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2474/2025

Benennung einer Planstraße im Baugebiet Senkelsgraben in Köln-Porz-Lind

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 14.08.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 02.09.2025, TOP 6.10

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

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Anlage Plan

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

4251 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/23/235/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 2474/2025 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Benennung einer Planstraße im Baugebiet Senkelsgraben in Köln-Porz-Lind  
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Porz beschließt, die Planstraße, die von der Nibelungenstraße in süd-
östliche Richtung abgeht, nach etwa 70 Metern in südwestliche Richtung abknickt und nach 
etwa 270 Metern in einer Wendeanlage endet, in 
 
Rheingoldweg 
zu benennen, 
oder alternativ in 
Im kleinen Feld 
oder in 
Heuballenweg 
oder in 
Sigrid-Volkmann-Weg 
zu benennen. 
 
 
 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 02.09.2025

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Das Planungsgebiet mit dem Arbeitstitel "Senkelsgraben" befindet sich im Stadtbezirk Porz im 
Stadtteil Porz-Lind. Es wird im Norden begrenzt durch die Nibelungenstraße, im Osten durch 
die bestehende Wohnbebauung nördlich der Straße Auf dem Viertelchen, im Westen durch 
Grünbereiche im Übergang zur Bundesautobahn A 59 und zur Bestandsbebauung Am Linder 
Kreuz und im Süden durch einen Fußweg im Übergang zur Bestandsbebauung Zu den Wie-
sen sowie den Grundstücken der Bestandsbebauung im Übergang zur Wegeverbindung Sen-
kelsgraben. Der südwestliche Eckbereich des Plangebietes schließt die Ausläufer der Straße 
Am Linder Kreuz sowie die südlich angrenzenden Grünbereiche im Übergang zur Bundesau-
tobahn A 59 und zur Bestandsbebauung Am Linder Kreuz ein. 
 
Das städtebauliche Planungskonzept sieht die Realisierung einer Klimaschutzsiedlung gemäß 
den Anforderungen des Leitfadens „100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen“ der 
Energieagentur NRW vor. Demgemäß wird die Anerkennung und Förderung als eine solche 
angestrebt.  
Es sollen ca. 140 Wohneinheiten in Form von Ein- und Mehrfamilienhäusern entstehen. Ne-
ben Geschosswohnungen, einem integrierten Laden für Waren des täglichen Bedarfs und 
Reihenhäusern sollen ein öffentlicher Spielplatz sowie öffentliche Grünflächen realisiert wer-
den.  
 
Die Erschließung des Plangebietes wird von der Nordseite über die vorhandene Nibelungen-
straße vorgenommen. Die innere Haupterschließung des Plangebietes erfolgt über eine L-för-
mige Straße, die im Bebauungsplan als öffentliche Verkehrsfläche mit besonderer Zweckbe-
stimmung Verkehrsberuhigter Bereich festgesetzt wird. Sie führt westlich des Grünzugs am 
Senkelsgraben von der Nibelungenstraße Richtung Süden. Hier knickt sie Richtung Westen 
ab und weitet sich zu einem sogenannten Anger, der eine öffentliche Grünfläche einschließt, 
aus. Sie mündet in einer Wendeanlage im Westen des Plangebiets, die eine Wendemöglich-
keit für Kraft- und Lastfahrzeuge sicherstellt. 
 
Passend zu der Nibelungenstraße schlägt das zentrale Namensarchiv – im Rahmen der Clus-
terbildung - für die neue Planstraße folgende Benennung vor.  
 
Rheingoldweg 
Der Goldschatz, der von den Rheintöchtern bewacht wurde und später den Nibelungen und 
Siegfried gehörte. 
 
Zu den im Süden und Osten bereits vorhandenen Straßennamen könnten auch folgende Be-
nennungsvorschläge passen.

3 
Im kleinen Feld 
Gewannenbezeichnung 
 
Heuballenweg 
Ein Heuballen ist eine zylindrische oder kubische Form von gepresstem, trockenem Gras. 
 
Zudem schlägt das zentrale Namensarchiv noch folgende Benennungen vor, da zur Förde-
rung der Gendergerechtigkeit gemäß der Richtlinien des Rates für die Neu- und Umbenen-
nung von Straße und Plätzen bevorzugt nach Frauen und non-binären Personen zu benennen 
ist, bis Geschlechterparität erreicht ist. 
 
Sigrid-Volkmann-Weg 
Sigrid Volkmann wurde 1931 in Cuxhafen geboren und verstarb am 24.06.2015. Sigrid Volk-
mann machte 1951 ihr Abitur und studierte anschließend in Bonn, Tübingen, Heidelberg und 
Hamburg evangelische Theologie. Nach dem Examen 1956 absolvierte sie ihr Lehrvikariat in 
Porz. Nach dem zweiten Examen erhielt Sigrid Volkmann eine Stelle als Vikarin in Porz. 1963 
wurde Sigrid Volkmann Pastorin und 1975, als Frauen evangelische Pfarrerinnen werden durf-
ten, Pfarrerin. 
 
Anlage Plan

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

980 Zeichen

Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung 
Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung für Gremien, auf die die 
Leitlinien Öffentlichkeitsbeteiligung Anwendung finden, beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei 
Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. 
 
Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. 
Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? 
- Sonstiges 
Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): 
In der Zuständigkeitsordnung der Stadt Köln sowie in den Richtlinien des Rates für die Neu- und 
Umbenennung von Straßen und Plätzen ist eine Öffentlichkeitsbeteiligung nicht vorgesehen. 
 
 
Kontakt 
OB/1 Büro der Oberbürgermeisterin 
OB/12 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
Brückenstraße 5-11 
50667 Köln 
Telefon: 0221 – 221 25044 
E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de 
Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung

Anlage Plan

32 Zeichen

AnlageN
zu benennende Planstraße

Beratungsverlauf (1)

02.09.2025 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 6.10 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2474/2025
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
14.08.2025
Erstellt
07.08.2025 08:56