KRhR 1/2026
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 31.10.2025
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Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 31.10.2025)
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Seite 1 von 1 Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier - öffentlich - KRhR 1/2026 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Frau Eva Kuhl Telefon 0221 / 147 - 4871 BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 02.07.2026 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Kommission Rheinisches Revier 17.07.2026 2. beschließend TOP: Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 31.10.2025 Beschlussvorschlag: Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift der 11. Sitzung. Erläuterungen: Anlage(n): 1. Niederschrift K.RhR 31.10.2025_final_komplett
Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Niederschrift K.RhR 31.10.2025_final_komplett)
46389 Zeichen
Niederschrift
über das wesentliche Ergebnis der
11. Sitzung der Kommission Rheinisches Revier
des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln
am Freitag, dem 31. Oktober 2025,
von 10:05 Uhr bis 12:01 Uhr,
im Plenarsaal der Bezirksregierung Köln
Vorsitz: Norbert Spinrath (SPD)
Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln
11. Sitzung 31.10.2025
– 2 –
Tagesordnung und Beschlüsse
1 Feststellung der Tagesordnung 4
2 Benennung eines stimmberechtigten Mitglieds der Kommission Rheinisches Revier
zur Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 31.10.2025 4
Die Kommission Rheinisches Revier bestimmt Sascha Solbach (SPD) zur
Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 31.10.2025.
3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der
Kommission Rheinisches Revier am 24.01.2025 4
Drucksache KRhR 5/2025
Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift über ihre
Sitzung am 24.01.2025 einstimmig.
4 Aktueller Sachstand zur Wasserstoffstrategie und zur diesbezüglichen Rolle des
Rheinischen Reviers 4
Vortrag von Stefanie Peters, NEA Group
5 Bericht über "Die Bedeutung des ÖPNV und des SPNV im Strukturwandel für das
Rheinische Revier einschließlich der potentiellen Einbeziehung des RWE-eigenen
Schienennetzes" 7
Vortrag von Bianca Achilles, go.Rheinland
6 Bericht zum aktuellen Stand der Förderprogramme bzw. Förderprojekte, (Dez. 37,
Bezirksregierung Köln 8
Vortrag von Carolin Stollwerk, HD'in 37, Bezirksregierung Köln
Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln
11. Sitzung 31.10.2025
– 3 –
7 Anträge 8
8 Anfragen 10
9 Mitteilungen 10
9.1 der Bezirksregierung 10
9.2 des Vorsitzenden 10
* * *
Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln
11. Sitzung 31.10.2025
– 4 –
1 Feststellung der Tagesordnung
Vorsitzender Norbert Spinrath begrüßt die Anwesenden und stellt die form - und fristge-
rechte Einladung zur heutigen Sitzung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Änderungs- und / oder
Ergänzungswünsche bestehen nicht.
2 Benennung eines stimmberechtigten Mitglieds der Kommission Rheinisches Revier
zur Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 31.10.2025
Die Kommission Rheinisches Revier bestimmt Sascha Solbach (SPD) zur Mitunter-
zeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 31.10.2025.
3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kom-
mission Rheinisches Revier am 24.01.2025
Drucksache KRhR 5/2025
Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift über ihre Sitzung
am 24.01.2025 einstimmig.
4 Aktueller Sachstand zur Wasserstoffstrat egie und zur diesbezüglichen Rolle des
Rheinischen Reviers
Vortrag von Stefanie Peters, NEA Group
Stefanie Peters (NEA Group) bedankt sich für die Einladung. Vorweg teilt sie mit, dass be-
dauerlicherweise keine großen Fortschritte seit dem letzten Bericht in dieser Kommission vor 2
Jahren zu verzeichnen seien, nichts desto trotz sollte an diesem Kurs festgehalten werden. Eine
weitere Feststellung sei ebenfalls noch vorweg zu nehmen: Wasserstoff und Elektroden müss-
ten zusammen agieren, um eine effiziente und wirtschaftliche Defossilisierung in allen 4 Sek-
toren umzusetzen. Ohne den Wasserstoff würde dies nicht gelingen. Wasserstoff und Elektrifi-
zierung seien jedoch explizit keine Konkurrenten. Sodann trägt Stefanie Peters anhand ihrer
Präsentation vor und hält zuletzt noch ein Plädoyer für den deutschen Mittelstand.
Ulrich Göbbels (FDP) fragt nach, wann davon auszugehen sei, dass Wasserstoff über die Was-
serstoffpipeline aus Belgien nach Weisweiler transportiert würde.
Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln
11. Sitzung 31.10.2025
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Stefanie Peters (NEA Group) erklärt, diese Frage nicht beantworten zu können. Grundlage sei
hier die Schaffung der Infrastruktur, damit ein solcher Transport auf dieser Strecke überhaupt
möglich sei. Die Belgier seien sehr aktiv, auch RWE, die in Lingen gerade den größten Elektro-
lyseur in Deutschland installiert habe, und OGE, größte Fernnetzbetreiber in Deutschland, stün-
den hinter dem Thema Wasserstoff, so dass Sie zuversichtlich sei was den Ausbau der sog.
Herkules-Leitung beträfe.
Hans-Josef Dederichs (Bd. 90/DIE GRÜNEN) bittet um zwei Einschätzungen, nämlich ob der
von Frau Peters zuvor beschriebene Rahmen eher enger geworden sei und ob von Berlin über
Düsseldorf bis zur ZRR an einem Strang gezogen würde. Es ginge ihm darum, ob ggf. mehr
politische Unterstützung nötig wäre.
Stefanie Peters (NEA Group) erläutert, dass ein Abrücken von Grünem Wasserstoff hin zu
CO2-armem Wasserstoff sehr positiv sei, Deutschland wäre nicht geholfen, wenn es zwar grün,
jedoch keine wettbewerbsfähige Industrie mehr hätte. Von der Politik wünsche sie sich, dass
sich diese nicht alleine die Kosten anschaue, sondern auch über Resilienz-Kriterien spreche. Als
Beispiel nennt sie den deutschen Stahlhersteller
Saar Stahl: Saar Stahl produziere grünen Stahl,
Abnehmer sei das Ausland, Die Deutsche Bundesregierung kaufe dort nicht ein, weil der grüne
Stahl zu teuer sei. Hier sei der Wunsch, dass auch der Staat Kunde wäre und eben als solcher
die Transformation unterstütze. Stefanie Peters (NEA Group) führt weiter aus, dass sie mit
der aktuellen Landesregierung sehr zufrieden sei, in Bezug auf die Bundesregierung sei eine
Einordnung noch etwas schwierig. Katharina Reiche sei ihr selbstverständlich als Vorsitzende
des Wasserstoffrates sehr bekannt. Es bestehe Zuversicht, dass der Wasserstoff und die Was-
serstoffstrategie nicht in d en Hintergrund geraten würde, selbstverständlich müsse auch Ka-
tharina Reiche bei der Energiewende darauf achten, dass die Versorgungssicherheit im Vorder-
grund stehen müsse. Kurzfristig würde diese Versorgungssicherheit mit Wasserstoff jedoch
nicht möglich sein. Dies sei ein Streckenlauf, den man jedoch heute beginnen müsse.
Manfred Waddey (Bd. 90/DIE GRÜNEN) möchte wissen, was sinnvoller sei: der Transport von
Strom oder Wasserstoff bzw. die Produktion des Wasserstoffs dort vor Ort, wo er benötigt
werde. Weiter möchte er wissen, wozu der Wasserstoff primär benötigt würde. Aus seiner Sicht
sollte dieser vorwiegend für die Dekarbonisierung der Industrie verwendet werden. Wasserstoff
vorwiegend in der Mobilität einzusetzen hielte er für einen Fehlweg.
Stefanie Peters (NEA Group) beantwortet die Fragen wie folgt: sicherlich sei es effizienter den
Strom dorthin zu transportieren wo er gebraucht wird. Das Stromnetz gibt dies jedoch nicht
her. Ein Ausbau des Stromnetzes ist sehr teuer, zudem müsste man mit jedem Grundstücksei-
gentümer Kontakt aufnehmen, was sehr aufwändig wäre. Der schnellere Weg wäre den Strom
umzuwandeln in Wasserstoff und diesen in einer Pipeline zu transportieren. Diese Pipeline
Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln
11. Sitzung 31.10.2025
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müsste aber natürlich auch noch gebaut oder umgewandelt werden. Hier kenne man jedoch
das Datum „2032“. Dort wo Elektrifizierung möglich und sinnvoll sei, da sei Elektrifizierung auch
der richtige Weg. Was aber sei mit dem überschüssigen Strom, wenn die Windenergieanlagen
abgeschaltet werden müssen? Derzeit zahle die Bundesregierung 3 Milliarden Euro pro Jahr für
Netzentgelte für Strom, der nicht genutzt werde Der an Nachbarländer verkauft werden müsse,
damit das deutsche Stromnetz nicht zusammenbreche. Überschuss-Strom sollte daher in Mo-
leküle umgewandelt werden. In diesem Fall sollte auch der Wirkungsgrad keine Rolle spielen.
Beträge der Wirkungsgrad nach der Wiederverstromung nur 30%, wäre das immer noch mehr
als Null. Bei einem Wirkungsgrad von Null wäre man dann, wenn wir den Überschuss -Strom
gar nicht nutzen würden. Bei der privaten Mobilität hält Stefanie Peters (NEA Group) den
Einsatz von Wasserstoff für nicht sinnvoll. Anders bei der Schwerlast -Mobilität. Hier ist E-Mo-
bilität schlichtweg nicht effizient. Unabhängig davon fehlt in Gänze die Infrastruktur. Als Bei-
spiel führt sie Daimler-Truck an: dort setze man komplett auf Flüssig-Wasserstoff, wenngleich
es in Deutschland bislang nur einen Verflüssiger für Wasserstoff gäbe, der Prozess sei zudem
sehr teuer, jedoch alles in allem effizienter als E -Mobilität. Diesel würde gefahren werden bis
es eine echte Alternative gäbe, die eben nicht elektrisch sei.
Rolf Beu (Bd. 90/DIE GRÜNEN) greift das Thema der Wasserstofftechnologie im öffentlichen
Nahverkehr auf. Seiner Ansicht nach scheitere die Elektrifizierung der Busse derzeit an den sehr
teuren Stückpreisen. Er erkenne derzeit hier eine Umorientierung, die, so seine Befürchtung,
nicht mehr umkehrbar sein könnte. Stefanie Peters (NEA Group) könnte dies schwer beurtei-
len. In jedem Fall fehle es an Anwender-Beispielen, von denen man lernen könne.
Prof. Dr. Sylvia Knecht (CDU) erklärt, dass die kommunale Umsetzung schlichtweg an den
finanziellen Voraussetzungen scheitere. Förderprogramme seien vorhanden; wenn jedoch die
Förderung nach 5 Jahren ausliefe, müssten sich die Kommunen um die Finanzierung ihrer Was-
serstoff-Busse selber bemühen. Bei den derzeitigen finanziellen Belastungen in den Kommu-
nen, hätten diese andere Prioritäten, was dazu führe, dass dann doch der Diesel -Bus bestellt
würde. Daher formuliert sie die Bitte, eben auch die Finanzierung für die Kommunen sicherzu-
stellen. Stefanie Peters (NEA Group) verstehe das Dilemma der Kommunen absolut, solange
jedoch die Überschrift „Klimaschutz“ laute, müsse sich auch jede Kommune „ehrlich machen“.
Wenn sich Deutschland unter dies er Überschrift weiterentwickeln wolle, müsse man Risiken
eingehen.
Vorsitzender Norbert Spinrath bedankt sich für den sehr interessanten Vortrag und wünscht
weiterhin viel Erfolg.
Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln
11. Sitzung 31.10.2025
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5 Bericht über "Die Bedeutung des ÖPNV und des SPNV im Strukturwandel für das
Rheinische Revier einschließlich der potentiellen Einbeziehung des RWE -eigenen
Schienennetzes"
Vortrag von Bianca Achilles, go.Rheinland
Bianca Achilles (go.Rheinland) trägt anhand ihrer Präsentation vor.
Vorsitzender Norbert Spinrath bedankt sich bei der Vortragenden und stellt sogleich die
Frage nach einer 100% -Förderung in Bezug auf die Mobilstationen bzw. Pendlerparkplätze.
Diese seien ein Angebot an die Kommunen, die jedoch finanziell aus dem „letzten Loch pfeifen“
würden. Carolin Stollwerk (HD’in 37 BRK) erläutert, dass es hier den sog. Fördersatzerlass
des Landes gäbe. Eine Förderung von 95% sei der Standard, je nach Haushaltssituation und
Arbeitslosenquote kann es aber einen Abzug von 2,5 bis zu 5% oder einen Aufschlag von 2,5
bis zu 5 % geben.
Rolf Beu (Bd. 90/DIE GRÜNEN) spricht die Strecke Düren – Euskirchen an. Der Schnellbus sei
aktuell beinahe so schnell wie die reaktivierte Bahn. Geschwindigkeit spiele bei der Attraktivität
natürlich eine Rolle. Zudem wäre in Zukunftsbetriebskonzepten ggf. zu bedenken, die Bahn am
Knotenpunkt Köln vorbei zu führen. Bianca Achilles (go.Rheinland) erläutert, dass die Bahn
dort aktuell 80 km/h fahren würde, Ziel solle 100 km/h sein. Voraussetzung hierfür sei jedoch
die Modernisierung der Bahnübergänge (Verweis auf die Gesetzeslage).
Sascha Solbach (SPD) fehle in dem Vortrag der jeweilige Zeitkorridor, konkret: wann könne
welche Strecke in Betrieb genommen werden und mit welcher Bauzeit sei zu rechnen. Seine
zweite Frage bezieht sich auf die Sy nchronisierung von Baumaßnahmen und Projektierungs-
phasen, sprich wie könnten Planungen so ausgestaltet werden, dass diese auch effizient wären
und das in einem erträglichen Zeitrahmen. Bianca Achilles (go.Rheinland) sagt deutlich, dass
dies schwierig würde, da die einzelnen Verfahrensschritte aufwendig seien.
Daniel Lüngen (AD3 BRK) Daniel Lüngen (AD3 BRK) führt aus, dass die Transformation im
Rheinischen Revier (Strukturförderung) einher gehen müsse mit einem geeigneten Infrastruk-
turausbau. Das betrifft insbesondere die Tagebaugebiete. Hier sei extra Gesprächskreis mit der
DB und go.Rheinland ins Leben gerufen worden, um nochmals Beschleunigungsmaßnahmen
zu erörtern. Ggf. werde es hier Möglichkeiten geben, konkrete B eschleunigungsmaßnahmen
im Rahmen der Initiative für einen handlungsfähigen Staat abzubilden.
Manfred Waddey (Bd. 90/DIE GRÜNEN) fragt nach, weshalb in der Präsentation die sog.
Raiter Kurve (Umleitungsstrecke für Güterzüge) nicht genannt würde. Dies sei ein Bundespro-
Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln
11. Sitzung 31.10.2025
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jekt, so wie alle Güter- und Fernverkehrsprojekte, so Bianca Achilles (go.Rheinland). Losge-
löst von der Zuständigkeit ist go.Rheinland im Austausch mit Belgien, da auch go.Rheinland
den grenzüberschreitenden Verkehr verbessern wolle, auch im Hinblick auf NATO-Transporte.
Vorsitzender Norbert Spinrath bedankt sich bei Bianca Achilles (go.Rheinland) für den sehr
ausführlichen Vortrag.
6 Bericht zum aktuellen Stand der Förderprogramme bzw. Förderprojekte
Vortrag von Carolin Stollwerk, Hauptdezernentin Dez. 37, Bezirksregierung Köln
Carolin Stollwerk (HD’in Dez. 37) trägt anhand ihrer Präsentation vor. Vorsitzender Norbert
Spinrath eröffnet im Anschluss daran die Frage- und Diskussionsrunde.
Sascha Solbach (SPD) thematisiert das Ende der Förderperiode in 2026 und erfragt eine Ein-
schätzung des ggf. drohenden Mittelverfalls. In diesem Zusammenhang möchte er zudem wis-
sen, ob die Bezirksregierung für ggf. signifikant steigende Anmeldungen von Fördergeldern
personell so aufgestellt sei, dass dieser ggf. finale Ansturm vor Ablauf der letzten Anmeldefrist
bewältigt werden könne.
Carolin Stollwerk (HD’in 37 BRK) erläutert, dass ein höheres Arbeitsaufkommen deutlich
spürbar sei, da bei den großen Bauprojekten nunmehr bei zahlreichen Projekte die Vor - bzw.
Machbarkeitsstudien abgeschlossen seien. Zum Mittelverfall müsse sie an das Wirtschaftsmi-
nisterium verweisen.
Daniel Lüngen (AD3 BRK) ergänzt mit einer vorsichtigen Prognose, dass die Fördervolumen
bis Ende 2026 abgerufen würden, sollte sich der Abruf in der Weise weiterentwickeln wie bisher
geschehen. Zur personellen Besetzung führt er aus, dass alle 40 zur Verfügung gestellten Per-
sonalstellen besetzt seien, so dass die Zielmarke bis Ende 2026 erreicht werden dürfte.
MdL Lena Teschlade (SPD) begrüßt die V erbesserung des Tempos bei der Bearbeitung. Es
beunruhige sie jedoch, dass, selbst wenn das Tempo der Bearbeitung verdoppelt würde, eine
halbe Milliarde Euro Fördergelder an den Bund zurückgegeben werden müssten. Aktuell er-
kenne sie zudem keine Projekte mi t einer industriellen Wertschöpfung bzw. solche, die neue
Arbeitsplätze mit sich brächten.
Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln
11. Sitzung 31.10.2025
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Daniel Lüngen (AD3 BRK) führt aus, dass ihn aktuell das Mittel der Priorisierung optimistisch
stimme. Derzeit würden viele kleinvolumige Projekte existieren. In Zus ammenarbeit mit der
Stabstelle desMWIKE, der ZRR und PTJ würde im Rahmen eines Arbeitskreises überlegt, wo die
Investition von Ressourcen sinnvoll sei. Wichtig sei hier ganz klar die Disziplin der Priorisierung.
Zu der Frage „Schaffung von Arbeitsplätzen“ verweist er auf Herrn Middeldorf (ZRR), der hierzu
ein Controlling durchführt.
Josef Johann Schmitz (SPD) bezieht sich auf die Liste bisher bewilligter Projekte. Aktuell seien
73 Projekte in der Qualifizierungsphase und 185 Projekte in der Beantragung. Insgesamt gäbe
es damit 258 Projekte, die dem Gremium nicht bekannt seien. Wären diese bekannt, so könne
man aus diesen ersehen, welche Themenbereiche „in Bewegung“ seien. Er bittet um Nachrei-
chung einer solchen Liste zur Niederschrift. Daniel Lüngen (AD3 BRK) lässt mitteilen, dass im
Nachgang im Austausch mit der ZRR, PTJ und der Stabstelle des MWIKE beschlossen wurde,
diese interne Liste derzeit nicht zur Verfügung zu stellen. Konkreter Informationsbedarf zu den
Themenbereichen kann auch ohne diese Liste seitens der Bezirksregierung und der ZRR mit-
geteilt werden.
Des Weiteren spricht Josef Johann Schmitz (SPD) diejenigen Bundesmittel an, die bis 2038
bewilligt und verbaut sein müssten. Es gäbe jedoch sehr viele Maßnahmen, die erst nach 2040
realisiert werden könnten, wie bspw. Maßnahmen, die die drei Tagebaue betreffen. Er möchte
wissen, wer diese Maßnahmen dann bezahlen müsse und verweist auf die aktuellen desolaten
Haushaltslagen aller Kommunen.
Daniel Lüngen (AD3 BRK) erklärt zu der langfristigen Finanzierung, dass es hierzu Gespräche
gäbe. Sobald Ergebnisse vorlägen, würde eine Antwort zu gegebener Zeit erfolgen. Hinweis:
Das kann nur Einzelfälle betreffen, in denen sich die langfristige Finanzierung später als nicht
tragfähig erweist. Die Rentierlichkeit und damit Finanzierbarkeit muss zunächst stets im jewei-
ligen Projektantrag nachgewiesen werden.
Weitere Wortmeldungen gibt es nicht, so dass sich der Vorsitzende Norbert Spinrath bei
Carolin Stollwerk (HD’in Dez. 37) bedankt und den Tagesordnungspunkt schließt.
7 Anträge
(keine)
Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln
11. Sitzung 31.10.2025
– 10 –
8 Anfragen
(keine)
9 Mitteilungen
9.1 der Bezirksregierung
(keine)
9.2 des Vorsitzenden
(keine)
Vorsitzender Norbert Spinrath stellt fest, dass diese Sitzung die voraussichtlich letzte Sitzung
der laufenden Mandatsperiode sei. Alle Fraktionen des alten Regionalrates, so seine Informa-
tion, hätten sich darauf verständigt, dass diese Kommission auch zukünftig fortbestehen solle.
Rückblickend sei auf die Arbeit dieser Kommission festzuhalten, dass es eine Vielzahl von The-
men gab mit unterschiedlichsten Akteuren, um den beiderseitigen Informationsaustausch zu
verbessern und Maßnahmen anzustoßen.
Vorsitzender Norbert Spinrath wünscht den ausscheidenden Mitgliedern alles Gute für die
Zukunft. All diejenigen, die bleiben werden, bittet er dieser Kommission gewogen zu bleiben
und wieder Mitglied zu werden. Zuletzt dankt er der Verwaltung, Daniel Lüngen (AD 3 BRK),
Vera Müller (HD’in Dez. 32 BRK) und Carolin Stollwerk (HD’in 37 BRK) für die sehr gute Zu-
sammenarbeit. Er bedankt sich bei Eva Kuhl (Geschäftsstelle Dez. 32 BRK) für die hervorra-
gende organisatorische Arbeit und ihre immer starke Unterstützung.
Sodann schließt der Vorsitzender Norbert Spinrath die Sitzung.
gez. Norbert Spinrath gez. Sascha Solbach aufgestellt: Eva Kuhl
(Vorsitzender der Kommission (Mitglied der Kommission (Schriftführerin der
Rheinisches Revier) Rheinisches Revier) Geschäftsstelle)
SACHSTAND ZUR WASSERSTOFFSTRATEGIE
Die Rolle des Rheinischen Reviers
RÜCKBLICK 2023: NATIONALE WASSERSTOFFSTRATEGIE
© NEA GROUP 2
Einordnung von NRW und dem Rheinische Revier in die nationale Strategie
Nationale Wasserstoffstrategie
Deutschland als Leitanbieter für
Wasserstofftechnologie
Impulse für beschleunigten
Markthochlauf
Mix aus eigener Erzeugung in
Importen
Für 2030 inländische Elektrolyse
Kapazität von 10 GW
Aufbau des Kernnetzes
Erarbeitung Importstrategie
Wasserstoffstrategie NRW
Klimaneutralität bis 2045
Industriestärkstes Bundesland
Bereits heute größter
Wasserstoffverbraucher
Dekarbonisierung der Industrie
(Stahl, Chemie, Energie)
Eigenes detailliertes Importkonzept
NRW als Bindeglied in einem
gesamteuropäischen
Wasserstoffverbund
Beitrag des Rheinischen Reviers
Ansiedlung der energieintensiven
Industrie
Transformationsregion durch den
Kohleausstieg 2030
Mittel von bis zu 15 Mrd. € für
Strukturwandel verfügbar
Einnehmen einer führenden Rolle
in Forschung, Produktion,
Anwendung und Export von
Wasserstofftechnologien
Die Transformation des Rheinischen Reviers ist nicht nur ein regionales
Projekt , sondern ein nationales und europäisches Vorzeigevorhaben
KAPAZITÄTSRESERVIERUNGEN MÖGLICH FÜR KERNNETZ
© NEA GROUP 3
Das Kernnetz entsteht bedarfsgerecht auf lokaler Ebene und wächst durch regionale Zusammenschlüsse
[https://oge.net/de/pressemitteilungen/2025/wasserstoff-kernnetzbetreiber-veroeffentlichen-grundlagen-zur-kapazitaetsreservierung-ab-2026-starkes-signal-fuer-den-wasserstoffhochlauf-in-deutschland-und-europa]
• Cluster Aachen mit
dem Rheinischen
Revier bereits als
Keimzelle für den
nationalen
Wasserstoffhochlauf
angemeldet
• Weitere Cluster zum
Ausbau in das
nationale Zielbild
notwendig
DAS RHEINISCHE REVIER
• Dominanz der Braunkohle : Die installierte Leistung liegt bei etwa 7 GW
• Erneuerbare Energien im Fokus
• Aktuell über 3,6 GW installierte Leistung – das Zwischenziel übertroffen
• Aktueller EE-Anteil bei lediglich 20 % - weit unterhalb des Bundesdurchschnitts
• Klimagerechte Transformation der kompletten Region
• Ausbau der EE nach Gigawattpakt auf min. 5 GW bis 2028
• Umbau des Standorts Weisweiler auf 800 MW H2-Ready GuD-Kraftwerk
• Bedeutende Rolle für die nationale Wasserstoffstrategie
• Energieinfrastruktur nutzbar für weitere H2-Ready Kraftwerke
• NRW als zentraler Bestandteil für nationales und europäisches Kernnetz
© NEA GROUP 4
Energieregion im Wandel – Status Quo & ambitionierte Ziele
• Einzelne Inseln mit hohem EE-
Anteil
• Prädestiniert für H2-Hubs
[Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-We stfalen]
WARUM IST EINE REGIONALE ERZEUGUNG SO WICHTIG?
© NEA GROUP 5
Die Nachfrage steuert den Hochlauf – Vom Bedarf zur Infrastruktur
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
3.500
4.000
4.500
5.000
Operation Construction Preparatory stage Feasibility study Concept
DE >100 MW 0280 2.870 1.910 4.190
DE <=100 MW 129 766 936 921 133
Kumulierte Elektrolyseleistung / MW(el)
H2-Hochlauf immer noch in der
Anfangsphase
Auch im Rheinischen Revier werden
Projekte pausiert oder gestoppt
Nur wenige Projekte in Bau oder
Betrieb – vor allem dezentrale und
lokale Vorhaben
Die relevanten Akteure sind bereits
in der Region vertreten
Die größte Unsicherheit besteht auf
der Abnahmeseite
Ein langfristiges Engagement muss
politisch unterstützt und finanziell
abgesichert werden
6 Projekte
7 Projekte
8 Projekte
Konzept Machbarkeitsstudie
1 Projekt
60 % der dezentralen Projekte im Bau und Betrieb
Nur 5 % der Großprojekte im Bau
Vorbereitungsphase Bau Betrieb
“H2 Map” von Hydrogen Europe – Deutsche Elektrolyseprojekte in ihren Projektphasen
WARUM IST EINE REGIONALE ERZEUGUNG SO WICHTIG?
• Abstimmung der Gewerke in der H2-
Wertschöpfungskette notwendig
• Verständnis über Strom- und Gasmarkt
inkl. der Kopplung der Sektoren
• Optimierung der Stoffströme, Energie- und
Anlagenkosten, und Systemkosten
• Hochlauf ist mehr als Hardware
• Kernnetz guter Start, aber 530.000km
Erdgasnetz können nicht einfach so
ersetzt werden
• Minimierung der Risiken und
beschleunigter Ausbau durch „kleine“
Anlagen
• Lokale Wertschöpfung durch
bedarfsorientierte H2-Produktion regionale
Partizipation
© NEA GROUP 6
Der Hochlauf braucht regionale Wasserstoffcluster!
WAS MUSS JETZT PASSIEREN ?
• Eine erfolgreiche Transformation muss systemisch erfolgen. Durch:
• vollständige Nutzung der vorhandenen Erneuerbaren
• den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft für sowohl zentrale als auch dezentrale
Erzeugung und Angliederung an das Kernnetz
• Eine starke Wirtschaft, die langfristig und planungssicher von der Transformation
profitiert
• Anschubunterstützung für Anwendungsfälle im Wasserstoff. Alternativen müssen
jetzt aufgebaut werden, nicht erst wenn die CO 2-Preise vollständig greifen
• Erste Maßnahmen wurden eingeleitet. Dennoch gilt:
• Nur mit gesicherter Nachfrage nach Wasserstoff wird auch die Erzeugung und
Infrastruktur finanzierbar
• Die verfügbaren Mittel von ~15 Mrd.€ müssen zielgerichtet, systemisch eingesetzt
werden
© NEA GROUP 7
Das Rheinische Revier als Keimzelle für die inländische Wasserstoffwirtschaft
[https://www.rbb24.de/content/dam/rbb/rbb/rbb24/2023/2023_09/imago-images/windpark.jpg]
[https://www.bund-nrw.de/themen/braunkohle/strukturwandel-im-revier/]
VIELEN DANK
23.10.2025
Die Bedeutung des SPNV und
ÖPNV im Strukturwandel für das
Rheinische Revier
Vortrag 11. Kommission Rheinisches Revier
2
01 Schienenprojekte im Rheinischen Revier 5
02 SPNV-Machbarkeitsstudien 11
03 ÖPNV-Machbarkeitsstudien 14
04 Vernetzte Mobilität 18
05 Einladung Nahverkehrskonferenz 04. November 23
06 Kontaktdaten 24
07 Exkurs: Revierbahn West 25
Inhaltsverzeichnis
Zwei SPNV-Aufgabenträger
und drei Verkehrsverbünde im
Rheinischen Revier
Zielsetzung
• Bereitstellung eines leistungsfähigen und
kundenorientierten Angebots im
Schienenpersonennahverkehr (SPNV)
• Bedarfsgerechte Verbesserung der
Infrastruktur im ÖPNV und SPNV
Kernaufgaben
• Planung des SPNV-Angebots
• Durchführung von Wettbewerbsverfahren im
SPNV
• Bestellung von Verkehrsleistungen im SPNV
• Erstellung von Mobilitätsgutachten
• Investitionsförderung im gesamten straßen-
und schienengebundenen ÖPNV/ SPNV (u.a.
Mobilstationen, P+R und B+R,
Stadtbahnausbau, SPNV-Infrastruktur)
go.Rheinland
Im Auftrag des Landes NRW und der Kommunen (Grundlage ÖPNV-Gesetz NRW)
Für Güter-
und
Fernverkehr
ist der Bund
zuständig
4
Schienenprojekte im
Rheinischen Revier
5
Schienenprojekte im InvKG
6
Maßnahmen §22 (Anlage 5 Abschnitt 2)
6 Knoten Köln, Westspange GVFG
4 Strecke Aachen – Köln
2 Revierbahn Abschnitt Ost
5 Revierbahn Abschnitt West
Maßnahmen §21 (Anlage 4 Abschnitt 2)
1 Erft-S-Bahn (S 11-Ergänzungspaket)
3 S-Bahn Köln – Mönchengladbach
Karte: DB InfraGO AG (Stand: 2025)
6
6 Westspange
Machbarkeits-
studie (MBS)
• Prüfung des
Bedarfs eines
Schienenausbaus
• Machbarkeits-
untersuchung (ggf.
Raumanalyse und
Betriebskonzept)
Unterzeichnung
Planungs- und
Finanzierungs-
vereinbarung
(Lph. 1 + 2)
Grundlagen-
ermittlung und
Vorplanung
• Bestandsaufnahme
und Zusammen-
führung vorhandener
Planungsunterlagen
• Planer betrachten
mögliche Varianten
des Strecken-
ausbaus
Unterzeichnung
Planungs- und
Finanzierungs-
vereinbarung
(Lph. 3 + 4)
Entwurfs- und
Genehmigungs-
planung
• Planer erstellen
detaillierte
Unterlagen für den
Planfeststellungs-
antrag
• Ingenieurbüros
erarbeiten ein
detailliertes und
realisierbares
Konzept
• Berechnung der
Kosten
• Finanzierungs-
vereinbarung mit
Fördergebern
Planfeststellungs-
verfahren
• Bürgerbeteiligung im
Rahmen des
Anhörungsverfahrens
• Auf Basis der Unterlagen
aus dem Anhörungs-
verfahren prüft das
Eisenbahn-Bundesamt
(EBA) die Zulässigkeit des
Ausbauprojekts
• Das EBA erstellt
anschließend eine
Entscheidungsgrundlage,
auf deren Grundlage der
Regelprozess einer
Planfeststellung
durchlaufen wird
Ausführungs-planung
• Anschließend
Ausschreibung und
Vergabe des
Projekts an
Baufirmen
…
Sachstand Sammelvereinbarungen und InvKG
7
Revierbahn West
(Erstellung MBS durch
go.Rheinland)
Erft-S-Bahn
S 6: Köln – MG
Ausbau AC – Köln
Revierbahn Ost
Vereinfachte Darstellung der Planungsschritte
EVS-Netz – Ausbau und Reaktivierung
1
6
7
9
8
10
6 neuer Hp. Alsdorf-Hoengen
Strecke EVS
Strecke DB
7 neuer Hp. Alsdorf-Gewerbepark
8
9
neuer Hp. Aachen-Münsterwald
Falkenbachviadukt
10 neuer Hp. Aachen-Walheim
Niederlande
Belgien
8
Vollausbau inklusive
Geschwindigkeitserhöhung
bis 2028
Lückenschluss Linnich – Baal
(Scoping-Verfahren laufend)
Anpassung der Bahnsteige an das künftige
Fahrzeugkonzept Netz Düren und
signaltechnische Optimierung auf dem
Südast nach Heimbach
9
Netz der Rurtalbahn – Ausbau
https://www.revier-gestalten.nrw/projekte
▪ > 300 km Gleisnetz
▪ Nutzung RWE bis ca. 2035
▪ Vier Anschlüsse an das
DB- bzw. HGK-Netz
▪ Eigene Werkstatt und
Ausbildungszentrum
▪ Vielzahl von Flächen mit
Gleisanschluss
▪ Potenzial zur Stärkung des
Bestandsnetzes und der
Wirtschaftsstandorte
▪ Verlagerung von Güterverkehr
▪ Erweiterung SPNV-Angebot
im Rheinischen Revier
© RWE Power AG
Nachnutzung
RWE-Werksbahn
SPNV-Machbarkeitsstudien
Fünf Studien fürs Rheinische Revier,
gefördert über STARK
11
ÖPNV-Machbarkeitsstudien
14
Vorstudie: mit Ableitung zweier aussichtsreicher
Varianten abgeschlossen
Laut der Vorstudie ist eine Stadtbahn von Köln in
Richtung Niederaußem verkehrlich und
siedlungsstrukturell grundsätzlich sinnvoll und
machbar.
Voraussetzung: zusätzliche Siedlungsflächen
Blitz-Befragung der Bevölkerung:
• gute Beteiligung
• hohe Zustimmung
• viele Anregungen
Rhein-Erft-Kreis hat Federführung
Einreichung Förderantrag beim BAFA in 2025
Stadtbahnvorhaben Köln – Niederaußem
15
Vorbereitung der Machbarkeitsstudie
Stadtbahnvorhaben Frechen – Kerpen
16
Vorbereitung der Machbarkeitsstudie
Vorstudie: mit Ableitung dreier aussichtsreicher
Varianten abgeschlossen
Der Gutachter empfiehlt die Erstellung einer
Machbarkeitsstudie.
Blitz-Befragung der Bevölkerung:
• sehr gute Beteiligung
• hohe Zustimmung
• viele Anregungen
Rhein-Erft-Kreis hat Federführung
Förderantrag wurde im Frühjahr 2025 beim BAFA
eingereicht
Regiotram Aachen
17
Überblick
Straßenbahnsystem gemäß BO-Strab.
Stammstrecke: Aachen Normaluhr – Baesweiler Nord
Beschluss zum Streckenast zur Anbindung des
Strukturwandelstandortes Merzbrück steht aus
Weiterführung von Baesweiler Nord nach Übach-Palenberg
wird geprüft
Projektkoordinierung durch den AVV
Ziele:
• Schaffung eines hochwertigen Schienenangebots auf einer starken
Pendlerachse zur Ergänzung der euregiobahn und Entlastung des
Straßennetzes
• Verbesserung der regionalen Ansiedlungsfaktoren durch gute
Verknüpfung von Wohn- und Arbeitsstandorten
Vernetze Mobilität
Regionale Systeme für vernetzte Mobilität
Mobilstationen weitergedacht
radbox.nrw
B+R-Buchungs- und Zugangssystem
Kraftraum-Shuttle
On-Demand-Hintergrundsystem
Smarte Pendlerparkplätze
P+R-Hintergrundsystem
Mobilstationen der Zukunft
19
Neues Förderprogramm für Kommunen –
: €
Förderung aller Elemente einer
Mobilstation aus einer Hand
-ÖV-
bezogene Elemente
z.B. Stadtmobiliar, Begrünung, Quartiersmobilstationen
Vernetzt mobil im Rheinischen Revier
Teilprojekt „Mobilstationen der Zukunft“
20
Vernetzt mobil im Rheinischen Revier
Teilprojekt „Smarte Pendlerparkplätze“
Aufbau P+R-Hintergrundsystem für
Echtzeit-Belegungsanzeige und
Beauskunftung in Mobilitäts-Apps
Unterstützung von Kommunen bei
Digitalisierung, Aufwertung + ggf. Ausbau
Beratungsangebot, Gutachten, Förderprogramm,
Kommunikationsleistungen
Ziel: P+R ganzheitlich weiterdenken // Fokus
Digitalisierung
Mobilität im Rheinischen Revier der Zukunft 21
Multimodale Datendrehscheibe NRW (MDD NRW)
22
Zentral gebündelte
Mobilitätsdaten aus einer Hand:
SPNV/ÖPNV inkl. Infrastruktur,
Barrierefreiheit, Sharingbranche
(E-Bike, E-Scooter, Carsharing),
sowie P+R und B+R
Nutzung für Auskunfts- und
Informationssysteme der
Verkehrsunternehmen & –
verbünde und Kommunen in
NRW
Gefördertes Projekt von Bund und
Land, seit 2025 Finanzierung
durch ÖV-Datenverbund NRW
Datenangebot und weitere Informationen unter mdd.gorheinland.com
Kontakt:
Bianca Achilles
Leiterin Stabstelle Rheinisches Revier
und Regionale Kooperationen
0221 20808 6616
Tanja Krugmann
Fachgruppenleiterin SPNV-Infrastrukturentwicklung
0221 20808 6649
rheinisches-revier@gorheinland.com
24
Vielen Dank
für Ihre Aufmerksamkeit!
Exkurs:
Revierbahn West
25
RegioTram
Revierbahn West
• Lückenschluss Siersdorf – Jülich
• Option Baesweiler
Mögliche Konkurrenzsituation
Lupenraum 1: Aachen – Jülich
ggf. konkurrenzieren sich
die Projekte, aus diesem
Grund ist eine enge
Absprache geboten
27
• Option: Baesweiler
• Max. vier Varianten: Regionaltrasse und schnelle Trasse
Trassenempfehlung
1. Lupenraum: Aachen – Jülich
2. Lupenraum: Jülich – Erftachse
• Optional: Anschluss Brainergy Park Jülich
• Optional: Anschluss FZ Jülich
• Max. vier Varianten: Regionaltrasse und schnelle Trasse
Regionales Votum: go.Rheinland und Bez. Reg.
Erstellung Standardisierter Bewertung
28
Verabschiedung der
Vorgehensweise von der
Verbandsversammlung
des ZV go.Rheinland –
19.06.23
Top 6 - Bericht der Bezirksregierung Köln zum aktuellen
Stand der Förderprogramme bzw.
Förderprojekte –
Dezernat 37
3110.2025
Übersicht aktuelle Förderangebote und
Förderprogramme
Projekte aus früheren Aufrufen wie Revier.Gestalten1-3, SofortprogrammPlus, Starterpaket Kernrevier,
Stadtentwicklungsprogramm
Aktuell laufende neue Förderangebote/-programme:
o Nachhaltige Wirtschaftsflächen (gestartet 06 / 2024)
o Empowerment Tagebauumfelder (gestartet 09 / 2024)
o Mobilstationen (gestartet 10 / 2024)
o Klimaanpassung (gestartet 01 / 2025)
o Ökosystemverbund (gestartet 01 / 2025)
o Kommune.Zirkulär (gestartet 02 / 2025)
o Tourismus (gestartet 02 / 2025)
o StepRR (laufend)
o Gigawattpakt (laufend, s.u.)
o Energetische Sanierung (gestartet 04/2025)
o Modernisierung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten und Aus-
und Weiterbildungszentren (gestartet 09/2025)
o Radwege (laufend)
o Pendlerparkplätz (laufend)
o Mobilstationen (laufend)
Bewilligungsstand Landesarm (hier Folie aus AR)
73
185
202
8
0
50
100
150
200
250
In Qualifizierung
Beantragt
Bewilligt
zurückgezogen/abgelehnt
Landeskomponente
Förderungen InvKG / Rahmen-RL
Derzeit werden 73 Vorhaben mit geklärtem Förderzugang qualifiziert
Klärung von zuwendungsrechtlichen Fragestellungen
Qualifizierung durch den VT
z.B. Vorgelagerte Machbarkeitsstudie (STARK)
Architektenwettbewerb
Einholung Fachgutachten
Klärung rechtlicher Sachverhalte (z.B. Beihilfe)
Förderungen InvKG / Rahmen-RL
Für 185 weitere Projekte liegt ein Antrag vor
Bezirksregierung aktuell in Prüfung
Förderungen InvKG / Rahmen-RL
Bisher bewilligte Projekte:
202
Aktuell bewilligte
Fördersumme:
454,9 Mio €
Projekttitel Projektträger/Antragsteller Kurzbeschreibung des Projekts Fördersumme
Modellfabrik Papier Düren (Vorprojekt) Modellfabrik Papier gGmbH
In diesem Projekt wird der Aufbau der gesamten notwendigen Forschungsinfrastruktur wie etwa
Laborausstattung, Testaggregate und Technologieträger beantragt, um die Forschung für das
übergreifende Ziel der 80%igen Energieeinsparung der Modellfabrik Papier zu ermöglichen.
9,5 Mio. €
Aachen Rothe Erde Fachbereich für Wirtschaft, Wissenschaft,
Digitalisierung und Europa der Stadt Aachen
Flächenentwicklung für einen Modelstandort für urbane Prodduktion, bestend aus zwei Phasen,
der Identifizierung von Altlasten und die Planung der möglichen nutzbaren Wirtschaftsflächen 2,5 Mio. €
EcoCastAero ACCESS e.V. Forschung für vertikale Mobilität (Drohnen) 8,3 Mio. €
Ringschluss Hambach Neuland Hambach GmbH
Mit diesem Antrag gemäß der Rahmenrichtlinie zur Umsetzung des Investitionsgesetzes
Kohleregionen Nordrhein-Westfalen (RRL) wird die planerische Vorbereitung der späteren
Umsetzung des sogenannte Hambach Loop beantragt
0,7 Mio. €
Rheinisches Radverkehrsrevier Zweckverband Landfolge Garzweiler 7 Machbarkeitsstudien zur Entwicklung eines Radverkehrsnetzes 1,1 Mio. €
Anna 4.0 Alsdorf (Vorprojekt) Stadtwerke Alsdorf GmbH Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines nachhaltigen Energiekonzepts für die Kopplung
von Gebäuden mit unterschiedlichen Lastprofilen und bauphysikalischen Standards 0,4 Mio.
Build Brain I Brainergy Park Jülich GmbH
Ziel des Projektes BuildBrain ist die Realisierung des „ Brainergy Hub“ im Brainergy Park als
Kernstück des Parks, die Umsetzung des städtebaulichen Masterplans und die Errichtung von
Infrastrukturen, die für die Ansiedlung der Transferaktivitäten der Forschungspartner im
Brainergy Park Jülich innerhalb einer Campus -Gestaltung notwendig sind.
67,5 Mio. €
Energieautaker Bauhof Jüchen Stadt Jüchen
Ziel ist die Errichtung eines Energieautarken Bauhofs, welcher nachhaltiges Bauen sowie
zukunftsweisende Gebäudetechnik mit Innovationen der Bereiche dezentraler
Energiegewinnung, Stoffverwertung, nachwachsender Rohstoffe und digitaler Ausbildung
kombiniert.
2,7 Mio. €
Aerogel Launch Factory -Planungsprojekt Deutsches Zentrum für Luft - und Raumfahrt e.V, Institut für
Werkstoffforschung
Im Vorhaben Aerogel Launch Factory (ALF) wird ein Technologiezentrum aufgebaut, in dem
Forschung, Transfer und Produktion von Aerogelen und Aerogelverbundwerkstoffen am
Standort Jülich (Brainergy Park) im Rheinischen Revier vereint werden.
In diesem Planungsprojekt werden die Planungen bis zur LPH 6 nach HOAI für die Umrüstung
einer bestehenden Immobilie (Ausbauhalle) sowie Errichtung der Demonstrationsanlagen für
eine nachgelagerte Nutzung als Launch Factory gelegt.
3,3 Mio. €
Revitalisierung der Ortslage
Morschenich-Alt Bürgewald (erste Teilmaßnahme) Gemeinde Merzenich
Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung des nicht mehr bergbaulich in Anspruch genommen
Ortsteils "Morschenich-Alt" (Ortsteil der Antragsstellerin) zu einem "Ort der Zukunft".
Mit der Bewilligung der ersten Teilmaßnahme wird der Rückkauf des alten Ortsteils von der
RWE Power AG durch die Antragsstellerin gefördert. Ausgaben für vorbereitende
Planungsmaßnahmen, Bestandserfassungen etc., die zur Einleitung der anschließenden
Revitalisierung notwendig sind, sind ebenfalls inkludiert. Im weiteren Verlauf der
Gesamtmaßnahme sollen für die investiven Baumaßnahmen Folgeanträge gestellt werden.
55,5 Mio. €
Digital Hardware Hub (Teilprojekt IT-Infrastruktur) AMO GmbH Aufbau einer anwendungsorientierten Forschungsinfrastruktur für Naotechnologie,
zunächst Anschaffung von IT-Infrastruktur 1,8 Mio. €
HC-H2 (Planung) Forschungszentrum Jülich GmbH
Planungsphase für den Aufbau eines Helmholtz-Clusters für nachhaltige und
infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft am Forschungszentrum Jülich (FZJ) -
zur Gesamtmaßnahme gehört ein Forschungsneubau mit Technikum und Aufbau
eines Technologiezentrums am Standort Jülich
5,3 Mio €
Digital Hardware Hub (Teilprojekt Planung) AMO GmbH Aufbau einer anwendungsorientierten Forschungsinfrastruktur für Naotechnologie,
hier: Planung des Neubaus 7,0 Mio. €
Center für Digital Vernetzte Produktion (CDVP) RWTH Aachen Neubau des Forschungsgebäudes für Digitalisierung von Fertigungsprozessen 107,9 Mio €
Modellfabrik Papier Düren (Umsetzung) IQ DN GmbH Neubau des Forschungsgebäudes für das Kompetenzzentrum Nachhaltige
Papierfertigung 39,8 Mio €
FH.AERO.SCIENCE (Vorplanung FH Aachen
Aufbau des Gebäudes des Forschungszentrums FH.AERO.SCIENCE am
Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück Leistungsphasen LP 1 - LP 4; 1. Teilprojekt
als Vorplanung für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme in einem anschließenden
2. Teilprojekt
1,6 Mio. €
Anna 4.0 Alsdorf (Hauptprojekt) Stadtwerke Alsdorf GmbH Ziel ist die Umsetzung eines Energiekonzeptes zur Kopplung von Gebäuden mit
unterschiedlichen Lastprofilen und bauphysikalischen Standards.
Die Energiebereitstellung soll anhand von unterschiedlichen Technologien
gewährleistet werden. Grubenwasserthermie, PV- und
Windkraftanlagen spielen hierbei eine wesentliche Rolle.
5,4 Mio. €
Fraunhofer Reallabor Tiefengeothermie Rheinland, Projektteil: Investive
Maßnahmen zu den Explorations – und Erschließungsmaßnahmen der
Tiefengeothermie
Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten
Forschung e.V.
Teil B „Fraunhofer Reallabor Tiefengeothermie Rheinland“ (Antragsgegenstand):
Das Reallabor ist eine investive Baumaßnahme einer technischen Anlage zur
Umsetzung der Technologie-und Innovationsplattform. Das Reallabor zielt auf die
Charakterisierung des tiefen Untergrunds zur geothermalen Wärmeproduktion
(Erstellung und Untertagebauwerke mit infrastruktureller Anbindung) im
Erlaubnisfeld „AachenWeisweiler“ in der Städteregion Aachen ab.
36,5 Mio €
Build Brain II
StartUp Village, S1- Laborgebäude, MobilityHub Brainergy Park Jülich GmbH
Ziel des Projektes BuildBrain ist die Realisierung des „Brainergy Hub“ im Brainergy
Park als Kernstück des Parks, die Umsetzung des städtebaulichen Masterplans und
die Errichtung von Infrastrukturen, die für die Ansiedlung der Transferaktivitäten der
Forschungspartner im Brainergy Park Jülich innerhalb einer Campus-Gestaltung
notwendig sind.
In diesem zweiten Förderbescheid wird das MobilityHub, die Erweiterung des Start-
Up Village und das S1-Labor gefördert
15,1 Mio €
Altlasten StädteRegion StädteRegion AC 0,17 €
Förderungen InvKG / Rahmen-RL
Förderungen InvKG / Rahmen-RL
Altlasten Mönchengladbach Stadt MG 0,2 Mio €
DLR Future Fuels-Labormöglichkeiten DLR Institut für Future Fuels (LABIFF) Labormöglichkeiten 4,4 Mio €
Planungsprojekt zum aktiven Förderprojekt Technologien für
Kleinflugzeuge (KF) DLR e.V. Planung und Konzeption des Baus eines neuen Hangar -Gebäudes am
Flugplatz Aachen-Merzbrück mit Hangarhalle 3,3 Mio. €
Weiterentwicklung Freizeitzentrum Indemann Gemeinde Inden
Die geplante Gesamtmaßnahme „Weiterentwicklung Freizeitzentrum
Indemann“ soll mit ihren fünf Teilprojekten dazu führen, dass die die
touristische Strahlkraft steigt sowie die touristische Infrastruktur deutlich
gestärkt wird und zu einem höheren Bekanntheitsgrad führt.
5,3 Mio. €
HC-H2 Technikumsankauf Forschungszentrum Jülich GmbH Erwerb des angemieteten Technikums nebst Grundstück als weiterer Teil
der Gesamtmaßnahme HC-H2-Forschungsneubau 4,4 Mio. €
Sportpark Soers - Rückbau des Alten Polizeipräsidiums Stadt Aachen
Rückbau des Alten Polizeipräsidiums und die damit einhergehende
Altlastensanierung sowie die verkehrssichere Freilegung des Areals an der
Hubert-Wienen-Straße 25 in 52070 Aachen (Gemarkung Laurensberg, Flur
4, Flurstück 487, 780 & 831). Dies setzt die wesentliche Voraussetzungen,
um den Sportpark Soers zu einem "Sportpark für Alle" zu entwickeln und
weitere Hochbaumaßnahmen zu ermöglichen.
8,1 Mio. €
Textilfabrik 7.0 - Maschinen und Anlagen Hochschule Niederrhein
Im Rahmen dieses Antrags werden Geräte und Maschinen für die sechs
zentralen Module sowie für eine alternative Energieversorgung bzw. das
Energiemanagementsystem beantragt. Nur mit diesen Anlagen, Geräten
und Materialien zur Inbetriebnahme kann die erfolgreiche Erarbeitung von
Verfahren und Prozessen im Rahmen der einzelnen Module der T7
ermöglicht werden und daraus eine Stärkung der Textil - und Be-
kleidungsindustrie sowie des Rheinischen Reviers resultieren.
10,5 Mio. €
Dokuzentrum Garzweiler Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler
Bau eines Dokumentationszentrums um die Vergangenheit, Gegenwart
und Zukunft des Tagebaus für die Menschen erlebbar zu machen
14,3 Mio
Gigawattpakt 42 Bescheide (26 Bau/16 Planung) 1,6 Mio €
Naturerlebnis Sophienhöhe (Planung) Neuland Hambach GmbH
Im Rahmen des Investivsteils der Gesamtmaßnahme soll eine
umfangreiche Aufwertung der Sophienhöhe erfolgen. Mit diesem Projekt
wurden die Ausgaben für die notwendigen Planungen bis LPH 4 HOAI
bewilligt. 0,7 Mio. €
Förderungen InvKG / Rahmen-RL
NHTZ – Nationales Hockeytrainingszentrum in
Mönchengladbach
Entwicklungsgesellschaft der Stadt
Mönchengladbach mbH
Das Projekt “NHTZ - Nationales Hockeytrainingszentrum" in
Mönchenglad-bach (ehemals: Nationales Trainingszentrum
Hockey im
Rheinischen Revier" (NTZ-RR)) beinhaltet die gezielte
Ergänzung des
seit knapp 20 Jahren bestehenden Hockeyparks in
Mönchengladbach.
Das NHTZ wird aus dem Neubau einer innovativen Sportschule
mit 48 Zimmern und dem Neubau einer zusätzlichen
Platzanlage mit Flutlicht,
Sprinklerung und Überdachung in Form einer Kaltlufthalle
bestehen. 22,6 Mio. €
Poolplatz Merzenich Gemeinde Merzenich
Mittels der Förderung ist beabsichtigt, den seit 1801
bestehenden und historisch als Versammlungs- und Festplatz
relevanten „Poolplatz“ städtebaulich zu erneuern. Der Umstand,
dass sich der „Poolplatz“ in einer tektonischen Störzone, die
eine Folge des Braunkohleabbaus im Rheinischen Revier ist,
befindet, ist kausal für die Erneuerung. Auf dem Poolplatz soll
wieder ein ortsbildprägender und lebendiger Platz mit
Aufenthaltsqualitäten für die Dorfgemeinschaft entstehen.
Zusätzlich dazu sollen neue Mobilitätsmodelle auch
städtebaulich auf dem Platz realisiert werden. Der Bescheid
hierzu soll am 08.09.2025 in Merzenich pressewirksam
übergeben werden. 5,1 Mio. €
Altlasten Rhein-Kreis Neuss Rhein-Kreis Neuss
Identifizierung und Bewertung von Altlasten, von denen nach
Wiederanstieg des Grundwassers eine Gefährdung ausgeht 76.644,00 €
Zukunftswerkstatt Berufsbildungszentrum Euskirchen (BZE) -
1- BA Stadt Euskirchen
Mit der Zukunftswerkstatt BZE soll ein physisch verorteter,
innovativer Bildungsstandort (Neubau) für die ergänzende Aus-
und Weiterbildung im produzierenden Gewerbe, insbesondere
im Handwerk, entstehen.
16.849.098,00 €
Entwicklung eines Wissens- und Innovationscampus-EWIC;
hier: EWIC 1.BA Stadt Mönchengladbach
Das zentrale Ziel des Projektes „Entwicklung eines Wissens -
und Innovationscampus“ ist die nachhaltige Transformation hin
zu einer Wissensgesellschaft, die den Strukturwandel im
Rheinischen Revier aktiv mitgestalten soll, voranzutreiben. 16.033.139,33 € Summe
454,9 Mrd. €
….noch Fragen?
Carolin Stollwerk
Bezirksregierung Köln
Dezernat 37 – Förderung des Strukturwandels im
Rheinischen Revier
Dienstgebäude: Scheidtweiler Str. 4, 50933 Köln
Telefon: + 49 (0) 221 - 147 - 4937
Telefax: + 49 (0) 221 - 147 - 3037
eMail: carolin.stollwerk@brk.nrw.de
Internet: www.brk.nrw.de
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- KRhR 1/2026
- Typ
- Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier
- Datum
- 17.07.2026
- Erstellt
- 02.07.2026 12:46