Mandari Insight

1393/2023

Projektanträge im Rahmen des elften und letzten Antragsdurchlaufs des Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 26.04.2023

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 11.05.2023, TOP 8.1.2

Anlage 6_Antrag_Trimbornbrunch

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2_Antrag_Ein starkes Stück II - kokreativer Stadtgestaltungs-Workshop StadtBande

· application/pdf

Ansehen

Anlage 4_Antrag_Antirassistischer Empowerment Workshop

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

· application/pdf

Ansehen

Anlage 7_Antrag_tunstadtmachen - Dezentral & Mobil

· application/pdf

Ansehen

Anlage 3_Antrag_Kalk Escape

· application/pdf

Ansehen

Anlage 5_Antrag_HGr aktiv-kreativ-intensiv

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1_Antrag Marokkanische Frauengruppe

· application/pdf

Ansehen

Anlage 6_Antrag_Trimbornbrunch

4415 Zeichen

Beschreibung des Projektes
(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)
Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?
Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)
Seite 2 von 4
Wir wollen uns im ersten Einladungs-Flyer und mit der Aktion auf die vor Ort/in der
Straße lebenden Menschen konzentrieren. Wir haben das Gefühl, dass viele
Anwohner:innen sich vor dem eigenen Haus aufhalten würden — wenn es denn ein
sympathisches Angebot gäbe. Wir hoffen per Flyer-Einwurf und persönlichem
"Klinkenputzen" viele Menschen zu erreichen.
Wir sind eine Gruppe von Menschen, die in der Trimbornstraße und direkter Umgebung
leben und/oder arbeiten, und möchten mit einer Aktion einen Beitrag dazu leisten, dass
wir und unsere Nachbarschaft zusammen kommen und sich kennenlernen kann. Wir
möchten daher zu einem „Trimbornbrunch“ (Arbeitstitel) einladen: Über mehrere
Parkplätze erstreckt sich ein langer offener Tisch, an dem Menschen Platz nehmen und
gratis mit uns essen und (Alkoholfrei) trinken können. Das Essen würde dabei von uns
und anderen Anwohner:innen zur Verfügung gestellt, dies ist einem speziell gestalteten
Flyer zu entnehmen, der Wochen vorher eingeworfen wird. Besonders wichtig ist uns
hier der multikulturelle Aspekt, allein in unserer Kern-Gruppe gibt es bereits Menschen
aus Israel, Syrien, Frankreich,Türkei und Deutschland, auch das mitgebrachte Essen
wird dies widerspiegeln. Die Aktion soll im Rahmen des „Kalk Fest“ am 19.8.2023
stattfinden, den Projektraum „IDYLL“ (Trimbornstr. 7) gibt es die Möglichkeit zu Spülen
und stehen Sanitär-Anlagen zur Verfügung.
Weitere Kooperationspartner:innen: Kran e.V., tunStadtMachen, Einzelhändler:innen in
der Trimbornstraße.
Wir wollen einen Raum für zwangloses Kennenlernen schaffen. Eine Möglichkeit mit
Menschen, denen Anwohner:innen sowieso ständig auf der Straße begegnen, einmal
ins Gespräch zu kommen. Die Trimbornstraße mag (etwa durch die Vermüllung)
manchmal den Eindruck erwecken, dass sie "allen egal" ist, und niemand
Verantwortung übernimmt — dies wollen wir ändern.
Die Trimbornstraße liegt uns am Herzen: Wir haben hier, auf der Straße, Menschen
getroffen aus denen Freunde wurden, diese Möglichkeit wollen wir anderen auch
geben.

Kosten des Projektes
Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro
Summe der Kosten (inklusive Mehrwertsteuer)
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen
Summe der Einnahmen
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie)
Seite 3 von 4
500
ehrenamtlich
370
0
0
Aktivierung Anwohner:innen („Klinkenputzen“): Pauschale für 3 
Helfer:innen, die inTrimbornstrasse klingeln, plus Verpflegung)
500
Organisation (Parkplatz, Koordination mit Initiativen, Helfer:innen
Säuberung der Flächen (vor und nach Aktion) von Helfer:innen
Durchführung Aktion (Pauschale Helfer:innen und Lebensmittel)
Gestaltung Logo+Flyer
Druck Flyer/Poster
Einrichtung Social Media, Mini-Website
0
80
50
ehrenamtlich
ehrenamtlich
ehrenamtlich

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn
Höhe des beantragten Abschlags
Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.
Kontoverbindung derAntragstellerin oder des Antragstellers
Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname
Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.
Hinweis zum Datenschutz
Beachten Sie bitte die für dieses Verfahren geltenden Hinweise zum Datenschutz nach
Artikel 13 beziehungsweise Artikel 14 DSGVO (Datenschutzgrundverordnung).
Ich bin mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zu dem in den
Datenschutzhinweisen genannten Zweck einverstanden. Eine Bearbeitung ist ohne
eine entsprechende Einwilligung nicht möglich.
Ort und Datum Unterschrift der Antragstellerin oder des
Antragstellers
Seite 4 von 4
Druckkosten müssten sonst vorgestreckt werden
Köln, 3.4.2023
80,00

Anlage 2_Antrag_Ein starkes Stück II - kokreativer Stadtgestaltungs-Workshop StadtBande

7485 Zeichen

Starke Veedel - Starkes Köln
Antrag auf Zuwendungen
aus dem Verfügungsfonds
Stadt Köln
Die Oberbürgermeisterin
Amt für Stadtentwicklung und Statistik  
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln Telefax 0221 / 221-28493
E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de
Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus demVerfügungsfonds
Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung,Person)
Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner  
Familienname Vorname
Projekttitel
Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)
Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und derNachbarschaft
Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im  
Sozialraum lebenden Bürgerinnen undBürger
Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum
Projektbeginn Projektende
Radschinski, Rejane
Humboldt/Gremberg und Kalk
30.08.202319.05.2023
Ein Starkes Stück II – kokreativer Stadtgestaltungs-Workshop StadtBande
Seite 1 von 4

Beschreibung des Projektes
(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügtwerden)
Seite 2 von 4
Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochenwerden?
Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?  
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)
siehe Anlage: Projektskizze
siehe Anlage: Projektskizze
Es ist Ziel des Projektes, die Bewohner*innen zu mehr Teilhabe zu ermutigen und den  
Dialog zu fördern.
Die Projektdokumentation (inkl. Fotos) wird «Starke Veedel – Starkes Köln» zur  
Verfügung gestellt und über lokale Akteure (z.B. RANDOM-Mobil, Stiftung  
KalkGestalten, Sozialraumkoordination, Agora Köln) medial geteilt. Dadurch kann das  
Projekt über die Aktionstage hinaus zum Image und zur Identifikation mit dem  
Sozialraum beitragen.

Kosten des Projektes
Art der Kosten bitte detailliertdarstellen Kosten in Euro
Summe der Kosten (inklusive Mehrwertsteuer)
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstigeEinnahmen
Summe der Einnahmen
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 2545,00
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie)
585
0
0
Absicherung & Genehmigungen
Werkzeuge, Arbeitsschutz,Hilfsmittel)
Workshop-Infrastruktur (Materialtransporte,Werkzeugmiete,
Publizitäts- und Dokumentationsmedien (Gestaltung, Produktion) 510
davon 8h à 15€ (insgesamt 120€) Honorar für Mediengestaltung -
Personalaufwand für 3 Workshoptage mit 2 Personen
Material- und Gestehungskosten für 1 Installation/Galerie
Honorar für insgesamt 36 Stunden à 15 €
0
422
-
-
488
540
Seite 3 von 4

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn
Höhe des beantragtenAbschlags
Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,  
höchstens 1500 Euro.
Kontoverbindung der Antragstellerin oder desAntragstellers
Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname
Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die  
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige  
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder  
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit  
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig  und 
richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.
Hinweis zum Datenschutz
Beachten Sie bitte die für dieses Verfahren geltenden Hinweise zum Datenschutz nach  
Artikel 13 beziehungsweise Artikel 14 DSGVO(Datenschutzgrundverordnung).
Ich bin mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zu dem in den  
Datenschutzhinweisen genannten Zweck einverstanden. Eine Bearbeitung ist ohne  
eine entsprechende Einwilligung nicht möglich.
Ort und Datum
Ort und Datum Unterschrift der Antragstellerin oder des  
Antragstellers
Das Material muss vorab bezahlt werden.
Publizitätsmittel müssen im Voraus verteilt und entsprechend früher produziert werden.  
Eine Event-Haftpflichtversicherung muss im Voraus abgeschlossen werden. Die  
Vorabkosten übersteigen 30%, deswegen werden die vollen 30% als Abschlag  
beantragt.
Köln, 03.04.2023
763,50
Seite 4 von 4

RejaneRadschinski AntragVerfügungsfond- Projekt:EinStarkesStückII 03.04.2023
PROJEKTSKIZZE- MitgestaltungdesundIdentifikationmitdemSozialraum
«Ein Starkes Stück II -ein kokreativer Stadtgestaltungs-Workshop»
ZIEL
Mit diesem kokreativen Stadtgestaltungs-Workshop möchte ich Menschen, insbesondere  
Kinder-undJugendliche,einladen,sichmitihremSozialraumalsLebensraumauseinanderzu  
setzen und ihn aktiv mitzugestalten. Das Bauen und Gestalten machen dies direkt erlebbar  
undförderndieIdentifikationmitdemSozialraum.
UMSETZUNG
IndemWorkshopEin Starkes Stück II bekommendieTeilnehmer*innendieMöglichkeit,
gemeinsameineInstallationalsGaleriefürdenöffentlichenbzw. öffentlichzugänglichen
Raumzukonzipierenundzubauen(Beispielesiehe'Conceptboard').
Die aktive Handlung des Bauens ermöglicht einen anderen Blick darauf, wie ich den  
öffentlichenRaumwahrnehmeundwieichdarinagiere.IchwerdeAkteur*inundkanndiesen  
OrtdurchmeinePräsenzunddieArtmeinesHandelnsmitgestalten.
Die gemeinsam geschaffene Galerie lädt zum weiteren Gestalten durch eigene Kunstwerke  
ein. Kunst als Medium ist niedrigschwellig und kann über Sprachbarrieren hinweg verbinden.  
KunstistaucheinWeg,sichaufkonstruktiveWeiseGehörzuverschaffenundalsIndividuum  
gesehen zu werden. Das Projekt bietet auf eigene Weise Raum für Austausch zwischen den  
Menschen vor Ort. Daraus können soziale Verbindungen und Identifikation mit dem  
Sozialraumentstehen.StadtwirdlebendigundalsLebensraumwahrgenommen.Dasistein
«Ein Starkes Stück»Erfahrung.
AuchKalker*innendienichtandemWorkshopteilgenommenhaben,sindeingeladenhier  
ihre Kunstwerkeauszustellen.
Die Workshops und die Galerie werden fotografisch begleitet, anschließend dokumentiert  
undmedial(z.B.übereineneigenenInstagram-Kanal)geteilt.DadurchkanndasProjektüber  
dieAktionstagehinauszumImageundzurIdentifikationmitdemSozialraumbeitragen.

RejaneRadschinski AntragVerfügungsfond- Projekt:EinStarkesStückII 03.04.2023
FÜR WEN?
Für den Workshop sind vor allem Jugendliche in Kalk-Nord angesprochen, die bereits das  
AngebotvonRANDOM-Mobilnutzen.DaskünstlerischeUmfelddesBaufeld7derStiftung  
KalkGestalten kann hier mit einbezogenwerden.
DasBauen(ohneWorte)ermöglichtdieTeilhabeüberalleSprachgrenzenhinweg.
DerWorkshopistsokonzipiert,dassauchMenschenohnehandwerklicheErfahrung  
mitmachenkönnen.
DieentstandeneGalerieistoffenfüralleMenscheninKalk.AufMehrsprachigkeitundeine  
diverseAnsprachederMenschenwirddaherinderKommunikationvielWertgelegt.
KOOPERATIONSPARTNER
BeiderUmsetzungwerdeichvonRANDOM-MobildesDiakonischenWerksundderStiftung  
KalkGestaltenunterstützt.
TERMINE
Geplantsind2-3WorkshoptagebisspätestensEndeAugust.DiegenauenTerminewerden  
noch mit den Kooperationspartnernabgestimmt.
Ichstrebean,dassdieGalerieeinedauerhafteInstallationfürKalkwirdunddurchweitere  
'Ableger' in den Stadtteil hinein wächst. Ob und wie dies passiert, hängt von den  
KooperationspartnernabundkannichzumjetzigenZeitpunktnochnichtabsehen.
MindestenssolltedieGaleriebiszumBeginnderSchlechtwetterzeit(ca.AnfangDezember  
2023) im Freienstehen.
ORTE
DergenaueOrtfürdenWorkshopunddieGaleriewirdnochmitdenKooperationspartnern  
abgestimmt.
RECHTLICHES
DieWorkshopswerden,fallserforderlich,nurmitdenerforderlichenöffentlich-rechtlichen  
Genehmigungen durchgeführt. Die Beantragungläuft.
DieandenAktionstagengeltendenCorona-Vorschriftenwerdeneingehalten.

Anlage 4_Antrag_Antirassistischer Empowerment Workshop

33955 Zeichen

Anlage zum Antrag  Antirassistischer Empowerment-Workshop für Jugendliche in Kalk Starkes Veedel – Starkes Köln    Zu den Punkten der Mail von Julia Mentges vom 12.04.2023:   1. Da Ihr Projekt aus einem bundesweiten Theaterprojekt entspringt, kam nochmal die Frage auf, ob Sie hier bereits Förderungen erhalten?  Für unser Begleitprogramm im Schauspielhaus Köln (zwei weitere Workshops, zwei Panel-Diskussionen) haben wir durch die Landeszentrale für politische Bildung eine Förderung erhalten. Für unser Vorhaben in Kalk gibt es keine weitere Förderung.   2. Wann genau finden die Workshops statt? In welchem Zeitfenster?  Es wird ein Tagesworkshop am 27.05.23 stattfinden. Die Uhrzeit ist noch nicht genau festgelegt, es soll sich über einen Workshop über mehrere Stunden handeln.   3. Finden die Workshops im InHaus statt?  Der Workshop wird im Demokratiespace (Kalker Hauptstraße 170, 51103 Kalk) stattfinden. Dieser Raum gehört zum InHaus.   4. Kosten des Projekts:  4.1. Wie setzen sich die Personalkosten (1.300,00€) zusammen?   Unsere Kalkulation setzt sich wie folgt zusammen:  2 Workshopleiter*innen á 550,- Honorar    1.100,- Koordination des Projekts, Honorar  (Koordination mit allen Beteiligten des Gesamtprojekts,  Verwaltung der Ausgaben, Erstellen Sachbericht)   200,- Gesamtausgaben Personal (Honorar)    1.300,- 4.2. Was genau ist unter "Material und Verpflegung" gemeint? Da es sich um einen mehrstündigen Workshop handeln wird, möchten wir die Verpflegung für die Teilnehmenden und Durchführenden gewährleisten. Dies sollen Getränke und „kleinere Snacks“ umfassen.  Für das Festhalten von Ideen, Gedanken und für das Präsentieren planen wir gewöhnliche Materialen (Papier, Stifte) ein. Uns ist bewusst, dass wir diesen Posten großzügig kalkuliert haben und gehen davon aus, dass die Kosten hierfür niedriger ausfallen werden.

KEIN SCHLUSSSTRICH!
Konzept
                                    2023                                              2024                                                        2025

„Getragen vom Willen zur demokratischen Teilhabe Aller, getrieben von den
rechtsextremen Worten und Taten unserer Zeit, gewillt zu offener, kritischer
und diskursiver Verständigung diverser Stimmen und Gesichtspunkte finden
sich künstlerische, wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure
zusammen, um sich (…) dem aktiven Gedenken der Opfer und Taten des sog.
Nationalsozialistischen Untergrunds zu widmen. Mit der Vorbereitung,
Durchführung und Auswertung des Modellprojekts „Kein Schlussstrich!“ setzen
die beteiligten Partner ein Zeichen auf dem Weg zu einer neuen Gedenkkultur;
mit der Gründung des Vereins „Licht ins Dunkel“ dokumentieren sie den Willen
zur kooperativen Zusammenarbeit im Sinne einer politisch unabhängigen und
transparenten Projektträgerschaft und Entscheidungskultur.“ 
                                       Präambel der Satzung des Vereins Licht ins Dunkel e.V. Jena, 04.09.2020
  
In diesem Geist wurde anlässlich des 60. Jubiläums des Anwerbeabkommens mit der
Türkei, 20 Jahre nach den ersten Morden des NSU-Komplexes und zehn Jahre nach
dessen Selbstenttarnung jener Verein gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat, unter
die Aufarbeitung und Sichtbarmachung rassistischer Gewalt keinen Schlussstrich zu
ziehen; in diesem Sinne wollen die beteiligten Partner ihr Projekt nun fortsetzen,
verstetigen und auf nachhaltige Weise in die Öffentlichkeit tragen. Die folgenden
Seiten beschreiben dieses Vorhaben. Denn nach dem Projekt gilt, was vor dem Projekt
galt: KEIN SCHLUSSSTRICH! unter
           
                       nationalistisch motivierte Morde
                       rechtsextreme Gewalt
                       rassistische Hetze
                       verschlossene Türen, Akten und Behörden!

Inhaltsverzeichnis
1. Rückblick und Ausblick                                        1
2. Die Austragungsorte                                           3
3. Übergreifende Projekte                                      7
4. Zusammenfassung und Überblick                   10
5. Der Verein Licht ins Dunkel e.V. als Träger     12
6. Kontaktdaten / Impressum                               14

1. Rückblick und Ausblick 
2021 realisierte das so entstandene bundesweite Netzwerk aus Theaterhäusern und
Kultureinrichtungen in zahlreichen Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen
Akteur*innen, Betroffenen, Angehörigen und Opfern rassistischer Gewalt sowie freien
Künstler*innen in 15 Städten mehr als 700 Veranstaltungen für rund 20.000
Besucher*innen. Neben zwei großen dezentralen Kunstprojekten – dem transmedialen
und partizipativen Oratorium Manifest(o) des Komponisten Marc Sinan und der
Wanderausstellung Offener Prozess der Kurator*innen Ayşe Güleç und Lazlo Weber -
kuratierte jedes Theaterhaus während der Kernprojektzeit zwischen dem 21. Oktober
und dem 07. November 2021 ein eigenes künstlerisches Vor-Ort-Programm. Ein
umfangreiches diskursives Rahmenprogramm mit Panel-Diskussionen, Workshops,
Rechercheprojekten, Filmvorführungen, erinnerungskulturellen Stadtrundgängen uvm.
ergänzten das künstlerische Programm. 
Parallel zum Projekt erschien der Sammelband „Rassismus.Macht.Vergessen“,
herausgegeben von Onur Suzan Nobrega, Matthias Quent und Jonas Zipf (in Print und
als kostenfreies eBook: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5863-
7/rassismus.-macht.-vergessen./). Neben der Buchpublikation dokumentierte der
Filmemacher Ayhan Salar im Film „KEIN SCHLUSSSTRICH! Stimmen aus dem
Gegennetzwerk“ das Gesamtprojekt und besuchte mit seiner Kamera die
teilnehmenden Städte (https://vimeo.com/639619735). 
Das letzte Jahr wurde dazu genutzt, das facettenreiche Programm kritisch zu
evaluieren. Dabei entstand eine Kooperation mit dem Podcast Halbe Katoffl
(www.halbekatoffl.de) des Journalisten Frank Joung, in dem externe Akteur*innen das
Projekt reflektieren. Eine e-Publikation "Die Nachbetrachtung" (www.kein-
schlussstrich.de), herausgegeben von Juliane Zellner und Jonas Zipf, evaluiert
ebenfalls die Ergebnisse des Projektes, indem Teilnehmende das Programm, die
Bedingungen, Herausforderungen und ihre eigenen Rollen thematisieren.
Im Ergebnis wird deutlich: Die Beteiligten des als Modellprojekt gestarteten
künstlerisch-diskursiven Theaterprojekts eint auch weiterhin der Wille zu einem
lebendigen und partizipatorischen Erinnern an die Gewalt, den Terror und die stets
gegenwärtigen Bedrohungen rechtsextremistischer, rassistischer und
antidemokratischer Kräfte. Innerhalb der beteiligten Institutionen wurde das
Bewusstsein geweckt, dass eine dauerhaft intensivierte Einbindung Opferangehöriger,
weiterer Betroffener, sowie von zivilgesellschaftlichen und aktivistischen Gruppen
notwendig ist, um eine nachhaltige Erinnerungskultur zu erschaffen. Denn auch noch
viele Jahre nach den Anschlägen, Morden und Angriffen fühlen sich Opfer und
Angehörige nicht selten von den Behörden alleingelassen und von der
Mehrheitsgesellschaft nicht gehört. 
KEIN SCHLUSSSTRICH! findet künftig nicht zeitgleich an mehreren Orten, sondern
seriell statt: In halbjährigen Abständen realisieren die beteiligten Theater
nacheinander und vor Ort ein jeweils mehrtägiges gedenkkulturelles Angebot. Das
Programm umfasst künstlerische Arbeiten und Beteiligungsprojekte kultureller und
politischer Bildung. Umfang, Finanzierung und Organisation des künstlerischen
Programms bestimmen die Theaterhäuser – vorgesehen sind sowohl 1

Repertoirepositionen innerhalb der Spielplanung als auch der Austausch von
Gastspielen, Lesungen oder Konzerten; das ergänzende Beteiligungsprogramm wird
durch den Verein Licht ins Dunkel e.V. koordiniert und finanziert. In beidseitiger enger
Absprache innerhalb des Netzwerks des Licht ins Dunkel e.V. schöpfen die beteiligten
Theater aus einem gemeinsam entwickelten Pool an Veranstaltungsmodulen und
bieten ihrer jeweiligen Stadtgesellschaft eine aus folgenden Bausteinen entstehende
Varianz: 
Panels: Diskussionen mit Betroffenen, Aktivist*innen sowie Vertreter*innen von
Kultureinrichtungen und Kommunen.
Workshops: Empowerment-Workshops für Jugendliche zur Gestaltung von
Erinnerungsorten als Begegnungsstätten und Safe Spaces für BIPoC und andere
betroffene Communities 
Fortbildungen: Nicht öffentliches Training für Personal aus Theaterhäusern und
Kultureinrichtungen zur rassismussensiblen und interkulturellen
Kompetenzentwicklung
Lectures: Interaktive Vorträge von Aktivist*innen und Betroffenen aus ihrer
antirassistischen Arbeit  
Erinnerungskulturelle Stadtrundgänge: Stadtrundgänge mit Besuchen an
einschlägigen Orten historischer Ereignisse rassistischer Gewalt
Partizipative Formate: Interaktive Kunstperformances zur Aufarbeitung
persönlicher Erfahrungen für Angehörige marginalisierter Gruppen; Produktion
eigener künstlerischer Formate aus (post-)migrantischen Perspektiven (Kurzfilm-,
Hörspielproduktion, Szenische Lesungen, etc.) 
Das bisherige Konzept von KEIN SCHLUSSSTRICH! war auf die Taten des NSU-
Komplexes ausgerichtet. Künftig wird der Fokus auf die übergeordneten Themen
Rassismus, Diskriminierung, Antisemitismus, rassistische und rechtsextreme Gewalt
ausgeweitet. Wie bisher wird die Sichtbarmachung der Betroffenenperspektiven
forciert, um persönliche Geschichten sicht- und hörbar zu machen. Auf dem Weg
dieser thematischen Ausweitung, im Rahmen einer entsprechenden, verstetigten
programmatischen Schwerpunktsetzung und mithilfe der Beteiligungs- und
Netzwerkarbeit des Licht ins Dunkel e.V. streben die teilnehmenden Theater es an,
zivile Akteur*innen dauerhaft in ihre Planungsprozesse einzubinden. Um die Gefahren
für die Gesellschaft und Demokratie sowie die Folgen rechtsextremer Gewalt im
öffentlichen Diskurs stetig aufrecht zu erhalten, halten sie es für unerlässlich, eine
nachhaltige, partizipatorische und für Alle erlebbare Erinnerungskultur zu schaffen.
2

2. Die Austragungsorte
          
Köln
Rund um die Keupstraße in Köln-Mülheim, dem Ort des Nagelbombenanschlags durch
den NSU-Komplex, ist im Laufe der Jahre ein starkes, progressives gesellschaftliches
Engagement entstanden. Die Straße avancierte als Versammlungsort für Kundgebungen
und Demonstrationen zu einem gedenkkulturellen Ort der Begegnung und Vernetzung.
Nicht zuletzt ist es auch der Hartnäckigkeit der Bevölkerung, Anwohner*innen und
Betroffenen zu verdanken, dass die Keupstraße in naher Zukunft ein eigenes und
angemessenes Memorial erhalten wird. 
Das Schauspiel Köln, dessen Interimsspielstätte in unmittelbarer Nähe zur Keupstraße
liegt, hat sich den besonderen Standort ihrer „Hallen“ bewusst gemacht und seine Türen
geöffnet: Mit der Inszenierung "Die Lücke" und dessen Neuauflage "Die Lücke 2.0" hat der
Regisseur Nuran David Calis Betroffene und Opfer des NSU Anschlags auf die Bühne
geholt – damit und mit zahlreichen weiteren Veranstaltungen ist dem Theater der
Schulterschluss mit der Stadtbevölkerung und in die (post-)migrantischen Communities
gelungen. 
Vom Schauspiel Köln können andere Theaterhäuser lernen. Dem Gedanken des
Voneinander-Lernens durch Vernetzung und Wissenstransfer folgend, wird KEIN
SCHLUSSSTRICH! 2023 in der Pfingstwoche (22.-28. Mai) in Köln seinen Auftakt geben.
Wie bereits 2021 wird eine thematisch passende Inszenierung auf die Bühne und zum
Publikum gebracht. Das ergänzende Beteiligungsprogramm wird in Kooperation mit dem
Netzwerk der Betroffenen rassistischer Gewalt, der Initiative "Keupstraße ist überall" und
in enger Zusammenarbeit mit dem Aktivisten Kutlu Yurtseven realisiert. Im Netzwerk der
Betroffenen haben sich Opfer und Angehörige rassistischer Angriffe u.a. aus Köln,
Hanau, München, zusammengeschlossen und erreichen gemeinsam immer mehr
Öffentlichkeit. Im Sinne der Vernetzung nicht nur der Städte untereinander, sondern
auch der Akteur*innen verschiedenster Bereiche sollen in den Räumen des Schauspiels
die Beteiligten aus dem Netzwerk mit Vertreter*innen aus den Kulturbetrieben und mit
kommunalen Vertreter*innen ins Gespräch kommen. 
München
Als sog. „Hauptstadt der Bewegung“ ist München nicht nur eine Stadt rechter
Kontinuitäten, sondern längst auch ein wichtiger Ort des politischen Aktivismus. Rechts-
nationalistische und rassistische Anschläge, beginnend mit dem Oktoberfestattentat
1980 über die Morde des NSU-Komplexes bis hin zum Attentat im Olympia-
Einkaufszentrum 2016 sowie der Gerichtsprozess gegen die NSU-Täter*innen machen
München zu einem besonders relevanten und symbolträchtigen Ort für die Aufarbeitung
von und das Gedenken an rassistische Gewalt. Gleichzeitig war es Christine
Umpfenbachs Inszenierung "Die Urteile", die als erster Beitrag des Theaters zur
Aufarbeitung des NSU-Komplexes gilt. Und so beteiligten sich 2021 gleich beide Theater
an der Maximilianstraße, Residenztheater und Kammerspiele, an KEIN SCHLUSSSTRICH!.
2023
3

Gemeinsam mit dem Real München e.V. und den Kammerspielen München soll KEIN
SCHLUSSSTRICH! im Herbst 2023 wieder in München zu Gast sein. Der Real München,
insbesondere der Kulturaktivist und Mitinitiator Tuncay Acar, ergänzt seit 2016 mit
einem diversen und pluralistischen Kulturprogramm die Kulturlandschaft Münchens
und ist gut vernetzt in die Stadtgesellschaft und in (post-)migrantische Strukturen und
stellt ein geeignetes Programm zusammen, das den Zielen der Öffnung kultureller
Räume hin zur Stadtgesellschaft gerecht werden soll.
2024
Nürnberg
Der rassistische Anschlag 1982 auf eine Diskothek, der Bombenanschlag in der Bar
Sonnenschein, welcher erst durch den Prozess in München als NSU-Tat erkannt wurde,
die Ermordungen von Abdurrahim Özüdoğru und İsmail Yaşar – die Kontinuitäten
rechtsextremer Gewalt haben sich über Jahrzehnte auch in Nürnberg durchgesetzt
und zahlreiche Opfer gefordert. Bereits 2021 war Nürnberg ein wichtiger
Austragungsort des dezentralen Theaterprojektes. Neben der Inszenierung von
Elfriede Jelineks "Das schweigende Mädchen" durch Jan Philip Gloger im
Staatstheater Nürnberg und dem Oratorium Manifest(o) in der Meistersingerhalle hat
KEIN SCHLUSSSTRICH! mit breit vernetzten Kulturinstitutionen u.a. mit der Desi e.V.,
dem stadtteilorientierten Veranstaltungsort für Jugendarbeit Luise – the cultfatory
und dem Kulturladen Villa Leon kooperiert. Die Zusammenarbeit mit den lokalen
Institutionen soll auch 2024 weitergeführt werden. Gemeinsam mit Arno Lang von Desi
e.V. und in Kooperation mit weiteren Kulturräumen mit sozial geschultem
Fachpersonal wird, neben dem künstlerischen Programm im Staatstheater Nürnberg,
ein umfangreiches Beteiligungsprogramm im Bereich der Jugendarbeit geplant.
Plauen-Zwickau
Die durch Abwanderung immer weiter schrumpfende Stadt Zwickau wurde aufgrund
des letzten Unterschlupfs des NSU-Kern-Trios in der Frühlingsstraße unter dem Begriff
der „Zwickauer Zeller“ als Täterstadt bundesweit bekannt. Hier versuchen
rechtsextreme Parteien wie die AfD, Die Basis oder Der dritte Weg seit Jahren,
Menschen für ihre Gesinnung zu mobilisieren. Doch eine starke Zivilgesellschaft
stemmt sich gegen diese Vereinnahmung: So ist auch der neue Generalintendant des
Theaters Plauen-Zwickau Dirk Löschner gewillt, aktiv gegen zu wirken. Während der
Spielzeit 2024/2025, voraussichtlich im Herbst 2024, wird KEIN SCHLUSSSTRICH! in
Plauen und Zwickau zu Gast sein. 
Insgesamt befindet sich die Region um Plauen und Zwickau derzeit im Wandel: Im
Zusammenschluss mit Leipzig und Chemnitz bewirbt sich die Stadt Plauen um das
Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit – KEIN
SCHLUSSSTRICH! möchte diesen Wandel mit rassismussensibilisierenden und
diversitätsoffenen Veranstaltungen unterstützen: Neben einem Programm in den
Spielstätten der beiden Städte werden weitere Einzelprojekte geplant und
Kooperationspartner*innen vor Ort gesucht. Schulungen für das Theaterpersonal und
für weitere Mitarbeiter*innen aus Kultureinrichtungen, präventive Workshops für
Jugendliche und empowernde Safe Spaces für BIPoC sollen die Kernprojekte des
vermittelnden Programms in Plauen und Zwickau werden. 
4

2025
Hamburg und Rostock
Auch die auf den ersten Blick vermeintlich stets weltoffenen „Freie und Hansestädte“
Rostock und Hamburg blicken auf lange währende Probleme rassistischer und
rechtsextremer Gewalt: So gilt der Mordanschlag in der Hamburger Halskestraße vom
22.08.1980 als erster rassistischer Anschlag der BRD-Geschichte. Schon vor den
Morden des NSU-Komplexes in Hamburg und Rostock erlangte in den 1990er Jahren
regionale rechtsextreme Netzwerke, etwa in Form regelmäßiger Kundgebungen in
Neumünster oder der Mordanschläge von Mölln und Kiel bundesweite Bekanntheit.
Mit dem öffentlich formulierten Anspruch eines Safe Spaces für die Betroffenen dieser
(und anderer) Gewalt und als Resultat einer jahrelangen Netzwerkarbeit mit (post-)
migrantischen und aktivistischen Communities gilt Kampnagel unter der
künstlerischen Leitung von Amelie Deuflhard als international sichtbare Plattform der
Freien Darstellenden Künste an der Schnittstelle zwischen Kunst und Politik; als
politisch engagiertes Theater machte sich unter der Intendanz von Ralph Reichel in
der unmittelbaren Nähe einer Autostunde auch das Volkstheater Rostock einen
Namen. Im Kontext von KEIN SCHLUSSSTRICH! waren beide Theater mit einer Vielzahl
von zivilgesellschaftlichen Partnern bereits 2021 bundesweit sichtbare Aktivposten –
mit einem gemeinsamen, regional anknüpfenden Programm tragen sie im Frühjahr
2025 erneut zur Arbeit des Licht ins Dunkel e.V. bei. Geplant sind u.a. die internationale
Koproduktion von zwei künstlerischen Arbeiten, einem Lectureperformance- und einem
Tanzformat, eine in Kooperation mit der Stadt Mölln konzipierte Neugestaltung der
„Möllner Rede im Exil“ sowie die Ausrichtung einer Konzertreihe in Kooperation mit dem
Reeperbahnfestival und eines Panels im Rahmen des Bündnisses Freier
Produktionshäuser (Kooperation mit H.A.U. Berlin, Hallerau Dresden, Mousonturm
Frankfurt/Main, fft. Düsseldorf, PACT Zollverein Essen und Tanzhaus NRW).
Chemnitz
Mit seinem Programm im Rahmen der Spielplanung am Theater Chemnitz bindet sich
die Beteiligungsarbeit von KEIN SCHLUSSSTRICH! zum vorläufigen Abschluss der hier
vorgestellten konzeptuellen Reise in einen prominenten und nachhaltig vorbereiteten
Kontext ein: Im Jahr 2025 wird das Land nach Chemnitz schauen – in die
Kulturhauptstadt Europas. Unter dem Motto „C – the Unseen!“ soll Chemnitz nicht nur
als Kulturstadt vorangebracht werden, sondern auch das „Unentdeckte und
Ungesehene“ soll sichtbar gemacht werden. Ein Motto, das bereits die Initiative des
ASA FF e.V. mit dem Projekt unentdeckte Nachbarn verfolgt hat: Als Treffpunkt für
Theaterschaffende ging der ASA FF hier bereits 2016 die ersten Schritte einer
überregionalen Vernetzung von Schauspielhäusern, in der die Aufarbeitung der Taten
des NSU-Komplexes im Fokus stand. Auf diese Vorarbeit konnte und kann auch KEIN
SCHLUSSSTRICH! zurückgreifen und zählt mit dem ASA FF für die bisherige und weitere
Arbeit auf einen seiner wichtigsten und erfahrensten Partner.
So war die Wanderausstellung des mehrjährigen ASA FF Projekts „Offener Prozess“
bereits 2021 ein elementarer Bestandteil des Gesamtprogramms, insbesondere durch
ihre niedrigschwellige Art der Education. Die derzeit weiter durch die Republik reisende
Ausstellung wird anlässlich der Kulturhauptstadt 2025 in Chemnitz in eine dauerhafte
Ausstellungssituation überführt. 
5

Angedacht ist dabei auch eine Verbindung mit den in den sowohl auf Bundes-, als auch
sächsischer Landesebene verankerten Pläne zur Errichtung eines NSU-
Dokumentationszentrums. Auf der Grundlage der aktuellen Koalitionsverträge der dort
jeweils regierenden Drei-Parteien-Bündnisse realisiert der sächsische RAA momentan
eine entsprechende Machbarkeitsstudie. Ein bisheriges, vorläufiges Resultat: Das
Dokumentationszentrum soll einen starken digitalen Fokus haben.
Als zentralen Beitrag zum Dokumentationszentrum plant der Licht ins Dunkel e.V.
daher in Kooperation mit der Akademie für Theater und Digitalität am Theater
Dortmund, dem Jenaer Digitalunternehmen rooom AG sowie dem Magdeburger
Lehrstuhl des Soziologen Matthias Quent die Realisierung einer digitalen Begehbarkeit
aller bundesweit vorhandenen Memorials zu den Taten des NSU-Komplexes.
6

3. Übergreifende Projekte
Im Sinne des Voneinander-Lernens bietet die Vernetzung aller beteiligten
Theaterhäuser und kooperierenden Institutionen, Gruppen und Multiplikator*innen die
Möglichkeit, eigene Strukturen zu hinterfragen und entsprechende Entwicklungen
innerhalb der Häuser voranzutreiben. Im stetigen Austausch soll es um die Frage
gehen, welche strukturellen Voraussetzungen benötigt werden, um eine nachhaltige
interkulturelle Öffnung zu erreichen, eine gemeinschaftlich beteiligende Gedenkkultur
zu errichten und welche Möglichkeiten der Aufarbeitung geschaffen werden müssen.
Diese prozessuale Arbeit benötigt einen stetigen Willen zur Veränderung auf den
Ebenen aller drei Ps – nicht nur im Programm, sondern auch bei Publikum und Personal.
Daher sollen zusätzlich auch zwischen den Kernprojektphasen an den vorgestellten
Veranstaltungsorten Köln, München, Nürnberg, Plauen, Zwickau, Hamburg, Rostock
und Chemnitz in weiteren beteiligten Städten vereinzelte Veranstaltungen stattfinden.
Neben der Koordination der Beteiligungsprogramme in den genannten Städten
besteht daher ein zentraler Fokus der Arbeit des Licht ins Dunkel e.V. in der
Sichtbarmachung der bundesweiten Netzwerkarbeit, deren Medialisierung und
Dokumentation, aber auch weiteren Evaluation. So sollen Gesprächsrunden, Panel-
Diskussionen und andere Beiträge in Form eines Podcasts und im Rahmen einer
prozessual entstehenden Buchpublikation abgebildet werden:
7
Meta-Memorial (noch ohne Titel)
Als digitales Memorial im Metaverse konzipiert, verfolgt dieses Kernprojekt, die beiden
Ziele, einerseits auf möglichst breitenwirksame Weise die Wahrnehmung Jugendlicher
und junger Erwachsener zu erreichen und andererseits das Erleben eines Memorials –
etwa vor Ort an den Bäumen in Zwickau oder in der Keupstraße in Köln – mit dem aller
anderen zu verknüpfen: In Form eines 3D-Abbildes des Augmented und Virtual Reality
vermittelt das Meta-Memorial einen virtuell begehbaren Eindruck aller bundesweit
vorhandenen Memorials zu den Taten des NSU-Komplexes und verbindet diese mit der
Faktizität der Ereignisse und den vor Ort entstandenen gedenkkulturellen Ritualen. Das
Ergebnis soll sowohl als zentral erreichbare Webseite und App, als auch in Form
haptischer künstlerischer Umsetzungen an der Schnittstelle zum physischen Raum am
Ort des jeweiligen Memorials in Erscheinung treten, so dass die Besucher*innen vom
digitalen in den physischen und vom physischen in den digitalen Raum gelockt werden.
Künstlerisch angeleitet von den Digital-Performance-Pionier*innen an der Akademie
für Theater und Digitalität des Theaters Dortmund und technisch entwickelt durch das
Jenaer Digitalunternehmen rooom AG wird der Projektprozess dabei gleichzeitig auch
seitens des Magdeburger Lehrstuhls des Soziologen Matthias Quent beratend und
wissenschaftlich begleitet. Dieser wird aufgrund seiner laufenden Lehr- und
Forschungsarbeit im Rahmen eines internationalen Netzwerks zu gesellschaftlichen
Auswirkungen des sogenannten Metaverse und in Zusammenarbeit mit der
Bundeszentrale für politische Bildung in Gera wichtige empirische Gesichtspunkte im
Sinne des formulierten Ziels der breitenwirksamen und barrierefreien, aber gleichzeitig
datenschutzsicheren Ansprache der genannten Zielgruppen einbringen.

8
Buchpublikation: Ungewollt vereint (AT)
Bereits 2021 erschien im Rahmen von KEIN SCHLUSSSTRICH! die Publikation
„Rassismus.Macht.Vergessen“ beim transcript Verlag; 2022 als e-Publikation eine
umfängliche Nachbetrachtung. Aufbauend auf einigen transkribierten Gesprächen im
Rahmen des bisherigen Projektverlaufs soll nun eine dritte Publikation folgen, die
ausschließlich Stimmen von Betroffenen, Opfern rassistischer Gewalt und deren
Angehörigen zusammenträgt und in einem Sammelband publiziert. Der zunächst in
Form eines Schritt für Schritt wachsenden Netzblogs und dann in der ersten
Jahreshälfte 2026 als gedrucktes Buch und gleichzeitig kostenfreies eBook publizierte
Band soll die kommenden drei Jahre als dokumentarische und zwischenzeitlich noch
korrigierbare Work-in-Progress begleiten, die Stimmen von Betroffenen auf achtsame
und sensible Weise vereinen und in einem geeignet kontextualisierten und würdig
gestalteten Rahmen öffentlich machen. Als Herausgeber*innen angedacht sind der
Bildungsreferent und Aktivist Ibrahim Arslan (als Überlebender des Brandanschlages in
Mölln seit vielen Jahren erfolgreich in Sachen Erneuerung und Öffnung von
Erinnerungskultur engagiert, etwa im Rahmen des von ihm initiierten Formats „Möllner
Rede im Exil“), erneut die Kulturwissenschaftlerin Onur Suzan Nobrega (u.a. Dozierende
und Forschende an der Goethe Universität in Frankfurt), sowie Juliane Zellner und
Jonas Zipf, die bereits die Herausgabe vorangehender Publikationen im Projekt
verantworteten; für die Grafik soll wieder das Berliner Zoff-Kollektiv Sorge tragen. Der
Arbeitstitel nimmt dabei Bezug auf die Vernetzungsarbeit rund um die beteiligten
Akteur*innen – und eine Anleihe bei einer Formulierung des niederländischen
Schauspielers und Regisseurs Walter Bart, der mit seinem Wunderbaum-Kollektiv als
künstlerischer Leiter des Theaterhauses Jena einen der Ausgangspunkte der initialen
Arbeit für KEIN SCHLUSSSTRICH! bildete.
Podcast: The Missing Link (AT)
Ein vielfach nachgewiesenes Versagen von Behörden, Vertuschungen,
Aktenvernichtungen und nicht zuletzt die nicht aufrecht zu erhaltende und dennoch
stetig wiederkehrende These der Einzeltäter*innen des NSU-Komplexes wie auch
anderer rechter Netzwerke motivieren immer wieder „stille Held*innen“ wie
Journalist*innen, Rechtsanwält*innen, Recherchekollektive oder andere
antifaschistische Aktivist*innen, den Spuren der absichtlich und unabsichtlich
übersehenen Verstrickungen rassistischer Taten nachzugehen und „Ermittlungen“
selbst in die Hand zu nehmen. Meist trotzen sie dabei der direkten Bedrohung ihrer
Personen und Familien, lassen sich von Anfeindungen im Netz oder auf offener Straße
nicht beirren, machen einfach immer weiter. Ihre oft auf eigene Faust, etwa ohne
einen schützenden Verlag im Rücken, recherchierten Ergebnisse decken
Ermittlungslücken auf und informieren die Öffentlichkeit.

9
Zu nennen sind beispielsweise die Dokumentierung der NSU-Prozesse durch NSU-
Watch sowie eine Gruppe von Journalist*innen rund Annette Ramelsberger oder das
Leaken der unter Verschluss gehaltenen hessischen NSU-Akten durch das ZDF Magazin
Royal und die Rechercheplattform Frag den Staat. 
Arbeiten wie solche sollen in dem dezentralen Podcast "The Missing Link" thematisiert
und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im direkten persönlichen 1:1-Dialog
mit Vertreter*innen kultureller Einrichtungen, Theaterhäusern und kommunalen
Institutionen wird eine Reihe ergebnisoffener Gespräche geführt – Gespräche
zwischen jenen, die monate- und jahrelange Arbeit in die Aufbereitung von
Informationen stecken und jenen, denen diese Recherchen nützlich sein können: Denn
auch für Theaterhäuser und Institutionen gilt es, die eigenen Missing Links auf dem
weiten Weg zu diversitätsoffenen und rassismussensiblen Begegnungsstätten zu
identifizieren.
Die Gespräche werden außerhalb der Kernprojektzeit in den Häusern der Stadttheater
stattfinden, sodass auch die Theater, die das Gesamtprojekt (zunächst) nicht zu sich
holen, beteiligt sein können und im Netzwerk aktiv bleiben. Für das Publikum vor Ort
wird eine solche Gesprächsrunde mit thematisch und personell lokalem Bezug
zusammengestellt, live aufgezeichnet und dann für den Podcast digitalisiert, um ihn
schließlich für alle interessierte Hörer*innen zugänglich zu machen.

4. Zusammenfassung und Überblick
(4a) Vernetzung der Theater im Bundesgebiet
Eines der Hauptziele von KEIN SCHLUSSSTRICH! besteht weiterhin darin, alle
teilnehmenden Theaterhäuser, Kultureinrichtungen und beteiligten Institutionen
miteinander zu vernetzen, den stetigen Austausch zu erhalten und zu erweitern.
Proaktiv werden mögliche neue Beteiligungen gesucht, die ins Netzwerk oder als
Vereinsmitglied aufgenommen werden.
(4b) Vernetzung von Theatern, Stadtgesellschaft und Kommunen
Auf dem Weg des stetigen Austauschs, des proaktiven Empowerments und der
finanziellen Ausstattung der Einzelprojekte befördert KEIN SCHLUSSSTRICH! neue
stadtgesellschaftliche Kooperationen und Allianzen. So werden Zeiten gefunden,
Räume geöffnet und Öffentlichkeit hergestellt, in denen sich die Akteur*innen der
Theaterhäuser mit Personen und Gruppen aus der Stadtgesellschaft (bspw.
aktivistischen Gruppen, Netzwerken von Betroffenen oder antirassistischen Initiativen)
sowie Vertreter*innen der kommunalen Verwaltung (bspw. städtischer
Kultureinrichtungen, aber auch interkommunaler Vereinigungen wie des Deutschen
Städtetags) miteinander vernetzen. 
(4c) Medialisieren, Dokumentieren und Evaluieren von Projekten
Im Sinne der gemeinsamen Ziele innerhalb des Zusammenschlusses der Beteiligten
stellt KEIN SCHLUSSSTRICH! einen nachhaltigen Wissenstransfer her: Aufzeichnungen
von Veranstaltungen, erstellte Paper und e-Publikationen, Podcast-Aufzeichnungen
und weitere mediale Formate werden erstellt, editiert und u.a. auf der Webseite
www.kein-schlussstrich.de veröffentlicht. Durch Interviews und Textbeiträge werden
die Teilprojekte evaluativ begleitet, Ergebnisse auf Webseite, App, in Podcast-, Buch-
und e-Publikation sowie in Formaten der Augmented und Virtual Reality gesichert und
öffentlich zugänglich gemacht.
(4d) Unterstützung und Monitoring 
Im Rahmen der unter 1. bis 3. genannten Teilprojekte werden die Theater durch KEIN
SCHLUSSSTRICH! insbesondere im Hinblick auf ihr jeweiliges Audience Development
aktiv unterstützt bei:
10

Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen 
Regelmäßigem Erfahrungsaustausch mit vergleichbaren Einrichtungen
Kompetenzbildenden Workshops für ihr Personal
Teilnahme an überregionalen Projekten (Meta-Memorial, Publikationen, Podcast,
etc.)
(4e) Der rote Faden
Durch das gemeinsame Ziel der antirassistischen Arbeit, der kritischen Reflexion
hausinterner Strukturen (Programm, Publikum, Personal) sollen Ergebnisse von
Veranstaltungen so aufbereitet werden, dass ein roter Faden entsteht, der alle
teilnehmenden Städte unter dem Schirm der gemeinsamen Ziele und im Geiste der
auch weiterhin gültigen Vereinspräambel miteinander verbindet.
11

ASA FF (Chemnitz)
Theater Chemnitz, 
Institut für Zivilgesellschaft Thüringen (in der Trägerschaft der Amadeu-Antonio-
Stiftung)
Dietrich-Keuning-Haus (Kulturbetriebe Dortmund) 
Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar
Internationale Kulturfabrik Kampnagel (Hamburg)
JenaKultur
Theaterhaus Jena
Staatstheater Kassel
Schauspiel Köln
Kammerspiele München
Real München 
Staatstheater Nürnberg
Theater Plauen-Zwickau
Volkstheater Rostock
Theater Rudolstadt
5. Der Verein Licht ins Dunkel e.V. als
Träger 
Der mit Satzung vom 04.09.2020 in Jena gegründete Verein Licht ins Dunkel e.V., in
dessen Trägerschaft das bundesweite Theaterprojekt KEIN SCHLUSSSTRICH! 2021
durchgeführt wurde, bleibt weiterhin bestehen und macht sich zur Aufgabe,
künstlerisch-diskursive Interventionen innerhalb der beteiligten Theaterhäuser und
darüber hinaus mit weiteren Kooperationen zu initiieren, Projekte zu planen und in
enger Zusammenarbeit mit den Austragungsstätten durchzuführen. 
(5a) Vereinsmitglieder
Mitglieder des Vereins Licht ins Dunkel e.V. sind (Stand 01.01.23):
 
(5b) Vereinsverwaltung
Die Verwaltung der Vereinsaktivitäten – insbesondere die Administration der Finanzen
und Kontrakte – übernehmen auf strategischer und rechtlicher Ebene der Vorsitzende
Jonas Zipf, auf operativer und ausführender Ebene die Projektleiter*innen Peer Stark
und Leyla Erkuş. Sie sind jederzeit Ansprechpartner*innen für alle Vereinsmitglieder,
bisherige und künftige Kooperationspartner*innen und sonstige Interessierte.
12

(5c) Projektplanung
Der Vorstand und die Projektleitung gehen proaktiv auf Mitglieder und
Kooperationspartner*innen sowie Förderer und Sponsoren zu, um künftige Projekte zu
initiieren. Ist ein Austragungsort gefunden, werden lokale Partner*innen gesucht, die
diskursive Begleitprojekte wie bspw. Panels, Workshops, Lectures, etc. in der
austragenden Spielstätte oder an anderen Orten in der Umgebung durchführen. Ziel
jedes Einzelprojekt ist es, den Gesamtzielen von KEIN SCHLUSSSTRICH! gerecht zu
werden. 
(5d) Vernetzung: Akteur*inne lokal, Akteur*inne bundesweit
Ein stetiger Austausch mit allen Vereinsmitgliedern und darüber hinaus den
Akteur*innen des erweiterten Netzwerkes bildet die Grundlage für die Erreichung der
oben benannten Ziele. Zum erweiterten Netzwerk zählen Kultureinrichtungen,
Einzelakteur*inne, Betroffenen-Netzwerke, aktivistische Gruppen, (post-)migrantische
Communities, Bildungseinrichtungen, sonstige zivilgesellschaftliche Einzelpersonen
und Gruppen sowie kommunale Einrichtungen, wie Stadtverwaltungen, lokale,
regionale und bundesweite Interessenvereinigungen wie bspw. Die Kulturpolitische
Gesellschaft oder der Deutsche Städtetag.
(5e) Public Relations, Marketing
PR und Marketing für das Gesamtprojekt wird in Abstimmung mit den
Verantwortlichen der beteiligten Häuser durch den Verein geplant und durchgeführt.
Lokale Projekte sollen zudem über die hauseigene PR-Abteilung der Theater beworben
werden. Die Projektleitung betreut die Inhalte der Webseite www.kein-schlussstrich.de
und die projektbegleitenden Social-Media Kanäle auf Instagram, Twitter und
Facebook. 
13

6. Kontaktdaten / Impressum
Leyla Erkuş
leyla.erkus@kein-schlussstrich.de
Peer Stark
peer.stark@kein-schlussstrich.de
Jonas Zipf
jonas.zipf@kein-schlussstrich.de
Licht ins Dunkel e.V.
c/o Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH
Jarrestraße 20
22303 Hamburg
www.kein-schlussstrich.de
        https://twitter.com/KTheaterprojekt
        https://www.instagram.com/kein_schlussstrich_21/
        https://www.facebook.com/keinschlussstrich/
14

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

9232 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/152/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 1393/2023 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Projektanträge im Rahmen des elften und letzten Antragsdurchlaufs des 
Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk„  
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Kalk beschließt  
 dem Antrag der Sozialraumkoordination Humboldt/Gremberg, Kinderschutzbund Köln 
auf Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Hum-
boldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Marokkanische Frauengruppe“ in der bean-
tragten Höhe von 1.500,00 € brutto, 
 
 dem Antrag von Frau Rejane Radschinski auf Zuwendungen aus dem Verfügungs-
fonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Ein 
starkes Stück II – kokreativer Stadtgestaltungs-Workshop StadtBande“ in der bean-
tragten Höhe von 2.545,00 € brutto, 
 
 dem Antrag von Jasper Hoffmann, Flavia Marà, Kira Schürmann und Florian Klee auf 
Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Hum-
boldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Kalk Escape“ in der beantragten Höhe von 
2.315,00 € brutto, 
 
 dem Antrag des Licht ins Dunkel e.V. c/o Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH 
auf Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Hum-
boldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Antirassistischer Empowerment Workshop 
für Jugendliche in Kalk“ in der beantragten Höhe von 1.500,00 € brutto, 
 
 dem Antrag des Jugendzentrums Gremberg / JUGZ Köln gGmbH auf Zuwendungen 
aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und 
Kalk“ für das Projekt „Humboldt-Gremberg: aktiv – kreativ - intensiv“ in Höhe von 
2.500,00 € brutto, 
 
 dem Antrag von Herrn Florian Egermann auf Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds 
für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Trim-
bornbrunch“ in der beantragten Höhe von 500,00 € brutto, 
 
 dem Antrag des kulturhof e.V. // tunstadtmachen auf Zuwendungen aus dem Verfü-
gungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ für das Pro-
jekt „tunstadtmachen – Dezentral & Mobil“ in der beantragten Höhe von 4.300,00 € 
brutto, 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 11.05.2023

2 
 
statt zu geben. 
 
Beschlussalternative  
 
Die Bezirksvertretung Kalk beschließt, dass für die 7 Anträge oder für einen einzelnen Antrag 
keine Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Hum-
boldt/Gremberg und Kalk“ bereitgestellt werden.

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  120.000,00 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 84.000,00 €  70 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Die Stadt Köln hat sich mit Ratsbeschluss vom 20.12.2016 (Vorlage Nr. 2899/2016) für die 
Durchführung des Leitkonzepts „Starke Veedel – Starkes Köln“ entschieden. Mit dem Pro-
gramm „Starke Veedel - Starkes Köln“ steht die Stärkung der Stadtquartiere mit besonderem 
Förderbedarf sowie die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der in diesen Quartie-
ren lebenden Menschen im Fokus. Die Aktivierung der i n dem Sozialraum lebenden Bür-
ger*innen ist daher ein entscheidender Baustein für die erfolgreiche Umsetzung von „Starke 
Veedel – Starkes Köln“.  
Mit dem Beschluss des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes im Soziale -Stadt-Gebiet 
„Humboldt/Gremberg und Kalk“ am 28.09.2017 (Vorlage Nr. 2488/2017) wurde die Grundlage 
geschaffen, um Zuwendungen aus dem Städtebauförderprogramm zu beantragen. Der För-
derantrag zur Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ wurde mit 
Zuwendungsbescheid vom 30.09.2019 durch den Fördermittelgeber positiv beschieden.  
Der Verfügungsfonds ist eine Teilmaßnahme des „Büros für Quartiersmanagement und Akti-
vierung“. Für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ stehen im Bewilli-
gungszeitraum 2020 - 2023 Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds mit einem Gesamtvo-
lumen von 120.000,00 € brutto zur Verfügung. Die maximale Zuwendungshöhe pro Projektan-
trag wird auf 4.999,00 Euro netto begrenzt.

4 
Grundlage für die Vergabe der Fördermittel aus dem Verfügungsfonds bildet eine kommunale 
Richtlinie, die auf Basis der Förderrichtlinie „Stadterneuerung 2008“ des Landes NRW erstellt 
und von der Bezirksvertretung Kalk beschlossen wurde (Vorlage Nr.1445/2020).  
Über die Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds entscheidet die Bezirksver-
tretung Kalk nach einer Vorprüfung der Anträge durch ein Fachgremium, das aus dem Quar-
tiersmanagement, je einer/einem Sozialraumkoordinator*in für die Räume Hum-
boldt/Gremberg und Kalk, der Bezirksjugendpflege sowie je einer/einem Vertreter*in des In-
terkulturellen Dienstes und des Bürgeramtes Kalk gebildet wird.  
In der Projektlaufzeit wurden bereits 10 Antragsdurchläufe durchgeführt. Mit der vorliegenden 
Beschlussvorlage endet die Förderung aus dem Budget des Verfügungsfonds. Pro Durchgang 
standen rund 11.000,00 € zur Verfügung. Seit dem Sommer 2020 konnten bisher 29 Projekte 
durch den Verfügungsfonds gefördert werden. 18 Maßnahmen mit einem Fördervolumen von 
rund 57.550,00 € sind abgeschlossen und bereits abgerechnet. 11 weitere Maßnahmen mit 
einem Fördervolumen von rund 47.950,00 € sind noch nicht abgerechnet bzw. befinden sich 
aktuell noch in der Umsetzung. 
Im Rahmen des zum 03.04.2023 beendeten elften und letzten Antragsdurchlaufes wurden 
neun Anträge als grundsätzlich förderfähig an das Fachgremium weitergeleitet. Das Antrags-
volumen der förderfähigen Anträge belief sich im elften Durchgang auf 27.418,00 € brutto. Ein 
Antrag wurde von dem Beratungsgremium nicht goutiert; ein weiterer Antrag wurde zurückge-
zogen. 
Da das Antragsvolumen die zur Verfügung stehen Mittel übersteigt, hat das Beratungsgremi-
um ein Ranking der eingereichten Anträge vorgenommen. 
 
Aus dem Beratungsgremium ergeht die Empfehlung an die Bezirksvertretung Kalk, die 
7 eingegangenen Projekte zu bewilligen: 
 
 Summe      
Antragsteller*in 
 
Projekt Gesamtpro-
jektkosten 
brutto 
Beantragte  
Förderung 
netto (Brut-
tow ert abzgl. 
19% Mw St) 
Beantragte  
Förderung 
brutto 
 
Eigenanteil 
brutto 
(vom Antrag-
steller zu tragen) 
Kinderschutzbund 
Köln, Sozialraumko-
ordination Hum-
boldt/Gremberg 
Marokkanische Frauen-
gruppe 
1.500,00 € 1.260,50 € 1.500,00 € 0 € 
Rejane Radschinski  Ein starkes Stück II – 
kokreativer Stadtgestal-
tungs-Workshop Stadt-
Bande 
2.545,00 € 2.138,66 € 2.545,00 € 0 € 
Jasper Hoffmann, 
Flavia Marà, Kira 
Schürmann und 
Florian Klee 
Kalk Escape  2.315,00 € 1945,38 € 2.315,00 € 0 € 
Licht ins Dunkel 
e.V. c/o Kampna-
gel Internationale 
Kulturfabrik GmbH 
Antirassistischer Em-
powerment Workshop 
für Jugendliche in Kalk 
1.500,00 € 1.260,50 € 1.500,00 € 0 € 
Jugendzentrum 
Gremberg / JUGZ 
Köln gGmbH 
Humboldt-Gremberg: 
aktiv – kreativ - intensiv 
4.999,00 € 2.100,84 € 2.500,00 € 0 € 
Für die Maßnahme wird ein weiterer Zuschuss aus Mitteln der Jugendförderung des Bezirkes 8 gewährt, so-
dass dem Jugendzentrum keine Eigenkosten entstehen.  
Florian Egermann Trimbornbrunch 500,00 €  420,17 € 500,00 € 0 €

5 
kulturhof kalk e.V. // 
tunstadtmachen 
tunstadtmachen – De-
zentral & Mobil 
4.300,00 € 3.613.45 € 4.300,00 € 0 € 
 
Finanzen 
Der elfte Antragsdurchlauf endete zum 03.04.2023. Für diesen Durchlauf standen rund 
14.500,00 € brutto zur Verfügung. Neben den für den Durchlauf vorgesehenen Mitteln stan-
den noch weitere 3.500,00 € zur Verfügung, die in vorhergehenden Antragsrunden nicht aus-
geschöpft wurden. 
Die 7 fristgerecht beantragten Projekte umfassen ein förderfähiges Gesamtvolumen von  
15.160,00 € brutto. Die hierbei bewusste Überschreitung des zur Verfügungen stehenden 
Budgets für den elften Antragsdurchlauf wird erfahrungsgemäß durch Einsparungen innerhalb 
der Abrechnungen der bewilligten und noch laufenden Verfügungsprojekte kompensiert.  
Die Finanzierung der förderfähigen Gesamtkosten der Maßnahme erfolgt aus dem Teilergeb-
nisplan 0902 – Stadtentwicklung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen.  
 
Anlagen 
Anlage 1 Antrag „Marokkanische Frauengruppe“ 
Anlage 2 Antrag „Ein starkes Stück II – kokreativer Stadtgestaltungs-Workshop Stadt-
Bande“ 
Anlage 3 Antrag „Kalk Escape“ 
Anlage 4 Antrag „Antirassistischer Empowerment Workshop für Jugendliche in Kalk“ 
Anlage 5 Antrag „Humboldt-Gremberg: aktiv – kreativ – intensiv“ 
Anlage 6 Antrag „Trimbornbrunch“ 
Anlage 7 Antrag „tunstadtmachen – Dezentral & Mobil“

Anlage 7_Antrag_tunstadtmachen - Dezentral & Mobil

49896 Zeichen

Stadt Köln Sta rke Veedel - Starkes Köln
Antrag auf Zuwendungen
aus dem Verfügungsfonds
Die Oberbürgermeisterin
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Willy-Brandt-Platz 2 
50679 Köln Telefax   0221 / 221-28493
E-Mail
starke.veedel@stadt-koeln.de
Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungs fonds
Humboldt/Gremberg und Kalk
Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Perso n)
kulturhof kalk e.V. // tunstadtmachen
Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner
F
amilienname Vorname
Projekttitel
tunstadtmachen - Dezentral & Mobil 
Das Projekt ist eine
(Bi
tte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)
Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft
Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
So
zialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger
Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozi alraum
Projektbeginn Pro jektende
01.05.23 31.12.23
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Beschreibung des Projektes
(so
fern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden)
siehe Anlage
Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen  werden?
Stadtinteressierte Kalker Bürger:innen jedes Alters
Stadtmacher:innen und Künstler:innen des Veedels
Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialra um erreichen? (Zum
Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)
- Kartografie und Archiv von Kalker Potenzialräumen
- 
Teilhabe an Stadt ermöglichen / niederschwellige mobile Beteiligungsformate /
Bottom Up Prozesse stärken
- Aktivierung nachbarschaftlichen Engagements in Kalk und Humboldt/Gremberg
- Schaffung & Stärkung von Möglichkeitsräumen / Infrastrukturen zur Stadtgestaltung 
liefern
- ungenutzte Freiflächen in Kalk ins Bewusstsein rufen
- Stärkung des Zusammenhalts durch gemeinsame Erlebnisse
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Kosten des Projektes
Art
 der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro
Projektleitung (Koordination, Workshops, Kommunikation) 500,00
Projektassistenz (Veranstaltungen, Kommunikation) 500,00
Grafikdesign (Karte, Flyer) 500,00
Webseite (Betreuung Social Media) 500,00
Transportkosten (Miete, Benzin) 500,00
Miete für Mobile Künstler:innenkabine 1000,00
Materialien 500,00
Verpflegung (Getränke, Essen) 300,00
Summe der Kosten (inklusive Mehrwertsteuer)
Einnahmen des Projektes
Be
iträge oder Spenden 0,00
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen 0,00
Summe der Einnahmen 0,00
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 4.300,00
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto lau t Richtlinie)
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Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn ?
Höhe des beantragten Abschlags
Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses, 
h
öchstens 1500 Euro.
Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers
Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname
Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrif t, dass die beantragte
Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige Finanzierungsmöglichkeiten aus
anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder sozialräumliche Mittel oder anderer
Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit der Unterschrift bestätigt, dass die in
diesem Antrag gemachten Angaben vollständig und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.
Hinweis zum Datenschutz
Beachten Sie bitte die für dieses Verfahren geltenden Hinweise zum Datenschutz nach Artikel
13 beziehungsweise Artikel 14 DSGVO (Datenschutzgrundverordnung).
Link zu den Datenschutzhinweisen
Ich bin mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zu dem in den
Datenschutzhinweisen genannten Zweck einverstanden. Eine Bearbeitung ist ohne eine
entsprechende Einwilligung nicht möglich.
Köln, 02.04.23
Ort und Datum U nterschrift der Antragstellerin oder des
Antragstellers
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Leerdruck

In unserem Mikrokosmos »kg-
kalkgarten« zeigen wir, wie »Stadt 
von Unten« & »urbane Praxis« konkret 
aussehen, erproben Nutzungen für das 
Gesamtgelände und sorgen dafür, dass 
Grünflächen in Kalk mehr ins Gewicht fallen. 
Das Projekt widmet sich der gemeinsamen, 
interdisziplinären Wissensproduktion und 
erforscht wie eine Nutzung ungenutzter, 
urbaner Freiflächen den Herausforderungen 
des Klimawandels entgegenwirken und so 
zur einer ökologischen und nachhaltigen 
Transformation der zeitgenössischen Stadt 
beitragen kann. Der Garten fungiert als Forum 
zum Austausch und folgt dem Anspruch, dass 
(Begegnungs-)Räume nicht gegeben werden, 
sondern (gemeinsam) produziert werden 
müssen, um eine nachhaltige Identifikation 
mit dem neuen Raum zu schaffen. 
 tun
stadt
machen
tunstadtmachen steht für die 
kollektive urbane Aktivierung und 
Transformation von Nicht-Orten. 
Zusammengesetzt aus einem 
interdisziplinären Stadtmacher:innen 
T eam verfolgen wir einen praktischen 
Ansatz und transformieren graue urbane 
Nicht-Orte zu offenen, lebendigen 
und grünen Begegnungsorten. 
Wir glauben an das Gemeinsame 
und die Kraft der Kooperation. 
Wir fördern Stadtgestaltung 
von unten und balancieren die 
Kräfte zwischen formeller und 
informeller Beteiligung aus. 
In unserem Reallabor, der »Waage«, 
erforschen wir die Potenziale leerer 
Stadträume. An der »Waage« 
wollen wir die T eilhabe an Stadt 
ins Gleichgewicht bringen und uns 
gemeinsam für eine Entwicklung der 
leerstehenden (H)allen Kalk einsetzen. 
Unsere Heimat ist der benachteiligte und 
manchmal schmutzige Stadtteil Köln Kalk. 
Auf der rechten Rheinseite gelegen, ist er 
von systematischen Ungleichgewichten 
geprägt. Kalk hat viele ungenutzte urbane 
Räume und eine einzigartige industrielle 
Geschichte. Zwischen den leer stehenden 
Industrieflächen steckt viel Bewegung und 
zahlreiche Menschen aus verschiedenen 
Kulturen sind hier zu Hause. In unseren Augen 
ist Kalk ein energiegeladener Stadtteil, in dem 
sich das Leben auf der Straße abspielt und 
dessen Potenzial kanalisiert werden muss. 
Seit Jahren sind wir sehr eng mit dem 
Stadtteil, der rechten Rheinseite und der 
Nachbarschaft verbunden und übernehmen 
gemeinsam Verantwortung für unser 
Lieblingsveedel und unsere Stadt. In 
verschiedenen Projekten konnten wir bereits 
aktiv Impulse im urbanen Raum setzen. Wir 
schaffen spielerisch Möglichkeiten und die 
nötige Infrastruktur um gemeinsam “Stadt 
zu  Machen”. Durch das Engagement eines 
jeden Einzelnen lassen sich Realitäten 
verändern. Deshalb tun wir, was wir tun.

Deshalb machen wir uns gerne 
die Hände schmutzig. Gemeinsam 
mit den lokalen Gemeinschaften 
bauen, bepflanzen, bespielen und 
benutzen den öffentlichen Raum. Wir 
bilden ein lebendiges interdisziplinäres 
Netzwerk zur Stadtgestaltung und schaffen 
Begegnungsräume zum Austausch. Neben 
den großen Handlungsfeldern Bauen, 
Verkehr und Energieerzeugung spielen die 
Transformation des öffentlichen Raums 
und zivilgesellschaftliches Engagement 
eine wichtige Rolle zur Kompensation der 
Herausforderungen der modernen Stadt. 
 tun
stadt
machen
Unsere lebendinge Machbarkeitsstudie 
lebt von dem ehrenamtlichen 
Engagement der Nachbarschaft 
und ist in vollen Zügen auf 
Partizipation ausgelegt. 
Insgesamt wird ein interaktiver 
Umgang mit dem öffentlichen Raum 
angestrebt, um gemeinsam 
verschiedene Potenziale zu 
erforschen. Wir leben eine 
DIT-Kultur »do it together« und 
testen wir verschiedene Modelle 
für leerstehende Stadträume. 
Zwischen Architektur, (Sozial-)Design 
und urbaner Kunst vermitteln wir 
einen einfühlsamen Blick auf die Stadt 
und ihre Menschen. Wir revitalisieren 
öffentliche Räume, indem wir sie 
leben. Wir glauben, dass Hindernisse 
eine Chance für Wachstum sind und 
dass eine nachhaltige Transformation 
der modernen Stadt von oben und 
von unten angestrebt werden muss. 
Ohne Input, keinen Output. 
Ein wichtiges Anliegen des Konzepts war es, 
die eigentliche »Waage« der ehemaligen 
KHD Werke frei zu halten, damit ein offener, 
vielseitig nutzbarer und inklusiver Raum 
entsteht, sowie der historische Hintergrund 
des Ortes weiterhin sichtbar bleibt. 
Der neu entstandene Raum fungiert 
getreu nach der Geschichte des 
(H)allen Kalk Geländes mittlerweile als 
»Motor« für den gesamten Stadtteil Kalk.
 
Eines der Kernprinzipien als 
gemeinschaftliches Projekt ist es, für den 
Bau der temporären, ökologischen und 
architektonischen Strukturen ausschließlich 
recycelte Materialien zu verwenden. Das 
gesamte Holz und Metall, sogar die Schrauben, 
werden lokal über Nachbarschaftsnetzwerke, 
Second-Hand-Websites und Messen beschafft. 
 
Um T eilnahme von Menschen unterschiedlichen 
Alters und Fähigkeiten zu ermöglichen,
haben wir uns bewusst für 
eine DIY-Mentalität und Ausstrahlung 
entschieden, um die Botschaft zu 
vermitteln, dass jeder beim Bau 
lebenswerter Räume mitmachen kann. 
Auf diese Weise haben wir einen offenen 
Raum geschaffen, in dem jeder seinen Sinn 
für Ästhetik zum Ausdruck bringen kann, 
was die Vielfalt des Viertels repräsentiert.
tunstadtmachen erweitert das heimische 
Wohnzimmer in den urbanen Raum, so dass 
ein nicht-kommerzieller Gemeinschaftsraum 
entsteht. Der neue öffentliche Raum fungiert 
als generationenübergreifendes Forum, in 
dem Bürger die Möglichkeit zur direkten 
Demokratie haben. Indem sie gemeinsam 
Dinge bauen, experimentieren und 
neue Wege der Interaktion und des 
Zusammenlebens einüben, entsteht 
eine lebendige Gemeinschaft.
Um den Raum für alle Menschen zugänglich 
zu gestalten, sind die öffentlichen Möbel 
und Strukturen auf verschiedenen Höhen 
und Ebenen angeordnet.  Sie sind beweglich 
und modular, was bedeutet, dass der Raum 
je nach Bedarf verändert werden kann.

In unserer diesjährigen Saisoneröffnung Ende 
März konnten wir die dezentrale Idee unseres 
Konzepts durch den (mobilen) »Bauwa(a)
gen« und durch eine Karte als “Fahrplan für 
den öffentlichen Raum” bereits gut aufgreifen 
und so gemeinsam mit den verschiedenen 
Netzwerkpartnern aus dem Veedel 
erfolgreich verschiedene Veranstaltungen 
miteinander vernetzen. Die Idee war es zu 
erproben, wie sich ein dezentraler Ansatz 
mit mehreren Veranstaltungen an einem 
Tag realisieren und koordinieren lässt. Dies 
wollen wir weiter tun und ausarbeiten. 
 tun
stadt
machen
Neben der neuen Gartensaison 
in unserem »kg-kalkgarten« 
wollen wir in Kooperation mit den 
verschiedenen Netzwerkpartnern 
aus Kalk und Humboldt Gremberg 
aktiv werden und zusammenarbeiten. 
In Kooperation mit der lokalen 
Künstlerin und Netzwerkpartnerin 
Rike Hoppe und dem Projekt MoKk 
(Mobile Künstler:innen Kabine) wollen 
wir das Konzept der »Waage« als 
Ort der Begegnung, des Austauschs 
und der Partizipation temporär an 
verschiedenen (Nicht)-Orten in Kalk/
Humboldt Gremberg anbieten und mit 
ihrer Hilfe ermöglichen. MoKk ist ein 
queer-feministisches Bauprojekt für den 
öffentlichen Raum. Ein mobiler Raum 
als Bühne für Lesungen, Konzerte, Open 
Air Kino, Künstler:innengespräche. 
Ein mobiles Partizipations- und 
Aktivierungstool für den Stadtraum. 
Die mobile Künstler:innenkabine ist modular, 
autark. Sie kann beispielsweise bei und für 
eigene Veranstaltungen in verschiedensten 
Situationen eingesetzt werden. Aber auch 
das Entwickeln eigener mobiler Angebote 
ist T eil des Projektantrags. Die Idee ist es in 
einem mobilen Ansatz Impulse im Sinne des 
»tunstadtmachen« Projekts für den Stadtteil
 freisetzen. Neben dem Aufleben neuer 
Orte und das Vernetzen mit dem Stadtteil 
durch den »Bauwa(a)gen« über das 
Archiv von Kalker Potenzialflächen ist 
vieles möglich. Die angebotenen Routen 
sollen beispielsweise durch das Anbieten 
von Leih-Fahrrädern erlebbar gemacht 
werden. Weitere mobile Architekturen, 
Instrumente zum Zusammenkommen mit 
dezentralen Ansätzen sind aus verschiedenen
 Projekten in der Vergangenheit 
bereits entwickelt und können wieder 
aktiviert werden. Von mobilen Pizzawägen 
und mobilen Werkstätten über temporäre 
Cafés und Veranstaltungen bis hin zu einem 
internationalen Künstler:innen Austausch 
als Artist Residency mit Workshops und 
Lesungen sind viele Möglichkeiten offen.
Mit dem »Bauwa(a)gen« wollen wir das 
Veedel besuchen und verschiedene Initiativen, 
Projekte, Kooperationspartner, Orte und 
Menschen unterstützen und vernetzen und so 
einen neuen geteilten Raum, aber temporären 
Raum schaffen, gestalten und beleben. Durch 
gemeinsame Veranstaltungen sollen Synergien 
zwischen den Projekten geschaffen werden. 
Auch die Aktivierung fast vergessener oder nicht 
belebter Orte im Veedel ist durch die Mobilität 
des Konzepts möglich. Durch den temporär 
gesetzten Impuls sollen persönliche Bezüge 
und geteilte Erlebnisse mit allen Menschen 
aus dem Stadtteil gemeinsam erfahren und 
vermittelt werden, so dass ein kollektives 
Bewusstsein für den (neuen) Raum entsteht.

Erste Gespräche zu Kooperationen mit 
der »Bauwa(a)ge« haben wir bereits 
mit unseren Netzwerkpartner:innen
 der Kalker Projekte der GAG, 
»Baufeld 7« in Kalk Nord, dem 
Ottmar Pohl Platz und dem 
inhaus e.V. in Kalk Süd, der 
Sozialraumkoordination und 
dem raum3, sowie der direkten 
Nachbarschaft des Projekts der 
»Wilden Wiese« in der Gießener 
Straße in Humboldt/Gremberg geführt. 
 tunmachen
Durch die gemeinsame Recherche mit 
den zu besuchenden Netzwerkpartnern 
entsteht so Schritt für Schritt 
ein Archiv von Potenzialflächen 
im Stadtteil. So wollen wir 
die vielen verschiedenen und 
spannenden Projekte in Kalk 
grafisch und öffentlich miteinander 
vernetzen, um so 
Möglichkeiten zum Austausch 
und Kooperation für den neuen 
Ort im Veedel zu erzeugen. 
Das Archiv der verschiedenen 
Möglichkeitsräume und 
Netzwerkpartner soll als digitales 
Angebot passend mit der bereits 
bestehenden Kooperation mit 
dem Kalkfest 2023: Zeig mir 
deine Welt präsentiert und 
erweitert und verfeinert werden. 
stadt

tunstadtmachen
Christian-Sünner-Str. 8, 51103 Köln-Kalk
Instagram: @tunstadtmachen

mobiler raum
 bühne für  
  lesungen
   konzerte
    open air kino   
     künstler*innengespräche
      
queer-feministisches Bauprojekt für den öffentlichen Raum
          Gewicht: 1,4T  
         max. 80 km/h 
    Länge:5m 
 Breite:2,2m 
Höhe: 2,3m
TÜV:  04/2023
generalüberholt im 
Jahr 2022.
Baujahr: 1992
Einrichtung:
Wasseranschluss
Küchentheke  
mit Gasherd 
2 Sitzbänke 
Leinwand (2m)
     Bücherauswahl
 2 Sitzwürfel
               Spüle

mobile küche
 minibar

modulare fensterverkleidung
+ modulare möbeleinrichtung

Bücherwürfel:
Sitzgelegenheit, Tisch und Buchregal 
Material: 
Recycleter Schaumstoff
Gefundenes Holz 
Recycletes Plexiglas
Mit Büchern u.a. von
Anna Tsing, Alok, Alice Hasters, bell 
hooks, Bini Adamcak, Chris Kraus, 
Donna Haraway, Franziska Schutzbach, 
Gob Squad, Hannah Gadsby, Isabell 
Lehn, Isabell Lorey, Jesmyn ward, Jeannie 
Vanasco, Karen Duve,  Liv Strömquist, 
Margarete Stokowski, Mithu Sanyal, 
Natasha R. Kelly, Tupoka Ogette, Robin 
di Angelo, Sarah Paar, Sasha Marianna 
Salzmann, Sinthujan Varatharajah, Sheila 
Heti, Şeyda Kurt, Stefanie Sargnagel,
Zadie Smith
selbst gebautes 
möbelwerk

Die künstler*innenkabine soll 2023 
finalisiert werden.*
Bisher wurde sie als SoliBar für den 
Rundgang der KHM genutzt. 
Sie steht momentan im Jugendzentrum 
Abenteuerhallen Kalk in Köln.  
kontakt: 
hey@relag.de
*das kommt noch:
Elektrikausbau für 
Beleuchtung
Solaranlage 
Stromanschlüsse für Landstrom
und mobiles Stromnetz

Remscheider Str. 86 - 88
Baufeld 7 // 
Offene Ateliers
ab 15 Uhr
»Die Waage«, 
Christian-Sünner-Str. 8
BauWa(a)ge // 
Saison Eröffnung
ab 15 Uhr
Kalk Kapelle / Steprathstr. 
Verkehrswende Kalk // 
Kalk, wat willste? 
ab 13 Uhr
VR Garten // 
Der Garten der 
Erinnerung 
Ottmar-Pohl-Platz
Veedels Memo // 
Spaziergang 
Humboldt-Gremberg 
um 14 Uhr
ab 12 Uhr
Ottmar-Pohl-Platz, 
In-Haus
(H)allen Kalk Saisoneröffnung
Samstag, 25.03.23
Wir tun Stadt machen & laden euch ein  
unser Lieblingsveedel Kalk zu erkunden!

@tunstadtmachen
@konstantinjohanneshehl
Konstantin Johannes Hehl
konstantin@kulturhofkalk.de
0176-29207976
Transforming a truck weigh station to a green 
community space through the power of urban 
activation. 
»Die Waage« balances the formal & informal 
forces of participation in citymaking and 
researches the potentials of forgotten no-places.
tunstadtmachen 
stands for collective urban activation of no-places. 
We strengthen the processes from the bottom up & balance 
the forces between formal and informal participation. 
In our real laboratory »Die Waage«,
we research the potentials of empty urban spaces.
Together with the local community we form a counter culture 
that takes responsibility for its city & public spaces.

The home of tunstadtmachen is the deprived, dense and sometimes dirty district Kalk 
in Cologne. 
Located on the right side of the Rhine, what the locals call »Schäl Sick - Wrong Side«, 
it is influenced by systematic imbalances in various fields. 
It could be described as a social melting pot. Its inhabitants have the smallest 
part of green spaces compared to the rest of the city and lack many chances and 
possibilities. The sloping dynamic between the two sides of the river creates a 
structural disadvantage of the whole area. 
At the same time we believe it has a very unique identity and a lot of potential for 
transformation. Kalk has a lot of vacant urban and public spaces and an industrial 
history which helped the whole city to become what it is today. 
Between these now empty industrial sides there is a lot of movement and is home for 
numerous people from many different cultures. 
In our eyes our belevoed Kalk is an energetic district where life really happens on the 
street and its potential for transformation just needs to be channeled. 
That’s why we do what we do. 
All in all, an interactive approach to the public space is to be aimed in order to explore 
various potentials together. In a real laboratory approach which makes strong use of 
DIY culture we test different models for various empty urban spaces. 
Having our roots deep in urban culture, we have the opportunity to fall back on a wide 
network in the field of citymaking. 
In between architecture, (social) design and urban art we deliver an empathetic view 
on the city and its people. 
We use instruments such as urban gardening or agriculture, cultural events, urban 
sports in order to gather up various people. 
We revitalize public spaces by just living it. We believe that obstacles are chances for 
growth and that sustainable transformation is made from above and underneath. We 
know that if there is no input, there will be no output. 
That’s why we like to get our hands dirty and give power to the people in order to form 
real basic democracy. 
T ogether with the local communities we build, plant, play on and much more the 
public space. We form a lively interdisciplinary  forum and network for citymaking and 
transformation and create spaces where that can happen. This follows the idea that 
(meeting) spaces are not given, but have to be produced together in order to create 
an authentic identity and identification with the new space. 
Our approach is dedicated to the joint, interdisciplinary production of knowledge and 
explores how a use of unused, urban open spaces can counteract the challenges of 
climate change and thus contribute to an ecological and sustainable transformation 
of the contemporary city.
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Konstantin Johannes Hehl
konstantin@kulturhofkalk.de
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In addition to the major fields of action in construction, transport and energy 
production, the transformation of public space and civil society engagement play an 
important role. For the construction, recycled or up-cycled materials are used to the 
greatest possible extent.
One of the core principles of tunstadtmachen, as a community placemaking 
project, is to rely only on recycled materials for building the temporary (ecological) 
architectural structures. 
All of the wood and metal, even the screws, are resourced locally through 
neighborhood networks, second hand websites and finished furniture fairs. 
Our strategy to turn an unused parking lot into a green and activated public space 
involved building raised beds on tarmac from old water tanks, planting a variety of 
resilient vegetation donated by a local inclusive plant nursery and neighbors. 
Water became an important resource during hot European summers. In order to 
counter the heat-island effect of the parking lot, tunstadtmachen collects water from 
the roof of the building into donated water tanks, creating a local source for watering 
plants but also for people to refresh themselves, for kids to play with or even to clean 
your bike.
By announcing dedicated »Planting Days«, local citizens worked the soil and took 
over the planting process, takig ownership over the complete greenery, turning it into 
a community garden. Building the garden together allowed for citizens (and gardening 
enthusiasts) to generate a collective intelligence on caring for plants.
Markus, one of the early passing by neighbors, understood the idea from the very 
beginning. He was so eager for the project that he shared his knowledge and skills as 
a sculptor, carpenter and gardener. On the next day after his first visit at the »Waage« 
he brought along his private tools and leftover plants. His motivation to get the plants 
into the soil was so high that he started breaking the tarmac and designed new beds 
on his own which led to the expansion of the garden. Through his ideas and his skills 
the whole place evolved on another level. In between a short time he turned in one 
of the main figures of the project, received full access to the »Waage« and its tools 
and organized workshops for the community on his own. He started cleaning up, 
arranging for the different events days ahead and is still today part of the very close 
team. 
Another effect concerning the synergy of sustainable ideas was the integration of a 
foodsharing cabinet called »Fairteiler«. The idea behind the »Fairteiler« was part 
of the project but the neighbors really started to organize it on their own. Regularly 
cleaning the cabinet, sharing information about which food is currently available and 
cooking it in place mixed with fresh vegetables from the gardens. 
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Konstantin Johannes Hehl
konstantin@kulturhofkalk.de
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Through that a regular food recycling event evolved which invited the growing 
community around the garden on a regular basis. The close-by restaurant 
»TrashChic« was integrated in the process, sharing their leftovers. T opics while 
the shared diner have been the search for ways to produce less food waste, how 
to implement a shared compost system for the neighborhood in the garden and 
generally how unused public space could be used for urban (food) production.
Being a community project, it depends fully on the participation. 
In order to lower the threshold for people of various ages and skill levels to 
participate, tunstadtmachen chose deliberately for a DIY mentality and aura, 
conveying the message that everyone can join building beautiful spaces without 
needing the best materials, professional tools and skills. 
This way, we created an open space allowing everyone to express their sense of 
aesthetics, creating a beautiful mix that represents the diversity of the neighborhood.
Starting from the principle of »working with what is already there«, we resourced 
materials that can be found in a street and construction site context, repurposing 
those to build public furniture, designed to facilitate new encounters. 
Hacking and appropriating those unusual objects such as metal fences, concrete 
blocks, pallets and lost traffic signs, contributes to the feeling of an unfinished and 
ongoing project, inviting locals to take ownership, bringing themselves into the space.
In such an open placemaking project, creating a recognisable but simple brand 
becomes very important. We used the activating color yellow in the branding as a 
contrast to the gray concrete and green plants. Hints of yellow serve as the minimum 
amount of identity, which slowly spread through the whole district, necessary to 
create a recognisable place that can unify a diversity of built objects and spaces.
The main goal of the project is to create new inviting spaces together where people 
can experience the city in different ways, showing that we can make the city together. 
And that, without having to spend money. 
One evening, we organized a concert night. Before the official band started playing, 
Aliya, a local girl, took over the show, while the DJ edited effects on her voice. She 
started vocal jamming, inviting her friends to join along. It was a swell summer 
night and a big dark cloud approached us. That was when the band »Aliya und die 
Schwarze Wolke« was born. 
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Konstantin Johannes Hehl
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As the community garden of tunstadtmachen extends into the public space, anyone 
can enjoy it at any given time. 
T ogether, we want to create free alternatives for activities that usually cost money 
such as an outdoor cinema, workshops, urban sports or planting moments. Whenever 
drinks are served, it happens on a donation basis.
T o make the space accessible and enjoyable for all kinds of people, the public 
furniture and other structures are designed at different heights and levels. 
They are moveable and modular meaning the space can be changed according to 
different needs with enough room between objects for anyone to navigate easily. One 
important agenda of the concept was to always keep the actual »Waage« as free as 
possible so an open multi usable space emerges and the historical background of 
place is still visible. 
tunstadtmachen is about extending the living room, building a non-commercial 
common area, a public space acting as an intergenerational forum where citizens 
can exercise direct democracy by building things together, experimenting and 
practicing new ways of interacting and living with each other.
Regular visitors of the garden have been a Syrian family who have been quite new to 
the area. The garden provided the needed safe space to arrive to their new world. 
Fawad, Aliya and Amina understood the garden as their new home. 
It was here where they first started to get in contact with other people from the district 
through play, watering the plants and sharing food on the once abandoned and now 
lively »Waage«. On a long night by the fire, baking stick bread, Fawad shared his 
heartwarming story about escaping the Syrian war and pushing the wheelchair of his 
daughter Amina over various borders. It was the night after we played running table 
tennis pushing Amina’s wheelchair around the found ping pong table. 
It was their first time playing and Amina enjoyed it so much that she euphorically 
shouted. Her eyes shined bright like the yellow color of the raised beds.
On the day of our »Public Dinner & Open Universities« event which took place to 
officially open the special to the place designed and built on site 
“Modules Of Encounter” by the Students, we also had different lectures about 
the question »How We Want T o Learn?« as part of the semester concept which 
researched the potentials of public spaces as open learning platforms. 
One of the impulse lectures was held by Jutta Pöstges and Bärbel Lange from 
Kunsthaus KAT18, an inclusive art house and protracted cooperation partner. Their 
talk was about their vision on the empty industrial area and its surrounding public 
space.
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Konstantin Johannes Hehl
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Bärbel Lange, a handicapped artist from that institution, who already interacted with 
various public spaces in the rhine area, created her well known 
»Schutztiere - Guarding Animals« for dilapidated spaces in a participatory workshop 
with the guests. 
Her vision is providing the vacant space with a living imagined spirit in order to 
protect it from further decay. Her »Guarding Animals« protect the »Waage« and its 
surrounding industrial wasteland till this day.
tunstadtmachen is a participatory project by design. Having only one original initiator 
and a few collaborators who kickstarted the project, it relies completely on the 
involvement of citizens, participants and volunteers at all stages. 
The project takes place in Kalk, a deprived district in Cologne with the least green 
space per inhabitant. By claiming and regenerating an abandoned weighing station  
»die Waage«; which was used as a parking lot after the industrial decay of the former 
KHD engine factory, tunstadtmachen looks to balance out access to green and public 
spaces across the city. Building a non-commercial common area and extending the 
living room of the neighborhood.
T o motivate citizens to participate in the project, we create openings in two ways: 
1. By being present in the space and building basic structures to make passing locals 
and playing kids curious, inviting them to take part. 
2. By formally introducing the project to local associations, administrative services 
and citizen initiatives that are active in the district, inviting anyone who is curious to 
take part. 
As an established ritual, every Thursday, a group of locals and volunteers come 
together in the space to not only discuss what the best next steps are for the project, 
but also to spend time together and to actively shape its future. The name »Rödeltag« 
from German »rödeln - to work with fun« became a phrase that spread out to the 
whole district. People not only startet to »rödel« at the »Waage« but also at other 
forgotten places in Kalk. One could see »Die Waage« as an intergenerational forum, 
the oldest type of space for citizens to exercise democracy. 
By reclaiming and re-building those spaces together, we are experimenting and 
practicing new ways of interacting and living with each other.
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Konstantin Johannes Hehl
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On another day the local skateboard scene did a »Video Premiere Night & Skate 
Session« event. 
Since they are experts of adapting to urban spaces, they took real ownership of the 
place. Moderating the night, barbecuing and arranging the screening. Through them 
we could really see, that there is no need for too many rules if you only trust. 
tunstadtmachen started by seeing the potential in an underused space, a parking lot 
that could possibly become a community garden and new public square. Beginning 
with few resources and no official involvement of the city, the initiators relied on the 
support of neighbors and local associations to get going. 
But as more and more citizens got involved and the project started growing, 
tunstadtmachen drew the attention of the city, becoming a story of successful city/
placemaking in the district. Through the real bottom process and active involvement 
of local actors, the project managed to kickstart a discussion across the city board, 
becoming a visualization of what locals can achieve together with few resources, if 
given the space. 
The current location of tunstadtmachen is part of a bigger, unused former industrial 
site. T ogether with other associations and the city administration, we are looking at 
how the successful approach and practice of the project can be reproduced and 
scaled to a larger area in the development of the project »Kulturhof Kalk e.V.«.
By working with local citizens and allowing space for them to express their wants 
and needs, talking about frustrations but also opportunities that the neighborhood 
offers, a project like Tunstadtmachen can become a portal for the city administration 
to better understand their inhabitants The long term aim of the project is to create a 
solid collaboration with the city, developing the project together and becoming an 
entity between citizens and public authority, without losing the grass-roots energy and 
becoming over institutionalized.
Further, we want to set up exchanges with other grass-roots initiatives within 
Germany and Europe, visiting each other‘s spaces and sharing knowledge and 
practices. Thus far, we have been connected to initiatives in Stuttgart and Portugal but 
are looking to expand our network.
@tunstadtmachen
@konstantinjohanneshehl
Konstantin Johannes Hehl
konstantin@kulturhofkalk.de
0176-29207976

At the core of tunstadtmachen is the pedagogical belief that every human being is 
capable of learning something new just by trying. 
We believe that learning unfolds in dialogue and confrontation with each other. 
Therefore, we continuously practice an open attitude with a profound trust in people 
and their creative power, avoiding to establish distances in communication that only 
»experts« can bridge. The trial and error mindset helps volunteers believe (who 
might have never built something or taken care of plants or …) that it’s about enjoying 
the process and doing it together.
There are both formal and non-formal kinds of knowledge that contributed to the 
development of the project. Through the diverse profiles of participating locals 
with their individual expertise (carpenters, gardeners, social workers, mechanics, 
musicians, an accountant, …) we established a collective intelligence about »how to 
care for a common space.«
tunstadtmachen also collaborated with three different design universities. Students of 
ecosign & TH Architecture received the challenge to design and build structures from 
recycled materials that can facilitate encounters between people. 
Some made benches and tables from a fence they found in the area, turning an object 
that is designed to separate to an object designed to connect. 
Under the guidance of professor Carolin Höfler of the Köln International School of 
Design, students worked around the topic of »Open Universities: How public spaces 
can be used to exchange knowledge.«
On another movie night we showed a film about the traffic change in modern cities. 
After the movie the director and the neighbors had a real interesting discussion 
about the challenges of that transformation. It was so inspiring to see the different 
perspectives that were shared. An older lady from the perspective as a pedestrian 
discussing with a quite young boy in the perspective as a bicycle rider led again the 
conclusion that sustainable transformation can only be reached together. 
@tunstadtmachen
@konstantinjohanneshehl
Konstantin Johannes Hehl
konstantin@kulturhofkalk.de
0176-29207976

tunstadtmachen does not see itself as »better« than any other true grassroots 
projects. But there are three dimensions that make it a successful case for 
placemaking.
1. The long term thinking and ambition. Where such initiatives usually exist in time-
bound contexts (temporary occupation of a place), tunstadtmachen aims for long 
term transformation, trying to expand its activities to a bigger site. 
2. The light and playful approach. tunstadtmachen consistently practices an inviting 
attitude, trying to make openings for anyone but especially children to participate, 
because if they believe that they can make and change the city, their enthusiasm will 
trickle down to their parents and will have an effect later in life. 
3. Taking bottom-up seriously. T o truly work bottom up is very challenging. 
tunstadtmachen makes a consistent effort to be open and make space for anyone 
who wants to get involved, sharing power over decision making processes.
Since tunstadtmachen is a combination of two german verbs that refer to doing 
(»tun«) and making (»machen«), we practice a proactive attitude with a focus on 
mobilizing people and spending time together, setting goals together and building the 
place we want to live in. Working with a diverse group of volunteers and participants, 
we always look for easy and accessible language. T o counteract the result-driven 
society, we bring the focus to the process and less to the outcome. 
We strongly believe that if the process is enjoyable, good things will come out of it.
Setting up a participatory (bottom-up) placemaking project requires a lot of »People’s 
Work«. This means investing a lot of time and attention into the people that want to 
participate. Not to only make use of their free labor but to make space to spend time 
with those that want to get involved. Every city district is different, every place has a 
new language and different local people so replicating a process that worked in one 
place to another place is difficult.
Y et there are some universal aspects that can be translated to other spaces. 
T o engage in a reflective practice, we constantly gathering key learnings, trying 
to improve their process. These insights, especially at the interpersonal and 
community level, are being collected and formulated as principles for citymaking 
(»stadtmachen«). 
@tunstadtmachen
@konstantinjohanneshehl
Konstantin Johannes Hehl
konstantin@kulturhofkalk.de
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We are planning to create a »How T o« guide for citymaking, mentioning concrete 
learnings, stories and examples and possible pitfalls. Most of those insights seem 
simple, yet very crucial:
1. Being present in the space at given times, bringing regularity.
2. Establishing rituals together in the space.
3. Celebrating accomplishments and being thankful to each other.
Currently, tunstadtmachen is hoping to expand its activity to a larger neighboring 
site. Therefore, we are in the process of gathering our learnings together with the 
participants, understanding how we can share and expand our way of working to a 
new space.
»How do we want to live together?«
»Can we take ownership of our living spaces?«
»How to share common spaces in the city?«
Cities in Europe are experiencing challenges on many levels. 
The summers are getting hotter and drier. The housing markets are under pressure. 
Cities are becoming increasingly multicultural but also segregated. Most urban 
spaces are still dominated by motorised vehicles. But there is also a growing 
consciousness and willingness of both citizens and city administration to take action 
and invest in those domains. 
T ogether, we are regaining a sense of belonging by actively building a new space in 
the city and directly benefiting from our own impact. The project’s location and space 
of activity is one of the most opportunity-deprived districts of the city of Cologne. 
There, tunstadtmachen focuses on activating the spaces and people that need it the 
most. 
@tunstadtmachen
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Konstantin Johannes Hehl
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Konstantin Johannes Hehl
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Feel free to visit us & to get in touch with us!
tunstadtmachen 
»Die Waage« - kg kalkgarten
Christian-Sünner-Str. 8
51103 Köln Kalk
@tunstadtmachen
@kulturhofkalk
www.kulturhofkalk.de
Wir tun Stadt machen!

@tunstadtmachen
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Konstantin Johannes Hehl
konstantin@kulturhofkalk.de
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More links: 
https://www.ecosign.de/de/projekte/studentische-arbeiten/
semesterarbeiten/tactical-urbanism.php
https://kisd.de/termine/open-universities-wie-wollen-wir-
lernen/
https://www.agorakoeln.de/veedel/kalk/

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Konstantin Johannes Hehl
konstantin@kulturhofkalk.de
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public garden 
re-cultivation & -activation 
„knallen kalk“ season opening
2023
„knallen kalk 2023“ event series 
trading flea market
 open air cinema
theather plays
free concerts
„die Waage“ 
repair workshop
office for formal & informal participation
pop up café
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Konstantin Johannes Hehl
konstantin@kulturhofkalk.de
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public garden expansion 
inclusive hockey court
ball games
skate spot
parking lot interventions
researching the potential of vaccant 
parking lots
communal district festival 
w/ kulturhof kalk e.V. & district management
potentials of industrial areas
website project documentation
online participation tool 
extending the network

2024
how to „tunstadtmachen“
print manual on urban activation
extending the citymaking network
creating forums for urban activation
researching 
low tech solutions for sustainability 
repair workshops
energy saving
reaching out 
researching more no-places
community building

Projektantrag:	tunstadtmachen	-	mobil	&	dezentral		
Programmplan:		
02.	–	04.06.23	 	 Einweihung	des	Projekts	»mobil	&	dezentral«	 	
ca.	16	-	20	Uhr		 Die	Waage	in	ChrisHan	Sünner	Str.	8,	51103	Kalk	
	 	 	 Ausstellung	/	Veranstaltung	/	Public	Dinner	im	Rahmen	der	Passagen 	
			K o o p e r a Aon	MachwerkstaE	und	Studio	Quack	
			 hEps://www.koelndesign.de/termine/passagen-2023	//		
			 hEps://www.machwerkstadt.de	//	hEps://studioquack.de	
	 	 	 +	mobile	Werksta E	/	Begegnungsape		
	 	 	 +	mobiler	Pizzaofen 	
Im	Rahmen	der	Passagen	wollen	wir	an	der	Waage	zeigen	wie	Urbane	ProdukAon	und	urbanes	
Leben	außerhalb	der	neutralen	Ausstellungskuben	aussieht	und	laden	dazu	das	KollekAv	Studio	
Quack	ein.	Durch	eine	lockere	SAmmung	und	ein	offenes	und	gemeinsames	Pizzaessen	aus	dem	
entwickelten	mobilen	Steinofenpizzawagen	wollen	wir	den	Ort	beleben	und	den	Bewohnern	Kalks	
ein	niederschwelliges,	alternaAves	und	kostenloses	Veranstaltungsprogramm	im	Rahmen	der	
Design	Ausstellung	der	Passagen	anbieten.		
10.06.23	 	 Tag	des	Guten	Lebens,	O Tmar	Pohl	Platz,	51103	Kalk	
ca-	15-	20	Uhr		 Veranstaltung	/	Infoveranstaltung	 	
			K o o p e r a Aon	Agora	Köln	e.V .	//	Abenteuerhalle	Kalk	
	 	 	 +	mobile	Werksta E	/	Begegnungsape		
Der	Agora	Köln	e.V .	kommt	nach	Kalk	und	veranstaltet	auf	dem	OEmar	Pohl	Platz	den	Tag	des	
Guten	Lebens.	In	Zusammenarbeit	mit	den	lokalen	Akteuren	soll	der	Platz	belebt	und	zur	
Begegnung	gestaltet	werden.	Im	Rahmen	des	Tagesprogramms	wollen	wir	mit	der	
»Begegnungsape«	ein	kleines	Repair-Café	über	den	Tag	anbieten.	Neben	Kaffee	und	Kuchen	sollen	
Kalker	die	Möglichkeit	haben	eigene	Möbel	oder	Möbel	für	den	urbanen	Raum	zu	upcyclen,	zu	
reparieren	oder	gemeinsam	zu	bauen.	In	KooperaAon	mit	der	Abenteuerhalle	Kalk	bieten	wir

außerdem	kleine	Skateboard,	Roller	und	BMX	Kurse	an	und	wollen	den	OEmar	Pohl	Platz	somit	
rollend	erkunden.		
24.06.23	 	 Baufeld	7	in	Remscheider	Str.	86,	51103	Kalk 	
ca.	15	-	20	Uhr	 		 Abschlussveranstaltung	/	O ffene	Ateliers	
			K o o p e r a Aon	GAG	Immobilien	/	Baufeld	7	Ateliergemeinschae	
	 	 	 Lesung	mit	Kalker	Straßengeschichten	von	Rike	Hoppse,	Jonathan	 	
			L ö ffelbein,	Alex	EsAs,	Hakan	Abi	uvm.		
	 	 	 +	mobile	Künstlerinnenkabine	/	Bauwaagen	 	
Zur	Abschlussveranstaltung	des	Ateliergemeinschaeprojekts	der	GAG,	dem	Baufeld	7,	wollen	wir	
die	mobile	Künstlerinnen	Kabine	zur	Remscheider	Str .	bringen	und	dort	einen	mobilen	und	
temporären	Raum	für	Lesungen	entstehen	lassen.	Wir	befinden	uns	in	Gesprächen	mit	lokalen	
Kalker	und	Humboldter	Autoren	und	Künstlern.	Hier	sollen	Geschichten	aus	den	Straßen	Kalk	und	
Humboldts	gelesen	werden,	die	einen	PerspekAvwechsel	auf	das	oe	falsch	verstandene	Viertel	
ermöglichen.		
24.06.23	 	 kulturhof	kalk	in	Dillenburger	Str.	86,	51103	Kalk 	
ca.	15	-	22	Uhr	 	 Erö ffnung	Veranstaltungssommer	Hallen	Kalk	
	 	 	 mobiles	Cafe	/	urbanes	Mobiliar	Workshop	/	Konzert	/	Wasserspielplatz	/		
		 	
	 	 	 Infoveranstaltung	Hallen	Kalk	 	
	 	 	 +	mobile	Werksta E	/	Begegungsape		
Zur	ersten	offiziellen	Eröffnung	des	Sommerprogramms	auf	dem	Hallen	Kalk	Gelände	wollen	wir	
mit	der	Begegnungsape	und	in	KooperaAon	mit	der	bambule	Kaffeebar	für	das	leibliche	Wohl	
sorgen.	Ähnlich	wie	beim	Tag	des	Guten	Lebens	soll	die	Verpflegung	auch	mit	einem	Repair	Cafe	
verbunden	werden.	In	diesem	Sommer	2023	plant	der	kulturhof	kalk	e.V .	gemeinsam	mit	der	
Verantwortungsgemeinschae	Osthof	und	der	Stadt	Köln	eine	kulturelle	Bespielung	der	
Außenflächen	der	Hallen	Kalk,	dessen	Basis	die	Ergebnissee	des	Reallabor	der	Waage	aus	2022	ist.	
Damit	wird	der	Kalker	Öffentlichkeit	eine	erste	Öffnung	des	Hallen	Kalks	Gelände	angeboten.		
12.	–		19.06.	23	 Kaiserin-Theophanu-Schule	in	Kantstraße	3,	51103	Kalk 	
09	-	14	Uhr	 	 Projektwoche	in	Koopera Aon	mit	kts

Placemaking	und	Potenzial flächen	Workshop	auf	dem	Schulhof	
	 	 	 +	mobile	Werksta E	/	Begegnungsape	
Im	Rahmen	der	Projektwoche	der	Kaiserin	Theophanu	Schule	in	der	Kantstraße	beschäeigen	wir	
uns	mit	den	Schüler:innen	mit	dessen	Schulhof.	Wo	birgt	der	Schulhof	noch	Potenziale,	wo	fehlt	
die	Bepflanzung,	was	sind	die	Ideen	der	Schüler:innen	zu	Begegnungsmodulen	und	zu	
Spielmöglichkeiten	auf	dem	Schulhof?	Was	ist	deren	PerspekAve?	In	einem	einwöchigen	Workshop	
im	Rahmen	der	Projektwoche	bauen	wir	auf	die	bereits	staEgefunden	Placemaking	Workshops	mit	
einer	6.	Klasse	der	kts	auf	und	erforschen	den	Schulhof	weiter .	LangfrisAges	Ziel	ist	eine	AG	in	
KooperaAon	mit	der	Schule	anzubieten	und	so	prakAsche	Anwendungsbeispiele	zu	theoreAschen	
Grundlagen	zu	vermiEeln.		
14.	-	16.07.23		 Bürgerpark	Kalk,	51103	Kalk 	
ca.	16	-	20	Uhr		 Rap	Workshop	/	o ffene	Bühne	/	Fußballturnier	
			K o o p e r a Aonsprojekt	mit	Kalker	Jugendlichen	/	Streetwork	Kalk	
	 	 	 +	mobile	Werksta E	/	Begegnungsape		
An	der	Waage	sind	wir	in	Kontakt	mit	einigen	musik-	und	sportbegeisterten	Jugendlichen	
gekommen,	mit	denen	wir	gemeinsam	Ideen	ausgetauscht	haben.	Schnell	kam	die	Idee	einer	
offenen	Bühne	und	Fußballturnier	auf,	die	wir	gerne	nach	dem	MoEo	„mobil	und	dezentral“	bzw.	
„wir	gehen	dort	hin	wo	die	Menschen	sind“	im	Bürgerpark	entwickeln	wollen.	An	zwei	
NachmiEagen	am	Wochenende	wollen	wir	hier	gemeinsam	die	PerspekAven	und	Geschichten	der	
Jugendlichen	auf	unser	Lieblingsviertel	hören	und	mit	Beats	und	Bässen	unterlegen.	Abschluss	soll	
ein	Fußballturnier	sein,	welches	verschiedenste	Menschen	in	Teams	zusammenwire.	Eine	
KooperaAon	mit	dem	Team	von	Streetwork	Kalk	wird	angestrebt.		
			 	
19.08.23	 	 Gemeinsam	feiern	in	Kalk	/	Kalkfest 	
15	-	20	Uhr	 	 dezentraler	verbindender	Standort,	mit	Organisa Aonsteam	und		 	 	
	 	 	 Sozialraumkoordina Aon	Kalk	noch	genau	abzusAmmen	
	 	 	 Ideen	&	Op Aonen:	Kalk	Post,	Trimbornstraße,		 	
	 	 	 raum3,	Wilde	Wiese	(Anbindung	HumGremb) 	
	 	 	 Kalker	Stadtgarten/Kalker	Laden 	
			O Emar	Pohl	Platz		
Die	Erfahrung	aus	unserer	Bauwaagen	Eröffnung	hat	gezeigt,	dass	der	dezentrale	Ansatz	des	
Kalkfest	gut	funkAoniert,	wenn	es	genug	ZwischenstaAonen	zwischen	den	
Hauptveranstaltungsorten	gibt,	die	die	Strecken	in	kleinere	Teile	unterteilt.	Hierdurch	werden	die	
Menschen	eher	zum	Schlendern	eingeladen.	Wir	haEen	bspw.	zu	der	Eröffnung	die	Orte	»Waage«	
und	»Baufeld	7«	mit	einer	BeteiligungsakAon	zur	Kalker	Hauptstraße	in	KooperaAon	mit	der	
Verkehrswende	Kalk	an	der	Kalk	Kapelle	verbunden.	Mit	der	»Begegnungsape«	und	der	»mobilen	
Künsterlinnnen	Kabine«	wollen	wir	eine	solche	„Pop	Up“	und	verbindende	StaAon	für	den

dezentralen	Ansatz	des	Kalkfests	bilden.	Ebenso	ist	das	Kalkfest	fester	Bestandteil	des	oben	
erwähnten	Hallen	Kalk	Sommerprogramms.	Eine	Öffnung	des	Außengeländes	zu	diesem	Termin	
wird	bereits	besprochen.	Hier	kann	die	»mobile	Künstlerinnen	Kabine«	zur	gastronomischen	
Verpflegung	(KooperaAon	mit	Kojo	the	Cook	&	FreeFood	Wednesdays)	oder	zur	musikalischen	
Bespielung	oder	ähnliches	gut	zum	Einsatz	kommen.	
Insgesamt	soll	im	Prozess	des	Projekts	soll,	neben	den	temporären	AkAonen	an	den	
entsprechenden	Orten,	eine	Karte	und	ein	Archiv	über	Möglichkeitsorte	und	Potenzialflächen	in	
Kalk	und	Humboldt	Gremberg	entstehen,	die	wir	stück	für	stück	mit	der	mobilen	WerkstaE	unter	
dem	MoEo	„Make	Life	Fun	Again“	abfahren	wollen	und	hier	kleinere	bis	größere	Impulse	zur	
Begegnung	und	zur	Wahrnehmung	des	(Nicht-)Orts	setzen	wollen.	Sozialer	Austausch,	Begegnung	
und	das	Leben	im	öffentlichen	Raum	sind	in	der	Stadt	postpandemiebedingt	stark	eingeschränkt.	
Gerade	in	Sozialräumen	wie	Kalk	und	Humboldt	Gremberg	fehlt	den	Menschen	oe	ein	
niederschwefliges	und	kostenloses	Angebot	zum	sozialen	Leben.	Auch	wenn	es	viele	
Begegnungsprojekte	und	Räume	gibt,	so	findet	das	Leben	hier	doch	stark	auf	der	Straße	staE.	
Diese	Hürden	zu	InsAtuAonen	und	Angeboten	wollen	wir	etwas	abbauen,	in	dem	wir	dort	hin	
gehen,	wo	die	Menschen	schon	sind	und	ihnen	von	den	vielen	Beratungsangeboten	und	co.	
erzählen	und	gemeinsam	mit	ihnen	Impulse	für	Ihr	Veedel	setzen.		
Was	kann	also	aus	Sperrmüllecken	werden,	wenn	wir	den	Sperrmüll	direkt	vor	Ort	verwenden	und	
neu	zusammenbauen?	Was	resulAert	daraus,	wie	verhält	sich	der	Raum	danach?	Wie	eignen	sich	
die	Menschen	den	„Müll“	neu	an?	Kommt	es	zu	einem	PerspekAvwechsel	und	eine	neue	
Wahrnehmung	über	den	Ort?	Bleibt	der	Ort	durch	die	neue	IdenAfikaAon	und	die	geteilten	
Erfahrungen	sauber?	Wie	entwickelt	sich	der	Impuls,	wie	versteAgen	wir	ihn?		
Weitere	KooperaAonspartner	und	Projekte	in	Kalk,	mit	denen	wir	bereits	kooperieren	oder	
kooperieren	wollen	sind	bspw.:	
1.		 Begegnungsmobiliar	auf	dem	kleinen	Kalkberg	/	Ö ffentlichkeit	erzeugen	/	PickNick	2.0.		
	 BI	Kalkberg,	Kalk-Mülheimer	Straße 	
2.			 Begegnungsmobiliar	auf	dem	O Emar	Pohl	Platz		
	 inhaus	e.V .	/	Schauspiel	Köln	bzw.	nofutureforus 	
3.		 Ö ffentlichkeitsarbeit		
	 Veedel	e.V .	/	Stad Eeilbüro	Kalk	Nord	
Weitere	Termine	und	Veranstaltungsorte	sollen	mit	den	verschiedenen	KooperaAonspartnern	im	
Prozess	entwickelt	werden.	Vor	allem	in	Humboldt	Gremberg	sollen	gemeinsam	mit	der	
SozialraumkoordinaAon	Humboldt	Gremberg	noch	weitere	Akteure	und	Standorte	gefunden	
werden	und	so	auf	das	Angebot	des	raum3	aufmerksam	machen.	
Bereits	kontakAerte	Akteure,	Ideen	und	Standorte	in	Humboldt	Gremberg:

1.		 Müllsammelak Aon	Humboldtpark,	Wilde	Wiese	oä.		 	
	 K.R.A.K.E	e.V .,	Burgenlandstraße	3a,	Humboldt	Gremberg	 	
2.		 o ffenes	PickNick,	mobile	WerkstaE,	Beete	bauen,	Beteiligungsmobil		
	 BI	Wilde	Wiese,	Gießener	Straße 	
3.		 o ffenes	Picknick,	mobile	WerkstaE,	Tischtennisturnier	
	 Dreieckspark,	Gremberger	Str .	/	Taunusstr .,	Humboldt	Gremberg

Anlage 3_Antrag_Kalk Escape

3045 Zeichen

Kosten des Projektes
Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro
Summe der Kosten (inklusive Mehrwertsteuer)
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen
Summe der Einnahmen
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie)
Seite 3 von 4
2315,00
siehe Anhang

ANHANG überarbeitet 
 
Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds Humboldt Gremberg/Kalk  
Projekt Kalk Escape  
 
Beschreibung des Projektes 
 
Wir möchten gemeinsam mit Menschen aus Kalk ein digitales Outdoor Escape Game 
entwickeln. Ein Escape Game ist ein Spiel, in dem es darum geht, als Gruppe eine Reihe von 
Rätseln in einer bestimmten Zeit zu lösen . Per App können sich  dann Menschen auf eine 
digitale Schatzsuche durch unser Veedel begeben, neue Orte entdecken, spannende Dinge 
zur Geschichte von Kalk lernen und mit anderen Menschen aus dem Veedel ins Gespräch 
kommen. 
  
Das Besondere an unserem Escape-Spiel: Wir entwickeln es zusammen mit Menschen aus 
Kalk! In einem partizipativen Workshop erkunden wir unsere  Nachbarschaft und denken uns 
in Kleingruppen spannende Rätsel aus. Diese werden  anschließend mit Hilfe der 
medienpädagogischen App Actionbound zu einer digitalen Stadtrallye verwoben . Dabei soll 
der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt des Workshops stehen. 
  
Am 19.08.2023 findet passenderweise das Kalk Fest unter dem Motto "Zeig mir deine Welt" 
statt. Dieser Tag soll der Startschuss unseres Escape Games sein und allen Interessierten 
die Möglichkeit geben, das Spiel auszuprobieren. Anschließend ist das Spiel per App 
kostenfrei verfügbar und kann zu jeder Zeit genutzt werden. Die Lizenz für die App ist für 
zwei Jahre gültig und kann je nach Bedarf für 5.000 Spieler*innen oder für 500 Spieler*innen 
und mehrsprachige Rätsel verwendet werden. 
 
Workshop-Planung  
 
Wer?: 15 Teilnehmende, 4 Coaches  
Wann?: 1 Samstag im Juni/Juli, 10-17 Uhr 
Wo?: Evtl. im Bürgerhaus Kalk (Wir stehen bezüglich Raumkapazitäten bereits im Kontakt 
mit Tine Pfeil vom Bürgerhaus Kalk) 
Idee Ablauf:  
10-12 Uhr  Einstieg mit Rätsel, Kennenlernen, Austausch über Lieblingsorte in Kalk,  
Übersicht Rätselarten 
12-13 Uhr  Mittagspause  
13-15 Uhr  Unterwegs im Veedel - Rätselerstellung  
15-17 Uhr  App-Programmierung

Kosten des Projektes 
 
Lizenz Actionbound Education (5.000 Bounds oder 500 Bounds + 
Mehrsprachigkeit, 2 Jahre) 
1000€ 
Raummiete für den Workshop (z.B. Bürgerhaus Kalk für 20€/h) 200€ 
Honorarkosten 4 Personen für 8 h 
à 15€/h = 480€ 
Fortbildung (Actionbound Weiterbildung 99€ pro Person, um App 
selber programmieren zu können, dadurch kein externer 
Dienstleister nötig)  
400€  
Catering (20 Wraps + 20 Gebäckteile  Publik Kitchen für ca. 125€, 
25€ Getränkekasten) 
150€ 
Materialkosten (Karte von Kalk, Post-its, Stifte, Moderationskoffer, 
etc.) 
50€ 
Bewerbung des Workshops und der erstellten Rätseltour 
(Druckkosten für ca. 150 Flyer und ca. 10 Plakate) 
35€ 
SUMME 2315€

Anlage 5_Antrag_HGr aktiv-kreativ-intensiv

7448 Zeichen

Kosten des Projektes
Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro
Summe der Kosten (inklusive Mehrwertsteuer)
Einnahmen des Projektes
Beiträge oder Spenden
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen
Summe der Einnahmen
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds
(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie)
Seite 3 von 4
4999,00
249
0
0
0
Catering + Getränke
"Zirkus Kunterbunt - aktiv"  1 Übungsleiter*in (10Tg x 2h x 15€/h)
Öffentlichkeitsarbeit (Druck Flyer, Papier etc.)
"OpenSpace Kreativ-Atelier" 1 Übungsleiter*in  (5Tg x 6h x 15 €/h
"Zirkus Kunterbunt - intensiv" - 2 Zirkuspädagoginnen (5 Tg x 5h)
"OpenSpace Kreativ-Atelier" Material/Kleinwerkzeug (z.B Farben)
0
2.500
500
1000
300
450

„Humboldt/Gremberg: aktiv – kreativ – intensiv“ 
Viele Kinder und Jugendliche in Humboldt-Gremberg wachsen in einem anregungsarmen 
Umfeld auf. Wir beobachten, dass sie auch nach der Coronapandemie immer noch viel 
Zeit zu Hause mit digitalen Medien verbringen. Sie bewegen sich z.T. wenig in sozialen 
Kontexten außerhalb von Familie und Schule und haben wenig Gelegenheit sich 
auszuprobieren oder neue Fähigkeiten zu erwerben. Insbesondere in den Bereichen 
„Freies Kreatives Gestalten“ und „Sport und Bewegung“ trauen sie sich wenig zu, z.T. 
können sie kaum auf Erfahrungen zurückgreifen, die sie bestärken sich auf Neues 
einzulassen und ihre vorhandenen Kompetenzen spielerisch zu erweitern.  
Hier möchte das Projekt “Humboldt/Gremberg: aktiv – kreativ – intensiv“ ansetzen, um 
zum einen die Kompetenzen dieser Kinder und Jugendlichen in der Gemeinschaft zu 
stärken und zum anderen das Jugendzentrum Gremberg als einen positiv zu 
identifizierenden Ort im Stadtteil zu erleben, an dem Kinder und Jugendlichen 
mitgestalten können.  
Das Projekt umfasst drei Bausteine: eine Ferienwoche mit „Open Space Kreativ-Atelier“, 
10 Workshoptage im „Zirkus Kunterbunt – aktiv“ und einer Workshopwoche im „Zirkus 
Kunterbunt – intensiv“. Die Wochenprogramme decken ebenfalls den Bedarf nach 
kostenfreien, verlässlichen Ferienangeboten und werden mit den Programmen der 
OGSsen im Stadtteil abgestimmt.  
„Open Space Kreativ-Atelier“ 
Kreativität gilt schon seit vielen Jahren als eine Schlüsselkompetenz der Zukunft. Kreative 
Menschen sind in der Lage „um die Ecke zu denken“, neue Wege zu finden und 
fantasievoll mit anderen zusammen zu arbeiten. 
In Zukunft wird die Entwicklung der Kreativität eine immer größere Rolle spielen, denn in 
unserer problembeladenen, schnelllebigen Zeit brauchen wir kreative Köpfe, die 
Probleme als Herausforderung betrachten, bereit sind, Bestehendes in Frage zu stellen 
und in vielen Lebensbereichen neue Wege zu beschreiten.  
In unserer heutigen Gesellschaft haben Kinder und Jugendliche, durch Medienüberfluss, 
Schnelllebigkeit etc., ein deutliches Manko in Bezug auf ihre Persönlichkeitsbildung. Legt 
man daher die Aufmerksamkeit auf künstlerische Aspekte, können auch alle anderen 
Aspekte gleichermaßen gefördert und weiterentwickelt werden. 
In den vergangenen Jahren wurden oft die Blockveranstaltungen in den Ferien, die kreativ 
künstlerische Aspekte beinhalteten, stark nachgefragt. Es hat sich immer wieder gezeigt, 
dass unsere Besucher*innen großes Interesse daran haben sich (zeit)intensiver mit 
unterschiedlichsten Materialien auseinander zu setzen und zu experimentieren. Diesen 
Bedarf möchten wir mit dem Angebot „Open Space Kreativ-Atelier“ aufgreifen und 
unseren Besucher*innen 2023 die Möglichkeit bieten im Rahmen einer Projektwoche 
verschiedene Kreativmaterialien und Techniken kennen zu lernen. Sie sollen dazu 
ermutigt werden eigene Ideen zu entwickeln und mit den verschiedenen Materialien zu 
experimentieren. Die Projektwoche mit verschiedenen Schwerpunkten wie z. B. Malen, 
Basteln, Gestalten, Handarbeiten u.a. bietet den Besucher*innen den Raum sich 
auszuprobieren, ihre Kreativität auszuleben und ihre Ideen gemeinsam mit anderen 
umzusetzen. Die Anleitung der Teilnehmenden im Open Space Kreativ–Atelier erfolgt

zusammen mit einer Honorarkraft, die als Übungsleiterin Erfahrungen im Bereich 
kreatives Gestalten mitbringt.  
Um die Prozesse in der Gruppe zu stärken, das gegenseitige Kennenlernen zu 
unterstützen und das gemeinschaftliche Erleben zu verstärken, findet über das kreative 
Ausprobieren hinaus, täglich ein gemeinsames Mittagessen im Jugendzentrum statt.  
Zum Ende Woche ist in Abstimmung mit den Teilnehmenden eine Präsentation der 
Ergebnisse in einer kleinen Ausstellung im Jugendzentrum Gremberg geplant. 
 
„Zirkus Kunterbunt – aktiv und intensiv“  
Zirkus als Methode bietet Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten nicht nur 
sich und ihre motorischen, kognitiven und kreativen Fähigkeiten in einem spielerischen 
Miteinander einzubringen, sondern sie in gleicherweise auch zu erweitern und dabei 
Neues Kennenzulernen bzw. über sich selbst zu erfahren. Spielpädagogische Methoden 
unterstützen und fördern hierbei gruppendynamische Prozesse: angeleitete 
Gruppenspiele, Spiele selbst Erfinden und Vertrauensspiel bringen die Teilnehmenden in 
Bewegung und in Kontakt miteinander. Zirkuspädagogische Angeboten aus den Bereichen 
Akrobatik, Jonglage, Balance, Clownerie und Zauberei bieten die Erfahrung neuer 
Bewegungsmuster wie z.B. aufrechte Körperhaltung durch Balancegeräte, Nähe zulassen durch 
Akrobatik. Sie ermöglichen eine große Bandbreite sich selbst einzubringen und zu 
erproben, verlangen aber auch gegenseitige Unterstützung und Hilfestellung. Über den 
Einsatz theaterpädagogischer Methoden lernen die Kinder und Jugendlichen sich eigene 
Bedürfnisse bewusst zu machen und zu äußern. Insbesondere im Bereich der Clownerie 
kommt dabei der bewussten, spielerischen Auseinandersetzung mit Selbstwirksamkeit, 
Kommunikation sowie Körpersprache eine zentrale Bedeutung zu.  
Um den Kindern und Jugendlichen nach den Sommerferien einen offenen Einstieg in die 
vielfältigen Zirkusdisziplinen zu ermöglichen, finden im „Zirkus Kunterbunt – aktiv“ 
wöchentliche Workshops statt, die von einer jugendlichen Übungsleiterin mit 
langjährigen Erfahrungen im Bereich Kinder- und Jugendzirkus angeleitet werden. 
Insbesondere zum Herbst hin, wenn die Bewegungsmöglichkeiten draußen geringer 
werden, bietet sich hier ein niedrigschwelliges Experimentierfeld in den verschiedenen 
Zirkusdisziplinen an.  
In der „Zirkus Kunterbunt – Intensiv“ Workshopwoche in den Ferien spezialisieren sich die 
Kinder und Jugendlichen auf eine Zirkusdisziplin, um sich auf die Aufführung am Ende der 
Woche vorzubereiten. In dieser Intensiv-Woche werden die Teilnehmenden von zwei 
erfahrenen Zirkuspädagog*innen angeleitet und begleitet, die gemeinsam mit der Gruppe 
die Vertiefungen der Zirkusdisziplinen sowie die Abschlusspräsentation erarbeiten, aber 
auch die Teilnehmenden selbst arbeiten in dieser Phase untereinander eng zusammen 
und gestalten die Zirkuspräsentation nach ihren Ideen. Auch wird das 
Gemeinschaftserleben durch das gemeinsame Essen in der Mittagspause unterstützt.  
Das Gelernte wird gegen Ende der Woche öffentlich vor Publikum im Jugendzentrum 
Gremberg präsentiert. Die Zirkuspräsentation schafft in Humboldt-Gremberg ein 
kostenloses, kulturelles Ereignis von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche 
und Familien. Für die Teilnehmenden bietet die Präsentation die Möglichkeit 
Selbstwirksamkeit und Empowerment durch den Applaus des Publikums zu erfahren.

Anlage 1_Antrag Marokkanische Frauengruppe

3692 Zeichen

Anlage zum Projektantrag“ Marokkanische Frauengruppe“ 
Rückfragen des Quartiersmanagement 
Kostenposition Honorarkosten Gruppenanleiterin: Wofür genau werden die Honorarkosten 
angesetzt? Also welche Leistung wird von der Gruppenanleiterin angeboten 
 Die Honorarkosten der Gruppeninitiatorin und Anlei terin wird als Aufwandsentschädigung 
gesehen. Frau Ayyadi kümmert sich im Vorfeld um die inhaltliche Organisation der Treffen, 
Sie kauft die notwendigen Lebensmittel ein, überlegt sich Fragen zum anregen des 
Austausches und kümmert sich um organisatorisches rund um die Raumnutzung. Sie trägt die 
Verantwortung für das Gruppengeschehen und das ordnungsgemäße Hinterlassen der 
Räume. 
 
Wie bereits auch in der Vergangenheit mehrfach erwähnt, sollten wir beim Thema Sachkosten 
genauer aufschlüsseln. Eine pauschale Angabe könnte schwierig werden, da hier keine 
Nachvollziehbarkeit gegeben ist. Was passiert mit den Kochutensilien und dem Samowar im 
Nachgang? Hier müsste für eine Zugänglichkeit für alle Akteur:innen im Sozialraum gesorgt 
werden. Gibt es im Raum³ dementsprechend keine Kochutensilien? Hier würden wir um 
Klärung bitten.  
 Es geht um die Anschaffung zusätzlicher Kochutensi lien, die es bislang noch nicht gibt. Im 
Raum³ gibt es bisher eine Basis-Ausstattung a Kochutensilien bei der insbesondere größere 
Gruppen schnell an die Kapazitätsgrenzen (z.B. der normal großen Kochtöpfe) kommen. Es 
gibt den Wunsch größere Kochtöpfe (ca. 10l) zu kaufen, Grillzubehör (Zangen, etc.) um im 
Veedels-Garten zu grillen. Ein Samowar wird für die traditionelle Tee-Zubereitung benötigt. Da 
ist der vorhandene kleine Wasserkocher nicht hinreichend für. Sämtliche Kochutensilien 
stehen allen Nutzer*innen des Raum³ zur Verfügung und werden gemeinschaftlich genutzt. 
Weiterhin sollen von den Sachkosten die Lebensmittel, die zum Kochen verwendet werden 
gekauft werden. Die Gruppe wechselt aktuell zwischen gemeinsamen Frühstück oder 
Mittagessen, das von einem Teil der Gruppe für alle zubereitet wird. 
Nähmaschinen sind bereits vor Ort von einer anderen Gruppe vorhanden, hier geht es um die 
Anschaffung von Nähzubehör (Faden, Stoffe, etc.) welches dann wiederum auch wieder von 
allen Nutzer*innen gemeinschaftlich genutzt werden kann. Gleiches gilt für Bastelmaterialien. 
 
Grundsätzlich weist der Antrag natürlich relativ viele Parallelen zu den Anträgen „Slow Food - 
Küchencrew“ und „Free Food Wednesday“ des letzten Durchgangs (sowie weiterer Anträge 
der vergangenen Durchgänge) auf.  
 Ja und nein. Ja, auch in diesem Projekt geht es um  Begegnung und essen aber darüber 
hinaus geht es auch darum eine bisher nicht sehr repräsentative Gruppe im Sozialraum in den 
Fokus zu rücken und durch eine temporäre finanzielle Zuwendung in ihrem Engagement zu 
unterstützen und die Gruppe insbesondere in Ihrer Findungsphase dadurch zu stabilisieren. 
Durch die Anbindung der Gruppe an den Raum³ ergibt sich für Veedelslotse und 
Sozialraumkoordination die Erreichbarkeit einer neuen Zielgruppe und darauf aufbauend 
können gemeinsam weitergehende Projekte für den Begegnungsort Raum³ und den 
Sozialraum entwickelt werden. Die Gruppe bleibt ja nicht unter sich, sondern wird sich auch 
bei öffentlichen Veranstaltungen im Raum³ anderen Gruppen und der Öffentlichkeit 
präsentieren und mit ihr interagieren. Es gibt bereits Wünsche aus der Gruppe heraus eine Art 
„Straßenfest“ auf der Taunusstraße zu planen unter Beteiligung weiterer Gruppen aus dem 
Raum³ und Akteuren/ Ladenbesitzer aus Humboldt-Gremberg/ Kalk. Mir geht es mit der 
Unterstützung dieser Gruppe darum Ihnen das Gefühl zu geben, gesehen zu werden und 
ihnen eine finanzielle „Starthilfe“ zu geben.

Beratungsverlauf (1)

11.05.2023 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.1.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1393/2023
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
26.04.2023
Erstellt
26.04.2023 11:24