mandari
Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Projektanträge im Rahmen des elften und letzten Antragsdurchlaufs des Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 1393/2023 vom 26.04.2023

Stand: Am 11.05.2023 in der Bezirksvertretung 8 (Kalk) ungeändert beschlossen.

Dokumente

  • Anlage 2_Antrag_Ein starkes Stück II - kokreativer Stadtgestaltungs-Workshop StadtBande

    PDF

    Herunterladen: Anlage 2_Antrag_Ein starkes Stück II - kokreativer Stadtgestaltungs-Workshop StadtBande

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Starke Veedel - Starkes Köln Antrag auf Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds Stadt Köln Die Oberbürgermeisterin Amt für Stadtentwicklung und Statistik Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Telefax 0221 / 221-28493 E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus demVerfügungsfonds Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung,Person) Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner Familienname Vorname Projekttitel Das Projekt ist eine (Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.) Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und derNachbarschaft Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im Sozialraum lebenden Bürgerinnen undBürger Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum Projektbeginn Projektende Radschinski, Rejane Humboldt/Gremberg und Kalk 30.08.202319.05.2023 Ein Starkes Stück II – kokreativer Stadtgestaltungs-Workshop StadtBande Seite 1 von 4 Beschreibung des Projektes (sofern nötig, kann eine Anlage beigefügtwerden) Seite 2 von 4 Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochenwerden? Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen? (Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes) siehe Anlage: Projektskizze siehe Anlage: Projektskizze Es ist Ziel des Projektes, die Bewohner*innen zu mehr Teilhabe zu ermutigen und den Dialog zu fördern. Die Projektdokumentation (inkl. Fotos) wird «Starke Veedel – Starkes Köln» zur Verfügung gestellt und über lokale Akteure (z.B. RANDOM-Mobil, Stiftung KalkGestalten, Sozialraumkoordination, Agora Köln) medial geteilt. Dadurch kann das Projekt über die Aktionstage hinaus zum Image und zur Identifikation mit dem Sozialraum beitragen. Kosten des Projektes Art der Kosten bitte detailliertdarstellen Kosten in Euro Summe der Kosten (inklusive Mehrwertsteuer) Einnahmen des Projektes Beiträge oder Spenden Eintrittsgelder oder sonstigeEinnahmen Summe der Einnahmen Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 2545,00 (Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie) 585 0 0 Absicherung & Genehmigungen Werkzeuge, Arbeitsschutz,Hilfsmittel) Workshop-Infrastruktur (Materialtransporte,Werkzeugmiete, Publizitäts- und Dokumentationsmedien (Gestaltung, Produktion) 510 davon 8h à 15€ (insgesamt 120€) Honorar für Mediengestaltung - Personalaufwand für 3 Workshoptage mit 2 Personen Material- und Gestehungskosten für 1 Installation/Galerie Honorar für insgesamt 36 Stunden à 15 € 0 422 - - 488 540 Seite 3 von 4 Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn Höhe des beantragtenAbschlags Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses, höchstens 1500 Euro. Kontoverbindung der Antragstellerin oder desAntragstellers Kontoinhaberin oder Kontoinhaber Familienname Vorname Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen. Hinweis zum Datenschutz Beachten Sie bitte die für dieses Verfahren geltenden Hinweise zum Datenschutz nach Artikel 13 beziehungsweise Artikel 14 DSGVO(Datenschutzgrundverordnung). Ich bin mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zu dem in den Datenschutzhinweisen genannten Zweck einverstanden. Eine Bearbeitung ist ohne eine entsprechende Einwilligung nicht möglich. Ort und Datum Ort und Datum Unterschrift der Antragstellerin oder des Antragstellers Das Material muss vorab bezahlt werden. Publizitätsmittel müssen im Voraus verteilt und entsprechend früher produziert werden. Eine Event-Haftpflichtversicherung muss im Voraus abgeschlossen werden. Die Vorabkosten übersteigen 30%, deswegen werden die vollen 30% als Abschlag beantragt. Köln, 03.04.2023 763,50 Seite 4 von 4 RejaneRadschinski AntragVerfügungsfond- Projekt:EinStarkesStückII 03.04.2023 PROJEKTSKIZZE- MitgestaltungdesundIdentifikationmitdemSozialraum «Ein Starkes Stück II -ein kokreativer Stadtgestaltungs-Workshop» ZIEL Mit diesem kokreativen Stadtgestaltungs-Workshop möchte ich Menschen, insbesondere Kinder-undJugendliche,einladen,sichmitihremSozialraumalsLebensraumauseinanderzu setzen und ihn aktiv mitzugestalten. Das Bauen und Gestalten machen dies direkt erlebbar undförderndieIdentifikationmitdemSozialraum. UMSETZUNG IndemWorkshopEin Starkes Stück II bekommendieTeilnehmer*innendieMöglichkeit, gemeinsameineInstallationalsGaleriefürdenöffentlichenbzw. öffentlichzugänglichen Raumzukonzipierenundzubauen(Beispielesiehe'Conceptboard'). Die aktive Handlung des Bauens ermöglicht einen anderen Blick darauf, wie ich den öffentlichenRaumwahrnehmeundwieichdarinagiere.IchwerdeAkteur*inundkanndiesen OrtdurchmeinePräsenzunddieArtmeinesHandelnsmitgestalten. Die gemeinsam geschaffene Galerie lädt zum weiteren Gestalten durch eigene Kunstwerke ein. Kunst als Medium ist niedrigschwellig und kann über Sprachbarrieren hinweg verbinden. KunstistaucheinWeg,sichaufkonstruktiveWeiseGehörzuverschaffenundalsIndividuum gesehen zu werden. Das Projekt bietet auf eigene Weise Raum für Austausch zwischen den Menschen vor Ort. Daraus können soziale Verbindungen und Identifikation mit dem Sozialraumentstehen.StadtwirdlebendigundalsLebensraumwahrgenommen.Dasistein «Ein Starkes Stück»Erfahrung. AuchKalker*innendienichtandemWorkshopteilgenommenhaben,sindeingeladenhier ihre Kunstwerkeauszustellen. Die Workshops und die Galerie werden fotografisch begleitet, anschließend dokumentiert undmedial(z.B.übereineneigenenInstagram-Kanal)geteilt.DadurchkanndasProjektüber dieAktionstagehinauszumImageundzurIdentifikationmitdemSozialraumbeitragen. RejaneRadschinski AntragVerfügungsfond- Projekt:EinStarkesStückII 03.04.2023 FÜR WEN? Für den Workshop sind vor allem Jugendliche in Kalk-Nord angesprochen, die bereits das AngebotvonRANDOM-Mobilnutzen.DaskünstlerischeUmfelddesBaufeld7derStiftung KalkGestalten kann hier mit einbezogenwerden. DasBauen(ohneWorte)ermöglichtdieTeilhabeüberalleSprachgrenzenhinweg. DerWorkshopistsokonzipiert,dassauchMenschenohnehandwerklicheErfahrung mitmachenkönnen. DieentstandeneGalerieistoffenfüralleMenscheninKalk.AufMehrsprachigkeitundeine diverseAnsprachederMenschenwirddaherinderKommunikationvielWertgelegt. KOOPERATIONSPARTNER BeiderUmsetzungwerdeichvonRANDOM-MobildesDiakonischenWerksundderStiftung KalkGestaltenunterstützt. TERMINE Geplantsind2-3WorkshoptagebisspätestensEndeAugust.DiegenauenTerminewerden noch mit den Kooperationspartnernabgestimmt. Ichstrebean,dassdieGalerieeinedauerhafteInstallationfürKalkwirdunddurchweitere 'Ableger' in den Stadtteil hinein wächst. Ob und wie dies passiert, hängt von den KooperationspartnernabundkannichzumjetzigenZeitpunktnochnichtabsehen. MindestenssolltedieGaleriebiszumBeginnderSchlechtwetterzeit(ca.AnfangDezember 2023) im Freienstehen. ORTE DergenaueOrtfürdenWorkshopunddieGaleriewirdnochmitdenKooperationspartnern abgestimmt. RECHTLICHES DieWorkshopswerden,fallserforderlich,nurmitdenerforderlichenöffentlich-rechtlichen Genehmigungen durchgeführt. Die Beantragungläuft. DieandenAktionstagengeltendenCorona-Vorschriftenwerdeneingehalten.
  • Beschlussvorlage Bezirksvertretung

    PDF

    Herunterladen: Beschlussvorlage Bezirksvertretung

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Dezernat, Dienststelle IX/152/1 Vorlagen-Nummer 1393/2023 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Projektanträge im Rahmen des elften und letzten Antragsdurchlaufs des Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk„ Beschlussorgan Bezirksvertretung 8 (Kalk) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk beschließt  dem Antrag der Sozialraumkoordination Humboldt/Gremberg, Kinderschutzbund Köln auf Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Hum- boldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Marokkanische Frauengruppe“ in der bean- tragten Höhe von 1.500,00 € brutto,  dem Antrag von Frau Rejane Radschinski auf Zuwendungen aus dem Verfügungs- fonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Ein starkes Stück II – kokreativer Stadtgestaltungs-Workshop StadtBande“ in der bean- tragten Höhe von 2.545,00 € brutto,  dem Antrag von Jasper Hoffmann, Flavia Marà, Kira Schürmann und Florian Klee auf Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Hum- boldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Kalk Escape“ in der beantragten Höhe von 2.315,00 € brutto,  dem Antrag des Licht ins Dunkel e.V. c/o Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH auf Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Hum- boldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Antirassistischer Empowerment Workshop für Jugendliche in Kalk“ in der beantragten Höhe von 1.500,00 € brutto,  dem Antrag des Jugendzentrums Gremberg / JUGZ Köln gGmbH auf Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Humboldt-Gremberg: aktiv – kreativ - intensiv“ in Höhe von 2.500,00 € brutto,  dem Antrag von Herrn Florian Egermann auf Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Trim- bornbrunch“ in der beantragten Höhe von 500,00 € brutto,  dem Antrag des kulturhof e.V. // tunstadtmachen auf Zuwendungen aus dem Verfü- gungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ für das Pro- jekt „tunstadtmachen – Dezentral & Mobil“ in der beantragten Höhe von 4.300,00 € brutto, Bezirksvertretung 8 (Kalk) 11.05.2023 2 statt zu geben. Beschlussalternative Die Bezirksvertretung Kalk beschließt, dass für die 7 Anträge oder für einen einzelnen Antrag keine Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Hum- boldt/Gremberg und Kalk“ bereitgestellt werden. 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 120.000,00 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 84.000,00 € 70 % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Die Stadt Köln hat sich mit Ratsbeschluss vom 20.12.2016 (Vorlage Nr. 2899/2016) für die Durchführung des Leitkonzepts „Starke Veedel – Starkes Köln“ entschieden. Mit dem Pro- gramm „Starke Veedel - Starkes Köln“ steht die Stärkung der Stadtquartiere mit besonderem Förderbedarf sowie die nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der in diesen Quartie- ren lebenden Menschen im Fokus. Die Aktivierung der i n dem Sozialraum lebenden Bür- ger*innen ist daher ein entscheidender Baustein für die erfolgreiche Umsetzung von „Starke Veedel – Starkes Köln“. Mit dem Beschluss des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes im Soziale -Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ am 28.09.2017 (Vorlage Nr. 2488/2017) wurde die Grundlage geschaffen, um Zuwendungen aus dem Städtebauförderprogramm zu beantragen. Der För- derantrag zur Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ wurde mit Zuwendungsbescheid vom 30.09.2019 durch den Fördermittelgeber positiv beschieden. Der Verfügungsfonds ist eine Teilmaßnahme des „Büros für Quartiersmanagement und Akti- vierung“. Für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ stehen im Bewilli- gungszeitraum 2020 - 2023 Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds mit einem Gesamtvo- lumen von 120.000,00 € brutto zur Verfügung. Die maximale Zuwendungshöhe pro Projektan- trag wird auf 4.999,00 Euro netto begrenzt. 4 Grundlage für die Vergabe der Fördermittel aus dem Verfügungsfonds bildet eine kommunale Richtlinie, die auf Basis der Förderrichtlinie „Stadterneuerung 2008“ des Landes NRW erstellt und von der Bezirksvertretung Kalk beschlossen wurde (Vorlage Nr.1445/2020). Über die Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds entscheidet die Bezirksver- tretung Kalk nach einer Vorprüfung der Anträge durch ein Fachgremium, das aus dem Quar- tiersmanagement, je einer/einem Sozialraumkoordinator*in für die Räume Hum- boldt/Gremberg und Kalk, der Bezirksjugendpflege sowie je einer/einem Vertreter*in des In- terkulturellen Dienstes und des Bürgeramtes Kalk gebildet wird. In der Projektlaufzeit wurden bereits 10 Antragsdurchläufe durchgeführt. Mit der vorliegenden Beschlussvorlage endet die Förderung aus dem Budget des Verfügungsfonds. Pro Durchgang standen rund 11.000,00 € zur Verfügung. Seit dem Sommer 2020 konnten bisher 29 Projekte durch den Verfügungsfonds gefördert werden. 18 Maßnahmen mit einem Fördervolumen von rund 57.550,00 € sind abgeschlossen und bereits abgerechnet. 11 weitere Maßnahmen mit einem Fördervolumen von rund 47.950,00 € sind noch nicht abgerechnet bzw. befinden sich aktuell noch in der Umsetzung. Im Rahmen des zum 03.04.2023 beendeten elften und letzten Antragsdurchlaufes wurden neun Anträge als grundsätzlich förderfähig an das Fachgremium weitergeleitet. Das Antrags- volumen der förderfähigen Anträge belief sich im elften Durchgang auf 27.418,00 € brutto. Ein Antrag wurde von dem Beratungsgremium nicht goutiert; ein weiterer Antrag wurde zurückge- zogen. Da das Antragsvolumen die zur Verfügung stehen Mittel übersteigt, hat das Beratungsgremi- um ein Ranking der eingereichten Anträge vorgenommen. Aus dem Beratungsgremium ergeht die Empfehlung an die Bezirksvertretung Kalk, die 7 eingegangenen Projekte zu bewilligen: Summe Antragsteller*in Projekt Gesamtpro- jektkosten brutto Beantragte Förderung netto (Brut- tow ert abzgl. 19% Mw St) Beantragte Förderung brutto Eigenanteil brutto (vom Antrag- steller zu tragen) Kinderschutzbund Köln, Sozialraumko- ordination Hum- boldt/Gremberg Marokkanische Frauen- gruppe 1.500,00 € 1.260,50 € 1.500,00 € 0 € Rejane Radschinski Ein starkes Stück II – kokreativer Stadtgestal- tungs-Workshop Stadt- Bande 2.545,00 € 2.138,66 € 2.545,00 € 0 € Jasper Hoffmann, Flavia Marà, Kira Schürmann und Florian Klee Kalk Escape 2.315,00 € 1945,38 € 2.315,00 € 0 € Licht ins Dunkel e.V. c/o Kampna- gel Internationale Kulturfabrik GmbH Antirassistischer Em- powerment Workshop für Jugendliche in Kalk 1.500,00 € 1.260,50 € 1.500,00 € 0 € Jugendzentrum Gremberg / JUGZ Köln gGmbH Humboldt-Gremberg: aktiv – kreativ - intensiv 4.999,00 € 2.100,84 € 2.500,00 € 0 € Für die Maßnahme wird ein weiterer Zuschuss aus Mitteln der Jugendförderung des Bezirkes 8 gewährt, so- dass dem Jugendzentrum keine Eigenkosten entstehen. Florian Egermann Trimbornbrunch 500,00 € 420,17 € 500,00 € 0 € 5 kulturhof kalk e.V. // tunstadtmachen tunstadtmachen – De- zentral & Mobil 4.300,00 € 3.613.45 € 4.300,00 € 0 € Finanzen Der elfte Antragsdurchlauf endete zum 03.04.2023. Für diesen Durchlauf standen rund 14.500,00 € brutto zur Verfügung. Neben den für den Durchlauf vorgesehenen Mitteln stan- den noch weitere 3.500,00 € zur Verfügung, die in vorhergehenden Antragsrunden nicht aus- geschöpft wurden. Die 7 fristgerecht beantragten Projekte umfassen ein förderfähiges Gesamtvolumen von 15.160,00 € brutto. Die hierbei bewusste Überschreitung des zur Verfügungen stehenden Budgets für den elften Antragsdurchlauf wird erfahrungsgemäß durch Einsparungen innerhalb der Abrechnungen der bewilligten und noch laufenden Verfügungsprojekte kompensiert. Die Finanzierung der förderfähigen Gesamtkosten der Maßnahme erfolgt aus dem Teilergeb- nisplan 0902 – Stadtentwicklung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen. Anlagen Anlage 1 Antrag „Marokkanische Frauengruppe“ Anlage 2 Antrag „Ein starkes Stück II – kokreativer Stadtgestaltungs-Workshop Stadt- Bande“ Anlage 3 Antrag „Kalk Escape“ Anlage 4 Antrag „Antirassistischer Empowerment Workshop für Jugendliche in Kalk“ Anlage 5 Antrag „Humboldt-Gremberg: aktiv – kreativ – intensiv“ Anlage 6 Antrag „Trimbornbrunch“ Anlage 7 Antrag „tunstadtmachen – Dezentral & Mobil“
  • Anlage 3_Antrag_Kalk Escape

    PDF

    Herunterladen: Anlage 3_Antrag_Kalk Escape

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Kosten des Projektes Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro Summe der Kosten (inklusive Mehrwertsteuer) Einnahmen des Projektes Beiträge oder Spenden Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen Summe der Einnahmen Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds (Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie) Seite 3 von 4 2315,00 siehe Anhang ANHANG überarbeitet Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds Humboldt Gremberg/Kalk Projekt Kalk Escape Beschreibung des Projektes Wir möchten gemeinsam mit Menschen aus Kalk ein digitales Outdoor Escape Game entwickeln. Ein Escape Game ist ein Spiel, in dem es darum geht, als Gruppe eine Reihe von Rätseln in einer bestimmten Zeit zu lösen . Per App können sich dann Menschen auf eine digitale Schatzsuche durch unser Veedel begeben, neue Orte entdecken, spannende Dinge zur Geschichte von Kalk lernen und mit anderen Menschen aus dem Veedel ins Gespräch kommen. Das Besondere an unserem Escape-Spiel: Wir entwickeln es zusammen mit Menschen aus Kalk! In einem partizipativen Workshop erkunden wir unsere Nachbarschaft und denken uns in Kleingruppen spannende Rätsel aus. Diese werden anschließend mit Hilfe der medienpädagogischen App Actionbound zu einer digitalen Stadtrallye verwoben . Dabei soll der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt des Workshops stehen. Am 19.08.2023 findet passenderweise das Kalk Fest unter dem Motto "Zeig mir deine Welt" statt. Dieser Tag soll der Startschuss unseres Escape Games sein und allen Interessierten die Möglichkeit geben, das Spiel auszuprobieren. Anschließend ist das Spiel per App kostenfrei verfügbar und kann zu jeder Zeit genutzt werden. Die Lizenz für die App ist für zwei Jahre gültig und kann je nach Bedarf für 5.000 Spieler*innen oder für 500 Spieler*innen und mehrsprachige Rätsel verwendet werden. Workshop-Planung Wer?: 15 Teilnehmende, 4 Coaches Wann?: 1 Samstag im Juni/Juli, 10-17 Uhr Wo?: Evtl. im Bürgerhaus Kalk (Wir stehen bezüglich Raumkapazitäten bereits im Kontakt mit Tine Pfeil vom Bürgerhaus Kalk) Idee Ablauf: 10-12 Uhr Einstieg mit Rätsel, Kennenlernen, Austausch über Lieblingsorte in Kalk, Übersicht Rätselarten 12-13 Uhr Mittagspause 13-15 Uhr Unterwegs im Veedel - Rätselerstellung 15-17 Uhr App-Programmierung Kosten des Projektes Lizenz Actionbound Education (5.000 Bounds oder 500 Bounds + Mehrsprachigkeit, 2 Jahre) 1000€ Raummiete für den Workshop (z.B. Bürgerhaus Kalk für 20€/h) 200€ Honorarkosten 4 Personen für 8 h à 15€/h = 480€ Fortbildung (Actionbound Weiterbildung 99€ pro Person, um App selber programmieren zu können, dadurch kein externer Dienstleister nötig) 400€ Catering (20 Wraps + 20 Gebäckteile Publik Kitchen für ca. 125€, 25€ Getränkekasten) 150€ Materialkosten (Karte von Kalk, Post-its, Stifte, Moderationskoffer, etc.) 50€ Bewerbung des Workshops und der erstellten Rätseltour (Druckkosten für ca. 150 Flyer und ca. 10 Plakate) 35€ SUMME 2315€
  • Anlage 5_Antrag_HGr aktiv-kreativ-intensiv

    PDF

    Herunterladen: Anlage 5_Antrag_HGr aktiv-kreativ-intensiv

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Kosten des Projektes Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro Summe der Kosten (inklusive Mehrwertsteuer) Einnahmen des Projektes Beiträge oder Spenden Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen Summe der Einnahmen Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds (Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie) Seite 3 von 4 4999,00 249 0 0 0 Catering + Getränke "Zirkus Kunterbunt - aktiv" 1 Übungsleiter*in (10Tg x 2h x 15€/h) Öffentlichkeitsarbeit (Druck Flyer, Papier etc.) "OpenSpace Kreativ-Atelier" 1 Übungsleiter*in (5Tg x 6h x 15 €/h "Zirkus Kunterbunt - intensiv" - 2 Zirkuspädagoginnen (5 Tg x 5h) "OpenSpace Kreativ-Atelier" Material/Kleinwerkzeug (z.B Farben) 0 2.500 500 1000 300 450 „Humboldt/Gremberg: aktiv – kreativ – intensiv“ Viele Kinder und Jugendliche in Humboldt-Gremberg wachsen in einem anregungsarmen Umfeld auf. Wir beobachten, dass sie auch nach der Coronapandemie immer noch viel Zeit zu Hause mit digitalen Medien verbringen. Sie bewegen sich z.T. wenig in sozialen Kontexten außerhalb von Familie und Schule und haben wenig Gelegenheit sich auszuprobieren oder neue Fähigkeiten zu erwerben. Insbesondere in den Bereichen „Freies Kreatives Gestalten“ und „Sport und Bewegung“ trauen sie sich wenig zu, z.T. können sie kaum auf Erfahrungen zurückgreifen, die sie bestärken sich auf Neues einzulassen und ihre vorhandenen Kompetenzen spielerisch zu erweitern. Hier möchte das Projekt “Humboldt/Gremberg: aktiv – kreativ – intensiv“ ansetzen, um zum einen die Kompetenzen dieser Kinder und Jugendlichen in der Gemeinschaft zu stärken und zum anderen das Jugendzentrum Gremberg als einen positiv zu identifizierenden Ort im Stadtteil zu erleben, an dem Kinder und Jugendlichen mitgestalten können. Das Projekt umfasst drei Bausteine: eine Ferienwoche mit „Open Space Kreativ-Atelier“, 10 Workshoptage im „Zirkus Kunterbunt – aktiv“ und einer Workshopwoche im „Zirkus Kunterbunt – intensiv“. Die Wochenprogramme decken ebenfalls den Bedarf nach kostenfreien, verlässlichen Ferienangeboten und werden mit den Programmen der OGSsen im Stadtteil abgestimmt. „Open Space Kreativ-Atelier“ Kreativität gilt schon seit vielen Jahren als eine Schlüsselkompetenz der Zukunft. Kreative Menschen sind in der Lage „um die Ecke zu denken“, neue Wege zu finden und fantasievoll mit anderen zusammen zu arbeiten. In Zukunft wird die Entwicklung der Kreativität eine immer größere Rolle spielen, denn in unserer problembeladenen, schnelllebigen Zeit brauchen wir kreative Köpfe, die Probleme als Herausforderung betrachten, bereit sind, Bestehendes in Frage zu stellen und in vielen Lebensbereichen neue Wege zu beschreiten. In unserer heutigen Gesellschaft haben Kinder und Jugendliche, durch Medienüberfluss, Schnelllebigkeit etc., ein deutliches Manko in Bezug auf ihre Persönlichkeitsbildung. Legt man daher die Aufmerksamkeit auf künstlerische Aspekte, können auch alle anderen Aspekte gleichermaßen gefördert und weiterentwickelt werden. In den vergangenen Jahren wurden oft die Blockveranstaltungen in den Ferien, die kreativ künstlerische Aspekte beinhalteten, stark nachgefragt. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass unsere Besucher*innen großes Interesse daran haben sich (zeit)intensiver mit unterschiedlichsten Materialien auseinander zu setzen und zu experimentieren. Diesen Bedarf möchten wir mit dem Angebot „Open Space Kreativ-Atelier“ aufgreifen und unseren Besucher*innen 2023 die Möglichkeit bieten im Rahmen einer Projektwoche verschiedene Kreativmaterialien und Techniken kennen zu lernen. Sie sollen dazu ermutigt werden eigene Ideen zu entwickeln und mit den verschiedenen Materialien zu experimentieren. Die Projektwoche mit verschiedenen Schwerpunkten wie z. B. Malen, Basteln, Gestalten, Handarbeiten u.a. bietet den Besucher*innen den Raum sich auszuprobieren, ihre Kreativität auszuleben und ihre Ideen gemeinsam mit anderen umzusetzen. Die Anleitung der Teilnehmenden im Open Space Kreativ–Atelier erfolgt zusammen mit einer Honorarkraft, die als Übungsleiterin Erfahrungen im Bereich kreatives Gestalten mitbringt. Um die Prozesse in der Gruppe zu stärken, das gegenseitige Kennenlernen zu unterstützen und das gemeinschaftliche Erleben zu verstärken, findet über das kreative Ausprobieren hinaus, täglich ein gemeinsames Mittagessen im Jugendzentrum statt. Zum Ende Woche ist in Abstimmung mit den Teilnehmenden eine Präsentation der Ergebnisse in einer kleinen Ausstellung im Jugendzentrum Gremberg geplant. „Zirkus Kunterbunt – aktiv und intensiv“ Zirkus als Methode bietet Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten nicht nur sich und ihre motorischen, kognitiven und kreativen Fähigkeiten in einem spielerischen Miteinander einzubringen, sondern sie in gleicherweise auch zu erweitern und dabei Neues Kennenzulernen bzw. über sich selbst zu erfahren. Spielpädagogische Methoden unterstützen und fördern hierbei gruppendynamische Prozesse: angeleitete Gruppenspiele, Spiele selbst Erfinden und Vertrauensspiel bringen die Teilnehmenden in Bewegung und in Kontakt miteinander. Zirkuspädagogische Angeboten aus den Bereichen Akrobatik, Jonglage, Balance, Clownerie und Zauberei bieten die Erfahrung neuer Bewegungsmuster wie z.B. aufrechte Körperhaltung durch Balancegeräte, Nähe zulassen durch Akrobatik. Sie ermöglichen eine große Bandbreite sich selbst einzubringen und zu erproben, verlangen aber auch gegenseitige Unterstützung und Hilfestellung. Über den Einsatz theaterpädagogischer Methoden lernen die Kinder und Jugendlichen sich eigene Bedürfnisse bewusst zu machen und zu äußern. Insbesondere im Bereich der Clownerie kommt dabei der bewussten, spielerischen Auseinandersetzung mit Selbstwirksamkeit, Kommunikation sowie Körpersprache eine zentrale Bedeutung zu. Um den Kindern und Jugendlichen nach den Sommerferien einen offenen Einstieg in die vielfältigen Zirkusdisziplinen zu ermöglichen, finden im „Zirkus Kunterbunt – aktiv“ wöchentliche Workshops statt, die von einer jugendlichen Übungsleiterin mit langjährigen Erfahrungen im Bereich Kinder- und Jugendzirkus angeleitet werden. Insbesondere zum Herbst hin, wenn die Bewegungsmöglichkeiten draußen geringer werden, bietet sich hier ein niedrigschwelliges Experimentierfeld in den verschiedenen Zirkusdisziplinen an. In der „Zirkus Kunterbunt – Intensiv“ Workshopwoche in den Ferien spezialisieren sich die Kinder und Jugendlichen auf eine Zirkusdisziplin, um sich auf die Aufführung am Ende der Woche vorzubereiten. In dieser Intensiv-Woche werden die Teilnehmenden von zwei erfahrenen Zirkuspädagog*innen angeleitet und begleitet, die gemeinsam mit der Gruppe die Vertiefungen der Zirkusdisziplinen sowie die Abschlusspräsentation erarbeiten, aber auch die Teilnehmenden selbst arbeiten in dieser Phase untereinander eng zusammen und gestalten die Zirkuspräsentation nach ihren Ideen. Auch wird das Gemeinschaftserleben durch das gemeinsame Essen in der Mittagspause unterstützt. Das Gelernte wird gegen Ende der Woche öffentlich vor Publikum im Jugendzentrum Gremberg präsentiert. Die Zirkuspräsentation schafft in Humboldt-Gremberg ein kostenloses, kulturelles Ereignis von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche und Familien. Für die Teilnehmenden bietet die Präsentation die Möglichkeit Selbstwirksamkeit und Empowerment durch den Applaus des Publikums zu erfahren.
  • Anlage 1_Antrag Marokkanische Frauengruppe

    PDF

    Herunterladen: Anlage 1_Antrag Marokkanische Frauengruppe

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Anlage zum Projektantrag“ Marokkanische Frauengruppe“ Rückfragen des Quartiersmanagement Kostenposition Honorarkosten Gruppenanleiterin: Wofür genau werden die Honorarkosten angesetzt? Also welche Leistung wird von der Gruppenanleiterin angeboten  Die Honorarkosten der Gruppeninitiatorin und Anlei terin wird als Aufwandsentschädigung gesehen. Frau Ayyadi kümmert sich im Vorfeld um die inhaltliche Organisation der Treffen, Sie kauft die notwendigen Lebensmittel ein, überlegt sich Fragen zum anregen des Austausches und kümmert sich um organisatorisches rund um die Raumnutzung. Sie trägt die Verantwortung für das Gruppengeschehen und das ordnungsgemäße Hinterlassen der Räume. Wie bereits auch in der Vergangenheit mehrfach erwähnt, sollten wir beim Thema Sachkosten genauer aufschlüsseln. Eine pauschale Angabe könnte schwierig werden, da hier keine Nachvollziehbarkeit gegeben ist. Was passiert mit den Kochutensilien und dem Samowar im Nachgang? Hier müsste für eine Zugänglichkeit für alle Akteur:innen im Sozialraum gesorgt werden. Gibt es im Raum³ dementsprechend keine Kochutensilien? Hier würden wir um Klärung bitten.  Es geht um die Anschaffung zusätzlicher Kochutensi lien, die es bislang noch nicht gibt. Im Raum³ gibt es bisher eine Basis-Ausstattung a Kochutensilien bei der insbesondere größere Gruppen schnell an die Kapazitätsgrenzen (z.B. der normal großen Kochtöpfe) kommen. Es gibt den Wunsch größere Kochtöpfe (ca. 10l) zu kaufen, Grillzubehör (Zangen, etc.) um im Veedels-Garten zu grillen. Ein Samowar wird für die traditionelle Tee-Zubereitung benötigt. Da ist der vorhandene kleine Wasserkocher nicht hinreichend für. Sämtliche Kochutensilien stehen allen Nutzer*innen des Raum³ zur Verfügung und werden gemeinschaftlich genutzt. Weiterhin sollen von den Sachkosten die Lebensmittel, die zum Kochen verwendet werden gekauft werden. Die Gruppe wechselt aktuell zwischen gemeinsamen Frühstück oder Mittagessen, das von einem Teil der Gruppe für alle zubereitet wird. Nähmaschinen sind bereits vor Ort von einer anderen Gruppe vorhanden, hier geht es um die Anschaffung von Nähzubehör (Faden, Stoffe, etc.) welches dann wiederum auch wieder von allen Nutzer*innen gemeinschaftlich genutzt werden kann. Gleiches gilt für Bastelmaterialien. Grundsätzlich weist der Antrag natürlich relativ viele Parallelen zu den Anträgen „Slow Food - Küchencrew“ und „Free Food Wednesday“ des letzten Durchgangs (sowie weiterer Anträge der vergangenen Durchgänge) auf.  Ja und nein. Ja, auch in diesem Projekt geht es um Begegnung und essen aber darüber hinaus geht es auch darum eine bisher nicht sehr repräsentative Gruppe im Sozialraum in den Fokus zu rücken und durch eine temporäre finanzielle Zuwendung in ihrem Engagement zu unterstützen und die Gruppe insbesondere in Ihrer Findungsphase dadurch zu stabilisieren. Durch die Anbindung der Gruppe an den Raum³ ergibt sich für Veedelslotse und Sozialraumkoordination die Erreichbarkeit einer neuen Zielgruppe und darauf aufbauend können gemeinsam weitergehende Projekte für den Begegnungsort Raum³ und den Sozialraum entwickelt werden. Die Gruppe bleibt ja nicht unter sich, sondern wird sich auch bei öffentlichen Veranstaltungen im Raum³ anderen Gruppen und der Öffentlichkeit präsentieren und mit ihr interagieren. Es gibt bereits Wünsche aus der Gruppe heraus eine Art „Straßenfest“ auf der Taunusstraße zu planen unter Beteiligung weiterer Gruppen aus dem Raum³ und Akteuren/ Ladenbesitzer aus Humboldt-Gremberg/ Kalk. Mir geht es mit der Unterstützung dieser Gruppe darum Ihnen das Gefühl zu geben, gesehen zu werden und ihnen eine finanzielle „Starthilfe“ zu geben.
  • Anlage 7_Antrag_tunstadtmachen - Dezentral & Mobil

    PDF

    Herunterladen: Anlage 7_Antrag_tunstadtmachen - Dezentral & Mobil

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Stadt Köln Sta rke Veedel - Starkes Köln Antrag auf Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds Die Oberbürgermeisterin Amt für Stadtentwicklung und Statistik Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Telefax 0221 / 221-28493 E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungs fonds Humboldt/Gremberg und Kalk Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Perso n) kulturhof kalk e.V. // tunstadtmachen Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner F amilienname Vorname Projekttitel tunstadtmachen - Dezentral & Mobil Das Projekt ist eine (Bi tte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.) Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im So zialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozi alraum Projektbeginn Pro jektende 01.05.23 31.12.23 Seite 1 von 4 Beschreibung des Projektes (so fern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden) siehe Anlage Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden? Stadtinteressierte Kalker Bürger:innen jedes Alters Stadtmacher:innen und Künstler:innen des Veedels Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialra um erreichen? (Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes) - Kartografie und Archiv von Kalker Potenzialräumen - Teilhabe an Stadt ermöglichen / niederschwellige mobile Beteiligungsformate / Bottom Up Prozesse stärken - Aktivierung nachbarschaftlichen Engagements in Kalk und Humboldt/Gremberg - Schaffung & Stärkung von Möglichkeitsräumen / Infrastrukturen zur Stadtgestaltung liefern - ungenutzte Freiflächen in Kalk ins Bewusstsein rufen - Stärkung des Zusammenhalts durch gemeinsame Erlebnisse Seite 2 von 4 Kosten des Projektes Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro Projektleitung (Koordination, Workshops, Kommunikation) 500,00 Projektassistenz (Veranstaltungen, Kommunikation) 500,00 Grafikdesign (Karte, Flyer) 500,00 Webseite (Betreuung Social Media) 500,00 Transportkosten (Miete, Benzin) 500,00 Miete für Mobile Künstler:innenkabine 1000,00 Materialien 500,00 Verpflegung (Getränke, Essen) 300,00 Summe der Kosten (inklusive Mehrwertsteuer) Einnahmen des Projektes Be iträge oder Spenden 0,00 Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen 0,00 Summe der Einnahmen 0,00 Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 4.300,00 (Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto lau t Richtlinie) Seite 3 von 4 Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn ? Höhe des beantragten Abschlags Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses, h öchstens 1500 Euro. Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers Kontoinhaberin oder Kontoinhaber Familienname Vorname Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrif t, dass die beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen. Hinweis zum Datenschutz Beachten Sie bitte die für dieses Verfahren geltenden Hinweise zum Datenschutz nach Artikel 13 beziehungsweise Artikel 14 DSGVO (Datenschutzgrundverordnung). Link zu den Datenschutzhinweisen Ich bin mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zu dem in den Datenschutzhinweisen genannten Zweck einverstanden. Eine Bearbeitung ist ohne eine entsprechende Einwilligung nicht möglich. Köln, 02.04.23 Ort und Datum U nterschrift der Antragstellerin oder des Antragstellers Seite 4 von 4 Drucken Zwischenspeichern Leerdruck In unserem Mikrokosmos »kg- kalkgarten« zeigen wir, wie »Stadt von Unten« & »urbane Praxis« konkret aussehen, erproben Nutzungen für das Gesamtgelände und sorgen dafür, dass Grünflächen in Kalk mehr ins Gewicht fallen. Das Projekt widmet sich der gemeinsamen, interdisziplinären Wissensproduktion und erforscht wie eine Nutzung ungenutzter, urbaner Freiflächen den Herausforderungen des Klimawandels entgegenwirken und so zur einer ökologischen und nachhaltigen Transformation der zeitgenössischen Stadt beitragen kann. Der Garten fungiert als Forum zum Austausch und folgt dem Anspruch, dass (Begegnungs-)Räume nicht gegeben werden, sondern (gemeinsam) produziert werden müssen, um eine nachhaltige Identifikation mit dem neuen Raum zu schaffen. tun stadt machen tunstadtmachen steht für die kollektive urbane Aktivierung und Transformation von Nicht-Orten. Zusammengesetzt aus einem interdisziplinären Stadtmacher:innen T eam verfolgen wir einen praktischen Ansatz und transformieren graue urbane Nicht-Orte zu offenen, lebendigen und grünen Begegnungsorten. Wir glauben an das Gemeinsame und die Kraft der Kooperation. Wir fördern Stadtgestaltung von unten und balancieren die Kräfte zwischen formeller und informeller Beteiligung aus. In unserem Reallabor, der »Waage«, erforschen wir die Potenziale leerer Stadträume. An der »Waage« wollen wir die T eilhabe an Stadt ins Gleichgewicht bringen und uns gemeinsam für eine Entwicklung der leerstehenden (H)allen Kalk einsetzen. Unsere Heimat ist der benachteiligte und manchmal schmutzige Stadtteil Köln Kalk. Auf der rechten Rheinseite gelegen, ist er von systematischen Ungleichgewichten geprägt. Kalk hat viele ungenutzte urbane Räume und eine einzigartige industrielle Geschichte. Zwischen den leer stehenden Industrieflächen steckt viel Bewegung und zahlreiche Menschen aus verschiedenen Kulturen sind hier zu Hause. In unseren Augen ist Kalk ein energiegeladener Stadtteil, in dem sich das Leben auf der Straße abspielt und dessen Potenzial kanalisiert werden muss. Seit Jahren sind wir sehr eng mit dem Stadtteil, der rechten Rheinseite und der Nachbarschaft verbunden und übernehmen gemeinsam Verantwortung für unser Lieblingsveedel und unsere Stadt. In verschiedenen Projekten konnten wir bereits aktiv Impulse im urbanen Raum setzen. Wir schaffen spielerisch Möglichkeiten und die nötige Infrastruktur um gemeinsam “Stadt zu Machen”. Durch das Engagement eines jeden Einzelnen lassen sich Realitäten verändern. Deshalb tun wir, was wir tun. Deshalb machen wir uns gerne die Hände schmutzig. Gemeinsam mit den lokalen Gemeinschaften bauen, bepflanzen, bespielen und benutzen den öffentlichen Raum. Wir bilden ein lebendiges interdisziplinäres Netzwerk zur Stadtgestaltung und schaffen Begegnungsräume zum Austausch. Neben den großen Handlungsfeldern Bauen, Verkehr und Energieerzeugung spielen die Transformation des öffentlichen Raums und zivilgesellschaftliches Engagement eine wichtige Rolle zur Kompensation der Herausforderungen der modernen Stadt. tun stadt machen Unsere lebendinge Machbarkeitsstudie lebt von dem ehrenamtlichen Engagement der Nachbarschaft und ist in vollen Zügen auf Partizipation ausgelegt. Insgesamt wird ein interaktiver Umgang mit dem öffentlichen Raum angestrebt, um gemeinsam verschiedene Potenziale zu erforschen. Wir leben eine DIT-Kultur »do it together« und testen wir verschiedene Modelle für leerstehende Stadträume. Zwischen Architektur, (Sozial-)Design und urbaner Kunst vermitteln wir einen einfühlsamen Blick auf die Stadt und ihre Menschen. Wir revitalisieren öffentliche Räume, indem wir sie leben. Wir glauben, dass Hindernisse eine Chance für Wachstum sind und dass eine nachhaltige Transformation der modernen Stadt von oben und von unten angestrebt werden muss. Ohne Input, keinen Output. Ein wichtiges Anliegen des Konzepts war es, die eigentliche »Waage« der ehemaligen KHD Werke frei zu halten, damit ein offener, vielseitig nutzbarer und inklusiver Raum entsteht, sowie der historische Hintergrund des Ortes weiterhin sichtbar bleibt. Der neu entstandene Raum fungiert getreu nach der Geschichte des (H)allen Kalk Geländes mittlerweile als »Motor« für den gesamten Stadtteil Kalk. Eines der Kernprinzipien als gemeinschaftliches Projekt ist es, für den Bau der temporären, ökologischen und architektonischen Strukturen ausschließlich recycelte Materialien zu verwenden. Das gesamte Holz und Metall, sogar die Schrauben, werden lokal über Nachbarschaftsnetzwerke, Second-Hand-Websites und Messen beschafft. Um T eilnahme von Menschen unterschiedlichen Alters und Fähigkeiten zu ermöglichen, haben wir uns bewusst für eine DIY-Mentalität und Ausstrahlung entschieden, um die Botschaft zu vermitteln, dass jeder beim Bau lebenswerter Räume mitmachen kann. Auf diese Weise haben wir einen offenen Raum geschaffen, in dem jeder seinen Sinn für Ästhetik zum Ausdruck bringen kann, was die Vielfalt des Viertels repräsentiert. tunstadtmachen erweitert das heimische Wohnzimmer in den urbanen Raum, so dass ein nicht-kommerzieller Gemeinschaftsraum entsteht. Der neue öffentliche Raum fungiert als generationenübergreifendes Forum, in dem Bürger die Möglichkeit zur direkten Demokratie haben. Indem sie gemeinsam Dinge bauen, experimentieren und neue Wege der Interaktion und des Zusammenlebens einüben, entsteht eine lebendige Gemeinschaft. Um den Raum für alle Menschen zugänglich zu gestalten, sind die öffentlichen Möbel und Strukturen auf verschiedenen Höhen und Ebenen angeordnet. Sie sind beweglich und modular, was bedeutet, dass der Raum je nach Bedarf verändert werden kann. In unserer diesjährigen Saisoneröffnung Ende März konnten wir die dezentrale Idee unseres Konzepts durch den (mobilen) »Bauwa(a) gen« und durch eine Karte als “Fahrplan für den öffentlichen Raum” bereits gut aufgreifen und so gemeinsam mit den verschiedenen Netzwerkpartnern aus dem Veedel erfolgreich verschiedene Veranstaltungen miteinander vernetzen. Die Idee war es zu erproben, wie sich ein dezentraler Ansatz mit mehreren Veranstaltungen an einem Tag realisieren und koordinieren lässt. Dies wollen wir weiter tun und ausarbeiten. tun stadt machen Neben der neuen Gartensaison in unserem »kg-kalkgarten« wollen wir in Kooperation mit den verschiedenen Netzwerkpartnern aus Kalk und Humboldt Gremberg aktiv werden und zusammenarbeiten. In Kooperation mit der lokalen Künstlerin und Netzwerkpartnerin Rike Hoppe und dem Projekt MoKk (Mobile Künstler:innen Kabine) wollen wir das Konzept der »Waage« als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Partizipation temporär an verschiedenen (Nicht)-Orten in Kalk/ Humboldt Gremberg anbieten und mit ihrer Hilfe ermöglichen. MoKk ist ein queer-feministisches Bauprojekt für den öffentlichen Raum. Ein mobiler Raum als Bühne für Lesungen, Konzerte, Open Air Kino, Künstler:innengespräche. Ein mobiles Partizipations- und Aktivierungstool für den Stadtraum. Die mobile Künstler:innenkabine ist modular, autark. Sie kann beispielsweise bei und für eigene Veranstaltungen in verschiedensten Situationen eingesetzt werden. Aber auch das Entwickeln eigener mobiler Angebote ist T eil des Projektantrags. Die Idee ist es in einem mobilen Ansatz Impulse im Sinne des »tunstadtmachen« Projekts für den Stadtteil freisetzen. Neben dem Aufleben neuer Orte und das Vernetzen mit dem Stadtteil durch den »Bauwa(a)gen« über das Archiv von Kalker Potenzialflächen ist vieles möglich. Die angebotenen Routen sollen beispielsweise durch das Anbieten von Leih-Fahrrädern erlebbar gemacht werden. Weitere mobile Architekturen, Instrumente zum Zusammenkommen mit dezentralen Ansätzen sind aus verschiedenen Projekten in der Vergangenheit bereits entwickelt und können wieder aktiviert werden. Von mobilen Pizzawägen und mobilen Werkstätten über temporäre Cafés und Veranstaltungen bis hin zu einem internationalen Künstler:innen Austausch als Artist Residency mit Workshops und Lesungen sind viele Möglichkeiten offen. Mit dem »Bauwa(a)gen« wollen wir das Veedel besuchen und verschiedene Initiativen, Projekte, Kooperationspartner, Orte und Menschen unterstützen und vernetzen und so einen neuen geteilten Raum, aber temporären Raum schaffen, gestalten und beleben. Durch gemeinsame Veranstaltungen sollen Synergien zwischen den Projekten geschaffen werden. Auch die Aktivierung fast vergessener oder nicht belebter Orte im Veedel ist durch die Mobilität des Konzepts möglich. Durch den temporär gesetzten Impuls sollen persönliche Bezüge und geteilte Erlebnisse mit allen Menschen aus dem Stadtteil gemeinsam erfahren und vermittelt werden, so dass ein kollektives Bewusstsein für den (neuen) Raum entsteht. Erste Gespräche zu Kooperationen mit der »Bauwa(a)ge« haben wir bereits mit unseren Netzwerkpartner:innen der Kalker Projekte der GAG, »Baufeld 7« in Kalk Nord, dem Ottmar Pohl Platz und dem inhaus e.V. in Kalk Süd, der Sozialraumkoordination und dem raum3, sowie der direkten Nachbarschaft des Projekts der »Wilden Wiese« in der Gießener Straße in Humboldt/Gremberg geführt. tunmachen Durch die gemeinsame Recherche mit den zu besuchenden Netzwerkpartnern entsteht so Schritt für Schritt ein Archiv von Potenzialflächen im Stadtteil. So wollen wir die vielen verschiedenen und spannenden Projekte in Kalk grafisch und öffentlich miteinander vernetzen, um so Möglichkeiten zum Austausch und Kooperation für den neuen Ort im Veedel zu erzeugen. Das Archiv der verschiedenen Möglichkeitsräume und Netzwerkpartner soll als digitales Angebot passend mit der bereits bestehenden Kooperation mit dem Kalkfest 2023: Zeig mir deine Welt präsentiert und erweitert und verfeinert werden. stadt tunstadtmachen Christian-Sünner-Str. 8, 51103 Köln-Kalk Instagram: @tunstadtmachen mobiler raum bühne für lesungen konzerte open air kino künstler*innengespräche queer-feministisches Bauprojekt für den öffentlichen Raum Gewicht: 1,4T max. 80 km/h Länge:5m Breite:2,2m Höhe: 2,3m TÜV: 04/2023 generalüberholt im Jahr 2022. Baujahr: 1992 Einrichtung: Wasseranschluss Küchentheke mit Gasherd 2 Sitzbänke Leinwand (2m) Bücherauswahl 2 Sitzwürfel Spüle mobile küche minibar modulare fensterverkleidung + modulare möbeleinrichtung Bücherwürfel: Sitzgelegenheit, Tisch und Buchregal Material: Recycleter Schaumstoff Gefundenes Holz Recycletes Plexiglas Mit Büchern u.a. von Anna Tsing, Alok, Alice Hasters, bell hooks, Bini Adamcak, Chris Kraus, Donna Haraway, Franziska Schutzbach, Gob Squad, Hannah Gadsby, Isabell Lehn, Isabell Lorey, Jesmyn ward, Jeannie Vanasco, Karen Duve, Liv Strömquist, Margarete Stokowski, Mithu Sanyal, Natasha R. Kelly, Tupoka Ogette, Robin di Angelo, Sarah Paar, Sasha Marianna Salzmann, Sinthujan Varatharajah, Sheila Heti, Şeyda Kurt, Stefanie Sargnagel, Zadie Smith selbst gebautes möbelwerk Die künstler*innenkabine soll 2023 finalisiert werden.* Bisher wurde sie als SoliBar für den Rundgang der KHM genutzt. Sie steht momentan im Jugendzentrum Abenteuerhallen Kalk in Köln. kontakt: hey@relag.de *das kommt noch: Elektrikausbau für Beleuchtung Solaranlage Stromanschlüsse für Landstrom und mobiles Stromnetz Remscheider Str. 86 - 88 Baufeld 7 // Offene Ateliers ab 15 Uhr »Die Waage«, Christian-Sünner-Str. 8 BauWa(a)ge // Saison Eröffnung ab 15 Uhr Kalk Kapelle / Steprathstr. Verkehrswende Kalk // Kalk, wat willste? ab 13 Uhr VR Garten // Der Garten der Erinnerung Ottmar-Pohl-Platz Veedels Memo // Spaziergang Humboldt-Gremberg um 14 Uhr ab 12 Uhr Ottmar-Pohl-Platz, In-Haus (H)allen Kalk Saisoneröffnung Samstag, 25.03.23 Wir tun Stadt machen & laden euch ein unser Lieblingsveedel Kalk zu erkunden! @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 Transforming a truck weigh station to a green community space through the power of urban activation. »Die Waage« balances the formal & informal forces of participation in citymaking and researches the potentials of forgotten no-places. tunstadtmachen stands for collective urban activation of no-places. We strengthen the processes from the bottom up & balance the forces between formal and informal participation. In our real laboratory »Die Waage«, we research the potentials of empty urban spaces. Together with the local community we form a counter culture that takes responsibility for its city & public spaces. The home of tunstadtmachen is the deprived, dense and sometimes dirty district Kalk in Cologne. Located on the right side of the Rhine, what the locals call »Schäl Sick - Wrong Side«, it is influenced by systematic imbalances in various fields. It could be described as a social melting pot. Its inhabitants have the smallest part of green spaces compared to the rest of the city and lack many chances and possibilities. The sloping dynamic between the two sides of the river creates a structural disadvantage of the whole area. At the same time we believe it has a very unique identity and a lot of potential for transformation. Kalk has a lot of vacant urban and public spaces and an industrial history which helped the whole city to become what it is today. Between these now empty industrial sides there is a lot of movement and is home for numerous people from many different cultures. In our eyes our belevoed Kalk is an energetic district where life really happens on the street and its potential for transformation just needs to be channeled. That’s why we do what we do. All in all, an interactive approach to the public space is to be aimed in order to explore various potentials together. In a real laboratory approach which makes strong use of DIY culture we test different models for various empty urban spaces. Having our roots deep in urban culture, we have the opportunity to fall back on a wide network in the field of citymaking. In between architecture, (social) design and urban art we deliver an empathetic view on the city and its people. We use instruments such as urban gardening or agriculture, cultural events, urban sports in order to gather up various people. We revitalize public spaces by just living it. We believe that obstacles are chances for growth and that sustainable transformation is made from above and underneath. We know that if there is no input, there will be no output. That’s why we like to get our hands dirty and give power to the people in order to form real basic democracy. T ogether with the local communities we build, plant, play on and much more the public space. We form a lively interdisciplinary forum and network for citymaking and transformation and create spaces where that can happen. This follows the idea that (meeting) spaces are not given, but have to be produced together in order to create an authentic identity and identification with the new space. Our approach is dedicated to the joint, interdisciplinary production of knowledge and explores how a use of unused, urban open spaces can counteract the challenges of climate change and thus contribute to an ecological and sustainable transformation of the contemporary city. @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 In addition to the major fields of action in construction, transport and energy production, the transformation of public space and civil society engagement play an important role. For the construction, recycled or up-cycled materials are used to the greatest possible extent. One of the core principles of tunstadtmachen, as a community placemaking project, is to rely only on recycled materials for building the temporary (ecological) architectural structures. All of the wood and metal, even the screws, are resourced locally through neighborhood networks, second hand websites and finished furniture fairs. Our strategy to turn an unused parking lot into a green and activated public space involved building raised beds on tarmac from old water tanks, planting a variety of resilient vegetation donated by a local inclusive plant nursery and neighbors. Water became an important resource during hot European summers. In order to counter the heat-island effect of the parking lot, tunstadtmachen collects water from the roof of the building into donated water tanks, creating a local source for watering plants but also for people to refresh themselves, for kids to play with or even to clean your bike. By announcing dedicated »Planting Days«, local citizens worked the soil and took over the planting process, takig ownership over the complete greenery, turning it into a community garden. Building the garden together allowed for citizens (and gardening enthusiasts) to generate a collective intelligence on caring for plants. Markus, one of the early passing by neighbors, understood the idea from the very beginning. He was so eager for the project that he shared his knowledge and skills as a sculptor, carpenter and gardener. On the next day after his first visit at the »Waage« he brought along his private tools and leftover plants. His motivation to get the plants into the soil was so high that he started breaking the tarmac and designed new beds on his own which led to the expansion of the garden. Through his ideas and his skills the whole place evolved on another level. In between a short time he turned in one of the main figures of the project, received full access to the »Waage« and its tools and organized workshops for the community on his own. He started cleaning up, arranging for the different events days ahead and is still today part of the very close team. Another effect concerning the synergy of sustainable ideas was the integration of a foodsharing cabinet called »Fairteiler«. The idea behind the »Fairteiler« was part of the project but the neighbors really started to organize it on their own. Regularly cleaning the cabinet, sharing information about which food is currently available and cooking it in place mixed with fresh vegetables from the gardens. @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 Through that a regular food recycling event evolved which invited the growing community around the garden on a regular basis. The close-by restaurant »TrashChic« was integrated in the process, sharing their leftovers. T opics while the shared diner have been the search for ways to produce less food waste, how to implement a shared compost system for the neighborhood in the garden and generally how unused public space could be used for urban (food) production. Being a community project, it depends fully on the participation. In order to lower the threshold for people of various ages and skill levels to participate, tunstadtmachen chose deliberately for a DIY mentality and aura, conveying the message that everyone can join building beautiful spaces without needing the best materials, professional tools and skills. This way, we created an open space allowing everyone to express their sense of aesthetics, creating a beautiful mix that represents the diversity of the neighborhood. Starting from the principle of »working with what is already there«, we resourced materials that can be found in a street and construction site context, repurposing those to build public furniture, designed to facilitate new encounters. Hacking and appropriating those unusual objects such as metal fences, concrete blocks, pallets and lost traffic signs, contributes to the feeling of an unfinished and ongoing project, inviting locals to take ownership, bringing themselves into the space. In such an open placemaking project, creating a recognisable but simple brand becomes very important. We used the activating color yellow in the branding as a contrast to the gray concrete and green plants. Hints of yellow serve as the minimum amount of identity, which slowly spread through the whole district, necessary to create a recognisable place that can unify a diversity of built objects and spaces. The main goal of the project is to create new inviting spaces together where people can experience the city in different ways, showing that we can make the city together. And that, without having to spend money. One evening, we organized a concert night. Before the official band started playing, Aliya, a local girl, took over the show, while the DJ edited effects on her voice. She started vocal jamming, inviting her friends to join along. It was a swell summer night and a big dark cloud approached us. That was when the band »Aliya und die Schwarze Wolke« was born. @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 As the community garden of tunstadtmachen extends into the public space, anyone can enjoy it at any given time. T ogether, we want to create free alternatives for activities that usually cost money such as an outdoor cinema, workshops, urban sports or planting moments. Whenever drinks are served, it happens on a donation basis. T o make the space accessible and enjoyable for all kinds of people, the public furniture and other structures are designed at different heights and levels. They are moveable and modular meaning the space can be changed according to different needs with enough room between objects for anyone to navigate easily. One important agenda of the concept was to always keep the actual »Waage« as free as possible so an open multi usable space emerges and the historical background of place is still visible. tunstadtmachen is about extending the living room, building a non-commercial common area, a public space acting as an intergenerational forum where citizens can exercise direct democracy by building things together, experimenting and practicing new ways of interacting and living with each other. Regular visitors of the garden have been a Syrian family who have been quite new to the area. The garden provided the needed safe space to arrive to their new world. Fawad, Aliya and Amina understood the garden as their new home. It was here where they first started to get in contact with other people from the district through play, watering the plants and sharing food on the once abandoned and now lively »Waage«. On a long night by the fire, baking stick bread, Fawad shared his heartwarming story about escaping the Syrian war and pushing the wheelchair of his daughter Amina over various borders. It was the night after we played running table tennis pushing Amina’s wheelchair around the found ping pong table. It was their first time playing and Amina enjoyed it so much that she euphorically shouted. Her eyes shined bright like the yellow color of the raised beds. On the day of our »Public Dinner & Open Universities« event which took place to officially open the special to the place designed and built on site “Modules Of Encounter” by the Students, we also had different lectures about the question »How We Want T o Learn?« as part of the semester concept which researched the potentials of public spaces as open learning platforms. One of the impulse lectures was held by Jutta Pöstges and Bärbel Lange from Kunsthaus KAT18, an inclusive art house and protracted cooperation partner. Their talk was about their vision on the empty industrial area and its surrounding public space. @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 Bärbel Lange, a handicapped artist from that institution, who already interacted with various public spaces in the rhine area, created her well known »Schutztiere - Guarding Animals« for dilapidated spaces in a participatory workshop with the guests. Her vision is providing the vacant space with a living imagined spirit in order to protect it from further decay. Her »Guarding Animals« protect the »Waage« and its surrounding industrial wasteland till this day. tunstadtmachen is a participatory project by design. Having only one original initiator and a few collaborators who kickstarted the project, it relies completely on the involvement of citizens, participants and volunteers at all stages. The project takes place in Kalk, a deprived district in Cologne with the least green space per inhabitant. By claiming and regenerating an abandoned weighing station »die Waage«; which was used as a parking lot after the industrial decay of the former KHD engine factory, tunstadtmachen looks to balance out access to green and public spaces across the city. Building a non-commercial common area and extending the living room of the neighborhood. T o motivate citizens to participate in the project, we create openings in two ways: 1. By being present in the space and building basic structures to make passing locals and playing kids curious, inviting them to take part. 2. By formally introducing the project to local associations, administrative services and citizen initiatives that are active in the district, inviting anyone who is curious to take part. As an established ritual, every Thursday, a group of locals and volunteers come together in the space to not only discuss what the best next steps are for the project, but also to spend time together and to actively shape its future. The name »Rödeltag« from German »rödeln - to work with fun« became a phrase that spread out to the whole district. People not only startet to »rödel« at the »Waage« but also at other forgotten places in Kalk. One could see »Die Waage« as an intergenerational forum, the oldest type of space for citizens to exercise democracy. By reclaiming and re-building those spaces together, we are experimenting and practicing new ways of interacting and living with each other. @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 On another day the local skateboard scene did a »Video Premiere Night & Skate Session« event. Since they are experts of adapting to urban spaces, they took real ownership of the place. Moderating the night, barbecuing and arranging the screening. Through them we could really see, that there is no need for too many rules if you only trust. tunstadtmachen started by seeing the potential in an underused space, a parking lot that could possibly become a community garden and new public square. Beginning with few resources and no official involvement of the city, the initiators relied on the support of neighbors and local associations to get going. But as more and more citizens got involved and the project started growing, tunstadtmachen drew the attention of the city, becoming a story of successful city/ placemaking in the district. Through the real bottom process and active involvement of local actors, the project managed to kickstart a discussion across the city board, becoming a visualization of what locals can achieve together with few resources, if given the space. The current location of tunstadtmachen is part of a bigger, unused former industrial site. T ogether with other associations and the city administration, we are looking at how the successful approach and practice of the project can be reproduced and scaled to a larger area in the development of the project »Kulturhof Kalk e.V.«. By working with local citizens and allowing space for them to express their wants and needs, talking about frustrations but also opportunities that the neighborhood offers, a project like Tunstadtmachen can become a portal for the city administration to better understand their inhabitants The long term aim of the project is to create a solid collaboration with the city, developing the project together and becoming an entity between citizens and public authority, without losing the grass-roots energy and becoming over institutionalized. Further, we want to set up exchanges with other grass-roots initiatives within Germany and Europe, visiting each other‘s spaces and sharing knowledge and practices. Thus far, we have been connected to initiatives in Stuttgart and Portugal but are looking to expand our network. @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 At the core of tunstadtmachen is the pedagogical belief that every human being is capable of learning something new just by trying. We believe that learning unfolds in dialogue and confrontation with each other. Therefore, we continuously practice an open attitude with a profound trust in people and their creative power, avoiding to establish distances in communication that only »experts« can bridge. The trial and error mindset helps volunteers believe (who might have never built something or taken care of plants or …) that it’s about enjoying the process and doing it together. There are both formal and non-formal kinds of knowledge that contributed to the development of the project. Through the diverse profiles of participating locals with their individual expertise (carpenters, gardeners, social workers, mechanics, musicians, an accountant, …) we established a collective intelligence about »how to care for a common space.« tunstadtmachen also collaborated with three different design universities. Students of ecosign & TH Architecture received the challenge to design and build structures from recycled materials that can facilitate encounters between people. Some made benches and tables from a fence they found in the area, turning an object that is designed to separate to an object designed to connect. Under the guidance of professor Carolin Höfler of the Köln International School of Design, students worked around the topic of »Open Universities: How public spaces can be used to exchange knowledge.« On another movie night we showed a film about the traffic change in modern cities. After the movie the director and the neighbors had a real interesting discussion about the challenges of that transformation. It was so inspiring to see the different perspectives that were shared. An older lady from the perspective as a pedestrian discussing with a quite young boy in the perspective as a bicycle rider led again the conclusion that sustainable transformation can only be reached together. @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 tunstadtmachen does not see itself as »better« than any other true grassroots projects. But there are three dimensions that make it a successful case for placemaking. 1. The long term thinking and ambition. Where such initiatives usually exist in time- bound contexts (temporary occupation of a place), tunstadtmachen aims for long term transformation, trying to expand its activities to a bigger site. 2. The light and playful approach. tunstadtmachen consistently practices an inviting attitude, trying to make openings for anyone but especially children to participate, because if they believe that they can make and change the city, their enthusiasm will trickle down to their parents and will have an effect later in life. 3. Taking bottom-up seriously. T o truly work bottom up is very challenging. tunstadtmachen makes a consistent effort to be open and make space for anyone who wants to get involved, sharing power over decision making processes. Since tunstadtmachen is a combination of two german verbs that refer to doing (»tun«) and making (»machen«), we practice a proactive attitude with a focus on mobilizing people and spending time together, setting goals together and building the place we want to live in. Working with a diverse group of volunteers and participants, we always look for easy and accessible language. T o counteract the result-driven society, we bring the focus to the process and less to the outcome. We strongly believe that if the process is enjoyable, good things will come out of it. Setting up a participatory (bottom-up) placemaking project requires a lot of »People’s Work«. This means investing a lot of time and attention into the people that want to participate. Not to only make use of their free labor but to make space to spend time with those that want to get involved. Every city district is different, every place has a new language and different local people so replicating a process that worked in one place to another place is difficult. Y et there are some universal aspects that can be translated to other spaces. T o engage in a reflective practice, we constantly gathering key learnings, trying to improve their process. These insights, especially at the interpersonal and community level, are being collected and formulated as principles for citymaking (»stadtmachen«). @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 We are planning to create a »How T o« guide for citymaking, mentioning concrete learnings, stories and examples and possible pitfalls. Most of those insights seem simple, yet very crucial: 1. Being present in the space at given times, bringing regularity. 2. Establishing rituals together in the space. 3. Celebrating accomplishments and being thankful to each other. Currently, tunstadtmachen is hoping to expand its activity to a larger neighboring site. Therefore, we are in the process of gathering our learnings together with the participants, understanding how we can share and expand our way of working to a new space. »How do we want to live together?« »Can we take ownership of our living spaces?« »How to share common spaces in the city?« Cities in Europe are experiencing challenges on many levels. The summers are getting hotter and drier. The housing markets are under pressure. Cities are becoming increasingly multicultural but also segregated. Most urban spaces are still dominated by motorised vehicles. But there is also a growing consciousness and willingness of both citizens and city administration to take action and invest in those domains. T ogether, we are regaining a sense of belonging by actively building a new space in the city and directly benefiting from our own impact. The project’s location and space of activity is one of the most opportunity-deprived districts of the city of Cologne. There, tunstadtmachen focuses on activating the spaces and people that need it the most. @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 Feel free to visit us & to get in touch with us! tunstadtmachen »Die Waage« - kg kalkgarten Christian-Sünner-Str. 8 51103 Köln Kalk @tunstadtmachen @kulturhofkalk www.kulturhofkalk.de Wir tun Stadt machen! @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 More links: https://www.ecosign.de/de/projekte/studentische-arbeiten/ semesterarbeiten/tactical-urbanism.php https://kisd.de/termine/open-universities-wie-wollen-wir- lernen/ https://www.agorakoeln.de/veedel/kalk/ @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 public garden re-cultivation & -activation „knallen kalk“ season opening 2023 „knallen kalk 2023“ event series trading flea market open air cinema theather plays free concerts „die Waage“ repair workshop office for formal & informal participation pop up café @tunstadtmachen @konstantinjohanneshehl Konstantin Johannes Hehl konstantin@kulturhofkalk.de 0176-29207976 public garden expansion inclusive hockey court ball games skate spot parking lot interventions researching the potential of vaccant parking lots communal district festival w/ kulturhof kalk e.V. & district management potentials of industrial areas website project documentation online participation tool extending the network 2024 how to „tunstadtmachen“ print manual on urban activation extending the citymaking network creating forums for urban activation researching low tech solutions for sustainability repair workshops energy saving reaching out researching more no-places community building Projektantrag: tunstadtmachen - mobil & dezentral Programmplan: 02. – 04.06.23 Einweihung des Projekts »mobil & dezentral« ca. 16 - 20 Uhr Die Waage in ChrisHan Sünner Str. 8, 51103 Kalk Ausstellung / Veranstaltung / Public Dinner im Rahmen der Passagen K o o p e r a Aon MachwerkstaE und Studio Quack hEps://www.koelndesign.de/termine/passagen-2023 // hEps://www.machwerkstadt.de // hEps://studioquack.de + mobile Werksta E / Begegnungsape + mobiler Pizzaofen Im Rahmen der Passagen wollen wir an der Waage zeigen wie Urbane ProdukAon und urbanes Leben außerhalb der neutralen Ausstellungskuben aussieht und laden dazu das KollekAv Studio Quack ein. Durch eine lockere SAmmung und ein offenes und gemeinsames Pizzaessen aus dem entwickelten mobilen Steinofenpizzawagen wollen wir den Ort beleben und den Bewohnern Kalks ein niederschwelliges, alternaAves und kostenloses Veranstaltungsprogramm im Rahmen der Design Ausstellung der Passagen anbieten. 10.06.23 Tag des Guten Lebens, O Tmar Pohl Platz, 51103 Kalk ca- 15- 20 Uhr Veranstaltung / Infoveranstaltung K o o p e r a Aon Agora Köln e.V . // Abenteuerhalle Kalk + mobile Werksta E / Begegnungsape Der Agora Köln e.V . kommt nach Kalk und veranstaltet auf dem OEmar Pohl Platz den Tag des Guten Lebens. In Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren soll der Platz belebt und zur Begegnung gestaltet werden. Im Rahmen des Tagesprogramms wollen wir mit der »Begegnungsape« ein kleines Repair-Café über den Tag anbieten. Neben Kaffee und Kuchen sollen Kalker die Möglichkeit haben eigene Möbel oder Möbel für den urbanen Raum zu upcyclen, zu reparieren oder gemeinsam zu bauen. In KooperaAon mit der Abenteuerhalle Kalk bieten wir außerdem kleine Skateboard, Roller und BMX Kurse an und wollen den OEmar Pohl Platz somit rollend erkunden. 24.06.23 Baufeld 7 in Remscheider Str. 86, 51103 Kalk ca. 15 - 20 Uhr Abschlussveranstaltung / O ffene Ateliers K o o p e r a Aon GAG Immobilien / Baufeld 7 Ateliergemeinschae Lesung mit Kalker Straßengeschichten von Rike Hoppse, Jonathan L ö ffelbein, Alex EsAs, Hakan Abi uvm. + mobile Künstlerinnenkabine / Bauwaagen Zur Abschlussveranstaltung des Ateliergemeinschaeprojekts der GAG, dem Baufeld 7, wollen wir die mobile Künstlerinnen Kabine zur Remscheider Str . bringen und dort einen mobilen und temporären Raum für Lesungen entstehen lassen. Wir befinden uns in Gesprächen mit lokalen Kalker und Humboldter Autoren und Künstlern. Hier sollen Geschichten aus den Straßen Kalk und Humboldts gelesen werden, die einen PerspekAvwechsel auf das oe falsch verstandene Viertel ermöglichen. 24.06.23 kulturhof kalk in Dillenburger Str. 86, 51103 Kalk ca. 15 - 22 Uhr Erö ffnung Veranstaltungssommer Hallen Kalk mobiles Cafe / urbanes Mobiliar Workshop / Konzert / Wasserspielplatz / Infoveranstaltung Hallen Kalk + mobile Werksta E / Begegungsape Zur ersten offiziellen Eröffnung des Sommerprogramms auf dem Hallen Kalk Gelände wollen wir mit der Begegnungsape und in KooperaAon mit der bambule Kaffeebar für das leibliche Wohl sorgen. Ähnlich wie beim Tag des Guten Lebens soll die Verpflegung auch mit einem Repair Cafe verbunden werden. In diesem Sommer 2023 plant der kulturhof kalk e.V . gemeinsam mit der Verantwortungsgemeinschae Osthof und der Stadt Köln eine kulturelle Bespielung der Außenflächen der Hallen Kalk, dessen Basis die Ergebnissee des Reallabor der Waage aus 2022 ist. Damit wird der Kalker Öffentlichkeit eine erste Öffnung des Hallen Kalks Gelände angeboten. 12. – 19.06. 23 Kaiserin-Theophanu-Schule in Kantstraße 3, 51103 Kalk 09 - 14 Uhr Projektwoche in Koopera Aon mit kts Placemaking und Potenzial flächen Workshop auf dem Schulhof + mobile Werksta E / Begegnungsape Im Rahmen der Projektwoche der Kaiserin Theophanu Schule in der Kantstraße beschäeigen wir uns mit den Schüler:innen mit dessen Schulhof. Wo birgt der Schulhof noch Potenziale, wo fehlt die Bepflanzung, was sind die Ideen der Schüler:innen zu Begegnungsmodulen und zu Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof? Was ist deren PerspekAve? In einem einwöchigen Workshop im Rahmen der Projektwoche bauen wir auf die bereits staEgefunden Placemaking Workshops mit einer 6. Klasse der kts auf und erforschen den Schulhof weiter . LangfrisAges Ziel ist eine AG in KooperaAon mit der Schule anzubieten und so prakAsche Anwendungsbeispiele zu theoreAschen Grundlagen zu vermiEeln. 14. - 16.07.23 Bürgerpark Kalk, 51103 Kalk ca. 16 - 20 Uhr Rap Workshop / o ffene Bühne / Fußballturnier K o o p e r a Aonsprojekt mit Kalker Jugendlichen / Streetwork Kalk + mobile Werksta E / Begegnungsape An der Waage sind wir in Kontakt mit einigen musik- und sportbegeisterten Jugendlichen gekommen, mit denen wir gemeinsam Ideen ausgetauscht haben. Schnell kam die Idee einer offenen Bühne und Fußballturnier auf, die wir gerne nach dem MoEo „mobil und dezentral“ bzw. „wir gehen dort hin wo die Menschen sind“ im Bürgerpark entwickeln wollen. An zwei NachmiEagen am Wochenende wollen wir hier gemeinsam die PerspekAven und Geschichten der Jugendlichen auf unser Lieblingsviertel hören und mit Beats und Bässen unterlegen. Abschluss soll ein Fußballturnier sein, welches verschiedenste Menschen in Teams zusammenwire. Eine KooperaAon mit dem Team von Streetwork Kalk wird angestrebt. 19.08.23 Gemeinsam feiern in Kalk / Kalkfest 15 - 20 Uhr dezentraler verbindender Standort, mit Organisa Aonsteam und Sozialraumkoordina Aon Kalk noch genau abzusAmmen Ideen & Op Aonen: Kalk Post, Trimbornstraße, raum3, Wilde Wiese (Anbindung HumGremb) Kalker Stadtgarten/Kalker Laden O Emar Pohl Platz Die Erfahrung aus unserer Bauwaagen Eröffnung hat gezeigt, dass der dezentrale Ansatz des Kalkfest gut funkAoniert, wenn es genug ZwischenstaAonen zwischen den Hauptveranstaltungsorten gibt, die die Strecken in kleinere Teile unterteilt. Hierdurch werden die Menschen eher zum Schlendern eingeladen. Wir haEen bspw. zu der Eröffnung die Orte »Waage« und »Baufeld 7« mit einer BeteiligungsakAon zur Kalker Hauptstraße in KooperaAon mit der Verkehrswende Kalk an der Kalk Kapelle verbunden. Mit der »Begegnungsape« und der »mobilen Künsterlinnnen Kabine« wollen wir eine solche „Pop Up“ und verbindende StaAon für den dezentralen Ansatz des Kalkfests bilden. Ebenso ist das Kalkfest fester Bestandteil des oben erwähnten Hallen Kalk Sommerprogramms. Eine Öffnung des Außengeländes zu diesem Termin wird bereits besprochen. Hier kann die »mobile Künstlerinnen Kabine« zur gastronomischen Verpflegung (KooperaAon mit Kojo the Cook & FreeFood Wednesdays) oder zur musikalischen Bespielung oder ähnliches gut zum Einsatz kommen. Insgesamt soll im Prozess des Projekts soll, neben den temporären AkAonen an den entsprechenden Orten, eine Karte und ein Archiv über Möglichkeitsorte und Potenzialflächen in Kalk und Humboldt Gremberg entstehen, die wir stück für stück mit der mobilen WerkstaE unter dem MoEo „Make Life Fun Again“ abfahren wollen und hier kleinere bis größere Impulse zur Begegnung und zur Wahrnehmung des (Nicht-)Orts setzen wollen. Sozialer Austausch, Begegnung und das Leben im öffentlichen Raum sind in der Stadt postpandemiebedingt stark eingeschränkt. Gerade in Sozialräumen wie Kalk und Humboldt Gremberg fehlt den Menschen oe ein niederschwefliges und kostenloses Angebot zum sozialen Leben. Auch wenn es viele Begegnungsprojekte und Räume gibt, so findet das Leben hier doch stark auf der Straße staE. Diese Hürden zu InsAtuAonen und Angeboten wollen wir etwas abbauen, in dem wir dort hin gehen, wo die Menschen schon sind und ihnen von den vielen Beratungsangeboten und co. erzählen und gemeinsam mit ihnen Impulse für Ihr Veedel setzen. Was kann also aus Sperrmüllecken werden, wenn wir den Sperrmüll direkt vor Ort verwenden und neu zusammenbauen? Was resulAert daraus, wie verhält sich der Raum danach? Wie eignen sich die Menschen den „Müll“ neu an? Kommt es zu einem PerspekAvwechsel und eine neue Wahrnehmung über den Ort? Bleibt der Ort durch die neue IdenAfikaAon und die geteilten Erfahrungen sauber? Wie entwickelt sich der Impuls, wie versteAgen wir ihn? Weitere KooperaAonspartner und Projekte in Kalk, mit denen wir bereits kooperieren oder kooperieren wollen sind bspw.: 1. Begegnungsmobiliar auf dem kleinen Kalkberg / Ö ffentlichkeit erzeugen / PickNick 2.0. BI Kalkberg, Kalk-Mülheimer Straße 2. Begegnungsmobiliar auf dem O Emar Pohl Platz inhaus e.V . / Schauspiel Köln bzw. nofutureforus 3. Ö ffentlichkeitsarbeit Veedel e.V . / Stad Eeilbüro Kalk Nord Weitere Termine und Veranstaltungsorte sollen mit den verschiedenen KooperaAonspartnern im Prozess entwickelt werden. Vor allem in Humboldt Gremberg sollen gemeinsam mit der SozialraumkoordinaAon Humboldt Gremberg noch weitere Akteure und Standorte gefunden werden und so auf das Angebot des raum3 aufmerksam machen. Bereits kontakAerte Akteure, Ideen und Standorte in Humboldt Gremberg: 1. Müllsammelak Aon Humboldtpark, Wilde Wiese oä. K.R.A.K.E e.V ., Burgenlandstraße 3a, Humboldt Gremberg 2. o ffenes PickNick, mobile WerkstaE, Beete bauen, Beteiligungsmobil BI Wilde Wiese, Gießener Straße 3. o ffenes Picknick, mobile WerkstaE, Tischtennisturnier Dreieckspark, Gremberger Str . / Taunusstr ., Humboldt Gremberg
  • Anlage 6_Antrag_Trimbornbrunch

    PDF

    Herunterladen: Anlage 6_Antrag_Trimbornbrunch

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Beschreibung des Projektes (sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden) Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden? Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen? (Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes) Seite 2 von 4 Wir wollen uns im ersten Einladungs-Flyer und mit der Aktion auf die vor Ort/in der Straße lebenden Menschen konzentrieren. Wir haben das Gefühl, dass viele Anwohner:innen sich vor dem eigenen Haus aufhalten würden — wenn es denn ein sympathisches Angebot gäbe. Wir hoffen per Flyer-Einwurf und persönlichem "Klinkenputzen" viele Menschen zu erreichen. Wir sind eine Gruppe von Menschen, die in der Trimbornstraße und direkter Umgebung leben und/oder arbeiten, und möchten mit einer Aktion einen Beitrag dazu leisten, dass wir und unsere Nachbarschaft zusammen kommen und sich kennenlernen kann. Wir möchten daher zu einem „Trimbornbrunch“ (Arbeitstitel) einladen: Über mehrere Parkplätze erstreckt sich ein langer offener Tisch, an dem Menschen Platz nehmen und gratis mit uns essen und (Alkoholfrei) trinken können. Das Essen würde dabei von uns und anderen Anwohner:innen zur Verfügung gestellt, dies ist einem speziell gestalteten Flyer zu entnehmen, der Wochen vorher eingeworfen wird. Besonders wichtig ist uns hier der multikulturelle Aspekt, allein in unserer Kern-Gruppe gibt es bereits Menschen aus Israel, Syrien, Frankreich,Türkei und Deutschland, auch das mitgebrachte Essen wird dies widerspiegeln. Die Aktion soll im Rahmen des „Kalk Fest“ am 19.8.2023 stattfinden, den Projektraum „IDYLL“ (Trimbornstr. 7) gibt es die Möglichkeit zu Spülen und stehen Sanitär-Anlagen zur Verfügung. Weitere Kooperationspartner:innen: Kran e.V., tunStadtMachen, Einzelhändler:innen in der Trimbornstraße. Wir wollen einen Raum für zwangloses Kennenlernen schaffen. Eine Möglichkeit mit Menschen, denen Anwohner:innen sowieso ständig auf der Straße begegnen, einmal ins Gespräch zu kommen. Die Trimbornstraße mag (etwa durch die Vermüllung) manchmal den Eindruck erwecken, dass sie "allen egal" ist, und niemand Verantwortung übernimmt — dies wollen wir ändern. Die Trimbornstraße liegt uns am Herzen: Wir haben hier, auf der Straße, Menschen getroffen aus denen Freunde wurden, diese Möglichkeit wollen wir anderen auch geben. Kosten des Projektes Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro Summe der Kosten (inklusive Mehrwertsteuer) Einnahmen des Projektes Beiträge oder Spenden Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen Summe der Einnahmen Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds (Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie) Seite 3 von 4 500 ehrenamtlich 370 0 0 Aktivierung Anwohner:innen („Klinkenputzen“): Pauschale für 3 Helfer:innen, die inTrimbornstrasse klingeln, plus Verpflegung) 500 Organisation (Parkplatz, Koordination mit Initiativen, Helfer:innen Säuberung der Flächen (vor und nach Aktion) von Helfer:innen Durchführung Aktion (Pauschale Helfer:innen und Lebensmittel) Gestaltung Logo+Flyer Druck Flyer/Poster Einrichtung Social Media, Mini-Website 0 80 50 ehrenamtlich ehrenamtlich ehrenamtlich Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn Höhe des beantragten Abschlags Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses, höchstens 1500 Euro. Kontoverbindung derAntragstellerin oder des Antragstellers Kontoinhaberin oder Kontoinhaber Familienname Vorname Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen. Hinweis zum Datenschutz Beachten Sie bitte die für dieses Verfahren geltenden Hinweise zum Datenschutz nach Artikel 13 beziehungsweise Artikel 14 DSGVO (Datenschutzgrundverordnung). Ich bin mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zu dem in den Datenschutzhinweisen genannten Zweck einverstanden. Eine Bearbeitung ist ohne eine entsprechende Einwilligung nicht möglich. Ort und Datum Unterschrift der Antragstellerin oder des Antragstellers Seite 4 von 4 Druckkosten müssten sonst vorgestreckt werden Köln, 3.4.2023 80,00
  • Anlage 4_Antrag_Antirassistischer Empowerment Workshop

    PDF

    Herunterladen: Anlage 4_Antrag_Antirassistischer Empowerment Workshop

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Anlage zum Antrag Antirassistischer Empowerment-Workshop für Jugendliche in Kalk Starkes Veedel – Starkes Köln Zu den Punkten der Mail von Julia Mentges vom 12.04.2023: 1. Da Ihr Projekt aus einem bundesweiten Theaterprojekt entspringt, kam nochmal die Frage auf, ob Sie hier bereits Förderungen erhalten? Für unser Begleitprogramm im Schauspielhaus Köln (zwei weitere Workshops, zwei Panel-Diskussionen) haben wir durch die Landeszentrale für politische Bildung eine Förderung erhalten. Für unser Vorhaben in Kalk gibt es keine weitere Förderung. 2. Wann genau finden die Workshops statt? In welchem Zeitfenster? Es wird ein Tagesworkshop am 27.05.23 stattfinden. Die Uhrzeit ist noch nicht genau festgelegt, es soll sich über einen Workshop über mehrere Stunden handeln. 3. Finden die Workshops im InHaus statt? Der Workshop wird im Demokratiespace (Kalker Hauptstraße 170, 51103 Kalk) stattfinden. Dieser Raum gehört zum InHaus. 4. Kosten des Projekts: 4.1. Wie setzen sich die Personalkosten (1.300,00€) zusammen? Unsere Kalkulation setzt sich wie folgt zusammen: 2 Workshopleiter*innen á 550,- Honorar 1.100,- Koordination des Projekts, Honorar (Koordination mit allen Beteiligten des Gesamtprojekts, Verwaltung der Ausgaben, Erstellen Sachbericht) 200,- Gesamtausgaben Personal (Honorar) 1.300,- 4.2. Was genau ist unter "Material und Verpflegung" gemeint? Da es sich um einen mehrstündigen Workshop handeln wird, möchten wir die Verpflegung für die Teilnehmenden und Durchführenden gewährleisten. Dies sollen Getränke und „kleinere Snacks“ umfassen. Für das Festhalten von Ideen, Gedanken und für das Präsentieren planen wir gewöhnliche Materialen (Papier, Stifte) ein. Uns ist bewusst, dass wir diesen Posten großzügig kalkuliert haben und gehen davon aus, dass die Kosten hierfür niedriger ausfallen werden. KEIN SCHLUSSSTRICH! Konzept 2023 2024 2025 „Getragen vom Willen zur demokratischen Teilhabe Aller, getrieben von den rechtsextremen Worten und Taten unserer Zeit, gewillt zu offener, kritischer und diskursiver Verständigung diverser Stimmen und Gesichtspunkte finden sich künstlerische, wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure zusammen, um sich (…) dem aktiven Gedenken der Opfer und Taten des sog. Nationalsozialistischen Untergrunds zu widmen. Mit der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Modellprojekts „Kein Schlussstrich!“ setzen die beteiligten Partner ein Zeichen auf dem Weg zu einer neuen Gedenkkultur; mit der Gründung des Vereins „Licht ins Dunkel“ dokumentieren sie den Willen zur kooperativen Zusammenarbeit im Sinne einer politisch unabhängigen und transparenten Projektträgerschaft und Entscheidungskultur.“ Präambel der Satzung des Vereins Licht ins Dunkel e.V. Jena, 04.09.2020 In diesem Geist wurde anlässlich des 60. Jubiläums des Anwerbeabkommens mit der Türkei, 20 Jahre nach den ersten Morden des NSU-Komplexes und zehn Jahre nach dessen Selbstenttarnung jener Verein gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat, unter die Aufarbeitung und Sichtbarmachung rassistischer Gewalt keinen Schlussstrich zu ziehen; in diesem Sinne wollen die beteiligten Partner ihr Projekt nun fortsetzen, verstetigen und auf nachhaltige Weise in die Öffentlichkeit tragen. Die folgenden Seiten beschreiben dieses Vorhaben. Denn nach dem Projekt gilt, was vor dem Projekt galt: KEIN SCHLUSSSTRICH! unter nationalistisch motivierte Morde rechtsextreme Gewalt rassistische Hetze verschlossene Türen, Akten und Behörden! Inhaltsverzeichnis 1. Rückblick und Ausblick 1 2. Die Austragungsorte 3 3. Übergreifende Projekte 7 4. Zusammenfassung und Überblick 10 5. Der Verein Licht ins Dunkel e.V. als Träger 12 6. Kontaktdaten / Impressum 14 1. Rückblick und Ausblick 2021 realisierte das so entstandene bundesweite Netzwerk aus Theaterhäusern und Kultureinrichtungen in zahlreichen Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, Betroffenen, Angehörigen und Opfern rassistischer Gewalt sowie freien Künstler*innen in 15 Städten mehr als 700 Veranstaltungen für rund 20.000 Besucher*innen. Neben zwei großen dezentralen Kunstprojekten – dem transmedialen und partizipativen Oratorium Manifest(o) des Komponisten Marc Sinan und der Wanderausstellung Offener Prozess der Kurator*innen Ayşe Güleç und Lazlo Weber - kuratierte jedes Theaterhaus während der Kernprojektzeit zwischen dem 21. Oktober und dem 07. November 2021 ein eigenes künstlerisches Vor-Ort-Programm. Ein umfangreiches diskursives Rahmenprogramm mit Panel-Diskussionen, Workshops, Rechercheprojekten, Filmvorführungen, erinnerungskulturellen Stadtrundgängen uvm. ergänzten das künstlerische Programm. Parallel zum Projekt erschien der Sammelband „Rassismus.Macht.Vergessen“, herausgegeben von Onur Suzan Nobrega, Matthias Quent und Jonas Zipf (in Print und als kostenfreies eBook: https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5863- 7/rassismus.-macht.-vergessen./). Neben der Buchpublikation dokumentierte der Filmemacher Ayhan Salar im Film „KEIN SCHLUSSSTRICH! Stimmen aus dem Gegennetzwerk“ das Gesamtprojekt und besuchte mit seiner Kamera die teilnehmenden Städte (https://vimeo.com/639619735). Das letzte Jahr wurde dazu genutzt, das facettenreiche Programm kritisch zu evaluieren. Dabei entstand eine Kooperation mit dem Podcast Halbe Katoffl (www.halbekatoffl.de) des Journalisten Frank Joung, in dem externe Akteur*innen das Projekt reflektieren. Eine e-Publikation "Die Nachbetrachtung" (www.kein- schlussstrich.de), herausgegeben von Juliane Zellner und Jonas Zipf, evaluiert ebenfalls die Ergebnisse des Projektes, indem Teilnehmende das Programm, die Bedingungen, Herausforderungen und ihre eigenen Rollen thematisieren. Im Ergebnis wird deutlich: Die Beteiligten des als Modellprojekt gestarteten künstlerisch-diskursiven Theaterprojekts eint auch weiterhin der Wille zu einem lebendigen und partizipatorischen Erinnern an die Gewalt, den Terror und die stets gegenwärtigen Bedrohungen rechtsextremistischer, rassistischer und antidemokratischer Kräfte. Innerhalb der beteiligten Institutionen wurde das Bewusstsein geweckt, dass eine dauerhaft intensivierte Einbindung Opferangehöriger, weiterer Betroffener, sowie von zivilgesellschaftlichen und aktivistischen Gruppen notwendig ist, um eine nachhaltige Erinnerungskultur zu erschaffen. Denn auch noch viele Jahre nach den Anschlägen, Morden und Angriffen fühlen sich Opfer und Angehörige nicht selten von den Behörden alleingelassen und von der Mehrheitsgesellschaft nicht gehört. KEIN SCHLUSSSTRICH! findet künftig nicht zeitgleich an mehreren Orten, sondern seriell statt: In halbjährigen Abständen realisieren die beteiligten Theater nacheinander und vor Ort ein jeweils mehrtägiges gedenkkulturelles Angebot. Das Programm umfasst künstlerische Arbeiten und Beteiligungsprojekte kultureller und politischer Bildung. Umfang, Finanzierung und Organisation des künstlerischen Programms bestimmen die Theaterhäuser – vorgesehen sind sowohl 1 Repertoirepositionen innerhalb der Spielplanung als auch der Austausch von Gastspielen, Lesungen oder Konzerten; das ergänzende Beteiligungsprogramm wird durch den Verein Licht ins Dunkel e.V. koordiniert und finanziert. In beidseitiger enger Absprache innerhalb des Netzwerks des Licht ins Dunkel e.V. schöpfen die beteiligten Theater aus einem gemeinsam entwickelten Pool an Veranstaltungsmodulen und bieten ihrer jeweiligen Stadtgesellschaft eine aus folgenden Bausteinen entstehende Varianz: Panels: Diskussionen mit Betroffenen, Aktivist*innen sowie Vertreter*innen von Kultureinrichtungen und Kommunen. Workshops: Empowerment-Workshops für Jugendliche zur Gestaltung von Erinnerungsorten als Begegnungsstätten und Safe Spaces für BIPoC und andere betroffene Communities Fortbildungen: Nicht öffentliches Training für Personal aus Theaterhäusern und Kultureinrichtungen zur rassismussensiblen und interkulturellen Kompetenzentwicklung Lectures: Interaktive Vorträge von Aktivist*innen und Betroffenen aus ihrer antirassistischen Arbeit Erinnerungskulturelle Stadtrundgänge: Stadtrundgänge mit Besuchen an einschlägigen Orten historischer Ereignisse rassistischer Gewalt Partizipative Formate: Interaktive Kunstperformances zur Aufarbeitung persönlicher Erfahrungen für Angehörige marginalisierter Gruppen; Produktion eigener künstlerischer Formate aus (post-)migrantischen Perspektiven (Kurzfilm-, Hörspielproduktion, Szenische Lesungen, etc.) Das bisherige Konzept von KEIN SCHLUSSSTRICH! war auf die Taten des NSU- Komplexes ausgerichtet. Künftig wird der Fokus auf die übergeordneten Themen Rassismus, Diskriminierung, Antisemitismus, rassistische und rechtsextreme Gewalt ausgeweitet. Wie bisher wird die Sichtbarmachung der Betroffenenperspektiven forciert, um persönliche Geschichten sicht- und hörbar zu machen. Auf dem Weg dieser thematischen Ausweitung, im Rahmen einer entsprechenden, verstetigten programmatischen Schwerpunktsetzung und mithilfe der Beteiligungs- und Netzwerkarbeit des Licht ins Dunkel e.V. streben die teilnehmenden Theater es an, zivile Akteur*innen dauerhaft in ihre Planungsprozesse einzubinden. Um die Gefahren für die Gesellschaft und Demokratie sowie die Folgen rechtsextremer Gewalt im öffentlichen Diskurs stetig aufrecht zu erhalten, halten sie es für unerlässlich, eine nachhaltige, partizipatorische und für Alle erlebbare Erinnerungskultur zu schaffen. 2 2. Die Austragungsorte Köln Rund um die Keupstraße in Köln-Mülheim, dem Ort des Nagelbombenanschlags durch den NSU-Komplex, ist im Laufe der Jahre ein starkes, progressives gesellschaftliches Engagement entstanden. Die Straße avancierte als Versammlungsort für Kundgebungen und Demonstrationen zu einem gedenkkulturellen Ort der Begegnung und Vernetzung. Nicht zuletzt ist es auch der Hartnäckigkeit der Bevölkerung, Anwohner*innen und Betroffenen zu verdanken, dass die Keupstraße in naher Zukunft ein eigenes und angemessenes Memorial erhalten wird. Das Schauspiel Köln, dessen Interimsspielstätte in unmittelbarer Nähe zur Keupstraße liegt, hat sich den besonderen Standort ihrer „Hallen“ bewusst gemacht und seine Türen geöffnet: Mit der Inszenierung "Die Lücke" und dessen Neuauflage "Die Lücke 2.0" hat der Regisseur Nuran David Calis Betroffene und Opfer des NSU Anschlags auf die Bühne geholt – damit und mit zahlreichen weiteren Veranstaltungen ist dem Theater der Schulterschluss mit der Stadtbevölkerung und in die (post-)migrantischen Communities gelungen. Vom Schauspiel Köln können andere Theaterhäuser lernen. Dem Gedanken des Voneinander-Lernens durch Vernetzung und Wissenstransfer folgend, wird KEIN SCHLUSSSTRICH! 2023 in der Pfingstwoche (22.-28. Mai) in Köln seinen Auftakt geben. Wie bereits 2021 wird eine thematisch passende Inszenierung auf die Bühne und zum Publikum gebracht. Das ergänzende Beteiligungsprogramm wird in Kooperation mit dem Netzwerk der Betroffenen rassistischer Gewalt, der Initiative "Keupstraße ist überall" und in enger Zusammenarbeit mit dem Aktivisten Kutlu Yurtseven realisiert. Im Netzwerk der Betroffenen haben sich Opfer und Angehörige rassistischer Angriffe u.a. aus Köln, Hanau, München, zusammengeschlossen und erreichen gemeinsam immer mehr Öffentlichkeit. Im Sinne der Vernetzung nicht nur der Städte untereinander, sondern auch der Akteur*innen verschiedenster Bereiche sollen in den Räumen des Schauspiels die Beteiligten aus dem Netzwerk mit Vertreter*innen aus den Kulturbetrieben und mit kommunalen Vertreter*innen ins Gespräch kommen. München Als sog. „Hauptstadt der Bewegung“ ist München nicht nur eine Stadt rechter Kontinuitäten, sondern längst auch ein wichtiger Ort des politischen Aktivismus. Rechts- nationalistische und rassistische Anschläge, beginnend mit dem Oktoberfestattentat 1980 über die Morde des NSU-Komplexes bis hin zum Attentat im Olympia- Einkaufszentrum 2016 sowie der Gerichtsprozess gegen die NSU-Täter*innen machen München zu einem besonders relevanten und symbolträchtigen Ort für die Aufarbeitung von und das Gedenken an rassistische Gewalt. Gleichzeitig war es Christine Umpfenbachs Inszenierung "Die Urteile", die als erster Beitrag des Theaters zur Aufarbeitung des NSU-Komplexes gilt. Und so beteiligten sich 2021 gleich beide Theater an der Maximilianstraße, Residenztheater und Kammerspiele, an KEIN SCHLUSSSTRICH!. 2023 3 Gemeinsam mit dem Real München e.V. und den Kammerspielen München soll KEIN SCHLUSSSTRICH! im Herbst 2023 wieder in München zu Gast sein. Der Real München, insbesondere der Kulturaktivist und Mitinitiator Tuncay Acar, ergänzt seit 2016 mit einem diversen und pluralistischen Kulturprogramm die Kulturlandschaft Münchens und ist gut vernetzt in die Stadtgesellschaft und in (post-)migrantische Strukturen und stellt ein geeignetes Programm zusammen, das den Zielen der Öffnung kultureller Räume hin zur Stadtgesellschaft gerecht werden soll. 2024 Nürnberg Der rassistische Anschlag 1982 auf eine Diskothek, der Bombenanschlag in der Bar Sonnenschein, welcher erst durch den Prozess in München als NSU-Tat erkannt wurde, die Ermordungen von Abdurrahim Özüdoğru und İsmail Yaşar – die Kontinuitäten rechtsextremer Gewalt haben sich über Jahrzehnte auch in Nürnberg durchgesetzt und zahlreiche Opfer gefordert. Bereits 2021 war Nürnberg ein wichtiger Austragungsort des dezentralen Theaterprojektes. Neben der Inszenierung von Elfriede Jelineks "Das schweigende Mädchen" durch Jan Philip Gloger im Staatstheater Nürnberg und dem Oratorium Manifest(o) in der Meistersingerhalle hat KEIN SCHLUSSSTRICH! mit breit vernetzten Kulturinstitutionen u.a. mit der Desi e.V., dem stadtteilorientierten Veranstaltungsort für Jugendarbeit Luise – the cultfatory und dem Kulturladen Villa Leon kooperiert. Die Zusammenarbeit mit den lokalen Institutionen soll auch 2024 weitergeführt werden. Gemeinsam mit Arno Lang von Desi e.V. und in Kooperation mit weiteren Kulturräumen mit sozial geschultem Fachpersonal wird, neben dem künstlerischen Programm im Staatstheater Nürnberg, ein umfangreiches Beteiligungsprogramm im Bereich der Jugendarbeit geplant. Plauen-Zwickau Die durch Abwanderung immer weiter schrumpfende Stadt Zwickau wurde aufgrund des letzten Unterschlupfs des NSU-Kern-Trios in der Frühlingsstraße unter dem Begriff der „Zwickauer Zeller“ als Täterstadt bundesweit bekannt. Hier versuchen rechtsextreme Parteien wie die AfD, Die Basis oder Der dritte Weg seit Jahren, Menschen für ihre Gesinnung zu mobilisieren. Doch eine starke Zivilgesellschaft stemmt sich gegen diese Vereinnahmung: So ist auch der neue Generalintendant des Theaters Plauen-Zwickau Dirk Löschner gewillt, aktiv gegen zu wirken. Während der Spielzeit 2024/2025, voraussichtlich im Herbst 2024, wird KEIN SCHLUSSSTRICH! in Plauen und Zwickau zu Gast sein. Insgesamt befindet sich die Region um Plauen und Zwickau derzeit im Wandel: Im Zusammenschluss mit Leipzig und Chemnitz bewirbt sich die Stadt Plauen um das Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit – KEIN SCHLUSSSTRICH! möchte diesen Wandel mit rassismussensibilisierenden und diversitätsoffenen Veranstaltungen unterstützen: Neben einem Programm in den Spielstätten der beiden Städte werden weitere Einzelprojekte geplant und Kooperationspartner*innen vor Ort gesucht. Schulungen für das Theaterpersonal und für weitere Mitarbeiter*innen aus Kultureinrichtungen, präventive Workshops für Jugendliche und empowernde Safe Spaces für BIPoC sollen die Kernprojekte des vermittelnden Programms in Plauen und Zwickau werden. 4 2025 Hamburg und Rostock Auch die auf den ersten Blick vermeintlich stets weltoffenen „Freie und Hansestädte“ Rostock und Hamburg blicken auf lange währende Probleme rassistischer und rechtsextremer Gewalt: So gilt der Mordanschlag in der Hamburger Halskestraße vom 22.08.1980 als erster rassistischer Anschlag der BRD-Geschichte. Schon vor den Morden des NSU-Komplexes in Hamburg und Rostock erlangte in den 1990er Jahren regionale rechtsextreme Netzwerke, etwa in Form regelmäßiger Kundgebungen in Neumünster oder der Mordanschläge von Mölln und Kiel bundesweite Bekanntheit. Mit dem öffentlich formulierten Anspruch eines Safe Spaces für die Betroffenen dieser (und anderer) Gewalt und als Resultat einer jahrelangen Netzwerkarbeit mit (post-) migrantischen und aktivistischen Communities gilt Kampnagel unter der künstlerischen Leitung von Amelie Deuflhard als international sichtbare Plattform der Freien Darstellenden Künste an der Schnittstelle zwischen Kunst und Politik; als politisch engagiertes Theater machte sich unter der Intendanz von Ralph Reichel in der unmittelbaren Nähe einer Autostunde auch das Volkstheater Rostock einen Namen. Im Kontext von KEIN SCHLUSSSTRICH! waren beide Theater mit einer Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Partnern bereits 2021 bundesweit sichtbare Aktivposten – mit einem gemeinsamen, regional anknüpfenden Programm tragen sie im Frühjahr 2025 erneut zur Arbeit des Licht ins Dunkel e.V. bei. Geplant sind u.a. die internationale Koproduktion von zwei künstlerischen Arbeiten, einem Lectureperformance- und einem Tanzformat, eine in Kooperation mit der Stadt Mölln konzipierte Neugestaltung der „Möllner Rede im Exil“ sowie die Ausrichtung einer Konzertreihe in Kooperation mit dem Reeperbahnfestival und eines Panels im Rahmen des Bündnisses Freier Produktionshäuser (Kooperation mit H.A.U. Berlin, Hallerau Dresden, Mousonturm Frankfurt/Main, fft. Düsseldorf, PACT Zollverein Essen und Tanzhaus NRW). Chemnitz Mit seinem Programm im Rahmen der Spielplanung am Theater Chemnitz bindet sich die Beteiligungsarbeit von KEIN SCHLUSSSTRICH! zum vorläufigen Abschluss der hier vorgestellten konzeptuellen Reise in einen prominenten und nachhaltig vorbereiteten Kontext ein: Im Jahr 2025 wird das Land nach Chemnitz schauen – in die Kulturhauptstadt Europas. Unter dem Motto „C – the Unseen!“ soll Chemnitz nicht nur als Kulturstadt vorangebracht werden, sondern auch das „Unentdeckte und Ungesehene“ soll sichtbar gemacht werden. Ein Motto, das bereits die Initiative des ASA FF e.V. mit dem Projekt unentdeckte Nachbarn verfolgt hat: Als Treffpunkt für Theaterschaffende ging der ASA FF hier bereits 2016 die ersten Schritte einer überregionalen Vernetzung von Schauspielhäusern, in der die Aufarbeitung der Taten des NSU-Komplexes im Fokus stand. Auf diese Vorarbeit konnte und kann auch KEIN SCHLUSSSTRICH! zurückgreifen und zählt mit dem ASA FF für die bisherige und weitere Arbeit auf einen seiner wichtigsten und erfahrensten Partner. So war die Wanderausstellung des mehrjährigen ASA FF Projekts „Offener Prozess“ bereits 2021 ein elementarer Bestandteil des Gesamtprogramms, insbesondere durch ihre niedrigschwellige Art der Education. Die derzeit weiter durch die Republik reisende Ausstellung wird anlässlich der Kulturhauptstadt 2025 in Chemnitz in eine dauerhafte Ausstellungssituation überführt. 5 Angedacht ist dabei auch eine Verbindung mit den in den sowohl auf Bundes-, als auch sächsischer Landesebene verankerten Pläne zur Errichtung eines NSU- Dokumentationszentrums. Auf der Grundlage der aktuellen Koalitionsverträge der dort jeweils regierenden Drei-Parteien-Bündnisse realisiert der sächsische RAA momentan eine entsprechende Machbarkeitsstudie. Ein bisheriges, vorläufiges Resultat: Das Dokumentationszentrum soll einen starken digitalen Fokus haben. Als zentralen Beitrag zum Dokumentationszentrum plant der Licht ins Dunkel e.V. daher in Kooperation mit der Akademie für Theater und Digitalität am Theater Dortmund, dem Jenaer Digitalunternehmen rooom AG sowie dem Magdeburger Lehrstuhl des Soziologen Matthias Quent die Realisierung einer digitalen Begehbarkeit aller bundesweit vorhandenen Memorials zu den Taten des NSU-Komplexes. 6 3. Übergreifende Projekte Im Sinne des Voneinander-Lernens bietet die Vernetzung aller beteiligten Theaterhäuser und kooperierenden Institutionen, Gruppen und Multiplikator*innen die Möglichkeit, eigene Strukturen zu hinterfragen und entsprechende Entwicklungen innerhalb der Häuser voranzutreiben. Im stetigen Austausch soll es um die Frage gehen, welche strukturellen Voraussetzungen benötigt werden, um eine nachhaltige interkulturelle Öffnung zu erreichen, eine gemeinschaftlich beteiligende Gedenkkultur zu errichten und welche Möglichkeiten der Aufarbeitung geschaffen werden müssen. Diese prozessuale Arbeit benötigt einen stetigen Willen zur Veränderung auf den Ebenen aller drei Ps – nicht nur im Programm, sondern auch bei Publikum und Personal. Daher sollen zusätzlich auch zwischen den Kernprojektphasen an den vorgestellten Veranstaltungsorten Köln, München, Nürnberg, Plauen, Zwickau, Hamburg, Rostock und Chemnitz in weiteren beteiligten Städten vereinzelte Veranstaltungen stattfinden. Neben der Koordination der Beteiligungsprogramme in den genannten Städten besteht daher ein zentraler Fokus der Arbeit des Licht ins Dunkel e.V. in der Sichtbarmachung der bundesweiten Netzwerkarbeit, deren Medialisierung und Dokumentation, aber auch weiteren Evaluation. So sollen Gesprächsrunden, Panel- Diskussionen und andere Beiträge in Form eines Podcasts und im Rahmen einer prozessual entstehenden Buchpublikation abgebildet werden: 7 Meta-Memorial (noch ohne Titel) Als digitales Memorial im Metaverse konzipiert, verfolgt dieses Kernprojekt, die beiden Ziele, einerseits auf möglichst breitenwirksame Weise die Wahrnehmung Jugendlicher und junger Erwachsener zu erreichen und andererseits das Erleben eines Memorials – etwa vor Ort an den Bäumen in Zwickau oder in der Keupstraße in Köln – mit dem aller anderen zu verknüpfen: In Form eines 3D-Abbildes des Augmented und Virtual Reality vermittelt das Meta-Memorial einen virtuell begehbaren Eindruck aller bundesweit vorhandenen Memorials zu den Taten des NSU-Komplexes und verbindet diese mit der Faktizität der Ereignisse und den vor Ort entstandenen gedenkkulturellen Ritualen. Das Ergebnis soll sowohl als zentral erreichbare Webseite und App, als auch in Form haptischer künstlerischer Umsetzungen an der Schnittstelle zum physischen Raum am Ort des jeweiligen Memorials in Erscheinung treten, so dass die Besucher*innen vom digitalen in den physischen und vom physischen in den digitalen Raum gelockt werden. Künstlerisch angeleitet von den Digital-Performance-Pionier*innen an der Akademie für Theater und Digitalität des Theaters Dortmund und technisch entwickelt durch das Jenaer Digitalunternehmen rooom AG wird der Projektprozess dabei gleichzeitig auch seitens des Magdeburger Lehrstuhls des Soziologen Matthias Quent beratend und wissenschaftlich begleitet. Dieser wird aufgrund seiner laufenden Lehr- und Forschungsarbeit im Rahmen eines internationalen Netzwerks zu gesellschaftlichen Auswirkungen des sogenannten Metaverse und in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung in Gera wichtige empirische Gesichtspunkte im Sinne des formulierten Ziels der breitenwirksamen und barrierefreien, aber gleichzeitig datenschutzsicheren Ansprache der genannten Zielgruppen einbringen. 8 Buchpublikation: Ungewollt vereint (AT) Bereits 2021 erschien im Rahmen von KEIN SCHLUSSSTRICH! die Publikation „Rassismus.Macht.Vergessen“ beim transcript Verlag; 2022 als e-Publikation eine umfängliche Nachbetrachtung. Aufbauend auf einigen transkribierten Gesprächen im Rahmen des bisherigen Projektverlaufs soll nun eine dritte Publikation folgen, die ausschließlich Stimmen von Betroffenen, Opfern rassistischer Gewalt und deren Angehörigen zusammenträgt und in einem Sammelband publiziert. Der zunächst in Form eines Schritt für Schritt wachsenden Netzblogs und dann in der ersten Jahreshälfte 2026 als gedrucktes Buch und gleichzeitig kostenfreies eBook publizierte Band soll die kommenden drei Jahre als dokumentarische und zwischenzeitlich noch korrigierbare Work-in-Progress begleiten, die Stimmen von Betroffenen auf achtsame und sensible Weise vereinen und in einem geeignet kontextualisierten und würdig gestalteten Rahmen öffentlich machen. Als Herausgeber*innen angedacht sind der Bildungsreferent und Aktivist Ibrahim Arslan (als Überlebender des Brandanschlages in Mölln seit vielen Jahren erfolgreich in Sachen Erneuerung und Öffnung von Erinnerungskultur engagiert, etwa im Rahmen des von ihm initiierten Formats „Möllner Rede im Exil“), erneut die Kulturwissenschaftlerin Onur Suzan Nobrega (u.a. Dozierende und Forschende an der Goethe Universität in Frankfurt), sowie Juliane Zellner und Jonas Zipf, die bereits die Herausgabe vorangehender Publikationen im Projekt verantworteten; für die Grafik soll wieder das Berliner Zoff-Kollektiv Sorge tragen. Der Arbeitstitel nimmt dabei Bezug auf die Vernetzungsarbeit rund um die beteiligten Akteur*innen – und eine Anleihe bei einer Formulierung des niederländischen Schauspielers und Regisseurs Walter Bart, der mit seinem Wunderbaum-Kollektiv als künstlerischer Leiter des Theaterhauses Jena einen der Ausgangspunkte der initialen Arbeit für KEIN SCHLUSSSTRICH! bildete. Podcast: The Missing Link (AT) Ein vielfach nachgewiesenes Versagen von Behörden, Vertuschungen, Aktenvernichtungen und nicht zuletzt die nicht aufrecht zu erhaltende und dennoch stetig wiederkehrende These der Einzeltäter*innen des NSU-Komplexes wie auch anderer rechter Netzwerke motivieren immer wieder „stille Held*innen“ wie Journalist*innen, Rechtsanwält*innen, Recherchekollektive oder andere antifaschistische Aktivist*innen, den Spuren der absichtlich und unabsichtlich übersehenen Verstrickungen rassistischer Taten nachzugehen und „Ermittlungen“ selbst in die Hand zu nehmen. Meist trotzen sie dabei der direkten Bedrohung ihrer Personen und Familien, lassen sich von Anfeindungen im Netz oder auf offener Straße nicht beirren, machen einfach immer weiter. Ihre oft auf eigene Faust, etwa ohne einen schützenden Verlag im Rücken, recherchierten Ergebnisse decken Ermittlungslücken auf und informieren die Öffentlichkeit. 9 Zu nennen sind beispielsweise die Dokumentierung der NSU-Prozesse durch NSU- Watch sowie eine Gruppe von Journalist*innen rund Annette Ramelsberger oder das Leaken der unter Verschluss gehaltenen hessischen NSU-Akten durch das ZDF Magazin Royal und die Rechercheplattform Frag den Staat. Arbeiten wie solche sollen in dem dezentralen Podcast "The Missing Link" thematisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Im direkten persönlichen 1:1-Dialog mit Vertreter*innen kultureller Einrichtungen, Theaterhäusern und kommunalen Institutionen wird eine Reihe ergebnisoffener Gespräche geführt – Gespräche zwischen jenen, die monate- und jahrelange Arbeit in die Aufbereitung von Informationen stecken und jenen, denen diese Recherchen nützlich sein können: Denn auch für Theaterhäuser und Institutionen gilt es, die eigenen Missing Links auf dem weiten Weg zu diversitätsoffenen und rassismussensiblen Begegnungsstätten zu identifizieren. Die Gespräche werden außerhalb der Kernprojektzeit in den Häusern der Stadttheater stattfinden, sodass auch die Theater, die das Gesamtprojekt (zunächst) nicht zu sich holen, beteiligt sein können und im Netzwerk aktiv bleiben. Für das Publikum vor Ort wird eine solche Gesprächsrunde mit thematisch und personell lokalem Bezug zusammengestellt, live aufgezeichnet und dann für den Podcast digitalisiert, um ihn schließlich für alle interessierte Hörer*innen zugänglich zu machen. 4. Zusammenfassung und Überblick (4a) Vernetzung der Theater im Bundesgebiet Eines der Hauptziele von KEIN SCHLUSSSTRICH! besteht weiterhin darin, alle teilnehmenden Theaterhäuser, Kultureinrichtungen und beteiligten Institutionen miteinander zu vernetzen, den stetigen Austausch zu erhalten und zu erweitern. Proaktiv werden mögliche neue Beteiligungen gesucht, die ins Netzwerk oder als Vereinsmitglied aufgenommen werden. (4b) Vernetzung von Theatern, Stadtgesellschaft und Kommunen Auf dem Weg des stetigen Austauschs, des proaktiven Empowerments und der finanziellen Ausstattung der Einzelprojekte befördert KEIN SCHLUSSSTRICH! neue stadtgesellschaftliche Kooperationen und Allianzen. So werden Zeiten gefunden, Räume geöffnet und Öffentlichkeit hergestellt, in denen sich die Akteur*innen der Theaterhäuser mit Personen und Gruppen aus der Stadtgesellschaft (bspw. aktivistischen Gruppen, Netzwerken von Betroffenen oder antirassistischen Initiativen) sowie Vertreter*innen der kommunalen Verwaltung (bspw. städtischer Kultureinrichtungen, aber auch interkommunaler Vereinigungen wie des Deutschen Städtetags) miteinander vernetzen. (4c) Medialisieren, Dokumentieren und Evaluieren von Projekten Im Sinne der gemeinsamen Ziele innerhalb des Zusammenschlusses der Beteiligten stellt KEIN SCHLUSSSTRICH! einen nachhaltigen Wissenstransfer her: Aufzeichnungen von Veranstaltungen, erstellte Paper und e-Publikationen, Podcast-Aufzeichnungen und weitere mediale Formate werden erstellt, editiert und u.a. auf der Webseite www.kein-schlussstrich.de veröffentlicht. Durch Interviews und Textbeiträge werden die Teilprojekte evaluativ begleitet, Ergebnisse auf Webseite, App, in Podcast-, Buch- und e-Publikation sowie in Formaten der Augmented und Virtual Reality gesichert und öffentlich zugänglich gemacht. (4d) Unterstützung und Monitoring Im Rahmen der unter 1. bis 3. genannten Teilprojekte werden die Theater durch KEIN SCHLUSSSTRICH! insbesondere im Hinblick auf ihr jeweiliges Audience Development aktiv unterstützt bei: 10 Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen Regelmäßigem Erfahrungsaustausch mit vergleichbaren Einrichtungen Kompetenzbildenden Workshops für ihr Personal Teilnahme an überregionalen Projekten (Meta-Memorial, Publikationen, Podcast, etc.) (4e) Der rote Faden Durch das gemeinsame Ziel der antirassistischen Arbeit, der kritischen Reflexion hausinterner Strukturen (Programm, Publikum, Personal) sollen Ergebnisse von Veranstaltungen so aufbereitet werden, dass ein roter Faden entsteht, der alle teilnehmenden Städte unter dem Schirm der gemeinsamen Ziele und im Geiste der auch weiterhin gültigen Vereinspräambel miteinander verbindet. 11 ASA FF (Chemnitz) Theater Chemnitz, Institut für Zivilgesellschaft Thüringen (in der Trägerschaft der Amadeu-Antonio- Stiftung) Dietrich-Keuning-Haus (Kulturbetriebe Dortmund) Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar Internationale Kulturfabrik Kampnagel (Hamburg) JenaKultur Theaterhaus Jena Staatstheater Kassel Schauspiel Köln Kammerspiele München Real München Staatstheater Nürnberg Theater Plauen-Zwickau Volkstheater Rostock Theater Rudolstadt 5. Der Verein Licht ins Dunkel e.V. als Träger Der mit Satzung vom 04.09.2020 in Jena gegründete Verein Licht ins Dunkel e.V., in dessen Trägerschaft das bundesweite Theaterprojekt KEIN SCHLUSSSTRICH! 2021 durchgeführt wurde, bleibt weiterhin bestehen und macht sich zur Aufgabe, künstlerisch-diskursive Interventionen innerhalb der beteiligten Theaterhäuser und darüber hinaus mit weiteren Kooperationen zu initiieren, Projekte zu planen und in enger Zusammenarbeit mit den Austragungsstätten durchzuführen. (5a) Vereinsmitglieder Mitglieder des Vereins Licht ins Dunkel e.V. sind (Stand 01.01.23): (5b) Vereinsverwaltung Die Verwaltung der Vereinsaktivitäten – insbesondere die Administration der Finanzen und Kontrakte – übernehmen auf strategischer und rechtlicher Ebene der Vorsitzende Jonas Zipf, auf operativer und ausführender Ebene die Projektleiter*innen Peer Stark und Leyla Erkuş. Sie sind jederzeit Ansprechpartner*innen für alle Vereinsmitglieder, bisherige und künftige Kooperationspartner*innen und sonstige Interessierte. 12 (5c) Projektplanung Der Vorstand und die Projektleitung gehen proaktiv auf Mitglieder und Kooperationspartner*innen sowie Förderer und Sponsoren zu, um künftige Projekte zu initiieren. Ist ein Austragungsort gefunden, werden lokale Partner*innen gesucht, die diskursive Begleitprojekte wie bspw. Panels, Workshops, Lectures, etc. in der austragenden Spielstätte oder an anderen Orten in der Umgebung durchführen. Ziel jedes Einzelprojekt ist es, den Gesamtzielen von KEIN SCHLUSSSTRICH! gerecht zu werden. (5d) Vernetzung: Akteur*inne lokal, Akteur*inne bundesweit Ein stetiger Austausch mit allen Vereinsmitgliedern und darüber hinaus den Akteur*innen des erweiterten Netzwerkes bildet die Grundlage für die Erreichung der oben benannten Ziele. Zum erweiterten Netzwerk zählen Kultureinrichtungen, Einzelakteur*inne, Betroffenen-Netzwerke, aktivistische Gruppen, (post-)migrantische Communities, Bildungseinrichtungen, sonstige zivilgesellschaftliche Einzelpersonen und Gruppen sowie kommunale Einrichtungen, wie Stadtverwaltungen, lokale, regionale und bundesweite Interessenvereinigungen wie bspw. Die Kulturpolitische Gesellschaft oder der Deutsche Städtetag. (5e) Public Relations, Marketing PR und Marketing für das Gesamtprojekt wird in Abstimmung mit den Verantwortlichen der beteiligten Häuser durch den Verein geplant und durchgeführt. Lokale Projekte sollen zudem über die hauseigene PR-Abteilung der Theater beworben werden. Die Projektleitung betreut die Inhalte der Webseite www.kein-schlussstrich.de und die projektbegleitenden Social-Media Kanäle auf Instagram, Twitter und Facebook. 13 6. Kontaktdaten / Impressum Leyla Erkuş leyla.erkus@kein-schlussstrich.de Peer Stark peer.stark@kein-schlussstrich.de Jonas Zipf jonas.zipf@kein-schlussstrich.de Licht ins Dunkel e.V. c/o Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH Jarrestraße 20 22303 Hamburg www.kein-schlussstrich.de https://twitter.com/KTheaterprojekt https://www.instagram.com/kein_schlussstrich_21/ https://www.facebook.com/keinschlussstrich/ 14

Beratungsverlauf

  1. 11.05.2023

    Bezirksvertretung 8 (Kalk)

    TOP 8.1.2, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen

War diese Seite hilfreich?

Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz