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"Der städtebauliche Masterplan für die Innenstadt Köln"; hier: Der Lupenraum Via Culturalis – Ein Handbuch für den öffentlichen Raum

Beschlussvorlage Ausschuss 1161/2019 vom 06.05.2019

Stand: Am 04.07.2019 im Stadtentwicklungsausschuss ungeändert beschlossen.

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  • Anlage Handbuch-Via-Culturalis

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    DER LUPENRAUM VIA CULTURALIS /endash.case EIN HANDBUCH FÜR DEN ÖFFENTLICHEN RAUM DER LUPENRAUM VIA CULTURALIS /bar.case EIN HANDBUCH FÜR DEN ÖFFENTLICHEN RAUM DER LUPENRAUM VIA CULTURALIS – EIN HANDBUCH FÜR DEN ÖFFENTLICHEN RAUM 2 3 Mit dem Bundesprogramm zur Förderung von Investitionen in nationale Pro- jekte des Städtebaus unterstützt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat seit 2014 herausragende Projekte der Baukultur und des Städtebaus in Deutschland. Inzwischen haben wir mehr als 100 Projekte in 86 Kommunen in ganz Deutschland mit rund 300 Millionen Euro Bundesmitteln gefördert. Eines dieser Projekte ist die Via Culturalis in Köln. Wir haben dieses anspruchsvolle und beispielhafte Stadt - entwicklungsprojekt im Jahr 2015 auf Empfehlung einer unabhängigen und interdisziplinär besetzten Jury in das Bundesprogramm aufgenommen und haben für die Weiter- entwicklung des öffentlichen Raums der Via Culturalis ins- gesamt 4,8 Millionen Euro bereitgestellt. Die zwischen Kölner Dom im Norden und der romani - schen Kirche St. Maria im Kapitol im Süden verlaufende Via Culturalis stellt mit ihrem Reichtum an faszinieren - den Kulturbausteinen ein einzigartiges Areal dar, des - sen Bedeutung für die Kölner Stadtgeschichte ihres - gleichen sucht; auf einer Strecke von rund 800 Metern lassen sich mehr als 2.000 Jahre Stadt-, Städtebau- und Architekturgeschichte erleben. Die Via Culturalis steht beispielhaft für die Bedeutung des öffentlichen Raums als Visitenkarte einer Stadt. Er muss gut gestaltet und sorgfältig gepflegt werden, aber er muss auch von den Menschen, für die er gedacht ist, angenommen werden. Daher werden – gefördert durch das Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus – verschiedene Maß- nahmen ergriffen, um den räumlichen Zusammenhang der Via Culturalis zu bestimmen, die Aufenthaltsqualität der öf- fentlichen Orte zu erhöhen und eine vitale Stadtkultur rund um den Dom zu prägen und nachhaltig zu etablieren. Da- mit erhält das Stadtquartier ein Erscheinungsbild, das der Bedeutung des Ortes angemessen ist. Die Via Culturalis ist ein in dieser Dimension einzigarti - ges und vorbildhaftes Projekt, von dem auch in Zukunft positive Impulse für die Entwicklung der angrenzenden Stadtteile zu erwarten sind. Damit haben wir ein wich - tiges Ziel unseres Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus erreicht. Ich wünsche der Stadt Köln bei der weiteren Entwicklung dieser geschichtsträchtigen Magistrale viel Erfolg und die gebührende Aufmerksamkeit bei Einwohnerinnen und Ein- wohnern und Gästen. Marco Wanderwitz, MdB Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat Köln ist in stetem Wandel. Ineinander verflochtene historische Schichten legen Zeugnis über die Jahrhunderte andauernde Entwicklung unserer Stadt ab. Ein für Köln in dieser Hinsicht besonders bedeutender Stadtraum ist die Via Culturalis, der Bereich zwischen dem Kölner Dom, unserer Weltkulturerbe- stätte, im Norden und der romanischen Kirche St. Maria im Kapitol im Süden. Der von Oswald Mathias Ungers geprägte Kunstbegriff Via Culturalis beschreibt das ambitionierte Vorhaben, die Zeitebenen und Zeitspuren der Kölner Stadt- und Kultur - geschichte im öffentlichen Raum sichtbar und begreifbar zu machen. Im Fokus steht die räumliche Verknüpfung und städtebauliche Aufwertung der öffentlichen Plätze zu einem zusammenhängenden Kulturpfad, einer Kette an attraktiven Orten des Aufenthalts und der Begegnung. Der öffentliche Raum inszeniert zugleich die stadtbild - prägenden historischen wie modernen Bauten und bietet wertvollen Kultureinrichtungen ein angemessenes Vorfeld. 2015 wurde die Via Culturalis mit verschiedenen baulichen Projekten in das Bundesförderprogramm Nationale Pro - jekte des Städtebaus aufgenommen. Hierzu zählt etwa die Neugestaltung des Kurt-Hackenberg-Platzes, den wir im Frühjahr 2018 fertiggestellt und am 5. Mai 2018 im Rah- men des Tags der Städtebauförderung feierlich eingeweiht haben. Die Neugestaltung des Tunnels Johannisstraße so- wie die Neugestaltung der Gürzenichstraße wurden zeit - gleich in ihrer Planung weiterqualifiziert. Alle Projekte der Via Culturalis leiten sich aus dem Gestaltungsplan für den Gesamtraum ab. Dieser stellt das Herzstück des vorliegen- den Handbuchs dar. Mein Dank gilt dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, das den besonderen städtebaulichen Wert der Via Culturalis durch die umfangreiche Bundes - förderung würdigt und dadurch die Umsetzung zentra - ler Schlüsselprojekte maßgeblich unterstützt. Nirgends konzentriert sich die kulturhistorische Bedeutung der Stadt Köln so stark wie im unmittelbaren Domumfeld und entlang der Via Culturalis. Die Stadt Köln nutzt jetzt die Chance, das Alleinstellungsmerkmal einer 2.000-jäh- rigen Geschichte in die Zukunft fortzuschreiben. Mit der Erarbeitung des Handbuchs und Gestaltungskonzepts zur Via Culturalis ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Henriette Reker Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Abb. 1 Abb. 2 Inhaltsverzeichnis Marco Wanderwitz ..................................................................................................2 Henriette Reker ....................................................................................................... 3 1 Einführung — die Via Culturalis verstehen 6 1.1 Der Masterplan und die Via Culturalis als erster Lupenraum .................................. 8 1.2 Die Idee der Via Culturalis .................................................................................. 10 1.3 Das Handbuch zur Qualitätssicherung ............................................................... 12 1.4 Vorgehensweise ................................................................................................ 14 2 Analyse — der Via Culturalis auf den Grund gehen 16 2.1 Der Stadtraum . ................................................................................................ 18 2.2 Die Identität ................................................................................................... 38 2.3 Auswertung .................................................................................................... 54 3 Konzept — die Via Culturalis gestalten 60 3.1 Das Gestaltungskonzept ................................................................................... 62 3.2 Das Kommunikationskonzept ........................................................................... 95 4 Handlungsempfehlungen — die Via Culturalis weiterdenken 102 4.1 Die Akteursgruppen im Überblick ..................................................................... 104 4.2 Öffentliche Hand ........................................................................................... 106 4.3 Private Akteure .............................................................................................. 108 4.4 Kulturakteure und Multiplikatoren .................................................................... 110 Anhang 112 Abbildungsverzeichnis ........................................................................................... 112 Quellenverzeichnis ................................................................................................. 115 Impressum ........................................................................................................... 117 4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN 2 ANALYSE 3 KONZEPT 1 EINFÜHRUNG 1 EINFÜHRUNG — DIE VIA CULTURALIS VERSTEHEN 1.1 Der Masterplan und die Via Culturalis als erster Lupenraum 1.2 Die Idee der Via Culturalis 1.3 Das Handbuch zur Qualitätssicherung 1.4 Vorgehensweise 8 9 1 Lupenraum Via Culturalis 2 Lupenraum Komödienstraße 3 Lupenraum WDR/MAKK 4 Lupenraum Ehrenstraße 1 EINFÜHRUNG | 1.1 DER MASTERPLAN UND DIE VIA CULTURALIS ALS ERSTER LUPENRAUM 1.1 Der Masterplan und die Via Culturalis als erster Lupenraum MARKUS GREITEMANN, BEIGEORDNETER Der städtebauliche Masterplan Innenstadt Köln, den der renommierte Stadt- planer Professor Albert Speer im Auftrag des Vereins Unternehmer für die Region Köln e.V. in einem intensiven Dialog mit Politik, Verwaltung und Stadt- gesellschaft entwickelt hat, fungiert seit nunmehr 10 Jahren als Regiebuch für die Entwicklungen in der Innenstadt von Köln. Das Planwerk baut zu einem großen Teil auf Voruntersu - chungen und konzeptuellen Erwägungen der Stadt Köln auf, die das Büro Speer gewertet, gewichtet, miteinander in Beziehung gesetzt und durch eigene Ideen ergänzt hat. Entstanden ist ein wegweisendes Konzept aus einem Guss, das der Rat der Stadt Köln im Mai 2009 als grundsätzliche Handlungsempfehlung und strategische Zielausrichtung für die zukünftige Entwicklung der Innenstadt verabschiedet hat. Neben strategischen Überlegungen umfasst der Mas- terplan auch ganz konkrete Vorschläge zur Aufwertung der Innenstadt. Zur Umsetzung des Masterplans bedürfe es eines langen Atems, hatte Speer damals erklärt. Dennoch hat der Masterplan bereits nach nur wenigen Jahren das Kölner Stadtbild verändert. Die Maßstäbe der über 30 Projekte sind hierbei vielfältig: von Platzgestaltungen über Hochbau- projekte bis hin zu den großen Konversionsflächen der Stadt, wie dem Deutzer Hafen, dem Mülheimer Süden und der Parkstadt Süd. Insgesamt umfassen allein diese drei Projekte eine Fläche von ca. 200 ha, auf der rund 11.000 Wohneinhei- ten entstehen werden. Das vorliegende Handbuch steht für die Weiterentwick - lung des städtebaulichen Masterplans Innenstadt Köln. Mit den sogenannten Lupenräumen soll der Masterplan zukünftig um eine kleinteiligere Maßstabsebene ergänzt werden – mit dem Ziel, im Zusammenspiel mit den pri - vaten Akteuren die stadträumliche Aufwertung in diesen Räumen voranzubringen. Von den formulierten Interven - tionsräumen abgeleitet, wurden am Beispiel der Kernzo - ne vier erste Lupenräume definiert: die Via Culturalis, der Bereich rund um den Westdeutschen Rundfunk und das Museum für Angewandte Kunst Köln, die Komödienstra - ße sowie die Ehrenstraße. Vor dem Hintergrund funktio - naler sowie gestalterischer Fragestellungen wurden diese dann vertiefend behandelt. Im Rahmen des Förderprojekts Via Culturalis wurde der erste dieser Lupenräume nun umfassend bearbeitet und liefert im Ergebnis wichtige Erkenntnisse und Grundlagen für die Qualifizierung der nächsten Lupenräume. Als bedeutsamer innerstädtischer Kulturpfad zwischen dem Kölner Dom im Norden und der markanten romanischen Kir- che St. Maria im Kapitol im Süden spannt sich ein Stadtquartier auf, das in seiner Bedeutung für die Kölner Stadtgeschichte und in seiner Dichte an bemerkenswerten Kulturbausteinen einzigartig ist. Wichtigste Klammer ist der öffentliche Raum, für den sich der Begriff der Via Culturalis eingeprägt hat. Im heutigen Zustand weist dieser Stadtraum jedoch zahlreiche Defizite auf, die seiner Bedeutung nicht gerecht werden. Das schmale Stadtraumprofil leidet an einer Überbelegung durch Beschilderung und Möblierung. Die Gestaltung der Oberflä- chen ist nicht einheitlich und zum Teil sanierungsbedürftig. Die funktionale Belegung der flankierenden Bauten ist teil- weise minderwertig. Die Gestaltung der unterschiedlichen Plätze ist ebenfalls zum Teil überarbeitungswürdig. Durch die Implementierung der Lupenräume in den städ - tebaulichen Masterplan wird dieser in Ergänzung zu seiner Funktion als Steuerungs- und Kommunikationsinstrument auch als Umsetzungsinstrument gestärkt. Das vorliegende Handbuch ist hierbei ein erster richtungsweisender Baustein, um einerseits Standards für die weiteren Lupenräume zu formulieren und anderseits den städtebaulichen Masterplan auch weiterhin zu verstetigen. Die Kontinuität in der Planung sowie die Verbindlichkeit vereinbarter Ziele werden so gesi- chert und im Ergebnis die stadträumliche Qualität in Köln nachhaltig gesteigert. 1 2 3 4 Abb. 3 Abb.3 10 11 Abb. 1 1 EINFÜHRUNG | 1.2 DIE IDEE DER VIA CULTURALIS 1.2 Die Idee der Via Culturalis Im März 1999 formuliert der Kölner Architekt Oswald Mathias Ungers textlich seine Ideen für einen Kulturpfad mit Namen Via Culturalis und beschreibt da- mit in Bezug auf die Entwicklungen dieses Stadtraums wegweisende Inhalte. Im Folgenden ein Auszug: »Die Rasterstruktur der römischen Stadt Köln hat sich bis in die heutige Zeit in einigen Straßenzügen, wenn auch leicht verändert, im Wesentlichen erhalten. Der römische Cardo – die Nord-Süd-Verbindung – entspricht exakt dem Verlauf der Hohe Straße. Die römische Stadtkante zum Rhein hin, die aus drei Terrassenstufen bestand, ist im Stadtgrundriss deutlich ablesbar. Die untere Kante lief parallel zur Martinstraße. Der Vorschlag einer Kulturstraße entsteht aus dem his - torisch gewachsenen Zusammenhang von Kulturdenk- mälern und öffentlichen Einrichtungen, die sich im Laufe der Zeit entlang einer Nord-Süd -Trasse vom Dom bis zu Maria im Kapitol entwickelt haben. Die sogenannte Kul - turachse beginnt am Hauptbahnhof mit dem Bahnhofs - vorplatz und setzt sich parallel zur Hohe Straße in einer Verbindung vom Nord- zum Südportal des Domes über den Roncalliplatz, Unter Goldschmied, Quatermarkt, Kleine Sandkaul bis zu Maria im Kapitol als südlichem Endpunkt fort. Entlang dieser Verbindung reihen sich wie an einer Perlenschnur größere und kleinere Plätze auf: Bahnhofsvorplatz – Roncalliplatz – Theo-Burauen-Platz - Laurenzplatz – Rathausplatz (Gülichplatz) – eventuell ein neu zu schaffendes Stefan -Lochner-Plätzchen statt der bestehenden Garagenausfahrt – Gürzenichplatz – und am Ende der Lichhof vor Maria im Kapitol. Ebenfalls wie Perlen an einer Schnur sind entlang dieser Verbindung kulturelle Einrichtungen und historische Er - eignisse aufgereiht: Römisch-Germanisches Museum – Museum Ludwig – das Diözesanmuseum – der Eingang zum Praetorium – das historische Rathaus mit Renais - sancelaube und Rathausturm – eventuell das neue Jüdi - sche Museum – das neue Wallraf-Richartz-Museum – die Kirche St. Alban mit der Kolbe-Plastik – sowie der Gürze- nich, das historische Festhaus Kölns. Eine solche Gelegenheit, Kultur von der Antike (Praetori - um) über das hohe Mittelalter (Maria im Kapitol), die Go- tik (der Dom, das größte gotische Bauwerk), die Renais - sance (Rathauslaube) bis zur Moderne (Museum Ludwig, Wallraf-Richartz-Museum neu und alt) entlang einer Straße erleben zu können, ist wohl einmalig in der Welt und in keiner anderen Stadt derart konzentriert zu finden. Bisher bleibt diese Gelegenheit städtebaulich ungenutzt. Durch den Neubau des Wallraf- Richartz-Museums am Gür- zenich schließt sich die Lücke in einem kontinuierlich von Norden nach Süden verlaufenden Kulturband. Diese Kul - turachse gilt es deutlich hervorzuheben und als Teil einer Innenstadtstruktur zu begreifen. Vom Rhein aus gesehen entstehen damit der historischen Topografie entsprechend unterschiedliche parallel laufende städtische Zonen: • Die Erholungszone am Rheinufer. • Die Vergnügungszone (Tourismus) mit Altstadt, Heumarkt, Alter Markt und Heinrich-Böll-Platz. • Die Kulturzone vom Roncalliplatz zum Gürzenich. • Die Kommerzzone entlang der Hohe Straße. Kommerz, Vergnügen und Erholung habe ihre städte- bauliche Identität entwickelt. Was in dem Akkord der unterschiedlichen Inhalte fehlt, ist die Kultur. Hier lie- gen noch ungenutzte Möglichkeiten, die einer intensiven Entwicklung bedürfen und vor allem einmalige Chancen für das Image der Stadt Köln und die Identität der Stadt bieten. Deshalb sollte man darüber nachdenken, wie über einen längeren Zeit raum die Ressourcen aktiviert und das brachliegende kulturelle Potenzial erlebbar ge- macht werden kann.« Abb. 4 12 13 Abb. xyz 1 EINFÜHRUNG | 1.3 DAS HANDBUCH ZUR QUALITÄTSSICHERUNG 1.3 Das Handbuch zur Qualitätssicherung ANNE LUISE MÜLLER, LEITERIN DES STADTPLANUNGSAMTES Der Architekt Oswald Mathias Ungers schlägt in seinem Text von 1999 eine Kulturachse mit Namen Via Culturalis zwischen der Hohen Domkirche zu Köln und St. Maria im Kapitol vor und formuliert damit den Bedarf für die Stadt Köln, sich stadträumlich dieses zentralen Bereichs anzunehmen und die dortigen Entwicklungen zu lenken. Als Maßnahme im städtebaulichen Masterplan Innen - stadt formuliert, wird die Via Culturalis dann im Jahr 2013 im Rahmen eines Werkstattverfahrens unter der Teilnahme von drei interdisziplinären Planungsteams be- arbeitet. Der Begriff Via Culturalis erscheint hierbei erst einmal abstrakt und so geht es neben der Aufgabe, Ideen für Freiraum und Städtebau zu erarbeiten, darum, das Quartier stärker ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger sowie der Besucherinnen und Besucher der Stadt zu rücken. Aufbauend auf den Ergebnissen des Werk - stattverfahrens erhält die Stadt Köln im Jahr 2015 mit der Via Culturalis den Zuschlag für Bundesfördermittel im Rahmen des Programms Nationale Projekte des Städte- baus, sodass die Kulturmeile im Zeitraum von 2016 bis 2018 weiterqualifiziert werden kann. Das vorliegende Handbuch ist ein Teilergebnis der Be- arbeitung im Rahmen des Förderprojekts und dient der langfristigen Qualitätssicherung auf der Via Cultura - lis. Herzstück ist das Gestaltungskonzept, welches die verschiedenen Parameter für einen hochwertigen öf - fentlichen Raum definiert. Die initialen Fragen lauteten hierbei, welchen Charakter die Via Culturalis von Köln zukünftig haben soll und welche Themen hierfür rele- vant sind. Es galt demnach, einen Gestaltungsansatz zu entwickeln, welcher der Bedeutung dieses historisch ge - wachsenen Stadtraums langfristig gerecht wird. Im Fokus lag hierbei die Oberflächengestaltung, bestimmt durch Material, Format und Verlegeart. Das Stadtmobiliar, die Begrünung und das Thema Leitsystem wurden ebenfalls bei der Erarbeitung berücksichtigt. In Zusammenhang mit den zahlreichen Relikten aus der Vergangenheit und den historisch wichtigen Orten auf der Via Culturalis ist insbesondere Letzteres von Relevanz. Jedoch ist es mit der Herstellung einer hochwertigen Oberfläche allein nicht getan, denn wer nutzt den öffent- lichen Raum entlang der Via Culturalis, wer interagiert mit ihm? Für wen ist die Via Culturalis die eigene Adresse? Die Frage nach den Akteuren wird aus diesem Grund ebenfalls in dem vorliegenden Handbuch behandelt, denn nur durch sie wird die Via Culturalis langfristig mit Leben gefüllt. Die verschiedenen Museen und administrativen Gebäude ent- lang der Via Culturalis sind hierbei ebenso von Bedeutung wie die Kirchenbauten, allen voran die Hohe Domkirche zu Köln. Zwischen der Einkaufsmeile Hohe Straße und der Altstadt tragen sie mit allen Elementen, die im Austausch mit dem öffentlichen Raum stehen, auch dafür Sorge, dass die Via Culturalis in ihrer qualitätsvollen Besonderheit wahrgenommen und geschätzt wird. Eine angemessene und attraktive, dennoch zurückhaltende Gestaltung der Außengastronomie, aber auch der Außenwerbung, sind an dieser Stelle exemplarisch genannt. Private Investoren und Projektentwickler stehen in der Verantwortung, dem sen - siblen Kontext entsprechend qualitätsvoll zu planen und zu bauen. Sind es doch die jeweiligen Gebäude, die dem öffentlichen Raum das Gesicht zeigen und ihn prägen. Auch die Beteiligung von Privaten bei einer hochwertigen Gestaltung des öffentlichen Raums gewinnt zunehmend an Bedeutung. Eine Form stellt hierbei die Immobilien- und Standortgemeinschaft dar, die den anliegenden privaten Eigentümerinnen und Eigentümern die Möglichkeit der Mitwirkung bietet. Durch die Lupenräume als Weiterentwicklung des städte- baulichen Masterplans für die Innenstadt Köln wird eine wichtige stadtgestalterische Ebene implementiert. Das vorliegende »Handbuch Via Culturalis« ist das Ergebnis des ersten dieser Lupenräume und dient damit als Vorrei - ter und setzt bedeutsame Standards für die Bearbeitung der weiteren. Als Instrument für Kommunikation und Steu- erung schafft das Handbuch Identifikation mit dem Ort und trägt so zu einem wichtigen Anliegen bei: die Qualität entlang der Via Culturalis langfristig zu sichern. Abb. 5 14 ANALYSE GRUNDLAGEN KONZEPT HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN Ergebnis des interdisziplinären Workshopverfahrens Via Culturalis (Oktober 2013) Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln/ Lupenraum Via Culturalis (Mai 2009/November 2017) Workshop: Werte und Identität der Via Culturalis im Rahmen der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan Innenstadt Köln (April 2017) Netzwerktreffen: Kunst und Kultur (Dezember 2017) Gewerbe + Gastronomie (Januar 2018) Passantinnen- und Passantenbefragung auf der Via Culturalis (Juli 2018) Gestaltungshandbuch – Gesamtstrategie für den öffentlichen Raum der Stadt Köln (April 2018) STADTRAUM LEITSÄTZE GESTALTUNGSKONZEPT AKTEURSGRUPPEN PRIVATE AKTEURE KULTURAKTEURESTADT KÖLN KOMMUNIKATIONSKONZEPT IDENTITÄT 1 EINFÜHRUNG | 1.4 VORGEHENSWEISE 1.4 Vorgehensweise Ziel dieses Handbuchs ist, die Via Culturalis als Kulturpfad zu profilieren und langfristig die Qualität des öffentlichen Raums zu sichern. Das vorliegende Handbuch gliedert sich in drei Hauptteile: Auf Basis einer Analyse wurden zwei Konzepte entwickelt und schließlich um konkrete Handlungsempfehlungen für die Umsetzung ergänzt. Grundlagen Den konzeptionellen Rahmen für das Handbuch bildet der städtebauliche Masterplan für die Innenstadt Köln, im Rahmen dessen die Via Culturalis als erster Lupenraum festgelegt wurde (Kap. 1.1). Des Weiteren wurden die Er - gebnisse aus dem interdisziplinären Workshopverfahren Via Culturalis im Jahr 2013 sowie das Gestaltungshand - buch für den öffentlichen Raum der Stadt Köln berücksich- tigt. Als Bestandteil der Fördermaßnahme wurden zudem die drei baulichen Projekte Kurt-Hackenberg-Platz, Neu - gestaltung Tunnel Johannisstraße und die Neugestaltung Gürzenichstraße in das Gesamtkonzept einbezogen. Analyse In einem ersten Schritt wurde eine stadträumliche Ana - lyse durchgeführt (Kap. 2.1). Nach der räumlich-funk - tionalen Einordnung in Beziehung zu den angrenzenden Bereichen wurden die bestehenden Freiräume und We- gebeziehungen und mit Blick auf die zukünftige Ent - wicklung der Via Culturalis die aktuellen baulichen Pro - jekte untersucht. Der zweite Analyseschritt (Kap. 2.2) thematisiert die Identität der Via Culturalis. Basierend auf Strukturdaten der Stadt Köln sowie einer Befra - gung vor Ort wurde die Via Culturalis in ihrer Funktion als Wohn-, Geschäfts- und Besuchsquartier analysiert. Vertiefend wurden die kulturelle und historische Dimen - sion des Ortes, die Rolle der Akteure sowie die Kunst im öffentlichen Raum untersucht. Dieser Analyseabschnitt basiert maßgeblich auf Gesprächen, die im Rahmen des Förderprojekts mit den in der Via Culturalis beheimate- ten Akteuren geführt wurden, sowie auf der Bestands - aufnahme durch die Bürgergemeinschaft Altstadt vom März 2018. Als Ergebnis der beiden Analyseteile wurden zwei Leitsätze für die langfristige Qualitätssicherung formuliert (Kap. 2.3). Zudem wurde daran anknüpfend der Raum hinsichtlich seiner Defizite und Potenziale un - tersucht, um konkrete Maßnahmen abzuleiten. Konzept Aufbauend auf den zwei Leitsätzen sowie den identifi - zierten Maßnahmen, wurden zwei Konzepte entwickelt: das Gestaltungskonzept für den öffentlichen Raum (Kap. 3.1) und das Kommunikationskonzept (Kap. 3.2). Das Gestaltungskonzept definiert konkrete Parameter für einen qualitätsvollen öffentlichen Raum mit hoher Aufenthaltsqualität entlang der Via Culturalis, angefan - gen bei der Gestaltung der Pflasterbeläge der Straßen und Plätze über das zukünftige Stadtmobiliar bis hin zu Aussagen bezüglich der Außengastronomie und Außen - werbung. Das Kommunikationskonzept greift das The- ma Identität auf. Hierbei werden Aussagen zum Begriff Via Culturalis, zu ihrem gestalterischen Erscheinungsbild und zu kommunikativen Kernbotschaften getroffen. Wei - terhin wird das Umsetzungsmodell eines Arbeitskreises beschrieben und es werden die eingesetzten Kommuni - kationsmittel und wesentlichen Inhalte dargelegt. Handlungsempfehlungen Für die Umsetzung und Verstetigung der Qualität im Stadtraum bedarf es immer starker Partnerschaften zwi - schen der öffentlichen Hand und privaten Akteuren, wie Investoren und privaten Eigentümern, aber auch Anlie- gerinnen und Anliegern aus den Bereichen Gastronomie, Dienstleistung und Gewerbe. Zusammengefasst unter dem Begriff »Kulturakteure« spielen zudem auch die Kir - che, die verschiedenen Kultureinrichtungen und Multi - plikatoren für die Via Culturalis eine besonders wichtige Rolle. Im Kapitel 4 werden daher die relevanten Akteurs - gruppen adressiert und abschließend konkrete Hand - lungsempfehlungen in Bezug auf das Gestaltungs- und Kommunikationskonzept formuliert. 2 ANALYSE — DER VIA CULTURALIS AUF DEN GRUND GEHEN 2.1 Der Stadtraum 2.2 Die Identität 2.3 Auswertung 18 2.1 Der Stadtraum – eine fotografische Bestandsaufnahme Die Via Culturalis vereint auf etwa 800 Metern über 2.000 Jahre Kölner Stadtgeschichte. Zwischen der Hohen Domkirche zu Köln und St. Maria im Kapitol liegen diese Geschichten ober- und unterirdisch, sichtbar und verborgen, heute schon greifbar oder noch im Entstehen. In seiner foto- grafischen Bestandsaufnahme aus dem August 2018 stellt der Fotograf Martin Gaissert auf den kommenden Seiten die heute sichtbaren »Bausteine« dieser Kulturmeile im Entstehen vor. 2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM AUFTAKT NORD HOHE DOMKIRCHE KURT-HACKENBERG-PLATZ RÖMISCH-GERMANISCHES MUSEUM UND MUSEUM LUDWIG THEO-BURAUEN-PLATZ LAURENZ-CARRÉ – BESTAND MIQUA UND HISTORISCHES RATHAUS HAUPTACHSE HISTORISCHES RATHAUS WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD LAURENZPLATZ ALT ST. ALBAN UND WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FC 210 METER 180 METER 250 METER 160 METER 180 METER 290 METER 190 METER 350 METER 1 3 2 4 4 7 5 7 6 8 Abb. 6 Abb. 8 Abb. 7 Abb. 9 Abb. 10 Abb. 11 Abb. 12 Abb. 13 Abb. 14 Abb. 15 280 METER 75 METER 130 METER 130 METER AUFTAKT SÜD 80 METER 140 METER 170 METER 210 METER8 7 9 10 12 11 11 11 13 14 HAUS NEUERBURG UND FARINA-HAUS ALT ST. ALBAN UND GÜRZENICH Abb. 16 Abb. 18 Abb. 17 Abb. 19 GÜRZENICH UND GÜNTER-WAND-PLATZ GÜRZENICH UND GÜNTER-WAND-PLATZ Abb. 20 Abb. 21 ST. MARIA IM KAPITOL GÜRZENICHQUARTIER UND KLEIN ST. MARTIN HERMANN-JOSEPH-PLATZ KREUZGANG ST. MARIA IM KAPITOL Abb. 22 Abb. 23 LICHHOF MARIENPLATZ Abb. 24 Abb. 25 Abb.25 Gesamtraum Via Culturalis Kulturbausteine 1 3 56 8 9 11 14 12 13 10 4 7 2 Hauptachse Auftakt Süd Auftakt Nord RHEIN Hohe Straße Gürzenichstraße Kleine Budengasse Am Hof Hbf. Pipinstraße Deutzer Brücke 28 29 Frequenzen Einkauf Frequenzen Via Culturalis Frequenzen Altstadt Schnittstellen zur Umgebung Die Via Culturalis befindet sich im Stadtteil Altstadt-Nord des Bezirks Innen- stadt, eingebettet zwischen der Haupteinkaufsmeile Hohe Straße im Westen und der von Tourismus und Freizeit geprägten Altstadt mit Rheinpromenade im Osten. Obwohl sich das Quartier über die Hauptverbindung Unter Gold- schmied in Nord-Süd-Richtung erstreckt, sind es die verschiedenen Querver- bindungen, die die Via Culturalis mit ihrer stark frequentierten Umgebung verbinden und vernetzen. Die hiervon am häufigsten genutzte Verbindung ist die Gürzenichstraße, da sie einerseits in die Schildergasse als Übergang zur Innenstadt mündet und andererseits die Verknüpfung über den Heumarkt mit der Rheinpromenade herstellt, von wo aus zahlreiche Gäste mit Schiffen die Stadt erreichen. Der Gesamtraum Via Culturalis kann in drei Bereiche aufgeteilt werden. Der nördliche Auftaktbereich spannt sich zwischen der Hohen Domkirche und der geplanten Historischen Mitte sowie zwischen Philharmonie/Museum Ludwig über das Römisch-Germanische Museum bis zum Domhotel und zum dahinter gelegenen Domforum auf. Den südlichen Auftakt bildet die romanische Kirche St. Maria im Kapitol mit ihrer Umgebung einschließlich der Pipinstraße bis hin zur Gürzenichstraße. In der Spange dieser Bereiche liegt der Hauptbereich, unter anderem mit dem Ensemble aus Archäologischer Zone, Wallraf-Richartz- Museum & Fondation Corboud sowie dem Gürzenich. Hohe Straße Unter Goldschmied Gürzenichstraße Heumarkt Alter Markt Kolumba Groß St. Martin Altstadt Richtung Schildergasse MAKK Auftakt Süd Auftakt Nord Deutzer Brücke 2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM 30 31 Planungsstand bedeutender Hochbauprojekte Der Stadtraum Via Culturalis wird sich in den kommenden Jahren aufgrund verschiedener Projektvorhaben deutlich verändern: Der nördliche Auftakt- bereich wird insbesondere durch die Historische Mitte und die Sanierung des Römisch-Germanischen Museums sowie durch die private Entwicklung Lau- renz-Carré und die Sanierung des Domhotels stadträumlich gestärkt und die Via Culturalis im Ganzen prägen. Mit dem Projekt Archäologische Zone/ MiQua und dem Erweiterungsbau für das Wallraf-Richartz-Museum & Fon- dation Corboud folgen zwei weitere Museumsbausteine, die den Charakter der Via Culturalis hinsichtlich Funktion und architektonischer Qualität fortschreiben. Aber auch Potenzialflächen sind bei der Erarbeitung eines Ge- staltungskonzepts für den öffentlichen Raum zu berücksichtigen, wie bei- spielsweise die bereits im städtebaulichen Masterplan Innenstadt definierten Bereiche am Quatermarkt und an der Rückseite von Haus Neuerburg. Historische Mitte Entwurf: Volker Staab (Wettbewerb 2016) Bauherrengemeinschaft: Stadt Köln und Hohe Domkirche Sachstand: in Planung Grundfläche Gebäude: Kurienhaus: 775 m² Verwaltung: 1.480 m² Nutzung/Konzept: Stadtmuseum, Kurienhaus und Studiengebäude für das Römisch-Germanische Museum Archäologische Zone/MiQua Entwurf: Wandel Lorch Architekten (Wettbewerb 2008) Bauherrin: Stadt Köln (künftiger Träger: LVR) Sachstand: in Umsetzung Grundfläche Gebäude: 1.450 m² Nutzung/Konzept: Museum jüdischer Geschichte, Gebäude legt sich als »Schutzbau« über die Archäologische Zone, ver - deutlicht das Prinzip der archäologischen Schichtung Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Entwurf: Christ & Gantenbein (Wettbewerb 2013) Bauherrin: Stadt Köln Sachstand: in Planung Grundfläche Gebäude: 670 m² Nutzung/Konzept: Kunstmuseum plus gewerbliche Nutzung und Wohnen in den Obergeschossen, offene Fassade im Sockel - bereich fördert Austausch mit dem Stadtraum Sanierung Domhotel Entwurf: ingenhoven architects Bauherrin: Bayerische Versorgungskammer, München Sachstand: in Umsetzung, geplante Fertigstellung im 2. Quartal, 2021 Grundfläche Gebäude: 2.840 m² (120 Zimmer) Konzept: Modernisierung und Sanierung in enger Zusam - menarbeit mit dem Denkmalschutz. Aufstockung des histori - schen Baukörpers mit einem Staffelgeschoss. Historische Fassaden bleiben erhalten (Denkmalschutz). Neuentwicklung Laurenz-Carré Entwurf: Kister Scheithauer, Gross Architekten und Stadtplaner Grundstückseigentümerin: Gerch Group AG Sachstand: städtebauliches Qualifizierungsverfahren abgeschlossen Fläche: 33.000 m² BGF auf 9.000 m² Grundstück Nutzung/Konzept: Wohnen, Einzelhandel, Büro, Ver- waltung, Integration des denkmalgeschützten Senats Hotels PSD Bank Entwurf: HPP Architekten Bauherrin: PSD Bank Köln eG Sachstand: in Umsetzung, Grundfläche Gebäude: ca. 3.900 m² Konzept: Sanierung und Erweiterung eines Bankgebäudes 2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM 2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM Abb. 26 Abb. 28 Abb. 30 Abb. 27 Abb. 29 Abb. 31 32 33 Die neuen Freiräume der Via Culturalis Neben den Hochbauprojekten ist der öffentliche Raum zu betrachten, denn es sind die zahlreichen Plätze und Wegräume, die im Zusammenspiel mit der engmaschigen Bebauung die Via Culturalis ausmachen. Die Historische Mitte bildet künftig einen wertvollen stadträumlichen Brückenschlag zwischen dem Roncalliplatz und dem Kurt-Hackenberg-Platz. Zudem stellt der Augustus- platz mit Fertigstellung des MiQuas einen neuen, zentralen Bereich inner- halb der Via Culturalis dar. Aber auch die Neugestaltung des Günter-Wand- Platzes und der Gürzenichstraße wertet die wichtige Querverbindung zwischen Hohe Straße/Schildergasse und Heumarkt auf, während die Neugestaltung im Tunnel Johannisstraße die Verbindung für den Rad- und Fußgängerver- kehr verbessert. Tunnel Johannisstraße Architektur: UTE PIROETH ARCHITEKTUR BDA (Vergabeverfahren 2016) Künstlerisches Konzept: Wolfgang Rüppel Köln/ Berlin Bauherrin: Stadt Köln Sachstand: in Planung Länge: 110 m Konzept: Aufwertung der Unterführung als Fußgänger- und Radwegverbindung sowie Anlieferung der DB Umfeld Historische Mitte Architektur: Volker Staab (Wettbewerb 2016) Bauherrinnen: Stadt Köln und Hohe Domkirche Sachstand: in Planung Fläche: ca. 1.150 m² Konzept: räumliche Verbindung zwischen Museen/ römische Hafenstraße/Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz Landschaftsarchitektur: Vogt Landschaftsarchitekten Bauherrin: Stadt Köln Sachstand: 2018 fertiggestellt Fläche: ca. 3.500 m² Konzept: zentrales Element: »urbaner Garten« durch gekiesten Bereich mit langen Natursteinbänken aus Grauwacke und einem »grünen Dach« (in Anlehnung an den anliegenden früheren Bischofsgarten) Archäologische Zone Landschaftsarchitekt: Topotek 1 Bauherrin: Stadt Köln Sachstand: in Umsetzung Fläche: 10.000 m² Konzept: durchgehende Oberfläche, erhöhte Platzfläche durch Treppenanlage mit Sitzgelegenheiten Günter-Wand-Platz Landschaftsarchitektur: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten Bauherrin: Stadt Köln Sachstand: in Planung Fläche: ca. 6.500 m² (inkl. Gürzenichstraße) Konzept: Im Zuge der Neugestaltung Gürzenichstraße wird eine einheitliche Fläche mit qualitativ hochwertigem Bodenbe - lag und Sitzmobiliar aus Grauwacke geschaffen. Freitreppe an St. Maria im Kapitol Architektur: Stadt Köln Bauherrin: Stadt Köln Sachstand: in Planung Fläche: 90 m lange Treppe Konzept: Verknüpfung Elogiusplatz und Klein St. Martin, Freistellung St. Maria im Kapitol 2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM 2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM Abb. 32 Abb. 34 Abb. 36 Abb. 33 Abb. 35 Abb. 37 34 35 Raumqualitäten Die Via Culturalis wird durch verschiedene Stadträume geprägt: Neben den Straßen- und Wegräumen, die vorwiegend der Bewegung dienen, gibt es eine Vielzahl an Plätzen mit unterschiedlichen Qualitäten. Zum einen gibt es Plätze, die aufgrund ihrer hochwertigen Gestaltung, ihrer Lage und/oder ihres gastronomischen Angebots zum Verweilen einladen, wie beispiels- weise den Kurt-Hackenberg-Platz. Andere Bereiche wiederum bergen zwar ein solches Potenzial, sind jedoch, wie beispielsweise der Platz am Quater- markt oder der Innenhof am Laurenzgittergäßchen, aufgrund ihrer aktuel- len Nutzung als öffentliche Parkplatzfläche für den Aufenthalt ungeeignet. Außengastronomie Am Hof Kurt-Hackenberg-Platz Elogiusplatz Marsplatz U-Bahn-Zugang Hermann-Joseph-Platz Elogiusplatz Besondere Monumente Roncalliplatz Laurenzplatz Theo-Burauen-Platz Marsplatz Günter-Wand-Platz Elogiusplatz Lichhof Historische Mitte Repräsentativer Auftakt Roncalliplatz Augustusplatz Brunnen Am Hof Gülichplatz Kurt-Hackenberg-Platz Theo-Burauen-Platz Roncalliplatz Prägende Gehölze Am Hof Kurt-Hackenberg-Platz Laurenzplatz Quatermarkt Theo-Burauen-Platz Günter-Wand-Platz Lichhof Sitzgelegenheiten Roncalliplatz Kurt-Hackenberg-Platz Augustusplatz Hermann-Joseph-Platz Rathausplatz Elogiusplatz Lichhof Günter-Wand-Platz Parkplätze Laurenzgittergäßchen Quatermarkt Plätze im Bestand ohne Handlungsbedarf Plätze in Planung/in der Umsetzung Flächen und Plätze mit Handlungsbedarf 2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM Gürzenichstraße Tunnel Johannisstraße Hbf. Pipinstraße Deutzer Brücke Lichhof Hermann-Joseph-Platz Elogiusplatz Günter-Wand-Platz Gülichplatz Quatermarkt Augustusplatz Marsplatz Am Hof Laurenzgittergäßchen Laurenzplatz Rathausplatz Theo-Burauen-Platz Kurt-Hackenberg-Platz Historische MitteRoncalliplatz 36 37 N O S W Tunnel Johannisstraße Bestandssituation Ladezonen Parken im öffentlichen Raum Einrichtungsverkehr Zweirichtungsverkehr Angrenzende Straßen Tunnel Parkhaus Tiefgarage Einfahrt Parkhaus / Tiefgarage Bewegungsräume und Mobilität Auch auf der Via Culturalis hat das planerische Credo »Autogerechte Stadt« aus vergangenen Zeiten seine Spuren hinterlassen. Um jedoch die Qualität im öffentlichen Raum der Via Culturalis wieder zu steigern, befindet sich aktuell (Stand 12/2018) ein Verkehrsführungskonzept für die Altstadt in der politischen Beratung, welches im Sinne einer Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer beispielsweise die Reduzierung des ruhenden Verkehrs im Straßenraums bis auf ein funktional notwendiges Minimum vorsieht. Hierdurch können zusätzliche Flächen zugunsten der Fußgängerinnen und Fußgänger sowie des Radverkehrs umgestaltet und genutzt werden. Weitere Maßnahmen stellen die Bündelung des motorisierten Verkehrs, die Verkürzung der Anfahrtswege zu den Park- häusern und die Festlegung von Einbahnstraßen dar, wodurch das Quartier insgesamt entschleunigt werden würde. 2 ANALYSE | 2.1 DER STADTRAUM Ost-West-Achse Dorint Hotel 100 Stellplätze Am Gürzenich 315 Stellplätze An Farina 305 Stellplätze Am Dom 610 Stellplätze City-Parkhaus 205 Stellplätze Hohe Straße 280 Stellplätze Hbf. Abb. 38 38 39 Bestandssituation Einzelhandel Gastronomie / Café / Kiosk Dienstleistungen / Büro Hotel mit Gastronomie 2.2 Die Identität Geschäftsquartier Die Via Culturalis liegt in der Innenstadt Kölns und ist damit auch Teil des Geschäfts- und Handelszentrums, das weit über die Grenzen der Stadt hinaus von Bedeutung ist. Als Nord-Süd-Achse liegt der Kulturpfad zwischen der stark gastronomisch geprägten Altstadt und den Konsummeilen Hohe Straße und Schildergasse mit ihren vielen Angeboten an Bekleidungs- geschäften und Handelsketten. Die Schildergasse vereint etwa ein Drittel der Verkaufsfläche und auch ein Drittel des Umsatzes der Kölner City auf ihrem Areal – beheimatet dabei aber nur sechs Prozent der Innenstadtgeschäfte. Als Geschäftsquartier muss sich die Via Culturalis pro - grammatisch von ihren schwergewichtigen Nachbarinnen abgrenzen, ein eindeutiger Charakter lässt sich diesbezüg- lich bislang jedoch nicht erkennen: Eine Passantenbefra - gung im Juli 2018 entlang der Via Culturalis hat ergeben, dass kein klares Bild von der Gewerbestruktur im Quartier existiert. Einzig das Farina-Haus wird mehrmals als prä - gend genannt und die Museumsshops sowie Antiquariate werden offenbar als »typisch für die Via Culturalis« emp - funden. Die insgesamt 76 Passantinnen und Passanten stellten außerdem fest, dass Geschäfte der Nahversorgung für die Bevölkerung und kleinere, inhabergeführte Läden zunehmend verschwinden, was deutlich als Verlust ange- sehen wird. Es wird beklagt, dass zunehmend einseitige Angebote für den Tourismussektor, wie beispielsweise Sou- venirläden und als »Ramschläden« wahrgenommene Ge- schäfte, eröffnen. Für die Zukunft des Geschäftsquartiers Via Culturalis wün- schen sich beispielsweise die Gewerbetreibenden und Gas- tronominnen und Gastronomen mehr und klar geregelte Außengastronomie sowie eine höhere Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum, einschließlich Verweilmöglichkeiten ohne Konsumzwang. Mit den geplanten baulichen Ver - änderungen entstehen jedoch auch Zweifel, inwiefern der Zuliefererverkehr aus dem Viertel verbannt und damit aus dem Quartier verdrängt werden könnte. 36 % 35,5 % 23 % Wohnen selbst im Quartier Wohnen außerhalb Kölns Keine Angabe zum Wohnort Wohnen in anderen Teilen Kölns Passantenbefragung auf der Via Culturalis im Juli 2018 2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT 5,5 % 40 41 Wohnquartier Die Via Culturalis ist ein gewachsenes Stück Stadt mit einer gemischten Nutzung: Neben der hohen Dichte an kulturellen und administrativen Bausteinen ist dieses Quartier auch als Wohnstandort von Bedeutung. Die Fläche der Via Culturalis erstreckt sich über zwei Stadt- viertel: Das Kapitol-Viertel im Süden weist mit 121 Einwoh- nern pro Hektar eine hohe Einwohnerdichte auf, wohinge- gen das Stadtviertel City mit 30 Einwohnern pro Hektar eine deutlich geringere Wohnnutzung aufweist. Dies lässt sich mit dem Schwerpunkt Einzelhandel und Gewerbe im Bereich Hohe Straße und Schildergasse begründen. Die Bewohnerstruktur wird gemäß der innerstädtischen Lage überwiegend durch junge und ledige Personen mit Ein- und Zweipersonenhaushalten geprägt. Im Rahmen der Passantenbefragung im Juli 2018 von ins- gesamt 76 Personen wird von Seiten der Bewohnerschaft die zentrale Lage der Via Culturalis »im Herzen Kölns« und die direkte Nähe zum Dom positiv hervorgehoben, auch wenn der Roncalliplatz selbst als hochfrequentierter Be- reich nicht unter den »Wohlfühlorten« der Via Culturalis genannt wird. Jedoch bestimmen offenbar zunehmend touristische, kul- turelle und gewerbliche Nutzungen das Quartier. Aus Sicht der Anwohnerschaft wird dies kritisch gesehen, da mit den zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten eine hohe Lärmbelastung und Einschränkungen im öffentlichen Per- sonennahverkehr einhergehen. Einzelne Personen weisen zudem auf fehlende öffentliche, kostenfreie Erholungs- und Freiräume hin. Eine weitere Schwierigkeit stellt die Wohnraumzweckent - fremdung dar, wie beispielsweise die Umwandlung von Wohnräumen in Ferienwohnungen. Viele Apartments werden auf den bekannten Online-Portalen angeboten, wodurch sich der ohnehin bereits sehr starke Druck auf dem Wohnungsmarkt zusätzlich erhöht. Oft geschieht dies auch ohne Genehmigung, obwohl seit Inkrafttreten der Wohnraumschutzsatzung im Jahr 2014 eine solche Wohnraumzweckentfremdung genehmigungspflichtig ist. Insgesamt wird die Via Culturalis von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern jedoch als sehr vielfältig beschrieben. So wird etwa die dort ansässige LGBTIQ-Szene hervorgeho - ben (die Abkürzung LGBTIQ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, intersexuelle und/oder queere Menschen). Auch das internationale Publikum wird grund- sätzlich begrüßt und die solidarische Nachbarschaft im Viertel wird gelobt. Abschließend ergibt sich ein überwie- gend positives Bild der Via Culturalis als Wohnquartier, welches es im Rahmen der zukünftigen Entwicklungen zu schützen gilt. 2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT Stadtviertel City 995 EW 30,2 EW/ha Via Culturalis RHEIN Rodenkirchen Lindenthal Porz Kalk Mülheim Ehrenfeld Nippes Stadtteil Altstadt-Süd 27.87 7 E W 118,1 EW/ha Stadtbezirk Innenstadt 129.108 EW 78,9 EW/ha Stadtteil Altstadt-Nord 18.270 EW 74,4 EW/ha Kapitol-Viertel 1.577 EW 121,3 EW/ha 42 43 100.000 50.000 150.000 200.000 250.000 300.000 350.000 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Museum Ludwig Römisch-Germanisches Museum Wallraf-Richartz-Museum Praetorium/ Archäologische Zone Circa-Angaben pro Jahr Wege Besuchsquartier Die Via Culturalis besitzt eine große Anziehungskraft und ist Magnet für viele Menschen: Touristinnen und Touristen sowie auch Einheimische besuchen das kulturelle und religiöse Zentrum Kölns oder nutzen die vielfältigen Angebote. Der nördliche Auftakt der Via Culturalis ist mit dem Kölner Dom und seinen 6 Millionen Gästen pro Jahr einer der meist- besuchten Orte in Deutschland. St. Maria im Kapitol im Be- reich des südlichen Auftakts hingegen ist für viele Gäste ein Lieblingsort und Ruhepol. Der Bereich Hohe Straße und Schildergasse ist ein Magnet für Shoppinggäste. Die Schildergasse ist die meistbesuchte Einkaufsmeile Deutschlands, hier flanieren stündlich 14.500 Personen. Auch der Heumarkt und der Alter Markt sowie das Historische Rathaus mit dem Spanischen Bau ziehen viele Gäste an. Diese Orte stehen für das »alte Köln«, sind fest verankert im kollektiven, städtischen Geschichtsbe- wusstsein und dienen als Bindeglied zwischen touristischem und einheimischem Publikum. Die vielen Museen und Ins - titutionen zeigen die kulturelle Vielfalt und sind oftmals Grund, um die Via Culturalis aufzusuchen. Allein die drei großen Museen der Via Culturalis – Wallraf-Richartz-Muse- um & Fondation Corboud, Museum Ludwig und Römisch- Germanisches Museum – zählten im Jahr 2017 knapp 640.000 Besucherinnen und Besucher und bündeln damit 63 Prozent aller Besuche städtischer Museen in Köln. Ein für Besucherinnen und Besucher ebenfalls wichtiger Ort einer ganz anderen Kategorie sind der Rhein und sein Ufer. Mit seiner erholsamen Verweilqualität und Weite bietet er Ruhe und ist willkommener Gegenpol zur klein - teiligen Altstadt mit ihren engen Gassen. In unmittelbarer Nachbarschaft der Via Culturalis befindet sich der Kölner Hauptbahnhof. Er gehört mit täglich etwa 280.000 Rei - senden zu einem der meistfrequentierten Fernbahnhöfe Deutschlands. Viele Gäste gelangen von hier über den Roncalliplatz auf den Kulturpfad. Auch der Heumarkt und die Schnittstelle Hohe Straße / Schildergasse sind wich - tige Zugänge ins Quartier. Im Rahmen einer Passanten - befragung im Juli 2018 wurde deutlich, dass die fußläu - figen Wege selten durch die Via Culturalis im Gesamten führen, sondern über die Querstraßen entweder in Rich - tung Hohe Straße oder Altstadt abzweigen beziehungs - weise von dort eintreten. Entwicklung Besucherzahlen Römisch-Germanisches Museum Museum Ludwig Wallraf-Richartz- Museum & Fondation Corboud Praetorium/Archäolo- gische Zone 2010 350.000 300.000 250.000 200.000 150.000 100.000 50.000 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT 6.000.000 Gäste 400 Gemeindemitglieder 305.000 Gäste 544.000 Gäste 68.000 Gäste 154.000 Gäste 200 Veranstaltungen 181.000 Gäste 44 45 Stadt, Kultur und Geschichte Seit den römischen Zeiten der Colonia Claudia Ara Agrippinensium, der einst größten römischen Stadt nördlich der Alpen, wird das Köl- ner Stadtleben auf der Via Culturalis gestaltet, erinnert und vermit- telt. Das geschichtliche Vermächtnis der Stadt wird hier sichtbar in Form freigelegter archäologischer Funde, historischer Bausubstanz und reicher Kunstarchive und -ausstellungen – und tritt in Kontext mit zeitgenössischer Politik, Kultur und Öffentlichkeit. Die Via Culturalis formuliert somit nicht allein symbolische Werte der Erinnerung und Geschichtspflege, sondern ist Kölner Ausgangs- punkt, an dem Stadtgeschichte Tag für Tag fortgeschrieben wird. Das Quartier offenbart an verschiedenen, mal markan - ten, mal versteckten Orten, das das Fundament bilden - de römische Köln, verbindet uns mit der fränkischen und jüdischen Vergangenheit des Ortes oder erinnert uns mit Blick auf Alt St. Alban an Zerstörung und Leid des Zweiten Weltkrieges. Die Via Culturalis ist der Stadtraum in Köln, in dem sich die Kölner Stadtgesellschaft die eigene Ge- schichte bewusst macht. Die berühmten Museen und kulturvermittelnden Institu - tionen der Via Culturalis bilden einen weiteren wichtigen Baustein. Die Via erfährt so eine starke kulturelle Ausrich - tung (vgl. »culturalis« = kulturell), wenngleich sie im Ver - gleich zu Kulturquartieren wie dem Museumsufer Frank - furt oder dem Museumsquartier Wien funktionell breiter und historisch tiefer aufgestellt ist. Die sogenannten Kulturbausteine reihen sich wie Perlen an einer Schnur, insbesondere im Hinblick auf die baulich-kul- turelle Entwicklung, die der Via Culturalis in der nächsten Dekade bevorsteht: Mit dem Bau der Historischen Mitte auf dem Roncalliplatz, der Initiierung des MiQua sowie der Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums entstehen weitere Kulturbausteine, die einhergehen mit einer gene- rellen Aufwertung des Quartiers durch das Engagement der Stadt im öffentlichen Raum sowie die private Immo - bilienwirtschaft. Die Via Culturalis ist jener Ort, der wie kein anderer für die Stadt, ihre Kultur und Geschichte steht – ein Ort, der Bürgerinnen und Bürger wie Besucherinnen und Besucher an Köln und sein Wesen heranführt, dessen Herkunft, My- thos und Identität erfahrbar macht. Dennoch besteht noch kein Netzwerk, das diese Identität lebt und gestal - tet – und für die Bürgerschaft und das Publikum der Stadt zugänglich macht. Selbst ihr Name, Via Culturalis – eine Wortschöpfung des Architekten Oswald Mathias Ungers –, ist nahezu ausschließlicher Gegenstand von Fachdiskur - sen der Architektur und Stadtplanung. An diesem Punkt setzt die Analyse an und schafft die Basis für eine iden - titätsbildende Kommunikation, die den Namen inhaltlich auflädt und in die Breite trägt. 2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT Abb. 39 46 47 Hier wird Geschichte gebaut, fortlaufend Auf den rund 800 Metern der Via Culturalis zeigen sich wahre Schät- ze der Architektur und Baukultur, insbesondere im Hinblick auf die kulturellen und kirchlichen Orte. Sie bilden ein Ensemble, das Kölner Geschichte und Identität materialisiert. Nicht nur oberiridisch, son- dern auch unterirdisch und überirdisch eröffnet dieser buchstäbliche Parcours Einblick in die 2.000 Jahre währende Geschichte der Stadt. Hier offenbaren sich der Besucherschaft die zeitlichen Schichten des Stadtlebens über die Jahrhunderte hinweg und mit dem Entstehen des MiQua, der Historischen Mitte und diversen weiteren Maßnah- men wird dieser (bau-)geschichtliche Wahrnehmungsraum weiter verdichtet, modernisiert und für die Zukunft erschlossen. Und auch das ist natürlich Stadtgeschichte, die erzählt werden muss. Für die Kommunikation der Via Culturalis spielen die mitunter langen Realisierungszeiten dieser Bauprojekte eine wichtige Rolle: Vorfreude und Geduld gilt es in ein gutes Verhältnis zu setzen. Der Hohe Dom zu Köln: Die Baugeschichte reicht bis in früh- christliche Zeit zurück, so wird bereits 313 ein Kölner Bischof urkundlich erwähnt. Für das 6. Jahrhundert ist eine große Kirchenanlage an der Stelle des heutigen Doms archäologisch nachweisbar. Um 800 beginnt der Bau des Vorgängers, des sog. Alten Doms, einer gewaltigen karolingischen Kirche – damals eine der größten Kirchen ganz Europas (Weihung 870), die man sich auch heute noch in den Domgrabungen vergegenwärtigen kann. 1164 bringt Erzbischof von Dassel die Gebeine der Heili - gen Drei Könige in den Alten Dom. 1248 erfolgt die Grundstein- legung zur heutigen Kathedrale, die 1880 fertiggestellt wurde. Das Römisch-Germanische Museum Köln (RGM) wurde 1946 gegründet und 1974 über dem Fundort des Dionysos-Mo - saiks (um 230 n. Chr.) eröffnet, welches gemeinsam mit dem Poblicius-Denkmal (erste Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr) das Herz des Museums bildet. Zum Jahreswechsel 2018/19 wird das Museum anlässlich der Generalsanierung bis voraussichtlich 2024 geschlossen. Museum Ludwig: 1976 wird das Museum in Folge einer Schen- kung moderner Kunst der Eheleute Ludwig an die Stadt Köln ge- gründet. Das Wallraf-Richartz-Museum wird 1986 zusammen mit der Kölner Philharmonie in einem neuen Gebäudekomplex eröffnet. Nach einer Stiftung von 90 Werken Pablo Picassos im Jahre 1994 wird das Haus zu klein für beide Museen und es wird ein Neubau für das Wallraf-Richartz-Museum beschlossen. Historische Mitte: Der Projektname nimmt Bezug auf die historische Dimension des Standorts: Hier stand einst der 1164 erstmals schriftlich genannte erzbischöfliche Palast. Weiterhin wurde unweit bei den Ausgrabungen um den Dom 1969/1970 , ein rund 65 Meter langes Stück der sog. römischen Hafenstraße freigelegt, das im Zuge der Entwicklung neu kontextualisiert wird. Die Hafenstraße war Teil des römischen Köln, weshalb da - von auszugehen ist, dass sie bereits seit dem letzten Jahrzehnt v. Chr. existierte. Das Domkapitel entwickelt gemeinsam mit der Stadt an dieser Stelle einen Neubau, der das Kölnische Stadt - museum, das Studiengebäude des RGM und von kirchlicher Sei - te das Kurienhaus mit dem Dombauarchiv beheimatet. Hierfür wurde 2018 der Planungsbeschluss auf den Weg gebracht, der Baubeschluss könnte 2020 folgen. MiQua. LVR – Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln: Das künftige Museum sitzt unmittelbar im wichtigsten Teil des administrativen Zentrums der ehemaligen römischen Provinz Niedergermanien (Praetorium, Baubeginn um Christi Geburt), zu dem der frühmittelalterliche Palast der fränkischen, merowingischen und karolingischen Könige und Hausmeier, die Ursprungsbauten des Kölner Rathauses mit allen Nachfolgebauten bis ins Spätmittelalter sowie einer der bedeu - tendsten jüdischen Stadtquartiere Europas gehören. Jüdische Bevölkerung ist in der Provinz Niedergermanien bereits seit Ende des 1. Jahrhunderts nachgewiesen. Bis zum 4. Jahr - hundert bildete sich eine bedeutende Gemeinde. Der Museums- bau wird architektonische und städtebauliche Akzente setzen, transparente Einblicke in diesen authentischen Ort der Stadtge - schichte ermöglichen und sich gleichzeitig mit neuen Platzquali - täten in die bestehende Struktur einfügen. 2017 war Baubeginn, die Grundsteinlegung erfolgte im Jahr 2018 , die Fertigstellung ist für 2020 geplant. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud: Das Museumsgebäude wurde im historischen Zentrum der Stadt nach Plänen des Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers (1926 – 2007) errichtet. Der Museumsbau in unmittelbarer Nach - barschaft zum Geburtshaus von Stefan Lochner (1400/1410 – 1451), bezieht sich architektonisch auf seine Umgebung wie den Gürzenich und Alt St. Alban. Mit dem Erweiterungsbau wird das Museum auf dem Gelände des ehemaligen Kaufhauses Kutz um ein klar definiertes Gebäude mit Backsteinfassade ergänzt. Haus Neuerburg: Das Haus wurde in den Jahren 1923 bis 1929 als dreigeschossiges Verwaltungsgebäude errichtet. Vor den Hintergrund der 90- bis 95%igen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bedeutet der Erhalt des Haus Neuerburg einen be - sonderen Wert für ebendiese. Das Gebäude steht auf historisch ältestem Boden im Kern der Kölner Altstadt zwischen der Hohe Straße, dem Cardo Maximus, der römischen Stadtanlage und dem Rhein in städtebaulicher Einheit mit der Baugruppe von Gürzenich und Alt St. Alban, dem Historischen Rathaus, dem Ratsturm und der Renaissancelaube sowie dem Farina-Haus an der gegenüberliegenden Straßenseite von Obenmarspforten. Farina-Haus: Das Haus ist ein bedeutendes baugeschichtliches Denkmal der Kölner Altstadt. Hier hat seit 1709 die durch Her- stellung von Kölnisch Wasser berühmt gewordene Firma Farina ihren Sitz. Das Eckhaus wurde auf römischen Kellergewölben errichtet und 1849 über drei Grundstücke erweitert. 1899 er- hielt das Gebäude eine Fassade in neubarocken Formen, die nach Kriegsbeschädigungen 1952 restauriert wurde. Quelle: Inter - view und Befragung der Akteure. Historisches Rathaus: Das Historische Rathaus zählt zu den ältesten seiner Art in Deutschland. Erstmals ist das »Haus der Bürger« zwischen 1135 und 1152 urkundlich erwähnt. Die Rat - hauslaube, der Renaissance-Vorbau, der ab 1569 anstelle der baufälligen mittelalterlichen Vorhalle vor dem Saalbau entstand, wird heute in vielen kunsthistorischen Lexika als klassischer Renaissancebau dargestellt. Spanischer Bau: Eines der wichtigsten öffentlichen Gebäude der 50er Jahre in Köln ist der 1953 – 1955 neu errichtete Spa - nische Bau gegenüber dem Historischen Rathaus, der wie kaum ein anderer die dynamischen Formen der Zeit verkörpert. Er er - setzt den im Krieg zusammen mit dem einmaligen Platzensem - ble um das Rathaus zerstörten Vorgängerbau aus dem frühen 19. Jahrhundert. Gürzenich: Der als Kaufhaus und Tanz- und Festhaus des Ra - tes genutzte spätgotische Bau aus der ersten Hälfte des 15. Jahr- hunderts wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf die Umfas - sungsmauern zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte in den Jahren 1952 – 1955 unter Einbeziehung der Ruine von Alt St. Alban. Die großartige Raumschöpfung des neuen Gürzenich nach dem Ent - wurf des Architekten Rudolf Schwarz gilt als beeindruckendstes Bauwerk der frühen 50er Jahre in Köln. Die 1955 eröffnete An- lage weist eine klar ablesbare Dreiteilung auf: die beiden mittel - alterlichen Bauten Gürzenich und Alt St. Alban und der neuere Verbindungstrakt mit dem großen Foyer und der Treppenanlage. 1993 – 1997 wurde der Gürzenich generalsaniert. Alt St. Alban: Der Kirchenbau stammt aus dem 9. Jahr - hundert und wurde 1668 – 1672 auf der Grundlage der Vor - gängerbauten weitgehend neugebaut. Der aus dem Jahr 1494 stammende Turm wurde nach Kriegsbeschädigungen als Ruine belassen und 1954 von der Stadt erworben. Er ist in den Foyer- und Treppenhausbau des Gürzenich einbezogen und wurde 1959 zur Gedenkstätte der Zerstörung und der Toten der Weltkriege ausgestaltet. In der Ruine ist die Kopie »Trauerndes Elternpaar« einsehbar (E. Mataré nach K. Kollwitz). U-Bahn-Haltestelle Heumarkt: Die Station am Heumarkt ist die größte und tiefste Station der neuen Nord-Süd-Linie. Das dazugehörige Planungsverfahren endete 2002 . Die Station wurde 2013 eröffnet und in Betrieb genommen. Am Ort der heu- tigen Haltestelle Heumarkt lagen im Südosten der römischen Stadt vier Baublöcke (Insulae). St. Maria im Kapitol: Der frühromanische katholische Kirchenbau ist der größte romanische Bau in Köln. Wie der Name andeutet, steht die Kirche über den Resten des Kapi - tolstempels für die sogenannte Kapitolinische Trias (aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.). Das war der größte und wichtigste römische Tempel der Stadt. Genau hier erbaute man zwischen 1040 und 1060 die großartige Kirche mit dem ersten von drei Kleeblattchören in Köln. Der sehr anspruchsvolle Bau ist ein Hauptwerk der salischen Architektur und besitzt eine reiche Ausstattung. 2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT 2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT 48 49 Bestehende kulturelle Einrichtungen Kulturelle Einrichtungen in Planung/Bau Die Kulturakteure auf der Via Culturalis Der Dom, das Römisch-Germanische Museum, das Museum Ludwig, die Kölner Philharmonie, das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und viele weitere Häuser und Orte auf der Via Culturalis verfügen für sich über ein hohes Maß an inhaltlicher Qualität und über entsprechendes Renommee, das weit über die Kölner Stadt-, wenn nicht über die bundesdeutsche Grenze hinaus- reicht. Im Sinne einer knappen Bestandsaufnahme sind Inhalt, Profil und Ein- zigartigkeit dieser Institutionen zu erfassen. Die bestehenden visuellen und kommunikativen Identitäten der Häuser gilt es zu berücksichtigen. Zudem ist die Kommunikation der Institutionen zu unterstützen, vor allem auch in den sozialen Medien, die viele der Einrichtungen qualitätsvoll bespielen. Bezugnehmend auf Letzteres spielen auch die städtischen Multiplika- toren eine relevante Rolle: Tourismusförderung, Standortmarketing und Kulturkommunikation der Stadt seien hier maßgeblich genannt. Hohe Domkirche zu Köln Das meistbesuchte Bauwerk Deutschlands Seit die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln in den Dom gelangten, ist des - sen Anziehungskraft ungebrochen – auch heute besuchen Zehntausende täglich den Dom, über 6 Millionen Menschen jähr - lich. Für die Stadt Köln ist die Kathedrale das Wahrzeichen schlechthin, für die Welt ist sie Kulturerbe und für Gläubige ein sehr aktives Gotteshaus mit mehr Messen als jede andere Kölner Kirche. Der Dom vereint und bewahrt Kunst aus über 10 Jahrhunderten, vom Gerokreuz bis zum Richterfenster, und stellt so gewisserma - ßen ein bedeutendes Museum dar. Museum Ludwig Eine der wichtigsten Sammlungen von Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts weltweit Die umfangreichste Pop-Art-Kollektion Europas, die drittgrößte Picasso-Samm - lung der Welt, eine der bedeutendsten Sammlungen zum deutschen Expres- sionismus, herausragende Werke der russischen Avantgarde und eine exzel - lente Sammlung zur Geschichte der Foto- grafie: Das Museum Ludwig der Stadt Köln besitzt heute eine der wichtigsten Sammlungen von Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts weltweit und ist das meistbesuchte Kölner Museum, über 300.000 Gäste verzeichnete es im Jahr 2017. Das Museumsgebäude samt Phil - harmonie wurde nach einem Entwurf des Architekturbüros Busmann + Haberer ge- baut und im Jahr 1986 eröffnet. Kölnisches Stadtmuseum Nirgendwo so viel Köln Sammlungs-, Forschungs- und Vermitt - lungsschwerpunkt ist die Kölner Stadt- geschichte ab dem Jahr 1.000 n. Chr. Zu - künftig soll das Kölnische Stadtmuseum in die Historische Mitte aufgenommen wer - den. Die unmittelbare Nachbarschaft zum Römisch-Germanischen Museum ist ins - besondere reizvoll, da so ein Ensemble aus 2.000 Jahren Stadtgeschichte in musealer Arbeitsteilung entsteht. Das städtische Museum verfügt über rund 300.000 Ob - jekte. Jährlich kommen zwischen 600 bis 1.000 weitere hinzu. Aktuell ist das Haus im Wandel – nicht nur räumlich, sondern auch im Hinblick auf die inhaltliche Auf - bereitung und Vermittlung –, der bis zum Einzug in die Historische Mitte abge - schlossen sein wird. 2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT Hohe Domkirche Farina-Haus Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud MiQua Erweiterung WRM & FC Gürzenich St. Maria im Kapitol Museum Ludwig Artothek Kölner PhilharmonieRömisch-Germanisches Museum Kölnisches Stadtmuseum 50 51 Akteursgruppen | Auch auf der Via Culturalis entsteht »Stadt« durch das Zusammenwirken von öffentlichen und privaten Akteuren. Im Hinblick auf die überragende Bedeutung der Kultur werden die entsprechenden Institutionen aus Kunst, Geschichte und Kirche – gleich in welcher Trägerschaft – für die Weiter - entwicklung der Via Culturalis als besondere Akteursgruppe eingebunden. STADT KÖLN KULTURAKTEURE PRIVATE AKTEURE Römisch-Germanisches Museum Fenster in die Antike Das RGM beheimatet das Amt für Archäo- logische Bodendenkmalpflege des Kölner Stadtgebiets und das Archäologische Mu- seum. Als Archiv und Museum des mate - riellen Erbes der Vorgeschichte sowie der römischen und fränkischen Epoche be - zieht es seinen Bestand im Kern aus Aus - grabungsfunden im Kölner Stadtgebiet. In diesen Funden spiegeln sich mehr als 100.000 Jahre Menschheitsgeschichte im Rheinland und über 2.000 Jahre Kölner Stadtgeschichte eindrucksvoll wider. Eine Glasfront im Erdgeschoss ermöglicht den Passanten Tag und Nacht, einen Blick auf das monumentale Grabmal des Poblicius und das weltberühmte Dionysos-Mosaik zu werfen. Das Museum ist ein wahrer Publikumsmagnet, der in vier Jahrzehnten über 20 Millionen Besucher angezogen hat. Kölner Philharmonie Musik für Köln Seit 1986 ist die Philharmonie aus dem Musikleben nicht mehr wegzudenken. Ein Grund dafür ist die Vielfalt des Pro - gramms mit den großen Werken des sin - fonischen Repertoires, den Jazzsessions, Folk- und Popevents und den Konzerten, die Uraufführungen, Erstaufführungen, dem weniger Bekannten sowie dem Neu - en und Fremdartigen gewidmet sind. Mit dem Gürzenich-Orchester und dem WDR Sinfonieorchester verfügt sie über gleich zwei Hausorchester. Über 2.000 Gäs- te finden in der Kölner Philharmonie Platz. artothek Raum für junge Kunst Die artothek bietet neben der Ausleihe zeit- genössischer Kunst einen Ort für Ausstell- ungen Kölner Künstler sowie internatio- naler Gäste. Ziel ist die Förderung und Vermittlung junger Kunst. Die artothek gibt Orientierungshilfen zu den ausleih - baren Werken und hält eine Auswahl aktu- eller internationaler Kunstzeitschriften zur Ansicht bereit. MiQua. LVR – Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Historischer Originalschauplatz als Ort der Vielfalt Zwei Jahrtausende erlebbare Geschichte, am Originalplatz ihrer Auffindung prä - sentiert, machen das MiQua zu einer der außergewöhnlichsten Museumsgrün- dungen auch weit über Deutschland hin - aus. Bauherrin des Museums ist die Stadt Köln, betrieben wird es vom Landschafts- verband Rheinland (LVR). Im Schutzbau über dem Originalbefund erläuft man hier rund 6.000 Quadratmeter aufbereitete Archäologie als Rundgang durch ehema - lige Häuser und die Palastanlage sowie das jüdische Viertel. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Das älteste Museum der Stadt Das Museum beherbergt eine der weltweit umfangreichsten Sammlungen mittelalter- licher Malerei sowie Meisterwerke der Bild- kunst vom Barock bis in das frühe 20. Jahr- hundert. Durch die Werke der Fondation Corboud verfügt es über die umfangreichs- te Sammlung impressionistischer und neo- impressionistischer Kunst in Deutschland. Zudem zählt zu dem Bestand des Museums eine bedeutende graphische Sammlung von mehr als 75.000 Blättern aus dem Mittel- alter bis ins 20. Jahrhundert. Farina-Haus Das älteste Unternehmen der Stadt mit Duft von Welt Mit dem Eau de Cologne von Farina be - gann die moderne Parfümerie. Im Jahr 1709 kreierte der Parfumeur Farina den Duft, der die Stadt Köln als Duftstadt weltbekannt machte. Seine Nachfahren in der 8. Generation führen heute das Duft - museum und stellen den berühmten Duft her – nach Originalrezeptur. Das Duftmu- seum bietet bei den täglichen Führungen authentische Einblicke in über 300 Jahre Duftgeschichte. Als Geburtshaus der Eau de Cologne ist es auch ein Teil des ideellen UNESCO-Weltkulturerbes Parfum. Filmforum NRW Bundesweit einzigartiges Modell Mit dem bundesweit einzigartigen Modell eines die Stadtgrenzen übergreifenden Fo- rums bespielen seit Januar 2006 neun Part- ner das Kino im Museum Ludwig. Mitglieder des Filmforums sind derzeit: die Film- und Medienstiftung NRW, der Westdeutsche Rundfunk (WDR), die ifs internationale filmschule köln, die KölnMusik GmbH, der Verbund der freien Filmszene »KinoAktiv« und das Museum Ludwig/die Stadt Köln. Gürzenich Kölns gute Stube Der Gürzenich, der Repräsentationsbau im Herzen Kölns, die »gute Stube« der Stadt, wurde 1447 eröffnet und bietet heute modernste Technik für höchste Ver- anstaltungskultur. Sechs charakteristi - sche Räume unterschiedlicher Größe bie - ten einen würdigen Rahmen für stilvolle Feierlichkeiten, Kongresse, Tagungen und gesellschaftliche Ereignisse für bis zu 1.338 Gäste. Die Kölner lieben »ihren« Gürzenich, nicht nur zu Karneval. St. Maria im Kapitol Kölns größte romanische Kirche St. Maria im Kapitol ist ein Ort der Sinnstif- tung, insbesondere auch vor dem Hintergrund des geschichtsträchtigen Gemäuers, und entfaltet eine besondere Ausstrahlungskraft. Die Kirche hat nur eine kleine territoriale Gemeinde mit etwa 500 Personen, lebt aber wie alle Altstadtgemeinden von Menschen, die aus dem Umland kommen, nicht zuletzt wegen des besonderen liturgischen Raums. Zahlreiche Führungen werden durch ver - schiedene Organisationen angeboten. Wegen der derzeit relativ geringen gottesdienstlichen Nutzung achtet die Gemeinde um so mehr darauf, dass der Raum als geistlicher Ort bewahrt ist. Die Kirchengemeinde sorgt für einen achtsamen Umgang mit dem Bauwerk, das seine hohe Qualität als geistlicher Raum behalten soll. Museumsdienste Köln Vorreiter in der Kulturvermittlung Mit über 20 festen und 90 bis 100 freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt der Museumsdienst zu den führenden Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Der Museumsdienst sorgt mit seinem Programm, an dem jährlich etwa 95.000 Menschen in knapp 5.000 Veranstaltun - gen teilnehmen, für die Vermittlung der Kunst und Kultur in den städtischen Museen. Dabei arbeitet er sowohl für die einzelnen Einrichtungen als auch im Netzwerk mit unterschiedlichen Partne - rinnen und Partnern aus den Bereichen Wirtschaft und kulturelle Bildung. KölnTourismus Köln an alle Welt Die KölnTourismus GmbH ist die offiziel- le Tourismusorganisation für die Stadt Köln und somit erster Ansprechpartner für Besucher aus aller Welt, sowohl für Geschäftsreisende als auch für Freizeit- besucherinnen und -besucher. KölnTou - rismus wirbt weltweit – mit seinen Part - nern – für die Reisedestination und den Kongress-Standort Köln. Ziel ist neben der Steigerung des Images die Positionie- rung Kölns und der angrenzenden Region als attraktive Tourismusdestination und als herausgehobener Kongress-Stand - ort im nationalen und internationalen Markt. KölnTourismus unterhält auf der Via Culturalis das Service-Center für Gäste der Stadt. Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kommunikation für Köln Das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsar- beit verantwortet zentral die Informations- und Medienarbeit der Stadt Köln. In den Ressorts Pressestelle, Öffentlichkeitsarbeit, Events, Verwaltung, Bürgerbüro und On - line-Redaktion sind derzeit insgesamt 42 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Zivilgesellschaftliches Engagement Für die Altstadt Für ein vitales Stadt- und Kulturleben auf der Via Culturalis sorgen nicht nur die öf- fentlichen und kirchlichen Träger mit ihrem breiten Angebot, sondern auch die zivilge- sellschaftlichen Akteure, die sich mit viel Engagement, Fachwissen, Zeit und nicht zuletzt auch mit ihrer Nutzerperspektive einbringen. Vor dem Hintergrund der städ- tebaulichen Genese und Ausrichtung der Via Culturalis sind diesbezüglich das UAA Ungers Archiv für Architekturwissenschaft sowie koelnarchitektur e. V. zu nennen. Weiterhin sind die Bürgergemeinschaft Alt- stadt (vgl. S. 52) sowie – neben vielen wei- teren – der Frauengeschichtsverein am Ma- rienplatz und das CSG Centrum Schwule Geschichte e. V. wichtige Partner in der Quartiersentwicklung. 2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT 2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT 52 53 Kunst und Information im öffentlichen Raum Der kulturelle Erfahrungsraum Via Culturalis ist reich an Baudenkmälern, Kunst im öffentlichen Raum und geschichtlicher Vermittlung über Ge- denktafeln und Infoplaketten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche markan- te und verstecktere archäologische Denkmäler. Die Bürgergemeinschaft Altstadt, Verein zur Förderung einer lebenswerten Altstadt e. V., hat in einer umfangreichen Bestandsaufnahme von März 2018 sämtliche Objek- te und Informationen aus dem kulturellen und künstlerischen Bereich im öffentlichen Raum der Via Culturalis und über diesen hinausgehend er- fasst, gelistet, strukturiert und publiziert. Diese Dokumentation macht die schiere Anzahl, die Diversität und den hohen kulturellen Wert der Ob- jekte sichtbar und schafft so ein Instrument zur vertiefenden Beschäfti - gung mit Kunst und Information im öffentlichen Raum der Via Culturalis. Bürgergemeinschaft Altstadt Die Bürgergemeinschaft Altstadt ist ein seit 1994 be- stehendes Netzwerk, das die Kölner Altstadt auch für kommende Generationen zu pflegen und zu erhalten sucht. Sie fördert vor allem aber auch das soziale Mit - einander einer innerstädtischen Bevölkerung, die sich mit ihrer Stadt identifiziert. Zu ihren Tätigkeitsschwer - punkten zählen Veranstaltungen zur Einwerbung und Übergabe von Spenden, die Auslobung eines Altstadt - preises, die Unterstützung kultureller Projekte, die Er - stellung von Dokumentationen sowie der vielfältige Austausch mit Politik und Verwaltung. Der Erhalt einer lebens- und liebenswerten Altstadt ist das übergreifende Ziel ihres Engagements. Die komplette Dokumentation ist auf der Website der Bürgergemeinschaft einsehbar: www.buergergemeinschaft-altstadt.de 16 historische Objekte 15x Kunst und Gedenken 42 Plaketten und Gedenktafeln 19 Brunnenanlagen 12x Kunst am Bau Archäologische Bodendenkmalpflege | »Das ganze Areal ist archäologisches Fundgebiet, für die Kölner Bodendenkmalpflege bzw. die Stadtarchäologie im Römisch-Germanischen Museum von höchster Rele- vanz. Er erscheint insofern nicht sinnvoll, einzelne Bo- dendenkmäler zu markieren, denn es suggeriert Laien, dass außerhalb der eingetragenen Bodendenkmäler nicht mit archäologischen Befunden zu rechnen ist.« Dr. Marcus Trier, Direktor Römisch-Germanisches Museum/ Amt f. Archäologische Bodendenkmalpflege 2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT 2 ANALYSE | 2.2 IDENTITÄT Abb. 40 Abb. 41 Abb. 42 Abb. 43 Abb. 44 Abb. 45 54 2.3 Auswertung Lebendige öffentliche Stadträume sind in besonderem Maße von ihrer bau- lichen, sozialen und wahrgenommenen Qualität abhängig sowie von den Menschen, die sie nutzen. Sie rufen urbane Aktivitäten und städtisches Leben hervor. Die vorangegangene Analyse gibt Aufschluss über die relevanten In- halte, die vor diesem Hintergrund für die zukünftige Entwicklung der Via Culturalis zu berücksichtigen sind. Für die beiden Themenfelder Stadtraum und Identität werden zwei zentrale Leitsätze formuliert. Den öffentlichen Raum hochwertig gestalten & die Aufenthaltsqualität steigern Mit der gestalterischen und funktionalen Aufwertung des öffentlichen Raums wird die Aufenthaltsqualität der Via Culturalis erhöht, wodurch die Identifikation mit dem Quartier gesteigert wird. Im Rahmen des Bun - desförderprogramms Nationale Projekte des Städte - baus konnten mit den drei baulichen Maßnahmen am Kurt-Hackenberg-Platz sowie den Neugestaltungen der Tunnel Johannisstraße und Gürzenichstraße bedeuten - de Projekte für die Qualifizierung der Via Culturalis auf den Weg gebracht werden. Darüber hinaus definiert das vorliegende Handbuch mit dem Gestaltungsplan für den Gesamtraum Via Culturalis den Rahmen für die Entwicklungen der kommenden Jahre. Das Konzept sieht vor, den Stadtraum samt der ihn begleitenden Plätze aufzuwerten und als räumliches Erleb- nis zu inszenieren, wodurch die geschichtsträchtigen Bau- ten einschließlich ihrer öffentlichen Innenräume ins Blick - feld gerückt werden und der Gesamtraum Via Culturalis erlebbar wird. Neben einer hochwertigen Oberflächengestaltung ist es auch das Stadtmobiliar, wie Bänke und Leuchten, oder die Begrünung, welche den öffentlichen Raum langfristig auf- werten. Aber auch private Investoren sind gefragt, denn eine hochwertige Fassadengestaltung und die Materialität der Hochbauprojekte tragen gleichfalls dazu bei, die Via Culturalis insgesamt zu stärken. 2 ANALYSE | 2.3 AUSWERTUNG Das Quartier authentisch profilieren & Kommunikation und Vielfalt stärken Die Via Culturalis als zentrales Innenstadtquartier war – in vergangenen Zeitphasen wie heute – immer ein durch - mischter, lebendiger Ort: Die Gewerbetreibenden schaf - fen attraktive Angebote im Quartier, Bewohnerinnen und Bewohner sorgen für einen authentischen Alltagsort und die Besucherinnen und Besucher für Publikumsverkehr und eine Außenwirkung von internationaler Strahlkraft. Für ein gleichberechtigtes Neben- und Miteinander ist eine aus - gewogene Mischung der verschiedenen Gruppen von Be- deutung. Besonders sensibel stellt sich hierbei das Verhält- nis zwischen dem Rückgang der Wohnnutzung einerseits und der Ausdehnung bestimmter Tourismusformen an - dererseits dar. Die Nutzungsvielfalt als charakteristisches Identitätsmerkmal der »europäischen Stadt« im Sinne der Leipzig-Charta 2007 gilt es daher zu schützen und bei der weiteren Entwicklung dieses Stadtraums zu berücksichti - gen – auch um die Zukunftsfähigkeit der Innenstadt zu si - chern. Zusätzlich zur Nutzungsmischung definiert sich die Identität der Via Culturalis aber vor allem über ihre unver - gleichliche Dichte an Geschichte und Kultur Kölns, die sich in diesem Stadtraum konzentriert. Gleichzeitig ist die Via Culturalis aber auch ein Ort, an dem sich Stadtgeschichte Tag für Tag fortschreibt – nicht zuletzt durch ihre admi - nistrativen Funktionen aus Vergangenheit und Gegenwart. Die Besonderheit liegt gerade in dieser gegenseitigen Be - dingung von »Geschichte erzählen« und »Geschichte machen« – oder auch »Stadt erzählen« und »Stadt ent - wickeln«. Der Leitsatz beschreibt daher einerseits das Vor- haben, die ober- und unterirdischen Zeitebenen und -spu- ren von zwei Jahrtausenden Stadt- und Kulturgeschichte im öffentlichen Raum sichtbar und begreifbar zu machen. Andererseits beschreibt er die Notwendigkeit für eine identitätsbildende Kommunikation, die den Namen Via Culturalis inhaltlich auflädt und in die Breite trägt. IDENTITÄT | Das Quartier authentisch profilieren und Kommunikation und Vielfalt stärken STADTRAUM | Den öffentlichen Raum hochwertig gestalten und die Aufenthaltsqualität steigern Charaktervolle, mittelalterliche Stadtstruktur mit Gassen und Plätzen | Bedeutende Kirchen und Kulturbausteine als prägende Solitäre, UNESCO-Weltkulturerbe Öffentlicher Raum von motorisiertem Verkehr und mangelnder Gestaltung geprägt | Baulücken und sanierungsbedürftige Gebäude mindern die städtebauliche Qualität Mit der Aufwertung des öffentlichen Raums und der Reduzierung des motorisierten Verkehrs kann die Aufenthaltsqualität deutlich erhöht werden | Durch neue Projekte kann die städtebauliche Qualität gesteigert werden LEITSÄTZE STÄRKEN SCHWÄCHEN POTENZIAL Gewachsenes Stück Stadt mit vorhandenem Nutzungsmix | Reicher und wachsender Kulturbestand an Museen, Denkmälern und Kirchen Übergewicht einzelner Nutzungen; Eventisierung birgt z. B. das Risiko der Unausgewogenheit | Lange Realisierungszeiträume neuer Kulturbausteine und die Vermittlung des Begriffs Via Culturalis Im Rahmen neuer Projekte kann die Nutzungsvielfalt gestärkt werden | Die Via Culturalis kann städtische Identität stiften und Aushängeschild für Köln sein 56 57 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Themen im Detail – Auftaktbereiche Nord und Süd 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig THEMEN IM DETAIL DIE AUFTAKTBEREICHE KOMÖDIENSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT NORDTUNNEL JOHANNISSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT SÜD ERWEITERUNG AUFTAKT SÜD GEBÄUDE PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT NORD PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT SÜD 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig THEMEN IM DETAIL DIE AUFTAKTBEREICHE KOMÖDIENSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT NORDTUNNEL JOHANNISSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT SÜD ERWEITERUNG AUFTAKT SÜD GEBÄUDE PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT NORD PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT SÜD 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig THEMEN IM DETAIL DIE AUFTAKTBEREICHE KOMÖDIENSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT NORDTUNNEL JOHANNISSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT SÜD ERWEITERUNG AUFTAKT SÜD GEBÄUDE PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT NORD PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT SÜD 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig THEMEN IM DETAIL DIE AUFTAKTBEREICHE KOMÖDIENSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT NORDTUNNEL JOHANNISSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT SÜD ERWEITERUNG AUFTAKT SÜD GEBÄUDE PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT NORD PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT SÜD 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig THEMEN IM DETAIL DIE AUFTAKTBEREICHE KOMÖDIENSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT NORDTUNNEL JOHANNISSTRASSE STÄRKUNG AUFTAKT SÜD ERWEITERUNG AUFTAKT SÜD GEBÄUDE PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT NORD PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - AUFTAKT SÜD PRÄGNANTE SCHWÄCHEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM – AUFTAKT NORD PRÄGNANTE SCHWÄCHEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM – AUFTAKT SÜD Umgestaltung Komödienstraße – Lupenraum Masterplan Die hochfrequentierte Straße stellt eine Barriere im Übergang zum Dom dar. Das stadträumliche Bild wird überwie - gend von Tourismusbussen und Souvenir - läden geprägt. Potenzial/Maßnahme: Die Komödien- straße ist ein weiterer Lupenraum des städtebaulichen Masterplans. Im Rahmen dessen werden diese Barrieren gemindert und der Stadtraum aufgewertet. Neugestaltung Tunnel Johannisstraße Der Tunnel Johannisstraße ist ein ver - wahrloster Stadtraum; er wird daher als Wegeverbindung von der Stadtgesell - schaft gemieden. Potenzial/Maßnahme: Die geplante Neugestaltung bringt eine neue räumli - che Qualität bis hin zum Breslauer Platz ein und wertet so diese bedeutende Fuß- und Radwegeverbindung auf. Stärkung Auftakt Nord Der Übergang vom Roncalliplatz zur Straße Unter Goldschmied ist stadt - räumlich nicht eindeutig definiert. Potenzial/Maßnahme: Durch eine re - präsentative Treppenanlage kann ein sol - cher Übergang geschaffen und der nörd - liche Auftakt insgesamt gestärkt werden. Aufwertung Übergang Süd Die stark frequentierte Pipinstraße stellt eine große Barriere im Übergang zwischen Auftakt Süd und dem übrigen Teil der Via Culturalis dar. Potenzial/Maßnahme: Durch eine Umgestaltung und Neustruk- turierung des Straßenquerschnitts im Rahmen des Projekts Ost- West-Achse kann diese Barriere gemindert werden und der Stadt- raum eine dem Ort angemessene Aufwertung erfahren. Stärkung Auftakt Süd Durch einen Niveauversprung ist die Zugänglichkeit zu St. Maria im Kapitol von Seiten der Pipinstraße aktuell nicht gegeben, wo- durch ebenfalls die Wahrnehmbarkeit der Kirche im Stadtraum ge- schwächt wird. Potenzial/Maßnahme: Die geplante Freitreppe in diesem Be - reich verbessert die stadträumliche Situation und stärkt zudem den südlichen Auftakt insgesamt. 2 ANALYSE | 2.3 AUSWERTUNG 2 ANALYSE | 2.3 AUSWERTUNG 1 3 4 5 Schwächen Stärken STÄRKEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM – AUFTAKT NORD 1 Direkte Anbindung an den Hbf. 2 Die Hohe Domkirche ist das Wahr- zeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis. 3 Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei. 4 Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz wertet den Stadtraum auf und vernetzt den Ron- calliplatz mit dem Kurt-Hackenberg-Platz. 5 Kurt-Hackenberg-Platz: Der neue Platz schafft durch großzügige Sitzmög - lichkeiten, Bäume und einen Trinkbrun - nen eine hohe Aufenthaltsqualität. 6 Am Hof: Die großflächige Außengas- tronomie belebt den Platz und schafft einen hochwertigen Seitenzugang. STÄRKEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM – AUFTAKT SÜD 7 Die ÖPNV-Anbindung ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Joseph-Platz sehr gut. 8 Der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqua - lität für Besucherinnen und Besucher. 9 Die Kirche St. Maria im Kapitol ist eine bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich. 1 2 4 5 3 2 1 2 3 4 5 Hbf. 9 8 7 6 7 58 59 4, 91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Themen im Detail – die Mitte Die Hauptachse verbindet die zwei Auftaktbereiche. Sie ist zentraler Bewe- gungsraum der Via Culturalis und wird daher ebenfalls detailliert auf Stärken und Schwächen hin untersucht. LAURENZPLATZLAURENZGITTERGÄSSCHEN ARCHÄOLOGISCHE ZONE THEO BURAUEN-PLATZ QUATERMARKT GÜNTER-WAND PLATZ THEMEN IM DETAIL DIE MITTE Aus den beschriebenen Potenzialen, Defiziten und Maßnahmen ergeben sich folgende Themenschwerpunkte, die im weiteren Verlauf ausgearbeitet werden: 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - DIE MITTE Bodenbelag Stadtmobiliar Außengastronomie Werben und Präsentieren Visuelle Markierungen und Leitsysteme Stadtgrün Begriff der Via Culturalis Kommunikative Kernbotschaften Erscheinungsbild Lenkungsgruppen Kommunikationsmittel Programm und Inhalte LAURENZPLATZLAURENZGITTERGÄSSCHEN ARCHÄOLOGISCHE ZONE THEO BURAUEN-PLATZ QUATERMARKT GÜNTER-WAND PLATZ THEMEN IM DETAIL DIE MITTE Aus den beschriebenen Potenzialen, Defiziten und Maßnahmen ergeben sich folgende Themenschwerpunkte, die im weiteren Verlauf ausgearbeitet werden: 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - DIE MITTE Bodenbelag Stadtmobiliar Außengastronomie Werben und Präsentieren Visuelle Markierungen und Leitsysteme Stadtgrün Begriff der Via Culturalis Kommunikative Kernbotschaften Erscheinungsbild Lenkungsgruppen Kommunikationsmittel Programm und Inhalte LAURENZPLATZLAURENZGITTERGÄSSCHEN ARCHÄOLOGISCHE ZONE THEO BURAUEN-PLATZ QUATERMARKT GÜNTER-WAND PLATZ THEMEN IM DETAIL DIE MITTE Aus den beschriebenen Potenzialen, Defiziten und Maßnahmen ergeben sich folgende Themenschwerpunkte, die im weiteren Verlauf ausgearbeitet werden: 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - DIE MITTE Bodenbelag Stadtmobiliar Außengastronomie Werben und Präsentieren Visuelle Markierungen und Leitsysteme Stadtgrün Begriff der Via Culturalis Kommunikative Kernbotschaften Erscheinungsbild Lenkungsgruppen Kommunikationsmittel Programm und Inhalte LAURENZPLATZLAURENZGITTERGÄSSCHEN ARCHÄOLOGISCHE ZONE THEO BURAUEN-PLATZ QUATERMARKT GÜNTER-WAND PLATZ THEMEN IM DETAIL DIE MITTE Aus den beschriebenen Potenzialen, Defiziten und Maßnahmen ergeben sich folgende Themenschwerpunkte, die im weiteren Verlauf ausgearbeitet werden: 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - DIE MITTE Bodenbelag Stadtmobiliar Außengastronomie Werben und Präsentieren Visuelle Markierungen und Leitsysteme Stadtgrün Begriff der Via Culturalis Kommunikative Kernbotschaften Erscheinungsbild Lenkungsgruppen Kommunikationsmittel Programm und Inhalte LAURENZPLATZLAURENZGITTERGÄSSCHEN ARCHÄOLOGISCHE ZONE THEO BURAUEN-PLATZ QUATERMARKT GÜNTER-WAND PLATZ THEMEN IM DETAIL DIE MITTE Aus den beschriebenen Potenzialen, Defiziten und Maßnahmen ergeben sich folgende Themenschwerpunkte, die im weiteren Verlauf ausgearbeitet werden: 4,91 12,88 Vorschlag Position Musterfeld Konus drehen ! Konus drehen ! Lage unklar ! Die Pipinstraße ist eine große Barriere und trennt den unteren Bereich vom übrigen Teil der Via Culturalis Die Wohnbebauung versperrt die Blickachse auf die Kirche St. Maria im Kapitol Die Kirche St. Maria im Kapitol ist bedeutende romanische Kirche und bildet im Kontext Via Culturalis den südlichen Auftaktbereich Die ÖPNV ist durch die zwei Zugänge auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Josef-Platz sehr gut Der der Lichhof ist sehr ruhig gelegen und daher ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für Besucher Das Laurenzgittergässchen wird als Parkplatz genutzt, ist aber zugleich der einzige öffentliche Platz mit Innenhofcharakter im Gebiet. Die Zugänge sind zudem nur schwer zu erkennen Das derzeit noch vorhandene Parkhaus mindert die Attraktivität der Hauptachse erheblich Der Quatermarkt ist derzeit Parkplatz und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar Versperrter Durchgang ‚In der Höhe‘ Der Laurenzplatz wird derzeit nur als ‚Duchquerungsraum‘ gesehen Die östliche Längsachse wird nicht wahrgenommen, insbesondere im Bereich des Gürzenichs befindet sich kaum ‚öffentliches Leben‘ aufgrund der Büronutzungen im Erdgeschoss Der Bodenbelag des Theo-Burauen Platzes ist denkmalgeschützt und die Platzfläche ist aufgrund des darunterliegenden Prätoriums nicht stark belastbar. Der Platz ist mindergenutzt, könnte jedoch durch ergänzende Gestaltungselemente aufgewertet werden. Das Laurenzgittergässchen ist derzeit Parkfläche und daher mindergenutzt Zugang zum Prätorium ist schwer zu finden Der Entwicklung des Laurenzcarrés erstreckt sich über die Hälfte der Hauptachse und stärkt diese künftig Der Laurenzplatz wird im Zuge des Laurenzcarrés neu entworfen und könnte seine Potenziale (alter Baumbestand und Denkmal) hervorheben und seine Aufenthaltsqualität erhöhen Die Querverbindung zwischen der Schildergasse und der Altstadt wird durch die Neugestaltung der Gürzenichstraße und dem Günter-Wand-Platz gestärkt und kann als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden Quatermarkt hat aus räumlicher Sicht das Potential eines Platzes mit Aufenthaltsqualität Herstellung der Zuwegung ‚In der Höhe‘ Die Erweiterung des Wallraff-Richartz Museums wird künftig die östliche Längsachse stärken Die Entfernung des Parkplatzes ermöglicht einen neuen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und einer neuen Längsverbindung Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine komplett neue Mitte des Gebietes und vervollständigt zum einen die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das jüdische Museum und definiert durch den neuen Augustusplatz den Freiraum Direkte Anbindung an HBF Der Platz ‚Am Hof‘ gewinnt durch die Gastronomie an Aufenthaltsqualität Hohe Dichte an kulturellen Elementen im Auftaktbereich – sowohl Gebäude als auch im Außenraum Die Hohe Domkirche ist das Wahrzeichen von Köln und bildet gleichzeitig den Auftakt für die Via Culturalis Die Neugestaltung des östlichen Domumfeldes trägt zur Stärkung des Stadtraums bei Der geplante Neubau der Historischen Mitte mit dem dazugehörigen Platz schafft eine Vernetzung vom Roncalliplatz zum Kurt-Hackenberg-Platz Kurt-Hackenberg-Platz: Neuer Platz mit Aufenthaltsqualität durch großzügige Sitzmöglichkeiten, Gehölze und Trinkbrunnen sowie Gastronomie Die Komödienstraße bildet aufgrund der hohen Fahrfrequenz eine Barriere Der Tunnel Johannisstraße ist ein Angstraum – dunkel und verschmutzt Die Straße ‚Am Hof‘ trennt den Auftaktbereich vom mittleren Teil –Barriere! Der Auftakt zwischen Roncalliplatz und Hauptachse ist stadträumlich uneindeutig PRÄGNANTE KONFLIKTPUNKTE - DIE MITTE Bodenbelag Stadtmobiliar Außengastronomie Werben und Präsentieren Visuelle Markierungen und Leitsysteme Stadtgrün Begriff der Via Culturalis Kommunikative Kernbotschaften Erscheinungsbild Lenkungsgruppen Kommunikationsmittel Programm und Inhalte PRÄGNANTE SCHWÄCHEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM – HAUPTACHSE Aufwertung Laurenzgittergäßchen Das Laurenzgittergäßchen ist derzeit ein öffentlicher Parkplatz und kann in Bezug auf seine Lage und die vorhande - ne Längsverbindung als mindergenutzt gewertet werden. Potenzial/Maßnahme: Der Wegfall des Parkplatzes würde einen Innenhof mit ho- her Aufenthaltsqualität ermöglichen. Aufwertung Theo-Burauen-Platz Der Platz wirkt trotz seiner Lage im Kon- text Rathaus – Spanischer Bau/Praetorium und angrenzender Gastronomiebetrieb als mindergenutzt und ist wenig belebt. Potenzial/Maßnahme: Eine umfäng - liche Neugestaltung ist nicht möglich, da der Bodenbelag unter Denkmalschutz steht, jedoch ist eine partielle Aufwer - tung durch neue Möblierung/Bepflaste - rung denkbar. Neugestaltung Laurenzplatz Momentan ist der Laurenzplatz aufgrund von mangelndem Stadtmobiliar und gerin- ger Gestaltung als mindergenutzter Platz zu bezeichnen. Potenzial/Maßnahme: Im Zuge der Entwicklung des Laurenz-Carrés könnte der Laurenzplatz neu gestaltet werden, womit man unter Berücksichtigung des alten Baumbestands seine Aufenthalts - qualität deutlich erhöhen würde. Aufwertung Quatermarkt Der öffentliche Bereich am Quatermarkt wird derzeit als Park - platz genutzt und stellt eine mindergenutzte Fläche inmitten des Gebiets dar. Potenzial/Maßnahme: Aus räumlicher Sicht und aufgrund sei- nes Baumbestands hat dieser Bereich großes Potenzial für einen Platz mit Aufenthaltsqualität, insbesondere in Zusammenhang mit einer möglichen privaten Hochbauentwicklung auf dem be - nachbarten Grundstück. Neugestaltung Günter-Wand-Platz Die Gürzenichstraße ist eine stark frequentierte Querverbin - dung der Via Culturalis zwischen Schildergasse und Heumarkt. Jedoch entspricht die bestehende Oberflächengestaltung nicht dem angestrebten Standard. Potenzial/Maßnahme: Durch die geplante Neugestaltung der Gürzenichstraße und des Günter-Wand-Platzes kann dieser be - deutende Stadtraum gestärkt und als Vorreiter für die gesamte Via Culturalis gesehen werden. STÄRKEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM – HAUPTACHSE 1 Laurenz-Carré Die Entwicklung des Laurenz-Carrés bildet den Auftakt aus und trägt zur Stärkung der Hauptachse bei. 2 Verbindung Praetorium und Jüdisches Museum Das Praetorium wird durch die künf - tige Verknüpfung mit dem neuen MiQua besser wahrgenommen. 3 MiQua Der Neubau der Archäologischen Zone bildet eine neue Mitte und vervollstän - digt die Perlenkette der Kirchen und Kulturbausteine durch das Jüdische Museum. 4 Augustusplatz als Zentrum Die Via Culturalis bekommt durch den Augustusplatz in der Archäologischen Zone einen neuen, hochwertigen Frei - raum und bildet daher die neue Quar - tiersmitte. 5 Herstellung der Zuwegung »In der Höhle« Die Entfernung der Hochbeete, die der - zeit den Weg ins Quartier versperren, führt zu einer weiteren Querverbindung und trägt zur Aufwertung der Straße bei. 6 Erweiterung Wallraf-Richartz- Museum & Fondation Corboud Die künftige Erweiterung des Museums trägt zur Stärkung der östlichen Längs - achse bei. 2 ANALYSE | 2.3 AUSWERTUNG 2 ANALYSE | 2.3 AUSWERTUNG 1 1 3 4 5 6 2 2 3 4 5 Schwächen Stärken 1 4 5 2 3 3 KONZEPT — DIE VIA CULTURALIS GESTALTEN 3.1 Das Gestaltungskonzept 3.2 Das Kommunikationskonzept 62 63 3.1 Das Gestaltungskonzept Die Innenstadt ist ein hochfrequentierter Ort und bildet das Zentrum des öffent- lichen Lebens. Hier treffen unterschiedliche Menschen aufeinander und es beste- hen verschiedene Nutzungsanforderungen an den öffentlichen Raum, die sen- sibel austariert werden müssen. Die Via Culturalis betreffend, gilt es gleichzeitig, den Raum selbst mit seinem historischen und kulturellen Gut zu bewahren. Dass es deshalb besondere Anforderungen zur Gestaltung des öffentlichen Raums gibt, steht außer Frage. Um ein geordnetes Erscheinungsbild und ein gemeinsa- mes Miteinander zu gewährleisten und ein Stück weit neu zu erschaffen, wurden Hinweise und Maßnahmen für die Gestaltung des öffentlichen Raums der Via Culturalis erarbeitet, die im Folgenden dargestellt werden. Der stadträumliche Gestaltungsansatz für die Via Cul - turalis verfolgt die Vereinheitlichung der Oberflächen und Reduzierung der Straßenquerschnitte zugunsten einer fahrrad- und fußgängerfreundlichen Erschließung. Gebäude und Plätze werden in ein übergeordnetes »Be- lagspassepartout« eingebunden. Durch diese eigene Handschrift des Freiraums wird das Quartier ablesbar und es wird ein gebührender Rahmen für die vorhan - denen Kulturbauten geschaffen. Die Verwendung von Grauwacke als Material für die Oberfläche gewährleis - tet einen engen Bezug zur angrenzenden Altstadt, wel - che ebenfalls durch diesen Belag geprägt ist. Durch eine Differenzierung der jeweiligen Formate bleibt jedoch die Eigenständigkeit der Via Culturalis erkennbar. Mit dem Ziel, dem Gebiet einen ruhigen Charakter und gleich - zeitig aufgrund seiner historischen Besonderheit eine entsprechende Wertigkeit zuzuweisen, wird auch das Stadtmobiliar vereinheitlicht und zeigt sich vornehm, aber zurückhaltend. In Anlehnung daran ist der Gestal - tungsansatz für die Außengastronomie und das Leit - system entwickelt worden. Grundlegend leiten sich alle Bauweisen und Materialien aus dem Ort selbst oder aus dem vorhandenen Gestaltungshandbuch der Stadt Köln ab. Die Via Culturalis fällt hier als hochfrequentierter Bereich unter die Kategorie »Räume mit internationaler Bedeutung« mit einem besonders hohen Anspruch an die Gestaltung und Instandhaltung. Abweichungen vom Standard sind im Einzelfall in diesem Bereich möglich. Die nachfolgenden Gestaltungsansätze finden zunächst auf der Gürzenichstraße inklusive des anliegenden Gün - ter-Wand-Platzes ihre Anwendung und werden dann sukzessiv auf den gesamten Bereich ausgeweitet. 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT Abb. 46 Gehweg - Straße - Gehweg (Beispiel: Gürzenichstraße) Arkaden - Straße - Arkaden (Beispiel: Unter Goldschmied) Gehweg (Beispiel: Unter Taschenmacher) Gehweg - Straße - Gehweg - Platz (Beispiel: Unter Goldschmied) Gehweg - Platz (Beispiel: Salomonsgasse od. Am Hof) Platz - Gehweg - Straße - Gasse (Beispiel: Kleine Budengasse) Gehweg - Straße - Gehweg (Beispiel: Gürzenichstraße) Arkaden - Straße - Arkaden (Beispiel: Unter Goldschmied) Gehweg (Beispiel: Unter Taschenmacher) Gehweg - Straße - Gehweg - Platz (Beispiel: Unter Goldschmied) Gehweg - Platz (Beispiel: Salomonsgasse od. Am Hof) Platz - Gehweg - Straße - Gasse (Beispiel: Kleine Budengasse) Gehweg - Straße - Gehweg (Beispiel: Gürzenichstraße) Arkaden - Straße - Arkaden (Beispiel: Unter Goldschmied) Gehweg (Beispiel: Unter Taschenmacher) Gehweg - Straße - Gehweg - Platz (Beispiel: Unter Goldschmied) Gehweg - Platz (Beispiel: Salomonsgasse od. Am Hof) Platz - Gehweg - Straße - Gasse (Beispiel: Kleine Budengasse) Gehweg - Straße - Gehweg (Beispiel: Gürzenichstraße) Arkaden - Straße - Arkaden (Beispiel: Unter Goldschmied) Gehweg (Beispiel: Unter Taschenmacher) Gehweg - Straße - Gehweg - Platz (Beispiel: Unter Goldschmied) Gehweg - Platz (Beispiel: Salomonsgasse od. Am Hof) Platz - Gehweg - Straße - Gasse (Beispiel: Kleine Budengasse) Gehweg - Straße - Gehweg (Beispiel: Gürzenichstraße) Arkaden - Straße - Arkaden (Beispiel: Unter Goldschmied) Gehweg (Beispiel: Unter Taschenmacher) Gehweg - Straße - Gehweg - Platz (Beispiel: Unter Goldschmied) Gehweg - Platz (Beispiel: Salomonsgasse od. Am Hof) Platz - Gehweg - Straße - Gasse (Beispiel: Kleine Budengasse) Grauwacke-Standardbelag Plätze (Grauwacke-Standardbelag) Auftaktbereiche Nord/Süd Grauwacke, eigenes Muster Eigenständiger Platzbelag 64 65 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT Ableitung | Ortsprägender Pflasterbelag Straßen Ableitung | Ortsprägender Pflasterbelag Plätze Gehweg – Platz Gehweg – Straße – Gehweg – Platz Gehweg – Straße – Gehweg Arkaden – Straße – Arkaden Gehweg BewegungsraumtypenDurchgehende Verwendung von Grauwackematerial Oberflächen: ein neuer Belag für die Via Culturalis Der Ausbau aller Geh- und Fahrbereiche ist in der Spange zwischen den nördlichen und südlichen Auftaktbereichen durchgehend in Form von Grauwackepflaster vor- gesehen und steht damit in engem Bezug zu der angrenzenden Altstadt. Durch die Festlegung bestimmter Formate bleibt die Eigenständigkeit des Via-Culturalis- Quartiers dabei ablesbar. Der Kurt-Hackenberg-Platz, die Archäologische Zone und der Gülichplatz bestehen bereits oder befinden sich in der Umsetzung. Sie gliedern sich jedoch aufgrund der hochwertigen Grauwacke-Oberfläche sehr gut in die Umgebung ein. Ausschließlich der Theo-Burauen-Platz hat einen Sonderstatus: Die Granitplatten stehen unter Denkmalschutz und der Platz wirkt aufgrund des eigen- ständigen Materials wie eine Intarsie. Der neue Belag der Via Culturalis dient aber nicht nur zum Abstecken des Gebiets. Er trägt auch dazu bei, die Straße optisch zurückzunehmen und die Bewegungs- räume in Gänze fußgänger- und fahrradfreundlicher zu gestalten. Auf eine Abgrenz- ung der Fahrbahn zum Gehweg mit Absperrpollern wird gänzlich verzichtet. Aus diesem Konzeptansatz heraus ergeben sich unterschiedliche Bewegungsraumtypen. Hbf. Pflasterrinne Grauwacke Natursteinpflaster 30/15 cm Natursteinbord Basalt 100/30 cm, OK + 3cm Natursteinbord Basalt 100/30 cm, OK + 3cm Pflasterstreifen Basalt Natursteinkleinpflaster 10/10 cm, 10/15 cm, Reihenverband Pflasterrinne Grauwacke Natursteinpflaster 30/15 cm Standort Mastleuchten Modullum Midi, demontierbar Pflasterbelag Gehweg Grauwacke Natursteinpflaster 15/15 cm mit Abschlusssteinen, diagonaler Kreuzverband (Anschluss an OK Natursteinbord), mit integriertem Leitsystem: Pflasterplatten 60-80/30 cm (Oberfläche in Abstimmung) Pflasterbelag Fahrbahn Grauwacke Natursteinpflaster 30/10 cm mit Abschlusssteinen, Fischgrätverband Pflasterstreifen Grauwacke Natursteinmosaikpflaster 5/7cm, Reihenverband Natursteinbord Granit 100/30 cm, OK + 3cm Pflasterbelag Fahrbahn Grauwacke Natursteinpflaster 30/15cm mit Abschlusssteinen, Diagonalverband (pfeilförmig), ungebundene Bauweise Natursteinbord Granit 100/30 cm, OK + 3cm Standort Mastleuchten Modullum Midi, demontierbar Standort Fahrradbügel Typ: Gotik / Haarnadel Standort Abfalleimer Colonia Plus Lune Pflasterrinne Grauwacke Natursteinpflaster 30,5/15cm Pflasterrinne Grauwacke Natursteinpflaster 30,5/15cm Abschluss Pflasterfläche quadratischer Stein mit Bischofsmütze Abschluss Pflasterfläche quadratischer Stein mit Bischofsmütze Pflasterbelag Gehweg Grauwacke Natursteinpflaster 15/15cm mit Abschlusssteinen, Kreuzverband (Anschluss an OK Natursteinbord), gebundene Bauweise, mit integriertem Leitsystem: Pflasterplatten 60-80/30cm, aus Granit 66 67 Beispiel Straßenquerschnitt In der Via Culturalis sollen die Übergänge zwischen Gehwegen und Fahrbe- reichen auf sensible Art gestaltet werden. Anstelle funktionaler Trennungen soll der öffentliche Raum als zusammenhängende Fläche erlebbar werden. Bauweise und Materialität Auf den Gehwegen ist ein quadratisches Pflasterformat von 15 x 15 cm vorgesehen. Der Kreuzverband verläuft diagonal zur Bewegungsrichtung. Technisch erfolgt der Ausbau in vollgebundener Bauweise. Im Bereich der Fahrbahnen wechselt das Pflasterformat auf 30 x 15 cm. Der Diagonalverband verläuft pfeilförmig zur Fahrbahnmitte. Der Ausbau erfolgt hier in ungebundener Bauweise. Die Fahrbahnen werden beidseitig durch 30 cm breite Bordsteine aus hellgrauem Granit gefasst. Offene Rinnen mit Straßeneinläufen (30 x 50 cm) gewähr- leisten eine wartungsfreundliche Entwässerung. Innerhalb der Fahrbahnen sind sie als seitliche Pflasterrinnen, inner - halb der fußläufigen Bereiche als Rinnenplatte ausgeführt. Der Anschluss an die Fassaden erfolgt durch einen 30 cm breiten Streifen aus Mosaiksteinpflaster, wodurch Vor - sprünge der Gebäude aufgefangen werden können. Barrierefreiheit Durch das geschnittene Pflastermaterial ergibt sich ein ebener Belag mit hohem Nutzungskomfort. Aufgrund der geplanten Bordhöhe von 3 cm sind alle Bereiche des Pla - nungsraums barrierefrei erreichbar. Die Materialwahl ist auf eine kontrastreiche Gestaltung abgestimmt. Die hellen Bordsteine aus Granit setzen sich gegenüber der Grauwacke optisch ab und erleichtern seh- eingeschränkten Personen die Orientierung. Eine zusätz - liche Unterstützung bieten 30 cm breite Leitlinien aus Gra- nit, die bodengleich in den Hauptwegerichtungen verortet werden. An Fußgängerüberwegen werden Bodenindikato- ren (Noppen- und Rippenplatten) gemäß den Vorgaben der DIN-Norm eingebaut. Für die Ausleuchtung der Straßen werden Lichtstelen ein - geplant, die als 6 m hohe Elemente dem Fahrbahnverlauf folgen. In Abstimmung mit dem Arbeitskreis Barrierefrei - heit ist eine besonders helle Ausleuchtung der Gehweg - bereiche vorgesehen. Der Abstand zwischen den Stelen beträgt rund 25 m. Leitlinie, Granitbord-Breite 30 cm, Einbau bodengleich Randstreifen Grauwackepflaster Mosaik 5 x 7 cm Gehweg Grauwackepflaster 15 x 15 cm, Kreuzverband diagonal zur Gehrichtung Fahrbahneinfassung, beidseitig: Bordstein, Granit, 30 x 100 cm, Einbau + 3 cm Rinne, Grauwacke, 30 x 15 cm Fahrbahn Grauwacke- pflaster 30 / 15 cm, im Diagonalverband, pfeil- förmig zur Fahrbahnmitte 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 68 69 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT Ableitung | Ortsprägendes Stadtmobiliar Stadtmobiliar als »Ausstattungsfamilie« In der Via Culturalis entsteht eine »Ausstattungsfamilie« in Anlehnung an den städtischen Standort, jedoch von besonderer Charakteristik. Den Sitzbänken und Leuchtstelen kommt hierbei eine besondere Rolle zu, da sie in unmittel- barem Zusammenhang mit Aufenthaltsqualität und Atmosphäre stehen. Die Materialität des Ortes aufgreifend, findet sich bei diesen beiden Elementen das Thema Messing wieder – sei es bei der Farbgebung der Leuchte oder bei den Stahlrahmen der Natursteinbänke. Die Fahrradbügel und Abfallbehälter nehmen sich demgegenüber gestalterisch zurück. Sie werden dunkelgrau (Farbe DB 703) beschichtet. Abb. 47 Abb. 48 Abb. 49 Abb. 50 KURT-HACKENBERG-PLATZ STANDARD VIA CULTURALIS ARCHÄOLOGISCHE ZONE HEUMARKT 70 71 VERORTUNG DER BÄNKE | Aufgrund der Gebäudedichte und der damit einhergehen - den schmalen Stadträume werden Sitzbänke ausschließlich auf den Plätzen geplant. Nachdem die bestehenden Plätze hinsichtlich ihres Verweilpotenzials untersucht wurden, werden final fünf mögliche Orte definiert. 1 Laurenzgittergässchen 2 Theo-Burauen-Platz 3 Laurenzplatz 4 Quatermarkt 5 Günter-Wand-Platz Sitzbänke Die Bank der Via Culturalis hebt sich bewusst vom Gestaltungshandbuch der Stadt Köln ab. Gleichwohl leitet sie sich durch ihre orthogonale Form und die Materialität aus Grauwacke von den bestehenden Bänken im Quartier ab. Die modulare Bauweise der einzelnen Natursteinblöcke ermöglicht eine standortangepasste Länge und fügt sich daher individuell ein. Zudem ist die Bank symmetrisch gestaltet und daher beidseitig nutzbar. Im Rahmen des Gestaltungskonzepts wurden zwei Bänke skizziert, die in den nächsten Planungsschritten weiterqualifiziert werden: Variante A In der Variante A wird der Natursteinblock durch einen Stahlrahmen mit einem Messingfarbton eingerahmt. Sockel und Armlehnen werden ausschließlich aus der tragenden Konstruktion definiert, weshalb die Bank als ein filigranes, schwebendes Element im Stadtraum wirkt. Sie erinnert an eine Museumsbank, unterstreicht somit den kulturell wert- vollen Ort und verbindet das Innen und Außen. Variante B Der Unterschied in der Variante B liegt vorrangig im Sockel- bereich. Dieser ist etwas niedriger als in Variante A ausge- bildet und wie der Steinblock selbst in Grauwacke gehal - ten. Hierdurch wird die Bank weniger als Möbel, sondern vielmehr in Verbindung mit dem Boden wahrgenommen. Gleichbleibend sind die Stahlarmlehnen mit Messingfarbton im Bereich der notwendigen Steinfugen. KURT-HACKENBERG-PLATZ STANDARD VIA CULTURALIS ARCHÄOLOGISCHE ZONE HEUMARKT Kurt-Hackenberg-Platz Auf dem Kurt-Hackenberg-Platz befin- den sich 22 m lange Sitzelemente aus Grauwacke. Die modularen Steinele- mente sind orthogonal in unterschiedli- chen Höhen angeordnet, wodurch eine skulpturale Anmutung erzeugt wird. Archäologische Zone In der Archäologischen Zone sind Beton- sitzbänke mit einer Natursteinverblendung (Höhe: 45 cm, Breite: 80 cm) in unter- schiedlichen Längen geplant. Ihre Armleh- nen bestehen aus Messing in unterschied- lichen Abständen auf der Sitzfläche. Heumarkt In unmittelbarer Nähe des Heumarkts befinden sich auf dem Elogiusplatz und dem Hermann-Joseph-Platz jeweils sechs Kuben aus Grauwacke mit den Maßen 50 x 50 x 50 cm. Sie dienen als gestalte- risches Element und Sitzgelegenheit. 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 80 x 80 80 x 80 80 x 150 80 x 150 770 cm 770 cm 80 cm 80 cm 37 cm 30 cm 8 cm 15 cm Variante B Variante A 1 2 3 4 5 72 73 Leuchten, Fahrradständer, Abfallbehälter Leuchten, Fahrradständer und Abfallbehälter gehören zum Basis-Stadtmobiliar. Für die Via Culturalis gilt es, eine Balance zwischen Funktion und gestalteri- schem Anspruch unter Berücksichtigung der Vorgaben des Gestaltungshand- buches der Stadt Köln auszuloten. Leuchten Die Ausleuchtung der Via Culturalis erfolgt mittels sechs Meter hoher Stelen des Typs ModulLum der Firma Schréder. Die modulare Bauweise ermöglicht eine maximale Flexibi- lität bei der Lichtstärkenverteilung sowie die Nutzung von Zusatzfunktionen. So können wichtige Bereiche, z. B. Plätze oder Fassaden, über Akzentbeleuchtungen hervorgehoben werden. Wei - tere Möglichkeiten sind der Einsatz von Überwachungs - kameras, Lautsprechern, WLAN und die Integration von Ladestationen für E-Fahrzeuge. Aufgrund dieser verschiedenen Funktionen, die der Stele auch tagsüber eine besondere Bedeutung geben, sieht das Gestaltungskonzept für das Raumelement einen messing- farbenen Anstrich vor, der einerseits technisch den Anfor- derungen der Standardfarbe DB 703 mit Eisenglimmer entspricht und sich andererseits hinsichtlich seiner Anmu- tung in die Umgebung einfügt. Fahrradständer und Abfallbehälter Da das gesamte Gebiet von engen Gassen geprägt ist, wer- den Fahrradständer künftig ausschließlich auf den Plätzen verortet, mit Ausnahme der Gürzenichstraße. Hier besteht ein großzügiger Straßenquerschnitt, sodass Fahrradständer entlang der Fahrbahn gruppiert werden können. Im Sinne einer einheitlichen Ausstattungsfamilie sowie eines hochwertigen Quartierscharakters weichen Fahrradständer und Abfallbehälter vom Standard ab, finden aber über die Farbgebung dennoch einen Bezug zum Gestaltungshand- buch. Der Anstrich erfolgt in der Standardfarbe DB 703 mit der Option, das Thema Messing in Teilen einzubringen. Grundsätzlich sind sämtliche Einbauten demontierbar, um weiterhin allen veranstaltungstechnischen Anforderungen gerecht zu werden. Zudem handelt es sich bei den hier vor- gestellten Modellen für Fahrradständer und Abfallbehäl - ter, wie bei den Bänken, um einen Arbeitsstand, der in den nächsten Planungsschritten weiterqualifiziert wird. Leuchtstelen Typ: ModulLum Farbe: DB 703 Firma: Schréder Fahrradständer Typ: Gotik Farbe: DB 703 Firma: Gutzeit Metallbau Abfallbehälter Typ: Müllbehälter Colonia Plus Firma: LUNE Leuchtstelen Typ: ModulLum Farbe: Messing-Farbanstrich nach Bemusterung Firma: Schréder Fahrradbügel Typ: befindet sich in der Qualifizierung Farbe: DB 703 Firma: befindet sich in der Qualifizierung Abfallbehälter Typ: befindet sich in der Qualifizierung Farbe: DB 703 optional mit Messingapplikation Firma: befindet sich in der Qualifizierung Variante BVariante A GESTALTUNGSHANDBUCH VIA CULTURALIS 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT + + Werbung + + Werbung + + Werbung + + Werbung + + Werbung + + Werbung RAL 7039 RAL 7040 RAL 9001 RAL 3028 RAL 7046 RAL 7038 RAL 9002 RAL 3012 RAL 7045 RAL 7047 RAL 9003 RAL 7043 RAL 7042 RAL 7044 RAL 3013 74 75 Außengastronomie und Gewerbe: Gestaltungsgrundsätze Das Erscheinungsbild der Außengastronomie prägt die Identität des öffentlichen Raums und kann dazu beitragen, dass das Quartier als ein harmonischer und attraktiver Ort erlebt wird. Im Kontext der Via Culturalis ist es wichtig, dass die einzelnen Elemente nicht in Konkurrenz zu den kulturellen Gebäuden ste- hen und dass durch ihre authentische Materialität und dezente Farbgebung langfristig die Qualität im öffentlichen Raum gewährleistet ist. Im Hinblick auf eine dem Ort angemessene, hochwertige Gestaltung sollten daher für alle Außenelemente Farben aus dem folgenden Spektrum, verwendet werden. Tische, Stühle und Schirme Tische, Stühle und Schirme bedürfen in der Via Culturalis einer hochwertigen, einheitlichen Gestaltung. Die folgenden Unterkapitel sind als Empfehlung zur Form, Anordnung und Materialität zu verstehen. Ableitung | Ortsprägende Gestaltung Allgemein anwendbare Farben | Sonderfarben (nur für Schirme) Materialität | Tische und Stühle • Massivholz, Metall, Aluminium, hochwertiger Kunststoff, Rattan oder in Kombination Materialität | Schirme • Gestell aus Holz oder Metall • Ausschließlich witterungsbeständige Textilschirme mit matter Beschichtung • Bodenhülsen als Schirmständer, alternativ: hochwertiger Schirmständer • Unifarben Form und Anordnung | Tische und Stühle • Einzelstühle anstelle von Bänken • Werbefreie Tische und Stühle • Blendfreie Oberfläche • Einheitliche Tische und Stühle innerhalb eines Gastronomiebetriebs • Beachtung bestehender Achsen bei der Anordnung der Tische und Stühle Form und Anordnung | Schirme • Maximale Größe: 4,00 x 4,00 m • Werbefreie Schirme (ausgenommen ist der Gaststätten- name), maximale Überdeckung: 3/4 der genehmigten Fläche • Vorzugsweise ohne Volant • Einheitliche Schirme innerhalb eines Gastronomiebetriebs 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT Abb. 51 Abb. 55 Abb. 59 Abb. 52 Abb. 56 Abb. 60 Abb. 53 Abb. 57 Abb. 61 Abb. 54 Abb. 58 Abb. 62 + + Werbung 76 77 Markisen und Vordächer Allgemein sind Markisen und Vordächer dezent zu verwenden, da sie in klein- teiligen Stadträumen wie der Via Culturalis dazu führen können, dass der Raum beengt wirkt. Daher gibt es im Folgenden einige Empfehlungen, die beachtet werden sollten. Form und Anordnung • Vorzugsweise Markisen anstatt Vordächer • Anpassung in Form und Farbe an das Gebäude • Einheitliche Markisen pro Gebäude • Keine Verwendung von Seitenteilen und die Gewährleistung der Ein- und Ausfahrbarkeit • Anbringungsort nur im Erdgeschoss innerhalb der Fensterlaibungen oder unmittelbar über dem Fenster in entsprechender Breite • Maximale Ausladung: 1,50 m, maximale Höhe des Volants: 0,20 m • Lichte Höhe zwischen Boden und Markise: mindestens 2,50 m • Dezente Aufbringung des Lokalnamens, vorzugsweise auf Volant, ansonsten werbefrei Materialität • Stoff, reflexionsfrei und mit matter Oberfläche • Unifarben und in Abstimmung mit der Farbe der Fassade Einfriedung durch Begrünungselemente Generell sind Einfriedungen im Sinne des offenen Charakters nicht erwünscht und sollten daher nur nach kritischer Betrachtung verwendet werden. Kom- men sie zum Einsatz, sollten lediglich mobile Pflanzkübel mit folgender Beach- tung aufgestellt werden. Form und Anordnung • Mobile Begrünungselemente anstatt Zäunen oder ähnlichem Sichtschutz • Lineare Anordnung • Abstände (lichte Breite) der einzelnen Pflanzgefäße: 1,50 m • Maximale Höhe des gesamten Pflanzkübels: 1,50 m • Pflanzgefäße pro Gastronomiebetrieb entweder rund oder quadratisch, max. Ø: 0,80 m • Einheitliche Auswahl der Pflanzen pro Gastronomiebetrieb • Werbefreie Pflanzgefäße • Einheitliche Auswahl der Pflanzen pro Gastronomie Materialität • Naturstein oder Metall • Bei Naturmaterialien: Verwendung der Eigenfarbe 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 1. OG EG 1,50 m 0,2 m 2,5 m Abb. 63 Abb. 64 Abb. 65 Abb. 66 Abb. 66 SCHRIFTZUG ÜBERGANGSBEREICHE PLÄTZE 78 79 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT Leitsysteme und Werbung: Gestaltungsgrundsätze Da Werbung weder Ortsbild und Charakteristik noch die Architektur der Ge- bäude maßgeblich verändern darf, ist sie in Bezug auf Abmessung, Aus- gestaltung und Anbringungsort dem Gebäude und dem Straßenraum unter- zuordnen. Werbung dient als Informationsträger für das Angebot und die Nutzung innerhalb des betreffenden Gebäudes. Gut gestaltet, kann sie die Inter- aktion zwischen innen und außen auf positive Art fördern. In Ergänzung zu der geltenden Werbesatzung vom 16.04.2002 für die Bereiche Dom, Rheinufer, Heumarkt, Gürzenich und Marspfortengasse sind zusätzliche Emp - fehlungen für eine einheitliche und hochwertige Gestal - tung formuliert. Im Fokus stehen hierbei insbesondere Farbe, Form, Materialität und Anzahl der Werbeträger. Im Zusammenhang mit den bedeutenden Gebäuden im Quartier, wie Kirchen und Museen, soll der Freiraum ruhig erscheinen. In Zuge dessen wird auf Werbeträger (Vitrinen, Litfaßsäulen) im Freiraum gänzlich verzichtet. Werbung soll nur als Eigenwerbung dienen und möglichst an der Fassade platziert werden. Wie auch beim Stadtmobiliar orientiert sich das Leitsystem am Bestand und damit am Charakter der Via Culturalis. Da die Themen Werben und Präsentieren ähnliche Handlungsfelder sind, sollte es hier zur Einhaltung des übergeordneten Ziels, das Quartier ru - hig und einheitlich zu halten, Überschneidungen geben. Im Zuge dessen sind sämtliche Beschriftungsformen aus Messing oder einer Anmutung dessen vorgesehen. Zudem sollen möglichst alle Beschriftungstypen auf bereits vor - handenen Elementen sein, um so wenig zusätzliche Stelen wie möglich zu erzeugen. Darüber hinaus gelten folgende Ansätze für die unterschiedlichen Kategorien: Auftaktbereiche • Anbringung des Schriftzuges »Via Culturalis« an den Auf- taktschwellen der Querverbindungen in angegebener Form Straßen • Straßennamen befinden sich immer direkt auf der Fas - sade auf den im Beispiel gezeigten Schildern • Anbringungsort jeweils am Straßenanfang und -ende sowie an wichtigen Kreuzungen Plätze • Schriftzüge als einzelne Messingbuchstaben in angegebener Form • Pro Platz ein Schriftzug Ableitung | Ortsprägende Gestaltung Visualisierung | Auftaktbereiche Umsetzung | Straßen und Plätze 15 cm 15 cm 20 cm 18 cm 30 cm5 cm2 cm 5 cmBis 80 cm Bis 100 cm 100 cm Abb. 67 Abb. 71 Abb. 75 Abb. 77 Abb. 68 Abb. 72 Abb. 69 Abb. 73 Abb. 76 Abb. 70 Abb. 74 RAL 1019 RAL 1020 RAL 1024 RAL 1000 RAL 1001 RAL 1002 RAL 1013 RAL 1014 RAL 1015 RAL 9001 RAL 9002 RAL 9018 RAL 9010 RAL 9016 RAL 9003 80 81 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT Vorschriften aus vorhandener Satzung Im Folgenden werden die bestehenden Vorgaben aus der Werbesatzung im Bereich zwischen Dom, Rheinufer, Heumarkt, Gürzenich und Marspfortengasse vom 16.04.2002 (Überarbeitung 13.01.2006) dargestellt. Zusätzliche Empfehlungen für die Via Culturalis Die zusätzlichen Vorgaben richten sich auf gestalterisch einheitliche Schrift- züge an den Fassaden sowie dazu passende Ausleger und Hinweisschilder. Ziel ist es, Leitsysteme und Werbung mit den Gestaltungsrichtlinien des Stadt- mobiliars zu verknüpfen. Form und Anordnung | Schriftzüge • Schriftzüge als Einzelbuchstaben oder zusammenhängend • Anbringung an der Fassade entweder durch direkte Ver- schraubung oder mit zurückhaltender Unterkonstruktion • Die Schriftart ist frei wählbar • Ein Schriftzug pro Betrieb und Fassadenseite Form und Anordnung | Ausleger • Rechtwinklige Anbringung an Fassade, max. Breite: 1,00 m • Aufhängekonstruktion möglichst filigran • Ein Ausleger pro Fassadenseite und Betrieb Hinweisschilder für freie Berufe • Gemeint sind Ärztehäuser, Büros oder Ähnliches • Einheitliche Schilder pro Gebäude • Anbringung direkt auf der Fassade • Werbefläche pro Betrieb: 40 x 50 cm • Einheitliche Schriftgröße und -art pro Gebäude (gedruckt oder graviert) Materialität • Metall oder metallisch beschichtetes Acryl Farbschema • Verwendung der hier dargestellten Farben oder in Anlehnung an diese • Pro Elemente jeweils nur eine Farbe WERBUNG 1. OG 1. OG EG Lokal 01 Lokal 02 EG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG max. 1/3 des Gebäudes 0,5 m 1,5 m 2,5 m 0,2 m 1,0m 0,25m 1,0m² 1. OG EG 1,2 m 2,5 m WERBUNG 1. OG 1. OG EG Lokal 01 Lokal 02 EG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG max. 1/3 des Gebäudes 0,5 m 1,5 m 2,5 m 0,2 m 1,0m 0,25m 1,0m² 1. OG EG 1,2 m 2,5 m WERBUNG 1. OG 1. OG EG Lokal 01 Lokal 02 EG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG max. 1/3 des Gebäudes 0,5 m 1,5 m 2,5 m 0,2 m 1,0m 0,25m 1,0m² 1. OG EG 1,2 m 2,5 m WERBUNG 1. OG 1. OG EG Lokal 01 Lokal 02 EG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG max. 1/3 des Gebäudes 0,5 m 1,5 m 2,5 m 0,2 m 1,0m 0,25m 1,0m² 1. OG EG 1,2 m 2,5 m WERBUNG 1. OG 1. OG EG Lokal 01 Lokal 02 EG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG max. 1/3 des Gebäudes 0,5 m 1,5 m 2,5 m 0,2 m 1,0m 0,25m 1,0m² 1. OG EG 1,2 m 2,5 m WERBUNG 1. OG 1. OG EG Lokal 01 Lokal 02 EG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG max. 1/3 des Gebäudes 0,5 m 1,5 m 2,5 m 0,2 m 1,0m 0,25m 1,0m² 1. OG EG 1,2 m 2,5 m WERBUNG 1. OG 1. OG EG Lokal 01 Lokal 02 EG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG max. 1/3 des Gebäudes 0,5 m 1,5 m 2,5 m 0,2 m 1,0m 0,25m 1,0m² 1. OG EG 1,2 m 2,5 m WERBUNG 1. OG 1. OG EG Lokal 01 Lokal 02 EG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG WERBUNG max. 1/3 des Gebäudes 0,5 m 1,5 m 2,5 m 0,2 m 1,0m 0,25m 1,0m² 1. OG EG 1,2 m 2,5 m Keine wechselnden oder bewegten Sichtflächen oder ent - sprechende Beleuchtung (einschl. Lichtprojektionen) Werbeanlagen dürfen nur zwischen Erdgeschoss und Unter- kante der Fenster des 1. Obergeschosses angebracht werden Fenster und Schaufensterflächen dürfen weder teilweise noch vollständig verdeckt werden Keine Werbeanlagen an Brückenanlagen, Böschungsmauern, Einfriedungen, Erkern, Balkonbrüstungen und Schornsteinen Schriftzüge dürfen nicht auf andere Gebäude übergreifen Max. Ausladung bei Schildern: 0,25 m, ausgenommen sind Hinweisschilder für Gaststätten bis zu einer Größe von 1,0 m² (Aufhängekonstruktion ist ausgenommen) Keine akustisch unterstützten Werbeanlagen Grundsätzlich: nur bis zu 1,0 m² zusammenhängender Fläche, außer bei Schriftzügen aus Einzelbuchstaben an der Fassade mit einer max. Höhe von 0,5 m Max. 1/3 des Gebäudes 0,5 m Abb. 78 Abb. 79 Abb. 80 Abb. 81 82 83 Abb. 88 Stadtgrün Der Charakter von Altstadt und Via Culturalis ist vorrangig steinern. Baum- pflanzungen sind eher gebündelt und überwiegend auf den Plätzen vor- zufinden, wodurch das Thema Stadtgrün eine untergeordnete Rolle spielt. Dennoch wird aus gestalterischen und stadtklimatischen Gründen der punk- tuelle Einsatz von Gehölzen auch bei den künftigen Planungen vorgesehen. Anforderungen Bei der Auswahl stellt der Zierwert ein wichtiges Krite- rium dar, aber auch die Bestandsgehölze und die An - forderungen aufgrund klimatischer Veränderungen und der damit einhergehenden Hitzeperioden müssen be - rücksichtigt werden. Insbesondere ist hier die Platane zu nennen, die mehrfach im Gebiet zu finden ist, sowie die jüngst gepflanzten japanischen Schnurbäume »Sophora japonica« auf dem Kurt-Hackenberg-Platz, die bereits den klimatischen Anforderungen gerecht werden. Als Heraus - forderung sind darüber hinaus die erschwerten Standort - bedingungen durch den stark versiegelten Stadtraum zu werten. Aus den verschiedenen Anforderungen heraus er- gibt sich folgende Matrix. Klimatische Faktoren • Natürliche Verdunstung (z. B. klein gefiederte Blätter) • Hitze- und trockenbeständig • Erhöhte Strahlungsenergie • Starkregen/Staunässe • Nährstoffarmut Städtische Faktoren • Hoher Versieglungsgrad • Streusalz- und Öleintrag • Beschädigungen durch KFz • Eingeschränkter Wurzelraum • Vorgaben Gehölzliste Stadt Köln Zierwert • Blütenfarbe • Früchte • Herbstfärbung • Wuchsform Auswahl Gehölze Die nachstehend aufgelisteten Gehölze sind ein Zusam - menspiel aus der GALK-Straßenbaumliste und der Kölner Straßenbaumliste 2014. Sie gehören zu den klimatoleran - ten Stadtbaumarten und entsprechen den genannten An- forderungen. Die Liste ist als Auszug bzw. Ergänzung zu den bestehen - den Gehölzen zu sehen. Gehölze als Hochstamm vorrangig für Straßen- und Bewegungsräume • Acer freemanii, »Autumn Blaze« • Fraxinus angustifolia, »Raywood« • Gleditsia triacanthos, »Skyline« • Gleditsia triacanthos, »Sunburst« (vgl. Abb. 85) • Ostrya carpinifolia • Celtis australis • Platanus acerifolia • Quercus cerris • Quercus frainetto • Tilia tomentosa und »Brabant« Mehrstämmige Gehölze, vorrangig für Plätze und Beete • Acer buergerianum • Acer monspessulanum • Amelanchier lamarckii (vgl. Abb. 86) • Cercis siliquastrum • Parrotia persica • Acer rubrum • Nyssa sylvatica • Robinia pseudoacacia, »Bessoniana« • Sophora japonica Baumscheiben Baumscheiben werden weiterhin kreisrund ausgebildet und durch ein Stahlband zum Pflaster hin abgegrenzt. Ø300 Ø300 Ableitung | Ortsprägendes Gehölz Beispiel | Gehölze als Hochstamm Visualisierung | Baumscheiben Beispiel | Mehrstämmige Gehölze 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT Abb. 82 Abb. 83 Abb. 84 Abb. 85 Abb. 86 Abb. 87 Abb.87 Abb.88 84 85 Anwendungsbeispiel Gürzenichstraße Die Visualisierung zeigt den Günter-Wand-Platz mit der angrenzenden Gürzenichstraße und damit beispielhaft das künftige Erscheinungsbild der Via Culturalis. Der einheitliche Bodenbelag beruhigt den Stadtraum. Die hochwertige Gestaltung des Mobiliars, insbesondere die Via-Culturalis- Bank, betont die Besonderheit des Quartiers. Es entsteht ein Stadtraum von besonderer Aufenthaltsqualität. 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.1 DAS GESTALTUNGSKONZEPT Abb. 89 Legende Gesamtplan Via Culturalis Bereiche in Planung/Umsetzung und bestehende Bereiche ohne Handlungsbedarf Neue Oberfläche der Via Culturalis in Grauwacke Potenzialfläche: städtebaulicher Masterplan Innenstadt Gestaltungsplan Gesamtraum Unter Berücksichtigung künftiger Hochbauprojekte Abb. 90 Abb.90 3. Mentalität (Einzigartige) Differenzialwerte (Besondere) Kernwerte 2. Stadtkultur1. Stadtbild DREI DISKUSSIONSGRUPPEN IN DER LENKUNGSGRUPPE MASTERPLAN KÖLN WERTEPYRAMIDE Authentisch strahlend | mystisch charmant | verbindend mehrdimensional kulturhistorisch Gemeinschaftlich | zukunftsweisend identitätsstiftend | kulturell kompetent qualitätsvoll | empathisch | pulsierend Einladend | urban | zeitgenössisch | lebendig offen | weltoffen | autofrei | wertschätzend übersichtlich | bildend | ernsthaft spannend | gewachsen | qualitätsvoll (Selbstverständliche) Substanzwerte Schwarz Weiß Light Cyan Curious Blue Magenta Bossanova Typ: ModulLum Farbe: Farbanstrich Messing nach Bemusterung Firma: Schréder Variante B DB 703 mit Messingapplikation Variante A DB 703 Typ: befindet sich in der Qualifizierung Farbe: DB 703 Firma: befindet sich in der Qualifizierung Typ: befindet sich in der Qualifizierung Farbe: DB 703, optional mit Messingapplikation Firma: befindet sich in der Qualifizierung Variante A Variante B Gesamtbild GT Sectra regular italic Schriftfamilien Die Via-Culturalis-Bank Leuchtstelen Farben Brown bold regular light V I A V I A Abfallbehälter Fahrradbügel KeyvisualBildmarke Wortmarke Schilder Straßen und Plätze 95 3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT 3.2 Das Kommunikationskonzept Via Culturalis etablieren In der Förderperiode 2017 – 2018 wurde dieses Kommunikationskonzept für die Via Culturalis prozesshaft und partizipativ entwickelt, relevanten Akteuren vorgestellt und medial – sukzessive – umgesetzt. Für die Via Culturalis wurde ein Erschei- nungsbild kreiert, auf dessen Grundlage diverse Medien von Printprodukten über Social-Media-Kanäle bis hin zur Smartphone-App ins Leben gerufen wurden. Visuelle Dokumentationen, darunter ein Drohnenfilm, diverse Fotostrecken und ein Imagefilm, begleiteten öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, wie z. B. den Tag der Städtebauförderung im Mai 2018. Themenorientierte Netzwerke zu den Feldern »Kultur und Identität« sowie »Gewerbe und Gastronomie« wurden ein- gerichtet und Kommunikationsflüsse für eine langfristige Zusammenarbeit etabliert, um so Gehalt und Potenzial der Via Culturalis von »innen nach außen« zu kehren. Ins - gesamt entstand ein vielseitiges Instrumentarium für die Kommunikation der Via Culturalis, das den Netzwerk- charakter des Projekts in den Fokus stellt und auf dem fortan aufgebaut werden kann. Zielstellungen Die fortwährende bauliche Entwicklung des Quartiers zum einen sowie die Vielgestaltigkeit und Exzellenz der hier beheimateten Institutionen bezeichnen die Leitplanken für das nachhaltig angelegte Kommunikationskonzept. Grundsätzlich werden zwei komplementäre Ziele verfolgt. 1. Über die qualitätsorientierte Entwicklung der Via Culturalis kontinuierlich zu informieren: Die vielseitigen baulichen Aufwertungen im Quartier vom Tunnel Johan - nisstraße, über die Historische Mitte bis hin zur Freitrep - pe bei St. Maria im Kapitol gilt es unter dem Begriff Via Culturalis zu bündeln und zu profilieren. → Eine besondere Herausforderung stellt hierbei die Kommunikation über einen weit in die Zukunft reichenden Prozess dar – schließlich sind das MiQua oder aber – noch ferner – die Historische Mitte Projekte, die noch einigen Vorlauf be- anspruchen. 2. Die Akteure vor Ort nachhaltig zur Ausprägung einer kommunikativen Identität zu aktivieren: Die vielfältigen kulturellen und künstlerischen Inhalte aus Vergangen - heit und Gegenwart gilt es durch die Ansprache und Beteiligung der Anrainerinnen und Anrainer auf der Via Culturalis zu bündeln und zu einer Quartiersidentität zu verdichten. Die Steuerung und Gestaltung der Kommuni - kation ist maßgeblich eine kuratierende Leistung, mittels derer man die in Kapitel 2.2 vorgestellten Akteure adres - siert und ihre Interessen moderiert und zusammenführt – schließlich sind sie es, welche die Via Culturalis ausma - chen. → In den Fokus zu nehmen gilt es auch hier die zeitli- che Dimension im Verbund mit der räumlichen Konstante: Auf 800 Metern bilden die Institutionen und Orte auf der Via Culturalis 2.000 Jahre Stadtgeschichte ab, eine abso - lute Einzigartigkeit in Deutschland. Wertepyramide und Corporate Design Ausgangspunkt für die Implementierung der zwei be- nannten Kommunikationslinien – »informieren« und »aktivieren« – ist ein verbindendes Erscheinungsbild. Für dessen Kreation wurde ausgehend von Grundlagen aus dem Masterplanprozess und Folgeplanungen im Rah - men der Lenkungsgruppensitzung Masterplan am 3. April 2017 ein Werte-Workshop zur Quartiersidentität durch - geführt, bei dem unterschiedliche Sichtweisen auf das Quartier aufgenommen, interpretiert und synthetisiert wurden. In den Feldern (1) »Stadtraum – die Via Cultura - lis als Planungsraum«, (2) Stadtkultur – die Via Culturalis als Kultur- und Freizeitangebot« und (3) »Mentalität – die Via Culturalis als Lebens- und Arbeitsraum« wurden die Facetten der Via Culturalis charakterisiert und bewertet. Das entstandene Corporate Design basiert in Formgebung und Farbwahl auf den herausgearbeiteten Werten und schafft so authentische Wiedererkennung für das Quartier und seine Entwicklung. aktuelle Planungen und Beschlüsse teilt (insbesondere im Hinblick auf bauliche Entwicklungen, aber auch auf inhaltliche Planungen und Projekte) die Weiterentwicklung und Themensetzung der Kommunikation der Via Culturalis vorsieht eine gemeinsame Ideen- und Themenfindung für Veranstaltungen und Projekte zum Thema respektive auf der Via Culturalis betreibt 96 97 Kernbotschaften vermitteln Die Zielstellungen werden durch nachstehende Kernbotschaften transportiert, welche sowohl nach innen, in Richtung der Beteiligten, als auch nach außen, in Richtung Stadtgesellschaft, Touristen und Medienlandschaft, formuliert werden. Zusammengefasst werden diese Kernbotschaften durch den Claim »Stadt Kultur Geschichte«, der die Qualitäten, aber auch die Besonderheit der Via Culturalis im Vergleich zu anderen Kulturquartieren herausstellt: Sie ist gelebter urbaner Raum mit einer hohen Nutzungsvielfalt, der zudem auch durch seine Entdeckung und Benennung durch O. M. Ungers eine städtebauliche Rezeption erfährt. Die Via Culturalis verfügt weiterhin selbstredend über einen bemerkenswerten kulturellen Reichtum und wacht über 2.000 Jahre Geschichte – so weit kann keine andere Millionenstadt in Deutschland auf die eigene Historie zurückblicken. Die Kernbotschaften, und im Rahmen dessen Begriff und Erscheinungsbild der Via Culturalis, gilt es auch in Zukunft nicht allein mittels medialer Eigenprodukte der Via Culturalis in die Breite zu tragen. Auch durch Hinterlegung der Kernwerte in die Kommunikation Dritter erlangt das Gesamtbild Wiedererkennungswert, der Name wird zum geflügelten Wort. Hierfür sind insbesondere die Multiplikatoren relevant, die das Kulturquartier an die Kölner Stadtgesellschaft herantragen, aber auch über die Stadt und das Umland hinaus die Via Culturalis kommunizieren. DIE VIA CULTURALIS IST EIN ALLEINSTELLUNGSMERKMAL FÜR KÖLN. | DIE VIA CULTURALIS IST EINE KONTINUIERLICHE GESCHICHTE. | DIE GESCHICHTE DER VIA CULTURALIS IST SEIT JEHER VIELSCHICHTIG UND VIELSTIMMIG. | DIE VIA CULTURALIS IST EIN STÄDTISCHER ERFAHRUNGSRAUM. | DIE VIA CULTURALIS BIETET KÜNFTIG HOHE AUFENTHALTSQUALITÄT. Netzwerk Via Culturalis verstetigen Für die Entwicklung und Etablierung der Via Culturalis als kulturellen Erfahr- ungsraum mit gegenwärtig immenser baulicher Entwicklung war und ist die Einbindung unterschiedlicher beteiligter Gruppen relevant. Zu nennen sind die Bereiche Handel und Gewerbe, Bau und Eigentum sowie insbesondere Kul- tur, Kirche und Denkmal. Im Rahmen des Förderzeitraums hat das Projekt- team Netzwerkgespräche mit den verschiedenen Institutionen sowie den Be- teiligten aus Handel und Gewerbe durchgeführt, die künftig einen Arbeitskreis bilden sollen, der Der Arbeitskreis tagt bestenfalls zweimal jährlich und wird von städtischer Seite vorbereitet und moderiert werden. Ein interner E-Mail-Verteiler informiert und aktiviert die Schlüsselakteure auf der Via Culturalis. Hierüber werden Gesprächsrunden abgestimmt und rele- vante Informationen frühzeitig vermittelt. Der interne E-Mail-Verteiler wird als dialogisches Format aufgesetzt, das idealerweise sämtliche Beteiligte nutzen. 3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT Abb. 94 98 99 Exkurs: Tag der Städtebauförderung 2018 | Erste Bewährungsprobe der Netzwerkbildung und der allgemeinen Kommunikation war der Tag der Städte - bauförderung 2018 als wichtige Zielmarke, durch welche die exemplarische Zusammenwirkung der verschiedenen Beteiligten der Via Culturalis getestet wurde. Ziel war, die verschiedenen Akteure in die Gestaltung dieses Ter - mins einzubeziehen und anhand dessen die Potenziale der Via Culturalis reziprok sichtbar zu machen. Mit Fotografie und Film präsentieren Ein auf den ersten Blick abstrakter Name für einen historisch gewachsenen Stadtraum wie die Via Culturalis muss erklärt und vor allen Dingen auch ge- zeigt werden. Qualitativ hochwertige Fotografie und Bewegtbildaufnahmen aus allen Perspektiven sind hierfür ein wertvolles Mittel, das unter Berück- sichtigung der Kernwerte einzubringen ist. Von Beginn an wurde bei der Konzeption und Entwicklung der Kommunikation für die Via Culturalis Wert auf eine visuelle Dokumentation sowohl des Stadtraums als auch seiner Pro- tagonisten gelegt. In einem angelegten Bildarchiv werden diese zeitgenös- sischen Aufnahmen in Kontext gebracht mit historischem Bildmaterial. Programmpunkte und Inhalte Die Entwicklung von Inhalten und Programmpunkten ist zentral für die Ziele der Kommunikation: Sie erzählen über die Via Culturalis und laden zu Besuchen ein. Programm und Inhalt wiederum können nur unter Einbezug der relevan- ten Stakeholder aus dem Kontext der Via Culturalis erfolgen: Nur das, was die Akteure in der Idee Via Culturalis an Chance und Potenzial ausmachen, kann nachhaltig ihren Erfolg begründen. Die Netzwerkveranstaltungen sind Aus- gangspunkt für gemeinsame Projekte und Veranstaltungen. So wurde ins- besondere der Tag der Städtebauförderung 2018 thematisiert und geplant. 3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT Abb. 91 Abb. 93 Abb. 92 Abb. 95 Abb. 96 Abb. 96 Abb. 94 Abb. 100 Abb. 101 Abb. 102 Abb. 98 Abb. 99 Facebook PrintmedienPrintmedien Instagram AußenwerbungAußenwerbung Newsletter Audiotour-AppVeranstaltungshinweise Newsletter Facebook Twitter www.viaculturalis.colognewww.stadt-koeln.de Zusammenspiel Kommunikation Stadt Köln und Kommunikation Via Culturalis 100 101 Die Via Culturalis medial breit aufstellen Das Angebot der Via Culturalis richtet sich an alle Kölner Bürgerinnen und Bürger. Um diese Breite zu erreichen, ist ein vielgestaltiger Medienauftritt nötig, der sich gegenüber bestehenden Kanälen der Stadt und bezeichneten Insti- tutionen anschlussfähig zeigt. Website Die Website www.viaculturalis.cologne ist zentraler Anker- punkt für die Informationsvermittlung zum Thema Via Culturalis. Auf ihr werden sämtliche Informationen, ins - besondere zur baulichen Entwicklung der Via Culturalis, lesefreundlich und informativ aufbereitet. Die Website ist verlinkt mit der Seite der Stadt Köln und wird kontinuier - lich aktualisiert. Auch dient die Seite als Brücke zu den weiteren Medien der Via Culturalis, hierunter fallen insbe- sondere der Newsletter, die Social-Media-Kanäle sowie die Smartphone-App. Verteiler und Newsletter Ein zentraler Verteiler mit rund 500 relevanten Kontakt - daten aus Politik, Verwaltung und der Lenkungsgruppe Städtebaulicher Masterplan wurde ab 2017 sukzessive ausgebaut. Der vierteljährliche Newsletter informiert über die baulichen und kulturellen Entwicklungen auf der Via Culturalis und vermittelt frühzeitig Insiderwissen an einen Personenkreis mit besonderem Interesse. Auf der Website bietet sich die Möglichkeit zur Anmeldung. Druckprodukte Wertige Druckprodukte wie Flyer und Plakate unter- mauern den hohen Anspruch, den die Via Culturalis für die Kölner Innenstadtentwicklung innehat. Sie dienen auch dazu, weniger onlineaffine Adressatengruppen abzuholen. Insbesondere vor dem Hintergrund der viel frequentierten öffentlichen Einrichtungen und Auslagemöglichkeiten – wie z. B. dem Servicecenters KölnTourismus, der Museen oder des Bürgerbüros – drängt sich die Präsenz von Druck- produkten vor Ort geradezu auf. Social Media Als auf Breite angelegtes Projekt ist der Betrieb eigener Social-Media-Präsenzen für die Via Culturalis folgerichtig, auch da so von der Akteursvielfalt kommunikativ profitiert werden kann. Im Zuge des Förderzeitraums wurden in en- ger Absprache mit dem Amt für Öffentlichkeitsarbeit ein Facebook- sowie ein Instagram-Account eingerichtet, die inhaltlich und organisatorisch mit den Präsenzen der Stadt Köln abgestimmt werden (vgl. Grafik). Smartphone-App Die kostenfreie Smartphone-App »Audiotour Via Cultura - lis« bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich histo - rische Begebenheiten aus diesem Stadtraum wortwört - lich erzählen zu lassen – und zwar genau an den Orten, wo diese stattfanden, berichtet von Persönlichkeiten, die fachlich, persönlich und räumlich ganz nah dran sind. Die GPS-Navigation führt an die Orte des Geschehens, an de- nen nunmehr jeweils rund zweiminütige Beiträge abrufbar sind. Ergänzt sind die Beiträge um kurze Infotexte sowie Fotografien, die einen weiteren Zugang ermöglichen. Wallraf-Richartz-Museum – Stefan 3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT 3 KONZEPT | 3.2 DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT Abb. 97 Abb. 98 Abb. 100 Abb. 101 Abb. 102 Abb. 99 4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN — DIE VIA CULTURALIS WEITERDENKEN 4.1 Die Akteursgruppen im Überblick 4.2 Öffentliche Hand 4.3 Private Akteure 4.4 Kulturakteure und Multiplikatoren 104 STADT KÖLN 4.1 Die Akteursgruppen im Überblick Die nachhaltige Stärkung der Via Culturalis erfordert in besonderem Maße das Zusammenwirken von verschiedenen Akteursgruppen. Neben der öffentlichen Hand sind es die privaten Akteure im Allgemeinen, die vielen Kultureinrich- tungen, die Kirche sowie unterschiedliche Multiplikatoren, welche durch ihr En- gagement einen relevanten Beitrag für zur baulichen und kommunikativen Entwicklung der Via Culturalis leisten können. Im Folgenden werden daher die Gruppen – öffentliche Hand, private Akteure und Kulturakteure – näher be- schrieben und konkrete Handlungsempfehlungen für eine kontinuierliche Umsetzung des Gestaltungs- und Kommunikationskonzepts formuliert. 4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN | 4.1 DIE AKTEURSGRUPPEN IM ÜBERBLICK • entwickeln hochwertige Architektur und Gestaltung • schaffen lebendige Erdgeschoss- zonen und Nutzungsvielfalt • setzen hohe Standards für Außen- gastronomie und Präsentationen • unterstützen Sauberkeit und Ordnung • führt Qualifizierungs- maßnahmen durch • gestaltet den öffentlichen Raum • gewährleistet Sauberkeit uund Ordnung • informiert und kommuniziert • berät und unterstützt private Investitionen • führt den Arbeitskreis Via Culturalis durch • kommunizieren die Via Culturalis • organisieren gemeinsame Veranstaltungen • machen die Via Culturalis erlebbar • nehmen am Arbeitskreis Via Culturalis teil • wenden Corporate Design der Via Culturalis an • nehmen am Arbeitskreis Via Culturalis teil • setzt hohe Standards für Außen- gastronomie und Präsentation um • unterstützen Sauberkeit und Ordnung Private Investoren Immobilieneigentümer Gastronomen Hohe Domkirche zu Köln Römisch-Germanisches Museum Museum Ludwig Kölner Philharmonie Artothek MiQua Gewerbetreibende Einzelhändler Vereine Bürgergemeinschaften Wallraf-Richartz-Museum Farina-Haus Gürzenich St. Maria im Kapitol KölnTourismus GmbH GESTALTUNGSKONZEPT (s. 3.1) KOMMUNIKATIONSKONZEPT (s. 3.2) PRIVATE AKTEURE (s. 2.2) KULTURAKTEURE (s. 2.2) Abb. 103 106 107 Abb. 108 Abb. 109 4.2 Öffentliche Hand Die Stadt Köln übernimmt bei der Entwicklung des Stadtraums »Via Culturalis« verschiedene Rollen und Funktionen: Im Zusammenhang mit der Neugestaltung des öffentlichen Raums fungiert sie als Projektinitia - torin und setzt als Bauherrin mit der Umsetzung des Gestaltungskonzepts die Maßstäbe bezüglich einer erhöhten Raumqualität. Im Rahmen von privaten Planungen übernimmt die Stadt Köln die koordinierende Gesamt- steuerung zur Sicherung von städtebaulichen und architektonischen Qualitäten. Mit den verschiedenen Qualifizierungsverfahren geht zudem immer eine transparente Kommunikation mit der Stadtgesellschaft ein - her, um über die Inhalte zu informieren und am Prozess zu beteiligen. Neugestaltung des öffentlichen Raums Als Bauherrin setzt die Stadt Köln mit der Umsetzung des Gestaltungskonzepts Qualitätsmaßstäbe für den öffentlichen Raum. Neben gestalterischen Aspekten wird im Sinne einer hohen Aufenthaltsqualität das Thema zukunftsorientierte, nichtmotorisierte Mobi - lität eingebracht. Bauliche Planungen und Projekte steuern und qualifizieren Über verschiedene Formen der Qualifizierung, wie z. B. der Durchführung von Wettbewerbs- und Werkstattver - fahren, werden hohe städtebauliche wie architektoni - sche Standards für die hochbaulichen und freiräumlichen Entwicklungen erzielt. Zudem ist ein Synchronisieren von vorhandenen Satzungen mit dem Gestaltungskonzept erstrebenswert. Private Investitionen unterstützen und bündeln Für das Gesamtkonzept Via Culturalis ist es wichtig, private Investitionen und eigenverantwortliches Engage - ment vor Ort zu unterstützen und zu kontextualisieren. Dies kann beispielsweise durch Beratungsdienstleistungen beim Gründen einer Standortgemeinschaft oder im Hin - blick auf die Gestaltungsleitlinien erfolgen. Arbeitskreis Via Culturalis koordinieren Zum Austausch über bauliche, inhaltliche und kommu - nikative Entwicklungen in der Via Culturalis sind zweimal jährlich Sitzungen als zentrale Schnittstelle zwischen den verschiedenen Akteursgruppen angedacht. Darüber hin - aus ist es sinnvoll, dass diese durch die Stadtverwaltung koordiniert werden. Informieren und kommunizieren Sämtliche Akteursgruppen werden seitens der Stadt mittels verschiedener Kommunikationsformate kontinuierlich über die Entwicklungen der Via Culturalis informiert: Dialogori- entierte Veranstaltungen sind hierbei ebenso von Bedeu - tung wie die Fortschreibung der digitalen und klassischen Kommunikation. Für die Außendarstellung wird das Corpo- rate Design berücksichtigt. 4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN | 4.2 ÖFFENTLICHE HAND 4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN | 4.2 ÖFFENTLICHE HAND Sauberkeit und Ordnung gewährleisten Um langfristig einen qualitätsvollen Stadtraum sicherzu - stellen, bedarf es eines städtischen Reinigungskonzepts, das dem hochwertigen Charakter des Quartiers gerecht wird. Eine persönliche Ansprache der privaten Akteursgrup- pen kann zusätzlich zu eigenverantwortlichem Handeln motivieren und damit die Wirksamkeit des Gestaltungs - konzeptes insgesamt erhöhen. Abb. 104 Abb. 106 Abb. 105 Abb. 107 Abb.108 Abb.109 108 109 Abb. 111 DIE PRIVATEN AKTEURE DER VIA CULTURALIS HANDELN IM SINNE DES GESTALTUNGSKONZEPTS 4.3 Private Akteure Die Gruppe der Privaten Akteure ist vielschichtig: Investoren wie Eigentüme- rinnen und Eigentümer, Gewerbetreibende aus Einzelhandel und Gastronomie wie auch die privat organisierten Vereine und Bürgergemeinschaften wer- den in dieser Gruppe gebündelt. Ihr Engagement ist besonders von Bedeutung, wenn es darum geht, das Gestaltungskonzept (3.1) im Rahmen privater Bauprojekte einerseits und bei der täglichen Bespielung der Erdgeschoss- zonen und des öffentlichen Raums andererseits umzusetzen. Außengastronomie und Werbung/Präsentation Der öffentliche Raum wird maßgeblich durch die vorhande- nen Erdgeschossnutzungen geprägt. Als Teil dieses hoch - wertig gestalteten Stadtraums und somit im eigenen Sinne beachten die relevanten Akteure die Vorgaben des Gestal- tungskonzepts (s. S. 66 ff.) bei der Außengastronomie bzw. den Werbe- und Außenmedien. Sauberkeit und Ordnung unterstützen Um langfristig einen qualitätsvollen Stadtraum sicherzu - stellen, bedarf es neben dem städtischen Reinigungskon - zept unterstützend agierende private Akteure. Insbeson - dere Gastronomie- und Veranstaltungsbetriebe sind hier adressiert, die eine hohe Fluktuation zwischen Innen- und Außenraum schaffen. Netzwerk Via Culturalis Eine repräsentative Teilnahme am Arbeitskreis Via Culturalis bietet sich für Beteiligte mit besonderem zivilgesellschaftli- chen oder privatwirtschaftlichen Engagement an. Für direkt die Via Culturalis betreffende Kommunikation wird das Cor- porate Design verwendet und abgestimmt und es wird auf digitale Angebote der Via Culturalis hingewiesen. Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Die Gründung einer ISG als mögliche Organisationsform für privates Engagement kann zusätzliche Maßnah - men zur Aufwertung des öffentlichen Raums befördern, bspw. durch ein einheitliches Werbe- und Präsentations - system oder auch durch Serviceleistungen für die Ord - nung und Sicherheit. 4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN | 4.3 PRIVATE AKTEURE 4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN | 4.3 PRIVATE AKTEURE Architektur und Gestaltung Neue Planungen und Hochbauprojekte sind städtebau - lich behutsam in die gewachsene Struktur unter Berück - sichtigung der historischen Bezüge einzufügen. Über entsprechende Qualifizierungsverfahren wie z. B. Wett - bewerbe ist eine besonders hohe ortsspezifische archi - tektonische Qualität hinsichtlich Materialität und Fassa - dengestaltung zu sichern. Lebendige Erdgeschosszonen und Nutzungsvielfalt Das Scharnier zwischen öffentlichem und privatem Raum bilden die Erdgeschosszonen. Neben Gastronomiebetrieben und kulturellen Angeboten schaffen eigentümerbetriebene Läden und lebendige Nutzungen wie z. B. Co-Working-Spa- ces Vielfalt für ein zukunftsfähiges Quartier. Monostruktu- relle Ökonomien und Touristifikation sind zu vermeiden. DIE PRIVATEN AKTEURE DER VIA CULTURALIS UNTERSTÜTZEN DAS KOMMUNIKATIONSKONZEPT. Abb. 110 Abb. 112 Abb. 113 Abb. 114 Abb. 115 Abb.111 110 111 4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN | 4.4 KULTURAKTEURE UND MULTIPLIKATOREN 4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN | 4.4 KULTURAKTEURE UND MULTIPLIKATOREN 4.4 Kulturakteure und Multiplikatoren Zusätzlich zur öffentlichen Hand und den Privaten ist eine weitere Akteursgruppe von zentraler Bedeutung. Unter dem Begriff »Kulturakteure« werden die ver- schiedenen Kultureinrichtungen, die Kirche und relevante Multiplikatoren zu- sammengefasst, da sie in besonderem Maße das Wesen und die Identität der Via Culturalis transportieren. Mit dem Ziel, die Geschichte und Kultur dieses Stadtraums langfristig erlebbar zu machen, sind sie maßgeblich an der Um- setzung des Kommunikationskonzepts (3.2) beteiligt. Netzwerk, das die Identität der Via Culturalis lebt und gestaltet Die Teilnahme der Kulturakteure am Arbeitskreis Via Culturalis ist zentral. Hier findet der Austausch über bauliche und inhaltliche Entwicklungen auf der Via Culturalis statt. Leitsystem Via Culturalis Ein verbindendes Leitsystem macht den Gästen der Via Culturalis ihre Orte und Institutionen zugänglich. Das räum- liche Erlebnis wird zusammenhängend vermittelt und erleb- bar gemacht. Außengastronomie und Werbung / Präsentation Alle Kulturakteure inklusive ihrer Bestandteile Gastronomie oder Museumsshop stehen hinter den Gestaltungsvorga - ben für die Via Culturalis und unterstützen diese Prinzipien in der Ausführung mit dem gemeinsamen Ziel einer quali- tätsvollen Freiraumgestaltung, idealerweise mit der Einbin- dung des Corporate Designs der Via Culturalis. Sauberkeit und Ordnung unterstützen Um langfristig einen qualitätsvollen Stadtraum sicher - zustellen, bedarf es neben dem städtischen Reinigungs- konzept der Unterstützung der Kulturakteure – insbeson - dere jener, die hohe Besuchszahlen aufweisen sowie in Verbindung mit Außengastronomie und Vorplätzen eine intensive Schnittstelle mit dem öffentlichen Raum bilden. Veranstaltungen und Programm Die Identität der Via Culturalis wird lebendig und greif - bar durch Veranstaltungen im Stadtraum selbst. Ge- meinsame, häuserübergreifende Projekte und Events im Namen der Via Culturalis stärken das Bewusstsein für deren Identität. Im Sinne eines kontinuierlichen Bil - dungsangebots kann die Via Culturalis über themati - sche Spaziergänge oder schulische Geschichtsvermitt - lung im Stadtraum etabliert werden. (Digitale) Inhalte und Kommunikation Insbesondere die Kulturakteure unterstützen eine identi - tätsstiftende Kommunikation durch das Beisteuern von Inhalten zum Thema Via Culturalis. Auf diese Weise wer - den Design und Begriff der Via Culturalis mit Relevanz hin- terlegt und können in medienübergreifenden Formaten in die Breite getragen werden. Die Kulturakteure unterstüt - zen durch die Einbindung der visuellen Identität sowie ver- linkter Inhalte die Kommunikation der Via Culturalis. DIE KULTURAKTEURE SIND TEIL DES KOMMUNIKATIONSKONZEPTES VIA CULTURALIS DIE KULTURAKTEURE DER VIA CULTURALIS HABEN EINE VORBILDFUNKTION BEI DER UNTERSTÜTZUNG DES GESTALTUNGSKONZEPTS. Abb. 116 Abb. 118 Abb. 119 Abb. 117 Abb. 120 Abb. 121 112 Abbildungsverzeichnis Hinweis: Insofern nicht anders gekennzeichnet, liegt die Urheberschaft für die inhaltliche Ausgestaltung der Kartierungen und Visualisierungen bei RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten und die gestalterische Umsetzung in Form von 3D- und 2D-Karten, Infografiken, Illustrationen und sonstigen Darstellungen bei Urban Media Project. EDITORIAL Abb. 1 Marco Wanderwitz, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat ............................. 2 Abb. 2 Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln ........................................................................................................................ 3 KAPITEL 1 | EINFÜHRUNG Abb. 3 Städtebaulicher Masterplan Köln, Grafik: Albert Speer & Partner GmbH, Bearbeitung: Urban Media Project ....................................... 9 Abb. 4 Die Via Culturalis von oben, Foto: Thilo Schmülgen ........................................................................................................................... 11 Abb. 5 Touristinnen und Touristen auf dem Roncalliplatz, Foto: Urban Media Project ................................................................................... 13 KAPITEL 2 | ANALYSE Abb. 6 Hoher Dom zu Köln, Foto: Martin Gaissert ....................................................................................................................................... 19 Abb. 7 Römisch-Germanisches Museum & Museum Ludwig, Foto: Martin Gaissert ....................................................................................... 19 Abb. 8 Kurt-Hackenberg-Platz, Foto: Martin Gaissert ................................................................................................................................. 19 Abb. 9 Theo-Burauen-Platz, Foto: Martin Gaissert ...................................................................................................................................... 19 Abb. 10 Laurenz-Carré, Foto: Martin Gaissert ............................................................................................................................................. 20 Abb. 11 MiQua & Historisches Museum, Foto: Martin Gaissert ......................................................................................................................20 Abb. 12 Historisches Rathaus, Foto: Martin Gaissert .................................................................................................................................... 21 Abb. 13 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Foto: Martin Gaissert ............................................................................................21 Abb. 14 Laurenzplatz, Foto: Martin Gaissert ............................................................................................................................................... 22 Abb. 15 Alt St. Alban und Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Foto: Martin Gaissert ................................................................ 22 Abb. 16 Haus Neuerburg und Farina-Haus, Foto: Martin Gaissert ................................................................................................................ 23 Abb. 17 Gürzenich und Günter-Wand-Platz, Foto: Martin Gaissert ............................................................................................................... 23 Abb. 18 Alt St. Alban und Gürzenich, Foto: Martin Gaissert ......................................................................................................................... 23 Abb. 19 Gürzenich und Günter-Wand-Platz, Foto: Martin Gaissert ............................................................................................................... 23 Abb. 20 St. Maria im Kapitol, Foto: Martin Gaissert .................................................................................................................................... 24 Abb. 21 Gürzenichquartier & Klein St. Martin, Foto: Martin Gaissert ............................................................................................................ 24 Abb. 22 Hermann-Joseph-Platz, Foto: Martin Gaissert ............................................................................................................................... 25 Abb. 23 Kreuzgang St. Maria im Kapitol, Foto: Martin Gaissert ................................................................................................................... 25 Abb. 24 Lichhof, Foto: Martin Gaissert .......................................................................................................................................................26 Abb. 25 Marienplatz, Foto: Martin Gaissert ................................................................................................................................................ 26 Abb. 26 Historische Mitte, Foto: Staab Architekten GmbH .......................................................................................................................... 30 Abb. 27 Archäologische Zone/MiQua, Visualisierung: Wandel Lorch Architekten ..........................................................................................30 Abb. 28 Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum, Visualisierung: Christ & Gantenbein AG Architekt ................................................................31 Abb. 29 Neuentwicklung Laurenz-Carré, Visualisierung: KSG/Gerchgroup .................................................................................................... 31 Abb. 30 Sanierung Domhotel, Visualisierung: ingenhoven architects ........................................................................................................... 31 Abb. 31 PSD-Bank, Visualisierung: HPP Architekten .....................................................................................................................................31 Abb. 32 Tunnel Johannisstraße, Visualisierung: Ute Piroeth Architektur ...................................................................................................... 32 Abb. 33 Umfeld Historische Mitte, Visualisierung: Staab Architekten GmbH ................................................................................................ 32 Abb. 34 Kurt-Hackenberg-Platz, Foto: Martin Gaissert .............................................................................................................................. 33 Abb. 35 Günter-Wand-Platz, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ......................................................................... 33 Abb. 36 Archäologische Zone, Visualisierung: Wandel Lorch Architekten .................................................................................................... 33 Abb. 37 Luftaufnahme des Bereichs der zukünftigen Freitreppe St. Maria im Kapitol, Foto: Urban Media Project .......................................... 33 Abb. 38 Blick auf St. Maria im Kapitol vom Günter-Wand-Platz, Foto: Urban Media Project ........................................................................ 36 Abb. 39 Audiotour während des Tages der Städtebauförderung, 2018, Foto: Jessica Schäfer ........................................................................45 Abb. 40 Kardinal-Frings-Denkmal, Laurenzplatz, Foto: Urban Media Project ............................................................................................... 52 Abb. 41 Kunstinstallation am Jupp-Schmitz-Plätzchen, Foto: Urban Media Project ...................................................................................... 52 Abb. 42 Gedenktafel an der Artothek am Haus Saaleck, Foto: Urban Media Project .................................................................................... 53 Abb. 43 Dionysos-Brunnen, Foto: Urban Media Project ............................................................................................................................... 53 Abb. 44 Skulptur Mutter Colonia, Spanischer Bau, Foto: Urban Media Project ............................................................................................. 53 Abb. 45 Römische Straße am Römisch-Germanischen Museum, Foto: Urban Media Project ......................................................................... 53 3 | KONZEPT Abb. 46 Blick Richtung Dom von der Pipinstraße aus, Foto: Urban Media Project ......................................................................................... 63 Abb. 47 Grauwackewürfel Elogiusplatz/Hermann-Joseph-Platz,, Foto: Urban Media Project ........................................................................ 69 Abb. 48 Grauwackebank Kurt-Hackenberg-Platz, Foto: Urban Media Project .............................................................................................. 69 Abb. 49 Brunnen, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ........................................................................................................ 69 Abb. 50 Handlauf, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ........................................................................................ 69 Abb. 51 Messingelemente, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ............................................................................................ 74 Abb. 52 Messingelemente, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ........................................................................................... 74 Abb. 53 Fassade, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ......................................................................................................... 74 Abb. 54 Fassade, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ......................................................................................................... 74 Abb. 55 Fassade, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ......................................................................................................... 74 Abb. 56 Fassade, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ......................................................................................................... 74 Abb. 57 Bodenbelag, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ................................................................................................... 74 Abb. 58 Außenfassade Farina-Duftmuseum, Foto: Urban Media Project ..................................................................................................... 74 Abb. 59 Außengastronomie Brückenstraße, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .................................................................. 75 Abb. 60 Sicht auf Außengastronomie von Funkhaus, Café/Bar/Restaurant, Wallrafplatz, Foto: Urban Media Project .................................... 75 Abb. 61 Außengastronomie in Großer Antoniterkirche, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .................................................. 75 Abb. 62 Außengastronomie Mittelstraße, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ..................................................................... 75 Abb. 63 Markisen Benesisstraße, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .................................................................................. 76 Abb. 64 Markisen Breite Straße, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ................................................................................... 76 Abb. 65 Begrünungselement, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ....................................................................................... 77 Abb. 66 Begrünungselement, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .......................................................................................77 Abb. 67 Schriftzug am Farina-Haus, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ............................................................................. 79 Abb. 68 Werbeschild Brauhaus, Foto: Urban Media Project ......................................................................................................................... 79 Abb. 69 Hauseingang zur Straße Am Hof 28, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ................................................................ 79 Abb. 70 Geländer aus Messing, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .................................................................................... 79 Abb. 71 Straßenschild Unter Goldschmied, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .................................................................... 79 Abb. 72 Hinweisschild auf das Praetorium, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ................................................................... 79 Abb. 73 Bodentafel Roncalliplatz, Foto: Urban Media Project ...................................................................................................................... 79 Abb. 74 Außenfassade Farina-Duftmuseum, Foto: Urban Media Project ...................................................................................................... 79 Abb. 75 Straßenschild Portalgasse, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ............................................................................... 79 Abb. 76 Beschriftung am Lichhof, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ................................................................................ 79 Abb. 77 Kennzeichnung der Via Culturalis an den Auftaktbereichen im Bodenbelag, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .........................................................................................................79 Abb. 78 Fassade Haus Neuerburg, Fastnachtsbrunnen, Gülichplatz, Foto: Urban Media Project .................................................................... 81 Abb. 79 Schriftzug Monte Christo: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ......................................................................................... 81 Abb. 80 Außenfassade Farina-Duftmuseum, Foto: Urban Media Project ...................................................................................................... 81 Abb. 81 Schriftzüge Hinweistafeln: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ........................................................................................ 81 Abb. 82 Ortsprägendes Gehölz auf dem Kurt-Hackenberg-Platz, Foto: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .................................. 83 Abb. 83 Sicht auf Klein St. Martin, Elogiusplatz, Foto: Urban Media Project ................................................................................................. 83 Abb. 84 Baumbestand Laurenzplatz, Foto: Urban Media Project ................................................................................................................. 83 Abb. 85 Beispiel eines Gehölzes als Hochstamm, Foto: Baumschule Ebben .................................................................................................. 83 113 114 115 Abb. 86 Beispiel eines mehrstämmigen Gehölzes, Foto: Baumschule Ebben ................................................................................................ 83 Abb. 87 Baumscheibe, Querschnitt, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ............................................................... 83 Abb. 88 Baumscheibe, Draufsicht, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten .................................................................83 Abb. 89 Anwendungsbeispiel Gürzenichstraße, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ...............................................84 Abb. 90 Gesamtplan Via Culturalis, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ...............................................................86 Abb. 91 Ausschnitt aus dem Imagefilm Tag der Städtebauförderung 2018 der Via Culturalis, Foto: Urban Media Project ............................... 98 Abb. 92 Ausschnitt aus dem Drohnenfilm der Via Culturalis, Foto: Urban Media Project ...............................................................................98 Abb. 93 Ausschnitt aus dem Imagefilm Tag der Städtebauförderung 2018 der Via Culturalis, Foto: Urban Media Project ............................... 98 Abb. 94 Eröffnung des Kurt-Hackenberg-Platzes, Mai 2018, Foto: Jessica Schäfer ........................................................................................99 Abb. 95 Netzwerktreffen Kunst und Kultur, Dezember 2017, Foto: Urban Media Project ................................................................................ 99 Abb. 96 Netzwerktreffen Kunst und Kultur, Dezember 2017, Foto: Urban Media Project ................................................................................99 Abb. 97 Via-Culturalis-Werbefahne am Wallraf-Richartz-Museum, Foto: Jessica Schäfer ............................................................................101 Abb. 98 E-Mailing, Newsletter der Via Culturalis, Visualisierung: Urban Media Project GmbH ...................................................................... 101 Abb. 99 Website der Via Culturalis, Visualisierung: Urban Media Project ..................................................................................................... 101 Abb. 100 Instagram-Präsenz der Via Culturalis, Visualisierung: Urban Media Project ...................................................................................101 Abb. 101 Start-Screen der Via Culturalis Audiotour-App, Visualisierung: Urban Media Project ...................................................................... 101 Abb. 102 Audiobeitrag der Via-Culturalis-Audiotour-App, Visualierung: Urban Media Project ...................................................................... 101 KAPITEL 4 | HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN Abb. 103 Netzwerktreffen Kunst und Kultur, 2017, Foto: Urban Media Project ............................................................................................. 104 Abb. 104 Bauliche Planung und Projekte steuern und qualifizieren, Visualisierung: Volker Staab ..................................................................106 Abb. 105 Neugestaltung des öffentlichen Raums, Visualisierung: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten ..........................................106 Abb. 106 Sauberkeit und Ordnung gewährleisten, Foto: Urban Media Project ............................................................................................ 107 Abb. 107 Tag der Städtebauförderung, 2018, Foto: Jessica Schäfer ............................................................................................................. 107 Abb. 108 Netzwerktreffen Kunst und Kultur, 2017, Foto: Urban Media Project ..............................................................................................107 Abb. 109 Arbeitskreis Via Culturalis koordinieren, Netzwerktreffen Kunst und Kultur, 2017, Foto: Urban Media Project .................................. 107 Abb. 110 Fahne auf dem Tag des Städtebaus, 2018, Foto: Jessica Schäfer ................................................................................................... 108 Abb. 111 Netzwerktreffen Kunst und Kultur, 2017, Foto: Urban Media Project .............................................................................................. 108 Abb. 112 Architektur und Gestaltung, Visualisierung: Urban Media Project ..................................................................................................109 Abb. 113 Außengastronomie und Werbung, Foto: Urban Media Project ....................................................................................................... 109 Abb. 114 Tag des Städtebaus, 2018, Foto: Jessica Schäfer ...........................................................................................................................109 Abb. 115 Sauberkeit und Ordnung unterstützen, Foto: Urban Media Project ................................................................................................ 109 Abb. 116 Außengastronomie und Werbung, Foto: Urban Media Project ....................................................................................................... 110 Abb. 117 Sauberkeit und Ordnung unterstützen, Foto: Urban Media Project ................................................................................................ 110 Abb. 118 (Digitale) Inhalte und Kommunikation, Foto: Urban Media Project ................................................................................................. 111 Abb. 119 Tag des Städtebaus, 2018, Foto: Jessica Schäfer ............................................................................................................................ 111 Abb. 120 Tag des Städtebaus, 2018, Foto: Jessica Schäfer ............................................................................................................................111 Abb. 121 Netzwerktreffen Kunst und Kultur, 2017, Foto: Urban Media Project ................................................................................................111 Quellenverzeichnis KAPITEL 2: ANALYSE | KAPITEL 2.1 S. 30: Stadt Köln. Ein neues Gesicht für den Roncalliplatz. https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/stadtentwicklung/historische-mitte-koeln S. 30: Stadt Köln. Grundstein für das MiQua 2018. https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/grundstein-fuer-das-miqua S. 31: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 1.000 m² zusätzliche Ausstellungsfläche. https://www.wallraf.museum/hintergrund/ S. 31: Competitionline. https://www.competitionline.com/de/beitraege/76567 S. 31: Domhotel Köln. Modernisierung eines der ältesten Grand Hotels Europas. https://www.ingenhovenarchitects.com/projekte/weitere-projekte/ dom-hotel-cologne-de-de/pdf S. 31: ksg Architekten. ksg entscheidet städtebauliches Verfahren zur Neugestaltung des Kölner Laurenz-Carrés für sich 2018. http://www.ksg-architek - ten.info/de/ksg-entscheidet-staedtebauliches-verfahren-zur-neugestaltung-des-koelner-laurenz-carres-fuer-sich/ S. 31: Um eine Etage aufgestockt. PSD Bank Köln modernisiert Zentrale in der Kölner Innenstadt, 2018. https://www.ksta.de/wirtschaft/um-eine-eta- ge-aufgestockt-psd-bank-koeln-modernisiert-zentrale-in-der-koelner-innenstadt-29858334 S. 32: Stadt Köln. Tunnel Johannisstraße wird gestalterisch aufgewertet, 2017. https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/tunnel-johan - nisstrasse-wird-gestalterisch-aufgewertet S. 32: Stadt Köln. Ein neues Gesicht für den Roncalliplatz. https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/stadtentwicklung/historische-mitte-koeln S. 33: Kurt-Hackenberg-Platz, Köln, Deutschland. https://www.vogt-la.com/de/projekt/kurt-hackenberg-platz-k%C3%B6ln S. 33: Topotek 1. http://topotek1.de/ (Seite im November 2018 nicht mehr erreichbar) KAPITEL 2: ANALYSE | KAPITEL 2.2 (GESCHÄFTSQUARTIER) S. 38: Stadt Köln: Statistisches Jahrbuch, 2017: 193, https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/1_statistisches_jahrbuch_k%C3%B6ln_2017_ bev%C3%B6lkerung_und_haushalte.pdf S. 38: Stadt Köln: Einzelhandel- und Zentrenkonzept Köln, 2010, Stadtbezirk Innenstadt, https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf15/teil_b1_ stadtbezirk_innenstadt.pdf S. 38: Passantenbefragung, Juli 2018: Zwischen dem 17. und 21. Juli 2018 wurden auf der Via Culturalis 76 Passantinnen und Passanten befragt. Dabei wohnten 18 der befragten Personen im Quartier selbst, 28 kamen aus anderen Teilen Kölns und 27 der Befragten wohnten außerhalb Kölns (3 keine An - gabe). 42 Personen waren zwischen 30 und 65 Jahren alt, 20 Personen waren jünger, 14 Personen älter. S. 38: Netzwerkveranstaltung Gastronomie und Gewerbetreibende: im Januar 2018 durchgeführter Workshop mit Gastronomie und Gewerbetreibenden auf der Via Culturalis. KAPITEL 2: ANALYSE | KAPITEL 2.2 (WOHNQUARTIER) S. 40: Stadt Köln: Statistische Daten – thematische Karte, https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/statistische-daten-thematische-karte S. 40: Passantenbefragung, Juli 2018 KAPITEL 2: ANALYSE | KAPITEL 2.2 (BESUCHSQUARTIER) S. 42: Wikipedia: Köln Hauptbahnhof, 2018, https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6ln_Hauptbahnhof#cite_ref-15 S. 42: Domkapitel: Der Dom in Zahlen, ohne Datum, https://www.koelner-dom.de/interessantes/masseundzahlen/ S. 42: Passantenbefragung, Juli 2018 S. 42: NRW Tourismus e. V.: Schildergasse in Köln. Die meistbesuchte Einkaufsstraße Deutschlands, 2014, https://www.nrw-tourismus.de/schildergasse-koeln S. 42: Stadt Köln: 2017 war ein Erfolgsjahr für die städtischen Museen, 2018, https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/presse/2017-war-ein-er- folgsjahr-fuer-die-staedtischen-museen S. 42: Passantenbefragung, Juli 2018 S. 42: Daten bis 2016: Statistisches Jahrbuch 2017: 233 S. 42: Daten für das Praetorium 2017: Stadt Köln, Stadtfinanzen: Archäologische Zone/Praetorium, https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/ finanzen/archaeologische-zonepraetorium S. 42: Daten für 2017: Stadt Köln: 2017 war ein Erfolgsjahr für die städtischen Museen, 2018, https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/pres - se/2017-war-ein-erfolgsjahr-fuer-die-staedtischen-museen 116 117 Impressum Herausgeberin Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen Stadtplanungsamt Stadthaus Deutz – Westgebäude Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln stadtplanungsamt@stadt-koeln.de Konzeption, Inhalt und Redaktion Stadtplanungsamt Geschäftsstelle städtebaulicher Masterplan Innenstadt www.stadt-koeln.de Urban Media Project www.urbanmediaproject.de RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten www.rmpsl.la Zebralog www.zebralog.de Druck Leinebergland Druck GmbH & Co. KG Industriestr. 2A, 31061 Alfeld/Leine Gestaltung Urban Media Project, Offenbach a.M. Stand Dezember 2018 1. Auflage 1.000 Exemplare KAPITEL 2: ANALYSE | KAPITEL 2.2 (STADT, KULTUR UND GESCHICHTE) S. 44: Ungers, Oswald Mathias: Vorschlag für eine Kulturachse zwischen Dom/Hauptbahnhof und Maria am Kapitol, 1999 (Hier wird Geschichte gebaut, fortlaufend) S. 46: Domkapitel: Übersicht – Geschichte, https://www.koelner-dom.de/geschichte/uebersicht-geschichte/ S. 46: Römisch-Germanisches Museum Köln (Hrsg.): RGM – Eine Fotografische Bestandsaufnahme. Fotografien von M. Cox / Textbeitrag M. Trier, 2018 S. 46: Museum Ludwig: Museum Ludwig. Geschichte, https://www.museum-ludwig.de/de/museum/das-museum/geschichte.html S. 46: Historische Mitte: Abschnitt der römischen Hafenstraße am heutigen Roncalliplatz. In: KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital., https://www.kuladig.de/ Objektansicht/O-90258-20140408-2, abgerufen am 19.10.2018 S. 47: Hohe Domkirche Köln und Domforum: die Historische Mitte. Eine einmalige Chance für Köln, Jahr fehlt. S. 47: Archäologische Zone: römisches Köln, https://www.museenkoeln.de/archaeologische-zone/default.asp?s=3010 S. 47: Wallraf-Richartz-Museum: das Museum, https://www.wallraf.museum/das-museum/ S. 47: Stadtkonservator: Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege, denkmalpflegerische Bewertungstexte. S. 47: Schramma, Fritz: Rede des Oberbürgermeisters Fritz Schramma anlässlich der Auszeichnung des Farina-Hauses im Rahmen der Initiative »Deutsch- land - Land der Ideen«, 2006, https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf-ob/reden/2006/11/25-farina-land-der-ideen.pdf S. 47: Stadt Köln: das Kölner Rathaus, https://www.koeln.de/tourismus/sehenswertes/koelner_rathaus/das-koelner-rathaus_36746.html S. 47: Stadt Köln: Historisches Rathaus, https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/historisches-rathaus S. 47: Baukunst NRW: Nord-Süd-Stadtbahn Köln, https://www.baukunst-nrw.de/objekte/Nord-S%C3%BCd-Stadtbahn-K%C3%B6ln--3106.html S. 47: Nord-Süd-Stadtbahn, https://www.nord-sued-stadtbahn.de/archaeologie/ausgrabungen/heumarkt.html S. 47: Domforum: Kölner Kirchen im Blick, 2018 KAPITEL 2: ANALYSE | KAPITEL 2.2 (DIE KULTURAKTEURE DER VIA CULTURALIS) S. 48: Stadt Köln: Kölner Museen mit neuem Besucherrekord, 2018, https://mobil.koeln.de/koeln/koelner-museen-mit-neuem-besucher-rekord_1079744.html KAPITEL 3: KONZEPT S. 80: Stadt Köln: Satzung über Anbringungsort, Abmessung und Ausgestaltung von Werbeanlagen für einen Teil der Ortslagen in Köln-Altstadt/Nord zwischen Dom, Rheinufer, Heumarkt, Gürzenich und Marspfortengasse vom 16.04.2002; in der Fassung der 1. Satzung zur Änderung der Satzung über Anbringungsort, Abmessung und Ausgestaltung von Werbeanlagen für einen Teil der Ortslagen in Köln-Altstadt/Nord zwischen Dom, Rheinufer, Heumarkt, Gürzenich und Marspfortengasse vom 13. Januar 2006, https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/satzungen/werbesatzung-alt - stadt-nord20060113.pdf S. 80: Stadt Köln: Gestaltungssatzung Hohe Straße / Schildergasse vom 13. Januar 2006, https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/satzungen/ gestaltungssatzung-hohe-strasse-schildergasse-2006-01-13.pdf Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesförderprogramms Nationale Projekte des Städtebaus durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert und durch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) begleitet. Die Ob erbürgermeisterin DER LUPENRAUM VIA CULTURALIS /bar.case EIN HANDBUCH FÜR DEN ÖFFENTLICHEN RAUM
  • Beschlussvorlage Ausschuss

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/61/1 61/0 Hock Az Vorlagen-Nummer 1161/2019 Freigabedatum 06.05.2019 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff "Der städtebauliche Masterplan für die Innenstadt Köln" hier: Der Lupenraum Via Culturalis – Ein Handbuch für den öffentlichen Raum Beschlussorgan Stadtentwicklungsausschuss Gremium Datum Beschluss: 1. Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt das "Handbuch Via Culturalis" als stadtgestalterische Handlungsempfehlung für die künftige Entwicklung der Via Culturalis und beauftragt die Verwaltung, das Gestaltungskonzept und das Kommunikationskonzept umzuset- zen. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, den Gesamtraum Via Culturalis gemäß des Pilotprojekts "Gür- zenichstraße" und in Abhängigkeit mit den hochbaulichen Entwicklungen schrittweise zu reali- sieren. Alternative: keine Stadtentwicklungsausschuss 16.05.2019 Verkehrsausschuss 18.06.2019 Ausschuss Kunst und Kultur 25.06.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 27.06.2019 Stadtentwicklungsausschuss 04.07.2019 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Der städtebauliche Masterplan von Köln formuliert einen konzeptionellen Rahmen für die Ent- wicklung der Innenstadt. Mit der Beschlussfassung Nr. 2358/2017 zur Weiterentwicklung und der Definition von so genannten "Lupenräumen" wird dieser konzeptionelle Plan um eine stadtgestal- terische Ebene ergänzt, mit dem Ziel, den öffentlichen Raum langfristig aufzuwerten und hierbei private Akteure stärker einzubinden. Mit Abschluss der Fördermaßnahme Via Culturalis am 31.12.2018 wurde das Handbuch für den öffentlichen Raum fertiggestellt. Als Ergebnis des ers- ten Lupenraums des städtebaulichen Masterplans Innenstadt ist es richtungsweisend für die Be- arbeitung der drei weiteren Lupenräume (s. Beschluss Nr. 2358/2017) und soll nun analog zum Masterplan im Sinne eines Regiebuchs und als Instrument zur Qualitätssicherung für die künftige Entwicklung der Via Culturalis beschlossen werden. Bestandteil des Förderprojekts waren einer- seits die drei baulichen Projekte Kurt-Hackenberg-Platz (Vogt Landschaftsarchitekten), die Neu- gestaltung Tunnel Johannisstraße (Piroeth Architektur) und die Neugestaltung der Gürzenich- straße (RMPSL Landschaftsarchitekten) sowie andererseits die Erarbeitung eines Gestaltungs- plans für den Gesamtraum (RMPSL Landschaftsarchitekten) als konzeptioneller Baustein. Dar- über hinaus wurde während des gesamten Förderzeitraums eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt, um die breite Stadtgesellschaft kontinuierlich über die Via Culturalis zu informieren und relevante Akteursgruppen zu aktivieren. Vor dem Hintergrund, die Via Culturalis als Kulturquartier zu profilieren und den öffentlichen Raum aufzuwerten, entstand im Laufe der Projektbearbeitung der Ansatz, die Themen Stadt- raumgestaltung und Kommunikation in einem Handbuch zusammen zu fassen. Das Buch gliedert sich in drei Haupteile: Auf Basis einer stadträumlichen Analyse sowie einer Darstellung der Via Culturalis mit ihrer kulturellen wie stadtgeschichtlichen Bedeutung werden die Stärken und Schwächen des Quartiers abgeleitet. Dies wiederum bildet den Ausgangspunkt für den zweiten Teil, die Konzeptentwicklung: In stetiger Rückkopplung mit dem Pilotprojekt Neugestaltung Gür- zenichstraße definiert das Gestaltungskonzept Materialität und Verlegeart des Bodenbelags und die Stadtraummöblierung. Aber auch die Themen der Außengastronomie und der Werbung wer- den an dieser Stelle behandelt. Das Kommunikationskonzept zeigt analog zur Stadtraumgestal- tung die verschiedenen Elemente auf, wie beispielsweise die Website, aber auch die App Audio- tour Via Culturalis und das Corporate Design. Im dritten Teil werden für die Umsetzung Hand- lungsempfehlungen formuliert: Einerseits für die Verwaltung, aber auch für die relevanten Ak- teursgruppen aus den Bereichen Kultur und Kirche sowie Gewerbe, Gastronomie und Immobili- enwirtschaft, da es neben der baulichen Aufwertung des öffentlichen Raums entscheidend ist, wie dieser täglich bespielt wird. Das vorliegende Handbuch bildet somit den stadtgestalterischen Rahmen für den öffentlichen Raum der Via Culturalis, mit dem Ziel, diesen zu profilieren und dessen Qualität langfristig zu sichern. Handlungsempfehlungen und Umsetzungsmaßnahmen für die folgenden Jahre:  Bei baulichen Projekten werden entsprechende Qualifizierungsverfahren durchgeführt und mittelfristig werden die vorhandenen Satzungen mit dem Handbuch synchronisiert (s. Handbuch S. 106).  In Abhängigkeit mit den hochbaulichen Entwicklungen entlang der Via Culturalis wird das Pilotprojekt "Gürzenichstraße" stufenweise auf den Gesamtraum übertragen und die Neugestaltung des öffentlichen Raums analog zum Gestaltungskonzept realisiert (s. Handbuch S. 106).  Das städtische Reinigungskonzept wird dem Stadtraum angemessen weiterentwickelt (s. Handbuch S. 107). 3  Die Website und die App Audiotour Via Culturalis werden weiter gepflegt und das Corpo- rate Design der Via Culturalis wird bei der Außendarstellung angewendet, wie zum Bei- spiel auf Bauzäunen privater und/oder öffentlicher Entwicklungen (s. Handbuch S. 107).  Private Investitionen sind zu unterstützen und Maßnahmen auf Verträglichkeit mit den Aussagen im Handbuch zu prüfen (s. Handbuch S. 107).  Ein Arbeitskreis Via Culturalis unter Teilnahme der verschiedenen Akteure wird empfoh- len, um einen fachübergreifenden Austausch zu den baulichen und inhaltlichen Entwick- lungen zu pflegen. (s. Handbuch S. 107). Anlage Handbuch Via Culturalis
  • Beschluss_ Ausschuss Kunst und Kultur - Via Culturalis

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    Geschäftsführung Ausschuss Kunst und Kultur Frau Maida Telefon: (0221) 221-23657 Fax : (0221) 221-24141 E-Mail: Kerstin.Maida@STADT-KOELN.DE Datum: 26.06.2019 (Vorab)-Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vom 25.06.2019 öffentlich 4.3 "Der städtebauliche Masterplan für die Innensta dt Köln" hier: Der Lupenraum Via Culturalis – Ein Handbuch für den öffentlichen Raum 1161/2019 Der Ausschuss für Kunst und Kultur empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss wie folgt geändert zu beschließen : Beschluss: 1. Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt das "H andbuch Via Culturalis" als stadtgestalterische Handlungsempfehlung für die künftige Entwicklung der Via Cul- turalis und beauftragt die Verwaltung, das Gestaltungskonzept und das Kommunikati- onskonzept umzusetzen. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, den Gesamtraum V ia Culturalis gemäß des Pilotpro- jekts "Gürzenichstraße" und in Abhängigkeit mit den hochbaulichen Entwicklungen schrittweise zu realisieren. 3. Die Ziele der Kulturentwicklungsplanung als kult urpolitische Handlungsmaxime der Stadt Köln sind zu berücksichtigen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.

Beratungsverlauf

  1. 16.05.2019

    Stadtentwicklungsausschuss

    TOP 4.2.4, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  2. 18.06.2019

    Verkehrsausschuss

    TOP 4.6, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert empfohlen
  3. 25.06.2019

    Ausschuss Kunst und Kultur

    TOP 4.3, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: geändert beschlossen
  4. 27.06.2019

    Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

    TOP 3.5, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert empfohlen
  5. 04.07.2019 zuletzt

    Stadtentwicklungsausschuss

    TOP 4.2.1, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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