AN/0632/2022
Aufnahme und Versorgung geflüchteter Menschen aus der Ukraine
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Gem. Dringlichkeitsantrag nach § 12 (Grüne)
5175 Zeichen
Fraktion Bündnis90/Die Grünen CDU-Fraktion SPD-Fraktion Fraktion Die LINKE FDP-Fraktion Volt-Fraktion Die FRAKTION RM Gabrysch (KLIMA FREUNDE) RM Zimmermann (GUT) An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 17.03.2022 AN/0632/2022 Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 17.03.2022 Aufnahme und Versorgung geflüchteter Menschen aus der Ukraine Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller bitten Sie, folgenden Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung des Rates am 17.03. 2022 aufzunehmen. Beschluss: 1. Der Rat begrüßt die Forderung des Deutschen Städtetags, einen Austausch mit der Bundesinnenministerin zur Aufnahme und Versorgung von Geflüchteten aus der Ukraine einzurichten. Eine geregelte Koordination und Verteilung der Geflüch- teten durch Land und Bund sowie eine finanzielle Unterstützung durch Land und Bund sollen gewährleistet sein. Bei dieser Finanzierung sollen auch privat unter- gebrachte Menschen aus der Ukraine berücksichtigt werden. 2. Da viele Kriegsgeflüchtete in der Nähe ihrer Landesgrenze flüchten, ist die Situa- tion in unseren Partnerstädten Katowice (Polen) und Cluj (Rumänien) besonders fordernd. Die Stadt Köln soll deshalb in Abstimmung den beiden Städten und in Zusammenarbeit mit den Kölner Partnerschaftsvereinen diese beiden Partner- städte besonders unterstützen. Der Rat der Stadt Köln unterstützt außerdem die Erklärung „European local and regional governments strongly support their peers in Ukraine“, die bereits von 600 Städten unterzeichnet wurde. 3. Die Stadt Köln strebt eine Projektpartnerschaft mit einer ukrainischen Stadt an. Dazu wird die Oberbürgermeisterin gebeten, Kontakte mit dem ukrainischen Städ- teverband „Association of Ukrainian Cities“ (AUC) zu knüpfen, eine entsprechen- de Projektpartnerschaft für humanitäre Hilfe inhaltlich vorzubereiten und dem Rat so schnell wie möglich einen entsprechenden Beschlussvorschlag vorzulegen. - 2 - Ziel ist es zunächst, Hilfe n in der akuten humanitären Notlage während des Krie- ges bereitzustellen und anzubieten. Mittel - und langfristig streben wir an, dieser Stadt beim Wiederaufbau zu helfen und die Partnerschaft zu einem festen Be- standteil der internationalen Beziehungen der Stadt Köln werden zu lassen. 4. Bei allen Unterbringungs- und Betreuungsmaßnahmen haben Schutz und Sicher- heit insbesondere von Kindern und Jugendlichen oberste Priorität. In Anbetracht der hier ankommenden Kinder und Jugendlichen legt die Stadt Köln ein besonde- res Augenmerk auf: Freizeit- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche in den jeweiligen Unterbringungen. Die Schaffung von Möglichkeiten, dass Kinder und Jugendliche Kinderta- gesstätten und Schulen besuchen können. 5. Die Verwaltung wird gebeten das Auszugsmanagement mit der Koordination der privaten Wohnraumvermittlung zu beauftragen und dem Integrationsrat und dem Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren darzulegen, wie vorhandene Strukturen, wie das Auszugsmanagement oder die Ombudsstelle, für geflüchtete Menschen genutzt und ausgebaut werden können, um etwaigen Missbrauch zu vermeiden. 6. Die Verwaltung wird gebeten dem Integrationsrat und dem Ausschuss für Sozia- les, Seniorinnen und Senioren darzustellen, wie das Beratungsangebot der unab- hängigen Beratungsstellen auf die geflüchteten Menschen aus der Ukraine aus- geweitet werden kann. Begründung: Der russische Angriff auf die Ukraine hat weltweit für Entsetzen gesorgt und wird von fast allen Staaten der Welt geächtet. In der Folge ist laut den Ver einten Nationen die am schnellsten wachsende Fluchtbewegung seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst worden. Die- se trifft zum Glück auf eine Welle der Hilfsbereitschaft. Mit der Errichtung einer Projektpart- nerschaft für humanitäre Hilfe möchte der Rat der Stadt Köln eine schnelle, aber auch nach- haltige Hilfsstruktur schaffen und erste partnerschaftliche Verbindungen mit einer ukraini- schen Stadt aufnehmen. Die Nachbarländer Polen und Rumänien haben bereits einen Groß- teil der bisher Geflüchteten aus der Ukraine aufgenommen. Ein guter, weiterer Ausdruck der Anerkennung dieser Hilfe ist die Unterstützung der Kölner Partnerstädte Katowice und Cluj bei diesen Aufgaben. Begründung der Dringlichkeit: Zurzeit überschlagen sich die Nachrichten zum Kriegsverlauf und über das Fluchtgeschehen. Die Schaffung einer städtesolidarischen Hilfsstruktur, die Hilfsangebote kanalisiert und orga- nisiert, ist dringlich. Mit freundlichen Grüßen gez. gez. gez. Lino Hammer Grüne- Fraktionsgeschäftsführer Niklas Kienitz CDU- Fraktionsgeschäftsführer Mike Homann SPD- Fraktionsgeschäftsführer - 3 - gez. gez. gez. Michael Weisenstein LINKE- Fraktionsgeschäftsführer Ulrich Breite FDP- Fraktionsgeschäftsführer Lucas Sickmöller Volt- Fraktionsgeschäftsführer gez. gez. gez. Michael Hock Die FRAKTION- Fraktionsgeschäftsführer Nicolin Gabrysch Einzelmandatsträgerin KLIMA FREUNDE Thor Zimmermann Einzelmandatsträger GUT
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0632/2022
- Typ
- Gem. Dringlichkeitsantrag § 12 (Grüne)
- Datum
- 17.03.2022
- Erstellt
- 17.03.2022 12:31