3602/2016
Förderung der Clubszene
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/III/3 Vorlagen-Nummer 16.01.2017 3602/2016 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 31.01.2017 Förderung der Clubszene Im Wirtschaftsausschuss am 01.12.2016 und im Finanzausschuss am 19.12.2016 wurde beschlos- sen, dem Vorschlag der Verwaltung bzgl. der Klubförderung 2016 zuzustimmen. Für 2016 stehen 50.000 Euro für die Clubförderung zur Verfügung. Die Stabsstelle für Medien und Internetwirtschaft (III-2), die das Thema federführend betreut, hat in Zusammenarbeit mit dem Referat für Popkultur und Filmkultur (41-26) und dem Verein Klubkomm e.V. folgende drei Bereiche zur Wei- terentwicklung und Unterstützung der Kölner Clubs erstellt: 1) Clubförderung Wie schon in 2015 wäre eine Förderung der technischen Ausstattung in ausgewählten Kölner Clubs und Spielstätten von Nöten, um ihre Attraktivität gegenüber Künstlern und Publikum weiterhin zu ge- währleisten und damit eine zukunftssichere Wettbewerbsfähigkeit zu bewahren. Es geht hier um die unmittelbare Förderung der technischen Begebenheiten in den wirtschaftlich be- triebenen Kölner Spielstätten, die mit einer Kapazität von bis zu 1.000 Besucherinnen und Besuchern mit ihrem innovativem Livemusikprogramm als Kulturorte zu sehen sind, die eine künstlerische Ent- wicklung von Musikerinnen und Musikern, die Verbreitung von Musik und die direkte Begegnung von Künstlern und Publikum konkret ermöglichen. Hierbei ist wichtig, dass die zu fördernden Maßnahmen im Bereich Technik und Infrastruktur mit ei- nem geldwerten Eigenanteil der Clubs erbracht werden – dementsprechend würde auch die Aus- schreibung erfolgen. In allen Fällen dieser Förderung geht es darum, durch die Verbesserungen der Struktur und Technik das bestehende Programmprofil der Spielstätte zu sichern bzw. neue Entwick- lungen zu ermöglichen. Unter den Anträgen würden entsprechend Clubs bevorzugt werden, die 2015 keine größere Technikförderung erhalten haben. 2) Konzept zur Unterstützung lokaler und Nachwuchs-Bands Es soll geprüft werden, ob es für Köln eine sinnvolle Lösung gibt, um durch die Entlastung von Ge- bühren die kulturrelevanten Clubs und Veranstalter zu fördern. Dafür ist die Erarbeitung eines Schlüssels notwendig, um zu ermitteln, welche Entlastung an welcher Stelle sinnvoll ist. Zu diesem Zweck soll vom Klubkomm e.V. ein Konzept erstellt werden, die eine solche Förderung transparent, nachvollziehbar und gerecht macht. Das Vorhaben orientiert sich an ein in Hamburg bestehendes Konzept „Live Concert Account“. Da- nach wird ermöglicht, dass Clubs unter Erfüllung bestimmter Auflagen ihre GEMA-Gebühren (anteilig) bezuschusst bekommen. 2 3) Erstellung eines Leitfadens Clubgründung Der Klubkomm e.V. möchte eine Idee umsetzen, die ebenso die Existenz und den Fortbestand kultu- rell geprägter Clubs und der gesamten Clubstruktur der Domstadt auf Dauer ermöglicht. Mit Themen von der Definition eines Clubs und erste notwendige Maßnahmen bei Clubgründung über Kostenauf- stellungen bis hin zu Zahlen, Fakten und FAQs geben Szenegrößen und Branchenkenner darin einen umfangreichen Einblick in die Materie der Szene. Dabei geht es in erster Linie darum, Neueinstei- gern, aber auch bestehenden Unternehmen ein Kompendium an die Hand zu geben, in dem sie wich- tige Dinge erfahren, wenn es z.B. darum geht, was bei Schwierigkeiten zu tun ist, wie ein optimales Verhalten gegenüber Ämtern und anderen Institutionen funktioniert oder welche wichtigen Punkte bei Gründung eines Live-Musik-Unternehmens zu berücksichtigen sind. Ein solches Werk soll für Köln konzeptioniert werden. Dabei soll auch untersucht werden, in welcher Form diese Clubfibel am meisten Sinn ergibt. Hierbei spielen inhaltliche Punkte wie die Frage des Servicecharakters ebenso eine Rolle wie die Form der Veröffentlichung. Untersucht werden soll auch, ob es sinnvoll sein kann, eine Netz-Plattform oder evtl. eine App, die stetig aktuell gehalten werden, sinnvoll sind oder ein Content-Management-Systems besser ist. Damit könnte auch kommuniziert werden, was im Club passiert und damit entsprechend einen Busi- ness-2-Consumer-Mehrwert geschaffen werden. gez. Berg
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3602/2016
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 16.01.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27