2405/2024
Deutzer Hafen – Wettbewerb Baufeld Ost 03
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 1-Entwurfspläne der ersten Preisträgerin
12822 Zeichen
2 31 DEUTZER HAFEN OST 03 E N T W I C K L U N G S M A S S N A H M E N D E U T Z E R H A F E N B A U F E L D O S T 0 3 K Ö L N Lageplan Baufeld Ost 03 | M 1:500 Piktogramm Städtebau | o.M. Piktogramm Dachlandschaft | o.M. Organisation Ziel unseres Entwurfs ist es, die gestalterischen Vorgaben des „Deutzer Blocks“ auf die Lage und Orientierung unseres Grundstücks bestmöglich zu übersetzen, und das Konzept des „Deutz Block“ somit weiter zu stärken. Mit dem Neubau auf dem Baufeld OST 03 entsteht eine ruhige Blockrandbebau- ung mit Hochpunkt, die die umgebenden Stadträume klar definiert. Der Block löst sich in zwei ineinander gedrehte L_Formen auf, welche den großzügigen Innenhof umrahmen und die Nutzungen klar separiert. Zur Siegburger Straße orientiert sich die Büronutzung mit einem Straßenbegleitendem Baukörper und mit ihrem 12 geschossigen Hochpunkt, welcher dem Neubau einen kraftvol- len Auftritt verleiht, und den Zugang in den Bürokomplex markiert. Außerdem generiert die Anordnung der Büronutzung an der „lauten“ Siegburger Straße einen Schallpuffer zur Wohnbebauung am ruhigen Poller Kirchweg. Im Erd- geschoss des Hochpunktes befindet sich neben dem repräsentativen Haup- teingang eine großzügige Gastronomie, welche den neuen „Deutzer Hafen Platz“ mit ihrer Außengastronomie belebt und den Innenhof mit weiteren Au- ßenflächen aufwertet. Im straßenbegleitenden Baukörper an der Siegburger Straße findet man den Nebeneingang des Bürokomplexes und ebenfalls im Erdgeschoss ein Konferenzbereich mit direktem Bezug zum Außenbereich im Innenhof. Die Organisation im Regelgeschoss ermöglicht eine flexible Vermietbarkeit – vom Großmieter, bis hin zum kleinteiligen Multi T enant. Die Bundtiefen von 18 Metern im straßenbegleitenden Baukörper und 21 Metern im Hochpunkt ermöglichen moderne 3-Bund Grundrisse und gewährleisten die Abbildung sämtlicher Arbeitsformen. Insbesondere die von offenen Arbeits- landschaften (bei Bedarf auch Zellstruktur mit Einzel- und Doppelbüros bishin zu Kombilösungen möglich). Es entstehen durchgängig attraktive Arbeitsplät- ze, mit sehr guter T ageslichtversorgung. Angeordnet an jedem Geschoss sind Außenflächen in Form von T errassen im straßenbegleitenden Baukörper und Loggien im Hochpunkt, welche sich hier bis zu der Eventlocation im obers- ten Geschoss ziehen. Ziel war es, jeder Mieteinheit eine Außenfläche zum Luft holen, oder einen Arbeitsplatz zum outdoor working zur Verfügung zu stellen. In der zweiten L Form, schalltechnisch von dem Bürokomplex vom Straßen- lärm der Siegburger Straße geschützt, liegt an dem Poller Kirchweg die So- zialgeförderte, sowie die freifinanzierte Wohnnutzung. Die beiden Nutzungen (Büro/Wohnen) sind durch zwei vertikale Fugen voneinander getrennt. Diese ermöglichen einerseits die Durchlüftung des Innenhofs, andererseits die ide- ale Belichtung der Wohnungen am Poller Kirchweg, durch die Freistellungen der Gebäudekubatur am süd-östlichen Ende des Grundstücks. Die sozialge- förderte und freifinanzierte Wohnnutzung ist auf 4 Wohnhäuser verteilt. Jedes dieser Häuser vermittelt eine individuelle Architektur, erhält eine eigene reprä- sentative Adresse und ist somit unabhängig vom jeweils anderen Nutzbar. Dies ermöglicht sogar eine alternative Aufteilung der beiden Wohnungsarten. Durch die Ausrichtung der Wohnnutzung zum Poller Kirchweg sind alle Wohnungen des freifinanzierten Wohnens südausgerichtet, und keine Wohnung des sozi- algeförderten Wohnens nordausgerichtet. Auf dem Sozialgeförderten Wohn- haus befindet sich ein Gewächshaus, welches für die Bewohner zum Urban Gardening oder für alternative Freizeitaktivitäten genutzt werden kann. Durch die unterschiedlichen Traufhöhen der Wohnhäuser entstehen außerdem wei- tere Dachflächen, die als Gemeinschaftsterrassen für die Bewohner nutzbar sind. U- förmig unter der Wohnbebauung angeordnet befindet sich die Kita. Die Gruppenräume der Kita sind so verteilt, dass jeder einen direkten Bezug zum Innenhof hat und damit auch zu den Außenspielflächen der Kita. Der Ein- gang der Kita sowie die Eingänge des freifinanzierten Wohnens sind direkt zum Poller Kirchweg orientiert. Alternativ kann die Kita auch L-Förmig über zwei Geschosse unter nur zwei Wohnhäusern liegen. Das gesamte Gebäude ist innerhalb der Baulinie unterkellert. Das Untergeschoss bildet die geforderten Lager- und T echnikflächen für das Büro und das Wohnen ab. Neben ca. 420 Fahrrad (Rest im Außenraum) und Lastenfahrrad Stellplätzen, welche über eine Fahrradrampe/optional Fahrradaufzug erreicht werden können, finden hier 82 PKWs Platz. Die Rampe für die PKWs liegt am Poller Kirchweg und ist in der Ge- bäudekubatur integriert. Alle Erschließungskerne sind direkt an die Tiefgarage angebunden und ermöglichen einen kurzen Weg vom Auto zum Arbeitsplatz. Architektur Der Entwurf ordnet sich einerseits über die Aufnahme von Traufhöhen, Ma- terialität und Fassadenstruktur in das ehemals industrie-gewerblich genutz- te Gebiet ein, andererseits erhält der Neubau über das Zusammenspiel ver- schiedener Features eine große Eigenständigkeit. Die beiden ineinander gedrehten L-Formen, getrennt durch zwei vertikale Fugen, verfügen über jeweils zwei „Überhöhungen“, welche durch einen niedrigeren „Baukör- per“ getrennt werden und sich Windmühlenartig um den begrünten Innen- hof drehen. Diese „Überhöhungen“ bilden die prägnante städtebauliche Form, fügen sich selbstverständlich in das Stadtbild ein, und nehmen die Thematik der unterschiedlichen Dachformen auf. Außerdem verschaffen sie dem Neubau eine angemessene Körnung und erhöhen die Identifikation der Mitarbeiter/Bewohner mit ihrem Haus, ihrer Mieteinheit und Wohnung. Die Büro-Fassade ist im Raster von 1,35m aufgebaut und erinnert mit ihrer klaren Lisenenstruktur an industrielle Loftgebäude. Mit einem Glasanteil von ca. 40% verkörpert die Fassade Robustheit und Bodenhaftung und gleichzeitig, über die großen Fensterfelder, Offenheit und Eleganz. Die Häuser an der Siegburger Stra- ße unterscheiden sich nicht nur in Ihrer Traufhöhe und Dachform, sondern auch in der Farbigkeit der Riemchen und Nuancen in der Fassadenausarbeitung. Die Gastronomie und das Bürofoyer im Erdgeschoss strahlen in die umgebenden Stadträume aus, und laden ein, das Haus zu betreten. Die Lisenenstruktur der Fas- sade wird in dem Zugangsbereich zur Arkade, die vor Regen und Sonne schützt. Auch die Wohnhäuser am Poller Kirchweg verfügen über eine familiäre Li- senenstruktur. Allerdings ist hier der Fensteranteil deutlich geringer und auf die Wohnnutzung optimiert. Auch hier haben beide Hochpunkte der L-Form unterschiedliche Dachformen und die Häuser unterscheiden sich in ihrer Farbigkeit und in der Ausarbeitung der Details. Obwohl jedes Haus für sich funktioniert, kann der Rohbau in einem durchbetoniert werden. Die einzelnen Fassadenabschnitte werden vorgesetzt und unterscheiden sich nur in Nuan- cen voneinander, sodass ein sehr hoher Fertigteilanteil realisierbar ist. Beim Bürobau, wie auch beim Wohnungsbau. Durch ein Spiel von Balkonen und Loggien erhalten die Wohnfassaden zusätzlich eine angenehme Dynamik im Fassadenbild und ermöglichen jeder Wohnung die Nutzung einer Außen- fläche. In der Einfachheit und Klarheit der Konzeption, der Reduzierung auf wenige Materialien und Details und der hohen Qualität von Arbeitsplätzen und Wohnflächen entsteht ein Haus, das die geforderten wirtschaftlichen Kriterien einhält und gleichzeitig eine hohe Akzeptanz und Identifikation der Nutzer/Bewohner mit ihrem Arbeitsplatz und ihrer Wohnung erwarten lässt. ANSICHT Siegburger Straße | M 1:200 1 3 2 ANSICHT Wohnhäuser am Pollerkirchweg | M 1:200 Grundriss Erdgeschoss | M 1:200 Piktogramm Außenbezug | o.M. Piktogramm Schallschutz/ ruhige Wohnausrichtung | o.M. Piktogramm Mieteinheiten/ Realteilbarkeit Wohnen | o.M. SCHNITT Nord-Süd | M 1:200 1 2 33 Grundriss Untergeschoss | M 1:500 Piktogramm optional nur zwei Kerne | o.M. Piktogramm optional Kita zweigeschossig | o.M. Grundriss Regelgeschoss| M 1:200 SCHNITT Nord-Süd | M 1:200 Detail Fassade Büro | M 1:50 Lokale Baustoffe Die Verwendung von Baustoffen aus der Region (Großraum Köln), wie Holz oder Naturstein, vermeiden lange Transportwege und tragen zur Schonung des Klimas bei. Nachwachsende Rohstoffe Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe, die in den Kreislauf zurückgeführt werden können, wirkt sich positiv auf die Nachhaltigkeit der Gebäudeanlage aus. (Hanf, Holz etc.) Schadstoffarme Materialen Verwendung von umweltfreundlichen Materialien und Rohstoffen. Ausschluss bzw. Beschränkung auf ein absolutes Minimum von Baustoffen, welche gefährliche und besorgniserregende Stoffe enthalten, beispielsweise durch eine Verwendung von Baustoffen mit dem „Blauer Engel“- Siegel. Langlebigkeit Aus robusten Materialien und hochwertigen Verfahren hergestellte Bauprodukte gewährleisten Langlebigkeit mit „Vererbungscharakter“. Denn: „Nur was lange hält, ist auch nachhaltig. Cradle to Cradle Leitgedanke: Wiederverwerten statt wegwerfen. Verwendung zurückgewonnener Materialien. z.B. die Leitidee der Umsetzung in Recyclingbeton nutzt das entstehende Abbruchmaterial vor Ort und spart so Transportwege und Entsorgungsmaßen. Photovoltaik Photovoltaik auf den horizontalen Deckenbänder sorgt für die regenerative Produktion von elektrischer Energie mit einem möglichst hohen Eigenverbrauchsanteil, wodurch weitere Betriebskosten eingespart werden können. Dachbegrünung Die Dachbegrünung puffert bei einem Regenereignis die Wassermenge. Wärmeinseleffekte werden durch die flächendeckende Begrünung der Dächer reduziert. Nutzung von Regenwasser Um den Frischwasserbedarf zu reduzieren, wird Regenwasser in den Brauchwasserkreislauf eingespeist. WC-Spülungen oder Grünflächenbewässerungen können so bedient werden. Hochgedämmte Gebäudehülle Durch die sehr gut gedämmte und wärmebrückenarme Fassade ist der Heizwärmebedarf sehr gering. Zur Reduktion von Transmissionswärmeverlusten sind die Fenster dreifach verglast: sie lassen die Sonne herein und die Kälte draußen. Sonnenschutz Passiver baulicher Sonnenschutz durch tiefe Fensterlaibungen mit unterstützendem außenliegenden Sonnenschutz; reduziert (im Sommer) einerseits zwar den direkten Wärmeeintrag, ermöglicht jedoch weiterhin die intensive Nutzung von T ageslicht durch eine besondere Ausführung mit lichtlenkenden Lamellen im oberen Bereich. Reduktion des Fensteranteils. Flexibilität Die Verwendung von flexiblen Trennwänden erlauben die situative Anpassung der Räumlichkeiten an sich verändernde Nutzungsanforderungen. Die Nachhaltigkeit entwickelt sich aus der Langlebigkeit und Veränderungsfähigkeit des Konzeptes. Identität Die Logik des Konzeptes sowie die hohe bauliche Qualität des Hauses mit seiner individuellen Identität, erzeugt eine hohe Akzeptanz sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei Besuchern. Dachaufbau Photovoltaik-Module (Stromerzeugung und Eigennutzung) auf UK aufgesetzt Extensive Dachbegrünung (starke Reduktion der Abflussbeiwerte Regenwasser - Schwammstadt) - urbane Bienenkultur auf dem Dach - Fachgerechte mehrlagige Abdichtung Gefälledämmung nach bauphysikalischem Erfordernis Tragwerk Neubau Stahlbetonskelettbau: punktgestützte Fertigteildecken, unterzugfrei nach statischem Erfordernis, aussteifende Kerne in Stahlbeton Wesentliche T eile des Betons mit recycelten Zuschlägen (RC-Beton), Recyclingbeton mit reduziertem Zementanteil durch Beimischung von Mikrofüllern Fassadenstruktur Ziegelriemchen auf Fertigteilelementen und Wärmedämmung (z.B.Mineralfaser) optional Vollklinker auf Vormauerschale Fensterelemente aus recycelten thermisch getrennten Profilen mit mehrscheibige-Isolierverglasung als Sonnenschutzglas (Lichttransmission ca. 50%) - nach bauphysikalischem Erfordernis Öffnungsflügel teilweise als Dreh-Kipp Flügel, zur individuellen Lüftung und Reinigungszwecken öffenbar (Reglung der termischen Behaglichkeit) Hocheffizienter außenliegender Sonnenschutz als LM-Raffstore (motorisiert, lichtlenkende Lamellen im oberen Bereich), Oberfläche analog Fensterelement Flexibilität durch möglichen Trennwandanschluss in jeder Achse gewährleistet (1,35m Raster) T extiler raumseitiger Blendschutz, manuell betrieben (Bildschirmarbeitsplatz gerecht) Innenausbau Büro Aufgestellter Hohlraumboden zur Aufnahme von Elektro- und IT -Versorgung punktuell mit integrierten Elektro-Bodentanks ausgestattet Bodenbeläge je nach Funktionsbereichen variierend (Naturstein, Parkett, Industrieestrich, Fliesen,T eppich) Thermisch und raumakustisch aktive Heiz-Kühl- Deckensegel in den Bürobereichen Trennwandsystem mit transparenten sowie nicht opaken Systemen Arbeitsplatzleuchte bedarfsorientiert, zonierte LED- Beleuchtung, mit Präsenz- und T ageslichtsteuerung
Mitteilung Ausschuss
4294 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VI/61/611 Vorlagen-Nummer 03.09.2024 2405/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 05.09.2024 Stadtentwicklungsausschuss 19.09.2024 Deutzer Hafen – Wettbewerb Baufeld Ost 03 Hier: Ergebnis des nichtoffenen hochbaulichen Realisierungswettbewerbs nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) Mit der Preisgerichtssitzung für das Baufeld Ost 03 wurde 28. Juni 2024 ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Deutzer Hafens erreicht. Der Entwurf von JSWD Architekten aus Köln ging als Sieger aus dem hochkarätig besetzten Architektenwett- bewerb hervor. In Abstimmung mit der Stadt Köln hat die Eigentümerin, die Kreer Development GmbH, den Wettbewerb als einen einstufigen, nichtoffenen hochbaulichen Realisie- rungswettbewerb nach RPW 2013 Anfang dieses Jahres ausgelobt (Mitteilung zur Auslobung des Wettbewerbes 0108/2024). Die ulrich hartung gmbh aus Bonn unter- stützte als betreuendes Büro den Wettbewerb. Insgesamt wurden Entwurfsbeiträge durch folgende zehn Architekturbüros eingereicht: - arabzadeh.schneider.wirth freie architekten partnerschaft mbb, Nürtingen - ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH, Köln - BLOX Architekten und Ingenieure GmbH, Köln - dressler mayerhofer rössler architekten und stadtplaner gmbh, München - HildundK MünchenBerlin GmbH, Berlin - JSWD Architekten GmbH & Co. KG, Köln - Klara Architekten BDA Seick Baden Rivadeneira Neugebauer Architekten PartG mbB, Köln - Meurer Architekten | Stadtplaner | Ingenieure PartG, Frankfurt am Main - Özen-Reimer + Partner, Architekten – Ingenieure Partnerschaft, Bonn - pauly + fichter planungsgesellschaft mbH, Neu-Isenburg Aufgabe dieses Wettbewerbsverfahrens war die Entwicklung einer beispielgebenden architektonischen Lösung für die ambitionierte Identität dieses Entwicklungsgebietes. Die besondere Eingangssituation für den Deutzer Hafen war gestalterisch dabei zu würdigen und ein prägender Auftakt in das Quartier zu schaffen. Dabei definierte die Baufeldtypologie des „Deutzer Blocks“ gemäß dem Quartiersbuch zum Deutzer Hafen 2 die klaren städtebaulichen Rahmenbedingungen. Das Preisgericht, unter Vorsitz des Frankfurter Architekten Ferdinand Heide, entschied sich einstimmig für den Entwurf von JSWD Architekten GmbH & Co. KG aus Köln (siehe Anlage 1). Auf den Plätzen 2 und 3 folgten ASTOC Architects and Planners (Köln) und HildundK Architecture (München). Die städtebauliche Planung beruht auf dem 2018 als Grundlage der weiteren Entwick- lung beschlossenen Konzept von COBE Architekten aus Kopenhagen. Sie sieht u. a. einen Hochpunkt mit max. 48 m Höhe am südlichen Quartierseingang vor. Den Archi- tekten oblag es im Wettbewerb, unter Beachtung aller Rahmenbedingungen den an- gestrebten Nutzungsmix auf dem ca. 5.000 m² großen Grundstück sinnvoll zu ver- flechten. Abschließend formulierte das Preisgericht an die erste Preisträgerin die folgenden Empfehlungen für die weitere Bearbeitung der Planung: • Die Fassaden am Poller Kirchweg sollen hinsichtlich Ihrer Materialität, der Hel- ligkeiten und der Farbtöne ausdrucksstärker dem Anspruch des Deutzer Blocks entsprechen. • Der Hochpunkt muss sich in der Fassadengestaltung deutlicher absetzen. Auch zur Siegburger Straße sind zwei unterschiedliche Fassadentypologien zu reali- sieren. • Die Abwechslung der Gestaltung der Dachlandschaft muss sich erkennbar aus den darunterliegenden Nutzungen entwickeln. Die Dachgestaltung soll keine Attrappen (Dekorative Schaugiebel) zeigen. • Der Freiflächenanspruch der Kita wurde nicht gelöst. Dieser Zielkonflikt soll zu- sammen mit der Stadt Köln austariert werden. Zum Abschluss des Realisierungswettbewerbs erfolgte eine öffentliche Ausstellung al- ler Entwurfsarbeiten im Stadthaus Deutz vom 26.07.2024 bis zum 06.09.2024. Des Weiteren werden die Arbeiten im Zuge des Hafentags am 21.09.2024 im Deutzer Ha- fen ausgestellt. Das Wettbewerbsergebnis fließt in die weitere Ausarbeitung des Bebauungsplans für den „Teilplan A“ ein. Ende 2024 ist die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 (2) BauGB vorgesehen. Gez. Greitemann Anlagen Anlage 1 Entwurfspläne der ersten Preisträgerin
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2405/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 03.09.2024
- Erstellt
- 06.08.2024 10:14