AN/0491/2017
Schulbaunotstand – Aktuelles Verfahren in der Gebäudewirtschaft
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SPD Anfrage nach § 4
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An den Vorsitzenden des Betriebsausschusses Gebäudewirtschaft Herrn Dr. Martin Schoser An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 20.03.2017 AN/0491/2017 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 27.03.2017 Schulbaunotstand – Aktuelles Verfahren in der Gebäudewirtschaft Sehr geehrter Herr Dr. Schoser, sehr geehrter Frau Oberbürgermeisterin, der Schulbaunotstand in Köln ist mittlerweile Realität. Viele Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer und Eltern nehmen die immer beeng- tere Situation an vielen Schulen notgedrungen in Kauf, sind bereit für gewisse Übergangsphasen Container auf ihrem Schulhof zu akzeptieren und warten seit Jahren auf anstehende Sanierungs- und Neubaumaßnahmen. Bereits in absehba- rer Zukunft kann es dazu kommen, dass nicht alle Kölner Kindern die Schule be- suchen können. Die SPD-Fraktion hat im vergangenen Jahr in einem Ratsantrag gefordert, dass der Schulbau in der Gebäudewirtschaft eine Priorisierung außerhalb der beste- henden Abläufe erhält und dadurch beschleunigt wird. Die Ratsmehrheit hat die- sen Antrag seinerzeit abgelehnt, ohne jedoch dem Problem in der Folge abzuhel- fen. Nach Mitteilung der Stadtverwaltung (TOP 1.3) im aktuellen Ausschuss Schule und Weiterbildung hat sich die problematische Situation in der Gebäudewirtschaft nun offensichtlich erneut verschärft. Daraus geht hervor, dass ein von der Schul- verwaltung erstellter Planungsbeschluss nicht in die politischen Gremien einge- bracht werden kann, weil die Gebäudewirtschaft derzeit keine weiteren Pla- nungsaufträge akzeptiert. Zu dem bislang bekannten Umsetzungsstau bei der Gebäudewirtschaft, d.h. die an die Gebäudewirtschaft erteilten Aufträge werden dort nicht zeitnah abgearbei- tet, kommt nun anscheinend noch ein Auftragsstau hinzu. In der Konsequenz würde das bedeuten, dass die Gebäudewirtschaft derzeit keine Aufträge für drin- gend erforderliche Planungen für Schulbaumaßnahmen mehr annimmt. - 2 - Vor diesem Hintergrund stellt die SPD-Fraktion folgende Fragen: 1. Kann aus der Mitteilung im Ausschuss Schule und Weiterbildung tatsäch- lich der Rückschluss gezogen werden, dass die Gebäudewirtschaft derzeit die Mitzeichnung und damit die Annahme jeglicher Planungsaufträge des Amtes für Schulentwicklung verweigert? 2. Inwiefern ist dieses Vorgehen der Gebäudewirtschaft und der Stadtverwal- tung geeignet, die drohende Eskalation im Schulbau zu entschärfen? 3. Was geschieht mit den dringenden Planungsvorhaben für Schulbaumaß- nahmen, deren Annahme und Bearbeitung die Gebäudewirtschaft verwei- gert? 4. Wie will die Gebäudewirtschaft eine adäquate Personal- und Maßnahmen- planung vornehmen, wenn durch ein solches Vorgehen letztlich die Auf- tragslage nicht umfassend berücksichtigt wird? 5. Wie soll die transparente Kommunikation mit den Schulen gewährleistet werden? Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke Geschäftsführerin der SPD-Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0491/2017
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 20.03.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27