3465/2017
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 und des Lageberichtes für das Wirtschaftsjahr 01.01.2015 - 31.12.2015 des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud
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Anlage I
28587 Zeichen
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JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2015 ERGEBNISRECHNUNG Abweichung Plan / Ist 31.12.15 % Steuern und ähnliche Abgaben Zuwendungen und allgemeine Umlagen Sonstige Transfererträge Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte Privatrechtliche Leistungsentgelte Kostenerstattungen und Kostenumlagen Nicht zahlungswirksame ordentliche Erträge Sonstige ordentliche Erträge Aktivierte Eigenleistungen +4 +++ +++ Personalaufwendungen Versorgungsaufwendungen 0,00 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 2.740.343,42 2.738.000,00| 3.149.519,11 Bilanzielle Abschreibungen 731.120,80 735.000,00 732.993,44 Transferaufwendungen 145.866,24 155.200,00 134.386,08 502.200,0I PIE Ordentliche Aufwendungen 5.229.430,33 5.703.300,00| _5.810.892,44 +107.592,44 Ergebnis der laufenden VRrWERIRIDEERENGKETE 364.296,29| -190.601,00| 340.326,07| +530.927,07 em — on ir Pr 21 Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0,01 0,00 0,00 +0,00 Finanzergebnis = Zeilen 20 und 21 IE Porn BR FR FIR = Zeilen 19 und 22 366.278,98|] -189.801,00| 340.475,48| +530.276,48 FIB-=- ee Bar Bar Bu IB 25 Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 +0,00 EIER BE BE FF BF = Zeilen 24 und 25 om 00 = Fehlbetrag des Wirtschaftsjahres (-) / Überschuss des Wirtschaftsjahres (+) 366.278,98|] -189.801,00| 340.475,48| +530.276,48 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 3 WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2015 FINANZRECHNUNG Ist 1.1. - Abweichung 31.12.15 Plan / Ist 31.12.15 Steuern und ähnliche Abgaben + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.155.525,60 4.484.100,00 4.296.291,11 -187.808,89 + Sonstige Transfererträge 0,00 0,00 +0,00 + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 0,00 0,00 +0,00 + Privatrechtliche Leistungsentgelte 1.186.293,76 965.600,00 1.351.111,60 +385.511,60 + Kostenerstattungen und Kostenumlagen [ 31.700,00 15.265,11 -16.434,89 + Sonstige Einzahlungen 25.143,10 0,00 52.756,77 +52.756,77 + Zinsen und sonstige Finanzeinzahlungen 1.982,69 800,00 149,41 -650,59 +/- Verminderung / Erhöhung privatrechtliche Forderungen und sonstige Forderungen -144.290,08 -287.339,19 -287.339,19 vonau>swum- . Personalauszahlungen 1, "353. 977, 38 4 "572. "900, 00 1. ‚434. 020,59 -138.879,41 - Versorgungsauszahlungen 0,00 0,00 0,00 +0,00 - Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen 3.354.978,50 2.738.000,00 3.109.691,71 +371.691,71 - Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen 0,00 0,00 0,00 +0,00 - Transferauszahlungen 145.866,24 155.200,00 134.386,08 -20.813,92 - Sonstige Auszahlungen 324.860,29 502.200,00 49.123,13 -453.076,87 -/+ Verminderung / Erhöhung Verbindlichkeiten aus Lieferungen /erhaltene Anzahlungen -111.260,80 -140.482,54 -140.482,54 =__Auszahlungen aus Ifd. Verwaltungstätigkeit 5.068.421,61 4.968.300,00) _4.586.738,97 -381.561,03 DE a ERSTER usanes| susmenl oe same = Zeilen 10 und 18) 185.481,05 513.900,00 841.495,84 +327.595,84 Zuwendungen für Investitionsmaßnahmen 131.028,22 +30.500,00 Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlg. 0,00 Einzahlungen aus der Veräußerung von Finanzanlg Einzahlungen aus Beiträgen und Entgelten Sonstige Investitionseinzahlungen Einzahlungen aus Investitionstäti: Auszahlungen für Erwerb Grundstücke /Gebäude Auszahlungen für Baumaßnahmen Auszahlungen für Kunstgegenstände .161, 15.000,00 R +34,508,68 Auszahlungen für Erwerb bewegl. Anlageverm. S 147.000,00 ü -129.432,24 Auszahlungen für Erwerb Finanzanlagen 0,00 Auszahlungen v. aktivierbaren Zuwendungen 0,00 Sonstige Investitionsauszahlungen 0,00 Fir Auszahlungen aus Investitionstätigkeit | _207.459,23] 162.000,00 67.076,44 -94.923,56 ee al zumal sure! suran = Zeilen 25 und 33 -162.000,00 -36.576,44 +125.423,56 SEE Tanne sum] mung] auare = Zeilen 19 und 34 109.050,04| 351.900,00| 804.919,40| +453.019,40 + Aufnahme und Rückflüsse von Darlehen 0,00 +0,00 Tilgung und ar | von Darlehen _ 00 = 00 RT” ‚00 ET 00 | = Saldo aus Finanzierungstätigkeit | aus Finanzierungstätigkeit | _____+000l 00 ln = Zeilen 35 und 38) 109.050,04| 351.900,00| 804.919,40 +453.019,40 [a0 + _Anfangsbestand Finanzmittel 4.278.375,06] _2.003.773,00| 4.387.425,10 +2.383.652,10 DIE: ea aan aunnu ame = Zeilen 39 und 40) .387.425,10 5.192.344,50| +2.836.671,50 >+100,00 >+100,00 >+100,00 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 4 JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 1. JANUAR 2015 BIS 31. DEZEMBER 2015 ANHANG Der Jahresabschluss des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud (im folgenden „Museum“ genannt) als eigenbetriebsähnliche Einrichtung wurde für das Wirtschaftsjahr 1.1. bis 31.12.2015 gemäß 8 18 der Satzung nach der für Eigenbetriebe geltenden Sondervorschrift in 8 27 der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) in Verbindung mit den 88 37 ff. sowie 88 32 ff. der Verordnung über das Haushaltswesen der Gemeinden im Land Nordrhein-Westfalen (Gemeindehaushaltsverordnung NRW — GemHVO NRW) erstellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Ergebnisrechnung, die Finanzrechnung und den vorliegenden Anhang (8 37 Abs. 1 GemHVO NRW). I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Zum 31.12.2015 wurden die Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten und Schulden wie im Vorjahr aufgrund einer Buch- und Beleginventur inventarisiert (88 28, 29 Abs. 1 GemHVO NRW). Vor dem Hintergrund der Verpflichtung, dass trotz der Vereinfachungsregel (Buch- und Beleginven- tur) alle drei Jahre eine körperliche Bestandsaufnahme der Vermögensgegenstände zu erfolgen hat, setzte. das Museum auch in 2015 auf der Grundlage der vorhandenen Inventare seine Aktivitäten fort, sämtliche Kunstbestände ausreichend zu dokumentieren. Dies erfolgte gewohnheitsgemäß in Form der Erfassung neu- er Gemälde, Skulpturen und Grafiken in den Inventarbüchern, nachdem bereits in 2013 eine körperliche Bestandsaufnahme (Inventur) des gesamten Gemälde- und Skulpturenbestands durchgeführt worden war. Alle Ergebnisse werden in einem DV-gestützten Inventarverzeichnis nach aktuellen Standorten erfasst. Im Jahr 2015 wurde ein Gemälde sowie 32 erworbene Objekte der Graphischen Sammlung inventarisiert. Auf eine Erfassung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Zeitwert EUR 60,00 (ohne Umsatzsteuer) nicht überschreiten, wurde verzichtet. Im Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurden die zum 1.7.2008 auf das Museum übertragenen Anlagegüter zu den fortgeführten Zeitwerten, die nach dem 1.7.2008 angeschafften Anlagegüter zu den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Bei den durch Schenkung erworbenen Kunstwerken wurden die Anschaf- fungskosten sachgerecht geschätzt. Der Wertminderung der abnutzbaren Anlagegüter wurde durch planmä- Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 5 Bige lineare Abschreibungen Rechnung getragen, wobei die Nutzungsdauern bzw. Restnutzungsdauern auf der Grundlage einschlägiger Abschreibungstabellen geschätzt wurden. Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben (8 33 Abs. 4 GemHVO NRW). Auf die bilanzierten Kunstgegen- stände wurde keine planmäßige Abschreibung verrechnet, da insoweit kein planmäßiger Werteverzehr ein- tritt. Soweit der Erwerb des Anlagevermögens vor dem 1.7.2008 bei der Stadt und ab dem 1.7.2008 beim Muse- um bezuschusst wurde, wurde auf der Passivseite der Bilanz in entsprechender Höhe ein Sonderposten für erhaltene investive Zuwendungen bilanziert. Der Sonderposten wird in Höhe des Betrages aufgelöst, der den (anteiligen) Abschreibungen auf die bezuschussten Anlagegüter bzw. deren Restbuchwerten im Falle eines Anlagenabgangs entspricht. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Rahmen der Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksich- tigung angemessener Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert (8 35 Abs. 7 GemHVO NRW) bewertet. Letzterer wird bei den Katalogbeständen teilweise aus den Verkaufspreisen abgeleitet. Die privatrechtlichen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind vor dem 31.12.2015 geleistete Ausgaben angesetzt worden, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Stammkapital wurde zu dem in der Betriebssatzung festgelegten Nennwert ausgewiesen. Die allgemeine Rücklage resultiert unverändert aus der Ausgliederung des Museums zum 1.7.2008 in eine eigenbetriebsähn- liche Einrichtung und entspricht dem damaligen Zeitwert aller nicht bezuschussten Anlagegüter sowie aller übrigen Vermögensgegenstände nach Abzug des Stammkapitals und der Schulden (Rückstellungen und Ver- bindlichkeiten) unter Berücksichtigung der Rechnungsabgrenzungsposten. Da das Museum der Stadt für die bei ihm tätigen Beamten vereinbarungsgemäß die jährlichen Zuführungs- aufwendungen aus der Dotierung der Rückstellungen für die Versorgungs- und Beihilfeverpflichtungen er- stattet und davon ausgegangen werden kann, dass diese städtischen Rückstellungen ausreichend bemessen sind und das Museum damit insoweit von künftigen Verpflichtungen freigestellt ist, sind vom Museum in diesem Zusammenhang keine Rückstellungen zu passivieren. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 6 Die Instandhaltungsrückstellungen enthalten im Wesentlichen die Kosten für eine noch ausstehende große Instandhaltungsmaßnahme. Die sonstigen Rückstellungen nach 5 36 Abs. 4 und 5 GemHVO NRW enthalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen sowie drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind vor dem 31.12.2015 eingegangene Einnahmen angesetzt worden, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände, Schulden und der Rechnungsabgrenzungspos- ten im Jahresabschluss zum 31.12.2015 entspricht damit den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des Vorjahres. II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr 1.1. bis 31.12.2015 sind dem nach- folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 7 | Anschaffungskosten ! Stand Zugang Umbu- Abgang Stand 31.12.2014 31.12.2015 | EUR | EDV-Software 26.785,81 26.785,81 geleistete Anzahlungen auf imma- terielle Vermögensgegenstände 372.696,29 372.696,29 Bebaute Grundstücke 35.659.511,97 . Kunstgegenstände 657.009.721,65 n 657.059.230,33 Maschinen und technische Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 693.853.546,13 67.0064] __0o0l 7.702,34| _693.912.920,23 | 1694.253.028,23 67.0764 | _____ 000 7.702,34|_694.312.402,33 Abschreibungen Stand Zugang Zuschreibung Abgang Stand 31.12.2014 31.12.2015 | ER | EUR | EUR [| eur | Eur | EDV-Software 26.206,81 355,00 0,00 0,00 26.561,81 geleistete Anzahlungen auf imma- terielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 IImmat. Vermögensgegenstände 26.206,81 355,00 I 0 on! 26.561,81 Bebaute Grundstücke 5.090.570,97 Kunstgegenstände Maschinen und technische Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.821.433,13 72050 ol 770234] 6.546.369,23 5.847.639,94 732.993,44 | _ 000 7.702,34 6.572.931,04 | Bucherte [| Kennzahlen | Durchschnitt: Durchschnitt- 31.12.2015 31.12.2014 licher Abschrei- licher Rest- b buchwert? | ER | EurRO3 | % [| EDV-Software 224,00 579,00 geleistete Anzahlungen auf imma- nl terielle Vermögensgegenstände 372.696,29 372.696,29 Immat. Vermögensgegenstände 372.920,29 373.275,29 Bebaute Grundstücke 29.923.846,00 30.568.941,00) Kunstgegenstände 657.059.215,00 657.009.710,00 100,00 Maschinen und technische Anlagen 81.729,00 103.227,00 42,31 Betriebs- und Geschäftsausstattung 301.761,00 k 30,15 687.366.551,00 688.032.113,00 I] 687.739.471,29 688.405.388,29 1 Bezüglich der Aussagekraft des Anlagennachweises ist darauf hinzuweisen, dass die abnutzbaren Anlagegüter (mit Ausnahme des Gebäudes) bedingt durch die Erfassung in der Anlagenbuchhaltung mit ihren ursprünglichen Anschaf fungs- und Herstellungskosten und den bis zum 30.6.2008 aufgelaufenen Abschreibungen in den Anlagenspiegel aufgenommen wurden. 2 Zugang Abschreibungen x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.12.2015. ® Restbuchwerte am 31.12.2015 x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.12.2015. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 8 Die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände entfallen auf den zum 31.12.2015 noch unbestimmten Nutzungsvorteil des Museums im Zusammenhang mit der Übernahme der Kosten des Architektenwettbewerbs für den geplanten Erweiterungsbau des Museums, die über das Stifterratskonto des Museums finanziert wurden. Die geleisteten Zahlungen führen zu einem bilanzierungspflichtigen Nutzungs- vorteil für das Museum. Dieser ist auch werthaltig, da der Rat der Stadt Köln im Beschluss vom 28.6.2012 zugesagt hat, die verausgabten Mittel für den Fall der Nichtrealisierung des Erweiterungsbaus wieder dem Stifterratskonto des Museums zuzuführen. Der Zugang bei den Kunstgegenständen entfällt mit TEUR 28 auf ein geschenktes Gemälde, mit TEUR 3 auf geschenkte Grafiken und Zeichnungen sowie mit TEUR 19 auf käuflich erworbene Grafiken und Zeichnun- gen. Im Rahmen der Betriebs- und Geschäftsausstattung entfallen die Zugänge auf eine Kamera sowie Ar- chivregale (TEUR 3), Hardware (TEUR 2), sonstige Ausstattungsgegenstände der Geschäftsausstattung (TEUR 5) sowie geringwertige Anlagegüter (TEUR 8). 2. Vorräte Der Aktivposten Vorräte setzt sich wie folgt zusammen: 31.12.2015 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Kataloge Poster / Plakate Büromaterial sonstige Bestände Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Anlage I, Seite 9 Die Zusammensetzung der Forderungen ergibt sich unter Angabe der Restlaufzeiten aus dem nachfolgenden Forderungsspiegel: Stand davon davon davon Stand 31.12.2015 bis zu 1 Jahr 1-5Jahre |über 5Jahre] 31.12.2014 | eur | eur | eur | eur | ur | Privatrechtliche Forderungen gegenüber dem privaten Bereich 445.197,26 gegenüber dem öffentlichen Bereich Stadt Köln andere Eigenbetriebe sonstiger öffentlicher Bereich 193.061,29 445.197,26 Be 166.301,42 315.121,82 0,00 193.061,29 508.183,11 508.183,11 1 oo 000] 480. 284, 51 953.380,37 953.380,37 ol om 646.585,93 Die privatrechtlichen Forderungen gegenüber dem öffentlichen Bereich betreffen am Bilanzstichtag: Stadt Köln Kämmerei Sonderzuschuss Sanierung RLT-Anlage (Auszahlung nach Abrechnung) Amt der Oberbürgermeisterin Kostenweiterbelastungen Museum Ludwig Kostenweiterbelastungen Amt für Straßen u. Verkehrstechnik Kostenweiterbelastungen sonstige Ämter bzw. Dezernate Stiftung Preußischer Kulturbesitz Fördergelder LVR Landschaftsverband Rheinland Fördergelder sonstiger öffentlicher Bereich Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 10 Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen: Stand 31; Z run Forderungen gegen Finanzamt aus anrechenbaren Steuern im Folgejahr abziehbare Vorsteuer debitorische Kreditoren 4. Liquide Mittel Am Bilanzstichtag 31.12.2015 verfügte das Museum über folgende Bestände an liquiden Mitteln: 31.12.2015 TEUR Bankguthaben Sparkasse KölnBonn, Ifd. Konto 2.950 Sparkasse KölnBonn, Geldmarktkonto Bankguthaben SR Sparkasse KölnBonn, Ifd. Konto Sparkasse KölnBonn, Festgeldkonten Bei den Bankguthaben SR handelt es sich um Guthaben in der Inhaberschaft des Museums, die diesem vom Stifterrat des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud zugewiesen wurden. Die Verwendung der Mittel erfolgt grundsätzlich nur in Abstimmung mit den Förderern auf der Grundlage der Verwendungsentscheidun- gen in den Sitzungen des Stifterrats. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 11 5. Aktive Rechnungsabgrenzung Folgende, für das Wirtschaftsjahr 2016 vorausbezahlte Aufwendungen wurden per 31.12.2015 als aktive Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt: 31.12.2015 117 6 Personalkosten 18 übrige 4 145 6. Eigenkapital Das Eigenkapital des Museums setzt sich am Bilanzstichtag 31.12.2015 wie folgt zusammen: 31.12.2015 Vom Rat der Stadt Köln laut Satzung zur Verfügung gestelltes Stammkapital Allgemeine Rücklage Gewinnvortrag Jahresüberschuss des Wirtschafts- jahres 1.1. bis 31.12.2015 Der Vortrag des Bilanzgewinns zum 31.12.2015 in Höhe von TEUR 1.129 ergibt sich aus dem Gewinnvortrag der beiden Vorjahre (TEUR 763) zuzüglich des Jahresüberschusses 2014 (TEUR 366). Über die Verwendung der Jahresergebnisse 2013 und 2014 lag im Zeitpunkt der Aufstellung dieses Anhangs noch kein Beschluss des Rates vor. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 12 7. Sonderposten für erhaltene investive Zuwendungen Der Sonderposten entwickelte sich im Wirtschaftsjahr 2015 wie folgt: Stand Zugang | Auflösung Stand 31.12.2014 31.12.2015 TEUR Sonderposten für erhaltene investive Zuwendungen 604.243 603.966 Die Zugänge beim Sonderposten entfallen mit TEUR 28 auf die Schenkung eines Gemäldes und mit TEUR 2 auf Schenkungen von Grafiken und Zeichnungen. 8. Rückstellungen Die Entwicklung der Rückstellungen im Wirtschaftsjahr 2015 stellt sich wie folgt dar: 31.12.2014 nahme 31.12.2015 TEUR Instandhaltungsrückstellungen Fee EBEER a im Bereich der Wechselausstellung Sanierung der RLT-Klimaanlage Die Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen betreffen Instandhaltungsmaßnahmen am Betriebs- Sonstige Rückstellungen nach 8 36 Abs.4/5 GemHVO NRW Personalverpflichtungen Kosten Erstellung und Prüfung Jahresabschluss Fluchtfenster zur Sicherung des zweiten Rettungsweges ausstehende Eingangsrechnungen ausstehende Beiträge gebäude Obenmarspforten. Die Personalverpflichtungen umfassen Rückstellungen für ausstehenden Urlaub, Überstundenvergütungen, Leistungsentgelt, Abfindungen sowie sonstige abzugrenzende Personalrisiken. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 13 9. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 31.12.2015 unter Angabe der Restlaufzeiten lässt sich dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel entnehmen: Stand davon davon davon Stand 31.12.2015 bis zu1Jahr | 1-5Jahre | über 5 Jahre | 31.12.2014 I EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | andere Eigenbetriebe 174.098,18 174.098,18 BE 423.186,42 sonstiger öffentlicher Bereich 90,00 90,00 543.875,02| 543.875,02] o,00l 1.017.426,77| 0,00 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem privaten Bereich 473.551,75 473.551,75 gegenüber dem öffentlichen Bereich Stadt Köln 369.686,84 369.686,84 Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber dem privaten Bereich gegenüber dem öffentlichen Bereich Stadt Köln 403.246,89 403.246,89 35.915,15 35.915,15 0,00 0,00 ‚917, 439.162,04|_ 439.16204] 0000,00] 212.895,38 1.456.588,81| 1.456.588,81 ol 000 1.089.839,61 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 14 Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem öffentlichen Bereich entfallen auf folgende städtische Dienststellen der Stadt bzw. städtische Eigenbetriebe: 31.12.2015 städtische Dienststellen Kämmerei Personalamt Rechnungsprüfungsamt Zentrale Dienste Rechts- und Versicherungsamt Museumsdienst der Stadt Köln I Bildarchiv städtische TE A TTTT sonstiger öffentlicher Bereich u Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus der Abgrenzung von noch nicht zweckent- sprechend verwendeten Mitteln des Sonderausstellungsetats Corboud (TEUR 394), Verbindlichkeiten gegen- über der Kämmerei der Stadt Köln aus Umsatzsteuer (TEUR 36), Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern (TEUR 3) sowie sonstige Posten i.H.v. TEUR 6. 10. Passive Rechnungsabgrenzung Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden folgende für zukünftige Wirtschaftsjahre vorvereinnahm- 31.12.2015 te Erträge abgegrenzt: Zuschüsse zu Ausstellungen / Projekten Bezirksregierung Köln Stiftung Preußischer Kulturbesitz LVR Landschaftsverband Rheinland Fritz Thyssen Stiftung Gerda Henkel Stiftung Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 15 III. ERLÄUTERUNGEN ZUR ERGEBNISRECHNUNG Die Zuwendungen und allgemeine Umlagen setzen sich wie folgt zusammen: I ee | | TEUR_| TEUR | Zuwendungen und Zuschüsse für laufende Zwecke Betriebskostenzuschuss Stadt Köln Sponsoring "Werner Herzog & Hercules Segers: Seelenlandschaften" Fördergelder Land NRW "Schalcken - Gemalte Verführung" "Kathedralen" "Gerrit van Honthorst: Anbetung der Hirten" "Meister des Kirchsahrer Altars” Stiftung Preußischer Kulturbesitz Forschungsprojekt "Die Erwerbungen der Gra- phischen Sammlung des Wallraf-Richartz- Museums zwischen 1933 - 1945" Kunststiftung NRW "Werner Herzog & Hercules Segers: Seelenlandschaften" Ernst von Siemens Kunststiftung: "Schalcken - Gemalte Verführung" "Kathedralen" LVR - Dezernat Kultur und Landschaftliche Kulturpflege "Provenienz - Macht - Geschichte" Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: Sanierung der Innnen- und Hallenbeleuchtung Gerda Henkel Stiftung " Fragen an Palmyra" Fritz Thyssen Stiftung für Wirtschaftsförderung Tagung "Schalcken - Gemalte Verführung Forschungsprojekt "Altkölner Malerei" Spenden Erträge aus der Auflösung von Sonderposten aus Zuwendungen 307 4.448 Der vom Rat der Stadt Köln am 5.2.2015 für das Wirtschaftsjahr 2015 beschlossene Betriebskostenzuschuss in Höhe von TEUR 4.375 wurde um den noch nicht zahlungswirksamen Zuschussanteil für die Sanierung der RLT-Anlagen (TEUR 297) und einen Konsolidierungsbeitrag des Museums (TEUR 21) reduziert. Der Betriebs- kostenzuschuss schließt den zweckentsprechend verwendeten Zuschussanteil für Sonderausstellungen und Projekt aus 2015 in Höhe von TEUR 200 sowie aus dem Vorjahr (TEUR 15) ein. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 16 Die privatrechtlichen Leistungsentgelte umfassen folgende Posten: I un = Mieten und Pachten Miete / Nebenkosten Bistro Miete / Nebenkosten Buchladen Erträge Veranstaltungsgeschäft Erträge aus Verkauf Kommissionen Buchladen sonstige Verkaufserlöse Sonstige privatrechtliche Leistungsentgelte Erlöse Ständige Sammlung Erlöse Ausstellungen / Projekte Sonderausstellung "Kathedralen" Sonderausstellung "Schalcken - Gemalte Verführung" Sonderausstellung "Werner Herzog & Hercules Segers: Seelenlandschaften"” Sonderausstellung "Geheimnisse" Audioguides / Führungen Ausstellungsgebühren The Hankook Ilbo Cultural Project Center, Korea / Hata Stichting Foundation, Japan "Cezanne and Impressionist Landscape" Salzburg Museum GmbH "Von Mensch zu Mensch" Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen betreffen: | er on I TEUR | TEUR | TEUR [| % | wwehn#» Erträge aus Kostenerstattungen Kostenerstattung Museumsnacht 6 -2 Kostenerstattung Festnetzverbindung/Netzanschluss 6 1 erstattete Personalkosten 0 +3 diverse Erträge aus Kostenerstattungen 17 „14 BER Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 17 Die übrigen ordentlichen Erträge entfallen auf nicht zahlungswirksame Erträge aus der Auflösung von Rück- stellungen (TEUR 108), die Ausbuchung von Verbindlichkeiten (TEUR 19) sowie andere sonstige ordentliche Erträge (TEUR 34). Bei den Aufwendungen des Wirtschaftsjahres 2015 entfallen die Personalaufwendungen in voller Höhe auf Dienstaufwendungen und dabei auf die folgenden Einzelposten: 2015 | 2014 Veränderung LTEUR | % | Gehälter Angestellte -5 Grundbezüge Beamte Aufwand aus der Veränderung von Personalrückstellungen 16| +32] >+100,00 ‚Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung ‚Arbeitgeberanteile zur Versorgungskasse Erstattung von städt. Aufwendungen aus der Zufüh- rung zu Pensions- / Beihilferückstellungen Beihilfen Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 18 Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen umfassen folgende Posten: a Ba Unterhaltung Grundstück, Gebäude und bauliche Anlagen Unterhaltung des beweglichen Vermögens Unterhaltung technische Anlagen Unterhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattung Bewirtschaftung Grundstück, Gebäude und bauliche Anlagen Energiekosten (Strom, Gas, Wasser) Reinigungskosten Grundbesitzabgaben Kostenerstattung an Dritte aus laufender Verwaltungstätigkeit ‚Aufwendungen für sonstige Sachleistungen ‚Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen Bewachungsleistungen EDV-Fremdleistungen Transporte Rechts- und Beratungskosten / Prüfungskosten Aufwendungen für ARRENEEN und Projekte Die Zusammensetzung der bilanziellen Abschreibungen ist dem Anlagengitter zu entnehmen (vgl. Abschnitt 2.4): Die Transferaufwendungen umfassen innerstädtische Kostenbelastungen des Museumsdienstes (TEUR 99), des Rechnungsprüfungsamtes (TEUR 4), des Personalamtes (TEUR 20), des Rechts- und Versicherungsam- tes (TEUR 2), der Zentralen Dienste (TEUR 5) sowie der Kämmerei für Steuerberatungsleistungen (TEUR 4). Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 19 Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: EEE nn Sonstige Personal- und Versorgungsaufwendungen Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Rechten und Diensten Geschäftsaufwendungen Bürobedarf Druck-, Vervielfältigungskosten Zeitschriften, Fachliteratur Porto Kommunikation Gebühren, Beiträge Werbung und Öffentlichkeitsarbeit Nebenkosten des Geldverkehrs sonstige Aufwendungen für Beiträge und Sonstiges sowie Wertkorrekturen Versicherungsbeiträge Betriebliche Steueraufwendungen Andere sonstige ordentliche Aufwendungen Die Finanzerträge beinhalten Zinserträge, die mit der Anlage von Tages- und Termingeldern erzielt wurden. IV. SONSTIGE ANGABEN Für die aktiven Mitglieder der Betriebsleitung wurden vom Museum im Wirtschaftsjahr 2015 folgende Bezüge aufgewendet: Aktive Mitglieder der Betriebsleitung: Susanne Laugwitz-Aulbach (1. Betriebsleiterin) Dr. Marcus Dekiert (geschäftsführender Betriebsleiter) Ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 20 Für Mitglieder des Betriebsausschusses wurden keine Bezüge aufgewendet. Die Angaben zu den Mitgliedern der Betriebsleitung und des Betriebsausschusses gemäß 8 24 Abs.1 EigVO NRW i.V.m. 8 285 Nr.10 HGB sind dem Lagebericht des Museums für 2015, Abschnitt I.1., zu entnehmen. Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen des Museums betragen unverändert TEUR 1 p.a. Köln, den 29. September 2017 sa Laugwitz-Aulbach r— /Dr. Marc6$ Dekiert 1. Betriebsleiterin / Kulturdezernentin geschäftsführender Betriebsleiter / Museumsdirektor
Anlage III
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AnlagezL- Bestätigungsvermerk Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Ergebnisrechnung und Finanzrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud der Stadt Köln, Köln, für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen landesrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach $ 317 HGB und 8 106 GO NRW unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch- führung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkennt- nisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Köln, den 6. November 2017
Anlage IV
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Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage IV VORSCHLAG ÜBER DIE VERWENDUNG DES JAHRESÜBERSCHUSSES DES WIRTSCHAFTSJAHRES VOM 1.1.2015 BISZUM 31.12.2015 Die Betriebsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Wirtschaftsjahres vom 1.1.2015 bis zum 31.12.2015 wie folgt zu verwenden: Verrechnung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 340.475,48 mit dem Gewinnvor- trag in Höhe von EUR 1.128.927,45. Vortrag des Bilanzgewinns in Höhe von EUR 1.469.402,93 auf neue Rechnung. Das Eigenkapital des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln stellt sich nach Ergebnisverwen- dung wie folgt dar: EUR 1.1 Stammkapital 25.000,00 1.2 Allgemeine Rücklage 86.075.895,44 1.3 Gewinnvortrag 1.469.402,93 87.570.298,37 kön,den 29 September 2017 be r. MarcuS Dekiert 1. Betriebsleiterin / Kulturdezernentin nn der Betriebsleiter / Museumsdirektor
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/4510 Vorlagen-Nummer 3465/2017 Freigabedatum 04.12.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2015 und des Lageberichtes für das Wirtschaftsjahr 01.01.2015 - 31.12.2015 des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat stellt gemäß § 5 Abs. 1 c der Betriebssatzung der Stadt Köln für das Wallraf -Richartz- Museum & Fondation Corboud in Verbindung mit § 26 Abs. 2 EigVO NRW den mit einem unei n- geschränkten Bestätigungsvermerk vom 06.11.2017 der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Nawrot & Partner GmbH, Köln, versehenen Jahresabschluss zum 31.12.2015 sowie den Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 01.01.2015 bis 31.12.2015 fest. 2. Der Jahresüberschuss des Wirtschaftsjahres vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015 in Höhe von EUR 340.475,48 wird unter Einschluss des Gewinnvortrags in Höhe von EUR 1.128.927,45 auf neue Rechnung vorgetragen. 3. Der Betriebsleitung wird Entlastung erteilt. 4. Dem Betriebsausschuss wird Entlastung erteilt. Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 05.12.2017 Finanzausschuss 18.12.2017 Rat 19.12.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung Die Betriebsleitung des Wallraf -Richartz-Museums & Fondation Corboud fasst den geprüften Jahres- abschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2015 wie folgt zusammen: Ergebnisentwicklung 2015 Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wurde das Wirtschaftsjahr 2015 mit einem Überschuss in H ö- he von TEUR 340 (im Vorjahr in Höhe von TEUR 366) abgeschlossen. Das Jahresergebnis entwickelte sich wie folgt: Ist 2014 Ist 2015 Abweichung Ist 2014 Ist 2015 Abweichung TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.448 4.618 +170 4.066 4.231 +165 Privatrechtliche Leistungsentgelte 1.081 1.358 +277 589 570 -19 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 29 15 -14 22 12 -10 Sonstige ordentliche Erträge 36 160 +124 36 161 +125 Ordentliche Erträge 5.594 6.151 +557 4.713 4.974 +261 Personalaufwendungen 1.372 1.461 +89 1.372 1.456 +84 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 2.741 3.150 +409 1.860 1.978 +118 Bilanzielle Abschreibungen 731 733 +2 731 733 +2 Transferaufwendungen 146 134 -12 146 134 -12 Sonstige ordentliche Aufwendungen 240 333 +93 240 333 +93 Ordentliche Aufwendungen 5.230 5.811 +581 4.349 4.634 +285 Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit 364 340 -24 364 340 -24 Finanzergebnis 2 0 -2 2 0 -2 Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis 366 340 -26 366 340 -26 inkl. Sonderausstellungen ohne Sonderausstellungen Der Anstieg der Erträge aus Zuwendungen und allgemeinen Umlagen um TEUR 165 ist im Wesentl i- chen auf einen gegenüber dem Vorjahr erhöhten Betriebskostenzuschuss (TEUR +181) zurückzufüh- ren. Die um TEUR 125 gestiegenen sonstigen ordentlichen Erträge entfallen nahezu ausschließlich auf Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen. Insgesamt überstiegen die b e- trieblichen Erträge des Museums in 2015 die Vorjahreserträge um TEUR 261 bzw. 5,5%. Im Bereich der Aufwendungen lagen die Personalaufwendungen als Folge höherer Rückstellungsz u- führungen um TEUR 84 über dem Vorjahr. Der Anstieg der Aufwendungen für Sach - und Dienstleis- tungen (TEUR +118) entfällt vor allem auf den Unterhalt für die Gebäude und bauliche Anlagen (TEUR +58) sowie Aufwendungen für Personalüberlassungen und sonstige in Anspruch genommene Dienstleistungen (TEUR +81), denen Kosteneinsparungen u.a. im Bereich der Geb äudebewirtschaf- tung (TEUR -44) gegenüberstehen. Insgesamt überstiegen die betrieblichen Aufwendungen des M u- seums in 2015 die Vorjahresaufwendungen um TEUR 285 bzw. 6,6%. Damit reduzierte sich das Jahresergebnis des Museums für 2015 gegenüber dem Vorjahr i nsgesamt um TEUR 26 bzw. 7,1% auf TEUR 340. 3 Vermögenslage 2015 Die Vermögens- und Kapitalsituation des Museums zum 31.12.2015 stellt sich zusammengefasst wie folgt dar: Aktiva Passiva 31.12.2014 31.12.2015 31.12.2014 31.12.2015 TEUR TEUR TEUR TEUR Anlagevermögen 688.406 687.740 Eigenkapital 87.230 87.570 Umlaufvermögen 5.178 6.251 Sonderposten 604.242 603.966 Rechnungsabgrenzung 175 145 Rückstellungen 1.020 992 Verbindlichkeiten 1.090 1.457 Rechnungsabgrenzung 177 151 693.759 694.136 693.759 694.136 Finanzlage 2015 Die Finanzlage des Museums entwickelte sich in 2015 wie folgt: 2015 TEUR Anfangsbestand Finanzmittel 4.387 Einzahlungsüberschuss aus lfd. Verwaltungstätigkeit 841 Auszahlungsüberschuss aus Investitionstätigkeit -36 Endbestand liquide Mittel per 31.12.2015 5.192 Im Rahmen der Verwaltungstätigkeit des Museums reichten die laufenden Einzahlungen auch im Wirtschaftsjahr 2015 (TEUR 5.428) aus, um die laufenden Auszahlungen (TEUR 4.587) abzudecken, sodass sich ein finanzwirtschaftlicher Überschuss in Höhe von TEUR 841 einstellte. Für Investitionen wurden dabei in 2015 insgesamt TEUR 67 - und damit TEUR 95 weniger als geplant - verausgabt; davon wurden TEUR 31 bezuschusst, wobei es sich ausschließlich um ges chenkte Kunstgegenstän- de handelt. Der Saldo aus Investitionstätigkeit betrug somit TEUR -36. Insgesamt hat das Museum im Wirtschaftsjahr 2015 damit einen Finanzmittelüberschuss in Höhe von TEUR 805 erwirtschaftet, welcher der Veränderung des Finanzmittelb estandes in der Bilanz zum 31.12.2014 (TEUR 4.387) und zum 31.12.2015 (TEUR 5.192) entspricht. Bei der Beurteilung des frei verfügbaren Liquiditätsbestands zum 31.12.2015 in Höhe von TEUR 4.237 (ohne die Mittel des Sti f- terrates) ist weiterhin zu berücksich tigen, dass liquiditätsbelastende Maßnahmen im Zusammenhang mit den im Rahmen der Ausgliederung von der Stadt übernommenen Instandhaltungsverpflichtungen mit einem Restvolumen von rd. TEUR 454 in 2015 noch nicht durchgeführt wurden. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass die liquiden Mittelbestände zum Teil aus den nicht auszahlungswirksamen A b- schreibungen auf das Museumsgebäude angespart wurden. Um hier einen Substanzverzehr zu ve r- meiden, müssten diese Mittel vom Museum für künftige Reinvestitionen vorgehalten werden. 4 Voraussichtliche Entwicklung 2016 Vor dem Hintergrund des am 28.6.2016 vom Rat beschlossenen Wirtschaftsplans für 2016 zeichnet sich für dieses Wirtschaftsjahr ein negatives Jahresergebnis in Höhe von rd. TEUR 100 ab. Die g e- plante Ertragslage 2016 stellt sich im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2015 wie folgt dar: Ist 2015 Plan 2016 Abwei- chung TEUR TEUR TEUR Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.618 4.769 +151 Privatrechtliche Leistungsentgelte 1.358 1.164 -194 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 15 17 +2 Sonstige ordentliche Erträge 160 0 -160 Ordentliche Erträge 6.151 5.950 -201 Personalaufwendungen 1.461 1.642 +181 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 3.150 2.983 -167 Bilanzielle Abschreibungen 733 734 +1 Transferaufwendungen 134 180 +46 Sonstige ordentliche Aufwendungen 333 512 +179 Ordentliche Aufwendungen 5.811 6.051 +240 Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit 340 -101 -441 Finanzergebnis 0 1 +1 Ordentliches Ergebnis 340 -100 -440 Außerordentliches Ergebnis 0 0 +0 Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis 340 -100 -440 Im Rahmen dieser Ergebnisplanung hat das Museum in 2016 u.a. folgende Sonderausstellungen und Projekte geplant und zwischenzeitlich realisiert: „Schalcken: Gemalte Verführung“ (25.9.2015 – 24.1.2016), „Provenienz macht Geschichte“ (6.11.2015 – 31.1.2016; Graphisches Kabinett), „Ein vergessenes Meisterwerk - Das Antwerpener Altarbild der Kölner Kreuzbrüder“ (18.3.2016 – 12.6.2016), „Von Dürer bis van Gogh“ (23.9.2016 – 29.1.2016), „Palmyra – Was bleibt ?“ (26.2.2016 – 8.5.2016), „Das Gedächtnis, die Stadt und die Kunst“ (20.5.2016 – 14.8.2016; Graphisches Kabinett), „Zwischen Disegno und Design“ (2.9.2016 – 20.11.2016; Graphisches Kabinett), „Girolamp Troppa“ (2.12.2016 – 12.3.2017; Graphisches Kabinett) sowie „Republik der Kinder“ (20.4.2016 – 21.5.2017). Insgesamt wird für den Ausstellungs - und Projektbereich in 2016 erneut ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt, das sich wie folgt entwickeln soll: Ist 2015 Plan 2016 Abwei- chung TEUR TEUR TEUR Zuwendungen und allgemeine Umlagen 386 453 +67 Privatrechtliche Leistungsentgelte 788 543 -245 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 4 0 -4 Sonstige ordentliche Erträge 0 0 +0 Ordentliche Erträge 1.178 996 -182 Personalaufwendungen 6 86 +80 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 1.172 906 -266 sonstige Aufwendungen 0 4 +4 Ordentliche Aufwendungen 1.178 996 -182 Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich 0 0 +0 5 Der um die Erträge und Aufwendungen des Sonderausstellungs - und Projektbereichs bereinigte Ve r- gleich des Wirtschaftsplans 2016 mit dem Ist-Ergebnis 2015 stellt sich danach wie folgt dar: Ist 2015 Plan 2016 Abwei- chung TEUR TEUR TEUR Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.231 4.394 +163 Privatrechtliche Leistungsentgelte 570 545 -25 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 12 14 +2 Sonstige ordentliche Erträge 161 0 -161 Ordentliche Erträge 4.974 4.953 -21 Personalaufwendungen 1.456 1.556 +100 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 1.978 2.076 +98 Bilanzielle Abschreibungen 733 734 +1 Transferaufwendungen 134 180 +46 Sonstige ordentliche Aufwendungen 333 508 +175 Ordentliche Aufwendungen 4.634 5.054 +420 Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit 340 -101 -441 Finanzergebnis 0 1 +1 ordentliches Ergebnis 340 -100 -440 außerordentliches Ergebnis 0 0 +0 Jahresergebnis Museumsbetrieb 340 -100 -440 Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich 0 0 +0 Jahresergebnis gesamt 340 -100 -440 Auf der Grundlage des Wirtschaftsplans für 2016 ist im Bereich der Zuwendungen und allgemeinen Umlagen ein Ertragszuwachs um TEUR 163 zu verzeichnen, der im Wesentlichen auf eine Erhöhung des Betriebskostenzuschusses um TEUR 133 und einen Anstieg der Fördergelder (TEUR +46) bei gleichzeitigem und Rückgang der Spenden (TEUR -16) zurückzuführen ist. Im Bereich der sonstigen ordentlichen Erträge (TEUR -161) entfallen in der Planungsrechnung die im Vorjahr angefallenen E r- träge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 127) sowie sonstige nicht planbare Erträge (TEUR 34). Insgesamt fallen die kalkulierten ordentlichen Erträge des Museumsbetriebs damit um TEUR 21 (= 0,4%) geringer aus, als die Vorjahreserträge. Im Bereich der Aufwendungen ist mit einer Erhöhung der Pers onalaufwendungen um TEUR 100 s o- wie einem Anstieg der Aufwendungen für Sach - und Dienstleistungen (TEUR +98) vor allem im B e- reich der Gebäudebewirtschaftungskosten (TEUR +73) zu rechnen. Die erwartete Erhöhung der sonstigen ordentlichen Aufwendungen (TEUR +175) ist maßgeblich auf gestiegene Versicherungsbei- träge (TEUR +190) zurückzuführen. Insgesamt würden damit die ordentlichen Aufwendungen des Museumsbetriebs deutlich (TEUR +420 bzw. +9,1%) über den Vorjahresaufwendungen liegen. Nachdem das Wirtschaftsja hr 2015 mit einem bilanziellen Überschuss in Höhe von TEUR 340 abg e- schlossen werden konnte, der zu einem Bilanzgewinn per 31.12.2015 in Höhe von TEUR 1.469 füh r- te, würde das Wirtschaftsjahr 2016 mit dem Planergebnis in Höhe von TEUR -100 diesen Bilanzg e- winn entsprechend reduzieren. Für die nähere Zukunft (2017 – 2019) werden nach aktuellem Kenntnisstand unter anderem durch die nach wie vor bestehende grundsätzliche Kürzung des Betriebskostenzuschusses negative Jahrese r- gebnisse prognostiziert. Dadurch beste ht zwar noch keine existenzielle Gefährdung der Vermögens - und Finanzlage des Museums, da das Museum - vor allem wegen der von der Stadt übertragenen hochwertigen Kunstbestände - über ein recht hohes Eigenkapital (per 31.12.2015 TEUR 87.570) und zusätzlich über eine gute Liquiditätsausstattung (per 31.12.2015 TEUR 5.192) verfügt. Mittel - und langfristig muss jedoch ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt werden, da ansonsten die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Museums z.B. dahingehend beeinträchti gt wäre, dass die notwend i- gen liquiden Mittel für Instandhaltungsmaßnahmen und Ersatzbeschaffungen fehlen. 6 Die Betriebsleitung weist deshalb nachdrücklich darauf hin, dass weitere Einsparmaßnahmen dort an ihre Grenzen stoßen, wo sie eine substanzielle Gefährdung des Museumsauftrags zur Folge hätten. Im Rahmen des Projekts der Erweiterung des Museums entschied der Rat vor dem Hintergrund der juristischen Auseinandersetzung zum Investoren -Vergabeverfahren in seiner Sitzung am 11.7.2017, dass der Erweiter ungsbau nicht durch einen Investor realisiert werden soll und das diesbezügliche Investoren-Vergabeverfahren aufzuheben ist. Der Rat beauftragte die Verwaltung, den Erweiterung s- bau des Museums mit Blockrandbebauung stattdessen in eigener Bauherrenschaft un ter größtmögli- cher Inanspruchnahme privater Planungs- und Bauleistungen zu realisieren. Dem Beschlussvorschlag sind folgende Anlagen beigefügt: 1. Jahresabschluss zum 31.12.2015, bestehend aus Bilanz zum 31.12.2015 Anlage I, Seite 1 Ergebnisrechnung für das Wirtschaftsjahr 01.01.2015 – 31.12.2015 Anlage I, Seite 2 Finanzrechnung für das Wirtschaftsjahr 01.01.2015 – 31.12.2015 Anlage I, Seite 3 Anhang für das Wirtschaftsjahr 01.01.2015 – 31.12.2015 Anlage I, Seite 4 – 20 2. Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 01.01.2015 – 31.12.2015 Anlage II, Seite 1 - 16 3. Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungs- gesellschaft Nawrot & Partner GmbH, Köln, vom 06.11.2017 Anlage III 4. Vorschlag über die Verwendung des Überschusses für das Wirtschaftsjahr vom 01.01.2015 – 31.12.2015 Anlage IV Auf ein Abschlussgespräch hat die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA NRW) verzichtet.
Anlage II
29304 Zeichen
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 1 LAGEBERICHT FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2015 I. GRUNDLAGEN DES MUSEUMS 1. Rechtliche Rahmenbedingungen Gegenstand des seit dem 1.7.2008 als eigenbetriebsähnliche Einrichtung nach den Vorschriften der Gemeindeordnung NRW (GO NRW) und der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) geführten Museurns ist der Betrieb des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud mit seiner Sammlung, die insbesondere aus Gegenständen aus dem Bereich der europäischen Kunst vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts besteht. Die Aufgabenstellung des Museums bezieht sich dabei auf die Präsentation der Sammlung, die Ausrichtung von Sonderausstellungen, die wissenschaftliche Er- schließung, Erhaltung, Pflege und Unterhaltung der Sammlung sowie die Vermittlung der kunstge- schichtlichen und kulturellen Aspekte der Sammlung. Das Museum verfolgt ausschließlich und unmit- telbar gemeinnützige Zwecke. Mit der Ausgliederung als eigenbetriebsähnliche Einrichtung ist der Dauerleihvertrag der Stadt Köln mit der Fondation Corboud, Vaduz / Liechtenstein, vom 27.3.2001 einschließlich der ergänzenden Verein- barung vom 18.12.2006 auf das Museum übertragen worden. Mit diesen Vereinbarungen hat die Fon- dation Corboud dem Museum ihren Bestand an Kunstwerken des Impressionismus und des Postim- pressionismus als Ewige Leihgabe zur Verfügung gestellt. Aus den Erträgen des Stiftungsvermögens gekaufte Kunstwerke werden dem Leihvertrag der Fondation Corboud ergänzend zugeordnet. Die Kunstwerke sind in das Museumskonzept zu integrieren, dürfen nicht veräußert, verschenkt, getauscht oder auf sonstige Weise (mit Ausnahme der zeitlich befristeten Verleihung an andere Museen) an Drit- te abgegeben werden und sind vom Museum zum Verkehrswert zu versichern, zu beaufsichtigen, zu pflegen sowie konservatorisch und wissenschaftlich zu betreuen. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 2 Für die fachliche und wirtschaftliche Führung des Museums ist gemäß 8 3 Abs. 1 der Betriebssatzung eine aus zwei Personen bestehende Betriebsleitung verantwortlich. Der Rat der Stadt Köln und der Betriebsausschuss entscheiden in allen Angelegenheiten des Museums, die ihnen durch die GO NRW, die EigVO NRW und die Hauptsatzung der Stadt Köln vorbehalten sind. Im Wirtschaftsjahr vom 1.1.2015 bis zum 31.12.2015 setzte sich die Betriebsleitung des Museums wie folgt zusammen: Frau Susanne Laugwitz-Aulbach 1. Betriebsleiterin Kulturdezernentin der Stadt Köln Herr Dr. Marcus Dekiert Geschäftsführender Betriebsleiter Museumsdirektor Die stimmberechtigten Mitglieder des Betriebsausschusses (gemäß $ 4 Abs. 1 der Betriebssatzung personenidentisch mit dem Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln) setzten sich im Wirtschaftsjahr 2015 wie folgt zusammen: Dr. Eva Bürgermeister, Stadtverordnete - Vorsitzende - Brigitta von Bülow, Stadtverordnete - 1. Stellvertreterin - Dr. Ralph Elster, Stadtverordneter - 2. Stellvertreter - Elfi Scho-Antwerpes, Stadtverordnete Katharina Welcker, Stadtverordnete Berivan Aymaz, Stadtverordneter Andreas Pöttgen, Stadtverordneter Gisela Stahlhofen, Stadtverordnete Thomas Welter, Stadtverordneter Peter Sörries, sachkundiger Bürger Dr. Ulrich Wackerhagen, sachkundiger Bürger Karin Reinhardt, sachkundige Bürgerin Prof. Klaus Schäfer, sachkundiger Bürger. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 3 Das Wirtschaftsjahr entspricht gemäß 8 11 der Betriebssatzung dem Kalenderjahr. 2. Inhaltliche Rahmenbedingungen Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud beherbergt eine der wichtigsten Gemäldesamm- lungen aus dem Bereich der europäischen Kunst vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahr- hunderts. Im 1. Obergeschoss befindet sich die Sammlung mittelalterlicher Malerei, die einen fast lückenlosen Überblick über die Entwicklung der mittelalterlichen Tafelmalerei in Köln von 1300 bis 1550 erlaubt. Im 2. Obergeschoss erwartet den Besucher die flämische und holländische Malerei des 17. Jahrhunderts. Im 3. Obergeschoss mit der Malerei des 19. Jahrhunderts führt der Rundgang durch die Epochen des Klassizismus, des Biedermeier und der Romantik. Den glanzvollen Schlusspunkt setzen Meisterwerke des französischen Impressionismus und Pointillismus. Mit der Fondation Corboud ist es gelungen, den bestehenden Sammlungsbestand hervorragend zu ergänzen; die beiden Sammlungen vereinen sich zu einem vollständigen Überblick über die Kunst des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhun- derts. Aus Dank und zur Ehre der Stifter trägt das Wallraf-Richartz-Museum seit März 2001 in seinem Namen die Ergänzung „Fondation Corboud“. Die Graphische Sammlung des Museums verfügt über einen Bestand von ca. 75.000 Blatt. Im stadteigenen Museumsgebäude Obenmarspforten des Architekten Oswald Mathias Ungers aus dem Jahr 2001 stehen dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ca. 3.300 qm Ausstellungsfläche für die Ständige Sammlung zur Verfügung sowie ca. 800 qm für Sonderausstellungen. Angrenzend an das Foyer ist ein Museums-Bistro eingerichtet. Darüber hinaus gibt es im Foyer einen Museums-Shop mit integrierter Buchhandlung. In seinen diversen Aktivitäten (Erwerbungen, Ausstellungen, Forschung, Vorträge, Publikationen usw.) wird das Museum von verschiedenen Fördervereinen bzw. -gremien unterstützt: Von den Freunden des Wallraf-Richartz-Museums und des Museum Ludwig e.V., vom Kuratorium Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig e.V. sowie vom Stifterrat Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud e.V.. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 4 II. LAGE DES MUSEUMS IM WIRTSCHAFTSJAHR 2015 1. Aktivitäten des Museums im Wirtschaftsjahr 2015 Erwerbe In 2015 erhielt die Gemäldegalerie des Museums eine Schenkung aus deutschem Privatbesitz (Max Slevogt, Porträt Carl Steinbart) sowie eine Dauerleihgabe. An die Graphische Sammlung erfolgten in 2015 insgesamt 9 Schenkungen sowie eine Dauerleihgabe; zusätzlich wurden von der Sammlung 23 Ankäufe getätigt. Konservierung und Restaurierung Zur Vor- und Nachbereitung von Ausleihen und Neupräsentationen fanden an insgesamt 161 Gemälden und Skulpturen Zustandserfassungen und konservatorische bzw. restauratorische Maßnahmen statt. Aus der Graphischen Sammlung konnten in 2015 insgesamt 153 Werke bearbeitet werden. An 93 Wer- ken wurden im Vorfeld hauseigener Ausstellungsprojekte technologische Untersuchungen sowie re- stauratorische und konservatorische Maßnahmen durchgeführt. Forschung Im Bereich der Forschung stand 2015 die Makro-Röntgen-Fluoreszenz-Analyse des museumseigenen Gemäldes „Selbstbildnis (als Zeuxis)" von Rembrandt im Vordergrund. Sonderausstellungen und Projekte Hier präsentierte das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud im Wirtschaftsjahr 2015: e „Giovanni Maria Morandi: Ein Barockkünstler in Rom“ 2.4. - 28-6-2015; Graphisches Kabinett ® „Werner Herzog & Hercules Segers: Seelenlandschaften“ 14.4. - 12.7.2015 ° „Mit den Impressionisten entlang der Seine“ 14.5. - 27.9.2015; Abteilung Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts ®e „Amor & Psyche“ 10.7. - 25.10.2015; Graphisches Kabinett e „Schalcken - Gemalte Verführung“ 25.9.2015 — 24.1.2016 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud e „Provenienz macht Geschichte“ 6.11.2015 - 31.1.2016; Graphisches Kabinett. Erweiterungsbau Anlage II, Seite 5 Auch im Jahr 2015 wurde die Realisierung des Erweiterungsbaus für das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud weiter vorangetrieben. Nachdem die Basler Architekten Christ & Gantenbein als erste Preisträger aus dem europaweit ausgelobten Architektenwettbewerb hervorgegangen waren und der Rat der Stadt Köln mit Beschluss vom 8.4.2014 die Verwaltung mit der Durchführung eines Inves- torenwettbewerbs zur Realisierung dieses Siegerentwurfs beauftragt hatte, betrieben die beteiligten städtischen Ämter und Dienststellen mit anwaltlicher Unterstützung die Finalisierung der Wettbewerbs- unterlagen. Besucherstatistik Einzelticket Ständige Sammlung Kombiticket Ständige Sammlung / Sonderausstellung er 2014 Zahlende Besucher 96.429| 90.4761 +5.953 Freie Besucher 39,369 39,197 2 +0; e 135.798] 129.673 Veränderung absolut % Die Besucher verteilten sich auf die Ständige Sammlung und die Sonderausstellungen wie folgt: Zahlende Besucher Freie Besucher Besucher Ständige Sammlung insgesamt 'Zahlende Besucher Freie Besucher Besucher Sonderausstellungen insgesamt Die Sonderausstellungen „Kathedrale“, „Herzog & Segers“ Besucherzahlen: Anzahl 2015 96.429 39.369 135.798) Anzahl 2015 63.606 15.454 79.060 sowie „Schalcken“ führten zu folgenden Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 6 Ausstellungs- termin 2015 Zahlende Besucher 18.895 Freie Besucher 25.09.2014 - 18.01.2015 2.102 Besucher Sonderausstellung "Kathedrale" | 20.997 Zahlende Besucher 18.984 Freie Besuicher 14.04.2015 - 12.07.2015 Besucher Sonderausstellung "Herzog & Segers" I] 22.74 'Zahlende Besucher 25.322 Freie Besucher 25.09.2015 - 24.01.2016 9816 Besucher Sonderausstellung "Schalcken" 0] Zum 19. Museumsfest im Mai 2015 erschienen 1.386 Gäste (im Vorjahr 929), zur 16. Museumsnacht Köln im Oktober 2015 kamen 4.921 Besucher ins Museum (im Vorjahr 5.335). 2; Wirtschaftliche Lage des Museums im Wirtschaftsjahr 2015 Ertragslage / Vergleich mit dem Wirtschaftsplan Im Vergleich mit dem Wirtschaftsplan stellt sich das Wirtschaftsjahr 2015 wie folgt dar: Plan 2015 Ist 2015 _| Abweichung | Zuwendungen und allgemeine Umlagen Privatrechtliche Leistungsentgelte Kostenerstattungen und Kostenumlagen Personalaufwendungen Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen Transferaufwendungen Sonstige ordentliche Aufwendungen Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis Gegenüber der Planung, die einen Verlust in Höhe von TEUR 190 prognostizierte, konnte das Wirt- schaftsjahr 2015 des Museums mit einem Überschuss von TEUR 340 abgeschlossen werden. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 7 Im Vergleich zu den Planansätzen in dem am 5.2.2015 festgestellten Wirtschaftsplan 2015 reduzierten sich die Erträge aus dem Betriebskostenzuschuss in 2015 um TEUR 29, im Wesentlichen als Folge des dem Museum belasteten Konsolidierungsbeitrages (TEUR 22). Mehrerträge wurden im Bereich des Sponsorings (TEUR +15), bei den Fördergeldern (TEUR + 100) und den Spenden (TEUR +16) erzielt, so dass sich die Zuwendungen und allgemeinen Umlagen um TEUR 102 gegenüber der Planung erhöh- ten. Im Rahmen der privatrechtlichen Leistungsentgelte konnten Mehreinnahmen vor allem bei den Eintrittsgeldern im Bereich der Ständigen Sammlung (TEUR + 125) und der Sonderausstellungen und Projekte (TEUR + 83), den Ausstellungsgebühren (TEUR +127) sowie den Verkaufserlösen (TEUR +45) erzielt werden. Während die Kostenerstattungen gegenüber der Planung leicht (TEUR -17) zu- rückfielen, lagen die sonstigen ordentlichen Erträge um TEUR 161 vor allem als Folge der Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen (TEUR 108), und hier insbesondere der Rückstel- lungen für den Einbau eines Fluchtfensters zur Sicherung des zweiten Rettungsweges (TEUR 98), über Plan. Die geplanten Erträge konnten damit um TEUR 639 (+11,6%) überschritten werden. Die ordentlichen Aufwendungen des Museums entwickelten sich in 2015 gegenüber den budgetierten Ansätzen wie folgt: [Plan 2015 ]_1st 2015 TEUR TEUR Personalaufwendungen 1.461 73 Unterhaltung Grundstück und Gebäude 44 Unterhaltung bewegliches Anlagevermögen Bewirtschaftung Grundstücke und Gebäude Kostenerstattungen Sonstige Sachleistungen Sonstige Dienstleistungen Bewachung EDV-Fremdleistungen Transporte Rechts- und Beratungskosten / Prüfungskosten Ausstellungen und Projekte Sonstige Sonstige Personal- und Versorgungsaufwendungen Inanspruchnahme von Rechten und Diensten Geschäftsaufwendungen Versicherungen und Wertkorrekturen Betriebliche Steueraufwendungen Sonstige ordentliche Aufwendungen Ordentliche Aufwendungen Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 8 Die Personalkosten betrugen bezogen auf die Gesamterträge des Museums im Wirtschaftsjahr 2015 rd. 23,8%. Die Kosten setzten sich wie folgt zusammen: Dienstaufwendungen Beiträge zu Versorgungskassen Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung Beihilfen und Unterstützungsleistungen Zuführungen zu Pensionsrückstellungen Zuführungen zu Beihilferückstellungen Zuführungen zu sonstigen Personalrückstellunge: Jahres- 31.03.2015] 30.06.2015] 30.09.2015 | 31.12.2015 | durch- schnitt ne (TVöD) Te Die Personalaufwendungen 2015 unterschritten die geplanten Aufwendungen um TEUR 112, was im Wesentlichen auf Einsparungen bei den Dienstbezügen als Folge geplanter aber noch nicht durchge- führter Stellenbesetzungen zurückzuführen ist. Bei den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen konnten Einsparungen im Bereich der Gebäudebewirtschaftung (TEUR -101) und hier vor allem bei den Energiekosten (TEUR -112) erreicht werden. Dagegen überstiegen insbesondere die Kosten für die Sonderausstellungen und Projekte die geplanten Kostenansätze um TEUR 432. Im Rahmen der sonsti- gen betrieblichen Aufwendungen fällt vor allem die Kostenreduzierung bei den Versicherungen und Wertkorrekturen (TEUR -195) auf, die mit TEUR -191 auf eingesparte Versicherungsprämien entfielen. Insgesamt lagen damit die beim Museum angefallenen ordentlichen Aufwendungen um TEUR 108 (+1,9%) über den kalkulierten Kostenansätzen. Die in 2015 vom Museum durchgeführten Sonderausstellungen und Projekte führten erneut zu einem ausgeglichenen Ergebnis, welches sich wie folgt entwickelte: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 9 Eintrittsgelder Verkaufserlöse Audioguides, Headsets, Führungen Ausstellungs-/Leihgebühren, Kostenerstattungen Zuwendungen/Zuschüsse, Sponsoring Direkte Erträge Zusatzpersonal Katalog Bewachung Transport Didaktik Werbung/Öffentlichkeitsarbeit Architektur Versicherung Abgabe Erlösanteile Impressionismusausstellung Korea/Japan Sonstiges Direkte Aufwendungen Ergebnis aus direkten Erträgen und Aufwendungen Verwendung zweckgebundener Einnahmen noch nicht verbrauchte Mittel Fondation Corboud noch nicht verbrauchte städtische Zuwendungsmittel 2014 städtischer Sonderausstellungsetat 2015 davon zweckentsprechend verwendet in 2015: Mittel Fondation Corboud Mittel Sonderausstellungsetat 2014 Mittel Sonderausstellungsetat 2015 = noch nicht verbrauchte Zuwendungsmittel 31.12.2015 = verbrauchte Zuwendungsmittel 2015 Ergebnis Ausstellungs- / Projektbereich Bezogen auf die einzelnen Sonderausstellungen verteilten sich die Erträge und Aufwendungen wie folgt: Direkte Direkte | Ergebnis | Sonderausstellung / Projekt Erträge Aufw. TEUR TEUR Sonderausstellung "Kathedralen" Sonderausstellung "Schalcken" Sonderausstellung "Werner Herzog & Hercules Segers" Sonderausstellung "Mit den Impressionisten entlang der Seine" Ausstellungsgebühren Korea/Japan Sonstige Sonderauststellungen und Projekte 20 57 Ergebnis vor Verwendung der Zuwendungsmittel 884 1.178 Zweckentsprechende Verwendung der Zuwendungsmittel 294 0 294 Ergebnis [1 me 0 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 10 Ertragslage / Vergleich mit dem Vorjahr Im Vergleich zum Vorjahr 2014 stellt sich das Wirtschaftsjahr 2015 wie folgt dar: Ist2014 | 1st2015 | Abweichung | Zuwendungen und allgemeine Umlagen Privatrechtliche Leistungsentgelte Kostenerstattungen und Kostenumlagen Sonstige ordentliche Erträge Ordentliche Erträge Personalaufwendungen Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen Transferaufwendungen Sonstige ordentliche Aufwendungen Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis Eliminiert man die in der Gesamtdarstellung enthaltenen Ergebnisanteile der Sonderausstellungen und Projekte, stellt sich der insoweit bereinigte Ergebnisvergleich für den Museumsbetrieb des Wirtschafts- jahres 2015 mit dem Vorjahr wie folgt dar: Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.066 4.231 165 Privatrechtliche Leistungsentgelte 570 -19 Personalaufwendungen Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen Transferaufwendungen Sonstige ordentliche Aufwendungen Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit Finanzergebnis Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich Jahresergebnis gesamt Der Anstieg der Erträge aus Zuwendungen und allgemeinen Umlagen um TEUR 165 ist im Wesentli- chen auf einen gegenüber dem Vorjahr erhöhten Betriebskostenzuschuss (TEUR +181) zurückzufüh- Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 11 ren. Die um TEUR 125 gestiegenen sonstigen ordentlichen Erträge entfallen nahezu ausschließlich auf Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen. Insgesamt überstiegen die betriebli- chen Erträge des Museums in 2015 die Vorjahreserträge um TEUR 261 (+ 5,5%). Im Bereich der Aufwendungen lagen die Personalaufwendungen als Folge höherer Rückstellungszufüh- rungen um TEUR 84 über dem Vorjahr. Der Anstieg der Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (TEUR +118) entfällt vor allem auf den Unterhalt für die Gebäude und bauliche Anlagen (TEUR +58) sowie Aufwendungen für Personalüberlassungen und sonstige in Anspruch genommene Dienstleistun- gen (TEUR +81), denen Kosteneinsparungen u.a. im Bereich der Gebäudebewirtschaftung (TEUR -44) gegenüberstehen. Insgesamt überstiegen die betrieblichen Aufwendungen des Museums in 2015 die Vorjahresaufwendungen um TEUR 285 (+ 6,6%). Damit reduzierte sich das Jahresergebnis des Museums für 2015 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um TEUR 26 bzw. 7,1% auf TEUR 340. Finanzlage Im Rahmen der Verwaltungstätigkeit des Museums reichten die laufenden Einzahlungen auch im Wirt- schaftsjahr 2015 (TEUR 5.428) aus, um die laufenden Auszahlungen (TEUR 4.587) abzudecken, sodass sich ein finanzwirtschaftlicher Überschuss in Höhe von TEUR 841 einstellte. Insgesamt wurden dabei die für 2015 geplanten Einzahlungen um TEUR 54 und die geplanten Auszahlungen um TEUR 381 un- terschritten, so dass das finanzwirtschaftliche Ergebnis aus laufender Verwaltungstätigkeit um TEUR 327 über dem Planergebnis (TEUR +514) lag. Für Investitionen wurden in Wirtschaftsjahr 2015 insgesamt TEUR 67 - und damit TEUR 95 weniger als geplant - verausgabt; davon wurden TEUR 31 bezuschusst, wobei es sich ausschließlich um geschenk- te Kunstgegenstände handelt. Der Saldo aus Investitionstätigkeit beträgt somit TEUR -36. Im Ergebnis hat das Museum im Wirtschaftsjahr 2015 damit einen Finanzmittelüberschuss in Höhe von TEUR 805 erwirtschaftet, welcher der Veränderung des Finanzmittelbestandes in der Bilanz zum 31.12.2014 (TEUR 4.387) und zum 31.12.2015 (TEUR 5.192) entspricht. Bei der Beurteilung des frei verfügbaren Liquiditätsbestands zum 31.12.2015 in Höhe von TEUR 4.237 (ohne die Mittel des Stifter- rates) ist weiterhin zu berücksichtigen, dass liquiditätsbelastende Maßnahmen im Zusammenhang mit den im Rahmen der Ausgliederung von der Stadt übernommenen Instandhaltungsverpflichtungen mit Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 12 einem Restvolumen von rd. TEUR 454 in 2015 noch nicht durchgeführt wurden. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass die liquiden Mittelbestände zum Teil aus den nicht auszahlungswirksamen Abschrei- bungen auf das Museumsgebäude angespart wurden. Um hier einen Substanzverzehr zu vermeiden, müssten diese Mittel vom Museum für künftige Reinvestitionen vorgehalten werden. Vermögenslage Die Vermögenslage des Museums stellt sich an den beiden Bilanzstichtagen zusammengefasst wie folgt dar: 31.12.2015 31.12.2014 % 687.740 99,1| 688.406 99,2 |__ 687.700 99,1] 688.406 99,2] -666] 94 00 13 00 -19 % 01 68 01l +287 512 0,7 43897 0,61 +805 TER % 9 Lang- und mittelfristig gebund. Vermögenswerte Vorräte Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Kurzfristig gebundene Vermögenswerte Rechnungsabgrenzungsposten Vermögen insgesamt 6.251 09 5.178 0,7] +1.073 15 00 15 _ 00 694.136 100,0] 693.759 100,0 35 00 25 86.076 12,4] 86.076 1129 02 763 340 0,0 366 0,1 604.22 87, 2 01 1.0200 0,1 1.457_ 02 1.090 0,2 Eigenkapital Sonderposten Investitionszuschüsse Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten Kurzfristiges Fremdkapital Rechnungsabgrenzungsposten Kapital insgesamt Die Analyse der Vermögenslage ergibt auf den Stichtag 31.12.2015 eine Eigenkapitalquote! von 99,6% (zum 31.12.2014 99,7%), einen Verschuldungsgrad? von 0,4% (zum 31.12.2014 0,3%) sowie einen Anlagedeckungsgrad® von 100,6% (zum 31.12.2014 100,5%). Die Investitionsquote® lag (infolge des hohen Buchwertes der Kunstbestände im Rahmen des Anlagevermögens) im Wirtschaftsjahr 2015 bei 0,01 % (in 2014 0,03%). ı 2 3 4 Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Bilanzsumme Rückstellungen und Verbindlichkeiten / Bilanzsumme Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Anlagevermögen Investitionen / Buchwert Anlagevermögen zum 1.1.2015 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 13 III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DES MUSEUMS / RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Vor dem Hintergrund des am 28.6.2016 vom Rat beschlossenen Wirtschaftsplans für 2016 zeichnet sich für dieses Wirtschaftsjahr ein negatives Jahresergebnis in Höhe von rd. TEUR 100 ab. Die geplan- te Ertragslage 2016 stellt sich im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2015 wie folgt dar: Abwei- Ist 2015 | Plan 2016 | chung TEUR Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.769 +151 Privatrechtliche Leistungsentgelte E 1.164 -194 Kostenerstattungen und REN en ‚Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen Transferaufwendungen Sonstige ordentliche Aufwendungen erde En Aufwendungen TEST BETH BEE a ll (EEE EEE BEE; BET) ET) en Ergebnis — N] Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis | 30] -100] 440] Im Rahmen dieser Ergebnisplanung hat das Museum in 2016 u.a. folgende Sonderausstellungen und Projekte geplant und zwischenzeitlich realisiert: » „Schalcken: Gemalte Verführung“ (25.9.2015 — 24.1.2016), e „Provenienz macht Geschichte“ (6.11.2015 - 31.1.2016; Graphisches Kabinett), «e „Ein vergessenes Meisterwerk - Das Antwerpener Altarbild der Kölner Kreuzbrüder“ (18.3.2016 — 12.6.2016), *e „Von Dürer bis van Gogh“ (23.9.2016 — 29.1.2016), ° „Palmyra — Was bleibt ?" (26.2.2016 - 8.5.2016), » „Das Gedächtnis, die Stadt und die Kunst“ (20.5.2016 — 14.8.2016; Graphisches Kabinett), ° „Zwischen Disegno und Design“ (2.9.2016 — 20.11.2016; Graphisches Kabinett), ° „Girolamp Troppa“ (2.12.2016 — 12.3.2017; Graphisches Kabinett) sowie ° „Republik der Kinder“ (20.4.2016 - 21.5.2017). Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 14 Insgesamt wird für den Ausstellungs- und Projektbereich in 2016 erneut ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt, das sich wie folgt entwickeln soll: Zuwendungen und allgemeine Umlagen Privatrechtliche Leistungsentgelte Kostenerstattungen und Kostenumlagen Sonstige ordentliche Erträge Ordentliche Erträge Personalaufwendungen Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen sonstige Aufwendungen Ordentliche Aufwendungen Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich Der um die Erträge und Aufwendungen des Sonderausstellungs- und Projektbereichs bereinigte Ver- gleich des Wirtschaftsplans 2016 mit dem Ist-Ergebnis 2015 stellt sich danach wie folgt dar: | 12015 | panz016 | un | Ist 2015 Plan 2016 chung Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.231 4.394 +163 Privatrechtliche Leistungsentgelte 570 545 Kostenerstattungen und Kostenumlagen Sonstige ordentliche Erträge Ordentliche Erträge Personalaufwendungen Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen Transferaufwendungen istige ordentliche Aufwendungen Auf der Grundlage des Wirtschaftsplans für 2016 ist im Bereich der Zuwendungen und allgemeinen Umlagen ein Ertragszuwachs um TEUR 163 zu verzeichnen, der im Wesentlichen auf eine Erhöhung des Betriebskostenzuschusses um TEUR 133 und einen Anstieg der Fördergelder (TEUR +46) bei gleichzeitigem und Rückgang der Spenden (TEUR -16) zurückzuführen ist. Im Bereich der sonstigen Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 15 ordentlichen Erträge (TEUR -161) entfallen in der Planungsrechnung die im Vorjahr angefallenen Er- träge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 127) sowie sonstige nicht planbare Erträge (TEUR 34). Insgesamt fallen die kalkulierten ordentlichen Erträge des Museumsbetriebs damit um TEUR 21 (= 0,4%) geringer aus, als die Vorjahreserträge. Im Bereich der Aufwendungen ist mit einer Erhöhung der Personalaufwendungen um TEUR 100 sowie einem Anstieg der Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (TEUR +98) vor allem im Bereich der Gebäudebewirtschaftungskosten (TEUR +73) zu rechnen. Die erwartete Erhöhung der sonstigen or- dentlichen Aufwendungen (TEUR +175) ist maßgeblich auf gestiegene Versicherungsbeiträge (TEUR +190) zurückzuführen. Insgesamt würden damit die ordentlichen Aufwendungen des Museumsbetriebs deutlich (TEUR +420 bzw. +9,1%) über den Vorjahresaufwendungen liegen. Vor diesem Hintergrund wird für 2016 mit einem um TEUR 440 (-129,4%) zurückgegangenen Ergebnis des Museumsbetriebs gerechnet, welches infolge des ausgeglichenen Planergebnisses im Ausstellungs- und Projektbereich letztlich eine entsprechende Gesamtergebnisentwicklung des Museums erwarten lässt. Bezüglich der Finanzplanung für 2016 geht die Betriebsleitung trotz der negativen Ergebnisentwicklung von einer Erhöhung des Finanzmittelbestands um rd. TEUR 522 aus, die sich zum einen aus dem posi- tiven Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit (TEUR 684) und zum anderen aus dem Negativsaldo der geplanten Investitionstätigkeit (TEUR -162) ergibt. Die geplanten Investitionen im Wirtschaftsjahr 2016 entfallen auf die Anschaffung von Kunstwerken mit TEUR 15, die Anpassung der Sicherheitstech- nik im Pförtnerbereich mit TEUR 60 sowie Investitionen in technische Anlagen (TEUR 13) und die Be- triebs- und Geschäftsausstattung des Museums mit TEUR 74. Nachdem das Wirtschaftsjahr 2015 mit einem bilanziellen Überschuss in Höhe von TEUR 340 abge- schlossen werden konnte, der zu einem Bilanzgewinn per 31.12.2015 in Höhe von TEUR 1.469 führte, würde das Wirtschaftsjahr 2016 mit dem Planergebnis in Höhe von TEUR -100 diesen Bilanzgewinn entsprechend reduzieren. Für die nähere Zukunft (2017 — 2019) werden nach aktuellem Kenntnisstand unter anderem durch die nach wie vor bestehende Kürzung des Betriebskostenzuschusses negative Jahresergebnisse prognosti- ziert. Dadurch besteht zwar noch keine existenzielle Gefährdung der Vermögens- und Finanzlage des Museums, da das Museum - vor allem wegen der von der Stadt übertragenen hochwertigen Kunstbe- stände - über ein recht hohes Eigenkapital (per 31.12.2015 TEUR 87.570) und zusätzlich über eine Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 16 gute Liquiditätsausstattung (per 31.12.2015 TEUR 5.192) verfügt. Mittel- und langfristig muss jedoch ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt werden, da ansonsten die zukünftige wirtschaftliche Entwick- lung des Museums z.B. dahingehend beeinträchtigt wäre, dass die notwendigen liquiden Mittel für Instandhaltungsmaßnahmen und Ersatzbeschaffungen fehlen. Die Betriebsleitung weist deshalb nach- drücklich darauf hin, dass weitere Einsparmaßnahmen dort an ihre Grenzen stoßen, wo sie eine sub- stanzielle Gefährdung des Museumsauftrags zur Folge hätten. Im Rahmen des Projekts der Erweiterung des Museums konnte das Investoren-Vergabeverfahren im April 2016 durch öffentliche Ausschreibung gestartet werden. Ein potentieller Bieter im Wettbewerb erhob jedoch eine Vergaberüge, der die Stadt Köln nicht abgeholfen hat. Dagegen erhob der potentiel- le Bieter Beschwerde zur Vergabekammer Köln. Diese hat im Dezember 2016 einen Vergabeverstoß mit der Begründung festgestellt, dass die von der Stadt gewählte rechtliche Konstruktion einen Verstoß gegen das so genannte „Koppelungsverbot“ enthalte. Gegen diese Entscheidung erhob die Stadt Be- schwerde zum Oberlandesgericht Düsseldorf (OLG), über die am 24.5.2017 mündlich verhandelt wur- de. Der Senat des OLG ließ dabei erkennen, dass zwar kein Verstoß gegen das Koppellungsverbot vor- liege, die Stadt aber alle Leistungen zwecks Herstellung der Ausschreibungsreife bis zur fertigen Aus- führungsplanung hätte selbst durchplanen müssen, was tatsächlich nicht Bestandteil der von der Stadt gewählten Ausführungsvariante war. Da sich zwischenzeitlich ein zusätzlicher städtischer Raumbedarf in Rathausnähe herausgestellt hatte, entschied der Rat in seiner Sitzung am 11.7.2017, dass der Er- weiterungsbau nicht durch einen Investor realisiert werden soll und das diesbezügliche Investoren- Vergabeverfahren aufzuheben ist. Der Rat beauftragte die Verwaltung, den Erweiterungsbau des Mu- seums mit Blockrandbebauung stattdessen in eigener Bauherrenschaft unter größtmöglicher Inan- spruchnahme privater Planungs- und Bauleistungen zu realisieren. Ansonsten waren Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres 2015, aber vor Verfassung dieses Lageberichts eingetreten sind, nicht zu verzeichnen. 2 4 deh 29._Septemben 2017 SS Nur ugwitz-Aulbach Dr: Marcus Dekiert 1. Betriebsleiterin / Kulturdezernentin geschäftsführender Betriebsleiter / Museumsdirektor
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3465/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 04.12.2017
- Erstellt
- 09.11.2017 20:16