Mandari Insight

3823/2021

Bericht des Jobcenter Köln

Mitteilung Ausschuss 10.11.2021

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Anlage 3 zum Bericht des JC Köln KEL_Bericht_2020

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Anlage 1 zum Bericht des JC_Situation im Jobcenter Köln

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Bericht des Jobcenter Köln

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Anlage 2 zum Bericht des JC_Ergebnismonitoring

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 3 zum Bericht des JC Köln KEL_Bericht_2020

61182 Zeichen

Stand: 10.September 2021 
 
Die kommunalen Eingliederungsleistungen 
Jahresbericht 2020

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Inhalt 
1. Vorwort ........................................................................................................................................... 3 
2. Statistische Daten ............................................................................................................................ 4 
2.1. Finanzbudget ................................................................................................................................... 4 
2.2. Anzahl der Teilnehmer*innen ......................................................................................................... 4 
2.3. Weitere statistische Daten .............................................................................................................. 5 
3. Angebote der kommunalen Eingliederungsleistungen ................................................................... 7 
3.1. Kinderbetreuung nach §16a Nr. 1 SGB II ......................................................................................... 7 
3.2. Schuldnerberatung nach §16a Nr. 2 SGB II ..................................................................................... 8 
3.3. Psychosoziale Betreuung nach §16a Nr. 3 SGB II .......................................................................... 12 
3.3.1. Angebote der allgemeinen psychosozialen Betreuung ....................................................... 14 
3.3.2. Frauenspezifische Angebote ................................................................................................ 21 
3.3.3. Angebote für Erziehende ..................................................................................................... 26 
3.3.4. Angebote im Rahmen des Gewaltschutzes .......................................................................... 28 
3.3.5. Angebote als flankierende Hilfen in Arbeitsgelegenheiten ................................................. 30 
3.4. Suchtberatung nach §16a Nr. 4 SGB II .......................................................................................... 33 
4. Fallbeispiele ................................................................................................................................... 37 
5. Schlusswort ................................................................................................................................... 41

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Vorwort 
Nach Max Frisch (1911-1991) ist die Krise ein „produktiver Zustand“, wenn man ihr den „Beige-
schmack der Katastrophe“ nimmt. 
 
Das Jahr 2020 wurde durch die Corona-Pandemie und das intensive Bestreben, der Krise den „Beige-
schmack der Katastrophe“ zu nehmen, geprägt. Köln als Millionenmetropole hat die Corona Pande-
mie stark getroffen - mit entsprechenden Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. 
 
Die Arbeitslosenquote liegt im Jahresdurchschnitt 2020 bei 9,2 %. Sie stieg damit um 1,4 Prozent-
punkte gegenüber 2019. Rund 117.600 Menschen waren im Berichtsjahr auf die Leistungen nach 
dem SGB II angewiesen. Das sind rund 4,1 % mehr als 2019. 
 
Aufgrund dieser Entwicklungen und zunehmend komplexen Herausforderungen des Arbeitsmarkts 
kommt den kommunalen Eingliederungsleistungen nach § 16a SGB II in Zeiten des gesellschaftlichen 
Wandels weiterhin eine große Bedeutung und Notwendigkeit zu. 
 
Auch Pandemie-unabhängig ist die Inanspruchnahme sozialintegrativer Angebote häufig ein Aus-
druck vielschichtiger Notlagen. Den Weg zu einer beruflichen und sozialen Integration aufzunehmen 
und ihn bis zum Ziel eines von staatlichen Leistungen unabhängigen Lebens zu gehen, stellt eine be-
sondere Herausforderung dar. 
 
Zeiten der Arbeitslosigkeit können zunehmende soziale Not mit sich bringen. Schulden, Sucht, ge-
sundheitliche und psychosoziale Probleme erschweren in der Folge den Weg zu einer neuen Perspek-
tive und der (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt. 
 
Die kommunalen Eingliederungsleistungen des § 16a Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) verfol-
gen einen ganzheitlichen Ansatz und bieten den Menschen auf ihrem Weg individuelle Unterstützung 
und Begleitung. Der Jahresbericht für 2020 dokumentiert die Angebote und erzielten Ergebnisse in 
kompakter Form und stellt für jeden Bereich ein Fallbeispiel dar.

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Statistische Daten 
1.1. Finanzbudget 
Für die kommunalen Eingliederungsleistungen wurden in den Jahren 2018 bis 2020 durch den Rat 
der Stadt Köln folgende Haushaltsansätze beschlossen: 
 
 
1.2. A
nzahl der Teilnehmer*innen  
Die folgende Anzahl an Menschen konnte in diesem Zeitraum mit Leistungen nach  
§16a SGB II unterstützt und begleitet werden: 
  2018 2019 2020 
§ 16a Nr. 1 (Kinderbetreuung) 40 61 47 
§ 16a Nr. 2 (Schuldnerberatung) 4.438 4.437 4.374 
§ 16a Nr. 3 (Psychosoziale Betreuung) 5.699 5.582 4.794 
§ 16a Nr. 4 (Suchtberatung) 407 324 283 
Teilnehmer*innen gesamt 10.584 10.404 9.498

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1.3. Weitere statistische Daten 
Die Kölner Bevölkerung ist 2020 nicht wie in den Vorjahren gewachsen, sondern entsprechend der 
Publikationen des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik um rund 3.800 Personen gesunken: 
• 2018: 1.089.984 Einwohner*innen 
• 2019: 1.091.819 Einwohner*innen 
• 2020: 1.088.040 Einwohner*innen 
 
Die Anzahl der Kölner Bürgerinnen und Bürger, die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts 
nach SGB II erhielten, ist im Vergleich zum Vorjahr hingegen angestiegen: 
 
 
 
Die
 nachfolgend dargestellte Kund*innenstruktur des Jobcenter Köln spiegelt die komplexen Hand-
lungsbedarfe wieder, die eine kurzfristige Integration in den Arbeitsmarkt für einen Großteil der Leis-
tungsberechtigten erschweren und eine intensive individuelle Begleitung sowie lösungsorientierte 
Unterstützungsleistungen erforderlich machen. Die berufliche Integration konnte auch 2020 für fast 
60 % der Kundinnen und Kunden des Jobcenter Köln frühestens nach sechs Monaten prognostiziert 
werden:

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Die Analyse der Kund*innenstruktur basiert auf der sogenannten „Integrationsprognose“: Sie ist das 
Ergebnis der vermittlerischen Einschätzung zur Marktnähe der Kundinnen und Kunden: 
 
• Marktnah: Eine Integration ist innerhalb von 6 Monaten zu erwarten. 
• Nicht marktnah: Eine Integration wird voraussichtlich erst nach mehr als 6 Monaten gelin-
gen. 
• Zuordnung nicht erforderlich und Integriert, aber hilfebedürftig: Hierunter fallen Kundinnen 
und Kunden, die bereits beruflich integriert, aber noch hilfebedürftig sind. Oder solche, bei 
denen aktuell kein Handlungsbedarf besteht, weil beispielsweise eine Familienangehö-
rige/ein Familienangehöriger gepflegt wird. 
 
Die 2020 gestiegene Anzahl an Leistungsbezieher*innen schlägt sich demnach vorrangig in den Profil-
lagen „marktnah“ und „integriert, aber hilfebedürftig“ nieder und kann daher als eine Auswirkung 
der Corona Pandemie auf den Kölner Arbeitsmarkt gedeutet werden.  
 
2020 nahmen 9.498 Kundinnen und Kunden kommunale Eingliederungsleistungen in Anspruch. Trotz 
des Rückgangs der Zugänge um rund 8,7 % im Vergleich zu 2019 dokumentieren die statistischen Da-
ten der Teilnehmer*innen die nahezu konstanten Merkmale und Rahmenbedingungen:

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Statistische Daten 2018 2019 2020
Alter
-          unter 25 10% 9% 10%
-          25 bis 44 52% 50% 53%
-          45 bis 64 37% 38% 34%
-          ohne Angaben 1% 3% 3%
Haushaltssituation
-          alleinstehend 36% 36% 35%
-          2 Personen 21% 21% 20%
-          3 Personen 17% 17% 19%
-          4 Personen und mehr 24% 24% 23%
-          ohne Angaben 2% 2% 3%
 -         alleinerziehend 21% 20% 19%
Schulbildung
-          Hauptschulabschluss 30% 27% 27%
-          Fachoberschulreife 14% 15% 9%
-          Fachhochschulreife 13% 13% 14%
-          ohne Schulbildung 29% 30% 28%
-          nicht alphabetisiert 4% 6% 5%
Berufsausbildung
ohne/nicht abgeschlossene/ 
Berufsausbildung/Studium 59% 60% 61%
abgeschlossene/s
Berufsausbildung/Studium 28% 30% 27%
ohne Angaben 12% 10% 11%
Dauer der Arbeitslosigkeit
-          > 1 Jahr < 2 Jahre 16% 17% 17%
-          > 2 Jahre 44% 45% 40%
Migrationshintergrund 64% 64% 65%
Ang
ebote der kommunalen Eingliederungsleistungen 
1.4. Kinderbetreuung nach §16a Nr. 1 SGB II 
Das Angebot der Kinderbetreuung wird in den Projekten „M.I.m.i.K.“, „Xenia“ und „BiSKids“ vorgehal-
ten. Im Folgenden werden die Ergebnisse des Angebots „BiSKids“ dargestellt, zu den Projekten 
„M.I.m.i.K.“ und „Xenia“ siehe Kapitel 3.3. „Psychosoziale Betreuung“. 
 
BiSKids (Betreuung im Stadtteil – Kids in Mülheim) 
Träger: Christliche Sozialhilfe Köln e.V.

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Ziel: Verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch ein kurzfristiges, flexibles Kin-
derbetreuungsangebot für Arbeitsuchende, in Arbeit vermittelte Personen und Teil-
nehmer*innen an Qualifizierungsmaßnahmen vorrangig im Stadtbezirk Mülheim. 
 
Inhalte: BiSKids umfasst Dienstleistungen wie Hol- und Bringdienste, Ferien-, Randzeit- und 
Übermittagsbetreuungen, Vermittlung in weiterführende Angebote der Kinderbe-
treuung oder der Familienhilfe.  
 
Ergänzend werden mit den Eltern neue und nachhaltige Modelle der Kinderbetreu-
ung wie Kindertagespflege, OGTS und das Nutzen nachbarschaftlicher Netzwerke er-
arbeitet. 
 
„BiSKids“ ist zentral in Mülheim verortet. Von 6 bis 20 Uhr können Kinder im Alter 
von 1 bis 10 Jahre betreut werden. Zusätzlich bietet das Angebot in der Einrichtung 
Henry´s H.O.P.E im Stadtteil Dünnwald eine stundenweise Betreuung an. Aufgrund 
der hohen Nachfrage ist im Juni 2019 ein weiterer Standort im Mülheimer Norden 
eröffnet worden. 
 
Ergebnisse: 43 Familien wurden 2020 regelmäßig durch Mitarbeiter*innen des Projekts unter-
stützt (2019: 48; 2018: 47 Familien). In der Zeit von Mitte März bis Anfang Mai 2020 
gab es keine Betreuungsanfragen bei BiSKids. Ab Mai 2020 waren zwei Kinder in der 
Notbetreuung im Projekt. Ab dem 08.06.2020 konnten im eingeschränkten Regelbe-
trieb wieder alle Kinder in einem geringeren Zeitumfang aufgenommen werden. Die 
Ferienbetreuungen konnten im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Krise nicht stattfin-
den. 
 
Insgesamt wurden 13 Familien im Projektjahr 2020 nachhaltig bei der Arbeitsauf-
nahme, Qualifizierung und beim Erhalt der Arbeit unterstützt.  
1.5. Schuldnerberatung nach §16a Nr. 2 SGB II 
Die Schuldnerberatung umfasst neben der reinen Schuldenregulierung rechtliche, finanzielle wie 
auch psychosoziale Fragestellungen. Grundsätzlich wird in Köln zwischen der Budget- und Schuldner-
beratung unterschieden. 
 
Der Zugang für SGB II-Leistungsbezieher*innen erfolgt über die Budgetberatung für ein bis drei Bera-
tungseinheiten. Die telefonische Kontaktaufnahme sowie ein freier Zugang sind ebenfalls möglich. 
Bei weitergehendem Bedarf und positiver Prognose erfolgt die Weitervermittlung in die Schuldner-
beratung. 
 
Budgetberatung 
Träger: Diakonisches Werk Köln und Region 
Interfamilia Kreisverband Köln e.V. 
Schuldnerhilfe Köln e.V. 
Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) e.V.

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Sozialdienst katholischer Männer (SKM) e.V. 
 
Ziel: Überblick über die individuelle Schuldensituation und akute Krisenintervention. Bei 
Bedarf Weitervermittlung in die Schuldnerberatung. 
 
Inhalte: Neben allgemeinen Informationen um das Thema „Schulden“ und Prüfung der Ein-
nahme-/Ausgabe-Situation erfolgt die kurzfristige Intervention bei drohender Sperre 
der Energie-Versorgung, Konto-Pfändung und Mietschulden. Die Teilnehmer*innen 
werden bei der Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos unterstützt und ggf. in die 
Schuldnerberatung weitervermittelt. 
 
Ergebnisse: 2020 konnten 598 der insgesamt 1.038 Beratungsfälle im Rahmen der Budgetbera-
tung abgeschlossen werden. Aufgrund der Komplexität der Verschuldensproblematik 
bzw. der Vermittlungshemmnisse wurden 427 Fälle in die weitergehende Schuldner-
beratung übergeleitet. 
 
2019 wurden 866 Abschlüsse in der Budgetberatung erzielt (1.220 Beratungsfälle). 
2018 wurden 804 Fälle bereits in der Budgetberatung abgeschlossen (1.147 Bera-
tungsfälle). Gegenüber den Vorjahren ist aufgrund der zeitweise eingeschränkten 
Präsenzform ein Rückgang der Beratungsfälle und der Abschlussquote in 2020 zu ver-
zeichnen, der durch die Corona bedingten Rahmenbedingungen und der daraus re-
sultierenden Einschränkungen für die Beratungsarbeit zu begründen ist. 
 
Mit Blick auf das Folgejahr ist mit einem Zuwachs zu rechnen. Die Zugänge zur Bud-
getberatung stiegen bereits im ersten Quartal 2021 um 26% im Vergleich zum ersten 
Quartal 2020 von 207 auf 262. 
Schuldnerberatung 
Träger: Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e.V. 
Caritasverband für die Stadt Köln e.V. 
Diakonisches Werk Köln und Region 
Interfamilia Kreisverband Köln e.V. 
Internationaler Bund (IB) 
Schuldnerhilfe Köln gGmbH 
Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) e.V. 
Sozialdienst katholischer Männer (SKM) e.V. 
Verein für soziale Schuldnerberatung (VSSB) e.V. 
 
Ziel: Die Schuldnerberatung dient dem Abbau einer Überschuldung und damit der Vermei-
dung einer wirtschaftlichen und psychosozialen Destabilisierung der Betroffenen.

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Inhalte: Die Schuldnerberatung beinhaltet eine sozialpädagogisch flankierte finanzielle und 
rechtliche Beratung. Es erfolgt eine differenzierte Prüfung der Forderungen und eine 
Klärung des Verfahrensstands und der Haftung. Weitere Handlungsschritte werden 
unter Einbeziehung der psychosozialen Situation der Teilnehmer*innen eingeleitet 
und umgesetzt. 
 
Ergebnisse: Die Zahl der Überschuldungsfälle hat laut Creditreform Schuldneratlas Deutschland 
2020 trotz Corona erneut abgenommen. Die Zahl überschuldeter Privatpersonen in 
Deutschland ist zum zweiten Mal in Folge zurückgegangen. Für die gesamte Bundes-
republik wird zum Stichtag 1. Oktober 2020 eine Überschuldungsquote von 9,87 Pro-
zent gemessen (-0,13 % zum Vorjahr). 
 
Die Schuldnerquote für Köln im Jahr 2020 stellt sich mit 11,44 % ebenfalls erneut 
leicht rückläufig dar (- 0,18 % zum Vorjahr), dennoch ist weiterhin rund jede(r) achte 
Kölner*in überschuldet. 
 
 Nachfolgend ist eine Auswahl der Ergebnisse der Arbeit der neun gemeinnützigen 
Beratungsstellen, die vom Jobcenter Köln mit der Durchführung der Schuldnerbera-
tung nach §16a Nr. 2 SGB II beauftragt waren, illustriert:

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D
ie Ergebnisse der Schuldnerberatung zeichnen ein differenziertes Bild. Die Reduzierung von Ver-
mittlungshemmnissen umfasste wie in den Vorjahren nicht allein die Schuldenregulierung. Auch die 
psychosozialen Wechselwirkungen waren für die berufliche und soziale Integration wichtig und nutz-
bringend. 
 
Für die Teilnehmer*innen bedeutet die Schuldnerberatung mit ihrer existenziellen Absicherung als 
Beratungsangebot eine wichtige Basis für ihre weitere persönliche und berufliche Entwicklung. Da 
Überschuldung häufig Ausdruck weiterer psychosozialer Problemlagen ist, arbeitet die Schuldnerbe-
ratung auch mit anderen Beratungsstellen, sozialpsychiatrischen Zentren und Bildungseinrichtungen 
zusammen. Diese Zusammenarbeit ist ein Ausdruck, der seit einigen Jahren festzustellenden, viel-
schichtiger werdenden Problemlagen. Im Rahmen von Befragungen der Teilnehmerinnen und Teil-
nehmer durch die Träger, werden regelmäßig Verbesserungen des Wohlbefindens und der gesund-
heitlichen Situation in Folge der Beratung angegeben. 
 
Die Vermittlung einer finanziellen Grundbildung und das Aufzeigen rechtlicher Möglichkeiten zur Ab-
wehr unberechtigter Forderungen tragen zur Nachhaltigkeit der Beratung bei:

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D
ie Ende 2020 verabschiedete Gesetzreform zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens auf 
drei Jahre statt wie bisher im Regelfall sechs Jahre sorgt dafür, dass Betroffene schneller wieder aktiv 
am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilhaben können.  
 
Die Träger der Schuldnerberatung haben hierzu teilweise eine deutliche Zunahme an Beratungen/In-
formationswünschen registriert. Dies spiegelt sich im Anstieg der außergerichtlichen Verhandlungen 
wider und lässt einen Anstieg der Insolvenzantragsverfahren in 2021 prognostizieren. 
1.6. Psychosoziale Betreuung nach §16a Nr. 3 SGB II 
Die Angebote gemäß §16a Nr. 3 SGB II sind vielfältig und lassen sich wie folgt klassifizieren: 
 
 Angebote der allgemeinen psychosozialen Betreuung 
 
 F
rauenspezifische Angebote 
 
 A
ngebote für Erziehende 
 
 A
ngebote im Rahmen des Gewaltschutzes

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 Psychosoziale Betreuung als flankierende Hilfe in Arbeitsgelegenheiten 
 
Den komplexen Handlungsbedarfen der Kundinnen und Kunden im SGB II-Leistungsbezug steht mit 
den psychosozialen Angeboten ein differenziertes Portfolio gegenüber, das sich in seiner Ausgestal-
tung und Orientierung bewährt hat.  
 
Die Wirkungsziele der Angebote unterscheiden sich je nach Zielgruppe, dennoch lassen sich übergrei-
fende Aspekte in den erzielten Ergebnissen darstellen:

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Diese Ergebnisse werden nachfolgend separat im Kontext der jeweils oben aufgeführten Gruppe und 
der Vorjahre dargestellt. Übergreifend lässt sich im Bereich der psychosozialen Betreuung ein Rück-
gang an Zugängen und Bestandsfällen gegenüber dem Vorjahr verzeichnen (-14,1 %). Die teilweise 
eingeschränkten Beratungsmöglichkeiten in Präsenzform haben auf Seiten des Jobcenter Köln und 
der Träger dazu geführt, dass neue Kommunikationswege in alternativer Form ausgebaut wurden. 
Vor dem Hintergrund der komplexen Handlungsbedarfe hat sich auch die Kontaktaufnahme und An-
bindung der Teilnehmer*innen als besonders herausfordernd dargestellt. Dies spiegelt sich in Bezug 
auf die erreichten Erfolge wider, die in fast allen Bereichen geringer ausgefallen sind als im Vorjahr. 
1.6.1. Angebote der allgemeinen psychosozialen Betreuung 
Zu diesen Angeboten gehören die Projekte „Arbeit sofort“, „Kellerladen“, „JobAktiv“, „Psychosoziale 
Betreuung für Jugendliche und junge Erwachsene im Sozialraum Meschenich“ sowie das Projekt „Ori-
entierungsberatung“. Die Ergebnisse dieser Angebote werden nachfolgend zusammengefasst darge-
stellt. 
 
Arbeit sofort 
Träger: Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln 
Sozialdienst katholischer Männer e.V. Köln 
Internationaler Bund GmbH Köln 
 
Ziel: Heranführung an Arbeit und Beschäftigung sowie Abwendung einer akuten Mittello-
sigkeit durch die Bereitstellung eines niederschwelligen Tätigkeitsangebots 
 
Inhalte: Die Teilnehmer*innen, bei denen besondere Lebensverhältnisse mit sozialen Schwie-
rigkeiten verbunden sind, rekrutieren sich ausschließlich aus dem Bereich der Reso-
Dienste der Stadt Köln. Die Stabilisierung der Teilnehmer*innen erfolgt durch psycho-
soziale Beratung und Betreuung sowie über alltagspraktische Anleitung. 
 
 Die Beschäftigungsstrukturen wurden bis auf den Zeitraum Mitte März bis Anfang 
Mai 2020 aufrechterhalten. Die sozialpädagogische Begleitung wurde trotz der Pan-
demie bedingten Einschränkungen durchgängig angeboten. 
 
Kellerladen 
Träger: Kellerladen e.V.

Seite 15 von 41
 
Ziel:  Psychosoziale Stabilisierung und Einleitung von Maßnahmen, die an Ausbildung und 
Arbeitsaufnahme heranführen 
 
Inhalte: Das Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 30 Jahre, die eine 
Tagesstruktur erhalten und dabei ihre beruflichen und sozialen Fähigkeiten 
entwickeln können. Die Ausrichtung des Projekts ist sozialräumlich im Stadtteil 
Bilderstöckchen verortet. 
 
Der Träger arbeitet intensiv mit Ausbildungsbetrieben, Schulen und 
Bewerbungscoaches zusammen. Vor einem Bewerbungscoaching ist in den meisten 
Fällen jedoch zunächst eine intensive und vertrauenschaffende Gesprächsarbeit 
sowie ggf. auch die Vermittlung schulisch-theoretischer Inhalte erforderlich. 
 
Um die Teilnehmer*innen an Online-Seminare und digitale Meetings heranzuführen, 
aber auch zur Vermittlung von Kenntnissen rund um das Sars-CoV-2-Virus, wurde 
2020 eine digitales Corona-Info-Meeting durchgeführt und ein hybrides Lernzentrum 
konzipiert und eingerichtet, das analoge und digitale Elemente verknüpft und in dem 
ausbildungsrelevante IT-Kenntnisse bis hin zum 3D-Druck vorgestellt werden können. 
 
JobAktiv 
Träger:  Katholisches Jugendwerk e.V. 
 
Ziel:  Entwicklung einer realistischen schulischen und/oder beruflichen Perspektive zur 
Heranführung an den Arbeitsmarkt 
 
Inhalte: Das Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene von 15 bis 27 
Jahre als Bindeglied zwischen der Jugendberufshilfe und den Jugendzentren im 
Kölner Norden (Chorweiler, Blumenberg und Seeberg-Nord).  
 
Im Mittelpunkt stehen die Arbeitsschwerpunkte Übergang Schule/Beruf, 
Berufswahlorientierung und die Entwicklung realistischer beruflicher Perspektiven. 
 
Die sozialpädagogische Hilfe basiert auf den Bausteinen der offenen 
Kontaktaufnahme, Erfassung der schulischen oder beruflichen Situation, konkreten 
Hilfestellung und begleitenden Betreuung. Sie führt über die Begleitung im 
Bewerbungsprozess hinaus hin zur Bewältigung sozialer Bedarfe und Problemlagen.

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In der Zeit geschlossener Jugendeinrichtungen bzw. eingeschränkter 
Kontaktmöglichkeiten profitierte JobAktiv von der langjährigen Präsenz und der 
Zusammenarbeit mit den Kooperations- und Netzwerkpartner*innen im Sozialraum. 
Gruppenangebote, die in Präsenz stattfinden sollten, konnten aufgrund der 
geltenden Corona-Schutzverordnungen 2020 nicht durchgeführt werden. Dadurch 
reduzierten sich die Beratungs- und Informationsmöglichkeiten für die Jugendlichen 
und jungen Erwachsenen. Die JobAktiv Mitarbeiter*innen informierten und 
motivierten potenziell Interessierte dazu, an alternativ entwickelten Online-
Angeboten teilzunehmen. 
 
Orientierungsberatung 
Träger: Trägerverbund unter Federführung des Diakonischen Werks Köln und Region: 
 
Arbeitsgemeinschaft gegen internationale sexuelle und rassistische Ausbeutung 
Allerweltshaus e.V. 
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e.V. 
Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e.V. 
Caritasverband für die Stadt Köln e.V. 
Christliche Sozialhilfe Köln e.V. 
Diakonie Michaelshoven e.V. 
Diakonisches Werk Köln und Region 
Deutsches Rotes Kreuz 
Pari Sozial Köln gGmbH - Echo e.V. 
Familienladen Buchheim 
Förderungs- und Bildungsgemeinschaft, Jugend- und Altenarbeit Vingst/Ostheim e.V. 
Frauen gegen Erwerbslosigkeit e.V. 
Kölner Arbeitslosenzentrum e.V. 
Synagogengemeinde Köln  
Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln 
Sozialdienst Katholischer Männer e.V. 
Veedel e.V. 
 
Ziel: Klärung leistungsrechtlicher Fragestellungen und psychosozialer Problemlagen

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Inhalte: Die Orientierungsberatung hilft bei der Klärung beruflicher Interessen und vermittelt 
Informationen zu beruflichen und qualifizierenden Maßnahmen. Überdies 
gewährleistet das Angebot kurzfristig Beratung und Soforthilfe bei persönlichen 
Krisen durch die Weiterleitung an entsprechende Fachstellen.  
 
Die ganzheitliche Beratung bietet sozialrechtliche Informationen und Hilfen, leistet 
Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen und vermittelt sprachliche Hilfen bei 
Konflikten mit Behörden.  
 
Die sozialraumorientierten und zentral gelegenen Beratungsstellen sind über das 
Stadtgebiet verteilt und gewährleisten einen wohnortnahen und niederschwelligen 
Zugang. Die Beratungsstellen haben 2020 aufgrund der jeweils gültigen 
Coronaschutzverordnung einen Rückgang der Zugänge um rund 12,6 % verzeichnet. 
Die Anzahl der Fälle mit einer Beratungsdauer über sechs Monate hat sich hingegen 
verdreifacht, was Ausdruck der komplexen Handlungsbedarfe und erschwerten 
Rahmenbedingungen im Berichtsjahr ist.

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Ergebnisse der allgemeinen psychosozialen Betreuung 
 
 
 
 
 
Du
rch die zeitweise eingeschränkten Präsenzmöglichkeiten ist der Rückgang bei der Steigerung des 
Arbeits- und Sozialverhaltens um 9 % nachvollziehbar. Bei der Vermittlung zu Angeboten der Sucht- 
und Schuldnerberatung ist es 2020 im Vergleich zu den Vorjahren zu einer Verdopplung gekommen. 
 
Auch die Projekte „Claro“ und „JobLotsen Reso“ gehören zu den Angeboten der allgemeinen 
psychosozialen Betreuung. Charakteristisch für deren Zielgruppen sind – zum Teil diffuse - 
gesundheitliche Vermittlungshemmnisse.

Seite 19 von 41
 
 
Die oftmals chronifizierten Problemlagen bedingen mehr als nur ein reines Clearing.  Die Kundinnen 
und Kunden benötigen in der Regel eine längere, kontinuierliche und umfassende Unterstützung. Ein 
wesentlicher Aspekt dieser Angebote ist daher der begleitete Übergang in korrespondierende 
Hilfesysteme und passgenaue Folgeangebote. 
 
Claro 
Träger: Diakonisches Werk Köln und Region 
Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Köln 
Sozialdienst katholischer Männer e.V. Köln  
 
Ziel: Clearing und Empfehlung bzw. Vermittlung in andere Hilfsangebote 
 
Inhalte: Das Angebot richtet sich an Menschen mit komplexen, meist diffusen Problemlagen, 
denen die Integrationsfachkräfte des Jobcenter Köln kein passgenaues Angebot 
unterbreiten können.  
 
Claro bietet ein Clearing, gibt Handlungsempfehlungen und vermittelt in andere 
Hilfsangebote bzw. Hilfesysteme wie zum Beispiel therapeutische Hilfsangebote, 
Suchthilfe, Wohnungslosenhilfe, Straffälligenhilfe, Schuldnerberatung, 
Migrationsberatung, Familien- und Lebensberatung sowie frauenspezifische 
Beratungsstellen. 
 
Die Beratungsstellen von Claro waren während des Berichtsjahrs mit entsprechenden 
Hygienekonzepten und unter Berücksichtigung der jeweiligen Schutzmaßnahmen 
durchgängig besetzt. Es hat sich gezeigt, dass einige Teilnehmer*innen durch Hilfen, 
die nicht in Präsenz erfolgen konnten, überfordert waren. Die Träger haben die 
Teilnehmer*innen daher bei digitalen Anwendungen begleitet und unterstützt. 
 
JobLotsen Reso 
Träger: BTZ Berufliche Bildung Köln GmbH 
 
Ziel: Unterstützung bei der Identifizierung von Problemlagen sowie Entwicklung und 
Umsetzung tragfähiger Hilfepläne für Menschen ohne festen Wohnsitz

Seite 20 von 41
 
Inhalte: Das Angebot richtet sich an wohnungslose Menschen. Die Problemstellungen der 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfordern einen spezialisierten Blick  auf den 
Bereich Wohnen und Wohnungssuche und eine auf diese Zielgruppe abgestimmte 
Kontaktaufnahme bzw. Beziehungsarbeit.  
 
Die Lotsinnen und Lotsen arbeiten in erster Linie aufsuchend. Zudem bieten die 
JobLotsen Reso einmal pro Woche unter Berücksichtigung der jeweiligen Vorgaben 
eine offene Sprechstunde an. 
 
Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen konnte die Unterstützung der 
Zielgruppe zuverlässig gesichert werden. Der Fokus wurde auf die telefonisch und 
digitale Kommunikation mit den Teilnehmer*innen gelegt. Die teils massiven 
Beeinträchtigungen der Teilnehmer*innen wurden durch die Corona-Krise laut Träger 
verstärkt. Die wichtigsten Stressoren sind hierbei die Angst vor Ansteckung in den 
Notunterkünften und eingeschränkte Hilfsangebote der täglichen Grundversorgung. 
 
Ergebnisse „JobLotsen“ und „Claro“

Seite 21 von 41
 
 
 
W
ie schon in den letzten Jahren stellen Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen die größte 
Gruppe der Teilnehmer*innen dar, d.h. nur bei einem kleinen Teil lagen weder psychische und/oder 
somatische Erkrankungen, noch eine Suchterkrankung vor. Aufgrund der damit verbundenen Bera-
tungskomplexität kommt es zu Schwankungen in den erzielten Beratungsergebnissen bzw. Fallab-
schlüssen. Bedingt durch die Kontaktbeschränkungen und den Auswirkungen der Corona-Krise zeigt 
sich in diesem Bereich ein Rückgang an Zugängen und den erzielten Ergebnissen in den Bereichen Ge-
sundheit und Wohnungssituation. 
1.6.2. Frauenspezifische Angebote 
Auf die psychosoziale Stabilisierung und Unterstützung von Frauen fokussieren sich die Projekte 
„FrauenLeben“, „Miga 40“, „Strickleiter I“, „Strickleiter II“, „Der Wendepunkt“ sowie „Alternative 
Wege in den Job“. Die Ergebnisse dieser Angebote werden nachfolgend zusammengefasst darge-
stellt. 
 
Frauenberatungsstelle (FrauenLeben) 
Träger: FrauenLeben e.V.  
 
Ziel: Krisen und Orientierungshilfe 
 
Inhalte: Die Beratungsstelle bietet Frauen, die aufgrund traumatisierender 
Gewalterfahrungen und/oder familiärer Probleme gravierend in ihrer 
Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind, psychosoziale Betreuung an.

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Damit eine berufliche Integration gelingen kann, erhalten die betroffenen Frauen 
Hilfe bei der Bewältigung von Konflikten und psychischen Erkrankungen sowie 
sozialen Problemlagen. Zur akuten Unterstützung sowie während der Wartezeit auf 
einen längerfristigen Therapieplatz werden Gespräche mit Psycholog*innen 
angeboten. 
 
In den Zeiten des Lockdowns und der Kontaktbeschränkungen hatten die Klientinnen 
die Möglichkeit, telefonisch oder per Videokonferenz die Beratungstermine 
wahrzunehmen, bei denen alle Anliegen und Themen besprochen werden können. Es 
wurde deutlich, welche Leistungen insbesondere Frauen erbringen und welche 
Verantwortung sie in dieser Pandemie tragen, indem sie versuchen während der 
Schul- und Kitaschließungen die Kinderbetreuung, das Homeschooling und teilweise 
das Homeoffice zu koordinieren. Zudem haben sich psychische Erkrankungen oder 
Defizite in der Sozialkompetenz sowie Gewaltsituationen, z.B. in der Familie oder 
Partnerschaft, verstärkt. 
 
Miga 40 
Träger: Frauen gegen Erwerbslosigkeit e.V. 
 
Ziel: Heranführung an den Arbeitsmarkt und Überleitung in weitere Förderangebote  
 
Inhalte: Die Zielgruppe sind nach Deutschland immigrierte Frauen ab 40 Jahren. Mittels 
verschiedener Beratungs-, Qualifizierungs- und Lernangebote wird ein ganzheitlicher 
Ansatz genutzt, der im engen Bezug zum praktischen Leben der Teilnehmerinnen 
steht. Bestandteile der Beratung sind u.a. ressourcenorientierte Methoden, 
Biografiearbeit, soziale Gruppenarbeit sowie theaterpädagogische Komponenten und 
Rollenspiele. 
 
Sprachförderung ist ein wesentliches Element des Angebotes. Teilnehmerinnen mit 
Sprachhemmungen werden durch eine spielerische Herangehensweise von einem 
interkulturellen und interdiszipläneren Team gefördert. 
 
Die Corona-Pandemie hat die Situation der Teilnehmerinnen verschärft, Ängste und 
Unsichereiten nahmen zu, verbunden mit einer Überforderung im Alltag, mit 
wiederum negativen Folgen für die ge-sundheitliche Situation. Die Beratungs- und 
Angebotsstruktur von Miga 40 passte sich den Corona-Schutzbedingungen schnell an. 
Die Teilnehmerinnen wurden in alternativer Form und, soweit aufgrund der Corona-
Schutzmaßnahmen möglich, in Kleinstgruppen oder Einzelberatungen unterstützt. 
Zusätzlich wurde ein digitaler Lernraum eingerichtet.

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Strickleiter I 
Träger: Sozialdienst katholischer Frauen e.V.  
 
Ziel: Heranführung an den Arbeitsmarkt und Weiterleitung in andere Hilfsangebote 
 
Inhalte: Die Zielgruppe sind Frauen und Männer, die von häuslicher Gewalt betroffen sind 
oder waren und aufgrund der damit verbundenen körperlichen und psychischen 
Beeinträchtigungen drohen, ihre Erwerbsfähigkeit zu verlieren. 
 
Das Angebot funktioniert als Lotse in das Hilfesystem und zielt darauf ab, dass die 
von Gewalt Betroffenen die notwendigen und möglichen Hilfen erhalten. Die 
Prozesse werden initialisiert und begleitet. Auch nach einem Einstieg in die 
Berufstätigkeit sichert eine weitergehende Betreuung die Nachhaltigkeit der 
erreichten Stabilisierung. 
  
Strickleiter II 
Träger: Sozialdienst katholischer Frauen e.V.  
 
Ziel: Heranführung an den Arbeitsmarkt und Weiterleitung in andere Hilfsangebote 
 
Inhalte: Die Zielgruppe sind Frauen mit massiven Problemlagen, die einer Arbeits- oder 
Beschäftigungsaufnahme entgegenstehen. Ziel ist die Klärung und Bearbeitung der 
multiplen psychosozialen Aufgabenstellungen. 
 
Die einzelnen Angebote und Aktivitäten richten sich nach den Bedarfs- und 
Problemlagen der Frauen. Die Kontakt- und Beratungstreffen, Kriseneinsätze und 
alltagspraktischen Hilfen wie Begleitung zu Ämtern und Beratungsstellen erfolgen 
zeitlich flexibel und bedarfsgerecht.  
 
 Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Beratungen und Begleitungen in den 
beiden Strickleiter Angeboten teilweise auf telefonische Beratung und E-Mail-
Beratung umgestellt werden. Insbesonder bei (Allein) Erziehenden hat sich eine 
besondere zusätzliche Belastung durch die eingeschränkten Betreuungsangebote an 
Kindertageseinrichtungen und Schulen ergeben.

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Der Wendepunkt 
Träger: Diakonie Michaelshoven 
 
Ziel: Heranführung an den Arbeitsmarkt und Weiterleitung in andere Hilfsangebote 
 
Inhalte: Die Frauenberatungsstelle "Der Wendepunkt" ist in Mülheim und Kalk verortet und 
bietet ein psychosoziales Beratungs- und Unterstützungsangebot für 
gewaltbetroffene Frauen, insbesondere auch Frauen mit Migrations- oder 
Fluchthintergrund an. 
 
Die sozialräumliche Nähe stellt einen wichtigen Aspekt dar. Die Beratung zielt auf die 
Stabilisierung der psychosozialen Gesamtsituation der Frauen und ihrer Familien ab 
und bietet Unterstützung bei der Beseitigung von Vermittlungshemmnissen.  
 
Die Beratungsstelle hat im Rahmen des Lockdowns die persönlichen 
Kontaktmöglichkeiten deutlich reduziert. Notfallkontakte waren unter 
Berücksichtigung der jeweils gültigen Coronaschutzverordnung weiterhin möglich. 
Viele Teilnehmerinnen litten unter den Lockdown-Maßnahmen und hatten einen 
höheren und intensiveren Beratungsbedarf. Die Online-Unterstützung im Umgang 
mit Behörden hatte einen hohen Stellenwert. 
 
Alternative Wege in den Job 
Träger: Förderungs- & Bildungsgemeinschaft Jugend- und Altenarbeit Vingst/Ostheim e.V. 
 
Ziel:  Aktivierung und Heranführung an den Arbeitsmarkt 
 
Inhalte: Das Angebot richtet sich an erwerbslose Frauen, die ihren beruflichen Wiedereinstieg 
planen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreichen wollen, oder noch keine 
berufliche Orientierung haben. 
  
Der systemische Ansatz in der Beratung berücksichtigt die aktuelle Lebenssituation 
der Frauen. Die Teilnehmerinnen werden aktiviert, unterstützende Netzwerke aufzu-
bauen und vorhandene optimal zu nutzen.

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Der Schwerpunkt der individuellen Beratung liegt auf der psychosozialen Stabilisie-
rung und Motivationsstärkung der Teilnehmerinnen. Flankierend werden die Teilneh-
merinnen bei ihrer Berufswegeplanung sowie der Erstellung von Bewerbungen unter-
stützt und über weiterführende Angebote informiert. 
 
D
ie Angebote wurden 2020 in alternativer Form sowohl in Präsenz unter Berücksich-
tigung der jeweils gültigen Coronaschutzverordnung, telefonisch und digital durchge-
führt. Hinsichtlich der Corona-Pandemie hatten viele Teilnehmerinnen einen erhöh-
ten Gesprächsbedarf, um die Motivation der Teilnehmerinnen weiter zu fördern und 
Zuversicht zu vermitteln.  
 
Ergebnisse der frauenspezifischen Projekte

Seite 26 von 41
 
 
1.
6.3. Angebote für Erziehende 
Speziell an den Bedarfen, Problemlagen und Ressourcen Erziehender orientieren sich die Angebote 
„M.I.m.i.K.“ und „Xenia“. Beide Projekte bieten eine Kinderbeaufsichtigung vor Ort, so dass die Teil-
nahme auch möglich ist, wenn keine regulären Betreuungsmöglichkeiten bestehen. Dies war 2020 
aufgrund der Corona-Pandemie nur eingeschränkt möglich. 
 
M.I.m.i.K.– M.iteinander I.ntegration m.eistern i.n K.öln 
Träger: Förderungs- & Bildungsgemeinschaft Jugend- und Altenarbeit Vingst/Ostheim e.V. 
 
Ziel: Stabilisierung und Heranführung an den Arbeitsmarkt 
 
Inhalte: Das Angebot richtet sich an junge alleinerziehende Frauen im Alter von 16 bis 25 Jah-
ren, die bislang nicht in das Ausbildungssystem oder in den Arbeitsmarkt integriert 
werden konnten.  
 
Die Frauen werden individuell stabilisiert und in ihrer Persönlichkeit sowie in ihrem 
Umfeld mit der Perspektive, sich für eine berufliche Entwicklung zu öffnen und diese 
langfristig zu realisieren, gestärkt. Die Kinderbeaufsichtigung vor Ort sichert die Teil-
nahme am Projekt, wenn keine regulären Betreuungsmöglichkeiten bestehen. 
 
Das Angebot sieht Einzelgespräche und ein zielgruppenorientiertes Seminarangebot 
vor. Flankierend stehen Bewerbungshilfen und Bewerbungstraining, die Begleitung 
während Praktika sowie die Weiterleitung zu anderen Fachstellen zur Verfügung.

Seite 27 von 41
 
 
In alternativer Form wurde das Projekt 2020 sowohl in Präsenz als auch mit Unter-
stützung durch digitale Medien und mit telefonischer Beratung durchgeführt. Die 
Teilnehmerinnen erhielten eine kontinuierliche, individuelle Begleitung. Außerhalb 
des Lockdowns war die Teilnahme an zielgruppenorientierten Seminaren und 
Coachings möglich. 
 
Ergebnisse: 2020 wurden insgesamt 1.647 individuelle Beratungsgespräche durchgeführt. Das 
Angebot umfasste zudem 68 individuelle Bewerbungstrainings, 19 Kommunikations- 
und Ressourcentrainings. Die Erzieherinnen-Sprechstunde wurde 44 Mal genutzt. 
 
23 Teilnehmerinnen haben das Projekt 2020 regulär beendet. Neben einer ganzheitli-
chen Stabilisierung konnte mit sieben Teilnehmerinnen eine Anschlussperspektive 
wie zum Beispiel die Aufnahme einer Ausbildung oder geringfügigen Beschäftigung 
erzielt werden. 
 
Xenia – Chancen für Migrantinnen 
Träger: Frauen gegen Erwerbslosigkeit e.V.  
 
Ziel: Stabilisierung und Heranführung an den Arbeitsmarkt 
 
Inhalte: Das Angebot richtet sich an (allein) erziehende Frauen mit Migrationshintergrund im 
Alter von vorrangig 18 bis 35 Jahren. 
 
Wichtige Schwerpunkte des Projektes sind die psychosoziale Stabilisierung der 
Teilnehmerinnen und die Unterstützung bei fehlender Kinderbetreuung. Das Projekt 
bietet ein ganzheitliches Beratungs- und Orientierungsangebot in Form von 
Einzelgesprächen, Gruppenangeboten, modularen Kursangeboten und 
Sprachförderung mit paralleler Kinderbeaufsichtigung an. 
 
Xenia geht von der individuellen Lebenslage der Teilnehmerinnen aus und stärkt 
vorhandene Kompetenzen. Die Entwicklung einer beruflichen Perspektive und die 
Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Ausbildung werden initiiert und /oder 
unterstützt. 
 
Im Zuge der Corona-Pandemie wurden die Angebote an die jeweils geltenden 
Corona-Schutzregeln angepasst. Der individuelle Beratungsbedarf hat eine noch

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höhere Gewichtung erhalten. Über längere Phasen hinweg mussten die 
Einzelberatungen soweit möglich auf telefonische Kontakte und auch E-Mails 
umgestellt werden. Die Beraterinnen hielten aktiv den Kontakt zu den 
Teilnehmerinnen, wurden bei Bedarf durch die Sprachmittlerinnen unterstützt. Es 
konnte beobachtet werden, dass im Zuge der Coronapandemie die psychischen 
Belastungen, Ängste und familiären Konflikte bei vielen Teilnehmerinnen 
zugenommen haben. 
 
Ergebnisse: 2020 haben zehn Teilnehmerinnen haben ihre Projektteilnahme regulär beendet. 
Zwei der Teilnehmerinnen konnten mit Unterstützung des Projekts eine 
Beschäftigung aufnehmen. Eine Teilnehmerin startete einen sechsmonatigen 
Freiwilligendienst an einer Schule. Vier Teilnehmerinnen konnte in ein 
weiterführendes Beratungsangebot übergeleitet werden. Mehrere Teilnehmerinnen 
wurden bei der Suche nach medizinischen/ therapeutischen Hilfen unterstützt. 
1.6.4. Angebote im Rahmen des Gewaltschutzes 
Die Entwicklung sozialer Kompetenzen und die Verbesserung der Kommunikations- und Konfliktfä-
higkeit wird in den Projekten „Mensch sein ohne Gewalt“ und „Coolnesstraining“ im Rahmen des Ge-
waltschutzes angestrebt. 
 
Aufgrund der Pandemiesituation mussten 2020 in beiden Projekten verschiedene Änderungen hin-
sichtlich der Kontaktgestaltung im Einzel- und Gruppensetting vorgenommen werden. Die Arbeit 
wurde temporär in telefonischen Einzelsitzungen weitergeführt. Persönlicher Kontakt fand nur noch 
unter Einhaltung der Hygienevorschriften und der jeweiligen geltenden Kontaktbeschränkungen 
statt. 
 
Coolnesstraining 
Träger: Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e.V.  
 
Ziel: Steigerung des Sozialverhaltens 
 
Inhalte: Die Zielgruppe des Projekts sind Menschen, die unangemessenes, aggressives oder 
grenzüberschreitendes Verhalten zeigen, das die Integration in den ersten 
Arbeitsmarkt erschwert. 
 
Das Angebot ist als ganzheitliches Verhaltenstraining konzipiert. Die 
Teilnehmer*innen beschäftigen sich mit Prozessen und Mustern der Kommunikation 
und Konfliktlösung. Dies wird praxisnah trainiert. Ziel ist ein sozial kompetentes und

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damit gesellschaftlich angemessenes Verhalten. Damit soll langfristig eine Integration 
in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht werden. 
 
A
uf Seiten der Teilnehmer*innen wurde die Aufrechterhaltung des Programms auch 
zu Zeiten der Kontaktbeschränkungen durchweg begrüßt. Aufgrund der 
Isolationsphasen konnte ein Anstieg subjektiven Unbehagens hinsichtlich der Angst 
vor Erkrankung und Freiheitseinschränkungen verzeichnet werden. 
 
Mensch sein ohne Gewalt 
Träger: Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e.V. 
 
Ziel: Steigerung des Sozialverhaltens 
 
Inhalt: Im Oktober 2020 erfolgte die Veränderung der Projektbezeichnung von „Mann Sein 
ohne Gewalt“ in „Mensch Sein ohne Gewalt“. Das Projekt wurde im Zuge der 
Namensänderung um die Arbeit mit Täterinnen erweitert, da sich insbesondere im 
Jahresverlauf 2020 entsprechende Bedarfe gezeigt haben. Das Programm richtet sich 
somit an Menschen, die Gewalt gegen ihre Partner*innen bzw. Ex-Partner*innen 
ausüben oder ausgeübt haben. Sofern realisierbar, werden auch die Partner*innen 
und Familienangehörigen beraten oder an passende Hilfeeinrichtungen vermittelt. 
 
Das Projekt arbeitet nach den Standards und Empfehlungen von interinstitutionellen 
Kooperationsbündnissen gegen häusliche Gewalt. Es findet eine enge 
Zusammenarbeit mit Einrichtungen des Kinder- und Jugendschutzes, der Polizei 
sowie weiteren Beratungsstellen statt. 
 
Aufgrund der Isolationsphasen konnte ein Anstieg von psychischer Gewalt und 
hiermit einhergehend eine vermehrte Inanspruchnahme von Krisenterminen 
verzeichnet werden. 
 
Ergebnisse der Angebote im Rahmen des Gewaltschutzes

Seite 30 von 41
 
 
 
 
1.6.
5. Angebote als flankierende Hilfen in Arbeitsgelegenheiten 
Die psychosoziale Begleitung in spezifischen Arbeitsgelegenheiten (AGH)  
gemäß § 16d SGB II unterstützt die Stabilisierung der persönlichen, familiären bzw. gesundheitlichen 
Situation der Teilnehmer*innen dieser AGH zusätzlich.  
Die flankierende Hilfe wird in den Projekten „Müllemer Wäsch- und Kochwiever“, „Gulliver und 
Lore“, „Zweiradwerkstatt 180°“ und „Kölner Feger“ angeboten. 
 
Die Anzahl der Zugänge in den o.g. Projekten ist abhängig von der Nutzung der entsprechenden AGH. 
Aufgrund der erschwerten Bedingungen und der geltenden Hygienevorschriften ist die Anzahl der 
Zugänge im Bereich AGH bzw. der psychosozialen Begleitung in den vorgenannten AGH 2020 rückläu-

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fig gegenüber den Vorjahren. Eine sozialpädagogische Unterstützung wurde auch während der Lock-
downs durchgängig vorgehalten. Die Kontaktpflege erfolgte telefonisch bzw. virtuell und schriftlich 
per E-Mail. 
 
Müllemer Wäsch und Kochwiever 
Träger: Christliche Sozialhilfe Köln e.V. 
 
Ziel: Heranführung an den Arbeitsmarkt 
 
Inhalte: Das niedrigschwellige Beschäftigungsangebot im Bereich der Arbeitsgelegenheiten 
bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, berufliche Erfahrungen in 
hauswirtschaftlichen Dienstleistungen, der Seniorenbetreuung, in der Küche und im 
Service zu machen. 
 
Zusätzlich zur Arbeitsgelegenheit wird eine intensive sozialpädagogische Betreuung 
zur Stabilisierung, Unterstützung und Aktivierung vorgehalten, um eine erfolgreiche 
Teilnahme an der Arbeitsgelegenheit zu fördern sowie die den Integrationsprozess 
zusätzlich belastenden Themen zu bearbeiten. 
 
Gulliver und Lore 
Träger: Kölner Arbeitslosenzentrum e.V. 
 
Ziel: Heranführung an den Arbeitsmarkt 
 
Inhalte: Das Angebot richtet sich an Menschen, die meist ohne festen Wohnsitz sind und 
unter multiplen Problemlagen wie Sucht, Schulden, physischen und psychischen 
Einschränkungen leiden.  
 
Die psychosoziale Begleitung in Ergänzung zur Arbeitsgelegenheit ermöglicht den 
Teilnehmer*innen eine Stabilisierung der persönlichen, familiären oder 
gesundheitlichen Situation. Bei Bedarf erfolgen eine Vermittlung in weiterführende 
Hilfsangebote und regelmäßig stattfindende Deeskalationstrainings. 
 
Zweiradwerkstatt 
Träger: Kooperation zwischen Aidshilfe Köln e.V. und Internationaler Bund - IB West gGmbH 
für Bildung und soziale Dienste 
 
Ziel:  Heranführung an den Arbeitsmarkt

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Inhalte: Die „Zweiradwerkstatt 180°“ bietet für akut Drogengebrauchende ab 18 Jahren 
Beschäftigung und Qualifizierung im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit. 
 
Die zusätzlich erfolgende psychosoziale Betreuung basiert auf einem konzeptionellen 
Ansatz zur Stabilisierung der Maßnahme-Teilnahme und berücksichtigt, dass die 
Abhängigkeit bei einem großen Teil der Betroffenen über lange Jahre eine chronische 
Rückfallkrankheit ist. In diesem Rahmen werden Strategien erarbeitet, um selbst 
positiv auf Veränderung hinzuwirken und eine Verbesserung der Lebenssituation zu 
erreichen. 
 
Kölner Feger 
Träger: Sozialdienst katholischer Männer e.V. 
 
Ziel: Heranführung an den Arbeitsmarkt 
 
Inhalte: Bei der Zielgruppe handelt es sich um langjährig Opiatgebrauchende, die sich in einer 
Substitution befinden. Im Rahmen der Arbeitsgelegenheit erfolgt die Reinigung und 
Entmüllung von besonders durch Drogengebrauchende/Wohnungslose belasteten 
Orten und Orten, die durch die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln nicht abgedeckt 
werden. 
 
Mit Hilfe der zusätzlich angebotenen psychosozialen Betreuung werden die 
Teilnehmer*innen intensiv unterstützt, wodurch ein wichtiger Beitrag zur 
Potentialentwicklung in den verschiedenen Bereichen gesellschaftlicher Teilhabe 
gesichert wird. 
 
 
 
Ergebnisse der flankierenden Hilfen in Arbeitsgelegenheiten

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1.
7. Suchtberatung nach §16a Nr. 4 SGB II 
Die Angebote „Suchtberatung“ und „Claro Mobil“ sind darauf angelegt, Menschen mit Suchterkran-
kungen in das Kölner Suchthilfesystem zu integrieren, um die Heranführung an den Arbeitsmarkt zu 
unterstützen. 
 
Suchtberatung 
Träger: Diakonisches Werk Köln und Region, 
Sozialdienst katholischer Männer e. V. 
Blaues Kreuz e.V. 
Psychosomatische Klinik Bergisch Gladbach 
Drogenhilfe Köln Projekt gGmbH

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Ziel: Anbindung an das Suchthilfesystem und Heranführung an den Arbeitsmarkt 
 
Inhalte: Die Träger haben sich zu einem Verbund zusammengeschlossen. Über eine zentrale 
Telefonnummer sind die Erreichbarkeit und eine schnelle Terminvergabe 
gewährleistet. Die Zuweisungen zum jeweils für die Suchterkrankung relevanten 
Träger werden intern verteilt. 
 
Inhaltlich gliedert sich die Suchtberatung in zwei Phasen: das Clearing sowie die 
eigentliche Betreuung. Das Clearing stellt den Suchtstatus fest und klärt die aktuellen 
Problemlagen. Die Betreuungsphase umfasst die Erstellung einer detaillierten 
Suchtanamnese, die biographische Anamnese mit Klärung von Arbeitsfähigkeit, 
Sicherung des Lebensunterhalts, offene juristische Verfahren etc.  
 
Es wird überprüft, ob ein ambulantes Suchtsetting möglich ist oder zunächst 
stationär behandelt werden muss. Der Fokus liegt auf den weiterführenden 
Angeboten des Suchthilfesystems, in die nach Möglichkeit vermittelt wird. 
 
Die Corona-Pandemie hat zu Einschränkungen in der Suchtberatung geführt. Der freie 
Zugang und Sprechstundenangebote mussten umgestellt werden, jedoch können 
telefonische Kontakte im Bereich der Suchtberatung nur schwer den persönlichen 
Kontakt kompensieren. Der Beschaffungsdruck der Teilnehmer*innen von illegalen 
Suchtmitteln stieg durch die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum an, der 
Zugang zu Hilfsinstitutionen und Behörden war teilweise erschwert. Die 
Aufrechterhaltung der Suchtberatung war vor dem Hintergrund dieser 
Rahmenbedingungen von großer Bedeutung.

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Ergebnisse der Suchtberatung  
 
 
 
 
 
C
laro Mobil 
Träger: Kooperation zwischen dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. und dem Sozial-
dienst katholischer Männer e.V.

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Ziel:  (Aufsuchende) Anbindung an das Suchthilfesystem und Heranführung an den 
Arbeitsmarkt  
 
Inhalte: Claro Mobil ist ein flexibles und schnell einsetzbares Instrument im Bereich der 
Suchtberatung. Kurzfristige Ersttermine sind sowohl im Jobcenter Köln als auch im 
privaten Umfeld der Teilnehmer*innen möglich. Die Mitarbeiter*innen des Projekts 
arbeiten ausschließlich aufsuchend und begleitend. 
 
Claro Mobil identifiziert neben der Suchtproblematik auch die oftmals vorhandenen 
weiteren prekären Problemlagen, ohne dabei das Suchtproblem und eine Anbindung 
an die Einrichtungen des Suchthilfesystems aus den Augen zu verlieren. 
 
Durch die Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen waren zeitweise keine gemein-
samen Ersttermine im Jobcenter Köln möglich. Die Kontaktaufnahme musste auch 
hier unter Berücksichtigung der aktuellen Hygiene- und Kontaktvorschriften erfolgen. 
Die Beratung wurde durchgängig angeboten, zu Zeiten der Lockdowns verstärkt in 
alternativer Form telefonisch oder digital. 
 
Ergebnisse: 2020 wurden 25 Begleitungen regulär abgeschlossen, davon stand bei 16 Teilneh-
mer*innen die Klärung gesundheitlicher Einschränkungen im Mittelpunkt. Nach er-
folgreicher Klärung konnten sieben Teilnehmer*innen zur Entgiftung oder einer am-
bulanten bzw. stationären Therapie vermittelt werden. Zwölf Teilnehmer*innen be-
endeten die Suchtberatung mit einer Konsumreduktion bzw. Abstinenz.

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Fallbeispiele  
BiSKids – Angebot nach §16a Nr. 1 SGB II beim Träger Christliche Sozialhilfe Köln e.V. 
 
„Die sozialpädagogische Familienhelferin (…) nimmt telefonisch Kontakt zu BiSKids auf und stellt fol-
gende Anfrage: eine vierköpfige Familie braucht Unterstützung bei der Randstundenbetreuung der 
zwei Kinder. Die Kinder sind vier und sechs Jahre alt. Es geht um die Wegebegleitung, die im wöchent-
lichen Wechsel stattfindet: eine Woche sollen die Kinder morgens, die andere Woche nachmittags von 
Zuhause in den Kindergarten und umgekehrt gebracht/abgeholt werden. Die Kinderbetreuungsperson 
soll den Kindern im Beisein der Mutter beim Anziehen helfen, da die Mutter es nicht schafft. Sie ist 
querschnittsgelähmt und bettlägerig, der Vater arbeitet im Schichtdienst. 
 
Die Wegebegleitung wird seitens BiSKids organisiert, um die drohende Arbeitslosigkeit zu verhindern. 
Unsere Sozialpädagogin versucht im Vorfeld Hilfe im sozialen Umfeld des Vaters zu mobilisieren. Die 
Großmutter der Kinder die bereits unterstützt, ist nicht mehr in der Lage die Wegebegleitung zu über-
nehmen. Andere Personen (Nachbarn, Arbeitskollegen, Freunde, etc.) stehen nicht zur Verfügung. Die 
einzige verbleibende Alternative ist die Kündigung des Arbeitsverhältnisses, um zeitliche Kapazitäten 
zu schaffen. Das Ergebnis wäre der Bezug von Transferleistungen. Der Einsatz von BiSKids verhindert 
die Kündigung mit den daraus folgenden Konsequenzen. Darüber hinaus ist es eine Entlastung für die 
gesamte Familie, die sich in einer schwierigen Lebenslage aufgrund der Erkrankung der Mutter befin-
det.“ 
 
 
 
Budget- und Schuldnerberatung der Schuldnerhilfe Köln – Angebot nach §16a Nr. 2 SGB II 
 
„Herr C, 39 Jahre, ledig. Er war zu Beratungsbeginn seit über 6 Jahren arbeitslos, gelegentliche Aus-
hilfstätigkeiten auf Minijob-Basis. 
Erste Zuweisung durch Jobcenter 2013, mehrfache Abbrüche wegen Nichteinhaltens von Terminen, 
Neuaufnahme 2018. Zu Beratungsbeginn unübersichtliche Schuldensituation, Existenzgefährdung 
durch Kontosperre aufgrund von Pfändungen sowie Mietrückständen. Erst durch Einschalten von ver-
schiedenen BeWo-Betreuern konnte eine Kontinuität in der Zusammenarbeit mit Herrn C. insbeson-
dere das Einhalten von Terminen, Beibringen von Unterlagen, erzielt werden. 
 
Vorrang hatten zunächst die existenzsichernden Maßnahmen in der Budgetberatung, wie die Aufhe-
bung der Kontopfändung sowie die Wiederherstellung des Mietverhältnisses. Die Vervollständigung 
und Aktualisierung sämtlicher Schuldverpflichtungen von Herrn C. zogen sich über 1 Jahr hin, da im-
mer neue Gläubiger auftauchten. 
Die Bestandsaufnahme ergab eine Überschuldung in Höhe von 6.200 € bei insgesamt 23 Gläubigern.

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Ziel von Herr C. war es, seine Schulden über finanzielle Hilfen seiner Familie außergerichtlich abzuzah-
len. Durch die Überprüfung der Rechtmäßigkeit von Forderungen sowie die Beantragung von Ausbu-
chungen von uneinbringlichen Altforderungen konnte die Anzahl der Gläubiger schrittweise auf 10 
Gläubiger reduziert werden. Mit den verbleibenden Gläubigern konnten Ratenzahlungsvergleiche ab-
geschlossen werden. 
 
Die Unterstützung durch die Schuldnerhilfe Köln hat sowohl die wirtschaftliche als auch psychische 
Situation von Herrn C. konsolidiert. Durch eine begleitende Beratung konnten Neuverschuldungen von 
Herrn C. verhindert werden. Da er durch die Vereinbarungen mit den Gläubigern keine Pfändungen 
oder Besuche von Gerichtsvollziehern mehr zu befürchten hatte, bestärkte dies Herr C. sich intensiver 
zu bewerben. Dies führte letztlich zu dem erfolgreichen Ergebnis, dass der SGB II-Leistungsbezug von 
Herrn C. durch die Aufnahme einer Vollzeittätigkeit 2020 überwunden werden konnte. Die Restschul-
den werden voraussichtlich Mitte 2021 abgezahlt sein.“ 
 
 
 
Mensch sein ohne Gewalt – Angebot nach §16a Nr. 3 SGB II beim Träger  
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln e.V. 
 
„Herr M. berichtet zu Beginn des Programms „Mensch sein ohne Gewalt“, dass er gegenüber seiner 
Partnerin und Tochter gewalttätig geworden sei. Darüber hinaus berichtet er, dass er arbeitslos sei 
und bereits sehr häufig verschiedene Arbeitsstellen aufgrund seiner Aggressivität und Gewalt verloren 
habe. Er hangele sich von Gelegenheitsjob zu Gelegenheitsjob, dies immer wieder auch im Rahmen 
von Schwarzarbeit. 
 
Herr M. ist Vater von zwei Kindern (10 und 4 Jahre alt). Herr M. hat aufgrund von Körperverletzungs-
delikten und Raub eine zweijährige Haftstrafe verbüßt. Seine Partnerin ist ebenfalls arbeitslos. Es ist 
davon auszugehen, dass die von Herrn M. ausgeübte Gewalt entsprechende Effekte der sozialen Isola-
tion und Erzeugung dysfunktionaler psychischer Dispositionen bei seiner Partnerin zur Folge haben, 
welche unter anderem auch einen negativen Einfluss auf ihre Arbeitsfähigkeit haben. Herr M. gibt an, 
dass er an seiner Gewalt arbeiten möchte, da er seine Frau nicht mehr schlagen wolle. Aufgrund sei-
ner Gewalt habe er seine Beziehung kaputtgemacht. Er möchte lernen nicht mehr zu schlagen, vor sei-
ner Tochter nicht mehr zu schreien und Konflikten mit kühlem Kopf lösen zu können, ruhig zu bleiben. 
Der ständige Verlust von Arbeitsstellen belaste ihn, was er ebenfalls ändern möchte. 
 
Der Schwerpunkt in der kognitiv umstrukturierenden sowie emotionsfokussierten und -regulatori-
schen Arbeit mit Herrn M. liegt in der Erarbeitung und Anwendung eines affektiven Frühwarnsystems, 
welches Herrn M. ermöglichen soll, seine Selbstkontrolle in Konfliktsituationen zu behalten und ge-
waltfrei agieren zu können. Entsprechend konnten Lerneffekte erzielt, dysfunktionale kognitive Ver-
zerrungen (Unterstellungen gegenüber seiner Partnerin, nicht kindgerechte Erwartungshaltungen ge-
genüber seiner Tochter usw.) und alternative (gewaltfreie) Handlungsmöglichkeiten erarbeitet wer-

Seite 39 von 41
 
den. Die Erarbeitung und Umsetzung alternativer Handlungsmöglichkeiten haben es Herrn M. dar-
über hinaus ermöglicht, zum Ende seiner Programmteilnahme mit einer Ausbildung zum Maler und 
Lackierer zu beginnen. Dieser Vorgang (Vorteile einer Bewerbung, positive Auswirkung auf seinen 
Selbstwert, respektvoller Umgang im Bewerbungsgespräch) wurde ebenfalls im letzten Drittel seiner 
Gruppensitzungen behandelt. Herr M. hat das Programm „Mensch sein ohne Gewalt“ planmäßig ab-
geschlossen.“ 
 
 
 
Claro Mobil – Angebot nach §16a Nr. 4 SGB II bei den Trägern Sozialdienst katholischer Frauen e.V. 
und dem Sozialdienst katholischer Männer e.V. 
 
„Herr L. wurde im Juli 2020 zu Claro Mobil zugewiesen. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Zusammenar-
beit mit unseren Klienten bereits stark durch die Corona Pandemie eingeschränkt. Die derzeitigen Ein-
schränkungen durch Corona erschweren es die Wege gemeinsam zu absolvieren oder zeitnah Termine 
(in jeglichen Institutionen) zu bekommen. 
 
Die persönlichen Kontakte von Claro Mobil Mitarbeiter zu Klient sind eingeschränkt und bspw. Haus-
besuche werden nur gemacht, wenn es unbedingt notwendig ist. 
 
Der Klient brachte für Claro Mobil „typische“ Problemlagen mit sich. Er konsumierte täglich Alkohol 
und gelegentlich Cannabis. Früher hatte er diverse Substanzen konsumiert. Das Leben auf der Straße 
war ihm ebenfalls bekannt, jedoch bewohnt er aktuell eine eigene kleine Wohnung. Herr L. berichtete 
mir, dass er große Schwellenängste habe und unter Panikattacken leidet. Dies erschwerte ihm bisher 
sich alleine um seinen gesundheitlichen Zustand zu kümmern oder jegliche Institutionen aufzusuchen 
um sich Unterstützung zu suchen. Selbst das Bahn fahren falle ihm sehr schwer. Ihm ist seine Sucht-
problematik bewusst, er benötige den Konsum aber um seine Ängste in den Griff zu bekommen. Herr 
L. benötigte also eine Unterstützung bei der Filterung seiner Probleme und der Suche und vor allem 
Begleitung nach und zu den geeigneten Hilfeangeboten. 
 
Durch die multiplen Problemlagen wurde schnell deutlich, dass eine ambulante BeWo-Betreuung eine 
geeignete Unterstützung sein würde. Der Klient war sofort offen dafür und war froh, dies in den An-
griff nehmen zu können. Die ersten gemeinsamen Schritte beinhalteten, dass Claro Mobil die Papiere 
und Briefe an sich nahm, sortierte und in einen Ordner einfügte um einen Überblick zu erlangen. Ins-
besondere da sich eine hohe Summe an GEZ Schulden angehäuft hatte. Es wurde ebenfalls ein Termin 
bei seiner Hausärztin vereinbart. Der Klient hatte in der Vergangenheit zwar mal Termine gemacht, 
diese allerdings nie einhalten können. Der Termin wurde erfolgreich gemeinsam gemeistert und 
sorgte für große Erleichterung und für die Stärkung des Vertrauens. 
 
Um nicht nur die körperliche Gesundheit abzuklären, sondern auch die psychische Verfassung des Kli-
enten ins Auge zu fassen, wurde ebenfalls ein Psychiater aufgesucht. Neben einer Abklärung ob der 
Klient medikamentös eingestellt werden müsse und es die Möglichkeit einer Psychotherapie gibt

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(trotz Konsum), sollte durch die psychiatrische Praxis eine Fachärztliche Stellungnahme für eine 
BeWo-Betreuung erfolgen. Hier hatte ein erstes Infogespräch bei einem Träger stattgefunden. Das 
erste Infogespräch lief mit der Unterstützung durch Claro Mobil sehr gut und es wurde ein weiterer 
Vereinbart bei dem die Stellungnahme erfolgen soll. Zwischenzeitlich traf bei dem Klienten ein Voll-
streckungsbescheid bezüglich der GEZ Schulden ein. Mit Hilfe von Claro Mobil konnten die vergange-
nen drei Jahre rückwirkend befreit werden. (…) 
 
Die Einschränkung des Konsums ist für Herrn L. derzeit noch keine Option. Durch eine Stabilisierung 
der psychischen Verfassung und eine Unterstützung im Alltag durch eine ambulante BeWo-Betreuung 
und derzeit durch Claro Mobil wird eine Konsumreduktion oder Abstinenz bei dem Klienten ange-
strebt.“

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Schlusswort 
Die dargestellten Ergebnisse dokumentieren, dass Jobcenter, Kommune und Träger ihre konstruktive 
Zusammenarbeit 2020 trotz der teils massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie erfolgreich fort-
gesetzt haben und sich kurzfristig und flexibel auf die dynamischen Rahmenbedingungen anpassen 
konnten. 
 
Das für 2020 leicht erhöhte Finanzbudget und die frühe Zusage zur Erhaltung der bestehenden Struk-
turen seitens der Stadt Köln ermöglichte die Angebotsvielfalt und bot eine wichtige Sicherheit für die 
gemeinsame Umsetzung im Jahresverlauf. 
 
Mit intensiver Betreuung und individueller Beratung – auch in alternativer Form – leisten die Träger 
eine wirksame Förderung und ein wichtiges Angebot für Menschen, die auf ihrem Weg ohne diese 
Unterstützung absehbar keine realistische Chance auf die Heranführung und Eingliederung in den Ar-
beitsmarkt haben und deren Perspektive durch die Corona-Krise teilweise noch erschwert wurde. 
 
Die enge Verzahnung der Angebote nach §16a SGB II mit anderen Förder- und Regelinstrumenten im 
Rahmen des Integrationsprozesses hat sich bewährt. Die beteiligten Akteure sind sich ihrer gemein-
samen Verantwortung für die Kölner Bürgerinnen und Bürger bewusst. Der Mensch steht – auch in 
Zeiten der Krise –  im Mittelpunkt. 
 
Um dies auch künftig sicherzustellen und die relevanten Kostensteigerungen – beispielsweise aus Ta-
riferhöhungen, gestiegenen Energie- und Mietkosten oder Mehrkosten für notwendige Gesundheits-
schutzmaßnahmen und digitale bzw. hybride Beratungsmöglichkeiten – berücksichtigen zu können, 
bedarf der Etat für die kommunalen Eingliederungsleistungen auch zukünftig einer adäquaten Höhe 
und Ausrichtung. 
 
Für 2021 ist je nach Entwicklung der Corona-Pandemie in allen Bereichen der kommunalen Eingliede-
rungsleistungen mit einem (Wieder-) Anstieg der Zugangszahlen zu rechnen, was den hohen Bedarf 
an den dargestellten Angeboten unterstreicht. Die Wirkung entfaltet sich dabei nicht nur in Bezug auf 
den einzelnen Menschen, sondern auch über das soziale Umfeld der Teilnehmerinnen und Teilneh-
mer in den Sozialraum hinein.

Anlage 1 zum Bericht des JC_Situation im Jobcenter Köln

5377 Zeichen

Anlage 1 zum Bericht des Jobcenter Köln für die Sitzung des Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren am 18.11.2021 
 
Seite 1 von 2 
  
Situation im Jobcenter Köln 
Bestände 
Aug 19 Jan 20 Feb 20 Mr z  20 Apr 20 Mai 20 Jun 20 Jul 20 Aug 20 S ep 20 Okt 20 Nov 20 Dez 20 Jan 21 Feb 21 Mr z  21 Apr 21 Mai 21 Jun 21 Jul 21 Aug 21 Sep 21
BG 58.415     57.573     57.488     58.701     61.884     63.761     64.447     64.397     64.088     63.524     62.396     62.197     62.354     63.056     63.737     64.165     64.062     63.668     63.246     62.574     62.057     61.443     4.831+             +8,3%
BG  mit 1 Person 31.660     31.237     31.199     32.010     34.196     35.516     36.042     36.047     35.864     35.570     34.796     34.732     34.945     35.502     35.968     36.264     36.235     35.921     35.601     3.941+             +12,4%
BG mit 2 und mehr Personen 26.755     26.336     26.289     26.691     27.688     28.245     28.405     28.350     28.224     27.954     27.600     27.465     27.409     27.554     27.769     27.901     27.954     27.747     27.645     890+                +3,3%
Differenz zu 
August 2019 
(Abs.)
Differenz zu 
August 2019 
(P roz.)
Diagramm: Entwicklung der BG´s mit einer und mehreren Personen20000,0
25000,0
30000,0
35000,0
Aug 19 Jan 20 F eb  20 Mrz 20 Apr 20 Mai 20 Jun 20 Jul 20 Aug 20 S ep  20 Okt 20 Nov 20 Dez 20 Jan 21 F eb  21 Mrz 21 Apr 21 Mai 21 Jun 21 Jul 21 Aug 21 S ep  21
BG mit 1
Person
BG mit 2
und mehr
Personen
 
 
>> Von August 2019 bis August 2021 ist die Zahl der BG um 8,3% gestiegen.  
>> In der gleichen Zeit sind vermehrt BG mit einer Person zugegangen (+12,4%).  
 
 
Aug 2019 Jan 2020 Feb 2020 Mrz 2020 Apr 2020 Mai 2020 Jun 2020 Jul 2020 Aug 2020 Sep 2020 O kt 2020 Nov 2020 Dez 2020 Jan 2021 Feb 2021 Mrz 2021 Apr 2021 Mai 2021 Jun 2021 Jul 2021 Aug 2021 Sep 2021
ELB 79.904     78.660     78.559     80.318     84.608     87.050     87.970     87.980     87.517     86.655     85.141     84.787     84.933     85.925     86.904     87.571     87.462     86.991     86.527     85.739     84.952     84.236     7.087+             +8,9%
SEL* - - - 1.881       2.413       3.038       3.362       3.574       3.641       3.532       3.216       3.178       3.215       3.299       3.471       3.601       3.566       3.510       3.496       3.282       3.123       2.969       - -
KUG* - - - 3               480          1.388       1.817       1.837       1.667       1.503       1.148       996          1.135       1.332       1.543       1.698       1.770       1.773       1.690       1.526       1.322       1.131       - -
*Daten aus dem OPDS, KUG-Daten zu Beginn der Erhebung nicht valide.
Legende: BG=Bedarfsgemeinschaft/en; ELB=erwerbsfähige Leistungsberechtigte; SEL=Selbständige ELB; KUG=ELB mit Kurzarbeitergeld; OPDS = operativ er Datensatz
Differenz zu 
August 2019 
(Abs.)
Differenz zu 
August 2019 
(P roz.)
Diagramm: Entwicklung der ELB, Selbstständigen und KUG-Bezieher
-
2000,0
4000,0
6000,0
8000,0
10000,0
72000,0
74000,0
76000,0
78000,0
80000,0
82000,0
84000,0
86000,0
88000,0
90000,0
Aug 19 Jan 20 Feb 20 Mrz 20 Apr 20 Mai 20 Jun 20 Jul 20 Aug 20 Sep 20 Okt 20 Nov  20 Dez  20 Jan 21 Feb 21 Mrz 21 Apr 21 Mai 21 Jun 21 Jul 21 Aug 21 Sep 21
ELB
S EL*
KUG*

Seite 2 von 2 
 
 
Jul 2019 Aug 2019 Sep 2019 Okt 2019 Nov 2019 Dez 2019 Jan 2020 Feb 2020 Mrz 2020 Apr 2020 Mai 2020 Jun 2020 Jul 2020 Aug 2020 Sep 2020 Okt 2020 Nov 2020 Dez 2020
Erwerbstätige ELB 20.846     20.689     20.555     20.689     20.381     19.606     19.773     19.946     20.105     20.251     20.136     19.834     19.500     19.242     19.025     19.057     18.974     18.855     18.808     - 2.038             -9,8%
Differenz zu 
August 2019 
(Abs.)
Differenz zu 
August 2019 
(P roz.)
Diagramm: Entwicklung der erwerbstätigen ELB
17.500
18.000
18.500
19.000
19.500
20.000
20.500
21.000
Aug 19 Jan 20 F eb  20 Mrz 20 Apr 20 Mai 20 Jun 20 Jul 20 Aug 20 S ep  20 Okt 20 Nov 20 Dez 20 Jan 21 F eb  21 Mrz 21 Apr 21 Mai 21 Jun 21 Jul 21 Aug 21 S ep  21
Erwerbstätige ELB
 
>> Vor Pandemiebeginn (August 2019) bis Juni 2021 ist die Zahl der ELB gesamt um 8,9% gestiegen. 
>> Die Zahl der erwerbstätigen ELB war in diesem Zeitraum mit -9,8% rückläufig.  
 
 
 
 
 
Jul 2019 Aug 2019 Sep 2019 Okt 2019 Nov 2019 Dez 2019 Jan 2020 Feb 2020 Mrz 2020 Apr 2020 M ai 2020 Jun 2020 Jul 2020 Aug 2020 Sep 2020 Okt 2020 Nov 2020 Dez 2020
Übertritte SGBIII - - 98             152          158          162          50             25             22             90             122          138          134          173          287          250          309          169          141          
Diagramm: Entwicklung der Übertritte aus dem SGBIII
-
50
100
150
200
250
300
350
Aug 19 Jan 20 F eb  20 Mrz 20 Apr 20 Mai 20 Jun 20 Jul 20 Aug 20 S ep  20 Okt 20 Nov 20 Dez 20 Jan 21 F eb  21 Mrz 21 Apr 21 Mai 21 Jun 21 Jul 21 Aug 21 S ep  21
Übertritte SGBIII
 
>> Durch die Verlängerung des Arbeitslosengeldes I (SGB III) um drei Monate, waren die Übertritte aus diesem Bereich rückläufig.  
>> Wie erwartet sind zu Beginn des Jahres 2021 deshalb zusätzlich Kund*innen in den SGB II Bereich übergegangen. Im ersten Quartal waren es etwa 
300 mehr als im üblichen Schnitt. 
>> Zu Beginn des zweiten Quartal ist ein Aufwärtstrend festzustellen, im Juni sind ungefähr 90 Kunden mehr übergetreten als im Vorjahr.

Bericht des Jobcenter Köln

6508 Zeichen

Anlage zur Mitteilung „ Bericht des Jobcenter Köln “ zur Sitzung des Ausschusses für Soziales, 
Seniorinnen und Senioren am 18.11.2021 
Bericht des Jobcenter Köln 
1. Aktuelle Situation im Jobcenter Köln  
Aufgrund der derzeitigen dynamischen Entwicklungen durch die Corona-Krise sowie der 
damit verbundenen Anpassungen für die Arbeit der Jobcenter wird dem Ausschuss eine 
Anlage zur Situation des Jobcenters beigefügt.  
 
Anlage 1: Situation im Jobcenter Köln 
 
Frau Würker informiert bei Rückfragen im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 
gerne mündlich. 
 
2. Ergebnismonitoring zu den vereinbarten Zielen mit dem Bundesministerium für 
Arbeit und Soziales (Bundesziele) und der Stadt Köln (Kommunale Ziele) – 
Stand 09/2021 
Das Jobcenter Köln geht in dem Ergebnismonitoring-Bericht für den Monat September 
(Anlage 2) auf die Zielerreichung bezüglich der mit dem Bund und mit der Stadt Köln 
vereinbarten Ziele für das Jahr 2021 ein. 
3. Die kommunalen Eingliederungsleistungen – Jahresbericht 2020 
Der Jahresbericht 2020 zu den kommunalen Eingliederungsleistungen findet sich in 
Anlage 3.  
4. Aktueller Sachstand zum Teilhabechancengesetz und zur Umsetzung im 
Jobcenter Köln  
Mit Stand vom 13. Oktober konnten 1.359 Beschäftigungsverhältnisse über §16i SGB II 
gefördert werden. 329 davon entfallen auf dieses Kalenderjahr, 828 Menschen sind in 
laufender Beschäftigung. 
Über §16e SGBII wurden 356 Arbeitsverträge gefördert. Von 185 laufenden Förderungen, 
haben 92 in diesem Kalenderjahr begonnen. 
 
Seit Sommer dieses Jahres hat das Jobcenter Köln die Strategie für Förderungen über § 16i 
SBG II neu ausgerichtet. Dazu wurde bereits in der Sitzung vom 26.08.21 berichtet. Seitdem 
konnte der Anteil von Menschen mit Schwerbehinderung sowie (Allein-) Erziehenden 
sichtbar erhöht werden. Seit August ist eine Quote von 12 % schwerbehinderter Menschen 
und 36 % Erziehender zu verzeichnen. 
 
Die ersten Arbeitgeber*innen, die Beschäftigungsträgern, Trägern der freien Wohlfahrt oder 
der Sozialwirtschaft zuzuordnen sind, haben insgesamt sieben sozialversicherungspflichtige 
Einstellungen mitgeteilt. Diese Einstellungen zeigen den Erfolg des Förderinstruments für die

Seite 2 
zuvor langzeitarbeitslosen Menschen. Wie im Vorfeld zugesagt, werden die Stellen bei den 
o.g. Arbeitgeber*innen nachbesetzt. Die erste Stelle konnte bereits passgenau nachbesetzt 
werden, für die anderen Stellen läuft die Suche nach geeigneten Arbeitnehmer*innen bereits.  
 
Ein schöner Effekt für die Perspektive der Arbeitnehmer*innen ist, dass 
Verlängerungsanfragen laufender Beschäftigungsverhältnisse inzwischen frühzeitiger 
eingehen. Es liegen bereits Anträge für Verlängerungen im kommenden Jahr vor. Sobald die 
Arbeitsverträge dafür vorliegen, können die Anträge positiv beschieden werden. Das schafft 
für die Arbeitnehmer*innen Planungssicherheit, Vertrauen, Stabilität und eine Wertschätzung 
der geleisteten Arbeit. Wichtige Faktoren für den Aufbau und Erhalt der Erwerbsfähigkeit. 
 
Das Jobcenter Köln hat im Zusammenhang mit dem Aufruf des Ministeriums für Arbeit, 
Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen einen Letter of Intent zur 
Unterstützung der Kooperativen Beschäftigung (KoBe) ausgestellt. Gemeinnützige 
Beschäftigungs- und Qualifizierungsunternehmen können dem Projektaufruf folgend bis zu 
15 Neueinstellungen über § 16i SGB II mit einer zusätzlichen Netzwerkkoordination und 
einem Betriebscoaching noch passgenauer fördern. Ziel ist es, durch Kooperationen in den 
öffentlichen Dienst sowie zu privatwirtschaftlichen Unternehmen, die Menschen noch 
gezielter zu fördern und vorzubereiten, um den Übergang in sozialversicherungspflichtige 
Beschäftigung bis März 2023 zu realisieren.  
5. Aktueller Sachstand zu rehapro und zur Umsetzung im Jobcenter Köln 
Anknüpfend an den vorangegangenen Bericht werden im Folgenden die wesentlichen 
Entwicklungen im Projekt „Segel setzen – Hafen Köln“ dargestellt. Die Auswirkungen der 
COVID-19-Pandemie nehmen auch weiterhin Einfluss auf die Abläufe im Projekt. 
 
Zwischenzeitlich konnten Gruppenangebote im „Hafen Köln“ wiederaufgenommen werden. 
Diese finden in reduzierter Teilnehmer*innenzahl statt und unterliegen auch weiterhin 
konsequent den bekannten AHA -L-Regeln. Es ist deutlich zu spüren, dass die 
Teilnehmer*innen diese Wiederaufnahme herbeigesehnt haben. Die Termintreue ist als sehr 
hoch einzustufen. Dies gilt auch bei den eher schwerer zu erreichenden Zielgruppen der unter 
25jährigen.  
 
Beim Gesundheitscoaching wurde neben dem bereits bekannten Beratungsangebot auch ein 
Angebot mit Entspannungsübungen aufgebaut. Dieses Angebot ist im Sommer mit einer 
Gruppe gestartet und fand interessierten Zulauf. Inzwischen gibt es vier Gruppen, die 
regelmäßig an den Übungseinheiten der ausgebildeten Gesundheitscoachings teilnehmen. 
Als neuestes Angebot konnte ein Resilienztraining gestartet werden. In zwei Gruppen nehmen 
zurzeit 12 Personen daran teil. Ziel ist es, die Teilnehmer*innen in ihrer psychischen 
Widerstandfähigkeit zu stärken. Gesundheitlich eingeschränkte Menschen erleben in ihrem 
Krankheitsverlauf, aber auch bei der Arbeitssuche, immer wieder Rückschläge. Sie können 
hier Strategien erlernen und einüben, die ihnen bei der Bewältigung solcher Rückschläge 
helfen können. 
Das von der AOK Hamburg/Rheinland finanzierte und von Zug um Zug e.V. durchg eführte 
Bewegungsangebot „Basis für Gesundheit“ konnte nunmehr auch im „Hafen Köln“ integriert 
werden. Es werden regelmäßig Informationsveranstaltungen zu den möglichen Angeboten 
(u.a. Nordic Walking, Feldenkrais, Fitnessparcours, Bewegungsangebot Hafen) durchgeführt. 
In einem persönlichen Gespräch zwischen Teilnehmer*innen und den Trainerinnen wird die 
individuelle Teilnahme an den Angeboten festgelegt. Durchführungsorte sind Räumlichkeiten 
im „Hafen Köln“, bei Zug um Zug e.V. oder Outdoor.

Seite 3 
 
Mit Stand 22. Oktober 2021 sind 354 Teilnehmer*innen aufgenommen worden. 85 sind bereits 
wieder ausgeschieden, teils wegen einer Arbeitsaufnahme, eines Umzugs oder auch wegen 
anderer Erwartungen an das Projekt. Von den Teilnehmer*innen konnten 32 Personen bei 
einer Arbeitsaufnahme unterstützt werden. Sechs Teilnehmer*innen haben am diesjährigen 
JobSpeedDating teilgenommen, davon stehen zwei vor einer Arbeitsaufnahme. 
 
 
gez. Martina Würker 
 
 
Anlagen: 
 
1. Situation im Jobcenter Köln 
2. Ergebnismonitoring Monat 09/2021 
3. Jahresbericht 2020 – Die kommunalen Eingliederungsleistungen

Anlage 2 zum Bericht des JC_Ergebnismonitoring

11118 Zeichen

Anlage 2 zum Bericht des Jobcenter Köln zur Sitzung des Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren am 18.11.2021
Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2010
Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2021
Ergebnismonitoring
September 2021
\\Dst.baintern.de\dfs\357\Ablagen\D35702-JC-Koeln-F-C\Controlling\00_Controlling JC\2021\08_kommunale Berichte\01_Monitoring\2021-09 Monitoring.xlsx

ErwartungswertIst Vorjahresmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt in Tausend EUR -                234.521       266.443       31.922 13,6%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Ist 2021 29.198,9        59.112,4        89.650,4        119.921,4      149.987,8      179.787,4      209.348,1      238.385,5      266.442,8      -                 -                 -                 
Ist 2020 25.805,3        51.647,8        78.043,1        105.845,5      134.535,5      163.446,8      192.290,0      220.945,7      234.520,8      277.173,4      304.744,6      331.565,9      
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Verringerung der Hilfebedürftigkeit September 2021
 -
 50.000,0
 100.000,0
 150.000,0
 200.000,0
 250.000,0
 300.000,0
 350.000,0
Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt (ohne LUH ) in T EUR
Ist 2021
 Ist 2020
Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit
Seite 2

ErwartungswertSoll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
Integrationsquote 0,0% 14,8% 14,6% -0,27%-Pkte -1,8%
Anteil der Integrationen (JFW)
kontinuierliche: 56,6% (September 2020)
bedarfsdeckende: 48,8% (März 2021)
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2021 1,5% 3,0% 4,6% 6,3% 7,8% 9,5% 11,2% 13,1% 14,8% 17,0% 18,5% 20,3%
Ist 2021 1,1% 2,3% 3,6% 5,3% 6,8% 8,6% 10,4% 12,7% 14,6% 0,0% 0,0% 0,0%
Ist 2020 1,6% 3,3% 4,9% 5,9% 6,8% 8,0% 9,5% 12,0% 14,5% 16,5% 17,8% 18,7%
Anzahl der Integrationen (Jahresfortschrittswert)
Ist 2021 910                2.005             3.118             4.545             5.882             7.412             9.004             10.990           12.504           -                 -                 -                 
Ist 2020 1.227             2.621             3.845             4.686             5.453             6.518             7.835             9.924             12.113           13.815           14.936           15.608           
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit September 2021
0,0%
5,0%
10,0%
15,0%
20,0%
25,0%
Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Integrationsquote
Ist 2021
 Ist 2020
 Soll 2021
Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit
Seite 3

ErwartungswertSoll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
Bestand an Langzeitleistungsbeziehern -                60.142         58.876 -1.266 -2,1%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2021 59.625           59.565           59.586           59.668           59.782           59.920           60.055           60.155           60.142           60.102           60.135           60.155           
Ist 2021 58.905           58.948           58.984           59.001           59.000           59.022           59.038           59.001           58.876           -                 -                 -                 
Ist 2020 58.171           58.112           58.133           58.213           58.324           58.459           58.583           58.678           58.721           58.742           58.735           58.688           
September 2021Zielmonitoring Jobcenter  Köln Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug
 57.000
 57.500
 58.000
 58.500
 59.000
 59.500
 60.000
 60.500
Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Bestand an Langzeitleistungsbeziehern - JDW
Ist 2021
 Ist 2020
 Soll 2021
Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit
Seite 4

Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR) 289.966,41     294.400,55 4.434,1         1,5%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2021 32.218,5         64.437,0         96.655,5         128.874,0       161.092,5       193.310,9       225.529,4       257.747,9       289.966,4       322.184,9       354.403,4       386.621,9       
Ist 2021 31.812,1         64.963,0         98.434,5         131.413,6       164.687,2       197.595,7       230.427,8       262.564,5       294.400,5       -                 -                 -                 
Ist 2020 29.100,7         57.544,7         87.344,2         118.526,8       151.162,7       184.402,4       217.707,5       250.149,4       282.630,4       314.186,5       346.080,9       377.986,7       
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Kosten der Unterkunft September 2021
 -
 50.000,0
 100.000,0
 150.000,0
 200.000,0
 250.000,0
 300.000,0
 350.000,0
 400.000,0
 450.000,0
Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR)
Ist 2021
 Ist 2020
 Soll 2021
Datenquelle: ERP
Seite 5

Mitteilung zur Sitzung des Sozialausschusses am 26.01.2017
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Ist 2021 149                348                536                782                1.029             1.278             1.522             1.736             1.966             -                 -                 -                 
Ist 2020 149                321                542                746                956                1.161             1.396             1.619             1.860             2.092             2.286             2.431             
Zielmonitoring Jobcenter  Köln JOB-Offensive KÖLN September 2021
 -
 500
 1.000
 1.500
 2.000
 2.500
 3.000
Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Integrationen (Jahresfortschrittswert) der JOB-Offensive KÖLN 
Ist 2021
 Ist 2020
Datenquelle: eigene Auswertung
Seite 6

Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
283                353                70                24,7%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2021 25                  60                  101                119                136                156                197                245                283                327                356                389                
Ist 2021 31                  57                  81                  111                144                189                233                281                353                -                 -                 -                 
Ist 2020 36                  73                  107                124                140                159                198                246                288                322                344                357                
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Integration schwerbehinderter Menschen September 2021
Integration von schwerbehinderten Menschen
 -
 50
 100
 150
 200
 250
 300
 350
 400
 450
Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Integration von schwerbehinderten Menschen
Ist 2021
 Ist 2020
 Soll 2021
Datenquelle: S2S - Cockpit
Seite 7

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Hochrechnung
Anzahl Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit
Ist 2021 63.056         63.737           64.165          64.062         63.668           63.246              62.574           62.057           61.443           
Ist 2020 57.573         57.488           58.701          61.884         63.761           64.447              64.397           64.088           63.524           62.396           62.197             62.354             
Anzahl Personen in Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport
Ist 2021 123.176       124.373         125.108        124.867       124.352         123.767            
Ist 2020 114.965       114.830         116.900        122.095       125.028         126.063            125.977         125.493         124.347         122.516         122.065           122.205           
Anzahl Regelleistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit
Ist 2021 118.661       119.799         120.555        120.341       119.872         119.234            118.210         117.147         116.325         
Ist 2020 110.940       110.776         112.864        117.946       120.767         121.763            121.694         121.105         120.077         118.156         117.696           117.776           
Anzahl erwerbsfähige Leistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit
Ist 2021 85.925         86.904           87.571          87.462         86.991           86.527              85.739           84.952           84.236           
Ist 2020 78.660         78.559           80.318          84.608         87.050           87.970              87.980           87.517           86.655           85.141           84.787             84.933             
Quote der Leistungsberechtigten nach dem zweiten Sozialgesetzbuch* Datenquelle: Kreisreport,  Daten mit Wartezeit von 3 Monaten
Ist 2021 13,1% 13,3% 13,3% 13,3% 13,3%
Ist 2020 12,3% 12,3% 12,5% 13,1% 13,4% 13,5% 13,5% 13,4% 13,3% 13,1% 13,0% 13,0%
Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug
Anzahl Arbeitslose nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gesamt Datenquelle: Arbeitsmarktreport
Ist 2021 38.533         39.059           39.565          40.583         41.046           41.440              41.140           41.309           40.376           
Ist 2020 33.146         32.717           32.558          35.569         37.857           38.076              38.309           38.691           38.110           37.883           37.484             37.222             
Kosten der Unterkunft
Kosten der Unterkunft - Veränderungsquote zum Vorjahresergebnis (Vorjahresmonat) Datenquelle: Finanzen Jobcenter Köln 
Ist 2021 31.812,12      64.963,03        98.434,53       131.413,65    164.687,23      197.595,67         230.427,83      262.564,52      294.400,55      
Ist 2020 29.100,71      57.544,72        87.344,24       118.526,75    151.162,74      184.402,37         217.707,51      250.149,45      282.630,37      314.186,48      346.080,87        377.986,72        
Ist / Ist-Vergleich 9,3% 12,9% 12,7% 10,9% 8,9% 7,2% 5,8% 5,0% 4,2%
September 2021Zielmonitoring Jobcenter  Köln Indikatoren
* Zähler = Leistungsberechtigte nach dem zweiten Sozialgesetzbuch (erwerbsfähigeLeistungsberechtigte, nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte, sonstige Leistungsberechtigte [z.B. Bildung und Teilhabe nach § 28 SGB II]) / Nenner = 
Bevölkerung unter 65 Jahre
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Mitteilung Ausschuss

592 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/5000 JC 
 
Vorlagen-Nummer 10.11.2021 
 3823/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 18.11.2021 
 
Bericht des Jobcenter Köln 
 
Die Verwaltung legt dem Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren – auf Wunsch des Job-
center Köln – den folgenden Bericht vor.  
 
Anlagen:  
Bericht des Jobcenter Köln 
Anlage 1: Situation im Jobcenter Köln 
Anlage 2: Ergebnismonitoring Monat 9/2021 
Anlage 3: Jahresbericht 2020 – Die kommunalen Eingliederungsleistungen  
 
 
Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf (1)

18.11.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 8.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3823/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
10.11.2021
Erstellt
02.11.2021 09:59