AN/1377/2025
Fachgespräch zur Vorbereitung auf den Straßenkarneval in der Südstadt/Chlodwigplatz sowie Evaluation im Frühjahr, gem. Antrag B90/Die Grünen, Die Linke, SPD und Volt
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Gem. Antrag nach § 3 (Grüne BV1)
4611 Zeichen
B90/Die Grünen Die Linke SPD Volt Frau Bezirksbürgermeisterin Julie Cazier Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: AN/1377/2025 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 04.12.2025 Vorbereitung auf den Straßenkarneval 2026 in der Südstadt/Chlodwigplatz gem. Antrag B90/Die Grünen, Die Linke, SPD & Volt Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung der Bezirks- vertretung Innenstadt zu setzen: Der Straßenkarneval ist auch in der Südstadt ein fester Bestandteil des kölschen Brauch- tums und prägt das gemeinschaftliche Leben im Veedel. Um das Feiern rund um den Chlod- wigplatz künftig noch sauberer, sicherer und angenehmer für Anwohnende und Feiernde zu gestalten, soll frühzeitig der Austausch zwischen Verwaltung, Karnevalsakteur*innen und Stadtgesellschaft gesucht werden, um kurz- sowie längerfristig Maßnahmen für ein rück- sichtsvolles Feiern und zur Verbesserung der Sauberkeit, Hygiene und Aufenthaltsqualität zu entwickeln – etwa durch ausreichende Entsorgungs- und Sanitärangebote. Beschlussvorschlag: 1. Die Verwaltung wird gebeten, in der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung In- nenstadt am 4.12.2025 eine erste Evaluierung des 11.11.2025 rund um den Chlod- wigplatz insbesondere in Bezug auf Vermüllung und Verunreinigung darzulegen. 2. Darüber hinaus soll die Verwaltung im Januar 2026 – mindestens einen Monat vor dem Straßenkarneval – die Bezirksvertretung zu einem Fachgespräch einladen, um gemeinsam Maßnahmen zu beraten, die ein sicheres, sauberes und zugleich schö- - 2 - neres Feiern in der Südstadt – rund um den Chlodwigplatz – ermöglichen. Das köl- sche Brauchtum und das gemeinschaftliche Feiern sollen dadurch ausdrücklich un- terstützt werden. 3. Grundlage des Januargesprächs sollen die Erfahrungen aus dem 11.11.2025 sein, der gezeigt hat, wie friedlich und gemeinschaftlich gefeiert wird – und an welchen Stellen Verbesserungen notwendig sind, um Sicherheit, Sauberkeit und Aufenthalts- qualität für alle weiter zu steigern. 4. Zum Fachgespräch im Januar werden neben den beteiligten Ämtern ausdrücklich eingeladen bzw. beteiligt: 1. die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB), 2. die Jugendvertretung in der Bezirksvertretung oder andere Vertreter*innen der Jugend, um Perspektiven junger Menschen einzubeziehen, 3. weitere relevante Akteur*innen aus der Südstadt und des Karnevals. 5. Die Stadtverwaltung soll ihre Pläne vorstellen, wie sie die Aufenthaltsqualität erhöhen möchte. Dabei sollen kurzfristig umsetzbare Maßnahmen geprüft und diskutiert wer- den, u.a.: 1. Einrichtung von Pfandabgabe- und Sammelstellen am Rand der Feierzone. 2. Zusätzliche Abfallbehälter in größerem Umfang, mobile Müllsammelpunkte. 3. Verstärkte Reinigungsintervalle – insb. auch am Folgetag. 4. Prüfung einer Glasverbotszone in stark belasteten Bereichen. 5. Bereitstellung ausreichender mobiler Toiletten, Pissoirs und barrierefreier Sa- nitäranlagen. 6. Gut sichtbare, mehrsprachige Informationshinweise. 7. Prüfung temporäre Zusatzbeleuchtung 8. Prüfung eines Platz-Management-Konzepts. 6. Für das Frühjahr 2026 sollen in einem Fachgespräch, die Erfahrungen aus dem Stra- ßenkarneval 2026 ausgewertet werden, um die Wirksamkeit der kurzfristigen Maß- nahmen zu beurteilen, um in einem weiteren Schritt längerfristige Maßnahmen zu be- raten. Begründung: Der Karneval ist ein zentraler Bestandteil der kölschen Kultur und prägt das Zusammenleben in den Veedeln auf besondere Weise. Der 11.11.2025 hat erneut gezeigt, wie wichtig den Menschen das gemeinsame Feiern auch in der Südstadt ist. Damit dieses Miteinander auch künftig für alle ein positives Erlebnis bleibt, sollen die Rahmenbedingungen weiter verbessert werden – im Sinne der Feiernden ebenso wie der Anwohnenden. Ziel ist ein verantwortungsvoll gestalteter Straßenkarneval mit weniger Müll, weniger Wildpin- keln und einem insgesamt rücksichtsvolleren Umgang mit dem öffentlichen Raum. Zentral ist daher eine enge Abstimmung mit der AWB, um Sauberkeit und Abfallmanagement wirksam zu gestalten. Die Beteiligung von Vertreter*innen der Jugend trägt dazu bei, die Per- spektiven und Sicherheitsbedürfnisse junger Menschen angemessen zu berücksichtigen. Reinhold Goss Friederike Stolle Tim Cremer Nadine Gareis B90/Die Grünen Die Linke SPD Volt - 3 -
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1377/2025
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 BV1 (Grüne)
- Datum
- 24.11.2025
- Erstellt
- 24.11.2025 10:32