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2820/2021

Sachbestandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 9. August 2021

Mitteilung Ausschuss 20.08.2021

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 07.09.2021, TOP 9.1

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Projektstatusbericht

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Mitteilung Ausschuss

495 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer  20.08.2021 
 2820/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 06.09.2021 
Ausschuss Kunst und Kultur 07.09.2021 
 
Sachbestandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(MiQua) - Stand 9. August 2021 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, 
Stand: 9. August 2021, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 - Projektstatusbericht

10031 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 06.09.2021, den Ausschuss Kunst und Kultur am 07.09.2021, 
den Lenkungskreis Verwaltung am 20.09.2021 und den Lenkungskreis Politik am 30.09.2021 
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Rathausplatz
Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit: Juli 2008 bis heute
Bauzeit: 2014 - 2024
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld 
mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, 
ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum 
im Archäologischen Quartier Köln".
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss 09/2008 EB 13 - Sanierung/Reinigung Decke Prätorium (Beauftragung)06/2021
Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011 GT 01.1 - Sanitärtechnik MiQua (Beauftragung) 06/2021
Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017 GT 02.1/03.1 - Heizung-/Kälte-/RLT MiQua (Beauftragung) 06/2021
Baugenehmigung 01/2014 GT 10.1 - Beleuchtung Prätorium (Beauftragung) in Kürze
Baubeginn 07/2015 GT 12.2 - Kompaktschleuse MPZ (Beauftragung) in Kürze
Stahlbetonarbeiten (Ende) 06/2021 MPZ-TGA-06 - Fördertechnik MPZ (Beauftragung) in Kürze
Fertigstellung Bau 09/2024
Nutzungsbeginn 03/2025
Auszug Entwurf neuer Rahmenterminplan (Stand: 08/2021):
09.08.2021
01
Stand:
Index:
1 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 06.09.2021, den Ausschuss Kunst und Kultur am 07.09.2021, 
den Lenkungskreis Verwaltung am 20.09.2021 und den Lenkungskreis Politik am 30.09.2021 
09.08.2021
01
Stand:
Index:
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28%
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten 37,777 Mio. €
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47%
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53%
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. €
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58%
zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42%
Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. €
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. €
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. €
Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73%
zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27%
Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100%
Prognose Gesamtkostensituation:
Stand 09.08.2021
Zahlungsstand= 56,039 Mio. €
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen - Firma MBM (Glas-Metall-Fassade)
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren  - Neuausschreibungen (mind. 7 Gewerke)
8 Bauablauf
9 Vergaberisiko (Baupreisentwicklung und Marktlage)
61,578 Mio. €
32,700 Mio. €
127,000 Mio. €
44,300 Mio. €
32,700 Mio. €
77,000 Mio. €
93,300 Mio. €
33,700 Mio. €
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben 
und bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu 
beachten:
37,473 Mio. €
14,300 Mio. €
51,773 Mio. €
28,878 Mio. €
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
120,0
140,0
Σ 115,0 Mio. €
Projektkosten  
56,039Zahlungs-
stand
115,0 €
11,6 €
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
120,0
140,0
Σ 127,0 Mio. €
Zahlungs-
stand
56,039
Gesamt = Projekt + Risiko
Risiko
Projektkosten
2 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 06.09.2021, den Ausschuss Kunst und Kultur am 07.09.2021, 
den Lenkungskreis Verwaltung am 20.09.2021 und den Lenkungskreis Politik am 30.09.2021 
09.08.2021
01
Stand:
Index:
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Aufgrund der mehrfach verschobenen Fertigstellungstermine des MiQua waren die ausführenden Firmen, vor allem der Stahlbetonarbeiten sowie 
des Stahlbaus nicht mehr an die vertraglich vereinbarten Termine des damals gültigen Terminplans gebunden. Im letzten Jahr liefen intensive 
Gespräche und Verhandlungen mit den Firmen über Beschleunigungsvereinbarungen, die mittlerweile abgeschlossen werden konnten. Mit der 
Firma der Stahlbetonarbeiten konnte im Juli 2019 eine Vereinbarung über neue Termine getroffen werden. Die Verhandlungen mit der Firma für 
den Stahlbau konnten im März 2020 ebenfalls abgeschlossen werden. Die Arbeiten des Stahlbaus laufen derzeit noch hinter dem ursprünglichen 
Zeitplan hinterher. Die Verzögerung wurde im aktualisierten Terminplan berücksichtigt. Gleichwohl wird vom Unternehmer eine Beschleunigung 
der Arbeiten verlangt und mit den Folgegewerken eine parallele Ausführung abgestimmt, um die verlorene Zeit wieder aufzuholen. 
Die derzeitige Terminprognose führt zu einem baulichen Fertigstellungstermin für das Gesamtprojekt zum 09/2024. Somit ergibt sich ein 
Eröffnungstermin in 03/2025 (+6 Monate). Der Terminplan sowie der Bauablauf werden in enger Abstimmung fortlaufend mit den Bauleitungen 
aktualisiert und optimiert. 
Das Risiko wird als "planmäßig" eingestuft. 
Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur 
haushaltsrechtlichen Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 
wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des 
Projektes MiQua sich auf 127,0 Mio. € belaufen. 
Das Entpacken und Restaurieren der Befunde läuft bereits in vielen Bereich nachlaufend zur Sandentnahme. Im Rahmen dieser Maßnahmen 
werden an einigen Stellen die archäologischen Befunde (z.B. Mauerwerksteile) mittels statischer Unterfangungen abgestützt oder Durchbrüche 
für den späteren Parcoursverlauf hergestellt. Die Leistungen für diese Durchbrüche und Unterfangungen wurden am 29.01.2021 und 18.01.2021 
beauftragt. 
Aufgrund der bisherigen Bauzeitverschiebungen im Gesamtprojekt wurden mit 5 Gewerken die Verträge einvernehmlich aufgelöst. Außerdem 
musste eine Vertragsbeziehung aufgrund einer eingetretenen Insolvenz gekündigt werden. Zusätzlich wurde eine Vergabe aufgehoben. Hierdurch 
wurden Neuausschreibungen in 7 Gewerken erforderlich. Die Firmengespräche mit 7 Gewerken verliefen positiv. Hier werden die Verträge 
fortgeführt. Die 7 Neuausschreibungen wurden allesamt neu vergeben. Zuletzt wurden hier die beiden technischen Gewerke Sanitärtechnik sowie 
die bisher getrennten Gewerke Heizungs- und Kältetechnik und Raumlufttechnik beauftragt. Parallel hierzu wurden zuletzt die Gewerke für das 
Prätorium vergeben (siehe hierzu Punkt 2 - Termine). Bei der Maßnahme MPZ sind nahezu alle Ausschreibungen erfolgt. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der noch auszuschreibenden Gewerke 
für Ausbau + Ausstellung. 
Das Risiko wird als "planmäßig" eingestuft. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und 
der Eintaktung der nachfolgenden Gewerke.  
Die Arbeiten des Gewerkes Stahlbetonarbeiten sind abgeschlossen. Die Abnahme mit der Baufirma finden im August 2021 statt. Im Bereich der 
Achse 42 (2. Anschluss an Bestand Prätorium) laufen derzeit die Sandabsaugungsarbeiten unter dem zuletzt erstellten Stahlbetondeckel Nr. 11 a + 
b. Die Sandentnahme im Bereich unter den Deckenfeldern 7 bis 11 läuft derzeit. Unter den Deckeln 1 bis 4 laufen, in enger Abstimmung mit den 
Archäologen, die Vorbereitungen der weiteren Durchbrüche, Unterfangungsarbeiten sowie Parcoursstegerstellung. Im Stahlbau wurde neben 
dem 1. Bauabschnitt auch der 2. Bauabschnitt zu ca. 80 % montiert. Ein Großteil der Rauten des 3. + 4. Bauabschnitts sind bereits ebenfalls 
montiert. In Kürze erfolgt der finale Verguss der Rauten des 1. + 2. Bauabschnittes mit dem Stahlbetonsporn sowie die Betonage der 
Filigrandecken der Ebene 01 + 02. Ab Oktober 2021 starten die Zimmermann- und Dachabdichtungsarbeiten parallel zur weiteren Montage der 
Bauabschnitte 3 + 4 des Stahlbaus. Insgesamt laufen die Arbeiten des Stahlbaus noch hinter dem ursprünglichen Zeitplan hinterher. Die 
Fertigstellung der 4 Bauabschnitte war ursprünglich zum 31.03.2021 geplant und erstreckt sich aktuell bis ca. 12/2021.  
Im Prätorium laufen die Arbeiten am 1. Durchbruch zwischen Prätorium und Archäologischer Zone im Bereich der Achse 41. Parallel hierzu 
wurden  bereits ein Großteil der Metallbauarbeiten erstellt. Es laufen hier nun Trockenbau- und Estricharbeiten sowie Putzarbeiten. Außerdem 
wurde mit den Arbeiten der Sanitär- und Heizungstechnik begonnen. Die Eintaktung der Firmen für die Holzinnentüren und Stahlrahmentüren 
fand ebenfalls statt. 
In Kürze startet die Sanierung und Reinigung der Decke im Prätorium, gefolgt von den Installationen der Stromschienen unterhalb der Decke. 
Im MPZ wurde ein Großteil der Arbeiten abgeschlossen. Es folgen noch Feinmontagen der TGA sowie der Einbau der Türen und der 
Kompaktschleuse an der Sicherheitszentrale. 
Die Arbeiten im Bereich des Innenhofes des Spanischen Baus sind bis auf kleinere Restleistungen abgeschlossen. Es hat mit den ausführenden 
Firmen sowie dem Nutzer des Gastronomiebetriebes Consilium bereits eine Zustandfeststellung nach Fertigstellung stattgefunden. 
3 von 3

Beratungsverlauf (2)

06.09.2021 Bauausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.09.2021 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2820/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
20.08.2021
Erstellt
09.08.2021 14:18