . 71 
50996 Köln 
camping-berger-koeln.de
Fähre Weiß-Zündorf Krokodil 
Weißer Leinpfad 
50999 Köln 
faehre-koelnkrokodil.de
Eltern Kinder Café Baumhaus 
Brühler Str . 26 
50968 Köln 
cafe-baumhaus.de
IKEA Einrichtungshaus Köln-Godorf 
Godorfer Hauptstr . 171 
50997 Köln 
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Jackelino Safari 
Otto-Hahn-Str . 6-8 
50997 Köln 
jackelino-safari.de
Minigolf
Mini Golf Platz Rodenkirchen 
Uferstr . 70 
50996 Köln 
mini-golf-platz-rodenkirchen.
eatbu.com
1
Dein Reiseführer
Kein Urlaub in Sicht? Wie wäre es dann einmal 
mit eine Reise ins eigene Stadtviertel? Sammle 
Informationen über dein Veedel und schreibe 
einen kleinen Reiseführer . Dafür kannst Du ein 
Notizbuch nehmen oder ein Heft selber basteln, 
indem du mehrere Seiten Papier in der Mittel 
faltest und zusammenheftest. Wie viele Ein-
wohner hat dein Stadtviertel und wie ist sein 
Name entstanden? Gibt es eine Bibliothek oder 
ein Schwimmbad? Wo gibt es die leckersten 
Brötchen und die besten Pommes Frites? Fotos 
oder Zeichnungen machen deine Reiseführer 
noch spannender!
Dem Müll den Kampf ansagen
Coladosen, Plastiktüten, Eisstiele: Vieles, das in den Mülleimer gehört, landet 
auf der Straße, im Wald oder im Blumenbeet. Das sieht nicht nur hässlich 
aus, sondern ist auch schlecht für die Umwelt. Dagegen kannst Du etwas 
machen: Nimm dir vor , jeden Tag drei Teile Müll aufzusammeln und in den 
nächsten Abfalleimer zu werfen. Oder verabrede dich mit einem Freund oder 
einer Freundin, um ein Stück Wiese oder euren Spielplatz von Müll zu be-
freien. Nehmt dafür eine Mülltüte mit und zieht Handschuhe an oder benutzt 
eine Greifzange.
1
Spielplatzsuche
online
spielplaetze.koeln
Krankenhäuser  
1 Ale xianer Zentrum  
 Rodenkirchen 
 Brück enstr . 45 
 5099 6 Köln 
 alexianer-koeln.de
2 S t. Antonius-Krankenhaus 
 S chillerstr . 23 
 509 68 Köln
3 Klinik LINK S VOM RHEIN 
 S chillingsrotter Str . 39-41 
 5099 6 Köln 
 links-vom-rhein.de
1
1 1
Sonstiges
Sürther Bootshaus  
Sürther Leinpfad 0 
50999 Köln-Sürth
IV
1
1
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Eure
Liebe Kinder, 
wir alle haben Lieblingsorte – ihr sicher auch!
Der Stadt Köln und mir als Oberbürgermeisterin unserer kinderfreundlichen 
Kommune ist eure Beteiligung an neuen Ideen sehr wichtig. Deshalb haben wir 
euch und eure Eltern in den sozialen Medien dazu eingeladen, bei der Erstel-
lung des Kinderstadtplans mitzumachen.
Meinen Lieblingsort in Mülheim habe ich ganz überraschend entdeckt – ich 
habe dort einmal einer Frau zu ihrem 100. Geburtstag gratuliert. Es war ihr 
Garten, der mich begeistert hat. Fasziniert war ich auch von ihrem 
Einsatz. Sie ist mit ihren 100 Jahren noch in eine politische Partei 
eingetreten. Das finde ich toll und es zeigt: Egal wie alt (oder jung) 
man ist – wir können uns immer für unsere Stadt einsetzen! Auch 
ihr könnt etwas bewegen –  besucht doch zum Beispiel einfach mal 
das Kinder- und Jugendbüro am Alter Markt in der Innenstadt.
Der Kinderstadtplan lädt euch dazu ein, Neues im Stadtbezirk kennenzulernen. 
Ich wünsche euch viel Spaß auf euren Entdeckertouren!
Jugend- 
& Bürgerzentren
1 Area51
 Galileistraße 8, 51065 Köln
 kja-koeln.de
2 Bürgerhaus Mütze
 Berliner Str . 77 , 51063 Köln
 muetze-buergerhaus.de
3 Don-Bosco-Club 
 Haus der offenen Tür e.V.
 Tiefentalstraße 38, 51063 Köln
 don-bosco-club.de
4 Jugend- und 
 Nachbarschaftshaus / AWO
 Bodestraße 18, 51061 Köln
 awo-koeln.de
5 Jugend- und 
 Nachbarschaftshaus 
 Am Donewald Henry‘s Hope
 Auguste-Kowalski-Straße 84a,
 51069 Köln
 csh-koeln.de
6 Jugendeinrichtung
 August-Bebel-Haus / AWO
 Krahnenstraße 1, 51063 Köln
 awo-koeln.de
7 Jugendhaus Treffer
 Guilleaumestraße 16
 51065 Köln
 treffer-buchheim.de
8 Jugendzentrum Höhenhaus
 Johannesweg 5C, 51061 Köln
 salamander .jugz.de
9 Jugendzentrum Pauline
 Paulinenhofstraße 32
 51061 Köln
 pauline.jugz.de
12 Jugendtreff HKS51 
 Heinz-Kühn-Straße 41 
 51067 Köln
 kja.de 
13 Kinder- und Jugendtreff Picco
 Piccoloministraße 528 
 51067 Köln 
14 Kölner Selbsthilfe e.V.
 Rixdorfer Str . 52, 51063 Köln
 koelnerselbsthilfe.de
15 Kölner Jugendpark
 Sachsenbergstraße
 51063 Köln
 koelner-jugendpark.eu
16 Mädchenzentrum I / 
 Lobby für Mädchen
 Buchheimer Str . 56
 51063 Köln-Mülheim
 Tel. 0221 - 22 20 70 57
17 Offene Tür „St. John“
 Ricarda-Huch-Straße 5a
 51061 Köln
 ot-stammheim.de
18 OT Haus der Jugend
 Lippeweg 29, 51061 Köln
 kja-koeln.de
19 Support51 - KJA Köln
 Charlierstraße 11, 51065 Köln
20 TeeNTown
 Ulitzkastraße 34, 51063 Köln
 kja-koeln.de
Jugendzentren Köln:
jugz.eu
Stadtplan Beratung
1 Bezirksjugendamt im
 Bezirksrathaus Mülheim
 Wiener Platz 2a
 51065 Köln
 Tel. 0221 - 221-99 999
Kinder- und Jugendbüro 
der Stadt Köln
Alter Markt 62-64 
50667 Köln
Tel. 0221 - 221 - 314 60
Familienbüro der Stadt Köln
Kalk Karree
Ottmar-Pohl-Platz 1 
51103 Köln
Tel. 0221 – 221 - 2 12 21
Spiel- & Sport
Buchforst
1 Kopernikusstraße
2 Im Bischofsacker
3 Rudolf-Clausius-Straße
Buchheim
4 Wichheimer Straße
5 Kattowitzer Straße/
 Beuthener Straße
6 Silesiusstraße
Dellbrück
7 Hasenacker
8 Unterste Sauerwiese
9 Brambachstraße
10 Rommerscheider Straße
11 Hochwinkel/Folwiese
12 Dabringhauser Straße/
 Dellbrücker Mauspfad
13 Hyazinthenweg
14 Wiesenstraße
Dünnwald
15 Embergweg
16 Am Katzenberg
17 Gerbirgis-Weg
18 Von-Diergardt-Straße
Flittard
19 Im Weingartskamp
20 Paracelsusplatz
21 Hubertusstraße
Höhenhaus
22 Von-Bodelschwingh-Straße
23 Glockenblumenweg
24 Am Kiefernwald
25 Am Flachsrosterweg
26 Am Emberg
27 Am Rosenmaar
28 Katzenbuschweg
Holweide
29 Kühzällerweg
30 Wallensteinstraße/
 Holweider Marktplatz
31 Märchenstraße/
 Andersenstraße
32 Hermann-Stehr-Straße
33 Walter-Meckauer-Straße/
 Piccoloministraße
34 Schlagbaumsweg
35 Bergisch Gladbacher Straße/
 Am Marienstift
36 Ringenstraße
Mülheim
37 Buchholzstraße
38 Rendsburger Platz
39 Am Faulbach/
 Düsseldorfer Straße
40 Böckingstraße/Böcking-Park
41 Keupstraße
42 Holweider Straße
43 Ratsstraße/Stürmerstraße
44 Bruder-Klaus-Platz 
45 Berliner Straße/Bürgerpark
46 Im Winkel 
47 Knauffstraße
48 Mülheimer Stadtgarten
49 Präses-Richter-Platz
50 Familienpark
51  Rixdorfer Straße
Stammheim
52 Wiesdorfer Straße/
 Am Wasserturm
53 Egonstraße
54 Am Oberhof
55 Düsseldorfer Straße/Fort XII
56 Ricarda-Huch-Straße
9
Bezirk
Spielplätze
Buchheim
1  Gauweg
2  Malteserstraß
3  Rybniker Straße
Dellbrück
4  Strundener Straße
5 Pfarrer-Buchbender-Weg/
 Radiumstraße
6 Kopischstraße
7  Untereschbacher Straße
Dünnwald
8 Bunzlauer Straße
9  Schweidnitzer Straße
10 Im Leuchterbruch
11  Am Donewald
Flittard
12  Fritz-Haber-Straße
Höhenhaus
13 Fixheider Weg/
 Höhenhauser Weg
14 Malvenweg
15 Pfarrer-Maybaum-Weg
16 Eddaweg/Peter-Kütter-Weg
17 Sigwinstraße/Jasminweg
Holweide
18 Karl-Höher-Straße
19 August-Strindberg-Straße/
 Ernst-Cassel-Straße
20 Siebenschönweg
21 Heinz-Kühn-Straße
Mülheim
22 Deutz-Mülheimer Straße/
 Am Rheinkai
23 Overbergstraße
24 Schleiermacherstraße
25 Peter-Müller-Straße/Kohlplatz
26 Windmühlenstraße
27 Berliner Straße/Marktplatz
28 Genovevastraße
29 Holsteinstraße
30 Bachstraße
Entdecke deine Stadt 
und teile deine Eindrücke mit uns! 
#kinderstadtplanköln
Wir bringen mit euch das Blech 
zum Klingen! Egal ob Posaune, 
Trompete, Euphonium oder Horn 
– auch in außergewöhnlichen Zei-
ten sind wir euer professioneller
Ansprechpartner in Sachen Blech-
blasinstrumentalunterricht. 
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mit uns!
Dein Klang Raum -
Instrumentalunterricht 
& Dispokinesis
Dellbrücker Mauspfad 241
51069 Köln-Dellbrück
Tel. 0221 - 960 022 75
dein-klang-raum.de
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Oster-, Sommer- und Herbst-
ferien Ferienfreizeiten mit viel 
Spannung, Spaß und Bewegung. 
Aber nicht nur in den Ferien sind 
wir aktiv: Wir sind auch deine 
Experten rund um das Thema: 
Erlebnispädagogische Klassen-
fahrten. Gemeinsam verbringen 
wir unvergessliche Erlebnisse!
teamZUKUNFT gGmbH
Adamsstraße 1a, 51063 Köln
Tel. 0221 – 96 81 94 90
ferienfreizeiten.online
ifbe-klassenfahrten.de
Was passiert mit dem Abwasser , 
nachdem du die Spültaste ge-
drückt hast? Das erfährst du mit 
allen Sinnen auf dem Klärwerk 
Stammheim. Neben der Führung 
über Kölns größte Kläranlage, 
kannst du mittels Experimenten 
selbst versuchen schmutziges 
Wasser zu reinigen, bevor du dein
 Wissen per IPad und Quiz auf 
unserem interaktiven Lehrpfad
überprüfst.
Wasserschule Köln
Klärwerk Stammheim
c/o Wasserforum Köln e.V.
Egonstraße 21
51061 Köln
Grundschulen
1 GGS Am Rosenmaar 3 
 51061 Köln
2 GGS Köln-Flittard 
 Am Feldrain 10, 51061 Köln
3 GGS Johannesschule 
 Honschaftsstr . 312, 51061 Köln
4 KGS Diependahlstr . 12
 51061 Köln
5 GGS Ricarda-Huch-Str . 60 
 51061 Köln
6 GGS 
 Von-Bodelschwingh-Str . 24 
 51061 Köln
7 GGS Mülheimer Freiheit 99 
 51063 Köln
8 GGS Montessori 
 Ferdinandstr . 43, 51063 Köln
9 KGS Horststr . 1, 51063 Köln
10 KGS Langemaß 21, 51063 Köln
11 KGS, GGS Sankt-Mauritius 
 Alte Wipperfürther Str . 49-51 
 51065 Köln
12 GGS Kopernikusstr . 40-42 
 51065 Köln
13 GGS LOGOS 
 Arnsberger Str . 11 
 51065 Köln
14 KGS Friedlandstr . 5 
 51067 Köln
15 GGS An St. Theresia 1
 51067 Köln
16 KGS Neufelder Str . 2-4 
 51067 Köln
17 GGS Berthold-Otto-Schule 
 Buschfeldstr . 46 
 51067 Köln
18 KGS Am Portzenacker 1b 
 51069 Köln
19 KGS Dellbrück 
 Thurner Str . 23 
 51069 Köln
20 GGS Regenbogenschule 
 Dellbrücker Hauptstr . 16-18 
 51069 Köln
21 GGS Leuchterstr . 25 
 51069 Köln
...... Förderschulen: .........
22 FE Berliner Str . 975
  51069 Köln
23 FL Thymianweg 1a, 51061 Köln
1
Lesen
1 Stadtteilbibliothek Mülheim
 Wiener Platz 2A, 51065 Köln
 stbib-koeln.de
1
Kinder brauchen Bewegung und 
diese am besten mit Gleichalt-
rigen und unter fachkundiger 
Anleitung. Beim Dünnwalder TV 
erhält Ihr Kind eine optimale spie-
lerische Förderung mit viel Spaß 
und Freude an der Bewegung. Wir 
bieten Schnupperstunden an.
Dünnwalder Turnverein 1905 e.V.
Zeisbuschweg 50
51061 Köln
Tel. 0221 – 63 85 66
duennwalder-tv.de
Museen
1 Straßenbahnmuseum 
 Thielenbruch
 Otto-Kayser-Straße 2c
 51069 Köln
 hsk-koeln.de
2 Radiomuseum
 Waltherstraße, 51069 Köln
3 Karnevalsmuseum
 Dünnwalder Mauspfad 391
 51069 Köln
1
Kennt ihr schon die AWB? Die 
AWB macht die Straßen sauber , 
holt den Müll ab und befreit im 
Winter die Straßen von Eis und 
Schnee. Schaut doch mal auf un-
sere Homepage. Dort gibt es viel 
zu entdecken, z.B. Videos mit dem 
Raben Hugo zur Mülltrennung, 
Ausmalbilder oder Bastelange-
bote.
AWB Köln GmbH
Maarweg 271
50825 Köln
nissi@awbkoeln.de 
awbkoeln.de
Klettern
1 Kletterhalle Dellbrück
 Waltherstraße 49/Halle 12
  51069 Köln
 kletterhalle-dellbrueck.de
2 Stuntwerk Köln
 Schanzenstraße 6-20/
 Carlswerk, 51063 Köln 
 stuntwerk-koeln.de
Für Kinder und Eltern zeigt das 
Cassiopeia Theater liebevoll in-
szenierte musikalische Theater-
spiele mit lebensgroßen Puppen. 
In den großzügigen Räumen des 
Theatercafés sind auch Kinder-
geburtstage und Sonderveran-
staltungen möglich. Auf Wunsch 
kommt das Theater auch zu 
Ihnen.
Cassiopeia Bühne
Bergisch Gladbacher Str . 499-501
51067 Köln
Tel. 0221 – 937 87 87
cassiopeia-buehne.de
Polizei
Feuerwehr
 polizei.nrw.de
 feuerwehr-nrw.de
1 Polizeiinspektion 5
 Clevischer Ring 123
 51063 Köln
2 Feuerwache 9
 Bergisch Gladbacher Str . 179
 51063 Köln
3 Freiwillige Feuerwehr Köln
 Löschgruppe Dellbrück
 Urnenstraße 9, 51069 Köln
 feuerwehr-dellbrueck.de
4 Freiwillige Feuerwehr Köln
 Löschgruppe Dünnwald
 Rönsahler Str . 30, 51069 Köln
 feuerwehr-duennwald.de
5 Freiwillige Feuerwehr Köln
 Löschgruppe Strunden
 Gierather Str . 16, 51069 Köln
 feuerwehr-strunden.de
Krankenhaus
1  Krankenhaus Holweide
 Neufelder Str . 32, 51067 Köln
 kliniken-koeln.de
Natur & Tiere
Wildpark Dünnwald
Dünnwalder Mauspfad 230
51069 Köln
wildpark-duennwald.de
VHS-Biogarten Thurner Hof
Mielenforster Str . 1
51069 Köln (Dellbrück)
biogarten-thurnerhof.de
 Carlsgarten
 Schanzenstr . 6-20, 51063 Köln  
 carlsgarten.koeln
Entdecke deine Stadt!
Entdecke deine Stadt!
Köln Mülheim
Fortanlagen
koelner-festungsbauten.de
Fort XI, Holweide
Fort XII, Stammheim
IV
Bahnhöfe
bahn.de
1 S-Bahnhof Buchforst
 51065 Köln
2 S-Bahnhof Stammheim 
 51061 Köln
3 Bahnhof Mülheim
 Montanusstraße, 51065 Köln
4 Bahnhof Holweide
5 Bahnhof Dellbrück
6 Leverkusen Chempark
1
Theater 
1  Cassiopeia Theater
 Bergisch Gladbacher Str .  
 499/501
  51067 Köln
 cassiopeia-buehne.de
2 Dellbrücker Theaterclub e.V.
 Klapperkasten
 Bergisch Gladbacher Str . 1006, 
 51069 Köln
 klapperkasten.de
3 Hafenakademie und 
 Lindgens Lokschuppen
 Hafenstraße 7 , 51063 Köln
 hafen-akademie.de
4 Kulturbunker Köln-Mülheim e.V.
 Berliner Str . 20, 51063 Köln
 kulturbunker-muelheim.de
5 Schauspiel Köln
 Schanzenstraße 6-20/
 Carlswerk, 51063 Köln
 schauspiel.koeln
1
Schwimmen
1  Genovevabad
 Bergisch Gladbacher Str . 67
 51065 Köln
 koelnbaeder .de
2 Waldbad Dünnwald
 Peter-Baum-Weg 20
 51069 Köln
 waldbad-camping.de
Minigolf
1  Waldbad Dünnwald
  Peter-Baum-Weg 20
 51069 Köln
 waldbad-camping.de
2 Jugendpark, 
 unter der Zoobrücke
1
1
Skaten
1  Skatepark unter der
 Zoobrücke
1
1Mach mit!
Kreative Aufgaben
Anzeigen
Dieser Plan ist Teil einer Stadtplanreihe für Kinder . Die Stadt Köln und das 
Familienstadtmagazin KÄNGURU stellen die neun Stadtbezirke Kölns speziell 
für junge Kölnerinnen und Kölner vor . 
Herausgeberin: Stadt Köln
KÄNGURU ist das Stadtmagazin für Menschen in Köln, Bonn und der Region, 
die mit Kindern leben oder arbeiten. Es informiert über spezielle Veranstal-
tungen für Kinder und Familien, Neuigkeiten aus der Region und aktuelle 
Familienthemen aus Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Kultur . 
kaenguru-online.de
KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE
       Köln
Kunst, Kultur und Stadtgeschichte könnt ihr auch vor 
Ort entdecken!
museenkoeln IN DER BOX bringt die Kölner Museen 
zu euch. Mit mobilen Ausstellungen, Workshops und 
Mitmach-Ideen in eurem Viertel.
museenkoeln.de/portal/museenkoeln-IN-DER-BOX
COLONIA VERLAG
Dieses Projekt wurde möglich durch die freundliche Unterstützung von:
Liebe Kinder, 
auch KÄNGURU-Maskottchen Karla verrät euch ihre 
Lieblingsorte in Mülheim. Welche das sind, könnt ihr auf 
der Planseite entdecken.
Viel Spaß unterwegs wünscht euch das KÄNGURU-Team!
Köln Mülheim
Zirkus 
1 Schulcircus Radelito
 Willy-Brandt-Gesamtschule
 Höhenhaus
 Im Weidenbruch 214, 51061 Köln
 radelito.de
2 Schulcircus Zappelino
 Gesamtschule Holweide
 Burgwiesenstraße 125
 51067 Köln
 web-gehw.de
3 Die Zirkusfabrik / Kulturarena
 Bergisch Gladbacher Straße  
 1007a, 51069 Köln
 diezirkusfabrik.com
1
1
Frottage
Kopfsteinpflaster , Stufen aus Beton, Holzbänke 
oder Blechschilder: Vor deiner Haustür kannst 
du viele unterschiedliche Oberflächen finden. 
Manche sind glatt, manche sind rau, manche 
haben Rillen oder Muster . Mit Hilfe der Durch-
reibe-Technik oder Frottage kannst du die 
Oberflächen ganz einfach auf ein Blatt Papier 
übertragen. Du brauchst dazu Zeichenpapier 
und einen möglichst weichen Bleistift oder 
Buntstift. Lege das Papier auf den Untergrund, 
den du übertragen willst. Halte den Stift schräg 
und reibe ihn mit der Breitseite über dein Blatt. 
Je rauer die Oberfläche ist, desto mehr Spuren 
wirst du auf dem Papier erkennen! 
Schnelle Skizze 
Im Stadtviertel kannst du an jeder Ecke Ideen für eigene Zeichnungen 
finden. Schnapp dir ein Notizbuch und ein paar Stifte und leg los! Du kannst 
den Blick aus deinem Fenster skizzieren, einen Gemüsestand auf dem 
Wochenmarkt, ein parkendes Auto … 
Zeichne mit lockeren Strichen und versuche, das Wesentliche an deinem 
Motiv einzufangen. Mache am besten mehrere, schnelle Skizzen hinter-
einander – es muss nicht perfekt werden! 
1
Spielplatzsuche
online
spielplaetze.koeln
Wasserforum Köln e.V.
1
1 1
Polizei
Feuerwehr
 polizei.nrw.de
 feuerwehr-nrw.de
1 Polizeiwache Porz
 Ernst-Mühlendyck-Straße 4-6
 51143 Köln
2 Polizei NRW
 Terminal 1C/ 
 Flughafen Köln/Bonn
 Kennedystraße 7 , 51147 Köln
3 Feuer- und Rettungswache 7 
 Kaiserstraße 69, 51145 Köln
1
Liebe Kinder, 
wir alle haben Lieblingsorte – ihr sicher auch!
Der Stadt Köln und mir als Oberbürgermeisterin unserer kinderfreundlichen 
Kommune ist eure Beteiligung an neuen Ideen sehr wichtig. Deshalb haben 
wir euch und eure Eltern in den sozialen Medien dazu eingeladen, bei der
Erstellung des Kinderstadtplans mitzumachen.
Mein Lieblingsort in Porz ist übrigens die Groov. Ob an einem 
der Sandstrände oder am Yachthafen – die Freizeitinsel am 
Rhein hat viel zu bieten. 
Der Kinderstadtplan lädt euch dazu ein, Neues im Stadtbezirk kennenzuler-
nen. Ich wünsche euch viel Spaß auf euren Entdeckertouren!
Spielplätze
Eil
1 Constanzeweg
2 Gut Leidenhausen
3 Besenbinderstraße
Elsdorf
4 Tiergartenstraße/
 Robert-Stern-Weg
Ensen
5 Schildgenweg   
Finkenberg
6 Platz der Kulturen                        
Lind
7 Nibelungenstraße
Poll
8 Am Weizenacker
9 Am Rolshover Hof
Porz
10 Bennauerstraße
Wahn
11 Im Lochgarten
Westhoven
12 Am Westhover Berg/
 Viktoriastraße
13 André-Citroën-Straße
14 Berliner Straße      
Zündorf                       
15 Hinter dem Heckelsberg
16 Alte Apotheke
17 Houdainer Straße (Schulge-
lände)
18 Kinkelsmaarweg
Stadtplan
Spiel- & Sport
Eil
1 Hirschgraben (Mitte)
2 Martin-Luther-Straße/
 Frankfurter Straße
Ensen
3 Annastraße/Leonorenweg
Finkenberg
4 Stresemannstraße
Gremberghoven
5 Auf dem Streitacker
Grengel
6 Akazienweg/Hermann-Löns-
Straße
Langel
7 Am Weißen Stein
8 An der Mühle
9 Frongasse
Libur
10 Liburer Straße WEG
11 Pastor-Huthmacher-Straße/
 Freiheit
Poll
12 Müllergasse
13 Käulchensweg
14 Mendener Straße
15 Im Forst
16 An den Maien
17 Krückelstraße
Porz
18 Glashüttenstraße
19 Friedrichstraße/Klingerstraße
20 Planckstraße/Bonner Straße
21 Aachener Straße/Krefelder 
Straße
22 Ampérestraße
23 Dorotheenstraße
Urbach 
24 Am Urbacher Wall
25 Mühlenweg/Pappelallee
Wahn
26 S-Bahnhof Wahn
27 Hinter den Höfen
Wahnheide
28 Bieselweg (Neue Heide)
29 Senkelsgraben 
Zündorf
30 An der Groov
31 An der Wielermaar
32 Alfons-Kafka-Straße
33 Loorweg
Theater 
1 Eltzhof
 Sankt-Sebastianus-Straße 10
 51147 Köln
 eltzhof-kulturgut.de
Lesen
1 Stadtteilbibliothek Porz
 Friedrich-Ebert-Ufer 64-70,
 51143 Köln
 stbib-koeln.de
2 Kath. öffentliche Bücherei
 Heidestraße 12, 51147 Köln
3 Kath. öffentliche Bibliothek
 St. Mariä Geburt
 Hauptstraße 143, 51143 Köln
7
Bezirk
Entdecke deine Stadt 
und teile deine Eindrücke mit uns! 
#kinderstadtplanköln
Mach-mit-Küche 
Kinder in die Küche! Es gibt für 
jeden etwas zu tun. Man lernt 
Lebensmittel kennen und erfährt, 
wie man sie zubereitet. Es wird 
geschnippelt, gerührt, geknetet, 
gekocht und gebacken. Auch 
die Geburtstagsparty kann in 
der Küche gefeiert werden. 
Mach-mit-Küche
Dipl.oec.troph. Anja Roth
Sportplatzstr 18
51147 Köln
mach-mit-kueche.de
Jugend- 
& Bürgerzentren
1 Bauspielplatz am 
 Senkelsgraben
 Gernotstraße 10, 51147 Köln
bauspielplatz-senkelsgraben.de
2 Bürgerzentrum 
 Ahl-Poller-Schull e.V. 
 und OT Poll
 Poller Hauptstraße 65
 51105 Köln
 bueze-aps.de
3 Bürgerzentrum Engelshof
 Oberstraße 96, 51149 Köln
 engelshof.net
4 Bürgerzentrum Finkenberg 
 Stresemannstraße 6A
 51149 Köln
 parisozial-koeln.de
5  Deutsch - Griechisches 
 Kulturzentrum Köln-Porz e.V.
 Mühlenstraße 40, 51143 Köln
6 Familienwelt e. V
 Bonner Str . 47 , 51145 Köln
 familienwelt-koeln.de
7 Grembox
 Auf dem Streitacker 2
 51149 Köln
 rheinflanke.de
8 Inklusive OT Ohmstraße
 Ohmstraße 83, 51145 Köln
 ot-ohmstrasse.de
9 Jugendclub Lukaskirche 
 Mühlenstraße 4, 51143 Köln
10 Jugendhilfe Afrika
 Hauptstraße 424, 51143 Köln
 Tel. 02203 – 89 27 00
11 Jugendtreff im 
 SKM-Familienzentrum Poll
 Poller Holzweg / 
 Am Rolshover Hof 12
 51105 Köln
12 Jugend- und Gemeinschafts-
 zentrum Glashütte
 Glashüttenstraße 20
 51143 Köln
 glashuette-porz.de
13 Jugend- und Gemeinschafts-
 zentrum Grengel
 Friedensstraße 29, 51147 Köln
 jugendzentrumgrengel.de
14 Jugendwerkstatt Porz
 Brüsseler Str . 161, 51149 Köln
 jw-porz.de
15 OT Arche Nova
 Theodor-Heuss-Straße 9A
 51149 Köln
 ot-arche-nova.de
16 Pro Humanitate e.V.
 Christrosenweg 2-4
 51143 Köln
 pro-humanitate-koeln.de
17 Solibund e.V.
 Friedrichstraße 39-41
 51143 Köln
 solibund.de
Grundschulen
1 KGS Janusz-Korczak
 Am Altenberger Kreuz 14 
 51105 Köln
2 GGS Poller Hauptstr . 61-65 
 51105 Köln
3 GGS Irisweg 2, 51143 Köln
4 KGS Hinter der Kirche 3-5
 51143 Köln
5 GGS Schmittgasse 66
 51143 Köln
6 GGS Hauptstr . 432, 51143 Köln
7 GGS Unter Birken 
 Schulstr . 23, 51145 Köln
8 GGS Don-Bosco-Schule 
 Humboldtstr . 81-83 
 51145 Köln
9 KGS Kupfergasse 31
 51145 Köln
10 GGS Heideschule 
 Neue Heide 25-27 , 51147 Köln
11 GGS Peter Petersen 
 Friedensstr . 41-45, 51147 Köln
12 GGS Adolph-Kolping-Str . 41 
 51147 Köln
13 GGS Friedrich-List-Schule 
 Stresemannstr . 15 
 51149 Köln
14 GGS Konrad-Adenauer-Str . 20 
 51149 Köln
15 GGS Hohe Str . 77-79 
 51149 Köln
...... Förderschulen: .........
16 FE Eduard-Mörike-Schule
 Mörikeweg 2-6, 51147 Köln
eduard-moerike-schule-koeln.de
17 Finkenbergschule
 Berliner Str . 36, 51149 Köln
 finkenberg-schule.de 
18 FG Pestalozzischule 
 Sportplatzstraße 82 - 86
 51147 Köln
 pestalozzischule-koeln.de 
19 FGE 
 Schule Auf dem Sandberg 120
 51105 Köln
 schule-sandberg.de
1
1
Kung Fu für Kinder 
Wir unterrichten Selbstvertei-
digung für Kinder und stärken 
so ihr Selbstbewusstsein. 
Disziplin und Respekt kom-
men dabei auch nicht zu kurz. 
Und das alles mit Spaß, auf 
spielerische Art und Weise!
Lok Yiu Wing Chun
Schule Köln-Porz
Bartholomäusstr . 26
51145 Köln
Tel. 0221 - 858 114
wingchun-koeln.de
Museen
1 Museum Zündorfer Wehrturm
 Hauptstraße 181, 51143 Köln
 zuendorfer-wehrturm.de
2 Theaterwissenschaftliche
 Sammlung
 Universität zu Köln
 Schloss Wahn
 Burgallee 2, 51147 Köln 
Sonstiges
AWB Wertstoff-Center
Gremberghoven
August-Horch-Str . 3 , 51149 Köln
awbkoeln.de
Deutsches Zentrum
für Luft- und Raumfahrt
 (DLR)
Linder Höhe, 51147 Köln
dlr .de
Flughafen KölnBonn
Kennedystraße, 51147 Köln
koeln-bonn-airport.de
1
Kennt ihr schon die AWB? Die 
AWB macht die Straßen sauber , 
holt den Müll ab und befreit im 
Winter die Straßen von Eis und 
Schnee. Schaut doch mal auf 
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viel zu entdecken, z.B. Videos mit 
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nung, Ausmalbilder oder Bastel-
angebote.
AWB Köln GmbH
Maarweg 271, 50825 Köln
T el. 02 21 - 922 22 88
nissi@awbkoeln.de
awbkoeln.de
Kino
1  DRIVE IN Autokino
 Rudolf-Diesel-Straße 36
 51149 Köln
 autokino-koeln.de
Entdecke deine Stadt!
Entdecke deine Stadt!
Köln Porz
Musik
1  Rheinische Musikschule
 Josefstraße 57 , 51143 Köln
1
Fortanlagen
Fort IX
Porzer Ringstraße, 51149 Köln
koelner-festungsbauten.de
IV
Krankenhaus
1 Krankenhaus Porz am Rhein
 Urbacher Weg 19, 51149 Köln
 khporz.de
1
1
Schwimmen
 koelnbaeder .de
1 Wahnbad 
 Albert-Schweitzer-Straße 8
 51147 Köln
2 Zündorfbad
 Trankgasse 10a, 51143 Köln
1
Natur und Tiere
Zündorfer Groov
Am Markt 1, 51143 Köln
Gut Leidenhausen
51147 Köln 
gut-leidenhausen.de
Rolfs Streichelzoo Köln e.V.
Tulpenweg 25-27 , 51143 Köln
streichelzoo-koeln.de
Wahner Heide
51147 Köln
wahnerheide.net
Bahnhöfe
bahn.de
1 S-Bahnhof Porz (Rhein)
 51145 Köln
2 S-Bahnhof Steinstraße
 51149 Köln
3 S-Bahnhof Porz Wahn
 51147 Köln
4 Bahnhof Flughafen 
 Köln/Bonn
5  S-Bahnhof Airport Businesspark
1
Beratung
1 Bezirksjugendamt 
 im Bezirksrathaus Porz
 Friedrich-Ebert-Ufer 64-70
 51143 Köln
 Tel. 0221 - 221-972 67
2 Caritas Beratungsstelle 
 für Eltern, Jugendliche und 
 Kinder
 Rathausstr . 8, 51145 Köln
 Tel. 02203 – 550 01
 beratung-in-porz.de
 Kinder- und Jugendbüro 
 der Stadt Köln
 Alter Markt 62-64 
 50667 Köln
 Tel. 0221 - 221-31460
 Familienbüro der Stadt Köln
 Kalk Karree
 Ottmar-Pohl-Platz 1 
 51103 Köln
 Tel. 0221 – 221-2 12 21
1
Mach mit!
Kreative Aufgaben
Anzeigen
Dieser Plan ist Teil einer Stadtplanreihe für Kinder . Die Stadt Köln und das 
Familienstadtmagazin KÄNGURU stellen die neun Stadtbezirke Kölns speziell 
für junge Kölnerinnen und Kölner vor . 
Herausgeberin: Stadt Köln
KÄNGURU ist das Stadtmagazin für Menschen in Köln, Bonn und der Region, 
die mit Kindern leben oder arbeiten. Es informiert über spezielle Veranstal-
tungen für Kinder und Familien, Neuigkeiten aus der Region und aktuelle 
Familienthemen aus Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Kultur . 
kaenguru-online.de
KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE
       Köln
Kunst, Kultur und Stadtgeschichte könnt ihr auch vor 
Ort entdecken!
museenkoeln IN DER BOX bringt die Kölner Museen 
zu euch. Mit mobilen Ausstellungen, Workshops und 
Mitmach-Ideen in eurem Viertel.
museenkoeln.de/portal/museenkoeln-IN-DER-BOX
COLONIA VERLAG
Dieses Projekt wurde möglich durch die freundliche Unterstützung von:
Liebe Kinder, 
auch KÄNGURU-Maskottchen Karla verrät euch ihre 
Lieblingsorte in Porz. Welche das sind, könnt ihr auf der 
Planseite entdecken.
Viel Spaß unterwegs wünscht euch das KÄNGURU-Team!
Köln Porz
Nachgefragt
In einem Stadtteil leben viele verschiedene 
Menschen zusammen. Manche sind neu in der 
Stadt, manche leben schon seit vielen Jahren in 
der gleichen Gegend. Wenn du mehr über deinen 
Stadtteil herausfinden willst, starte doch einfach 
eine Umfrage in deiner Schule, bei deinen Eltern, 
oder in deiner Nachbarschaft. 
Du kannst sie fragen:
 Was ist dein Lieblingsort im Stadtteil?
 Was stört oder ärgert dich?
 Was fehlt noch in unserer Nachbarschaft?
 Wo triffst du dich am liebsten mit Freunden?
Vielleicht fallen dir noch mehr Fragen ein?
Fotosafari
Hast du ein Handy mit Fotofunktion oder eine Digitalkamera? Dann geh doch 
mal auf Fotosafari in deiner Nachbarschaft! Du kannst dich auf die Suche 
nach Farben und Formen machen oder verschiedene Blätter , Steine oder 
Fahrradklingeln fotografieren. Bestimmt hast du noch mehr Ideen für deine 
Fotosafari! Versuche auch, Fotos mit einem ungewöhnlichen Blickwinkel oder 
Ausschnitt zu machen, indem du beim Fotografieren in die Hocke gehst, dich 
auf eine Bank stellst oder ganz nah an dein Objekt heranzoomst.
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Eure
Schwimmen und Planschen könnt 
ihr in vielen Kölner Bädern, die 
sich auf euren Besuch freuen. Im 
Sommer ins Freibad, im Winter ins 
Hallenbad, zum Eislaufen oder in 
die Sauna - die KölnBäder haben 
für Kölner Familien viel zu bieten.
KölnBäder GmbH
Kämmergasse 1
50676 Köln
Tel. 0221 - 670 292 92
info@koelnbaeder .de
koelnbaeder .de
1
Spielplatzsuche
online
spielplaetze.koeln
Woher kommt das Wasser aus 
dem Hahn eigentlich? Dieser 
Frage kannst du im Wasserwerk 
Westhoven auf den Grund gehen. 
Schau dort hinter die Kulissen 
deines Wasserversorgers und 
tauch ein in die Welt unseres 
Trinkwassers - spielerisch, mit 
Experimenten, anschaulichen Ma-
terialien wie einer Quiz-App und 
unserem interaktiven Lehrpfad!
Wasserschule Köln
Wasserwerk Westhoven
Porzer Ringstraße 1
51149 Köln
wasserschule-koeln.de
Wasserwerk Westhoven
1
1 1
Anzeigen
34 Falckensteinstraße, Kalk
35 Homarstraße/Kampgass
 Vingst
36 Humboldtpark
 Humboldt/Gremberg
37 Josef-Boschbach-Weg 
 Vingst
38 Kalker Markt
 Kalk
39 Kuthstraße
 Vingst
40 Marktplatz Vingst
 Vingst
41 Merheimer Heide
 Höhenberg
42 Nohlenweg/Fort X
 Merheim
43 Odenwaldstraße/Taunusstraße
 Humboldt/Gremberg
44 Paul-Klee-Straße
 Neubrück
45 Hövilandweg
 Ostheim
46 Steprathstraße
 Kalk
47 Veilchenweg
 Rath/Heumar
48 Walnussweg
 Merheim
49 Weimarer Platz
 Höhenberg
50 Westerwaldstraße/
 Am Grauen Stein
 Humboldt/Gremberg
Sport
Abenteuerhalle Kalk
Skaten, BMX, Klettern, Artistik
Christian-Sünner-Straße 8
Kalk
Liebe Kinder, 
wir alle haben Lieblingsorte – ihr sicher auch!
Der Stadt Köln und mir als Oberbürgermeisterin unserer kinderfreundlichen 
Kommune ist eure Beteiligung an neuen Ideen sehr wichtig. Deshalb haben 
wir euch und eure Eltern unter anderem auf Instagram dazu eingeladen, bei 
der Erstellung des Kinderstadtplans mitzumachen.
Mein Lieblingsort in Kalk ist übrigens der Königsforst. Das ist ein richtig 
großer Wald, in dem ihr mit eurer Familie einen Ausflug zum Wandern, Laufen 
oder Radfahren machen könnt. An der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 
9 beginnt ein Waldlehrpfad, auf dem ihr etwas über den Königsforst erfahrt. 
Weil der Wald mit seinen vielen Tieren und verschiedenen Baumarten so be-
sonders ist, steht er übrigens unter Naturschutz. 
Und der Königsforst ist auch nur ein Beispiel für die vielen Möglichkeiten, in 
Kalk Abenteuer zu erleben und den Alltag bunter zu machen. 
Nun wünsche ich euch viel Vergnügen mit dem neuen Kinderstadtplan und 
viele spannende Erlebnisse auf euren Entdeckertouren im Stadtbezirk.
Eure Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Überall Buchstaben
In der Stadt sind wir von Schildern, Werbeplakaten und Leuchtreklamen 
umgeben. Überall findest du Buchstaben und Wörter . Schau dich in deinem 
Viertel um und suche so viele Buchstaben wie möglich! Vielleicht findest du 
welche in verschiedenen Formen und Farben oder Wörter in unterschiedlichen 
Sprachen? Sammele alle Wörter und Buchstaben in einem Notizbuch oder 
fotografiere sie.
Mehr Grün!
Natur tut gut, gerade in der Stadt. Zum Glück 
gibt es in vielen Stadtteilen einen Park, in dem 
du spielen, toben oder faulenzen kannst. Kleine 
grüne Oasen findest du aber auch anderswo in 
deiner Nachbarschaft. Schau dich einmal um! 
Entdeckst Du einen Balkonkasten mit beson-
ders schönen Blumen? Oder eine kleine Wiese 
zwischen zwei Parkplätzen? Vielleicht hast du 
auch selber Lust, für mehr Grün zu sorgen und 
etwas zu pflanzen!
Köln Kalk
StadtplanMach mit!
Entdecke deine Stadt 
und teile deine Eindrücke mit uns! 
#kinderstadtplanköln
8
Bezirk
Entdecke deine Stadt!
Kreative Aufgaben
Entdecke deine Stadt!
Fortanlagen
Fort X
Frankfurter Straße, Kalk
Tiere
Wildpark Brück
Brücker Mauspfad 203
51109 Köln
Bahnhöfe
bahn.de
Bahnhof Köln Trimbornstr . 
Trimbornstraße, 51105 Köln
Beratung
1 Familienberatung Kalk
 Rolshover Straße 11
 51105 Köln
 Tel. 0221 – 221 - 310 90
2 Allgemeiner Sozialer Dienst 
 (ASD)
 Kalker Hauptstraße 247-273
 51103 Köln
 0221 / 221 - 989 99
3 Familienbüro Köln
 Kalk Karree - 
 Eingang Familienbüro
 Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln
 0221 / 221 - 212 21
Nummer gegen Kummer
anonym und kostenlos vom 
Handy und Festnetz
Kinder und Jugendtelefon: 
116 111
Mo-Sa von 14-20 Uhr
Elterntelefon:
0800 111 0 550
Mo-Fr von 9-11 Uhr
Di+Do von 17-19 Uhr
Spiel- & Sport
1  Camberger Straße
 Humboldt/Gremberg
2  Kannebäckerstraße 
 Humboldt/Gremberg
3  Limbachstraße/Homarstraße
 Vingst
4  Marktplatz Vingst
5  Walnussweg Bolzplatz
 Merheim
6  Würzburger Straße/
 Bayreuther Straße, Vingst
7  Merheimer Heideweg
 Frankfurter Straße
 Höhenberg
8  Alter Friedhofsweg/
 Ökumenenweg, Merheim
9  Am Gräfenhof/Flehbachaue
 Brück
10 An der Lenzwiese
 Humboldt/Gremberg
11  An St. Theodor , Vingst
12  Änne-Schulte-Straße
 Merheim
13  Böhmweg
 Neubrück
14 Burgenlandstraße
 Humboldt/Gremberg
15 Bürgerpark Kalk, Kalk
16 Engelsstraße, Kalk
17 Eythstraße
 Kalk
18 Georgestraße
 Neubrück
19 Göttinger Straße
 Höhenberg
20 Höhenberger Straße
 Höhenberg
21 Mathias-Kann-Pfad
 Höhenberg
22 Moosweg/
 An der Fock
 Rath/Heumar
23 Roddergasse
 Humboldt/Gremberg
24 Servatiusstraße-
 Uckermannstraße
 Ostheim
25 Taunusplatz
 Humboldt/Gremberg
26 Vingster Berg
 Ostheim
27 Würzburger Straße/
 Oranienstraße, Vingst
28 Albermannstraße, Kalk
29 An der Rather Burg
 Rath/Heumar
30 An St. Adelheid, Neubrück
31 Augsburger Straße
 Höhenberg
32 Brückenauer Straße
 Höhenberg
33 Buchheimer Weg
 Ostheim
Kino
1 Lichtspiele Kalk
 Kalk-Mülheimer-Str . 130-132, 
 51103 Köln
 lichtspiele-kalk.de
Spielplätze
1 Auf dem Eichenbrett
 Merheim
2  Barcelona-Allee, Kalk
3  Bennoplatz, Höhenberg
4  Brettener Straße, Ostheim
5  Dinkelsbühler Straße
 Höhenberg
6  Fuldaer Straße
 Höhenberg
7  Geraer Platz
 Höhenberg
8  Gertrud-Luckner-Karree
 Ostheim
9  Kalker Stadtgarten, Kalk
10  Ludwig-Quidde-Platz/
 Bergengruenstraße
 Neubrück
11  Nesselweg, Merheim
12  Ostheimer Straße
 Warendorfer Straße, Merheim
13  Schmalkalder Weg, Höhenberg
14  Stadtplatz, Merheim
15  Theodor-Haecker-Straße
 Neubrück
16  Vietorstraße/
 Peter-Stühlen-Straße
 Kalk
17  Walhallaplatz, Rath/Heumar
18  Wolfgang-Borchert-Weg
 Neubrück
19 Seligenthaler Straße
 Humboldt/Gremberg
20 Astrid-Lindgren-Allee
 Brück
21  Amalie-Struve-Weg
 Ostheim
Hier könnt ihr spielerische 
(Wort-) Schätze entdecken, 
abenteuerliche Sätze
sprechen und Zungenturnen 
lernen. Wir helfen bei Sprach-, 
Sprech- und Stimmstörungen, 
myofunktionellen Störungen 
(MFT), Stottern und Störung 
der Schriftsprache (LRS).
Praxis für Logopädie - 
Guido P. Schneider
Oranienstr . 45
51103 Köln-Vingst
Tel. 0221 - 719 60 70 
logopaedie-koeln.net
Magische Filmerlebnisse in den 
Lichtspielen Kalk: Regelmäßig 
zeigen wir am Nachmittag für 
unsere jungen Besucher ein 
interessantes, spannendes und 
lustiges Programm! Dazu gibt es 
an unserer Kinotheke Pop-
corn, Nachos, Snacks und eine 
große Auswahl an Getränken!
Lichtspiele Kalk
Kalk-Mülheimer Str . 130/132
51103 Köln
lichtspiele-kalk.de
1
Jugend- 
& Bürgerzentren
1 HöVi-Land
 Hövilandweg, 51107 Köln
 www.hoevi-land.de
2 Pavillon Merheim
 Walnussweg 2, 51109 Köln
3 Jugend- und Gemeinschafts-
 zentrum Neubrück
 Neubrücker Ring 30
 51109 Köln
4 Jugendtreff Waldbadviertel
 Hans-Offermann-Straße 2
 51107 Köln
5 Jugendzentrum Gremberg
 Odenwaldstraße 98
 51105 Köln
6 Bürgerzentrum Vingst 
 „et Sozi“
 Heßhofstraße 43, 51107 Köln
7 Pavillon e.V. - Verein für 
 Jugendarbeit in Köln-Kalk
 Manteuffelstraße 13
 51103 Köln
8 Ev. Jugendzentrum 
 Kalk-Humboldt
 Lilienthalstraße 4-8
 51103 Köln
9 Bürgerhaus Kalk
 Kalk-Mülheimer Straße 58 
 51103 Köln
Grundschulen
1  KGS
 Andreas-Hermes-Straße 2-4 
 51109 Köln
2  GGS
 Diesterwegstraße 69
 51109 Köln
3  GGS
 Europaring 51 bis 53 
 51109 Köln
4  KGS
 Forststraße 20 
 51107 Köln
5  KGS
 Fußfallstraße 55 
 51109 Köln
6  GGS  + KGS Grünebergschule
 Kapitelstraße 24-26
 51103 Köln
7  GGS Heinzelmännchenschule
 Heßhofstraße 45 
 51107 Köln
8  GGS + KGS 
 James-Krüss-Schule
 Zehnthofstraße 22-24 
 51107 Köln
9  GGS
 Lohmarer Straße 11 
 51105 Köln
10  GGS
 Lustheider Straße 43 
 51103 Köln
11  KGS
 Olpener Straße 930 
 51109 Köln
12  GGS
 Volberger Weg 17 
 51107 Köln
13  GGS
 Weimarer Straße 28 
 51103 Köln
14  GGS
 Westerwaldstraße 90 
 51105 Köln
Stadt Köln
1 Bezirksrathaus Kalk
 Kalker Hauptstraße 247-273 
 51103 Köln
1
Lesen
 stbib-koeln.de
1 Stadtteilbibliothek Kalk 
 Kalker Hauptstraße 247-273
 51103 Köln
2 Stadtteilbibliothek Neubrück
 An Sankt Adelheid 2-8
 51109 Köln
3 minibib im Wasserturm
 Kalker Hauptstraße 55
 51103 Köln
1
Ihr wünscht euch schon immer 
eine ganz eigene PLAYMOBIL -
Figur? Die könnt ihr euch im 
PLAYMOBIL®-FunStore zusam-
menstellen! Außer der coolen 
„Männchen-Mach-Maschine“ 
erwarten euch auf 110 m 2  alle 
bekannten PLAYMOBIL -Spiel-
welten. Kommt vorbei!
PLAYMOBIL®-FunStore Köln 
Köln-Arcaden, Basement 
Kalker Haupstraße 55 
51103 Köln
koeln-arcaden.de/store/Playmobil
Museen
1 Odysseum
 Das Abenteuermuseum
 Corintostraße 1, 51103 Köln
 odysseum.de
1
1
Krankenhäuser
 1 Krankenhaus Merheim
 Ostmerheimer Str . 200
 51109 Köln
2 Evangelisches 
 Krankenhaus Kalk
 Buchforststraße 2
 51103 Köln
IV
1
Polizei
Feuerwehr
 polizei.nrw.de
 feuerwehr-nrw.de
1 Polizeipräsidium Köln
 Walter-Pauli-Ring 2-6
 51103 Köln
2 Freiwillige Feuerwehr Köln – 
 Löschgruppe Brück
 Hovenstraße 38-42
 51109 Köln
3 Feuerwehr Köln – 
 Löschgruppe Heumar
 Forststraße 20
 51107 Köln
4 Feuer- und Rettungswache 8
 Hardtgenbuscher Kirchweg 10
 51107 Köln
5 Feuer- und Rettungswache 10  
 Freiwillige Feuerwehr - 
 Löschgruppe Kalk
 Gummersbacher Str . 33
 50679 Köln
1Schwimmen
1  Höhenbergbad
 Schwarzburger Str . 4
 51103 Köln
2 Naturfreibad Vingst
 Vingster Ring, 51107 Köln
1
11
1
Skaten
1  Merheimer Heideweg
 Frankfurterstraße
 Merheim
1
Köln Kalk
1
1
1
Dieser Plan ist Teil einer Stadtplanreihe für Kinder . Die Stadt Köln und das 
Familienstadtmagazin KÄNGURU stellen die neun Stadtbezirke Kölns speziell 
für junge Kölnerinnen und Kölner vor . 
Herausgeberin: Stadt Köln
KÄNGURU ist das Stadtmagazin für Menschen in Köln, Bonn und der Region, 
die mit Kindern leben oder arbeiten. Es informiert über spezielle Veranstal-
tungen für Kinder und Familien, Neuigkeiten aus der Region und aktuelle 
Familienthemen aus Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Kultur . 
kaenguru-online.de
KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE
       Köln
Kunst, Kultur und Stadtgeschichte könnt ihr auch vor 
Ort entdecken!
museenkoeln IN DER BOX bringt die Kölner Museen 
zu euch. Mit mobilen Ausstellungen, Workshops und 
Mitmach-Ideen in eurem Viertel.
museenkoeln.de/portal/museenkoeln-IN-DER-BOX
COLONIA VERLAG
Liebe Kinder, 
auch KÄNGURU-Maskottchen Karla verrät euch ihre 
Lieblingsorte in Kalk. Welche das sind, könnt ihr auf der 
Planseite entdecken.
Viel Spaß unterwegs wünscht euch das KÄNGURU-Team!
Dieses Projekt wurde möglich durch die freundliche Unterstützung von:
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Eure
Liebe Kinder, 
wir alle haben Lieblingsorte – ihr sicher auch!
Der Stadt Köln und mir als Oberbürgermeisterin unserer kinderfreundlichen 
Kommune ist eure Beteiligung an neuen Ideen sehr wichtig. Deshalb haben wir 
euch und eure Eltern in den sozialen Medien dazu eingeladen, bei der Erstel-
lung des Kinderstadtplans mitzumachen.
Mein Lieblingsort in Nippes ist übrigens das Bürgerzentrum „Alten-
berger Hof“. Dort findet ihr zahlreiche Mitmachangebote. Schaut 
doch mal ins Programm!
Der Kinderstadtplan lädt euch dazu ein, Neues im Stadtbezirk kennenzulernen. 
Ich wünsche euch viel Spaß auf euren Entdeckertouren!
Jugend-  
& Bürgerzentren
1 Bür gerzentrum Nippes /  
 Alt enberger Hof 
 Mauenheimer S tr . 92 
 50 733 Köln
2 Bür gerzentrum Nippes  
 Turmstraße 
 T urmstr . 3-5 
 50 733 Köln
3 Kinder - und Jugendhaus 
 Flemingstraße 
 Flemings traße 2, 50735 Köln 
 jugz.eu
4 Kinder - und Jugendzentrum 
 DachloW , Dachlow Mobil 
 Neus ser Str . 731 - 733 
 50 737 Köln 
 dachlow.de
5 Gemeinwesenzentrum  
 Etzelstraße 
 E tzelstraße 250 
 50 739 Köln 
 aak-koeln.de
6 Kölner S elbsthilfe e. V. 
 Heck weg 30 
 50 739 Köln 
 k oeln-freiwillig.de  
7 O T Werkstattstr . 
 W erkstattstr . 75 
 0 733 Köln 
 ot-nippes.kirche-koeln.de
8 Geschwister-Scholl-Haus 
 W irtsgasse 14, 50739 Köln 
 lino-club.de/gsh
9 T ake Five &  
 T ake Five Mauenheim 
 Neue K empener Str . 217a 
 50 739 Köln 
 skm-koeln.de
10 L uckys Haus, Mittwochsmaler ,  
 T reff im Truck 
 Am B ilderstöckchen 58a 
 50 739 Köln 
 skm-koeln.de
11 Jugendladen Nippe s 
 K empener Strasse 95 
 50 733 Köln 
 nippes.jugend-nrw.de
12 K ellerladen e.V. 
 Alz eyerstrasse 5 
 50 739 Köln 
 kellerladen-ev.de
Jugendzentren Köln: 
jugz.eu
...... S onstige Angebote: ........
13 Jugendv erkehrsgarten Köln 
 Neus ser Str . 164 
 50 733 Köln 
 jugendhilfe-koeln.de
14 Kölner Spiele werkstatt 
 L uftschiff-Platz 5 
 50 733 Köln 
 spielewerkstatt.de
15 jf c Medienzentrum e.V. 
 S eekabelstr . 4 
 50 733 Köln 
 .jfc.info
Stadtplan
Beratung
1 B ezirksjugendamt im 
 B ezirksrathaus Nippes 
 Neus ser Str . 450 
 50 733 Köln 
 T el. 0221 - 221- 95 999
Kinder- und Jugendbüro  
der Stadt Köln 
Alter Markt 62-64  
50667 Köln 
Tel. 0221 - 221 - 314 60
Familienbüro der Stadt Köln 
Kalk Karree 
Ottmar-Pohl-Platz 1  
51103 Köln 
Tel. 0221 – 221 - 2 12 21
Spiel- & Sport
Bilderstöckchen 
1 Altleinigenweg/ 
 Gertrud-Robertz-Platz 
2 Vogesenstraße 
3 Am B ilderstöckchen 
4 B lücherpark I/Am Plateau 
5 B lücherpark III/Lindenplatz 
6 S tuttgarter Straße/ 
 R eutlinger Straße 
7 Eber sbacher Straße 
8 Geldernstraße
Longerich  
9 Scheinerstraße 
10 B ielefelder Straße 
11 Wilhelm-Leuschner-Straße 
12 Hansenstraße 
13 Gloedenstraße 
14 Lohmüllerstraße 
15 Am B alsamhof 
16 Heckweg
Mauenheim 
17 Brunhildplatz 
18 Etzelstraße 
19 Bergstraße
Niehl 
20  Spechtstraße 
21 Scheibenstraße 
22  Pastor-Wolff-Straße 
23  Niehler Damm
Nippes 
24  Hartwichstraße 
25  Auerstraße/Lis-Böhle-Park 
26  L eipziger Platz 
27  Neus ser Straße/ 
 Inner e Kanalstraße 
28  Niehler S traße/ 
 Inner er Grünzug 
29  Niehler Kir chweg/ 
 Nippe ser Tälchen 
30  X antener Straße/ 
 Johannes-Giesberts-Park 
31  Nordpark/ 
 Ams terdamer Straße 
32  Am Nor dpark/ 
 Ams terdamer Straße 
33  P arkgürtel/Kempener Straße/ 
 Nippe ser Bürgerpark 
34 Lokomotivstraße/ 
 An der alt en Kantine 
Riehl 
35  Brehmstraße 
36  Garthestraße 
37  Pionierstraße 
38  Riehler A ue
Weidenpesch 
39  Leuthenstraße/ 
 Neus ser Straße 
40 Kösliner Straße/ 
 An den Kr eutzmorgen
5
Bezirk
Spielplätze
Bilderstöckchen 
1 B lücherpark II/ 
 An der A utobahn
2 B lücherpark IV/ 
 Am Spor tplatz 1 
3 B lücherpark V/ 
 Am Spor tplatz 2
Longerich  
4 Graseggerstraße 
5 Meerfeldstraße 
6 Klausenerstraße/ 
 Lohmüllerstraße 
7 Eugen-Sänger-Straße
Mauenheim 
8 Irnfriedweg 
9 Kriemhildplatz
Niehl 
10 Duisbur ger Straße 
11 Friedrich-Karl-Straße/ 
 Niehler Kir chweg 
12 Königsber ger Straße
Nippes 
14 Wartburgplatz 
15 Franziskastraße 
16 Erzbergerplatz 
17 Bülowstraße 
18 Gustav-Nachtigal-Straße 
19 Gustav-Cords-Straße/ 
 Florastraße 
20  Am Alt en Stellwerk/ 
 Am A usbesserungswerk
Riehl 
21 Florastraße/ 
 B otanischer Garten 
22  An der S chanz/Freibad Riehl 
23  Naumannstraße
Weidenpesch 
24  Rennbahnstraße/ 
 W eidenpescher Park 
25  Hohenfriedbergstraße
 
Entdecke deine Stadt 
und teile deine Eindrücke mit uns! 
#kinderstadtplanköln
Wir bringen mit euch das Blech 
zum Klingen! Egal ob Posaune, 
Trompete, Euphonium oder Horn 
– auch in außergewöhnlichen Zei- 
ten sind wir euer professioneller 
Ansprechpartner in Sachen Blech-
blasinstrumentalunterricht.  
Vereinbart jetzt eine Probestunde 
mit uns! 
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Dellbrücker Mauspfad 241
51069 Köln-Dellbrück
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teamZUKUNFT organisiert in den 
Oster-, Sommer- und Herbst-
ferien Ferienfreizeiten mit viel 
Spannung, Spaß und Bewegung. 
Aber nicht nur in den Ferien sind 
wir aktiv: Wir sind auch deine 
Experten rund um das Thema: 
Erlebnispädagogische Klassen-
fahrten. Gemeinsam verbringen 
wir unvergessliche Erlebnisse!
 
teamZUKUNFT gGmbH 
Adamsstraße 1a, 51063 Köln 
Tel. 0221 – 96 81 94 90
ferienfreizeiten.online 
ifbe-klassenfahrten.de
Was passiert mit dem Abwasser , 
nachdem du die Spültaste ge-
drückt hast? Das erfährst du mit 
allen Sinnen auf dem Klärwerk 
Stammheim. Neben der Führung 
über Kölns größte Kläranlage, 
kannst du mittels Experimenten 
selbst versuchen schmutziges  
Wasser zu reinigen, bevor du dein 
 W issen per IPad und Quiz auf  
unserem interaktiven Lehrpfad 
überprüfst.
Wasserschule Köln
Klärwerk Stammheim
c/o Wasserforum Köln e.V.
Egonstraße 21
51061 Köln
Grundschulen
1 GG S, KGS Lukas-Schule 
 Alz eyer Str . 12, 50739 Köln
2 K GS Osterather Str . 13 
 50 739 Köln
3 GG S Gartenstadt  
 K GS Marienschule 
 Alt onaer Str . 32,50737 Köln
4 KGS  
 L ongericher Hauptstr . 83-85 
 50 739 Köln
5 GG S Nibelungenstr . 50a 
 50 739 Köln
6 GG S Halfengasse 25 
 50 735 Köln
7 GG S Nesselrodestr . 15 
 50 735 Köln
8  GG S Mathilde-von-Mevissen 
 Geller tstr . 4-6, 50733 Köln
9  K GS Maternus-Schule 
 Bülo wstr . 90, 50733 Köln
10 GG S Köln-Nippes 
 Kr etzerstr . 5-7 , 50733 Köln
11 GG S Steinbergerstr . 40 
 50 733 Köln
12 GG S, KGS Otfried-Preußler 
 Gar thestr . 20-24, 50735 Köln
13 GG S Florianschule 
 Neus ser Str . 605, 50737 Köln
......Förderschulen: ........
14 För derschule emotionale und  
 s oziale Entwicklung 
 A uguststraße 1, 50733 Köln
15 För derschule Sprache  
 Br ehmstr . 2, 50735 Köln
1
Lesen
1 S tadtbibliothek Nippes 
 Neus ser Str . 450
1
Musik
1 Rheinis che Musikschule  
 R egionalschule Nord -  
 Longerich 
 Meerf eldstraße 52 
 50 737 Köln
2 Rheinis che Musikschule -  
 R egionalschule Nord - Nippes 
 T urmstraße 3-5 
 50 733 Köln
Kinder brauchen Bewegung und 
diese am besten mit Gleichalt-
rigen und unter fachkundiger 
Anleitung. Beim Dünnwalder TV 
erhält Ihr Kind eine optimale spie-
lerische Förderung mit viel Spaß 
und Freude an der Bewegung. Wir 
bieten Schnupperstunden an.
Dünnwalder Turnverein 1905 e.V. 
Zeisbuschweg 50 
51061 Köln
Tel. 0221 – 63 85 66
duennwalder-tv.de
Museen
1 Rheinis ches Industriebahn- 
 Museum 
 L ongericher Str . 214 
 50 739 Köln 
 rimkoeln.de
1
Kennt ihr schon die AWB? Die 
AWB macht die Straßen sauber , 
holt den Müll ab und befreit im 
Winter die Straßen von Eis und 
Schnee. Schaut doch mal auf un-
sere Homepage. Dort gibt es viel 
zu entdecken, z.B. Videos mit dem 
Raben Hugo zur Mülltrennung,  
Ausmalbilder oder Bastelange-
bote.  
AWB Köln GmbH 
Maarweg 271 
50825 Köln
nissi@awbkoeln.de  
awbkoeln.de 
 
Für Kinder und Eltern zeigt das 
Cassiopeia Theater liebevoll in-
szenierte musikalische Theater-
spiele mit lebensgroßen Puppen. 
In den großzügigen Räumen des 
Theatercafés sind auch Kinder-
geburtstage und Sonderveran-
staltungen möglich. Auf Wunsch 
kommt das Theater auch zu 
Ihnen.
 
Cassiopeia Bühne 
Bergisch Gladbacher Str . 499-501 
51067 Köln 
Tel. 0221 – 937 87 87
cassiopeia-buehne.de
Polizei 
Feuerwehr
 polizei.nrw.de 
 feuerwehr-nrw.de
1 F euer- und Rettungswache 5 
 S cheibenstr . 13 
 50 737 Köln
   
2 P olizeiwache Nippes 
 Niehler S tr . 308-310 
 50 735 Köln
Krankenhaus
1 Kinderklinik 
 Ams terdamer Str . 59 
 50 735 Köln 
 kliniken-koeln.de
2 S t. Vinzenz-Hospital 
 Merheimer S tr . 221-223 
 50 733 Köln 
 vinzenz-hospital.de
3 Heilig Geis t-Krankenhaus 
 Gr aseggerstr . 105 
 50 737 Köln 
 hgk-koeln.de
4 S t. Agatha Krankenhaus Köln 
 F eldgärtenstr . 97 
 50 735 Köln
5 T agesklinik Pionierstraße  
 T agesklinik für Kinder- und 
 Jugendpsychiatrie 
 Pionier str . 19 
 50 735 Köln 
 tagesklinik-pionierstrasse.de
Entdecke deine Stadt!
Entdecke deine Stadt!
Köln Nippes
Fortanlagen
Fort X 
Neusser Wall 33 
50670 Köln
IV
Bahnhöfe
 bahn.de
1 Köln, Nippe s S-Bahn 
 Liebigstraße 
 50 739 Köln
2 Köln L ongerich S-Bahn 
 Grethenstraße 
 50 739 Köln
1
Theater  
& Kultur 
1 TPZAK 
 An der S chanz 6 
 50 735 Köln 
 tpzak.de
2 K ulturkirche Köln Nippes 
 Sieb achstr . 85 
 50 733 Köln 
 kulturkirche-koeln.de
-----Weitere--
Skulpturenpark
Elsa-Branström-Straße 9
50668 Köln
skulpturenparkkoeln.de
1
1
1
Skaten
1 Nor th Brigade  
 Skatepark 
 S cheibenstr . 13a 
 50 737 Köln
 Inline-Speedskatingbahn  
 de s SSC Köln 
 Scheibenstraße 
 50 737 Köln 
 ssc-koeln.org
 C oole Skatepark like Melina 
 Scheibenstraße
2 Lohserampe 
 Neus ser Str . 153 
 50 733 Köln
3  L entpark
Sonstiges
Biergarten „Schwimmbad“ 
An der Schanz 2a 
50735 Köln 
koeln-biergarten.de    
  
Emmaus Gemeinschaft Köln e. V. 
second-hand-markt 
Geestemünder Str . 42 
50735 Köln 
emmaus-koeln.de
DJH Jugendherberge  
Köln-Riehl 
An der Schanz 14 
50735 Köln 
koeln-riehl.jugendherberge.de
Müllverbrennungsanlage 
AVG Köln, Geestemünder Straße 
23, 50735 Köln  
     
1
1
Mach mit!
Kreative Aufgaben
Anzeigen
Dieser Plan ist Teil einer Stadtplanreihe für Kinder . Die Stadt Köln und das 
Familienstadtmagazin KÄNGURU stellen die neun Stadtbezirke Kölns speziell 
für junge Kölnerinnen und Kölner vor . 
Herausgeberin: Stadt Köln
KÄNGURU ist das Stadtmagazin für Menschen in Köln, Bonn und der Region, 
die mit Kindern leben oder arbeiten. Es informiert über spezielle Veranstal-
tungen für Kinder und Familien, Neuigkeiten aus der Region und aktuelle 
Familienthemen aus Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Kultur . 
kaenguru-online.de
KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE
       Köln
Kunst, Kultur und Stadtgeschichte könnt ihr auch vor 
Ort entdecken!
museenkoeln IN DER BOX bringt die Kölner Museen 
zu euch. Mit mobilen Ausstellungen, Workshops und 
Mitmach-Ideen in eurem Viertel.
museenkoeln.de/portal/museenkoeln-IN-DER-BOX
COLONIA VERLAG
Dieses Projekt wurde möglich durch die freundliche Unterstützung von:
Liebe Kinder, 
auch KÄNGURU-Maskottchen Karla verrät euch ihre 
Lieblingsorte in Nippes. Welche das sind, könnt ihr auf 
der Planseite entdecken.
Viel Spaß unterwegs wünscht euch das KÄNGURU-Team!
Köln Nippes
Natur & Tiere
Jugendfarm  
Wilhelmshof e.V. 
Bergheimer Weg 27 
50737 Köln 
jugendfarm-wilhelmshof.de
Kölner Zoo 
Riehler Str . 173 
50735 Köln 
koelnerzoo.de
Flora und Botanischer Garten 
Alter Stammheimer Weg 
50735 Köln 
botanischer-garten.koeln
Tierschutz und Umwelt e.V.-Köl-
ner Schutzhof für Pferde 
Auf dem Ginsterberg 2 
50739 Köln 
pferdeschutzhof.info
Galopprennbahn 
Rennbahnstr . 152 
50737 Köln
Kunst natürlich!
Hast Du schon einmal etwas von Land Art 
gehört? Das sind Kunstwerke, die aus dem ge-
macht wird, was Du in der Natur finden kannst. 
Probiere es doch selber einmal aus! Du kannst 
Spiralen aus bunten Blättern legen, Türme aus 
Steinen bauen oder einen Traumfänger aus 
Federn basteln. Sicher findest Du im Park oder 
im Wald noch anders Material. Erschaffe dein 
Kunstwerk direkt vor Ort! Achte aber darauf, 
die Natur nicht verletzen – also keine Pflanzen 
herauszureißen oder Äste abzuknicken.  
Der Spielplatz meiner Träume 
Gibt es einen tollen Spielplatz in deiner Nachbarschaft? Was gefällt dir an 
ihm besonders? Und wie sieht der Spielplatz deiner Träume aus? Gibt es 
dort ein Baumhaus? Eine Halfpipe zum Skateboard fahren? Oder ein riesiges 
Piratenschiff? Zeichne deinen Traumspielplatz so genau wie möglich auf ein 
Blatt Papier . Wenn du magst, kannst Du auch ein Modell deines Spielplatzes 
aus Pappe, leeren Verpackungen, Toilettenpapierrollen und anderen Dingen, 
die nicht mehr gebraucht werden, basteln. 
1
Spielplatzsuche
online
spielplaetze.koeln
1
1 1
Schwimmen
1  L entpark 
 S chwimmbad und EIshalle 
 L entstraße 30, 50668 Köln
2
1
Stadtplan
Fortanlagen
Fort I
Hans-Abraham-Ochs-Weg 1
50678 Köln
Fort Paul oder Fort IV
Eifelstraße 39, 50677 Köln
Fort V
Zülpicher Str . 47 , 5067 4 Köln
Fort X
Neusser Wall 33, 50670 Köln 
Bahnhöfe
bahn.de
Bahnhof Köln Süd
5067 4 Köln
Bahnhof Köln Hauptbahnhof
Trankgasse 11, 50667 Köln
Bahnhof Köln Messe Deutz
50679 Köln
S-Bahnhof Köln Hansaring
50670 Köln
Bahnhof Köln West
Hans-Böckler-Platz, 50672 Köln 
Beratung
1 Allgemeiner Sozialer Dienst  
 (ASD)
 Ludwigstraße 8, 50667 Köln
 0221 - 221 - 919 99 
2 Familienberatung Innenstadt
 Schaevenstraße 1a
 50676 Köln
 0221 - 221 - 249 23
3 Familienberatung 
 Stadthaus Deutz - Ostgebäude
 Willy-Brandt-Platz 3
 50679 Köln
 0221 – 221 - 290 53
Nummer gegen Kummer
anonym und kostenlos vom 
Handy und Festnetz
Kinder- und Jugendtelefon: 
116 111
Mo-Sa von 14-20 Uhr
Elterntelefon:
0800 111 0 550
Mo-Fr von 9-11 Uhr
Di+Do von 17-19 Uhr
Spiel- & Sport
1 Buschgasse/An der Eiche
 Altstadt/Süd
2  Fort X
 Neusser Wall Ost/West
 Neustadt/Nord
3  Hansaplatz, Altstadt/Nord
4  Helenenwallstraße, Deutz
5  Im Dau, Altstadt/Süd
6  Klingelpützanlage
 Altstadt/Nord 
7  Rathenauplatz
 Neustadt/Süd
8  Schmalbeinstraße/
 Innerer Grüngürtel Süd
 Neustadt/Nord
9  Spichernstraße/Stadtgarten
 Neustadt/Nord
10  Trude Herr Park
 Altstadt/Süd
11  Vorgebirgsstraße
 Neustadt/Süd
12  Zugweg, Neustadt/Süd
13  Agrippinaufer
 Neustadt/Süd
14  An der Bottmühle
 Altstadt/Süd
15  Hafenpark/Festplatz Deutz
 Deutz
16  Holzmarkt, Altstadt Süd
17 Venloer Straße
 Innerer Grüngürtel
 Neustadt/Nord
18  August-Sander-Park 1/
 Erftstraße, Neustadt/Nord
19 Alte Wallgasse
 Altstadt/Nord
20 Bebelplatz, Deutz
21  Brüsseler Platz
 Neustadt/Nord
22 Claudiusstraße/Römerpark
 Neustadt/Süd
23 Fernmeldeturm/
 Innerer Grüngürtel
 Neustadt/Nord
24 Huhnsgasse, 
 Altstadt/Süd
25 Jean-Jülich-Weg/
 Stollwerckhof, Altstadt/Süd
26 Marienplatz/Mühlenbach
 Altstadt/Süd
27 Melchiorstraße, Neustadt/Nord
28 Ohmstraße, Neustadt/Süd
29 Perlengraben, Altstadt/Süd
30 Peter-Dedenbach-Straße/
 Innerer Grüngürtel-Nord
 Neustadt/Nord
31  Prälat-Otto-Müller-Platz
 Neustadt/Nord
32 Quentelstraße, Altstadt/Süd
33 Rothgerberbach, Altstadt/Süd
34 Rubensstraße/Oskar Platz
 Altstadt/Süd
35 Suevenstraße, Deutz
36 Theodor-Heuss-Ring Süd
 Altstadt/Nord
37 Ubierring, Neustadt/Süd
38 Volksgartenstraße
 Neustadt/Süd
39 Trimm-dich-Pfad
 Innerer Grüngürtel
 Neustadt/Nord 
Theater 
1  Kinderoper
 Rheinparkweg 1, 50679 Köln
 oper .koeln
2 Freies Werkstatt Theater Köln
 Zugweg 10, 50677 Köln
 fwt-koeln.de
3 COMEDIA Theater
 Vondelstraße 4-8, 50677 Köln
 comedia-koeln.de
4  metropol Theater Köln
 Eifelstraße 33, 50677 Köln
 metropol-theater-koeln.de
5  Hänneschen Theater
 Eisenmarkt 2-4, 50667 Köln
 haenneschen.de
6 Horizont Theater
 Thürmchenswall 25
 50668 Köln
 horizont-theater .de
7  Die Wohngemeinschaft
 Richard-Wagner-Str . 39
 5067 4 Köln
 die-wohngemeinschaft.net
Kino
1  ODEON
 Severinstraße 81
 50678 Köln
 odeon-koeln.de
2  Metropolis
 Ebertplatz 19
 50668 Köln
 metropolis-koeln.de
3  Cinedom
 Im Mediapark 1
 50670 Köln
 cinedom.de
4 Residenz
Kaiser-Wilhelm-Ring 30 - 32
 50672 Köln
 koeln.premiumkino.de
5  Rex Am Ring
 Hohenzollernring 60
 50672 Köln
 rex-koeln.de
6 Cineplex Filmpalast 
 Hohenzollernring 22
 50672 Köln
 cineplex.de
Lesen
1 Zentralbibliothek
 Josef-Haubrich-Hof 1
 50676 Köln
 stbib-koeln.de
2 Stadtteilbibliothek 
 Haus Balchem 
 Severinstraße 15
 50678 Köln
3 Junges Literaturhaus Köln
 Großer Griechenmarkt 39
 50676 Köln
 junges-literaturhaus.de
Skaten
1  Skatepark am Lentpark
 50670 Köln
2  Skateanlage 
 im Klingelpützpark
 50670 Köln
3  Skatepark unter
 der Zoobrücke, 50679 Köln
4  KAP686 Skateplaza
 Agrippinaufer , 50678 Köln
 kap686.de
1
Bezirk
Spielplätze
1  Rheinpark, Deutz
2  Vogelsanger Straße/
 Innerer Grüngürtel
 Neustadt/Nord
3  Deutzer Stadtgarten, Deutz
4  Theodor-Heuss-Ring
 Neustadt/Nord
5  Oberländer Wall, 
 Neustadt/Süd
6 Bachemer Straße 
 Hiroshima-Nagasaki-Park
 Neustadt/Süd
7  Eifelstraße, Neustadt Süd
8 Venloer Straße/Kreutzer-
 straße/Innerer Grüngürtel
 Neustadt/Nord
9  Vor den Siebenburgen
 Altstadt/Süd
10  Schnurgasse, Altstadt/Süd
11  Elisabeth-Treskow-Platz 
 Neustadt Süd
12  Von-Sandt-Platz, Deutz
13  Reichsplatz, Deutz
14  Arminiusstraße, Deutz
15  Otto-Gerig-Straße, Deutz
16  Im Hafenpark/
 An der Drehbrücke, Deutz
17  Am Römerturm/
 Auf dem Berlich
 Altstadt/Nord
18 August-Sander-Park 2
 Maybachstraße
 Neustadt/Nord
19 Kartäuserwall
 Altstadt/Süd
20 Kunibertskloster
 Altstadt/Nord
21 Ursulagartenstraße
 Altstadt/Nord
22 Ursulaplatz/Am Salzmagazin
 Altstadt/Nord
Musik
1  Tanzbrunnen
 Rheinparkweg 1, 50679 Köln
2  Philharmonie
 Bischofsgartenstraße 1
 50667 Köln
 koelner-philharmonie.de
3  Lanxess Arena
 Willy-Brandt-Platz 3
 50679 Köln
 lanxess-arena.deLiebe Kinder, 
wir alle haben Lieblingsorte – ihr sicher auch!
Der Stadt Köln und mir als Oberbürgermeisterin unserer kinderfreundlichen 
Kommune ist eure Beteiligung an neuen Ideen sehr wichtig. Deshalb haben 
wir euch und eure Eltern unter anderem auf Instagram dazu eingeladen, bei 
der Erstellung des Kinderstadtplans mitzumachen.
Meinen Lieblingsort in der Innenstadt kann ich gar nicht nennen – es wäre viel 
zu schwer , mich da festzulegen. Dort arbeite ich jeden Tag im Historischen 
Rathaus und sehe so viel Interessantes: Den Rheinauhafen zum Beispiel mit 
dem Schokoladenmuseum und dem Sportmuseum, das Rheinufer mit den 
vielen Schiffen, die ihr dort beobachten könnt, die Poller Wiesen in Deutz, auf 
denen ihr picknicken, Ballspielen oder einen Drachen steigen lassen könnt und 
natürlich am Alter Markt das Kinder- und Jugendbüro, das sich über euren 
Besuch freut.
Und das sind auch nur einige Beispiele für die vielen Möglichkeiten, in der 
Innenstadt Abenteuer zu erleben und den Alltag bunter zu machen. 
Nun wünsche ich euch viel Vergnügen mit dem neuen Kinderstadtplan und 
viele spannende Erlebnisse auf euren Entdeckertouren im Stadtbezirk.
Eure Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Zeitreise
Jedes Stadtviertel hat eine Geschichte. Einige Häuser stehen schon lange 
dort, andere wurden erst in den letzten Jahren gebaut. 
Gibt es in deiner Nachbarschaft ein besonders altes Gebäude oder Denkmal?
Was hat es wohl schon alles erlebt? Kannst du herausfinden, wie alt es ist? 
Vielleicht findest du Informationen im Internet.  
Oder du fragst deine Eltern, eine Lehrerin oder 
einen Nachbarn. An manchen alten Gebäuden 
ist ein Blechschild mit dem Wort „Denkmal“ 
angebracht. 
Findest du ein solches Schild? 
Entdecke deine Stadt 
und teile deine Eindrücke mit uns! 
#kinderstadtplanköln
Die Kinderoper Köln zeigt seit 
mehr als 20 Jahren erstklassige
Opernproduktionen für ein junges 
Publikum. Die Bandbreite reicht 
von Märchenopern über Barock-
opern, Werken der Klassik und 
Romantik bis zu zeitgenössischen 
Stücken und Uraufführungen.
Oper Köln im Staatenhaus
Rheinparkweg 1
50679 Köln
Tel. 0221 - 221 28400
oper .koeln
Im Hänneschen-Theater erleben 
die Geschwister Hänneschen und 
Bärbelchen mit ihren Freunden 
aus Knollendorf immer tolle 
und verrückte Geschichten auf 
Kölsch. Und das schon seit 1802. 
Ein Spaß für große und kleine 
Pänz. Kutt doch ens vürbei!
Hänneschen-Theater
Eisenmarkt  2-4
50667 Köln
haenneschen.de
1
Jugend- 
& Bürgerzentren
1 Bauspielplatz Friedenspark
 Hans-Abraham-Ochs-Weg 1
 50678 Köln
 baui.jugz.de
2  Bürgerhaus Stollwerck
 Dreikönigenstraße 23
 50678 Köln
 buergerhaus-stollwerck.de
3 Evangelisches Jugend-
 pfarramt
 Kartäuserwall 24 b
 50678 Köln
 jupf.de
4  Freizeitanlage Klingelpütz
 Vogteistraße 17 , 50670 Köln
 klingelpuetz.jugz.de
5  girlspace –
 Medientreff für Mädchen und  
 junge Frauen
 Kartäusergasse 7a
 50678 Köln
 girlspace.de
6  jfc Medienzentrum 
 Hansaring 84-86
 50670 Köln
 jfc.info
7  Jugendcafé Bugs
 Lindenstraße 51, 5067 4 Köln
8  Kinder- und Jugendzentrum  
 GOT Elsaßstraße
 Elsaßstraße 43, 50677 Köln
9  Bürgerzentrum 
 Alte Feuerwache Köln
 Melchiorstraße 3, 50670 Köln
 altefeuerwachekoeln.de
10 Offene Tür - Quäker 
 Nachbarschaftsheim e.V.
 Kreutzerstraße 5-9
 50672 Köln
 quaeker-nbh.de
11  Bürgerzentrum Deutz
 Tempelstraße 41-43
 50679 Köln
 buergerzentrum-deutz.de
12  Kölner Jugendpark
 Sachsenbergstraße
 51063 Köln  
 koelner-jugendpark.eu
Grundschulen
1 GGS
 Antwerpener Straße 19-29 
 50672 Köln
2 GGS Balthasarstraße 87 
 50670 Köln
3  GGS Freinet-Schule Köln
 Dagobertstraße 79 
 50668 Köln
4 KGS und GGS Gotenring  5 
 50679 Köln
5  GGS Loreleystraße 3-5 
 50677 Köln
6  KGS Mainzer Straße 30-34 
 50678 Köln
7  Montessori-Grundschule
 Gilbachstraße 20 
 50672 Köln
8  KGS Nikolaus-Groß-Schule
 Bernhard-Letterhaus-Straße 17 
 50670 Köln
9  GGS Pfälzer Straße 30-34 
 50677 Köln
10 GGS Stephan-Lochner-Schule
 Lochnerstraße 13-15 
 5067 4 Köln
11  KGS Trierer Straße 8 
 50676 Köln
12 KGS Zugweg
 Zugweg 42-44 
 50677 Köln
13  GGS Zwirnerstraße 15-17 
 50678 Köln
14 Förderschule Sprachen
 Alter Mühlenweg 2
 50679 Köln
15  Michaeli Schule Köln
 - Freie Waldorfschule
 Vorgebirgswall 4-8
 50677 Köln
Stadt Köln
1 Rathaus Köln
 Rathausplatz 2, 50667 Köln
 0221 - 2210
 stadt-koeln.de
2 Kinder- und Jugendbüro
 der Stadt Köln
 Alter Markt 62-64
 50667 Köln
 0221 - 221 - 314 60
1
1
Das COMEDIA Theater in der 
Südstadt ist das Zentrum der 
Kultur für junges Publikum in 
Köln! Theater für alle ab 4; Clubs, 
in denen Kinder selber spielen; 
Festivals wie SPIELARTEN, WEST-
WIND und BOHEI. Ihr könnt 
mitbestimmen im Kinderbeirat.
COMEDIA Theater
Vondelstraße 4–8
50677 Köln
comedia-koeln.de 
3
Museen
 museenkoeln.de
1 Kölnisches Stadtmuseum
 Zeughausstraße 1-3
 50667 Köln
2 Sport & Olympia Museum
 Rheinauhafen 1, 50678 Köln
3 Schokoladen Museum
 Am Schokoladenmuseum 1a
 50678 Köln
4  Wallraf-Richartz-Museum
 Martinstr . 39, 50667 Köln
5 Römisch-Germanisches 
 Museum
 Roncalliplatz 4, 50667 Köln
 Interim im Belgischen Haus:
 Cacilienstraße 46, 50667 Köln
6 Museum Ludwig
 Heinrich-Böll-Platz 1
 50667 Köln
7 Museum für Angewandte 
 Kunst
 An der Rechtschule 7 , 
 50667 Köln
8 EL -DE-Haus /
  NS-Dokumentationszentrum
 Appellhofplatz 23
  50667 Köln
9 Rautenstrauch-Joest-
 Museum
 Leonhard-Tietz-Str . 10
 50667 Köln
10 Museum Schnütgen
 Cäcilienstr . 29, 50667 Köln
11 Käthe Kollwitz Museum
 Neumarkt 24, 50667 Köln
12 Museum für 
 Ostasiatische Kunst
 Universitätsstr . 100
 5067 4 Köln
13 Tanzmuseum und
 Photographische Sammlung
 Im Mediapark 7 , 50670 Köln
14 Kolumba
 Kolumbastraße 4
 50667 Köln
1
So wird Schokolade gemacht! Das 
Schokoladenmuseum im Rheinau-
hafen zeigt euch die 5.000-jährige 
Geschichte des Kakaos und der 
Schokolade. 
In der gläsernen Schokoladen-
fabrik könnt ihr riechen und 
schmecken, wie Schokolade 
gemacht wird. Am Schokoladen-
brunnen dürft ihr gerne naschen.
Schokoladenmuseum
Am Schokoladenmuseum 1a
50678 Köln
schokoladenmuseum.de
Schwimmen
 koelnbaeder .de
1  Agrippabad
 Kämmergasse 1, 50676 Köln
2 Lentpark
 Freibad, Hallenbad,
 Schlittschuhbahn
 Lentstraße 30, 50668 Köln
Klettern
Boulderhalle K11
 Kyllstrasse 11, 50678 Köln
 k11-koeln.de
1
Bei Ortloff gibt es nicht nur die 
coolsten Ranzen, sondern auch 
stylische Schulhefte und alles 
was in das Mäppchen gehört. Wer 
unseren Schullisten-Service nutzt, 
gibt die Liste der Lehrerinnen 
und Lehrer einfach bei uns ab 
und holt die zusammengestellten 
Produkte zwei Tage später bei 
uns ab.
Ortloff GmbH
Zeppelinstrasse 4
50667 Köln
ortloff-koeln.de
DENKMAL
Polizei
Feuerwehr
 polizei.nrw.de
 feuerwehr-nrw.de
1 Polizeiwache Mitte 
 Stolkgasse 47 , 50667 Köln
2  Polizeiwache Deutz
 Siegburger Straße 195a
 50679 Köln
3  Feuer- und Rettungswache 1
 Agrippastraße 18
 50676 Köln
4  Wasserschutzpolizei-Wache 
 Alfred-Schütte-Allee 2-4
 50679 Köln
Krankenhäuser
1 St. Marien-Hospital
 Kunibertskloster 11-13
 50668 Köln
2  Eduardus-Krankenhaus
 Custodisstraße 3-17
 50679 Köln
3  Krankenhaus der 
 Augustinerinnen
 Jakobstraße 27-31, 50678 Köln
Entdecke deine Stadt!
Entdecke deine Stadt!
Köln Innenstadt
Köln Innenstadt
1
IV
1
1
1
1
11
1
1
1
1
Mach mit!
Kreative Aufgaben
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Dieser Plan ist Teil einer Stadtplanreihe für Kinder . Die Stadt Köln und das 
Familienstadtmagazin KÄNGURU stellen die neun Stadtbezirke Kölns speziell 
für junge Kölnerinnen und Kölner vor . 
Herausgeberin: Stadt Köln
KÄNGURU ist das Stadtmagazin für Menschen in Köln, Bonn und der Region, 
die mit Kindern leben oder arbeiten. Es informiert über spezielle Veranstal-
tungen für Kinder und Familien, Neuigkeiten aus der Region und aktuelle 
Familienthemen aus Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Kultur . 
kaenguru-online.de
KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE
       Köln
Kunst, Kultur und Stadtgeschichte könnt ihr auch vor 
Ort entdecken!
museenkoeln IN DER BOX bringt die Kölner Museen 
zu euch. Mit mobilen Ausstellungen, Workshops und 
Mitmach-Ideen in eurem Viertel.
museenkoeln.de/portal/museenkoeln-IN-DER-BOX
COLONIA VERLAG
Dieses Projekt wurde möglich durch die freundliche Unterstützung von:
Liebe Kinder, 
auch KÄNGURU-Maskottchen Karla verrät euch ihre 
Lieblingsorte in der Innenstadt. Welche das sind, könnt 
ihr auf der Planseite entdecken.
Viel Spaß unterwegs wünscht euch das KÄNGURU-Team!
Lesen
 stbib-koeln.de
1 Stadtteilbibliothek Ehrenfeld
 Subbelrather Straße 247-249
 50825 Köln
 stbib-koeln.de
2 Stadtteilbibliothek 
 Bocklemünd
 Görlinger-Zentrum 13-15
 50829 Köln
1
Fortanlagen
koelner-festungsbauten.de
Fort III
Waldschule Zwischenwerk IIIb
50829 Köln
Fort IV, 50829 Köln
IV
Beratung
1 Bezirksjugendamt im
 Bezirksrathaus Ehrenfeld
 Venloer Straße 419-421 
 50825 Köln
 Tel. 0221 – 221-9 32 71
2 Familienberatungsstelle 
 Helmholtzplatz
 Helmholzstr . 76
 Tel. 0221 – 221-3 06 20
3 F.I.Z. ( Familien im Zentrum )
 Görlinger-Zentrum 5-7
 50829 Köln
 fiz-familienhaus.de
 Tel. 0221 – 34 66 51 22
4 SKM Familienzentrum 
 Ossendorfpark
 Franz-Raveaux-Straße 5a/b
 50827 Köln
 skm-koeln.de
 Tel. 0221 94656241
5  Zentrum für Frühbehandlung  
 und Frühförderung
 Görlinger-Zentrum 3
 50829 Köln
 Tel. 0221-  995 095-0
Kinder- und Jugendbüro 
der Stadt Köln
Alter Markt 62-64 
50667 Köln
Tel. 0221 - 221-31460
Familienbüro der Stadt Köln
Kalk Karree
Ottmar-Pohl-Platz 1 
51103 Köln
Tel. 0221 – 221-2 12 21
Liebe Kinder, 
wir alle haben Lieblingsorte – ihr sicher auch!
Der Stadt Köln und mir als Oberbürgermeisterin unserer kinderfreundlichen 
Kommune ist eure Beteiligung an neuen Ideen sehr wichtig. Deshalb haben 
wir euch und eure Eltern in den sozialen Medien dazu eingeladen, bei der Er-
stellung des Kinderstadtplans mitzumachen.
Mein Lieblingsort in Ehrenfeld ist übrigens der Neptunplatz mit 
dem Neptunbad. So verbinde ich damit viele Erinnerungen aus 
meiner Kindheit, denn im Neptunbad habe ich das Schwimmen 
gelernt. Auf dem Neptunplatz findet übrigens jeden Freitag ein 
Wochenmarkt statt.
Der Kinderstadtplan lädt euch dazu ein, Neues im Stadtbezirk kennenzuler-
nen. Ich wünsche euch viel Spaß auf euren Entdeckertouren!
Spielplatzsuche
online
spielplaetze.koeln
Sonstiges
KÄNGURU Stadtmagazin für 
Familien
Hansemannstr . 17-21
50823 Köln
kaenguru-online.de
AWB
Wertstoff-Center Ossendorf
Butzweilerstraße 50, 50829 Köln
AWB Hauptverwaltung
Maarweg 271
50825 Köln
awbkoeln.de
Zentralmoschee Köln
Venloer Str . 160, 50823 Köln
zentralmoschee-koeln.de
Stadtplan
Spiel- & Sport
Bickendorf
1 Max-Fremery-Straße
2  Erlenweg/
 Grüner Brunnenweg
3  Grüner Brunnenweg
4  Mühlenweg/Westendstraße 
5  Rotdornweg
Bocklemünd/Mengenich
6  Börnestraße/Michelsweg  
 (Vogelwäldchen)
Ehrenfeld
7  Takufeld II
8  Glasstraße/Wißmannstraße
9  Hansemannstraße/
 Philippstraße
10  Fröbelplatz
11  Goswin-Peter-Gath-Straße/ 
 Thielenstraße/Marienstraße
12 Leo-Amann-Park/
 Venloer Straße
13  Helmholtzplatz
14 Takufeld I/
 Subbelrather Straße
15 Schönsteinstraße
16 Lessingstraße
17 Fröbelstraße
18 Everhardstraße/
 Christian-Schult-Straße
Neuehrenfeld
19 Hans-Wild-Straße
20 Liebigstraße/Herkulesstraße
21 Rektor-Schmitz-Straße/
 Vastersstraße
22  Nußbaumer Straße/
 Herkulesstraße
Ossendorf
23 Rochusstraße
24 Peter-Röser-Straße
25 König-Baudouin-Platz
26 Gerhard-Bruders-Straße/
 Jüssenstraße
27 Am Pistorhof
28 Willi-Sieke-Straße
29 Butzweilerhof/
 Rita-Maiburg-Straße
30 Butzweilerhofallee
Vogelsang
31 Meisenweg/Stieglitzweg
32 Goldhähnchenweg
Theater /Kultur
1  ehrenfeldstudios
 Wißmannstraße 38
 50823 Köln
 ehrenfeldstudios.de
2 Kölner Künstler Theater 
 Grüner Weg 5, 50825 Köln 
 k-k-t.de
3  Urania Theater
 Platenstraße 32, 50825 Köln
 uraniatheater .de
Sonstige Angebote:
  Odonien
 Hornstraße 85
 50823 Köln
 odonien.de
Kino
1  Cinenova
 Herbrandstraße 11
 50825 Köln
 cinenova.de
4
Bezirk
Spielplätze
Bickendorf
1  Heimstättenweg
2  Johann-Brinck-Platz
3  Am Rosenhof
Bocklemünd/Mengenich
4  Görlinger-Zentrum
5 Buschweg/Nüssenberger  
 Busch (Waldschule)
6  Mengenicher Straße/
 Kurt-Weill-Weg
Ehrenfeld
7  Christianstraße/
 Leyendeckerstraße
8 Stammstraße-
 Gutenbergstraße
Neuehrenfeld
9  Äußere Kanalstraße/
 Jakob-Schupp-Straße
10 Brandtsplatz/Siemensstraße
Vogelsang
11  Akazienweg/Reiherweg/
 Biesterfeldstraße
12  Rotschwänzchenweg/
 Goldammerweg
Musik
1  Rheinische Musikschule
 Vogelsanger Str . 28-32
 50823 Köln
 Rochus-Musikschule e.V.
 Rochusstr . 100
 50827 Köln
 rochusmusikschule.de
Entdecke deine Stadt 
und teile deine Eindrücke mit uns! 
#kinderstadtplanköln
Zwischen Konfetti und Kamelle – 
Im Karnevalsmuseum könnt ihr in 
die bunte Welt des Fastelovends 
eintauchen. Seit wann gibt es 
Karneval und was bedeutet er? 
Die Ornate des Kölner Dreige-
stirns, verrückte Orden oder alte 
Masken – das könnt ihr hier haut-
nah erleben.
Kölner Karnevalsmuseum
Maarweg 134
50825 Köln
koelnerkarneval.de
Das KKT versteht sich 
als Theater der Vielfalt 
und bietet Kunst, Kultur und 
Unterhaltung für alle Menschen. 
Das Kinder- und Jugendtheater 
erzählt Geschichten, die be-
rühren: fantasievoll, poetisch, 
interaktiv, inklusiv und sinnlich 
erfahrbar .
KKT.
Kölner Künstler:innen Theater
Grüner Weg 5
50825 Köln
Tel. 0221 - 51 07 686
k-k-t.de
Jugend- 
& Bürgerzentren
1 Bürgerzentrum Ehrenfeld  
 BÜZE (s. Tipps)
 Venloer Str . 429, 50825 Köln
 bueze.de
2 Cafe Bickolo 
 Clemens-Hastrich-Str . 11
 50827 Köln
 bickolo.de
3 Die Arche
 Venloer Straße 417
 50825 Köln-Ehrenfeld
 kinderprojekt-arche.eu
4 Jugendtreff Bocklemünd/ 
 SKM , Kurt-Weill-Weg 19, 
 50829 Köln
 skm-koeln.de
5 Jugendtreff VikoPlus / KJA
 Goldammerweg 24
 50829 Köln
6 Jugendwerkzentrum / KJA
 Geisselstraße 1, 50823 Köln 
7 Jugendzentrum OT Nonni
 Helmholtzplatz 11, 50825 Köln 
 kja-koeln.de
8 Kinder und Jugendforum 
 Bickendorf, Ossendorfer Weg 1
 50827 Köln
9 Kinder- und Jugendtreff 
 im Bürgerschaftshaus
 Görlinger Zentrum 11-15
 50829 Köln
 buergerschaftshausev.de
10 KINGZ Jugendtreff / SKM
 Franz-Raveaux-Str . 5c
 50827 Köln
11 Kölner Appell gegen 
 Rassismus e.V.
 Venloer Str . 429, 50825 Köln
 koelnerappell.de
12 Lobby für Mädchen e.V.
 Fridolinstraße 14, 50823 Köln
 lobby-fuer-maedchen.de
13 Offene Tür St. Anna/KJA
 Schadowstr . 28-30
 50823 Köln
 kja-koeln.de
14 Jugendeinrichtung 8zwo7
 Frohnhofstr . 140
 50827 Köln
15 Jugendeinrichtung Westend
 Ossendorfer Weg 15
Sonstige Angebote:
16 Begegnungs- und 
 Fortbildungszentrum 
 muslimischer Frauen e.V. 
 Liebigstr . 120 b, 50823 Köln
 bfmf-koeln.de
17 Jugendfreizeitwerk Köln / 
 Töpferei für Kinder
 Simrockstr . 23, 50823 Köln
 jugend-freizeitwerk-koeln.de
18 Jüdisches Wohlfahrtszentrum
 Ottostr . 85, 50823 Köln
 Tel. 0221 – 71 66 25 60
Grundschulen
1 KGS, GGS Vincenz-Statz 
 Lindenbornstr . 15-19 
 50823 Köln
2 GGS Paul-Klee-Schule 
 Ottostr . 76 
 50823 Köln
3 KGS Everhardstr . 60 
 50823 Köln
4 JG Lauder-Morijah-Schule 
 Ottostr . 85 
 50823 Köln
5 KGS Michael-Ende 
 Platenstr . 7-9 
 50825 Köln
6 GGS Nußbaumerstr . 254 - 256 
 50825 Köln
7 KGS Baadenberger Str . 111 
 50825 Köln
8 GGS Astrid-Lindgren 
 Borsigstr . 13 
 50825 Köln
9 GGS Maria-Montessori 
 Am Pistorhof 11 
 50827 Köln
10 KGS, GGS Erlenweg 16 
 50827 Köln
11 KGS Wilhelm-Schreiberstr . 56
 50827 Köln
12 GGS Schule Kunterbunt 
 Kolkrabenweg 8-10 
 50829 Köln
13 KGS Kardinal-Frings-Schule 
 Vogelsanger Str . 453 
 50829 Köln
14 KGS Mengenicher Str . 28 
 50829 Köln
15 GGS Aktive Schule (ASK) 
 Wasseramselweg 11 
 50829 Köln
...... Förderschulen: .........
16 FE Lindweiler Hof 
 Rochusstr . 80, 50827 Köln
17 FGE Kolkrabenweg 8-10
 50829 Köln
18 FL Wilhelm-Leyendecker-
 Schule
 Leyendecker Str . 20 - 22
 50825 Köln
1
Von Babyalter bis T eenager: 
Die schönsten Bücher gibt’s im 
Kinderbuchladen Knirps & Riese, 
ausgezeichnet mit dem Deutschen 
Buchhandlungspreis 2020.
Knirps & Riese
Gutenbergstraße 30
50823 Köln
T el. 0221 - 29 44 834 
knirps-und-riese.buchhandlung.de
DER KINDERBUCHLADEN IN  EHRENFELD
Museen
1 Kölner Karnevalsmuseum 
 Maarweg 134-136, 50825 Köln
 koelnerkarneval.de
2 Michael-Schumacher-Museum 
 Butzweilerstraße 35-39  
 50829 Köln
 privatecollection.ms
1
In der Rochus-Musikschule erfahrt 
ihr die ganze Welt der Musik. Im 
Einzelunterricht, in Bands und 
Orchestern, in der Musikalischen 
Früherziehung oder beim T anzen 
könnt ihr euer T alent entfalten 
oder im Schnupperkarussell 
Instrumente ausprobieren.
Rochus-Musikschule e. V .
Rochusstr . 100
50827 Köln
T el. 0221 - 97 999 694
rochusmusikschule.de
Klettern
1 Boulderplanet
 Oskar-Jäger-Straße 143H,  
 50825 Köln
 sportall-gmbh.de
2 Kletterfabrik Köln
 Oskar-Jäger-Straße 173
 50825 Köln
 kletterfabrik.koeln
1
Beim Kölner Spielecircus könnt ihr 
alles rund um den Zirkus selbst
ausprobieren. Es gibt Kurse, Ferien-
aktionen, Kindergeburtstage oder 
ihr macht einen Ausflug mit eurer 
ganzen Klasse.
Los geht´s:  Mitmachen, Mitlachen 
– Ausprobieren, Selbermachen!
Kölner Spielecircus
Am Wassermann 5
50829 Köln
Tel. 0221 - 3 558 16 80
spielecircus.de
Die ehrenfeldstudios sind ein von 
Künstler*innen gemeinschaftlich 
geleitetes Theater . Mit der Reihe 
QUERFELDEIN und den Produktio-
nen von tanzfuchs PRODUKTION 
und Silke Z. & Die Metabolisten 
bieten sie ein regelmäßiges und in 
Köln einzigartiges Tanz-Bühnen-
programm für junges Publikum an.
ehrenfeldstudios
Wissmannstraße 38
50823 Köln
ehrenfeldstudios.de
Entdecke deine Stadt!
Entdecke deine Stadt!
Köln Ehrenfeld
1
Krankenhäuser
1  St. Franziskus-Hospital
 Schönsteinstraße 63
 50825 Köln
 stfranziskus.de
1
Polizei
Feuerwehr
 polizei.nrw.de
 feuerwehr-nrw.de
1 Feuerwehr Wache 4
 Äußere Kanalstraße 67
 50827 Köln
2  Polizeiwache Ehrenfeld
 Venloer Str . 354, 50825 Köln
1
1
Schwimmen
1  Ossendorfbad
 Äußere Kanalstraße 191
 50827 Köln
 koelnbaeder .de
1
Springen
1  JUMP House Köln
 Köhlstraße 10, 50827 Köln
 jumphouse.de
Bahnhöfe
bahn.de
1 Bahnhof Ehrenfeld
 Stammstr . 1 / Venloer Str .
 50823 Köln
2 Köln-Müngersdorf 
 Technologiepark
 Vitalisstr .
 50829 Köln
1
Skaten
1  Salatschüssel Skatepark
 Subbelrather Str . 488
 50825 Köln
1
1
Mach mit!
Kreative Aufgaben
Anzeigen
Dieser Plan ist Teil einer Stadtplanreihe für Kinder . Die Stadt Köln und das 
Familienstadtmagazin KÄNGURU stellen die neun Stadtbezirke Kölns speziell 
für junge Kölnerinnen und Kölner vor . 
Herausgeberin: Stadt Köln
KÄNGURU ist das Stadtmagazin für Menschen in Köln, Bonn und der Region, 
die mit Kindern leben oder arbeiten. Es informiert über spezielle Veranstal-
tungen für Kinder und Familien, Neuigkeiten aus der Region und aktuelle 
Familienthemen aus Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Kultur . 
kaenguru-online.de
KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE
       Köln
Kunst, Kultur und Stadtgeschichte könnt ihr auch vor 
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museenkoeln IN DER BOX bringt die Kölner Museen 
zu euch. Mit mobilen Ausstellungen, Workshops und 
Mitmach-Ideen in eurem Viertel.
museenkoeln.de/portal/museenkoeln-IN-DER-BOX
COLONIA VERLAG
Dieses Projekt wurde möglich durch die freundliche Unterstützung von:
Liebe Kinder, 
auch KÄNGURU-Maskottchen Karla verrät euch ihre 
Lieblingsorte in Ehrenfeld. Welche das sind, könnt ihr 
auf der Planseite entdecken.
Viel Spaß unterwegs wünscht euch das KÄNGURU-Team!
1
Köln Ehrenfeld
Mein Schulweg
Gehst du zu Fuß zur Schule oder fährst du mit dem Rad? Auch wenn du 
deinen Schulweg gut kennst, kannst du noch etwas Neues entdecken, wenn 
du ganz genau hinschaust: Wo steht der größte Baum? Kommst du an einem 
besonders schönen Gebäude vorbei? Begegnet dir ein Hund oder ein 
anderes Tier? Vielleicht entdeckst du auch etwas ganz Ungewöhnliches 
oder Verrücktes!
Wenn du magst, kannst du deinen Schulweg und alle deine Beobachtungen 
in den Stadtplan zeichnen.
Fotosafari
Hast du ein Handy mit Fotofunktion oder eine 
Digitalkamera? Dann geh doch mal auf Foto-
safari in deiner Nachbarschaft! Du kannst dich 
auf die Suche nach Farben und Formen machen 
oder verschiedene Blätter , Steine oder Fahr-
radklingeln fotografieren. Bestimmt hast du 
noch mehr Ideen für deine Fotosafari! Versuche 
auch, Fotos mit einem ungewöhnlichen Blick-
winkel oder Ausschnitt zu machen, indem du 
beim Fotografieren in die Hocke gehst, dich auf 
eine Bank stellst oder ganz nah an dein Objekt 
heranzoomst. Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Eure
1 1
Zirkus
1  Spielecircus
 Am Wassermann 5,
  50829 Köln
1
1

Seite 34 
11. Meilenstein:  
„Auf Kölner Nacken – Geld für Gutes“  
Das Projekt „Auf Kölner Nacken – Geld für Gutes“ des Kölner 
Jugendring e.V. wird durch die kinderfreundliche Kommune ge-
fördert. Junge Kölner*innen (6 bis 25 Jahre) können Projektvor-
schläge einreichen, die mit bis zu 500 Euro gefördert werden. 
Das Besondere an dem Projekt: Das Konzept selbst wurde von 
jungen Menschen aus dem Arbeitskreis Partizipation entwi-
ckelt, der ein offenes Gremium für junge Menschen aus Köln ist 
und sich regelmäßig alle vier Wochen trifft. Über die Förderung 
der eingereichten Mikroprojekte entscheidet der Arbeitskreis 
Partizipation ebenfalls eigenständig, auf Grundlage selbst er-
arbeiteter und festgelegter Teilnahme- und Förderungsbedin-
gungen. Es handelt sich also um ein Projekt von Jugendlichen 
für Jugendliche. Das Projekt kann somit auf vielfältige Weise 
dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche positive Selbstwirk-
samkeitserfahrungen machen.
 S. 36 in der Kin-
der- und Jugendver-
sion des Abschluss-
berichts
Weitere Informationen zum Arbeitskreis Partizipation sowie 
zur Förderung und den Teilnahmebedingungen sind auf der 
Website des Kölner Jugendrings zu finden. 
www.koelner-jugendring.de 
Im Jahr 2020 wurden 15 Projektanträge von jungen Kölner*in-
nen gestellt. Bis Ende 2020 wurden davon bereits sechs Pro-
jektanträge bewilligt, unter anderem für Verkehrsmännchen, 
die Anlegung eines Hochbeets und Sportequipment. Einige An-
träge mussten aufgrund fehlender Voraussetzungen abgelehnt 
werden. Aufgrund der positiven Resonanz wurde das Projekt 
im Jahr 2021 fortgeführt.
© Robin Kiesel

Seite 35 Abschlussbericht
3. Meilensteine im Kölner Vorhaben

Seite 36 
Die Stadt Köln hatte sich für den Aktionsplan „Kinder- und 
jugendfreundliches Köln“ elf Leitziele gesetzt: 
1. Bildung und Gesundheit fördern
2. Ausbau von Sporteinrichtungen und -angeboten
3. Vermittlung von Medienkompetenz
4. Einbezug zugewanderter Kinder und Jugendlicher
5. Gestaltung kinderfreundlicher Lebensräume
6. Wirken gegen die Folgen von Kinderarmut
7. Kinder- und Jugendrechte im Verwaltungshandeln stärken
8. Kinderrechte in Aus- und Fortbildung platzieren
9.  Partizipation von Kindern und Jugendlichen langfristig  
etablieren und stärken
10.  Einbezug der Kinder- und Jugendinteressen in die  
Stadtplanung
11.  Kinder, Jugendliche und Öffentlichkeit über Kinderrechte 
und den Prozess der Kinder- und jugendfreundlichen  
Kommune informieren
 4. Elf Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen – 
Rückblick, Bestandsaufnahme und Auswertung 
Unter der Federführung der Stadt Köln und in Kooperation mit 
verschiedenen Trägern, Vereinen, Initiativen und Organisatio-
nen wurden 58 Maßnahmen entwickelt, um die Leitziele zu 
erreichen. Seit Februar 2018 werden sie umgesetzt – Zeit für 
einen Rückblick, eine Bestandsaufnahme und eine Auswertung.
Vorab sei bemerkt, dass der Maßnahmenplan sehr anspruchs-
voll war und nicht alle Maßnahmen vollständig umgesetzt 
werden konnten. Einige haben sich im Laufe der vergangenen 
drei Jahre weiterentwickelt, andere sind noch im Prozess. Auf-
grund einer veränderten Bedarfslage haben sich neue Themen 
und Maßnahmen ergeben. Die Coronapandemie hatte auf die 
Umsetzbarkeit bestehender Maßnahmen einen großen Einfluss 
und hat gleichzeitig neue Bedarfe geschaffen, mehr dazu unter 
dem Punkt 5.2 „Kinderrechte in der Coronapandemie“ ab 
Seite 90. Zusammenfassend können wir jedoch für alle bislang 
geplanten und realisierten Projekte sagen, dass sich die betei-
ligten Kinder und Jugendlichen als Expert*innen für das Gestal-
ten ihres Lebensraumes erwiesen haben.

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 37 
 Maßnahme 1: Entwicklung von Projekten zur Gesundheitsprävention
Federführung 
Das Netzwerk GoJa (Gesundheitsorientierte Jugendarbeit) wird vom Amt für 
Kinder, Jugend und Familie, Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung, 
in Kooperation mit dem SKM Köln e.V. (Sozialdienst Katholischer Männer e.V.) 
koordiniert.
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Gesundheitsorientierte Jugendarbeit (GoJa) ist ein Programm zur Gesundheits-
förderung in Kölner Jugendeinrichtungen. Seit dem Jahr 2006 folgt GoJa den 
Standards der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemäß 
dem „GUT DRAUF“-Zertifizierungs- und Schulungsverfahren. Gesunde Ernäh-
rung, ausreichende Bewegung und gezielte Entspannung wirken wechselseitig 
und werden in den beteiligten Jugendeinrichtungen nachhaltig umgesetzt. 
Im Jahr 2018 wurden 15 Jugendeinrichtungen zertifiziert. Die zertifizierten 
Jugendeinrichtungen qualifizieren sich fortlaufend in den Bereichen Ernährung, 
Bewegung und Entspannung.
Im Jahr 2019 wurde die Netzwerkarbeit verstetigt. Zudem wurde ein stadtwei-
ter „GoJa-Gesundheitstag“ für das Jahr 2020 geplant, der aufgrund der Corona-
pandemie jedoch leider nicht wie geplant durchgeführt werden konnte.
2020 wurde eine „GoJa-Gut-Drauf-Fachtagung“ durchgeführt. Das Netzwerk 
arbeitete sowohl die aktuelle gesundheitliche Situation der Kinder und Jugend-
lichen in den Einrichtungen als auch den Umgang mit der Coronasituation im 
ersten Lockdown inhaltlich auf. Vielerlei konkrete und kreative Handlungsemp-
fehlungen wurden geteilt. Hier konnten unter anderem im ersten Lockdown 
sogenannte Anti-Langeweile-Päckchen an die Besucher*innen verteilt werden. 
Evaluation 2021
Die Netzwerkarbeit von GoJa verläuft weiterhin sehr erfolgreich und wurde ver-
stetigt. Die Maßnahme gilt daher als abgeschlossen.
Zum Nachlesen 
www.bildung.koeln.de/gesundheit_bildung/gesunde_lebenswelten/freizeit/
goja/index.html
Leitziel 1: Bildung und Gesundheit fördern

Seite 38 
Leitziel 1: Bildung und Gesundheit fördern
 Maßnahme 3: Umwelt und Natur nachhaltig schützen und bewahren
Federführung 
Umwelt- und Verbraucherschutzamt; Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
2018 wurden insgesamt 20 Kochevents für 300 Schüler*innen zwischen 14 und 
17 Jahren zum Thema „Nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln und gesunde 
Ernährung“ umgesetzt. Im Folgejahr wurden ein Wildbienenprojekt und ein 
Spatzenprojekt gestartet mit dem Ziel, nachhaltige Strukturen für Naturerleben 
und praxisorientierten Unterricht zu schaffen.
2020 wurde ein Leitfaden zur spatzengerechten Schulhofgestaltung in Koope-
ration mit der Universität Köln erstellt. Derzeit befinden sich 30 Nisthilfen im 
Aufbau. Wildbienenwiesen sind in Planung. Ziel der Maßnahmen ist die Sensibi-
lisierung für ökologische Zusammenhänge und Naturschutz.
Evaluation 2021
Es werden fortlaufend Projekte zur ökologischen Bildung umgesetzt. 
Zum Nachlesen
www.stadt-koeln.de/artikel/03356/index.html 
 Maßnahme 2: Professionalisierung situationsbezogener Gesundheits-
förderung mit Kindern und Jugendlichen
Federführung 
Dezernat für Bildung, Jugend und Sport; Amt für Kinder, Jugend und Familie; 
Lernende Region Netzwerk Köln e.V.; Beteiligte Fachämter in Kooperation mit 
den Fachstellen in NRW und der Drogenhilfe Köln 
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Es wurde unter anderem ein Methodenkoffer zur Alkoholprävention in Zusam-
menarbeit mit den Fachstellen in NRW entwickelt, die durch die Drogenhilfe 
Köln professionalisiert wurden. Zur Professionalisierung und Schulung stadt-
interner Mitarbeiter*innen und externer Hauptamtler*innen wurden zahlreiche 
Fortbildungen in den Fortbildungskatalog des Amtes für Kinder, Jugend und 
Familie aufgenommen. Aufgrund des Pandemiegeschehens konnten im Jahr 
2020 Fortbildungen und Fachtage nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt 
werden.
Evaluation 2021
Die Maßnahme verläuft weiterhin erfolgreich und wurde verstetigt.

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 39 
Leitziel 1: Bildung und Gesundheit fördern
 Maßnahme 4: „LeseMentor Köln“
Federführung 
Amt für Weiterbildung/Volkshochschule in Kooperation mit dem Netzwerk 
Lernende Region e.V.; Büro für Bürgerengagement der AWO Köln und der Spar-
kasse KölnBonn Stiftung; Arbeiterwohlfahrt
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Ziel von „LeseMentor Köln“ ist es, Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 
und 16 Jahren dabei zu unterstützen, ihre Lese-, Schreib- und Sprachkompetenz 
zu verbessern. Dadurch wird nicht nur der Umgang mit der deutschen bzw. der 
Muttersprache gefördert, sondern auch das Selbstvertrauen und die Sozialkom-
petenz der jungen Menschen gestärkt.
Von 2018 bis 2021 wurden ca. 2.180 Kinder und Jugendliche mit der Maßnahme 
erreicht. Aktuell engagieren sich ca. 600 Lesementor*innen für 700 Kinder.
Evaluation 2021
Die Maßnahme verläuft sehr erfolgreich und wurde verstetigt.
Zum Nachlesen
www.lesementorkoeln.de
 Maßnahme 5: Erziehende im Aufbruch
Federführung 
Jobcenter Köln; Amt für Weiterbildung/Volkshochschule in Kooperation mit 
Frauen gegen Erwerbslosigkeit e.V.; „Vingster Treff“
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Zielgruppe des Projektes „Erziehende im Aufbruch“ sind Leistungsbeziehende 
mit Familienverantwortung (Kindererziehung) und mit Vermittlungshemm-
nissen. Das Projekt startete unter dem Titel „Verbesserung der Situation von 
Alleinerziehenden und deren Kindern“ und wurde dann umbenannt. 
Die Maßnahme ist eine Kombination aus Elementen zur Heranführung an den 
Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie der Feststellung, Verringerung oder Be-
seitigung von Vermittlungshemmnissen. 
Das Maßnahme-Angebot für die Teilnehmenden gliedert sich in ein Basismodul, 
ein Aufbaumodul mit inkludierten Qualifizierungsmaßnahmen sowie eine direkt 
anschließende, individuell abgestimmte Nachbetreuungsphase. 
Hier geht es zum 
Film des Jobcenters 
über das Projekt:

Seite 40 
 Maßnahme 6: Sportorientierte Jugendarbeit
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie; Sportamt in Kooperation mit der Sportju-
gend Köln e.V.
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Das Projekt „Sportorientierte Jugendarbeit“ beinhaltet sozial- und sportbe-
zogene Bildungsarbeit unter den Aspekten der Gesundheitsförderung und 
Partizipation. Es wird bereits seit dem Jahr 2016 in wechselnden Bezirken und 
in unterschiedlicher Trägerschaft durchgeführt, seit Oktober 2019 durch die 
Sportjugend Köln e.V.
Derzeit werden in den Kölner Bezirken Ehrenfeld, Nippes und Chorweiler Ange-
bote mit Sportbezug in Anbindung an und in Kooperation mit örtlichen Kinder- 
und Jugendeinrichtungen zur Förderung der Teilhabe geschaffen. 
Im zweiten Schritt sollen Vereinsmitgliedschaften von Kindern und Jugendli-
chen gefördert werden, um ihnen den Vereinssport näherzubringen.
Weitere wichtige Zielinhalte stellen die unterstützende Persönlichkeitsentwick-
lung und Stärkung sozialer Kompetenzen und Verhaltensweisen dar.
Über die Einbindung der örtlichen Politik und Bezirksjugendpflege sowie orts-
ansässiger Partner*innen, Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Sportvereine 
wird eine Vernetzung vor Ort im Veedel gefördert.
Evaluation 2021 
Das Projekt „Sportorientierte Jugendarbeit“ wurde trotz des Pandemiegesche-
hens in den Stadtteilen Ehrenfeld, Nippes und Chorweiler weitergeführt. Die 
Durchführung war jedoch erschwert und es gestaltete sich mitunter schwierig, 
mit allen Kindern und Jugendlichen im Kontakt zu bleiben.
Leitziel 2: Ausbau von Sporteinrichtungen und -angeboten
Die VHS Köln übernimmt in der Maßnahme den Teil der Qualifizierung. Die Ko-
operationspartner „Frauen gegen Erwerbslosigkeit e.V.“ sowie „Vingster Treff“ 
führen die anderen Maßnahmeninhalte in Abstimmung untereinander und mit 
der VHS Köln durch.
Evaluation 2021
Die Maßnahme wurde um ein weiteres Jahr verlängert.
Zum Nachlesen
https://vhs-koeln.de/Artikel/titel-Erziehende+im+Aufbruch/
cmx591d7200e78f6.html
Leitziel 1: Bildung und Gesundheit fördern

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 41 
Leitziel 2: Ausbau von Sporteinrichtungen und wangeboten
 Maßnahme 7: Einrichtung eines Sportnetzwerks „Sport in Metropolen“
Federführung 
Sportamt
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Das Ziel von „Sport in Metropolen“ ist es, die Sportaktivität der Bevölkerung zu 
erhöhen, indem Sport und Bewegung in den Lebensalltag integriert werden. 
Die Möglichkeiten, die der Sport für die Stadt bietet, sollen gefördert und aus-
gebaut werden. Mögliche Akteur*innen sind Sportvereine, Schulen, Jugendein-
richtungen, Kindergärten und viele mehr.
Dabei sollen Projektvorhaben möglichst unterstützt werden. Dies kann dadurch 
erfolgen, dass die Netzwerke von „Sport in Metropolen“ und „Sport und Be-
wegung“ hinzugezogen werden und sich verschiedene Potenziale unterschied-
licher Akteur*innen ergänzen.
Der Fokus der Arbeit von „Sport in Metropolen“ lag im Jahr 2020 infolge der 
Coronapandemie auf der Unterstützung digitaler Sportprojekte, zum Beispiel 
von „fit für 100“ oder dem „TuS rrh“.
Evaluation 2021
Der Projektstatus von „Sport in Metropolen“ wurde aufgehoben und die Netz-
werkarbeit durch Beschluss des Sportausschusses als dauerhafte Aufgabe an-
erkannt.
Zum Nachlesen
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/sportstadt/sport-
metropolen-und-das-netzwerk-sport-und-bewegung
In der Bilanz des gesamten Projektzeitraums lässt sich festhalten, dass das Pro-
jekt sehr erfolgreich verläuft und sich in einer guten Vernetzungsstruktur in den 
Veedeln etabliert hat. Der Projektzeitraum läuft noch bis März 2022.
Zum Nachlesen
www.sportjugend-koeln.de/handlungsfelder/sportorientierte-jugendarbeit
 Maßnahme 8: Sportförderprojekte im „Pro Veedel Programm“
Federführung 
Sportamt
Planung 2018

Seite 42 
Leitziel 2: Ausbau von Sporteinrichtungen und -angeboten
 Maßnahme 9: „Kids in die Clubs“
Federführung 
Sportamt
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Die positiven Auswirkungen einer Mitgliedschaft in einem Sportverein auf die 
körperlichen, sozialen und geistigen Entwicklungen sind unbestritten. Zahlreiche 
Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene sowie Senior*innen in Köln können 
sich jedoch eine Mitgliedschaft in einem Sportverein nicht leisten. Um zunächst 
Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an einem Vereinssportangebot zu er-
möglichen, wurde das Projekt „Kids in die Clubs“ im Jahr 2009 geschaffen. Mitt-
lerweile ist das Projekt auf junge Erwachsene erweitert worden und seit 2018 
auch für Senior*innen als „Senioren in die Clubs“ zugänglich.
Die Kölner Sportvereine, die Mitglied im Stadtsportbund Köln e. V. sind und eine 
Kooperationsvereinbarung zur Teilnahme an diesem Projekt mit dem Sportamt ab-
schließen, erhalten einen einmaligen pauschalen Zuschuss in Höhe von 500 Euro. In 
den Jahren 2018 bis 2020 konnten 139 Kinder und Jugendliche gefördert werden.
Evaluation 2021
Das Projekt wird fortgesetzt. Entsprechende Haushaltsmittel stehen zur Verfü-
gung.
Zum Nachlesen 
www.stadt-koeln.de/artikel/05415/index.html
Umsetzung/Meilensteine
Durch das Sportförderprogramm „Pro Veedel“ werden sport- und bewegungs-
bezogene Maßnahmen gefördert. Im Jahr 2018 konnten vier Anträge und im 
Jahr 2020 sechs Anträge bewilligt werden.
Bei den Anträgen handelt es sich unter anderem um Inklusionsangebote, eine 
„Bambini-Liga“ im Fußball und ein Schwimmangebot. Alle offenen Angebote 
verzeichnen großen Zulauf.
Im Jahr 2020 kam es aufgrund von Corona zu Veränderungen. Die Maßnahmen, 
wie zum Beispiel die „Bambini-Liga“, konnten anteilig umgesetzt werden. Die 
Events und Inklusionsmaßnahmen wurden in Teilen in Ferienmaßnahmen unter 
Coronaschutzbedingungen umgewidmet, die vor allem in den Sommer- und 
Herbstferien umgesetzt wurden. Während des Lockdowns gab es für die Ziel-
gruppe digitale Angebote zu Hause.
Evaluation 2021
Das stadtweilte Sportförderprogramm „Pro Veedel“ existiert seit ca. 20 Jahren 
und wird weitergeführt. Die Maßnahme verläuft weiterhin sehr erfolgreich und 
ist verstetigt.

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 43 
Leitziel 2: Ausbau von Sporteinrichtungen und -angeboten
 Maßnahme 10: Spiel und Sport in der Freizeit
Federführung 
Sportamt
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Der Start erfolgte im Jahr 2018 zunächst in drei Bezirken. Bis Ende 2019 konn-
ten zwölf Angebote in sechs Bezirken etabliert werden, 2020 folgten 21 An-
gebote in neun Stadtbezirken. Die Angebote konnten in Teilen digital oder als 
kontaktfreier Sport oder Outdoor-Sport unter Einhaltung der Coronaregeln an 
den Standorten weiter umgesetzt werden.
Evaluation 2021
Das Gesamtziel, von 2018 bis 2020 in jedem Kölner Bezirk ein offenes Sport- und 
Bewegungsangebot zu installieren, konnte erfolgreich umgesetzt werden. 
Über eine tragfähige Partnerstruktur wurde ein breites Spektrum mit 21 Maßnah-
men an offenen Sport- und Bewegungsangeboten finanziert oder kofinanziert.
Die Maßnahmen verlaufen weiterhin sehr erfolgreich und werden verstetigt.
 Maßnahme 11: Eltern-Kind-Turnen
Federführung 
Sportamt in Kooperation mit verschiedenen Trägern und Partner*innen, hier 
unter anderem Kitas, Familienzentren und Flüchtlingsunterkünften
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
In jedem Bezirk der Stadt Köln soll mindestens ein offenes 
Spiel- und Bewegungsangebot pro Woche für Eltern mit ihrem 
noch nicht im Kindergarten betreuten Kind angeboten werden. 
Um eine bessere Niedrigschwelligkeit zu erreichen, werden die 
Angebote teilweise im ersten Schritt als Pilotangebote für drei 
Monate beworben. Die Angebote im Bereich Eltern-Kind-Tur-
nen benötigen eine lange Vernetzungs- und Anlaufzeit.
In den Jahren 2018/2019 wurden 59 Eltern-Kind-Konstellatio-
nen in sechs Bezirken erreicht. 2020 nahmen 89 Eltern und 92 
Kinder in neun Bezirken an digitalen Angeboten teil.

Seite 44 
Leitziel 2: Ausbau von Sporteinrichtungen und -angeboten
 Maßnahme 12: „Kölner KinderSportFest“
Federführung
Sportamt
Planung 2010
Umsetzung/Meilensteine
Beim „Kölner KinderSportFest“ (KKSF) handelt es sich um ein sportliches und 
inklusives Mitmachprogramm. Im Jahr 2018 und 2019 nahmen rund 9.000 
Kinder teil. 120 Kinder waren als Sporthelfer*innen aktiv in die Veranstaltung 
eingebunden und konnten im Rahmen des „Kölner KinderSportFestes“ ihre 
Ausbildung als Sporthelfer*in abschließen. Die Ziele des KKSF sind, Interesse an 
sportlicher Bewegung zu wecken, Kontakt zu möglichen Sportanbietern herzu-
stellen sowie ein inklusives Miteinander zu erreichen.
Im Jahr 2020 konnte das KKSF aufgrund des Pandemiegeschehens nicht statt-
finden.
Evaluation 2021
Aufgrund der Coronapandemie konnte das „KölnerKinderSportFest“ auch im 
Jahr 2021 nicht in gewohnter Form stattfinden. Daher wurde eine Alternative 
entwickelt. Von September bis zum Jahresende 2021 konnten Kinder und Ju-
gendliche auf der Homepage des KKSF kostenlose Schnuppertermine in zahlrei-
chen Sportarten buchen.
Das KKSF findet jährlich statt und ist verstetigt.
Zum Nachlesen
www.koelner-kindersportfest.de
Evaluation 2021
Das Gesamtziel, pro Haushaltsjahr drei Bezirke mit Angeboten zu versorgen, 
konnte erfolgreich umgesetzt werden. Bis Ende 2020 konnten 16 Maßnahmen 
in neun Bezirken installiert und umgesetzt werden.
Der Träger sucht aktuell nach einer Ko- oder Anschlussfinanzierung, da die Mit-
tel immer auf ein Jahr für drei Bezirke beschränkt sind.
Die Maßnahmen wurden erfolgreich umgesetzt und sollen nach Möglichkeit 
(Anschlussfinanzierung) verstetigt werden.

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 45 
Leitziel 2: Ausbau von Sporteinrichtungen und -angeboten
 Maßnahme 13: Baumaßnahmen Sportstätten
Federführung 
Sportamt
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Es werden kleinere Baumaßnahmen im ungebundenen Freizeit- und Breiten-
sport gefördert. Benachteiligte Stadtteile werden im Bewilligungsverfahren be-
vorzugt. Voraussetzung ist die Zugänglichkeit der geförderten Baumaßnahmen 
für alle.
In den Jahren 2018 bis 2020 wurden verschiedene Maßnahmen gefördert. Zum 
Beispiel wurden die Einrichtung eines inklusiven Spieletreffs im Bürgerzentrum 
Chorweiler oder die Bezuschussung eines Cardiogerätes und zweier Tore für 
den Bolzplatz eines für alle zugänglichen Fitnessbereichs im Jugendzentrum Me-
schenich bewilligt. Zudem wurde ein dynamischer Gehtrainer bewilligt, der ein 
inklusives Angebot für Kinder ermöglicht.
Evaluation 2021
Das Förderprogramm soll weitergeführt werden. Die Maßnahme wird weiterhin 
erfolgreich umgesetzt und gilt als verstetigt.
 Maßnahme 14: Medienbildung als Voraussetzung für erfolgreiches  
Aufwachsen – Sicherheit im Umgang mit Medien erlangen
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie in Kooperation mit der Fachstelle für Ju-
gendmedienkultur NRW, dem Computerprojekt Köln e.V. und verschiedenen 
Partnerinstitutionen aus Jugendhilfe und Schule
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und 
Jugend erstellt das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln in enger 
Zusammenarbeit mit der „Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW“ jedes Jahr 
die Broschüre „Digitale Spiele pädagogisch beurteilt“. Diese gibt Eltern, Fach-
kräften und Interessierten einen Überblick über die aktuelle Spielelandschaft.
Leitziel 3: Vermittlung von Medienkompetenz

Seite 46 
Eine Beschreibung der Spiele und die Beurteilung der Spielinhalte mit Alters-
empfehlungen dienen als pädagogischer Leitfaden. Informationen zu Chatmög-
lichkeiten, unvorhergesehenen Zusatzkosten oder gefährdenden Inhalten ge-
ben zusätzliche Hinweise, um Kinder und Jugendliche vor möglichen Gefahren 
in Spielen zu schützen. Bei der Erstellung der Broschüre wird grundsätzlich viel 
Wert auf einen partizipativen Ansatz gelegt: Kinder und Jugendliche probieren 
unter Anleitung medienerfahrener Pädagog*innen die Spiele aus und berichten 
und beurteilen sie aus eigener Sicht.
In Verantwortung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie werden in Koope-
ration mit dem Computerprojekt Köln e.V. regelmäßig offene Angebote zum 
kreativen Umgang mit Medien und zum Medienschutz durchgeführt. Besonders 
erfolgreich war das Projekt „Chance durch Medienbildung – Medienkompetenz 
für Bilderstöckchen“. 2019 konnten 300 Teilnehmer*innen erreicht werden. 
Während der Coronapandemie und des Lockdowns wurde ein Online-Angebot 
erstellt, um den Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen zu halten und weiter-
hin Angebote machen zu können. Dies wurde gut angenommen.
Evaluation 2021
Die Broschüre „Digitale Spiele pädagogisch beurteilt“ wird jedes Jahr erstellt. 
Im Jahr 2021 ist die Jubiläumsausgabe „30 Jahre Digitale Spiele pädagogisch 
beurteilt“ erschienen.
Zum Nachlesen 
Alle Bände der Broschüre „Digitale Spiele pädagogisch beurteilt“ können unter 
folgendem Link abgerufen werden:
www.stadt-koeln.de/artikel/01224/index.html
Leitziel 3: Vermittlung von Medienkompetenz
 Maßnahme 15: Schutz vor Gefahren im Umgang mit Medien
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie in Kooperation mit verschiedenen Trägern 
der Medienpädagogik
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Das Spektrum der Angebote des Jugendmedienschutzes wird vom Amt für 
Kinder, Jugend und Familie gemeinsam mit verschiedenen Trägern der Medien-
pädagogik auf der „gamescom“, der weltweit größten Fachmesse für Compu-
ter- und Videospiele, vorgestellt.
Im Jahr 2020 wurde die „gamescom“ aufgrund der Coronapandemie aus-
schließlich digital angeboten. Durch die Stadt Köln und verschiedene Part-
ner*innen wurden daher verschiedene Online-Angebote entwickelt. Neben 
kreativen Videos wurden viele Quiz- und Mitmachangebote erstellt, welche von

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 47 
Leitziel 3: Vermittlung von Medienkompetenz
den Besucher*innen gerne angenommen wurden. Zudem wurden Präsentatio-
nen zu Themenstellungen wie „barrierefreies Gaming“, „gesundes Aufwachsen 
mit Medien“, „Umgang miteinander in Spielen“ und vieles mehr präsentiert.
2021 fand die „gamescom“ pandemiebedingt zum zweiten Mal als digitale Ver-
anstaltung statt. Das Jugendforum NRW zog daher auf den erstmals eröffneten, 
digitalen gamescom campus und sendete live aus seinem Studio im Belgischen 
Viertel.
Evaluation 2021
Die Maßnahme verläuft sehr erfolgreich und gilt als verstetigt.
Zum Nachlesen
www.jugendforum-nrw.de
 Maßnahme 16: Entwicklung eines Konzepts „Medienpädagogik“  
für Köln
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie in Kooperation mit Trägern der  
AG § 78 SGB VIII.
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Es hat ein enger Austausch zwischen der Stadt Köln, den medienrelevanten 
Trägern der Stadt Köln und darüber hinaus stattgefunden.
Die Fachstelle Medien beim Amt für Kinder, Jugend und Familie war seit Herbst 
2019 unbesetzt. Die Aufgaben dieses Bereiches werden von Mitarbeiter*innen 
zusätzlich bearbeitet. Die Stelle wurde zum 1. April 2021 neu besetzt.
Evaluation 2021
Das Medienkonzept konnte aufgrund der 
Stellenvakanz der Fachstelle „Medienpädago-
gik, Medienschutz“ noch nicht fertiggestellt 
werden. Ein konkreter Zeitpunkt der Fertigstel-
lung kann noch nicht benannt werden.
Die Maßnahme konnte noch nicht vollständig 
umgesetzt werden und wird fortgeführt.

Seite 48 
 Maßnahme 17: Angebote zur Integration für zugewanderte Kinder und 
Jugendliche
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie in Kooperation mit verschiedenen Jugend-
hilfeträgern
Planung 2015 
Umsetzung/Meilensteine
Seit 2015 werden rund 100 Mikroprojekte für zugewanderte Kinder und Ju-
gendliche schwerpunktmäßig von Einrichtungen aus der Offenen Kinder- und 
Jugendarbeit durchgeführt. Im Rahmen des Landesprogramms „Wertevermitt-
lung und Prävention in der und durch die Jugendhilfe“ wird das Projekt „Gender 
Fair Play – Stärkung der geschlechtersensiblen sexualpädagogischen Arbeit/se-
xuellen Bildungsarbeit“ in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland 
(LVR) umgesetzt und fortgeführt. 
Die geförderten Jugendhilfeträger erlebten coronabedingt im Jahr 2020 große 
Einschränkungen in der Umsetzung ihrer Angebote. Die Lockdown-Unterbre-
chungen wurden vielfach dazu genutzt, Angebote auf alternative, digitale 
Formate umzustellen und das Personal entsprechend weiterzuqualifizieren. 
Einige Angebote mussten jedoch gänzlich eingestellt werden, manche zeitwei-
se. Dies machte sich bei festen Gruppenangeboten und in Beratungssituationen 
bemerkbar. Die betroffenen Träger arbeiteten mit großem Engagement daran, 
ihre Angebote baldmöglichst coronakonform fortzusetzen.
Insbesondere im Bereich der geschlechtersensiblen, sexualpädagogischen 
Angebote zur Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsfindung 
besteht Bedarf an einer Fortsetzung. Einzelne Träger haben geplant, ihr Reper-
toire dahingehend zu erweitern bzw. ihre Angebote zu spezifizieren. Ebenso ist 
der Bedarf an Fachkräfte-Coaching gestiegen. Das Angebot wurde im Jahr 2021 
entsprechend fortgesetzt.
Im Förderzeitraum 2021 wurden insgesamt 64 Angebote von 30 Trägern durch-
geführt.
Evaluation 2021
Die Maßnahmen im Rahmen des Projektes „Gender-Fair-Play“ werden weiterge-
führt.
Zum Nachlesen
Download des Schaubilds „Gender Fair Play“ (Stand 2018) unter  
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=674279&type=do
Leitziel 4:  Einbezug zugewanderter Kinder und Jugendlicher

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Leitziel 4: Einbezug zugewanderter Kinder und Jugendlicher
 Maßnahme 18/1: Integrationshilfen für Kinder und Eltern  
in Gemeinschaftsunterkünften/Frühe Bildung für Flüchtlingskinder
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Im Bereich Familienbildung wurde ein Stufenkonzept „Frühe Bildung für Flücht-
lingskinder“ entwickelt, um Chancengleichheit in der frühen Bildung zwischen 
neu zugewanderten Kindern bzw. Familien und sehr lange hier lebenden Fa-
milien herzustellen. Das Konzept beinhaltet die Koordination der sogenann-
ten Brückenprojekte, einen sehr hohen Anteil an Netzwerkarbeit sowie einen 
Arbeitskreis. Die Brückenprojekte werden vom Landesministerium für Kinder, 
Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. 
Sie haben das Ziel, Kinder in institutionelle Kinderbetreuung überzuleiten, in-
dem Kinder und Eltern mit dem frühkindlichen Bildungssystem in NRW vertraut 
gemacht werden. Angeboten werden Spielgruppen, Eltern-Kind-Gruppen sowie 
mobile Angebote.
Evaluation 2021
Die seit 2017 stetig wachsenden Angebote verteilen sich über 
das gesamte Stadtgebiet und finden in den Wohnräumen für 
Geflüchtete, bei Sprachkursanbietern sowie in den Veedeln 
statt. Im Schnitt führen 15 Träger die ca. 60–65 Projekte im 
Jahr durch. So haben mittlerweile mehr als 600 Kinder im Jahr 
die Möglichkeit, ein Brückenprojekt zu besuchen.
Viele der Kinder und Familien konnten gut vorbereitet in eine 
institutionelle Einrichtung übergeleitet werden. Aus der Durch-
führung der Brückenprojekte sind zudem Netzwerke entstan-
den, die es ermöglichten, seit 2018 mehr als 200 Kinder in Ein-
richtungen freier Träger zu vermitteln. Ebenso wurden Kinder 
in Projekte zur Vorbereitung auf die Schule übergeleitet oder in 
eine alternative Betreuungsform.
Im Rahmen der Netzwerkarbeit (Teilnahme an Arbeitskreisen/
Austauschtreffen) werden Bedarfe benannt bzw. herausge-
arbeitet. Gemeinsam mit Kooperationspartner*innen wird 
versucht, ein bedarfsgerechtes Angebot für die Kinder und 
Familien zu installieren.

Seite 50 
Leitziel 4: Einbezug zugewanderter Kinder und Jugendlicher
 Maßnahme 18/2: Integrationshilfen für Kinder und Eltern  
in Gemeinschaftsunterkünften/Projekt Bildungslots*innen
Federführung 
Dezernat für Bildung, Jugend und Sport; Kommunales Integrationszentrum der 
Stadt Köln (KI); Interkultureller Dienst in Kooperation mit Trägern der freien 
Jugendhilfe
Planung 2020
Umsetzung/Meilensteine
Bei diesem Projekt handelt es sich um einen Baustein des gesamtstädtischen 
Programms „Kinderstark“ im Rahmen Kommunaler Präventionsketten, an wel-
chem verschiedene städtische Ämter beteiligt sind. Das Projekt wird finanziert 
vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes 
Nordrhein-Westfalen. 
Bildungslots*innen werden von den Trägern als Brücke zwischen Unterkunft 
Geflüchteter, Schule, Elternhaus und Schüler*innen eingesetzt. Sie leisten wich-
tige Präventionsarbeit und stellen sicher, dass geflüchtete Familien mit Kindern 
in der Altersgruppe zwischen 6 und 10 Jahren einen Zugang zu technischen 
Hilfsmitteln sowie regelmäßige Unterstützung bei den Hausaufgaben erhalten. 
Darüber hinaus tragen sie die Angebote der Träger an geflüchtete Familien heran, 
machen diese bekannt und erleichtern die Teilnahme. Bildungslots*innen sind 
Honororkräfte, die größtenteils Erfahrungen mit der Zielgruppe haben und die 
über digitale Medienkompetenzen, pädagogische Grundkenntnisse sowie diverse 
Sprachkenntnisse verfügen. Sie wurden von Lehrkräften des Kommunalen Integ-
rationszentrums (KI) zu Beginn der Projektphase in zwei Schulungen qualifiziert. 
Das Projekt will geflüchteten Kindern einen gleichberechtigten Zugang zu Bil-
dung geben und ihre Integration ins Regelsystem fördern. Rückstände, welche 
durch die Coronapandemie entstanden sind, sollen aufgeholt werden, um diese 
Bildungschancen zu verbessern. Zusätzlich findet eine Stärkung der Medien-
kompetenz von Eltern und Kindern statt. Eltern werden in die Lernhilfen für die 
Kinder einbezogen und Familien bekommen weiterführende Unterstützungsan-
gebote vermittelt. 
Evaluation 2021
In den ersten Monaten des Projekts wurden Familien identifiziert und kontak-
tiert. Das Vertrauen zu den Bildungslots*innen musste zunächst hergestellt und 
das Vorhaben erklärt werden. Die Angebote wurden je nach sozialräumlicher 
Orientierung in den Räumen der Träger, der Grundschulen oder in den Unter-
künften selbst angeboten.
Das Projekt wird fortgesetzt.
Zum Nachlesen
www.ki-koeln.de/aufgaben/ikd/familienbegleitende-integrationsangebote/
bildungslotsen

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Leitziel 4: Einbezug zugewanderter Kinder und Jugendlicher
 Maßnahme 19: Interkulturelle Suchtprävention – Neue Aufgaben  
durch Zuwanderung von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt durch Träger der Suchtprävention.
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Für eine interkulturelle Suchtprävention vernetzten sich Fachkräfte und er-
arbeiteten Präventionsmaterial in verschiedenen Sprachen – unter anderem zu 
„Konsum und Sucht“. Ebenso wurden Kurzzeitschulungen für das Personal und 
ehrenamtliche Helfer*innen angeboten. Es findet Suchtberatung vor Ort in Ein-
richtungen der Geflüchtetenhilfe, in Wohnheimen, in Einrichtungen der offenen 
Kinder- und Jugendarbeit oder in der „Jugend Sucht Beratung Köln“ (JSBK) statt. 
Nach Bedarf erfolgt eine Weiterleitung in andere Hilfeeinrichtungen. Die ur-
sprünglich für 2020 geplante Schulung im Bereich „Traumapädagogik“ konnte 
aufgrund der Coronapandemie nicht stattfinden.
Evaluation 2021
Bezogen auf die weitere Planung wird am bestehenden Ansatz 
festgehalten. Als zentrales Veränderungsmoment ist ange-
strebt, die Arbeit mit den Mitarbeiter*innen und den Besu-
cher*innen in den Einrichtungen in der offenen Kinder- und 
Jugendarbeit zu intensivieren, um so ein weiteres Feld zu er-
schließen und geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene 
zu erreichen. Die konkrete Umsetzung muss und wird sich an 
der aktuellen Corona-Schutzverordnung orientieren. Die bishe-
rigen Ergebnisse sollen gesichert und bedarfsorientiert weiter-
entwickelt werden. Exemplarisch seien hier einige Planungen 
benannt:
–  Einbeziehung von jungen Geflüchteten in die präventive 
Arbeit („Peer-to-Peer“)
–  Erweiterung der Suchtberatung durch traumapädagogische 
Inhalte
–  Überleitung von jungen Geflüchteten in andere Unterstüt-
zungsangebote (zum Beispiel Freizeitangebote, alltagsprak-
tische Förderung, Informations- und Beratungsangebote) im 
Sinne einer „Lots*innenfunktion“

Seite 52 
 Maßnahme 20: Sport und Bewegung für geflüchtete Kinder  
und Jugendliche
Federführung 
Sportamt
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Unter der Federführung des Sportamtes wurden sportpädagogische Angebo-
te in verschiedenen Sportarten stadtweit initiiert. Dazu gehören Tischtennis, 
Eltern-Kind-Turnen, Mitternachtsfußball, Selbstverteidigung/-behauptung für 
Mädchen und vieles mehr. Bezuschusst werden Honorarkosten in Höhe von 
maximal 25 € pro Stunde und Gruppe sowie Sachkosten in Höhe von 100 € pro 
Jahr und Gruppe. Die sportliche Leitung soll den Anforderungen, die die Betreu-
ung einer solchen Gruppe voraussetzt, durch entsprechende Vorerfahrungen 
und eine adäquate Ausbildung gewachsen sein. 
Im Jahr 2018 wurden stadtweit 15 sportpädagogische Angebote gefördert, im 
Jahr 2019 insgesamt 30. 
Evaluation 2021
Die Maßnahme wird fortgeführt.
Leitziel 4: Einbezug zugewanderter Kinder und Jugendlicher
 Maßnahme 21: TalentCAMPus „Kultur macht stark“
Federführung 
Amt für Weiterbildung (Volkshochschule Köln) in Kooperation mit Lernende 
Region Netzwerk Köln e.V. und dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) der 
Stadt Köln.
Planung 2012
Umsetzung/Meilensteine
Die Volkshochschule (VHS) richtet jährlich über Bundesmittel des Programms 
„Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 
(BMBF) im Sommer den sogenannten talentCAMPus aus. Das 14-tägige Ferien-
angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren. Der 
talentCAMPus fand 2020 in den ersten beiden Wochen der Sommerferien in 
der Gesamtschule Rendsburger Platz in Köln-Mülheim statt.
120 Kinder und Jugendliche aus insgesamt 35 verschiedenen Nationen konnten 
teilnehmen. Der überwiegende Teil der Kinder kam aus dem arabischen Raum, 
vor allem aus dem Irak und Syrien. Aufgrund der coronabedingten Anpassun-
gen wurden Kleingruppen und feste Lernbausteine installiert, die in allen Kur-
sen trotz der Abstands- und Maskenpflicht zu einer sehr freien und konzentrier-
ten Atmosphäre beitrugen.

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 53 
Leitziel 4: Einbezug zugewanderter Kinder und Jugendlicher
Das Projekt ist für viele Kinder zu einer festen Anlaufstelle geworden. Die Erweite-
rung und Vertiefung der sprachlichen, sozialen und interkulturellen Kompetenzen 
wurde in allen Kursen, besonders den kreativen Deutschkursen, gefördert. Ein 
weiteres Projekt zur digitalen Grundbildung mit dem Titel „MediaLab wird I-Blog“ 
ist in den Osterferien 2020 in einem Online-Format durchgeführt worden.
Evaluation 2021
Die Maßnahme verläuft sehr erfolgreich und wurde im Jahr 2021 fortgeführt. 
Entsprechende Fördermittel aus dem Programm „Kultur macht stark“ des BMBF 
stehen zur Verfügung. Der „TalentCAMPus“ fand erneut in den ersten beiden 
Wochen der Sommerferien (5. bis 16. Juli 2021) statt.
Zum Nachlesen
Hier geht es zum Dokumentationsfilm „talentCAMPus for future“ 2020: 
www.youtube.com/watch?v=f-F1zabnaKE
Leitziel 5: Gestaltung kinderfreundlicher Lebensräume
 Maßnahme 22: Abbau von Angsträumen im öffentlichen Raum
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2020
Umsetzung/Meilensteine
Die Maßnahme zielte auf den Ausbau einer sichereren Wegevernetzung der 
Spielräume ab. Das Thema Sicherheit und Angsträume war auch in der Jugend-
befragung ein großes Thema.
Erste Lösungsansätze wurden bereits identifiziert: Aufklärungskampagnen in 
Schulen oder Werbekampagnen, die die Öffentlichkeit für das Thema sensibi-
lisieren sollen. Im Jahr 2020 war zum Thema Angsträume eine Ausstellung im 
Kinder- und Jugendbüro geplant. Diese konnte aufgrund der pandemischen 
Einschränkungen nicht umgesetzt werden.
Evaluation 2021
Das Thema „Angsträume – Sicherheit im öffentlichen Raum“ wurde im Rahmen 
der Rathausschule aufgegriffen. Eine 12. Klasse eines Kölner Berufskollegs er-
arbeitete einen Fraktionsantrag zu diesem Thema für den „Tag der Jugend im 
Rathaus“ und diskutierte ihr Anliegen und die persönlichen Erfahrungen der 
Schüler*innen im Unterricht mit Vertreter*innen von Polizei, Ordnungsamt, 
dem Aufsuchenden Suchtclearing des Gesundheitsamts und der Leiterin des 
Zentrums für Kriminalprävention und Sicherheit.

Seite 54 
Leitziel 5: Gestaltung kinderfreundlicher Lebensräume
Der Antrag wurde nach der pandemiebedingten Absage des „Tag der Jugend im 
Rathaus“ im Dezember 2020 in einem „digitalen Tag der Jugend“ im Frühjahr 
2021 an die Stadtpolitik herangetragen.
Die Vorstellung und Abstimmung des Fraktionsantrags fand dieses Jahr online 
über Instagram und die Website des jfc-Medienzentrums statt.
Die Maßnahme konnte noch nicht vollständig umgesetzt werden und wird 
weiterverfolgt. Es ist geplant, das Thema auch bei der Erarbeitung des neuen 
Aktionsplans nochmals aufzugreifen.
 Maßnahme 23: „Gute Schule 2020“ – Schulgeländegestaltung
Federführung 
Amt für Schulentwicklung
Planung 2017
Umsetzung/Meilensteine
Im Rahmen des Förderprogramms „Gute Schule 2020“ erhielt die Stadt Köln 
in den Jahren 2017 bis 2020 jährlich rund 25 Millionen Euro zur Verbesserung 
der Schulinfrastruktur in den Kölner Schulen. Der Rat der Stadt Köln hatte in 
seiner Sitzung im April 2017 einen Maßnahmenkatalog zur Umsetzung des 
Förderprogramms beschlossen. Gemäß des Ratsbeschlusses sollen zahlreiche 
Maßnahmen zur Verbesserung der Situation auf den Kölner Schulhöfen durch-
geführt und über das Förderprogramm finanziert werden. In diesem Rahmen 
sind bis heute etwa 1.800 Anträge beim Amt für Schulentwicklung der Stadt 
Köln eingegangen. Hierbei handelt es sich um Schulhofgestaltungen wie die 
Entsiegelung von Flächen für Schulgärten, das Rückschneiden von Gehölzen, 
das Anlegen von Beeten und Hochbeeten, das Einfrieden von Schulgärten und 
Beetflächen, das Schaffen von neuen Aufenthaltsbereichen mit Sitzgelegenhei-
ten, die Montage von Fahrrad- und/oder Rollerständern, die Lieferung und die 
Montage von Sportgeräten wie Tischtennisplatten, Basketballkörben und Out-
door-Kickern und vieles mehr.
Bei der Antragsstellung der Schulen wurden oftmals die Wünsche und Interes-
sen der Schüler*innen, Eltern der Schulpflegschaft oder von Schülerparlamen-
ten berücksichtigt. Ein verbindliches Verfahren zur Beteiligung von Kindern und 
Jugendlichen besteht jedoch nicht.
Evaluation 2021
Bis zum Ende des Jahres 2020 wurden bereits 600 Einzelmaßnahmen erfolg-
reich umgesetzt. Aufgrund der Vielzahl der beantragten Schulhofmaßnahmen 
wird die Umsetzung aller genehmigten Bedarfe bis Mitte des Jahres 2022 an-
dauern.

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 55 
Leitziel 5: Gestaltung kinderfreundlicher Lebensräume
 Maßnahme 24: Einarbeitung der Kinder- und Jugendrechte  
in das Verkehrskonzept
Federführung 
Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
In Zusammenarbeit mit Schulen oder aufgrund von Hinweisen von Kindern und 
Jugendlichen wurden zahlreiche Maßnahmen zum Fahrradparken und -fahren 
getätigt. So wurde beispielsweise das Fahrradparken an der Geschwister- Scholl-
Realschule ausgebaut, die Radwege wichtiger Schulwegrouten in Ehrenfeld 
saniert sowie eine Informationsaktion an der Gesamtschule Wasseramselweg 
veranstaltet. 
Außerdem beteiligt sich die Stadt im Rahmen des Radverkehrskonzeptes Eh-
renfeld an der Verkehrssicherheitskampagne „Liebe braucht Abstand“, die für 
die Einhaltung des notwendigen und gesetzlich vorgeschriebenen Abstands 
zwischen Verkehrsteilnehmer*innen sensibilisiert. Geplant sind im Verlauf der 
Kampagne unter anderem eine Verkehrssicherheitskonferenz mit Vertreter*in-
nen der verschiedenen Verkehrsarten und mehrere Aktionstage. An der Ver-
kehrssicherheitskonferenz sollen auch Kinder und Jugendliche beteiligt werden, 
um deren Sichtweise auf den Radverkehr einzubinden.
Der Rat hat das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung mit der Erstellung ei-
nes SUMP („Sustainable Urban Mobility Plan“) zur Fortschreibung des Gesamt-
verkehrskonzepts der Stadt Köln beauftragt. Dieses Verfahren richtet sich nach 
EU-Verfahren („SUMP-Guidelines“) und sieht eine Öffentlichkeitsbeteiligung vor.
Bei dem „SUMP“ handelt es sich um eine langfristig angelegte Planung. Für die 
Umsetzung wurden drei neue Planstellen im Amt für Verkehrsentwicklung ge-
schaffen.
Evaluation 2021
Die Maßnahme konnte nicht wie geplant umgesetzt werden und soll im neuen 
Aktionsplan verändert fortgesetzt werden. Als Zielfeld im SUMP-Prozess wurde 
bereits die Stärkung der Beteiligungskultur und Kinderrechte definiert. Im Laufe 
des Erstellungsprozess sollen konkrete Maßnahmen generiert werden.
Zum Nachlesen
Mehr Infos zur Kampagne „Liebe braucht Abstand“ gibt es unter 
www.liebe-braucht-abstand.de/stadt-koeln

Seite 56 
 Maßnahme 25: Weiterentwicklung der kommunalen Gesamtstrategie 
„Kölner Kinder stärken – 184 Tausend junge Chancen fördern“
Federführung 
Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung in Zusammenarbeit  
mit weiteren relevanten Dezernaten und Ämtern
Planung 2017
Umsetzung/Meilensteine
Die Stadt Köln nimmt seit 2017 am Landesprogramm „Kommunale Präven-
tionsketten“ teil und fördert damit Teilhabe- und Verwirklichungschancen von 
Kindern und Jugendlichen in Köln. Das Programm zielt darauf ab, allen Kindern 
und Jugendlichen gleiche Chancen auf gutes Aufwachsen, auf Bildung und 
auf gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, unabhängig von deren sozialer 
Herkunft oder der finanziellen Situation der Eltern. Mit dem Förderprogramm 
„kinderstark – NRW schafft Chancen“ unterstützt das Ministerium für Kinder, Ju-
gend und Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen 
(MKFFI) beim Auf- und Ausbau von kommunalen Präventionsketten.
Am 12.12.2019 hat der Rat der Stadt Köln die kommunale Präventionsstrategie 
„Kölner Kinder stärken – 184 Tausend junge Chancen fördern“ beschlossen. Mit 
dem vorliegenden Strategiepapier, welches in einem breiten Beteiligungsver-
fahren interkommunal erarbeitet wurde, liegen nun ein Leitbild, ein strategi-
sches Zielsystem und ein Monitoring vor, mit dem Denken, Planen und Handeln 
gegen Kinder-, Jugend- und Familienarmut einen orientierenden Rahmen erhal-
ten. Innerhalb des beschlossenen Maßnahmenportfolios ist auch die Weiterent-
wicklung des „Bildungs- und Teilhabemonitorings“ hinterlegt.
Evaluation 2021
Die kommunale Koordinierung „kinderstark“/Kölner Kinder stärken“ über-
nimmt auf strategisch-struktureller Ebene sowohl die Aufgabe der Weiter-
entwicklung der kommunalen Gesamtstrategie „Kölner Kinder stärken – 184 
Tausend junge Chancen fördern“ als auch auf der praktischen Ebene die Ab-
wicklung rund um den Förderaufruf der Landesregierung „kinderstark – NRW 
schafft Chancen“. 
Mit der inhaltlichen Klammer der kommunalen Gesamtstrategie „Kölner Kinder 
stärken – 184 Tausend junge Chancen fördern“ konnte in Köln im Jahr 2020 
durch die Förderung des Ministeriums für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Inte-
gration des Landes NRW in Höhe von rund 867.000 Euro mit dem Aufbau struk-
turbildender Maßnahmen begonnen werden. Dazu zählen u. a. die Entwicklung 
von Familiengrundschulzentren an neun Grundschulen, Bildungslots*innen für 
Kinder mit Fluchterfahrungen, Lots*innen für das Kölner Familienbüro und die 
Kölner Familienhäuser und der Ausbau des Tools „Guter Start NRW“ unter ande-
rem zum Auf- und Ausbau der kommunalen Präventionsketten in Köln.
Die im Jahr 2020 begonnenen strukturbildenden Maßnahmen wurden im Jahr 
2021 fortgeführt.
Leitziel 6: Wirken gegen die Folgen von Kinderarmut

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 57 
Leitziel 6: Wirken gegen die Folgen von Kinderarmut
Eine Entscheidung hinsichtlich der priorisierten Maßnahmen zur Weiterentwick-
lung der kommunalen Gesamtstrategie wird durch den Steuerungskreis „kin-
derstark/Kölner Kinder stärken“ herbeigeführt werden.
Bei der kommunalen Gesamtstrategie „Kölner Kinder stärken“ handelt es sich 
um einen längerfristig angelegten und fortlaufenden Prozess.
„kinderstark – NRW schafft Chancen“  
Die Stadt Köln nimmt seit Frühjahr 2017 am Landesprogramm „kinderstark – NRW schafft 
Chancen“ teil. Das Landesprogramm startete ursprünglich unter dem Titel „Kommunale Prä-
ventionsketten“. Im Rahmen dieses auf einen Strukturbildungsprozess angelegten Landespro-
gramms wird die Stadt Köln seitens des Landes Nordrhein-Westfalen beim Auf- und Ausbau der 
kommunalen Präventionsketten unterstützt, um die Chancen auf gelingendes Aufwachsen und 
gesellschaftliche Teilhabe für Kinder, Jugendliche und deren Familien, insbesondere in benach-
teiligten Lebenslagen, zu verbessern. So konnten in der Vergangenheit die Entwicklung eines 
Präventionsleitbilds und strategischer Ziele in einem ämter- und dezernatsübergreifenden Pro-
zess abgeschlossen werden sowie der Aufbau eines sozialräumlichen Präventionsmonitorings 
im Rahmen der Kölner Gesamtstrategie vorangetrieben werden. Der Rat der Stadt Köln hat am 
12. Dezember 2019 die Umsetzung der Kölner Gesamtstrategie „Kölner Kinder stärken! – 184 
Tausend junge Chancen fördern“ als zentrales Handlungskonzept zur Bekämpfung der negati-
ven Folgen und Auswirkungen von Kinder-, Jugend- und Familienarmut einstimmig beschlossen.
Durch die erfolgreiche Beteiligung der Stadt Köln am Landesprogramm „kinderstark – NRW 
schafft Chancen“ mit der Umsetzung der Kölner Gesamtstrategie „Kölner Kinder stärken!“ 
erhält die Stadt Köln Fördermittel des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integra-
tion des Landes Nordrhein-Westfalen zum Auf- und Ausbau der Präventionskette vor Ort. Maß-
nahmen, die hierdurch u.a. umgesetzt werden konnten, lauten wie folgt:
–  die konzeptionelle Entwicklung von neun Familiengrundschulzentren in Köln in Stadtteilen 
mit einem erhöhten Armutsrisiko (Auswahl erfolgte nach Schulsozialindex),
–  die Einrichtung von Gesundheitslots*innendiensten, die an die Familiengrundschulzentren 
angedockt sind,
–  die verstärkte Umsetzung des Online-Tools „Guter Start NRW“, mit dem ein Familienwegwei-
ser in Köln aufgebaut wird,
–  Erst-, Ergänzungs- und Ersatzbeschaffungsmaßnahmen sowie die konzeptionelle Weiterent-
wicklung des Familienbüros der Stadt Köln,
–  der Ausbau aufsuchender Angebote, wie die Bildungslots*innen für Kinder mit Fluchterfah-
rung, Lots*innen, die an die Familienhäuser in Köln oder das Kölner Familienbüro angedockt 
sind sowie die Entwicklung von digitalen Tutorials des Museumsdienstes Köln zur Förderung 
der kulturellen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen.

Seite 58 
 Maßnahme 26: Aufnahme des Themas in die Hauptsatzung  
der Stadt Köln
Federführung 
Dezernat für Bildung, Jugend und Sport; Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2017
Umsetzung/Meilensteine
Der Rat der Stadt Köln hat im Juni 2018 die Aufnahme der „Kinder- und Jugend-
freundlichkeit“ in die Hauptsatzung der Stadt Köln beschlossen. Im §12b heißt 
es seither: „Die Stadt Köln ist eine kinder- und jugendfreundliche Stadt. Sie 
wirkt im Rahmen ihrer Befugnisse auf die Berücksichtigung der Rechte von Kin-
dern und Jugendlichen hin. In den Bezirken werden geeignete Beteiligungsforen 
für Kinder und Jugendliche gebildet.“
Der Aktionsplan „Kinder- und jugendfreundliches Köln“ wird seit 2018 gesamt-
städtisch umgesetzt.
Vgl. hierzu auch 
„Meilensteine im 
Kölner Vorhaben“ 
auf Seite 21
Evaluation 2021
Im Amt für Kinder, Jugend und Familie wurde die strukturelle 
Verankerung der „Kinder- und Jugendfreundlichkeit“ bereits 
durch folgende Dinge erreicht:
Das Selbstverständnis des Jugendamtes ist neu ausgerichtet. 
Im Rahmen der Qualitätsoffensive in den städtischen Kinderta-
gesstätten wurden verbindliche Leitlinien festgelegt. Es wur-
den neue Anlaufstellen für Familien, Kinder und Jugendliche 
geschaffen. 
Für die zweite Siegelphase möchten wir den 
Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches 
Köln“ stärker mit anderen städtischen Planun-
gen und Prozessen verschränken und somit 
weiter strukturell verankern. Dafür wird eine 
intensiviertere ämter- und dezernatsübergrei-
fende Zusammenarbeit angestrebt. Zudem 
möchten wir auch die Kooperation mit freien 
Trägern und anderen externen Partner*innen 
ausbauen. Erste Grundsteine hierfür wurden 
bereits gelegt, die es in den kommenden Jah-
ren auszubauen gilt. Zudem möchten wir ein 
Leitbild eines kinder- und jugendfreundlichen 
Köln entwickeln, welches einen Zielzustand 
definiert und somit auch einen Handlungsrah-
men für ein zukünftiges Handeln von Politik 
und Verwaltung vorgeben kann.
Leitziel 7: Kinder- und Jugendrechte im Verwaltungs-
handeln stärken

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 59 
Leitziel 7: Kinder- und Jugendrechte im Verwaltungshandeln stärken
 Maßnahme 27: Einrichtung einer Steuerungsgruppe zur Umsetzung  
des Aktionsplans
Federführung 
Dezernat für Jugend, Bildung und Sport; Amt für Kinder, Jugend und Familie
Geschäftsführung: Koordination Kinderfreundliche Kommune
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Im Jahr 2019 wurde eine Steuerungsgruppe zur Begleitung und Umsetzung des 
Aktionsplans „Kinder- und jugendfreundliches Köln“ eingerichtet. Im Septem-
ber 2020 fand eine teilweise Um- bzw. Neubesetzung der Mitglieder der Steue-
rungsgruppe statt, um eine ressortübergreifende Besetzung zu gewährleisten. 
Neben Vertreter*innen aus der Verwaltung nehmen auch Vertreter*innen 
aus der freien Jugendhilfe, dem Kölner Jugendring e.V., jugendpolitische Spre-
cher*innen aus dem Jugendhilfeausschuss sowie Kinder und Jugendliche aus 
den städtisch geförderten Kinder- und Jugendforen, der Bezirksschüler*innen-
vertretung und dem Arbeitskreis Partizipation teil.
Evaluation 2021
Die Steuerungsgruppe „Kinderfreundliche Kommune“ tagt halbjährlich. Zudem 
besteht die Möglichkeit, Unterarbeitsgruppen zu bestimmten Schwerpunktthe-
men zu bilden. Die Geschäftsführung der Steuerungsgruppe obliegt der Koordi-
nationsstelle Kinderfreundliche Kommune. Es ist beabsichtigt, die ressortüber-
greifende Besetzung der Steuerungsgruppe noch weiter auszubauen. 
 Maßnahme 28: Entwicklung von Qualitätskriterien zur Überprüfung  
der Kinder- und Jugendfreundlichkeit
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
In der Ursprungsplanung war angedacht, dass die Steuerungsgruppe Kinder-
freundliche Kommune mit der Entwicklung von Standards, einer Prüfmatrix, 
sowie Qualitätskriterien anhand der ersten Schwerpunktsetzung „Einarbeitung 
der Kinder- und Jugendrechte in das Verkehrskonzept“ beginnt. Aufgrund viel-
fältiger Faktoren, unter anderem durch den Wechsel der Koordination des Vor-
habens Kinderfreundliche Kommune, die Neubesetzung der Steuerungsgruppe, 
die Coronapandemie sowie die anstehenden großen Veränderungsprozesse des 
Verkehrsentwicklungskonzeptes der Stadt Köln, konnte dies nicht wie geplant 
umgesetzt werden (vgl. hierzu auch Seite 99, Mobilität).

Seite 60 
Leitziel 7: Kinder- und Jugendrechte im Verwaltungshandeln stärken
Evaluation 2021
Die Maßnahme soll im neuen Aktionsplan in modifizierter Form fortgeführt 
werden. 
In der Zukunftswerkstatt wurde die Idee entwickelt, ein Leitbild für ein kinder- 
und jugendfreundliches Köln zu erstellen, aus dem sich auch verbindliche Quali-
tätskriterien ableiten lassen.
 Maßnahme 29: Einrichtung eines kooperativen Kinder- und Jugendbüros
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Das kooperative Kinder- und Jugendbüro wurde als zentrale Anlaufstelle und 
Interessenvertretung für Kölner Kinder und Jugendliche am 19. März 2019 
eröffnet. Es beruht auf zwei Säulen: der Stadtverwaltung und dem Kölner 
Jugendring e.V., die gleichberechtigt zusammenarbeiten. Im Frühjahr 2020 er-
arbeiteten die Mitarbeiter*innen konzeptionelle Ansätze zur inhaltlichen Neu-
ausrichtung der Aufgaben und Personalstellen im Kinder- und Jugendbüro. Die 
Interessen und Rechte junger Kölner*innen bekommen mit dem Kinder- und 
Jugendbüro eine nachhaltige institutionelle Verankerung mitten in der Stadt.
Die Aufgabe „Koordination Kinderfreundliche Kommune“ wurde zum 1. Juli 
2020 aus dem Kinder- und Jugendbüro als Stabsstelle zur Amtsleitung des Am-
tes für Kinder, Jugend und Familie verlagert. Seit Anfang März 2020 wurde die 
Umsetzung der geplanten Maßnahmen in erheblichem Maß durch die Corona-
pandemie beeinflusst.
Evaluation 2021
Die Maßnahme „Einrichtung eines Kinder- und Jugendbüros“ wurde erfolgreich 
abgeschlossen.
Seit Herbst 2021 werden Schüler*innen der Jahrgänge 7 und 8 zum Projekt 
„Junge Visionen für Köln – Deine Idee. Dein Plan. Deine Aktion.“ zu „Stadtgestal-
ter*innen-Workshops“ und einer anschließenden „Projektwerkstatt“ ins Kinder- 
und Jugendbüro eingeladen. Das Projekt wird gemeinsam mit der jungen Stadt 
Köln e.V. umgesetzt. Es ist geplant, dass die neue Stelle „Partizipation in den 
Bezirken“ die Kontakte mit den bezirklichen Jugendpflegen und Bezirksvertretun-
gen aufnimmt, um Formate der Jugendbeteiligung in den Bezirken zu entwickeln.
Zum Nachlesen: 
www.stadt-koeln.de/artikel/71108/index.html
Vgl. hierzu auch 
„Meilensteine im 
Kölner Vorhaben“ 
auf Seite 23

Seite 61 
Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Leitziel 7: Kinder- und Jugendrechte im Verwaltungshandeln stärken
 Maßnahme 30: Fortschreibung des Aktionsplans
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie; Koordination Kinderfreundliche  
Kommune Köln
Planung 2018 
Umsetzung/Meilensteine
Zum 1. Juli 2020 wurde eine übergeordnete, nicht an eine Maßnahme des 
Aktionsplans gebundene Koordinationsstelle für das Gesamtvorhaben „Kinder-
freundliche Kommune“ der Stadt Köln geschaffen. Mit der zusätzlich vorge-
nommenen Anbindung der Koordinationsstelle an die Leitung des Amtes für 
Kinder, Jugend und Familie wurde auch die Wichtigkeit des Querschnittsthemas 
„Kinder- und Jugendfreundlichkeit“ nochmals hervorgehoben. Die Erstellung 
des neuen Aktionsplans „Kinder- und jugendfreundliches Köln“ obliegt der Ko-
ordinationsstelle.
Im Februar 2021 fand eine digitale Zukunftswerkstatt statt, in der die erste Sie-
gelphase bilanziert und erste Schwerpunktthemen für den neuen Aktionsplan 
definiert wurden (zur Zukunftswerkstatt siehe auch Seite 16).
Evaluation 2021
In der Auswertung der ersten Siegelphase wurde deutlich, dass es für die zwei-
te Siegelphase einer stärkeren strategischen Ausrichtung und einer breiteren 
ressortübergreifenden Zusammenarbeit bedarf.
Für den neuen Aktionsplan wird eine Fokussierung auf weniger, dafür sehr 
nachhaltige Maßnahmen angestrebt. Zudem soll durch smartere Zielformulie-
rung und klar definierte Qualitäts- und Quantitätsstandards die Wirksamkeits-
prüfung der Maßnahmen verbessert werden. Zukünftig wird angestrebt, eine 
zusätzliche kinder- und jugendgerechte Version des Aktionsplans zu erstellen, 
um auch der Zielgruppe einen besseren Zugang zu ermöglichen.

Seite 62 
Leitziel 7: Kinder- und Jugendrechte im Verwaltungshandeln stärken
 Maßnahme 31: Kinderrechte werden 2018 das Schwerpunktthema der 
Familienbildung
Federführung 
Katholische Familienbildung Köln e.V.
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
In den Programmheften der Familienbildung wurde durch die Übernahme des 
Logos „Kinderfreundliche Kommune Köln“ darauf hingewiesen, dass Familien-
bildung mit ihrem Weiterbildungsangebot der Lebensaufgabe „Leben mit 
Kindern“ dient. Sie vermittelt vor allem den Eltern das Wissen, um ihren Kin-
dern in der Zeit des Heranwachsens ausreichend Fürsorge und Unterstützung 
zu geben. Familienbildung trägt dazu bei, dass Eltern auch unter den heutigen 
Lebensbedingungen ihre vielfältigen Aufgaben in der Familie sicher, gelassen 
und mit Freude erfüllen können.
Es werden verschiedene Eltern-Kind-Kurse angeboten. Sie alle stellen einen 
eigenen Beitrag zur Unterstützung von Elternkompetenz, von Eltern-Kind-Bezie-
hung und von kindlichem Lernen dar. Die Ziele der Elternkurse sind vielfältig, 
unter anderem das Einbringen von Offenheit, Klarheit und Humor in den Er-
ziehungsalltag, die Stärkung des Selbstvertrauens der Eltern als Erziehende, die 
Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses und der Kommunikation in der 
Familie, die Stärkung der Rechte und Bedürfnisse der Kinder (auch im Sinne der 
UN-Kinderrechtskonvention) sowie die Verwirklichung von Mitbestimmungs- 
und Gestaltungsmöglichkeiten in der Familie. 
Ein stark nachgefragtes Angebot im Programm der Familienbildung im Bereich 
Elternsein und Erziehung ist beispielsweise der Kurs „Starke Eltern – Starke Kin-
der®“, der auf einem Konzept des Deutschen Kinderschutzbundes beruht. Der 
Kurs unterstützt die Erziehungsfähigkeiten der Eltern und richtet den Blick auf 
die Stärken der Eltern und der Kinder.
Evaluation 2021
Die Maßnahmen laufen auch weiterhin sehr erfolgreich und sind verstetigt.
Durch den pandemiebedingten Lockdown konnten nicht alle Veranstaltungen 
so durchgeführt werden wie geplant. Die Familienbildung ist durch WhatsApp-
Gruppen, Gartenzaungespräche und Online-Angebote jedoch mit vielen Fami-
lien im Kontakt geblieben und konnte sie so durch diese harte Zeit begleiten. 
Zum Nachlesen:
https://bildung.erzbistum-koeln.de/familienbildung-koeln

Seite 63 
Leitziel 7: Kinder- und Jugendrechte im Verwaltungshandeln stärken
 Maßnahme 32: Die Kölner kultur- und medienpädagogischen Fachein-
richtungen entwickeln Projekte zum Thema Kinder- und Jugendrechte
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie in Kooperation mit GGS Mommsenstraße, 
OT Take Five, Kinder- und Jugendprojekt DachloW, OT Lucky’s Haus,  
Kölner Jugendpark
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
In Kooperation zwischen dem Träger einer Jugendeinrichtung und einem kultur-
pädagogischen Träger wurden Videos gedreht, in denen Kinder verschiedene 
Kinderrechte in ihren eigenen Worten erklären. Diese Videos wurden im Zu-
sammenhang mit dem Weltkindertag 2019 veröffentlicht. Im Rahmen eines 
mehrjährigen Projektes zum Thema „Intersektionalität“ werden Kinder- und 
Jugendrechte fortlaufend thematisiert. Den Schwerpunkt bilden Themen wie 
geschlechtliche Vielfalt, Diskriminierung oder Rassismus, die im Rahmen inhalt-
licher und künstlerischer Arbeit in verschiedenen Stadtteilen umgesetzt werden. 
Das Projekt ist durchgängig partizipativ ausgerichtet und ermöglicht Inklusion 
und Akzeptanz queerer Personen.
Evaluation 2021
Aufgrund der Coronapandemie konnten die 
kulturpädagogischen Träger ihre Projekte 
nicht im ursprünglich geplanten Umfang 
durchführen. Es wurden digitale Formate ent-
wickelt, um den Kontakt zu den Kindern und 
Jugendlichen zu halten und sie auch in Zeiten 
von Kontaktverboten und „Homeschooling“ 
zu unterstützen.
Zum Nachschauen
Hier geht’s zu einem Filmbeitrag „Kinder- und 
jugendfreundliches Köln“, der im Rahmen des 
Weltkindertags veröffentlicht wurde:  
www.youtube.com/watch?v=Po3rTZHtHEk

Seite 64 
 Maßnahme 33: Schulung des Personals der Stadtverwaltung Köln
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie in Kooperation mit dem Deutschen Kinder-
hilfswerk und UNICEF Köln
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Ziel ist die Sensibilisierung und Schulung aller Mitarbeiter*innen in den unter-
schiedlichen Dezernaten und Ämtern zum Thema „Vorrang des Kindeswohls“, 
damit sie die Kinderfreundlichkeit und Kinderrechte als Leitprinzipien ihres 
Verwaltungshandelns verstehen und anwenden lernen. Es wurden mehrere Ter-
mine einer Fortbildung für Fach- und Verwaltungskräfte des Amtes für Kinder, 
Jugend und Familie in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk konzi-
piert und durchgeführt. 
Zentrale Themenstellungen des Fortbildungskonzepts sind:
–  Betrachtung des Transfers der UN-Kinderrechtskonvention in das Handeln der 
Ressorts sowie ämterübergreifende Verfahren
–  Kennenlernen von Möglichkeiten und Instrumenten für die Beteiligung von 
Kindern und Jugendlichen im Verwaltungshandeln 
–  Berücksichtigung des Kindeswohls und von Kinderinteressen bei Entscheidun-
gen
–  Herstellung von Transparenz der Prozesse für Kinder und Jugendliche 
Aufgrund der Coronapandemie musste die Fortbildung mehrmals verschoben 
werden. Anfang 2021 ist es gelungen, die Veranstaltung in ein digitales Format 
zu übersetzen.
Evaluation 2021
Aufgrund der Größe der Stadtverwaltung und der Vielzahl an Mitarbeiter*innen 
(ca. 20.000) gilt es, andere oder zusätzliche Formate zu finden (zum Beispiel 
Schulung von Multiplikator*innen), mit denen eine flächendeckende Informa-
tion und Sensibilisierung aller Mitarbeiter*innen sämtlicher Bereiche der Stadt-
verwaltung gewährleistet werden kann. 
Für Oktober 2022 ist eine Kinderrechtewoche im Amt für Kinder, Jugend und 
Familie geplant. Angedacht sind Halbtagesworkshops für alle Abteilungen 
(jeweils 20 Mitarbeitende pro Abteilung). Die Ergebnisse aus den Abteilungen 
sollen am Ende der Woche gebündelt und allen Mitarbeiter*innen im Amt für 
Kinder, Jugend und Familie vorgestellt werden. 
Die Maßnahme soll weiterverfolgt werden. Es gilt, weitere, gegebenenfalls auch 
digitale, Formate (E-Learning-Modell) zu prüfen.
Leitziel 8: Kinderrechte in Aus- und Fortbildung platzieren

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 65 
Leitziel 8: Kinderrechte in Aus- und Fortbildung platzieren
 Maßnahme 34: Aufnahme des Themas in die Ausbildung in Verwaltungs-
bereichen der Stadtverwaltung Köln
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Im Jahr 2018 hat jeweils ein Workshop zu den Themen „Kinderrechte“ und 
„Vorrang des Kindeswohls“ stattgefunden. Im Jahr 2019 und im Februar 2020 
konnten weitere Workshops durchgeführt werden. Aufgrund der Coronapande-
mie mussten alle weiteren Termine für 2020 abgesagt werden. 
Evaluation 2021
Aufgrund der Größe der Stadtverwaltung sowie der Vielzahl an Mitarbeiter*in-
nen (rund 20.000) gilt es, andere oder darüber hinaus zusätzliche Formate zu 
finden, wie eine flächendeckende Information und Sensibilisierung aller Mitarbei-
ter*innen aller Bereiche der Stadtverwaltung gewährleistet werden kann (s.o.)
Die Maßnahme soll weiterverfolgt werden. Es gilt, weitere, gegebenenfalls auch 
digitale, Formate zu prüfen.
Leitziel 9: Partizipation langfristig etablieren und stärken
 Maßnahme 35: Durchführung einer Jugendbefragung
Federführung 
Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung in Kooperation  
mit dem Kölner Jugendring e.V.
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Vom 9. April bis Juli 2018 hat die integrierte Jugendhilfe- und Schulentwick-
lungsplanung in Kooperation mit dem Kölner Jugendring e.V. alle jungen 
Kölner*innen im Alter zwischen 14 und einschließlich 20 Jahren nach ihrer 
Meinung gefragt. Es gab Fragen aus den Themenfeldern „Leben in Köln“, „poli-
tische Beteiligung“, „Engagement“ und „Freizeitgestaltung“. Begleitet wurde 
die Online-Befragung durch qualitative Workshops vor, während und nach der 
Befragungsphase. 5.094 Jugendliche haben an der Befragung teilgenommen. 
Ziel war es, zu erfahren, wie Köln ein Stück jugendgerechter gemacht werden 
kann. Den Jugendlichen sollte so die Möglichkeit gegeben werden, ihre Stadt 
Vgl. hierzu auch 
„Meilensteine im 
Kölner Vorhaben“ 
auf Seite 22

Seite 66 
Leitziel 9: Partizipation langfristig etablieren und stärken
 Maßnahme 36: Ausbau der Kinder- und Jugendforen in allen neun  
Stadtbezirken
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie; Kinder- und Jugendbüro
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Die Maßnahme zielte darauf ab, in jedem der neun Stadtbezirke ein Verfahren 
zur örtlichen Partizipation von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln, an dem 
sich die Bezirksjugendpflegen, die Bezirksvertretungen, im Bezirk aktive Träger 
der freien Jugendhilfe, Streetwork und die Bezirksschüler*innenvertretung be-
teiligen.
Die Kölner Kinder- und Jugendforen wurden Anfang 2020 vom kooperativen 
Kinder- und Jugendbüro stark in die Entwicklung und Umsetzung des Formats 
„Stadtgespräch Jugend“ eingebunden. Für die Förderung der Kölner Kinder- und 
Jugendforen in den einzelnen Stadtbezirken wurde im Jahr 2021 ein entspre-
chendes Förderprogramm entworfen. Seit Dezember 2020 hat das kooperative 
Kinder- und Jugendbüro die inhaltliche Begleitung der geförderten Kinder- und 
Jugendforen übernommen. Im Jahr 2021 ist auch die Koordination der Kinder-
freundlichen Kommune in die inhaltliche Begleitung der Kinder- und Jugendfo-
ren eingestiegen.
aktiv mitzugestalten und Einfluss auf die Handlungen der Stadtverwaltung 
und Stadtpolitik zu nehmen. Die Ergebnisse der Befragung wurden am 19. 
März 2019 im Jugendhilfeausschuss vorgestellt und an alle entscheidenden 
Akteur*innen aus der Stadtgesellschaft mit der Bitte um Prüfung und Rückmel-
dung verschickt. Gleichzeitig wurden die Prüfempfehlungen verwaltungsintern 
auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft. Der Ergebnisbericht ist für alle offen zu-
gänglich im Internet verfügbar.
Evaluation 2021
Die Maßnahme wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse fließen 
in weitere Planungen und Prozesse ein.
Die Ergebnisse stellen zudem die Basis für den kommenden Kinder- und Jugend-
förderplan (2021–2025) der Stadtverwaltung dar. Es ist beabsichtigt, den neuen 
Kinder- und Jugendförderplan in verschiedenen Ausschüssen und auf der Web-
site der Stabsstelle „Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung“ zu 
veröffentlichen. Weiterhin ist geplant, diese Detailauswertung der Jugendbefra-
gung erneut auf der Website zur Jugendbefragung zu veröffentlichen. Weitere 
Kommunikationswege und -kanäle werden ebenfalls in Erwägung gezogen.
Zum Nachlesen:
www.jugendbefragung.koeln

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Leitziel 9: Partizipation langfristig etablieren und stärken
Evaluation 2021
Die Maßnahme wurde noch nicht vollständig umgesetzt und wird weiterge-
führt.
Weiterführende Ziele:
–  partizipative Weiterentwicklung von Qualitätsstandards im Hinblick auf die 
Förderrichtlinien
–  eine regelmäßige gemeinsame Evaluation
–  Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit
–  Förderung der Zusammenarbeit untereinander und mit den bezirklichen 
Strukturen
Zum Nachlesen:
Eine Übersicht über die städtisch geförderten Kinder- und Jugendforen findet 
sich unter: www.stadt-koeln.de/artikel/71506/index.html 
 Maßnahme 37: „Auf Kölner Nacken – Geld für Gutes“ 
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie; Kölner Jugendring e.V.; Arbeitskreis (AK) 
Partizipation
Planung 2018
Die Maßnahme startete unter dem Ursprungstitel:  
Vorhaben „Geld in die Hand von Jugendlichen“
Vgl. hierzu auch 
„Meilensteine im 
Kölner Vorhaben“ 
auf Seite 34
Umsetzung/Meilensteine
Das Projekt „Auf Kölner Nacken – Geld für Gu-
tes“ des Kölner Jugendring e.V. wird durch die 
„Kinderfreundliche Kommune Köln“ gefördert. 
Junge Kölner*innen (6 bis 25 Jahre) können 
Projektvorschläge einreichen, die mit bis zu 
500 Euro gefördert werden. Im Rahmen des 
Arbeitskreises (AK) Partizipation wurden das 
Konzept, eine Geschäftsordnung und die Teil-
nahmebedingungen zur Vergabe von Förderun-
gen partizipativ entwickelt. Im vierten Quartal 
2020 wurden die ersten Mikroprojekte von jun-
gen Kölner*innen niedrigschwellig beantragt 
und durch den AK Partizipation bewilligt.

Seite 68 
Leitziel 9: Partizipation langfristig etablieren und stärken
 Maßnahme 38: Konzeptionelle Weiterentwicklung der Rathausschule
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 1992
Umsetzung/Meilensteine
Die Rathausschule existiert seit 1992 mit der Zielsetzung, bei Kindern und Ju-
gendlichen das Interesse für politische Zusammenhänge zu wecken, kommunal-
politische Entscheidungsprozesse transparent zu machen und Handwerkszeug 
für demokratisches Handeln zu vermitteln. Die konzeptionelle und inhaltliche 
Weiterentwicklung der Rathausschule obliegt dem kooperativen Kinder- und 
Jugendbüro.
Das Format „Tag der Jugend im Rathaus“ wird innerhalb der „Rathausschule“ 
umgesetzt. Kölner Schulklassen lernen Ratsmitglieder und Vertreter*innen 
der Stadtverwaltung live im Unterricht und vor Ort im Rathaus kennen und 
sprechen mit ihnen über kommunalpolitische Themen, die von ihnen selbst 
eingebracht werden. Daraus entstehen Fraktionsanträge. Diese diskutieren die 
Schulklassen dann im Ratssaal der Stadt Köln und stimmen demokratisch dazu 
ab. Die Schüler*innen erleben so, wo, wie, für wen und mit wem kommunale 
Politik gemacht wird. 
Der „Tag der Jugend im Rathaus“ war ursprünglich für Dezember 2020 ge-
plant. Ab Anfang September 2020 bereiteten sich rund 80 Schüler*innen mit 
Unterstützung des kooperativen Kinder- und Jugendbüros, den begleitenden 
Ratsmitgliedern und themenbezogenen Fachstellen in wöchentlichen Unter-
richtsterminen oder Videokonferenzen auf den „Tag der Jugend im Rathaus“ 
vor. Pandemiebedingt wurde er zunächst verschoben. Da die Pandemie eine 
Durchführung in Präsenz weiterhin nicht zulässt, wurde ein alternatives digita-
les Konzept erarbeitet. Die Vorstellung und Abstimmung der Fraktionsanträge 
fand im Mai 2021 online statt.
Evaluation 2021
„Auf Kölner Nacken – Geld für Gutes“ ist ein Projekt von Jugendlichen für Ju-
gendliche und kann somit als „Leuchtturmprojekt“ eine Vorreiterrolle für wei-
tere partizipativ zu entwickelnde Konzepte einnehmen. Es kann auf vielfältige 
Weise dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche positive Selbstwirksamkeits-
erfahrungen machen.
Die Maßnahme wird weiterhin erfolgreich umgesetzt. 
Zum Nachlesen
www.koelner-jugendring.de

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 69 
Leitziel 9: Partizipation langfristig etablieren und stärken
Evaluation 2021
Die Maßnahme konnte noch nicht vollständig abgeschlossen werden. Über die 
Besetzung der Stelle „Partizipation in den Bezirken“ im kooperativen Kinder- 
und Jugendbüro sollen neue Ansätze zur Beteiligung von Kindern und Jugend-
lichen entwickelt werden.
Zum Nachlesen
www.jfc.info/tag-der-jugend-im-rathaus
 Maßnahme 39: „Future Kids 2021“ 
Federführung 
Amt für Weiterbildung (Volkshochschule)
Planung 2019
Die Maßnahme startete unter dem Titel: „Demokratieführerschein – Lerne Dei-
ne Beteiligungsmöglichkeiten kennen!“
Umsetzung/Meilensteine
Die Weiterführung des Projekts „Demokratie-
führerschein – Lerne Deine Beteiligungsmög-
lichkeiten kennen“ wurde 2019 zugunsten des 
jugendgerechteren niedrigschwelligen For-
mats „Future Kids“ ausgesetzt. 
„Future Kids“ stärkt und fördert Kinder und 
Jugendliche (mit oder ohne Migrations- und 
Fluchthintergrund) durch Rappen und Tanzen. 
Spielerisch setzen sie sich mit Themen wie 
Klimawandel, Respekt, Demokratie und Teil-
habe sowie Migration auseinander. Im Team 
übernehmen Kinder und Jugendliche Verant-
wortung füreinander und für die Ausarbeitung 
des Raps. 2019 fanden zwei Veranstaltungen 
für die „FutureMusicKids“ statt. Im Jahr 2020 
bekamen die Teilnehmer*innen besondere 
Anerkennung durch einen Auftritt im Rahmen 
des Festaktes zur Hundertjahrfeier der Volks-
hochschule Köln.

Seite 70 
Leitziel 9: Partizipation langfristig etablieren und stärken
Evaluation 2021
Die Maßnahme verläuft sehr erfolgreich, wird jährlich umgesetzt und gilt als 
verstetigt.
Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des „Kinder- und Jugendplans“ des Bun-
desministeriums.
Das Projekt „FutureMusicKids“ läuft bereits seit 2017 und wurde auf Bundes-
ebene bereits als „Best-Practice“-Modell vorgestellt.
 Maßnahme 40: Entwicklung eines Beschwerdeverfahrens für stationäre 
Einrichtungen in den „Kinder- und Jugendpädagogischen Einrichtungen 
der Stadt Köln“ (KidS) am Beispiel des KidS-Plakatwettbewerbs
Federführung 
Kinder- und Jugendpädagogische Einrichtungen der Stadt Köln (KidS)
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Die „Kinder- und Jugendpädagogischen Ein-
richtungen der Stadt Köln“ (KidS) haben ein 
Beschwerdeverfahren für ihre stationären 
Gruppen eingeführt. Die Zielsetzung bestand 
darin, die betreuten Kinder und Jugendli-
chen nachhaltig und altersgemäß über das 
Beschwerdeverfahren und die Gremien der 
Partizipation zu informieren und die Kinder 
und Jugendlichen für eine aktive Teilnahme zu 
gewinnen.
Der hierzu ausgerufene Plakatwettbewerb 
„Beschweren erwünscht“ fand unter großer 
Beteiligung der Kinder und Jugendlichen statt. 
Eine Jury, ebenfalls bestehend aus Kindern und 
Jugendlichen, prämierte die Gewinnerplakate. 
Aus den grafischen Elementen der Gewinner-
plakate wurde ein Gesamtplakat gestaltet, 
welches seit Juli 2018 in allen Standorten und 
Gruppen von „KidS“ sichtbar aushängt.
Evaluation 2021
Die Maßnahme wurde bereits 2019 erfolg-
reich abgeschlossen.

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 71 
Leitziel 9: Partizipation langfristig etablieren und stärken
 Maßnahme 41: Selbstorganisierte Zeltlager
Federführung 
Mitgliedsorganisationen des Kölner Jugendring e.V.
Hier: Sozialistische Jugend, Die Falken, Kreisverband Köln
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Die Zeltlager werden von jungen Menschen mit einer JuLeiCa-Ausbildung (Ju-
gendleitercard) vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet. Die jungen Men-
schen übernehmen Verantwortung als Gruppenhelfer*innen und in der Lager-
leitung, die auch Finanzentscheidungen trifft. Die Maßnahme zielt darauf ab, 
dass Kinder und Jugendliche durch die Form der Selbstorganisation ein hohes 
Maß an Selbstwirksamkeit erleben.
In den Jahren 2018 und 2019 wurde jeweils ein selbstorganisiertes Ferienlager 
durchgeführt. Im „Coronajahr“ 2020 musste das Zeltlager leider abgesagt wer-
den. Stattdessen fand ein Zeltlager in Essen für über 15-jährige Kölner Jugend-
liche statt.
Neben dem hohen Anteil an Selbstorganisation bei Planung und Durchführung 
mussten 2021 auch die sehr dynamischen Hygienebestimmungen aufgrund der 
Pandemie beachtet und umgesetzt werden. 
Die unter 15-jährigen Kölner*innen blieben in 
der Stadt und verlebten schöne Sommertage 
bei einer Stadtranderholung mit Ausflügen 
und Tagesaktionen zum Thema „Jugend im 
Nationalsozialismus“.
Evaluation 2021
Die Maßnahme verläuft weiterhin erfolgreich. 
Unter normalen Umständen findet das Zeltla-
ger jährlich statt. Die Maßnahme gilt somit als 
verstetigt.
Zum Nachlesen 
https://falken-koeln.de/category/sommer/

Seite 72 
 Maßnahme 42: Partizipation als Strukturmerkmal im Amt für Kinder, 
Jugend und Familie und als Schwerpunktthema in Fachgesprächen in der 
Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA)
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
2018 und 2019 legte die „Arbeitsgemeinschaft Offene Tür“ (AGOT) ein Schu-
lungsprogramm zur Partizipation von 56 Jugendeinrichtungen auf. Vorhandene 
Partizipationsstrukturen und prinzipielle Zugänge zur Beteiligung sind für alle 
Kinder und Jugendlichen einsehbar und verständlich. Jugendliche bringen ihre 
Themen, Wünsche und Interessen ein. Konflikthafte Auseinandersetzungen und 
Aushandlungsprozesse werden als Chance verstanden. Kinder und Jugendliche 
erhalten zudem die notwendige Unterstützung bei der Vertretung ihrer Inter-
essen. In allen Jugendeinrichtungen in den Stadtbezirken bestehen zudem, in 
unterschiedlicher Ausprägung, Partizipationsgremien. Auch das Programm der 
Einrichtungen wird partizipativ gestaltet.
Evaluation 2021
Die Maßnahme wurde erfolgreich abgeschlossen.
Das Thema Partizipation ist als Querschnittsaufgabe Bestandteil des Leistungs-
katalogs und findet im Rahmen des Wirkungsdialogs Eingang in die jährlichen 
Fachgespräche.
Leitziel 9: Partizipation langfristig etablieren und stärken
 Maßnahme 43: Vernetzung der Kinder- und Jugendinteressen mit  
dem aktuellen Prozess zur Bürgerbeteiligung der Oberbürgermeisterin
Federführung 
Dezernat für Bildung, Jugend und Sport; Amt für Kinder, Jugend und Familie; 
Kinder- und Jugendbüro
Planung 2019
Umsetzung/Meilensteine
Auf Einladung von Oberbürgermeisterin Reker fand am Donnerstag, dem  
13. Februar 2020, das „Stadtgespräch Jugend“ in der Piazzetta des Historischen 
Rathauses statt. 250 Jugendliche nahmen an der Veranstaltung teil und tausch-
ten sich mit Frau Reker und Vertreter*innen der Verwaltung und Politik über 
ihre Themen aus.

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 73 
Leitziel 9: Partizipation langfristig etablieren und stärken
Die Nachbereitung der Veranstaltung erfolgte durch das kooperative Kinder- 
und Jugendbüro. Das kooperative Kinder- und Jugendbüro war aktiv in die 
Vorbereitung und Umsetzung des Stadtgesprächs eingebunden und mit einem 
interaktiven Infostand vor Ort. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nahmen 
außerdem an einer begleitenden Fotoaktion zum Thema Kinderrechte „Was ich 
mir für Köln wünsche“ teil.
Evaluation 2021
Die Maßnahme wurde im Jahr 2020 erfolgreich abgeschlossen.
 Maßnahme 44: Partizipation und Beteiligungskultur im „Kita-Alltag“ 
leben und gestalten
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
In der Verantwortung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie werden als fester 
Baustein des Fortbildungsprogramms in der Abteilung Kindertageseinrichtungen 
regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen zum Thema „Partizipation im Alltag 
leben“ für Mitarbeitende in städtischen Kindertageseinrichtungen angeboten.
Im Sommer 2018 startete eine Qualitätsoffensive für alle 226 städtischen 
Kindertageseinrichtungen. Es wurden Qualitätsansprüche und Leitlinien unter 
dem Titel „Bilden, Betreuen und Erziehen mit Herz und Verstand“ und ein ver-
bindliches Qualitätshandbuch entwickelt. Umfangreiche Beteiligungsformate 
wie Kinderbefragungen und Beteiligungsforen für Fachkräfte begleiteten den 
Prozess der Erstellung.
Im Jahr 2020 konnten viele Veranstaltungen aus dem Fortbildungsprogramm 
der Abteilung „Tageseinrichtungen und Tagesbetreuung für Kinder“ aufgrund 
des Pandemiegeschehens nicht stattfinden. Dazu gehörte die für den März 
2020 geplante Veranstaltung für 136 Auszubildende und Berufspraktikant*in-
nen zu den Themen „Kinderrechte“ und „Bilden, Betreuen und Erziehen mit 
Herz und Verstand – Leitlinien der Kindertageseinrichtungen der Stadt Köln“. 
Auch die Beteiligungsforen für Mitarbeiter*innen aus den städtischen Kitas und 
für Eltern haben nicht stattgefunden. Diese Formate werden wieder angeboten, 
sobald Großveranstaltungen möglich sind. 
Evaluation 2021
Die Qualitätsoffensive in den städtischen Kitas kann als „Leuchtturmprojekt“ des 
ersten Aktionsplans wichtige Erkenntnisse zur strukturellen Verankerung einer 
Grundhaltung und verbindlicher Leitlinien geben. Diese Expertise sollte unbe-
dingt in die Erstellung eines Leitbilds „Kinderfreundliche Kommune“ einfließen.

Seite 74 
Leitziel 9: Partizipation langfristig etablieren und stärken
Das Qualitätshandbuch und die enthaltenen Leitlinien wurden als verbindliche 
Handlungsgrundlage für alle städtischen Kindertageseinrichtungen eingeführt 
und spiegeln die Haltung des Trägers wider. Zur fortlaufenden Schulung der 
Mitarbeiter*innen werden mehrere Fortbildungsangebote zum Thema Partizi-
pation angeboten.
Die Maßnahme wurde erfolgreich abgeschlossen und verstetigt.
 Maßnahme 45: Partizipation in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit 
(OKJA)
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie; Arbeitsgemeinschaft Offene Tür Köln 
(AGOT Köln) in Kooperation mit Lernende Region Netzwerk e.V.
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Im Zeitraum von August 2018 bis November 2019 wurde die Coaching-Maß-
nahme „Wenn nicht jetzt, wann dann – Partizipation in Einrichtungen der OKJA“ 
von der Arbeitsgemeinschaft Offene Tür (AGOT Köln) durchgeführt.
Die Maßnahme hatte zum Ziel, eine exemplarische Auswahl von drei Einrichtun-
gen bei der Überprüfung bisheriger Konzepte zur Partizipation der Besucher*in-
nen sowie der Entwicklung und Umsetzung neuer Methoden und Instrumente 
mithilfe von im Thema erfahrenen Coaches zu unterstützen. Für den Prozess 
waren folgende vier Fragen handlungsleitend:
1.  Wie kann ein Konzept zur Partizipation für und mit Besucher*innen der OKJA 
entwickelt und umgesetzt werden?
2.  Wie gelingt die Umsetzung im pädagogischen Alltag einer Einrichtung?
3.  Wie können Besucher*innen für demokratische Partizipation interessiert 
werden?
4.  Welche Unterstützung brauchen die Einrichtung – das pädagogische Fach-
personal – und der Träger?
Aus den Ergebnissen hat die AGOT ein Positionspapier mit den wichtigsten 
Erkenntnissen und Anregungen entwickelt, um zukünftige Partizipation von 
Kindern und Jugendlichen in allen offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen 
sowohl inhaltlich als auch strukturell zu verankern. Ein Abschlussbericht des 
Prozesses liegt ebenfalls vor.
Evaluation 2021
Die Maßnahme wurde erfolgreich abgeschlossen.

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 75 
Leitziel 9: Partizipation langfristig etablieren und stärken
 Maßnahme 46: „Ferien mit der Guilleaume-Stiftung“ –  
aktive Programmgestaltung mit Kindern und Jugendlichen
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Das Ferienprogramm „Ferien mit der Guilleaume-Stiftung“ richtet sich an Kinder 
und Jugendliche mit und ohne Behinderung. Kinder und Jugendliche sollen im 
Rahmen des Programms Kenntnisse über Kinderrechte erlangen und lernen, ihre 
Wünsche, Bedürfnisse und Anliegen zu formulieren und in Gruppen zu vertreten. 
Aufgrund der Coronapandemie mussten für das Ferienprogramm 2020 spe-
zielle Hygienekonzepte erstellt werden. Im Jahr 2020 konnte 80 Kindern und 
Jugendlichen eine Teilnahme ermöglicht werden. Die beteiligten Kinder und 
Jugendlichen haben, entsprechend ihrer kommunikativen Fähigkeiten, anhand 
von Piktogrammen und Bildtafeln an Diskussionen teilgenommen und gelernt, 
ihre Wünsche, Bedürfnisse und Anliegen zu formulieren und zu vertreten.
Evaluation 2021
Das Programm „Ferien mit der Guilleaume-
Stiftung“ wird in den Sommerferien weiter-
hin mit großem Erfolg umgesetzt. Das Pro-
gramm wird sehr gerne angenommen und 
ist in der Regel immer ausgebucht. 
Die Maßnahme wird jährlich  
erfolgreich umgesetzt und gilt  
als verstetigt.

Seite 76 
 Maßnahme 47: Berücksichtigung von Kinder- und Jugendinteressen  
bei der Umsetzung von Projekten „Soziale Stadt“
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie; Bezirksjugendpflegen in Kooperation mit 
den Trägern der jeweiligen Projekte
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Im definierten Sozialraum Meschenich gab es von November 2019 bis Dezem-
ber 2020 vier Antragsphasen, in denen 18 Projekte beantragt wurden. Die Trä-
ger der jeweiligen Projekte sind nahezu ausschließlich im Sozialraum Mesche-
nich ansässig. Die meisten Projekte konnten trotz oder gerade wegen Corona 
an den Start gehen, jedoch haben sich ihre Rahmenbedingungen deutlich ver-
ändert. Es wurden für das Jahr 2020 insgesamt 16 Projekte über das integrierte 
Handlungskonzept „Starke Veedel – Starkes Köln“ als förderfähig erachtet und 
durch das beratende Gremium im Stadtteil befürwortet. Darüber hinaus fanden 
mehrere generationsübergreifende Projekte statt. Synergieeffekte in puncto 
„Unterstützung der Erziehungsfähigkeit“ oder „Gesundheitsförderung“ sowie 
„Erkennen von Bedürfnissen auch älterer Menschen“ und „Bereitschaft zum ko-
operativen Handeln“ ließen sich hierdurch nachhaltig erzielen.
Evaluation 2021
Der Aktivierungsfonds und damit die Förderung lokaler Projekte und Initiativen 
wurden ab Juni 2019 fortgesetzt.
Der Aktivierungsfonds wird in den drei Sozialräumen „Bilderstöckchen“, „Bock-
lemünd und Mengenich“ sowie „Höhenberg und Vingst“ neu aufgelegt. Ins-
gesamt standen für die Jahre 2019 bis 2021 pro Sozialraum 30.000 Euro zur 
Verfügung. Engagierte Bürger*innen, aber auch Initiativen, Einrichtungen und 
Bewohner*innen-Gruppen, die mit guten Ideen das Miteinander im Veedel stär-
ken möchten, konnten Fördermittel aus dem Aktivierungsfonds beantragen. Im 
definierten Sozialraum Meschenich werden weiterhin zahlreiche Projekte durch 
das Programm „Starke Veedel“ umgesetzt.
Zum Nachlesen
Infos zu Aktivierungsfonds: www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/
stadtentwicklung/starke-veedel-starkes-koln/aktivierungsfonds
Verfügungsfonds-Projekte in Meschenich: www.starke-veedel-meschenich.de/
verfuegungsfonds
Leitziel 10:  Einbezug der Kinder- und Jugendinteressen  
in die Stadtplanung

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 77 
 Maßnahme 48: Kinder- und Jugendbeteiligungsverfahren  
in der Stadtplanung
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie in Kooperation mit dem Stadtplanungsamt
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Seit der Änderung von § 3 Baugesetzbuch (BauGB) ist eine Beteiligung von 
Kindern und Jugendlichen in der Bauleitplanung verpflichtend geregelt. Die 
Maßnahme zielte darauf ab, sinnvolle Methoden, Ziele, Kooperationswege und 
Evaluationskriterien als zukünftige Standards festzulegen, um einen frühzeiti-
gen, kontinuierlichen und langfristigen Beteiligungsprozess in der Stadtentwick-
lungsplanung zu implementieren sowie verbindliche Schnittstellen festzulegen.
Von 2018 bis 2020 wurden verschiedene Modellprojekte initiiert oder weiter-
verfolgt und verschiedene Beteiligungsformate angewendet. So wurde bei-
spielsweise der Grünzug Westerwaldstraße in Kalk mit Spiel- und Aktionsflä-
chen für Kinder und Jugendliche im Jahr 2020 fertiggestellt.
Die Maßnahme wurde im Rahmen des Programms „Starke Veedel – Starkes 
Köln“ (EFRE) durchgeführt.
Evaluation 2021
Eine weitere geplante Maßnahme dieses Förderprogramms ist die Neugestal-
tung der Parkanlage Porz-Mitte mit Spiel-, Bolz- und Trendsportanlage. Das 
erste Beteiligungsverfahren hierzu wurde im Jahr 2020 durchgeführt. Darauf 
aufbauende Beteiligungsverfahren folgten im Laufe des Jahres 2021. 
Die Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung erarbeitet derzeit ein Kon-
zept zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Gestaltung des Ebert-
platzes. Kooperationspartner vor Ort ist die Bildungslandschaft Altstadt-Nord. 
Die Maßnahme wird in Abstimmung mit dem Stadtplanungsamt durchgeführt. 
Hier geht es zu einem Filmbeitrag über Quartiersmanagement und Verfügungs-
fonds im Soziale-Stadt-Gebiet Meschenich:  
https://youtu.be/AxO56XWodZM
Leitziel 10: Einbezug der Kinder- und Jugendinteressen in die Stadtplanung

Seite 78 
 Maßnahme 50: Spielraumplanung im öffentlichen Raum
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
In den Jahren 2018 und 2019 wurden insgesamt 208 Baumaßnahmen auf 
öffentlichen Spiel-, Bolz- und Bewegungsflächen mit zahlreichen Kindern partizi-
pativ durchgeführt, wobei Art und Umfang der Maßnahmen stark variieren. Bei 
den Baumaßnahmen handelt es sich sowohl um Neu- und Umgestaltungsmaß-
nahmen als auch um klassische Ersatzbeschaffungen und Erweiterungs- bzw. 
Aufwertungsmaßnahmen. Als Highlights der im Jahr 2020 gesamtstädtisch 
fertiggestellten Maßnahmen sind hier beispielhaft die Sanierung und Umgestal-
tung des Spielplatzes „Rathenauplatz“ in der Neustadt-Süd und die Fertigstel-
lung des Wasserspielplatzes im Inneren Grüngürtel zu nennen.
Leitziel 10: Einbezug der Kinder- und Jugendinteressen in die Stadtplanung
 Maßnahme 49: Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der  
Planung einer Grünfläche am Beispiel Butzweilerhof
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Unter Federführung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie wurde im Stadt-
teil Ossendorf eine etwa 17.000 Quadratmeter große öffentliche Freifläche mit 
integriertem Spielplatz (etwa 4.000 Quadratmeter) für Kinder und Jugendliche 
an der neu entstanden Butzweilerhof-Allee geplant. Eine intensive Beteiligung 
von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen begleitete den Planungsprozess. 
Die Ergebnisse der Beteiligungsformate flossen in die Erarbeitung von drei un-
terschiedlichen Vorentwürfen ein. In einer öffentlichen Veranstaltung wurden 
die Vorentwürfe präsentiert und nochmals zur Diskussion gestellt. Das Konzept 
„Grünbögen“ ging bei diesem Prozess als eindeutiger Favorit hervor.
Evaluation 2021
Die öffentliche Grünfläche mit Spielplatz und einem Bolzplatz wurde am 3. Mai 
2019 eingeweiht. Der Spiel- und Bolzplatz hat durch seine attraktive Gestaltung 
eine hohe Bedeutung und Akzeptanz im Wohnumfeld gewonnen und bietet 
den Kindern und Jugendlichen im neu entstandenen Wohngebiet wichtige 
Spielmöglichkeiten. Die Maßnahme wurde erfolgreich abgeschlossen.

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 79 
Evaluation 2021
Seit rund 30 Jahren werden in Köln bei allen Baumaßnahmen auf öffentlichen 
Spiel- und Bolzplätzen Kinder und Jugendliche beteiligt. Die Spielraumplanung 
nimmt somit als herausragendes „Leuchtturmprojekt“ eine Vorreiterrolle ein und 
kann als „Best-Practice“-Beispiel wertvolle Expertise für andere Ressorts geben.
Pädagogische Leitlinien für Planung und Bau von Spiel-, Bewegungs- und Ak-
tionsflächen sowie zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen sind jeweils 
in der aktuellen Spielplatzbedarfsplanung der Stadt Köln festgehalten, zurzeit in 
der Fassung von Dezember 2018.
Zum Nachlesen
Download unter  
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=681723&type=do
Leitziel 10: Einbezug der Kinder- und Jugendinteressen in die Stadtplanung
 Maßnahme 51: Aktualisierung der Spielplatzbedarfsplanung
Federführung 
Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung in enger Abstimmung 
mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Ein aktueller Sachstand der Spielplatzbedarfsplanung ist geplant. Hier wird 
zur Umsetzung der Baumaßnahmen im Spielplatzbereich und zu Maßnahmen 
zur Verbesserung der aktuellen Versorgungsquote Auskunft erteilt werden. 
Bereits heute zeigt sich, dass die Bereitstellung von ausreichendem Spielraum 
für Kinder und Jugendliche nach der Selbstverpflichtung der Stadt Köln in der 
Spielplatzbedarfsplanung aufgrund der starken Flächenkonkurrenz nur unzu-
reichend umgesetzt werden kann und eine der großen Zukunftsaufgaben sein 
wird.
Das Stadtstrategiekonzept „Kölner Perspektiven 2030+“ liegt seit September 
2020 vor. Es bildet die zentrale Grundlage für die Kölner Stadtentwicklung der 
nächsten Jahre. Hier wird auf die knappe Ressource „Fläche“ vielfach hingewie-
sen und der Umgang damit als Schlüssel für eine nachhaltige Stadtentwicklung 
definiert. In dieser 360-Grad-Perspektive finden sich vielfältige Zielsetzungen, 
so auch für die Förderung einer kinder-, jugend- und familienfreundlichen Stadt. 
Sie wird als Querschnittsaufgabe definiert, auch in Bezug auf die städtebauliche 
Entwicklung. Spiel-, Bewegungs- und Aktionsangebote bedarfsgerecht aus-
zubauen ist explizit als Ziel benannt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der 
Förderung und Ausweitung der Partizipations- und Gestaltungsmöglichkeiten 
von Kindern und Jugendlichen.

Seite 80 
Bei dem Projekt „Bewegungsräume im Veedel“ handelt es sich um die Bereit-
stellung von überdachten, klimaoffenen Sport- und Aktionsflächen für Jugend-
liche in den Sozialräumen. Bisher liegt eine abgeschlossene Planung für einen 
überdachten Soccer-Cage in Chorweiler-Mitte vor. Es ist vorgesehen, die Fläche 
durch einen Wohnungsbau-Vorhabenträger öffentlich zugänglich auszubauen. 
Weitere Maßnahmen sind in Planung.
Evaluation 2021
Erstmals wurde eine Sportentwicklungsplanung für alle Bevölkerungsgruppen 
erstellt, die enge Bezüge zur Freiraum-, Stadt- sowie Jugend- und Schulent-
wicklungsplanung für das Kölner Stadtgebiet hat. Unter den Aspekten des sich 
verändernden Sportverhaltens und der wachsenden Bevölkerung sind bisherige 
Konzepte überdacht worden und neue Ideen in zukünftige Planungen eingeflos-
sen. Im Rahmen des zweijährigen Prozesses wurde unter anderem eine Bevöl-
kerungsbefragung durchgeführt. Eines der zentralen Ergebnisse daraus ist, dass 
mehr als zwei Drittel der Kölner*innen Sport im öffentlichen Raum treiben.
Als ein Modellprojekt wurde die Modernisierung der Bolzplätze am Rends-
burger Platz umgesetzt. Diese sollten möglichst eine klimaoffene, überdachte 
und frei zugängliche Sportanlage darstellen. Im Vorfeld fand eine umfangreiche 
Öffentlichkeitsbeteiligung statt, bei der die Nutzer*innen (Kinder und Jugend-
liche) ihre Ideen und Vorstellungen einbringen konnten.
Zum Nachlesen:
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/sportstadt/sanierung-
des-rendsburger-platzes
Ein aktueller Sachstand der Spielplatzbedarfsplanung ist in Planung. Die Maß-
nahme wird fortgeführt.
Leitziel 10: Einbezug der Kinder- und Jugendinteressen in die Stadtplanung
Leitziel 11:  Kinder, Jugendliche und Öffentlichkeit  
informieren
 Maßnahme 52: Aufbau einer Website mit Informationen
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie in Kooperation mit dem Amt für Presse- und 
Öffentlichkeitsarbeit
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
In der ursprünglichen Maßnahmenplanung war vorgesehen, eine Website mit 
Informationen zu den Kinderrechten seitens des Kinder- und Jugendbüros zu

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 81 
Leitziel 11: Kinder, Jugendliche und Öffentlichkeit informieren
erarbeiten. Anstelle einer Website wurde der Instagram-Kanal des Jugendbüros 
weiter aufgebaut. Er liefert regelmäßig Informationen zu Aktionen, Projek-
ten und aktuellen Entwicklungen. Unter anderem wurde für Social Media das 
Format „Kinder- und Jugendbüro meets Verwaltung“ als Insta-Live gemeinsam 
mit dem Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit entwickelt. 2020 wurden 
drei Live-Diskussionen unter anderem zu den Themen „Corona und Schule“ und 
„Radverkehr“ geführt. 
Evaluation 2021
Im Rahmen des Verwaltungsreformprojekts Kinderfreundliche Kommune wird 
die Maßnahme ebenfalls weiterverfolgt. Zielsetzung des Verwaltungsreform-
projektes ist es, die zielgruppenspezifische Kommunikation und Information 
(unter anderem für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern, aber auch 
Träger, Politik und Stadtgesellschaft) zu verbessern.
Das hierarchie- und ämterübergreifende Projektteam hat die verschiedenen 
Zielgruppen bereits zu Beginn in Form von Leitfadeninterviews in den Prozess 
eingebunden. Aufgrund der Coronapandemie ist der Prozess verzögert worden. 
Die Maßnahme konnte daher noch nicht vollständig umgesetzt werden und 
wird weiterverfolgt. 
Zum Nachlesen:
www.instagram.com/jugendbuerokoeln
www.innovative-stadt.koeln/kinderfreundliche-kommune-
zielgruppenspezifische-kommunikation
 Maßnahme 53: Entwicklung einer Kinderrechtskampagne
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie in Kooperation mit verschiedenen Trägern 
der freien Jugendhilfe
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Anlässlich des 30. Geburtstags der UN-Kinderrechtskonvention wurde 2019 eine 
breit angelegte Kampagne zur Sensibilisierung für Kinderrechte entwickelt. Die 
entstandenen Plakate zur Kampagne wurden in Workshops mit Kindern und Ju-
gendlichen thematisch erarbeitet. Zudem entwickelte ROOTS & ROUTES Cologne 
e.V. gemeinsam mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie und der städtischen 
Kindertageseinrichtung Jesuitengasse einen Filmclip zum Thema „Kinder erklären 
Kinderrechte“. Ende Juni 2019 fand eine große Premierenvorstellung vor über 
300 kleinen und großen Zuschauer*innen im Kölner Kino Cinedom statt. An-
schließend lief der Clip bis Ende 2019 als Vorspann vor allen Filmen im Cinedom.

Seite 82 
Leitziel 11: Kinder, Jugendliche und Öffentlichkeit informieren
Evaluation 2021
Die Maßnahme wurde erfolgreich abgeschlossen.
Neben der Kampagne konnten und können sich Bürger*innen auf der städti-
schen Internetseite über die Kinderrechte, die Geschichte der UN-Kinderrechts-
konvention sowie die Kampagne informieren.
Zum Nachlesen:
www.stadt-koeln.de/artikel/68232/index.html
 Maßnahme 54: Weltkindertag in Köln
Federführung 
Der Weltkindertag in Köln wird veranstaltet von UNICEF Deutschland, der 
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) und dem Amt für Kinder, 
Jugend und Familie, sowie vielen weiteren Akteur*innen.
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Der Weltkindertag wird seit fast drei Jahrzehnten mit einem großen Fest im 
Rheingarten und auf dem Heumarkt gefeiert. Es wirken viele Institutionen, Ini-
tiativen, Vereine, Verbände, freie Träger und mehr an der Gestaltung des Fests 
mit und bieten ein buntes Mitmach- und Informationsangebot an. 
2020 wurde das Weltkindertag-Fest aufgrund der Coronapandemie in der ge-
wohnten Form abgesagt. Es konnte aber eine tolle Alternative auf die Beine 
gestellt werden. Unter „Kinderrechte schaffen Zukunft“ wurde vom 14. bis 20. 
September 2020 eine Motto-Woche mit vielzähligen Veranstaltungen in den 
Kölner Stadtbezirken umgesetzt. Damit ist es erfolgreich gelungen, den Welt-
kindertag in Köln in die Stadtteile zu tragen und die Bedeutung von Kinderrech-
ten gerade in Krisenzeiten zu unterstreichen. In allen neun Stadtbezirken gab es 
Motto-Stände und Veranstaltungen zu den Kinderrechten wie eine „Glücksrad-
Tombola“, Kreativwerkstätten im Atelier der Kinderrechte, verschiedene Sport-
aktionen und vieles mehr. 
Bereits im Vorfeld des Weltkindertages hatten sich Kindergruppen in allen neun 
Stadtbezirken mit den Kinderrechten befasst. In 20 Kinder- und Jugendeinrich-
tungen setzten sie sich kreativ und interaktiv mit jeweils einem ausgewählten 
Kinderrecht auseinander. Die Ergebnisse wurden in der Aktionswoche rund um 
den Weltkindertag als „Wand der Kinderrechte“ für alle öffentlich auf dem Neu-
markt präsentiert. Sie zieht nun als Wanderausstellung weiter durch die Stadt.
Teil der Ausstellung sind auch Videos, in denen Kinder des Kinderrates der Ge-
meinschaftsgrundschule Merianstraße die Kinderrechte erklären.
Vgl. hierzu auch 
„Meilensteine im 
Kölner Vorhaben“ 
ab Seite 26

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 83 
Leitziel 11: Kinder, Jugendliche und Öffentlichkeit informieren
Evaluation 2021
Der Weltkindertag ist ein fester Bestandteil des Engagements für Kinder und 
ihre Rechte in Köln und Umgebung. Das Fest wird jährlich veranstaltet und gilt 
als verstetigt.
Zum Nachlesen
www.weltkindertag-koeln.de
Eindrücke vom Weltkindertag 2020 in Köln können unter folgendem Link abge-
rufen werden: www.weltkindertag-koeln.de/videos
 Maßnahme 55: Erstellung eines Leitfadens für Kinder und Jugendliche  
zur Nutzung unterschiedlicher Partizipationsmöglichkeiten
Federführung 
Kinder- und jugendpädagogische Einrichtung der Stadt Köln (KidS)
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Es wurde eine grafisch ansprechende Orientierungshilfe für Kinder und Jugend-
liche bei KidS erstellt. Mit dieser werden Kinder und Jugendliche bei Aufnahme 
über das Beschwerdeverfahren und die dazu gehörenden Gremien der Partizi-
pation informiert. Darüber hinaus wurde ein Einlegeblatt angefertigt, welches 
die Kinder und Jugendlichen individuell über ihre Ansprechpersonen sowie Be-
schwerdemöglichkeiten aufklärt.
Evaluation 2021
Die Maßnahme wurde bereits 2018 erfolgreich abgeschlossen.
Der Leitfaden wird den Kindern bei Aufnahme in eine Gruppe von KidS ausge-
händigt, erläutert und in den regelmäßig stattfindenden Kinderteamsitzungen, 
Standortkonferenzen und im KidS-Parlament immer wieder aufgegriffen.
Zusätzlich ist das Material im neu eingeführten „MeinBuch“-Kinderordner ent-
halten. Der „MeinBuch“-Kinderordner unterstützt die in den Wohngruppen bei 
KidS untergebrachten Kinder in der Auseinandersetzung mit ihrer Lebensge-
schichte und dient unter anderem als Informationsplattform für Beteiligungs- 
und Beschwerdematerialien.

Seite 84 
 Maßnahme 57: Entwicklung und Bereitstellung altersgerechter  
Informationen über Kinderrechte
Federführung 
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Das kooperative Kinder- und Jugendbüro informiert durch verschiedene Ma-
terialien zu den Kinderrechten. Im Rahmen der Azubiworkshops und der Fort-
bildung „Vorrang des Kindeswohls“ wurden die Kinderrechte kreativ und inter-
aktiv thematisiert. Mit einzelnen Kindergruppen wurde in den Sommerferien 
2020 unter Einhaltung der AHA-Regeln bedürfnisorientiert über die Kinderrech-
te gesprochen. Das Infomaterial wurde in den Fensterflächen nach außen prä-
sentiert und auf einem Infotisch im Außenbereich zur Mitnahme bereitgestellt.
Evaluation 2021
Die Entwicklung eines eigenen Materialbestandes stellt eine fortlaufende Aufga-
be der Mitarbeiter*innen des kooperativen Kinder- und Jugendbüros dar.
Zum Nachlesen:
Gemeinsam mit dem Kölner Jugendring e.V. und der Jugendeinrichtung  
DachloW-Jugendprojekt Weidenpesch konnte ein jugendgerechter Comic  
zum Thema „Deine 10 wichtigsten Grundrechte“ erstellt werden:
https://www.koelner-jugendring.de/wp-content/uploads/2019/04/comic_
rechte_web-1.pdf
 Maßnahme 56: Verbreitung des bereits erstellten Kinderrechtekatalogs 
und der „Verhaltensampel“ als Basis für soziales Miteinander
Federführung 
Kinder- und jugendpädagogische Einrichtung der Stadt Köln
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Jedes Kind bei KidS erhält bei Aufnahme in die Einrichtung einen Kinderrech-
tekatalog und eine „Verhaltensampel“. Die Materialien werden erläutert und 
immer wieder, unter anderem in verschiedenen Beteiligungsgremien, aufge-
griffen. Zusätzlich sind die Materialien fester Bestandteil des neu eingeführten 
„MeinBuch“-Kinderordners.
Evaluation 2021
Die Maßnahme wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Verhaltensampel wurde 
fest etabliert.
Leitziel 11: Kinder, Jugendliche und Öffentlichkeit informieren

Abschlussbericht
Kapitel 4: 11 Leitziele und 58 Einzelmaßnahmen
Seite 85 
Leitziel 11: Kinder, Jugendliche und Öffentlichkeit informieren
 Maßnahme 58: Regelmäßige Berichterstattung über die Lage von  
Kindern und Jugendlichen sowie Pressekonferenz
Federführung 
Dezernat für Bildung, Jugend und Sport; Amt für Kinder, Jugend und Familie
Planung 2018
Umsetzung/Meilensteine
Es war bei der Aufsetzung der Maßnahme ursprünglich geplant, dass das ko-
operative Kinder- und Jugendbüro einen Bericht über seine Arbeit für den Rat 
der Stadt Köln, die Fachausschüsse sowie die Bezirksausschüsse erstellt und zu 
einer Pressekonferenz einlädt. Im fortlaufenden Prozess hat sich jedoch ein an-
deres Vorgehen etabliert. So ist das Gesamtvorhaben „Kinderfreundliche Kom-
mune“ sowohl Leitziel des Dezernates für Bildung, Jugend und Sport als auch 
ein Verwaltungsreformprojekt. In einem Transparenzbericht werden die Ergeb-
nisse des Verwaltungsreformprozesses den Bürger*innen zugänglich gemacht. 
Zudem dienen auch Zwischenbericht und Abschlussbericht als Rückmeldung 
zum aktuellen Umsetzungsstand der Maßnahmen. 
Im Rahmen des Verwaltungsreformprojekts existiert außerdem ein umfang-
reiches städtisches Berichtswesen. In der „Jahres-Auftakt-Pressekonferenz“ am 
Anfang des Jahres sowie in der „Jahres-Bilanz-Pressekonferenz“ der Oberbür-
germeisterin und des Verwaltungsvorstandes am Ende des Jahres erfolgt auch 
nochmals eine Information zum Sachstand im Gesamtvorhaben Kinderfreund-
liche Kommune.
Evaluation 2021
Die Maßnahme hat sich im Verlauf der Umsetzungszeit verändert. Es wurde 
eine andere verbindliche Berichterstattung etabliert.
Zukünftig gilt es jedoch, neben der Information über den Social-Media-Kanal 
des kooperativen Kinder- und Jugendbüros noch weitere Formate zu entwi-
ckeln, die darauf abzielen, die verschiedenen Zielgruppen transparenter über 
Angebote, Projekte, Beteiligungsformate und den Umsetzungsstand von Pla-
nungen zu informieren (vgl. hierzu auch den bereits angestoßenen Prozess 
„Verbesserung der zielgruppenspezifischen Kommunikation“).

Seite 86

Seite 87 Abschlussbericht
Kapitel 5: Besondere Herausforderungen
 5.1 Umsetzung des Querschnittsthemas  
„Kinderfreundlichkeit“ in einer Millionenstadt
In den Empfehlungen des Vereins „Kinderfreundliche Kommu-
nen“ unter Mitwirkung von Mitgliedern der Sachverständigen-
kommission heißt es: 
5. Besondere Herausforderungen
Der Verein „Kinderfreundliche Kommunen“ und die Sachver-
ständigen empfahlen einen Stadtratsbeschluss zur Anerken-
nung und Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Köln, 
um der Berücksichtigung der Kinderrechte im Verwaltungshan-
deln Nachdruck zu verleihen. Dies konnte mit der Aufnahme 
der Kinder- und Jugendfreundlichkeit unter §12b in die Haupt-
satzung der Stadt Köln am 21. Juni 2018 erfolgreich umgesetzt 
werden. 
Mit der Verankerung in der Hauptsatzung war dieser Prozess 
jedoch nicht abgeschlossen. Sie bildete vielmehr die Grundlage 
dafür, verbindlicher auf andere Ressorts der Stadtverwaltung 
zuzugehen. Dies ist ein wichtiger Schritt, denn im unmittelba-
ren Lebensumfeld entscheidet sich, ob die Rechte von Kindern 
und Jugendlichen umgesetzt werden. Städten und Gemeinden 
kommt daher eine besondere Schlüsselrolle bei der Umsetzung 
der UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene zu.
In Köln ist, wie eingangs bereits dargestellt, ein guter Aus-
tausch zwischen vielen verschiedenen Ebenen, Kindern, 
Jugendlichen, Bürger*innen, Politik, Verbänden, freien Trä-
gern, Verwaltung und Stadtgesellschaft über Kinderrechte in 
Gang gekommen. Das Interesse an dem Thema ist groß und 
ist daher in vielen Bereichen bereits gut „gesetzt“. Ein neues 
Bewusstsein für Kinderrechte im Verwaltungshandeln und im 
Alltag hat sich gebildet.
„Zentrales Thema im Vorhaben ‚Kinderfreundliche Kommunen‘ ist 
eine ämterübergreifende Vermittlung der Inhalte der UN-Kinder-
rechtskonvention und ihre Umsetzung in das Verwaltungshandeln 
aller Ressorts. Das Kindeswohl, seine Rahmenbedingungen in der 
Stadt und insbesondere die Mitwirkung von Kindern und Jugend-
lichen sind ein roter Faden in den Empfehlungen für kinderfreund-
liche Kommunen.“

Seite 88 
Dass dieser Prozess allerdings seine Zeit braucht, wird deut-
lich, wenn man sich die Komplexität der Stadtgesellschaft und 
ihrer Strukturen vor Augen führt. Laut Amt für Stadtentwick-
lung und Statistik lebten zum 31. Dezember 2020 insgesamt 
1.088.040 Menschen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Köln. 
2020 betrug der Anteil der Kölner*innen mit Migrationshin-
tergrund 40,4 Prozent. In Köln leben Menschen aus über 180 
Nationen. Die Stadt Köln gliedert sich in neun Stadtbezirke auf, 
die sich in Bezug auf Fläche, Einwohneranzahl und strukturelle 
Gegebenheiten unterscheiden. 
Es leben insgesamt etwa 185.000 Kinder und Jugendliche in 
Köln. Zum jetzigen Stand (Mai 2021) gibt es in Köln insgesamt 
297 Schulen mit 152.049 Schüler*innen, 685 Kitas mit 41.986 
Kita-Kindern und 918 Tagespflegepersonen beziehungsweise 
Großtagespflegestellen, die 3.397 Kinder betreuen.
Die Stadtverwaltung der Stadt Köln gliedert sich in neun 
Dezernate plus das Dezernat der Oberbürgermeisterin auf. 
Insgesamt arbeiten etwa 20.000 Mitarbeiter*innen in rund 
70 Ämtern und Dienststellen. Das Amt für Kinder, Jugend 
und Familie ist mit ungefähr 5.500 Mitarbeiter*innen an 245 
Standorten das größte Amt der Stadtverwaltung und deckt 
ein breites Aufgabenspektrum ab. Es teilt sich nochmals in 
sieben Abteilungen mit unterschiedlichen Arbeitsbereichen 
auf. Beispielhaft dafür seien die Abteilung „Kinderinteressen 
und Jugendförderung“, die Abteilung „Bezirksjugendämter und 
Pflegekinderdienst“ und die Abteilung „Kindertageseinrichtun-
gen“ genannt. Neben pädagogischen Fachkräften arbeiten hier 
auch Verwaltungsfachkräfte in unterschiedlichen Bereichen, 
wie zum Beispiel der Beistandschaft der Bezirksjugendämter, 
der Personalstelle des Jugendamtes oder der wirtschaftlichen 
Jugendhilfe. 
Durch die Größe und Komplexität der Stadt und der Stadtver-
waltung ist es also nicht immer leicht, alle wichtigen Gruppen 
oder Interessensvertretungen zu identifizieren, den Überblick 
bei den vielzähligen Planungen zu behalten oder Begegnungs- 
und Kommunikationsanlässe zu schaffen. Weiterhin sind auf-
grund der Größe und der Vielzahl der Ämter nicht alle Prozesse 
und Planungen flächendeckend bekannt. Erst im Austausch 
miteinander können gemeinsame Zielsetzungen festgestellt 
und Verknüpfungen von Planungen hergestellt werden.

Seite 89 
Durch die Coronapandemie, die anderthalb Jahre der dreijähri-
gen Siegelphase maßgeblich beeinflusst hat, war es deutlich er-
schwert, übergreifende (neue) Planungen voranzubringen und 
Gesprächs- und Kommunikationsanlässe zu schaffen. Persön-
licher Austausch und Begegnungen waren nahezu unmöglich. 
Übergreifende Fachtage, Workshops, Arbeitskreise oder an-
dere Veranstaltungsformen fanden gar nicht oder lediglich im 
digitalen Raum statt. Die Gremien- und Netzwerkarbeit wurde 
zeitweise ausgesetzt. Die Bewältigung der Krise und die Auf-
rechterhaltung des eigenen Dienstbetriebs standen für Dienst-
stellen und Ämter im Vordergrund. Auch der Kontakt zu den 
Zielgruppen war und ist erschwert. Die Zugänge – vor allem 
die zu Kindern und Jugendlichen – entstehen oftmals nur durch 
persönliche Kontakte und Begegnungen. 
Um den Prozess „Kinderfreundliche Kommune“ in Köln zu 
gestalten und voranzubringen, ist die Verbesserung der In-
formation und Kommunikation über das Querschnittsthema 
Kinder- und Jugendfreundlichkeit unerlässlich. Es gilt, Multipli-
kator*innen in den Ämtern zu identifizieren und die Netzwerk- 
und Gremienarbeit aus- und teilweise aufzubauen. Die bereits 
erfolgte Verankerung von Kinder- und Jugendfreundlichkeit als 
Leitziel in verschiedenen Stadtentwicklungsprogrammen und 
Prozessen stellt hierfür bereits eine gute Grundlage dar. Pers-
pektivisch soll sie auf weitere Planungen und Prozesse ausge-
weitet werden.
Abschlussbericht
Kapitel 5: Besondere Herausforderungen

Seite 90 
5.2 Kinderrechte in der Coronapandemie
Die Coronapandemie und die damit verbundenen Maßnahmen 
zur Eindämmung von COVID-19 betreffen das Aufwachsen 
von Kindern und Jugendlichen und das Leben ihrer Familien. 
Kinder und Jugendliche sind und waren vielen Belastungen 
und Einschränkungen ausgesetzt: Distanz zu Angehörigen und 
Freund*innen, Beschränkung von Spiel- und Freizeitmöglichkei-
ten sowie Einschränkung von Bildungsgelegenheiten sind nur 
einige davon. Wir beobachten die Zunahme familiärer Konflik-
te und Spannungen, die Angst vor einer Covid-Erkrankung oder 
davor, andere anzustecken, und wir sehen Kinder und Jugend-
liche, die Verluste erlitten und Angehörige in der Pandemie 
verloren haben. 
Auch zum aktuellen Zeitpunkt (Mai 2021) bestehen einschrän-
kende Maßnahmen und es können nicht alle Inhalte und An-
gebote einer regulären Kinder- und Jugendarbeit gemäß SGB 
VIII (Sozialgesetzbuch Acht) umgesetzt werden. Umso notwen-
diger ist es, dass die Bedürfnisse und Interessen von Kindern 
im Fokus stehen. Die Einhaltung der Kinderrechte auf Schutz, 
Förderung und Teilhabe gerade in dieser Ausnahmesituation 
sollte Priorität haben und ein vorrangig zu berücksichtigender 
Aspekt bleiben. 
In den vergangenen Jahren stellte die Coronapandemie alles 
auf den Kopf, selbstverständlich auch die öffentliche Verwal-
tung, da diese maßgeblich dazu beiträgt, die öffentliche Ord-
nung und Sicherheit auch in Krisenzeiten aufrecht zu erhalten. 
Der Stadtverwaltung Köln ist es gelungen, in dieser Ausnahme-
situation einen funktionierenden Betrieb sicherzustellen und 
kreative und kurzfristige Lösungen für ständig neue Heraus-
forderungen sowie sich ändernde Vorschriften und Schutzver-
ordnungen zu finden. Im Hinblick auf Kinder und Jugendliche 
in der Pandemie wurden auch kurzfristig zahlreiche Aktionen, 
Projekte und Maßnahmen entwickelt und durchgeführt. Hier 
einige Beispiele:

Seite 91 Abschlussbericht
Kapitel 5: Besondere Herausforderungen
„Kinder- und Jugendbüro meets Verwaltung“
Im Sommer 2020 konnte das Kinder- und Jugendbüro in Koope-
ration mit dem Social-Media-Team der Stadt Köln kurzfristig ein 
neues digitales Beteiligungsformat als Pilotprojekt in der Coro-
nazeit auf den Weg bringen: „Kinder- und Jugendbüro meets 
Verwaltung“. Hierbei konnten sich Kinder und Jugendliche mit 
Vertreter*innen aus der Verwaltung zu ihren Themen live über 
Instagram austauschen.
Im Juni fand der erste Instagram-Live-Austausch zwischen 
Oberbürgermeisterin Reker und der Bezirksschülervertretung 
Köln (BSV) zum Thema „Corona & Schule“ statt. Es folgte im 
September das Thema „Radverkehr“ mit dem Gespräch zwi-
schen einem 12jährigen Fahrradaktivisten und dem Fahrradbe-
auftragten der Stadt Köln.
Im Januar 2021 hat die Oberbürgermeisterin zu einer digitalen 
Expert*innenkonferenz zum Thema „Kita und Familie“ im Rah-
men des Krisenstabes der Stadt Köln eingeladen, bei der unter 
anderem Jugendliche mittels Videostatements die Möglichkeit 
hatten, ihre zentralen Themenstellungen und Forderungen 
direkt in das Expert*innenteam einzubringen. Als ein Ergebnis 
der Expert*innenkonferenz wurden seitens des Kinder- und 
Jugendbüros kurzfristig ein neues digitales Beteiligungsformat 
„Deine Story – Jugend spricht!“ sowie digitale Sprechstunden 
auf die Beine gestellt. 
„Deine Story – Jugend spricht!“ 
Das digitale Beteiligungsformat „Deine Story – Jugend spricht!“ 
wendet sich an junge Menschen im Alter zwischen 14 und 27 
Jahren. Unabhängig von ihrem sozialen Status, ihrer Herkunft, 
ihrer Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder religiösen Aus-
richtung sollen Jugendliche das Podium des Instagram-Live-
Interviews nutzen können, um ihre Sichtweisen und Haltungen 
zu aktuellen Themen und Ereignissen zu äußern. Die Ziele des 
Formats sind vielfältig. Zum einen soll Jugendlichen ein digitaler 
Raum für freie Meinungsäußerung bereitgestellt werden. Zum 
anderen sollen ihre Interessen, Bedürfnisse und Haltungen so 
auch in der Stadt Köln transparenter für die Erwachsenenwelt 
werden. Durch die Vernetzung mit den Jugendeinrichtungen 
besteht die Zielsetzung, die Reichweite und die Bekanntheit des 
Instagram-Accounts des Kinder- und Jugendbüros zu erhöhen.  
(@jugendbuerokoeln) www.instagram.com/jugendbuerokoeln
Ein Video zu „Deine Story“ –  
Jugend spricht!“ gibt es 
unter www.youtube.com/
watch?v=49cRtcm_EnY
© Michelle Titzer

Seite 92 
Sommerferienprogramm 2020
Aufgrund der Coronapandemie konnten die Kölner Ferienan-
gebote 2020 nicht wie gewohnt stattfinden. Daher haben sich 
die Stadt Köln und rund 60 freie Träger zusammengetan, um 
kreativ und kurzfristig neue Angebote für Kinder und Jugend-
liche von 6 bis 18 Jahren auf die Beine zu stellen und die Ferien-
maßnahmen an die aktuellen Vorgaben für Hygiene und Min-
destabstand anzupassen. Als Ergebnis standen rund 100 neue 
Ferienangebote für mehrere tausend Teilnehmende auf dem 
Programm, um die freie Zeit vielseitig mit Sport, Kreativität 
und viel Spaß sinnvoll zu gestalten. Ein besonderes Highlight 
stellte dabei die Aktionswoche „Veedel Ferien Feez – Entdecke 
deine Stadt!“ dar. 
Dabei standen in der zweiten Sommerferienwoche von Mon-
tag bis Samstag von 13 bis 18 Uhr auf 30 Spielplätzen in allen 
Stadtbezirken verschiedene Spiel-, Sport- und Rätselaktionen 
auf dem Programm. Hier hieß es: Einfach nachmittags vorbei-
kommen, mitspielen und rätseln, Spaß haben, Stempel sam-
meln und gewinnen. Die KÄNGURU-Illustratorin Frau Sonnen-
berg hat für die Stadt einen Übersichtsplan mit allen Infos 
gestaltet, der in den Bezirksämtern, im Kinder- und Jugendbüro 
und in der KÄNGURU-Redaktion abgeholt werden konnte. Auf-
grund der erfolgreichen Durchführung im Jahr 2020 wurden 
auch im Jahr 2021 „Veedel Ferien Feez“- Aktionswochen durch-
geführt.
Dies sind nur einige der zahlreichen Aktionen, Projekte und 
Maßnahmen, die im Rahmen der Coronapandemie entwickelt 
und durchgeführt wurden. In der Auswertung der 58 Einzel-
maßnahmen ab Seite 36 finden sich weitere Beispiele.
Weitere Informationen zum Programm 
„Veedel Ferien Feez“ gibt es unter  
www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/
veranstaltungen/daten/29770/index.html

Seite 93 Abschlussbericht
Kapitel 5: Besondere Herausforderungen
Was kommt nach Corona? Ein kurzer Ausblick:
Für die Kinderfreundliche Kommune Köln gilt es jetzt, den Blick 
nach vorne zu richten und gemeinsam mit allen Akteur*innen 
zu analysieren, welche Herausforderungen und Bedarfe in den 
vergangenen Monaten entstanden sind, aber auch, welche 
Chancen möglicherweise darin stecken. Die Covid-Pandemie 
hat uns bereits deutlich vor Augen geführt, dass gelingende 
Bildungsverläufe weiterhin stark von sozialer Herkunft und fa-
miliären Ressourcen abhängig sind. Es gilt daher, Bildungs- und 
Teilhabechancen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachse-
ne gerecht und flächendeckend zu gestalten. Auch das neue 
Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) fokussiert auf junge 
Menschen, die benachteiligt sind und unter belastenden Le-
bensbedingungen aufwachsen. Zudem müssen präventive so-
zialräumliche Angebote als niedrigschwellige Unterstützungs-
angebote weiter ausgebaut und gestärkt werden. Die digitale 
Gleichberechtigung muss vorangetrieben werden. Zugänge 
zu Medien müssen sichergestellt und die digitale Infrastruktur 
muss ausgebaut werden, um Bildungsnachteile zu verhindern. 
Es gilt, verbindliche Beteiligungsstrukturen weiter auszubauen 
und zu verankern. Zudem sind Strategien zur Verbesserung der 
Kinder- und Jugendgesundheit zu entwickeln und der Zugang 
zu Bildung und Gesundheit für vulnerable oder marginalisierte 
Gruppen zu verbessern. 
Weitere Herausforderungen, Aufgaben, Defizite und Chancen 
werden sich bei der Aufarbeitung der Pandemie sicher noch 
ergeben. Wir sehen in der expliziten Verankerung der Kinder-
rechte durch Aufnahme in das Grundgesetz eine Stärkung der 
Situation von Kindern und Jugendlichen und werden uns dafür 
einsetzen, wo immer es möglich ist.

Seite 94

Seite 95 Abschlussbericht
Kapitel 6: Abschluss und Ausblick
  Ein neuer Aktionsplan für die Kinderfreundliche Kommune 
Köln
Viele Maßnahmen des ersten Aktionsplans konnten inner-
halb der Umsetzungsfrist realisiert werden. Festzustellen ist, 
dass sich ein neuer Blick auf die Bedürfnisse von Kindern und 
Jugendlichen entwickelt hat. Die Meinungen von Kindern und 
Jugendlichen werden verstärkt in verwaltungsinterne Prozesse 
und Planungen einbezogen, wenngleich das an vielen Stellen 
noch ausgebaut werden kann. 
Kinder- und Jugendfreundlichkeit ist ein gesellschaftliches 
Thema, das kontinuierlich weiterentwickelt werden muss. Wie 
schnell sich neue Gegebenheiten und Bedarfe ergeben können, 
hat uns die Coronapandemie eindrucksvoll gezeigt. Und sie be-
legt, wie wichtig es ist, fortlaufend zeitgemäße und zukunfts-
weisende Formate zur Beteiligung von Kindern und Jugendli-
chen zu schaffen.
Die Stadt Köln möchte an dem Thema dranbleiben und sich 
deshalb nach Ablauf der ersten Siegelphase mit einem zweiten 
Aktionsplan beim Verein Kinderfreundliche Kommunen e. V. 
bewerben. Die erste Siegelphase endete zum 20. Mai 2021. Der 
Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. hat einer vorläufigen 
Verlängerung bereits zustimmt. Daher möchte die Stadt Köln im 
Zeitraum vom 20. Mai 2021 bis zum 20. Mai 2022 einen neuen 
Aktionsplan „Kinder- und jugendfreundliches Köln“ entwickeln. 
Mit dem ersten Aktionsplan wurde bereits eine gute Basis ge-
schaffen und es konnte vieles ausprobiert werden. Der Fokus 
des zweiten Aktionsplans soll nun vor allem auf eine strukturelle, 
gesamtstädtische Verankerung von Kinder- und Jugendfreund-
lichkeit abzielen. Dafür gilt es, den neuen Aktionsplan insgesamt 
strategischer auszurichten und mit anderen städtischen Planun-
gen und Prozessen der Stadt Köln stärker zu verschränken. 
Insgesamt soll der neue Aktionsplan „verschlankt“ werden. 
Dafür wird eine Fokussierung auf weniger, dafür nachhaltigere 
Maßnahmen angestrebt. Die in der Zukunftswerkstatt entstan-
dene Idee einer zielgruppenspezifischen Aufschlüsselung von 
Maßnahmen zum Beispiel nach Altersgruppen soll dabei mit-
gedacht werden. Das Monitoring des neuen Aktionsplans sollte 
mit anderen Prozessen und Planungen verschränkt werden. So 
können Synergieeffekte genutzt und Maßnahmen sinnvoll mit-
einander verknüpft werden. Marginalisierte und benachteiligte 
Gruppen gilt es dabei besonders in den Fokus zu nehmen. 
Erste Vereinbarungen zur Verschränkung des Aktionsplans 
„Kinder- und jugendfreundliches Köln“ mit dem „Kommunalen 
Kinder- und Jugendförderplan (KJFP)“ wurden bereits getroffen 
und sind in die Planungen des KJFP 2021–2025 bereits einge-
flossen. Für den Prozess „kinderstark – NRW schafft Chancen“ 
wird dies ebenfalls angestrebt.
6. Abschluss und Ausblick:

Seite 96 
Noch nicht erreichte Ziele aus dem ersten Aktionsplan sollen 
im Sinne der Messbarkeit noch einmal nachgeschärft und ge-
gebenenfalls mit veränderter Fokussierung fortgeführt werden. 
Geschaffene Strukturen sollen verstetigt sowie weitere Struktu-
ren auf- oder ausgebaut werden.
Einige Themen konnten wir bereits identifizieren, die in den 
kommenden Monaten im Rahmen von Workshops und Betei-
ligungsformaten zum neuen Entwurf des Aktionsplans weiter-
entwickelt werden sollen:
Ausbau der internen und externen Öffentlichkeitsarbeit
Eine weitere Verankerung der Kinder- und Jugendfreundlich-
keit in der Stadt Köln erfordert, dass sie als Querschnittsthema 
mehr in das Bewusstsein von Planer*innen und Entscheider*in-
nen in der Verwaltung, aber auch in Politik und Stadtgesell-
schaft rückt. Dafür braucht es eine gute interne und externe 
Öffentlichkeitsarbeit, in der über Angebote, Maßnahmen und 
Projekte sowie über Kinderrechte fortlaufend informiert wird. 
Kindern und Jugendlichen wollen wir einen möglichst niedrig-
schwelligen Zugang zu Informationen ermöglichen. Die bishe-
rigen städtischen Formate und Möglichkeiten sehen wir hierfür 
als nicht ausreichend an, obgleich der Ausbau insbesondere 
der Social-Media-Kanäle der Stadt Köln und des kooperativen 
Kinder- und Jugendbüros wichtige Schritte in die richtige Rich-
tung darstellen. Die gute Kooperation mit dem Amt für Presse- 
und Öffentlichkeitsarbeit sei hier nochmals herausgestellt.
Aus unserer Sicht braucht es zukünftig ein Informations-, Kom-
munikations- und Beteiligungstool, welches einfach und ver-
ständlich aufgebaut, intuitiv bedienbar und auf die Bedürfnisse 
und Wünsche der Kinder und Jugendlichen zugeschnitten ist. 
Sie könnten hierüber zum Beispiel die Möglichkeit erhalten, bei 
Planungen und Entscheidungen ihre Meinungen und Positio-
nen einfließen zu lassen. Es muss gut überlegt und vorbereitet 
werden, wie ein solches Tool gestaltet und mit bestehenden 
Kanälen der Stadt Köln in Einklang gebracht werden kann. Im 
Rahmen eines ämterübergreifenden Projektteams bestehend 
aus Mitarbeiter*innen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 
der Jugendhilfeplanung sowie unterschiedlicher Ressorts des 
Jugendamtes wird derzeit an einem Prototyp für ein Informati-
ons-, Kommunikations- und Beteiligungstool gearbeitet. Kinder 
und Jugendliche wurden und werden in diesen Prozess direkt 
zu Beginn in Form von Leitfrageninterviews einbezogen und 
sind selbstverständlich auch an der weiteren Planung und Ent-
wicklung beteiligt.

Seite 97 Abschlussbericht
Kapitel 6: Abschluss und Ausblick
Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung von Kindern 
und Jugendlichen 
Eine weitere Zielsetzung besteht in einer verstärkten Lobby- 
und Öffentlichkeitsarbeit für die Belange und eine sich verän-
dernde Lebenswirklichkeit von Kindern, Jugendlichen und ihren 
Familien. Dies muss sich in der Prioritätensetzung bei öffent-
lichen Planungen ebenso widerspiegeln wie bei der Sensibili-
sierung und der erhöhten Toleranz für die Rechte, Bedürfnisse 
und Interessen von Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt-
gesellschaft. So gilt es beispielsweise, Kindern und Jugend-
lichen die Möglichkeit zur Aneignung öffentlicher Räume zu 
geben, in denen sie sich ausleben dürfen, ohne befürchten zu 
müssen, von Anwohner*innen, Ordnungshüter*innen oder an-
deren Gruppen vertrieben zu werden. Hierfür wollen wir kreati-
ve Konzepte entwickeln. Die Idee einer „Imagekampagne“ für 
Jugendliche im öffentlichen Raum soll ebenfalls weiterverfolgt 
werden. Das Ziel „Räume für Kinder und Jugendliche eröffnen“ 
findet sich auch bereits in der Maßnahmenplanung des Kom-
munalen Kinder- und Jugendförderplans 2021–2025 wieder. 
Entwicklung eines stadtweiten Leitbilds „Kinder- und jugend-
freundliches Köln“ 
In der Zukunftswerkstatt Kinderfreundliche Kommune im Feb-
ruar 2021 entstand die Idee, ein stadtweites Leitbild zu erarbei-
ten, welches einen Idealzustand Kölns als kinderfreundliche 
Kommune zeichnet und somit einen Handlungs- und Orien-
tierungsrahmen für das künftige Politik- und Verwaltungshan-
deln vorgeben kann. Da das Leitbild das Ideal von Zielzustand 
und Haltung definiert, kann es zeigen, an welchen Stellen der 
Paradigmen- und Perspektivwechsel noch erfolgen muss. Das 
Leitbild soll partizipativ mit allen relevanten Akteur*innen aus 
Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft, unter Einbindung 
von Interessenvertretungen für Kinder und Jugendliche und 
freien Trägern erarbeitet werden. Kinder und Jugendliche sol-
len bei der Erstellung unmittelbar beteiligt werden. Damit das 
Leitbild eine Bedeutung und Wirksamkeit bei der Zielgruppe 
und in der Stadtgesellschaft haben kann, müssen so viele (jun-
ge) Menschen wie möglich am Prozess beteiligt werden. Dies 
erhöht aus unserer Sicht auch die Identifikation mit dem Leit-
bild. Das Leitbild sollte stadtweit sichtbar werden und in allen 
Kinder- und Jugendeinrichtungen, in allen Schulgebäuden und 
Betreuungseinrichtungen und an allen Frequenz- und Warte-
orten der Stadt Köln ausgehängt werden. Somit kann es zu-
sätzlich einen Beitrag zur Verbesserung der Informations- und 
Öffentlichkeitsarbeit für Kinder, Jugendliche und Familien über 
Kinderrechte leisten.

Seite 98 
Verbesserung der ämter- und dezernatsübergreifenden  
Zusammenarbeit
Unser Ziel ist, dass alle Mitarbeiter*innen der Verwaltung die 
UN-Kinderrechtskonvention und somit auch die Kinderrechte 
kennen und sie ganz selbstverständlich in ihrem beruflichen 
Alltag berücksichtigen. Dafür braucht es neben dem Wissen 
über Kinderrechte starke Netzwerke und Kooperationen, die 
sie dafür sensibilisieren, sich mit jungen Anliegen und Perspek-
tiven auseinanderzusetzen. Es gilt, eine Haltung einzunehmen, 
in der Kinder und Jugendliche als Expert*innen ihrer Lebens-
welt angesehen werden. Diese Haltung stellt die Grundlage für 
konkrete Beteiligungsprozesse dar, die sich ämter- und dezer-
natsübergreifend denken lassen müssen.
Partizipation stärken und strukturell verankern
Es stellt ein wesentliches Ziel dar, Kinder und Jugendliche früh-
zeitig und in geeigneter Weise aktiv an gesellschaftlichen Pro-
zessen, Planungen oder Entscheidungen zu beteiligen. Formen 
der Mitwirkung müssen daher gestärkt werden und können 
nicht in das Belieben von Planer*innen oder Entscheider*in-
nen gestellt werden. Es braucht fest etablierte und verankerte 
Strukturen, um die anlassbezogene, zielgruppenspezifische 
analoge und digitale Beteiligung von Kindern und Jugendlichen 
zu gewährleisten. Dafür gilt es, passende Informationszugänge 
zu schaffen (vergleiche hierzu auch Informations-, Kommuni-
kations- und Beteiligungstool, S. 96), bestehende Beteiligungs-
strukturen zu stärken und politische Bildung zu unterstützen. 
Wir möchten uns zudem klare und messbare Ziele für Beteili-
gung setzen und auch die digitale Partizipation stärker in den 
Fokus nehmen. Wünschenswert wäre zudem ein stadtweit 
etabliertes Beteiligungsformat, welches Kindern und Jugend-
lichen ermöglicht, ihre Themen, Wünsche und Forderungen 
einfließen zu lassen.
Eigenständige und einmischende Jugendpolitik ermöglichen 
Jugendliche haben nicht dieselben (Einfluss-)Möglichkeiten, 
sich politisch zu beteiligen wie Erwachsene. So dürfen Jugend-
liche beispielsweise auf kommunaler Ebene erst ab 16 Jahren 
und auf Landesebene erst ab 18 Jahren an Wahlen teilnehmen. 
Gleichzeitig sind viele junge Menschen grundsätzlich an ge-
sellschaftspolitischen Themen und politischer Mitbestimmung 
interessiert. Politische Bildung für junge Menschen stellt daher 
eine besondere Verantwortung dar, die dazu beitragen kann, 
Selbstwirksamkeitserfahrungen aus- und Ohnmachtsgefühle 
abzubauen.

Seite 99 Abschlussbericht
Kapitel 6: Abschluss und Ausblick
Die Coronapandemie und die damit einhergehenden Beschrän-
kungen haben sehr deutlich gezeigt, dass Kinder und Jugendli-
che in gesellschaftlichen Debatten und Diskursen oftmals nicht 
oder nur wenig einbezogen werden. Hier wurde deutlich, wie 
wichtig die „Anwaltsfunktion für Kinder- und Jugendinteres-
sen“ durch die Verwaltung, aber auch durch Jugendverbände, 
freie Träger und andere Interessensvertretungen ist. Diese gilt 
es zu erhalten und zu stärken sowie die politische Bildung von 
Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.
Jugendfreundliche Gremienarbeit stärken
Es ist nicht nur wichtig, dass handelnde Personen in Politik und 
Verwaltung fortlaufend für die Bedürfnisse von Kindern und 
Jugendlichen sensibilisiert werden. Ebenso notwendig müssen 
Wege gefunden werden, wie Kinder und Jugendliche an politi-
schen Prozessen oder in Gremien beteiligt werden können. Um 
jungen Menschen den Zugang zu erleichtern, müssen Antrags-
vorgänge ebenso wie Verwaltungsverfahren vereinfacht wer-
den. Die Beteiligung an Planungs- und Entscheidungsprozessen 
kann den positiven Effekt verstärken, dass sich Kinder und 
Jugendliche mit ihrer Stadt oder ihrem Stadtviertel mehr iden-
tifizieren. Ein erster Schritt ist zum Beispiel das Streaming von 
Ausschuss-Sitzungen, das einen einfachen Zugang ermöglicht. 
Aber auch die Sprache und Form der Sitzungen müssten an die 
Bedürfnisse von jungen Menschen angepasst werden.
Mobilität von Kindern und Jugendlichen gestalten 
Es ist geplant, das Thema Verkehr im neuen Aktionsplan „Kin-
der- und jugendfreundliches Köln“ weiter zu konkretisieren, 
auch im Hinblick auf den SUMP-Prozess (Sustainable Urban 
Mobility Plan). Dazu gehören die Berücksichtigung der beson-
deren Mobiltätswünsche und -bedürfnisse von Kindern, Ju-
gendlichen und deren Familien ebenso wie eine stärkere Beach-
tung und verbindliche Berücksichtigung der Perspektive von 
Kindern und Jugendlichen als Verkehrsteilnehmer*innen. Der 
Ausbau des ÖPNV-Angebots unter besonderer 
Berücksichtigung der Bedürfnisse von Kindern, 
Jugendlichen und Familien, insbesondere von 
Personen mit Behinderungen oder Einschrän-
kungen, und die Verminderung gesundheitli-
cher Gefährdung und Schädigung von Kindern 
und Jugendlichen durch den Verkehr (Reduzie-
rung von Unfallgefahren, Luftverschmutzung 
und Lärmbelästigung) stehen im Fokus, dar-
über hinaus der Ausbau von Fahrradstraßen, 
Radwegen und Schnellwegrouten, die Einfüh-
rung von Schulstraßen und mehr. Essenziell im 
Sinne der kinderfreundlichen Kommune ist in 
diesem Prozess die verbindliche Beteiligung 
von Kindern und Jugendlichen an Planungen 
und Prozessen rund um das Thema „Verkehr“.

Seite 100 
In Abstimmung mit dem Amt für Straßen und Verkehrsent-
wicklung als federführendes Amt für das Thema „Verkehr“ 
muss geschaut werden, zu welchen Themenstellungen bereits 
im Vorgriff des anstehenden SUMP-Prozesses eine Zusammen-
arbeit erfolgen kann.
Im Rahmen der Erstellung des neuen Aktionsplans soll geprüft 
werden, inwiefern die genannten Themenstellungen als kon-
krete Maßnahmen in den neuen Aktionsplan einmünden kön-
nen. Die Aufzählung versteht sich daher nicht als abschließend. 
Unsere Erfahrungen aus der ersten Siegelphase zeigen, dass 
sich weitere Themen in den verschiedenen Arbeitsgruppen und 
Beteiligungsformaten zum neuen Aktionsplan-Entwurf noch 
entwickeln können. Außerdem wissen wir, dass sich im wei-
teren Prozess auch Maßnahmen über den Aktionsplan hinaus 
entwickeln können. 
Zur Zusammenarbeit mit dem Verein „Kinderfreundliche 
Kommunen e.V.“ und den Sachverständigen
Die Zusammenarbeit mit dem Verein „Kinderfreundliche Kom-
munen e.V.“ und den Sachverständigen gestaltete sich stets 
positiv und konstruktiv. Der Austausch im Rahmen der halb-
jährlich stattfindenden, zuletzt digitalen, Dialogforen bot eine 
Vielzahl an Anregungen und Impulsen für die eigene Tätig-
keit. Insbesondere der interkommunale Austausch, auch zum 
Thema Kinder- und Jugendrechte in Zeiten einer Pandemie, 
erwies sich als sehr wertvoll. Der regelmäßige und intensive 
Dialog mit den Mitarbeiter*innen des Vereins „Kinderfreund-
liche Kommunen e.V.“ wurde stets durch eine wertschätzende 
Haltung getragen, in der auch die Herausforderungen zur Um-
setzung des Vorhabens offen kommuniziert werden konnten. 
Für Anregungen, zum Beispiel zur Anpassung der Zeitschiene 
der Re-Zertifizierung, zeigte sich der Verein stets offen. 
Perspektivisch ist die Stadt Köln sehr daran interessiert, intensi-
ver mit den Sachverständigen zusammenzuarbeiten, um deren 
Fachexpertise in die weitere Umsetzung des Aktionsplans „Kin-
der- und jugendfreundliches Köln“ stärker einfließen zu lassen. 
Positiv herausstellen möchten wir in diesem Zusammenhang 
die wertvollen Anregungen, Impulse und Kritik für und an 
unserem Prozess, die uns dabei helfen, uns weiterzuentwickeln 
und besser zu werden.

Seite 101 Abschlussbericht
Kapitel 6: Abschluss und Ausblick
Danksagung
Das Amt für Kinder, Jugend und Familie be-
dankt sich bei allen Vertreter*innen der Ver-
waltung und den politischen Vertreter*innen, 
die den Prozess der kinderfreundlichen Kom-
mune aktiv unterstützt haben und weiterhin 
unterstützen. 
Darüber hinaus möchten wir uns beim Kölner 
Jugendring e.V., bei den Vertreter*innen der 
freien Träger und den weiteren Akteur*innen 
bedanken, die mit großem Engagement Maß-
nahmen unterstützt haben oder noch aktiv 
mitgestalten. 
Zu guter Letzt möchten wir uns natürlich und 
vor allem bei allen Kindern, Jugendlichen und 
Heranwachsenden bedanken, die uns tatkräf-
tig bei der Erstellung des Aktionsplans oder im 
laufenden Prozess unterstützen.
Ein ganz besonderer Dank gilt darüber hinaus 
all jenen, die sich mit ihrem Engagement für 
die Verbesserung der Kinder- und Jugend-
freundlichkeit in Köln einsetzen.

Seite 102 
  Abkürzungsverzeichnis
AK Arbeitskreis
BauGB Baugesetzbuch
BSV Bezirksschülervertretung
BMBF Bundesministerium für Bildung und Forschung
BzgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
CFCI Child Friendly Cities Initiative
DKHW Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
GFB Gesundheitsorientierte Familienbegleitungen
GoJa Gesundheitsorientierte Jugendarbeit
JBA Kölner Jugendberufsagentur
JSBK Jugend Sucht Beratung Köln
JuLeiCa Jugendleitercard
KFK Kinderfreundliche Kommune Köln
KI Kommunales Integrationszentrum der Stadt Köln
KidS  Kinder- und Jugendpädagogische Einrichtung der 
Stadt Köln
KJB (Kooperatives) Kinder- und Jugendbüro 
KKSF Kölner KinderSportFest
MKFFI  Ministerium für Kinder, Jugend und Familie, 
Flüchtlinge und Integration (des Landes Nord-
rhein-Westfalen)
OKJA Offene Kinder- und Jugendarbeit
SUMP sustainable urban mobility plan
TuS Turn- und Sportverein
UN United Nations
UNICEF United Nations Children’s Fund
VHS Volkshochschule 
  Kontakte und Ansprechpersonen
Koordination des Siegelverfahrens und des Aktionsplans  
„Kinder- und jugendfreundliches Köln“
kinderfreundliche-kommune@stadt-koeln.de
Anica Latzer – Amt für Kinder, Jugend und Familie
Tel. 0221/221-211 96
Weitere Infos gibt es unter folgendem Link:
https://www.stadt-koeln.de/artikel/68837/index.html
Kooperatives Kinder- und Jugendbüro
Alter Markt 62–64
50667 Köln
jugendbuero@stadt-koeln.de
jugendbuero@koelner-jugendring.de
Yvonne Lemke
Tel. 0221/221-314 60
Willi Becker – Amt für Kinder, Jugend und Familie
Tel. 0221/221-314 61
Michelle Titzer – Amt für Kinder, Jugend und Familie
Tel. 0221/221-314 62
Christina Bergmann – Kölner Jugendring e.V.
Tel. 0177/699 65 17
Instagram: Jugendbüro Köln (jugendbuerokoeln)
Weitere Infos gibt es unter folgendem Link:
www.stadt-koeln.de/service/adressen/10573/index.html
Familienbüro Köln
Ottmar-Pohl- Platz 1
51103 Köln
familienbuero@stadt-koeln.de
Tel. 0221/221-212 21
Weitere Infos gibt es unter folgendem Link:
www.stadt-koeln.de/service/adressen/10644/index.html
7. Anlagen

Die Oberbürgermeisterin
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
Text & Gestaltung
Känguru Colonia Verlag GmbH
www.kaenguru-colonia-verlag.de
Petra Hoffmann
Illustration: Petra Sonnenberg (www.frausonnenberg.de)
Layout: Annette Süß (www.annettesuess.de)
Druck
inpuncto:asmuth druck + medien gmbh
13-CS/51/500/01.2022
Impressum

Anlage 15 ,Auszug Beschlussprotokoll StadtAG LST 14.06.2022

4309 Zeichen

Geschäftsführung  
Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, 
Schwule und Transgender 
Herr Burghof-Parkin 
Telefon:  (0221) 221-21087  
Fax       :  (0221) 221-29166 
E-Mail:  thiemo.burghof-parkin@stadt-koeln.de 
Datum: 15.06.2022 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 6. Sitzung der 
Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender vom 
14.06.2022 
öffentlich 
2.1 Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinderfreundli-
che Kommune“ 
0961/2022 
Ergänzungsantrag des rubicon e.V. zur Beschlussvorlage 0961/2022 
 
 
I. Abstimmung über den Ergänzungsantrag des rubicon e.V. 
 
Beschluss: 
 
Die Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender empfiehlt dem Rat, 
folgenden ergänzenden Beschluss zu fassen: 
 
In dem vorgelegten Entwurf des „Aktionsplans zur Folgezertifizierung der Stadt Köln 
als Kinderfreundliche Kommune“ sind an folgenden Stellen Ergänzungen vorzuneh-
men: 
 
 1. Im Handlungsfeld: „Chancengerechtigkeit Vielfalt“, Seite 65/ letzter Absatz, nach 
dem 2. Satz wird eingefügt: …an Förderschulen stärken. Ein dritter Fokus besteht 
im Schutz vor Diskriminierung und Gewalt der Zielgruppe von trans, nichtbinä-
ren und intergeschlechtlichen Kindern (s. SGB VIII § 9) sowie die Unterstützung 
dieser Kinder, deren Familien und der sie begleitenden Kinderhilfeeinrichtun-
gen (Kitas etc). In den anderen…

2. Nach Seite 69 wird Maßnahme 16 ergänzt und wie folgt eingefügt:

Abstimmungsergebnis: einstimmig zugestimmt

II. Abstimmung über den Beschluss des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen 
und Senioren 
 
Beschluss: 
 
Die Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender empfiehlt dem Rat 
der Stadt Köln, dem Beschluss des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Seni-
oren zu folgen und wie folgt zu beschließen: 
 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den 2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches 
Köln 2022-2025“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umsetzung 
ab Juli 2022.  
 
Bei der Umsetzung sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung stärker be-
rücksichtigt werden.  
 
Bei der Umsetzung des KJFG ist die Situation bzw. Lebenswirklichkeit der Kin-
der und Jugendlichen mit internationaler Familiengeschichte stärker zu be-
rücksichtigen.  
 
Die Stadtverwaltung wird aufgefordert im neuen KJFP die Thematik "Empower-
ment von BiPOC und Rassismuskritische Ansätze" in allen Bereichen der Ju-
gendförderung zu verankern und als eine Maßnahme eine Fachberatungsstelle 
bei einem migrantischen Jugendzentrum einzurichten. 
 
 
Abstimmungsergebnis: einstimmig zugestimmt 
 
 
III. Abstimmung über die Vorlage in der Fassung der geänderten Beschlüsse: 
 
Beschluss: 
 
Die Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender empfiehlt dem Rat 
der Stadt Köln, wie folgt zu beschließen: 
 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den 2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches 
Köln 2022-2025“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umsetzung 
ab Juli 2022.  
 
Ergänzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender: 
 
Bei der Umsetzung sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung stärker be-
rücksichtigt werden.  
 
Bei der Umsetzung des KJFG ist die Situation bzw. Lebenswirklichkeit der Kin-
der und Jugendlichen mit internationaler Familiengeschichte stärker zu be-
rücksichtigen.

Die Stadtverwaltung wird aufgefordert im neuen KJFP die Thematik "Empower-
ment von BiPOC und Rassismuskritische Ansätze" in allen Bereichen der Ju-
gendförderung zu verankern und als eine Maßnahme eine Fachberatungsstelle 
bei einem migrantischen Jugendzentrum einzurichten. 
 
In dem vorgelegten Entwurf des „Aktionsplans zur Folgezertifizierung der Stadt 
Köln als Kinderfreundliche Kommune“ sind an folgenden Stellen Ergänzungen 
vorzunehmen: 
 
 1. Im Handlungsfeld: „Chancengerechtigkeit Vielfalt“, Seite 65/ letzter Absatz, 
nach dem 2. Satz wird eingefügt: …an Förderschulen stärken. Ein dritter Fokus 
besteht im Schutz vor Diskriminierung und Gewalt der Zielgruppe von trans, 
nichtbinären und intergeschlechtlichen Kindern (s. SGB VIII § 9) sowie die Un-
terstützung dieser Kinder, deren Familien und der sie begleitenden Kinderhil-
feeinrichtungen (Kitas etc). In den anderen…  
 
2. Nach Seite 69 wird Maßnahme 16 ergänzt und wie folgt eingefügt:

Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt

Anlage 9, Auszug AVR 10.05.2022 Vorabauszug zu TOP 10.1

912 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und 
Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 
Frau Siemon 
Telefon:  (0221) 221 25001  
Fax       :  (0221) 221 22026 
E-Mail:   anja.Siemon@STADT-KOELN.DE 
Datum:  30.05.2022 
Auszug 
aus der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses Allgemeine 
Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales vom 
10.05.2022 
öffentlich 
10.1 Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinderfreundli-
che Kommune“ 
0961/2022 
 
 
Beschluss wie im Jugendhilfeausschuss:  
 
Der AVR empfiehlt dem Rat wie folgt zu beschließen:  
 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den 2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches 
Köln 2022-2025“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umsetzung 
ab Juli 2022.  
Bei der Umsetzung sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung stärker be-
rücksichtigt werden. 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig beschlossen.

Anlage 2: KFK_Kinder- und Jugendversion

37917 Zeichen

Abschlussbericht
WIE WIRD EINE STADT  
KINDERFREUNDLICH?
Aktionsplan 2018–2021 – Kinderfreundliche Kommune Köln

Seite 3 
Inhalt
4 Liebe junge Kölner*innen,
5 Liebe junge Kölner*innen,
7 Ziele für unsere Stadt
8 Der Kölner Aktionsplan
10 Aber wie verändert man eine Stadt?
11 Leben in der Großstadt Köln
13 In einer Stadt gibt es sehr viel zu tun
14 Wer hat hier den Überblick?
16 Wer kümmert sich um Kinder und Jugendliche?
17 Was bedeutet das?
18 Was ist eine kinderfreundliche Kommune?
20 11 Meilensteine: Köln ist auf dem richtigen Weg
22 1. Meilenstein:  Kinderfreundlichkeit steht in der Haupt-
satzung
23 2. Meilenstein: Kölner Jugendbefragung
24 3. Meilenstein: Das Kinder- und Jugendbüro eröffnet
25 4. Meilenstein:  Das Qualitätshandbuch der städtischen 
Kitas erscheint
27 5. Meilenstein: Die Kinderrechte feiern Geburtstag
28 6. Meilenstein:  DER „Child Friendly Cities Summit“ fin-
det statt
30 7. Meilenstein: Das Stadtgespräch Jugend findet statt
31 8. Meilenstein:  Das Amt für Kinder, Jugend und Familie  
beschreibt seine Werte
33 9. Meilenstein: Das Familienbüro eröffnet
34 10. Meilenstein: Die Kölner Kinderstadtpläne
36 11. Meilenstein: Auf Kölner Nacken – Geld für Gutes
38 Und wie geht es jetzt weiter?
39 Die Kinderfreundliche Kommune und Corona 
41 Ein neuer Aktionsplan entsteht

Seite 4 
Liebe junge Kölner*innen,
im Jahr 2018 hat die Stadt Köln entschieden, dass sie 
mehr für die Rechte von Kindern und Jugendlichen 
tun möchte. Deshalb macht sie mit bei einem großen 
Projekt, das sich „Kinderfreundliche Kommune“ nennt. 
Wir möchten, dass sich Kinder und Jugendliche als ein 
wichtiger Teil von Köln fühlen und dass sie daran mit-
arbeiten können, ihre Stadt zu einem besseren Ort zu 
machen. Und wir wollen, dass das für alle Kinder und 
Jugendliche gilt – egal auf welche Schule sie gehen, in 
welchem Stadtteil sie wohnen, wie viel Geld ihre Eltern 
haben oder wie gut ihre Noten sind.
Aber was genau brauchen junge Menschen, damit sie 
dazu in der Lage sind? Wir haben Kinder und Jugend-
liche danach gefragt. Wir haben mit ihren Eltern ge-
sprochen. Und wir haben mit Personen geredet, die 
mit Kindern, Jugendlichen und Familien arbeiten. Die 
Antworten auf diese Fragen haben wir gesammelt und 
darüber nachgedacht. Aus den Antworten und unseren 
Gedanken dazu haben wir vor drei Jahren einen großen 
Aktionsplan geschrieben. Darin steht, wie Köln kinder- 
und jugendfreundlicher werden kann. Wir haben uns 
dafür elf Ziele gesetzt, über die wir euch auf den nächs-
ten Seiten berichten werden.
Köln hat sich auf den Weg gemacht, diese Ziele zu er-
reichen. In manchen Bereichen sind wir bestimmt noch 
weit davon entfernt, wirklich kinderfreundlich zu sein. 
Manche Themen haben wir vielleicht noch gar nicht 
im Blick, obwohl sie für eine kinderfreundliche Kom-
mune wichtig wären. Eines ist für uns klar: Kinder und 
Jugendliche wissen am besten, was sie möchten und 
brauchen. Deshalb haben wir uns vorgenommen, euch 
immer wieder zu fragen und viel mit euch zu sprechen. 
Eure Meinung ist wichtig für Köln. Mit euch zusammen 
möchten wir die Zukunft unserer Stadt gestalten.
Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Seite 5 
Liebe junge Kölner*innen,
unser Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ wur-
de im Februar 2012 gegründet. Wir können also bald 
ein kleines Jubiläum feiern. Seit fast zehn Jahren helfen 
wir Städten und Gemeinden in ganz Deutschland, auf 
die Kinderrechte zu achten und sie im Alltag zu leben. 
Wir haben viel gelernt in dieser Zeit, denn wir sprechen 
ganz regelmäßig mit den Menschen in den Kommunen 
und lassen sie berichten, wie es bei ihnen läuft: Welche 
Fortschritte haben sie gemacht? Wo gibt es Probleme? 
Welche Erfahrungen möchten sie gern mit anderen 
teilen? Wo brauchen sie einen Rat? So machen wir es 
auch in Köln, der ersten Millionenstadt im Programm 
„Kinderfreundliche Kommune“. 
Nicht jede Stadt oder Gemeinde auf dem Weg zu mehr 
Kinderfreundlichkeit muss das Rad neu erfinden. Wir 
können uns gegenseitig weiterhelfen und voneinander 
lernen. Unser Verein ist dafür die Schnittstelle. Wir 
verbinden Kommunen miteinander und bringen sie ins 
Gespräch. Wir helfen dabei, gute Konzepte und Ideen 
auszutauschen. Wir begleiten und beraten die Kom-
munen. Wir schauen uns die Situation genau an und 
geben Empfehlungen. Wir bieten Fortbildungen an und 
stellen den Menschen in den Kommunen Fachleute an 
die Seite. 
Durch unsere Arbeit stärken wir gemeinsam mit sehr 
vielen Menschen in Deutschland und darüber hinaus 
die UN-Kinderrechtskonvention. Wir wollen, dass sie die 
Grundlage für unser Miteinander ist. Von einer kinder-
freundlichen Kommune profitieren nämlich nicht nur 
Kinder und Jugendliche, sondern alle. Das spürt ihr 
hoffentlich auch schon in eurer Heimatstadt Köln. Wir 
sind auf diesem Weg gern an eurer Seite.
Anne Lütkes
Vorstandsvorsitzende Kinderfreundliche Kommunen e. V.

Seite 6

ZIELE  
FÜR UNSERE  
STADT

Seite 8 
Der Kölner Aktionsplan
 1.   Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche gesund auf-
wachsen. Sie sollen wissen, wie sie ihre Gesundheit 
schützen können. Sie sollen eine gute Behandlung 
bekommen, wenn sie krank sind. Außerdem wollen wir, 
dass sie in Kitas, Schulen, Museen, Theatern, Bücherei-
en und an anderen Orten wichtige Dinge für ihr Leben 
lernen.
 2.   Wir wollen mehr Sportmöglichkeiten für Kinder und Ju-
gendliche schaffen. Das sind nicht nur Sporthallen oder 
Sportplätze, sondern auch öffentliche Plätze, an denen 
man gut spielen und sich bewegen kann.
 3.   Wir wollen jungen Menschen einen guten Umgang mit 
dem Internet und mit sozialen Medien vermitteln. Sie 
sollen wissen, welche Regeln gelten und wo mögliche 
Gefahren sind. Niemand soll Angst vor Cybermobbing 
oder anderen Angriffen haben müssen.
 4.   Wir wollen alle jungen Kölner*innen einbeziehen. Es 
macht keinen Unterschied, aus welchem Land sie oder 
ihre Eltern ursprünglich kamen. Es macht keinen Unter-
schied, ob sie ein Handicap haben. Es macht keinen 
Unterschied, in wen sie sich verlieben. Für uns sind alle 
gleich viel wert.
 5.   Wir wollen Orte, an denen junge Menschen unterwegs 
sind, besser gestalten. Kinder und Jugendliche sollen 
sich auf Straßen und Plätzen, in Parks und auf Radwe-
gen, an Bus- und Bahnstationen sicher fühlen und sich 
gut zurechtfinden.

6.   Wir wollen etwas gegen Armut und die Folgen davon 
machen. Kinder und Jugendliche, die in ärmeren Fami-
lien leben, sollen gute Chancen für ihre Zukunft haben. 
Wir wollen sie deshalb beim Lernen und bei der Suche 
nach dem richtigen Beruf unterstützen.
 7.   Wir wollen bei allen Entscheidungen in der Stadtver-
waltung und der Stadtpolitik immer daran denken, was 
diese Entscheidungen für Kinder und Jugendliche be-
deuten.
 8.   Wir wollen, dass alle Menschen, die bei der Stadt arbei-
ten, die Kinderrechte gut kennen und danach handeln.
 9.   Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche in unserer 
Stadt mitbestimmen können. Wir wollen nicht nur ihre 
Meinung hören, sondern sie sollen dabei sein, wenn wir 
etwas planen oder entscheiden müssen, was ihr Leben 
betrifft.
 10.   Wir wollen, dass unsere Stadt mit ihren Straßen, Plät-
zen, Parks und Häusern nicht nur für Erwachsene, son-
dern auch für die Bedürfnisse von Kindern und Jugend-
lichen geplant und gebaut wird.
 11.   Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche und die ganze 
Stadtgesellschaft über Kinderrechte Bescheid wissen. 
Nur dann können sie bemerken, wenn die Kinderrechte 
nicht beachtet werden, und etwas dagegen tun.

Seite 10 
ABER WIE VERÄNDERT 
MAN EINE STADT?

Leben in der Großstadt Köln
1.088.040 Menschen leben in Köln.
185.000 davon sind Kinder und Jugendliche
250.000 davon sind älter als 60 Jahre
Es gibt über 100.000 Haushalte in Köln, in denen Men-
schen mit Kind leben. Fast ein Viertel davon sind Mütter 
oder Väter, die alleine erziehen. 
In 290.000 Haushalten lebt ein Mensch allein
Jedes Jahr kommen in Köln 11.000 Babys  
auf die Welt.
Köln hat …
… 297 Schulen mit 152.049 Schüler*innen
… 685 Kitas mit 41.986 Kita-Kindern
…  918 T agesmütter und Tagesväter, die 3.397 Kinder 
betreuen
Menschen aus über 180 Ländern leben in Köln.
40,4 Prozent der Kölner*innen haben einen Migrations-
hintergrund. Sie selber, ihre Eltern oder Großeltern sind 
in einem anderen Land geboren und irgendwann nach 
Deutschland eingewandert.

Seite 12 
Die Stadt hat neun Stadtbezirke: 
Innenstadt, Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld, Nip-
pes, Chorweiler, Porz, Kalk und Mülheim. In den Stadt-
bezirken gibt es 86 Stadtteile. Die Menschen nennen 
ihren Stadtteil oft „Veedel“. Das ist das kölsche Wort  
für Stadtviertel.

In einer Stadt gibt es sehr viel zu tun
Über eine Million Menschen leben in Köln. Sie alle  
brauchen Raum – zum Wohnen, zum Arbeiten, zum 
Spielen, zum Ausruhen, für Treffen … Sie drehen das 
Wasser in ihren Badezimmern auf. Sie laden ihre Han-
dys. Ihr Müll wird abgeholt. Straßen und Radwege 
werden gebaut oder repariert. Bäume in Parks werden 
beschnitten, Rasenflächen gemäht. Junge Menschen 
besuchen Schulen und Kitas. Alte Menschen treffen sich 
in Senioreneinrichtungen. Menschen mit einer Krank-
heit bekommen Hilfe. Manchmal gehen Leute ins Thea-
ter oder ins Museum oder in die Bücherei. Oft fährt 
man mit der Bahn oder dem Bus irgendwohin. Wenn 
es in der Stadt einen Notfall gibt, muss die Feuerwehr 
oder der Rettungsdienst kommen. Es gibt Turnhallen, 
Sportplätze und Schwimmbäder in der Stadt. Im Rat-
haus bekommt man Führerscheine, Ausweise, Reise-
pässe. Babys kommen zur Welt. Menschen sterben und 
werden beerdigt … Je länger man über das Stadtleben 
nachdenkt, desto größer und wimmeliger wird das Bild. 
Die Stadt ist wie eine große, komplizierte Maschine, in 
der ein Rädchen ins andere greift.

Seite 14 
Wer hat hier  
den Überblick?
Den Überblick hat die Verwaltung der Stadt Köln. Sie 
organisiert unser Zusammenleben. Und weil es so viele 
Dinge in einer Stadt zu regeln gibt, braucht es viele Leu-
te, die das machen: 20.000 Menschen arbeiten bei der 
Stadt Köln. Sie kümmern sich um Kunst und Kultur, Um-
welt und Klima, Wirtschaft und Digitalisierung, Bauen 
und Wohnen, Gesundheit und Mobilität, Bildung und 
Sport, Kinder und Familien, Finanzen und Gesetze, Ord-
nung und Sicherheit … und das sind noch längst nicht 
alle Themen. Die Oberbürgermeisterin Henriette Reker 
ist die Chefin der gesamten Stadtverwaltung – also von 
20.000 Menschen! 
Damit all diese Menschen gut zusammenarbeiten 
können und wissen, wofür sie verantwortlich sind, gibt 
es in der Stadtverwaltung Dezernate, Ämter und Abtei-
lungen. Ihr könnt euch das vielleicht wie einen großen 
Schrank mit vielen Schubladen und Fächern vorstellen.
Was ist eigentlich eine Verwaltung? 
Schaut doch mal auf die Seite  
www.Hanisauland.de.
Die Kinderseite der Bundeszentrale für 
politische Bildung erklärt viele Begriffe 
und Zusammenhänge.

Seite 15 
Köln hat neun große Fächer, das sind die Dezernate, 
plus ein weiteres Fach für die Oberbürgermeisterin.
Auf einem steht zum Beispiel „Allgemeine Verwaltung 
und Ordnung“. In diesem Fach haben wir eine große 
Schublade mit vier Unterteilungen für Feuerwehr, 
Feuerschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz. 
Außerdem haben wir eine Schublade für das Ordnungs-
amt und eine für das Ausländeramt. Wir können eine 
Tür öffnen, auf der „Bürgerämter“ steht. Hinter dieser 
Tür sehen wir neun Regalbretter – jeweils eines für das 
Bürgeramt in der Innenstadt, Rodenkirchen, Lindenthal, 
Ehrenfeld, Nippes, Chorweiler, Porz, Kalk und Mülheim. 
Wenn man die große Schublade mit der Aufschrift „Bür-
gerdienste“ öffnet, dann sieht man dort wieder viele 
Unterteilungen für die einzelnen Aufgaben, die dieses 
Amt hat. Und so geht es immer weiter … Weil der 
Schrank gut aufgeräumt und beschriftet ist, finden sich 
die Menschen zurecht und wissen, wer welche Aufga-
ben hat. Wenn sich etwas verändert, muss im Schrank 
umsortiert werden. Oft dauert es ein bisschen, bis man 
sich an eine neue Ordnung gewöhnt hat.
Es gibt neun Dezernate plus eins für die Oberbürgermeisterin:
1. Dezernat I – Allgemeine Verwaltung und Ordnung
2.  Dezernat II – Finanzen und Recht
3. Dezernat III – Mobilität
4. Dezernat IV – Bildung, Jugend und Sport
5. Dezernat V – Soziales, Gesundheit und Wohnen
6. Dezernat VI – Planen und Bauen
7. Dezernat VII – Kunst und Kultur
8. Dezernat VIII – Umwelt, Klima und Liegenschaften
9. Dezernat IX –  Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung  
und Regionales
plus das Dezernat OB – das ist das Fach der Oberbürgermeisterin.

Wer kümmert sich um Kinder  
und Jugendliche?
Es gibt im Fach „Bildung, Jugend und Sport“ eine 
Schublade, auf der „Amt für Kinder, Jugend und Fami-
lie“ steht. Es ist das größte Amt der Stadtverwaltung – 
dort arbeiten 5.500 Menschen. Sie haben viele ver-
schiedene Aufgaben. Sie kümmern sich um Spielplätze, 
Ferien- und Freizeitangebote, Jugendzentren, Kinder-
gärten, Pflegefamilien, Jugendschutz, Hilfe in Krisen, 
Ausbildungsförderung … 
Außerdem achtet das Amt für Kin-
der, Jugend und Familie darauf, dass 
die Stadt Köln Schritt für Schritt 
kinder- und jugendfreundlicher 
wird. Vor ein paar Jahren wurde das 
in der Stadtverwaltung so entschie-
den: Köln will die Rechte von Kin-
dern und Jugendlichen gemäß der 
UN-Kinderrechtskonvention stärken 
und eine „Kinderfreundliche Kom-
mune“ werden.

Seite 17 
Was bedeutet das?
Kinder und Jugendliche haben eigene Rechte. Obwohl 
sie „Kinderrechte“ genannt werden, gelten sie für junge 
Menschen von der Geburt bis zum Erwachsenwerden.  
Kinder und Jugendliche haben zum Beispiel ein Recht 
auf Bildung, auf Gesundheit, auf Gleichheit, auf Schutz 
vor Gewalt und Krieg, auf Spiel und Freizeit, auf freie 
Meinungsäußerung und Beteiligung, auf Informationen, 
auf Privatsphäre, Würde und Fürsorge.
UNICEF hat die Kinderrechte hier  
verständlich für Kinder beschrieben.  
Ihr könnt sie über diesen QR-Code  
herunterladen.
www.unicef.de
In der UN-Kinderrechtskonvention sind diese und viele 
weitere Rechte vor über 30 Jahren aufgeschrieben 
worden. Fast alle Länder der Erde haben unterschrie-
ben, dass sie die Kinderrechte achten wollen – 195, 
um genau zu sein. Auch Deutschland gehört dazu. Alle 
diese Länder müssen den Vereinten Nationen regelmä-
ßig Bericht darüber erstatten, wie sie die Kinderrechte 
einhalten. 
Kinderrechte sind also geltendes Recht in Deutsch-
land. Trotzdem haben Kinder und Jugendliche auch 
in unserem Land manchmal ein Problem damit, ihre 
Rechte durchzusetzen. Die meisten Entscheidungen 
zum Beispiel werden von Erwachsenen getroffen. Und 
die fragen oft nicht danach, wie Kinder und Jugend-
liche zu einer Sache stehen. Selbst dann nicht, wenn 
es bei dieser Sache um etwas geht, was die Kinder und 
Jugendlichen direkt betrifft. In der „Kinderfreundlichen 
Kommune“ soll das anders sein, denn auf Beteiligung 
haben Kinder und Jugendliche ein Recht.

Seite 18 
Was ist eine kinderfreundliche  
Kommune?
Es gibt einen Verein in Deutschland, der heißt „Kinder-
freundliche Kommune e.V.“. Er hilft Städten und Ge-
meinden dabei, die Kinderrechte im Alltag umzusetzen 
und dadurch kinder- und jugendfreundlicher zu werden. 
Dieser Verein hat beschrieben, was eine kinderfreund-
liche Kommune ausmacht:
Der Verein „Kinderfreundliche Kommune e.V.“ wurde von 
Unicef und dem Deutschen Kinderhilfswerk gegründet. 
Städte und Gemeinden können hier mitmachen. Sie müs-
sen beschreiben, wie sie kinderfreundlicher werden wol-
len, und bekommen dann ein Siegel. Damit zeigen sie 
allen, dass sie mit dem Verein zusammenarbeiten.
www.kinderfreundliche-kommunen.de
 1.   Eine kinderfreundliche Kommune denkt bei allen Ent-
scheidungen immer an die Interessen und Rechte von 
Kindern und Jugendlichen. Sie fragt sich, welche Aus-
wirkungen jede Entscheidung auf das Leben von jungen 
Menschen haben kann.
 2.   In der kinderfreundlichen Kommune wissen Kinder und 
Jugendliche, an wen sie sich wenden können, wenn sie 
etwas besprechen möchten, wenn sie Hilfe brauchen, 
wenn sie etwas in ihrem Umfeld verändern möchten 
oder wenn sie Informationen suchen. Die kinderfreund-
liche Kommune hat ein großes Netz von gut sichtbaren 
Anlaufstellen für Kinder, Jugendliche und Familien.
KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE
       Köln

3.   In der kinderfreundlichen Kommune machen Kinder 
und Jugendliche bei Entscheidungen mit. Erwachsene 
finden ihre Wünsche, Einstellungen und Bedürfnisse 
wichtig und hören ihnen zu. Sie glauben, dass junge 
Menschen ihre Stadt mitgestalten können und sollen.
 4.   Die kinderfreundliche Kommune will, dass junge Men-
schen über ihre Rechte Bescheid wissen. Und sie will, 
dass Kinder und Jugendliche gut erkennen, wie und wo 
sie ihre Rechte im Alltag umsetzen können. Wo finden 
sie Informationen? Wie können sie sich gegen Unrecht 
wehren? Wo können sie mitgestalten?
Auf der Seite der Stadt Köln findet ihr 
Infos und einen Film zum Thema.
www.stadt-koeln.de/artikel/68837/
index.html

Seite 20 
11 MEILEN-
STEINE: KÖLN 
IST AUF DEM 
RICHTIGEN 
WEG

Seite 21 
Die Stadt Köln möchte, dass sich unsere Gesellschaft 
verändert und kinderfreundlicher wird. Deshalb ist 
sie „Kinderfreundliche Kommune“ geworden und hat 
damit versprochen, in allen Lebensbereichen, für die 
sie als Stadt verantwortlich ist, auf die Kinderrechte zu 
achten.
Eine so große Stadt wie Köln in eine kinderfreundliche 
Kommune umzuwandeln, ist jedoch ein weiter Weg. 
Manche Veränderungen brauchen viel Zeit und man 
sieht oft lange gar nicht, dass überhaupt etwas pas-
siert. Das ist ein bisschen wie auf hoher See: Ein kleines 
Sportboot ist schnell und wendig. Ein Supertanker  
wie Köln braucht sehr viel länger, um die Richtung zu 
wechseln.
Aber zum Glück gibt es unterwegs auch richtige Meilen-
steine, die schon von Weitem zu sehen sind. Meilen-
steine weisen einem den Weg. Sie zeigen allen, wie die 
kinderfreundliche Kommune sein kann. Und wie gut es 
sich in ihr leben lässt.

Seite 22 
1. MEILENSTEIN:  
KINDERFREUNDLICHKEIT 
STEHT IN DER  
HAUPTSATZUNG
Die Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist die Chefin 
der Stadtverwaltung. Aber kann sie deshalb über alles 
bestimmen, was in der Stadt gemacht wird?  
Nein, das kann sie nicht. Es gibt in Köln einen Stadt-
rat, der über die wichtigen Fragen der Stadt redet und 
Entscheidungen trifft. Alle fünf Jahre findet eine Kom-
munalwahl statt, bei der der Stadtrat gewählt wird. Alle 
Kölner*innen ab 16 Jahren dürfen mitwählen. Wie der 
Stadtrat miteinander arbeitet und welche Regeln hier 
gelten, das steht alles in der Hauptsatzung. Und seit 
dem 21. Juni 2018 gibt es darin einen neuen Satz:
§ 12b Kinder- und Jugendfreundlichkeit  
„Die Stadt Köln ist eine kinder- und jugendfreund-
liche Stadt.“
Für die Stadt Köln ist dieser kleine Satz eine große Sa-
che, denn die Kinderfreundlichkeit wird durch ihn eine 
Vorschrift und gilt für alle Bereiche in der Verwaltung 
und in der Politik.

Seite 23 
2. MEILENSTEIN:  
KÖLNER  
JUGENDBEFRAGUNG
Zum ersten Mal hat die Stadt Köln im Jahr 2018 junge 
Menschen zwischen 14 und 20 Jahren danach gefragt, 
wie es ihnen in ihrer Stadt geht und was sie sich für 
Köln in der Zukunft wünschen. Die Befragung ging 
über verschiedene Bereiche ihres Lebens: Alltag, Politik, 
Engagement und Freizeit. Mehr als 5.000 Jugendliche 
haben mitgemacht und ihre Meinung gesagt.
Über die Ergebnisse der Befragung gibt es einen Be-
richt, der für alle interessierten Menschen im Internet 
veröffentlicht wurde. Zusätzlich wurde er an alle Men-
schen weitergegeben, die in der Stadt arbeiten und die 
an Entscheidungen beteiligt sind. Sie sollen nachlesen 
können, was junge Leute denken und wollen. Und wenn 
es wieder etwas zu entscheiden oder zu planen gibt, 
dann sollen die Bedürfnisse der Jugendlichen beachtet 
werden.
Ihr findet alle Infos zur Jugend- 
befragung und die Ergebnisse online:
www.jugendbefragung.koeln

Seite 24 
3. MEILENSTEIN:  
DAS KINDER-  
UND JUGENDBÜRO  
ERÖFFNET
Auf dem Alter Markt ganz in der Nähe vom Rathaus 
gibt es ein Büro, das für die Kinderrechte zuständig ist. 
Kinder und Jugendliche können einfach vorbeikommen 
und über ihre Ideen, Meinungen, Wünsche, aber auch 
Probleme oder Schwierigkeiten sprechen. Sie be-
kommen hier die Informationen, die sie brauchen. Sie 
erfahren hier, wo sie etwas mitgestalten können. Wenn 
sie eine gute Idee haben, bekommen sie hier Hilfe bei 
der Umsetzung.
Das Kinder- und Jugendbüro ist ein riesiger und sehr 
wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur kinderfreund-
lichen Kommune. 
Du kannst dich im Kinder- und Jugendbüro melden, 
wenn du daran mitarbeiten willst, dass unsere Stadt 
kinder- und jugendfreundlicher wird. 
Kooperatives Kinder- und Jugendbüro
Alter Markt 62–64
50667 Köln
Telefon 0221/221-314 60
jugendbuero@stadt-koeln.de
www.stadt-koeln.de/artikel/71108/
index.html

Seite 25 
4. MEILENSTEIN:  
DAS QUALITÄTSHAND-
BUCH DER STÄDTISCHEN 
KITAS ERSCHEINT
Was sollen die Menschen, die in einer Kindertagesstätte 
arbeiten, über Kinderrechte wissen? Welche Einstellung 
müssen sie Kindern gegenüber haben? Wovor müssen 
sie Kinder schützen? Wie sollen sie Kinder behandeln? 
Was sollen sie Kindern beibringen? Wie sollen sie mit 
Kindern sprechen?
Diese Fragen hat sich die Stadt Köln gestellt und mit 
den Erzieher*innen und Kindern in über 200 städti-
schen Kindertagesstätten besprochen. Das Ergebnis ist 
ein Qualitätshandbuch, in dem steht, was für die Stadt 
Köln gute pädagogische Arbeit in ihren Kindertages-
stätten eigentlich genau bedeutet.
Für die Menschen, die in den Kitas arbeiten, gibt es Leit-
linien, die diese Gedanken zusammenfassen und an die 
sich alle halten müssen. Darin versprechen Erzieher*in-
nen, dass sie Kinder mit Respekt und Wertschätzung 
ansprechen und behandeln. Sie wollen Kinder ernst 
nehmen, ihnen zuhören und auf ihre Bedürfnisse ach-
ten. Sie wollen die Stärken eines Kindes in den Vorder-
grund stellen und nicht seine Schwächen. Sie wollen, 
dass Kinder sich selbst mögen und achtsam mit sich 
und anderen umgehen. Und sie versprechen, Kinder zu 
beschützen und sich darum zu kümmern, wenn jemand 
Grenzen überschreitet.

Seite 26 
Die Leitlinien wurden auf Lein-
wände gedruckt, die jetzt in allen 
Kitas hängen. Sie erinnern im Alltag 
immer daran, wie Erzieher*innen in 
einer kinderfreundlichen Kommune 
mit ihren Kindern und Familien um-
gehen wollen.

Seite 27 
5. MEILENSTEIN:  
DIE KINDERRECHTE  
FEIERN GEBURTSTAG
Im November 2019 war es genau 30 Jahre her, dass die 
Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention 
beschlossen haben. Dieser runde Geburtstag wurde in 
Köln das ganze Jahr über mit vielen Aktionen und Ver-
anstaltungen gefeiert. Es ist sogar ein Film-Clip entstan-
den, in dem Kinder die Kinderrechte erklären. Dieser 
Film lief im Kölner Kino Cinedom bis Ende 2019 bei 
allen Filmen als Vorfilm.
Auf YouTube könnt ihr den Film  
anschauen:
www.youtube.com/watch?v=ovUpyh 
5BDf4
Es gab 2019 auch wieder ein großes Weltkindertag-Fest 
im Rheingarten und in der Altstadt, auf dem das Kinder-
rechte-Jubiläum mit vielen tausend kleinen und großen 
Menschen gefeiert wurde.
In den vergangenen zwei Jahren haben 
wir wegen Corona das große Weltkinder-
tag-Fest anders gefeiert als sonst. Was 
für 2022 geplant ist, erfahrt ihr unter 
www.weltkindertag-koeln.de

6. MEILENSTEIN:  
DER „CHILD FRIENDLY  
CITIES SUMMIT“ FINDET 
STATT
Weil die Kinderrechte in fast allen Ländern der Welt gel-
ten, gibt es sehr viele und sehr unterschiedliche Städte 
und Gemeinden, die kinder- und jugendfreundlicher 
werden wollen. Da liegt es doch nahe, zu fragen, wie 
die anderen das machen, oder?
Genau das ist vom 15. bis 18. Oktober 2019 passiert: 
Im Kölner Gürzenich kamen mehr als 550 internationale 
Gäste zusammen. Sie haben miteinander geredet und 
gearbeitet. Dabei waren Bürgermeister*innen, Fachleu-
te sowie Kinder und Jugendliche aus über 60 Ländern. 
Weil diese Menschen viele unterschiedliche Sprachen 
sprechen, hat man der Veranstaltung einen englischen 
Namen gegeben: Child Friendly Cities Summit. Das be-
deutet: Gipfeltreffen der kinderfreundlichen Städte.

Seite 29 
Das Ziel des Gipfels war es, Erfahrungen, Ideen und 
Wege auszutauschen, wie das Aufwachsen in Städten 
und Gemeinden kinderfreundlicher gestaltet werden 
kann. Die Kinder und Jugendlichen selber stellten ihre 
Forderungen an eine kinderfreundliche Kommune in 
einem Manifest vor unter dem Titel Our cities. Our lives. 
Our future – Unsere Städte. Unsere Leben. Unsere Zu-
kunft. Rund 120.000 junge Menschen hatten sich im 
Vorfeld an weltweiten Umfragen und Diskussionsrun-
den zum Aufwachsen in Städten beteiligt und konnten 
ihre Meinung beitragen.
Zum Abschluss des Gipfels unterzeichneten mehr als 
100 Stadtoberhäupter aus über 40 Ländern die Cologne 
Child Friendly Cities Mayors’ Declaration, die Kölner Erklä-
rung für mehr Kinderfreundlichkeit. Der Kölner Gipfel 
brachte zum ersten Mal Städte und Kommunen zusam-
men, um die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonven-
tion weiter voranzutreiben.
Ihr könnt die Kölner Erklärung  
für mehr Kinderfreundlichkeit hier  
herunterladen.
www.unicef.de/blob/202038/93243 
b1e71b31531bc5769ea687f8812/ 
mayors-declaration-data.pdf

Seite 30 
7. MEILENSTEIN:  
DAS STADTGESPRÄCH  
JUGEND FINDET STATT
Eine kinderfreundliche Kommune kann nicht entstehen 
ohne die Beteiligung und die Meinung von Kindern 
und Jugendlichen. Aus diesem Grund hat am 13. Feb-
ruar 2020 im Historischen Rathaus das „Stadtgespräch 
Jugend“ stattgefunden. Unsere Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker hatte unter dem Hashtag #DeineStadt-
DeineThemen dazu eingeladen.
Sie selber und einige andere aus dem Team der Stadt-
verwaltung haben mit jungen Menschen über deren 
Erfahrungen, Ideen und Vorschläge für die Stadt Köln 
gesprochen. Und sie haben vor allem zugehört.
Diese Themen waren den Kindern und Jugendlichen be-
sonders wichtig:
• die Ausstattung von Schulen und Jugendzentren
•  die be sondere Verkehrsproblematik für Kinder und 
Jugendliche
• die Sicherheit im öffentlichen Raum
• der Einsatz von Pferden in Karnevalszügen
•  me hr außerschulische Gedenkstättenfahrten in Zei -
ten zunehmender rechtsextremer Gewalttaten
Stadtgespräche finden regelmäßig in Köln statt. Men-
schen bekommen hier die Möglichkeit, mit Politik und 
Verwaltung über ihre Themen zu sprechen. Das Stadt-
gespräch Jugend war das erste, zu dem Kinder und 
Jugendliche eingeladen waren.

8. MEILENSTEIN:  
DAS AMT FÜR KINDER,  
JUGEND UND FAMILIE  
BESCHREIBT SEINE WERTE
Über 5.500 Menschen arbeiten im Amt für Kinder, 
Jugend und Familie. Sie wissen sehr viel über die Be-
dürfnisse und Interessen von Kindern und Jugendlichen 
und ihre Arbeit ist wichtig für die Beachtung der Kinder-
rechte. Sie haben fast jeden Tag mit jungen Menschen 
zu tun. Oft sind sie der direkte Kontakt zwischen Politik, 
Verwaltung und Kindern oder Jugendlichen.
Im Jahr 2020 haben sie darüber gesprochen, mit 
welcher Haltung und in welcher Form sie auf Kinder, 
Jugendliche oder Familien zugehen möchten und wie 
sie ihre Arbeit verstehen. Ganz ähnlich wie im 4. Meilen-
stein, dem Qualitätshandbuch für die Kitas, haben sie 
das in ihren Leitlinien genau beschrieben.

Beraten, Begleiten & Handeln mit Respekt und 
Wertschätzung
Unter dieser Überschrift versprechen die Menschen, die 
im Amt für Kinder, Jugend und Familie arbeiten, dass sie 
die Kinderrechte kennen und sich an diese gebunden 
fühlen. Sie wollen Kinder und Jugendliche schützen 
und dafür sorgen, dass sie gut aufwachsen können. Sie 
wollen ihnen und ihren Familien mit Wertschätzung 
und Respekt begegnen. Sie nehmen ihre Anliegen 
ernst, hören ihnen zu und unterstützen sie dabei, gute 
Lösungen und Wege zu finden. Sie schauen nach den 
Stärken der Menschen und möchten diese noch stärker 
machen. Sie wollen keine Vorurteile haben und Men-
schen nicht in Schubladen stecken. Und sie wollen sich 
selbst beobachten und immer wieder über ihr Handeln 
nachdenken und miteinander sprechen.

Seite 33 
9. MEILENSTEIN:  
DAS FAMILIENBÜRO  
ERÖFFNET
Wo finde ich eine passende Kinderbetreuung? Wie lerne 
ich andere Familien kennen? Wir streiten in der Familie 
so viel, wer kann uns weiterhelfen? Ist mit meinem Kind 
alles in Ordnung? Es weint so viel. Familienleben ist 
nicht immer einfach und Mütter und Väter haben viele 
Fragen. Dass sie die richtigen Antworten bekommen 
und auch die nötige Hilfe, ist für ein gutes und gesun-
des Aufwachsen von Kindern sehr wichtig.
In Köln gibt es viele Ämter, Einrichtungen und Organisa-
tionen, die Antworten geben können und ganz prak-
tisch weiterhelfen. Gefehlt hat bis zum 17. Juni 2020 
immer eine zentrale Anlaufstelle, an die sich Eltern 
wenden können und die sie mit den richtigen Ansprech-
partner*innen für ihre Fragen vernetzt. Das neue Fa-
milienbüro im Kalk Karree ist eine solche Stelle. Mütter 
und Väter aus allen Kölner Stadtbezirken können mit 
ihren Kindern hierhin kommen und sich beraten lassen. 
Und wenn ihnen der Weg zu weit ist, können sie eine 
Onlineberatung im Videochat bekommen.
Familienbüro Köln
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln
Telefon 0221/221-212 21
familienbuero@stadt-koeln.de

Seite 34 
10. MEILENSTEIN:  
DIE KÖLNER  
KINDERSTADTPLÄNE
Was ist los in meiner Stadt? Wo ist der nächste Spiel-
platz? Wo finde ich eine Tischtennisplatte in Ehrenfeld, 
Mülheim oder einem anderen Veedel? Welches ist das 
nächste Schwimmbad? Wo gehe ich zur Schule? Gibt es 
in meiner Nachbarschaft einen Bolzplatz? 
Kinder erkunden ihre Welt mit jedem Lebensjahr ein 
bisschen mehr, lernen ihre Nachbarschaft, ihr Veedel 
und ihre Stadt kennen. Dabei werden sie nun von den 
neuen Kinderstadtplänen der Stadt Köln unterstützt. 
Das Amt für Kinder, Jugend und Familie hat sie sich zu-
sammen mit KÄNGURU, dem Stadtmagazin für Fami-
lien, ausgedacht. Die schönen Zeichnungen auf den 
Plänen stammen von Frau Sonnenberg, die auch die 
Zeichnungen in dieser Broschüre gemacht hat.

Für jeden der neun Stadtbezirke gibt es einen eigenen 
Plan, denn Köln ist eine so große Stadt, dass die vielen 
Informationen nicht auf einen Plan passen würden.
Lindenthal – Kalk – Innenstadt – Ehrenfeld – Porz – 
Mülheim – Rodenkirchen – Nippes – Chorweiler
Die Kinderstadtpläne gibt es in allen 
Bezirksjugendämtern, im Familienbüro 
in Kalk, im Kinder- und Jugendbüro am 
Alter Markt und im Känguru Colonia 
Verlag in Ehrenfeld.
www.kinderstadtplan.koeln

Seite 36 
11. MEILENSTEIN:  
AUF KÖLNER NACKEN – 
GELD FÜR GUTES
Wer eine gute Idee hat und sie umsetzen möchte, 
braucht oft Geld dafür. Erwachsene und Unternehmen 
können zu einer Bank gehen und dort erklären, was sie 
planen. Wenn sie die Bank von ihrer Idee überzeugen, 
bekommen sie Geld geliehen. Für Kinder und Jugend-
liche funktioniert dieser Weg nicht.
Einige junge Menschen aus dem Kölner Jugendring 
haben sich deshalb etwas überlegt. Sie wollen selber 
die Möglichkeit haben, Kindern und jungen Leuten mit 
guten Ideen Geld zu geben, damit die ihre Pläne um-
setzen können. Menschen aus Köln zwischen sechs und 
25 Jahren sollen deshalb ihre Projektvorschläge beim 
Jugendring einreichen und von ihrer Idee berichten und 
überzeugen. Wenn das geschafft ist, bekommen sie bis 
zu 500 Euro Förderung für ihr Projekt.
Das Besondere an diesem Meilenstein ist, dass es sich 
von der Idee bis zur Umsetzung um ein Projekt von 
Jugendlichen handelt.
Es zeigt sehr gut, wie viel man Kindern und Jugendli-
chen zutrauen kann und ist deshalb einer der 11 Mei-
lensteine.
Kinder und Jugendliche mit einer guten Idee können sich 
hier um eine Förderung bewerben:
www.koelner-jugendring.de/auf-koelner-nacken

Nicht jeder Schritt auf dem Weg zur kinderfreundli-
chen Kommune ist ein Meilenstein. Es gibt daneben 
noch viele andere Maßnahmen, die dabei helfen 
sollen, die Ziele für eine kinderfreundliche Kommu-
ne zu erreichen. 58 – um genau zu sein.
Im großen Abschlussbericht sind alle 
58 Maßnahmen beschrieben.
Ihr findet ihn auf der Seite  
der Kinderfreundlichen  
Kommune Köln.
www.stadt-koeln.de/artikel/ 
68837/index.html

Seite 38 
UND WIE 
GEHT ES 
JETZT  
WEITER?

Seite 39 
Die Kinderfreundliche 
Kommune und Corona 
Seitdem Köln das Siegel als Kinderfreundliche 
Kommune bekommen hat und daran arbeitet, eine 
solche zu werden, ist viel passiert. Es geht voran – 
das zeigen uns die 11 Meilensteine und die vielen 
anderen Maßnahmen, die durchgeführt worden 
sind. Aber es gab in den letzten beiden Jahren auch 
eine Sache, die die Kinderfreundliche Kommune 
sehr ausgebremst hat: Corona.
Corona ist manchmal wie eine Lupe. Probleme in 
unserer Gesellschaft werden durch Corona größer 
und sichtbarer. Das hat auch Kinder und Jugendli-
che sehr betroffen.

Seite 40 
Sollen die Schulen und Kitas geschlossen werden? Was 
bedeutet das für den Alltag von Kindern? Wie kommen 
junge Menschen mit der Isolierung klar? Wie gut kön-
nen sie zu Hause lernen? Haben sie alles, was sie dafür 
brauchen? Wie verstehen sie sich mit ihren Eltern? 
Junge Menschen konnten bei diesen Fragen oft nicht 
mitreden. Viele Corona-Entscheidungen wurden ge-
troffen, ohne dass sie ihre Meinung dazu gesagt haben. 
Das ist natürlich nicht das, was eine kinderfreundliche 
Kommune will.
Zur Erklärung: Die Corona-Pandemie hat einfach alles 
auf den Kopf gestellt. Sehr schnelle Entscheidungen wa-
ren notwendig. Weil es keine festen Regeln und Struk-
turen für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen 
an solchen Entscheidungsprozessen gibt, war keine Zeit 
da, diese aufzubauen. So etwas dauert.
Aber die Stadt Köln hat in einigen Bereichen gut und 
kreativ reagiert. Sie hat verschiedene digitale Betei-
ligungsformate geschaffen und ein großes Sommer-
ferienprogramm in den Stadtteilen organisiert. Sie hat 
die Spielplätze und die Sportanlagen in den Parks im 
zweiten Lockdown offen gehalten. Sie hat versucht, die 
Schulen und Kitas nicht zu schließen. 
Die Stadt Köln hat sich vorgenommen, aus der Corona-
Krise zu lernen. Sie will die Lebensbereiche von Kindern 
und Jugendlichen verbessern, in denen sich eine beson-
ders starke Beteiligung durch Corona gezeigt hat. Sie 
will dafür sorgen, dass jetzt an den festen Regeln und 
Strukturen für die Beteiligung von Kindern und Jugend-
lichen an Entscheidungen gearbeitet wird. Sie will die di-
gitale Ausrüstung in Schulen und bei den Kindern selber 
ausbauen. Sie will die Hilfen für junge Menschen in ihren 
Stadtteilen verbessern. Und sie setzt sich dafür ein, dass 
die Kinderrechte im Grundgesetz stehen.

Ein neuer Aktionsplan  
entsteht
  Die Stadt Köln möchte am Thema Kinderfreundlichkeit 
dranbleiben. Wir wollen gern weiter mit dem Verein 
Kinderfreundliche Kommune zusammenarbeiten und 
einen neuen Aktionsplan für ein kinder- und jugend-
freundliches Köln aufstellen. Dabei möchten wir Kinder 
und Jugendliche einbeziehen, sie nach ihren Ideen und 
ihrer Meinung fragen. Ein paar Ansätze für den neuen 
Aktionsplan gibt es schon:
 1.   Wie sieht die Kinderfreundliche Kommune Köln eigent-
lich genau aus, wenn sie fertig ist? Zusammen mit 
Menschen aller Altersgruppen wollen wir einmal unsere 
Fantasie reisen lassen und die ideale kinderfreundliche 
Stadt so gut und konkret wie möglich beschreiben. Wir 
wollen ein Leitbild dafür schaffen, das sichtbar ist und 
zu dem die Menschen Ja sagen.
 2.   Ohne eine gute Kommunikation funktioniert die Kin-
derfreundliche Kommune nicht. Über das Thema muss 
in der Stadtgesellschaft und in der Verwaltung viel 
mehr gesprochen werden. Alle sollten darüber Bescheid 
wissen.
 3.   Kinder und Jugendliche brauchen zusätzlich eine direk-
te Kommunikation mit der Politik und Verwaltung. Sie 
benötigen eigene Informationen, mit denen sie etwas 
anfangen können. Wir müssen sie an politischen Prozes-
sen, Sitzungen und Planungsgesprächen auf Augenhö-
he teilhaben lassen.

4.   Junge Menschen haben noch sehr viel Zukunft vor sich, 
die sie gestalten müssen – zuerst für sich und dann für 
ihre Kinder und Enkel. Das ist eine große Aufgabe, für 
die sie Respekt und Wertschätzung, Förderung, Unter-
stützung und Raum brauchen – Raum zum Spielen, 
Raum zum Zusammenkommen, Raum fürs Kind-Sein. 
Den Raum wollen wir ihnen gern geben, aber er ist sehr 
knapp geworden in unserer dicht bebauten Stadt voller 
Menschen.
 5.   Ein sehr großes, schwieriges und wichtiges Thema ist 
der Verkehr in Köln. Wie kommen Kinder und Jugend-
liche sicher und komfortabel von A nach B? Wie können 
wir sicherstellen, dass sie saubere Luft atmen können? 
Wie können wir sie vor Unfällen schützen? Wie verteilen 
wir den knappen Raum in der Stadt gerecht?
 6.   Eine kinder- und jugendfreundliche Stadt endet nicht 
am Spielplatzzaun. Sie hat mit allen Lebensbereichen 
zu tun. Deshalb ist es wichtig, dass alle Dezernate und 
Ämter in unserer Stadt gut zusammenarbeiten. Sie 
müssen miteinander reden, Ideen austauschen und sich 
gemeinsam verändern wollen. 
So, und jetzt krempeln wir die 
Ärmel hoch und machen weiter. 
Hilf uns doch dabei! Wenn du eine 
eigene Meinung dazu hast, was Köln 
ändern muss, um kinderfreund-
licher zu werden, dann arbeite mit 
uns am neuen Aktionsplan. Einfach 
schreiben, anrufen oder vorbeikom-
men!

Kontakt und Impressum
Fragen zum Aktionsplan und zur  
Kinderfreundliche Kommune Köln:
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln
Telefon 0221/221-211 96 
kinderfreundliche-kommune@stadt-koeln.de
Fragen zu Beteiligungsmöglichkeiten  
für Kinder und Jugendliche:
Kooperatives Kinder- und Jugendbüro
Alter Markt 62–64
50667 Köln
Telefon 0221/221-31 46-0/-1/-2
Mobil 0177/699 65 17
jugendbuero@stadt-koeln.de
Instagram @jugendbuerokoeln
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Text & Gestaltung
Känguru Colonia Verlag GmbH
www.kaenguru-colonia-verlag.de
Büro für junge Sprache: Petra Hoffmann
Illustration: Petra Sonnenberg (www.frausonnenberg.de)
Layout: Annette Süß (www.annettesuess.de)
Druck
Buch- und Offsetdruckerei Häuser KG
13-CS/51/50/11.2021
KINDERFREUNDLICHE KOMMUNE
       Köln

Es ist eure Stadt –   
macht mit!
Aktionsplan 2022–2025  
Kinderfreundliche Kommune Köln

Anlage 11, Auszug Sportausschuss 07.04.2022

1478 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin

Geschäftsführung
Sportausschuss

Herr Willms

Telefon: (0221) 221 31203
Fx : (0221) 221 31244
E-Mail: peter.willms@stadt-koeln.de

Datum: 10.06.2022

Auszug

aus der Niederschrift der Sitzung des Sportausschusses vom
07.04.2022

öffentlich

4.1 Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinderfreundli-
che Kommune“ -
0961/2022

RM Breite erläutert, dass er sich bei Abstimmung enthalten wird, gerade mit Blick auf
die Diskussion zu TOP 3.4. Auch wenn die Projektumsetzung erstrebenswert ist, so
müssen doch unter Hinweis auf den damit verbundenen hohen Arbeitsaufwand an-
dere Prioritäten in der Verwaltung gesetzt werden. RM Haeming teilt die Auffassung
von RM Breite, unterstützt aber den Aktionsplan, insbesondere mit Blick auf das Leit-
ziel 2, das ja bereits in der Praxis Anwendung findet. RM Klemm und RM Philippi
signalisieren auch Zustimmung für den Aktionsplan.

Es besteht interfraktionell Einvernehmen, dem geänderten Beschuss des Jugendhil-
feausschusses zu folgen.

Anschließend stellt RM Seeck den geänderten Beschluss des Jugendhilfeausschus-
ses zur Abstimmung:

Geänderter Beschluss:

Der Rat der Stadt Köln nimmt den 2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-
2025“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umsetzung ab Juli 2022.

Bei der Umsetzung sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung stärker be-
rücksichtigt werden.
Abstimmungsergebnis:

Einstimmig bei Enthaltung FDP zugestimmt

Anlage 12 , Auszug Gesundheitsausschuss 17.05.2022

1390 Zeichen

Geschäftsführung  
Gesundheitsausschuss 
Frau Niemeyer 
Telefon:  (0221) 23820  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  Sabine.Niemeyer@STADT-KOELN.DE  
Datum: 10.06.2022 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 11. Sitzung des 
Gesundheitsausschusses  vom 17.05.2022  
öffentlich 
5.1 Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinderfreundli-
che Kommune“ 
0961/2022 
 
 
Der Gesundheitsausschuss empfiehlt dem Rat den Beschlüssen des Jugendhilfeausschus-
ses, des Integrationsrates und des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren zu 
folgen und wie folgt zu beschließen.  
 
Geänderter Beschluss:  
 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den 2. Aktionsplan „Kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-
2025“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umsetzung ab Juli 2022.  
 
Bei der Umsetzung sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung stärker berück-
sich-tigt werden.  
 
Bei der Umsetzung des KJFG ist die Situation bzw. Lebenswirklichkeit der Kinder und 
Jugendlichen mit internationaler Familiengeschichte stärker zu berücksichtigen.  
 
Die Stadtverwaltung wird aufgefordert im neuen KJFP die Thematik "Empowerment von 
BiPOC und Rassismuskritische Ansätze" in allen Bereichen der Jugendförderung zu 
ver-ankern und als eine Maßnahme eine Fachberatungsstelle bei einem migrantischen 
Ju-gendzentrum einzurichten. 
 
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt

Anlage, 14 Auszug aus dem Beschlussprotokoll Ausschuss Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden vom 13.06.2022

1437 Zeichen

Anlage 14 
 
 
Geschäftsführung  
Ausschuss für Bürgerbeteiligung, 
Anregungen und Beschwerden 
Frau Möller 
Telefon:  (0221) 221-26144  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  julia.moeller@stadt-koeln.de 
Datum: 14.06.2022 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 11. Sitzung des Ausschusses für 
Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden vom 13.06.2022  
öffentlich 
4.1 Aktionsplan zur Folgezertifizierung der Stadt Köln als „Kinderfreundli-
che Kommune“ 
0961/2022 
 
Geänderter Beschluss: 
Der Ausschuss Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden schließt sich der 
Beschlussempfehlung des Verkehrsausschusses an und empfiehlt dem Rat wie folgt 
zu beschließen: 
 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den 2. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 
2022-2025“ zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dessen Umsetzung ab Juli 
2022. 
Bei der Umsetzung sollen Kinder und Jugendliche mit Behinderung stärker berück-
sichtigt w erden. 
Bei der Umsetzung des KJFG ist die Situation bzw . Lebensw irklichkeit der Kinder 
und Jugendlichen mit internationaler Familiengeschichte stärker zu berücksichtigen.  
Die Stadtverw altung w ird aufgefordert im neuen KJFP die Thematik "Empow erment 
von BiPOC und Rassismuskritische Ansätze" in allen Bereichen der Jugendförderung 
zu verankern und als eine Maßnahme eine Fachberatungsstelle bei einem migranti-
schen Jugendzentrum einzurichten. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.

Beratungsverlauf (25)

31.03.2022 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik
TOP 2.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
05.04.2022 Jugendhilfeausschuss
TOP 4.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
07.04.2022 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
07.04.2022 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
07.04.2022 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.2.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
07.04.2022 Sportausschuss
TOP 4.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
07.04.2022 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 9.2.5 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
07.04.2022 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 7.8 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
28.04.2022 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 9.2.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
02.05.2022 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 9.2.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
02.05.2022 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 9.2.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
02.05.2022 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 9.2.5 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
10.05.2022 Integrationsrat
TOP 8.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: Alternative beschlossen

Zur Sitzung
10.05.2022 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 10.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
12.05.2022 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 5.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
16.05.2022 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 6.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
16.05.2022 Digitalisierungsausschuss
TOP 7.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
16.05.2022 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 10.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
17.05.2022 Verkehrsausschuss
TOP 4.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
17.05.2022 Gesundheitsausschuss
TOP 5.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
19.05.2022 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 4.1.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
31.05.2022 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
13.06.2022 Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden
TOP 4.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
14.06.2022 Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender
TOP 2.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

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20.06.2022 Rat
TOP 10.22 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
0961/2022
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
15.06.2022
Erstellt
18.03.2022 12:21