AN/0671/2022
Vernetzung von Ökosystemen auf Kölner Stadtgebiet
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Die FRAKTION Anfrage nach § 4
3013 Zeichen
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 24.03.2022 AN/0671/2022 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 31.03.2022 Vernetzung von Ökosystemen auf Kölner Stadtgebiet Sehr geehrte Frau Abé, Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Die FRAKTION bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschus- ses für Klima, Umwelt und Grün zu setzen. Am 23.01.2020 hat der Umweltausschuss unter AN/1311/2019 auf Antrag aller Fraktionen und der Ratsgruppe GUT einstimmig beschlossen, dass die Stadtverwaltung beauftragt wird, „ein Programm zu entwickeln, mit dem Pächtern von Agrarflächen auf Kölner Stadtgebiet Anreize gebo- ten werden, um Artenschutzmaßnahmen und Strukturelemente in der Agrarlandschaft zu schaffen.“ Geförderte Maßnahmen können demnach sein: a) Anlage von mehrjährigen Blühstreifen, b) Anlage von Artenschutzäckern, c) Maßnahmen zum Schutz von bodenbrütenden Feldvögeln (Lerchenfenster, Schutz von Kiebitzgele- gen etc.), d) Anlage von Gehölzstreifen (Feldhecken) und Einzelgehölzen, e) Teiche und Tümpel in der Feldflur (ArtenschutzmaßnahmenfürAmphibien) f) Freiwillige Umstellung auf Bio-Bewirtschaftung während des Umstellungsprozesses. Rathaus An die Ausschussvorsitzende Frau Denise Abe An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker Fraktion Die FRAKTION Michael Hock Birgit Dickas Walter Wortmann Karina Syndicus Unter Goldschmied 6 50667 Köln Tel.:+49 (221) 221 – 35606 E-Mail: michael.hock@stadt -koeln.de E-Mail: birgitbeate.dickas@stadt -koeln.de E-Mail: walter.Wortmann@stad t-koeln.de E-Mail: karina.syndicus@stadt -koeln.de - 2 - Zudem sind „vorhandene Biotope auf Kölner Stadtgebiet durch geeignete Maßnahmen zu vernetzen. Ziel ist die Erhöhung der Biodiversität und eine Verbesserung des Artenschutzes. Dabei sollte bei Ver- pachtung landwirtschaftlicher Flächen u.a. geprüft werden, ob die jeweilige Fläche ganz oder teilweise als ökologischer Trittstein geeignet ist, einen funktionalen Kontakt zwischen Biotopen/Lebensräumen zu schaffen, auch wenn dafür die Fläche von der Bewirtschaftung freigestellt werden muss.“ https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=756138&type=do Vor diesem Hintergrund stellen wir folgende Fragen: 1. Wie ist der Sachstand in der Umsetzung der Beauftragungen? 2. Wie viel landwirtschaftlich genutzte Flächen welcher Größe wurden bereits als geeignete „Tritt- steine im Biotopverbund“ identifiziert und umgewidmet? 3. Wie viele der in AN/1311/2019 unter a) - f) genannten geförderten Maßnahmen konnten bereits in welchem Umfang umgesetzt werden? 4. Für welche dieser Maßnahmen und auf welchen Flächen sind weitere Umsetzungen in Absicht oder Planung, um das Anlegen solcher „Trittsteine“ auch im Kleinen zu fördern? Mit freundlichen Grüßen gez. Karina Syndicus Caroline Michel Fraktionsvorsitzende Sachkundige Einwohnerin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungOrte (1)
- Unter Goldschmied 6
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0671/2022
- Typ
- Die PARTEI Anfrage nach § 4
- Datum
- 24.03.2022
- Erstellt
- 23.03.2022 22:28