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1161/2019

"Der städtebauliche Masterplan für die Innenstadt Köln"; hier: Der Lupenraum Via Culturalis – Ein Handbuch für den öffentlichen Raum

Beschlussvorlage Ausschuss 06.05.2019

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 04.07.2019, TOP 4.2.1

Beschluss_ Ausschuss Kunst und Kultur - Via Culturalis

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Anlage Handbuch-Via-Culturalis

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Beschluss_ Ausschuss Kunst und Kultur - Via Culturalis

1226 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Kunst und Kultur 
Frau Maida 
Telefon:  (0221) 221-23657  
Fax       :  (0221) 221-24141 
E-Mail:  Kerstin.Maida@STADT-KOELN.DE 
Datum: 26.06.2019 
(Vorab)-Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Ausschusses Kunst 
und Kultur vom 25.06.2019 
öffentlich 
4.3 "Der städtebauliche Masterplan für die Innensta dt Köln"  
hier: Der Lupenraum Via Culturalis – Ein Handbuch für den öffentlichen 
Raum 
1161/2019 
 
 
Der Ausschuss für Kunst und Kultur empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss wie 
folgt geändert  zu beschließen 
: 
Beschluss: 
 
1. Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt das "H andbuch Via Culturalis"  
als stadtgestalterische Handlungsempfehlung für die künftige Entwicklung der Via Cul- 
turalis und beauftragt die Verwaltung, das Gestaltungskonzept und das Kommunikati- 
onskonzept umzusetzen.  
2. Die Verwaltung wird beauftragt, den Gesamtraum V ia Culturalis gemäß des Pilotpro- 
jekts "Gürzenichstraße" und in Abhängigkeit mit den hochbaulichen Entwicklungen 
schrittweise zu realisieren.  
3. Die Ziele der Kulturentwicklungsplanung als kult urpolitische Handlungsmaxime der 
Stadt Köln sind zu berücksichtigen. 
 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt.

Anlage Handbuch-Via-Culturalis

229027 Zeichen

DER LUPENRAUM VIA CULTURALIS /endash.case 
EIN HANDBUCH FÜR DEN ÖFFENTLICHEN RAUM
DER LUPENRAUM VIA CULTURALIS
 /bar.case
EIN HANDBUCH FÜR DEN ÖFFENTLICHEN RAUM

DER LUPENRAUM VIA CULTURALIS – 
EIN HANDBUCH FÜR DEN ÖFFENTLICHEN RAUM

2
3
Mit dem Bundesprogramm zur Förderung von Investitionen in nationale Pro- 
jekte des Städtebaus unterstützt das Bundesministerium des Innern, für Bau und 
Heimat seit 2014 herausragende Projekte der Baukultur und des Städtebaus in 
Deutschland. Inzwischen haben wir mehr als 100 Projekte in 86 Kommunen 
in ganz Deutschland mit rund 300 Millionen Euro Bundesmitteln gefördert.
Eines dieser Projekte ist die Via Culturalis in Köln. Wir 
haben dieses anspruchsvolle und beispielhafte Stadt -
entwicklungsprojekt im Jahr 2015 auf Empfehlung einer 
unabhängigen und interdisziplinär besetzten Jury in das 
Bundesprogramm aufgenommen und haben für die Weiter- 
entwicklung des öffentlichen Raums der Via Culturalis ins-
gesamt 4,8 Millionen Euro bereitgestellt.
Die zwischen Kölner Dom im Norden und der romani -
schen Kirche St. Maria im Kapitol im Süden verlaufende 
Via Culturalis stellt mit ihrem Reichtum an faszinieren -
den Kulturbausteinen ein einzigartiges Areal dar, des -
sen Bedeutung für die Kölner Stadtgeschichte ihres -
gleichen sucht; auf einer Strecke von rund 800 Metern 
lassen sich mehr als 2.000 Jahre Stadt-, Städtebau- 
und Architekturgeschichte erleben. 
Die Via Culturalis steht beispielhaft für die Bedeutung 
des öffentlichen Raums als Visitenkarte einer Stadt. Er 
muss gut gestaltet und sorgfältig gepflegt werden, aber 
er muss auch von den Menschen, für die er gedacht ist, 
angenommen werden.
Daher werden – gefördert durch das Bundesprogramm 
Nationale Projekte des Städtebaus – verschiedene Maß-
nahmen ergriffen, um den räumlichen Zusammenhang der 
Via Culturalis zu bestimmen, die Aufenthaltsqualität der öf-
fentlichen Orte zu erhöhen und eine vitale Stadtkultur rund 
um den Dom zu prägen und nachhaltig zu etablieren. Da-
mit erhält das Stadtquartier ein Erscheinungsbild, das der 
Bedeutung des Ortes angemessen ist.
Die Via Culturalis ist ein in dieser Dimension einzigarti -
ges und vorbildhaftes Projekt, von dem auch in Zukunft 
positive Impulse für die Entwicklung der angrenzenden 
Stadtteile zu erwarten sind. Damit haben wir ein wich -
tiges Ziel unseres Bundesprogramms Nationale Projekte 
des Städtebaus erreicht.
Ich wünsche der Stadt Köln bei der weiteren Entwicklung 
dieser geschichtsträchtigen Magistrale viel Erfolg und die 
gebührende Aufmerksamkeit bei Einwohnerinnen und Ein-
wohnern und Gästen.
Marco Wanderwitz, MdB  
Parlamentarischer Staatssekretär beim  
Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat
Köln ist in stetem Wandel. Ineinander verflochtene historische Schichten legen 
Zeugnis über die Jahrhunderte andauernde Entwicklung unserer Stadt ab.  
Ein für Köln in dieser Hinsicht besonders bedeutender Stadtraum ist die Via 
Culturalis, der Bereich zwischen dem Kölner Dom, unserer Weltkulturerbe- 
stätte, im Norden und der romanischen Kirche St. Maria im Kapitol im Süden. 
Der von Oswald Mathias Ungers geprägte Kunstbegriff   
Via Culturalis beschreibt das ambitionierte Vorhaben, die 
Zeitebenen und Zeitspuren der Kölner Stadt- und Kultur -
geschichte im öffentlichen Raum sichtbar und begreifbar 
zu machen. Im Fokus steht die räumliche Verknüpfung 
und städtebauliche Aufwertung der öffentlichen Plätze zu 
einem zusammenhängenden Kulturpfad, einer Kette an 
attraktiven Orten des Aufenthalts und der Begegnung. 
Der öffentliche Raum inszeniert zugleich die stadtbild -
prägenden historischen wie modernen Bauten und bietet 
wertvollen Kultureinrichtungen ein angemessenes Vorfeld.
2015 wurde die Via Culturalis mit verschiedenen baulichen 
Projekten in das Bundesförderprogramm Nationale Pro -
jekte des Städtebaus aufgenommen. Hierzu zählt etwa 
die Neugestaltung des Kurt-Hackenberg-Platzes, den wir 
im Frühjahr 2018 fertiggestellt und am 5. Mai 2018 im Rah-
men des Tags der Städtebauförderung feierlich eingeweiht 
haben. Die Neugestaltung des Tunnels Johannisstraße so-
wie die Neugestaltung der Gürzenichstraße wurden zeit -
gleich in ihrer Planung weiterqualifiziert. Alle Projekte der 
Via Culturalis leiten sich aus dem Gestaltungsplan für den 
Gesamtraum ab. Dieser stellt das Herzstück des vorliegen-
den Handbuchs dar.
Mein Dank gilt dem Bundesministerium des Innern, für 
Bau und Heimat, das den besonderen städtebaulichen 
Wert der Via Culturalis durch die umfangreiche Bundes -
förderung würdigt und dadurch die Umsetzung zentra -
ler Schlüsselprojekte maßgeblich unterstützt. Nirgends 
konzentriert sich die kulturhistorische Bedeutung der 
Stadt Köln so stark wie im unmittelbaren Domumfeld 
und entlang der Via Culturalis. Die Stadt Köln nutzt jetzt 
die Chance, das Alleinstellungsmerkmal einer 2.000-jäh- 
rigen Geschichte in die Zukunft fortzuschreiben. Mit der 
Erarbeitung des Handbuchs und Gestaltungskonzepts zur 
Via Culturalis ist ein wichtiger Meilenstein erreicht.
Henriette Reker  
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Abb. 1 Abb. 2

Inhaltsverzeichnis
 Marco Wanderwitz  ..................................................................................................2 
 Henriette Reker ....................................................................................................... 3
1 Einführung  — die Via Culturalis verstehen 6
 1.1 Der Masterplan und die Via Culturalis als erster Lupenraum  ..................................  8 
 1.2 Die Idee der Via Culturalis  .................................................................................. 10  
 1.3 Das Handbuch zur Qualitätssicherung  ............................................................... 12 
 1.4 Vorgehensweise  ................................................................................................ 14
2 Analyse  — der Via Culturalis auf den Grund gehen 16
 2.1  Der Stadtraum . ................................................................................................ 18  
 2.2 Die Identität  ................................................................................................... 38  
 2.3 Auswertung  .................................................................................................... 54
3 Konzept  — die Via Culturalis gestalten 60
 3.1  Das Gestaltungskonzept ................................................................................... 62 
 3.2 Das Kommunikationskonzept  ........................................................................... 95
4 Handlungsempfehlungen  — die Via Culturalis weiterdenken 102
 4.1 Die Akteursgruppen im Überblick  ..................................................................... 104 
 4.2 Öffentliche Hand ...........................................................................................  106 
 4.3 Private Akteure ..............................................................................................  108 
 4.4 Kulturakteure und Multiplikatoren ....................................................................  110
  Anhang 112
 Abbildungsverzeichnis   ........................................................................................... 112 
 Quellenverzeichnis   ................................................................................................. 115 
 Impressum  ........................................................................................................... 117
4
HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
2
ANALYSE
3
KONZEPT
1
EINFÜHRUNG

1
EINFÜHRUNG —  
 DIE VIA CULTURALIS VERSTEHEN
1.1 Der Masterplan und die Via Culturalis als erster Lupenraum 
1.2 Die Idee der Via Culturalis 
1.3 Das Handbuch zur Qualitätssicherung 
1.4 Vorgehensweise

8
9
1  Lupenraum Via Culturalis
2  Lupenraum Komödienstraße 
3  Lupenraum WDR/MAKK
4  Lupenraum Ehrenstraße
1 EINFÜHRUNG |  1.1 DER MASTERPLAN UND DIE VIA CULTURALIS ALS ERSTER LUPENRAUM
1.1 Der Masterplan und die 
Via Culturalis als erster Lupenraum
MARKUS GREITEMANN, BEIGEORDNETER 
Der städtebauliche Masterplan Innenstadt Köln, den der renommierte Stadt- 
planer Professor Albert Speer im Auftrag des Vereins Unternehmer für die  
Region Köln e.V. in einem intensiven Dialog mit Politik, Verwaltung und Stadt-
gesellschaft entwickelt hat, fungiert seit nunmehr 10 Jahren als Regiebuch für  
die Entwicklungen in der Innenstadt von Köln.
Das Planwerk baut zu einem großen Teil auf Voruntersu -
chungen und konzeptuellen Erwägungen der Stadt Köln 
auf, die das Büro Speer gewertet, gewichtet, miteinander 
in Beziehung gesetzt und durch eigene Ideen ergänzt hat.
Entstanden ist ein wegweisendes Konzept aus einem Guss, 
das der Rat der Stadt Köln im Mai 2009 als grundsätzliche 
Handlungsempfehlung und strategische Zielausrichtung für 
die zukünftige Entwicklung der Innenstadt verabschiedet  
hat. Neben strategischen Überlegungen umfasst der Mas-
terplan auch ganz konkrete Vorschläge zur Aufwertung der 
Innenstadt. Zur Umsetzung des Masterplans bedürfe es 
eines langen Atems, hatte Speer damals erklärt. Dennoch 
hat der Masterplan bereits nach nur wenigen Jahren das  
Kölner Stadtbild verändert. Die Maßstäbe der über 30 Projekte 
sind hierbei vielfältig: von Platzgestaltungen über Hochbau- 
projekte bis hin zu den großen Konversionsflächen der Stadt, 
wie dem Deutzer Hafen, dem Mülheimer Süden und der 
Parkstadt Süd. Insgesamt umfassen allein diese drei Projekte 
eine Fläche von ca. 200 ha, auf der rund 11.000 Wohneinhei-
ten entstehen werden.
Das vorliegende Handbuch steht für die Weiterentwick -
lung des städtebaulichen Masterplans Innenstadt Köln. 
Mit den sogenannten Lupenräumen soll der Masterplan 
zukünftig um eine kleinteiligere Maßstabsebene ergänzt 
werden – mit dem Ziel, im Zusammenspiel mit den pri -
vaten Akteuren die stadträumliche Aufwertung in diesen 
Räumen voranzubringen. Von den formulierten Interven -
tionsräumen abgeleitet, wurden am Beispiel der Kernzo -
ne vier erste Lupenräume definiert: die Via Culturalis, der 
Bereich rund um den Westdeutschen Rundfunk und das 
Museum für Angewandte Kunst Köln, die Komödienstra -
ße sowie die Ehrenstraße. Vor dem Hintergrund funktio -
naler sowie gestalterischer Fragestellungen wurden diese 
dann vertiefend behandelt. Im Rahmen des Förderprojekts  
Via Culturalis wurde der erste dieser Lupenräume nun 
umfassend bearbeitet und liefert im Ergebnis wichtige 
Erkenntnisse und Grundlagen für die Qualifizierung der 
nächsten Lupenräume. 
Als bedeutsamer innerstädtischer Kulturpfad zwischen dem 
Kölner Dom im Norden und der markanten romanischen Kir-
che St. Maria im Kapitol im Süden spannt sich ein Stadtquartier 
auf, das in seiner Bedeutung für die Kölner Stadtgeschichte 
und in seiner Dichte an bemerkenswerten Kulturbausteinen 
einzigartig ist. Wichtigste Klammer ist der öffentliche Raum, 
für den sich der Begriff der Via Culturalis eingeprägt hat. Im 
heutigen Zustand weist dieser Stadtraum jedoch zahlreiche 
Defizite auf, die seiner Bedeutung nicht gerecht werden. Das 
schmale Stadtraumprofil leidet an einer Überbelegung durch 
Beschilderung und Möblierung. Die Gestaltung der Oberflä-
chen ist nicht einheitlich und zum Teil sanierungsbedürftig. 
Die funktionale Belegung der flankierenden Bauten ist teil-
weise minderwertig. Die Gestaltung der unterschiedlichen 
Plätze ist ebenfalls zum Teil überarbeitungswürdig.
Durch die Implementierung der Lupenräume in den städ -
tebaulichen Masterplan wird dieser in Ergänzung zu seiner 
Funktion als Steuerungs- und Kommunikationsinstrument 
auch als Umsetzungsinstrument gestärkt. Das vorliegende 
Handbuch ist hierbei ein erster richtungsweisender Baustein, 
um einerseits Standards für die weiteren Lupenräume zu 
formulieren und anderseits den städtebaulichen Masterplan 
auch weiterhin zu verstetigen. Die Kontinuität in der Planung 
sowie die Verbindlichkeit vereinbarter Ziele werden so gesi-
chert und im Ergebnis die stadträumliche Qualität in Köln 
nachhaltig gesteigert.
1
2
3
4
Abb. 3 Abb.3

10
11
Abb. 1
1 EINFÜHRUNG |  1.2 DIE IDEE DER VIA CULTURALIS
1.2 Die Idee der Via Culturalis
Im März 1999 formuliert der Kölner Architekt Oswald Mathias Ungers textlich 
seine Ideen für einen Kulturpfad mit Namen Via Culturalis und beschreibt da-
mit in Bezug auf die Entwicklungen dieses Stadtraums wegweisende Inhalte. 
Im Folgenden ein Auszug:
»Die Rasterstruktur der römischen Stadt Köln hat sich bis 
in die heutige Zeit in einigen Straßenzügen, wenn auch 
leicht verändert, im Wesentlichen erhalten. Der römische 
Cardo – die Nord-Süd-Verbindung – entspricht exakt dem 
Verlauf der Hohe Straße. Die römische Stadtkante zum 
Rhein hin, die aus drei Terrassenstufen bestand, ist im 
Stadtgrundriss deutlich ablesbar. Die untere Kante lief 
parallel zur Martinstraße. 
Der Vorschlag einer Kulturstraße entsteht aus dem his -
torisch gewachsenen Zusammenhang von Kulturdenk-  
mälern und öffentlichen Einrichtungen, die sich im Laufe 
der Zeit entlang einer Nord-Süd  -Trasse vom Dom bis zu 
Maria im Kapitol entwickelt haben. Die sogenannte Kul -
turachse beginnt am Hauptbahnhof mit dem Bahnhofs -
vorplatz und setzt sich parallel zur Hohe Straße in einer 
Verbindung vom Nord- zum Südportal des Domes über 
den Roncalliplatz, Unter Goldschmied, Quatermarkt, 
Kleine Sandkaul bis zu Maria im Kapitol als südlichem 
Endpunkt fort. Entlang dieser Verbindung reihen sich wie 
an einer Perlenschnur größere und kleinere Plätze auf: 
Bahnhofsvorplatz – Roncalliplatz – Theo-Burauen-Platz - 
Laurenzplatz – Rathausplatz (Gülichplatz) – eventuell ein 
neu zu schaffendes Stefan  -Lochner-Plätzchen statt der 
bestehenden Garagenausfahrt – Gürzenichplatz – und 
am Ende der Lichhof vor Maria im Kapitol. 
Ebenfalls wie Perlen an einer Schnur sind entlang dieser 
Verbindung kulturelle Einrichtungen und historische Er -
eignisse aufgereiht: Römisch-Germanisches Museum – 
Museum Ludwig – das Diözesanmuseum – der Eingang 
zum Praetorium – das historische Rathaus mit Renais -
sancelaube und Rathausturm – eventuell das neue Jüdi -
sche Museum – das neue Wallraf-Richartz-Museum – die 
Kirche St. Alban mit der Kolbe-Plastik – sowie der Gürze-
nich, das historische Festhaus Kölns. 
Eine solche Gelegenheit, Kultur von der Antike (Praetori -
um) über das hohe Mittelalter (Maria im Kapitol), die Go-
tik (der Dom, das größte gotische Bauwerk), die Renais -
sance (Rathauslaube) bis zur Moderne (Museum Ludwig,  
Wallraf-Richartz-Museum neu und alt) entlang einer 
Straße erleben zu können, ist wohl einmalig in der Welt 
und in keiner anderen Stadt derart konzentriert zu finden. 
Bisher bleibt diese Gelegenheit städtebaulich ungenutzt. 
Durch den Neubau des Wallraf- Richartz-Museums am Gür-
zenich schließt sich die Lücke in einem kontinuierlich von 
Norden nach Süden verlaufenden Kulturband. Diese Kul -
turachse gilt es deutlich hervorzuheben und als Teil einer 
Innenstadtstruktur zu begreifen. Vom Rhein aus gesehen 
entstehen damit der historischen Topografie entsprechend 
unterschiedliche parallel laufende städtische Zonen:
• Die Erholungszone am Rheinufer.
• Die Vergnügungszone (Tourismus) mit Altstadt, 
 Heumarkt, Alter Markt und Heinrich-Böll-Platz. 
• Die Kulturzone vom Roncalliplatz zum Gürzenich. 
• Die Kommerzzone entlang der Hohe Straße.
Kommerz, Vergnügen und Erholung habe ihre städte-
bauliche Identität entwickelt. Was in dem Akkord der 
unterschiedlichen Inhalte fehlt, ist die Kultur. Hier lie-
gen noch ungenutzte Möglichkeiten, die einer intensiven 
Entwicklung bedürfen und vor allem einmalige Chancen 
für das Image der Stadt Köln und die Identität der Stadt 
bieten. Deshalb sollte man darüber nachdenken, wie 
über einen längeren Zeit  raum die Ressourcen aktiviert 
und das brachliegende kulturelle Potenzial erlebbar ge-
macht werden kann.«
Abb. 4

12
13
Abb. xyz
1 EINFÜHRUNG |  1.3 DAS HANDBUCH ZUR QUALITÄTSSICHERUNG
1.3 Das Handbuch zur Qualitätssicherung 
ANNE LUISE MÜLLER, LEITERIN DES STADTPLANUNGSAMTES
Der Architekt Oswald Mathias Ungers schlägt in seinem Text von 1999 eine  
Kulturachse mit Namen Via Culturalis zwischen der Hohen Domkirche zu Köln 
und St. Maria im Kapitol vor und formuliert damit den Bedarf für die Stadt 
Köln, sich stadträumlich dieses zentralen Bereichs anzunehmen und die  
dortigen Entwicklungen zu lenken.
Als Maßnahme im städtebaulichen Masterplan Innen -
stadt formuliert, wird die Via Culturalis dann im Jahr 
2013 im Rahmen eines Werkstattverfahrens unter der 
Teilnahme von drei interdisziplinären Planungsteams be-
arbeitet. Der Begriff Via Culturalis erscheint hierbei erst 
einmal abstrakt und so geht es neben der Aufgabe, Ideen 
für Freiraum und Städtebau zu erarbeiten, darum, das 
Quartier stärker ins Bewusstsein der Bürgerinnen und 
Bürger sowie der Besucherinnen und Besucher der Stadt 
zu rücken. Aufbauend auf den Ergebnissen des Werk -
stattverfahrens erhält die Stadt Köln im Jahr 2015 mit 
der Via Culturalis den Zuschlag für Bundesfördermittel im 
Rahmen des Programms Nationale Projekte des Städte-
baus, sodass die Kulturmeile im Zeitraum von 2016 bis 
2018 weiterqualifiziert werden kann.
Das vorliegende Handbuch ist ein Teilergebnis der Be-
arbeitung im Rahmen des Förderprojekts und dient der 
langfristigen Qualitätssicherung auf der Via Cultura -
lis. Herzstück ist das Gestaltungskonzept, welches die 
verschiedenen Parameter für einen hochwertigen öf -
fentlichen Raum definiert. Die initialen Fragen lauteten 
hierbei, welchen Charakter die Via Culturalis von Köln 
zukünftig haben soll und welche Themen hierfür rele-
vant sind. Es galt demnach, einen Gestaltungsansatz zu 
entwickeln, welcher der Bedeutung dieses historisch ge -
wachsenen Stadtraums langfristig gerecht wird. Im Fokus 
lag hierbei die Oberflächengestaltung, bestimmt durch 
Material, Format und Verlegeart. Das Stadtmobiliar, die 
Begrünung und das Thema Leitsystem wurden ebenfalls 
bei der Erarbeitung berücksichtigt. In Zusammenhang 
mit den zahlreichen Relikten aus der Vergangenheit und 
den historisch wichtigen Orten auf der Via Culturalis ist 
insbesondere Letzteres von Relevanz.
Jedoch ist es mit der Herstellung einer hochwertigen 
Oberfläche allein nicht getan, denn wer nutzt den öffent-
lichen Raum entlang der Via Culturalis, wer interagiert mit 
ihm? Für wen ist die Via Culturalis die eigene Adresse? Die 
Frage nach den Akteuren wird aus diesem Grund ebenfalls 
in dem vorliegenden Handbuch behandelt, denn nur durch 
sie wird die Via Culturalis langfristig mit Leben gefüllt. Die 
verschiedenen Museen und administrativen Gebäude ent-
lang der Via Culturalis sind hierbei ebenso von Bedeutung 
wie die Kirchenbauten, allen voran die Hohe Domkirche 
zu Köln. Zwischen der Einkaufsmeile Hohe Straße und der 
Altstadt tragen sie mit allen Elementen, die im Austausch 
mit dem öffentlichen Raum stehen, auch dafür Sorge, 
dass die Via Culturalis in ihrer qualitätsvollen Besonderheit 
wahrgenommen und geschätzt wird. Eine angemessene 
und attraktive, dennoch zurückhaltende Gestaltung der 
Außengastronomie, aber auch der Außenwerbung, sind an 
dieser Stelle exemplarisch genannt. Private Investoren und 
Projektentwickler stehen in der Verantwortung, dem sen -
siblen Kontext entsprechend qualitätsvoll zu planen und 
zu bauen. Sind es doch die jeweiligen Gebäude, die dem 
öffentlichen Raum das Gesicht zeigen und ihn prägen. 
Auch die Beteiligung von Privaten bei einer hochwertigen 
Gestaltung des öffentlichen Raums gewinnt zunehmend 
an Bedeutung. Eine Form stellt hierbei die Immobilien- und 
Standortgemeinschaft dar, die den anliegenden privaten 
Eigentümerinnen und Eigentümern die Möglichkeit der  
Mitwirkung bietet.
Durch die Lupenräume als Weiterentwicklung des städte-
baulichen Masterplans für die Innenstadt Köln wird eine 
wichtige stadtgestalterische Ebene implementiert. Das 
vorliegende »Handbuch Via Culturalis« ist das Ergebnis 
des ersten dieser Lupenräume und dient damit als Vorrei -
ter und setzt bedeutsame Standards für die Bearbeitung 
der weiteren. Als Instrument für Kommunikation und Steu-
erung schafft das Handbuch Identifikation mit dem Ort 
und trägt so zu einem wichtigen Anliegen bei: die Qualität 
entlang der Via Culturalis langfristig zu sichern.
Abb. 5

14
ANALYSE
GRUNDLAGEN
KONZEPT
HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
Ergebnis des interdisziplinären  
Workshopverfahrens Via Culturalis
(Oktober 2013)
Städtebaulicher Masterplan  
Innenstadt Köln/ 
Lupenraum Via Culturalis
(Mai 2009/November 2017)
Workshop:  
Werte und Identität der  
Via Culturalis im Rahmen der 
Lenkungsgruppe Städtebaulicher 
Masterplan Innenstadt Köln  
(April 2017)
Netzwerktreffen: 
Kunst und Kultur 
(Dezember 2017)
Gewerbe + Gastronomie
(Januar 2018)
Passantinnen- und 
Passantenbefragung 
auf der Via Culturalis
(Juli 2018)
Gestaltungshandbuch –  
Gesamtstrategie für den 
öffentlichen Raum der Stadt Köln 
(April 2018)
STADTRAUM
LEITSÄTZE
GESTALTUNGSKONZEPT
AKTEURSGRUPPEN
PRIVATE AKTEURE KULTURAKTEURESTADT KÖLN
KOMMUNIKATIONSKONZEPT
IDENTITÄT
1 EINFÜHRUNG | 1.4 VORGEHENSWEISE
1.4 Vorgehensweise 
Ziel dieses Handbuchs ist, die Via Culturalis als Kulturpfad zu profilieren und  
langfristig die Qualität des öffentlichen Raums zu sichern. Das vorliegende  
Handbuch gliedert sich in drei Hauptteile: Auf Basis einer Analyse wurden zwei  
Konzepte entwickelt und schließlich um konkrete Handlungsempfehlungen 
für die Umsetzung ergänzt.
Grundlagen
Den konzeptionellen Rahmen für das Handbuch bildet 
der städtebauliche Masterplan für die Innenstadt Köln, 
im Rahmen dessen die Via Culturalis als erster Lupenraum 
festgelegt wurde (Kap. 1.1). Des Weiteren wurden die Er -
gebnisse aus dem interdisziplinären Workshopverfahren 
Via Culturalis im Jahr 2013 sowie das Gestaltungshand -
buch für den öffentlichen Raum der Stadt Köln berücksich-
tigt. Als Bestandteil der Fördermaßnahme wurden zudem 
die drei baulichen Projekte Kurt-Hackenberg-Platz, Neu -
gestaltung Tunnel Johannisstraße und die Neugestaltung 
Gürzenichstraße in das Gesamtkonzept einbezogen.
Analyse 
In einem ersten Schritt wurde eine stadträumliche Ana -
lyse durchgeführt (Kap. 2.1). Nach der räumlich-funk -
tionalen Einordnung in Beziehung zu den angrenzenden 
Bereichen wurden die bestehenden Freiräume und We-
gebeziehungen und mit Blick auf die zukünftige Ent -
wicklung der Via Culturalis die aktuellen baulichen Pro -
jekte untersucht. Der zweite Analyseschritt (Kap. 2.2) 
thematisiert die Identität der Via Culturalis. Basierend 
auf Strukturdaten der Stadt Köln sowie einer Befra -
gung vor Ort wurde die Via Culturalis in ihrer Funktion 
als Wohn-, Geschäfts- und Besuchsquartier analysiert.
Vertiefend wurden die kulturelle und historische Dimen -
sion des Ortes, die Rolle der Akteure sowie die Kunst im 
öffentlichen Raum untersucht. Dieser Analyseabschnitt 
basiert maßgeblich auf Gesprächen, die im Rahmen des 
Förderprojekts mit den in der Via Culturalis beheimate-
ten Akteuren geführt wurden, sowie auf der Bestands -
aufnahme durch die Bürgergemeinschaft Altstadt vom 
März 2018. Als Ergebnis der beiden Analyseteile wurden 
zwei Leitsätze für die langfristige Qualitätssicherung 
formuliert (Kap. 2.3). Zudem wurde daran anknüpfend 
der Raum hinsichtlich seiner Defizite und Potenziale un -
tersucht, um konkrete Maßnahmen abzuleiten.
Konzept
Aufbauend auf den zwei Leitsätzen sowie den identifi -
zierten Maßnahmen, wurden zwei Konzepte entwickelt: 
das Gestaltungskonzept für den öffentlichen Raum 
(Kap. 3.1) und das Kommunikationskonzept (Kap. 3.2). 
Das Gestaltungskonzept definiert konkrete Parameter 
für einen qualitätsvollen öffentlichen Raum mit hoher 
Aufenthaltsqualität entlang der Via Culturalis, angefan -
gen bei der Gestaltung der Pflasterbeläge der Straßen 
und Plätze über das zukünftige Stadtmobiliar bis hin zu 
Aussagen bezüglich der Außengastronomie und Außen -
werbung. Das Kommunikationskonzept greift das The-
ma Identität auf. Hierbei werden Aussagen zum Begriff   
Via Culturalis, zu ihrem gestalterischen Erscheinungsbild 
und zu kommunikativen Kernbotschaften getroffen. Wei -
terhin wird das Umsetzungsmodell eines Arbeitskreises 
beschrieben und es werden die eingesetzten Kommuni -
kationsmittel und wesentlichen Inhalte dargelegt.
Handlungsempfehlungen
Für die Umsetzung und Verstetigung der Qualität im 
Stadtraum bedarf es immer starker Partnerschaften zwi -
schen der öffentlichen Hand und privaten Akteuren, wie 
Investoren und privaten Eigentümern, aber auch Anlie-
gerinnen und Anliegern aus den Bereichen Gastronomie, 
Dienstleistung und Gewerbe. Zusammengefasst unter 
dem Begriff »Kulturakteure« spielen zudem auch die Kir -
che, die verschiedenen Kultureinrichtungen und Multi -
plikatoren für die Via Culturalis eine besonders wichtige 
Rolle. Im Kapitel 4 werden daher die relevanten Akteurs -
gruppen adressiert und abschließend konkrete Hand -
lungsempfehlungen in Bezug auf das Gestaltungs- und 
Kommunikationskonzept formuliert.

2
ANALYSE —  
DER VIA CULTURALIS  
AUF DEN GRUND GEHEN
2.1 Der Stadtraum
2.2 Die Identität
2.3 Auswertung

18
2.1 Der Stadtraum – 
eine fotografische Bestandsaufnahme
Die Via Culturalis vereint auf etwa 800 Metern über 2.000 Jahre Kölner  
Stadtgeschichte. Zwischen der Hohen Domkirche zu Köln und St. Maria  
im Kapitol liegen diese Geschichten ober- und unterirdisch, sichtbar und 
verborgen, heute schon greifbar oder noch im Entstehen. In seiner foto-  
grafischen Bestandsaufnahme aus dem August 2018 stellt der Fotograf  
Martin Gaissert auf den kommenden Seiten die heute sichtbaren  
»Bausteine« dieser Kulturmeile im Entstehen vor.
2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM

AUFTAKT NORD
HOHE DOMKIRCHE
KURT-HACKENBERG-PLATZ
RÖMISCH-GERMANISCHES MUSEUM UND MUSEUM LUDWIG
THEO-BURAUEN-PLATZ
LAURENZ-CARRÉ – BESTAND
MIQUA UND HISTORISCHES RATHAUS
HAUPTACHSE
HISTORISCHES RATHAUS
WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD
LAURENZPLATZ
ALT ST. ALBAN UND WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FC
210 METER
180 METER
250 METER
160 METER
180 METER
290 METER
190 METER
350 METER
1
3
2
4
4
7
5
7
6
8
Abb. 6 
Abb. 8 
Abb. 7 
Abb. 9 
Abb. 10 
Abb. 11 
Abb. 12 
Abb. 13 
Abb. 14 
Abb. 15

280 METER
75 METER
130 METER
130 METER
AUFTAKT SÜD
80 METER
140 METER
170 METER
210 METER8
7
9
10
12
11
11
11 13
14
HAUS NEUERBURG UND FARINA-HAUS
ALT ST. ALBAN UND GÜRZENICH
Abb. 16 
Abb. 18 
Abb. 17 
Abb. 19 
GÜRZENICH UND GÜNTER-WAND-PLATZ
GÜRZENICH UND GÜNTER-WAND-PLATZ
Abb. 20 
Abb. 21 
ST. MARIA IM KAPITOL
GÜRZENICHQUARTIER UND KLEIN ST. MARTIN
HERMANN-JOSEPH-PLATZ
KREUZGANG ST. MARIA IM KAPITOL
Abb. 22 
Abb. 23 
LICHHOF
MARIENPLATZ
Abb. 24 
Abb. 25 Abb.25

Gesamtraum Via Culturalis
 Kulturbausteine
1
3
56
8
9
11
14
12 13
10
4
7
2
Hauptachse
Auftakt Süd
Auftakt Nord
RHEIN
Hohe Straße
Gürzenichstraße
Kleine Budengasse
Am Hof
Hbf.
Pipinstraße
Deutzer Brücke

28
29
  Frequenzen Einkauf
  Frequenzen Via Culturalis 
  Frequenzen Altstadt
Schnittstellen zur Umgebung
Die Via Culturalis befindet sich im Stadtteil Altstadt-Nord des Bezirks Innen- 
stadt, eingebettet zwischen der Haupteinkaufsmeile Hohe Straße im Westen 
und der von Tourismus und Freizeit geprägten Altstadt mit Rheinpromenade 
im Osten. Obwohl sich das Quartier über die Hauptverbindung Unter Gold- 
schmied in Nord-Süd-Richtung erstreckt, sind es die verschiedenen Querver- 
bindungen, die die Via Culturalis mit ihrer stark frequentierten Umgebung 
verbinden und vernetzen. Die hiervon am häufigsten genutzte Verbindung ist 
die Gürzenichstraße, da sie einerseits in die Schildergasse als Übergang zur  
Innenstadt mündet und andererseits die Verknüpfung über den Heumarkt mit  
der Rheinpromenade herstellt, von wo aus zahlreiche Gäste mit Schiffen die 
Stadt erreichen. 
 
Der Gesamtraum Via Culturalis kann in drei Bereiche aufgeteilt werden. Der 
nördliche Auftaktbereich spannt sich zwischen der Hohen Domkirche und der 
geplanten Historischen Mitte sowie zwischen Philharmonie/Museum Ludwig 
über das Römisch-Germanische Museum bis zum Domhotel und zum dahinter 
gelegenen Domforum auf. Den südlichen Auftakt bildet die romanische Kirche 
St. Maria im Kapitol mit ihrer Umgebung einschließlich der Pipinstraße bis hin 
zur Gürzenichstraße. In der Spange dieser Bereiche liegt der Hauptbereich,  
unter anderem mit dem Ensemble aus Archäologischer Zone, Wallraf-Richartz- 
Museum & Fondation Corboud sowie dem Gürzenich.
Hohe Straße
Unter Goldschmied
Gürzenichstraße
Heumarkt
Alter 
Markt
Kolumba Groß St. Martin
Altstadt
Richtung
Schildergasse
MAKK
Auftakt Süd
Auftakt Nord
Deutzer Brücke
2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM

30
31
Planungsstand bedeutender  
Hochbauprojekte
Der Stadtraum Via Culturalis wird sich in den kommenden Jahren aufgrund 
verschiedener Projektvorhaben deutlich verändern: Der nördliche Auftakt-
bereich wird insbesondere durch die Historische Mitte und die Sanierung des 
Römisch-Germanischen Museums sowie durch die private Entwicklung Lau-
renz-Carré und die Sanierung des Domhotels stadträumlich gestärkt und 
die Via Culturalis im Ganzen prägen. Mit dem Projekt Archäologische Zone/
MiQua und dem Erweiterungsbau für das Wallraf-Richartz-Museum & Fon-
dation Corboud folgen zwei weitere Museumsbausteine, die den Charakter 
der Via Culturalis hinsichtlich Funktion und architektonischer Qualität  
fortschreiben. Aber auch Potenzialflächen sind bei der Erarbeitung eines Ge-
staltungskonzepts für den öffentlichen Raum zu berücksichtigen, wie bei-
spielsweise die bereits im städtebaulichen Masterplan Innenstadt definierten 
Bereiche am Quatermarkt und an der Rückseite von Haus Neuerburg. 
Historische Mitte
Entwurf: Volker Staab (Wettbewerb 2016)
Bauherrengemeinschaft: Stadt Köln und Hohe Domkirche 
Sachstand: in Planung
Grundfläche Gebäude: Kurienhaus: 775 m² 
Verwaltung: 1.480 m²
Nutzung/Konzept: Stadtmuseum, Kurienhaus und  
Studiengebäude für das Römisch-Germanische Museum
 
Archäologische Zone/MiQua
Entwurf: Wandel Lorch Architekten (Wettbewerb 2008)
Bauherrin: Stadt Köln (künftiger Träger: LVR)
Sachstand: in Umsetzung
Grundfläche Gebäude: 1.450 m²
Nutzung/Konzept: Museum jüdischer Geschichte, Gebäude 
legt sich als »Schutzbau« über die Archäologische Zone, ver -
deutlicht das Prinzip der archäologischen Schichtung
Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum  
& Fondation Corboud
Entwurf: Christ & Gantenbein (Wettbewerb 2013)
Bauherrin: Stadt Köln
Sachstand: in Planung
Grundfläche Gebäude: 670 m²
Nutzung/Konzept: Kunstmuseum plus gewerbliche Nutzung 
und Wohnen in den Obergeschossen, offene Fassade im Sockel -
bereich fördert Austausch mit dem Stadtraum
Sanierung Domhotel
Entwurf: ingenhoven architects 
Bauherrin: Bayerische Versorgungskammer, München
Sachstand: in Umsetzung, 
geplante Fertigstellung im 2. Quartal, 2021 
Grundfläche Gebäude: 2.840 m² (120 Zimmer)
Konzept: Modernisierung und Sanierung in enger Zusam -
menarbeit mit dem Denkmalschutz. Aufstockung des histori -
schen Baukörpers mit einem Staffelgeschoss.  
Historische Fassaden bleiben erhalten (Denkmalschutz).
Neuentwicklung Laurenz-Carré
Entwurf: Kister Scheithauer,
Gross Architekten und Stadtplaner
Grundstückseigentümerin: Gerch Group AG
Sachstand: städtebauliches 
Qualifizierungsverfahren abgeschlossen
Fläche: 33.000 m² BGF auf 9.000 m² Grundstück 
Nutzung/Konzept: Wohnen, Einzelhandel, Büro, Ver- 
waltung, Integration des denkmalgeschützten Senats Hotels
PSD Bank
Entwurf: HPP Architekten
Bauherrin: PSD Bank Köln eG
Sachstand: in Umsetzung,  
Grundfläche Gebäude: ca. 3.900 m²
Konzept: Sanierung und Erweiterung eines Bankgebäudes
2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM
2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM
Abb. 26 
Abb. 28 
Abb. 30 Abb. 27 
Abb. 29 
Abb. 31

32
33
Die neuen Freiräume der Via Culturalis
Neben den Hochbauprojekten ist der öffentliche Raum zu betrachten, denn 
es sind die zahlreichen Plätze und Wegräume, die im Zusammenspiel mit 
der engmaschigen Bebauung die Via Culturalis ausmachen. Die Historische 
Mitte bildet künftig einen wertvollen stadträumlichen Brückenschlag zwischen 
dem Roncalliplatz und dem Kurt-Hackenberg-Platz. Zudem stellt der Augustus- 
platz mit Fertigstellung des MiQuas einen neuen, zentralen Bereich inner- 
halb der Via Culturalis dar. Aber auch die Neugestaltung des Günter-Wand- 
Platzes und der Gürzenichstraße wertet die wichtige Querverbindung zwischen 
Hohe Straße/Schildergasse und Heumarkt auf, während die Neugestaltung 
im Tunnel Johannisstraße die Verbindung für den Rad- und Fußgängerver-
kehr verbessert. 
Tunnel Johannisstraße
Architektur: UTE PIROETH ARCHITEKTUR  BDA 
(Vergabeverfahren 2016) 
Künstlerisches Konzept: Wolfgang Rüppel Köln/ Berlin
Bauherrin: Stadt Köln
Sachstand: in Planung
Länge: 110 m
Konzept: Aufwertung der Unterführung als Fußgänger- und 
Radwegverbindung sowie Anlieferung der DB 
Umfeld Historische Mitte 
Architektur: Volker Staab (Wettbewerb 2016)
Bauherrinnen: Stadt Köln und Hohe Domkirche
Sachstand: in Planung
Fläche: ca. 1.150 m²
Konzept: räumliche Verbindung zwischen Museen/  
römische Hafenstraße/Kurt-Hackenberg-Platz
Kurt-Hackenberg-Platz
Landschaftsarchitektur: Vogt Landschaftsarchitekten
Bauherrin: Stadt Köln
Sachstand: 2018 fertiggestellt
Fläche: ca. 3.500 m²
Konzept: zentrales Element: »urbaner Garten« durch  
gekiesten Bereich mit langen Natursteinbänken aus Grauwacke 
und einem »grünen Dach« (in Anlehnung an den anliegenden  
früheren Bischofsgarten)
Archäologische Zone
Landschaftsarchitekt: Topotek 1 
Bauherrin: Stadt Köln
Sachstand: in Umsetzung
Fläche: 10.000 m²
Konzept: durchgehende Oberfläche, erhöhte Platzfläche durch 
Treppenanlage mit Sitzgelegenheiten
Günter-Wand-Platz 
Landschaftsarchitektur: RMP Stephan Lenzen 
Landschaftsarchitekten
Bauherrin: Stadt Köln
Sachstand: in Planung
Fläche: ca. 6.500 m² (inkl. Gürzenichstraße) 
Konzept: Im Zuge der Neugestaltung Gürzenichstraße wird 
eine einheitliche Fläche mit qualitativ hochwertigem Bodenbe -
lag und Sitzmobiliar aus Grauwacke geschaffen.
Freitreppe an St. Maria im Kapitol
Architektur: Stadt Köln
Bauherrin: Stadt Köln
Sachstand: in Planung
Fläche: 90 m lange Treppe
Konzept: Verknüpfung Elogiusplatz und Klein St. Martin, 
Freistellung St. Maria im Kapitol
2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM
2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM
Abb. 32 
Abb. 34 
Abb. 36 Abb. 33 
Abb. 35 
Abb. 37

34
35
Raumqualitäten
Die Via Culturalis wird durch verschiedene Stadträume geprägt: Neben den 
Straßen- und Wegräumen, die vorwiegend der Bewegung dienen, gibt es 
eine Vielzahl an Plätzen mit unterschiedlichen Qualitäten. Zum einen gibt 
es Plätze, die aufgrund ihrer hochwertigen Gestaltung, ihrer Lage und/oder 
ihres gastronomischen Angebots zum Verweilen einladen, wie beispiels-
weise den Kurt-Hackenberg-Platz. Andere Bereiche wiederum bergen zwar 
ein solches Potenzial, sind jedoch, wie beispielsweise der Platz am Quater-
markt oder der Innenhof am Laurenzgittergäßchen, aufgrund ihrer aktuel-
len Nutzung als öffentliche Parkplatzfläche für den Aufenthalt ungeeignet. 
Außengastronomie
Am Hof
Kurt-Hackenberg-Platz
Elogiusplatz
Marsplatz
U-Bahn-Zugang
Hermann-Joseph-Platz
Elogiusplatz
Besondere Monumente
Roncalliplatz
Laurenzplatz
Theo-Burauen-Platz
Marsplatz
Günter-Wand-Platz
Elogiusplatz
Lichhof
Historische Mitte
Repräsentativer Auftakt
Roncalliplatz 
Augustusplatz
Brunnen
Am Hof
Gülichplatz
Kurt-Hackenberg-Platz
Theo-Burauen-Platz
Roncalliplatz
Prägende Gehölze
Am Hof
Kurt-Hackenberg-Platz
Laurenzplatz
Quatermarkt
Theo-Burauen-Platz
Günter-Wand-Platz
Lichhof
Sitzgelegenheiten
Roncalliplatz
Kurt-Hackenberg-Platz
Augustusplatz
Hermann-Joseph-Platz
Rathausplatz
Elogiusplatz
Lichhof
Günter-Wand-Platz
Parkplätze
Laurenzgittergäßchen
Quatermarkt
Plätze im Bestand 
ohne Handlungsbedarf
Plätze in Planung/in der Umsetzung
Flächen und Plätze
mit Handlungsbedarf
2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM
Gürzenichstraße
Tunnel Johannisstraße
Hbf.
Pipinstraße
Deutzer Brücke
Lichhof
Hermann-Joseph-Platz Elogiusplatz
Günter-Wand-Platz
Gülichplatz
Quatermarkt
Augustusplatz
Marsplatz
Am Hof
Laurenzgittergäßchen
Laurenzplatz Rathausplatz
Theo-Burauen-Platz
Kurt-Hackenberg-Platz
Historische MitteRoncalliplatz

36
37
N
O
S
W
Tunnel Johannisstraße
Bestandssituation
  Ladezonen 
  Parken im öffentlichen Raum
  Einrichtungsverkehr
 Zweirichtungsverkehr
 Angrenzende Straßen
 Tunnel
 Parkhaus  
 Tiefgarage
 Einfahrt Parkhaus / Tiefgarage
Bewegungsräume und Mobilität 
Auch auf der Via Culturalis hat das planerische Credo »Autogerechte Stadt« 
aus vergangenen Zeiten seine Spuren hinterlassen. Um jedoch die Qualität im 
öffentlichen Raum der Via Culturalis wieder zu steigern, befindet sich aktuell 
(Stand 12/2018) ein Verkehrsführungskonzept für die Altstadt in der politischen 
Beratung, welches im Sinne einer Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer 
beispielsweise die Reduzierung des ruhenden Verkehrs im Straßenraums bis auf 
ein funktional notwendiges Minimum vorsieht. Hierdurch können zusätzliche 
Flächen zugunsten der Fußgängerinnen und Fußgänger sowie des Radverkehrs 
umgestaltet und genutzt werden. Weitere Maßnahmen stellen die Bündelung 
des motorisierten Verkehrs, die Verkürzung der Anfahrtswege zu den Park- 
häusern und die Festlegung von Einbahnstraßen dar, wodurch das Quartier  
insgesamt entschleunigt werden würde.
2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM
Ost-West-Achse
Dorint Hotel
100 Stellplätze
Am Gürzenich
315 Stellplätze
An Farina
305 Stellplätze
Am Dom
610 Stellplätze
City-Parkhaus
205 Stellplätze
Hohe Straße
280 Stellplätze
Hbf.
Abb. 38

38
39
Bestandssituation
  Einzelhandel
  Gastronomie / Café / Kiosk
  Dienstleistungen  / Büro
  Hotel mit Gastronomie
2.2 Die Identität 
Geschäftsquartier
Die Via Culturalis liegt in der Innenstadt Kölns und ist damit auch Teil des  
Geschäfts- und Handelszentrums, das weit über die Grenzen der Stadt  
hinaus von Bedeutung ist. Als Nord-Süd-Achse liegt der Kulturpfad zwischen 
der stark gastronomisch geprägten Altstadt und den Konsummeilen Hohe 
Straße und Schildergasse mit ihren vielen Angeboten an Bekleidungs- 
geschäften und Handelsketten. Die Schildergasse vereint etwa ein Drittel der 
Verkaufsfläche und auch ein Drittel des Umsatzes der Kölner City auf ihrem 
Areal – beheimatet dabei aber nur sechs Prozent der Innenstadtgeschäfte.
Als Geschäftsquartier muss sich die Via Culturalis pro -
grammatisch von ihren schwergewichtigen Nachbarinnen 
abgrenzen, ein eindeutiger Charakter lässt sich diesbezüg-
lich bislang jedoch nicht erkennen: Eine Passantenbefra -
gung im Juli 2018 entlang der Via Culturalis hat ergeben, 
dass kein klares Bild von der Gewerbestruktur im Quartier 
existiert. Einzig das Farina-Haus wird mehrmals als prä -
gend genannt und die Museumsshops sowie Antiquariate 
werden offenbar als »typisch für die Via Culturalis« emp -
funden. Die insgesamt 76 Passantinnen und Passanten 
stellten außerdem fest, dass Geschäfte der Nahversorgung 
für die Bevölkerung und kleinere, inhabergeführte Läden 
zunehmend verschwinden, was deutlich als Verlust ange-
sehen wird. Es wird beklagt, dass zunehmend einseitige 
Angebote für den Tourismussektor, wie beispielsweise Sou-
venirläden und als »Ramschläden« wahrgenommene Ge-
schäfte, eröffnen.
Für die Zukunft des Geschäftsquartiers Via Culturalis wün-
schen sich beispielsweise die Gewerbetreibenden und Gas-
tronominnen und Gastronomen mehr und klar geregelte 
Außengastronomie sowie eine höhere Aufenthaltsqualität 
im öffentlichen Raum, einschließlich Verweilmöglichkeiten 
ohne Konsumzwang. Mit den geplanten baulichen Ver -
änderungen entstehen jedoch auch Zweifel, inwiefern der 
Zuliefererverkehr aus dem Viertel verbannt und damit aus 
dem Quartier verdrängt werden könnte. 
36 %
35,5 %
23 %
Wohnen selbst im Quartier
Wohnen außerhalb Kölns
Keine Angabe zum Wohnort
Wohnen in anderen Teilen Kölns
Passantenbefragung auf der Via Culturalis im Juli 2018
2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT
5,5 %

40
41
Wohnquartier
Die Via Culturalis ist ein gewachsenes Stück Stadt mit einer gemischten Nutzung:  
Neben der hohen Dichte an kulturellen und administrativen Bausteinen ist dieses  
Quartier auch als Wohnstandort von Bedeutung.
Die Fläche der Via Culturalis erstreckt sich über zwei Stadt-
viertel: Das Kapitol-Viertel im Süden weist mit 121 Einwoh-
nern pro Hektar eine hohe Einwohnerdichte auf, wohinge-
gen das Stadtviertel City mit 30 Einwohnern pro Hektar 
eine deutlich geringere Wohnnutzung aufweist. Dies lässt 
sich mit dem Schwerpunkt Einzelhandel und Gewerbe im 
Bereich Hohe Straße und Schildergasse begründen. Die 
Bewohnerstruktur wird gemäß der innerstädtischen Lage 
überwiegend durch junge und ledige Personen mit Ein- 
und Zweipersonenhaushalten geprägt.
Im Rahmen der Passantenbefragung im Juli 2018 von ins-
gesamt 76 Personen wird von Seiten der Bewohnerschaft 
die zentrale Lage der Via Culturalis »im Herzen Kölns« und 
die direkte Nähe zum Dom positiv hervorgehoben, auch 
wenn der Roncalliplatz selbst als hochfrequentierter Be-
reich nicht unter den »Wohlfühlorten« der Via Culturalis 
genannt wird. 
Jedoch bestimmen offenbar zunehmend touristische, kul-
turelle und gewerbliche Nutzungen das Quartier. Aus Sicht 
der Anwohnerschaft wird dies kritisch gesehen, da mit den 
zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten eine hohe 
Lärmbelastung und Einschränkungen im öffentlichen Per-
sonennahverkehr einhergehen. Einzelne Personen weisen 
zudem auf fehlende öffentliche, kostenfreie Erholungs- 
und Freiräume hin. 
Eine weitere Schwierigkeit stellt die Wohnraumzweckent -
fremdung dar, wie beispielsweise die Umwandlung von 
Wohnräumen in Ferienwohnungen. Viele Apartments 
werden auf den bekannten Online-Portalen angeboten, 
wodurch sich der ohnehin bereits sehr starke Druck auf 
dem Wohnungsmarkt zusätzlich erhöht. Oft geschieht 
dies auch ohne Genehmigung, obwohl seit Inkrafttreten 
der Wohnraumschutzsatzung im Jahr 2014 eine solche 
Wohnraumzweckentfremdung genehmigungspflichtig ist. 
Insgesamt wird die Via Culturalis von ihren Bewohnerinnen 
und Bewohnern jedoch als sehr vielfältig beschrieben. So 
wird etwa die dort ansässige LGBTIQ-Szene hervorgeho -
ben (die Abkürzung LGBTIQ steht für lesbische, schwule, 
bisexuelle, transsexuelle, intersexuelle und/oder queere 
Menschen). Auch das internationale Publikum wird grund-
sätzlich begrüßt und die solidarische Nachbarschaft im 
Viertel wird gelobt. Abschließend ergibt sich ein überwie-
gend positives Bild der Via Culturalis als Wohnquartier, 
welches es im Rahmen der zukünftigen Entwicklungen zu 
schützen gilt.
2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT
Stadtviertel City
995 EW
30,2 EW/ha
Via Culturalis
RHEIN
Rodenkirchen
Lindenthal
Porz
Kalk
Mülheim
Ehrenfeld
Nippes
Stadtteil Altstadt-Süd
27.87 7 E W
118,1 EW/ha
Stadtbezirk Innenstadt
129.108 EW  
78,9 EW/ha
Stadtteil Altstadt-Nord
18.270 EW
74,4 EW/ha
Kapitol-Viertel  
1.577 EW
121,3 EW/ha

42
43
100.000
50.000
150.000
200.000
250.000
300.000
350.000
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Museum Ludwig
Römisch-Germanisches
 Museum
Wallraf-Richartz-Museum
Praetorium/
Archäologische Zone
Circa-Angaben pro Jahr  
 Wege
Besuchsquartier
Die Via Culturalis besitzt eine große Anziehungskraft und ist Magnet für viele 
Menschen: Touristinnen und Touristen sowie auch Einheimische besuchen das 
kulturelle und religiöse Zentrum Kölns oder nutzen die vielfältigen Angebote.
Der nördliche Auftakt der Via Culturalis ist mit dem Kölner 
Dom und seinen 6 Millionen Gästen pro Jahr einer der meist- 
besuchten Orte in Deutschland. St. Maria im Kapitol im Be-
reich des südlichen Auftakts hingegen ist für viele Gäste ein 
Lieblingsort und Ruhepol.
Der Bereich Hohe Straße und Schildergasse ist ein Magnet 
für Shoppinggäste. Die Schildergasse ist die meistbesuchte 
Einkaufsmeile Deutschlands, hier flanieren stündlich 14.500 
Personen. Auch der Heumarkt und der Alter Markt sowie 
das Historische Rathaus mit dem Spanischen Bau ziehen 
viele Gäste an. Diese Orte stehen für das »alte Köln«, sind 
fest verankert im kollektiven, städtischen Geschichtsbe-
wusstsein und dienen als Bindeglied zwischen touristischem 
und einheimischem Publikum. Die vielen Museen und Ins -
titutionen zeigen die kulturelle Vielfalt und sind oftmals 
Grund, um die Via Culturalis aufzusuchen. Allein die drei 
großen Museen der Via Culturalis – Wallraf-Richartz-Muse-
um & Fondation Corboud, Museum Ludwig und Römisch-  
Germanisches  Museum – zählten im Jahr 2017 knapp 
640.000 Besucherinnen und Besucher und bündeln damit 
63 Prozent aller Besuche städtischer Museen in Köln. 
Ein für Besucherinnen und Besucher ebenfalls wichtiger 
Ort einer ganz anderen Kategorie sind der Rhein und sein 
Ufer. Mit seiner erholsamen Verweilqualität und Weite 
bietet er Ruhe und ist willkommener Gegenpol zur klein -
teiligen Altstadt mit ihren engen Gassen. In unmittelbarer 
Nachbarschaft der Via Culturalis befindet sich der Kölner 
Hauptbahnhof. Er gehört mit täglich etwa 280.000 Rei -
senden zu einem der meistfrequentierten Fernbahnhöfe 
Deutschlands. Viele Gäste gelangen von hier über den 
Roncalliplatz auf den Kulturpfad. Auch der Heumarkt und 
die Schnittstelle Hohe Straße  / Schildergasse sind wich -
tige Zugänge ins Quartier. Im Rahmen einer Passanten -
befragung im Juli 2018 wurde deutlich, dass die fußläu -
figen Wege selten durch die Via Culturalis im Gesamten  
führen, sondern über die Querstraßen entweder in Rich -
tung Hohe Straße oder Altstadt abzweigen beziehungs -
weise von dort eintreten.
Entwicklung Besucherzahlen
Römisch-Germanisches  
Museum
Museum Ludwig
Wallraf-Richartz-  
Museum & Fondation  
Corboud
Praetorium/Archäolo-  
gische Zone
2010
350.000
300.000
250.000
200.000
150.000
100.000
50.000
2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT
6.000.000 Gäste
400 Gemeindemitglieder
305.000 Gäste
544.000 Gäste
68.000 Gäste
154.000 Gäste
200 Veranstaltungen
181.000 Gäste

44
45
Stadt, Kultur und Geschichte
Seit den römischen Zeiten der Colonia Claudia Ara Agrippinensium, 
der einst größten römischen Stadt nördlich der Alpen, wird das Köl-
ner Stadtleben auf der Via Culturalis gestaltet, erinnert und vermit-
telt. Das geschichtliche Vermächtnis der Stadt wird hier sichtbar in 
Form freigelegter archäologischer Funde, historischer Bausubstanz 
und reicher Kunstarchive und -ausstellungen – und tritt in Kontext 
mit zeitgenössischer Politik, Kultur und Öffentlichkeit.  
Die Via Culturalis formuliert somit nicht allein symbolische Werte 
der Erinnerung und Geschichtspflege, sondern ist Kölner Ausgangs-
punkt, an dem Stadtgeschichte Tag für Tag fortgeschrieben wird.
Das Quartier offenbart an verschiedenen, mal markan -
ten, mal versteckten Orten, das das Fundament bilden -
de römische Köln, verbindet uns mit der fränkischen und 
jüdischen Vergangenheit des Ortes oder erinnert uns mit 
Blick auf Alt St. Alban an Zerstörung und Leid des Zweiten 
Weltkrieges. Die Via Culturalis ist der Stadtraum in Köln, 
in dem sich die Kölner Stadtgesellschaft die eigene Ge-
schichte bewusst macht.
Die berühmten Museen und kulturvermittelnden Institu -
tionen der Via Culturalis bilden einen weiteren wichtigen 
Baustein. Die Via erfährt so eine starke kulturelle Ausrich -
tung (vgl. »culturalis« = kulturell), wenngleich sie im Ver -
gleich zu Kulturquartieren wie dem Museumsufer Frank -
furt oder dem Museumsquartier Wien funktionell breiter 
und historisch tiefer aufgestellt ist. 
Die sogenannten Kulturbausteine reihen sich wie Perlen an 
einer Schnur, insbesondere im Hinblick auf die baulich-kul-
turelle Entwicklung, die der Via Culturalis in der nächsten 
Dekade bevorsteht: Mit dem Bau der Historischen Mitte 
auf dem Roncalliplatz, der Initiierung des MiQua sowie 
der Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums entstehen 
weitere Kulturbausteine, die einhergehen mit einer gene-
rellen Aufwertung des Quartiers durch das Engagement 
der Stadt im öffentlichen Raum sowie die private Immo -
bilienwirtschaft. 
Die Via Culturalis ist jener Ort, der wie kein anderer für 
die Stadt, ihre Kultur und Geschichte steht – ein Ort, der 
Bürgerinnen und Bürger wie Besucherinnen und Besucher 
an Köln und sein Wesen heranführt, dessen Herkunft, My-
thos und Identität erfahrbar macht. Dennoch besteht 
noch kein Netzwerk, das diese Identität lebt und gestal -
tet – und für die Bürgerschaft und das Publikum der Stadt 
zugänglich macht. Selbst ihr Name, Via Culturalis – eine 
Wortschöpfung des Architekten Oswald Mathias Ungers –, 
ist nahezu ausschließlicher Gegenstand von Fachdiskur -
sen der Architektur und Stadtplanung. An diesem Punkt 
setzt die Analyse an und schafft die Basis für eine iden -
titätsbildende Kommunikation, die den Namen inhaltlich 
auflädt und in die Breite trägt.
2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT
Abb. 39

46
47
Hier wird Geschichte gebaut, fortlaufend
Auf den rund 800 Metern der Via Culturalis zeigen sich wahre Schät-
ze der Architektur und Baukultur, insbesondere im Hinblick auf die 
kulturellen und kirchlichen Orte. Sie bilden ein Ensemble, das Kölner 
Geschichte und Identität materialisiert. Nicht nur oberiridisch, son-
dern auch unterirdisch und überirdisch eröffnet dieser buchstäbliche 
Parcours Einblick in die 2.000 Jahre währende Geschichte der Stadt. 
Hier offenbaren sich der Besucherschaft die zeitlichen Schichten des 
Stadtlebens über die Jahrhunderte hinweg und mit dem Entstehen 
des MiQua, der Historischen Mitte und diversen weiteren Maßnah-
men wird dieser (bau-)geschichtliche Wahrnehmungsraum weiter 
verdichtet, modernisiert und für die Zukunft erschlossen. Und auch 
das ist natürlich Stadtgeschichte, die erzählt werden muss. Für  
die Kommunikation der Via Culturalis spielen die mitunter langen  
Realisierungszeiten dieser Bauprojekte eine wichtige Rolle:  
Vorfreude und Geduld gilt es in ein gutes Verhältnis zu setzen.
Der Hohe Dom zu Köln: Die Baugeschichte reicht bis in früh-
christliche Zeit zurück, so wird bereits 313  ein Kölner Bischof 
urkundlich erwähnt. Für das  6. Jahrhundert  ist eine große 
Kirchenanlage an der Stelle des heutigen Doms archäologisch 
nachweisbar. Um 800 beginnt der Bau des Vorgängers, des sog. 
Alten Doms, einer gewaltigen karolingischen Kirche – damals 
eine der größten Kirchen ganz Europas (Weihung 870), die man 
sich auch heute noch in den Domgrabungen vergegenwärtigen 
kann. 1164 bringt Erzbischof von Dassel die Gebeine der Heili -
gen Drei Könige in den Alten Dom. 1248 erfolgt die Grundstein-
legung zur heutigen Kathedrale, die 1880 fertiggestellt wurde.  
Das Römisch-Germanische Museum Köln (RGM) wurde 
1946 gegründet und 1974 über dem Fundort des Dionysos-Mo -
saiks (um 230 n. Chr.) eröffnet, welches gemeinsam mit dem 
Poblicius-Denkmal (erste Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr) 
das Herz des Museums bildet. Zum Jahreswechsel 2018/19  wird 
das Museum anlässlich der Generalsanierung bis voraussichtlich 
2024 geschlossen.
Museum Ludwig: 1976 wird das Museum in Folge einer Schen-
kung moderner Kunst der Eheleute Ludwig an die Stadt Köln ge-
gründet. Das Wallraf-Richartz-Museum wird 1986  zusammen 
mit der Kölner Philharmonie in einem neuen Gebäudekomplex 
eröffnet. Nach einer Stiftung von 90 Werken Pablo Picassos im 
Jahre 1994 wird das Haus zu klein für beide Museen und es wird  
ein Neubau für das Wallraf-Richartz-Museum beschlossen. 
Historische Mitte:  Der Projektname nimmt Bezug auf die 
historische Dimension des Standorts: Hier stand einst der 1164  
erstmals schriftlich genannte erzbischöfliche Palast. Weiterhin 
wurde unweit bei den Ausgrabungen um den Dom 1969/1970 , 
ein rund 65 Meter langes Stück der sog. römischen Hafenstraße 
freigelegt, das im Zuge der Entwicklung neu kontextualisiert 
wird. Die Hafenstraße war Teil des römischen Köln, weshalb da -
von auszugehen ist, dass sie bereits seit dem letzten Jahrzehnt  
v. Chr. existierte. Das Domkapitel entwickelt gemeinsam mit der 
Stadt an dieser Stelle einen Neubau, der das Kölnische Stadt -
museum, das Studiengebäude des RGM und von kirchlicher Sei -
te das Kurienhaus mit dem Dombauarchiv beheimatet. Hierfür 
wurde 2018 der Planungsbeschluss auf den Weg gebracht, der 
Baubeschluss könnte 2020 folgen. 
 
MiQua. LVR – Jüdisches Museum im Archäologischen 
Quartier Köln: Das künftige Museum sitzt unmittelbar im 
wichtigsten Teil des administrativen Zentrums der ehemaligen 
römischen Provinz Niedergermanien (Praetorium, Baubeginn 
um Christi Geburt), zu dem der frühmittelalterliche Palast der 
fränkischen, merowingischen und karolingischen Könige und 
Hausmeier, die Ursprungsbauten des Kölner Rathauses mit allen 
Nachfolgebauten bis ins Spätmittelalter sowie einer der bedeu -
tendsten jüdischen Stadtquartiere Europas gehören. Jüdische 
Bevölkerung ist in der Provinz Niedergermanien bereits seit 
Ende des 1. Jahrhunderts nachgewiesen. Bis zum 4. Jahr -
hundert bildete sich eine bedeutende Gemeinde. Der Museums-
bau wird architektonische und städtebauliche Akzente setzen, 
transparente Einblicke in diesen authentischen Ort der Stadtge -
schichte ermöglichen und sich gleichzeitig mit neuen Platzquali -
täten in die bestehende Struktur einfügen. 2017  war Baubeginn, 
die Grundsteinlegung erfolgte im Jahr 2018 , die Fertigstellung 
ist für 2020 geplant.
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud: Das 
Museumsgebäude wurde im historischen Zentrum der Stadt nach 
Plänen des Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers (1926 –  
2007) errichtet. Der Museumsbau in unmittelbarer Nach -
barschaft zum Geburtshaus von Stefan Lochner (1400/1410  – 
1451), bezieht sich architektonisch auf seine Umgebung wie den 
Gürzenich und Alt St. Alban. Mit dem Erweiterungsbau wird 
das Museum auf dem Gelände des ehemaligen Kaufhauses Kutz 
um ein klar definiertes Gebäude mit Backsteinfassade ergänzt.
Haus Neuerburg: Das Haus wurde in den Jahren 1923  bis 
1929 als dreigeschossiges Verwaltungsgebäude errichtet. Vor 
den Hintergrund der 90- bis 95%igen Zerstörung im Zweiten 
Weltkrieg bedeutet der Erhalt des Haus Neuerburg einen be -
sonderen Wert für ebendiese. Das Gebäude steht auf historisch 
ältestem Boden im Kern der Kölner Altstadt zwischen der Hohe 
Straße, dem Cardo Maximus, der römischen Stadtanlage und 
dem Rhein in städtebaulicher Einheit mit der Baugruppe von 
Gürzenich und Alt St. Alban, dem Historischen Rathaus, dem 
Ratsturm und der Renaissancelaube sowie dem Farina-Haus an 
der gegenüberliegenden Straßenseite von Obenmarspforten. 
Farina-Haus: Das Haus ist ein bedeutendes baugeschichtliches 
Denkmal der Kölner Altstadt. Hier hat seit 1709  die durch Her-
stellung von Kölnisch Wasser berühmt gewordene Firma Farina 
ihren Sitz. Das Eckhaus wurde auf römischen Kellergewölben 
errichtet und 1849  über drei Grundstücke erweitert. 1899  er-
hielt das Gebäude eine Fassade in neubarocken Formen, die nach 
Kriegsbeschädigungen 1952 restauriert wurde. Quelle: Inter -
view und Befragung der Akteure.
Historisches Rathaus: Das Historische Rathaus zählt zu den 
ältesten seiner Art in Deutschland. Erstmals ist das »Haus der 
Bürger« zwischen 1135  und 1152 urkundlich erwähnt. Die Rat -
hauslaube, der Renaissance-Vorbau, der ab 1569  anstelle der 
baufälligen mittelalterlichen Vorhalle vor dem Saalbau entstand, 
wird heute in vielen kunsthistorischen Lexika als klassischer  
Renaissancebau dargestellt. 
Spanischer Bau: Eines der wichtigsten öffentlichen Gebäude 
der 50er Jahre in Köln ist der 1953 – 1955 neu errichtete Spa -
nische Bau gegenüber dem Historischen Rathaus, der wie kaum 
ein anderer die dynamischen Formen der Zeit verkörpert. Er er -
setzt den im Krieg zusammen mit dem einmaligen Platzensem -
ble um das Rathaus zerstörten Vorgängerbau aus dem frühen  
19. Jahrhundert.
Gürzenich: Der als Kaufhaus und Tanz- und Festhaus des Ra -
tes genutzte spätgotische Bau aus der ersten Hälfte des 15. Jahr- 
hunderts wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf die Umfas -
sungsmauern zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte in den Jahren 
1952 – 1955 unter Einbeziehung der Ruine von Alt St. Alban. Die 
großartige Raumschöpfung des neuen Gürzenich nach dem Ent -
wurf des Architekten Rudolf Schwarz gilt als beeindruckendstes 
Bauwerk der frühen 50er Jahre in Köln. Die 1955 eröffnete An-
lage weist eine klar ablesbare Dreiteilung auf: die beiden mittel -
alterlichen Bauten Gürzenich und Alt St. Alban und der neuere 
Verbindungstrakt mit dem großen Foyer und der Treppenanlage. 
1993 – 1997 wurde der Gürzenich generalsaniert.
Alt St. Alban: Der Kirchenbau stammt aus dem 9. Jahr -
hundert und wurde  1668 – 1672 auf der Grundlage der Vor -
gängerbauten weitgehend neugebaut. Der aus dem Jahr 1494 
stammende Turm wurde nach Kriegsbeschädigungen als Ruine 
belassen und 1954 von der Stadt erworben. Er ist in den Foyer- 
und Treppenhausbau des Gürzenich einbezogen und wurde 1959 
zur Gedenkstätte der Zerstörung und der Toten der Weltkriege 
ausgestaltet. In der Ruine ist die Kopie »Trauerndes Elternpaar« 
einsehbar (E. Mataré nach K. Kollwitz).
U-Bahn-Haltestelle Heumarkt: Die Station am Heumarkt 
ist die größte und tiefste Station der neuen Nord-Süd-Linie.  
Das dazugehörige Planungsverfahren endete 2002 . Die Station 
wurde 2013 eröffnet und in Betrieb genommen. Am Ort der heu-
tigen Haltestelle Heumarkt lagen  im Südosten der römischen 
Stadt vier Baublöcke (Insulae).
St. Maria im Kapitol: Der frühromanische katholische 
Kirchenbau ist der größte romanische Bau in Köln. Wie der 
Name andeutet, steht die Kirche über den Resten des Kapi -
tolstempels für die sogenannte Kapitolinische Trias (aus dem  
1. Jahrhundert n. Chr.). Das war der größte und wichtigste 
römische Tempel der Stadt. Genau hier erbaute man zwischen 
1040 und 1060  die großartige Kirche mit dem ersten von drei 
Kleeblattchören in Köln. Der sehr anspruchsvolle Bau ist ein 
Hauptwerk der salischen Architektur und besitzt eine reiche 
Ausstattung.
2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT
2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT

48
49
 Bestehende kulturelle Einrichtungen
 Kulturelle Einrichtungen in Planung/Bau
Die Kulturakteure auf der Via Culturalis
Der Dom, das Römisch-Germanische Museum, das Museum Ludwig, die Kölner 
Philharmonie, das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und viele  
weitere Häuser und Orte auf der Via Culturalis verfügen für sich über ein hohes 
Maß an inhaltlicher Qualität und über entsprechendes Renommee, das weit 
über die Kölner Stadt-, wenn nicht über die bundesdeutsche Grenze hinaus-
reicht. Im Sinne einer knappen Bestandsaufnahme sind Inhalt, Profil und Ein- 
zigartigkeit dieser Institutionen zu erfassen. Die bestehenden visuellen und 
kommunikativen Identitäten der Häuser gilt es zu berücksichtigen. Zudem 
ist die Kommunikation der Institutionen zu unterstützen, vor allem auch 
in den sozialen Medien, die viele der Einrichtungen qualitätsvoll bespielen. 
Bezugnehmend auf Letzteres spielen auch die städtischen Multiplika-
toren eine relevante Rolle: Tourismusförderung, Standortmarketing und 
Kulturkommunikation der Stadt seien hier maßgeblich genannt. 
Hohe Domkirche zu Köln 
Das meistbesuchte Bauwerk 
Deutschlands
Seit die Gebeine der Heiligen Drei Könige 
nach Köln in den Dom gelangten, ist des -
sen Anziehungskraft ungebrochen – auch 
heute besuchen Zehntausende täglich den 
Dom, über 6 Millionen Menschen jähr -
lich. Für die Stadt Köln ist die Kathedrale 
das Wahrzeichen schlechthin, für die Welt 
ist sie Kulturerbe und für Gläubige ein 
sehr aktives Gotteshaus mit mehr Messen 
als jede andere Kölner Kirche. Der Dom 
vereint und bewahrt Kunst aus über 10 
Jahrhunderten, vom Gerokreuz bis zum 
Richterfenster, und stellt so gewisserma -
ßen ein bedeutendes Museum dar. 
Museum Ludwig 
Eine der wichtigsten Sammlungen 
von Kunst des 20. und  
21. Jahrhunderts weltweit
Die umfangreichste Pop-Art-Kollektion 
Europas, die drittgrößte Picasso-Samm -
lung der Welt, eine der bedeutendsten 
Sammlungen zum deutschen Expres-
sionismus, herausragende Werke der 
russischen Avantgarde und eine exzel -
lente Sammlung zur Geschichte der Foto-
grafie: Das Museum Ludwig der Stadt 
Köln besitzt heute eine der wichtigsten 
Sammlungen von Kunst des 20. und  
21. Jahrhunderts weltweit und ist das 
meistbesuchte Kölner Museum, über 
300.000 Gäste verzeichnete es im Jahr 
2017. Das Museumsgebäude samt Phil -
harmonie wurde nach einem Entwurf des 
Architekturbüros Busmann + Haberer ge-
baut und im Jahr 1986 eröffnet.
Kölnisches Stadtmuseum
Nirgendwo so viel Köln
Sammlungs-, Forschungs- und Vermitt -
lungsschwerpunkt ist die Kölner Stadt-  
geschichte ab dem Jahr 1.000 n. Chr. Zu -
künftig soll das Kölnische Stadtmuseum in 
die Historische Mitte aufgenommen wer -
den. Die unmittelbare Nachbarschaft zum 
Römisch-Germanischen Museum ist ins -
besondere reizvoll, da so ein Ensemble aus 
2.000 Jahren Stadtgeschichte in musealer 
Arbeitsteilung entsteht. Das städtische  
Museum verfügt über rund 300.000 Ob -
jekte. Jährlich kommen zwischen 600 bis 
1.000 weitere hinzu. Aktuell ist das Haus 
im Wandel – nicht nur räumlich, sondern 
auch im Hinblick auf die inhaltliche Auf -
bereitung und Vermittlung –, der bis zum 
Einzug in die Historische Mitte abge -
schlossen sein wird.
2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT
Hohe Domkirche
Farina-Haus 
Wallraf-Richartz-Museum 
& Fondation Corboud
MiQua
Erweiterung WRM & FC
Gürzenich
St. Maria im Kapitol
Museum Ludwig
Artothek
Kölner PhilharmonieRömisch-Germanisches Museum
Kölnisches Stadtmuseum

50
51
Akteursgruppen
|
Auch auf der Via Culturalis entsteht »Stadt« durch das Zusammenwirken 
von öffentlichen und privaten Akteuren. Im Hinblick auf die überragende 
Bedeutung der Kultur werden die entsprechenden Institutionen aus Kunst, 
Geschichte und Kirche – gleich in welcher Trägerschaft – für die Weiter -
entwicklung der Via Culturalis als besondere Akteursgruppe eingebunden.
STADT KÖLN
KULTURAKTEURE
PRIVATE AKTEURE
Römisch-Germanisches 
Museum
Fenster in die Antike
Das RGM beheimatet das Amt für Archäo-
logische Bodendenkmalpflege des Kölner 
Stadtgebiets und das Archäologische Mu-
seum. Als Archiv und Museum des mate -
riellen Erbes der Vorgeschichte sowie der 
römischen und fränkischen Epoche be -
zieht es seinen Bestand im Kern aus Aus -
grabungsfunden im Kölner Stadtgebiet. 
In diesen Funden spiegeln sich mehr als 
100.000 Jahre Menschheitsgeschichte im 
Rheinland und über 2.000 Jahre Kölner 
Stadtgeschichte eindrucksvoll wider. Eine 
Glasfront im Erdgeschoss ermöglicht den 
Passanten Tag und Nacht, einen Blick auf 
das monumentale Grabmal des Poblicius 
und das weltberühmte Dionysos-Mosaik 
zu werfen. Das Museum ist ein wahrer 
Publikumsmagnet, der in vier Jahrzehnten 
über 20 Millionen Besucher angezogen hat.  
Kölner Philharmonie
Musik für Köln
Seit 1986 ist die Philharmonie aus dem 
Musikleben nicht mehr wegzudenken. 
Ein Grund dafür ist die Vielfalt des Pro -
gramms mit den großen Werken des sin -
fonischen Repertoires, den Jazzsessions, 
Folk- und Popevents und den Konzerten, 
die Uraufführungen, Erstaufführungen, 
dem weniger Bekannten sowie dem Neu -
en und Fremdartigen gewidmet sind. 
Mit dem Gürzenich-Orchester und dem  
WDR Sinfonieorchester verfügt sie über 
gleich zwei Hausorchester. Über 2.000 Gäs-
te finden in der Kölner Philharmonie Platz.
artothek
Raum für junge Kunst
Die artothek bietet neben der Ausleihe zeit-
genössischer Kunst einen Ort für Ausstell- 
ungen Kölner Künstler sowie internatio-  
naler Gäste. Ziel ist die Förderung und  
Vermittlung junger Kunst. Die artothek 
gibt Orientierungshilfen zu den ausleih -
baren Werken und hält eine Auswahl aktu-
eller internationaler Kunstzeitschriften zur 
Ansicht bereit.
MiQua.  
LVR – Jüdisches Museum 
im Archäologischen 
Quartier Köln
Historischer Originalschauplatz  
als Ort der Vielfalt
Zwei Jahrtausende erlebbare Geschichte, 
am Originalplatz ihrer Auffindung prä -
sentiert, machen das MiQua zu einer 
der außergewöhnlichsten Museumsgrün-  
dungen auch weit über Deutschland hin -
aus. Bauherrin des Museums ist die Stadt 
Köln, betrieben wird es vom Landschafts-
verband Rheinland (LVR). Im Schutzbau 
über dem Originalbefund erläuft man hier 
rund 6.000 Quadratmeter aufbereitete 
Archäologie als Rundgang durch ehema -
lige Häuser und die Palastanlage sowie 
das jüdische Viertel.
Wallraf-Richartz-Museum & 
Fondation Corboud
Das älteste Museum der Stadt 
Das Museum beherbergt eine der weltweit 
umfangreichsten Sammlungen mittelalter-
licher Malerei sowie Meisterwerke der Bild-
kunst vom Barock bis in das frühe 20. Jahr-
hundert. Durch die Werke der Fondation 
Corboud verfügt es über die umfangreichs-
te Sammlung impressionistischer und neo-
impressionistischer Kunst in Deutschland. 
Zudem zählt zu dem Bestand des Museums 
eine bedeutende graphische Sammlung von 
mehr als 75.000 Blättern aus dem Mittel-
alter bis ins 20. Jahrhundert.
 
Farina-Haus
Das älteste Unternehmen der 
Stadt mit Duft von Welt 
Mit dem Eau de Cologne von Farina be -
gann die moderne Parfümerie. Im Jahr 
1709 kreierte der Parfumeur Farina den 
Duft, der die Stadt Köln als Duftstadt 
weltbekannt machte. Seine Nachfahren in 
der 8. Generation führen heute das Duft -
museum und stellen den berühmten Duft  
her – nach Originalrezeptur. Das Duftmu-
seum bietet bei den täglichen Führungen 
authentische Einblicke in über 300 Jahre 
Duftgeschichte. Als Geburtshaus der Eau 
de Cologne ist es auch ein Teil des ideellen 
UNESCO-Weltkulturerbes Parfum.
Filmforum NRW
Bundesweit einzigartiges Modell
Mit dem bundesweit einzigartigen Modell 
eines die Stadtgrenzen übergreifenden Fo-
rums bespielen seit Januar 2006 neun Part-
ner das Kino im Museum Ludwig. Mitglieder 
des Filmforums sind derzeit: die Film- und 
Medienstiftung NRW, der Westdeutsche 
Rundfunk (WDR), die ifs internationale 
filmschule köln, die KölnMusik GmbH, der 
Verbund der freien Filmszene »KinoAktiv« 
und das Museum Ludwig/die Stadt Köln.
Gürzenich
Kölns gute Stube
Der Gürzenich, der Repräsentationsbau 
im Herzen Kölns, die »gute Stube« der 
Stadt, wurde 1447 eröffnet und bietet 
heute modernste Technik für höchste Ver-
anstaltungskultur. Sechs charakteristi -
sche Räume unterschiedlicher Größe bie -
ten einen würdigen Rahmen für stilvolle 
Feierlichkeiten, Kongresse, Tagungen und  
gesellschaftliche Ereignisse für bis zu 
1.338 Gäste. Die Kölner lieben »ihren« 
Gürzenich, nicht nur zu Karneval.
St. Maria im Kapitol
Kölns größte romanische Kirche
St. Maria im Kapitol ist ein Ort der Sinnstif-
tung, insbesondere auch vor dem Hintergrund 
des geschichtsträchtigen Gemäuers, und  
entfaltet eine besondere Ausstrahlungskraft. 
Die Kirche hat nur eine kleine territoriale 
Gemeinde mit etwa 500 Personen, lebt aber 
wie alle Altstadtgemeinden von Menschen, 
die aus dem Umland kommen, nicht zuletzt 
wegen des besonderen liturgischen Raums. 
Zahlreiche Führungen werden durch ver -
schiedene Organisationen angeboten. Wegen 
der derzeit relativ geringen gottesdienstlichen 
Nutzung achtet die Gemeinde um so mehr 
darauf, dass der Raum als geistlicher Ort 
bewahrt ist. Die Kirchengemeinde sorgt für 
einen achtsamen Umgang mit dem Bauwerk, 
das seine hohe Qualität als geistlicher Raum 
behalten soll. 
Museumsdienste Köln
 Vorreiter in der Kulturvermittlung
Mit über 20 festen und 90 bis 100 freien 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt 
der Museumsdienst zu den führenden 
Einrichtungen dieser Art in Deutschland. 
Der Museumsdienst sorgt mit seinem 
Programm, an dem jährlich etwa 95.000 
Menschen in knapp 5.000 Veranstaltun -
gen teilnehmen, für die Vermittlung der 
Kunst und Kultur in den städtischen 
Museen. Dabei arbeitet er sowohl für 
die einzelnen Einrichtungen als auch im 
Netzwerk mit unterschiedlichen Partne -
rinnen und Partnern aus den Bereichen 
Wirtschaft und kulturelle Bildung.
KölnTourismus
 Köln an alle Welt
Die KölnTourismus GmbH ist die offiziel-
le Tourismusorganisation für die Stadt 
Köln und somit erster Ansprechpartner 
für Besucher aus aller Welt, sowohl für  
Geschäftsreisende als auch für Freizeit-  
besucherinnen und -besucher. KölnTou -
rismus wirbt weltweit – mit seinen Part -
nern – für die Reisedestination und den 
Kongress-Standort Köln. Ziel ist neben 
der Steigerung des Images die Positionie-
rung Kölns und der angrenzenden Region 
als attraktive Tourismusdestination und 
als herausgehobener Kongress-Stand -
ort im nationalen und internationalen 
Markt. KölnTourismus unterhält auf der 
Via Culturalis das Service-Center für 
Gäste der Stadt. 
Amt für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit 
Kommunikation für Köln
Das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsar-
beit verantwortet zentral die Informations- 
und Medienarbeit der Stadt Köln. In den 
Ressorts Pressestelle, Öffentlichkeitsarbeit, 
Events, Verwaltung, Bürgerbüro und On -
line-Redaktion sind derzeit insgesamt 42 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. 
Zivilgesellschaftliches 
Engagement  
Für die Altstadt
Für ein vitales Stadt- und Kulturleben auf 
der Via Culturalis sorgen nicht nur die öf-
fentlichen und kirchlichen Träger mit ihrem 
breiten Angebot, sondern auch die zivilge-
sellschaftlichen Akteure, die sich mit viel 
Engagement, Fachwissen, Zeit und nicht 
zuletzt auch mit ihrer Nutzerperspektive 
einbringen. Vor dem Hintergrund der städ-
tebaulichen Genese und Ausrichtung der 
Via Culturalis sind diesbezüglich das UAA 
Ungers Archiv für Architekturwissenschaft 
sowie koelnarchitektur e. V. zu nennen. 
Weiterhin sind die Bürgergemeinschaft Alt-
stadt (vgl. S. 52) sowie – neben vielen wei-
teren – der Frauengeschichtsverein am Ma-
rienplatz und das CSG Centrum Schwule  
Geschichte e. V. wichtige Partner in der 
Quartiersentwicklung. 
2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT
2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT

52
53
Kunst und Information im öffentlichen Raum
Der kulturelle Erfahrungsraum Via Culturalis ist reich an Baudenkmälern, 
Kunst im öffentlichen Raum und geschichtlicher Vermittlung über Ge-
denktafeln und Infoplaketten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche markan-
te und verstecktere archäologische Denkmäler. Die Bürgergemeinschaft 
Altstadt, Verein zur Förderung einer lebenswerten Altstadt e. V., hat in 
einer umfangreichen Bestandsaufnahme von März 2018 sämtliche Objek-
te und Informationen aus dem kulturellen und künstlerischen Bereich im 
öffentlichen Raum der Via Culturalis und über diesen hinausgehend er-
fasst, gelistet, strukturiert und publiziert. Diese Dokumentation macht 
die schiere Anzahl, die Diversität und den hohen kulturellen Wert der Ob-
jekte sichtbar und schafft so ein Instrument zur vertiefenden Beschäfti -
gung mit Kunst und Information im öffentlichen Raum der Via Culturalis.
Bürgergemeinschaft Altstadt
Die Bürgergemeinschaft Altstadt ist ein seit 1994 be-
stehendes Netzwerk, das die Kölner Altstadt auch für 
kommende Generationen zu pflegen und zu erhalten 
sucht. Sie fördert vor allem aber auch das soziale Mit -
einander einer innerstädtischen Bevölkerung, die sich 
mit ihrer Stadt identifiziert. Zu ihren Tätigkeitsschwer -
punkten zählen Veranstaltungen zur Einwerbung und 
Übergabe von Spenden, die Auslobung eines Altstadt -
preises, die Unterstützung kultureller Projekte, die Er -
stellung von Dokumentationen sowie der vielfältige 
Austausch mit Politik und Verwaltung. Der Erhalt einer 
lebens- und liebenswerten Altstadt ist das übergreifende 
Ziel ihres Engagements. Die komplette Dokumentation 
ist auf der Website der Bürgergemeinschaft einsehbar:  
www.buergergemeinschaft-altstadt.de
16 
historische Objekte
15x 
Kunst und Gedenken
42 
Plaketten und Gedenktafeln
19 
Brunnenanlagen
12x 
Kunst am Bau
Archäologische Bodendenkmalpflege
|
»Das ganze Areal ist archäologisches Fundgebiet, für die 
Kölner Bodendenkmalpflege bzw. die Stadtarchäologie 
im Römisch-Germanischen Museum von höchster Rele-
vanz. Er erscheint insofern nicht sinnvoll, einzelne Bo-
dendenkmäler zu markieren, denn es suggeriert Laien, 
dass außerhalb der eingetragenen Bodendenkmäler 
nicht mit archäologischen Befunden zu rechnen ist.« 
Dr. Marcus Trier, Direktor Römisch-Germanisches  
Museum/ Amt f. Archäologische Bodendenkmalpflege
2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT
2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT
Abb. 40 Abb. 41 
Abb. 42 
Abb. 43 
Abb. 44 
Abb. 45

54
2.3 Auswertung
Lebendige öffentliche Stadträume sind in besonderem Maße von ihrer bau- 
lichen, sozialen und wahrgenommenen Qualität abhängig sowie von den 
Menschen, die sie nutzen. Sie rufen urbane Aktivitäten und städtisches Leben  
hervor. Die vorangegangene Analyse gibt Aufschluss über die relevanten In- 
halte, die vor diesem Hintergrund für die zukünftige Entwicklung der Via  
Culturalis zu berücksichtigen sind. Für die beiden Themenfelder Stadtraum 
und Identität werden zwei zentrale Leitsätze formuliert.
Den öffentlichen Raum hochwertig gestalten & 
die Aufenthaltsqualität steigern
Mit der gestalterischen und funktionalen Aufwertung 
des öffentlichen Raums wird die Aufenthaltsqualität 
der Via Culturalis erhöht, wodurch die Identifikation 
mit dem Quartier gesteigert wird. Im Rahmen des Bun -
desförderprogramms Nationale Projekte des Städte -
baus konnten mit den drei baulichen Maßnahmen am 
Kurt-Hackenberg-Platz sowie den Neugestaltungen der 
Tunnel Johannisstraße und Gürzenichstraße bedeuten -
de Projekte für die Qualifizierung der Via Culturalis auf 
den Weg gebracht werden. Darüber hinaus definiert 
das vorliegende Handbuch mit dem Gestaltungsplan 
für den Gesamtraum Via Culturalis den Rahmen für die 
Entwicklungen der kommenden Jahre. 
Das Konzept sieht vor, den Stadtraum samt der ihn  
begleitenden Plätze aufzuwerten und als räumliches Erleb-
nis zu inszenieren, wodurch die geschichtsträchtigen Bau-
ten einschließlich ihrer öffentlichen Innenräume ins Blick -
feld gerückt werden und der Gesamtraum Via Culturalis  
erlebbar wird. 
Neben einer hochwertigen Oberflächengestaltung ist es 
auch das Stadtmobiliar, wie Bänke und Leuchten, oder die 
Begrünung, welche den öffentlichen Raum langfristig auf-
werten. Aber auch private Investoren sind gefragt, denn 
eine hochwertige Fassadengestaltung und die Materialität 
der Hochbauprojekte tragen gleichfalls dazu bei, die Via 
Culturalis insgesamt zu stärken.
2 ANALYSE | 2.3 AUSWERTUNG
Das Quartier authentisch profilieren & 
Kommunikation und Vielfalt stärken 
Die Via Culturalis als zentrales Innenstadtquartier war – in 
vergangenen Zeitphasen wie heute – immer ein durch -
mischter, lebendiger Ort: Die Gewerbetreibenden schaf -
fen attraktive Angebote im Quartier, Bewohnerinnen und 
Bewohner sorgen für einen authentischen Alltagsort und 
die Besucherinnen und Besucher für Publikumsverkehr und 
eine Außenwirkung von internationaler Strahlkraft. Für ein 
gleichberechtigtes Neben- und Miteinander ist eine aus -
gewogene Mischung der verschiedenen Gruppen von Be-
deutung. Besonders sensibel stellt sich hierbei das Verhält-
nis zwischen dem Rückgang der Wohnnutzung einerseits 
und der Ausdehnung bestimmter Tourismusformen an -
dererseits dar. Die Nutzungsvielfalt als charakteristisches 
Identitätsmerkmal der »europäischen Stadt« im Sinne der 
Leipzig-Charta 2007 gilt es daher zu schützen und bei der 
weiteren Entwicklung dieses Stadtraums zu berücksichti -
gen – auch um die Zukunftsfähigkeit der Innenstadt zu si -
chern. Zusätzlich zur Nutzungsmischung definiert sich die 
Identität der Via Culturalis aber vor allem über ihre unver -
gleichliche Dichte an Geschichte und Kultur Kölns, die sich 
in diesem Stadtraum konzentriert. Gleichzeitig ist die Via 
Culturalis aber auch ein Ort, an dem sich Stadtgeschichte 
Tag für Tag fortschreibt – nicht zuletzt durch ihre admi -
nistrativen Funktionen aus Vergangenheit und Gegenwart. 
Die Besonderheit liegt gerade in dieser gegenseitigen Be -
dingung von »Geschichte erzählen« und »Geschichte 
machen« – oder auch »Stadt erzählen« und »Stadt ent -
wickeln«. Der Leitsatz beschreibt daher einerseits das Vor-
haben, die ober- und unterirdischen Zeitebenen und -spu-
ren von zwei Jahrtausenden Stadt- und Kulturgeschichte 
im öffentlichen Raum sichtbar und begreifbar zu machen. 
Andererseits beschreibt er die Notwendigkeit für eine 
identitätsbildende Kommunikation, die den Namen Via 
Culturalis inhaltlich auflädt und in die Breite trägt.
IDENTITÄT
|
Das Quartier authentisch profilieren 
und Kommunikation und Vielfalt stärken
STADTRAUM
|
Den öffentlichen Raum hochwertig gestalten 
und die Aufenthaltsqualität steigern
Charaktervolle, mittelalterliche 
Stadtstruktur mit Gassen und Plätzen
|
Bedeutende Kirchen und Kulturbausteine
als prägende Solitäre,
UNESCO-Weltkulturerbe
Öffentlicher Raum 
von motorisiertem Verkehr und 
mangelnder Gestaltung geprägt
|
Baulücken und sanierungsbedürftige 
Gebäude mindern 
die städtebauliche Qualität
Mit der Aufwertung des 
öffentlichen Raums und der Reduzierung
des motorisierten Verkehrs kann die
Aufenthaltsqualität deutlich erhöht werden
|
Durch neue Projekte 
kann die städtebauliche Qualität 
gesteigert werden
LEITSÄTZE
STÄRKEN
SCHWÄCHEN
POTENZIAL
Gewachsenes Stück Stadt mit
vorhandenem Nutzungsmix
|
Reicher und wachsender 
Kulturbestand an Museen, 
Denkmälern und Kirchen
Übergewicht einzelner Nutzungen;  
Eventisierung birgt z. B. das Risiko 
der Unausgewogenheit
|
Lange Realisierungszeiträume 
neuer Kulturbausteine und
 die Vermittlung 
des Begriffs Via Culturalis
Im Rahmen neuer Projekte 
kann die Nutzungsvielfalt 
gestärkt werden
|
Die Via Culturalis kann 
städtische Identität stiften
und Aushängeschild für Köln sein

56
57
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Themen im Detail –  
Auftaktbereiche Nord und Süd
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
THEMEN IM DETAIL
DIE AUFTAKTBEREICHE
KOMÖDIENSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT NORDTUNNEL JOHANNISSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT SÜD ERWEITERUNG AUFTAKT SÜD
GEBÄUDE
PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT NORD PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT SÜD
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
THEMEN IM DETAIL
DIE AUFTAKTBEREICHE
KOMÖDIENSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT NORDTUNNEL JOHANNISSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT SÜD ERWEITERUNG AUFTAKT SÜD
GEBÄUDE
PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT NORD PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT SÜD
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
THEMEN IM DETAIL
DIE AUFTAKTBEREICHE
KOMÖDIENSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT NORDTUNNEL JOHANNISSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT SÜD ERWEITERUNG AUFTAKT SÜD
GEBÄUDE
PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT NORD PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT SÜD
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
THEMEN IM DETAIL
DIE AUFTAKTBEREICHE
KOMÖDIENSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT NORDTUNNEL JOHANNISSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT SÜD ERWEITERUNG AUFTAKT SÜD
GEBÄUDE
PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT NORD PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT SÜD
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
THEMEN IM DETAIL
DIE AUFTAKTBEREICHE
KOMÖDIENSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT NORDTUNNEL JOHANNISSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT SÜD ERWEITERUNG AUFTAKT SÜD
GEBÄUDE
PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT NORD PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT SÜD
PRÄGNANTE SCHWÄCHEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM –
AUFTAKT NORD
PRÄGNANTE SCHWÄCHEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM –
AUFTAKT SÜD
Umgestaltung Komödienstraße – 
Lupenraum Masterplan
Die hochfrequentierte Straße stellt eine 
Barriere im Übergang zum Dom dar. 
Das stadträumliche Bild wird überwie -
gend von Tourismusbussen und Souvenir -
läden geprägt. 
Potenzial/Maßnahme: Die Komödien- 
straße ist ein weiterer Lupenraum des 
städtebaulichen Masterplans. Im Rahmen 
dessen werden diese Barrieren gemindert 
und der Stadtraum aufgewertet.
Neugestaltung 
Tunnel Johannisstraße
Der Tunnel Johannisstraße ist ein ver -
wahrloster Stadtraum; er wird daher als 
Wegeverbindung von der Stadtgesell -
schaft gemieden. 
Potenzial/Maßnahme: Die geplante 
Neugestaltung bringt eine neue räumli -
che Qualität bis hin zum Breslauer Platz 
ein und wertet so diese bedeutende Fuß- 
und Radwegeverbindung auf.
Stärkung 
Auftakt Nord
Der Übergang vom Roncalliplatz zur 
Straße Unter Goldschmied ist stadt -
räumlich nicht eindeutig definiert.  
Potenzial/Maßnahme: Durch eine re -
präsentative Treppenanlage kann ein sol -
cher Übergang geschaffen und der nörd -
liche Auftakt insgesamt gestärkt werden.  
Aufwertung Übergang Süd
Die stark frequentierte Pipinstraße stellt eine große Barriere  
im Übergang zwischen Auftakt Süd und dem übrigen Teil der Via 
Culturalis dar. 
Potenzial/Maßnahme: Durch eine Umgestaltung und Neustruk-
turierung des Straßenquerschnitts im Rahmen des Projekts Ost-
West-Achse kann diese Barriere gemindert werden und der Stadt-
raum eine dem Ort angemessene Aufwertung erfahren. 
Stärkung Auftakt Süd
Durch einen Niveauversprung ist die Zugänglichkeit zu St. Maria 
im Kapitol von Seiten der Pipinstraße aktuell nicht gegeben, wo-
durch ebenfalls die Wahrnehmbarkeit der Kirche im Stadtraum ge-
schwächt wird. 
Potenzial/Maßnahme: Die geplante Freitreppe in diesem Be -
reich verbessert die stadträumliche Situation und stärkt zudem den 
südlichen Auftakt insgesamt.
2 ANALYSE | 2.3 AUSWERTUNG
2 ANALYSE | 2.3 AUSWERTUNG
1
3
4
5
  Schwächen
  Stärken
STÄRKEN IM ÖFFENTLICHEN 
RAUM – AUFTAKT NORD
1
Direkte Anbindung an den Hbf.
2
Die Hohe Domkirche ist das Wahr-
zeichen von Köln und bildet gleichzeitig 
den Auftakt für die Via Culturalis.
3
Die Neugestaltung des östlichen 
Domumfeldes trägt zur Stärkung
des Stadtraums bei.
4
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz wertet 
den Stadtraum auf und vernetzt den Ron-
calliplatz mit dem Kurt-Hackenberg-Platz.
5
Kurt-Hackenberg-Platz: Der neue 
Platz schafft durch großzügige Sitzmög -
lichkeiten, Bäume und einen Trinkbrun -
nen eine hohe Aufenthaltsqualität.
6
Am Hof: Die großflächige Außengas-
tronomie belebt den Platz und schafft 
einen hochwertigen Seitenzugang.
STÄRKEN IM ÖFFENTLICHEN 
RAUM – AUFTAKT SÜD 
7
Die ÖPNV-Anbindung ist durch die 
zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und 
dem Hermann-Joseph-Platz sehr gut.
8
Der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und 
daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqua -
lität für Besucherinnen und Besucher.
9
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist 
eine bedeutende romanische Kirche und 
bildet im Kontext Via Culturalis den 
südlichen Auftaktbereich.
1 2
4 5
3
2
1
2
3
4 5
Hbf.
9
8
7
6
7

58
59
4,
91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Themen im Detail – die Mitte
Die Hauptachse verbindet die zwei Auftaktbereiche. Sie ist zentraler Bewe- 
gungsraum der Via Culturalis und wird daher ebenfalls detailliert auf Stärken 
und Schwächen hin untersucht.
LAURENZPLATZLAURENZGITTERGÄSSCHEN
ARCHÄOLOGISCHE ZONE
THEO BURAUEN-PLATZ
QUATERMARKT GÜNTER-WAND PLATZ
THEMEN IM DETAIL
DIE MITTE
Aus den beschriebenen Potenzialen, Defiziten und Maßnahmen ergeben sich folgende 
Themenschwerpunkte, die im weiteren Verlauf ausgearbeitet werden:
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - DIE MITTE
Bodenbelag
Stadtmobiliar
Außengastronomie
Werben und Präsentieren
Visuelle Markierungen und Leitsysteme
Stadtgrün
Begriff der Via Culturalis
Kommunikative Kernbotschaften
Erscheinungsbild
Lenkungsgruppen
Kommunikationsmittel
Programm und Inhalte
LAURENZPLATZLAURENZGITTERGÄSSCHEN
ARCHÄOLOGISCHE ZONE
THEO BURAUEN-PLATZ
QUATERMARKT GÜNTER-WAND PLATZ
THEMEN IM DETAIL
DIE MITTE
Aus den beschriebenen Potenzialen, Defiziten und Maßnahmen ergeben sich folgende 
Themenschwerpunkte, die im weiteren Verlauf ausgearbeitet werden:
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - DIE MITTE
Bodenbelag
Stadtmobiliar
Außengastronomie
Werben und Präsentieren
Visuelle Markierungen und Leitsysteme
Stadtgrün
Begriff der Via Culturalis
Kommunikative Kernbotschaften
Erscheinungsbild
Lenkungsgruppen
Kommunikationsmittel
Programm und Inhalte
LAURENZPLATZLAURENZGITTERGÄSSCHEN
ARCHÄOLOGISCHE ZONE
THEO BURAUEN-PLATZ
QUATERMARKT GÜNTER-WAND PLATZ
THEMEN IM DETAIL
DIE MITTE
Aus den beschriebenen Potenzialen, Defiziten und Maßnahmen ergeben sich folgende 
Themenschwerpunkte, die im weiteren Verlauf ausgearbeitet werden:
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - DIE MITTE
Bodenbelag
Stadtmobiliar
Außengastronomie
Werben und Präsentieren
Visuelle Markierungen und Leitsysteme
Stadtgrün
Begriff der Via Culturalis
Kommunikative Kernbotschaften
Erscheinungsbild
Lenkungsgruppen
Kommunikationsmittel
Programm und Inhalte
LAURENZPLATZLAURENZGITTERGÄSSCHEN
ARCHÄOLOGISCHE ZONE
THEO BURAUEN-PLATZ
QUATERMARKT GÜNTER-WAND PLATZ
THEMEN IM DETAIL
DIE MITTE
Aus den beschriebenen Potenzialen, Defiziten und Maßnahmen ergeben sich folgende 
Themenschwerpunkte, die im weiteren Verlauf ausgearbeitet werden:
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - DIE MITTE
Bodenbelag
Stadtmobiliar
Außengastronomie
Werben und Präsentieren
Visuelle Markierungen und Leitsysteme
Stadtgrün
Begriff der Via Culturalis
Kommunikative Kernbotschaften
Erscheinungsbild
Lenkungsgruppen
Kommunikationsmittel
Programm und Inhalte
LAURENZPLATZLAURENZGITTERGÄSSCHEN
ARCHÄOLOGISCHE ZONE
THEO BURAUEN-PLATZ
QUATERMARKT GÜNTER-WAND PLATZ
THEMEN IM DETAIL
DIE MITTE
Aus den beschriebenen Potenzialen, Defiziten und Maßnahmen ergeben sich folgende 
Themenschwerpunkte, die im weiteren Verlauf ausgearbeitet werden:
4,91
12,88
Vorschlag Position Musterfeld
Konus drehen !
Konus drehen !
Lage unklar !
Die Pipinstraße ist eine große Barriere und 
trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil 
der Via Culturalis
Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse 
auf die Kirche St. Maria im Kapitol
Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende 
romanische Kirche und bildet im Kontext 
Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich
Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge 
auf dem Elogiusplatz und dem 
Hermann-Josef-Platz sehr gut
Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher 
ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher
Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, 
ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit 
Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind 
zudem nur schwer zu erkennen
Das derzeit noch vorhandene 
Parkhaus mindert die Attraktivität 
der Hauptachse erheblich
Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und 
stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar 
Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘
Der Laurenzplatz wird derzeit 
nur als ‚Duchquerungsraum‘ 
gesehen
Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, 
insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet 
sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der 
Büronutzungen im Erdgeschoss 
Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist 
denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund
des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar.
Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch 
ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden.
Das Laurenzgittergässchen ist derzeit
Parkfläche und daher mindergenutzt
Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden
Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt 
sich über die Hälfte der Hauptachse und 
stärkt diese künftig
Der Laurenzplatz wird im Zuge des 
Laurenzcarrés neu entworfen und könnte 
seine Potenziale (alter Baumbestand und 
Denkmal) hervorheben und seine 
Aufenthaltsqualität erhöhen
Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der 
Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße 
und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter 
für die gesamte Via Culturalis gesehen werden 
Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential 
eines Platzes mit Aufenthaltsqualität
Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ 
Die Erweiterung des Wallraff-Richartz 
Museums wird künftig die östliche
Längsachse stärken 
Die Entfernung des Parkplatzes 
ermöglicht einen neuen Platz mit hoher 
Aufenthaltsqualität und einer neuen 
Längsverbindung
Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett 
neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen 
die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch 
das jüdische Museum und definiert durch den neuen 
Augustusplatz den Freiraum 
Direkte Anbindung an HBF
Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die 
Gastronomie an Aufenthaltsqualität
Hohe Dichte an kulturellen Elementen 
im Auftaktbereich – sowohl Gebäude 
als auch im Außenraum
Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen 
von Köln und bildet gleichzeitig den 
Auftakt für die Via Culturalis
Die Neugestaltung des östlichen
Domumfeldes trägt zur Stärkung des 
Stadtraums bei 
Der geplante Neubau der Historischen 
Mitte mit dem dazugehörigen Platz 
schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz 
zum Kurt-Hackenberg-Platz  
Kurt-Hackenberg-Platz: 
Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch 
großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze 
und Trinkbrunnen sowie Gastronomie
Die Komödienstraße bildet aufgrund der 
hohen Fahrfrequenz eine Barriere
Der Tunnel Johannisstraße ist 
ein Angstraum – dunkel und 
verschmutzt
Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich 
vom mittleren Teil –Barriere!
Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und 
Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig
PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - DIE MITTE
Bodenbelag
Stadtmobiliar
Außengastronomie
Werben und Präsentieren
Visuelle Markierungen und Leitsysteme
Stadtgrün
Begriff der Via Culturalis
Kommunikative Kernbotschaften
Erscheinungsbild
Lenkungsgruppen
Kommunikationsmittel
Programm und Inhalte
PRÄGNANTE SCHWÄCHEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM – HAUPTACHSE
Aufwertung 
Laurenzgittergäßchen
Das Laurenzgittergäßchen ist derzeit 
ein öffentlicher Parkplatz und kann in 
Bezug auf seine Lage und die vorhande -
ne Längsverbindung als mindergenutzt 
gewertet werden.  
Potenzial/Maßnahme: Der Wegfall des 
Parkplatzes würde einen Innenhof mit ho-
her Aufenthaltsqualität ermöglichen.
Aufwertung  
Theo-Burauen-Platz
Der Platz wirkt trotz seiner Lage im Kon-
text Rathaus – Spanischer Bau/Praetorium 
und angrenzender Gastronomiebetrieb als 
mindergenutzt und ist wenig belebt. 
Potenzial/Maßnahme: Eine umfäng -
liche Neugestaltung ist nicht möglich, 
da der Bodenbelag unter Denkmalschutz 
steht, jedoch ist eine partielle Aufwer -
tung durch neue Möblierung/Bepflaste -
rung denkbar.
Neugestaltung  
Laurenzplatz
Momentan ist der Laurenzplatz aufgrund 
von mangelndem Stadtmobiliar und gerin-
ger Gestaltung als mindergenutzter Platz 
zu bezeichnen. 
Potenzial/Maßnahme: Im Zuge der 
Entwicklung des Laurenz-Carrés könnte 
der Laurenzplatz neu gestaltet werden, 
womit man unter Berücksichtigung des 
alten Baumbestands seine Aufenthalts -
qualität deutlich erhöhen würde.
Aufwertung Quatermarkt
Der öffentliche Bereich am Quatermarkt wird derzeit als Park -
platz genutzt und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten 
des Gebiets dar. 
Potenzial/Maßnahme: Aus räumlicher Sicht und aufgrund sei-
nes Baumbestands hat dieser Bereich großes Potenzial für einen 
Platz mit Aufenthaltsqualität, insbesondere in Zusammenhang 
mit einer möglichen privaten Hochbauentwicklung auf dem be -
nachbarten Grundstück.
Neugestaltung Günter-Wand-Platz
Die Gürzenichstraße ist eine stark frequentierte Querverbin -
dung der Via Culturalis zwischen Schildergasse und Heumarkt. 
Jedoch entspricht die bestehende Oberflächengestaltung nicht 
dem angestrebten Standard. 
Potenzial/Maßnahme: Durch die geplante Neugestaltung der 
Gürzenichstraße und des Günter-Wand-Platzes kann dieser be -
deutende Stadtraum gestärkt und als Vorreiter für die gesamte 
Via Culturalis gesehen werden.
STÄRKEN IM ÖFFENTLICHEN 
RAUM – HAUPTACHSE
1
Laurenz-Carré
Die Entwicklung des Laurenz-Carrés 
bildet den Auftakt aus und trägt zur 
Stärkung der Hauptachse bei.
2
Verbindung Praetorium und  
Jüdisches Museum
Das Praetorium wird durch die künf -
tige Verknüpfung mit dem neuen 
MiQua besser wahrgenommen.
3
MiQua
Der Neubau der Archäologischen Zone 
bildet eine neue Mitte und vervollstän -
digt die Perlenkette der Kirchen und 
Kulturbausteine durch das Jüdische 
Museum.
4
Augustusplatz als Zentrum
Die Via Culturalis bekommt durch den 
Augustusplatz in der Archäologischen 
Zone einen neuen, hochwertigen Frei -
raum und bildet daher die neue Quar -
tiersmitte.
5
Herstellung der Zuwegung  
»In der Höhle«
Die Entfernung der Hochbeete, die der -
zeit den Weg ins Quartier versperren, 
führt zu einer weiteren Querverbindung 
und trägt zur Aufwertung der Straße bei.
6
Erweiterung Wallraf-Richartz-
Museum & Fondation Corboud
Die künftige Erweiterung des Museums 
trägt zur Stärkung der östlichen Längs -
achse bei.
2 ANALYSE | 2.3 AUSWERTUNG
2 ANALYSE | 2.3 AUSWERTUNG
1
1
3
4
5 6
2
2
3
4
5
  Schwächen
  Stärken
1
4 5
2 3

3
KONZEPT — 
DIE VIA CULTURALIS GESTALTEN
3.1 Das Gestaltungskonzept
3.2 Das Kommunikationskonzept

62
63
3.1 Das Gestaltungskonzept
Die Innenstadt ist ein hochfrequentierter Ort und bildet das Zentrum des öffent- 
lichen Lebens. Hier treffen unterschiedliche Menschen aufeinander und es beste-
hen verschiedene Nutzungsanforderungen an den öffentlichen Raum, die sen-
sibel austariert werden müssen. Die Via Culturalis betreffend, gilt es gleichzeitig, 
den Raum selbst mit seinem historischen und kulturellen Gut zu bewahren.  
Dass es deshalb besondere Anforderungen zur Gestaltung des öffentlichen Raums 
gibt, steht außer Frage. Um ein geordnetes Erscheinungsbild und ein gemeinsa-
mes Miteinander zu gewährleisten und ein Stück weit neu zu erschaffen,  
wurden Hinweise und Maßnahmen für die Gestaltung des öffentlichen Raums  
der Via Culturalis erarbeitet, die im Folgenden dargestellt werden. 
Der stadträumliche Gestaltungsansatz für die Via Cul -
turalis verfolgt die Vereinheitlichung der Oberflächen 
und Reduzierung der Straßenquerschnitte zugunsten 
einer fahrrad- und fußgängerfreundlichen Erschließung. 
Gebäude und Plätze werden in ein übergeordnetes »Be-
lagspassepartout« eingebunden. Durch diese eigene 
Handschrift des Freiraums wird das Quartier ablesbar 
und es wird ein gebührender Rahmen für die vorhan -
denen Kulturbauten geschaffen. Die Verwendung von 
Grauwacke als Material für die Oberfläche gewährleis -
tet einen engen Bezug zur angrenzenden Altstadt, wel -
che ebenfalls durch diesen Belag geprägt ist. Durch eine 
Differenzierung der jeweiligen Formate bleibt jedoch die 
Eigenständigkeit der Via Culturalis erkennbar. Mit dem 
Ziel, dem Gebiet einen ruhigen Charakter und gleich -
zeitig aufgrund seiner historischen Besonderheit eine 
entsprechende Wertigkeit zuzuweisen, wird auch das 
Stadtmobiliar vereinheitlicht und zeigt sich vornehm, 
aber zurückhaltend. In Anlehnung daran ist der Gestal -
tungsansatz für die Außengastronomie und das Leit -
system entwickelt worden. Grundlegend leiten sich alle 
Bauweisen und Materialien aus dem Ort selbst oder aus 
dem vorhandenen Gestaltungshandbuch der Stadt Köln 
ab. Die Via Culturalis fällt hier als hochfrequentierter 
Bereich unter die Kategorie »Räume mit internationaler 
Bedeutung« mit einem besonders hohen Anspruch an 
die Gestaltung und Instandhaltung. Abweichungen vom 
Standard sind im Einzelfall in diesem Bereich möglich. 
Die nachfolgenden Gestaltungsansätze finden zunächst 
auf der Gürzenichstraße inklusive des anliegenden Gün -
ter-Wand-Platzes ihre Anwendung und werden dann 
sukzessiv auf den gesamten Bereich ausgeweitet.
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
Abb. 46

Gehweg - Straße - Gehweg
(Beispiel: Gürzenichstraße)
Arkaden - Straße - Arkaden
(Beispiel: Unter Goldschmied)
Gehweg
(Beispiel: Unter Taschenmacher)
Gehweg - Straße - Gehweg - Platz
(Beispiel: Unter Goldschmied)
Gehweg - Platz
(Beispiel: Salomonsgasse od. Am Hof)
Platz - Gehweg - Straße - Gasse
(Beispiel: Kleine Budengasse)
Gehweg - Straße - Gehweg
(Beispiel: Gürzenichstraße)
Arkaden - Straße - Arkaden
(Beispiel: Unter Goldschmied)
Gehweg
(Beispiel: Unter Taschenmacher)
Gehweg - Straße - Gehweg - Platz
(Beispiel: Unter Goldschmied)
Gehweg - Platz
(Beispiel: Salomonsgasse od. Am Hof)
Platz - Gehweg - Straße - Gasse
(Beispiel: Kleine Budengasse)
Gehweg - Straße - Gehweg
(Beispiel: Gürzenichstraße)
Arkaden - Straße - Arkaden
(Beispiel: Unter Goldschmied)
Gehweg
(Beispiel: Unter Taschenmacher)
Gehweg - Straße - Gehweg - Platz
(Beispiel: Unter Goldschmied)
Gehweg - Platz
(Beispiel: Salomonsgasse od. Am Hof)
Platz - Gehweg - Straße - Gasse
(Beispiel: Kleine Budengasse)
Gehweg - Straße - Gehweg
(Beispiel: Gürzenichstraße)
Arkaden - Straße - Arkaden
(Beispiel: Unter Goldschmied)
Gehweg
(Beispiel: Unter Taschenmacher)
Gehweg - Straße - Gehweg - Platz
(Beispiel: Unter Goldschmied)
Gehweg - Platz
(Beispiel: Salomonsgasse od. Am Hof)
Platz - Gehweg - Straße - Gasse
(Beispiel: Kleine Budengasse)
Gehweg - Straße - Gehweg
(Beispiel: Gürzenichstraße)
Arkaden - Straße - Arkaden
(Beispiel: Unter Goldschmied)
Gehweg
(Beispiel: Unter Taschenmacher)
Gehweg - Straße - Gehweg - Platz
(Beispiel: Unter Goldschmied)
Gehweg - Platz
(Beispiel: Salomonsgasse od. Am Hof)
Platz - Gehweg - Straße - Gasse
(Beispiel: Kleine Budengasse)
 Grauwacke-Standardbelag
 Plätze (Grauwacke-Standardbelag) 
 Auftaktbereiche Nord/Süd
 Grauwacke, eigenes Muster
 Eigenständiger Platzbelag
64
65
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
Ableitung | Ortsprägender Pflasterbelag Straßen
Ableitung | Ortsprägender Pflasterbelag Plätze
Gehweg – Platz
Gehweg – Straße – Gehweg – Platz
Gehweg – Straße – Gehweg
Arkaden – Straße – Arkaden
Gehweg 
BewegungsraumtypenDurchgehende Verwendung von Grauwackematerial
Oberflächen: ein neuer Belag 
für die Via Culturalis
Der Ausbau aller Geh- und Fahrbereiche ist in der Spange zwischen den nördlichen  
und südlichen Auftaktbereichen durchgehend in Form von Grauwackepflaster vor-
gesehen und steht damit in engem Bezug zu der angrenzenden Altstadt. Durch die 
Festlegung bestimmter Formate bleibt die Eigenständigkeit des Via-Culturalis- 
Quartiers dabei ablesbar. Der Kurt-Hackenberg-Platz, die Archäologische Zone und 
der Gülichplatz bestehen bereits oder befinden sich in der Umsetzung. Sie gliedern 
sich jedoch aufgrund der hochwertigen Grauwacke-Oberfläche sehr gut in die 
Umgebung ein. Ausschließlich der Theo-Burauen-Platz hat einen Sonderstatus: Die 
Granitplatten stehen unter Denkmalschutz und der Platz wirkt aufgrund des eigen-
ständigen Materials wie eine Intarsie.  
Der neue Belag der Via Culturalis dient aber nicht nur zum Abstecken des Gebiets.  
Er trägt auch dazu bei, die Straße optisch zurückzunehmen und die Bewegungs- 
räume in Gänze fußgänger- und fahrradfreundlicher zu gestalten. Auf eine Abgrenz- 
ung der Fahrbahn zum Gehweg mit Absperrpollern wird gänzlich verzichtet. Aus 
diesem Konzeptansatz heraus ergeben sich unterschiedliche Bewegungsraumtypen. 
Hbf.

Pflasterrinne Grauwacke
Natursteinpflaster 30/15 cm
Natursteinbord Basalt
100/30 cm, OK + 3cm
Natursteinbord Basalt
100/30 cm, OK + 3cm
Pflasterstreifen Basalt
Natursteinkleinpflaster
10/10 cm, 10/15 cm,
Reihenverband
Pflasterrinne Grauwacke
Natursteinpflaster 30/15 cm
Standort Mastleuchten
Modullum Midi, demontierbar
Pflasterbelag Gehweg
Grauwacke
Natursteinpflaster 15/15 cm
mit Abschlusssteinen,
diagonaler Kreuzverband
(Anschluss an OK
Natursteinbord),
mit integriertem Leitsystem:
Pflasterplatten 60-80/30 cm
(Oberfläche in Abstimmung)
Pflasterbelag Fahrbahn
Grauwacke
Natursteinpflaster 30/10 cm
mit Abschlusssteinen,
Fischgrätverband
Pflasterstreifen Grauwacke
Natursteinmosaikpflaster
5/7cm, Reihenverband
Natursteinbord Granit
100/30 cm, OK + 3cm
Pflasterbelag Fahrbahn
Grauwacke
Natursteinpflaster 30/15cm
mit Abschlusssteinen,
Diagonalverband (pfeilförmig),
ungebundene Bauweise
Natursteinbord Granit
100/30 cm, OK + 3cm
Standort Mastleuchten
Modullum Midi, demontierbar
Standort Fahrradbügel
Typ: Gotik / Haarnadel
Standort Abfalleimer
Colonia Plus Lune
Pflasterrinne Grauwacke
Natursteinpflaster 30,5/15cm
Pflasterrinne Grauwacke
Natursteinpflaster 30,5/15cm
Abschluss Pflasterfläche
quadratischer Stein mit
Bischofsmütze
Abschluss Pflasterfläche
quadratischer Stein mit
Bischofsmütze
Pflasterbelag Gehweg
Grauwacke
Natursteinpflaster 15/15cm
mit Abschlusssteinen,
Kreuzverband (Anschluss an
OK Natursteinbord),
gebundene Bauweise,
mit integriertem Leitsystem:
Pflasterplatten 60-80/30cm,
aus Granit
66
67
Beispiel Straßenquerschnitt
In der Via Culturalis sollen die Übergänge zwischen Gehwegen und Fahrbe-
reichen auf sensible Art gestaltet werden. Anstelle funktionaler Trennungen 
soll der öffentliche Raum als zusammenhängende Fläche erlebbar werden.
Bauweise und Materialität
Auf den Gehwegen ist ein quadratisches Pflasterformat von  
15 x 15 cm vorgesehen. Der Kreuzverband verläuft diagonal 
zur Bewegungsrichtung. Technisch erfolgt der Ausbau in 
vollgebundener Bauweise.
Im Bereich der Fahrbahnen wechselt das Pflasterformat auf  
30 x 15 cm. Der Diagonalverband verläuft pfeilförmig zur 
Fahrbahnmitte. Der Ausbau erfolgt hier in ungebundener 
Bauweise. Die Fahrbahnen werden beidseitig durch 30 cm 
breite Bordsteine aus hellgrauem Granit gefasst.
Offene Rinnen mit Straßeneinläufen (30 x 50 cm) gewähr-
leisten eine wartungsfreundliche Entwässerung. Innerhalb 
der Fahrbahnen sind sie als seitliche Pflasterrinnen, inner -
halb der fußläufigen Bereiche als Rinnenplatte ausgeführt. 
Der Anschluss an die Fassaden erfolgt durch einen 30 cm 
breiten Streifen aus Mosaiksteinpflaster, wodurch Vor -
sprünge der Gebäude aufgefangen werden können.
Barrierefreiheit
Durch das geschnittene Pflastermaterial ergibt sich ein 
ebener Belag mit hohem Nutzungskomfort. Aufgrund der 
geplanten Bordhöhe von 3 cm sind alle Bereiche des Pla -
nungsraums barrierefrei erreichbar.
Die Materialwahl ist auf eine kontrastreiche Gestaltung 
abgestimmt. Die hellen Bordsteine aus Granit setzen sich 
gegenüber der Grauwacke optisch ab und erleichtern seh-
eingeschränkten Personen die Orientierung. Eine zusätz -
liche Unterstützung bieten 30 cm breite Leitlinien aus Gra-
nit, die bodengleich in den Hauptwegerichtungen verortet 
werden. An Fußgängerüberwegen werden Bodenindikato-
ren (Noppen- und Rippenplatten) gemäß den Vorgaben 
der DIN-Norm eingebaut. 
Für die Ausleuchtung der Straßen werden Lichtstelen ein -
geplant, die als 6 m hohe Elemente dem Fahrbahnverlauf 
folgen. In Abstimmung mit dem Arbeitskreis Barrierefrei -
heit ist eine besonders helle Ausleuchtung der Gehweg -
bereiche vorgesehen. Der Abstand zwischen den Stelen 
beträgt rund 25 m.
Leitlinie, Granitbord-Breite 
30 cm, Einbau bodengleich
Randstreifen 
Grauwackepflaster Mosaik
5 x 7 cm
Gehweg Grauwackepflaster 
15 x 15 cm, Kreuzverband 
diagonal zur Gehrichtung
Fahrbahneinfassung, 
beidseitig: Bordstein, 
Granit, 30 x 100 cm, 
Einbau + 3 cm 
Rinne, Grauwacke, 
30 x 15 cm
Fahrbahn Grauwacke- 
pflaster 30 / 15 cm, im 
Diagonalverband, pfeil- 
förmig zur Fahrbahnmitte
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT

68
69
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
Ableitung | Ortsprägendes Stadtmobiliar
Stadtmobiliar als »Ausstattungsfamilie«
In der Via Culturalis entsteht eine »Ausstattungsfamilie« in Anlehnung an den 
städtischen Standort, jedoch von besonderer Charakteristik. Den Sitzbänken 
und Leuchtstelen kommt hierbei eine besondere Rolle zu, da sie in unmittel-
barem Zusammenhang mit Aufenthaltsqualität und Atmosphäre stehen.  
Die Materialität des Ortes aufgreifend, findet sich bei diesen beiden Elementen 
das Thema Messing wieder – sei es bei der Farbgebung der Leuchte oder bei 
den Stahlrahmen der Natursteinbänke. Die Fahrradbügel und Abfallbehälter  
nehmen sich demgegenüber gestalterisch zurück. Sie werden dunkelgrau 
(Farbe DB 703) beschichtet.  
Abb. 47 
Abb. 48 Abb. 49 
Abb. 50

KURT-HACKENBERG-PLATZ
STANDARD VIA CULTURALIS
ARCHÄOLOGISCHE ZONE HEUMARKT
70
71
VERORTUNG DER BÄNKE 
|
Aufgrund der Gebäudedichte und der damit einhergehen -
den schmalen Stadträume werden Sitzbänke ausschließlich 
auf den Plätzen geplant. Nachdem die bestehenden Plätze 
hinsichtlich ihres Verweilpotenzials untersucht wurden, 
werden final fünf mögliche Orte definiert.
1  Laurenzgittergässchen 
2  Theo-Burauen-Platz 
3  Laurenzplatz 
4  Quatermarkt
5  Günter-Wand-Platz
Sitzbänke
Die Bank der Via Culturalis hebt sich bewusst vom Gestaltungshandbuch  
der Stadt Köln ab. Gleichwohl leitet sie sich durch ihre orthogonale Form und 
die Materialität aus Grauwacke von den bestehenden Bänken im Quartier  
ab. Die modulare Bauweise der einzelnen Natursteinblöcke ermöglicht eine 
standortangepasste Länge und fügt sich daher individuell ein. Zudem ist die 
Bank symmetrisch gestaltet und daher beidseitig nutzbar. Im Rahmen des  
Gestaltungskonzepts wurden zwei Bänke skizziert, die in den 
nächsten Planungsschritten weiterqualifiziert werden:
Variante A
In der Variante A wird der Natursteinblock durch einen 
Stahlrahmen mit einem Messingfarbton eingerahmt. Sockel 
und Armlehnen werden ausschließlich aus der tragenden 
Konstruktion definiert, weshalb die Bank als ein filigranes, 
schwebendes Element im Stadtraum wirkt. Sie erinnert an 
eine Museumsbank, unterstreicht somit den kulturell wert-
vollen Ort und verbindet das Innen und Außen.
Variante B
Der Unterschied in der Variante B liegt vorrangig im Sockel-
bereich. Dieser ist etwas niedriger als in Variante A ausge-
bildet und wie der Steinblock selbst in Grauwacke gehal -
ten. Hierdurch wird die Bank weniger als Möbel, sondern 
vielmehr in Verbindung mit dem Boden wahrgenommen. 
Gleichbleibend sind die Stahlarmlehnen mit Messingfarbton 
im Bereich der notwendigen Steinfugen.
KURT-HACKENBERG-PLATZ
STANDARD VIA CULTURALIS
ARCHÄOLOGISCHE ZONE HEUMARKT
Kurt-Hackenberg-Platz
Auf dem Kurt-Hackenberg-Platz befin-
den sich 22 m lange Sitzelemente aus 
Grauwacke. Die modularen Steinele-
mente sind orthogonal in unterschiedli-
chen Höhen angeordnet, wodurch eine 
skulpturale Anmutung erzeugt wird.
Archäologische Zone
In der Archäologischen Zone sind Beton-
sitzbänke mit einer Natursteinverblendung 
(Höhe: 45 cm, Breite: 80 cm) in unter-
schiedlichen Längen geplant. Ihre Armleh-
nen bestehen aus Messing in unterschied-
lichen Abständen auf der Sitzfläche.
Heumarkt
In unmittelbarer Nähe des Heumarkts  
befinden sich auf dem Elogiusplatz und 
dem Hermann-Joseph-Platz jeweils sechs 
Kuben aus Grauwacke mit den Maßen  
50 x 50 x 50 cm. Sie dienen als gestalte- 
risches Element und Sitzgelegenheit.
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
80 x 80
80 x 80
80 x 150
80 x 150
770 cm
770 cm
80 cm
80 cm
37 cm
30 cm
8 cm
15 cm
Variante B
Variante A
1
2
3
4
5

72
73
Leuchten, Fahrradständer, Abfallbehälter
Leuchten, Fahrradständer und Abfallbehälter gehören zum Basis-Stadtmobiliar. 
Für die Via Culturalis gilt es, eine Balance zwischen Funktion und gestalteri- 
schem Anspruch unter Berücksichtigung der Vorgaben des Gestaltungshand- 
buches der Stadt Köln auszuloten.
Leuchten
Die Ausleuchtung der Via Culturalis erfolgt mittels sechs 
Meter hoher Stelen des Typs ModulLum der Firma Schréder. 
Die modulare Bauweise ermöglicht eine maximale Flexibi-
lität bei der Lichtstärkenverteilung sowie die Nutzung von 
Zusatzfunktionen. 
So können wichtige Bereiche, z. B. Plätze oder Fassaden, 
über Akzentbeleuchtungen hervorgehoben werden. Wei -
tere Möglichkeiten sind der Einsatz von Überwachungs -
kameras, Lautsprechern, WLAN und die Integration von 
Ladestationen für E-Fahrzeuge.
Aufgrund dieser verschiedenen Funktionen, die der Stele 
auch tagsüber eine besondere Bedeutung geben, sieht das 
Gestaltungskonzept für das Raumelement einen messing-
farbenen Anstrich vor, der einerseits technisch den Anfor-
derungen der Standardfarbe DB 703 mit Eisenglimmer 
entspricht und sich andererseits hinsichtlich seiner Anmu-
tung in die Umgebung einfügt.
Fahrradständer und Abfallbehälter
Da das gesamte Gebiet von engen Gassen geprägt ist, wer-
den Fahrradständer künftig ausschließlich auf den Plätzen 
verortet, mit Ausnahme der Gürzenichstraße. Hier besteht 
ein großzügiger Straßenquerschnitt, sodass Fahrradständer 
entlang der Fahrbahn gruppiert werden können.
Im Sinne einer einheitlichen Ausstattungsfamilie sowie eines 
hochwertigen Quartierscharakters weichen Fahrradständer 
und Abfallbehälter vom Standard ab, finden aber über die 
Farbgebung dennoch einen Bezug zum Gestaltungshand-
buch. Der Anstrich erfolgt in der Standardfarbe DB 703 mit 
der Option, das Thema Messing in Teilen einzubringen.
Grundsätzlich sind sämtliche Einbauten demontierbar, um 
weiterhin allen veranstaltungstechnischen Anforderungen 
gerecht zu werden. Zudem handelt es sich bei den hier vor-
gestellten Modellen für Fahrradständer und Abfallbehäl -
ter, wie bei den Bänken, um einen Arbeitsstand, der in den 
nächsten Planungsschritten weiterqualifiziert wird.
Leuchtstelen 
Typ: ModulLum
Farbe: DB 703 
Firma: Schréder
Fahrradständer
Typ: Gotik
Farbe: DB 703
Firma: Gutzeit Metallbau
Abfallbehälter 
Typ: Müllbehälter Colonia Plus 
Firma: LUNE
Leuchtstelen 
Typ: ModulLum 
Farbe: Messing-Farbanstrich nach Bemusterung
Firma: Schréder
Fahrradbügel
Typ: befindet sich in der Qualifizierung
Farbe: DB 703
Firma: befindet sich in der Qualifizierung
Abfallbehälter
Typ: befindet sich in der Qualifizierung
Farbe: DB 703 optional mit Messingapplikation
Firma: befindet sich in der Qualifizierung
Variante BVariante A
GESTALTUNGSHANDBUCH VIA CULTURALIS
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT

+ +
Werbung
+ +
Werbung
+ +
Werbung
+ +
Werbung
+ +
Werbung
+ +
Werbung
RAL 7039 RAL 7040 RAL 9001 RAL 3028
RAL 7046 RAL 7038 RAL 9002 RAL 3012
RAL 7045 RAL 7047 RAL 9003
RAL 7043 RAL 7042 RAL 7044 RAL 3013
74
75
Außengastronomie und Gewerbe: 
Gestaltungsgrundsätze
Das Erscheinungsbild der Außengastronomie prägt die Identität des öffentlichen 
Raums und kann dazu beitragen, dass das Quartier als ein harmonischer und 
attraktiver Ort erlebt wird. Im Kontext der Via Culturalis ist es wichtig, dass 
die einzelnen Elemente nicht in Konkurrenz zu den kulturellen Gebäuden ste-
hen und dass durch ihre authentische Materialität und dezente Farbgebung 
langfristig die Qualität im öffentlichen Raum gewährleistet ist. Im Hinblick 
auf eine dem Ort angemessene, hochwertige Gestaltung sollten daher für alle 
Außenelemente Farben aus dem folgenden Spektrum, verwendet werden.
Tische, Stühle und Schirme
Tische, Stühle und Schirme bedürfen in der Via Culturalis einer hochwertigen, 
einheitlichen Gestaltung. Die folgenden Unterkapitel sind als Empfehlung zur 
Form, Anordnung und Materialität zu verstehen.
Ableitung | Ortsprägende Gestaltung
Allgemein anwendbare Farben | Sonderfarben (nur für Schirme)
Materialität | Tische und Stühle
• Massivholz, Metall, Aluminium, hochwertiger Kunststoff, 
Rattan oder in Kombination
Materialität | Schirme
• Gestell aus Holz oder Metall
• Ausschließlich witterungsbeständige Textilschirme mit 
   matter Beschichtung
• Bodenhülsen als Schirmständer, 
   alternativ: hochwertiger Schirmständer
• Unifarben
Form und Anordnung | Tische und Stühle
• Einzelstühle anstelle von Bänken
• Werbefreie Tische und Stühle
• Blendfreie Oberfläche
• Einheitliche Tische und Stühle innerhalb 
   eines Gastronomiebetriebs 
• Beachtung bestehender Achsen bei der Anordnung 
   der Tische und Stühle
Form und Anordnung | Schirme
• Maximale Größe: 4,00 x 4,00 m
• Werbefreie Schirme (ausgenommen ist der Gaststätten-
  name), maximale Überdeckung: 3/4 der genehmigten Fläche
• Vorzugsweise ohne Volant
• Einheitliche Schirme innerhalb eines Gastronomiebetriebs 
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
Abb. 51 
Abb. 55 
Abb. 59 Abb. 52 
Abb. 56 
Abb. 60 Abb. 53 
Abb. 57 
Abb. 61 Abb. 54 
Abb. 58 
Abb. 62

+ +
Werbung
76
77
Markisen und Vordächer
Allgemein sind Markisen und Vordächer dezent zu verwenden, da sie in klein-
teiligen Stadträumen wie der Via Culturalis dazu führen können, dass der 
Raum beengt wirkt.  Daher gibt es im Folgenden einige Empfehlungen, die 
beachtet werden sollten.
Form und Anordnung
• Vorzugsweise Markisen anstatt Vordächer
• Anpassung in Form und Farbe an das Gebäude 
• Einheitliche Markisen pro Gebäude
• Keine Verwendung von Seitenteilen und die Gewährleistung 
   der Ein- und Ausfahrbarkeit
• Anbringungsort nur im Erdgeschoss innerhalb 
   der Fensterlaibungen oder unmittelbar über dem Fenster 
   in entsprechender Breite
• Maximale Ausladung: 1,50 m,
   maximale Höhe des Volants: 0,20 m
• Lichte Höhe zwischen Boden und Markise: 
   mindestens 2,50 m
• Dezente Aufbringung des Lokalnamens, vorzugsweise 
   auf Volant, ansonsten werbefrei
Materialität
• Stoff, reflexionsfrei und mit matter Oberfläche
• Unifarben und in Abstimmung mit der Farbe der Fassade
Einfriedung durch Begrünungselemente
Generell sind Einfriedungen im Sinne des offenen Charakters nicht erwünscht 
und sollten daher nur nach kritischer Betrachtung verwendet werden. Kom-
men sie zum Einsatz, sollten lediglich mobile Pflanzkübel mit folgender Beach-
tung aufgestellt werden.
Form und Anordnung
• Mobile Begrünungselemente anstatt Zäunen oder 
  ähnlichem Sichtschutz
• Lineare Anordnung
• Abstände (lichte Breite) der einzelnen Pflanzgefäße: 1,50 m
• Maximale Höhe des gesamten Pflanzkübels: 1,50 m
• Pflanzgefäße pro Gastronomiebetrieb entweder rund 
   oder quadratisch, max. Ø: 0,80 m
• Einheitliche Auswahl der Pflanzen pro 
   Gastronomiebetrieb
• Werbefreie Pflanzgefäße
• Einheitliche Auswahl der Pflanzen pro Gastronomie
Materialität
• Naturstein oder Metall
• Bei Naturmaterialien: Verwendung der Eigenfarbe
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
1. OG
EG
1,50 m
0,2 m
2,5 m
Abb. 63 Abb. 64 Abb. 65 Abb. 66 Abb. 66

SCHRIFTZUG ÜBERGANGSBEREICHE
 PLÄTZE
78
79
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
Leitsysteme und Werbung: 
Gestaltungsgrundsätze
Da Werbung weder Ortsbild und Charakteristik noch die Architektur der Ge-
bäude maßgeblich verändern darf, ist sie in Bezug auf Abmessung, Aus- 
gestaltung und Anbringungsort dem Gebäude und dem Straßenraum unter- 
zuordnen. Werbung dient als Informationsträger für das Angebot und die  
Nutzung innerhalb des betreffenden Gebäudes. Gut gestaltet, kann sie die Inter- 
aktion zwischen innen und außen auf positive Art fördern.
In Ergänzung zu der geltenden Werbesatzung vom 
16.04.2002 für die Bereiche Dom, Rheinufer, Heumarkt, 
Gürzenich und Marspfortengasse sind zusätzliche Emp -
fehlungen für eine einheitliche und hochwertige Gestal -
tung formuliert. Im Fokus stehen hierbei insbesondere 
Farbe, Form, Materialität und Anzahl der Werbeträger. 
Im Zusammenhang mit den bedeutenden Gebäuden im 
Quartier, wie Kirchen und Museen, soll der Freiraum ruhig 
erscheinen. In Zuge dessen wird auf Werbeträger (Vitrinen, 
Litfaßsäulen) im Freiraum gänzlich verzichtet. Werbung 
soll nur als Eigenwerbung dienen und möglichst an der 
Fassade platziert werden. Wie auch beim Stadtmobiliar 
orientiert sich das Leitsystem am Bestand und damit am 
Charakter der Via Culturalis. Da die Themen Werben und 
Präsentieren ähnliche Handlungsfelder sind, sollte es hier 
zur Einhaltung des übergeordneten Ziels, das Quartier ru -
hig und einheitlich zu halten, Überschneidungen geben. 
Im Zuge dessen sind sämtliche Beschriftungsformen aus 
Messing oder einer Anmutung dessen vorgesehen. Zudem 
sollen möglichst alle Beschriftungstypen auf bereits vor -
handenen Elementen sein, um so wenig zusätzliche Stelen 
wie möglich zu erzeugen. Darüber hinaus gelten folgende 
Ansätze für die unterschiedlichen Kategorien:
Auftaktbereiche
• Anbringung des Schriftzuges »Via Culturalis« an den Auf-
taktschwellen der Querverbindungen in angegebener Form
Straßen
• Straßennamen befinden sich immer direkt auf der Fas -
sade auf den im Beispiel gezeigten Schildern
• Anbringungsort jeweils am Straßenanfang und -ende 
  sowie an wichtigen Kreuzungen
Plätze
• Schriftzüge als einzelne Messingbuchstaben 
   in angegebener Form
• Pro Platz ein Schriftzug
Ableitung | Ortsprägende Gestaltung
Visualisierung | Auftaktbereiche
Umsetzung | Straßen und Plätze
15 cm
15 cm 20 cm
18 cm
30 cm5 cm2 cm
5 cmBis 80 cm
Bis 100 cm 100 cm
Abb. 67 
Abb. 71 
Abb. 75 
Abb. 77 
Abb. 68 
Abb. 72 
Abb. 69 
Abb. 73 
Abb. 76 
Abb. 70 
Abb. 74

RAL 1019
RAL 1020
RAL 1024
RAL 1000
RAL 1001
RAL 1002
RAL 1013
RAL 1014
RAL 1015
RAL 9001
RAL 9002
RAL 9018
RAL 9010
RAL 9016
RAL 9003
80
81
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
Vorschriften aus vorhandener Satzung
Im Folgenden werden die bestehenden Vorgaben aus der Werbesatzung im 
Bereich zwischen Dom, Rheinufer, Heumarkt, Gürzenich und Marspfortengasse 
vom 16.04.2002 (Überarbeitung 13.01.2006) dargestellt.
Zusätzliche Empfehlungen für die Via Culturalis
Die zusätzlichen Vorgaben richten sich auf gestalterisch einheitliche Schrift- 
züge an den Fassaden sowie dazu passende Ausleger und Hinweisschilder.  
Ziel ist es, Leitsysteme und Werbung mit den Gestaltungsrichtlinien des Stadt-
mobiliars zu verknüpfen.
Form und Anordnung | Schriftzüge
• Schriftzüge als Einzelbuchstaben oder zusammenhängend
• Anbringung an der Fassade entweder durch direkte Ver-
   schraubung oder mit zurückhaltender Unterkonstruktion
• Die Schriftart ist frei wählbar
• Ein Schriftzug pro Betrieb und Fassadenseite
Form und Anordnung | Ausleger
• Rechtwinklige Anbringung an Fassade, max. Breite: 1,00 m 
• Aufhängekonstruktion möglichst filigran
• Ein Ausleger pro Fassadenseite und Betrieb
Hinweisschilder für freie Berufe
• Gemeint sind Ärztehäuser, Büros oder Ähnliches
• Einheitliche Schilder pro Gebäude 
• Anbringung direkt auf der Fassade 
• Werbefläche pro Betrieb: 40 x 50 cm
• Einheitliche Schriftgröße und -art pro Gebäude 
  (gedruckt oder graviert)
Materialität
• Metall oder metallisch beschichtetes Acryl 
Farbschema
• Verwendung der hier dargestellten Farben oder 
   in Anlehnung an diese
• Pro Elemente jeweils nur eine Farbe
WERBUNG
1. OG
1. OG
EG
Lokal
 01
Lokal
02
EG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
max. 1/3 des Gebäudes
0,5 m
1,5 m
2,5 m
0,2 m
1,0m
0,25m
1,0m²
1. OG
EG
1,2 m
2,5 m
WERBUNG
1. OG
1. OG
EG
Lokal
 01
Lokal
02
EG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
max. 1/3 des Gebäudes
0,5 m
1,5 m
2,5 m
0,2 m
1,0m
0,25m
1,0m²
1. OG
EG
1,2 m
2,5 m
WERBUNG
1. OG
1. OG
EG
Lokal
 01
Lokal
02
EG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
max. 1/3 des Gebäudes
0,5 m
1,5 m
2,5 m
0,2 m
1,0m
0,25m
1,0m²
1. OG
EG
1,2 m
2,5 m
WERBUNG
1. OG
1. OG
EG
Lokal
 01
Lokal
02
EG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
max. 1/3 des Gebäudes
0,5 m
1,5 m
2,5 m
0,2 m
1,0m
0,25m
1,0m²
1. OG
EG
1,2 m
2,5 m
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1. OG
1. OG
EG
Lokal
 01
Lokal
02
EG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
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WERBUNG
WERBUNG
max. 1/3 des Gebäudes
0,5 m
1,5 m
2,5 m
0,2 m
1,0m
0,25m
1,0m²
1. OG
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1,2 m
2,5 m
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1. OG
1. OG
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Lokal
 01
Lokal
02
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WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
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WERBUNG
WERBUNG
max. 1/3 des Gebäudes
0,5 m
1,5 m
2,5 m
0,2 m
1,0m
0,25m
1,0m²
1. OG
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1,2 m
2,5 m
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1. OG
1. OG
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 01
Lokal
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WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
max. 1/3 des Gebäudes
0,5 m
1,5 m
2,5 m
0,2 m
1,0m
0,25m
1,0m²
1. OG
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2,5 m
WERBUNG
1. OG
1. OG
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 01
Lokal
02
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WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
max. 1/3 des Gebäudes
0,5 m
1,5 m
2,5 m
0,2 m
1,0m
0,25m
1,0m²
1. OG
EG
1,2 m
2,5 m
Keine wechselnden oder bewegten Sichtflächen oder ent -
sprechende Beleuchtung (einschl. Lichtprojektionen)
Werbeanlagen dürfen nur zwischen Erdgeschoss und Unter-
kante der Fenster des 1. Obergeschosses angebracht werden
Fenster und Schaufensterflächen dürfen weder teilweise 
noch vollständig verdeckt werden
Keine Werbeanlagen an Brückenanlagen, Böschungsmauern, 
Einfriedungen, Erkern, Balkonbrüstungen und Schornsteinen
Schriftzüge dürfen nicht auf andere Gebäude übergreifen
Max. Ausladung bei Schildern: 0,25 m, ausgenommen sind 
Hinweisschilder für Gaststätten bis zu einer Größe von 1,0 m² 
(Aufhängekonstruktion ist ausgenommen)
Keine akustisch unterstützten Werbeanlagen
Grundsätzlich: nur bis zu 1,0 m² zusammenhängender 
Fläche, außer bei Schriftzügen aus Einzelbuchstaben an 
der Fassade mit einer max. Höhe von 0,5 m
Max. 1/3 des Gebäudes
0,5 m
Abb. 78 
Abb. 79 
Abb. 80 
Abb. 81

82
83
Abb. 88 
Stadtgrün
Der Charakter von Altstadt und Via Culturalis ist vorrangig steinern. Baum-
pflanzungen sind eher gebündelt und überwiegend auf den Plätzen vor-
zufinden, wodurch das Thema Stadtgrün eine untergeordnete Rolle spielt. 
Dennoch wird aus gestalterischen und stadtklimatischen Gründen der punk-
tuelle Einsatz von Gehölzen auch bei den künftigen Planungen vorgesehen.
Anforderungen
Bei der Auswahl stellt der Zierwert ein wichtiges Krite-
rium dar, aber auch die Bestandsgehölze und die An -
forderungen aufgrund klimatischer Veränderungen und 
der damit einhergehenden Hitzeperioden müssen be -
rücksichtigt werden. Insbesondere ist hier die Platane zu 
nennen, die mehrfach im Gebiet zu finden ist, sowie die 
jüngst gepflanzten japanischen Schnurbäume »Sophora 
japonica« auf dem Kurt-Hackenberg-Platz, die bereits den 
klimatischen Anforderungen gerecht werden. Als Heraus -
forderung sind darüber hinaus die erschwerten Standort -
bedingungen durch den stark versiegelten Stadtraum zu 
werten. Aus den verschiedenen Anforderungen heraus er-
gibt sich folgende Matrix.
Klimatische Faktoren
• Natürliche Verdunstung (z. B. klein gefiederte Blätter)
• Hitze- und trockenbeständig
• Erhöhte Strahlungsenergie
• Starkregen/Staunässe
• Nährstoffarmut
Städtische Faktoren
• Hoher Versieglungsgrad
• Streusalz- und Öleintrag
• Beschädigungen durch KFz
• Eingeschränkter Wurzelraum
• Vorgaben Gehölzliste Stadt Köln
Zierwert
• Blütenfarbe
• Früchte
• Herbstfärbung
• Wuchsform
Auswahl Gehölze
Die nachstehend aufgelisteten Gehölze sind ein Zusam -
menspiel aus der GALK-Straßenbaumliste und der Kölner 
Straßenbaumliste 2014. Sie gehören zu den klimatoleran -
ten Stadtbaumarten und entsprechen den genannten An-
forderungen. 
Die Liste ist als Auszug bzw. Ergänzung zu den bestehen -
den Gehölzen zu sehen.
Gehölze als Hochstamm
vorrangig für Straßen- und Bewegungsräume
• Acer freemanii,  »Autumn Blaze«
• Fraxinus angustifolia, »Raywood«
• Gleditsia triacanthos, »Skyline«
• Gleditsia triacanthos, »Sunburst« (vgl. Abb. 85)
• Ostrya carpinifolia
• Celtis australis
• Platanus acerifolia
• Quercus cerris
• Quercus frainetto
• Tilia tomentosa und »Brabant«
Mehrstämmige Gehölze, 
vorrangig für Plätze und Beete
• Acer buergerianum
• Acer monspessulanum
• Amelanchier lamarckii (vgl. Abb. 86)
• Cercis siliquastrum
• Parrotia persica
• Acer rubrum
• Nyssa sylvatica
• Robinia pseudoacacia, »Bessoniana«
• Sophora japonica
Baumscheiben
Baumscheiben werden weiterhin kreisrund ausgebildet 
und durch ein Stahlband zum Pflaster hin abgegrenzt. 
Ø300
Ø300
Ableitung | Ortsprägendes Gehölz
Beispiel | Gehölze als Hochstamm
Visualisierung | Baumscheiben
Beispiel | Mehrstämmige Gehölze
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
Abb. 82 
Abb. 83 Abb. 84 
Abb. 85 Abb. 86 
Abb. 87 Abb.87 Abb.88

84
85
Anwendungsbeispiel Gürzenichstraße
Die Visualisierung zeigt den Günter-Wand-Platz mit der angrenzenden  
Gürzenichstraße und damit beispielhaft das künftige Erscheinungsbild der  
Via Culturalis. Der einheitliche Bodenbelag beruhigt den Stadtraum. 
Die hochwertige Gestaltung des Mobiliars, insbesondere die Via-Culturalis- 
Bank, betont die Besonderheit des Quartiers. Es entsteht ein Stadtraum  
von besonderer Aufenthaltsqualität. 
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT
Abb. 89

Legende
 Gesamtplan Via Culturalis
 Bereiche in Planung/Umsetzung und bestehende Bereiche ohne Handlungsbedarf
  Neue Oberfläche der Via Culturalis in Grauwacke
 Potenzialfläche: städtebaulicher Masterplan Innenstadt
Gestaltungsplan Gesamtraum 
Unter Berücksichtigung künftiger Hochbauprojekte
Abb. 90 Abb.90

3. Mentalität
(Einzigartige)
Differenzialwerte
(Besondere)
Kernwerte
2. Stadtkultur1. Stadtbild
DREI DISKUSSIONSGRUPPEN IN DER LENKUNGSGRUPPE MASTERPLAN KÖLN
WERTEPYRAMIDE
Authentisch
strahlend | mystisch
charmant | verbindend
mehrdimensional
kulturhistorisch
Gemeinschaftlich | zukunftsweisend 
identitätsstiftend | kulturell kompetent
qualitätsvoll | empathisch | pulsierend
Einladend | urban | zeitgenössisch | lebendig
offen | weltoffen | autofrei | wertschätzend
übersichtlich | bildend | ernsthaft
spannend | gewachsen | qualitätsvoll
(Selbstverständliche)  
Substanzwerte
Schwarz Weiß
Light Cyan
Curious Blue
Magenta
Bossanova
Typ: ModulLum 
Farbe: Farbanstrich 
Messing nach Bemusterung
Firma: Schréder
Variante B
DB 703 mit  
Messingapplikation
Variante A
DB 703
Typ: befindet sich in der Qualifizierung
Farbe: DB 703
Firma: befindet sich in der Qualifizierung
Typ: befindet sich in der Qualifizierung
Farbe: DB 703, optional mit Messingapplikation
Firma: befindet sich in der Qualifizierung
Variante A Variante B
Gesamtbild
GT Sectra
regular italic
Schriftfamilien
Die Via-Culturalis-Bank Leuchtstelen
Farben
Brown
bold 
regular
light
V I A
V I A
Abfallbehälter Fahrradbügel
KeyvisualBildmarke
 Wortmarke
Schilder Straßen und Plätze

95
3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT
3.2 Das Kommunikationskonzept  
Via Culturalis etablieren 
In der Förderperiode 2017 – 2018 wurde dieses Kommunikationskonzept für die Via 
Culturalis prozesshaft und partizipativ entwickelt, relevanten Akteuren vorgestellt 
und medial – sukzessive – umgesetzt. Für die Via Culturalis wurde ein Erschei-
nungsbild kreiert, auf dessen Grundlage diverse Medien von Printprodukten über 
Social-Media-Kanäle bis hin zur Smartphone-App ins Leben gerufen wurden.  
Visuelle Dokumentationen, darunter ein Drohnenfilm, diverse Fotostrecken und 
ein Imagefilm, begleiteten öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, wie z. B.  
den Tag der Städtebauförderung im Mai 2018. 
Themenorientierte Netzwerke zu den Feldern »Kultur und 
Identität« sowie »Gewerbe und Gastronomie« wurden ein-
gerichtet und Kommunikationsflüsse für eine langfristige 
Zusammenarbeit etabliert, um so Gehalt und Potenzial 
der Via Culturalis von »innen nach außen« zu kehren. Ins -
gesamt entstand ein vielseitiges Instrumentarium für die 
Kommunikation der Via Culturalis, das den Netzwerk- 
charakter des Projekts in den Fokus stellt und auf dem 
fortan aufgebaut werden kann.
Zielstellungen
Die fortwährende bauliche Entwicklung des Quartiers zum 
einen sowie die Vielgestaltigkeit und Exzellenz der hier 
beheimateten Institutionen bezeichnen die Leitplanken 
für das nachhaltig angelegte Kommunikationskonzept. 
Grundsätzlich werden zwei komplementäre Ziele verfolgt.
1. Über die qualitätsorientierte Entwicklung der Via  
Culturalis kontinuierlich zu informieren: Die vielseitigen 
baulichen Aufwertungen im Quartier vom Tunnel Johan -
nisstraße, über die Historische Mitte bis hin zur Freitrep -
pe bei St. Maria im Kapitol gilt es unter dem Begriff Via 
Culturalis zu bündeln und zu profilieren. → Eine besondere 
Herausforderung stellt hierbei die Kommunikation über 
einen weit in die Zukunft reichenden Prozess dar – 
schließlich sind das MiQua oder aber – noch ferner – die 
Historische Mitte Projekte, die noch einigen Vorlauf be-
anspruchen.
2. Die Akteure vor Ort nachhaltig zur Ausprägung einer 
kommunikativen Identität zu aktivieren: Die vielfältigen 
kulturellen und künstlerischen Inhalte aus Vergangen -
heit und Gegenwart gilt es durch die Ansprache und 
Beteiligung der Anrainerinnen und Anrainer auf der Via 
Culturalis zu bündeln und zu einer Quartiersidentität zu 
verdichten. Die Steuerung und Gestaltung der Kommuni -
kation ist maßgeblich eine kuratierende Leistung, mittels 
derer man die in Kapitel 2.2 vorgestellten Akteure adres -
siert und ihre Interessen moderiert und zusammenführt 
– schließlich sind sie es, welche die Via Culturalis ausma -
chen. → In den Fokus zu nehmen gilt es auch hier die zeitli-
che Dimension im Verbund mit der räumlichen Konstante: 
Auf 800 Metern bilden die Institutionen und Orte auf der 
Via Culturalis 2.000 Jahre Stadtgeschichte ab, eine abso -
lute Einzigartigkeit in Deutschland.
Wertepyramide und Corporate Design
Ausgangspunkt für die Implementierung der zwei be-
nannten Kommunikationslinien – »informieren« und 
»aktivieren« – ist ein verbindendes Erscheinungsbild. Für 
dessen Kreation wurde ausgehend von Grundlagen aus 
dem Masterplanprozess und Folgeplanungen im Rah -
men der Lenkungsgruppensitzung Masterplan am 3. April 
2017 ein Werte-Workshop zur Quartiersidentität durch -
geführt, bei dem unterschiedliche Sichtweisen auf das 
Quartier aufgenommen, interpretiert und synthetisiert 
wurden. In den Feldern (1) »Stadtraum – die Via Cultura -
lis als Planungsraum«, (2) Stadtkultur – die Via Culturalis 
als Kultur- und Freizeitangebot« und (3) »Mentalität – die 
Via Culturalis als Lebens- und Arbeitsraum« wurden die 
Facetten der Via Culturalis charakterisiert und bewertet.  
Das entstandene Corporate Design basiert in Formgebung 
und Farbwahl auf den herausgearbeiteten Werten und 
schafft so authentische Wiedererkennung für das Quartier 
und seine Entwicklung.

aktuelle Planungen und 
Beschlüsse teilt  
(insbesondere im Hinblick  
auf bauliche Entwicklungen,  
aber auch auf inhaltliche  
Planungen und Projekte)
die Weiterentwicklung  
und Themensetzung 
der Kommunikation der  
Via Culturalis vorsieht
eine gemeinsame Ideen-  
und Themenfindung für 
Veranstaltungen und Projekte 
zum Thema respektive auf der 
Via Culturalis betreibt
96
97
Kernbotschaften vermitteln 
Die Zielstellungen werden durch nachstehende Kernbotschaften transportiert, 
welche sowohl nach innen, in Richtung der Beteiligten, als auch nach außen, in 
Richtung Stadtgesellschaft, Touristen und Medienlandschaft, formuliert werden. 
Zusammengefasst werden diese Kernbotschaften durch den Claim »Stadt Kultur 
Geschichte«, der die Qualitäten, aber auch die Besonderheit der Via Culturalis im 
Vergleich zu anderen Kulturquartieren herausstellt: Sie ist gelebter urbaner Raum 
mit einer hohen Nutzungsvielfalt, der zudem auch durch seine Entdeckung und 
Benennung durch O. M. Ungers eine städtebauliche Rezeption erfährt.  
Die Via Culturalis verfügt weiterhin selbstredend über einen bemerkenswerten 
kulturellen Reichtum und wacht über 2.000 Jahre Geschichte – so weit kann keine 
andere Millionenstadt in Deutschland auf die eigene Historie zurückblicken. Die 
Kernbotschaften, und im Rahmen dessen Begriff und Erscheinungsbild der Via  
Culturalis, gilt es auch in Zukunft nicht allein mittels medialer Eigenprodukte der 
Via Culturalis in die Breite zu tragen. Auch durch Hinterlegung der Kernwerte 
in die Kommunikation Dritter erlangt das Gesamtbild Wiedererkennungswert, der 
Name wird zum geflügelten Wort. Hierfür sind insbesondere die Multiplikatoren 
relevant, die das Kulturquartier an die Kölner Stadtgesellschaft herantragen,  
aber auch über die Stadt und das Umland hinaus die Via Culturalis kommunizieren.
DIE VIA CULTURALIS IST EIN  
ALLEINSTELLUNGSMERKMAL FÜR KÖLN.
|
DIE VIA CULTURALIS IST EINE  
KONTINUIERLICHE GESCHICHTE.
|
DIE GESCHICHTE DER VIA CULTURALIS IST SEIT JEHER  
VIELSCHICHTIG UND VIELSTIMMIG.
|
DIE VIA CULTURALIS IST EIN  
STÄDTISCHER ERFAHRUNGSRAUM.
|
DIE VIA CULTURALIS BIETET KÜNFTIG  
HOHE AUFENTHALTSQUALITÄT.
Netzwerk Via Culturalis verstetigen
Für die Entwicklung und Etablierung der Via Culturalis als kulturellen Erfahr- 
ungsraum mit gegenwärtig immenser baulicher Entwicklung war und ist die 
Einbindung unterschiedlicher beteiligter Gruppen relevant. Zu nennen sind  
die Bereiche Handel und Gewerbe, Bau und Eigentum sowie insbesondere Kul-
tur, Kirche und Denkmal. Im Rahmen des Förderzeitraums hat das Projekt- 
team Netzwerkgespräche mit den verschiedenen Institutionen sowie den Be- 
teiligten aus Handel und Gewerbe durchgeführt, die künftig einen Arbeitskreis  
bilden sollen, der
Der Arbeitskreis tagt bestenfalls zweimal jährlich und wird von städtischer  
Seite vorbereitet und moderiert werden.
Ein interner E-Mail-Verteiler informiert und aktiviert die Schlüsselakteure auf 
der Via Culturalis. Hierüber werden Gesprächsrunden abgestimmt und rele-
vante Informationen frühzeitig vermittelt. Der interne E-Mail-Verteiler wird als 
dialogisches Format aufgesetzt, das idealerweise sämtliche Beteiligte nutzen.
3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT

Abb. 94 
98
99
Exkurs:
Tag der Städtebauförderung 2018 
|
Erste Bewährungsprobe der Netzwerkbildung und der 
allgemeinen Kommunikation war der Tag der Städte -
bauförderung 2018 als wichtige Zielmarke, durch welche 
die exemplarische Zusammenwirkung der verschiedenen 
Beteiligten der Via Culturalis getestet wurde. Ziel war, 
die verschiedenen Akteure in die Gestaltung dieses Ter -
mins einzubeziehen und anhand dessen die Potenziale 
der Via Culturalis reziprok sichtbar zu machen.
Mit Fotografie und Film präsentieren
Ein auf den ersten Blick abstrakter Name für einen historisch gewachsenen 
Stadtraum wie die Via Culturalis muss erklärt und vor allen Dingen auch ge-
zeigt werden. Qualitativ hochwertige Fotografie und Bewegtbildaufnahmen 
aus allen Perspektiven sind hierfür ein wertvolles Mittel, das unter Berück-
sichtigung der Kernwerte einzubringen ist. Von Beginn an wurde bei der 
Konzeption und Entwicklung der Kommunikation für die Via Culturalis Wert 
auf eine visuelle Dokumentation sowohl des Stadtraums als auch seiner Pro-
tagonisten gelegt. In einem angelegten Bildarchiv werden diese zeitgenös-
sischen Aufnahmen in Kontext gebracht mit historischem Bildmaterial.
Programmpunkte und Inhalte
Die Entwicklung von Inhalten und Programmpunkten ist zentral für die Ziele 
der Kommunikation: Sie erzählen über die Via Culturalis und laden zu Besuchen 
ein. Programm und Inhalt wiederum können nur unter Einbezug der relevan-
ten Stakeholder aus dem Kontext der Via Culturalis erfolgen: Nur das, was die 
Akteure in der Idee Via Culturalis an Chance und Potenzial ausmachen, kann 
nachhaltig ihren Erfolg begründen. Die Netzwerkveranstaltungen sind Aus-
gangspunkt für gemeinsame Projekte und Veranstaltungen. So wurde ins-
besondere der Tag der Städtebauförderung 2018 thematisiert und geplant.
3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT
Abb. 91 
Abb. 93 
Abb. 92 
Abb. 95 Abb. 96 Abb. 96
Abb. 94

Abb. 100 Abb. 101 Abb. 102 
Abb. 98 Abb. 99 
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Audiotour-AppVeranstaltungshinweise
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www.viaculturalis.colognewww.stadt-koeln.de
Zusammenspiel Kommunikation Stadt Köln und Kommunikation Via Culturalis
100
101
Die Via Culturalis medial breit aufstellen
Das Angebot der Via Culturalis richtet sich an alle Kölner Bürgerinnen und 
Bürger. Um diese Breite zu erreichen, ist ein vielgestaltiger Medienauftritt nötig, 
der sich gegenüber bestehenden  Kanälen der Stadt und bezeichneten Insti- 
tutionen anschlussfähig zeigt.
Website 
Die Website www.viaculturalis.cologne ist zentraler Anker-
punkt für die Informationsvermittlung zum Thema Via 
Culturalis. Auf ihr werden sämtliche Informationen, ins -
besondere zur baulichen Entwicklung der Via Culturalis, 
lesefreundlich und informativ aufbereitet. Die Website ist 
verlinkt mit der Seite der Stadt Köln und wird kontinuier -
lich aktualisiert. Auch dient die Seite als Brücke zu den 
weiteren Medien der Via Culturalis, hierunter fallen insbe-
sondere der Newsletter, die Social-Media-Kanäle sowie die 
Smartphone-App.
Verteiler und Newsletter
Ein zentraler Verteiler mit rund 500 relevanten Kontakt -
daten aus Politik, Verwaltung und der Lenkungsgruppe 
Städtebaulicher Masterplan wurde ab 2017 sukzessive 
ausgebaut. Der vierteljährliche Newsletter informiert über 
die baulichen und kulturellen Entwicklungen auf der Via 
Culturalis und vermittelt frühzeitig Insiderwissen an einen 
Personenkreis mit besonderem Interesse. Auf der Website 
bietet sich die Möglichkeit zur Anmeldung.
Druckprodukte 
Wertige Druckprodukte wie Flyer und Plakate unter- 
mauern den hohen Anspruch, den die Via Culturalis für die 
Kölner Innenstadtentwicklung innehat. Sie dienen auch 
dazu, weniger onlineaffine Adressatengruppen abzuholen. 
Insbesondere vor dem Hintergrund der viel frequentierten 
öffentlichen Einrichtungen und Auslagemöglichkeiten –  
wie z. B. dem Servicecenters KölnTourismus, der Museen 
oder des Bürgerbüros – drängt sich die Präsenz von Druck-
produkten vor Ort geradezu auf.
Social Media 
Als auf Breite angelegtes Projekt ist der Betrieb eigener 
Social-Media-Präsenzen für die Via Culturalis folgerichtig, 
auch da so von der Akteursvielfalt kommunikativ profitiert 
werden kann. Im Zuge des Förderzeitraums wurden in en-
ger Absprache mit dem Amt für Öffentlichkeitsarbeit ein 
Facebook- sowie ein Instagram-Account eingerichtet, die 
inhaltlich und organisatorisch mit den Präsenzen der Stadt 
Köln abgestimmt werden (vgl. Grafik).
Smartphone-App
Die kostenfreie Smartphone-App »Audiotour Via Cultura -
lis« bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich histo -
rische Begebenheiten aus diesem Stadtraum wortwört -
lich erzählen zu lassen – und zwar genau an den Orten, 
wo diese stattfanden, berichtet von Persönlichkeiten, die 
fachlich, persönlich und räumlich ganz nah dran sind. Die 
GPS-Navigation führt an die Orte des Geschehens, an de-
nen nunmehr jeweils rund zweiminütige Beiträge abrufbar 
sind. Ergänzt sind die Beiträge um kurze Infotexte sowie 
Fotografien, die einen weiteren Zugang ermöglichen.
Wallraf-Richartz-Museum – Stefan
3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT
3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT
Abb. 97 
Abb. 98
Abb. 100 Abb. 101 Abb. 102
Abb. 99

4
HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN —
DIE VIA CULTURALIS WEITERDENKEN
4.1 Die Akteursgruppen im Überblick
4.2 Öffentliche Hand
4.3 Private Akteure
4.4 Kulturakteure und Multiplikatoren

104
STADT 
KÖLN
4.1 Die Akteursgruppen im Überblick
Die nachhaltige Stärkung der Via Culturalis erfordert in besonderem Maße das  
Zusammenwirken von verschiedenen Akteursgruppen. Neben der öffentlichen 
Hand sind es die privaten Akteure im Allgemeinen, die vielen Kultureinrich- 
tungen, die Kirche sowie unterschiedliche Multiplikatoren, welche durch ihr En- 
gagement einen relevanten Beitrag für zur baulichen und kommunikativen 
Entwicklung der Via Culturalis leisten können. Im Folgenden werden daher die  
Gruppen – öffentliche Hand, private Akteure und Kulturakteure – näher be-
schrieben und konkrete Handlungsempfehlungen für eine kontinuierliche 
Umsetzung des Gestaltungs- und Kommunikationskonzepts formuliert. 
4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN |  4.1 DIE AKTEURSGRUPPEN IM ÜBERBLICK
• 
entwickeln hochwertige 
Architektur und Gestaltung
•
schaffen lebendige Erdgeschoss-
zonen und Nutzungsvielfalt
•
setzen hohe Standards für Außen-
gastronomie und Präsentationen
•
unterstützen
Sauberkeit und Ordnung
•
führt Qualifizierungs- 
maßnahmen durch
•
gestaltet den
 öffentlichen Raum
•
gewährleistet 
Sauberkeit uund Ordnung
•
informiert und kommuniziert
•
berät und unterstützt
 private Investitionen
•
führt den Arbeitskreis 
Via Culturalis durch 
•
kommunizieren die Via Culturalis
•
organisieren gemeinsame 
Veranstaltungen
•
machen die Via Culturalis erlebbar 
•
nehmen am Arbeitskreis 
Via Culturalis teil
•
wenden Corporate Design 
der Via Culturalis an
•
nehmen am Arbeitskreis 
Via Culturalis teil
•
setzt hohe Standards für Außen-
gastronomie und Präsentation um
•
unterstützen  
Sauberkeit und Ordnung
Private Investoren
Immobilieneigentümer
Gastronomen
Hohe Domkirche zu Köln
Römisch-Germanisches Museum
Museum Ludwig
Kölner Philharmonie
Artothek
MiQua
Gewerbetreibende
Einzelhändler
Vereine
Bürgergemeinschaften
Wallraf-Richartz-Museum
Farina-Haus
Gürzenich
St. Maria im Kapitol
KölnTourismus GmbH
GESTALTUNGSKONZEPT   
(s. 3.1)
KOMMUNIKATIONSKONZEPT   
(s. 3.2)
PRIVATE AKTEURE 
(s. 2.2) KULTURAKTEURE
(s. 2.2)
Abb. 103

106
107
Abb. 108 Abb. 109 
4.2 Öffentliche Hand
Die Stadt Köln übernimmt bei der Entwicklung des Stadtraums »Via  
Culturalis« verschiedene Rollen und Funktionen: Im Zusammenhang mit 
der Neugestaltung des öffentlichen Raums fungiert sie als Projektinitia -
torin und setzt als Bauherrin mit der Umsetzung des Gestaltungskonzepts 
die Maßstäbe bezüglich einer erhöhten Raumqualität. Im Rahmen von 
privaten Planungen übernimmt die Stadt Köln die koordinierende Gesamt-  
steuerung zur Sicherung von städtebaulichen und architektonischen 
Qualitäten. Mit den verschiedenen Qualifizierungsverfahren geht zudem 
immer eine transparente Kommunikation mit der Stadtgesellschaft ein -
her, um über die Inhalte zu informieren und am Prozess zu beteiligen.
Neugestaltung des öffentlichen Raums
Als Bauherrin setzt die Stadt Köln mit der Umsetzung 
des Gestaltungskonzepts Qualitätsmaßstäbe für den 
öffentlichen Raum. Neben gestalterischen Aspekten 
wird im Sinne einer hohen Aufenthaltsqualität das 
Thema zukunftsorientierte, nichtmotorisierte Mobi -
lität eingebracht.
Bauliche Planungen und Projekte 
steuern und qualifizieren
Über verschiedene Formen der Qualifizierung, wie z. B. 
der Durchführung von Wettbewerbs- und Werkstattver -
fahren, werden hohe städtebauliche wie architektoni -
sche Standards für die hochbaulichen und freiräumlichen 
Entwicklungen erzielt. Zudem ist ein Synchronisieren von 
vorhandenen Satzungen mit dem Gestaltungskonzept 
erstrebenswert.
Private Investitionen unterstützen und bündeln
Für das Gesamtkonzept Via Culturalis ist es wichtig,  
private Investitionen und eigenverantwortliches Engage -
ment vor Ort zu unterstützen und zu kontextualisieren. 
Dies kann beispielsweise durch Beratungsdienstleistungen 
beim Gründen einer Standortgemeinschaft oder im Hin -
blick auf die Gestaltungsleitlinien erfolgen.
Arbeitskreis Via Culturalis koordinieren
Zum Austausch über bauliche, inhaltliche und kommu -
nikative Entwicklungen in der Via Culturalis sind zweimal 
jährlich Sitzungen als zentrale Schnittstelle zwischen den 
verschiedenen Akteursgruppen angedacht. Darüber hin -
aus ist es sinnvoll, dass diese durch die Stadtverwaltung 
koordiniert werden.
Informieren und kommunizieren
Sämtliche Akteursgruppen werden seitens der Stadt mittels 
verschiedener Kommunikationsformate kontinuierlich über 
die Entwicklungen der Via Culturalis informiert: Dialogori-
entierte Veranstaltungen sind hierbei ebenso von Bedeu -
tung wie die Fortschreibung der digitalen und klassischen 
Kommunikation. Für die Außendarstellung wird das Corpo-
rate Design berücksichtigt. 
4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN | 4.2 ÖFFENTLICHE HAND
4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN | 4.2 ÖFFENTLICHE HAND
Sauberkeit und Ordnung gewährleisten
Um langfristig einen qualitätsvollen Stadtraum sicherzu -
stellen, bedarf es eines städtischen Reinigungskonzepts, 
das dem hochwertigen Charakter des Quartiers gerecht 
wird. Eine persönliche Ansprache der privaten Akteursgrup-
pen kann zusätzlich zu eigenverantwortlichem Handeln 
motivieren und damit die Wirksamkeit des Gestaltungs -
konzeptes insgesamt erhöhen.
Abb. 104 
Abb. 106 
Abb. 105 
Abb. 107 
Abb.108 Abb.109

108
109
Abb. 111 
DIE PRIVATEN AKTEURE DER VIA CULTURALIS
HANDELN IM SINNE DES GESTALTUNGSKONZEPTS
4.3 Private Akteure
Die Gruppe der Privaten Akteure ist vielschichtig: Investoren wie Eigentüme- 
rinnen und Eigentümer, Gewerbetreibende aus Einzelhandel und Gastronomie 
wie auch die privat organisierten Vereine und Bürgergemeinschaften wer-
den in dieser Gruppe gebündelt. Ihr Engagement ist besonders von Bedeutung, 
wenn es darum geht, das Gestaltungskonzept (3.1) im Rahmen privater 
Bauprojekte einerseits und bei der täglichen Bespielung der Erdgeschoss- 
zonen und des öffentlichen Raums andererseits umzusetzen.
Außengastronomie und Werbung/Präsentation
Der öffentliche Raum wird maßgeblich durch die vorhande-
nen Erdgeschossnutzungen geprägt. Als Teil dieses hoch -
wertig gestalteten Stadtraums und somit im eigenen Sinne 
beachten die relevanten Akteure die Vorgaben des Gestal-
tungskonzepts (s. S. 66 ff.) bei der Außengastronomie bzw. 
den Werbe- und Außenmedien. 
Sauberkeit und Ordnung unterstützen 
Um langfristig einen qualitätsvollen Stadtraum sicherzu -
stellen, bedarf es neben dem städtischen Reinigungskon -
zept unterstützend agierende private Akteure. Insbeson -
dere Gastronomie- und Veranstaltungsbetriebe sind hier 
adressiert, die eine hohe Fluktuation zwischen Innen- und 
Außenraum schaffen.
Netzwerk Via Culturalis 
Eine repräsentative Teilnahme am Arbeitskreis Via Culturalis 
bietet sich für Beteiligte mit besonderem zivilgesellschaftli-
chen oder privatwirtschaftlichen Engagement an. Für direkt 
die Via Culturalis betreffende Kommunikation wird das Cor-
porate Design verwendet und abgestimmt und es wird auf 
digitale Angebote der Via Culturalis hingewiesen. 
Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) 
Die Gründung einer ISG als mögliche Organisationsform 
für privates Engagement kann zusätzliche Maßnah -
men zur Aufwertung des öffentlichen Raums befördern, 
bspw. durch ein einheitliches Werbe- und Präsentations -
system oder auch durch Serviceleistungen für die Ord -
nung und Sicherheit. 
4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN | 4.3 PRIVATE AKTEURE
4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN | 4.3 PRIVATE AKTEURE
Architektur und Gestaltung
Neue Planungen und Hochbauprojekte sind städtebau -
lich behutsam in die gewachsene Struktur unter Berück -
sichtigung der historischen Bezüge einzufügen. Über 
entsprechende Qualifizierungsverfahren wie z. B. Wett -
bewerbe ist eine besonders hohe ortsspezifische archi -
tektonische Qualität hinsichtlich Materialität und Fassa -
dengestaltung zu sichern. 
Lebendige Erdgeschosszonen und Nutzungsvielfalt 
Das Scharnier zwischen öffentlichem und privatem Raum 
bilden die Erdgeschosszonen. Neben Gastronomiebetrieben 
und kulturellen Angeboten schaffen eigentümerbetriebene 
Läden und lebendige Nutzungen wie z. B. Co-Working-Spa-
ces Vielfalt für ein zukunftsfähiges Quartier. Monostruktu-
relle Ökonomien und Touristifikation sind zu vermeiden.
DIE PRIVATEN AKTEURE DER VIA CULTURALIS
UNTERSTÜTZEN DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT.
Abb. 110 
Abb. 112 
Abb. 113 
Abb. 114 
Abb. 115 Abb.111

110
111
4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN | 4.4 KULTURAKTEURE UND MULTIPLIKATOREN
4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN | 4.4 KULTURAKTEURE UND MULTIPLIKATOREN
4.4 Kulturakteure und Multiplikatoren
Zusätzlich zur öffentlichen Hand und den Privaten ist eine weitere Akteursgruppe 
von zentraler Bedeutung. Unter dem Begriff »Kulturakteure« werden die ver- 
schiedenen Kultureinrichtungen, die Kirche und relevante Multiplikatoren zu-
sammengefasst, da sie in besonderem Maße das Wesen und die Identität der 
Via Culturalis transportieren. Mit dem Ziel, die Geschichte und Kultur dieses  
Stadtraums langfristig erlebbar zu machen, sind sie maßgeblich an der Um- 
setzung des Kommunikationskonzepts (3.2) beteiligt.
Netzwerk, das die Identität der Via Culturalis 
lebt und gestaltet
Die Teilnahme der Kulturakteure am Arbeitskreis 
Via Culturalis ist zentral. Hier findet der Austausch 
über bauliche und inhaltliche Entwicklungen auf der  
Via Culturalis statt. 
Leitsystem Via Culturalis
Ein verbindendes Leitsystem macht den Gästen der Via  
Culturalis ihre Orte und Institutionen zugänglich. Das räum-
liche Erlebnis wird zusammenhängend vermittelt und erleb-
bar gemacht. 
Außengastronomie und Werbung / Präsentation
Alle Kulturakteure inklusive ihrer Bestandteile Gastronomie 
oder Museumsshop stehen hinter den Gestaltungsvorga -
ben für die Via Culturalis und unterstützen diese Prinzipien 
in der Ausführung mit dem gemeinsamen Ziel einer quali-
tätsvollen Freiraumgestaltung, idealerweise mit der Einbin-
dung des Corporate Designs der Via Culturalis. 
Sauberkeit und Ordnung unterstützen
Um langfristig einen qualitätsvollen Stadtraum sicher -
zustellen, bedarf es neben dem städtischen Reinigungs- 
konzept der Unterstützung der Kulturakteure – insbeson -
dere jener, die hohe Besuchszahlen aufweisen sowie in 
Verbindung mit Außengastronomie und Vorplätzen eine 
intensive Schnittstelle mit dem öffentlichen Raum bilden.
Veranstaltungen und Programm
Die Identität der Via Culturalis wird lebendig und greif -
bar durch Veranstaltungen im Stadtraum selbst. Ge-
meinsame, häuserübergreifende Projekte und Events 
im Namen der Via Culturalis stärken das Bewusstsein 
für deren Identität. Im Sinne eines kontinuierlichen Bil -
dungsangebots kann die Via Culturalis über themati -
sche Spaziergänge oder schulische Geschichtsvermitt -
lung im Stadtraum etabliert werden.
(Digitale) Inhalte und Kommunikation
Insbesondere die Kulturakteure unterstützen eine identi -
tätsstiftende Kommunikation durch das Beisteuern von 
Inhalten zum Thema Via Culturalis. Auf diese Weise wer -
den Design und Begriff der Via Culturalis mit Relevanz hin-
terlegt und können in medienübergreifenden Formaten in 
die Breite getragen werden. Die Kulturakteure unterstüt -
zen durch die Einbindung der visuellen Identität sowie ver-
linkter Inhalte die Kommunikation der Via Culturalis.
DIE KULTURAKTEURE SIND TEIL DES
KOMMUNIKATIONSKONZEPTES VIA CULTURALIS
DIE KULTURAKTEURE DER VIA CULTURALIS HABEN EINE VORBILDFUNKTION  
BEI DER UNTERSTÜTZUNG DES GESTALTUNGSKONZEPTS.
Abb. 116 
Abb. 118 
Abb. 119 Abb. 117 
Abb. 120 
Abb. 121

112
Abbildungsverzeichnis
Hinweis: 
Insofern nicht anders gekennzeichnet, liegt die Urheberschaft für die inhaltliche Ausgestaltung der Kartierungen und Visualisierungen 
bei RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten und die gestalterische Umsetzung in Form von 3D- und 2D-Karten, Infografiken, 
Illustrationen und sonstigen Darstellungen bei Urban Media Project.
EDITORIAL
Abb. 1 Marco Wanderwitz, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat  ............................. 2
Abb. 2 Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln  ........................................................................................................................ 3
KAPITEL 1 | EINFÜHRUNG 
Abb. 3 Städtebaulicher Masterplan Köln, Grafik: Albert Speer & Partner GmbH, Bearbeitung: Urban Media Project  ....................................... 9
Abb. 4 Die Via Culturalis von oben, Foto: Thilo Schmülgen ........................................................................................................................... 11
Abb. 5 Touristinnen und Touristen auf dem Roncalliplatz, Foto: Urban Media Project  ................................................................................... 13
KAPITEL 2 | ANALYSE
Abb. 6 Hoher Dom zu Köln, Foto: Martin Gaissert  ....................................................................................................................................... 19
Abb. 7 Römisch-Germanisches Museum & Museum Ludwig, Foto: Martin Gaissert  ....................................................................................... 19
Abb. 8 Kurt-Hackenberg-Platz, Foto: Martin Gaissert  ................................................................................................................................. 19
Abb. 9 Theo-Burauen-Platz, Foto: Martin Gaissert  ...................................................................................................................................... 19
Abb. 10 Laurenz-Carré, Foto: Martin Gaissert ............................................................................................................................................. 20
Abb. 11 MiQua & Historisches Museum, Foto: Martin Gaissert ......................................................................................................................20
Abb. 12 Historisches Rathaus, Foto: Martin Gaissert .................................................................................................................................... 21
Abb. 13 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Foto: Martin Gaissert  ............................................................................................21
Abb. 14 Laurenzplatz, Foto: Martin Gaissert ............................................................................................................................................... 22
Abb. 15 Alt St. Alban und Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Foto: Martin Gaissert ................................................................ 22
Abb. 16 Haus Neuerburg und Farina-Haus, Foto: Martin Gaissert ................................................................................................................ 23
Abb. 17 Gürzenich und Günter-Wand-Platz, Foto: Martin Gaissert ............................................................................................................... 23
Abb. 18 Alt St. Alban und Gürzenich, Foto: Martin Gaissert ......................................................................................................................... 23
Abb. 19 Gürzenich und Günter-Wand-Platz, Foto: Martin Gaissert ............................................................................................................... 23
Abb. 20 St. Maria im Kapitol, Foto: Martin Gaissert  .................................................................................................................................... 24
Abb. 21 Gürzenichquartier & Klein St. Martin, Foto: Martin Gaissert  ............................................................................................................ 24
Abb. 22 Hermann-Joseph-Platz, Foto: Martin Gaissert ............................................................................................................................... 25
Abb. 23 Kreuzgang St. Maria im Kapitol, Foto: Martin Gaissert  ................................................................................................................... 25
Abb. 24 Lichhof, Foto: Martin Gaissert  .......................................................................................................................................................26
Abb. 25 Marienplatz, Foto: Martin Gaissert ................................................................................................................................................ 26
Abb. 26 Historische Mitte, Foto: Staab Architekten GmbH .......................................................................................................................... 30
Abb. 27 Archäologische Zone/MiQua, Visualisierung: Wandel Lorch Architekten  ..........................................................................................30
Abb. 28 Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum, Visualisierung: Christ & Gantenbein AG Architekt  ................................................................31
Abb. 29 Neuentwicklung Laurenz-Carré, Visualisierung: KSG/Gerchgroup  .................................................................................................... 31
Abb. 30 Sanierung Domhotel, Visualisierung: ingenhoven architects  ........................................................................................................... 31
Abb. 31 PSD-Bank, Visualisierung: HPP Architekten  .....................................................................................................................................31
Abb. 32 Tunnel Johannisstraße, Visualisierung: Ute Piroeth Architektur  ...................................................................................................... 32
Abb. 33 Umfeld Historische Mitte, Visualisierung: Staab Architekten GmbH ................................................................................................ 32
Abb. 34 Kurt-Hackenberg-Platz, Foto: Martin Gaissert  .............................................................................................................................. 33
Abb. 35 Günter-Wand-Platz, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten  ......................................................................... 33
Abb. 36 Archäologische Zone, Visualisierung: Wandel Lorch Architekten  .................................................................................................... 33
Abb. 37 Luftaufnahme des Bereichs der zukünftigen Freitreppe St. Maria im Kapitol, Foto: Urban Media Project .......................................... 33
Abb. 38 Blick auf St. Maria im Kapitol vom Günter-Wand-Platz, Foto: Urban Media Project  ........................................................................ 36
Abb. 39 Audiotour während des Tages der Städtebauförderung, 2018, Foto: Jessica Schäfer ........................................................................45
Abb. 40 Kardinal-Frings-Denkmal, Laurenzplatz, Foto: Urban Media Project  ............................................................................................... 52
Abb. 41 Kunstinstallation am Jupp-Schmitz-Plätzchen, Foto: Urban Media Project ...................................................................................... 52
Abb. 42 Gedenktafel an der Artothek am Haus Saaleck, Foto: Urban Media Project .................................................................................... 53
Abb. 43 Dionysos-Brunnen, Foto: Urban Media Project ............................................................................................................................... 53
Abb. 44 Skulptur Mutter Colonia, Spanischer Bau, Foto: Urban Media Project ............................................................................................. 53
Abb. 45 Römische Straße am Römisch-Germanischen Museum, Foto: Urban Media Project ......................................................................... 53
3 | KONZEPT
Abb. 46 Blick Richtung Dom von der Pipinstraße aus, Foto: Urban Media Project ......................................................................................... 63
Abb. 47 Grauwackewürfel Elogiusplatz/Hermann-Joseph-Platz,, Foto: Urban Media Project ........................................................................ 69
Abb. 48 Grauwackebank Kurt-Hackenberg-Platz, Foto: Urban Media Project .............................................................................................. 69
Abb. 49 Brunnen, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ........................................................................................................ 69
Abb. 50 Handlauf, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten  ........................................................................................ 69
Abb. 51 Messingelemente, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ............................................................................................ 74
Abb. 52 Messingelemente, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ........................................................................................... 74
Abb. 53 Fassade, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ......................................................................................................... 74
Abb. 54 Fassade, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ......................................................................................................... 74
Abb. 55 Fassade, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ......................................................................................................... 74
Abb. 56 Fassade, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ......................................................................................................... 74
Abb. 57 Bodenbelag, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ................................................................................................... 74
Abb. 58 Außenfassade Farina-Duftmuseum, Foto: Urban Media Project ..................................................................................................... 74
Abb. 59 Außengastronomie Brückenstraße, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .................................................................. 75
Abb. 60 Sicht auf Außengastronomie von Funkhaus, Café/Bar/Restaurant, Wallrafplatz, Foto: Urban Media Project .................................... 75
Abb. 61 Außengastronomie in Großer Antoniterkirche, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .................................................. 75
Abb. 62 Außengastronomie Mittelstraße, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ..................................................................... 75
Abb. 63 Markisen Benesisstraße, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .................................................................................. 76
Abb. 64 Markisen Breite Straße, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ................................................................................... 76
Abb. 65 Begrünungselement, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten  ....................................................................................... 77
Abb. 66 Begrünungselement, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten  .......................................................................................77
Abb. 67 Schriftzug am Farina-Haus, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ............................................................................. 79
Abb. 68 Werbeschild Brauhaus, Foto: Urban Media Project ......................................................................................................................... 79
Abb. 69 Hauseingang zur Straße Am Hof 28, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ................................................................ 79
Abb. 70 Geländer aus Messing, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .................................................................................... 79
Abb. 71 Straßenschild Unter Goldschmied, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .................................................................... 79
Abb. 72 Hinweisschild auf das Praetorium, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ................................................................... 79
Abb. 73 Bodentafel Roncalliplatz, Foto: Urban Media Project ...................................................................................................................... 79
Abb. 74 Außenfassade Farina-Duftmuseum, Foto: Urban Media Project ...................................................................................................... 79
Abb. 75 Straßenschild Portalgasse, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ............................................................................... 79
Abb. 76 Beschriftung am Lichhof, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ................................................................................ 79
Abb. 77 Kennzeichnung der Via Culturalis an den Auftaktbereichen im Bodenbelag,
              Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten  .........................................................................................................79
Abb. 78 Fassade Haus Neuerburg, Fastnachtsbrunnen, Gülichplatz, Foto: Urban Media Project .................................................................... 81
Abb. 79 Schriftzug Monte Christo: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ......................................................................................... 81
Abb. 80 Außenfassade Farina-Duftmuseum, Foto: Urban Media Project ...................................................................................................... 81
Abb. 81 Schriftzüge Hinweistafeln: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ........................................................................................ 81
Abb. 82 Ortsprägendes Gehölz auf dem Kurt-Hackenberg-Platz, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .................................. 83
Abb. 83 Sicht auf Klein St. Martin, Elogiusplatz, Foto: Urban Media Project ................................................................................................. 83
Abb. 84 Baumbestand Laurenzplatz, Foto: Urban Media Project ................................................................................................................. 83
Abb. 85 Beispiel eines Gehölzes als Hochstamm, Foto: Baumschule Ebben .................................................................................................. 83
113

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Abb. 86 Beispiel eines mehrstämmigen Gehölzes, Foto: Baumschule Ebben ................................................................................................ 83
Abb. 87 Baumscheibe, Querschnitt, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ............................................................... 83
Abb. 88 Baumscheibe, Draufsicht, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten  .................................................................83
Abb. 89 Anwendungsbeispiel Gürzenichstraße, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten  ...............................................84
Abb. 90 Gesamtplan Via Culturalis, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten  ...............................................................86
Abb. 91 Ausschnitt aus dem Imagefilm Tag der Städtebauförderung 2018 der Via Culturalis, Foto: Urban Media Project ............................... 98
Abb. 92 Ausschnitt aus dem Drohnenfilm der Via Culturalis, Foto: Urban Media Project ...............................................................................98
Abb. 93 Ausschnitt aus dem Imagefilm Tag der Städtebauförderung 2018 der Via Culturalis, Foto: Urban Media Project ............................... 98
Abb. 94 Eröffnung des Kurt-Hackenberg-Platzes, Mai 2018, Foto: Jessica Schäfer ........................................................................................99
Abb. 95 Netzwerktreffen Kunst und Kultur, Dezember 2017, Foto: Urban Media Project ................................................................................ 99
Abb. 96 Netzwerktreffen Kunst und Kultur, Dezember 2017, Foto: Urban Media Project ................................................................................99
Abb. 97 Via-Culturalis-Werbefahne am Wallraf-Richartz-Museum, Foto: Jessica Schäfer  ............................................................................101
Abb. 98 E-Mailing, Newsletter der Via Culturalis, Visualisierung: Urban Media Project GmbH  ...................................................................... 101
Abb. 99 Website der Via Culturalis, Visualisierung: Urban Media Project ..................................................................................................... 101
Abb. 100 Instagram-Präsenz der Via Culturalis, Visualisierung: Urban Media Project  ...................................................................................101
Abb. 101 Start-Screen der Via Culturalis Audiotour-App, Visualisierung: Urban Media Project  ...................................................................... 101
Abb. 102 Audiobeitrag der Via-Culturalis-Audiotour-App, Visualierung: Urban Media Project  ...................................................................... 101
KAPITEL 4 | HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
Abb. 103 Netzwerktreffen Kunst und Kultur, 2017, Foto: Urban Media Project ............................................................................................. 104
Abb. 104 Bauliche Planung und Projekte steuern und qualifizieren, Visualisierung: Volker Staab  ..................................................................106
Abb. 105 Neugestaltung des öffentlichen Raums, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten  ..........................................106
Abb. 106 Sauberkeit und Ordnung gewährleisten, Foto: Urban Media Project  ............................................................................................ 107
Abb. 107 Tag der Städtebauförderung, 2018, Foto: Jessica Schäfer ............................................................................................................. 107
Abb. 108 Netzwerktreffen Kunst und Kultur, 2017, Foto: Urban Media Project ..............................................................................................107
Abb. 109 Arbeitskreis Via Culturalis koordinieren, Netzwerktreffen Kunst und Kultur, 2017, Foto: Urban Media Project .................................. 107
Abb. 110 Fahne auf dem Tag des Städtebaus, 2018, Foto: Jessica Schäfer ................................................................................................... 108
Abb. 111 Netzwerktreffen Kunst und Kultur, 2017, Foto: Urban Media Project .............................................................................................. 108
Abb. 112 Architektur und Gestaltung, Visualisierung: Urban Media Project  ..................................................................................................109
Abb. 113 Außengastronomie und Werbung, Foto: Urban Media Project ....................................................................................................... 109
Abb. 114 Tag des Städtebaus, 2018, Foto: Jessica Schäfer ...........................................................................................................................109
Abb. 115 Sauberkeit und Ordnung unterstützen, Foto: Urban Media Project ................................................................................................ 109
Abb. 116 Außengastronomie und Werbung, Foto: Urban Media Project ....................................................................................................... 110
Abb. 117 Sauberkeit und Ordnung unterstützen, Foto: Urban Media Project ................................................................................................ 110
Abb. 118 (Digitale) Inhalte und Kommunikation, Foto: Urban Media Project ................................................................................................. 111
Abb. 119 Tag des Städtebaus, 2018, Foto: Jessica Schäfer ............................................................................................................................ 111
Abb. 120 Tag des Städtebaus, 2018, Foto: Jessica Schäfer ............................................................................................................................111
Abb. 121 Netzwerktreffen Kunst und Kultur, 2017, Foto: Urban Media Project ................................................................................................111
Quellenverzeichnis
KAPITEL 2: ANALYSE | KAPITEL 2.1
S. 30: Stadt Köln. Ein neues Gesicht für den Roncalliplatz. 
https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/stadtentwicklung/historische-mitte-koeln
S. 30: Stadt Köln. Grundstein für das MiQua 2018. https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/grundstein-fuer-das-miqua
S. 31: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 1.000 m² zusätzliche Ausstellungsfläche. https://www.wallraf.museum/hintergrund/
S. 31: Competitionline. https://www.competitionline.com/de/beitraege/76567
S. 31: Domhotel Köln. Modernisierung eines der ältesten Grand Hotels Europas. https://www.ingenhovenarchitects.com/projekte/weitere-projekte/
dom-hotel-cologne-de-de/pdf
S. 31: ksg Architekten. ksg entscheidet städtebauliches Verfahren zur Neugestaltung des Kölner Laurenz-Carrés für sich 2018. http://www.ksg-architek -
ten.info/de/ksg-entscheidet-staedtebauliches-verfahren-zur-neugestaltung-des-koelner-laurenz-carres-fuer-sich/
S. 31: Um eine Etage aufgestockt. PSD Bank Köln modernisiert Zentrale in der Kölner Innenstadt, 2018. https://www.ksta.de/wirtschaft/um-eine-eta-
ge-aufgestockt-psd-bank-koeln-modernisiert-zentrale-in-der-koelner-innenstadt-29858334
S. 32: Stadt Köln. Tunnel Johannisstraße wird gestalterisch aufgewertet, 2017. https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/tunnel-johan -
nisstrasse-wird-gestalterisch-aufgewertet
S. 32: Stadt Köln. Ein neues Gesicht für den Roncalliplatz. https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/stadtentwicklung/historische-mitte-koeln
S. 33: Kurt-Hackenberg-Platz, Köln, Deutschland. https://www.vogt-la.com/de/projekt/kurt-hackenberg-platz-k%C3%B6ln
S. 33: Topotek 1. http://topotek1.de/ (Seite im November 2018 nicht mehr erreichbar)
KAPITEL 2: ANALYSE | KAPITEL 2.2 (GESCHÄFTSQUARTIER)
S. 38: Stadt Köln: Statistisches Jahrbuch, 2017: 193, https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/1_statistisches_jahrbuch_k%C3%B6ln_2017_
bev%C3%B6lkerung_und_haushalte.pdf
S. 38: Stadt Köln: Einzelhandel- und Zentrenkonzept Köln, 2010, Stadtbezirk Innenstadt, https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/teil_b1_
stadtbezirk_innenstadt.pdf
S. 38: Passantenbefragung, Juli 2018: Zwischen dem 17. und 21. Juli 2018 wurden auf der Via Culturalis 76 Passantinnen und Passanten befragt. Dabei 
wohnten 18 der befragten Personen im Quartier selbst, 28 kamen aus anderen Teilen Kölns und 27 der Befragten wohnten außerhalb Kölns (3 keine An -
gabe). 42 Personen waren zwischen 30 und 65 Jahren alt, 20 Personen waren jünger, 14 Personen älter.
S. 38: Netzwerkveranstaltung Gastronomie und Gewerbetreibende: im Januar 2018 durchgeführter Workshop mit Gastronomie und Gewerbetreibenden 
auf der Via Culturalis.
KAPITEL 2: ANALYSE | KAPITEL 2.2 (WOHNQUARTIER)
S. 40: Stadt Köln: Statistische Daten – thematische Karte, 
https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/statistische-daten-thematische-karte
S. 40: Passantenbefragung, Juli 2018
KAPITEL 2: ANALYSE | KAPITEL 2.2 (BESUCHSQUARTIER)
S. 42: Wikipedia: Köln Hauptbahnhof, 2018, https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln_Hauptbahnhof#cite_ref-15
S. 42: Domkapitel: Der Dom in Zahlen, ohne Datum, https://www.koelner-dom.de/interessantes/masseundzahlen/
S. 42: Passantenbefragung, Juli 2018
S. 42: NRW Tourismus e. V.: Schildergasse in Köln. Die meistbesuchte Einkaufsstraße Deutschlands, 2014, https://www.nrw-tourismus.de/schildergasse-koeln
S. 42: Stadt Köln: 2017 war ein Erfolgsjahr für die städtischen Museen, 2018, https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/2017-war-ein-er-
folgsjahr-fuer-die-staedtischen-museen 
S. 42: Passantenbefragung, Juli 2018
S. 42: Daten bis 2016: Statistisches Jahrbuch 2017: 233
S. 42: Daten für das Praetorium 2017: Stadt Köln, Stadtfinanzen: Archäologische Zone/Praetorium, https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/
finanzen/archaeologische-zonepraetorium
S. 42: Daten für 2017: Stadt Köln: 2017 war ein Erfolgsjahr für die städtischen Museen, 2018, https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/pres -
se/2017-war-ein-erfolgsjahr-fuer-die-staedtischen-museen

116
117
Impressum
Herausgeberin
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Stadtplanungsamt
Stadthaus Deutz – Westgebäude
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln
stadtplanungsamt@stadt-koeln.de
Konzeption, Inhalt und Redaktion
Stadtplanungsamt
Geschäftsstelle städtebaulicher Masterplan Innenstadt
www.stadt-koeln.de
Urban Media Project
www.urbanmediaproject.de
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
www.rmpsl.la
Zebralog
www.zebralog.de
Druck
Leinebergland Druck GmbH & Co. KG
Industriestr. 2A, 31061 Alfeld/Leine
Gestaltung
Urban Media Project, Offenbach a.M.
Stand
Dezember 2018 
1. Auflage
1.000 Exemplare
KAPITEL 2: ANALYSE | KAPITEL 2.2  (STADT, KULTUR UND GESCHICHTE)
S. 44: Ungers, Oswald Mathias: Vorschlag für eine Kulturachse zwischen Dom/Hauptbahnhof und Maria am Kapitol, 1999
(Hier wird Geschichte gebaut, fortlaufend)
S. 46: Domkapitel: Übersicht – Geschichte, https://www.koelner-dom.de/geschichte/uebersicht-geschichte/ 
S. 46: Römisch-Germanisches Museum Köln (Hrsg.): RGM – Eine Fotografische Bestandsaufnahme. Fotografien von M. Cox / Textbeitrag M. Trier, 2018
S. 46: Museum Ludwig: Museum Ludwig. Geschichte, https://www.museum-ludwig.de/de/museum/das-museum/geschichte.html
S. 46: Historische Mitte: Abschnitt der römischen Hafenstraße am heutigen Roncalliplatz. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital., https://www.kuladig.de/
Objektansicht/O-90258-20140408-2, abgerufen am 19.10.2018
S. 47: Hohe Domkirche Köln und Domforum: die Historische Mitte. Eine einmalige Chance für Köln, Jahr fehlt.
S. 47: Archäologische Zone: römisches Köln, https://www.museenkoeln.de/archaeologische-zone/default.asp?s=3010
S. 47: Wallraf-Richartz-Museum: das Museum, https://www.wallraf.museum/das-museum/
S. 47: Stadtkonservator: Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege, denkmalpflegerische Bewertungstexte.
S. 47: Schramma, Fritz: Rede des Oberbürgermeisters Fritz Schramma anlässlich der Auszeichnung des Farina-Hauses im Rahmen der Initiative »Deutsch-
land - Land der Ideen«, 2006, https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf-ob/reden/2006/11/25-farina-land-der-ideen.pdf
S. 47: Stadt Köln: das Kölner Rathaus, https://www.koeln.de/tourismus/sehenswertes/koelner_rathaus/das-koelner-rathaus_36746.html
S. 47: Stadt Köln: Historisches Rathaus, https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/historisches-rathaus
S. 47: Baukunst NRW: Nord-Süd-Stadtbahn Köln, https://www.baukunst-nrw.de/objekte/Nord-S%C3%BCd-Stadtbahn-K%C3%B6ln--3106.html
S. 47: Nord-Süd-Stadtbahn, https://www.nord-sued-stadtbahn.de/archaeologie/ausgrabungen/heumarkt.html
S. 47: Domforum: Kölner Kirchen im Blick, 2018
KAPITEL 2: ANALYSE | KAPITEL 2.2  (DIE KULTURAKTEURE DER VIA CULTURALIS)
S. 48: Stadt Köln: Kölner Museen mit neuem Besucherrekord, 2018, https://mobil.koeln.de/koeln/koelner-museen-mit-neuem-besucher-rekord_1079744.html
KAPITEL 3: KONZEPT
S. 80: Stadt Köln: Satzung über Anbringungsort, Abmessung und Ausgestaltung von Werbeanlagen für einen Teil der Ortslagen in Köln-Altstadt/Nord 
zwischen Dom, Rheinufer, Heumarkt, Gürzenich und Marspfortengasse vom 16.04.2002; in der Fassung der 1. Satzung zur Änderung der Satzung 
über Anbringungsort, Abmessung und Ausgestaltung von Werbeanlagen für einen Teil der Ortslagen in Köln-Altstadt/Nord zwischen Dom, Rheinufer, 
Heumarkt, Gürzenich und Marspfortengasse vom 13. Januar 2006, https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/satzungen/werbesatzung-alt -
stadt-nord20060113.pdf
S. 80: Stadt Köln: Gestaltungssatzung Hohe Straße / Schildergasse vom 13. Januar 2006, https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/satzungen/
gestaltungssatzung-hohe-strasse-schildergasse-2006-01-13.pdf
Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesförderprogramms Nationale 
Projekte des Städtebaus durch das Bundesministerium des Innern, für Bau 
und Heimat gefördert und durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und 
Raumforschung (BBSR) begleitet.
Die Ob erbürgermeisterin

DER LUPENRAUM VIA CULTURALIS
 /bar.case
EIN HANDBUCH FÜR DEN ÖFFENTLICHEN RAUM

Beschlussvorlage Ausschuss

5637 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/61/1 
61/0 Hock Az 
Vorlagen-Nummer 
 1161/2019 
Freigabedatum  06.05.2019 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
"Der städtebauliche Masterplan für die Innenstadt Köln" 
hier: Der Lupenraum Via Culturalis – Ein Handbuch für den öffentlichen Raum 
Beschlussorgan 
Stadtentwicklungsausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt das "Handbuch Via Culturalis"  
als stadtgestalterische Handlungsempfehlung für die künftige Entwicklung der Via Culturalis und 
beauftragt die Verwaltung, das Gestaltungskonzept und das Kommunikationskonzept umzuset-
zen.  
2. Die Verwaltung wird beauftragt, den Gesamtraum Via Culturalis gemäß des Pilotprojekts "Gür-
zenichstraße" und in Abhängigkeit mit den hochbaulichen Entwicklungen schrittweise zu reali-
sieren.  
 
Alternative: keine 
 
 
Stadtentwicklungsausschuss 16.05.2019 
Verkehrsausschuss 18.06.2019 
Ausschuss Kunst und Kultur 25.06.2019 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 27.06.2019 
Stadtentwicklungsausschuss 04.07.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
 
Der städtebauliche Masterplan von Köln formuliert einen konzeptionellen Rahmen für die Ent-
wicklung der Innenstadt. Mit der Beschlussfassung Nr. 2358/2017 zur Weiterentwicklung und der 
Definition von so genannten "Lupenräumen" wird dieser konzeptionelle Plan um eine stadtgestal-
terische Ebene ergänzt, mit dem Ziel, den öffentlichen Raum langfristig aufzuwerten und hierbei 
private Akteure stärker einzubinden. Mit Abschluss der Fördermaßnahme Via Culturalis am 
31.12.2018 wurde das Handbuch für den öffentlichen Raum fertiggestellt. Als Ergebnis des ers-
ten Lupenraums des städtebaulichen Masterplans Innenstadt ist es richtungsweisend für die Be-
arbeitung der drei weiteren Lupenräume (s. Beschluss Nr. 2358/2017) und soll nun analog zum 
Masterplan im Sinne eines Regiebuchs und als Instrument zur Qualitätssicherung für die künftige 
Entwicklung der Via Culturalis beschlossen werden. Bestandteil des Förderprojekts waren einer-
seits die drei baulichen Projekte Kurt-Hackenberg-Platz (Vogt Landschaftsarchitekten), die Neu-
gestaltung Tunnel Johannisstraße (Piroeth Architektur) und die Neugestaltung der Gürzenich-
straße (RMPSL Landschaftsarchitekten) sowie andererseits die Erarbeitung eines Gestaltungs-
plans für den Gesamtraum (RMPSL Landschaftsarchitekten) als konzeptioneller Baustein. Dar-
über hinaus wurde während des gesamten Förderzeitraums eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit 
durchgeführt, um die breite Stadtgesellschaft kontinuierlich über die Via Culturalis zu informieren 
und relevante Akteursgruppen zu aktivieren.  
 
Vor dem Hintergrund, die Via Culturalis als Kulturquartier zu profilieren und den öffentlichen 
Raum aufzuwerten, entstand im Laufe der Projektbearbeitung der Ansatz, die Themen Stadt-
raumgestaltung und Kommunikation in einem Handbuch zusammen zu fassen. Das Buch gliedert 
sich in drei Haupteile: Auf Basis einer stadträumlichen Analyse sowie einer Darstellung der Via 
Culturalis mit ihrer kulturellen wie stadtgeschichtlichen Bedeutung werden die Stärken und 
Schwächen des Quartiers abgeleitet. Dies wiederum bildet den Ausgangspunkt für den zweiten 
Teil, die Konzeptentwicklung: In stetiger Rückkopplung mit dem Pilotprojekt Neugestaltung Gür-
zenichstraße definiert das Gestaltungskonzept Materialität und Verlegeart des Bodenbelags und 
die Stadtraummöblierung. Aber auch die Themen der Außengastronomie und der Werbung wer-
den an dieser Stelle behandelt. Das Kommunikationskonzept zeigt analog zur Stadtraumgestal-
tung die verschiedenen Elemente auf, wie beispielsweise die Website, aber auch die App Audio-
tour Via Culturalis und das Corporate Design. Im dritten Teil werden für die Umsetzung Hand-
lungsempfehlungen formuliert: Einerseits für die Verwaltung, aber auch für die relevanten Ak-
teursgruppen aus den Bereichen Kultur und Kirche sowie Gewerbe, Gastronomie und Immobili-
enwirtschaft, da es neben der baulichen Aufwertung des öffentlichen Raums entscheidend ist, 
wie dieser täglich bespielt wird. Das vorliegende Handbuch bildet somit den stadtgestalterischen 
Rahmen für den öffentlichen Raum der Via Culturalis, mit dem Ziel, diesen zu profilieren und 
dessen Qualität langfristig zu sichern.  
 
Handlungsempfehlungen und Umsetzungsmaßnahmen für die folgenden Jahre: 
 Bei baulichen Projekten werden entsprechende Qualifizierungsverfahren durchgeführt 
und mittelfristig werden die vorhandenen Satzungen mit dem Handbuch synchronisiert 
(s. Handbuch S. 106). 
 In Abhängigkeit mit den hochbaulichen Entwicklungen entlang der Via Culturalis wird 
das Pilotprojekt "Gürzenichstraße" stufenweise auf den Gesamtraum übertragen und die 
Neugestaltung des öffentlichen Raums analog zum Gestaltungskonzept realisiert (s. 
Handbuch S. 106). 
 Das städtische Reinigungskonzept wird dem Stadtraum angemessen weiterentwickelt 
(s. Handbuch S. 107).

3 
 Die Website und die App Audiotour Via Culturalis werden weiter gepflegt und das Corpo-
rate Design der Via Culturalis wird bei der Außendarstellung angewendet, wie zum Bei-
spiel auf Bauzäunen privater und/oder öffentlicher Entwicklungen (s. Handbuch S. 107). 
 Private Investitionen sind zu unterstützen und Maßnahmen auf Verträglichkeit mit den 
Aussagen im Handbuch zu prüfen (s. Handbuch S. 107). 
 Ein Arbeitskreis Via Culturalis unter Teilnahme der verschiedenen Akteure wird empfoh-
len, um einen fachübergreifenden Austausch zu den baulichen und inhaltlichen Entwick-
lungen zu pflegen. (s. Handbuch S. 107). 
 
 
Anlage  
Handbuch Via Culturalis

Beratungsverlauf (5)

16.05.2019 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 4.2.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
18.06.2019 Verkehrsausschuss
TOP 4.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
25.06.2019 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
27.06.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.5 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
04.07.2019 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 4.2.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1161/2019
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
06.05.2019
Erstellt
27.03.2019 07:30