Kölner Kulturticket für Studierende und Azubis, hier: Umfrage und Evaluationen sowie weiteres Vorgehen
Mitteilung Ausschuss 0703/2022 vom 04.03.2022
Stand: Am 08.03.2022 im Ausschuss Kunst und Kultur beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Anlage_1_Ticketmodelle
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Anlage 1: Analyse von Ticket- und Preismodellen Der Analyse zugrunde liegt eine Betrachtung des Hochschulumfeldes NRW und der dort vorhandenen Ticketmodelle (Anlage 2) sowie die Wahrnehmung von Kultureinrichtungen, insbesondere Museen, durch Studierende von vier Kölner Hochschulen (Anlage 3).Eine Betrachtung von Hochschulen außerhalb NRWs unterbleibt, denn dort gelten abweichende Rahmenbedingungen in der Hochschulgesetzgebung und der studentischen Selbstverwaltung. Möglichkeiten In NRW verbreitet sind folgende Modelle: - Flatrate: o Beschreibung: ein einheitlicher Pauschalpreis pro Semester (NRW: 1,00 bis 14,30 €) ermöglicht eine unbegrenzte Zahl von Eintritten in Kultureinrichtungen o Anwendung: Flatrate-Modelle kommen zumeist bei Einrichtungen zum Tragen, in denen keine Zugangsbeschränkungen infolge von Aufführungszeiten oder Platzbegrenzung bestehen (also z. B. in Museen oder Ausstellungsorten im Vergleich zu Theatern, Konzerthäusern o.ä.; Ausnahmen: Theater Bochum; Theater Dortmund) o Einschätzung: Das weitverbreitete und bei der Zielgruppe aus dem Bereich von Streaming-Diensten und Telekommunikationsdienstleistungen bekannte System dürfte auf hohe Akzeptanz stoßen. - Rabatte: o Beschreibung: eine begrenzte Anzahl von Tickets pro Aufführung wird von der Kulturinstitution für ein geringes Entgelt zur Verfügung gestellt (Bsp.: Theater Mülheim o Anwendung: Die Rabattierung von Tickets ist bereits jetzt ein probates Verfahren bei Restplatzkontingenten oder aber in Form einer generellen Bereitstellung von Ticketkontingenten zu stark reduzierten Preisen. Es kommt insbesondere bei Einrichtungen der darstellenden Künste zum Einsatz o Einschätzung: Rabattierungsmodelle dieser Art mit begrenztem Zugang sind aus der Kultur, aber auch aus Handel und E-Commerce bekannt und akzeptiert. - Freier Eintritt: o Beschreibung: generell kostenfreie Inanspruchnahme von Leistungen o Anwendung: Die kostenfreie Nutzung von Kultureinrichtungen ist an einigen Theatern zu finden (z.T. kontingentierte Tickets; Bsp.e: Theater Bocholt, Detmold, Krefeld, Mönchengladbach, Wuppertal) o Einschätzung: interessant für Standorte mit geringer Auslastung - Kombimodell: o Flatrate (für Einrichtungen ohne Zugangsbeschränkungen) + stark rabattierte Kontingente o Anwendung: in Orten mit größerem Kulturangebot (als studentisches Kulturticket in Bonn und Münster; als Jahreskarte für Studierende in Düsseldorf) In bestehenden Kulturticketformaten kommen im Untersuchungsgebiet die folgenden Modelle, die die im Ticketing ebenfalls zu finden oder aber denkbar sind, nicht zur Anwendung: - Freemium (kostenfreier Basistarif mit beschränkten Leistungen und weiteren kostenpflichtigen Services) - Abonnements / Subskription (automatisch sich verlängernde Zeit-/Dauertickets, die individuell erworben wurden) - 10+1 Benennung von Practice-Beispielen Von den 54 analysierten Hochschulen in NRW haben 14 ein Kulturticket oder eine Regelung für Studierende, die mehr bietet als die für die Zielgruppen üblichen Rabattierungen. Wieder abgeschafft wurden das Kulturticket in Bochum (TH Agricola), da die Kosten die Erlöse übertroffen haben und zudem die Nachfrage jeweils sehr gering war. Unter den übrigen Modellen ist das Kulturticket Münster am ehesten auf Köln übertragbar (Ausnahme: Integration von Sportveranstaltungen). Die Kombination aus Flatrate (für Museen, Literaturverein, Kunstverein und Akademie) und stark rabattierten Ticketkontingenten (Theater, Filmwerkstatt, Jazz Club, Sporteinrichtungen) deckt eine Reihe unterschiedlicher Institutionen und damit Sparten ab und lässt sich gut mit der Struktur der Kölner Kulturszene vergleichen. Das Bonner Kulturticket arbeitet nach ähnlichen Prinzipien und nutzt zudem eine App für den Vertrieb (https://kulturticket-bonn.de/start). Die Relevanz einer solchen App für Köln ist zu prüfen. An Standorten in Düsseldorf (HHU) und Kleve (Hochschule Rhein-Waal) wird ebenfalls die Einführung eines Kulturtickets diskutiert. In Düsseldorf soll die bereits existierende Art:card student durch ein günstigeres Kulturticket ersetzt werden. Preisgestaltung Studierende sind keine per se sozial schwache Zielgruppe, wohl aber eine preissensible. Da die Einführung eines Kulturtickets auf dem Solidarprinzip beruht, also Nutzer*innen und Nicht-Nutzer*innen gleichermaßen bezahlen, aber unterschiedlich stark profitieren, muss der Preis niedrig sein. In den Vorgesprächen sprachen sich die Vertreter*innen der Kölner AStA- Verbände für einen Basispreis von unter 5,00 € pro Semester als Basistarif aus. Eine vollkommen kostenfreie Variante sollte aus Sicht der Verwaltung nicht in Betracht kommen. Freie Eintritte gelten in den Museen der Stadt Köln für Kinder bis 6 Jahre, Kinder und Jugendliche aus Köln bis 18 Jahre, Schülerinnen und Schülern im Klassenverband und Köln-Pass-Inhaber*innen. Diese Zielgruppen sollten gegenüber Studierenden auch weiterhin Vorteile genießen. Zudem sollte die Möglichkeit der Erweiterung auf nicht-städtische Kultureinrichtungen bestehen, was bei einer kostenfreien Variante schwierig würde. Die Ausweitung eines Kölner Kulturtickets auf die Zielgruppe der Auszubildenden der verschiedenen Branchen (Produktion: ca. 2.300; Handel: ca. 4.300; Dienstleistungsbranche: ca. 13.200) ist kaum zu organisieren. Denn anders als bei den Hochschulen (AStA- Verbände) besteht keine Dachorganisation, über die die Verwaltung oder das Inkasso möglich wäre. Auszubildende haben jedoch Schüler*innen-Status und verfügen auch über einen entsprechenden Ausweis. Da viele Auszubildende über 18 Jahre alt sind, greift für sie die Regelung des freien Eintritts in die Museen nicht. Die Verwaltung schlägt daher vor, in einer Neufassung der Benutzungsordnung für die Museen den Passus „im Klassenverband“ zu streichen. Umsetzung Die Verwaltung schlägt ein iteratives Vorgehen vor: Das Kulturticket sollte gelten für - Studierende mit gültiger Immatrikulationsbescheinigung - Studierende in Austauschprogrammen Es sollte nicht gelten für - Gasthörer*innen - Teilnehmende an einem berufsbegleitenden Weiterbildungsstudium - Frühstudierende Vom Kulturticket ausgenommen sind Premieren, Gastspiele, Sonderveranstaltungen und Events wie die Kölner Museumsnacht. Der Vertrag sollte mindestens drei Jahr gelten. Für Absolvent*innen sollte ein nahtloser Einstieg in andere Subskriptionsmodelle ermöglicht werden. Aus den auf Basis des Solidarprinzips erhobenen Beiträge sollten zielgruppenrelevante Angebote konzipiert und ausgestaltet werden. -
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/4522 Vorlagen-Nummer 04.03.2022 0703/2022 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 08.03.2022 Kölner Kulturticket für Studierende und Azubis, hier: Umfrage und Evaluationen sowie weite- res Vorgehen Der Ausschuss Kunst und Kultur hat in seiner Sitzung am 26.10.2021 die Verwaltung gebeten, 1. alle Ergebnisse der in der Mitteilung beschriebenen Evaluationen und Umfragen zeitnah darzu- stellen. Dies betrifft die „Umfrage mit den AStAs sowie Kooperationsanfragen an weitere mögliche Partner (IHK, Handwerkskammer Köln etc.)“ und die „Ist-Situation im Benchmark mit anderen Kommunen und den Bedarf unterschiedlicher Zielgruppen“. 2. dabei inhaltlich aufzuzeigen, wo es Defizite und somit Handlungsbedarf bezgl. der Entgeltbefrei- ungen / Ermäßigungen für Studierende und Azubis in städtischen Kultureinrichtungen gibt. 3. entsprechend eine Vorlage zur weiteren Umsetzung zu erstellen und der Politik vorzulegen, und zwar in Bezugnahme auf den Antrag der Fraktion der SPD und mit dem Prüfauftrag eines Kulturtickets. Die Verwaltung berichtet im Folgenden zu den ersten Ergebnissen des vorstehenden Auftrags. Ausgangssituation Politik, Verwaltung und Vertreter*innen von Studierenden verschiedener Kölner Hochschulen (AStA- Verbände der Universität zu Köln, der Deutschen Sporthochschule, der Rheinische Fachhochschule, der Hochschule für Musik und Tanz und der Technischen Hochschule Köln) haben gleichermaßen den Wunsch, ein Kundenprogramm einzuführen, das es Studierenden ermöglicht, Kultureinrichtungen der Stadt Köln zu stark reduzierten Preisen zu besuchen, und es den Institutionen ermöglicht, den Studierenden gezielte Informationen zukommen zu lassen, ihre Bedürfnisse genauer kennenzulernen und ein für sie ausgerichtetes Programm anbieten zu können. Lösungsansätze in Kooperation mit den AStA-Verbänden Dies würde auf Grundlage einer vertraglichen Regelung geschehen, die zwischen Stadt Köln und der jeweiligen Hochschule geschlossen würde. In mehreren Gesprächen zwischen Kulturverwaltung und AStA-Verbänden wurden verschiedene Möglichkeiten und Modelle eruiert. Ziel war es, eine gemeinsame Grundlage für die Studierenden aller beteiligten Hochschule zu schaffen. Die fünf genannten AStA-Vereinigungen vertreten in Summe über 90.000 Studierende (UzK 53.000; SpoHo: 6.000; THK: 27.000; RFH: 6.500; HfMT: 1.500). Flan- kiert wurden die Gespräche von einer Studierendenbefragung an den genannten Hochschulen, die die Kulturnutzung von Studierenden zum Thema hatte. Folgende Themen wurden erörtert: 2 - Ticketmodelle (Anlage 1) - Best Practice-Beispiele in NRW (Anlage 2) - Preisgestaltung - Verfahren - Geltungsbeginn, -umfang und -dauer - Vertragsgestaltung - Übertragungsmöglichkeiten Ferner wurden die Gespräche von einer Studierendenbefragung an Hochschulen begleitet, die u.a. die Museumsnutzung von Studierenden zum Thema hatte (Anlage 3). Für die Bühnen und das Gür- zenich-Orchester kann weiterhin auf umfassende Publikumsforschung, die beispielsweise für das Projekt „Einführung eines Kundenbindungssystems“ durchgeführt wurde, zurückgegriffen werden, um sich ein Bild der Wünsche von jungem Publikum zu machen. In die nachstehenden Überlegungen wurden weiterhin einbezogen - bestehende Rabattierungssysteme in Kölner Kultureinrichtungen - weitere Ermäßigungen in Kölner Kultureinrichtungen - Planungen zur zukünftigen Ausgestaltung des Ticketings für die Museen der Stadt Köln Erste Ergebnisse Als Ergebnis der Gespräche, der Befragungen sowie der Betrachtung von vorhandenen Ticketmodel- len in anderen NRW-Städten lässt sich Folgendes zusammenfassen: - Eine Einbindung der Museen der Stadt Köln ist vergleichsweise einfach möglich. Daher sollte dies in einem ersten Schritt erfolgen (Semesterticket für die Museen). - Eine weitere Preisreduktion der derzeit schon niedrigen Eintrittspreise für die Zielgruppe „Stu- dierende“ allein wird kein ausreichender Anreiz sein, um mehr junge Menschen für einen Be- such der Kultureinrichtungen, insbesondere zu bestimmten Veranstaltungsterminen, zu be- geistern. Vielmehr scheint es notwendig, in einen engen Dialog mit der Zielgruppe zu kommen und ein auf sie zugeschnittenes (Rahmen-)Programm anzubieten. - Ebenso sollte ein System eingeführt werden, welches die gesamte Bandbreite der Kölner Kul- tur, also auch der Freien Szene abbilden kann. Hier ist ein reines Rabattsystem kein erfolg- versprechender Ansatz und auch nicht zentral auf den Weg zu bringen. - Keines der untersuchten Ticketmodelle anderer NRW Städte zeigt aus Sicht der Verwaltung eine überzeugende Lösung, die unverändert übernommen werden könnte. Gemeinschaftlich favorisiertes Modell für den Standort Köln Es wird im Einklang mit den Vertretungen der Studierenden der genannten Hochschulen eine vertrag- liche Regelung vorbereitet, die auf dem Solidarprinzip beruht, also die Gesamtheit von Studierenden der jeweiligen Hochschule umfasst. Über die Geltung des Vertrages entscheiden die politischen Gre- mien einerseits und die jeweiligen Studierendenparlamente andererseits. Die Inkraftsetzung kann nach Auskunft der Studierendenvertretungen erst zum Sommersemester 2023 erfolgen. Zugleich ist eine entsprechende Regelung haushaltswirksam und muss daher Bestandteil der Benutzungsord- nung der Museen der Stadt Köln sowie der Ordnungen weiterer Kultureinrichtungen sein und daher städtischerseits in diesem Jahr zur Abstimmung kommen Die derzeitigen Absprachen sehen vor, dass für einen fixen Semesterbeitrag (zur Diskussion steht ein Betrag unter 5 Euro) jede/r Studierende einer der vertraglich angeschlossenen Hochschulen unter- schiedliche Preis-Vorteile genießt. Von Anfang an hätten alle Studierenden damit freien Zugang in die städtischen Museen. Zudem könnten eigens Zugänge zu Sonderveranstaltungen, wie Führungen, Workshops etc., geschaffen werden. Das Angebot dieser Vorteile soll perspektivisch und in enger Abstimmung mit den Studierenden und den Kultureinrichtungen ausgebaut werden. Hierfür sollte eine einmalige Online-Registrierung einge- führt werden. Damit hätten die Kultureinrichtungen die Möglichkeit, den Studierenden gezielte Infor- mationen zukommen zu lassen und ihnen beispielsweise Kartenkontingente für ausgewählte Veran- staltungen anzubieten. Berücksichtigung von Auszubildenden Auszubildende können aufgrund der fehlenden zentralen Erfassung nicht in ein solches Vertragswerk eingebunden werden. Sie haben jedoch den Status von Schüler*innen und könnten diesen daher in 3 den Preissystemen gleichgestellt werden. Alternative: Auszubildende beteiligen sich individuell mit einem Jahresbeitrag und erhalten so dieselben Rabattierungen und Zugang zu Veranstaltungen und Informationen wie Studierende. Nächste Schritte und Ausblick Um die Vorteile für beide Seiten zu definieren und nachhaltig im Sinne eines Audience Development implementieren zu können, beabsichtigt die Verwaltung, zunächst parallel die folgenden Schritte zu unternehmen 1. Abstimmung und Ausarbeitung eines Vertragswerkes zwischen Kulturverwaltung und den ge- nannten Verbänden 2. Erstellung einer Beschlussvorlage zur Einführung eines Kulturtickets. Im Anschluss werden die Vereinbarungen wie folgt umgesetzt, indem 3. eine Beschlussvorlage zur Anpassung der Benutzungsordnung der Museen und entsprechen- den Finanzierungsregelungen zur Abstimmung vorgelegt wird 4. eine Regelung den Studierendenparlamenten der fünf Hochschulen UzK, SpoHo, TH Köln, RFH und HfMT zur Abstimmung vorgelegt wird mit dem Ziel einer Umsetzung ab dem Som- mersemester 2023 5. eine Einbindung in bestehende Ticketsysteme erfolgt 6. Kommunikationsmaßnahmen aufgebaut werden, mittels derer die Kulturangebote für Studie- rende insgesamt an die Zielgruppe vermittelt werden. Ergänzend wird 7. die mögliche Ausweitung des Vertrages auf weitere Hochschulen am Standort Köln geprüft und bei Machbarkeit umgesetzt im Rahmen der dann bestehenden Regelungen Im Rahmen der Digitalstrategien der Kultureinrichtungen werden 8. die Möglichkeiten einer eigenen App oder einer Kooperation mit bestehenden zielgruppenrele- vanten Informationsplattformen geprüft, die sich nahtlos in die bestehenden Systeme integrie- ren lassen müssen. Es wird eine Evaluierung der Maßnahme durchgeführt. Die Kulturverwaltung wird dem Ausschuss regelmäßig berichten. Gez. Charles -
Anlage_2_Best_Practice-Beispiele_in_NRW
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Anlage 2: Hochschulorte in NRW und vorhandene Kulturtickets für Studierende Ein mit dem Kölner Vorhaben vergleichbares Ticket existiert nur in den Hochschulstandorten Bonn und Münster. Für Düsseldorf und Kleve bestehen Überlegungen, ein Kulturticket für Studierende einzuführen. Die meisten Hochschulorte haben jedoch kein semesterbezogenes Kulturticketing, wenngleich an einigen Hochschulen über eine Einführung nachgedacht wird. Ort Hochschule Format Kosten Leistung Beleg Aachen RWTH Aachen nicht vorhanden FH Aachen nicht vorhanden KatHo Aachen nicht vorhanden Alfter Alanus Hochschule nicht vorhanden Bad Münstereifel Fachhochschule für Rechtspflege in NRW nicht vorhanden Bielefeld FH Diakonie Bielefeld nicht vorhanden Uni Bielefeld nicht vorhanden FH Bielefeld Verweis auf ISIC 15,00 pro Jahr ISIC – International Student Identity Card Vergünstigungen unterschiedlicher Art (darunter Museumsbesuche) weltweit http://fh-asta.de/internationaler-studierendenausweis.html https://www.isic.de/de/karten/isic/ Bochum RUB Bochum Flatrate 1,00 pro Semester Freier Eintritt in 1 Einrichtung Schauspielhaus https://studium.ruhr-uni-bochum.de/de/mobilitaet-und- verguenstigungen EBZ Bochum nicht vorhanden Ev. HS Rheinland Flatrate 1,00 pro Semester Wie RUB Bochum HS Bochum nicht vorhanden HfG Bochum Flatrate 1,00 pro Semester Wie RUB Bochum TH Agricola Bochum Ausgelaufen Bonn FWU Bonn Flatrate + Rabatte 3,00 pro Semester Vergünstigter oder freier Eintritt in 10 Einrichtungen Brotfabrik Bühne Bonn, Contra-Kreis-Theater, Euro Theater Central, Haus der Springmaus, Junge Theater Bonn, Pantheon, Theater im Ballsaal, Theater Bonn, Theater Marabu, Veranstaltungen AStA und Theatergemeinde Bonn freier Eintritt in 5 Einrichtungen https://kulturticket-bonn.de/start LVR Landesmuseum, Beethoven-Haus, Dt. Museum, Universitätsmuseum, Ägyptisches Museum HS f Finanzwirtschaft & Mngmt. Bonn Interessiert Brühl Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung Brühl nicht vorhanden FH Rhein/Erft nicht vorhanden Detmold HS f Musik Detmold nicht vorhanden Dortmund ISM Dortmund nicht vorhanden FH Dortmund TU Dortmund Flatrate 1,50 pro Semester Freier Eintritt in 1 Einrichtung Theater Dortmund https://asta-dortmund.de/2019/05/10/theaterflatrate/ Düsseldorf FH Düsseldorf Kulturliste; Art:Card; Kulturticket in Planung Kulturliste: 0,00 € Art:Card: 40,00 € Kulturticket: offen Kulturliste: Vergünstigter Eintritt in unterschiedliche kulturelle Einrichtungen Art:Card: Flatrate für 28 Einrichtungen Akademie-Galerie – Die Neue Sammlung Aquazoo – Löbbecke Museum, Clemens-Sels- Museum, Filmmuseum Düsseldorf, Goethe- Museum, Anton-und-Katharina-Kippenberg- Stiftung, Heinrich-Heine-Institut, Hetjens Museum (Deutsches Keramikmuseum), KIT – Kunst im Tunnel, Kunsthalle Düsseldorf, Kunstpalast und Glasmuseum Hentrich, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Langen Foundation, Mahn- und Gedenkstätte Museum Insel Hombroich, NRW-Forum Düsseldorf, SchifffahrtMuseum im Schlossturm, Skulpturenhalle in Neuss, Stadtmuseum Stiftung Ernst Schneider, Schloss Jägerhof, Stiftung Neanderthal Museum, Stiftung Schloss Dyck, Stiftung Schloss und Park Benrath, Theatermuseum Düsseldorf Kulturticket: günstigere Variante zu Art:Card geplant Kulturliste: https://www.kulturliste-duesseldorf.de/ Art:Card: https://www.duesseldorf.de/kulturamt/kultur- duesseldorf/artcard.html Kulturticket: https://asta.hhu.de/projekte/artcard/ HHU Düsseldorf Kulturticket geplant IST Düsseldorf wie FH D’dorf Kunstakademie Düsseldorf wie FH D’dorf Duisburg Uni Duisburg-Essen Rabatte Kulturticket für 14,30 (pro Semester) Eintritt für 1,00€ Mehrere Kulturstätten in Duisburg und Essen https://asta-due.de/service/kulturticket/ Essen Folkwang UdK Essen Wie Uni Duisburg- Essen Kulturticket für 14,30 (pro Semester) Eintritt für 1,00€ Mehrere Kulturstätten in Duisburg und Essen https://www.folkwang- uni.de/home/hochschule/organisation/gremien/asta/ FAdBK Essen nicht vorhanden Gelsenkirchen Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein- Westfalen Gelsenkirchen nicht vorhanden Westf. Hochschule Kooperation Kooperation Freier Eintritt 1 Einrichtung Stadttheater Bocholt https://www.asta-wh.de/stadttheater-bocholt/ Hagen FernUniversität Hagen nicht vorhanden Hamm Hochschule Hamm- Lippstadt nicht vorhanden - - SRH HS Hamm nicht vorhanden Iserlohn FH Südwestfalen nicht vorhanden Kleve Hochschule Rhein- Waal Einführung geplant Köln CBS Köln FH des Mittelstandes Köln HfMT Köln HSD Köln ISoB Köln KatHo Köln KHKT Köln KHM Köln RFH Köln Univ. zu Köln TH Köln (+ Gummersbach, Leverkusen, Erftstadt) Krefeld Hochschule Niederrhein Theaterflatrate Keine Freier Eintritt: 2 Einrichtungen Theater Krefeld und Mönchengladbach https://www.asta.hn/services/kultur Lemgo TH Ostwestfallen- Lippe Theaterflatrate Keine Freier Eintritt: 1 Einrichtung Landestheater Detmold https://www.asta-detmold.de/index.php/theaterflatrate/ Mülheim Hochschule Ruhr- West Kooperation Anmeldung beim Asta, stellen Tickets aus 5,00 pro Ticket 5,00 pro Ticket: 1 Einrichtung Theater Mülheim an der Ruhr Münster WWU Münster Basis-Flatrate + Erm. Tickets + Kontingente 0,00 € (Teil des Semestertickets) 15 Einrichtungen Freier Eintritt: Kunstverein, Literaturverein, Stadtmuseum, Museum für Lackkunst, Franz-Hintze- Akademie Kostenlose Restplätze und Freikartenkontingente: Theater im Pumpenhaus, Wolfgang Borchert- Theater, Theater Münster im VVK, Einklang – Philharmonie für Alle e.V.; Sportvereine Rabatte: Filmwerkstatt, Jazz Club https://www.asta.ms/kultursemesterticket FH Münster nicht vorhanden Rabatte in versch. Einrichtungen https://www.astafh.de/freizeit-leben-in-muenster-und- steinfurt/#c191 KatHo Münster Geplant PTH Münster k. A. Kunstakademie Münster k. A. Nordkirchen FH für Finanzen nicht vorhanden Paderborn FHdW Paderborn nicht vorhanden THF Paderborn nicht vorhanden Univ. Paderborn nicht vorhanden St. Augustin HS Bonn-Rhein-Sieg Siegen Universität Siegen nicht vorhanden Witten Univ. Witten-Herdecke nicht vorhanden Wuppertal Berg. Univ. Wuppertal Flatrate keine Freier Eintritt: 2 Einrichtungen (Schauspiel, Oper) 10 Tage vorher können 2 „Kulturkarten“ reserviert werden https://www.wuppertaler-buehnen.de/en/wuppertaler- buehnen/tickets/buehne-frei-fuer-studierende/ KiHo Wuppertal Wie Berg. Universität keine HfM Wuppertal Wie Berg. Universität keine -
Anlage_3_Studierendenbefragung_an_Hochschulen
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Anlage 3: Auswertung Studierendenbefragung 2021 Ausgehend von einer gemeinsamen Initiative des Museumsdienstes Köln und verschiedener AStA-Verbände Kölner Hochschulen mit dem Ziel, die Museen für junges Publikum attraktiver zu machen und Kulturnutzung im Allgemeinen zu erhöhen, wurde im Sommer 2020 an vier Kölner Hochschulen (Universität zu Köln, TH Köln, Deutsche Sporthochschule und Rheinische Fachhochschule Köln) eine Stichprobenerhebung durchgeführt. Sie stand in Zusammenhang mit den Überlegungen, wie und zu welchen Konditionen ein Kulturticket für die Zielgruppe eingeführt werden könnte. Ergebnisse Befragt wurden 1816 Studierende, zumeist zwischen 19 und 26 Jahren und zu 62,5% weiblich (männlich: 36%, divers 1,5%). Die meisten der Befragten studierten altersgemäß in den unteren Semestern, wobei die Gruppe der Semester 2 bis 5, also jene in einem Bachelorstudium, ca. 49% ausmachen. Eine weitere signifikante Gruppe befindet sich im 6. Semester, also zu in den frühen Abschnitten eines Masterstudiums. 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500 18 und jünger 19-20 21-22 23-24 25-26 27-28 29-30 31-32 33-34 35-36 37 und älter k.A. Alter der Befragten* 7% 9% 9% 23% 8% 17% 4% 8% 2% 3%2% 8% Semesterzahl* 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 und mehr Die Wahrnehmung der Museen unterscheidet sich von Haus zu Haus sehr stark. Während die drei vom Standardpublikum stark besuchten Einrichtungen WRM, ML und NS DOK bei der Zielgruppe der Studierenden im Fokus stehen, unterscheidet sich das bei den anderen Museen deutlich. Ist die Diskrepanz bei den Werten zum RGM noch aus der (Teil)Schließung des Hauses im Jahr 2019 zu erklären, so sind die Werte bei den Häuern RJM, MAKK und MOK höher als die im Referenzjahr 2019 zu bilanzierenden Durchschnittsbesuche (Referenzjahr = Situation vor der Coronakrise). Insgesamt haben knapp drei Viertel aller Befragten schon einmal eines der Kölner Museen besucht, 26% nicht. Diese Zahl würde außerhalb der pandemiebedingten Restriktionen (monatelange Schließung der Museen in 2020 und 2021) und der gleichzeitig geltenden 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% WRM ML RGM RJM MAKK MOK MSch KSM NS DOK MiQuA keines Von Studierenden besuchte Museen (Mehrfachnennung mgl.)* 22% 27% 5% 9% 10% 2% 4% 9% 11% 1% Gesamtverteilung der Besuche 2019** WRM ML RGM RJM MAKK MOK MSch KSM NS DOK MiQuA u.a. Aussage, dass 48% der Befragten 22 Jahre oder jünger sind, möglicherweise steigen: Viele Studierende hatten keine Möglichkeit zu einem Museumsbesuch. Eine für den Besuchsverlauf und die zukünftige Programmarbeit wichtige Frage ist die nach der Relevanz von Führungen. Auf die Frage, ob für sie die Teilnahme an Führungen wichtig sei, antworten knapp 40% positiv. Dies liegt über der Gesamtstatistik. An städtischen Veranstaltungen in den Museen nehmen im Jahresdurchschnitt ca. 15-16% aller Gäste teil**. Bewertung Die Stichprobe zeigt, dass Studierende aus zumindest vier der Kölner Hochschulen die Museen der Stadt Köln in hohem Maße wahrnehmen. Es kann nicht verwundern, dass die großen Kunstmuseen mit ihren Sonderausstellungen stärker wahrgenommen werden als kleinere Häusern, doch liegt jedes der Kölner Museen bei der Zielgruppe über der durchschnittlichen Gesamtverteilung von Besuchen. Eine spezifische Präferenz in den unterschiedlichen Hochschulen für einzelnen Museen ist aus der Stichprobe nicht abzuleiten. Dies spricht für eine generalisierende Regelung des Zugangs i. S. einer Semesterkarte / eines länger gültigen Tickets für die Studierenden am Hochschulstandort, die neben den fachspezifischen freien Eintrittsregelungen für einzelne Studiengänge (Kunstgeschichte, Archäologie etc.) bestehen sollte. Weiterhin gibt es eine generelle Ermäßigung für Studierende auf den normalen Eintrittspreis. Er sollte für alle gelten, die nicht im Besitz einer Semesterkarte sind. Die Preissensibilität wurde nicht erhoben, spielt aber zukünftig für die finanzielle Ausgestaltung eine entscheidende Rolle. Die offensichtliche Relevanz von Führungen und anderen Veranstaltungen für die Zielgruppe lässt erkennen, dass neben medialen und digitalen Vermittlungszugängen wie Ausstellungsbeschriftungen, Multimediaguides und anderen Web-Applikationen auch das Segment Führungen/ Veranstaltungen zu bespielen und auszubauen ist. * Quelle: Studierendenbefragung 2021, erstellt von den ASten der Universität zu Köln, der TH Köln, der Deutschen Sporthochschule und der Rheinischen Fachhochschule Köln in Kooperation mit Museumsdienst Köln) ** Quelle: Jahresstatistik der Museen der Stadt Köln, 2019, erstellt von Referat für Museumsangelegenheiten der Stadt Köln) bzw. Jahresstatistik des Museumsdienstes Köln, 2019 11% 50% 33% 6% 0% Teilnahme an Führungen* unwichtig eher unwichtig eher wichtig wichtig k.A.
Beratungsverlauf
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08.03.2022
TOP 8.8, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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