2646/2024
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum der Stadt Köln - Sachstand Ankauf Messehallen
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle II/II/2 Vorlagen-Nummer 02.09.2024 2646/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 23.09.2024 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Veranstaltungszentrum der Stadt Köln hier: Sachstand Ankauf Messehallen Der Rat der Stadt Köln hat am 16.05.2024 die Betriebsleitung der eigenbetriebsähnli- chen Einrichtung Veranstaltungszentrum der Stadt Köln ermächtigt, einen Kaufvertrag zum Erwerb des Nordgeländes der Koelnmesse zu einem Kaufpreis von 350 Mio. Euro abzuschließen (Session-Nr. 1545/2024). Mit dieser Mitteilung wird zum zwi- schenzeitlichen Vollzug und den Rahmenbedingungen berichtet. Nach Abschluss der Verhandlungen zu den umfangreichen Detailfragen wurde der Kaufvertrag mit der Grundstücksgesellschaft Köln Messe 15-18 GbR (GbR) am 05.07.2024 notariell geschlossen. Voraussetzung für die Zahlung des Kaufpreises war vereinbarungsgemäß die vorherige Eintragung der Vormerkung im Grundbuch. Diese ist am 05.08.2024 erfolgt, woraufhin am 08.08.2024 der Kaufpreis von 350 Mio. Euro an die GbR überwiesen wurde. Der Besitzübergang am Grundbesitz mit allen Rechten und Pflichten auf das Veranstaltungszentrum Köln wurde damit am 09.08.2024 vollzo- gen. Die für die Abwicklung des Vertrages kalkulierten Kosten (sog. Nebenkosten des Ver- trages) konnten bisher deutlich unterschritten werden. Zuzüglich der Kauf- und Finan- zierungsnebenkosten war die Betriebsleitung unter Beachtung der kaufmännischen Vorsicht von Gesamtkosten der Transaktion von bis zu 385 Mio. Euro ausgegangen. Inklusive Nebenkosten beläuft sich die Gesamtsumme nach Abschluss der Transak- tion nunmehr auf 372.885.936,51 Euro. Sie liegt damit um rund 12 Mio. Euro unter dem prognostizierten Wert. Der Betrag setzt sich zusammen aus dem o.g. Kaufpreis, der Grunderwerbssteuer in Höhe von 22.750.000 Euro, Gebühren in Höhe von 39.902,50 (hiervon 13.292,50 Euro für die Vormerkung bzw. Löschung und Grund- buchgebühren 26.610 Euro) sowie Notarkosten in Höhe von (netto) 96.034,01 Euro. Einsparungen ergaben sich auch im Bereich der Finanzierung. Im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen hatte die Verwaltung im Wege der kaufmännischen Vorsicht diverse Finanzierungsszenarien mit Zinssätzen von 3,5, 4,5 und 5,5% gerechnet. Die für die Transaktion erforderliche Gesamtsumme in Höhe von 2 rund 373 Mio. Euro wurde bereits zu 290 Mio. Euro mit einem gewichteten durch- schnittlichen Zins von 3,42 % refinanziert. Die Restsumme von rund 83 Mio. Euro be- findet sich aktuell im Refinanzierungsprozess. Hierbei wird ein Refinanzierungszins von unter 3,5 % erwartet. Insgesamt bleibt die Refinanzierung damit unterhalb der von der Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft KPMG erstellten Simulationsrechnung (3,5% - 5,5%) zur Ermittlung der Wirtschaftlichkeit des Kaufgeschäftes. Derzeit werden die beiden von der GbR übernommenen Mietverträge mit der Koeln- messe über die Nordhallen und das Congress Centrum überarbeitet. Der Beginn der neuen Mietverträge wird in Abstimmung mit der Koelnmesse auf den Zeitpunkt des Besitzübergangs datiert werden. Es ist geplant, die wesentlichen Vertragsinhalte dem Betriebsausschuss in gleicher Sitzung zur Beratung und im Anschluss dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen. Da im Nachgang auch Fragen zur Ausschreibungspflicht von Notardienstleistungen aufgekommen sind, wird hierzu schließlich noch folgende Einordnung gegeben: Eine Ausschreibungspflicht bei Notardienstleistungen besteht nicht. Notardienstleistungen sind gemäß § 116 Abs. 1 lit c. GWB ausdrücklich von der Ausschreibungspflicht aus- genommen und unterliegen somit nicht dem Vergaberecht. Gez. Prof. Dr. Diemert
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2646/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 02.09.2024
- Erstellt
- 29.08.2024 14:21